Page 1LIETUVIŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI XXXIX (1998)
Saulius AMBRAZAS, Ona ALEKNAVIČIENĖ, Vytautas ZINKEVIČIUS
Institut für Litauische Sprache, Vilnius
HISTORISCHES WÖRTERBUCH DER LITAUISCHEN SPRACHE UND DIE COMPUTERISIERUNG ALTER SCHRIFTEN
Ein historisches Wörterbuch der litauischen Sprache ist ein alter Traum der Sprachwissenschaftler. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlichte A. Bezzenberger in seiner Arbeit Beiträge zur Geschichte der litauischen Sprache (1877) ein kleines Wörterbuch alter litauischer Schriften. Später trug K. Būga Material aus zahlreichen alten Schriften für sein Wörterbuch zusammen. Danach setzten andere Redakteure des großen Lietuvių kalbos žodyno diese Arbeit fort. Leider wurden jedoch nicht alle Wörter aus den alten Schriften in dieses Wörterbuch aufgenommen. A. Salys beabsichtigte, ein historisches Wörterbuch in Angriff zu nehmen (Zinkevičius Z. 1992: 308–309), doch der unerbittliche Tod setzte dieser Arbeit ein Ende.
In den Nachkriegsjahren erschien eine ganze Reihe von Indizes und Wörterbüchern zu alten Schriften. Höchste Anerkennung gebührt hier Cz. Kudzinowski, der Wortindizes zur Übersetzung des Naujojo Testamento von S. B. Chylinski (1964) und zu M. Daukšas Postilė (1977) erstellte. Ferner seien die Arbeiten von J. Lebedys (1958), J. Kruopas (1970), J. Kabelka (1964), V. Žulys (1970), J. Palionis (1967; 1983; 1995), K. Pakalka (1979; 1997), K. Morkūnas (1980), V. Drotvinas (1987; 1995–1997), A. Jakulis (1995), D. Urbas (1996), A. Girdenis und D. Girdenienė (1997) genannt. An der Universität Vilnius gibt es zahlreiche Abschlussarbeiten zur Lexik der alten Schriften von M. Mažvydas, B. Vilentas, J. Bretkūnas, S. M. Slavočinskis und einigen anderen. Sie wurden hauptsächlich von V. Urbutis und J. Palionis betreut. All dies könnte für ein historisches Wörterbuch der litauischen Sprache genutzt werden, dessen Erstellung vor mehr als zehn Jahren bei einer breit angelegten Beratung im damals gemeinsamen Institut für Litauische Sprache und Literatur beschlossen wurde. Danach begann man im Referat für Sprachgeschichte und Dialektologie vor allem auf Initiative von K. Morkūnas mit dem Aufbau einer speziellen Zettelsammlung.
Als die Winde des nationalen Aufbruchs wehten, kamen westliche Computer und neue Technologien nach Litauen. Man begann zu erwägen, wie all dies bei der Erstellung eines historischen Wörterbuchs der litauischen Sprache eingesetzt werden könnte. Solche Überlegungen regte G. Subačius, ein großer Enthusiast der Computerisierung, besonders durch neue Ideen und Arbeiten an – vor allem, indem er selbst das Wörterbuch von S. Daukantas am Computer erfasste und herausgab (1993–1996). Dazu trug auch das von P. U. Dini herausgegebene und in Litauen gedruckte Mažasis Katekizmas von H. J. Lysius (1993) wesentlich bei: Der Index litauischer Wörter darin wurde nicht mehr wie zuvor aus Karteikarten erstellt, sondern bereits am Computer. Außerdem wurde damals auf Initiative von A. Vanagas das Dabartinės lietuvių kalbos žodynas computerisiert und das Dabartinės lietuvių rašomosios kalbos dažnumų žodynas (herausgegeben von L. Grumadienė und V. Žilinskienė) in Angriff genommen; dessen erster Band erschien 1997.
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Page 2All dies schuf einen günstigen Nährboden dafür, dass sich 1995 im Referat für Sprachgeschichte und Dialektologie des Instituts für Litauische Sprache eine kleine Gruppe von Menschen zusammenfand, die entschlossen waren, mit der Computerisierung der alten litauischen Schriften zu beginnen. Seit 1996 wird diese Arbeit von der Staatlichen Kommission für die litauische Sprache beim Seimas der Republik Litauen im Rahmen des „Programms zur Verwendung und Förderung der Staatssprache der Republik Litauen 1996–2005“ finanziert. Anfangs gehörten der Gruppe neben S. Ambrazas (dem Gruppenleiter) O. Aleknavičienė, M. Lučinskienė und R. Petkevičius an. Sie erfassten am Computer beide Teile von J. Bretkūnas’ Postilė, B. Vilentas’ Evangelijos sowie Epistolas, Enchiridioną und die Ausgabe der Evangelijų von J. Jaknavičius aus dem Jahr 1647. Bald stieß V. Zinkevičius zur Arbeit hinzu; auf seinen Schultern lastet die gesamte Entwicklung der Computerprogramme, die zur Erforschung der alten Schriften benötigt werden. J. Karaciejus brachte in die Gruppe seine vorbereitete Wolfenbüttelio postilę (1995) und K. Lukauskas’ Pamokslus (1996) ein, die ebenfalls am Computer erfasst wurden. Nach und nach überschritt die Computerisierung der alten Schriften die Grenzen des Referats für Sprachgeschichte und Dialektologie und nimmt nun immer größere Ausmaße an. So hat etwa G. Kavaliaunaitė, Doktorandin am Referat für Grammatik, M. Mažvydas’ Kate-kizmą, Formą Chrikštymo ir Giesmę šv. Ambraziejaus erfasst. Die übrigen Schriften von M. Mažvydas sowie J. Bretkūnas’ Kancionalą, Kolektas ir Giesmes Duchau-nas und die Ausgabe der Evangelijų von J. Jaknavičius aus dem Jahr 1705 wurden von den Studentinnen A. Ciečėnaitė, I. Krampaitė und I. Pilipaitė erfasst. An der Vytautas-Magnus-Universität nahm V. Vasiliauskienė K. Sirvydas’ Punktų Sakymų in Angriff (der erste Teil ist bereits erfasst). Auch einige Wissenschaftler der Pädagogischen Universität Vilnius und der Universität Klaipėda wollen sich an der Computerisierung alter Texte beteiligen. A. Stanislovaitienė, Leiterin des Verlags des Instituts für Litauische Sprache, erstellt Computerschriftzeichen (Fonts) für alte Schriften. Für jeden Autor alter Schriften werden eigene Alphabete entwickelt. Außerdem erarbeitete A. Stanislovaitienė gemeinsam mit G. Kavaliaunaitė ein Programm zum Einlesen mit einem Scanner (Digitalisieren) der Übersetzung des Naujojo Testamento von S. B. Chylinski, herausgegeben 1958 von J. Otrębski und Cz. Kudzinowski.
Besonders freuen wir uns, dass der namhafte deutsche Wissenschaftler J. D. Range sich zur Zusammenarbeit mit uns bereit erklärt hat. Er leistet eine gewaltige Arbeit: Er gibt J. Bretkūnas’ Übersetzung der Biblijos heraus und untersucht sie eingehend. Bereits erschienen sind Faksimiles des Naujojo Testamento und einiger Bücher des Senojo Testamento sowie die hervorragende Monographie Bausteine zur Bretke-Forschung (1992); wir hoffen, dass bald auch der entzifferte Text des Naujojo Testamento von J. Bretkūnas mit umfangreichen Kommentaren erscheinen wird. Für all diese für die Litauistik besonders wichtigen und allgemein anerkannten Werke wurde J. D. Range 1997 mit dem M. Mažvydas-Preis ausgezeichnet. Am 10. Januar 1997 unterzeichneten das Institut für Litauische Sprache und das Institut für Baltistik der Universität Greifswald einen Sondervertrag zur Erforschung litauischer Schriften des 16. und 17. Jahrhunderts und zum Aufbau ihrer computergestützten Datenbank. Eine große Hilfe bei der Erforschung unserer alten Schriften wird die 1998 dank der Bemühungen von J. D. Range und der Deutschen Botschaft erhaltene kritische Ausgabe von M. Luthers Bibel (12 Bände) sein. Sie ist ein äußerst wertvolles Geschenk der Bundesrepublik Deutschland an das Institut für Litauische Sprache.
