1Te minologie | 2011 | 18 Jah e
Te minologie und Tex linguis ik
Á G o T A F ó R I S
Uni e si ä Ká oli Gáspá , TERMIK Eu opäische Ve einigung
ü Te minologie Schlüsselwö e : Beg i , Konzep ,
Te minologie, Tex , Tex linguis ik
1. Einlei ung
Die g undlegende Funk ion de Sp ache bes eh da in, das on de
Gesellscha angesammel e Wissen zu kodie en, zu speiche n und zu
übe agen. Die S uk u de Sp ache und die komplexen P ozesse de
Sp ach e wendung we den on den e schiedenen Zweigen de Linguis ik au un e schiedliche Weise angegangen.
Te minologie und Tex linguis ik un e suchen die Aspek e de
Sp ach e wendung aus e schiedenen Pe spek i en und un e Ve wendung
e schiedene Me hoden. Die Te minologie o schung se z den Beg i in den
Mi elpunk und be ach e ihn als die g undlegende Einhei . In de
ex linguis ischen Fo schung wi d de Tex un e such . In beiden Ansä zen
sind die A de In o ma ionen, die die un e such e Einhei en häl , und die A
und Weise, wie sie dies u , die wich igen F agen. Beg i e sind Teil des Tex es.
Die Ex ak o en on Beg i en basie en beispielsweise au de Rolle de
Beg i e im Tex . Sie a bei en mi e schiedenen Me hoden, wie z. B. de
Au lis ung lexikalische Einhei en ode ih e Kolloka ionen basie end au ih e
Häu igkei im Tex ode de Be ücksich igung ande e Me kmale des Tex es
bei de Ex ak ion on Beg i en. In beiden Be eichen wu den meh e e Modelle
en wickel , um S udien du chzu üh en und die E gebnisse zu a ikulie en.
Diese wu den meh mals im De ail e ö en lich (z. B. Melcuk, Žolko skij 1970;
D essle 1971; Halliday, Hasan 1976; Pe ő i 1979; Beaug ande, D essle 1981;
Ká oly 2007; Sage 1990; Lau én, Pich 1993; Temme man 2000; Budin 2001; Cab é
2003). In jüngs e Zei ha das S udium unga ische Leh büche in Unga n
besonde e Bedeu ung e lang , und meh e e A bei en übe die pädagogische
Un e suchung on Tex en wu den e ö en lich , on denen die meis en
quan i a i e S udien sind. Ich schloss mich diese Fo schungslinie mi den sogenann en "quali a i en Te minologie"-S udien an und such e nach einem Aspek de Tex linguis ik, de mi und
2 Á. Fó is | Te minologie und Tex linguis ik im Gegensa z zu Te minologie (die
E gebnisse wu den in Fo schungsbe ich en und eilweise in Fó is 2006, 2010b
e ö en lich ). Ein wei e es Feld, das ich e o sch habe, sind die
skalie ungs eien Ne zwe ke on Te minologie und Wö e büche n (z. B. Fó is
2007, 2008). Ne zwe ke sind in Tex en au meh e en Ebenen o handen. Die
S uk u eines Tex es is das Ne zwe k, das den Zusammenhal so g . Das
Ne zwe k zwischen Konzep en scha Kohä enz, die als eine Kon igu a ion on
Wissen e schein , das on Konzep en gebilde wi d. Die im Tex o handenen
Ne zwe ke sind mi ex e nen Ne zwe ken wie dem Wissensne z des Au o s,
dem Vo wissenne z des Emp änge s und ih em in e ex uellen Hin e g und
e bunden. Beaug ande und D essle 's In oduc ion o Tex Linguis ics bie e
die G undlage ü den Ve gleich und Kon as bes imm e Aspek e de
Tex linguis ik und - e minologie. Diese A ikel ziel dahe da au ab, F agen zu
e ö e n, die eine en scheidende Rolle bei de Kodie ung und Dekodie ung on Wissen in einem Tex spielen.
