236 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIX
ALISA STUNŽAITĖ
Ins i u ü die li auische Sp ache ORCID id:
o cid.o g/0000-0002-4816-2629 Fo schungsbe eiche:
Toponymie, kogni i e Onomas ik, kogni i e Seman ik.
DOI: doi.o g/10.35321/all89-11
Un a eling Vilnius
De Name des Bezi ks D ymony:
De Fall de Me onymie
Vilniaus apsk i ies d imonimijos analizė:
me onimijos a ejis
Anme kung
Das Haup ziel diese S udie is es, Einblicke in die me onymischen Mus e zu lie e n, die on
D ymonymen im heu igen Vilnius Coun y gezeig we den. Die Fo schung konzen ie sich au
eine Auswahl on 696 Namen, die aus insgesam 787 o iziell unk ionie enden D ymonymen im
Gebie des Bezi ks Vilnius gewonnen wu den. Die Da en ü die S udie wu den aus
e schiedenen Quellen gesammel , da un e ged uck e Ma e ialien, elek onische Ressou cen
und in e ak i e Ka en. Die Fo schungse gebnisse un e s eichen die P ä alenz des
Th ee dis inc me onymic models eme ged om he analysis: pL ac e o h e pL ac e, saL ien
ea u e o he pL ac e , and pe son o he p L ace . h e pL ac e o he p L ac e model
me onymischen Denkens bei de Bildung on D ymonymen. Es e wies sich als seh p oduk i
und b ach e 570 D ymonyme he o . De Sal Li en e a u e ü das pL ac e-Modell wu de mi
100 D ymonymen e knüp . Das Pe son ü he p L ac e Modell beein luss e die Benennung on 26 D ymonymen.
KEYWORDS: Vilnius Coun y, D ymonyme, Me onymie, me onymische
Modelle, kogni i e Onomas ik.
ANOTACIJA Diese Ty imu soll es geleg we den, kokie me oniminiai modeliai dominuoja
Vilniaus apsk i ies d imonimijoje. Išy inių i elek oninių šal inių bei in e ak y ių
žemėlapių y imui bu o su ink i 787 d imonimai, unkcionuojan ys daba inėje Vilniaus
apsk i yje. Die E gebnisse de Un e suchung 696 Vilniaus apsk i ies d imonimų me oniminę
p igim į. Minė i a dai siejami su šiais me oniminiais modeliais: ie a ie oj ie os,
S aipsniai A ikel 237 und
Un a eling Vilnius Coun y D ymonymy: he Case o Me onymy
išski inė ypa ybė ie oj ie os i žmogus ie oj ie os. I in p oduk y us modelis, pagal
ku į suda y a 570 siejamas su 100 d imonimų. Pagal modelį žmogus ie oj ie os bu o
d imonimų, ie a i e oj i e os . Me oniminis modelis išski inė ypa ybė ie oj ie os
į a din i 26 Vilniaus
apsk i ies miškai.
ESMINIAI ŽODŽIAI: Vilniaus apsk i is, d imonimai, me onimija, me oniminiai modeliai,
kogni y inė onomas ika.
Einlei ung
Eigene Namen, esp. Toponyme bilden einen in eg alen Teil de Sp ache, analog zu
ande en lexikalischen Einhei en. Im Gegensa z zu gewöhnlichen Wö e n sind Namen
mi un e schiedlichen Konno a ionen und seman ischen Implika ionen
du chd ungen. Obwohl einige Eigennamen zunächs scheinen, ein e e en ielle
Funk ionen zu e üllen, en hüll eine Un e suchung du ch die Linse de kogni i en
Onomas ik ih e in insische na a i e Bedeu ung. Solche Bezeichnungen en s ehen
aus dem Wechselwi kung zwischen Einzelpe sonen und bes imm en O en und
e leihen ihnen eine wesen liche Bedeu ung, insbesonde e ü ih e Benu ze
(Ainiala, Ös man 2017: 5). Ta sächlich haben Namen die Fähigkei , E inne ungen,
Fan asien, sp achliche Kompe enzen und emo ionale Reak ionen he o zu u en
(Nys öm 2016: 40). Da übe hinaus besi zen sie die Fähigkei , spezi ische kogni i e
P ozesse du ch E wei e ung des Inhal s eines Toponyms auszulösen (Be ezo ič
1991: 75; Langendonck 2013). Folglich übe sch ei en Namen bloße E ike en;
S a dessen haben sie eine ie e kul u elle Bedeu ung und e höhen den Gesam we de Sp ache, die sie e wenden.