M. Lučinskienė stellte das Programm zur Computerisierung alter litauischer Schriften auch auf einer in Sofia abgehaltenen internationalen Konferenz vor, die mittelalterlichen Texten gewidmet war
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Page 3(vor allem slawische) Computerisierung (1997: 23–24). So erhält unser Programm allmählich internationalen Klang.
Wie soll die Computerisierung der alten Schriften durchgeführt werden? Zunächst werden Indizes der Wörter einzelner alter Schriften erstellt. Sie werden in vier wichtigen Arbeitsschritten angefertigt (siehe Abb. 1).
Zunächst wird der Text selbst am Computer erfasst oder digital eingescannt, und zwar in authentischer Rechtschreibung. Wie wir wissen, sind viele alte Schriften Gemeinschaftswerke – an ihrer Erstellung waren mehrere Autoren beteiligt. Manchmal ist ein Teil des Textes eine Übersetzung, ein anderer dagegen ein Original oder eine Kompilation. All dies soll bereits bei der Texterfassung angegeben werden. Daher muss in der Regel zunächst eine gewisse textologische Analyse durchgeführt werden, sofern sie nicht bereits zuvor erfolgt ist. So hat Z. Zinkevičius (1971: 153–167) festgestellt, dass die letzten 7 Evangelien in der von J. Jaknavičius herausgegebenen Evangelijų-Ausgabe nicht von J. Jaknavičius, sondern von einer anderen, bislang nicht identifizierten Person übersetzt wurden. Bei der Erfassung des Textes werden diese daher in geeigneter Weise gekennzeichnet, damit sie sich vom Haupttext unterscheiden, der J. Jaknavičius zugeschrieben wird. Noch komplexer ist die Struktur von J. Bretkūnas’ Postilės. Aus der von O. Aleknavičienė (1998) durchgeführten vorläufigen textologischen Analyse geht hervor, dass der größte Teil der in J. Bretkūnas’ Postilėje gedruckten Perikopen aus B. Vilentas’ Evangelijų bei Epistolų stammen könnte; eine davon – „Kosanis“ – könnte jedoch aus seinem Enchiridiono stammen, eine weitere – Mt 3,13–17 – wurde von J. Bretkūnas selbst hinzugefügt. Die beiden Gebete am Ende des ersten Bandes sind wahrscheinlich aus M. Mažvydas’ Giesmių Chrikščioniškų (Teil I) nachgedruckt. Sehr wahrscheinlich sind die „Passijos“ Übersetzungen und keine Kompilationen wie Bretkūnas’ Predigten selbst; ihr Original ist jedoch noch nicht identifiziert. Diese textologischen Angaben zu J. Bretkūnas’ Postilės fließen auf zwei Wegen in die entstehende Computerbank alter Schriften ein: a) Bei der Erfassung werden sowohl die Perikopen selbst als auch ihre Zitate im Predigttext mit speziellen Zeichen (Winkelklammern [⌜⌝]) markiert (siehe Abb. 2); b) die übrigen textologischen Informationen werden dem Computer programmtechnisch übermittelt, d. h. weitere abzugrenzende Teile von J. Bretkūnas’ Postilės werden anhand der Seiten und Zeilen im Computerprogramm angegeben, das den erfassten Text später analysiert. Die textologischen Informationen zu B. Vilentas’ Enchiridiono wurden ebenfalls programmtechnisch eingegeben – anhand der Seiten ist es in folgende Teile gegliedert: 1) ein aus M. Luthers Enchiridiono übersetzter Text; 2) die ebenfalls von B. Vilentas übersetzten Anhänge „Wencźawoghima Knigeles“, „Chrikſchtima Knigeles“ und „Pafpalitas budas Spawedijes“; 3) das M. Mažvydas zugeschriebene Kapitel „Trumpas klausimas ir prieprovimas“; 4) die ersten 4 Seiten, übernommen aus F. Bechtels 1882 neu herausgegebener Ausgabe von Vilentas’ Enchiridiono, da diese Seiten im defekten Exemplar der Bibliothek der Universität Vilnius fehlen.
Im zweiten Arbeitsschritt erstellt der Computer anhand eines speziellen Programms selbst Wortformenkonkordanzen, d. h. er ordnet die Wortformen des gesamten Textes alphabetisch, gibt ihre Fundstelle im Text (Band, Seite, Zeile) an und führt den Textausschnitt an, in dem sie verwendet werden. Darin spiegeln sich auch die im ersten Arbeitsschritt erfassten
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Page 4textologischen Informationen wider. So sind in der Konkordanz der Evangelien von J. Jaknavičius Evangelijų die Formen aus den nicht von J. Jaknavičius übersetzten Evangelien mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet (siehe Abb. 3). In der Konkordanz von J. Bretkūnas’ Postilės zeigen bestimmte vereinbarte Zeichen, welche Wortform aus Perikopen stammt, die B. Vilentas’ Evangelijų bei Epistolų (▽) und Enchiridiono (k) entnommen wurden, welche aus der von J. Bretkūnas selbst hinzugefügten Perikope Mt 3,13–17 stammt (◊) und welche aus den Gebeten (m) und den „Passijos“ (#). Wortformen aus den Predigten tragen kein Zeichen (siehe Abb. 4 und Tab. 2). Dies wird sich später auch im Wortindex widerspiegeln und bei der weiteren Untersuchung der Sprache von J. Bretkūnas’ Postilės sehr nützlich sein. Da B. Vilentas’ Evangelijos bei Epistolos mit den Perikopen von J. Bretkūnas’ Postilės verglichen werden, sind in dieser Konkordanz die Formen aus jenen Evangelien B. Vilentas’ mit dem Zeichen ∞ gekennzeichnet, die auch in J. Bretkūnas’ Postilėje vorkommen; das Rautenzeichen # kennzeichnet hier ebenfalls Formen aus den „Passijos“, während Formen aus jenen Bibelauszügen, die nicht in J. Bretkūnas’ Postilėje enthalten sind, ohne Zeichen bleiben (siehe Abb. 5 und Tab. 2). Inzwischen liegen die Konkordanzen zu J. Bretkūnas’ Postilės, B. Vilentas’ Evangelijų bei Epistolų, Enchiridiono, J. Jaknavičius’ Evangelijų von 1647 und K. Lukauskas’ Pamokslų vor.
