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LIETUVIŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI XXXVII (1997) LEKSIKOGRAFIJOS IR LEKSIKOLOGIJOS PROBLEMOS

Erdvilas JAKULIS

BETONUNG GEMISCHT-TYPIGER a-STÄMMIGER VERBEN MIT DEM INFINITIVSUFFIX -MIŠRIOJO TIPO a-KAMIENIŲ VEIKSMAŽODŽIŲ SU BENDRATIES PRIESAGA -ėti (varvėti, var̃va, varvėjo) KIRČIAVIMAS

Die morphologische Struktur eines Wortes und ihre einzelnen Ebenen stehen in engem Zusammenhang mit der Akzentuierung. Der Artikel untersucht, wie akzentuelle Merkmale mit der Wurzelstruktur (Vokalismus und Konsonantismus) sowie der konkreten Semantik von Verben eines bestimmten Typs zusammenhängen. Als Untersuchungsgegenstand wurde der Strukturtyp der Verben mit a-Stamm gewählt, die im Infinitiv und im Präteritum das Suffix -ė- aufweisen. Im heutigen Litauischen1 gibt es 264 Verben dieses Modells (oder 268, wenn man die Homonyme mokėti – 1 „bezahlen“, 2 „können“, derėti – 1 „handeln; wetten“, 2 „passen“, 3 „wachsen und Früchte tragen“ (vgl. Jakaitienė 1988: 149), virbėti – 1 „wimmeln; zittern“, 2 „zu Stangen werden“) mitzählt. Dieser Typ lässt sich nicht immer eindeutig von anderen Verben mit dem Suffix -ėti (z. B. -sėti, -telėti, -terėti) abgrenzen. Diese Suffixe gelten als Varianten von -ėti, obwohl sich die Auslautkonsonanten der Präsensstämme unterscheiden. Das Suffix -sėti (Variante -šėti) ist ausschließlich für Verben mit si-Stamm charakteristisch (z. B. girgždėti, gîrgsi). Verben mit den Suffixen -telėti und -terėti bewahren die Suffixe tel-, ter- (virptelėti). In den Arbeiten einiger Sprachwissenschaftler (siehe Skardžius 1943: 521) werden Verben des Typs varvėti (var̃va, ~ėjo) nicht von Verben mit i-Stamm des Mischtyps (tylėti, týli, ~ėjo) sowie sekundären Verben mit ėja-Stamm (álpėti, ~ėja, ~ėjo) abgegrenzt, da die Infinitiv- und Präteritumsformen all dieser Typen gleich sind. Bei näherer Untersuchung zeigt sich jedoch, dass sich diese Typen ziemlich stark unterscheiden. Nicht nur die Struktur der Verben, sondern auch ihre Semantik und Wortbildung sind anders2. Hier werden die Akzentuierungsfragen behandelt.

Bei der Betrachtung der Betonung sind zwei Aspekte wichtig:

1) kadangi varvėti tipo veiksmažodžiai turi priesagą, tai, kaip ir visi priesaginiai, gali būti arba šakninio, arba priesaginio kirčiavimo;

1 Das Material wurde aus DŽ₂ erhoben und durch Daten aus DŽ₃ ergänzt.

2 Priesagos -šėti (ir varianto -šėti) si-kamieniai veiksmažodžiai yra ištiktukų su formantu -t- vediniai, pvz., bùrbt: bùrbsi (-ėti, -ėjo). Kalbininkų nesutariama dėl pastarųjų kilmės - kai kas linkęs laikyti juos deverbatyvais (žr. DLKG: 394), plg.: bùrbsi (burbėti, -ėjo) ir burbia (burbti, burbė). Tačiau savo penultimos priegaidę jie aiškiai artimesni ištiktukams, be to, ne visuomet greta tokio veiksmažodžio galima rasti bendrašaknį mišriojo tipo ar šakninį veiksmažodį, o tik ištiktuką. Mišriojo tipo a-kamieniai veiksmažodžiai dažniausiai yra pirminiai.

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2) da sie im Präsens kein Suffix haben, lassen sich die Akzentmerkmale der Wurzel mit der morphonologischen Struktur der Wurzel, der Semantik usw. in Verbindung bringen.

