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Toponyms with Repetition of a Word-Formation Element as Rudiments of Ancient Thinking

Abstract

The article deals with toponyms with the repetition of a word-formation element. Etymological analysis allows us to establish the repetition of a syllable, a root morpheme, a word in aboriginal and standardized toponyms. The main classification word-formation models based on the properties of the toponymic material are determined. Attention is focused on the basic structure of appellatives, which were a reflection of ancient thinking and the basis for the emergence of onyms in the process of nominating natural objects. The geography of the given examples covers different continents.

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Toponyms with Repetition of a Word-Formation Element as Rudiments of Ancient Thinking

Author: Zinaida Pakholok
Year: 2023
DOI: 10.35321/bkalba.2023.96.10
Source: https://journals.lki.lt/bendrinekalba/article/download/2308/2386
Zinaida Pakholok. Was is das? Toponyme mi Wiede holung eines Wo bildungselemen s 199
oRciD id: o cid.o g/0000-0002-8911-5909 Fo schungsbe eiche: allgemeine Linguis ik,
as Rudimen s o ancien Thinking ( o S a emen o he P oblem)
Psycholinguis ik, Regionalwissenscha en, Kul u wissenscha en, Li auischwissenscha en.
ZINAIDA PAKHOLOK
Lu sk Human De elopmen ins i u e
o he open in e na ional uni e si y “uk aine”
Doi.o g/10.35321/bkalba.2023.96.10
zuPonyme mi Wiede holung eines
Wo -FoRma ion-Elemen es als
RuDimen s des al en Denkens
(zu de E klä ung des P oblems)
Schlüsselwö e : Onym, Toponym, Reduplika ion, Silbe, Wu zelmo phem, A ix,
Wo , Wo bildungsmodell, e ymologische Analyse, Wiede holba kei , al es
Denken.
De A ikel handel on Top-Abs onymen mi de Wiede holung eines
Wo bildungselemen s. Die e ymologische Analyse e möglich es uns, die
Wiede holung eine Silbe, eines Wu zelmo phems, eines Wo es in Abo iginal- und
s anda disie en Toponymen es zus ellen. die wich igs en
Klassi izie ungs-Wo bildungsmodelle basie end au den Eigenscha en des
oponymischen Ma e ials we den bes imm . Die Au me ksamkei konzen ie sich
au die g undlegende S uk u de Appella i e, die ein Spiegelbild des an iken Denkens
und die G undlage ü die En s ehung on Onymen im P ozess de Nominie ung
na ü liche Objek e wa en. Die Geog aphie de angegebenen Beispiele um ass e schiedene Kon inen e.
Ano acija s aipsnyje analizuojami ie o a džiai su pasika ojančiu žodžių
da ybos elemen u. Ano acija s aipsnyje analizuojami ie o a džiai su
pasika ojančiu žodžių da ybos elemen u. E ymologische Analyse bie e die
Möglichkei , äl e e und no ma i e Vie o a džiuose pasika ojan į skiemenį, šaknies
mo emą, žodį es zus ellen. Remian is ie o a džių duomenų ypa ybėmis,
nus a omi pag indinės klasi ikacijos žodžių da ybos modeliai. Remian is
ie o a džių duomenų ypa ybėmis, nus a omi pag indinės klasi ikacijos žodžių
da ybos modeliai. Daugiausia dėmesio ski iama pag indinei senąją mąs yseną
a spindinčių bend inių daik a a džių, ku ių pag indu, į a dijan gam os objek us, a si ado onimai, s uk ū ai. Pa eik ų Beispiele geog a ija um assen ski ingus žemynus.
200 benDRinė kaLba | 96 in RoDuk ion geog aphische Namen sind das wich igs e
Elemen des geis igen Lebens de Zi ilisa ion; Sie haben wissenscha lichen,
his o ischen und kul u ellen We . Die Fo schung an ihnen e olg in d ei
Aspek en: geog aphisch mi äumliche Re e enz, his o isch mi de
Bildungssi ua ion und linguis isch mi dem Ve s ehen de ich igen Bezeichnung
eines geog aphischen Objek s, de e wende wi d, um es zu e kennen und
seinen Un e schied on ande en Objek en zu e ablie en, wi d gewöhnlich de
ing o he nomina ion.
