S aipsniai / A icles 155
ALISA STUNŽAITĖ
Ins i u ü die li auische Sp ache
ORCID-Id: o cid.o g/0000-0002-4816-2629 Die Da en we den on de ORCID-Diens s elle im Au ag de zus ändigen Behö den au de G undlage de in de Ve o dnung (EU) N .
Fo schungsbe eiche: Toponymie, kogni i e Onomas ik,
kogni i e Seman ik.
DOI: doi.o g/10.35321/all87-08
Mani es a ion de Physik
Bezi k INVILNIUS
D eimonie
Gam os ap aiškos Vilniaus apsk i ies
in de D imimonie
Anme kung
The cu en esea ch aims o shed some ligh on he concep ualiza ion o physis1 in he
D ymonyme aus dem heu igen Bezi k Vilnius. Die Fo schung besch änk sich au die Analyse on 65
Namen, die aus dem Ko pus on 787 D ymonymen ausgewähl wu den, die de zei o iziell im Gebie des
Bezi ks Vilnius unk ionie en. Die Da en wu den aus ged uck en (Onomas icon o Li huanias Fo es s
(Pa I, 1994)), elek onischen (Elec onic Na u e Ca alogue (www.eze ai21.l )) Quellen und in e ak i en
Ka en (Po al o Spa ial In o ma ion o Li huania (www.geopo a.l )) gesammel . Die S udie zeig ,
dass de Be eich de Physik im wei en Sinne eine eichhal ige Mo i a ionsquelle is . Die D ymonyme
wu den in zwei G uppen un e eil , diejenigen mi kla e Seman ik und Mo i a ion und diejenigen mi
unkla e Seman ik und Mo i a ion. Die D ymonyme mi kla e Seman ik und Mo i a ion
konzep ualisie en dominie ende Vege a ionsa en (21), Fauna (9), Wald yp (15) und die Besonde hei en
de Landscha (17). Die G uppe de unkla en Seman ik und Mo i a ion p äsen ie einen Übe blick
übe Namen, de en Konzep ualisie ung zweideu ig is , da de Beg i Physis mi dem g iechischen
φύσις e bunden is - P lanzen, Tie e und ande e Me kmale de Wel , die einen P ozess de Gebu und
des Todes du chlau en, de en s eh ode e schwinde (Gu h ie 1965;
K a och íl 2016: 20).
Die ak uelle Fo schung e wende den Beg i Physis im wei es en Sinne und bezeichne sowohl die
Elemen e de lebendigen Na u als auch die Me kmale des opog aphischen Relie s, die du ch
na ü liche U sachen ode menschliche Eing i e en s ehen, sich en wickeln und e ände n und schließlich s e ben ( e schwinden).
ALISA STUNŽAITĖ
156 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVII die Polysemie des mo i ie enden Appella i s (1), die
appella i e ode nominale Na u des
mo i a ing concep (5), o e en bo h (3).
KEYWORDS: Vilnius Coun y, D ymonyms, Konzep ualisie ung on
Toponymen, Physis, kogni i e Onomas ik.
ANOTACIJA Diese Ty imu wi d e eich , kokiomis gam os są okomis is koncep ualizuojami
d imonimai, unkcionuojan ys šių dienų Vilniaus apsk i yje. Ty imui wa en su ink i 787
gegenwä ige d imonimai. Duomenys wa en enkami iš ašy inių (Lie u os miškų a dynas
in e ak y ių žemėlapių (Lie u os e d inės in o macijos po alas (www. geopo al.l )) Die
(I dalis, 1994)) i elek oninių (Elek oninis gam os ka alogas (www.eze ai21.l )) šal inių bei iš
E gebnisse de Analyse zeigen, dass die Konzep e in die P ak ikan en 65 . Ti iamieji d imonimai
wa en suski s y i į d i dideles g upes: aiškios seman ikos i mo y acijos bei ne isai aiškios
seman ikos i mo y acijos. Aiškios seman ikos i mo y acijos d imonimai sind
koncep ualizuojami pe dominuojančios augmenijos ūšių (21), gy ūnijos (9), miško (15) ipo i
k aš o aizdžio ypa umų (17) są okas. Ne isai aiškios seman ikos i mo y acijos d imonimų g upė
(1), pa eikia a dų, ku ių koncep ualiza imas y a d ip asmiškas dėl mo y uojančių apelia y ų
polisemijos mo y uojančios są okos apelia y inės a iejų ik inės p igim ies (5) a ba dėl ab (3).
ESMINIAI ŽODŽIAI: Vilniaus apsk i is, d imonimai, oponimų koncep ualiza imas,
gam a, kogni y inė onomas ika.
