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ACTA LINGUISTICA LITHUANICA XLVI (2002), 193–212

REZENSIONEN

Rezensionen

Evalda Jakaitienė, Sturla Berg-Olsen, Litauisch-norwegisches Wörterbuch.

Vilnius: Baltos lankos, 2001, 628 p.

0. Das rezensierte Wörterbuch ist das erste zweisprachige Wörterbuch für diese Sprachkombination. Die Hauptautoren des Wörterbuchs, Prof. Evalda Jakaitienė und Sturla Berg-Olsen (Oslo), bezogen in die Vorbereitung dieser Arbeit auch eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung für Litauische Sprache der Universität Vilnius, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Studierende dieser und der Abteilung für Skandinavistik ein. Diese Arbeit ist nicht einfach ein neues zweisprachiges Wörterbuch, das vor allem praktischen Zwecken dient. Das Wörterbuch zeichnet sich nicht durch seinen Umfang aus (etwa 22.000 litauische Wörter und ihre norwegischen Entsprechungen), sondern dadurch, dass die Autoren nach einem konsequenten lexikografischen Konzept arbeiteten und Neuerungen nicht scheuten, die dazu anregen, manche sprachlichen Fakten aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten.

1. Die Wörter wurden nach dem Prinzip ihrer Gebrauchshäufigkeit ausgewählt; daher finden wir im Wörterbuch den grundlegenden Wortschatz der litauischen Sprache sowie die im Alltag am häufigsten verwendeten Fachbegriffe aus bestimmten Bereichen. Als auffällige Neuerung werden die Bezeichnungen der Einwohner fast aller Staaten der Welt und der Personen nach ihrer Nationalität konsequent aufgeführt. Auch wenn hinsichtlich der Gebrauchshäufigkeit mancher davon, z. B.: beninietis, botsvanietis, burundietis, ganietis, hondūrietis, und ihrer Aufnahme im Singular, z. B.: finas, finougras, hebrajas, hetitas, indoeuropietis, neben den im Plural aufgeführten Mitgliedern derselben lexikalisch-semantischen Gruppe judėjai, sovietai usw. Zweifel aufkommen mögen, ist der eingeschlagene Weg dennoch nur zu begrüßen, da es bislang kein Wörterbuch gibt, in dem man diese Bezeichnungen finden könnte. Allerdings ist zu bedauern, dass die Autoren, obwohl sie Listen der wichtigsten litauischen Ortsnamen und Personennamen zusammengestellt haben, die separat aufgeführt werden, aus irgendeinem Grund auf die wichtigsten Bezeichnungen ausländischer Staaten und Ortsnamen verzichtet haben. Es fehlt leider sogar der Volksname Lietuva, zumal auch wir Litauer uns oft den Kopf darüber zerbrechen müssen, in welchem Wörterbuch man die Akzentuierung dieses Volksnamens nachschlagen kann (in den meisten litauischen Wörterbüchern, selbst im von der Litauischen Sprachgesellschaft herausgegebenen Akzentuierungswörterbuch der Ortsnamen (Vilnius: Kultūra, 1994), fehlt dieses Wort!).

Im Wörterbuch finden sich auch weiter verbreitete oder als empfehlenswert geltende neue Lehnwörter und Neubildungen, die in vielen anderen einsprachigen und zweisprachigen Wörterbüchern fehlen, z. B.: banglentė, dešrainis, javainiai, kedai, lankstinukas, mėsainis. Die Autoren haben jedoch aus irgendeinem Grund das empfehlenswerte oro uostą vergessen, obwohl sie beide anderen Varianten dieses Wortes aufgenommen haben, aerodromas und aerouostas.

2. Wörter, die traditionell bislang als Wortformen galten, werden als eigenständige Lexeme aufgeführt, mit genaueren Angaben zu ihrer Wortart. Dies betrifft bestimmte aktive und passive, adjektivische und nichtadjektivische Partizipien, z. B.: atsidavęs, gerbiamas, gyvenamasis, įtemptas, neišbrendamas, nemokamas, nepersiaunamas, neperšlampamas, nesugyvenamas, nesukalbamas, nežinomas, nuaugęs, padėvėtas, parodomasis, perkaręs, praėjęs, sprendžiamasis. Man kann an einigen Beispielen Zweifel haben:

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atisch könnte man bezweifeln, ob das nichtadjektivische Partizip nedegamas tatsächlich häufiger verwendet wird – diese Form ist als Stichwort aufgeführt – als seine adjektivische Form nedegamasis. Dasselbe lässt sich zum Adjektiv gimtas im Vergleich mit gimtasis fragen. Bei der Angabe der Wortart solcher Wörter sicherten sich die Autoren vorsichtig ab, indem sie die Kennzeichnung partic/adj verwendeten, die anzeigt, dass es sich um als Adjektive gebrauchte Partizipien handelt. Es ist völlig verständlich, dass es gegen die in der traditionellen litauischen Morphologie verwendeten theoretischen Grundlagen der Wortarteneinteilung verstoßen würde, diese Wörter unmittelbar als Adjektive zu bezeichnen (ihrer lexikalischen Bedeutung und ihren syntaktischen Beziehungen nach sind sie tatsächlich Adjektive!). Aus lexikografischer Sicht wird auch bei reflexiven Verbformen und präfigierten Verben mit Reflexivsuffix ein neuer Ansatz verfolgt: Einige Formen mit eigenständiger lexikalischer Bedeutung werden in diesem Wörterbuch offenbar erstmals in der litauischen Lexikografie als eigenständige Lexeme aufgeführt, z. B.: atsistaydinti, derintis, įsitraukti, įsižeisti, mokytis, mylėtis. Dies hat sowohl theoretische als auch praktische Bedeutung. Obwohl in den jüngsten litauischen Grammatiken reflexive Verben mit nichtreflexiven Entsprechungen als Ableitungen bezeichnet und somit als eigenständige Lexeme anerkannt werden, werden sie in Wörterbüchern weiterhin als Formen nichtreflexiver Verben aufgeführt. Die Autoren dieses Wörterbuchs halten sich daher konsequent an den theoretischen Standpunkt, dem zufolge reflexive Verben in erster Linie eine Arbeitskategorie sind.

Die Aufnahme der genannten Verben sowie der Passivpartizipien und reflexiven Verben als eigenständige Lexeme ist auch unter praktischen Gesichtspunkten wertvoll. Skandinavische Nutzer, die Litauisch nicht so weit gelernt haben, dass sie beispielsweise die Bedeutung der Wörter atsidavęs, neišbrendamas ar sprendžiamasis nachschlagen könnten, ohne zunächst die Grundverben zu bestimmen, werden sich über dieses Wörterbuch außerordentlich freuen; diese lauten: atsidavė (atsiduoti, atsidūoda), neišbrenda → išbrenda (išbristi, išbrido) und sprendžia (spręsti, sprendė). Die genannten Wörter galten bislang als Verbformen und wurden nicht als separate Stichwörter aufgeführt.

Verglichen mit anderen einsprachigen oder zweisprachigen litauischen Wörterbüchern finden sich in diesem Werk wesentlich mehr feste Wortverbindungen aus Pronomen und Adverbien, die als Stichwörter aufgeführt sind, z. B.: bet kada, bet kaip, bet kas, bet koks, bet kiek, bet kur, bet kuris, daug kaip, daug kas, daug kur, kur kas. Ihre Aufnahme auf diese Weise spiegelt den theoretischen Status und den Gebrauch dieser Lexeme genauer wider.

3. Einige suppletive Formen und Wortformen mit wechselndem Stamm werden als Stichwörter aufgeführt, z. B.: mes, jumis, jumyse, jums, jus, jūsų (juo vergessen), aš, man, mane, manęs, manimi, manyje. Leider wird dieses für Fremdsprachige nützliche Prinzip nicht überall konsequent befolgt: So werden etwa die für Ausländer ebenso schwierigen Kasusformen der Zahlwörter du ir trys nur unter einem Eintrag zusammen mit ihrer Grundform aufgeführt. Schade ist, dass das Wörterbuch die funktional unterschiedlichen Lexeme jūs (2. Person Plural) und Jūs (2. Person Singular, Höflichkeitspronomen) nicht unterscheidet, obwohl ein Beispiel den Unterschied immerhin anzudeuten scheint: Ačiū Jums už laišką.

Wenn man dem praktischen Ansatz folgt, bestimmte suppletive Formen und Wortformen mit wechselndem Stamm als Stichwörter aufzunehmen, könnte man noch weiter gehen und auch die Formen der Verben mit besonders stark wechselndem Stamm als Stichwörter aufführen, zum Beispiel: lišti, lenda, lindo; liautis, liaunasi, liovėsi. Für Fremdsprachige sind solche Verben ebenso problematisch wie die sogenannten unregelmäßigen Verben der skandinavischen (und allgemein der germanischen) Sprachen für Litauer; in Wörterbüchern werden sie meist als Stichwörter aufgeführt oder zumindest in ergänzenden Listen verzeichnet.

