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Terms in Texts and the Challenge for Terminology Management

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Terms in Texts and the Challenge for Terminology Management

Author: Klaus-Dirk Schmitz
Year: 2015
Source: https://journals.lki.lt/terminologija/article/download/516/606
1Te minologie | 2015 | 22 Jah e
Beg i e in Tex en und die
He aus o de ung ü das Te minologiemanagemen
KLAUS-DIRK SCHMITZ
KEYWORDS: Te minologiemanagemen , Beg i sausg ündung, Konzep o ien ie ung,
Beg i sau onomie, e minologische Ein ag, Synonymie, Meh deu igkei
1. Theo e ische G undlagen
Te minologie wi d als "Menge on Bezeichnungen de inie , die eine besonde en
Sp ache gehö en" (iSO 1087 […] 1:2000). Diese in e na ionale De ini ion bezieh
sich meh au den Rep äsen a ions eil de speziellen Sp achkommunika ion und
igno ie die konzep ionelle Sich hin e den Bezeichnungen. Eine um assende e
De ini ion wi d in de deu schen Te minologies anda d DiN 2342:2011 gegeben, wo
"Te minologie die Menge ode das In en a on Konzep en und ih en
Da s ellungen in einem bes imm en Fachgebie is ". Diese De ini ion um ass
nich nu das Konzep als einen wich igen Aspek de Te minologie; Es zeig
auch einen b ei e en Blick au die Konzep -Rep äsen a ionssei e de
Te minologie, indem es nich au Beg i e ode ande e sp achbezogene
Bezeichnungen besch änk wi d und du ch die Einbeziehung on Symbolen,
Ikonen, Ges en ode ande en Mul imedia-Rep äsen a ionen. Um die Beziehung
zwischen Konzep und Beg i zu e klä en, haben Te minologie-Theo e ike und
Fo sche das sogenann e "semio ische D eieck" angepass , das on den
ame ikanischen Linguis en C. K. Ogden und i. A. Richa ds (Ogden, Richa ds 1923: 11)
einge üh wu de, um die Beziehung zwischen Konzep en und Beg i en zu
e klä en (Abbildung 1). Das D eieck ha eine lange Geschich e on Modi ika ionen
und In e p e a ionen du chlau en und wu de auch on meh e en Sei en als eine
übe mäßige Ve ein achung ode Falschda s ellung de komplexen Beziehungen,
die zwischen Konzep en und Beg i en exis ie en, angeg i en. T o z de
K i ik, die gegen das D eieck e hoben wu de, mach seine Ein achhei es zu
einem ausgezeichne en We kzeug zu Ve anschaulichung on
Konzep -Beg i -Beziehungen ü Menschen, die ge ade e s an angen,
Beg i e in Tex en zu iden i izie en und e minologische Da enein äge zu e s ellen, um sie zu dokumen ie en. Ande e und komplexe e Modelle we den in A n z, Pich , Schmi z (2014: 41 .) besch ieben.
1 6 Klaus-Di k Schmi z | Beg i e in Tex en und die He aus o de ung | ü das
Te minologiemanagemen Te minologisches D eieck (basie end au Ogden,
Richa ds 1923) Konzep e sind kogni i e Ve e e (gedankliche Ve e e
(Felbe , Budin 1989: 69)) ü Objek e, die sich aus de Ta sache e geben, dass
Menschen die gemeinsamen Me kmale e kennen, die in eine Meh hei
einzelne Objek e desselben Typs exis ie en, und dann diese Me kmale
speiche n und sie e wenden, um O dnung in de Wel de Objek e
au zue legen, um ein gegensei iges Ve s ändnis zu e eichen, wenn sie mi
ande en Menschen kommunizie en. iSO 1087 […]1:2000 de inie ein Konzep als
eine "Einhei des Wissens, die du ch eine einziga ige Kombina ion on
Eigenscha en gescha en wi d", und DiN 2342:2011 besch eib ein Konzep
noch explizi e als eine "Einhei des Denkens, die aus Me kmalen bes eh , die
du ch die Ka ego isie ung on Objek en mi eine Reihe iden ische
Eigenscha en abgelei e we den".