Einlei ung
Die Deba e übe die Bedeu ung on Eigennamen is äuße s al . Wäh end es Schulen
gib , die die Idee un e s ü zen, dass Namen bedeu ungslos sind, d.h. sie haben nu
einen Bezug (K ipke 1972; Ullmann 1969: 33), lie e de kogni i e Ansa z zu
Onymanalyse Beweise da ü , dass Namen nich nu lexikalische Me kmale agen,
sonde n auch seman isch geladen sind und mi dem konzep uellen Inhal e bunden
sind (Be ezo ic 1991: 75; Ru 2001: 59; Leino 2011: 215). Die kogni i e Sich eines Namens
deu e da au hin, daß e iel meh zu sagen ha . Es bes eh aus meh e en
Schich en, die adi ionelle, Ve wand scha , Besi z und iele ande e Bindungen an
die umgebende Wel wide spiegeln (Langendonck 2013; Ainiala e al. 2016). Sobald eine
In e ak ion zwischen einem Menschen und de Umwel beginn , e häl jedes
unen deck e Land, jede lebende Na u kö pe ode jedes Phänomen einen Namen.
Dahe we den die Bedeu ungen on Namen mi dem Ve s ändnis de Wel des
Indi iduums e schlüssel . Mi ande en Wo en, die Namen beginnen, die
Wel anschauung wide zuspiegeln, die als die g undlegende Pe spek i e de Pe son
S aipsniai A ikel 157 und
Mani es a ion o Physis in Vilnius Coun y D ymonymy
e e y ques ion o exis ence is add essed; i is a cohe en image o wha is being
e s anden we den kann, au de sowohl Einzelpe sonen als auch Gemeinscha en
ane kann we den (Si e 2015: 24; Głaz 2017: 35). Wenn die Wah nehmung de Wel das
Wel bild p äg , is es ein kogni i e P ozess, und e häng on subjek i en U eile
ab, die eine Pe son on de Gemeinscha au e leg wu den. Dies üh zu de Idee,
dass Toponyme, wie Ilona Mickienė und Ri a Ba anauskienė (2019: 60) besch eiben, eine
Bo scha aus de Ve gangenhei sind, die die Geschich e de li auischen Na ion, ih
geis iges und ma e ielles Leben, ih en Haushal und die Beziehung zu umliegenden
Umgebung wide spiegel . Die Sp ache is ein bedeu endes Elemen de Wel sich , sie
übe äg die kul u elle Reali ä , und somi ühlen die Mi gliede de Gemeinscha
mi demselben sp achlichen Hin e g und eine his o ische Kon inui ä (Fong, Chuang
na u e o place names makes i easie o add ess he eal wo ld (Vasil’e a 2007).
2004: 8; K amsch 1998). Die sp achlichen Auße dem gib es Namen in jede
Gesellscha . Dahe könn en sie als kul u elle Uni e salen wah genommen we den
(Al o d 1988). Die lexikalische Fo m on Onymen soll e jedoch nich on de
seman ischen Fo m ge enn we den, da es nu du ch Seman ik möglich is , einen
Weg on de sp achlichen Wel in die eale zu nehmen (Te Minaso a 2000: 46 […] 47). Da
Toponyme ein Teil des sp achlichen Sys ems sind und in allen Sp achen de Wel
o kommen, üh ih e Exis enz zu de Vo s ellung, dass sie die Beweise ü die
In e ak ionen zwischen Mensch und Na u bewah en. Sie basie en schließlich au
den Eind ücken de Bewohne übe die Objek e de Reali ä . Lang is ige Kon ak e zwischen Menschen und lebende Na u bilden ein spezi isches Bild des Gebie s
(Vasile a 2007: 96). Was is das?
Geleh e haben die Ko ela ion zwischen Physis und Toponymie beobach e . Sousa
und Ga cia-Mu ilo (2001: 391) s ellen beispielsweise in F age, ob sich
Landscha s e ände ungen in O snamen wide spiegeln. Ih e Fo schung komm zu
dem Schluss, dass ein solche Wandel o he sch , und disku ie , wie eine solche
Ve schiebung wah genommen wi d. Fagúndez und Izco (2016) behaup en, dass die an
einem bes imm en O o kommenden A en in Toponymen kodie we den können,
die die biologische Viel al des O es bezeichnen. Gied ė Becony ė e al. (2019)
un e such en genaue die Ko ela ion zwischen den Phy olexemen und Zoolexemen
mi Oikonymen in Li auen. Pa el Sko upa (2021) analysie e Toponyme, die die Beg i e
Flo a und Fauna als Zeichen na ionale und kul u elle Iden i ä en hal en. Im
Allgemeinen bezeichnen Toponyme, die den Beg i Flo a und Fauna en hal en, O e,
die on bes imm en A en ode dich e b ei e en P lanzen bewohn we den; solche
Namen en hüllen nich unbeding alle ü die Region ypischen lebenden
37; Sapa o e al. 2021: 96; Vasil’e a 2007). The esea ch men ioned abo e
Na u en i ä en. S a dessen en hüllen sie die spezi ischen Elemen e, die zu den
Un e scheidungsme kmalen eines O es we den (Sko upa 2021: gib einen ai en
G und ü eine wei e e Un e suchung on Toponymen, die om Konzep de Na u mo i ie sind. Die Ve kö pe ung on Physis in den D ymonymen des Bezi ks Vilnius wu de on Wissenscha le n noch nich angegangen. Dahe soll e die ak uelle Fo schung
ALISA STUNŽAITĖ
158 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVII beleuch e die Landscha sme kmale und die
egionalspezi ische biologische Viel al und un e s eich die dominie enden A en
eines O es. Diese A ikel basie au de Analyse de Konzep ualisie ung on physis
in den D ymonymen aus dem heu igen Vilnius Coun y. Mickienė und Bieliauskai ė (2018)
s ellen es , dass Wälde Teil eine sich s ändig e ände nden Landscha sind, und es
is we oll, ih e Namen ab und zu zu un e suchen. De heu ige Bezi k Vilnius is ein
bewalde es Land. Hie machen Wälde 43,9% des Gebie s aus (VLEe). Zwei ellos agen
ih e Namen we olle Kenn nisse übe die Umgebung und sind be ei , die
Besonde hei en de Landscha , de Flo a und de Fauna de Region zu en hüllen. in
den D ymonymen des heu igen Bezi ks Vilnius. Fo schungsma e ial und Quellen. De
The aim o he cu en esea ch is o iden i y he concep s o physis enc yp ed
Um ang de ak uellen Fo schung um ass 65 D ymonyme, die die Konzep e de Physis
wide spiegeln. Diese Namen wu den aus dem Ko pus on 787 D ymonymen ausgewähl ,
die de zei o iziell inne halb de heu igen G enzen des Bezi ks Vilnius unk ionie en.
