Page 1ACTA LINGUISTICA LITHUANICA
LIETUVIŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI XLII (2000)
Rita MILIŪNAITĖ
Institut für Litauische Sprache, Vilnius
VON DER ALTEN ZUR NEUEN AUSGABE DER „SPRACHPRAKTISCHEN EMPFEHLUNGEN“
1. Zu den Vorbereitungsarbeiten
Gemäß dem Programm zur Verwendung und Förderung der Staatssprache 1996–2005 wird eine neue, dritte Ausgabe der „Sprachpraktischen Empfehlungen“ vorbereitet. Die erste Ausgabe erschien 1976, die zweite 1985 als Veröffentlichung der damaligen Republikanischen Sprachkommission, einer Abteilung der Gesellschaft für Denkmalschutz und Landeskunde der Litauischen SSR, erarbeitet von einem Autorenkollektiv (Hrsg. A. Pupkis, Chefredakteur Z. Zinkevičius).
Die „Sprachpraktischen Empfehlungen“ (im Folgenden KPP) sind ein maßgebliches Werk zur Sprachkultur und ein praktisches Nachschlagebuch für Nutzer der Standardsprache. Zwar erscheinen in letzter Zeit verschiedene ähnliche Publikationen (darunter das von D. Mikulėnienė herausgegebene Buch „Wie man nicht sprechen sollte“ (1991), N. Linkevičienės und L. Laužikos „Sprachliche Empfehlungen für Journalisten“ (1997), J. Šukys „Sprachliche Empfehlungen für Geschichtslehrer“ (1998) sowie „Sprachliche Empfehlungen für Mathematiklehrer“ (1998) u. a.), doch richten sie sich meist an speziellere Zielgruppen und stützen sich zudem offensichtlich auf die Angaben der KPP.
Die „Empfehlungen“ sind somit eine Publikation für die Bedürfnisse der Allgemeinheit und bilden neben dem „Wörterbuch der litauischen Gegenwartssprache“, der „Grammatik der litauischen Gegenwartssprache“ und der „Litauischen Rechtschreibung und Zeichensetzung“ eine Sammlung der wichtigsten Empfehlungen zum Gebrauch der Standardsprache (im Folgenden bk).
Andererseits sind seit der zweiten Ausgabe bereits anderthalb Jahrzehnte vergangen – eine allzu lange Pause für eine solche Publikation; beinahe erreicht man damit die Grenze, an der die künftige Ausgabe noch als dritte und nicht als grundlegend neues Werk bezeichnet werden kann. Die Kontinuität muss gewahrt bleiben; dazu wird, so ist anzunehmen, ein Teil der Mitglieder des früheren Autorenkollektivs und der Redaktionskommission beitragen, indem ihre gesammelten Erfahrungen übernommen werden. Doch ist auch verständlich, dass sich in diesem Zeitraum verschiedene objektive Umstände ergeben haben, die quantitative und qualitative Veränderungen der dritten KPP-Ausgabe erwarten lassen.
Zwei Umstände sind besonders hervorzuheben (auch wenn sie ihrerseits weiter untergliedert werden könnten): 1) Verschiebungen im Gebrauch der Standardsprache (dazu zählen auch, enger gefasst, Veränderungen der Bedürfnisse ihrer Nutzer); 2) Veränderungen in der Sprachnormierungsarbeit (Voraussetzungen dafür sind unter anderem die Möglichkeit, auf umfangreichere Daten und systematischere Datensammlungen zurückzugreifen, sowie die Stärkung des Status der Sprachaufsichtsbehörden). Diese beiden Umstände machen jene Problematik sichtbar, die beim Übergang vom Alten zum Neuen entsteht.
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Page 2Während des von der Staatlichen Kommission für die litauische Sprache unterstützten Vorbereitungszeitraums für die Arbeiten an der dritten Ausgabe der KPP1 (1996–1998) ergaben sich verschiedene Fragen, die erörtert werden mussten, bevor die Autoren mit konkreten Änderungen und Ergänzungen am Text der neuen Ausgabe begannen (siehe Gairės 1998).
Die Vorbereitungsarbeiten verliefen in folgenden Richtungen:
1) Es wurden Veränderungen im gegenwärtigen Sprachgebrauch beobachtet (herangezogen wurde das im Referat für Sprachpflege des Instituts für litauische Sprache geführte Verzeichnis der Varianten des aktuellen Sprachgebrauchs);
2) Aus für die Sprachpraxis besonders wichtigen Quellen wurden Sprachempfehlungen gesammelt, systematisiert und computerisiert, die nach der Vorbereitung der zweiten KPP-Ausgabe veröffentlicht worden waren (etwa ab 1983);2
3) Die zweite KPP-Ausgabe (die in elektronischer Form vorliegt) wurde unter systematischen Gesichtspunkten untersucht.