AKZENTUELLE EIGENSCHAFTEN DER SUFFIXE -ėti

a-stämmige Verben sind wie andere Verben gemischten Typs suffixbetont. Fast immer trägt das Suffix des Infinitivs und des Präteritums den Akzent, unabhängig davon, ob die Präsensform einen akutierten oder nicht akutierten Stammakzent hat, vgl. bãrška: barškėti, -ėjo und var̃va: varvėti, -ėjo (auch mỹli: mylėti, -ėjo; tỹli: tylėti, -ėjo). DŽ₃ führt nur eine solche Ausnahme bei den a-stämmigen Verben an: áida (áidėti, áidėjo). Übrigens ist diese Ausnahme nur in der jüngsten Ausgabe von DŽ verzeichnet. Einen konstanten Stammakzent in den Grundformen haben etwa 20 i-stämmige Wörter. Auch sie sind als Ausnahmen anzusehen: číaudi + -ėti = čiaudėti, -ėjo; mérdi + -ėti = mérdėti, -ėjo. Solche Wörter tendieren dazu, in die Klasse der sekundären Verben überzugehen, z. B. kósi / kósėja /atem. kósti (kósėti, -ėjo) u. a. (vgl. Stundžia 1995: 129–130).

AKZENTUELLE EIGENSCHAFTEN DES VERBUSTYPS varvėti

Wie andere Verben gemischten Typs mit dem Suffix -ėti erhalten auch a-stämmige Verben den Stammakzent nur in den Präsensformen: varvėti, var̃va; mokėti, móka (gailėti, gaĩli; mylėti, mỹli u. a.).

a-stämmige Verben mit phonologisch kurzem Stamm machen 56,44% aller varvėti-Verben aus, die in DŽ₂ und DŽ₃ belegt sind. Phonologisch kurze Stämme (CaC, CeC, CuC, CiC)3 verlängern die Vokale a, e in der betonten Form der dritten Person zu Langvokalen und werden zirkumflektiert betont (tekėti, téka, tekėjo; lašėti, lãša, lašėjo); die Stammvokale i, u bleiben kurz (judėti, jùda, judėjo; žibėti, žìba, žibėjo). In den Dialekten fallen ihre Reflexe häufig zusammen – alle betonten Vokale werden halblang oder lang. Ein Vergleich mit den gemischten si-stämmigen Verben mit dem Suffix -sėti (-šėti) bietet sich an: In diesem Fall bewahren sie alle Vokale kurz, d. h. so, wie sie in den Grundwörtern – den Interjektionen – vorkommen (trákšt: trakšėti, trakši; bùbt: bub­sėti, bùbsi; tèkšt: tekšėti, tèkši usw.).

Die gemischten Verben auf -ėti mit einem phonologisch langen Stamm können sowohl akutiert als auch zirkumflektiert sein. Nach den Daten von DŽ₂ machen die a-stämmigen Verben auf -ėti mit phonologisch langem Stamm mehr als 43% aller varvėti-Verben aus. Von ihnen weisen 76% einen Akut auf, z. B. čiùlba (čiulbėti, čiulbėjo), außerdem dùlka, mĩga, táuška, pỹška, póška, táiška, vìrpa.

3 C – beliebiger Konsonant oder beliebige Konsonantenverbindung.

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Einen Zirkumflex haben über 20 Verben: álma (almėti, almėjo), außerdem býra, gãima (-ãr-), kálba, mãrma (-ãr-), riẽda, skámba, skáuda, vaĩva.

Unter den i-stämmigen Verben mit langem Stamm überwiegt der Zirkumflex deutlich (z. B. gaĩli, girdì, lýdi, mū̃vi, spìndi, žiū̃ri – diese Fälle weisen eine zirkumflektierende Metatonie gegenüber den Grundverben auf, vgl.: mū̃vi (mūvėti) und máuti, žiõji (žiõ jėti) und žiōti. Es gibt nur sehr wenige i-stämmige Verben mit akutiertem Stamm (mýli, nóri, sėdi, stávi, tìngi, kliẽdi).

Bei Verben mit langem Stamm des -ėti-Typs mit i-Stamm ist ausnahmslos ein Akut charakteristisch, z. B. kárksi, bliùrbsi, tárkši u. a. Da die meisten dieser Verben mit Lautmalereien verbunden sind und eine plötzliche, wiederholte Handlung bezeichnen, ist die Wahl des Akuts ikonisch motiviert. Vergleicht man Ableitungen mit -ėti mit den primären Verben und nicht mit den Lautmalereien, ist der Akut der Ableitungen als metatonisch zu betrachten (vgl. kãrkti: kárksi) (vgl. Stundžia 1995: 130–131).

Die Akzentuierung der Präsensformen mit langem Stamm bei Verben des Typs varvėti wird bestimmt durch: 1) die morphonologische Struktur des Stamms (Vokalismus, Konsonantismus) und 2) (teilweise) die Semantik des Wortes. Das Suffix -ėti hat darauf keinen Einfluss.

1. Morphonologische Struktur des Stammes

Im Wörterbuch wurden keine Verben vom Typ varvėti mit dem Stammvokal -ė-, mit den Diphthongen -ei-, -ui- und den Doppelvokalen -el-, -em-, -er- sowie -im-. Doppelvokale mit den Vokalen -e-, -i-, -u- sind fast immer akutbetont: -ér- 8 (Variante nérma / neĩma sowie dz. žvėrblà⁴), -ìr- 15, -ìl- 4, -ìn- 3, -(i)ùr- 25, -(i)ùm- 3 (Variante bùmba / bùmba⁵), -(i)ùn- 3.