2. Tex linguis ik und Te minologie
De Tex wi d mi den mündlichen und sch i lichen Zeichen eine Sp ache
e s ell . De Tex kodie nich nu In o ma ionen, sonde n so g auch
da ü , dass sie du ch Raum und Zei e eil we den. Je nach A de
In o ma ionen können Tex e un e schiedliche S uk u en und Längen haben.
De Tex exis ie imme in i gendeinem physischen Aus, e schein in einem
beg enz en Raum und Zei , abe sein kogni i es Ne zwe k on Beziehungen
is unbeg enz in Raum und Zei . De Tex kodie In o ma ionen übe
Konzep e du ch Beg i e; Dahe muss de Rolle de Beg i e in einem Tex bei
de E o schung on Tex en ein besonde e Schwe punk geleg we den.
Tex e können aus e schiedenen Blickwinkeln un e such we den. Eine
S udie, die sich au ein bes imm es Ziel konzen ie , kann die allgemeinen
P inzipien de S uk u on Tex en en decken, die Ve bindungen zwischen
einem Tex und eine na ü lichen Sp ache, die Beziehung de Tex s uk u
zu kodie en In o ma ion ode die Beziehung des Tex es zu ande en
Komponen en des Kommunika ionsp ozesses. Die im Be eich de Tex linguis ik du chge üh en S udien haben eine g oße Anzahl on E gebnissen zu diesen Themen en deck (b.a. Melchuk, Žolko skij 1970; D essle 1972; Beaug ande, D essle
1981, 2002; Pe ő i 1990).
Te minologie und Tex linguis ik un e suchen die F agen de Kodie ung und
Ve eilung on Wissen aus e schiedenen Ausgangspunk en und Ansä zen.
Te minologie-S udien s ellen den Beg i in den Fokus, und e gil als die
g undlegende Einhei . Diese S udien be ach en den im Kodie ungsp ozess
e s ell en Tex als angegeben und bes immen die Rolle de Beg i e bei de
Handhabung on In o ma ionen. Tex linguis ische S udien konzen ie en sich au den Tex als Fo schungsgegens and. De Tex lau e :
3Te minologija | 2011 | 18 un e such inne halb des komplexen Ne zwe ks on
Beziehungen zum Umgang mi In o ma ionen und besch eib die Me kmale
in e ne und ex e ne Auswi kungen. In diesem Ansa z e schein de Beg i
implizi als die sp achliche Komponen e, die den kogni i en Inhal de
In o ma ion du ch den sp achlichen Code o ganisie . Die beiden
Fo schungsansä ze haben einen gemeinsamen Punk : das S udium de
Speiche ung und O ganisa ion on Wissen. T o z de un e schiedlichen
Ansä ze und Fo schungsme hoden können die E gebnisse in einen
gemeinsamen Rahmen in eg ie we den, sie e gänzen und s ä ken sich
gegensei ig. Wäh end de Wah nehmung we den Konzep e gebilde , um die
Elemen e de Wel zu ka ie en, und diese Konzep e we den im Denken zu
einem Sys em s uk u ie , um die Viel al in de Wel leich zu handhaben.
Das sp achliche Zeichen ü ein Konzep is de Beg i , und das Sys em, das
du ch die Klassi izie ung on Beg i en gebilde wi d, wi d Te minologie
genann . Die Bedeu ung is ein un ennba e Teil des Beg i s und wi d in
Te minologieda enbanken, Wö e büche n und S anda ds usw. als De ini ion besch ieben.