Beg i "Toponym" genann , de e s mals 1899 in de englischen
Sp achwissenscha einge üh und dann pa allel mi dem be ei s
o handenen "Nameplace" e wende wu de. in de Linguis ik we den die Fo m
eines Toponyms, de P ozess de Wo bildung und die Seman ik un e such .
Un e den heo e ischen F agen de mode nen Toponymie bleib das S udium
de Nominie ungsme hode, die als "die Fo ma ionswege, Typen und Mi el zu
Benennung eines Objek s, e ein nach bes imm en s uk u ellen
Eigenscha en" e s anden wi d, ele an (Luchyk 2011: 22). die Quellen ü ih
S udium sind geog aphische Ka en und A lasse; oponymische, e ymologische
und e läu e nde Wö e büche ; geog aphische, his o ische und sp achliche
Fo schung; Büche on Reisenden, die es dem Au o nich e lauben, den
alschen Weg nai e E ymologien zu olgen. Wiede holungen bleiben hin e de
Au me ksamkei de Linguis en zu ück, o z de Ta sache, dass sie unse
ganzes Leben du chd ingen. De Mangel an konsolidie en A bei en übe
Wiede holungen in de Toponymie üh dazu, dass es no wendig is , als
p opädeu ische S udie eine Besch eibung on ihnen als sepa a en S uk u yp
in Sp achen mi un e schiedlichen S uk u en o zuschlagen.
basie end au diesem Ve s ändnis des P oblems, das im Ti el des A ikels
da geleg is , is das S udiengebie die S uk u de Nominie ungen on
geog aphischen Objek en, und das Thema sind Toponyme mi Wiede holung des
Wo bildungselemen s. De Zweck dieses A ikels bes eh da in, Spu en des
an iken Denkens in Toponymen mi Wiede holungen in Sp achen e schiedene
S uk u en zu iden i izie en und sie als einen sepa a en s uk u ellen Typ zu
besch eiben und eine Vision on F agmen en des komplexen P ozesses de
Bildung und En wicklung des oponymischen Raumes zu bie en. Zu diesem Zweck
is es no wendig, die olgenden P obleme zu lösen: die Abo iginal-Toponyme on
den s anda disie en zu un e scheiden; die s uk u ellen Elemen e on
Toponymen mi Wiede holungen du ch die Rekons uk ion de en sp echenden
Vo ah en o men zu bes immen; die abgelei e e Bedeu ung zu e läu e n, die das
cha ak e is ische Mo i a ionsme kmal zum Zei punk de Onym-Nominie ung wide spiegel ; Bes immung on Wo bildungsmodellen und A en on Toponymen; du chzu üh en
Zinaida Pakholok. Was is das? Toponyme mi Wiede holung eines
Wo bildungselemen s 201 eine Syn hese wissenscha liche A gumen e, die
as Rudimen s o ancien Thinking ( o S a emen o he P oblem)
bes ehende Ve sionen um assen und ih e eigenen Kommen a e zu den
geog aphischen Namen anbie en, die une klä lich bleiben. Die Me hodik de
Fo schung bes eh da in, dass ein s uk u elles P inzip als Haup p inzip ü die
Un e suchung on Toponymen gewähl wi d und ein olls ändiges Ve s ändnis du ch
die Ve wendung e schiedene Me hoden de Analyse und Syn hese on Toponymen
eines bes imm en Gebie s e eich wi d: Zugehö igkei zu eine bes imm en
Sp ache; Gegens and de Nominie ung; die Vo geschich e seines Au e ens;
E ymologie, Geb auchssphä e (umgangssp achliche ode li e a ische Sp ache). 1.
aboRiginaL oPonyms Wi hH RePe i ions die Namen geog aphische Objek e
en s anden spon an, da jede Inno a ion zue s in de indi iduellen Sp ache
e schein und spä e zu einem objek i en sozialen Phänomen wi d. Wäh end des
Nominie ungsp ozesses iden i izie e und e zeichne e ein Mensch die wich igs en
Dinge. Tausende on Jah en lang un e schieden die Menschen nich zwischen
Eigennamen und geb äuchlichen Namen. Die e s en Eigennamen wa en gewöhnliche
allgemeine Wö e : Wasse , Be g, Wald, Wüs e, Feld, Fluss. Spä e , als die Menschen
an ingen, g oße Gebie e zu en wickeln, wu de es no wendig, zwischen denselben
Be gen, Wälde n, Wüs en usw. zu un e scheiden. Da ü e wende en die Menschen
e schiedene De ini ionen, die diese Objek e nach Fa be, G öße, Fo m, Zweck usw.
cha ak e isie en.