Zur Erstellung von Wortformenkonkordanzen wurde ein ganzes System von Computerprogrammen entwickelt (siehe dazu Zinkevičius V. 1996: 36–37). Nach diesem System liest und analysiert der Computer zunächst den Text der alten Schriften und erstellt spezielle Computerdatendateien, in denen die im Text gefundenen Wortformen erfasst und Informationen zu ihrer jeweiligen Fundstelle im Text gespeichert werden (Band-, Seiten- und Zeilennummer, Nummer der Wortform in der Zeile, Byte-Position in der Textdatei, an der die Form beginnt). Außerdem werden die erwähnten textologischen Angaben sowie die bei der Texterfassung markierten schwer lesbaren Buchstaben, unklaren Formen und weitere Daten festgehalten (etwa, ob eine Form von einer Zeile in die nächste übertragen wurde oder ob sie das Präfix ne enthält, das die Autoren alter Schriften häufig getrennt vom Grundwort schreiben, und Ähnliches). Diese Computerdateien mit Daten zu den Wortformen der alten Schriften bilden zusammen mit den Textdateien der alten Schriften gleichsam die Grundsteine für den großen Palast der Computerbank alter Schriften. Bei der Textanalyse führt der Computer auch bestimmte Kontrollen durch: Er meldet unbekannte Schriftzeichen, falsche Seitenzählungen, zu lange Wörter oder Zeilen und Ähnliches. Nachdem er den Text eingelesen, analysiert und bei Bedarf korrigiert hat, ordnet er die Wortformen anhand sämtlicher in der entstehenden Computerbank gespeicherter Informationen alphabetisch, zusammen mit bibliografischen Angaben, vereinbarten Zeichen und Kontext, und druckt die Konkordanz aus.
Das Computersystem für die Durchführung aller hier erwähnten Arbeiten besteht aus mehreren Dutzend Programmmodulen. So wurde allein für die Verarbeitung von J. Bretkūnas’ Postilei ein System mit etwa 30 Programmmodulen entwickelt; es umfasst mehr als 30 000 Zeilen, die in der Programmiersprache C++ geschrieben sind. Da sich die Schriftzeichen, Zeilenlängen, Seitengrößen und Seitennummerierungen der verschiedenen alten Schriften unterscheiden und auch die textologischen und sonstigen Kommentare, die der Computer beim Einlesen des Textes erfassen muss, variieren, werden für jeden Text eigene Modifikationen des Programmmodulsystems erstellt.
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Page 5Damit die genannten Computerprogramme einwandfrei funktionieren, ist es besonders wichtig, dass Sonderzeichen (Schriftarten) und ihre Codes beim Erfassen der Texte und Erstellen der Konkordanzen einheitlich verstanden und verwendet werden. Am Institut für Litauische Sprache hat sich bereits ein bestimmtes Zeichensystem etabliert. Tabelle 1 enthält die Zeichen, die der Bearbeiter beim Erfassen des Textes eingibt:
Tabelle 1. Sonderzeichen, die Bearbeiter in die erfassten Texte alter Schriften einfügen1
Zeichen
Code
Funktion
-
045
Die Seitenzahlen werden auf beiden Seiten abgegrenzt.
\
092
Die Seitenzahlen werden in jenen alten Schriften abgegrenzt, in denen das Zeichen „-“ nicht nur als Trennzeichen am Zeilenende, sondern auch als Bindestrich im Text verwendet wird.
{
0123
Wird im Text vor einem unleserlichen Buchstaben eingefügt.
}
0125
Wird im Text nach einem unleserlichen Buchstaben eingefügt.
[
091
Wird im Text vor einem vom Bearbeiter rekonstruierten Buchstaben eingefügt.
]
093
Wird im Text nach einem vom Bearbeiter rekonstruierten Buchstaben eingefügt.
<
060
Kennzeichnet im Text den Beginn eines Kommentars des Bearbeiters.
>
062
Kennzeichnet im Text das Ende eines Kommentars des Bearbeiters.
⌜
0245
Kennzeichnet im Text den Beginn eines Zitats.
⌝
0250
Im Text kennzeichnet es das Ende eines Zitats.
+
043
Wird geschrieben, wenn im Text kein Trennzeichen vorhanden ist, aber eines stehen sollte.
Es wurde eine Reihe von Sonderzeichen ausgewählt, die in Konkordanzen textkritische Informationen wiedergeben. Der Computer fügt sie nach der Metrik der Wortform selbst ein:
1Wir möchten die künftigen Helfer und Mitarbeiter darauf aufmerksam machen, dass wir, um erfolgreich zusammenzuarbeiten, alte Schriften nach einem ähnlichen System sammeln und bearbeiten sollten. Dann können wir gesammelte oder gescannte Texte austauschen und sie ohne zusätzliche Vorbereitung und Bearbeitung entsprechend unseren Bedürfnissen analysieren; mit anderen Worten: Wir werden jeden Text „auf den ersten Blick“ verstehen.
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Page 6Tabelle 2. Sonderzeichen nach den Metriken der Wortformen2
Zeichen
Code
Funktion
◊
0224
Wortform aus der von J. Bretkūnas Postille hinzugefügten Perikope Mt 3,13–17.
k
0107
Wortform aus einer Perikope der Postille von J. Bretkūnas, die auch in B. Vilentas’ Enchiridion enthalten ist.
m
0109
Wortform aus den in der Postille von J. Bretkūnas enthaltenen Gebeten.
∇
0209
Wortform aus einer Perikope der Postille von J. Bretkūnas, die auch in B. Vilentas’ Evangelien und Episteln enthalten ist.
#
035
Wortform aus den „Passionen“ in der Postille von J. Bretkūnas und in B. Vilentas’ Evangelien und Episteln.
∞
0165
Wortform aus einer Perikope von B. Vilentas’ Evangelien und Episteln, die auch in J. Bretkūnas’ Postille enthalten ist.
T
0194
Wortform aus den ersten vier Seiten von B. Vilentas’ Enchiridion, zusammengestellt aus der 1882 von F. Bechtel neu herausgegebenen Ausgabe von B. Vilentas’ Enchiridion.
Ω
0234
Wortform aus dem Kapitel „Wenczawoghima Knigeles“ in B. Vilentas’ Enchiridion.
+
043
Wortform aus dem Kapitel „Chrikſchtima Knigeles“ von B. Vilentos Enchiridiono.
δ
0235
Wortform aus dem Kapitel „Trumpas klausimas…“ von B. Vilentos Enchiridiono.
∩
0239
Wortform aus dem Kapitel „Paſpalitas budas Spawedies“ von B. Vilentos Enchiridiono.
*
042
Žodžio forma iš ne J. Jaknavičiaus (1647) verstų Evangelijų.
2 Die in Tabelle 2 aufgeführten Zeichen stammen aus dem Schriftsatz „MS LineDraw“. Diese Zeichen haben in unserer Konkordanz bereits festgelegte Funktionen und sollten nicht für andere Funktionen verwendet werden.
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Page 7Eine weitere Gruppe von Zeichen, die in Konkordanzen verwendet werden, hilft Forschenden, eine Form im daneben angegebenen Kontext schneller zu finden, Anfang und Ende einer Textzeile in alten Schriften zu erkennen sowie die laufende Nummer des Lemmas festzustellen. Diese Zeichen und ihre Codes sind in Tabelle 3 aufgeführt3.
Tabelle 3. Sonderzeichen in den Kontexten von Wortformen
Zeichen
Code
Funktion
▮
0222
Kennzeichnet die Wortform im Satz (damit sie leichter zu erkennen ist).
‖
0186
Kennzeichnet das Ende einer Textzeile in alten Schriften.
»
0175
Steht nach dem Kontext vor der laufenden Nummer des Lemmas.
Die Digitalisierung alter Schriften nach einem bestimmten einheitlichen System ist notwendig, weil auf Grundlage computerverarbeiteter Texte und ihrer Indizes ein Wörterbuch der alten Schriften erstellt werden soll. Deshalb wird bereits jetzt darauf geachtet, die genannten Sonderzeichen nicht für andere Funktionen zu verwenden und ihre Codes nicht für neu geschaffene Zeichen zu nutzen.
Unsere Konkordanzen gehören zu zwei Haupttypen: 1) reine Konkordanzen (siehe ihre Ausschnitte in Abb. 3–5), die der Untersuchung der Wortformen alter Schriften unter verschiedenen Gesichtspunkten dienen (zu diesem Zweck werden auch rückläufige Listen nach dem letzten Buchstaben der Wortform erstellt, siehe Abb. 9), und 2) Konkordanzen mit einer in der zweiten Zeile gedruckten 0 und einer Wiederholung der Originalform (siehe Abb. 6).