2. Quantitative Veränderungen der KPP
Bei der Vorbereitung von Publikationen wie der KPP müssen einige scheinbar einfache Fragen beantwortet werden: Was soll dargeboten werden, wie soll es dargeboten werden und wie soll die Arbeit organisiert werden? Auf Grundlage dessen, was in den genannten Arbeitsbereichen bereits geleistet wurde, und unter Berücksichtigung der erwähnten Umstände – der Veränderungen im Sprachgebrauch und in der sprachlichen Normierungsarbeit –, lassen sich diese Fragen konkretisieren.
Die Frage „Was soll dargeboten werden?“ zwingt dazu, den Inhalt der KPP zu erwägen, das heißt den Umfang der in der Publikation bewerteten Sprachphänomene. Selbstverständlich wurde aufgenommen, was für die gegenwärtigen Nutzer der Standardsprache relevant ist. Relevanz sollte jedoch nicht wörtlich und übermäßig eng verstanden werden: Der gegenwärtige Sprachgebrauch ist mehr als der alltägliche Sprachgebrauch. Er umfasst auch solche Bereiche der Standardsprache (insbesondere publizistische und literarische Stile), in denen die Schichten der Sprachphänomene wesentlich tiefer reichen als die Oberfläche. Außerdem handelt es sich aus sozialer Sicht um den Sprachgebrauch dreier Generationen, in den sich die sprachlichen Gewohnheiten von Menschen mit unterschiedlichen Spracherfahrungen einfügen.
Vor allem sollte die oberflächliche Relevanz oder Irrelevanz von Sprachphänomenen, die mit den von ihnen bezeichneten Lebenswirklichkeiten zusammenhängt, nicht in die Irre führen. Es ist nicht ratsam zu behaupten, dass etwas, das im Alltag an Bedeutung verloren hat, zugleich unwiderruflich
1 Die Vorbereitungsarbeiten wurden von der Redaktion der „Gimtoji kalba“ durchgeführt; unterstützt wurde sie von den Mitarbeiterinnen des Referats für Sprachpflege am Institut für litauische Sprache sowie von einigen Litauisten aus anderen Einrichtungen.
2 Erfasst werden die Erörterungen von Sprachexperten, Sprachkorrekturen, unterschiedliche Meinungen zu konkreten Fragen der Sprachnormierung sowie wichtigere Vorschläge von Sprachbenutzern. Eine unterschiedliche Haltung gegenüber ein und demselben Sprachphänomen – ob Verbalableitungen mit dem Präfix nu- zu entfernen sind oder nicht – zeigt sich beispielsweise in den folgenden Empfehlungen: von J. Palionis (1990: 156), A. Kaulakienė (1992: 9), Z. Mačionis (1995). Darüber hinaus werden die wichtigsten Sprachempfehlungen, die seit 1995 in der periodischen Presse und in der Fachliteratur zur Sprache veröffentlicht wurden, im „Informationsbulletin zu Sprachempfehlungen“ veröffentlicht (Biuletenis 1997; Biuletenis 1998).
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Page 3nimmt das Wort, das es bezeichnet, oder ein anderes Ausdrucksmittel aus dem aktiven Sprachgebrauch; als nicht mehr aktuell gehört es nicht mehr in die normierenden Nachschlagewerke3.
Zweitens ist auch ein umgekehrter Prozess möglich, wenn ein Begriff im sprachlichen Bewusstsein der Gesellschaft länger fortlebt als die Sache selbst, selbst wenn sein Ausdruck in den passiven Sprachgebrauch übergeht. So wurden zum Beispiel daboklė und uredas (uredija) wiederbelebt; im DŽ3 waren sie noch mit den Vermerken veraltet und historisch versehen.
Aufzugeben sind also nur tatsächlich veraltete oder vielleicht zufällig in KPP2 aufgenommene sowie sprachliche Erscheinungen von zweifelhafter Verbreitung (zum Beispiel milicionierius, gazo suvirintojas und Ähnliches). Umgekehrt ist aufzunehmen, was vielleicht vergessen wurde, im Sprachgebrauch aber weiterlebt oder wieder aktuell geworden ist (zum Beispiel die Lehnwörter ermyderis, važnyčioti, peškom, tačka, smičius; der Typ der Zusammensetzungsbildung -imvietė: augimvietė, perimvietė usw.; zweckmäßig wäre auch ein Abschnitt zur Wortstellung und Ähnliches).