De A ikel on Pie e Lé y übe die Ve an wo ung de In ellek uellen zog die
Au me ksamkei on Fo sche n au e schiedenen Gebie en au die Bedeu ung
on Te minologie agen. Die unga ische Zei sch i mi dem Ti el In o mációs
Tá sadalom (In o ma ionsgesellscha ) widme e diesem A gumen einen ganzen
Band (2008-4). Lé y sieh ein Hinde nis ü die Nu zung des Po en ials de
kollek i en In elligenz in de g oßen Viel al und F agmen ie ung on
Symbolsys emen, ein spezi isches P oblem is die Viel al und Inkompa ibili ä on
Klassi izie ungssys emen im Allgemeinen und de Te minologie im Besonde en
(Lé y 2007: web, Lé y 2008: 9). Die Te minologie spiel sowohl in de heo e ischen als
auch in de empi ischen Fo schung eine bedeu ende Rolle, und die genaue
En wicklung und Besch eibung de Te minologie is eine G undlage ü
wissenscha liche Klassi izie ungen und wissenscha liche Theo ien. Wissen wi d
du ch Sp ache e mi el , und echnische Tex e e mi eln nich nu Wissen,
sonde n auch echnische und e minologische No men. Da übe hinaus sind Tex e
das am wei es en e b ei e e Mi el ü wissenscha liche E o schung und
Diskussion. De S a us on Theo ien und Modellen in den meis en Wissenscha en
is nich besse als de S a us de akzep ie en Disku sweise. Die
Wissenscha le selbs können nich eine wissenscha lichen Gemeinscha
angehö en, bis sie ih e Kon en ionen des Disku ses und de A gumen a ionen
e wo ben haben" (Beaug ande, D essle 1981: 211 […] 212). Aus dem obigen olg , daß
es a sam is , wissenscha liche Tex e sowohl aus de Sich des Tex es als auch
aus de Sich des Konzep s anzugehen. De o liegende A ikel konzen ie sich au die Beziehung on Tex en und den da in en hal enen Beg i en zu Übe agung on In o ma ionen. Diese Ansa z ziel da au ab, die Rolle de Beg i e in einem Tex zu un e suchen.
5 Á. Fó is | Te minologie und Tex linguis ik
3. No men ü die Tex uali ä
Es können meh e e A en und Fo men on Tex en un e schieden we den; Tex e
können ü e schiedene Zwecke e s ell we den (ein ly isches Gedich ode ein
Diens leh buch), un e schiedliche Länge haben (ein meh bändiges Buch ode ein
Teleg amm) usw., abe es gib bes imm e gemeinsame Me kmale, die alle
e s ell en Tex e eilen. Diese cha ak e is ischen Me kmale we den als
Tex uali ä ss anda ds bezeichne . Diese P inzipien beziehen sich au
Me kmale, die in sp achlichen S uk u en, konzep ionellen Beziehungen,
Aspek en de Kommunika ion und im Sys em kogni i e P ozesse o handen sind und sich in Tex en wide spiegeln.
Im ex linguis ischen Ansa z zu den Me kmalen on Tex en we den Beg i e nich
explizi behandel , sie sind jedoch imme implizi bei de En schlüsselung on
konzep ionellen Beziehungen (den Beziehungen zwischen Konzep en) o handen.
Beaug ande und D essle (1981) be ach en ein Sch i s ück als Tex , wenn es im
Disku s e wende wi d und den sieben S anda ds de Tex uali ä en sp ich .