Je nach En s ehungsquelle, Geb auchsgebie und Ve b ei ung un e scheiden wi
zwei A en on Toponymen: Abo iginal und S anda d. Abo iginal-Toponyme
(Podolskaya 1988: 119) sind Toponyme, die on indigenen Völke n gescha en
wu den, um ein lokales geog aphisches Objek zu benennen. sie we den nu in
einem bes imm en Gebie e wende und sind in de Umgangssp ache üblich. Das
In e esse an diese A is da au zu ückzu üh en, dass Toponyme Spu en de
Volkskuns , Ausd ucksk a und In o ma ionspo enzial haben, die die Besonde hei en de na ü lichen Bedingungen wide spiegeln.
2. WoRD-Fo ma ion-Modell
Von aPPeLLa i zu onym geog aphische Namen wu den nach bes imm en
Fo meln gebilde , die in de Toponymie als Wo bildungsmodelle bezeichne
we den. Die ein achs e is de di ek e Übe gang eines gewöhnlichen
Subs an i s ode Appella i s zu einem Eigennamen ode Onym. ein Linguis
ach e au die Fo m eines geog aphischen Namens und seine Seman ik, da ein
Toponym eine zweisei ige Einhei is , die eine Ausd ucksebene und eine
Bedeu ungsebene ha . in diesem Fall is zu be ücksich igen, dass
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benDRinė kaLba | 96
"Neben de Haup bedeu ung, dem Eigennamen, gib es auch eine ande e,
o - oponymische Bedeu ung" (Zhuchke ich 1974: 48). Hie is ein Beispiel, das
die geäuße e Idee bes ä ig . im aus alischen Bundess aa Queensland, am
Ba on Ri e , be inde sich de gleichnamige Ba on Falls; In de Sp ache de
U einwohne hieß es Din Din, ein Wo , das au T op en des allenden Wasse s
hindeu e . De Hyd onym en s and zu Eh en on Thomas Hen y Bowman
Ba on, Polizeiche in B isbane in den 1860e Jah en, und gab seinen Namen an
den Ba on Go ge Na ional Pa k, abe pa allel dazu wi d auch de belieb e
geog aphische Name Din Din Na ional Pa k e wende (Ca mody, P ideaux 2011:
1). In de Nominie ung eines geog aphischen Objek s kann es eine Konno a ion
as in he in e io pa o he aus alian con inen , dese ne e -ne e .
geben, Reisende L. Wolanowski, de den Namen e klä , bezieh sich au
Aeneas Gunn (2008), de in ih e au obiog aphischen Geschich e on 1908
sch ieb: "Diese Lände we den nie-nie genann , weil diejenigen, die do leb en
und sie lieb en, sie nie eiwillig e lassen we den. und ande e diejenigen, die
es nich e agen konn en we den Ihnen sagen, dass diese Name on de
Ta sache s amm , dass de jenige, de es gescha ha , on do zu
en kommen, schwö , nie, niemals zu ückzukeh en (Wolanowski 1976: 56). In de
1977 e ö en lich en Familiensaga on Colleen McCullough lesen wi : […][…]...[…]
übe zwei ausend Meilen de Wüs e ausgeb ei e , die wasse lose Wüs e
[…]ne e -ne e […], wo es nie egne […] (Mccullough 1988: 96). Die in de Fik ion
au gezeichne en Bedeu ungen zeugen on de S abili ä des Onym B ü
sieben Gene a ionen on Aus alie n des 20. Jah hunde s. die analysie en
Beispiele ü Abo iginal-Toponyme mi igu a i e und exp essi e
Konno a ion sind eine Folge de Wiede holung desselben
Wo bildungselemen s. In de Linguis ik wi d diese Me hode de Bildung neue
Wö e als Reduplika ion bezeichne . Die Un e schiede liegen in de S uk u
de Toponyme und e möglichen es uns, die ühe e Zei des Au e ens des
Onyms zu beu eilen, das au einem Appella i mi eine monosyllabischen
Wiede holung basie . Das e s e geog aphische Objek zeichne sich du ch
das Vo handensein on zwei pa allelen Toponymen aus: Abo iginal und s anda disie , wäh end es ü das zwei e nu eines gib .