Die Namen wu den sowohl aus elek onischen als auch aus ged uck en Quellen
gesammel . D ymonyme, die on den umliegenden Siedlungen ode Gewässe n
mo i ie wu den, wu den in de Un e suchung au gegeben. Diese Waldnamen olgen
dem me onymischen Namensmus e und bezeichnen die Ve bindung zwischen dem
Namen de Siedlung ode des Wasse kö pe s und dem D ymonym. Sie agen keine
signi ikan e seman ische Ladung (Reszegi 2012:
5). Sie bilden jedoch den bedeu ends en Teil alle D ymonyme des Ko pus, d. h. 577
Waldnamen sind mi ande en Toponymen und/ode Hyd onymen e bunden. Dahe sind
65 on 210 D ymonymen mi dem Konzep de Physis e bunden, was es zu eine ela i
eichlich o handenen Mo i a ionsquelle mach . Fo schungsme hodik. De Rahmen ü
die D ymonymanalyse s amm aus den Fo schungsmodellen on Aleksand as Vanagas
(1981), Dalia S ide skienė (2016, 2017; 2019; 2022), Ilona Mickienė, Ri a Ba anauskienė (2019),
Pa el Sko upa (2019; 2021; 2021a) und ande en. S ando , He kun und mögliche E ymone
und ih e Bedeu ungen we den ü jedes un e such e D ymonym angegeben. Die
mo i ie enden Appella i e we den aus e-Wö e büche n de T adi ion de kogni i en
Onomas ik-Analyse abge u en; Dahe behaup e sie, dass alle Namen eine Bedeu ung
Li huanian, Russian, Polish, and Bela usian languages. The esea ch ollows he
haben. Das Modell de konzep uellen Inhal s e wi klichung du ch Sp ache wi d mi
Bezug au Nicola Dob ič (2010) übe nommen. Die Konzep ualisie ung de D ymonyme
wi d du ch die Quell- und Zieldomänen e anschaulich , wo die Quelle ein Appella i is
und das Ziel ein D ymonym is , d.h. Appella i → konzep uelle S uk u → D ymonym. Die
angenommenen Theo ien de Namenskonzep ualisie ung be assen sich mi de
Iden i izie ung de konzep ionellen S uk u , die die P ägung eines Namens mo i ie .
2 Siehe D ymonym Quellen und Re e enzen.
S aipsniai A ikel 159 und
Mani es a ion o Physis in Vilnius Coun y D ymonymy
Die ak uelle Fo schung eil die analysie en D ymonyme in zwei G uppen au :
clea seman ics and mo i a ion and hose o obscu e seman ics and mo i a ion.
1. DRYMONYME de kla en Seman ik
Und die Mo i a ion
Die de zei ige G uppe de D ymonyme bes eh aus Namen, die bei de
Iden i izie ung ih e Mo i a ion keine Zweideu igkei da s ellen. Diese D ymonyme
a e mo i a ed by he domain o physis and in ol e he concep s o ege a ion
bezeichnen A en, Tie e, Wald ypen und Besonde hei en de Waldlandscha .
Beme kenswe is , daß die meis en Namen Li h sind. Su -ynas, -ynė, in hin e en
Fällen, -y ė De i a e. Diese Su ix-De i a e olgen eine langjäh igen
Namensgebungs adi ion in de li auischen Sp ache. No male weise bezeichnen sie
die Ansammlung on P lanzen ode ande en Objek en de lebenden Na u , sel ene
lebende K ea u en an einem O . Dahe we den sie in de Regel in Toponymen ge unden (Amb azas 1995: 184 […] 185).
