VIOLETA ČERNĖ
Institut für Litauische Sprache
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Zusammen mit den Kollegen Bronius Savukynas, Aleksandras Vanagas, Vytautas Vitkauskas und Klementina Vosylūtė erarbeitete sie das Verzeichnis der Flüsse und Seen der Litauischen SSR (1963). Irena trug zur Sammlung von Daten für den Atlas der litauischen Sprache, Bde. 1–3 (1977–1991), bei (Zinkevičius 1994: 252–253; Sabaliauskas 2012: 247–250). Später wechselte sie in den Wörterbuchsektor und widmete alle ihre Kräfte dem Wort, das in den zwanzig Bänden des akademischen Wörterbuchs der litauischen Sprache festgehalten wurde. So schlug I. Ermanytė den Weg der Lexikografie ein, vertiefte sich in die Wörterbucharbeit und widmete sich einer Tätigkeit, die, wie die Linguistin sagte, eiserne Geduld, höchste Konzentration und außergewöhnliche Ausdauer erfordert1. Alle Lexikografen mussten, so Vytautas Vitkauskas, der Pionier der litauischen terminologischen Lexikografie und Chefredakteur der Bände XVII–XX des Wörterbuchs der litauischen Sprache, die Semantik, selbst die kleinsten Einzelheiten der Dialekte, die historische Grammatik und allerlei Besonderheiten alter Schriften kennen und all dies wissenschaftlich darstellen (Vitkauskas 2001: 2). Blättert man im Wörterbuch der litauischen Sprache, das oft einfach das Große Wörterbuch genannt wird, findet man I. Ermanytės Namen als Verfasserin von Wörterbuchtexten ab Band IX (1973). Der Sprachwissenschaftshistoriker, Professor Algirdas Sabaliauskas, schreibt in seiner Geschichte der Erforschung der litauischen Sprache, dass Irena vom IX. bis zum XVIII. Band etwa 110 Druckbogen Text für das akademische Wörterbuch der litauischen Sprache verfasst habe (Sabaliauskas 2012: 247–250). Die Lexikografin nahm Karteikarten aus den ihr zugewiesenen Kästen, ordnete die Wörter nach Bedeutungen, unterschied Haupt- und übertragene Bedeutungen und prüfte sorgfältig die Quellen. Und so ging es von palnyčiai bis pamplūtis, von peikikas bis penėgubas, von piestà bis piktasnikus (Bd. IX, 1973), von plėstrà bis parplėžuoti, von pradiedas bis prametūmas, von provėieniu bis puikžolė (Bd. X, 1976), von r bis rai tšulė, von rūgtiniai bis užrupšnoti (Bd. XI, 1978), von savìtaiga bis sekšmė, von skylė bis skriestūvas (Bd. XII, 1981), von spievokas bis spyžius, von spjovà bis spraktūkas, von stòp bis stovimóji (Bd. XIII, 1984), von sùltė bis suńkvežimis, von sutrūkelis bis pasverdúoti, von šaudalai bis užščūti, von šliùbas bis šliuožti (Bd. XIV, 1986), von šliùp bis šnėruoti, von tākas bis talpūs, von teišku bis užtektinùmas (Bd. XV, 1991), von traìnis bis traškė, von trauktūkas bis treputė, von trìbelė bis trimitúotojas (Bd. XVI, 1995), von turguolė bis turtúotas, von valdīnis bis valgùs (Bd. XVII, 1996). Während sie ununterbrochen arbeitete, erschien Band XVII des Wörterbuchs der litauischen Sprache, in dem I. Ermanytės Name sowohl bei den Textverfassern als auch bei den Redakteuren steht. 1996 wurde Irena zusammen mit anderen Lexikografen des Instituts für ihre Arbeit am Wörterbuch der litauischen Sprache mit dem renommierten Wissenschaftspreis der Republik Litauen ausgezeichnet.
Palnyčiai traten in Irenas Leben, oder vielleicht eher klopften sie leise an: die Antonyme. In einem Interview erzählte Irena, dass der Lexikograf Jonas sie in dieses Gebiet geführt habe
1 Gespräch der Autorin dieser Zeilen mit I. Ermanytė am 21.04.2007. Tonaufnahme aus dem Archiv der Autorin.
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Paulauskas, kuris visaip skatino jaunąją kolegę (Babickienė 1997: 14–18). Beje, žodynininką J. Paulauską I. Ermanytė laiko savo Mokytoju. 1973 m., turėdama dešimties metų leksikografinio darbo patirtį, – o liaudies išmintis byloja, kad be praktikos ir ausin nepataikysi, – Irena pradėjo kaupti lietuvių kalbos antonimų kartoteką (Ermanytė 2008: 134). Teorijos klausimus gvildeno studijuodama rusų, anglų, vokiečių kalbininkų darbus. 1985 m. iš spaudos išėjo I. Ermanytės parengtas Lietuvių kalbos antonimų žodynas, pirmas tokio pobūdžio specialusis žodynas Lietuvoje, dar palyginti nedidelės apimties, jame pateikta apie 920 antoniminių porų (Ermanytė 1985: 8).