3. S anDaRDizeD oPonyms Wi hH RePe i ions s anda disie e Toponyme
(Podolskaya 1988: 131) sind die no ma i e Fo m on Toponymen, die in
o iziellen Dokumen en inne halb des Landes und in de in e na ionalen
P axis angenommen wu den.
Zinaida Pakholok. Was is das? Toponyme mi Wiede holung eines
Wo bildungselemen s 203 Die Schöp e s anda disie e Toponyme wa en
as Rudimen s o ancien Thinking ( o S a emen o he P oblem)
gewöhnliche Menschen, Reisende, En decke , die Kon inen en, Inseln,
Be gspi zen usw. Namen gaben. Danach sammel en Geog aphen und
Linguis en geog aphische Namen, üh en ih e Sys ema isie ung, Ka ie ung
und lexikog a ische Kodi izie ung du ch. s anda disie e Toponyme sind
Phänomene des gesellscha lichen Lebens, die his o ischen Mus e n
un e geo dne sind; Sie sind allgemein e b ei e und in e na ional. 3.1
Wo bildungsmodell des Übe gangs on Appella i mi Wiede holung in Onym
3.1.1. Wiede holung de Silbe Wie unse e Ma e ialien bezeugen, is das äl es e
Wo bildungsmodell das Modell des Übe gangs eines Appella i s mi de
Wiede holung eine Silbe zu einem Onym. Es is unmöglich, den P ozess zu
besch eiben, da jede einzelne Klang in Beziehung zu ande en Klängen gebilde
wi d, genauso no wendig wie diese Klang selbs ü die eibungslose
Kons uk ion de Sp ache (Humbold 2000: 86), abe die Kla hei de Mo i a ion
und die all ägliche Kondi ionali ä de Nominie ung on Objek en ziehen
Au me ksamkei au sich. Die na ü liche Umwel wa die Quelle des Menschen,
da sie den Menschen Wohnung, Nah ung und Kleidung zu Ve ügung s ell e, so
dass die F age, "was im Namen zu wide spiegeln is ", au de G undlage de
menschlichen p ak ischen Tä igkei en schieden wu de" (kh esko 2009: 112). bei
de Benennung on geog aphischen Objek en and ein Übe gang des
Appella i s mi de Wiede holung de Silbe zu einem Onym s a . In dem
slawischen Toponym Baba wu de de Kul we eine weiblichen heidnischen
Go hei , die Leben, F uch ba kei und Gesundhei kennzeichne e, ealisie .
Zahl eiche Beispiele bes ä igen diese Si ua ion, einschließlich Ökonymen: Baba
(uk . Баба) ein Do de Sumy Oblas in de Uk aine; Baba (uk . Баба) wa auch
de Name des Do es Pok o ske im Che nihi Oblas in de Uk aine bis 1941; das
Hyd onym Baba (uk . Баба) is de Name eines Flusses im Kha ki Oblas in de
Uk aine; Baba (uk . Баба) is ein Be g in de Oblas I ano-F anki sk in de
Uk aine; Baba (bulg. Baba) is ein Be g in de P o inz So ia in Bulga ien; (Baba mi Masse.