Mit Konkordanzen des zweiten Typs wird üblicherweise in der dritten Phase gearbeitet. Anhand des neben der Wortform angegebenen Kontexts bestimmt der Forscher zunächst ihre grammatische und lexikalische Bedeutung. Dann ersetzt er in der zweiten Zeile der Konkordanz die wiederholte Originalform durch die in heutiger Rechtschreibung wiederhergestellte Grundform des Lemmas (bei Verben den Infinitiv, bei nominalen Wörtern den Nominativ Singular); gegebenenfalls gibt er in Klammern die lexikalische Bedeutung des Wortes an (bei Übersetzungstexten das Original) und charakterisiert die Form mit Abkürzungen (siehe die in Abb. 7 aufgeführte Liste). Formen, die in der Konkordanz aufeinanderfolgen und dieselbe grammatische und lexikalische Bedeutung sowie dieselbe grafische Gestalt aufweisen, müssen nur einmal beschrieben werden; statt der 0 ist lediglich anzugeben, wie oft eine solche Form verwendet wurde. Dann
3 Wir möchten diejenigen, die Computerfonts für die Schriftzeichen alter Schriften entwickeln, auf Tabelle 3 aufmerksam machen. Diese drei Codepositionen sollten frei bleiben, d. h. nicht für Buchstaben alter Schriften oder andere vom Autor im Text verwendete Symbole vergeben werden.
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Page 8Der Computer wird wissen, für wie viele nachfolgende Formen diese Beschreibung gilt. Mithilfe spezieller Software ergänzt er beim Lesen dieser Konkordanzen der Wortformen samt Beschreibungen die im Computerbestand erfassten Informationen zu jeder Wortform der alten Schriften. Auf ihrer Grundlage wird es künftig möglich sein, Suchabfragen durchzuführen. Der Computer kontrolliert außerdem in gewissem Umfang die Beschreibungen der Wortformen: Er warnt, wenn er nicht geschlossene Klammern nach der Angabe einer Wortbedeutung, eine ihm unbekannte Abkürzung oder eine Abkürzung entdeckt, die versehentlich in derselben Beschreibung einer Wortform mehrfach geschrieben wurde. Da der Computer nur die Zeilen analysiert, in denen anstelle einer 0 eine Zahl eingetragen ist, können zunächst nicht alle, sondern nur einige den Forschenden interessierende Wortformen beschrieben und dem Computer zur Verarbeitung vorgelegt werden; später kann die Konkordanz um neue Beschreibungen ergänzt werden. O. Aleknavičienė hat einen Teil der mit dem Buchstaben a beginnenden Wortformen aus J. Bretkūnas’ Postilė auf diese Weise beschrieben (siehe Abb. 8).
Diese Arbeitsphase wird die meiste Zeit in Anspruch nehmen. So gibt es in J. Bretkūnas’ Postilė 133 895 Wortformen, in B. Vilentos Evangelijose bei Epistolose 31 610, in seinem Enchiridione 8 954, in J. Jaknavičius’ Evangelijose (1647) 15 455 und in K. Lukauskas’ Pamoksluose 109 044 Wortformen. Der Forschende muss die grammatische und lexikalische Bedeutung jeder einzelnen Form bestimmen (des übersetzten Textes und des Originals) und sie durch Abkürzungen kennzeichnen. Genannt wurden hier nur die Zahlen zu fünf Konkordanzen, die inzwischen fertiggestellt sind; doch gibt es viele weitere Sprachdenkmäler des Litauischen aus dem 16.–17. Jahrhundert von vergleichbarem Umfang.
In der vierten Arbeitsphase ordnet der Computer anhand der in den Computerbestand eingetragenen Informationen die Wörter alphabetisch, ermittelt ihre Gebrauchshäufigkeit und listet alle im Text gefundenen Formen auf; im Wesentlichen erstellt er also selbst den Wortindex des untersuchten Textes. Dieser soll nicht nur Wortformen enthalten, sondern auch Bedeutungen seltener oder historisch wichtiger Wörter mit Beispielen sowie bei übersetzten Texten deren Originale. Natürlich muss der Forschende diesen Teil der Arbeit selbst erledigen; der Computer stellt ihm jedoch anhand der in der dritten Arbeitsphase eingetragenen Wortbedeutungen (oder Originalformen) und der Beispiele in der Konkordanz alle benötigten Informationen bereit.
Zusammen mit den Wortindizes sollen auch umfassende lexikalische oder andere sprachwissenschaftliche Studien zu einzelnen Sprachdenkmälern des Litauischen veröffentlicht werden, die als Dissertationen eingereicht werden können; außerdem sollen wissenschaftliche Ausgaben einiger besonders seltener alter Schriften vorbereitet werden.
Sind auf diese Weise Wortindizes einzelner Texte erstellt, wird es künftig möglich sein, ohne umfangreiche Zettelkarteien Wörterbücher der Schriften des 16.–17. Jahrhunderts und später des 18. und 19. Jahrhunderts zu verfassen. Andererseits planen wir, den im Aufbau befindlichen Computerbestand alter Schriften um umfangreiche Informationssuchsysteme zu ergänzen, also so einzurichten, dass jeder Forschende mit dem Computer die für seine Arbeit erforderlichen Daten zum Gebrauch einzelner Wörter oder ihrer Formen in alten Schriften finden kann und nicht mehr jedes Mal selbst alle Texte lesen und eine Zettelsammlung anlegen muss, wie es bisher der Fall war. Schon jetzt interessieren sich einige Fachleute für Lexik, Morphologie, Syntax und sogar Kulturgeschichte für die von uns erstellten Konkordanzen. Sie wären bei der Ergänzung des großen Lietuvių kalbos žodynas und bei der Vorbereitung seiner Neuauflage nützlich.
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Page 9Wie aus diesem kurzen Überblick hervorgeht, stehen wir ganz am Anfang eines langen und weiten Weges, und unsere Kräfte sind begrenzt. Wie J. Bretkūnas in einer Predigt der Postilė sagte: Piuwe ira dide / O maβ darbiniku (II 62,8). Daher laden wir alle, die alte Schriften erforschen, zur Mitarbeit ein und bitten sie, sich mit Ratschlägen und vor allem mit alten Texten auf Computerdisketten sowie Computerprogrammen an diesem gemeinsamen Vorhaben zu beteiligen. Nur durch die vereinten Anstrengungen aller werden wir nach und nach den schönen Gipfel erklimmen können, der seit Langem in den Vorstellungen vieler Gestalt annimmt und den wir Historisches Wörterbuch der litauischen Sprache oder anders nennen werden.
Unsere Adresse: Lietuvių kalbos institutas, Antakalnio 6, 2055 Vilnius; Fax (370 2) 226573; E-Mail: saul amb [email protected]; [email protected]; [email protected].
Abbildung 1
Allgemeines Schema zur Digitalisierung alter Schriften und zur Erstellung von Wortindizes
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Page 102 paveikslas
Der Text von Jonas Bretkūnas’ Postille mit den vom Computer eingetragenen Band-, Seiten- und Zeilennummern
-490-
BP II 490,1 Zum Vierten.
BP II 490,2 Was Gott uns wegen der Sünden antun könnte.