1 PAV. I. Ermanytė. Lietuvių kalbos antonimų žodynas. Kaunas: Šviesa, 1985.
1994 verteidigte I. Ermanytė extern ihre Dissertation Antonymie und Antonyme in der litauischen Sprache (Betreuer A. Vanagas). Obwohl die Linguistin weiterhin den größten Teil ihrer Kraft der Arbeit am Wörterbuch der litauischen Sprache, seiner Abfassung und Redaktion widmete, ließ sie die Antonyme nicht aus den Augen. 2002 erschien das um neue Daten und reichhaltigeres Illustrationsmaterial ergänzte Schulwörterbuch der litauischen Antonyme. In der „Einleitung“ des Wörterbuchs heißt es, diese Arbeit sei der Versuch, ein normatives Schulwörterbuch der litauischen Antonyme zu schaffen, das Lehrkräfte nutzen könnten, um Schülerinnen und Schülern eine bildhafte Ausdrucksweise zu vermitteln (Ermanytė 2002: 6).
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2 PAV. I. Erm anytė. Mokyklinis lietuvių kalbos antonimų žodynas. Kaunas: Šviesa, 2002.
Schon bald konnten wir das stattliche, fast 600 Seiten umfassende Antonymwörterbuch (2003) lesen und untersuchen. Dieses Werk der litauischen Lexikografie ist das Ergebnis einer langwierigen Arbeit, die umfangreiches Wissen und große Sorgfalt erforderte (Jakaitienė 2005: 176–182). Die Verfasserin des Wörterbuchs räumt in der „Einleitung“ ein, dass es nicht leicht gewesen sei, Antonyme zusammenzutragen und zu systematisieren. Das Belegmaterial schöpfte sie aus den unterschiedlichsten Quellen, natürlich in erster Linie aus den Bänden I–XX des Wörterbuchs der litauischen Sprache, der Ergänzungskartei zum Wörterbuch der litauischen Sprache, Sammlungen von Volksüberlieferungen, den Schriften litauischer Literaturklassiker – Antanas Baranauskas, Kristijonas Donelaitis, Balys Sruoga, Vaižgantas, Motiejus Valančius, Antanas Vienuolis und Žemaitė –, der Heiligen Schrift und dem Neuen Testament sowie aus Zeitschriften (Ermanytė 2003: V–XII). Dieses Antonymwörterbuch enthält 5259 Antonymgruppen. Manche Wörter bilden zahlreiche Antonympaare, zum Beispiel kalnas – dreizehn, džiaugsmas – elf, pakilti – zehn, žalias – neun Paare, darbas – acht, atsikėlti – sieben und so weiter. Das Wörterbuch führt auch Synonyme auf, zum Beispiel stehen beim Wort angelas in der Bedeutung „guter Geist“ die bösen Geister – demonas, šėtonas, velnias, vėlnis; neben kalniau in der Bedeutung „mehr bergauf“ stehen alphabetisch geordnet kloniaŭ, lobiāu, lomiāu, pakalniaŭ; neben kalvūs stehen dubūs, lomūs, slėnūs, slėsnūs; zu kilnū – meñka, niekšinga, žẽma und Ähnliches. Wie der französische Dichter Charles Baudelaire sagt, können die Blumen der Tugend wohl nicht ohne die Blumen des Bösen blühen. Beim Durchblättern des Antonymwörterbuchs fällt auf, dass fast alle Wortarten antonymische Beziehungen aufweisen, auch die Interjektionen
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(zum Beispiel, márš - stòp), ebenso wenig wie Präpositionen (zum Beispiel, į – iš). Im Wörterbuch finden sich auch phraseologische Wendungen, die aus Antonymen entstanden sind, zum Beispiel früher oder später; [und] weder kalt noch heiß; [sowohl] im Winter [als auch] im Sommer und so weiter. Das allgemeine lexikografische Niveau wird durch den „Verweis auf Antonymnester“ verbessert (Jakaitienė 2005: 176–182). Das Antonymwörterbuch wurde vom Lexikografen Dr. J. Paulauskas redigiert.