Nach den Pos ula en de kogni i en Linguis ik en s eh die Bedeu ung de Onymen
nich isolie . S a dessen wi d es kons uie . Mi ande en Wo en, es olg dem
P ozess de Konzep ualisie ung, de eine Vielzahl on Fak o en um ass , de sich übe
be ei s bes ehende bekann e Konzep e und einziga ige pe sönliche E ah ungen
indi idual (Langacke 2006: 30; Boldy e 2016: 32). The concep exhibi s
eine Vieldimensionali ä hinaus e s eck und mi einem Bild analogisie we den
kann, das du ch unkla en G enzen gekennzeichne is (Lako , Johnson 1980: 3;
Guda ičius 2011: 109, 112 […] 113). Es bes eh jedoch eine mögliche Fehldeu ung
hinsich lich de Äqui alenz eines Konzep s mi de Bedeu ung eines Wo es
(Ke e ičienė 2009: 5). Die lexikalische Bedeu ung is ein Ausgangspunk ü die
Konzep decodie ung. Es soll e jedoch nich übe sehen we den, daß Konzep e
abs ak e Einhei en sind. Sie e o de n eine A de Mani es a ion, und an diesem
Punk dien die Sp ache als p imä es Medium ü ih en Ausd uck. Da die Bedeu ungen
de Wö e in den Wö e büche n gespeiche sind, inden die Konzep e ih en Wohnsi z im men alen Lexikon. In diesem kogni i en Reposi o y is alles angesammel e Wissen
is s o ed o e an indi idual’s li e ime. Consequen ly, any concei able obs acles
ALISA STUNŽAITĖ
238 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIX, die das Ve s ändnis behinde n, können
p äzise abgeg enz und anschließend du ch Sp ache a ikulie we den, wobei
de konzep ionelle Inhal mi den Bedeu ungen, die mi bes imm en Wö e n
e bunden sind, in Einklang geb ach wi d (Ka penko, Golubenko 2015: 286;
Nys öm 2016: 43).
De P ozess de Konzep ualisie ung wi d du ch e schiedene
Gedankenmechanismen e eich . Ein solche Mechanismus, de im e gangenen
Jah zehn aus üh lich disku ie wu de, is die Theo ie de konzep uellen
Lako , Johnson 1980: 4), which is beyond he scope o his a icle. Ins ead,
Me aphe (Gibbs 1994: 123 […] 124; C o 2000: 197; diese Fo schung wi d sich au die
Mani es a ion des me onymischen Denkens konzen ie en, wie es in de
Toponymie esp. D ymonymie. Um dami zu beginnen, is es une lässlich, das Konzep de Me onymie selbs zu klä en.
Me onymisches Denken s ell eine p ominen e Face e de menschlichen Kogni ion
da , die die Komplexi ä des Sp achgeb auchs, des Ve s ändnisses und
e schiedene kogni i e In e ak ionen beleuch e (Gibbs 1999: 61, 66). Im
Wesen lichen dien Me onymie als kogni i es und linguis isches We kzeug zu
Da s ellung uni e selle Ka ego ien, die im menschlichen Ve s and o he schen; Es
beinhal e ein Mus e , ein Objek mi seine Assozia ion zu einem ande en zu
beg ei en, insbesonde e wenn beide Objek e inne halb de selben Domäne
koexis ie en (Kö ecses, Gün e 1999: 21; Ke e ičienė 2009: 14[…]15). Dies implizie , dass
die Nähe und die Ve bindung eines Objek s wei gehend be ach e we den. Die
Übe agung on Namen e olg zwischen Objek en, die au e schiedene A en
mi einande e wand sind: äumlich, si ua i , s uk u ell, his o isch und meh . Lau
Ju ij Ka penko (1980: 49) is jedes oponymische Gebie on Na u aus dazu neig , sich
übe seine G enzen hinaus auszudehnen, haup sächlich du ch die Mig a ion on
Eigennamen, Fo ma ionen, die au Analogie basie en, und ande e sub ile e
oponymische P ozesse. Au de G undlage de Vo s ellung, dass Onymen de
Analyse du ch das P isma ande e Namen un e zogen we den können, wu den
wissenscha liche Un e suchungen da au ge ich e , o he schende Modelle de
me onymischen Namensgebung zu e klä en. De zei zwei eln die Ve e e de
kogni i en Onomas ik nich da an, dass Me onymie wi klich eines de wich igs en
Mi el de Namensbildung is (Langendonck 2007: 4; Rapa 2019: 38). In diese Hinsich ha
Ka alin Reszegi (2022) meh e e Modelle iden i izie , die aus Toponymensammlungen
au Lände ebene en nommen wu den. Diese Modelle um assen das PLACE FOR THE
PLACE-Schema, das au äumlichen Beziehungen basie , sowie ande e Sys eme wie
howe e , he has chosen o adop a mo e encompassing designa ion, namely,
PERSON FOR THE PLACE, VEGETATION FOR THE PLACE, ANIMAL FOR THE PLACE usw.
Beme kenswe is , dass Pie e A naud (2022) ähnliche En deckungen gemach ha ;
SALIENT FEATURE FOR THE PLACE, das spezi ische Mus e um ass , die bei
me onymische Namensgebung beobach e we den. Angesich s des
wah genommenen Po enzials de Me onymie als p oduk i e Quelle im oponymischen Be eich wu de beschlossen, eine eingehende Un e suchung des oponymischen Sys ems Li auens du chzu üh en, mi Schwe punk au de Klasse de D ymonyme im Bezi k Vilnius.