Baba) is eine Be gke e an de G enze zwischen No dmakedonien und
G iechenland; Baba is ein Be g in Bosnien und He zegowina au dem
Te i o ium de Republika S pska. Ein Beispiel ü ein As yonym, das du ch
die Wiede holung eine Silbe gebilde wi d, gib es im Wes en de Schweiz, im
anzösischsp achigen Kan on Vaud. Do , am U e des Gen e Sees, lieg
die S ad Ve ey. Ve ey < F anzösisch

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Ve ê. Le uspensky conside ed i s name o be he end esul o cen u ies-old
changes in he La in wo d Vi iscus (uspensky 1973: 91).
he exis ence o oponyms o med by he epe i ion o a syllable can
be a ibu ed o zip ’s law (zip 1949), which es ablished ha in di e en
In den Sp achen de Wel sind die häu igs en Wö e kü ze , da das P inzip
de ge ings en Ans engung ü den Sp eche und den Zuhö e in allen
Kul u en uni e sell is . Es bes eh kein Zwei el, dass in de Phase de
p imä en Nominie ung ü den al en Menschen mi my hologischem Denken,
de sich als "e was wie in ellek uelles B icolage" (Lé i-S auss 1994: 126)
e wies, ein unen wickel e Kehlkop , die A de Sp achp oduk ion, die
Silbenbildung, de Haup weg zu Bildung neue Wö e wa . es en s and au
de G undlage de phone ischen Assimila ion on nich sp achlichen
Klangkomplexen; Nich zu ällig is die äl es e Vokabula schich die Onoma opoeia.
Die Toponyme dieses Modells gehö en zu den p imä en, äl es en Namen
(Podolskaya 1988: 105), da sie aus dem Onym en s anden sind, basie end
au einem Appella i mi eine monosyllabischen Wiede holung und haben eine Fo m, die ihm iden isch is .
3.1.2. Die Wiede holung eine Silbe und das Hinzu ügen eines
A ix-Topo o man en, eines Wo bildungselemen s, das in de Sp ache nich
unabhängig e wende wi d und eine E gänzung de Basis bei de Bildung eines
geog aphischen Namens is , ha einen wich igen We in de Toponymie. In dem
An h oponym Dedelishki (Li h. Dėdeliškės), de 1860 au de Ka e im Bezi k
T akai des Bezi ks Vilnius in Li auen (shube 1860) au gezeichne wu de, is die
Top o man das Su ix -ishki (-iškės). in de angegebenen Region gib es
Kad ishki (li h. Kad iškės), Ka io ishki (li h. Ka io iškės), Ka pishki (li h.
Ka piškės), Kiemelishki (li h. Kiemeliškės), Kulokishki (li h. Kulokiškės). Es gib
auch Eishishki (Li h. Eišiškės), G igishki (Li h. G igiškės) aus dem Namen G igas,
Rudishki (Li h. Rūdiškės). Lau den maßgeblichen Fo sche n Nikolay Bi yla und
Alexand as Vanagas bezeichne ein solche Fo man "Namen des Gebie s nach
dem Nachnamen ode dem Namen des Eigen üme s ode de Pe son, die an
diesem O leb e" (Bi yla, Vanagas 1968: 12). Wi gehen da on aus, dass die
opog aphische Basis eine a chaische Na u ha , da sie du ch die Wiede holung
on Klangkombina ionen in de Kinde sp ache dė-de gebilde wu de. In de
mode nen li auischen Sp ache dėdė onkel. Die äl es e Vokabula schich sind
onoma opäische Wö e , die den Ke n des Wö e buchs bilden. Die En s ehung
eine g oßen Anzahl on klangnachahmenden Wö e n in einem ühen S adium
des gesellscha lichen Lebens de Menschen wa du ch eine enge Ve bindung
mi de Na u e u eil , die Bedeu ung de Übe agung soll e da on
Zinaida Pakholok. Was is das? Toponyme mi Wiede holung eines
Wo bildungselemen s 205 Klang und äuße e Mani es a ionen de Bewegung bei
as Rudimen s o ancien Thinking ( o S a emen o he P oblem)
de Benennung on Phänomenen, die Tendenz, "eine bes imm e Ve bindung
zwischen Na u objek en he zus ellen und de Sp ache einen di ek en
Cha ak e zu e leihen" (Rose i 1962: 91). Aus de Sich des Schöp e s de
oponymischen Schule on Bela us Vadim A. Zhuchke ich sind das Po amonim
Tse ya o ka (bel. Цецяровка), ein Neben luss des S isloch, und die
geb äuchlichen Namen Tse se a (bel. Цецеравец), Tse ya o in sy (bel.