Diese sind Kohäsion, Kohä enz, In en ionali ä , Akzep abili ä , In o ma i i ä ,
Si ua ionali ä und In e ex uali ä . Obwohl diese sieben S anda ds wei hin
bekann sind, we de ich sie im Folgenden im De ail (du ch Zi a e) e ö e n und ih e
e minologischen Aspek e aus üh lich e läu e n. 1. De e s e S anda d wi d als
Kohäsion bezeichne und be i die A und Weise, wie die Komponen en des
Obe lächen ex es, d.h. die a sächlichen Wö e , die wi hö en ode sehen, in
eine Sequenz mi einande e bunden sind. Die Obe lächenkomponen en sind je
nach g amma ikalischen Fo men und Kon en ionen oneinande abhängig, so dass
de Zusammenhal au g amma ikalischen Abhängigkei en be uh (Beaug ande,
D essle 1981: 3). Kohäsion is ein ex zen ie e Beg i , was bedeu e , dass
Kohäsion in den Obe lächenelemen en des Tex es (in seinen g amma ikalischen
und lexikalischen Elemen en und Eigenscha en) o handen is , wie sie in de
physischen ( e balen ode sch i lichen) Fo m des Tex es e scheinen. Es kann
mi linguis ischen Fo schungsme hoden un e such we den. Halliday und Hasan
e s ehen Kohäsion als g amma ikalische und lexikalische Beziehungen; Sie üh en
das Konzep des lexikalischen Zusammenhal s ein und e klä en es, was da au
hindeu e , dass das konzep ionelle Ne zwe k des Tex es Zusammenhal da s ell
(Halliday, Hasan 1976: 238 […] 239; Hasan 1984). Hasan un e scheide zwischen zwei
A en on lexikalische Kohäsion: allgemeine lexikalische Kohäsion und momen ane
Beziehungen. Solche Beziehungen können und soll en sowohl in allgemeinen
Sp ach ex en als auch in ü spezi ische Zwecke gesch iebenen Tex en
un e such we den. Das S udium de lexikalisch-seman ischen Beziehungen is
auch aus e minologische Sich wich ig, da de Bezeichne des Beg i s, de sich au einen Beg i bezieh , in de Regel im Tex als eine A lexikalische Einhei e schein . De Emp änge wi d den Tex als einen kohä en en
5Te minologija | 2011 | 18 Einhei , wenn die da in en hal enen Beg i e das gleiche
men ale Bild (Konzep e und konzep ionelle Beziehungen) seines ode ih es
o he igen Wissens ak i ie en. Dahe agen Beg i e e heblich zum
Zusammenhal eines Tex es bei, indem sie konzep ionelle In o ma ionen
e mi eln. Die sp achliche Komponen e des Beg i s e möglich es, die Beg i e
als wesen liche Elemen e des sp achlichen Codes in den Tex zusammenhang
einzubeziehen (Fó is 2010a). 2. De zwei e S anda d wi d Kohä enz genann und
be i die A und Weise, in de die Komponen en des ex lichen Wo es, d.h. die
Kon igu a ion on Konzep en und Beziehungen, die dem Obe lächen ex zug unde
liegen, gegensei ig zugänglich und ele an sind. Ein Konzep kann als eine
Kon igu a ion on Wissen (kogni i en Inhal en) de inie we den, die mi meh ode
wenige Einhei und Konsis enz im Ve s and wiede he ges ell ode ak i ie
we den kann […]...>. Beziehungen sind die Ve bindungen zwischen Konzep en, die
zusammen in eine ex uellen Wel e scheinen: jede Ve bindung wü de eine
Bezeichnung des Konzep s agen, mi dem sie sich e binde . […] Manchmal, wenn
auch nich imme , we den die Beziehungen im Tex nich explizi gemach , d.h. sie
we den nich di ek du ch Ausd ücke de Obe läche ak i ie […] (Beaug ande,
D essle 1981: 4). Kohä enz is ein ex zen ie e Beg i , auch in dem Sinne, dass
e in de physischen Exis enz des Tex es e schein , und e kann übe linguis ische
We kzeuge un e such und e ablie we den. Dieses le z genann e Me kmal
mach diesen S anda d de Tex uali ä - zusammen mi dem Kohäsion - zum Be eich de Linguis ik.