S aipsniai A ikel 239 und
Un a eling Vilnius Coun y D ymonymy: he Case o Me onymy
Die o liegende S udie be ü wo e die Annahme eine um assenden In e p e a ion
de D ymonyme, die mi de os eu opäischen T adi ion übe eins imm . Diese A on
Toponym bezeichne Namen, die mi bewalde en Gebie en wie Wälde n, Kie e nhainen
und ande en mi Wälde n bedeck en Gebie en e bunden sind (Nikono 1966: 124;
Supe anskaja 1973: 186; Podolskaja 1988: 57). In de egionalen onomas ischen
mško adas, signi ying o es name, is commonly employed (S ide skienė 2006;
Fo schung wi d de gleichwe ige Beg i Mickienė 2019 e wende und wi d auch
aus auschba mi dem Beg i D ymonym e wende . Das Gebie de li auischen
D ymonymie muss noch um assend disku ie we den. Ohne Zwei el sind die
bedeu enden wissenscha lichen Bei äge on Ilona Mickienė (2001, 2004, 2006, 2011,
2012, 2018, 2019) on unbes ei ba e Bedeu ung. Übe as zwei Jah zehn e ha sich
ih e Fo schung de E o schung des abgelei e en Aspek s on D ymonymen in
No dli auen gewidme . Wäh end es einige beg enz e episodische Analysen on Rena a
Endzely ė (2003, 2005), Ne ija Ba ku ė (2006, 2008) und Dalia S ide skienė (2006) gab, is
es wich ig zu beach en, dass sich keine diese S udien dem Thema D ymonyme aus
de Pe spek i e de kogni i en Onomas ik nähe ha . Die Umse zung des
al e na i en Ansa zes könn e jedoch das Pa adigma de li auischen
Onomas iks udien be eiche n, da es die na a i en Aspek e de Onymen au decken
kann. Mi ande en Wo en, de kogni i e Ansa z könn e klä en, wie komplexe Ideen
und E ah ungen in de lokalen Toponymie eingep äg we den. D ymonyme haben das
Po enzial, aszinie ende Besonde hei en des Gedankens zu en hüllen, die ih e
S uk u inhä en sind. Das Ziel de gegenwä igen Fo schung is es dahe , me onymische Modelle zu iden i izie en, die sich in den D ymonymen de heu igen Sp ache wide spiegeln.
Bezi k Vilnius.
Das Fo schungsma e ial und die Quellen um assen 696 me onymische D ymonyme, die den Schwe punk
de ak uellen S udie bilden. Aus einem Ko pus on 787 D ymonymen, die de zei im o iziellen Geb auch
inne halb de geog aphischen G enzen on Vilnius sind, wu den sowohl elek onische als auch
Coun y, hese speci ic onyms we e ca e ully selec ed. The da a collec ion
ged uck e Re e enzen und Quellen au genommen. Aus de Fo schung wu den D ymonyme mi eine
inhä en en Meh deu igkei in ih e Na u weggelassen. Diese Namen könn en on polysemischen
Appella i en ode einem Appella i und ode Eigennamen beein luss wo den sein. Die Einbeziehung
solche Fälle könn e Va ia ionen ein üh en, die on me onymischen Modellen beein luss we den, was
sich au die E gebnisse de S udie auswi k . Folglich wu de beschlossen, die D ymonyme eine kla en
Seman ik zu analysie en. Bei de En schlüsselung de U sp ünge on D ymonymen, die in Appella i en
e wu zel sind, dien en Wö e büche de li auischen, polnischen, ussischen und weiß ussischen
Sp achen als wich ige Re e enzen. 1 Die wich igs en Quellen ü die Sammlung on Fo schungsma e ial
wa en: das Po al de äumlichen In o ma ionen Li auens (GP), das Onomas icon de Li auischen Wälde
(LMV) und das Wö e buch de li auischen O snamen (LVŽ I, II, III, IV), siehe auch D ymonym Sou ces &
Re e ences.
ALISA STUNŽAITĖ
240 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIX (Li wische Sp ach e zeichnis)
Fü D ymonyme, die on Pe sönlichen Subs an i en abgelei e sind, wu de ein
um assende Ansa z angewand , bei dem elek onische und ged uck e Quellen zu
Übe p ü ung e wende wu den. Fo schungsme hodik. Die ak uelle Fo schung häl
sich an die T adi ion de kogni i en Onomas ik und behaup e die inhä en e
Bedeu ungs ähigkei alle Namen. De analy ische Rahmen ü die Un e suchung on
Dob ić’s (2010) p oposal, which en ails sc u inizing he concep ualiza ion
D ymonymen is on Nicola diese Onymen du ch Quell- und Zieldomänen angepass ,
da ges ell als Quelle → konzep ionelle S uk u → Domäne. Da unse Schwe punk
jedoch ausschließlich au de Un e suchung me onymische Modelle lieg ,
e ein achen wi das Modell ü die Realisie ung konzep uelle Inhal e au Quelle →
Ziel, wobei die Übe agung des Konzep s on eine En i ä au eine ande e he o gehoben wi d.
Bes imm e un e such e Fälle e o de n eine um assende e Au klä ung, und dahe
e wenden wi Fo schungsmodelle, die un e ande em on Aleksand as Vanagas
(1981), S ide skienė (2016, 2017, 2019, 2022), Ilona Mickienė, Ri a Ba anauskienė (2019),
Pa el Sko upa (2019, 2021, 2021a, 2023) einge üh wu den. In diese S udie wi d die
Analyse on D ymonymen du ch d ei übe g ei ende gene ische me onymische
Modelle angegangen: I. PLACE FOR THE PLACE, II. SALIENT FEATURE FOR THE PLACE und
PERSON FOR THE PLACE we den wei e in spezi ische e Modelle un e eil .