Beide S anda ds geben in eine Anme kung an, dass Konzep e nich
no wendige weise an bes imm e Sp achen gebunden sind, sonde n de
kul u elle, soziale und echnische Hin e g und de Menschen, die die Konzep e
e zeugen, und die Umgebungen, in denen die Konzep e e wende we den, die
A und Weise beein lussen, wie sie sich in jede gegebenen Si ua ion
mani es ie en. Regionale Un e schiede inne halb eine Sp achgemeinscha
(z. B. Deu schland und Ös e eich) können zu un e schiedlichen
konzep ionellen O ien ie ungen ü denselben Beg i üh en, wäh end eine
kul u elle Gemeinscha , in de e schiedene Sp achen gesp ochen we den (z.
B. die Schweiz), das iden ische Konzep , das du ch meh e e Beg i e in
e schiedenen Sp achen da ges ell wi d, zuweisen kann. Da Konzep e
men ale ode kogni i e Da s ellungen sind, b auchen wi De ini ionen, um
Konzep e zu e klä en und zu besch eiben. In den meis en Fällen beziehen sich
die De ini ionen au ande e Konzep e (z. B. das übe geo dne e Konzep ) und e wähnen spezi ische Me kmale, die ü das zu de inie ende Konzep einziga ig und ypisch sind. Au de G undlage on De ini ionen und Konzep me kmalen is es möglich,
1Te minologija | 2015 | 22 Konzep e zueinande und um e minologische
Konzep sys eme, Taxonomien, On ologien ode ande e
Wissenso ganisa ionssys eme (SKOS) zu kons uie en. Diese
Konzep sys eme ep äsen ie en das Wissen übe eine Domäne ode
Un e domäne au sys ema ische Weise.
De Beg i wi d in iSO 1087 […]1:2000 als […] e bale Bezeichnung eines
allgemeinen Konzep s in einem bes imm en Fachgebie […] ode in DiN 2342:2011
als […]Bezeichnung eines de inie en Konzep s in eine speziellen Sp ache
du ch einen sp achlichen Ausd uck[…] de inie . De Beg i dien als
Da s ellung des Konzep s und wi können ihn au sch eiben, lau aussp echen
und ü die Kommunika ion e wenden. Wi e wenden das Wo
"Bezeichnung" als übe geo dne es Konzep , wenn wi übe Beg i e
sp echen, weil es auch ande e Möglichkei en gib , Konzep e da zus ellen, z. B.
solche, die nich unbeding aus Wö e n bes ehen, wie Symbole, Fo meln, Pik og amme, Ges en usw.
Einige Beg i e bes ehen aus meh als einem Wo . Diese Beg i e we den
als Meh wo beg i e ode - e bindungen bezeichne , z. B. D ucke mi
Einbla -Fü e ung. Die A und Weise, wie sich Wö e zu Beg i en
e binden, a iie on Sp ache zu Sp ache. Wenn es um Beg i e geh ,
komm die linguis ische Sei e de Te minologie ins Spiel.
Wi haben gesehen, dass de Beg i die e bale Da s ellung des Konzep s
is . In spezielle ode echnische Sp ache is es seh wünschenswe , dass
diese Beziehung eindeu ig is , auch ohne kon ex bezogenen Bezug, was
bedeu e , dass einem Beg i ein Konzep zugeo dne we den soll e,
wodu ch eine Bedingung gescha en wi d, die als Ein achhei bezeichne
wi d. Wenn diese Bedingung o he sch , is die Bedeu ung de Beg i e
öllig kla , auch wenn de Beg i ohne e klä enden Kon ex e schein .