4. Ausführliche grammatische Informationen zu den Stichwörtern. Hier finden wir nicht nur die in der litauischen Lexikografie traditionell angegebenen Wortartangaben, die Akzentuierung der Nomina und die Grundformen der Verben, sondern auch Angaben, die sich offenbar in keinem der bisher erarbeiteten

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litauischer Wörterbücher: die Genitivformen aller Substantive, die suppletiven Kasusformen einiger Pronomen und Zahlwörter, Angaben zur Transitivität und zur grammatischen Rektion von Verben sowie die von Präpositionen regierten Kasus. Diese Informationen werden nicht nur Skandinaviern, die Litauisch lernen, großen Nutzen bringen, sondern auch Litauern, die Norwegisch lernen und in diesem Wörterbuch die grammatische Rektion einiger Verben überprüfen können, z. B.: atstovauti + kam nors, atitikti + ką nors usw.

Ein großer Dienst der Wörterbuchautoren auch an Personen, die Norwegisch lernen, ist die ausführliche grammatische Information zu den norwegischen Entsprechungen: Alle norwegischen Entsprechungen der litauischen Stichwörter – außer den einsilbigen – sind mit Akzentzeichen versehen, die Aussprache unregelmäßig ausgesprochener Wörter wird angegeben, neben den Substantiven stehen Angaben zu Genus und Plural, die Endungen der Grundformen der Verben werden aufgeführt, und sogar die grammatische Rektion der Verben wird angegeben! So viele Hinweise bieten selbst die besten zweisprachigen Wörterbücher des Norwegischen (und allgemein der skandinavischen Sprachen) nur selten. Die ausführliche grammatische Information zu den Stichwörtern bringt die lexikografische Konzeption der Autoren zum Ausdruck: Schließlich lässt sich die Semantik von Wörtern, insbesondere von Verben und Adjektiven, nicht nur durch präzise metasprachliche Definitionen, Synonyme und Entsprechungen in einer anderen Sprache vermitteln, sondern auch durch ihre grammatische Rektion.

5. Die Beschreibung der Wortsemantik ist der zeitaufwendigste und größte Einsicht erfordernde Schritt bei der Erstellung jedes Wörterbuchs. Die Autoren bemühten sich, den zentralen Bestand der litauischen lexikalischen Semantik systematisch darzustellen: Dialektale und in der heutigen Standardsprache seltene Bedeutungen wurden weggelassen, wodurch Platz für sehr wertvolle Beispiele zum Wortgebrauch gewonnen wurde. An einigen Stellen wird dieses Prinzip nicht eingehalten; so war es beispielsweise wohl kaum sinnvoll, die sehr seltene dritte Bedeutung des Verbs garbinti ‚transportieren, tragen, fahren‘ oder die siebte Bedeutung des Verbs išeiti ‚heiraten – von Frauen‘ aufzunehmen. Außerdem werden hier und da Bedeutungen aufgeführt, die offenbar inzwischen nicht mehr aktuell (historisch) sind, z. B. apylinkė 2. (‚kleinste administrative oder territoriale Einheit‘) – in Litauen gibt es apylinkės als Verwaltungseinheiten nicht mehr –, während zugleich einige weit verbreitete Bedeutungen fehlen, etwa die terminologische Bedeutung von aplinka ‚Gesamtheit der belebten und unbelebten Natur sowie der anthropogenen Elemente eines Gebiets‘ und Ähnliches.

Andererseits erlaubt der Umfang des erst vor Kurzem begonnenen litauischen Textkorpus noch keine endgültigen Schlussfolgerungen zur Häufigkeit lexikalischer Bedeutungen, sodass man sich meist auf die semantische Struktur der Wörter im Dabartinės lietuvių kalbos žodyne oder in umfangreicheren zweisprachigen litauischen Wörterbüchern sowie auf die sprachliche Intuition der Autoren selbst verlassen muss.

Die Wörterbuchverfasser zeigen, dass sie sowohl über theoretische Grundlagen der lexikalischen Semantik und sprachliche Intuition als auch über lexikografisches Können verfügen. In fast jedem Wörterbuchteil, der mit einem neuen Buchstaben beginnt, finden sich Wörter, deren semantische Struktur genauer dargestellt ist als in anderen litauischen lexikografischen Arbeiten. Homonyme werden besser unterschieden, z. B.: 1 derėti (‚über den Preis verhandeln‘), 2 derėti (‚Früchte tragen‘) und 3 derėti (‚passen‘); 1 gaišti (‚von Zeitverschwendung‘) und 2 gaišti (‚vergehen, zugrunde gehen‘); 1 gauti (‚umgeben, bedecken‘) und 2 gauti (‚bewirken, dass eine Erhebung entsteht‘). Die semantische Struktur vieler Verben wurde präzisiert, indem ihre Bedeutungen mit den römischen Ziffern I und II neu gruppiert wurden, z. B.: bijoti I (vor etwas) und bijoti II (um etwas); degti I (‚dem Feuer ausgesetzt sein‘ usw.) und degti II (‚bewirken, dass etwas brennt‘); dėti I (‚hinlegen‘ usw.) und dėti II (‚schlagen‘); dirbti I (‚tätig sein‘ usw.) und dirbti II (‚herstellen‘); eiti I (‚sich bewegen‘) und eiti II (‚ein Amt innehaben‘). Die Wörterbuchverfasser geben an, dass sie in diesem Fall mit römischen Ziffern „den transitiven und den intransitiven Gebrauch“ desselben Verbs unterscheiden. Dennoch kennzeichnen die römischen Ziffern mitunter tatsächlich eindeutige Homonyme, wie sich anhand der paradigmatischen, syntagmatischen usw. Analyse der Verben erkennen lässt, z. B.: dėti I (‚hinlegen‘ usw.) und dėti II (‚schlagen‘); eiti I