Цецяровинцы), Tsya e yn (bel. Цяынцер), pa onymisch, abgelei e on den
Nachnamen Tse uk (bel. Цецярук), Tsya e yn (bel. Цяцерын) (zhuchke ich 1974:
373374). Sie wu den aus dem onoma opoeischen Namen des Vogels Tse ya uk
(bel. Цецярук) gebilde , in dem die olls ändige ode a ian e Wiede holung de
Silbe se- (це-) e olg wi d. In ähnliche Weise bilde e die Wiede holung de
Silbe e und des Su ixes - ow das Oikonym Te e ow im Land
Mecklenbu g-Wes pomme n, Deu schland, um die Siedlung on G ousen zu
bezeichnen. Es e schien nich spä e als im 8. Jah hunde , da dieses Gebie
das Zen um des mi elal e lichen wes slawischen S ammes wa (Basik 2008:
102).
ausgegangen we den, dass das Po amonim Cucu eni ( öm. Cucu eni) in de Region
Wes da ia in Rumänien ü die Bezeichnung des ech en Neben lusses des
Flusses Bahluieț ( öm. 1968) im Donau-Becken bes eh aus de onoma opoeischen
Wu zel Cucucu (im umänischen Cuckoo is cuc) und de oponymischen Fo man
- Mol eni du ch Analogie mi Zabolo eni ( ă enescu: 7475), D ăgo eni (Pe ose ic:
15), Moş eni. Spä e e schien das Oikonym Cucu eni […] […]Siedlung on
Kuckoos[…]. die besch iebenen Toponyme gehö en zu nich -p imä en Namen
(Podolskaya 1988: 86), da sie aus ande en Onymen gebilde wu den.
3.1.3. Die Wiede holung eine Silbe und die Hinzu ügung eines Wo es neue e
Fo ma ionen um assen die Nominie ung on geog aphischen Objek en, wenn
ein Wo de Wiede holung eine Silbe hinzuge üg wu de, d.h. ein neues
Toponym wu de du ch die mo phologische Me hode de Hinzu ügung
gebilde . Zum Beispiel is das O onym Vo ok abi i de Name eines Vulkans in
Zen ala ika. Die E ymologie des Wo es, beginnend mi de Wiede holung
de Silbe o-, bedeu e ‚Wasse des Pygmäen bi iʼ, de angeblich o am
nea he moun ain (uspensky 1973: 194).
Seeu e ge unden wu de. De p imi i e Mensch ha e ein kleines Vokabula ,
und die Toponymie wa udimen ä , so dass ein Beg i iele e schiedene
Konzep e kombinie e, die mi einem gemeinsamen U sp ung
zusammenhängen. In diese Hinsich is das Beispiel des Limnonym Ti icaca (spanisch Ti icaca, Quech. Ti iqaqa), de g öß e Süßwasse see Südame ikas au
benDRinė kaLba | 206 96 die G enze zwischen Pe u und Boli ien, is in e essan .
De Name s amm aus de Wiede holung on Silben zweie Wö e in de
Sp ache de Indiane : Quechua qaqa […] […]s ein, be g[…], i i […] […]blei[…] und
u sp ünglich bezog sich das Insulonym Ti icaca nu au die Insel des Sees
Isla-del-Sol (spanisch Isla del Sol) (cano 1952: 14[…]15), spä e b ei e e es sich au
den See selbs aus (Pospelo 2002: 417). Aus dem Appella i baba können
Toponyme nich nu du ch Onymisie ung, sonde n auch du ch Hinzu ügung eines
Wo es gebilde we den. Zum Beispiel is das Oikonym Baba Bakala (Hindi Bāba
Bakāla) de Name eines heiligen O es des Sikhismus, eines Do es im indischen
Bundess aa Punjab. De His o ike de geog aphischen Wissenscha E. M.
Mu zae gab mi Bezug au den kasachischen Toponymis en Gali K.
Konkaschpae (1948) Beispiele ü die P oduk i i ä on Toponymen au -a a,
da un e die mi elal e liche Siedlung Baba-a a (Mu zae 1974: 228). Lau de
kasachischen Enzyklopädie Baba is A a-baba […]1) Vo ah e, G ünde des Clans;
2) Teil eines komplexen Wo es, das bedeu e : U sp ung, äl e e (z. B.