Doppelvokale mit dem Vokal -a-: -aĩ- 2, -ár- 3, -ár / -aĩ- 5 (nárna / naĩna, dárda / darda, mãrma / márma, gãima / gárma, gãrga / gárga), -aĩ 4, am̄- 4 (Variante bambà / bámba; vgl. bùmba / bùmba). Die Tendenz geht zur zirkumflektierten Variante.

Nur Doppelvokale mit dem zweiten Vokalismusglied -n- (blãzga, brãzga⁶, žvánga / žvaĩnga) implizieren in fast allen Verben vom Typ varvėti einen akutbetonten Stamm.

In zweisilbigen Stämmen dominiert der Akut: -áu- 8, -aũ- 1 (skáuda), -áĩ- 1 (aĩdi / áida).

In Stämmen mit den Langvokalen -ū-, -y-, -ie- dominiert der Zirkumflex: -ū- 3 (kūpa / -i, dūlėja / dūla, trū̃sa), -ū- 1 (dūzga), -y- 3 (býra, výva, rýta), -ý- 1 (pýška), -ié- 2 (riẽda, riéta).

4 Übrigens war der Stamm dieses Verbs im DŽ akutbetont.

5 Die Variante bùmba wird im DŽ₃ nicht mehr aufgeführt.

6 Der Doppelvokal an wurde vor Frikativen zu ą.

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Bei Wurzeln mit langem -o- und -uo- dominiert der Akut: -ó 5 (póška, móka- 2, sópa, tvóska), -ió- 1 (kiõgžda / -i), -iūo- 1 (liūoba). Das letztgenannte Beispiel ist ein Žemaitischer Dialektismus, dessen morphonologische Struktur und Bedeutung von denen der übrigen Verben des Typs varvėti abweichen.

Aus diesen Beispielen geht hervor, dass der Vokalismus der Wurzel mit der einen oder anderen Intonation der Wurzel zusammenhängen kann: kiáugžda / -i = kiõgžda / -i „trocknen, austrocknen, vergehen“, gãrga / gá rga = gìrga „knarren, schnattern (von einer Gans)“, gar̃žda = gir̃gžda = gùrgžda „ein unangenehmes Reibegeräusch hervorbringen“, dárda / dárda = dìrda „beim Fahren poltern, polternd fahren“. Wie man sieht, können Dubletten mit gleicher Bedeutung unterschiedliche Intonationen haben, obwohl die meisten Synonyme sowohl in der Intonation als auch in der Bedeutung übereinstimmen (vgl. terška = tárška; nárna / nar̃na = nérna / ner̃na = niùrna / niùrna).

Die Betonung langer Wurzeln kann auch mit dem Konsonantismus zusammenhängen.

Wurzeln mit dem Anlaut -šḱ-, -sk- (Typ -ST-) sind stets akutiert: pyška, póška, páuška, térška, čérška, čiùrška, tvóska usw. Auch in Wurzeln mit dem Anlaut -zg-, -zd- überwiegt der Akut: dūzga = dùnzga, brązga, blązga, ùr zga, birzga, bùrzga, niùrzga, bùrzda sowie zwei zirkumflektierte Formen bal̃zga, gram̃zda. Die übrigen Anlautverbindungen -št-, -st, -žd- des Typs -ST- sind nur für kurze Wurzeln charakteristisch (kušta, plášta, kužda usw.), sofern man das Verb gar̃gždėti, gaigžda nicht weiter segmentiert (Reduplikationssilbe und Formans -žd-: gar-g(ar)-žd-a). Eine Anlautverbindung des Typs -TST- hat keinen Einfluss auf die Intonation der Wurzel, vgl. gìrgžda, gùrgžda und gar̃gžda, kiáugžda und kiõgžda. Die Verbindung -bl- (Typ -TR-) ist nur in zwei Dialektwörtern belegt – vébla und žvérbla –, daher lässt sich über ihren Zusammenhang mit der Intonation der Wurzel kaum etwas sagen. Ein Zusammenhang zwischen der Intonation der Wurzel und einem einzelnen Konsonanten am Wurzelauslaut wurde nicht festgestellt. Offenbar haben auch die Konsonanten am Wurzelanlaut oder ihre Verbindungen keinen Einfluss auf die Intonation. Zwar sind Verben mit dem Anlautkonsonanten č- sämtlich akutiert (čiùlba, čiùlda, čiùlpa, čiàuška, čérška, čir̃ška), doch hängt dies vermutlich eher mit dem Vokalismus der Wurzel oder der Anlautverbindung -šk- zusammen (siehe oben) als mit diesem Konsonanten. Ähnlich sind wohl auch die Intonationen der Wurzeln von Verben mit den Anlauten c-, dz-, dž- (cirpa, dzìnga, džérška) sowie bl-, kn-, sp- zu beurteilen. Vielleicht steht nur die Anlautverbindung sk- stärker mit der Intonation in Zusammenhang, und zwar mit dem Zirkumflex (skaũda, skām̃ba / skámba). Dafür spricht auch, dass alle übrigen Verben mit dem Vokalismus -au- akutiert sind, während solche mit dem Diphthong -am- sowohl akutiert als auch zirkumflektiert sein können. Diese Wörter unterscheiden sich in ihrer Betonung auch von anderen Wörtern derselben semantischen Gruppe (vgl. sópa: skaũda; dazu siehe weiter unten). Der Mangel an Beispielen mit diesem Konsonantismus erlaubt jedoch keine weitergehenden Verallgemeinerungen.