1. Me onymisches Modell:
O ü den O
Das me onymische Modell PLACE FOR THE PLACE is in de onomas ic Domain als
T ansonimiza ion gu e ablie , was die Übe agung on Onymen on eine Klasse in
eine ande e bedeu e (Podolskaja 1988: 87). Diese um assende De ini ion um ass
e schiedene Möglichkei en ü In e ak ionen zwischen Eigennamen und be on
dadu ch ein b ei es Ve s ändnis des Wesens des Phänomens. Aus kogni i e Sich
kann diese A des Übe gangs als Me onymie einges u we den. Dies implizie ,
dass die Nähe und Kon inui ä on Objek en ausgiebig be ücksich ig we den.
Solche Namen agen auch zu einem besse en Ve s ändnis de Beziehung zwischen
e schiedenen oponymischen Objek en bei, wodu ch es leich is , die
Mani es a ion des me onymischen Denkens zu e kennen (Ma ke , Nassim 2006: 2;
Reszegi 2012: 5). De ak uelle A ikel schläg o , zwischen zwei dominie enden
Zieldomänen zu un e scheiden: Siedlungen und aqua ische Me kmale. Dieses Modell is jedoch übliche weise
2 Siehe Hinweise.
S aipsniai / A icles 241
Un a eling Vilnius Coun y D ymonymy: he Case o Me onymy
die sich au die wich igs en Me kmale des S ando s beziehen. De gegenwä ige
A ikel un e scheide zwischen den D ymonymen, die on ande en Onymen
mo i ie sind und sie somi mi einem bes imm en O e knüp en, und denen, die
on Appella i o men mo i ie sind, die diese mi au älligen S ando me kmalen
assoziie en. Die D ymonyme, die in die Ka ego ien au de G undlage ande e Onymen allen, we den nachs ehend analysie .
1.1. Siedlung ü den Wald
Die meis en D ymonyme, die im Bezi k Vilnius iden i izie wu den, haben ih en
U sp ung in den nahe gelegenen Siedlungen. Angesich s des um ang eichen Um angs
p o o ypical and dis inguished examples a e p esen ed he ein. In o al, 546
d ymonyms adhe e o his me onymic pa e n. Acco ding o Reszegi (2022:
diese Fo schung, nu die meis en 209), kann ein neue Name en s ehen, de sich au
einen b ei e en Raum bezieh ; de neue Name is eng mi de u sp ünglichen
Bedeu ung des Namens e bunden, de ihn inspi ie ha . Angesich s de
syn he ischen Na u de li auischen Sp ache, in de lexikalische Elemen e ih e
Fo men du ch Beugungen ände n, we den die neu gep äg en Namen gewöhnlich du ch
den Besi z all (Li h. Kilmininko linksnis) da ges ell , de eine immense Eignung ü
e schiedene Beziehungen, einschließlich Besi z/Besi z, ausd ücken kann (Vaičienė 214:
componen , mškas, which ansla es o he o es . The e o e, such me onynies
could be obse ed: A ižónys (Š D) → A ižoni mškas (Š D), Bago liai
320). Diese D ymonyme haben auch ein zusä zliches Lexikal (El D) → Bago lių mškas (El D),
Bùikos (Šlčn D) → Bùikų mškas (Šlčn D), Gelẽdnė (Š nč D) → Gelẽdnės mškas (Š nč D),
Gi ulia (V D) → Gi uli mškas (V D), Kaka eka (U D) → Kaka → Kekos mškas (U D), Semelškės
(El D) → Semelški mškas (T ak D) und ande e. Eine e gleichba e Beziehung is in
bes imm en D ymonymen o ensich lich, wo die zwei e lexikalische Komponen e eine
p äzise e seman ische Bedeu ung annimm . Zum Beispiel be ach en wi die
olgenden Beispiele: Ba s[…]niškės (El D) → Ba s[…]niškių eglýnas (El D), wobei das
li auische Wo eglýnas einen "Tannenwald" bezeichne und somi spezi ische
In o ma ionen übe die ege a i en A en lie e . In einem ande en Fall is Beliónys
(Š čn D) → Belioni šilẽlis (Š čn D) die zwei e Komponen e Li h. Šlas bezeichne einen Wald
aus hohen, ge aden Nadelwälde n (besonde s Kie e n). Das Beg i de Kleinigkei , das
g owing in sand dunes’. Mo eo e , he Li h. Su . -el-4 he e possibly con eys he
Ma kie ungswo šilẽlis, zeig die o he schende Vege a ion, die ü den O
cha ak e is isch is .
3 C . A naud 2022.
Siehe 4 . U bu is 2009: 330 Jah e.
ALISA STUNŽAITĖ
242 Ac a Linguis ica Li uanica LXXXIX
In einem ande en illus a i en Beispiel e wende die Toponym ans o ma ion
Šešuõliai (Ukm D) → Šešuõlių gi ià (Ukm D) das li auische Wo gi ià, um den Beg i eines
"g oßen Waldes" zu e mi eln, was die um ang eichen Dimensionen des bewalde en
Gebie s e ek i be on . Ähnlich is es im Fall on Ba nai (Ml D) → Ba nų gi ẽlė (Ukm D)
de Li h. Das is Su . -elis zum Ma kie ungswo hinzuge üg , was Ve gnügen
bedeu e . Beide zwei en lexikalischen Komponen en diese D ymonyme spiegeln
deu lich den Wald yp wide . In Janu kà (V D) → Janù kos ais ẽlis (El D), das li auische
Wo ais ẽlis, ein Ve kleine ung on as as, was "ein kleb ige O , de mi Büschen
ode Bäumen bedeck is , ein Sump " bedeu e , gib wei e e Einzelhei en übe die
Landscha . Da übe hinaus e mi el das li auische Su ix -el in diesem
Zusammenhang den Beg i on Kleinhei ode Ve gnügen. Ein aszinie endes Beispiel
ü eine zwei e lexikalische Komponen e inde sich in Gudẽliai (Šlčn D) → Gudẽlių kẽlias
(Šlčn D), in dem de Li h. kẽlias is mi de Bedeu ung on S aße e bunden. Bei de
Un e suchung de Ka e wi d deu lich, dass diese Ma kie ung keine Besonde hei
au weis , da es o ensich lich is , dass die S aße, die nach Gudẽliai üh , du ch dieses bewalde e Gebie üh .