Ane -baba) […] (kne 2004: 324), a a is auch ein polyseman iges Wo , ela i zu
unse e Fo schung be ach en wi nu die e s en beiden Bedeu ungen: […]1)
G oß a e , G oß a e ; Vo ah en; 2) Schu zpa on in de Zusammense zung
eigene my hologische Namen […] (kne 2004: 278). So gib es im kasachischen
Toponym Baba-a a eine s uk u elle Wiede holung de Silbe ba und eine
seman ische Wiede holung de Bedeu ung des Wo es Vo ah e.
Mi dem ü kischen Wo dağ […] […]be g[…] we den O onyme im gubinischen
Bezi k on Ase baidschan Babadağ und in de P o inz Mugla im Südwes en de
Tü kei Babadağ gebilde ; As ionym Babadag im Judez on Tulcea Rumänien
e schien als Folge des ü kischen Ein lusses. Die slawischen und
nich -slawischen Beispiele mi dem Appella i baba (baba) sind e ein , indem
sie de u sp ünglichen Fo m *bābā ode *bhābhā ein al es Wo aus de
Kinde sp ache gehö en, das du ch Wiede holung de selben Silbe gebilde wi d
(Luchyk 2014: 27). Un e schiede we den in de Seman ik beobach e , da das
slawische Baba aus dem weiblichen Nomen s amm , wäh end die ü kischen
und i anischen aus dem männlichen s ammen. Die Be onung in slawischen
Sp achen lieg au de e s en Silbe (bába), wäh end sie in ös lichen Sp achen
au de zwei en Silbe (babá) lieg . In Bezug au solche Beispiele beme k e
Wilhelm on Humbold ich ig: "Alle Sp achen en hal en anscheinend Wö e ,
die öllig un e schiedliche Bedeu ungen mi öllig iden ischen Klängen haben,
und somi können diese Wö e zweideu ig e s anden we den" (Humbold
2000: 275). zahl eiche Beispiele mi dem Toponym babá/babá sind eine
Mani es a ion de oponymischen Homonymie, die konsonan e geog aphische
Beg i e da s ellen, die olls ändig ode eilweise im Ausd ucksplan übe eins immen. Es gab also eine
Zinaida Pakholok. Was is das? Toponyme mi Wiede holung eines
Wo bildungselemen s 207 Übe agung des Onyms on einem Objek au ein
as Rudimen s o ancien Thinking ( o S a emen o he P oblem)
ande es, ang enzend an ihn im Namen de S ad , des Do es, des Aul, des
Flusses, des Be ges, de Gebi gske e in Ve bindung mi seine Zusa zung
du ch e schiedene geog aphische Beg i e, die das Gebie cha ak e isie en.
3.2. Wo bildungsmodell des Übe gangs on Appella i ohne Wiede holung in Onym
De Übe gang on Appella i in Onym kann als Folge de Wiede holung eines
Wo es au e en, das eine bila e ale S uk u ha und das philosophische
Gese z des Übe gangs on quan i a i en zu quali a i en Ve ände ungen isuell
demons ie . In de Linguis ik inde es eine Mani es a ion au seman ische
Ebene, da ein Elemen , das zweimal ode meh mals wiede hol wi d, eine neue
Bedeu ung e lang (Pakholok 2013: 73). Die lexikalische Wiede holung is die in de
S uk u de lexikalisch-g amma ischen A und Weise, die Bedeu ung zu
e s ä ken. Das Ka a ac onym Dzhu -Dzhu (uk . Džu -Džu , K im a a isch
Cü -Cü ) is de Name eines mäch igen Wasse alls, de sich am Fluss ulu-uzen
an de Südküs e de K im be inde . Es wi d nie ocken, selbs in de
ockens en Zei des Jah es. Diese Eigenscha spiegel sich in de Seman ik
seines al en Namens wide , das aus dem wiede hol en a menischen Wo dzhu
(a menisch, wö lich Wasse -Wasse , was iel Wasse bedeu e ) abgelei e is .