3 PAV. I. Ermантytė. Antonimų žodynas. Vilnius: Lietuvių kalbos institutas, 2003.
Mit Fragen im Zusammenhang mit Antonymen befasste sich I. Ermantytė in verschiedenen Artikeln. Zum Beispiel: Stilistische Funktionen von Wörtern mit zwei gegensätzlichen Bedeutungen (Sprachkultur 42, 1982), Über die Bedeutung und Verwendung von Antonymen in der Sprache (Sprachkultur 46, 1984), Antonymische Bedeutungen desselben Verbs (Sprachkultur 61, 1991), Kontextuelle Antonyme (Sprachkultur 65, 1993), Der Gegensatz als semantische und logische Grundlage der Antonymie (Fragen der litauischen Linguistik 35, 1995), Einige Anmerkungen zur Enantiosemie (Fragen der litauischen Linguistik 37, 1997), Phraseologismen antonymischen Ursprungs (Muttersprache 6, 2004), Anmerkungen zur Struktur und Semantik von Antonymen (Sprachkultur 77, 2004).
2008 veröffentlichte das Institut für Litauische Sprache I. Ermantytės Monografie Antonymie und Antonyme. In dieser Arbeit erörtert die Autorin die Theorie der Antonyme, untersucht die Zusammenhänge zwischen Antonymie, Polysemie und Synonymie und fasst umfassend die Erfahrungen litauischer, russischer, deutscher und englischer Linguisten bei der Untersuchung theoretischer und methodologischer Fragen der Antonymie zusammen. Ein beträchtlicher Teil der Monografie ist der Enantiosemie gewidmet – einem Sprachphänomen, bei dem dasselbe Wort zwei gegensätzliche Bedeutungen hat.
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4 PAV. I. Ermanytė. Antonimija ir antonimai. Vilnius: Lietuvių kalbos institutas, 2008.
I. Ermantytė bezeichnet Antonyme als die große Liebe ihres Lebens. Ob sie Radio hört oder liest – immer hört oder sieht sie antonymische Wortpaare. Irena sagt, sie denke in Antonymen, könne ohne sie nicht leben und träume sogar nachts von ihnen. Übrigens fragte die Verfasserin dieser Zeilen die Jubilarin diesen Sommer, ob diese Liebe noch immer ungebrochen sei. Die Antwort lautete: „Oh, ja!“
I. Ermantytė beschränkte sich nicht auf diese Arbeiten. Sie ist eine der Autorinnen des Phraseologischen Wörterbuchs. Neben Irena arbeiteten die Lexikografen des Instituts für Litauische Sprache Ona Kažukauskaitė, Gertrūda Naktinienė, Jonas Paulauskas, Zita Šimėnaitė und Angelė Vilutytė-Rimševičienė an den Phraseologismen. Dieses fast neunhundert Seiten umfassende Werk der litauischen Lexikografie erschien 2001. Für ihre Arbeit am Phraseologischen Wörterbuch wurde I. Ermantytė zusammen mit den anderen Wörterbuchautoren mit dem Wissenschaftspreis der Republik Litauen (2002) ausgezeichnet.
Erwähnenswert ist I. Ermantytės Mitarbeit (gemeinsam mit anderen Kollegen) am Schulwörterbuch internationaler Wörter, von dem vier Auflagen erschienen – 1995, 1998, 2000 und 2010.
Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld der Sprachwissenschaftlerin waren die Sammelexpeditionen für Wörter, an denen die angehende Lexikografin während ihres vierten Studienjahres teilnahm. Zum ersten Mal fuhr Irena 1958 zum Wörter sammeln nach Varniai. Die Expedition leitete der spätere Professor Vladas
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Grinaveckis. Später, während ihrer Arbeit am Institut, durchstreifte sie kreuz und quer beinahe ganz Litauen. Irena hat auch schon Hirten befragt und sich zu ihnen zwischen die Kühe gesetzt2. Sie verstand es, die Dorfbewohner zum Sprechen zu bringen, sodass sie ihr Herz öffneten, ihre Erinnerungen sprudelten und die sprachlichen Schätze nur so hervorströmten. 1962 befragte I. Ermantytė gemeinsam mit anderen Kollegen die Einwohner von Akmenė und Mažeikiai; 1963 sammelte sie Dialektwörter in Vėšėvnuos (Rajon Telšiai) und Zervynos (Rajon Varėna); 1964 führten ihre Wege nach Gadūnava (Rajon Telšiai) und Gegužinė (Rajon Kaišiadorys); 1971 sammelte sie Material für das Wörterbuch der litauischen Sprache in Pelsuojė, Ródūnia und Gervėčiai. 1972 machte sie sich nach Žilinai (Rajon Varėna) auf; 1973 gelangte sie nach Kruopiai (Rajon Akmenė); ein Jahr später brach sie nach Rūdnia auf. Sprachliche Belege sammelte sie in Puńsk und Sejny. Und dann waren da noch die Gegend um Kupiškis und die Umgebung von Rokiškis! Sie zeichnete über 20.000 dialektale Lexeme auf. Wie andere Sammler ging Irena bei ihren ersten Expeditionen ohne Diktiergerät los und schrieb alles von Hand in Hefte und Notizbücher, von denen sie einen ganzen Stapel angesammelt hat. Viele der von ihr notierten Sätze führen heute bereits ihr Eigenleben auf den Seiten des Wörterbuchs der litauischen Sprache.