BP II 490,3 ⸢Kaip netureia ko uſmoketi / liepe BP II 490,4 Wieſchpats pardoti / ghi / io Mo= BP II 490,5 teri / io waiklus ir wis ka tureia ir uſzmo= BP II 490,6 keti⸣. Scheiteip galetu Ponas Diewas mus wil= BP II 490,7 fus amſinai praſbuditi delei grieku / jei noretu mumus BP II 490,8 ſuditi / pagalei aſchtraghi ſawa Suda. Prakeikts BP II 490,9 teſtow koſnas nepildanſis wis kas raſchita ira tafu BP II 490,10 knigolu alba Sokone. Pone jei nori griekus roku= BP II 490,11 ti alba dabotiſſi / Pone kas iſchkentes?
BP II 490,12 So sehen wir aus ⸢diesem Evangelium, dass wir alle wegen unseres bösen Lebenswandels ewig zugrunde gehen müssten.
BP II 490,15 Zum Fünften.
BP II 490,16 Wie erlangen wir den Erlass der Schuld oder den Erlass der Sünden?
BP II 490,18 ⸢Paſſigaleila tada Wieſchpati to tar= BP II 490,19 no / paleida ghi / irgi ſkola iam at= BP II 490,20 leida⸣. Schicze regim ta tarna atleidima ſkolos ga= BP II 490,21 wufi nůg Wieſchpaties ſawa / tikai iſch wieno paſſi= BP II 490,22 gaileghimo alba ſuſſimilimo.
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BP II 491,1 Teipo ir mes atleidima grieku / apteiſinima ir am= BP II 491,2 ſina iſchganima nůg Diewo wieno gaunam / bet ne BP II 491,3 iſchkakio darbu muſu / nei iſch pinigu / nei iſch ſchwen= BP II 491,4 tibes kakios / bet iſch wieno ſuſſimilimo Diewo. Iſch BP II 491,5 darbu Sokono / nebus newiens ſmogus teiſus. Ne BP II 491,6 aukſu / ne ſidabru bet brangoiu krauiu Kriſtaus at= BP II 491,7 pirkti eſte. BP II 491,8 Todelei Neſawimi / bet Diewu nuſitikekem / geiſ= BP II 491,9 dami iſchganiti buti.
BP II 491,10 Zum Sechsten.
201
Page 11Fragment des Konkordanzes zu Jono Jaknavičiaus Evangelie polskie y litewskie von 1647
Abbildung 3
ape | JE 203,3* | dabar išgłoto ełundčio fiuż=Idamas meldžia lapęltai / kas pakajumo|prigul. Teipgi wiełnas kuriłgitis juc|u »1058 ape | JE 203,11* | ku tur / negalmanno but mokiti|nis. Alantarą łepc tugi, E=Iwam: Matth. 16|IANuometu: Ta=Ire łcjus »1059 apė | JE 116,3 | ir pradeo kabetuł diewo. Ir łapemnia wici|lbdyc »1060 apgawau | JE 201,8-9* | turto ma=łno domów vbęgąs / ie ky ku kam = łago / pałga wał / łagęs »1061 apgūs | JE 103,17 | (=łba apkas) tawi neł-pretełus tawo wo=łū / łaptus tawi / išgbłwina falsai / ir tu jamę furi / me furi »1062 apgūmis | JE 94,22-23 | gergies emu / wiekpatio. Neł / fłbyme / fupuatis tawi / illu fupałus tawi »1063 apipiautinetu | JE 173,10 | ir didžiaułis u. A kay buduw / apipiaufinetu »1064 apipiautitas | JE 16,21 | ad tripide e=łbtonu dias die=łnas / adur ber + łnies / apipiautitas »1065 apliukotas | JE 38,4-5 | šmėgos. Neł subus / šujotas paga=lnamus / ir bus / apłiukotas »1066 apkalnėna | JE 205,4-5 | (=ałwo / ir pėdų) / Bąs gini = cłoway ir pėdų / apkalnėna »1067 apkas | JE 103,15 | Nes a. ltays denos vnt ta=łwis / ir apė / tieś nau=»łetus tawo »1068 apkas | JE 165,8 | kėkwe=lnu kurmą ateigławwy / tu apėctiłis (=aba apėctus) adunt gau=łcen / apa katfyl»1069 apkas | JE 165,8-9 | kurti atne=łgałwy / apėctiłis (aba apėctus) adunt gau=łcen (aba katfyl »1069 apkuops | JE 109,18 | Teypagri łiuweta kad budłomą / apėctiłis (aba apėctus) adunt gau=łcen »1070 aplinkie | JE 42,1-2 | gar=łbni / ir iam pačiami 42-tahtur. Tad łapty=łdie i wełnas / saitia»»1071 aplycę | JE 123,10-11 | tur=łrecia ga=łwta / cžytike twod łlono. A amis lapełde / lę»1072 aplycę | JE 126,19 | tu=łrecia ligo wałkar / adontti. Pągłtą tewas / a apłycę»1073 aplycę | JE 155,17 | Bi=łjo Synnas Pętras lėłupę. Išjstajes mes wirałł apėdyc»1074 aplycę | JE 95,9 | gau=łdłi / iswis sames / ir e=łdlas vnštames / ar apėdyc»1075 aplydisa | JE 70,10-11 | ne ciltus / awis troltis / ir kłekiewas / Dėto pablėta / aplydisa»1076 aplydas | JE 156,5 | dwikalgiminu 1racelo. Triklekiwimas / aplyd-łįa avis ir paba=łga / aplyd»1077 aplydytis | JE 149,11-12 | / nęmocrey. Atilkus imuslamay / jūłs / regetilmas nuog jo. »1078 aplyeti | JE 148,25 | tawo / ir=łeł; Nes łakau iu=łmus / ne regietilmas nuog jo»1079 Apópatala | JE 100,21-22 | tur + Iingas / kuris ture=łimtu parduotas. »1080 apraśytas | JE 154,6 | priėł. Ir kad iekies wiłcśołanos pąnos / irłkų dieło »1081 apredę | JE 24,7 | pradėj 3inkłba le=łūkas Kałno Galilė=łios / ir apredė lampas »1082 apreybkie | JE 159,9 | nuogijś mintułił (fupuntinuł) apreybkie gar=łbu tawo. »1083 apreybskėy | JE 158,22 | [tu] lėgatwaśey poakimłwiru / (matienwielias) apreybskėy »1084 apreybkimno | JE 58,22 | kas pałti tūkstu / ikam noretu / lunnus aprekłt. »1085 apreybkūta | JE 157,22 | ir Dwa=fwiwint. J=łpa pakatikal (aba) praśymo. »1086 apreybkūta | JE 174,9-10 | ilfiedu ir / połwiray kalningas / apreybkūta. »1087 aprinko | JE 187,10 | Bet wie=łno (daykto) reykia. Maria geriaułdał aprinko / kurinęs bus atimta »1088 aprinko | JE 187,25 | [p]rwadino) aba pat=łisdimų mokintinufawo: Jėzaus / kurio »1089
Das Symbol * bedeutet, dass das Wort nicht aus den von Jono Jaknavičius übersetzten Evangelien stammt.