Was sollte ergänzt, neu aufgenommen werden? Vor allem das, was von den Sprachpflegern inzwischen in anderen Arbeiten kodifiziert worden ist, zum Beispiel: anūkas, barchatas, kompromatas, kumyras, dukterinis, -ė (dukterinė įmonė), vinis (renginio vinis), volioti („sich hin und her bewegen, herumliegen“); die Endungen -abilus, -i (konkurentabilus, -i, transportabilus, -i), -menas (džiaზmenas, jachtsmenas), -ikas (kubikas, pufikas), der Fall des Genitivs als Attribut (šalto rūkymo kumpis) und vieles andere.
Außerdem ist es nicht zu spät, auch Fragen zu beurteilen, auf die wir offenbar bis heute keine klare Antwort haben: imlus, -i kam ar ko? Oder: Sind die Verben pasimesti, susimėtyti in den Bedeutungen „durcheinandergeraten, verwirrt sein“ zu verwenden, wenn diese Bedeutungen weder im DŽ3 als normgerecht verzeichnet sind noch in KPP2 beanstandet werden und die Ansichten der Sprachpfleger auseinandergehen? (Vgl. Tarvydaitė 1990: 16; Vitkauskas 1991: 26.)
KPP sollte den Kontext der bewerteten sprachlichen Erscheinungen möglichst umfassend darstellen; daher sollten sowohl die Beispiele zu den Empfehlungen als auch die Ersatzformen ergänzt werden, zum Beispiel:
buvoti – nicht nur besuchen, sein, sondern auch zu Gast sein, …;
įsirašyti į ką – nicht nur sich an etwas anpassen, sondern auch sich in etwas einfügen, …;
išlaikytas, -a – nicht nur zurückhaltend, -e, höflich, sondern auch beherrscht, …;
išmislas – nicht nur Erfindung, sondern auch Einfall, …;
iššaukti – nicht nur hervorrufen, sondern auch (ein Verlangen) wecken, …;
pavesti – nicht nur enttäuschen, hinters Licht führen, betrügen, sondern auch Hoffnungen und Erwartungen zunichtemachen, …;
pergyventi – nicht nur sich sorgen, bekümmert sein, trauern, […], sondern auch sich grämen, … usw.
Im Sinne der Folgerichtigkeit sind auch die übrigen Angaben der zweiten Auflage zu überarbeiten.
3Kann man zum Beispiel die Behauptung, die Korrektur kerzavi (=kerziniai) batai (kerzos) sei nicht mehr aktuell, weil „es diese Schuhe in den Geschäften nicht mehr gibt“, als ernsthaftes Argument gelten lassen? (Vgl. den Satz aus einem Schreiben eines Staatsanwalts aus dem Jahr 1994: Iš buto paimti J. N. kerziniai batai. Gimtoji kalba, 1995, Nr. 1, S. 11.) Oder wie lässt sich folgende Gegenüberstellung beurteilen: Als die Sprachkommission 1993 die Liste der Groben Sprachfehler erörterte, wurde in den Beispielen für die Korrektur der Präposition ant die Wortverbindung batai ant platformų gestrichen – ebenfalls mit der Begründung, sie sei nicht mehr aktuell; 1996 wurde jedoch in „Verslo žinios“ bereits berichtet, dass auf der Schuhmesse in Düsseldorf wieder modische Damenschuhe mit „Plateau“ zu sehen waren, ganz zu schweigen davon, dass sie bald auch auf der Straße und wieder in der Sprache auftauchten.
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Page 41. Die zunehmende unerwünschte Verwendung macht es nötig, auch solche Abschnitte zu ergänzen: wiederherstellen, tief, -e, beständig, -e, frisch, -e (hinzuzufügen ist auch auffrischen); im Abschnitt Erinnerung muss die Wortverbindung Lichtgedächtnis korrigiert werden; es gibt grob, -e, aber nicht grob; es gibt reich an etwas, aber nicht sich an etwas bereichern usw.
2. Einige allgemeine Abschnitte zur Wortbildung, Morphologie und Syntax müssen ergänzt werden. Zum Beispiel gibt es bei den pronominalen Formen keinerlei Hinweise dazu, wie sie in Anreden zu verwenden sind (Gerbiami svečiai! ar Gerbiamieji svečiai!) – in diesem Fall ist es weniger wichtig, dass sich die Linguisten hier nicht einig sind; die Benutzer brauchen dennoch irgendeine Antwort, wenn der Sprachgebrauch variabel ist.