Na ü lich is diese ideale Si ua ion schwe zu e eichen ode
du chzuse zen. Zwei P obleme bei de Zuweisung on Beg i en und Beg i en kommen häu ig o , selbs in echnischen und wissenscha lichen Tex en:
Es gib eine Synonymie, wenn zwei ode meh Beg i e in eine bes imm en
Sp ache dasselbe Konzep da s ellen. Ein Synonym is also ein Beg i , de
e wende wi d, um das gleiche Konzep wie ein ande e Beg i zu
bezeichnen. Obwohl Synonymie die Kommunika ion zwischen Expe en
beein äch igen kann, i sie in de P axis ziemlich häu ig au . Dies kann
besonde s in Fachgebie en o kommen, in denen iele Objek e und Konzep e
noch in de En wicklung sind. In diesen dynamischen Felde n we den
konku ie ende Beg i e pa allel e wende , bis allmählich eindeu ige
Beg i e he ges ell we den, en wede du ch einen na ü lichen
Selek ionsp ozess ode du ch bewuss e S anda disie ung. Selbs wenn sich die Menschen diese P obleme du chaus bewuss sind, können Va ian en au g und solche Fak o en übe lange Zei äume in Geb auch bleiben.
1 Klaus-Di k Schmi z | Beg i e in Tex en und die He aus o de ung
Te minologie-Managemen als na ü liche egionale Va ia ion ode , ganz
absich lich, un e nehmens- ode p oduk spezi ische Bemühungen,
e minologische Un e schiede als ein Mi el zu Posi ionie ung eines P oduk s
au dem Ma k zu nu zen.
Homonymie beinhal e die en gegengese z e Si ua ion on Synonymie: hie
beziehen sich ein Beg i ode meh e e Beg i e, die die gleiche äuße e Fo m
haben, au meh e e Konzep e1. iSO 1087:2000 de inie Homonymie als eine
Beziehung zwischen Bezeichnungen und Konzep en in eine bes imm en
Sp ache, in de eine Bezeichnung zwei ode meh nich e wand e Konzep e
da s ell . Homonymen s ellen g oße P obleme ü die echnische
Kommunika ion da . In olgedessen bemühen sich Expe en s ändig,
Homonyme in echnischen Fachbe eichen zu e meiden. Nich sdes o o z,
wenn sich neue Konzep e en wickeln, bilden die Menschen ge ne neue
Beg i e ü sie, indem sie bekann e bes ehende Beg i e kombinie en ode
e ablie e Beg i e aus de allgemeinen Sp ache (z. B. Maus ü ein
Compu e -Eingangsge ä ) ode aus ande en e wand en Themenbe eichen
(z. B. Vi us aus de Medizin ü Malwa e) annehmen. 2. CONCePT-ORieNTeD
TeRMiNOLOGY MANAGeMeNT Die E gebnisse jede A on e minologische
A bei müssen heu e in e minologischen Da enbanken (Te minobasen) ode
Te minologiemanagemen sys emen gespeiche we den. Obwohl de Zug i
au und de Ab u des Inhal s de Beg i sbasen in den meis en Fällen übe
den (Such-) Beg i e olg , muss das O ganisa ionsp inzip diese e minologischen Wissens essou ce de Beg i sein.
Dies is de g undlegende Un e schied zwischen einem lexikog aphischen
Ein ag in einem Wö e buch ode Lexikon und einem e minologischen
Ein ag in eine Te minobasis ode einem Te minologiemanagemen sys em.
Wäh end Abbildung 2 die g undlegende S uk u eines Wö e buch-Ein i s
(z. B. Wik iona y) zeig , bei dem das Wo (Beg i ) die G undlage ü die
O ganisa ion de sp achlichen In o ma ionen is , zeig Abbildung 2 die
S uk u eines p äsk ip i en e minologischen Ein i s in eine Beg i sbasis (z. B. Wikipedia) mi dem Haup schwe punk au dem Konzep .
Abbildung 3 zeig auch den p äsk ip i en Ansa z des
Te minologiemanagemen s, de on S anda disie ungso ganisa ionen und
Un e nehmen umgese z wi d, um eine kohä en e und eindeu ige
Un e nehmenssp ache zu e ablie en. nu ein Beg i ü jedes Konzep is
de be o zug e Beg i und ande e Beg i e ü dasselbe Konzep we den zugelassen ode abgesag .
1 De Un e schied zwischen Homonymie und Polysemie wi d hie nich e ö e ; es is ü das
compu e ges ü z e Te minologiemanagemen und dahe ü dieses Papie i ele an .
1 9 Te minologie | 2015 | 22
Abbildung 2. S uk u eines lexikog aphischen Ein i s Abbildung 3.