Ein Zusammenhang zwischen dem Konsonantismus der reduplizierten Wurzel und ihrer Intonation wurde nicht festgestellt (vgl. niùrna und nérna, mùrma und maĩma / márma usw.).

Der Zusammenhang zwischen Vokalismus und Konsonantismus einerseits und Betonung andererseits ist untrennbar mit der morphologischen Struktur der Verben verbunden. Dies wird deutlich beim Vergleich

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a-Stammverben mit dem Suffix -ėti und verwandte ia-Stammverben (Akut; Zirkumflex): bùrzga (burgzėti, -ėjo): bùržgia (bùržgti, bùržgė), ebenso birzga: bìržgia, tãška: tàškia, paũška: paũškia, sùlpa: sùlpia (sul̃pti, sul̃pė) usw. Solche Paare finden sich bei etwa 28% der Verben mit langer Wurzel. Diese Wurzeln sind ausschließlich diphthongisch oder zweilautig (keine vokalischen Wurzeln). Hier lassen sich die Verben nach der Weichheit oder Härte des Stammauslauts einteilen (vgl. die Nominalsuffixe).

Verben mit -ėti i-Stamm, die den untersuchten Verben verwandt sind, gibt es nur wenige. Häufiger weisen Varianten beider Stämme einen Zirkumflex auf: kūpi / -a, kiõgžda / -i, aber ãidi / ãida, kiáugžda / -i, smìrdi / -a.

2. Semantik

Die Akzentuierung steht häufig mit der Semantik in Zusammenhang. In der nachstehenden Tabelle sind Verben vom Typ varvėti mit langem Stamm nach ihrer Bedeutung gruppiert.

Semantiktabelle7

Sem. Gruppe | Geräusch | Bewegung | Zerstörung | psych.-phys. Eigenschaften | Licht | Geruch | gesellschaftliche Beziehungen

-o-

põška; tvõška

kiõgžda / -i (poška 2)

1 móka sōpa (tvõška 2)

1 móka

-ū-

dūzga

dulėja / dūla; kūpa / -i

triūša

-y-

pỹška; vỹva

bỹta (pỹška 3) rỹta (DŽ₂)

(pỹška 2)

-ie-

riẽda; riẽta

(riẽda 4 ‘ritasi kalasi)

-uo-

liúoba

-ai-

áidi / áida; áidėti, -a

-au-

člãuška kaũška kliáuga niáuzga páuška pliáuška táuška

kiáugžda / (DŽ₂: -i)

skaũda

7 Die Zahl neben einem Beispiel bezeichnet die Nummer, unter der die Bedeutung des Verbs im Wörterbuch gekennzeichnet ist. Ist die besprochene Verb-Bedeutung keine Hauptbedeutung, wird das Verb in der Tabelle in Klammern gesetzt. Daneben steht die laufende Nummer dieser Verb-Bedeutung. Fehlt eine Nummer, so sind die Klang- und Bewegungssemen des Verbs miteinander verschränkt und werden im Wörterbuch als eine einzige Bedeutung aufgeführt. Die Kennzeichnung DŽ₂ wird den Beispielen hinzugefügt, die in DŽ₃ nicht aufgeführt sind.