3. Einige Erscheinungen werden im KPP2 nur in konkreter Ausprägung angeführt – als einzelne Korrekturen –, doch die Sprachgebrauchsdaten zeigen, dass sie sich bisweilen bereits zu einem abstrakteren Muster verallgemeinert haben. So werden zum Beispiel mit der Endung -istinis, -ė lediglich caristinis, -ė (alphabetisch angeordnet) aufgeführt, es können aber auch maksimalistinis, -ė, formalistinis, -ė usw. vorkommen; zum Präfix virš- werden nur drei Einzelwörter angeführt (viršsvoris, viršgamtinis, -ė, viršpel nis); beim Instrumental gibt es keinen Fall, in dem er von Adjektiven falsch regiert wird, während alphabetisch acht konkrete Korrekturen aufgeführt sind (gera pienu, tvirtas dvasia usw.) – im Sprachgebrauch breitet sich dies als Muster stark aus (vgl. vyriausias amžiumi, didelis ūžmojais, nuostabus išore usw.).
4. Aufgrund des alphabetischen Ordnungsprinzips sind ins KPP2 auch zufällige Einzelheiten geraten: Es gibt einen allgemeinen Abschnitt zu Adverbien, in dem Adverbien aus aktivischen Partizipien durch passivische Formen ersetzt werden (pamokançiai – besser pamokomai), während alphabetisch vier Wörter aufgenommen sind (maldaujančiai, matančiai, niekinančiai, paniekinančiai; vielleicht ist es kein ganz großer Zufall, dass das erste und das dritte Wort einst in den „Kalbos patarėjas“ von 1939 aufgenommen wurden) – was wäre an raminançiai oder bauginančiai schlechter? Ebenso gibt es einen allgemeinen Abschnitt, der davon abrät, Adverbien auf -iniai zu verwenden; darüber hinaus werden alphabetisch fiziniai, matematiniai und noch eine Reihe weiterer Formen korrigiert (warum nicht muzikiniai, meniniai?..). Ähnliche nicht lexikalisierte Fälle sollte man gewiss nicht einzeln behandeln.
5. Aus demselben Grund, dem alphabetischen Ordnungsprinzip, fehlt ein System bei der Darstellung verschiedener Dinge derselben Ebene, etwa von Präfixen und Suffixen. Nicht in jedem Abschnitt zu einem Präfix sind die nicht empfohlenen Fälle nach demselben Prinzip geordnet. Mancherorts werden gesondert Ableitungen mit einem anderen Präfix behandelt, Präfixverben, die fälschlich im Sinne einer Verlaufsaktion verwendet werden, und nochmals gesondert Bezeichnungen für Handelnde oder Geräte, die fälschlich von Präfixverben abgeleitet sind (so etwa der in drei Unterabschnitte gegliederte Abschnitt su-); andernorts ist alles zusammengefasst (zum Beispiel beim Präfix at-). Auch die nichtnormgerechten Fälle der üblicherweise gemeinsam behandelten Suffixe -ėjas, -tojas sind unterschiedlich dargestellt: Im Abschnitt -ėjas sind Bezeichnungen für Geräte, Maschinen und Stoffe gesondert aufgeführt, beim Suffix -tojas hingegen wird nur die Bedeutung „Werkzeug und Gerät“ genannt, obwohl verschiedene Beispiele hinzugefügt wurden.
Somit lautet das Fazit zu den inhaltlichen Änderungen am KPP: Es gibt zahlreiche Punkte, die vereinheitlicht werden müssen, und die Sachverhalte sollten kohärenter dargestellt werden. Dazu soll das für die Abfassung der neuen Ausgabe gewählte andere Prinzip beitragen – nicht alphabetisch wie in den früheren Ausgaben, sondern nach Sprachebenen (die Autoren behandeln Lexik, Wortbildung,
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Page 5Morphologie und Syntax jeweils gesondert). Einen zusammenhängenden Text nach Sprachebenen zu verfassen und nach der Überarbeitung und Redaktion alles alphabetisch anzuordnen, dürfte einfacher sein (dabei bleiben das gewählte System und die Reihenfolge der Teilsysteme erhalten), als anschließend gleichartige Spracherscheinungen, die alphabetisch über das ganze Werk verstreut sind, zu redigieren und zu vereinheitlichen. Hervorzuheben ist jedoch, dass die endgültige Art der Datendarstellung im KPP3 alphabetisch bleiben muss – das ist offenbar für die Benutzer am praktischsten.
Gesondert zu erörtern ist, wie viele periphere Erscheinungen der Standardsprache in das KPP aufgenommen werden sollen, vor allem aus der Fachsprache (insbesondere Termini), aber auch aus Jargon und Stilistik (im Sinne stilistischer Prägnanz). Im KPP2 findet sich all dies; darauf sollte man auch künftig nicht verzichten, man muss jedoch konsequenter vorgehen. Soweit möglich, sollte man sich auf statistische Daten stützen – darauf, wie häufig die jeweilige Erscheinung im Sprachgebrauch der Standardsprache vorkommt. Würde man etwa die litauischen Termini im „Geležinkelininko žodynėlis“ (GŽ 1992) durchsehen, fände man nicht nur für Eisenbahner wichtige, sondern auch weiter verbreitete, für die Allgemeinheit relevante sprachliche Erscheinungen: karjeras – litauisch kašvietė, domkratas – kėliklis, dinamometras – jėgomatis usw.; umgekehrt wären für eine KPP-Ausgabe die im zweiten Band enthaltenen Formen faskė (: Fachsprache: 1. Böschung; 2. Nut) oder flanšas (: Flansch) nicht unbedingt nötig.