S uk u eines ( o sch eibenden) e minologischen Ein i s Wie in de ISO
1087-1:2000 de inie und im e minologischen Me a-Modell in de ISO 16642:2003
wide spiegel , muss ein e minologische Ein ag alle e minologischen
Da en en hal en, die sich au ein Konzep beziehen. Dahe muss die
e minologische Da enmodellie ung das P inzip de Konzep o ien ie ung
wide spiegeln (siehe Abbildung 3), wodu ch es möglich is , nich nu alle
konzep bezogenen In o ma ionen, sonde n auch alle Beg i e in allen
Sp achen mi allen e minologischen In o ma ionen in einem
e minologischen Ein ag zu speiche n. Te minologische Ein äge, die nach
dem P inzip de Beg i so ien ie ung (siehe Abbildung 2) en wo en wu den,
die wi seh o in zweisp achigen Glossa ien ode Wö e büche n inden,
eignen sich nich ü ein ak ibisches Te minologiemanagemen und üh en
seh bald zu inkonsis en en Te minologiensammlungen, die nich seh
nü zlich sind, insbesonde e wenn ein meh sp achiges
Te minologiemanagemen e o de lich is . Wenn LSP-Lexikog aphische P oduk e insbesonde e in ged uck e Fo m e s ell we den müssen, kann eine e mo ien ie e alphabe ische Ansich aus eine konzep o ien ie en

2 0 Klaus-Di k Schmi z | Beg i e in Tex en und die He aus o de ung | ü
Te minologie Managemen e minologische Da enbank, da nu die
konzep ionelle O ganisa ion eine angemessene Sammlung, Ve a bei ung,
Übe a bei ung und Vo be ei ung de domänenspezi ischen Beg i e
ga an ie en kann.
Neben de Konzep o ien ie ung is das zwei e wich ige P inzip des
e minologischen Managemen s die Beg i sau onomie. Die Beg i sau onomie
gewäh leis e , dass alle Beg i e einschließlich Synonyme, Abkü zungen und
Rech sch eib a ian en mi allen no wendigen beg i sbezogenen
Da enka ego ien wie G amma ik, S il, geog aphische Einsch änkungen ode
Kon ex dokumen ie we den können. Diese Ansa z kann du ch das
En we en des Da enmodells so ealisie we den, dass de Benu ze eine
unbeg enz e Anzahl on Beg i sabschni en ode Beg i sblöcken e s ellen
kann, die einzelne Beg i e und alle zusä zlichen Da enka ego ien en hal en,
die den Beg i und seine Ve wendung besch eiben. Die Beg i s-Au onomie
wi d im e minologischen Me a-Modell (iSO 16642:2003) du ch die Ta sache
da ges ell , dass jede Beg i sbe eich nu genau einen Beg i haben da .
Meh e e Beg i e in eine Sp ache ü das gleiche Konzep (synonymen
Bezeichnungen) we den o ganisie , indem meh e e Beg i sabschni e
e wende we den, die jeweils genau einen Beg i und zusä zliche
Da enka ego ien en hal en, die diesen Beg i dokumen ie en. In
Anwendungsszena ien, in denen das Te minologiemanagemen sys em die Rolle
de e minologischen Wissensbasis ü eine Reihe on Anwendungen und
P og ammen spiel , is die Beg i sau onomie wi klich une lässlich. z. B. ein
Quali ä skon ollep og amm, das die ko ek e Ve wendung on Beg i en in
Tex en übe p ü , muss Zugang zu Beg i sbasis haben, in de be o zug e, zugelassene und e al e e Beg i e in demselben e minologischen Ein ag gespeiche sind (siehe Abbildung 3), abe in e schiedenen Beg i sabschni en.
Die P inzipien de Konzep o ien ie ung und de Beg i sau onomie spiegeln sich im
Modell eines e minologischen Ein i s in Abbildung 4 wide .