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Semantische Gruppe

Geräusch

Bewegung

Zerstörung

Psychophysische Eigenschaften

Licht

Geruch

Soziale Beziehungen

-er-

blērba džērška čērška ērza knērza (DŽ₂) nērna (er) (DŽ₂) tērška vērva

žvērbla

-ar-

bárba bárška dárda (ar) gárga (ár) gárgžda (gárma (ár) 2) (márma (ár) 2,3,4) nárna (aŕ) tárška (varva 2)

(dárda (ar) 2) gárma (ár) márma (ár) 1 varva

(gárga (ar))

-ir-

birzga cirpa (DŽ₂) dırda (DŽ₂) čirška girga girgžda spirga širša (DŽ₂) žirza (virpa 2)

(birzga 2) (dırda 2) (DŽ₂) kirba (mirga 2) tūrta (žirza 2) 1 virba virpa

(čirška 2) (spirga) 2 virba

(kirba 2) mirga (virpa 3)

stinkt / -a

-ur-

blūrba būrba būrzda (būrzga 2) (čūrška 2) (glūrga) (gūrga 2) gūrġžda knūrza mūrma niūrna niūrza šūrga (DŽ₂) ūrga ūrza (DŽ₂) ūrzda ūrźga žārza

(blūrba 3) būrga būrzga čūrška glūrga gūrga gūrna kūrna pūrta spūrda spūržda (DŽ₂) ūrda

-al-

balzga (DŽ₂) kalba

alma salva

kalba 1

-il-

bilda vilba

(bilda 2)

dilga

glänzt

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Sem. Gruppe Klang Bewegung Destruktion psych.-phys. Eigenschaften Licht Geruch gesellschaftliche Beziehungen -ul- zwitschert; zwitschert (DŽ₂); trällert; trällert zwitschert?; rieselt; fließt? -am- brummt (ām); pām-pa (DŽ₂ - am-); klingt (ām) versinkt (Zustand) -um- brummt (drūmba); pūmpa (Dial.) drūmba; liūmpa -an- leuchtet; braust; klingt (an) klingt (ān) 2 -in- klingt; kracht tinta -un- dröhnt; dūnžga (DŽ₂); kliūnka (klūnka 2)

Verben, die einen Klang bezeichnen, dominieren eindeutig. Ihre Wurzeln sind überwiegend akutiert. Nur 14 Wörter haben eine zirkumflektierte Wurzel. Davon haben 9 beide Akzentvarianten. Der Zirkumflex bei lautmalenden Verben lässt sich in manchen Fällen pragmatisch erklären – d. h. Verben, die einen weniger intensiven Klang bezeichnen, können zirkumflektiert sein (mārma / márma, bāmba / bam̄ba, vỹva – Wörter für leises Murmeln und Wimmern; aber mū́rma, niū́rna, niū́rgza usw. sind akutiert). Dennoch sollte man in diesem Fall den Vokalismus der Wurzel nicht außer Acht lassen (siehe oben). (Allerdings wird im LKŽ VII auch eine andere Bedeutung von mārma / márma angegeben: „versinken, untergehen, hinabstürzen“, die möglicherweise einen Zirkumflex impliziert. Siehe dazu weiter unten.)

Bei den Verben bal̃zga, kal̃ba hängt der Zirkumflex wahrscheinlich mit dem Vokalismus -al- zusammen und nicht mit der Klangbedeutung. Die Wörter skambā, žvānga / žvānga, die einen intensiven Klang bezeichnen, sind zirkumflektiert, offenbar ebenfalls aufgrund des Vokalismus. Dasselbe gilt für gair̃žda (vgl. gir̃žda).

Zur Gruppe der Wörter, die einen Klang bezeichnen, gehören auch alle Verben mit dem anlautenden -šk-; daher könnte man annehmen, dass ihre Akutierung durch die Bedeutung und nicht durch den Konsonantismus bedingt ist. (Die destruktive Bedeutung der Verben póška, pýška ist eindeutig klanglichen Ursprungs.)

Unter den Verben mit der Bedeutung Bewegung lassen sich die Rollbewegung bezeichnenden zirkumflektierten Verben riẽda, riẽta, rỹta herausgreifen, die kein Klangsem haben (vgl. dar̃da / dárda, dir̃da, bei denen die Akutierung dominiert und deren Klangsem im Wörterbuch an erster Stelle angegeben ist). Zirkumflektiert sind auch Verben, die das Versickern oder Hervorquellen einer Flüssigkeit bezeichnen: sal̃va, al̃ma, var̃va. Verben mit den Semen Fließen und Spritzen von Wasser (glū́rga, klū́ nka, gūrga usw.) oder sogar nur mit dem Sem Fließen

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bezeichnen (liūmpa, būrga), die zweifellos ebenfalls lautmalerisch sind, werden ausschließlich akutiert. Wörter für Fallen und Absinken haben häufiger einen Zirkumflex: maṛma / márma, gaṛma / gárma, býra. Verben, die eine andere Art der Bewegung bezeichnen, sind akutiert.