Dieses Me kmal bezieh sich au den kogni i en Inhal des Tex es, de sowohl im
Raum als auch in de Zei zwischen wei en G enzen e schein . Kogni i e Inhal wi d
du ch Konzep e gelie e , und ih Ve s ändnis wi d du ch die Beziehungen zwischen
ihnen e leich e . Beg i e, die Konzep e bezeichnen, agen die besonde en und
zei lichen Ve bindungen zwischen in einem Tex kodie en Wissenselemen en. Ein
bedeu ende Zweck wissenscha liche Tex e is die kohä en e Da s ellung des
konzep ionellen Sys ems des kogni i en Inhal s. Beg i e […] als Bezeichne on
Beg i en und gleichzei ig als T äge ih e Bedeu ung […] spielen in Tex en eine
wich ige Rolle, ih genaue und konsis en e Geb auch e leich e die Kohä enz. 3.
"De d i e S anda d de Tex uali ä könn e dann als In en ionali ä bezeichne
we den, die sich au die Hal ung des Tex p oduzen en bezieh , dass de Sa z de
Vo kommnisse einen zusammenhängenden und kohä en en Tex bilden soll e, de
zu E üllung de Absich en des P oduzen en bei äg , z. B. zu Ve b ei ung on Wissen ode zu E eichung eines in einem Plan angegebenen Ziels."
(Beaug ande, D essle 1981: 7).
In en ionali ä gil als ein benu ze zen ie e Beg i in dem Sinne, dass
zwa dieses P inzip den Tex cha ak e isie , da e du ch einen sp achlichen
Code übe mi el wi d, abe sein S udium und de G und ü seine Exis enz
auße halb de sp achlichen Me kmale des Tex es liegen. De Ve asse eines Tex es leg die
5 Á. Fó is | Te minologie und Tex linguis ik Zusammenhal und Kohä enz, die de
Absich des Tex es dienen. Da aus olg , dass de Zweck eines Tex es
bes imm , wie sich Zusammenhal und Kohä enz mani es ie en. Zum Beispiel
sind die Zielg uppe und das Ziel eines Tex es wich ige Fak o en: De
wissenscha liche Tex kann ü Expe en mi b ei en Kenn nissen au dem
Gebie ode ü S uden en gesch ieben we den, die sich nu mi den
G undlagen e au machen. Dahe is diese S anda d de Tex uali ä ein
Schlüsselme kmal eines wissenscha lichen Tex es, da die Absich des
P oduzen en eines solchen Tex es (z. B. eines A ikels, eines Ku sbuchs, eines
S anda ds) da in bes eh , dem Emp änge einen bes imm en Inhal und eine bes imm e Menge an Wissen zu p äsen ie en.
Das im Ve s and des Tex p oduzen en o handene Wissen bilde die G undlage ü die
In en ionali ä du ch die Ve wendung on Beg i en. De Tex p oduzen wähl die
Teile aus, die zu seine Absich passen. Zweckmäßige Zusammenhal und Kohä enz
können du ch angemessen ausgewähl e Beg i e und sp achliche S uk u en
e eich we den. In en ionali ä e s eck sich übe die physischen Einsch änkungen
des Tex es hinaus und be uh au den Beziehungen zwischen den konzep uellen
Sys emen des P oduzen en und des Emp änge s. De P oduzen o m den
konzep ionellen Inhal und die sp achliche S uk u des Tex es au de G undlage
seines eigenen Wissens und des dem Emp änge zugesch iebenen Wissens, und somi
en s eh Kohäsion und Kohä enz. Um dahe einen zusammenhängenden und
kohä en en Tex zu e s ellen, müssen wi mi dem Wissen des Emp änge s und den
Beg i en, in denen dieses Wissen kodie is , e au sein (ode zumindes
annehmen). 4. De ie e S anda d de Tex uali ä wä e die Akzep abili ä , die sich
au die Hal ung des Tex emp änge s bezieh , dass die Menge de Vo kommnisse einen
zusammenhängenden und kohä en en Tex da s ellen soll e, de ü den Emp änge
on i gendeinem Nu zen ode Bedeu ung is , z. B. um Wissen zu e we ben ode bei
einem Plan zu koope ie en. Auch hie könn en wi die Au ech e hal ung des
Zusammenhal s und de Kohä enz du ch den Tex emp änge als eigenes Ziel
be ach en, so dass Ma e ial gelie e ode S ö ungen je nach Beda ole ie
we den. Die Ope a ion de In e enz […]...[…] zeig au allend, wie die Emp änge die Kohä enz un e s ü zen, indem sie ih en eigenen Bei ag zum Sinn des Tex es leis en.