1.1. D ymonyme, die die Vege a ionsa en wide spiegeln
A ie ỹnė (V D) spiegel die Konzep ualisie ung de dominie enden Bee en im Gebie
wide . Es lei e sich on Li h ab. a ie ỹnė, a ie ýnas […] Himbee büsche, ein O , an
dem Himbee en wachsen[…] (LVŽ I: 243) und olg dem Mus e de Konzep ualisie ung:
Li h. a ie ỹnė, a ie ýnas → ein Wald, in dem Himbee en wachsen → A ie ỹnė. žuolýnas
(V D, Ukm D) könn e mi Li h e wand sein. ąžuolýnas Eichenwald (LVŽ I: 271), de aus
Li h gebilde wu de. […]žuolas […] Eiche[…] + Li h. Su -ynas. Die anspa en e
Benennung bedeu e , dass Eichen das Gebie des Waldes bedecken, und wi d du ch
das olgende Modell konzipie : Li h. žuolýnas → ein Wald on Eichen → žuolýnas.
Die olgenden D ymonyme könn en in de G uppe p äsen ie we den, da alle mi dem
G undlexem be ž- gebilde we den: Be žýnas (Šlčn D, Ukm D), Be žynlis (Š D), Be žý ė
(Ukm D) und Be žẽliai (Ukm D). Alle diese D ymonyme beinhal en das Konzep on Li h.
bé žas […] Bla baum mi weiße Rinde, eine Bi ke[…] (LKŽe). Die Konzep ualisie ung
on beiden un e scheide sich jedoch ge ing ügig. Beispielsweise e wende
Be žýnas die Idee des mi Bi ken bedeck en O es: Li h. Be žýnas → ein Bi kenwald →
Be žýnas. So wie Be žý ė, Li h. be ž- + Li h. Su -y ė → ein Bi kenwald → Be žý ė.
Be žynlis wi d wah scheinlich mi de G öße on Bäumen ode Wald als solche in
Ve bindung geb ach , da Su -ėlis in den meis en Fällen en wede die kleine e G öße
eine Einhei ode Ve gnügen bedeu e . ( gl. U bu is 2009: 330): Li h. be ž- + Li h. -yn + Li h. Su -ėlis → ein kleine Wald
ALISA STUNŽAITĖ
160 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVII
on (nied igen) Bi ken → Be žynlis ode Li h. be ž- + Li h. Su -yn + Li h. Su -ėlis → ein angenehme Wald
on Bi ken → Be žynlis. Be žẽliai wu de on demselben Konzep , Li h, mo i ie . Su -elis, das in diesem
Fall wah scheinlich mi Kleinhei e bunden is (U bu is ibid.). Es is auch zu beach en, dass de Name
eine Plu al o m is . Dahe könn e das Konzep ualisie ungsmodell un e Be ücksich igung alle
Beweise olgende A sein: be ž- + Li h. Su -eliai → ein Wald aus nied igen ode neu gep lanz en Bi ken
→ Be žẽliai. Die Mani es a ion de slawischen Sp achen is in Bo as (Šlčn D) e schlüssel . De Name
lei e sich on Rus ab. Bo […] Nadelwald, Kie e nwald[…] ode Bel. Bo ‘clean, de Name äg das
Konzep de Kie e . Dahe könn e es als: Rus konzipie we den. Bo Bel. Ich bin hie . Bo Pol. ode so. →
old, pine o es ’, o Pol. bo ‘pine o es , o es ’ (LVŽ III: 538). In all cases, he
ein Kie e nwald → Bo as. is mi Li h e wand . b uknỹnė, b uknýnas ein O , an dem Lingonbee en
wachsen, wo es iele Lingonbee en gib (LVŽ I: 574). Dahe is de Name nu eine Übe agung de
B uknỹnė (Šlčn D) is ano he example o be ies sp ead in he e i o y and
dominie enden Bee ena im Wald: Li h. B uknỹnė, b uknýnas → ein Wald, in dem Lingonbee en wachsen →
B uknỹnė.3 D ebulỹnė (V D) is mi Li h e bunden. d ebulýnas, d ebulỹnė […] ein Wald olle Bäume mi
zi e nden Blä e n, (Populus emula), eine Aspe[…] (LVŽ II: 324). De Name übe äg di ek , welche
Bauma en in de Gegend e b ei e sind, und dahe is das Konzep ualisie ungsmodell: d ebulỹnė → ein
Aspenwald → D ebulỹnė. Eglýnas (V D, Šlčn D) und Eglynlis (Š nč D) können auch in eine G uppe analysie
we den. Beide sind mi Li h e bunden. Eglýnas, eglỹnė […] ein Tannenwald[…] (LVŽ II:464). Obwohl die
D ymonyme das gleiche G undlexem eilen, können sie sich in de Bedeu ung leich un e scheiden. Die
Mo i a ion on Eglýnas is ziemlich anspa en : Li h. Eglýnas → ein Tannenwald → Eglýnas. Es gib
jedoch meh zu besp echen in Bezug au Eglyn[…]lis, da sein Ve kleine ungswo mi Li h gebilde
wu de. Su -ėlis4 soll e mi dem Konzep de Kleinigkei zusammenhängen. Die ge inge G öße des Waldes
könn e als Ma kie ung ü diesen Namen gedien haben. Es kann auch plausibel sein, dass de Name in
Bezug au die G öße de Tannen zu diese Zei gep äg wu de, d. h. die Tannen könn en ehe nied ig
gewesen sein, neu gep lanz . 3 Es is zu beach en, dass sowohl A ie ỹnė als auch B uknỹnė Wälde sind,
in de en Umgebung Dö e mi dem gleichen Namen liegen, gl. A ie ỹnė x A ie ỹnė und B uknỹnė x
B uknỹnė; Diese D ymonyme wa en jedoch die Quellen de Oikonym-Mo i a ion. Die Bee en sind in den
Waldgebie en e b ei e . Dahe wa es unwah scheinlich, dass die Dö e in den Gebie en gebau
wu den, in denen diese Bee en wachsen. Eine übe zeugende e Theo ie besag , daß diese Bee en in den
Consequen ly, he ollowing concep ual model could ha e been employed o
Wälde n wachsen und die Dö e , die hie geg ünde wu den, e s spä e ih en Namen e hiel en.