Destruktion (oder eine Veränderung der Struktur) bezeichnende Verben dieses Typs sind im DŽ₃ nur sehr wenige belegt. Verben mit langem Wurzelvokal gibt es nur eine Handvoll. Oft haben sie daneben Formen mit i-Stamm oder i--Stamm oder ėja--Stamm, z. B. kiáugžda / (DŽ₂) -i = kiõgžda / -i „1. austrocknen; 2. porös werden; 3. zu einem kiaugždas werden, hohl werden“, kūpa / -i „1. heftig kochen; überkochen, aufsteigen; 2. gut wachsen, üppig gedeihen“, dūlėja / dūla „1. langsam verfallen, zu Staub werden, vermodern; 2. allmählich brennen, schwelen“. Die Wörter 2 virbėti, virba „zu virbai werden, virbti“ und spirgėti, spirga „1. beim Braten brutzeln“, ap-gargėti, āpgarga „sich mit etwas (Schlamm, Eis, Schnee usw.) überziehen, überwachsen, verschorfen“⁸ haben keine danebenstehende Form eines anderen Stammes⁹. Spirgėti, spirga ist wahrscheinlich ebenfalls lautmalerischen Ursprungs, ebenso wie pyškėti, pyška. Damit blieben zwei Verben mit destruktiver Bedeutung und akutiertem Wurzelakzent. Die Akutierung von Virba ließe sich nur durch den Wurzelvokalismus erklären (siehe zu Wurzeln mit dem ersten Bestandteil des Vokalismus -i-). Die Akutierung des Verbs kiáugžda ist wegen des Zirkumflexes von skaudėti, skaūda (mit demselben Wurzelvokalismus) schwieriger so zu begründen. Zudem gibt es daneben das zirkumflektierte Dublett kiõgžda. Wahrscheinlich haben die zahlreichen ausnahmslos akutierten lautmalenden Verben kiáugžda in ihre Akzentparadigmatik aufgenommen: páuška, káuška, táuška, niáuzga und andere mit dem Wurzelvokalismus -au-.

Belegt sind nur drei Verben, die Licht bezeichnen: schimmern, schimmert „dial. glänzen, strahlen“, flimmern, flimmert und glänzen, glänzt. Ihnen schließen sich auch Bewegungsverben mit der Semantik des Lichts (mit einem Vibrationsnuance) an: flackern, flackert „3. flimmern“ und wimmeln, wimmelt „2. wimmeln, flimmern“. Alle Verben dieser Bedeutung außer dem ersten haben einen Zirkumflexakzent auf der Wurzel; ihr Zusammenhang mit dem Wurzelvokal -i- ist sehr ausgeprägt.

Es wäre schwierig, einen Zusammenhang zwischen dem Akzent und der Bedeutung „psychische oder körperliche Eigenschaft“ zu finden, denn dieselbe Bedeutung „Schmerz“ haben sowohl sópa (Akut) als auch skaūda (Zirkumflex). Brennen oder Jucken bezeichnende Verben tvóska, dilga sind beide akutiert. (Dilga bedeutet außerdem „drängen, Sorge bereiten“, während die Hauptbedeutung von tvóska „poltern, knallen“ lautet.) Hält man jedoch an der Behauptung fest, dass die anlautende Konsonantenverbindung sk- den Zirkumflex impliziert (skaūda, skam̃ba), kann man folgern, dass die Akutierung der übrigen Wörter für psychische oder körperliche Eigenschaften durch ihre Bedeutung bedingt ist.

8 Zur Bedeutung des letztgenannten Wortes siehe LKŽ III 129.

9 Bei den übrigen Verben sind die in der entsprechenden Spalte angegebenen Bedeutungen „Mutation“ oder „Destruktion“ sekundär und aus einer Klang- oder Bewegungsbedeutung hervorgegangen: pyškėti, pyška „2. mit Lärm bersten, zerspringen“, poškėti, poška „mit Geräusch brennen“, čirškėti, čirška „3. brutzeln“, riedėti, rieda „4. schlüpfen, aus Eiern kriechen“. Ihre Akutierung hängt mit der primären Klangbedeutung zusammen, der Zirkumflex mit der Rollbewegung.

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Geruch bezeichnet nur ein einziges Verb dieses Typs; seine a-stämmige Form ist jedoch lediglich eine Nebenform neben der Hauptform mit i-Stamm – smirdėti, smirdi / -a. Obwohl der Akut also einen a-Stamm erwarten ließe, ist die Bedeutung der Hauptform mit i-Stamm näher.

Verben mit der Bedeutung gesellschaftlicher Beziehungen sind für den untersuchten Typ uncharakteristisch; daher lässt sich über ihre Akzentuierung nichts Genaueres sagen: bezahlen, bezahlt „1. Geld als Gegenleistung für eine erhaltene Sache, eine geleistete Arbeit usw. geben; 2. dial. abtrennen, kosten“, arbeiten, arbeitet „ein wenig arbeiten, sich betätigen“.

Somit wurde lediglich ein Zusammenhang zwischen der Bedeutung von Geräuschen (ihrer Intensität), Bewegung (Rollen, Sickern), Licht und teilweise Zerstörung und dem Akzent der Wurzel festgestellt.