(Beaug ande, D essle 1981: 7[…]8). Diese S udie wu de on de Uni e si ä on München du chge üh .
Akzep abili ä is ein benu ze zen ie e Beg i , de den Tex aus de
Sich des Emp änge s beu eil . Obwohl es sich um ein Me kmal handel , das
mi dem Emp änge e bunden is , bewe e es gleichzei ig den Tex , wie e in
den Beziehungen zwischen dem Tex und dem Emp änge e schein . Ob
Kohäsion und Kohä enz des Tex es he ges ell we den, häng on den
Emp änge n, ih en Kenn nissen, Zielen und In e essen ab. Die Ve wendung
übe mäßig e ein ach e S uk u en ode konzep ionell zu komplexe S uk u en bei de E s ellung des Obe lächen ex es beein luss s a k seine
5Te minologija | 2011 | 18 Benu ze eundlichkei ü den Emp änge . Eine
Ebene on Beg i en und Beziehungen zwischen Beg i en, die ü den
Emp änge unangemessen is , könn e es e säumen, Kohä enz zu scha en
und somi die Akzep anz einsch änken.
Die Akzep abili ä eines Tex es wi d du ch die Beziehungen des o he igen Wissens
des Emp änge s zum im Tex kodie en Wissen bes imm und kann du ch einen
gemeinsamen Sa z on Beg i en e eich we den. 5. De ün e S anda d de
Tex uali ä wi d als In o ma i i ä bezeichne und be i das Ausmaß, in dem die
Vo kommnisse des da ges ell en Tex es e wa e we den gegenübe
une wa e en ode bekann en gegenübe unbekann en ode siche en. Die
Ve a bei ung hochin o ma i e E eignisse is ansp uchs olle als sons , abe
demen sp echend auch in e essan e . Es is o sich ig zu sein, dami die
Ve a bei ung de Emp änge nich so übe las e wi d, dass sie die Kommunika ion
ge äh de . (Beaug ande, D essle 1981: 8 […]9).
In o ma i i ä is auch ein benu ze zen ie e Beg i und auch ein
Me kmal, das im Tex e schein und aus de Sich des Emp änge s
bewe e we den kann. De gleiche Tex könn e je nach Vo kenn nissen
des Emp änge s au un e schiedliche Weise angegangen we den. Zum
Beispiel muss das im Tex eines Leh buchs e schlüssel e Wissen mi de
In o ma ions e a bei ungskapazi ä de emp angenden S uden en
übe eins immen. Wenn es in einem Tex zu iele neue In o ma ionen (seien
sie konzep uell ode linguis isch) gib , können die Emp änge sie nich
e a bei en, und wenn es zu wenig gib , inden sie sie langweilig. Dahe sind
das Vo wissen, das Al e usw. de Zielg uppe Schlüssel ak o en de In o ma i i ä .
Die E s ellung eines Tex es mi op imale In o ma i i ä wi d du ch die
kohä en e Ve wendung bekann e Beg i e und du ch die Anpassung de
In o ma ionen, die neue Konzep e und Beg i e en hal en, an das bes ehende
Wissen des Emp änge s e möglich . 6.De sechs e S anda d de Tex uali ä
kann als Si ua ionali ä bezeichne we den und be i die Fak o en, die einen Tex ü eine Si ua ion ele an machen.
(Beaug ande, D essle 1981: 9).