Traditionell werden aus den Sprachebenen die Erscheinungen des Wortschatzes, der Wortbildung, der Morphologie und der Syntax ins KPP aufgenommen. Rechtschreibung, Zeichensetzung, Aussprache und Akzentuierung gehören in andere normierende Publikationen. Dennoch sollte man überlegen, ob die Morphologie nicht erweitert werden sollte – durch Hinweise zur Verwendung einiger häufiger Formvarianten. So wäre es für Benutzer praktisch, sich über Varianten wie dalinti: dalyti, žvejas: žvejys, kraujuje: kraujyje usw. informieren zu können, zumal das KPP2 mehrere ähnliche Empfehlungen enthält (analizas – analizė, mėgiamas – mėgstamas usw.).
Im Anhang des KPP wird traditionell ein Verzeichnis von Ortsnamen aufgeführt. Es gibt Vorschläge, es beträchtlich zu erweitern (derzeit findet man nicht einmal den Namen Lietuvos, dessen Betonung den Sprachbenutzern Schwierigkeiten bereitet) und um Ortsnamen ethnisch litauischer Gebiete im Ausland sowie um die wichtigsten Ortsnamen der Welt zu ergänzen.
3. Qualitative Veränderungen des KPP
Veränderungen im Sprachgebrauch und in der Sprachnormungsarbeit konkretisieren auch die Frage, wie die erforderlichen Daten im KPP darzustellen sind. Dies hängt mit den theoretischen und methodologischen Grundlagen der Normungsarbeit zusammen. Die konkrete Kodifizierungsarbeit wird fortlaufend geleistet, es erscheinen für die Sprachpraxis wichtige Publikationen, doch deutlichere theoretische Veränderungen in der Sprachnormung hat es in den vergangenen 15 Jahren besonders wenige gegeben4. Ohne näher darauf einzugehen …
4 Vgl. einige Thesen aus dem Vortrag von J. Palionis „Einige Bemerkungen zur Arbeit an unserer Sprachkultur“ (Palionis 1996: 21): „2. Bislang haben wir keine gut durchdachten und kollektiv erörterten theoretischen Grundlagen für die Pflege der Kultur der litauischen Standardsprache formuliert und veröffentlicht, die der gegenwärtigen Situation ihrer Verwendung angemessen wären.“ […] „5. Die erfolgreiche Arbeit an der Kultur der Standardsprache wird auch durch Mängel in der Methodik unserer Kodifizierungstätigkeit erschwert: a) die Tendenz, die sogenannten ‚Sprachfehler‘ übermäßig in den Vordergrund zu stellen, b) der Rigorismus der Sprachkorrektoren, c) die unzureichende Begründung der Korrekturen, d) die Missachtung des Sprachgebrauchs angesehener Sprachwissenschaftler, e) die geringe Koordination der Kodifizierungsarbeit […]“.
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Page 6tesnius teorinius svarstymus (žr. Girdenis, Pupkis 1996: 1–5; Kniūkšta 1996: 28–39; Principai 1997: 1–3), žvelgtina, kas šiuo požiūriu svarbu KPP.
Zunächst müssen die Grenzen zwischen Normen und Fehlern überprüft und präzisiert werden. Manches wird neu bewertet werden müssen – einige Erscheinungen als strenger zu korrigieren einstufen, in anderen Fällen dagegen die Grenzen der Norm erweitern. Dies kann auf zwei Arten geschehen: durch Änderung des Bewertungsgrads oder (und) durch Anpassung der Art, wie Fehler und Normen beschrieben werden, also der Definition selbst. So gilt im KPP2 die Präposition apie mit den den Akkusativ regierenden Verben liudyti, skelbti, pažymėti, prisiminti usw. als strikt zu korrigieren. Es wurde jedoch festgestellt (Valiulytė 1995: 56–62), dass diese Varianten – der Akkusativ und die Präpositionalkonstruktion – zumindest bei einigen Verben gewisse Bedeutungsnuancen aufweisen können (nicht dasselbe: laikraštis skelbia apie loteriją und laikraštis skelbia loteriją); daher müssen sowohl der Fehler genauer beschrieben als auch der Bewertungsgrad abgeschwächt werden.