SCHLUSSFOLGERUNGEN

1. Das Suffix -ėti bei Verben des Typs Varvėti ist dominant und trägt den Akzent, unabhängig vom Akzent der Wurzel in der suffixlosen Präsensform (varvėti, varva, -ėjo; mokėti, moka, -ėjo; galėti, gali, -ėjo usw.). DŽ₃ führt nur eine dialektale Ausnahme an, bei der alle Formen den Akzent auf der Wurzel tragen (áidėti, áida, áidėjo).

2. In suffixlosen Präsensformen verlängern sowohl a--stämmige als auch i--stämmige Verben mit den phonologisch kurzen Vokalen i, u, a, e unter Akzent die beiden letztgenannten [lašą, teška und gãli; vgl. Ableitungen mit -sėti wie trakšėti, trakši (trakš+šėti, trakš+ši), žlegšėti, žlegši usw.].

3. Den Wurzelakzent der Präsensformen von Verben mit vokalischer Wurzel[m?] und a-Stamm bestimmen:

A. Morphonologische Struktur

Konsonantismus:

a) Auslaut-Konsonantenverbindungen -sk- (seltener -sk-) sind stets mit dem Akut der Wurzel verbunden, z. B. tárška, bárška, tvóska. In Wurzeln mit den Auslautverbindungen -zg-, -zd- dominiert ebenfalls der Akut, jedoch nicht immer (niùrzga, aber bãlzga). Ein Zusammenhang der Intonation mit einem anderen Auslautkonsonantismus wurde nicht festgestellt.

b) Anlaut-Verben mit č-, c-, dz-, dž-, bl-, kn-, sp- haben einen akutierten Wurzelakzent, der jedoch vermutlich stärker mit dem Vokalismus dieser Verben zusammenhängt. Der Anlaut sk- könnte mit dem Zirkumflex der Wurzel zusammenhängen: skaũda, skãmba / skámba (nur 2 Beispiele). Ein Zusammenhang des Wurzelakzents mit einem anderen Auslautkonsonantismus wurde nicht festgestellt.

Vokalismus:

c) In Diphthongwurzeln dominiert der Akut (Ausnahme: skaũda);

d) In Wurzeln mit den Langvokalen -ū-, -ie-, -y- dominiert der Zirkumflex (Ausnahmen: pýška, dūzga), bei den Vokalen o, uo dagegen der Akut, z. B. póška, žem. liúoba, žem. kiáugžda (Ausnahme: kiõgž-da);

e) Der Akut in Diphthongwurzeln hängt mit Diphthongen zusammen, deren erste Komponenten die Vokale e, i, u sind (Ausnahmen: buñba, žvėrbla);

f) Wurzeln mit a als erster Komponente des Diphthongs weisen typischerweise einen Zirkumflex auf (gar̃gžda u. a.); hier gibt es jedoch mehr Ausnahmen (tárška, bárška, nárna, blázga sowie die Varianten bañba / bámba, dárda / dard̃a, gárma / gárma, gárga / gárga, maĩma / márma, žvánga / žvánga).

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Morphologische Struktur:

g) Der Einfluss von Vokalismus und Konsonantismus auf den Akzent der Wurzel ist untrennbar mit der morphologischen Struktur der untersuchten Verben verbunden. Vergleicht man sie mit wurzelverwandten wurzelstämmigen ia-stämmigen Verben, tritt eine Akzentopposition hervor (wenn das Verb des Typs varvėti akutiert ist, ist das wurzelverwandte ia-Stammverb zirkumflektiert, z. B. birzga (birzgėti, -ėjo): birzgia (birgzti, birzgė), ebenso tárška: tárškia, súlpa: súlpia usw. Übrigens haben zirkumflektierte a-Stämme mit dem Suffix -ėti keine solchen Paare;

h) Die wurzelverwandten -sėti-Verben mit sė-Stamm sind alle tvirtrapradžiai; dies ist jedoch durch ihren interjektionalen Ursprung zu erklären.

B. Semantik

a) Bei Verben, die Geräusche bezeichnen, überwiegt der akute vorletzte Silbenakzent. Der Zirkumflex wird meist durch die Bedeutung der Klangintensität bedingt (baũba / báumba, buñba). Der Zirkumflex bei den Verben balzga, kal̃ba usw. ist jedoch durch den Einfluss der Morphonologie zu erklären;

b) Die Bedeutungen des Rollens und des Durchsickerns von Flüssigkeit bedingen den Zirkumflex: riẽda, riẽta, rỹta und aĩma, saĩva, vaĩva. Andere Verben mit Bewegungsbedeutung haben eine akutierte Wurzel;

c) Zwei Verben, die Licht bezeichnen, sind tvirtrapradžiai (mìrga, žvìlga). Auch Bewegungsverben, die Semen der Lichtreflexion aufweisen, sind tvirtrapradžiai (vìrpa, kìrba). Das einzige dz. žvėrbla ist zirkumflektiert;

d) Wörter, die psychische und physische Eigenschaften bezeichnen, sind tvirtrapradžiai, mit Ausnahme des Verbs skaũda, das den anlautenden Konsonantencluster sk- aufweist;

e) Ein Zusammenhang zwischen dem Akzent der Wurzel und den übrigen Bedeutungen wurde nicht festgestellt.