names we e no omi ed om he lis o he onyms unde in es iga ion as we i mly belie e ha
Siehe 4 . U bu is 2009: 330 Jah e.
S aipsniai A ikel 161 und
Mani es a ion o Physis in Vilnius Coun y D ymonymy
mo i ie en ein D ymonym: Li h. eglyn- + Li h. Su -ėlis → ein kleine Wald on
(nied ig/neulich gep lanz en) Tannen → Eglynlis.
Júodgi is (Ukm D) s amm wah scheinlich aus Li h. júodgi is, júodgi ė […]
Nadelbäume (Fich en, Kie e n), Wald[…] (LVŽ IV: 212). De Name übe äg das
Konzep de dominie ends en Bauma de Gegend - Nadelbäume: Li h.
júodgi is, júodgi ė → ein Nadelwald → Júodgi is.
Ein in e essan e Fall is Liepãbe žis (Šlčn D), ein zusammengese z es Onym, das
zwei Lexeme um ass . Die e s e is mi Li h e bunden. lepa eine Linde und die zwei e
mi Li h. bé žas eine Bi ke. De Name sag deu lich aus, dass die dominie enden A en
im Wald sowohl Linden als auch Bi ken sind. Die Konzep ualisie ung könn e wie olg
e anschaulich we den: lepa + bé žas → ein Wald on Linden und Bi ken → Liepãbe žis.
Liepýnas (El D) s amm aus Li h. liepýnas […] ein mi Linden bedeck e O , ein
Lindenwald[…] (LKŽe). De Name besch eib di ek den mi Linden bedeck en O ;
Dahe wi d es als Li h konzipie . Liepýnas → ein Lindenwald → Liepýnas. Namen wie
Pušýnas (Š D), Pušynlis (Ukm D) und Didžióji Pušs (Š nč D) sind du ch das gleiche
G undlexem Li h e bunden. puš-, abe wie in den oben analysie en Beispielen
un e scheiden sie sich in de Bedeu ung leich . Zum Beispiel komm Pušýnas aus Li h.
pušýnas […] Kie e nwald[…] (LKŽe), wo die Wu zel des Namens als: Li h konzipie wi d.
Pušýnas → ein Kie e nwald → Pušýnas. Pušynlis wi d, ähnlich wie die be ei s
o ges ell en D ymonyme, höchs wah scheinlich au g und on Li h mi dem Konzep
de Kleinigkei in Ve bindung geb ach . Su -ėlis5, und es kann diesem Modell de
Konzep ualisie ung olgen: Li h. Puš- + Li h. Su -yn - + Li h. Su -ėlis → ein kleine ode
angenehme Kie e nwald → Pušynlis. Schließlich soll e au einen zusammengese z en
Namen Didžióji Pušs hingewiesen we den, bei dem Li h. didỹsis, c . ddis, -, -ė, -ė, didžià
s ehen ü "beme kenswe ü sein Volumen, g oß" (LKŽe). Dieses D ymonym
bezeichne eine g oße Kie e im Wald, die als Ma kie ung ü den S ando dien e.
Dahe hä e die auße gewöhnliche G öße eine Kie e in den Namen e schlüssel we den sollen. Be ach en Sie die Konzep ualisie ung
model: Li h. didžióji + Li h. pušs → a o es wi h a huge pine ee → Didžióji
Pušs.
Die le z e in diese Ka ego ie is Še mukšnỹnė (Ukm D). Es is ein wei e es Beispiel
ü die Konzep ualisie ung de dominan en Bauma und is on Li h abgelei e .
še mukšnỹnė "ein O , an dem iele Rowanbäume wachsen" (LKŽe). Sein
Konzep ualisie ungsmodell lau e : Še mukšnỹnė → ein Wald on Rowans →
Še mukšnỹnė. Au den e s en Blick scheinen die Bedeu ungen diese D ymonyme
anspa en zu sein. Es is kla , welche Konzep e den Nominie ungsp ozess
mo i ie haben. Das Konzep de Vege a ion zeig die häu igs en Baum- ode
ande en P lanzena en in einem bes imm en Wald. Sie we en e was Lich au
De ails wie die G öße ode das mögliche Al e des Waldes zu de Zei , als e benann wu de. Schließlich en hüllen diese D ymonyme das emo ionale
5 Vgl. U bu is 2009: 330 Jah e.
ALISA STUNŽAITĖ
162 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVII We on Bäumen ü das na ionale Wel bild.