Das Wesen der Normierung besteht vermutlich darin, die Grenze zwischen dem zu suchen, was für die Standardsprache geeignet ist, und dem, was für sie unzulässig oder zumindest unerwünscht ist. Neben Erscheinungen, die in reiner Form bestehen, gibt es jedoch zahlreiche Übergangsfälle, die sowohl durch interne Ursachen der Sprache selbst als auch durch verschiedene äußere Umstände, einschließlich des Einflusses anderer Sprachen, bedingt sind. Ausnahmen verwischen die klaren Normgrenzen, wenn es zu viele werden. So entstehen laut V. P. Būda Lücken im System, wenn sich das Suffix -ietis zu stark ausbreitet (Būda 1996).
Besonders schwierig sind bisweilen jene Fälle, in denen nicht die Form, sondern die Semantik die Grundlage für die Unterscheidung zwischen Norm und Fehler bildet. Insgesamt scheint die Darstellung semantischer Fragen im KPP die meisten Schwierigkeiten zu bereiten. Es handelt sich um sprachliche Erscheinungen, die sich nur schwer normieren lassen – klare Kriterien dafür, in welchem Maße Bedeutungswandel möglich und in welchem Maße er einzudämmen ist, sind kaum festgelegt. Auch die Lexikologen selbst räumen ein, dass in den litauischen Wörterbüchern „die Bedeutungserklärungen nach wie vor sehr uneinheitlich sind“ (Jakaitienė 1996: 4); die systemischen Beziehungen verschiedener semantischer Wortgruppen müssen eingehend untersucht werden. Solange solche Untersuchungen fehlen, ist es nicht leicht, Bedeutungskorrekturen und Erläuterungen zum normgerechten Sprachgebrauch auch im KPP angemessen darzustellen.
Aus verschiedenen Gründen können die Grenzen zwischen dem Lebendigen und dem Leblosen, dem Abstrakten und dem Konkreten, dem Beständigen und dem Veränderlichen verschwimmen. Kann zum Beispiel ordentlich, klug, intellektuell, professionell nur eine Person sein oder auch ein unbelebter Gegenstand (vgl.: ein unordentlicher Schornstein, vernünftige Preise, intelligente Produkte, professionelle Messer oder Klimaanlagen)? Wenn Wörter mit unterschiedlicher semantischer Kombinierbarkeit in denselben Kontext gestellt werden, kann dieser Unterschied aufgehoben werden: Sprechen wir nicht darüber, wie viel wir und unsere Hunde essen, sondern über die gegenwärtige Lage und Ordnung Respublika, 1992 08 04; In letzter Zeit schmücken die Deutschen […] die Wände ihrer Lieblinge mit originellen Bildern geliebter Menschen, Tierchen oder Vögel in gerahmten Fotografien Lietuvos rytas, 1997 03 05.
Ein weiteres Beispiel. Unbedenklich korrigieren wir demtų išėmėją, rūdžių surišėją, halten aber bei mechaninio virėjo ar automatinio vertėjo inne, weil wir wissen, dass es auch so heißen kann: ein Arzneimittel ist ein guter Schmerzstillender (schließlich kein „Linderer“!), und ungeeignete Nahrung ist ein Lebensverkürzer.
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Page 7Bei der Suche nach Grenzen lassen sich, besonders dann, wenn sich die Norm noch nicht eindeutig herausgebildet hat, dennoch bestimmte Tendenzen erkennen. Wie lassen sie sich darstellen? Hier wäre von einem System der Bewertungsgrade sprachlicher Erscheinungen zu sprechen (siehe Miliūnaitė 1995: 45–46).
Im KPP2 lassen sich deutlich vier Bewertungsgrade unterscheiden (vgl. ihre Beschreibung auf S. 9–10):
1) a=b; 2) a–b; 3) a||b; 4) a|b):
1) Der strengste Bewertungsgrad kennzeichnet einen eindeutigen Fehler; dabei steht die Abkürzung n., nevart., d. h., es wird empfohlen, die links stehende Erscheinung nicht zu verwenden: gvintas – n. fremdsprachlich. srėgis, srūgis; išlaikyti – nevart. statt „išskaičiuoti“ [herausrechnen] und Ähnliches; in konkreten Korrekturen steht zwischen den bewerteten Varianten ein Gleichheitszeichen⁵;
2) Der gemäßigtere Bewertungsgrad empfiehlt, die Erscheinung besser nicht zu verwenden; abgekürzt wird er mit geriau oder geriau nevart.; bei Korrekturen steht zwischen den bewerteten Varianten ein einfacher Gedankenstrich: kalba eina – besser yra kalbama; faktinai – besser faktiškai, iš tiesų, iš tikrųjų und Ähnliches. Im KPP2 werden Erscheinungen dieses Grades als nicht fehlerhaft bezeichnet, doch wird empfohlen, sie nicht zu verwenden, da es bessere Varianten gibt (KPP2: 9);
3) Varianten der Norm selbst, die jedoch nicht immer gleichwertig sind, werden durch zwei parallele Striche zwischen ihnen gekennzeichnet; die rechts stehende Erscheinung gilt aus verschiedenen Gründen als etwas besser: abažūras || lempos gaubtas; atsisakyti nuo ko || atsisakyti ko und Ähnliches;
4) Gleichwertige Normvarianten (manchmal Dubletten, manchmal Synonyme) werden durch ihre Darstellung in Klammern gekennzeichnet (gewöhnlich dort, wo der normgerechte Gebrauch erörtert wird): akys džiaugsmu (iš džiaugsmo) spindėjo, darbymetyje (darbymetečiu) ir akmuo kruta und Ähnliches.