Es bestehen systematische Tendenzen zur Verallgemeinerung des akuten Akzents.

LITERATŪRA

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DŽ₃ – Dabartinės lietuvių kalbos žodynas, Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidykla, 1993.

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DLKG – Dabartinės lietuvių kalbos gramatika, Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidykla, 1994.

LKŽ III – Lietuvių kalbos žodynas 3, Vilnius: Valstybinė politinės ir mokslinės literatūros leidykla, 1956.

LKŽ VII – Lietuvių kalbos žodynas 7, Vilnius: Mintis, 1966.

S k a r d ž i u s P. 1943: Lietuvių kalbos žodžių daryba, Vilnius.

S t u n d ž i a B. 1995: Lietuvių bendrinės kalbos kirčiavimo sistema, Vilnius: Petro ofsetas.

THE ACCENTUATION a-STEM VERBS WITH INFINITIVE SUFFIX -ėti

(MORPHOLOGICAL TYPE varvėti, vãrva, varvėjo)

Summary

There are some morphological types of verbs with the suffix -ėti in Lithuanian language. All the types have the same suffix of the infinitive (-ėti) and praeterit (-ėjo). The main differences are in present forms. The third person of present can be suffixal (-ėja) or unsuffixal: i-stem (myli), a-stem (moka) and others. The semantics and wordbuilding of those types are different enough not to mix them.

The object of the paper is a-stem verbs with the suffix -ėti. The distinct signs of those verbs are the following:

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1. The suffix of the verbs of this type is stressed and dominative independently of the intonation of the form in the present tense, which is not suffixal (varvėti, vārva, -ėjo; mokėti, mōka, -ėjo).

2. The stressed phonologically short vowels a, e become long in present forms (lāša, tēška and pʼstem galī, compare with the derivatives of the suffix -sėti: trakšėti, trākši [trakš+šėti, trākš+si], žlėgėti, žlėgsi).

3. The accentuation of verbs with a long vocal in the root depends on the following factors:

A. Morphonological structure

Consonantism:

a) the roots ending in the consonants -sk- (more seldom -sk-) always have falling accent (tárška, bárška, tvóska). The same accent dominates in the roots, ending with -zg-, -zd- (nūrzga, but balzga);

b) the accent is not connected with the consonant beginning of the root. Only combination -sk- could implicate the rising accent of the root (skaūda, skāmba / skāmba).

Vocalism:

c) the falling accent dominates in the roots with vocal diphthongs (the exception – skaūdā);

d) the rising accent dominates in the roots with long vowels -ū-, -ie-, -y- (the exception – pýška, dūzga). The roots with vowels o, uo have the falling accent (pōška, liūoba, kiáugžda, but kiōgžda);

e) the falling accent is connected with the diphthongs whose first components are vowels e, i, u (except būmba).

g) The rising accent is connected with the diphthongs, whose first component is the vowel -a- (gar̄gžda), but there are more exceptions [tárška, bárška, ná́rna and blā́zga, brā́zga (n disappears in the position before spirants), variants – bāmba / bámba, dārda / dārda, gārma / gárma, gā́rga / gárga, mārma / márma, žvānga / žvānga].

Morphological structure:

h) The influence of vocalism and consonantism on the accent of the root can not be abstracted from the morphological structure of the verbs. There is an accentual opposition between the a-stem verbs with suffix -ėti and iā-stem root verbs. If those two types of verbs have the same root, the first one will have the falling accent and the other will have the rising accent, e. g. birzga (birzgėti, -ėjo): bīrzgia (bīržti, bīržge), also tárška: tāškia, sūlpa: sūlpia etc. The a-stem verbs with the rising accent do not have such pairs.

B. Semantics:

a) The verbs which mean the sound have the falling accent in most cases. The rising accent is determined by intensity of this sound (bāmba / bámba, būmba).

b) The meanings of rolling and trickling of water are connected circumflex: riēda, riēta, ryta and aīma, saīva, vārva. Other verbs, which mean the moving (motion) have the acute root.

c) Two verbs meaning the light (shining, reflection) have the falling accent (mirga, žvilga). Even the verbs with the semes of light (virpa, kirba) have the same accent.

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