Te minologie-Managemen -P og amme, die nach diesem Modell en wickel wu den,
sind in de Lage, eine Wa nung zu geben, wenn de Benu ze e such ,
In o ma ionen zu nu einem Konzep in e schiedene e minologische Ein äge
einzugeben (siehe Schmi z 2011: 242 .). Konzep o ien ie ung und
Beg i sau onomie sind Vo ausse zungen ü domänenspezi ische ode
un e nehmensspezi ische e minologische Da ensammlungen (siehe auch Schmi z,
S aub 2010: 38 .). Synonyme Beg i e wie USB-S ick, USB-Memo y-S ick,
USB-Flash-Lau we k, USB-Memo y-Schlüssel, Memo y-S ick, Pend i e, Thumbd i e
ode nu Schlüssel als ku ze Fo m we den in einem e minologischen Ein ag mi
nu eine englischen De ini ion und Konzep beziehungen zu ande en
Konzep -Ein ägen gespeiche . Jede Beg i kann mi A ibu en dokumen ie
we den, die angeben, dass z. B. USB-Flash-Lau we k is de be o zug e Beg i ü die Dokumen a ion und USB-Schlüssel ü die P oduk kennzeichnung, und alle ande en Beg i e dü en in keine Dokumen a ion e wende we den.
1Te minologija | 2015 | 22 Mi gliede dieses Un e nehmens. Au g und de
Konzep o ien ie ung inde jede Benu ze , de den Beg i Basis such , z.
B. Pend i e, den Konzep ein ag (mi de De ini ion), wi d sehen, dass
Pend i e nich de emp ohlene Beg i is , und wi d den be o zug en Beg i
USB-Flash-Lau we k inden. Au de ande en Sei e üh die Suche nach
Schlüssel zu meh e en T e e n in de selben Da enbank, weil de Beg i
Schlüssel eine Bezeichnung ü meh e e Konzep e (homonym ode
polysemisches Wo , z. B. Schlüssel als Teil de Tas a u ) is und dahe in
meh e en Ein ägen mi un e schiedlichen De ini ionen und
Konzep beziehungen gespeiche wi d.
3. TeRMS in TeXTS
Obwohl Beg i e in Te minologiemanagemen sys emen in konzep o ien ie en
Ein ägen o ganisie sind, we den sie in echnischen Dokumen en als
Elemen e de sp achlichen Obe läche des Tex es e wende . Abhängig on
den mo phologischen und syn ak ischen Me kmalen eine bes imm en Sp ache
e scheinen Beg i e in in izie e Fo m, die z. B. Plu al, Geni i ode
Ve gangenhei s o m anzeigen. Die Ve bindung zwischen einem Beg i in einem
Dokumen und dem en sp echenden Konzep kann nu dann he ges ell
we den, wenn de Lese die Bo scha des Tex es e s eh und die Bedeu ung hin e dem Beg i e ass .
Abbildung 4. Modell des e minologischen Ein i s, das die Konzep o ien ie ung und die Beg i sau onomie wide spiegel
2 Klaus-Di k Schmi z | Beg i e in Tex en und die He aus o de ung | Fü das
Te minologiemanagemen in de speziellen ode echnischen Kommunika ion
wi d d ingend emp ohlen, nu einen Beg i ü ein einziges Konzep zu
e wenden (keine Synonyme) und nu Beg i e zu e wenden, die nich
zweideu ig sind und nich zwei ode meh Konzep e ep äsen ie en (keine
Homonyme). Dies is jedoch nich imme leich zu e eichen, und die Wel is
olle Dokumen e, die den An o de ungen an eine konsis en e und eindeu ige
Ve wendung de Te minologie nich en sp echen. Abbildung 5 zeig ein
Mus e dokumen mi 6 Beg i en, on denen einige meh wö liche Beg i e
sind, die (mögliche weise) das gleiche Konzep da s ellen. Um die Bo scha des
Tex es zu e s ehen, muss de Lese mi de F age umgehen, ob alle Beg i e
denselben Beg i da s ellen ode un e schiedliche Bedeu ungen haben. Einige
Nich -Expe en in dem Be eich, mi dem sich das Dokumen be ass , können
e wi , e legen ode soga übe o de sein. Abbildung 5. Beispieldokumen
mi Beg i en, die das gleiche Konzep da s ellen können. Abe nich nu
menschliche Lese echnische Dokumen e we den P obleme haben, sich mi
Tex en zu be assen, die synonymen und homonymen Beg i en en hal en.