Es wi d angenommen, dass jede Baum in de al en li auischen Kul u mi de
Mani es a ion e schiedene Go hei en e bunden wa , die häu igs en A en
wa en Eichen, Linden, Bi ken und Kie e n (Klimka 2011; Vai ke ičius 2013). Das Konzep
de Vege a ionsa en dien e als Mo i a ions ak o ü 21 D ymonyme, die je z im
Bezi k Vilnius unk ionie en.
1.2. D ymonyme, die den Wald yp wide spiegeln
Das Konzep des Wald yps schein die zwei häu igs e Quelle ü die
Konzep ualisie ung on D ymonymen im Physis-Domain zu sein. Obwohl einige
Bedeu ungen ziemlich o ensich lich e scheinen, o enba en sie bes imm e
Besonde hei en de bewalde en O e, die sie benennen.
A žalýnas (Ukm D) is on Li h abgelei e . Appella i a žalýnas ein O , an dem
iele Nachkommen wachsen; junge Wald[…] (LVŽ I: 213). Es wi d das Konzep de
neu gep lanz en Bäume e wende : Li h. A žalýnas → ein junge Wald → A žalýnas.
Gi ià (V D, Ukm D), Gi ẽlė (V D, V D, El D, Š čn D) und Gi elka (Š D) sind aus demselben
G undlexem Li h abgelei e . Mädchen. Gi ià wu de on Li h mo i ie . gi ià […]big
o es […] (LVŽ III: 198), seine Konzep ualisie ung wi d wie olg da ges ell : Li h.
Gi ià → g oße Wald → Gi ià. Das D ymonym Gi ẽlė soll e in allen Fällen om
Appella i Li h beein luss wo den sein. Gi ià, das is ein g oße Wald, abe Li h.
Su -elė bedeu e das Konzep de Kleinigkei . De Wald konn e jedoch nich
gleichzei ig g oß und klein sein. Dahe soll e es logische sein, das Su -elė mi de
Bedeu ung des Ve gnügens zu e binden (Ub u is 2009: 310). Dahe soll e de Name
als: Li h konzipie wo den sein. Gi - + Li h. Su -elė → du ch das slawische Su
a plesan o es → Gi ẽlė. The concep ualiza ion model o Gi elka is in luenced
-ka/-ka, das no male weise in den Ve kleine ungs o men e wende wi d, die das
Konzep de Kleinigkei ode des Ve gnügens ausd ücken ( gl. Vo onina 2012: 15).
Wie in Gi ẽlė schein die seman ische Ladung de kleinen G öße unlogisch, is es
he Su exp esses he concep o pleasu e: Li h. gi - + Li h. Su -el + Sla . Su
wah scheinlich, dass -ka/-ka → ein angenehme Wald → Gi elka. De Nachname in
diese G uppe dien auch als oponymisches Denkmal, das den Ein luss de
slawischen Sp achen au die na ionale Wel anschauung übe äg .
Gõjus (El D, Š D) wi d mi Hil e de slawischen Wu zel гaй, Li h gebilde . gõjus
[…] ein kleine , wunde schöne Wald, Ga en[…] (LKŽe; LVŽ III: 237). Die Beg i e
Kleinigkei und Ve gnügen sind im Namen e wende . Die olgende
Konzep ualisie ung wi d en hüll : Slaw. гaй → ein kleine , wunde schöne Wald →
Gõjus. De slawische U sp ung des Onym soll e nich unbeme k bleiben, da e
we olle In o ma ionen übe den Ein luss de slawischen Sp achen au die li auischen Lände eien lie e .
S aipsniai A ikel 163 und
Mani es a ion o Physis in Vilnius Coun y D ymonymy
K mai (Š D) könn e aus Li h s ammen. K […]mai […] ein junge Wald aus kleinen
Bäumen[…] (LKŽe). Die Konzep ualisie ung des D ymonyms könn e sein: Li h.
K mai → ein Wald aus jungen und kleinen Bäumen → K mai.
De Ein luss de slawischen Sp achen wi d in Maladakas (Šlčn D) beobach e , de
mi Slawisch in Ve bindung geb ach we den könn e. Lexemes, d.h. Rus. Молод, -а
(BTSe); Das is Bel. Mode a o (Ska nik.by); In beiden Fällen wi d de Beg i de
Jugend beobach e . Alle dings, Rus. Молод, -а be on auch die Bedeu ung on
"e was, das kü zlich e schienen is , begann zu exis ie en ode zu wachsen"
(BTSe). An diesem Punk konn e die Übe agung des jungen Waldes beobach e
we den. Dahe kann es das olgende Konzep ualisie ungsmodell haben: Rus. Mlad,
-a; Das is Bel. Mode na → ein Wald on kü zlich gep lanz en Bäumen → Maladakas.