Si ua ionali ä is ein benu ze zen ie e Beg i , de sich au die
Beziehung des gegebenen Tex es zu Außenwel in de Vo kommenssi ua ion
bezieh . Die E eichung de Si ua ionali ä wi d maßgeblich on de
Beziehung de im Tex o kommenden Beg i e zu Beg i en beein luss , die
in eine bes imm en Si ua ion übliche weise e wende we den. In einem
eundlichen Gesp äch könn e de Geb auch o melle ode poe ische
Beg i e beispielsweise als i onisch ode beleidigend wah genommen we den.
In eine wissenscha lichen A bei kann die Ve wendung echnische Beg i e das Ve s ändnis des Tex es e schwe en, e leich e abe gleichzei ig die Kommunika ion im Wo kshop.
5 Á. Fó is | Te minologie und Tex linguis ik 7. De sieb e S anda d de Tex uali ä
is die In e ex uali ä und be i die Fak o en, die die Nu zung eines Tex es
on de Kenn nis eines ode meh e e zu o begegne e Tex e abhängig machen.
Die In e ex uali ä is im Allgemeinen ü die En wicklung on Tex ypen als
Klassen on Tex en mi ypischen Me kmalen e an wo lich (Beaug ande,
D essle 1981: 10). In e ex uali ä is ein benu ze zen ie e Beg i , de die
Beziehung des Tex es zu ande en Tex en cha ak e isie , die de Emp änge
zu o e a bei e ha . De Emp änge inde es leich e , Beziehungen in Tex en
zu iden i izie en, die ähnliche Tex uali ä ss anda ds haben; Die Anwendung
ähnliche Rahmen, Schema a und Pläne (ibid. 90) e leich e die Tex e a bei ung
e heblich. Die Exis enz e schiedene Tex a en (ein Rezep , ein
wissenscha liches Papie , eine echnische B oschü e, ein Roman usw.) is das
E gebnis de Bemühungen de Tex p oduzen en, in e ex uelle Me kmale zu
scha en, die den Ve a bei ungsau wand des Emp änge s eduzie en. Die
In e ex uali ä is on en scheidende Bedeu ung ü Tex e on S anda ds und
Leh büche n. Die Bildung bau das konzep ionelle und e minologische Sys em
kon inuie lich au , die Rolle de Ve bindungen zwischen den Tex en is
en scheidend. Zum Beispiel wi d ein Konzep de Zahlen übe meh e e Jah e
hinweg gebilde . Die Ve a bei ung eines Tex es, de einen neuen Beg i en häl (z.
B. i a ionale Zahlen), be uh au ande en Tex en (übe na ü liche Zahlen, ganze
Zahlen, B uch eile), die Jah e zu o e a bei e wu den, und se z ih e Kenn nis
o aus. Solche Ve bindungen we den o nich explizi in den Tex eingebau , und
de Emp änge e häl wäh end de Ve a bei ung des Tex es das ü das
Ve s ändnis des Tex es no wendige Wissen. Im Tex de Leh büche is es
wich ig, angemessen in e ex uelle Tex e au zubauen, die den An o de ungen an
Kohä enz en sp echen. Gu gesch iebene Leh büche zu in de ö en lichen
Bildung un e ich e en Fäche n e üllen die An o de ung de In e ex uali ä ,
sowohl einzeln als auch als Ganzes, indem sie sich sowohl in Bezug au ih e
S uk u als auch au ih en Inhal au ühe e Leh büche ex e s ü zen. Alle
sieben oben e ö e en S anda ds de Tex uali ä sind wich ig ü die Rolle, die
Tex e im Kommunika ionsp ozess spielen. Ve schiedene Tex e können mi
un e schiedlichen Ansä zen bewe e we den, und dahe spielen e schiedene
P inzipien in einem Fall eine wich ige e Rolle als in einem ande en. Bei de E s ellung
eines Tex es müssen jedoch alle S anda ds eingehal en we den, und sie alle
müssen bei de Bewe ung eines Tex es be ücksich ig we den. Die Wi kung jedes
P inzips muss je nach gegebene Si ua ion abgewogen we den. Quan i a i e
Fo schungsme hoden e möglichen das S udium des Obe lächen ex es.