Eine wei e e aszinie ende Illus a ion inde sich in Naujenos (T ak D) → Naujien salà
(T ak D), wo de Li h. Salà bedeu e "eine on Wasse umgebene Land läche". Diese
besonde e Ma kie ungswahl könn e de Beobach ung zugesch ieben we den, dass bei
eine nähe en Un e suchung de Umgebung deu lich wi d, dass Wasse s ämme,
einschließlich des Flusses G ãžupis und kleine e Bäche, den Wald umgeben. A), wobei de
pa allel ma ke salà is likewise obse ed in Tl ai (T ak D) → Tl ų salà (T ak
Wald auch on Wasse s ämmen umgeben is . Beme kenswe is , dass sich diese beiden
D ymonyme inne halb des gleichen Bezi ks be inden, was au eine kul u elle Besonde hei
im Namensp ozess hindeu en kann, wenn man bedenk , dass solche Ma kie ungen in
ande en Bezi ken des Bezi ks Vilnius nich o handen sind. Bes imm e D ymonyme weisen
die Ve wendung on doppel en ode soga d ei achen Ma kie ungen au , wie
beispielsweise An ãkalnis (V D) → An ãkalnio šlo mško pá kas (V D). In diesem Fall bie e das
Toponym zusä zliche Einzelhei en übe die o he schende Vege a ion, mi Li h. Š […]las
e mi el den Beg i eines "Waldes aus hohen, ge aden Nadelbäumen (besonde s
Kie e n), de in Sanddünen wächs ", wäh end Li h. pá kas bezeichne einen "Pa k", die
he eby implying he ec ea ional pu pose a ibu ed o he o es .
Rema kably, a ecu ing naming con en ion, whe ein he second lexical
Komponen e is , dass pá kas als o he schende T end in s äd ischen Gebie en
au i . Dies zeig sich an den zahl eichen D ymonymen inne halb de G enzen des
Bezi ks de Gemeinde Vilnius, die dieses spezi ische Elemen au weisen. Zum Beispiel
Bukčia (V D) → Bukči mško pá kas (V D), Ga inai (V D) → Ga inų mško pá kas (V D),
Fabijõniškės (V D) → Fabijõniškių mško pá kas (V D) und meh e e ande e e anschaulichen
dieses Mus e .
5 Im selben A ikel.
S aipsniai A ikel 243 und
Un a eling Vilnius Coun y D ymonymy: he Case o Me onymy
Es is wich ig zu be onen, dass spezi ische D ymonyme eine Kombina ion aus
meh e en Siedlungen neben einem spezi izie enden lexikalischen Elemen
um assen, insbesonde e mškas (Wald). Diese zusammengese z en Onymen
implizie en eine abgelei e e nahe äumliche Beziehung zu beiden Siedlungen:
Ne ã ai (V D), G giškės (V D) → Ne ã ų-G giškių mškas (V D), Vaiš ai (Šlčn D),
T buškės (Šlčn D) → Vaiš ų-T buškių mškas (Šlčn D). In diesem Zusammenhang is
das Vo handensein on D ymonymen mi meh e en Ma ke n beme kenswe ,
ähnlich wie die zu o besp ochenen Modelle. Beispiele ü solche Doppelma ke ,
wie mško pá kas, inden sich in Waldnamen wie Visõ iai (V D), Bajõ ai (V D) → Visõ ių-
Bajõ ų mško pá kas (V D).
Im Gegensa z dazu um assen einige D ymonyme den Namen de Siedlung ohne
den dami e bundenen Ma ke . In solchen Fällen ungie en diese D ymonyme
als e einhei lichende Elemen e des Raumes, was eine gemeinsame
Zugehö igkei zu beiden bewohn en Gebie en implizie . Um dieses Phänomen
zu e anschaulichen, können die olgenden Beispiele in Be ach gezogen
we den: Mãžosios Slos (Šlčn D), Ddžiosios Slos (Šlčn D) → Slų mškas (Šlčn D),
Naũjosios Raklškės (Šlčn D), Sẽnosios Raklškės (Šlčn D) → Raklškių mškas (Šlčn D).
Die me onymische Ko ela ion, die die Siedlung mi dem Wald e binde , wi d in
D ymonymen deu lich, die das li auische P ä ix pa- e wenden. Dieses P ä ix e leih
übliche weise den Beg i de Nähe zum Gegens and, de du ch den P imä beg i
bezeichne wi d (LKG I 424). Folglich nehmen diese D ymonyme die Implika ion an, an de
Pe iphe ie des bewohn en Gebie s gelegen zu sein. Die nach olgenden Beispiele
e anschaulichen dieses Phänomen: Leñ a is (V D) → Paleñ a io mškas (V D), Daildžiai
(Š D) → Padaildžių mškas (Š D).