Die E ymologie dieses Wo es, so Vasyl . Luchyk nach Edua d M. Mu zae ,
e klä die Bedeu ungen on S eam, Ri e und Kanal in pe sische und
adschische Sp ache (Luchyk 2014: 180). Nach unse e Meinung is es bei dem
Ve such, die bedeu ungs olle Bedeu ung des O snamens au zudecken,
o zuziehen, den Ve sionen Vo ang zu geben, die dem Wesen und dem Wesen des
Objek s nähe sind. Gleichzei ig, je äl e de geog aphische Name, des o
wah scheinliche is es, mi dem benann en See in Scho land e bunden zu
sein, en s and aus de Duplika ion eines Wo es, das au Ve wand e
zu ückge üh we den kann: Manx logh, al i isches loch, walisisch llwch, was
objec . Fo example, he limnonym Loch Lochy in he name o a eshwa e
"Wasse kö pe " bedeu e , sowie la einisches lacus, was "See" bedeu e
(Ha pe 2003). Das Su ix -y wu de dem wiede hol en Wo hinzuge üg . Das
Limnonym bedeu e "See-See". Ein g oße und um ang eiche Teil de
Toponymie Aus aliens wi d on Onymen bese z , die na ü liche geog aphische
Bedingungen und klima ische Me kmale bezeichnen. Dahe wi d de Zyklon im
no dwes lichen Teil des Landes "Willy Willy" genann (O lo 1978: 103). Das
Anemonym Willy Willy en s and aus de Wiede holung des englischen Wo es willy
[…] insidious.
214 benDRinė kaLba | 96 senuosius ie o a džius ie iniai gy en ojai kū ė, siekdami
į a dy i ie os geog a inį objek ą, jie a ojami ik am ik oje e i o ijoje i y a
plačiai papli ę šnekamojoje kalboje. Domėjimąsi šio ipo ie o a džiais lemia ai, kad
juose is išlikę liaudies meno b uožų, iš aiškingumo. Sie können In o ma ionen übe die
Besonde hei en de Spielbedingungen lie e n. A ikel analysie e ich in diesem Pe kel inių
i eksp esy ių kono acijų u inčių senųjų ie o a džių, susi o ma usių bend iniam
daik a a džiui iesiogiai i s an onimu, Beispiele plačiai papli usio pasika ojimų
a ojimo ezul a as. no minius ie o a džius kū ė un e schiedlichen eiklų a s o ai.
jieami iek šalyje, iek a p au inėje a ojėje e d ėje, iksuojami li e a ū inėje
kalboje. diese ūšies ie o a džiams būdingi okie žodžių da ybos modeliai: bend inio
daik a a džio e imas onimu, paka ojan skiemenį a ba p idedan a iksą,
paka ojan skiemenį i p idedan žodį, paka ojan žodį; bend inio daik a a džio
e imas onimu ie o a diniame žodžių junginyje, paka ojan šaknies mo emą i
paka ojan žodį. Žodžių da ybos modelių panaudojimas p iklauso nuo kai ku ių bend ųjų
egioninių ie o a džių sis ema klausimų iš i umo laipsnio. pa ies modelio ie o a džiai,
naudo i ski inguose žemynuose esan iems os pačios ūšies geog a iniams objek ams
į a dy i, odo, kad oks į a dijimo būdas bu o gana įp as as.
Pasi elkus e imologinę analizę nus a y a, kad ie o a džiuose pasika ojan ys žodžių
da ybos elemen ai odo seno inę žodžio kilmę, nes pasika ojimas a spindi objek y ią
ik o ę, ku ią asmuo nesąmoningai įsisa ina, įgydamas p ak inės pa i ies.
ie o a džiai, ku iuose pasika oja žodžių da ybos elemen as, kelia po eikį y inė i
senąjį objek ų į a dijimo ski ingos s uk ū os kalbomis me odą. sukū us ose kabose
a ojamų panašių ie o a džių egis ą, a si as ų galimybė palygin i i sug e in i gilias
is o ines šaknis u inčią jų onimiją. ESMINIAI ŽODŽIAI: onimas, ie o a dis,
pasika ojimas, skiemuo, šaknies mo ema, a iksas, žodis, žodžių da ybos modelis,
e imologische Analyse, paka ojamumas, seno inė mąs ysena.
zinaiDa PakHoLok
Lu sk Human De elopmen ins i u e
o he open in e na ional uni e si y “uk aine”
Geo gy Gongadze S aße 5
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