So g äl ig geplan e S udien übe die Einzelhei en des Zusammenhal s lie e n we olle Da en, die bei de E s ellung und Bewe ung on Tex en e wende we den können.
5Te minologie | 2011 | 18
Quali a i e Fo schungsme hoden e möglichen das S udium on Konzep en, in
Tex en e schlüssel em Wissen und ih e Beziehung im Tex . Um zu
en scheiden, ob ein Tex die An o de ungen an die Kodie ung, Speiche ung und
Ve eilung on Konzep en e üll , müssen wi seinen Inhal und nich nu die
Obe lächens uk u un e suchen. Dazu gehö die Un e suchung de im Tex
kodie en in e nen konzep ionellen Sys eme und de mi ihnen e bundenen
ex e nen konzep ionellen Ne zwe ke (d. h. des gesam en konzep ionellen
Sys ems de Domäne). Diese konzep ionellen Beziehungen mani es ie en sich in
Beg i en, die on de Tex linguis ik aus de Sich de S anda ds de
Tex uali ä und on eine Te minologie, die au den Me kmalen des Beg i s
basie , angegangen we den. Beide Ansä ze be onen die Bedeu ung de konzep ionellen Aspek e de Bewe ung on Tex en.
4. Bedeu ungen und Sinn
Nachdem man sich mi den G undkonzep en de Tex linguis ik und de
Te minologie (z. B. Konzep , Bedeu ung) e au gemach ha , is es
no wendig, die Rolle on Tex en und Beg i en im komplexen
Kommunika ionsp ozess im De ail zu e läu e n. Bei de Un e suchung des
Inhal s on Tex en spiel die Kohä enz die Schlüssel olle. Kohä enz e möglich
das Ve s ehen de Beziehungen zwischen Beg i en und e leich e die
Ve eilung des kogni i en Inhal s des Tex es. Um den kogni i en Inhal zu
un e suchen, müssen wi das Konzep de Bedeu ung ausa bei en. Beaug ande
und D essle (1981: 84) un e scheiden Bedeu ung und Sinn au olgende Weise:
Wenn Bedeu ung e wende wi d, um das Po enzial eines Sp achausd ucks (ode
eines ande en Zeichens) zu Da s ellung und Übe agung on Wissen (d. h.
i uelle Bedeu ung) zu bezeichnen, dann können wi Sinn e wenden, um das
Wissen zu bezeichnen, das a sächlich du ch Ausd ücke in einem Tex übe agen
wi d. Viele Ausd ücke haben meh e e i uelle Bedeu ungen, abe un e no malen
Bedingungen nu einen Sinn in einem Tex . Wenn de beabsich ig e Sinn nich so o
kla is , is die Nich bes immung o handen. Eine daue ha e Nich bes immung
könn e als Zweideu igkei bezeichne we den, wenn sie e mu lich nich
beabsich ig is , ode als Poly alenz, wenn de Tex p oduzen a sächlich beabsich ig ha , meh e e Sinne gleichzei ig zu e mi eln […] (Beaug ande, D essle 1981: 84).
Im ex linguis ischen Ansa z on Beaug ande und D essle is de Sinn eines
Sp achausd ucks eine spezi ische Realisie ung eines Elemen s de i uellen
Bedeu ung. Zum Beispiel könn e de Beg i Va e in einem bes imm en Tex
eine de olgenden Bedeu ungen haben: Vo ah e, de ein Kind gezeug ha ,
de s enge E ziehe eines Kindes, de ü so gliche und liebe olle Vo mund
eines Kindes. In jedem bes imm en Tex komm de Beg i Va e in einem de oben genann en Bedeu ungen o .