2 Gespräch der Verfasserin dieser Zeilen mit I. Ermantytė am 21.04.2007. Tonaufnahme aus dem Archiv der Verfasserin.
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ABB. 5. I. Erm anytė bei einer Wörter-Sammel-Expedition (1971, Gervėčiai)
ABB. 6. Fragment aus I. Erm anytės Notizbuch. Wörter-Sammel-Expedition 1964 (Gegužinė, Rajon Kaišiadorys)
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Lexikografie und Lexikologie waren nicht die einzigen Bereiche, die in Irenas Blickfeld gerieten. Ihr lagen auch die Kultur der litauischen Sprache, die Toponymik und andere Dinge am Herzen, die in Artikel und kleinere Beiträge Eingang fanden in Lietuvių kalbotyros klausimai (Acta Linguistica Lithuanica), Kalbos kultūra, Gimtoji kalba und anderen Publikationen. Hier einige davon: S. Daukanto aukà und andere wortverwandte Wörter (1967), Laikrodis und laikraštis (1967), Žemės kalba (1968, mit K. Eigminas), Būdas und pobūdis (1969), Pažiūra, požiūris ir jų sinonimai (1971), Taurūs ir kilnūs (1972), Darbas, veikla ir kūryba (1974) und so weiter.
I. Erm anytė hat wissenschaftliche Literatur aus dem Lettischen übersetzt. „Geistige Gymnastik“ nannte Irena viele Jahre später ihre Arbeit an dem zweibändigen Werk Mitologijos enciklopedijos (1997–1999), das sie gemeinsam mit anderen Übersetzern übersetzte3.
Alle Arbeiten, die die Sprachwissenschaftlerin I. Erm anytė zum Wohl der litauischen Sprache geleistet hat, lassen sich hier unmöglich aufzählen.
Offenbar hat jeder von uns eine besondere Seite seiner Persönlichkeit. Irena, von Kollegen und Freunden Irute genannt, ist eine Ausnahme. Aus Irenas Mund hört man kein schlechtes Wort über irgendeinen Menschen. Wunderbar, aufrichtig, warmherzig, hell, feinfühlig, bis ins kleinste Detail mit allen Dialekten vertraut, mit scharfem, suvalkischem Denkvermögen4... Mit solchen Farben zeichnet I. Erm anytė die Porträts der Menschen, mit denen sie gemeinsam gearbeitet und Umgang gepflegt hat. Vielleicht sprechen deshalb auch die Kollegen nur voller Achtung über Irena. Und ein gutes Wort ist schließlich besser als ein Geschenk.
Babickienė Z. 1997: „Kalba yra sistema, prilygstanti tiksliesiems mokslams“ (pokalbis su I. Erm anyte). – Gimtoji kalba 8, 14–18.
Erm anytė I. 2008: Antonimija ir antonimai, Vilnius: Lietuvių kalbos institutas.
Erm anytė I. 2003: Antonimų žodynas, Vilnius: Lietuvių kalbos institutas.
Erm anytė I. 2007: Bibliografijos rodyklė. Sudarė Zita Šimėnaitė, Vilnius: Lietuvių kalbos institutas.
Erm anytė I. 1985: Lietuvių kalbos antonimų žodynas, Kaunas: Šviesa.
Erm anytė I. 2002: Mokyklinis lietuvių kalbos antonimų žodynas, Kaunas: Šviesa.
Jakaitienė E. 2005: [Recenzija]. Acta Linguistica Lithuanica LII, Vilnius: Lietuvių kalbos institutas.
3 Šių eilučių autorės pokalbis su I. Erm anyte 2007 04 21. Garso įrašas iš autorės archyvo.
4 Šių eilučių autorės pokalbis su I. Erm anyte 2007 04 21. Garso įrašas iš autorės archyvo.
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LKE 2008: Lietuvių kalbos enciklopedija. Sudarė Kazys Morkūnas, redagavo Vytautas Ambrazas. 2-as patiksl. ir papild. leidimas, Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidybos institutas.
Sabaliauskas A. 2012: Lietuvių kalbos tyrinėjimo istorija, 1980–2010 m., Vilnius: Lietuvių kalbos institutas.
VLE 2004: Visuotinė lietuvių enciklopedija 5, Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidybos institutas.
Vitkauskas V. 2001: Esame vos ne nušvilpti ir neminėtin i. – Literatūra ir menas, Nr. 48 (2876), lapkričio 30.
Zinkevičius Z. 1994: Lietuvių kalbos istorija 6: Lietuvių kalba naujausiais laikais, Vilnius: Mokslo ir enciklopedijų leidykla.
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