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Page 124 pavelkslas
Fragmente des Konkordanzes von Jono Brekūnos Postilė
Apachtalui BP I 389,18# a g̈his Motinai / jawa / Motriche. ||Siehe / deine Söhne. Und |Apachtaui biolia tel=|paëg. Siehe / deine Mutter / »6686 Apachtalui BP I 135,2 dieba pril=||likeles ich numuni palriode / Petrui ||Apachtalui kawam maelen / kaip tatai pas Apachtalai »6687 Apachtalump BP I 366,3# ain achlnaru / bet kaip tu nari. Beg ghis ateija Jawump |Apachtalump / ir rada ios meigangčius / ir »6688 Apachtalump BP II 80,47 ira Can=llatte, Euangelia loh. 16. pagul |Biolia felus |Apachtalump / Achilu eimi top / kuriai finne mane / ir »6695 ape BP I 427,24 kokai / nega ghis tam wil=||lam pribuwal. |Doch sprechen wir |über einen solchen Glauben / der nur alles als Krituslenteiai betrachtet / das »7209 Ape BP I 428,7 Poneld|Diewė mus wilus ap lugok. ||Ant Scheclitol ||Über gute Wartoghma oder meginghmalkus Iflaukus Kristaus »7210 ape BP I 430,1m hilf durch deine Gnade. |AMEN.|=430-D|wi. Madil |Lape nukali irnerit Pono mul Elasku:|Kristaus,|Pilmna, »7211 ap|Krik|chitdina BP I 255,5-6 IElus Christus budams artillui dehchintu metu / nu Iano |ap|Krik|chitdina =|lna upė anmoie Ssidub bėmeie kur »8154 ap|Krik|chitdins BP II 46,4 eta / lakiket Euangelia wirciam el|tawmi / kas tikės ir |ap|Krik|chitdins bus fich =|laganitas / kas net »8155 ap|Krik|chitdins BP II 126,22 Ich Dwaes Schwendontos / tas Dangskarlite ingenigs. Kas |ap|Krik|chitdins is tikės / teis|bas|steisianias »8156 ap|Krik|chitdints BP I 139,24-25 ta nugilano prieme. ||Ant Trecčio. Kodeli Kritus noreia |ap|Krik|ch|tinti:|Ant Kewirto. Warum gebührt die Taufe »8157 ap|Krik|chitdints BP I 144,24-25 s. Schito delei bis a=|flaka Sumus 3 beduecho. ||Bagni |ap|Krik|ch|tinti / |ludit krik|ch|tu / kurdi afen »8158 ap|Krik|chitdints BP I 144,24-25 Idamones neumis|Diewo fojmolkchino |ap|Krik|chitdintu / Diewo talona petiu|Diewo mel| »8159 a[p]Krik|chitdintu BP II 137,3 eija le tus rich Galeilospas lordanan Iano / idant nog iol |ap|Krik|chitdintu / Bet Ianas ginerit| »8160 ap|Krik|chitdintu BP I 137,2 palengdami. ||-137-|NEDELIOE PONO AVlometo ape |ap|Krik|chitma Pono Kritaus|Evangelia Matth. 3. »8161 atleidima BP I 52,16 ir ambina prapilma / mumus itchldangsaus atgaben / atleidima grieku / |juednota Die=|lwa / ambina giwata »9700 atleidima BP I 62,16k manal Krauje / kurra|f jus bus praleitas / lant atleidima grieku / Tadai darkiet /|kaip dabasnai gerit ant »9701 atleidima BP I 67,24 Jawa karautu / terp tikrai gin=|lau atleidima wiçu mana greku. ||Scheiteip dera munus Diewo »9702 Apachtalui biolia tel=|paëg. Siehe / deine Mutter / »6686 Und| Apachtalui kawam maelen / kaip tatai pas Apachtalai »6687 Apachtalump / ir rada ios meigangčius / ir »6688 Apachtalump / Achilu eimi top / kuriai finne mane / ir »6695 ape toke wiera / kurri tik wis ka Krituslenteiai / tatai »7209 Ape gera wartoghma aba meginghmalkus Iflaukus Kristaus »7210 Lape nukali irnerit Pono mul Elasku:|Kristaus,|Pilmna, »7211 ap|Krik|chitdina =|lna upė anmoie Ssidub bėmeie kur »8154 ap|Krik|chitdins bus fich =|laganitas / kas net »8155 ap|Krik|chitdins is tikės / teis|bas|steisianias »8156 |Warum gebührt die Taufe »8157 |ludit krik|ch|tu / kurdi afen »8158 Diewo mel| »8159 ginerit| »8160 »8161 ambina giwata »9700 gerit ant »9701 munus Diewo »9702
Konventionszeichen bei der Belegstelle zur Wortform: ▽ – Form aus einer Perikope, die auch in den Evangelien und Episteln des Baltramiejus Vilentas vorkommt; k – Form aus einer Perikope, die auch in Baltramiejus Vilentas’ Enchiridion vorkommt; ◊ – Form aus einer von Jono Brekūnas hinzugefügten Perikope (Mt. 3,13–17); m – Form aus Gebeten; # – Form aus den „Passijų“;
Steht bei der Belegstelle zur Wortform kein Symbol, bedeutet dies, dass die Form aus der Predigt stammt.
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Page 13Fragment aus der Konkordanz der Evangelien und Episteln des Bartholomäus Vilentas
pawaidina EE 26,158 bwwa / bet tarnai bi=|lnoja / kurie wandenį fieme / pawaidina byweide = Iltos jaunikį / ir bioloja iopi / Kofnas »22130; pawaidina EE 86,4⁸ S5mogus nekurtai / padare didleweses / ir pawaidina dabarų an tos. I[r] nulintu tarna lawa / »Cielu »22131; pawaidina EE 87,12–13 brolensis fui. Allá Dievas wilfos malones / kurie tránsija ant arpisas / tawę / Chriktiute »22132; pawaidina EE 98,20⁸ apraichitis / kaip butu ghis lobi io gāchinczas / Ilr tur ghamu. Ka tatai echligriu apje »22133; pawaidina EE 161,23–24⁸ motim pat[e]pe. Allá Farieuchas regedamas / kurai ghū [p]a=|wladina / kalbeia pats fawier ir biola / kada tas »22134; pawaidina EE 163,12 bro illiu. Bet kurius ghis tapaige / tus tapaige / nus ghis pawaidina / tas tapina »22135; pawaidina EE 163,12 pakire / tus tapaiges is pawaidina / tas tapina / k. »22136; pawaidina EE 185,5 ident Kariatita jm=Il / ir wel lurginchtu. Talſai pawaidina dečimtlarnu / pawa / ir dawe ghimus dečimti »22137; pawaidina EE 200,6–7 Ka = Ilraumul=Plastas wel leia »Rotuche« / pawaidina lefu / ir klau cghu blondas / Eficer »22138; pawaidina EE 202,44 karunawadas apufis. Allo Pilates pawaidina Wel=ghimus ku ligimus »Wienus / ir »22139; pawaidina EE 140,24⁸ per praraka tares efi / kurfa bila / Ich Egptali pawaidina Sunu mana. Ill=14=Il Herodas potam regedamas »22140; pawaidina EE 22,4⁸ Weichaptas antmana bimonu Irahel. Tad Herodas pawaidines paltomislicchmintugas / pinaling nug ij »22141; pawaidines EE 95,8–9 metu buwena cendagum / ir pawaidina Werelgita / pawaidina »22142; pawaidines EE 174,17–18⁸ / kas wienok didencislu Karáflitie Dangu? Iefus »pawa=|dines waikeli fawep / palata wdinj bilo »22143; pawaidines EE 212,24# Pilotas Tebefolio tog ghis jau numiresbilaw / ir pawaidines Hetmora / klaułe ghū »22144; pawaidines EE 142,21⁸ palake Wielas / ghta pawaidines ghu / jawen»Filio »Wiekfaphis / bioloja jamui / Tu tar »22145; pawaidina EE 114,5 idant waikf=crōtumbite talipkalip krikaua ant tų pawaidinu / ant kuriapawadinta / turia »22146; pawaidina EE 114,11 jus tapaige pawaidinti etc / antwiena nūiktekegima pawaidima rufu. Wie=Ilas PONAS / wiena wiera »22147; pawaidinek EE 131,56 bwwa / biola / niegza / cheforaru / pawaidink dárhi=|linukus / ir wetchmoneck ghimus »22148; pawaidinket EE 120,6–7 »Ewezei nebawe »Todėlei eikent tų / pawaidinket ant wodas / pawaidinket »Nu »22149; pawaidinti EE 30,14 Ir pakauius Diewa terkiau chedridra fufru / ku=|lrop pawaidinti ete wename kune / ir bikite de=|kingi »22150; pawaidinti EE 52,11–12 (kurie bu=lwa po primu Teftamentu) / kurte tap=|pawa=|Ilini / jr »Badaetage afbišna tie woneite apurreu. »22151,52; pawaidinti EE 86,23–24⁸ jau mugiewenas ich / kuncie tilu / pawaidintas wecres mana »Igh=»IOMINICa »22152; pawaidinti EE 90,17–18 tatai chlowinket / ir finoket / jog ant to ete pa=|Iwadinti / idant perchlowina tresmes pa=|to »Ilumbi »22153; pawaidinti EE 114,6 tipkalip prekaula ant fuflu pawaidina / ant kurai ghū pawaidinta ete / ir wiſloke pakarnite »22154; pawaidinti EE 114,10 Wieſas kunas / ir wienalia / kaip jus tapaige pawaidinti / antwiena nutikhegima pawaidina »22155.