Medelýnas (Ukm D) is mi Li h e wand . Mi elýnas […] ein O zum Anbau on
Bäumen und Obs bäumen, A bo e um[…] (LKŽe). Diese Bezeichnung bedeu e , daß das
Gebie mögliche weise on Obs bäumen bedeck is und do angebau wi d. Das
Konzep wi d als Li h übe agen. Medelýnas → ein Wald on Bäumen/F uch bäumen →
Medelýnas. Samãnis (El D) könn e mi Li h in Ve bindung geb ach we den. Samãnis
[…]lebend im Moos, aus Moos[…] (LKŽe). Das D ymonym konzep ualisie die
Vege a ion, die wah scheinlich das Land und die Bäume im Wald bedeck : Li h. Samãnis
→ ein mi Moos bedeck e Wald → Samãnis.
Tañkmiškis (T ak D) is ein zusammengese z e Name, de aus zwei Li hs gebilde
ánkus ‘consis ing o closely spaced equal pa s, dense’ and Li h. mškas ‘a place
wu de. Lexemes, die mi Bäumen bedeck sind, ein Wald […] (LKŽe). Die seman ische
Belas ung des Namens bedeu e , dass de Wald du ch seine üppige Vege a ion
gekennzeichne sein könn e. Dahe wi d de Name als: Li h konzipie . Tankus + Li h.
mškas → ein Wald mi dich e Vege a ion → Tañkmiškis.
Es bes eh kein Zwei el, daß diese Onymen seman isch mo i ie wa en. Sie
en hüllen die Konzep e on G öße, Vege a ionsdich e, Schönhei und Al e des
Waldes. Insgesam en häl diese Passage 15 D ymonyme, on denen die Meh hei
li auischen U sp ungs is (12), zwei sind on den slawischen Sp achen beein luss
und eines is ein kon aminie es D ymonym, das eine slawische Beugung en häl .
o he languages spoken in he neighbou ing coun ies is ine i able, as Li huania
De Ein luss ha eine gemeinsame Geschich e mi slawischen Kul u en.
1.3. D ymonyms Re lec ing Landscape
In diesem Kapi el we den Namen o ges ell , die den Landscha scha ak e eines
bes imm en Gebie s wide spiegeln. Es lohn sich, au Aleksand as Vanagas (1981: 20)
zu e weisen, de e klä e, dass alle Landscha sme kmale spezi ische Namen
haben. Dahe sind Hyd onymen, die ih e Namen aus diesen Besonde hei en e hal en haben,
ALISA STUNŽAITĖ
170 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVII-Modelle, es soll e die A en im Wald ode in de
Umgebung wide spiegeln. Wenn es jedoch G ünde gäbe, das Konzep eines Fisches in
den Wald zu übe agen, wä e das Konzep ualisie ungsmodell: Li h. ká pis → ein Wald,
in dem Ka p en in den Teichen, Flüssen → Ká pių mškas leben. Es is auch möglich, einen
Blick au das D ymonym Lapẽli mškas (Š D) zu we en, das on Li h mo i ie wo den
sein könn e. PN Lapẽlis, das nich im un e such en Bezi k ge unden wu de15,
exis ie jedoch au dem Gebie Li auens. Dahe können die besi zenden Bindungen
en hüll we den: Li h. PN Lapẽlis → ein Wald im Besi z on Lapẽlis → Lapẽlių mškas. Die
appella i e Na u des Onym soll e nich auße Ach gelassen we den, da es
mögliche weise mi Li h in Ve bindung geb ach wu de. lapẽlis, das is die
Ve kleine ung ü Li h. lãpas […]a lea […] (LKŽe), de G und ü eine solche Mo i a ion
könn e die A de Bäume im Wald gewesen sein: Li h. Lapẽlis → ein Laubwald → Lapẽlių
mškas. Das D ymonym könn e jedoch auch mi Li h e wand sein. lãpė […]a ox[…],
und wenn diese Ve sion p äsen ie wi d, soll e de Name des Waldes die Ta sache
wide spiegeln, dass es in dem Wald Füchse gib : Li h. lãpė + Li h. Su -elis → ein Wald, in
dem Füchse leben → Lapẽlių mškas.
Schluss olge ungen
Um die Analyse de D ymonyme des heu igen Bezi ks Vilnius zusammenzu assen,
könn en meh e e Schluss olge ungen gezogen we den: 1. De Be eich de
Physik is eine ela i p oduk i e Mo i a ionsquelle; 65 on 787 D ymonymen
wu den du ch die Bilde on Physis konzipie . 2. Die un e such en D ymonyme
lassen sich in zwei G uppen un e eilen: die mi kla e Seman ik und Mo i a ion
und die mi unkla e Seman ik und Mo i a ion. A. Die Mani es a ion de Physis in
de G uppe de kla en Seman ik und Mo i a ion wi d du ch Konzep e wie a) die
o he schende Vege a ion (21), b) de Wald yp (15), c) die Besonde hei en de
Landscha (17), und e) die Fauna (9).