Du ch die Anwendung des me onymischen Modells SETTLEMENT FOR THE FOREST
kann man Einblicke in die his o ische En wicklungsp ade des Landes gewinnen.
I is an icipa ed ha pa icula se lemen s will ise o p ominence while o he s
allmählich e blassen. Die Siedlungen, die on den geog a ischen Ka en des Bezi ks
Vilnius e schwunden sind, bes ehen du ch die D ymonyme, die sie eins mo i ie en.
Diese Siedlungen könn en in ih en o iziellen Namen Ve ände ungen e ah en haben,
wie beispielsweise Gališkė (Š čn D) → Gališkės mškas (Š čn D), I ičizna (T ak D)6 →
I ičiznos miškas (T ak D) ode als Plačia lė (Ukm D) abgescha wu den.
Plačia lės mškas (Ukm D).
An in iguing ins ance o he me onymic model can be obse ed, as
Beispiel da ü is de Fall wie Š eicã ai (V D) → Š eicã ijos mškas (V D). In diesem
besonde en Beispiel lei e sich de Toponym de Siedlung, Š eicã ai, om Namen de
Na ion, de Schweiz, ab. Im Gegensa z dazu basie das D ymonym Š eicã ijos mškas
au dem Namen des Landes […] Schweiz. Diese Abbildung
6 Je z Ba bõ iškės (T ak D).
ALISA STUNŽAITĖ
244 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIX wi aszinie ende Übe legungen au , die
mögliche weise in de Landscha sanalogie e wu zel sind. Es is wich ig
anzue kennen, dass die Schweiz ü ih e gebi gige Topog aphie bekann is , ein
Me kmal, das sich on Li auens ehlenden p ominen en Gebi gszügen un e scheide .
Dennoch be inde sich das be e ende Waldgebie au einem welligen Gelände, was
mi lokalen S ad namen wie de S aße Aukš óji zusammenhäng , die
Die High S ee .
Bei so g äl ige P ü ung is kla , dass die Siedlungs-basie e Me onymie eine
p oduk i e Mo i a ionsquelle ü li auische D ymonyme is . Es is möglich, äumliche
Ko ela ionen zwischen opog aphischen Elemen en zu en schlüsseln und die
nuancie en A en au zudecken, wie bes imm e Ma ke we olle In o ma ionen
übe Walda ibu e und einziga ige Landscha sme kmale bie en, indem das
SETTLEMENT FOR THE FOREST-Modell e wende wi d. D ymonyme, die ih en
U sp ung in Siedlungen inden, spielen eine un e wechselba e Rolle als Hü e des
his o ischen Gedäch nisses. Sie bezeichnen die Exis enz e gangene bewohn e
Gebie e und en hal en das Wesen diese e schwundenen O e. Dieses Phänomen
un e s eich das komplizie e Zusammenspiel zwischen sp achlichem Ausd uck und
de kul u ellen und geog aphischen Geschich e de Region und wi Lich au die komplizie en Bedeu ungsschich en, die in den Toponymen e anke sind.
1.2 Wasse gesich ü den Wald
Wasse kö pe haben eine immense Bedeu ung ü menschliche Ak i i ä en und bilden
eme ge as p ominen ea u es wi hin a geog aphical egion. Thei pi o al ole in
dahe die Landscha und beein lussen menschliche Siedlungen, wodu ch sie zu
in eg alen Bes and eilen des lokalen oponymischen Gewebes we den. His o isch
gesehen dien en Gewässe als Nah ungsquellen, Handels ou en und O e on
kul u elle Bedeu ung, was sie zu Schwe punk en ü menschliche Siedlungen und
Ak i i ä en mach e. Diese Namen e mi eln ein O sge ühl und dienen als
Ve bindungen zwischen dem Gewässe und ande en oponymischen Einhei en in de
Nähe (Reszegi 2022; Sko upa 2023: 231). In olgedessen e zeug die oponymische
Nomenkla u eine seman ische Ve knüp ung, die ein ie e es Ve s ändnis de
äumlichen Beziehungen und de kul u ellen Landscha de Region e mi el .
Obwohl man a gumen ie en könn e, dass Flüsse, Seen und Teiche o als
he o agende Me kmale inne halb eines O es ungie en, is es in diesem
(1981: 35), gi en his insigh ul obse a ion ha i e s, among a ious
Zusammenhang we , die geog a ischen A ibu e on Vanagas zu zi ie en, die als
un e schiedliche Ma kie ungen eines O es ungie en können, wenn sie inne halb
des b ei e en geog a ischen Kon ex es un e wechselba e Me kmale au weisen. Es
wu de bewuss beschlossen, D ymonyme einzubeziehen, die on ande en Toponymen
inspi ie sind, inne halb des übe g ei enden me onymischen Rahmens on PLACE
S aipsniai A ikel 251
Un a eling Vilnius Coun y D ymonymy: he Case o Me onymy
FOR THE PLACE, d.h. AQUATIC FEATURE FOR THE FOREST. S a dessen s ellen die
Namen keine F agen au , da sie di ek die Konzen a ion on Menschen in
bes imm en Gebie en anzeigen. Dennoch bie en diese Namen au g und ih es wenige
o ensich lichen und komplexe en Konzep ualisie ungsmodells aszinie ende
Einblicke aus de Pe spek i e de kogni i en Onomas ik. Um einen Einblick in die
Mo i a ionen hin e diesen D ymonymen zu gewinnen, is es une lässlich, in das
zug unde liegende Konzep einzu auchen, das diese Namen umschließen. Dies
e o de eine so g äl ige Analyse jedes einzelnen Einzel alls, da die Mo i a ionen
e heblich a iie en können. Was jedoch bei allen an h oponymischen Toponymen
konsis en bleib , is die Implika ion, dass eine Pe son ode G uppe on Pe sonen
eine gewisse Bedeu ung ha e. Zum Beispiel, wie San a Rapa (2019: 39) beme k ,
können die Namen de Waldwäch e in den D ymonymen eingeschlossen bleiben. In
diesem A ikel we den wi uns nich mi den möglichen G ünden ü die P ägung
diese Namen be assen, sonde n uns da au konzen ie en, einen Übe blick übe die
in Pe sonennamen e wu zel en D ymonyme zu geben. Insgesam 26 Waldnamen allen in diese Ka ego ie, die ausschließlich aus An h oponymen s ammen und dem me onymischen Modell on PERSON FOR THE FOREST olgen.