Compu e ges ü z e Tex e a bei ungsp og amme we den ähnliche ode
soga meh P obleme haben. In ielen o ganisa o ischen Umgebungen und
Anwendungsszena ien de Te minologiea bei wi d die Ex ak ion on
Te minologie aus o handenem Tex ma e ial emp ohlen. Typische Szena ien
sind die o be ei ende Te minologiea bei ü g oße Übe se zungsp ojek e
mi meh e en Übe se ze n, be o die Übe se zung beginn und jede Übe se ze (wah scheinlich die gleiche) ad-hoc-Te minologiea bei du ch üh en muss, und die e s e Zu uh eine neuen Te minobasis mi Com-
2Te minologija | 2015 | 22 pany ode achspezi ische Te minologie, um den
g undlegend no wendigen Sa z on Konzep en und Beg i en zu
iden i izie en.
Die Te minologie-Ex ak ion um ass Au gaben zu Ex ak ion
e minologische In o ma ionen, haup sächlich on Beg i en selbs , aus
Tex ma e ial. Das Tex ma e ial kann eine Reihe on einsp achigen
Dokumen en, ein Paa pa allele Tex e sein, die en wede in beiden
Sp achen e s ell wu den, ein Tex in de Quellsp ache zusammen mi
seine Übe se zung ode ein Tex ko pus mi einem s uk u ie en und sys ema isch gesammel en Sa zsa z.
Die menschliche Beg i sex ak ion du ch Domänenexpe en ode e ah ene
Te minologen is die zei au wändigs e und eue s e Me hode, üh abe
wah scheinlich zu den bes en E gebnissen. Compu e -assis ie e
Beg i sex ak ionsp og amme können Tex e in ( as ) allen Sp achen
e a bei en, wenn sie nu s a is ische Me hoden e wenden. Wenn ih
Algo i hmus ü die Iden i izie ung on Beg i en au linguis ischen Me hoden
basie , we den die E gebnisse de Beg i sex ak ion iel besse sein,
insbesonde e ü Beg i e und Sä ze mi meh e en Wö e n, abe
(komme zielle) sp achbasie e Beg i sex ak ionswe kzeuge sind nu ü "g oße" Sp achen wie Englisch, F anzösisch, Deu sch, Spanisch und wenige ande e e ügba .
Die We kzeuge ü die Ex ak ion on Beg i en bie en allgemeine
Funk ionen, die aus Konko danzp og ammen (z. B. Wo dSmi h) bekann sind:
sie iden i izie en die Wö e eines Tex dokumen s, e s ellen
Wo equenzs a is iken, zeigen einen KWiC-Index (Schlüsselwo im
Kon ex ) an und zeigen die E gebnisse in alphabe ische Reihen olge ode
nach Häu igkei an. Da Wö e in Tex en in gebogenen Fo men e scheinen,
können sp achbasie e Te minologie-Ex ak ionswe kzeuge die Tex o m
eines Wo es au seine g undlegende kanonische Fo m eduzie en; Dies is
ü ech e Wo s a is iken und zu e lässige Beg i skandida enlis en e o de lich, e o de abe linguis ische Kenn nisse übe die Mo phologie de jeweiligen Sp ache.
Da die Te minologie imme mi domänenspezi ischen Sp achen e bunden is ,
soll en die Te minologie-Ex ak ionswe kzeuge in de Lage sein,
Funk ionswö e (z. B. A ikel, Konjunk ionen, P äposi ionen usw.) sowie
allgemeine Sp achwö e auszu il e n und zu igno ie en. Fü diese Funk ion
e wenden die meis en Tools sogenann e S op-Wo lis en, die sp achabhängig
sind und om Benu ze e gänz we den können. Abe manchmal is es nich so
ein ach zu en scheiden, ob ein Wo ein allgemeines Sp achwo ode ein spezielle Sp achbeg i is .
Obwohl We kzeuge zu Ex ak ion on Beg i en in spezi ischen
Anwendungsszena ien seh hil eich sein können, müssen olgende
F agen be ücksich ig we den: • Das E gebnis eines
Te m-Ex ac ion-P ozesses is eine Lis e on Te m-Kandida en; Diese Lis e muss on einem Te minologen übe p ü und "ge äum " we den.