Im KPP2 finden sich auch nicht ganz eindeutige (zumindest für die Leser) Beschreibungen – „manchmal besser“, „stellenweise besser“, „vielerorts besser“, zum Beispiel: apspresti – vielerorts besser lemti, nulemti, sąlygoti; kažkas – stellenweise besser kas nors, kai kas, šis tas und so weiter. Ähnliche Verfahren zur Unterscheidung von Norm und Fehler sind sehr unbestimmt und lassen eher nicht die Freiheit einer bestimmten oder anderen Wahl, sondern eine freie Interpretation zu. Solche Fälle sollten entweder nach den genannten Graden bewertet oder – wenn sie mit partiellen Stilnormen zusammenhängen – mit speziellen Abkürzungen gekennzeichnet werden (manchmal geschieht dies übrigens bereits: klausimas – Kanzleisprache, andernorts besser nicht verwenden).
Das System der Bewertungsgrade im KPP muss vor allem dahingehend verbessert werden, dass die Bewertung derselben Erscheinungen, die an verschiedenen Stellen vorkommen, vereinheitlicht wird. Zum Beispiel: liudyti apie ką (a=b, S. 24 und „manchmal besser“, S. 149), atlikti mit deverbalen Substantiven (a–b, S. 34) und įvykdyti mit Verbalnomina abstrakter Bedeutung (a=b, S. 348), ebenso vykdyti mit Verbalnomina (a||b, S. 349) und so weiter.
5 Übrigens ist zu bedenken, dass nach der Bestätigung der Liste der Groben Sprachfehler durch die Sprachkommission eine weitere Art von Fehlern entstanden ist – besonders verwerfliche Fehler, die bei Bedarf sogar bestraft werden können; sie sollten im KPP3 eigens gekennzeichnet werden, zum Beispiel durch einen Stern als Untergruppe der strengsten Korrekturen.
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Page 8Zweitens wird klarer umrissen, welches Verhältnis zur Sprachnorm jeder Bewertungsgrad ausdrückt, insbesondere die beiden Übergangsstufen (a–b und a||b). Schon das Vorhandensein von Bewertungsgraden ermöglicht es, die zu bewertenden Erscheinungen genauer und flexibler zu betrachten und Normveränderungen durch Verschiebungen zwischen diesen Graden festzuhalten, also revolutionäre Sprünge zu vermeiden, bei denen etwas heute noch zulässig ist und morgen bereits als großer Fehler gilt. Wichtig ist, zu klären und zu vereinbaren, ob „besser“ beispielsweise bedeutet, eher skėtį als lietsargį zu verwenden, obwohl auch lietsargis gut (kein Fehler) ist, oder ob lietsargio als geringfügiger Fehler bzw. unerwünschtes Wort besser vermieden und stattdessen skėčiui der Vorzug gegeben werden sollte, das heißt, die beiden Varianten mit a–b zu bewerten sind (S. 147), oder ob man sie vielleicht auf „eher besser“ (a||b) verschieben sollte, wie es in DŽ₃ der Fall ist (lietsargis siehe skėtis; dazu vgl. Keinys 1996: 11–13).
Klar ist, dass der Grad a–b („besser“) eine stärkere Verschiebung des Werts einer Erscheinung in Richtung Fehler anzeigen sollte, a||b („eher besser“) hingegen in Richtung des Normkerns. Diese beiden Zwischen- und Übergangsstufen sollten potenzielle Fehler und die Peripherie der Normen zum Ausdruck bringen.