B. Die G uppe de D ymonyme mi unkla e Seman ik und Mo i a ion en häl
Onymen, die a) au g und de Polysemie des mo i ie enden Konzep s (1)
zweideu ig sind; b) en wede appella i und/ode eigennamlich sind (5), und c)
we den en wede du ch ein polysemisches Appella i ode du ch
Eigennamen mo i ie (3).
3. Die Analyse de oben o ges ell en D ymonyme zeig die Bedeu ung de
Physis ü die na ionale Wel anschauung. D ymonyme, die bei
15 Vgl. Das is PDBe.
S aipsniai / A icles 171
Mani es a ion o Physis in Vilnius Coun y D ymonymy
Au den e s en Blick agen sie keine seman ische Ladung, o enba en, welche
biologische Viel al und opog aphische E leich e ung de Region gemeinsam is
und übe mi eln, was ü die damalige Be ölke ung wi klich wich ig wa .
Abkü zungen
Das is Bel. Weiß ussisch; c . […] e gleichen; D Bezi k; El Elek nai; e al. […]
und ande e; Das is Li h. Li auisch; PN pe sönliche Name; Das is Pol.
Polnisch; P ä ix Russisch. Russisch; Das is Slawisch. Slawisch; Su […]
Su ix; Šlčn Šačininkai; Š Š in os; Š čn […] Š enčiónys; n S ad ; T ak […] T ãkai; Ukm […] Ukme g[…]; V […] Vlnius.
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Gam os ap aiškos Vilniaus apsk i ies
in de D imimonie
SANTRAUKA Dieses Un e suchungsobjek is gam os są okomis mo y uo i Vilniaus apsk i ies
d imonimai. 787 a ink ų a dų, unkcionuojančių šių dienų Vilniaus apsk i yje, 65-iuose sind
įp asmin i linkėse esančiomis gy en ie ėmis a hid onimais. Aus iso solchen a dų is 577. Taigi
gam os koncep ai. Į y imo lauką nepa eko d imonimai, ku ių mo y acija siejama su apy-
galima eig i, kad gam os koncep as is gana u ingas d imonimų mo y acijos šal inis.
Aiškios seman ikos i mo y acijos d imonimai bilden beinahe 88 p ozen de behandel en
a dų, . y. 57 a dai. Juose is įp asmin i dominuojančios augmenijos (21), papli usios
gy ūnijos (4), miško ipo (15) i miško k aš o aizdžio (17) koncep ai. Ne isai aiškios seman ikos
i mo y acijos d imonimai y a nulem i mo y uojančių apelia y ų polisemijos (1),
mo y uojančios są okos apelia y inės a ba ik inės p igim ies (4), o kai ku iais a ejais
abiejų (3). Ty imas p iklauso kogni y inės onomas ikos pa adigmai, dahe eigiama, kad allen
a dams is būdinga seman inė įk o a. Va dų koncep ualiza imas pa eikiamas pe šal inio i
ikslo s i is, iš ku ių šal inis y a apelia y as, o ikslas d imonimas, . y. apelia y as →
koncep ualioji → s uk u a d imonimas. Dieses modelis ai Nicolo Dob ičiaus (2010)
o geschlagen modelio adap acija, ealizuo a au o iaus wissenscha lichen da buose apie
kogni y inį a dų aspek ą i ėliau aiky a Lie u os mokslininkų da buose (ž . Sko upa 2021;
2021a).
Neabejojama, kad oponimai a spindi žmonių pasaulė aizdį, juose išlieka įp asmin a au os
is o ija, d asinis i ma e ialus gy enimas, bui is i san ykis su supančia aplinka
ALISA STUNŽAITĖ
176 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXVII
(Mickienė, Ba anauskienė, 2019) Die Geschich e des Landes. Gam a is eines iš žmoniją
supančių elemen ų, aigi oponimai, iš ku ių i d imonimai, ne ik gali a skleis i, be i
a skleidžia žmogaus bei gam os są eikos duomenis. Die Themen de Toponymie sind gana
dažna: ap a iami k aš o aizdžio pokyčių a spindžiai (Ga cia-Mu ilo 2001), oponimuose
įp asmin a ie o ės biologinė į ai o ė (Fagundez, Izco 2016), oikonimuose išlik gy ęosios
gam os objek ai (Becony ė e al. 2019), į lo os i aunos elemen ą saugančius oponimus
ž elgi kaipama į e ninio i apa ū inio kul umo ženklus (Sko upa 2021). Vilniaus apsk i ies
d imonimai iki šiol nebu o i iami gam os koncep ualiza imo aspek u, odėl šio y imo
biologinę į ai o ę, k aš o aizdžio ypa umus bei dominuojančias augmenijos i gy ūnijos
duomenys a skleis e i o inę ūšis, aip iš yškindami šio egiono gam inį pasaulė aizdį.
Į eik a 2022 m. Rugpjūčio 23 Jah e al .
ALISA STUNŽAITĖ
Li auische Sp achins i u e
Pe o Vileišio g. 5, LT-10308 Vilnius, Lie u a
alisa.s unzai e@ ilnius ech.l