Konventionelle Zeichen bei der Metrik der Wortform: ⁸ – Form aus einer Perikope, die auch in der Postille von Jonas Bretkūnas vorkommt; # – Form aus den „Passionen“.
5 paveikslas
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Page 14Fragment aus der Konkordanz der Postille von Jonas Bretkūnas, erstellt zur Beschreibung von Wortformen
mieta BP II 113,12 O mieta Vreda /||Doch die Stadt Jerusalem ist die bedeutendste unter den Städten des Landes; sie ist die Hauptstadt des Landes Sidon, nämlich Jerusalem / Dort »73985
mieta BP II 113,21 O mieta angunallra bėngens nūg kalno Aliwu / kuriai arti buwpalpas [mieta Ierusalem] / wo das Dorf Bethania lag. ITa »73986
Mieta BP II 213,18 O Mieta amfinai nūg ſawens atſatamesſira. lu witriau [Mieta Ierusalem ik gūnta ich=||plūtiŋa / Sgidu kiet tu »73987
mieta BP II 332,8 O mieta / wietona pakirta antſława mukos ir merties. Und wie nahe [die Stadt den Feinden war,] wie schon die Feinde dort waren, als er aufblickte »73988
Mieta BP II 333,9 O Mieta ſčio. Hört, ihr Einwohner, warum Gott diese kostbare Stadt und seine geliebten Menschen so sehr zerstreut und verwüstet hat »73989
Mieta BP II 338,6 O Mieta [sie klagte Tag und Nacht, wie eine Mutter =||ihr Kind] die Stadt tröstend. Und selbst wenn er sie mit Ruten =||schlug »73990
Mieta BP II 339,21 O Mieta ei ſſidai aprinka ſaw tris kariowadus / ir|markei apgulde Mieta Arklon / ſchitinai anis paldu kartu / kario tapa »73991
Mieta BP II 341,26 O Mieta wa ari|Mifelo Ierusalem / und ringsum sind die Dörfer, die|die Stadt nicht an einem einzigen Ort belagern. I-342|Dort »73992
mieta BP II 342,6 O mieta rawaritu / und es gab drei Trupps in der Stadt / die gemeinsam und die Stadt / von überall her, aus großer Entfernung, =||überfielen und erschreckten »73993
mieta BP II 342,14 O mieta hintimi tukchanczu ludnenu / die gerufen worden waren / damit [die Stadt unterworfen und =||belagert werde von] den Feinden ringsum. Und als »73994
Mieta BP II 342,19 O Mieta, ein so großer Ort, der =||umgeben und von allen Seiten bedrängt ist; die Stadt belagerten sie plötzlich, =||bis die Menschen ermattet waren »73995
Mieta BP II 343,5 O Mieta / sie hatte drei Mauern / doch das große Heer der Römer belagerte die Stadt / damit es sie vollständig einnehmen könnte; und nach dem großen Kampf »73996
Mieta BP II 344,23 O Mieta Sſi =||Der Teil, der den oberen Teil von Mieta beherrschte, floh in die Stadt; der größere Teil aber floh vor dem Feuer und Rauch + »73997
Mieta BP II 346,15 O mieta eg nekūros muro trobas ir putamiescſant ſenka / thibunai mieta buwwi / Bei ſchitai nul =||sie glitten am selben Tag dahin »73998
6 pārveikslas
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Page 15Abkürzungen zur Beschreibung der Wortformen in alten Schriften
0 indeklinables Wort | indeklinables Wort | int interjectio | Interjektion und Onomatopoetikum | int interjectio | Interjektion und Onomatopoetikum 1 1 | erste Person | l locativus | Lokativ | l locativus | innerer Lokativ der Gegenwart 2 2 | zweite Person | m masculinum | maskulines Genus | m masculinum | maskulines Genus 3 3 | dritte Person | n nominativus | Nominativ | n nominativus | Nominativ a accusativus | Akkusativ | nm numerale | Zahlwort | nt neutrum | Neutrum act activus | Aktiv | nt neutralis | neutrales Genus | o ordinale | Ordinalzahl | ad adessivus | äußerer Lokativ der Gegenwart | o ordinalis | Partikel | part particula | Partikel adj adjectivum | Adjektiv | part part pluralis | Plural | pl pluralis | Plural adv adverbium | Adverb | pl pluralis | Plural | plr pluralis | Plural al allativus | äußerer Lokativ der Bewegung | plr plurale | Pluralform | prc participium | Partizip bd būdiny s | Modalpartizip | prc.cn participium contemporale | Halbpartizip c cardinal | Kardinalzahl | prc.indc participium indeclinabile | Indeclinables Partizip cl collectivum | Kollektivum | prc.n participium necessitatis | Notwendigkeitspartizip cm commune | gemeinsames Genus | prm permissivus | permissiver Modus cmp gradus comparativus | Komparativ | prn pronomen | Pronomen cnd conditionalis | Konditionalis | prp praepositio | Präposition cnj conjunctio | Konjunktion | prs praesens | Präsens d dativus | Dativ | prt praeteritum | Präteritum du dualis | Dual | prtf praeteritum frequentativum | frequentatives Präteritum em emphaticum | emphatische Form | pss passivus | Passiv f femininum | Femininum | pst gradus positivus | Positiv ft futurum | Futur | r reflexivum | reflexiv g genitivus | Genitiv | s substantivum | Substantiv i instrumentalis | Instrumental | sg singularis | Singular ii illativus | innerer Lokativ der Bewegung | sp supinum | Supinum imp imperativus | Imperativ | spr gradus superlativus | Superlativ ind indicativus | Indikativ | v verbum | Verb inf infinitivus | Infinitiv | vc vocativus | Vokativ
7 paveikslas
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Page 16In der Konkordanz zu Jono Bretkūnas’ Postille beschriebene Wortformen (Fragment zum Wort alga)
Abbildung 8
Lohn BP 1107,8 für diese Arbeit, die er von Gott als Lohn erhält || Lohn || Am Ersten || Über die Geburt des Königs Herodes. || Herodes »1789
3 alga (Lohn, Vergütung) s f sg a
Lohn BP 112,8 für die Leute /... || am dritten. || Über || Über Herodes, den Statthalter. || Onas Diewas teilus Iudžija »1790
0 alga
Lohn BP 1208,17 mit den Bösen leidend || zwischen den Guten. || Am Fünften. Schließlich über || Lohn sowohl den Guten als auch den Bösen. || Am Ersten || wie zuvor || »1791
0 alga
Alga BP 1215,2 Doch Diewui ra karčildūkem. || Am Šecheto. || Alga ebenso guten wie bösen. || Kasę piktį Menschen lu guten bis »1792
1 alga (Vergütung) s f sg n
alga BP 1229,17 wa cheforau/p/pawa || link Arbeiter / und zahle ihnen || alga /begonnen nog pakucšiafui / bis zum ersten. || Doch || »1793
6 alga (Entgelt) s f sg a
Lohn BP 1235,25 jener Mann wäre ein Arbeiter oder in der Kirche / aber er nähme auch einen guten Lohn. Und nicht um der Arbeit willen = || sondern / aber reich seine Ge »1794
0 Lohn
Lohn BP 1236,13 sie arbeiten täglich / doch den vollen Besitz des Herrn wegnehmen || aberlich Geribes. So auch wir anderen eines jeden »1795