Übliche weise zeichnen sich die D ymonyme, die die Akkumula ion on Menschen an
einem O wide spiegeln, du ch die Ve wendung on Plu al o men aus mo i ie enden
Pa onymen aus. Ein beispielha es Beispiel is Kišknų mškas (Š čn D), on dem
angenommen wi d, dass e on den Li h inspi ie wu de. De Vo name Kišknas
(PDBe). Diese Ko ela ion gewinn an Gül igkei aus de Ta sache, dass de Li h. Das
Pa onym Kišknas is im selben geog aphischen Gebie dokumen ie , insbesonde e
inne halb des Ka anėnai Elde ship, wo sich de Wald Kišknų mškas (Š čn D) be inde .
Somi is die Übe agung des Pa onyms in das D ymonym Li h. Kišknas → Kišknų
mškas (Š čn D). In ähnliche Weise könn e das Beispiel on Mikáiliškių mškas (T ak D)
ange üh we den. Hie basie e das D ymonym au Pol. Vo name Michajło, Michał
(SSNO III 448[…]449), Bel. Michail, Michaila Michail (Bi yla 1966: 121), Li h. Mikáilas (PDBe) is
ein Mi glied des Eu opäischen Pa lamen s. Dahe könn e es als Pol da ges ell
we den. Michajło, Michał und Bel. Michail, Michaila Michail, Li h. Mikáilas → Mikáiliškių mškas (T ak D).
Es is jedoch e wähnenswe , dass es auch Fälle on Singula o m-Rep äsen a ion
gib . Zum Beispiel Pol. Das Pa onym Lisowski (SSNO III 270), Rus. Lissowisch, Bel.
Lisouski, Lisouski (Bi yla 1969: 253) wi d in Lesò skio mškas (Š D) übe agen. Diese
Übe gang könn e wie olg da ges ell we den: Lisowski, Rus. Was is das?
Lissowisch, Bel. Lissouski, Lissouski → Lesò skio mškas (Š D). Diese Aus ich ung de
D ymonyme inne halb eine bes imm en O scha deu e au eine mögliche
Namensmo i a ion hin, die in de Ve bindung de Pe son zu Landscha e wu zel
is . Die Behaup ung, dass alle diese D ymonyme ode ande e Toponyme ausschließlich
au dem Konzep des Eigen ums be uhen, ohne eine wei e e Analyse on Regis e n
und ande en Dokumen en, könn e eine kühne Behaup ung sein. Diese Fo schung
e wende das me onymische Modell PERSON FOR THE PLACE, um seine
P oduk i i ä und Bedeu ung besse zu e anschaulichen, um eine Fehlin e p e a ion de Da en zu e hinde n.
ALISA STUNŽAITĖ
252 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIX
Schluss olge ungen
Die E gebnisse diese Fo schung zeigen meh e e Schlüsselpunk e: 1.
Me onymie, ein bedeu ende kogni i e Mechanismus, spiel eine zen ale
Rolle bei de Bildung on D ymonymen. Es zeig sich in 696 o iziell
ane kann en D ymonymen inne halb des Bezi ks Vilnius, einem wesen lichen
Teil de insgesam 787 D ymonymen. 2. D ei p imä e me onymische Mus e
wu den iden i izie : PLACE FOR THE PLACE, SALIENT FEATURE FOR THE PLACE und PERSON FOR THE PLACE.
• Das me onymische Modell PLACE FOR THE PLACE kann wei e spezi izie
in o wo dis inc models: SETTLEMENT FOR THE FOREST, encompassing
names o su ounding inhabi ed a eas, domina es wi h 546 ins ances,
we den und is dami das am wei es en e b ei e e Mus e in de
Konzep ualisie ung on D ymonymen. Das zwei e Modell, AQUATIC FEATURE
FOR THE FOREST, s ell die Namen on Wasse kö pe n in de Nähe da und ha zu 24 D ymonymen beige agen.
• Das me onymische Modell SALIENT FEATURE FOR THE PLACE kann in
ün spezi ische Modelle un e eil we den: Wälde yp ü den Wald,
Landscha sme kmal ü den Wald, Vege a ion ü den Wald, Fauna ü
den Wald und Zweck ü den Wald. Diese
subca ego ies a e ep esen ed by 36, 35, 24, 4, and 1 d ymonyms,
espec i ely.