Allgemein lässt sich KPP als ein Werk verstehen, das nicht einen erstarrten Zustand der Vergangenheit zeigt (Kodifizierung bleibt ohnehin stets hinter der tatsächlichen Norm zurück), sondern die Kristallisierung der Normen und die Entwicklungsrichtung eines bestimmten Zeitraums, wobei anerkannt wird, dass die Sprache selbst lebendig ist und bestimmte Gebrauchstendenzen aufweist. Aus KPP sollte für die Nutzerinnen und Nutzer also ersichtlich sein, was in der Standardsprache zukunftsträchtig und zu unterstützen ist und worauf allmählich verzichtet werden kann.
Auch das Verhältnis von KPP zu anderen normativen Werken ist zu bedenken, insbesondere zu „Wörterbuch der litauischen Gegenwartssprache“ und „Grammatik der litauischen Gegenwartssprache“.
Das normative DŽ₂ war für die zweite Ausgabe von KPP stellenweise eine echte Zwangsjacke: Zehn Jahre nach Erscheinen von DŽ₂ erschien manches nicht mehr angemessen, doch man musste sich nach den festgeschriebenen, wenn auch veralteten Normen richten. Bei einem flexibleren System von Bewertungsgraden sollten die „Ratschläge“ dennoch in manchen Fällen keine Angst vor Nuancenunterschieden gegenüber den genannten Werken (ihrerseits auch gegenüber DŽ₃; vgl. Danielius 1997: 14–19) haben, sofern diese sich tatsächlich sowohl mit Veränderungen im Sprachgebrauch der Standardsprache als auch mit Veränderungen der Normierungsarbeit begründen lassen. Wichtig ist, dass es keine grundsätzlichen Kollisionen und Widersprüche gibt, die vor allem das Ansehen solcher Werke in der Gesellschaft schmälern und Misstrauen gegenüber den Normierenden der Sprache wecken.
* * *
Die Lösung der Fragen, die sich im Spannungsfeld von Tradition und Gegenwart stellen, wird zweifellos von den Autorinnen und Autoren sowie den Redakteurinnen und Redakteuren von KPP abhängen. Diesmal ging es darum zu zeigen, worüber nachzudenken ist, bevor man sich an die Bearbeitung konkreter Daten macht – nämlich über das Gesamtwerk.
Hervorzuheben ist, dass ein solches fortlaufendes Werk ein dauerhaft tätiges Kollektiv und eine systematische Herangehensweise erfordert – die konsequente Erforschung des Sprachgebrauchs und der Bedürfnisse der Nutzer sowie sogar eine gezielte Organisation der Normierungsarbeit. Bislang wurde nur ver-
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Page 9sucht, in diese Richtung zu gehen, und wenn sich dies auch nur teilweise bewährt, werden die Leitlinien für die künftige Arbeit klarer sein.
Eingegangen am 04.12.1998
LITERATUR UND QUELLEN
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T a r v y d a i t ė D. 1990: Ist das Wort pasimesti korrekt? – Gimtoji kalba 6, 16.
V a l i u l y t ė E. 1995: Ar galima atsiminti, užmiršti apie ką? – Kalbos kultūra 67, 56–62.
V i t k a u s k a s V. 1991: Vertinių gausa – pavojus kalbai. – Žodžiai ir prasmės 1, 24–28, Vilnius: Mokslas.
RICHTLINIEN ZUM SPRACHGEBRAUCH („KALBOS PRAKTIKOS PATARIMAI“). VON DER ALTEN ZUR NEUEN AUSGABE
Zusammenfassung
Die Richtlinien zum Sprachgebrauch (GLU) sind eine Sammlung sprachlicher Korrekturen und Empfehlungen. Nach einer Unterbrechung von mehr als zehn Jahren wird derzeit die dritte Ausgabe vorbereitet. Daher besteht ein naheliegender Bedarf, zahlreiche Fragen zu überarbeiten und zu aktualisieren. Vorarbeiten wurden in folgenden Bereichen geleistet: Veränderungen des modernen Sprachgebrauchs wurden verfolgt; sprachliche Empfehlungen, die nach Erscheinen der zweiten Ausgabe veröffentlicht wurden, wurden gesammelt, systematisiert und digitalisiert;
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Page 10Die zweite Ausgabe wurde unter systematischen Gesichtspunkten und auf Grundlage ihrer elektronischen Fassung analysiert.
Es wurden quantitative und qualitative Änderungen festgelegt, die in der dritten Ausgabe vorgenommen werden sollen. Umfang und Auswahl (Aktualität, Bedeutung neuer Phänomene) der in der GLU enthaltenen Daten sowie deren Darstellung sollen erörtert werden (dies betrifft auch die derzeit in Vorbereitung befindliche digitale Fassung). Darüber hinaus sollten Fehler und Normen sowie das Verhältnis der GLU zu anderen Werken dieser Art bestimmt und ein einheitlicheres Bewertungssystem angewandt werden. So wird versucht, die neue Ausgabe der GLU systematischer vorzubereiten.
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