0 Lohn
Lohn BP 1242,12 den Lebenden / denen er und die Erde || einen guten Ort gibt || Lohn und an jenem || Ort ewiges Heil || Doch nicht du dafür »1796
0 Lohn
Lohn BP 1375,19# ist || Und in Runikable kaufte er jene Silberlinge für die Flüsse / ich pflegte || Lohn der Ungerechtigkeit / das Feld des Podžius auf dem heiligen || Irius Pilger »1797
0 Lohn
Lohn BP 1164,20 so... || statt des Besitzes / wegnehmend von || Lohn... / und sie nicht gut noch wahrhaftig belehrend. Bedaliums »1798
0 Lohn
Lohn BP 1241,14... / Niemandem Schaden und Unrecht zufügen / und || Lohn ||... überlassen. So der heilige Johannes... »1799
1 Lohn (Vergütung) s f sg i
Lohn BP 1241,24 ||... lebendig, die Toten... / und dann || Lohn zurückzuerlangen / wie auf der Erde, während er lebt || wird er leben »1800
3 Lohn (Vergeltung) s f sg a
Lohn BP 1242,21 || Am Ende wollen wir lernen, was... || Lohn ||... || Über Ende und Tod. || Über Ende und Tod des heiligen und teuren... »1801
0 Lohn
Lohn BP 1243(259),21 [unleserlich] des Sohnes Gottes / um seiner Güte willen / Böses || Lohn / und [unleserlich] liegen auf der Erde. Aber »1802
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Page 17Fragment einer Konkordanz rückläufiger Wortformen aus dem Enchiridion von Bartholomäus Vilentas
vergeblich E 44.2 [unleserlich] die Alten / [unleserlich] darin vergeblich / Denn Gott widersetzt sich den Völkern / 615
erinnern E 24.16 [unleserlich] / und soll nicht in den Unglauben und in andere große Sünden und [unleserlich] verfallen / =>616
Erinnerung E 33.9 [unleserlich]. Das tut zur Erinnerung an mich. |Auf diese Weise nahm Klinka nach dem [unleserlich] / dankt =>617
Erinnerung E 33.17 [unleserlich] / Das tut / wie [unleserlich] / wie er es mir zuteilt. |Welche Gabe gibt dieser Lohn und dieses Geschenk? |„Alfak“ >618
Erinnerung E 68.15s [unleserlich]. Das tut zu meinem / Gedenken. |Auf diese Weise [unleserlich] nach dem [unleserlich] >619
Erinnerung E 68.21s Das tut / wie [unleserlich] / mir zur / Erinnerung. |Vierte Frage. |Sag mir, ob du wohl weißt =>620
vergeblich E 75.19n =|[unleserlich] meine rechten [unleserlich] und [unleserlich] / und [unleserlich] Gott dankt mir ==|621
Versöhnung E 67.23s [unleserlich] / aber [unleserlich] zur Vergebung meiner Sünden /|| Versöhnung meiner [unleserlich] und auf meine [unleserlich] Seele =|622
Versöhnung E 69.23–24s am Ende des Sakraments [unleserlich] / meine / [unleserlich]=|[unleserlich]=|7.0|meine Wahrheit / [unleserlich] =|623
Versöhnung E 75.17–18n soll dir helfen? |Vergebung. |Zur Vergebung meiner Sünden / zur [unleserlich]=|meiner [unleserlich] Wahrheit und / [unleserlich] =>|624
Versöhnung E 46.23s und [unleserlich] kommen sie zum [unleserlich] |und empfangen Versöhnung =|[unleserlich] / [unleserlich] >625
Versöhnung E 53.20–21s Was auch immer die Frauen [unleserlich] [unleserlich] =|und [unleserlich] / und [unleserlich] Gottes [unleserlich]. |5|[unleserlich] =>626
Versöhnung E 30.2 Gepriesener König / zuvor / damit Versöhnung erlangt werden könne / und [unleserlich] >627
Versöhnung E 32.11 und [unleserlich]. Dieser [unleserlich] so lange [unleserlich] / Versöhnung [unleserlich] =|[unleserlich] =|Sakrament >628
pal[f]gėnima E 31.7 ghrilekoi / neffichdumoti / ir tu muka ich |b[a]l[f]gėnima darili. |Ibet p[a]bgin wena alba du ghreiku / kuri >629
E 51.16s die eigene Schande / und keiner der anderen >630
E 32.21 Brot und Wein / uns |Taufe /|Trank / des Leibes Christi / der wahrhaftig / welcher zum >631
E 34.15 Welche = und zuvor genossen haben |wie das Hauptteil des Sakraments /a >632
übernimmt E 60.13+ gießt ihre Begierde für das Himmelreich =|verleiht [p]erima erhalten und bekleidet den König =|mit Geschenken >633
erschafft E 16.18 pra[f]cijam tur mokinu Pimas / api[f]Sutwerina |Ich glaube an Gott den Vater, all[e] =|… >634
Taufe E 9.8 ihnen das Sakrament geben. D[a]elo nicht =|… niemanden [c]… |… ertragen / wie der Papst es tut. |… >635
Taufe E 55.1+ … Christus … =|… für mich / Amen. |55-|Taufe|… |Martin Luther und|c|misch|… >638
Abkürzungszeichen bei der Wortform-Metrik:
Ω – Form aus dem Abschnitt „Wenczawoghhima Kriegeles“;
+ – Form aus dem Abschnitt „Chrikchtima Kriegeles“;
ↄ – Form aus dem Abschnitt „Trumppas klaunimas...“;
∩ – Form aus dem Abschnitt „Palpaltas budas Spawedies“;
Die Wortform aus dem von M. Luthers Enchiridion übersetzten Teil des Enchiridions von B. Vienas trägt kein Zeichen.
Gauta 1998 06 26
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Abbildung 9
Page 18LITERATŪRA
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HISTORICAL DICTIONARY OF LITHUANIAN AND COMPUTERISATION OF OLD TEXTS
Summary
The paper deals with the problem of the computerisation of old Lithuanian texts and the preparation of the words indexes for them, which is being fullfilled in the Institute of Lithuanian Language by a group of scientists (led by Saulius Ambrazas, and computer programs created by Vytautas Zinkevičius) in 4 main steps: 1. the certain text itself is entered into a computer in authentic orthography with all diacritic symbols and textologic comments (because a great part of old Lithuanian texts are collective works, and usually one part of the text is a translation and the other is original, created by an author himself or of compiled type, which is taken from the earlier works of other authors); 2. using a certain software computer itself makes concordance of the words forms: it lays out the forms of the text entered into it in the alphabetical order by indicating their place in the text (volume, page, line) and gives a segment of the text in which the form is used; 3. investigator using characterises the forms, presented in the concordance, and renews basic title words forms; 4. another software will be able to compile the words index of the certain old Lithuanian text. In the future the Historical Dictionary of Lithuanian can be prepared on the bases of such words indexes, in which not only forms but also meanings of the words, important from the historic point of view, and original forms of translations will be presented.
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