• Das me onymische Modell PERSON FOR THE PLACE wu de zu PERSON e eine
Fü den Wald. Es is wich ig zu beach en, dass dies nich unbeding
Eigen ums ech bedeu e ; Vielmeh deu e es au eine Ve bindung zwischen
dem Menschen und dem Wald hin. Es gib insgesam 26 D ymonyme, die un e
dieses Modell allen. Insgesam we en die E gebnisse Lich au das
komplizie e Zusammenspiel zwischen Sp ache, Landscha und menschliche
In e ak ion im Bezi k Vilnius und zeigen das eiche Wand eppich on Bedeu ungen, die in den Namen seine Wälde eingebe e sind.
Abkü zungen
Das is Bel. Weiß ussisch; c . […] e gleichen; D Bezi k, El Elek nai; e al. […] und
ande e; Das is Li h. Li auisch; Das is Ml . Mol ai; Das is Pol. Polnisch; P ä ix
Russisch. Russisch; Su […] Su ix; Šlčn Šačininkai; Š Š in os; Š čn […] Š enčiónys; T ak […] T ãkai; Ukm […] Ukme g[…];
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Vilniaus apsk i ies d imonimijos analizė:
me onimijos a ejis
SANTRAUKA Dieses Un e suchungsobjek […] me onimijos būdu suda y i Vilniaus apsk i ies
d imonimai. 787 Iš a ink ų daba inėje Vilniaus apsk i yje unkcionuojančių a dų ne 696
wa en inspi i uo i me oniminio mąs ymo būdo. Į lauką nepa eko d imonimai, ku ių y imo
mo y acija siejama su mo y uojančių apelia y ų polisemija i su mo y uojančios są okos
apelia y ine i (a ba) onimine p igim imi. Minė i d imonimai, į auk i į y imą, po encialiai galėjo
kel i abejonių, a a i inka nus a y us me oniminius modelius, odėl jų bu o a sisaky a i
apsi ibo a ik isiškai aiškios seman ikos miškų a dų analize. A likus Un e suchung zu
bes immen dominuojan ys modeliai: eine S elle an de S elle, eine besonde e Besonde hei an
de S elle eines Menschen an de S elle. 570 d imonimų y a siejama su me oniminiu modeliu
ie a ie oj ie os, jį sukonk e inus, paaiškėjo, kad d imonimų susi adymą dažniausiai
inspi a o oniminio modelio išski inė ypa ybė ie oj ie os. Minė inos šios y imo
gy en ie ės (546) i andens elkiniai (24). 100 miškų a dų mo y acija g indžiama me-
pa i in os šski inės ypa ybės: miško ipas (36), k aš o aizdis (35), augmenija (24), gy ūnija
(4) und miško
ALISA STUNŽAITĖ
Ac a Linguis ica Li uanica LXXXIX k i ies d imonimų, jie siejami su žmogus ie oj ie os, . y.
paski is (1). Apie žmonių san alką miškingose ie o ėse galima sp ęs i iš 26 Vilniaus aps-
žmogus ie oj miško, me oniminiu modeliu 258
Da diese Un e suchung aus üh e kogni y inės onomas ikos lygmeniu, jame laikomasi
p o isions, kad isi a dai u i eikšmę. Analizuo ų d imonimų koncep ualiza imo modelis bu o
a skleis as adap a us Nikolos Dob ičiaus (2010) modelį, pagal ku į au o ius siūlo numa y i
koncep o kelią pe šal inio i ikslo s i is, iš šal inis apelia y as a bais žodis ik in, o ikslas
onimas, šio y imo a eju d imonimas. Taigi nag inėjamų a dų koncep ai a aizduojami
emian is šia schema: apelia y as ik inis žodis → d imonimas. Panašią schemą ykdomuose
y imuose aiko i Veng ijos wissenscha ininkė Ka alina
Reszegi (2022). Reszegi (2022) is ein deu sche Küns le .
Weil me onimijos ap aiškų andama apelia y uose, ikimasi, kad me oniminis mąs ymas
būdingas i ik iniams žodžiams. Juk me onimija is kogni y inė i ling is inė p iemonė
uni e salioms ka ego ijoms o muo is žmogaus sąmonėje, ku ios ėliau gali bū i a spindė os
kalboje. Me onimija um ass eines Objek o samp a os modelį susiedama jį su ki u, besonde s
ada, kai abu objek ai egzis uoja oje pačioje pa adigmoje (Kö ecses, Gün e 1999: 21;
Ke e ičienė 2009: 1415). Toponimija i bū en a s i is, ku i pa odo, kad objek ai koegzis uoja,
kad wegen e schiedene G ünde jai būdingas polinkis pe ženg i sa o pačios ibas, inklusi e
a dų mig aciju a p objek ų klasių bei analogija pag įs ų da inių (Ka penko 1980: 49).
Me oniminiai P ozessai sind seh wich igūs i įdomūs, kadangi jie a skleidžia glaudų žmonijos
su okimo, ie ypa ybių, kalbos bei a do o ma imosi mechanizmų yšį.
Į eik a 2023 m. Rugpjūčio 21 Jah e al .
ALISA STUNŽAITĖ
Li auische Sp achins i u e
Pe o Vileišio g. 5, LT-10308 Vilnius, Lie u a
alisa.s unzai e@ ilnius ech.l