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(‚sich bewegen‘) und eiti II (‚ein Amt innehaben‘); išsukti I (‚durch Drehen entfernen‘ usw.) und išsukti II (‚vom Weg abkommen‘); iššaukti I (‚widerrufen‘) und iššaukti II (‚ausdrücken können‘).

Die genannten Unstimmigkeiten bei der Darstellung der Wortsemantik und andere Ungenauigkeiten mindern den Wert des Wörterbuchs nicht. Schon die Tatsache, dass die Wörterbuchverfasser die semantische Struktur einer beträchtlichen Zahl von Wörtern präzisiert haben, zeugt von ihrem Entschluss, zu beweisen, dass die Erstellung litauischer Wörterbücher nach den Maßstäben der modernen Lexikografie keine Sisyphusarbeit ist: Mit einem Konzept lexikalischer Semantik und Lexikografie sowie einem riesigen Korpus braucht es lediglich Zeit und Sorgfalt.

Die erörterten Neuerungen der ersten Ausgabe des Lietuvių–norvegų kalbų žodyno zeigen, dass man sich nicht mehr damit begnügt, Erfahrungen aus der Lexikografie anderer Sprachen zu wiederholen: Mit diesem Wörterbuch werden in der litauischen Lexikografie die Grundlagen einer Konzeption moderner Lexikografie gelegt. Das auf den ersten Blick bescheidene zweisprachige Wörterbuch nimmt dank der Qualität der gebotenen grammatischen und semantischen Informationen zu den Wörtern beider Sprachen einen Platz unter den besten lexikografischen Arbeiten Litauens ein. Theoretische lexikografische Ideen könnten daraus auch die Verfasser des Dabartinės lietuvių kalbos žodyno bei der Vorbereitung einer neuen Ausgabe des Wörterbuchs schöpfen, ebenso wie die Verfasser von Wörterbüchern des Litauischen und anderer Fremdsprachen.

Dalia Barauskaitė MikkelsenEingegangen am 03.07.2002

Dommervaenget 26 C, 1.tv.

4000 Roskilde, Dänemark

[email protected]

ONDŘEJ ŠEVČÍK, BOHUMIL VYKYPĚL, HGS., GRAMMATICUS. STUDIA LINGUISTICA ADOLFO ERHARTO QUINQUE ET SEPTUAGENARIO OBLATA.

Brno: Masarykova universita, 2001, 234 p.

Über den Anlaß, aus dem die zur Besprechung vorliegende Festschrift erscheint, gibt schon der Titel ausreichende Auskunft. Genügenden Grund dazu, sie in dieser Zeitschrift zu rezensieren, bildet nicht nur die Tatsache, daß der verehrte Jubilar, Prof. Adolf Erhart, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Sprachwissenschaft an der Brünner Universität, der Baltistik immer besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat (davon zeugen seine Einführungen in das Litauische und in die vergleichende baltische Sprachwissenschaft, vgl. Erhart 1956, 1984), sondern auch die überaus starke Vertretung der baltistischen Problematik in diesem Sammelband.

Am Anfang sei ein kurzer Überblick über den Inhalt des Buches gegeben. Stark vertreten ist die etymologische Problematik. Sonderstudien auf diesem Gebiet haben Eva Havlová („L.ie, kořen *al- a germánské názvy pro ‘vĕk’“, S. 56–63), Helena Karlíková („K staroslověnskému substantivu spodŭ“, S. 99–104), Boris Skalka („St[aro]sl[ověnské] šetǫ/šeti semper provocans“, S. 144–148) und Pavla Valčáková („Regarding P[roto-]S[lavic] *ēdъ“, S. 201–205) beigetragen. In einigen Aufsätzen wird je einem Teilgebiet des indogermanischen Lexikons bzw. des Lexikons eines der indogermanischen Sprachzweige besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Es handelt sich um die Studien von Václav Blažek („Indo-European kinship terms in *-ə₂ter“, S. 24–33) und Ilona Janyšková („Etymologie názvů tisu ve slovanských jazycích“, S. 91–98). Neben der indogermanischen ist auch die dravidische und altaische Etymologie vertreten (Jaroslav Vacek,

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