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William R. Schmalstieg. „Studies in Old Prussian“

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William R. Schmalstieg. „Studies in Old Prussian“

Author: Daniel Petit
Year: 2015
Source: https://journals.lki.lt/actalinguisticalithuanica/article/download/917/1007
Recenzijos / Re iews 263
DANIEL PETIT
École No male Supé ieu e, Pa is Fo schungsbe eiche:
klassische Philologie, indoeu opäische S udien,
bal ische S udien.
William R. Schmals ieg
S udien im al en P eußischen
Ein k i ische Übe blick übe die ele an e
Li e a u au diesem Gebie on 1975 bis 2005
Vilnius: Vaga, 2015, 479 Sei en.
ISBN: 978-5415-02-384-4 und is im Au ag de Kommission au ges ell .
Dieses Buch e ö ne eine neue Sammlung, die de al p eußischen Sp ache und
Kul u gewidme is , Billēmai bhe e sinnimai ("wi eden und wi le nen"). Nach
Ansich de He ausgebe is das Ziel diese neuen Sammlung, "übe unse e Kul u
zu sp echen" und "den Bei ag de globalen Kul u zu E o schung unse e
own cul u e’, which is an ambi ious goal, opening new ho izons o he unde s-
Kenn nis de al p eußischen Sp ache und ih es os eu opäischen Kul u um elds
zu kennen. Die Sammlung beginn mi einem neuen Buch des bekann en
ame ikanischen Linguis en, Bal is en und Slawis en William R. Schmals ieg (im
Folgenden WS) übe die al p eußische Sp ache. Ich b auche es kaum, den Lese n
diese Rezension WS o zus ellen. Seine We ke übe die bal ischen Sp achen,
insbesonde e übe Al p eußisch und Li auisch, sind Re e enzwe ke ü alle, die
au diesem Gebie a bei en, gewo den: Eine al p eußische G amma ik (1974),
S udien übe Al p eußisch (1976), Eine li auische his o ische Syn ax (1988), Die
his o ische Mo phologie des bal ischen Ve bens (2000). Jedes diese We ke
zeichne sich du ch eine Kenn nis de bal ischen Philologie aus e s e Hand und
eine beeind uckende Analyse ie e aus, die WS zu einem de he aus agends en lebenden Expe en au diesem Gebie mach .
Im Jah 1976 e ö en lich e WS S udies in Old P ussian, A C i ical Re iew o he
Rele an Li e a u e in he Field on 1945 (The Pennsyl ania S a e Uni e si y P ess,
420 Sei en). Nach dem Vo wo wa de Zweck des Buches, die sei dem Ende des
Zwei en Wel k iegs im Jah 1945 übe die al p eußische Sp ache e ö en lich e
Li e a u k i isch zu un e suchen. Das Buch wa in zehn allgemeine Abschni e
un e eil : Das al e p eußische Volk; Die Sudo iane ode die Ja inge ; Die
al p eußische Sp ache; Tex e in al p eußisch; Phonologie; Al p eußische Nomenmo phologie;
DANIEL PETIT
264 Ac a Linguis ica Li uanica LXXII
P onomen, Ad e bien und P äposi ionen; Mo phologie de al p eußischen Ve ben;
Miscellanea; Al p eußische E ymologien. Das o liegende Buch, das as ie zig
Jah e nach seinem "äl e en B ude " e ö en lich wu de, ha das gleiche Ziel und
beabsich ig , "einige de wich igs en Bei äge zum S udium de al p eußischen
Sp ache sei de Ve ö en lichung des Bandes S udies in Old P ussian im Jah 1976
zu übe p ü en und manchmal zu kommen ie en", wie WS in de Einlei ung sag .
Zusammen bie en die beiden Büche einen Übe blick übe die Fo schung übe das
al e P eußische in den le z en siebzig Jah en eines de üh enden Mi a bei e au
diesem Gebie . Die Ve ö en lichung dieses neuen Buches inde jedoch im Ve gleich
zu 1976 o einem öllig neuen Hin e g und s a . Nich nu , dass die bal ischen
S aa en ih e Unabhängigkei wiede e lang haben, was die wissenscha lichen
Kon ak e inne halb de wissenscha lichen Gemeinscha e s ä k ha , sonde n
auch in den le z en Jah en wu den e hebliche Fo sch i e in de bal ischen und
al p eußischen Philologie e ziel . Man könn e soga so wei gehen, on eine o alen
Re olu ion in unse e He angehensweise an die al p eußische Sp ache zu sp echen.
Diese olls ändige Umkeh ung is au das Au kommen neue Gene a ionen on
Geleh en zu ückzu üh en, die unse Wissen übe das al e P eußische ie g ei end
e neue haben (Vladimi N. Topo o , Wojciech Smoczyński, Al au as Mažiulis,
F ede ik Ko land , Pie o Umbe o Dini) und au die Ve ö en lichung on
epochalen Büche n wie P usskij Jazyk (V. N. Topo o , 1975[…]1990), P . Diese S udien
übe Al p eußisch sind das E gebnis diese Zei des gewal igen Au uh s und
beabsich igen, au seine his o ischen E ungenscha en zu ückzuschauen. Das
Sch eiben eine k i ischen Rezension de Li e a u implizie den Besi z zweie
Quali ä en. E s ens is es no wendig, einen aus eichenden Abs and zu den eigenen
Theo ien zu hal en, um die abweichenden Ansich en ande e objek i beu eilen zu
können. Nich s wä e schlimme , als den Bei ag ande e Geleh e du ch das
schmale P isma de eigenen Op ionen zu beu eilen, was zu einem e hee enden
Monolog üh en könn e. Ein e s e Blick au das neue Buch on WS zeig , dass dies
nich de Fall is : In de Diskussion übe die Li e a u b ing WS imme ein
ausgewogenes U eil und bezieh sich mi Eleganz und Eh lichkei au die We ke
seine Kollegen. Selbs wenn e mi den Ansich en ande e Geleh e nich
ein e s anden is , e leugne e sie nich ode lehn sie ausd ücklich ab. Das is de
ich ige Weg, Wissenscha zu machen, als ein espek olle Dialog zwischen
Menschen, die an denselben Themen mi un e schiedlichem Hin e g und a bei en.
Die zwei e Eigenscha is Volls ändigkei und Genauigkei . Angesich s de iesigen
Anzahl on S udien übe Al p eußisch is dies eine besonde s k i ische
He aus o de ung, und man kann nich e wa en, dass jede Rezensen alles weiß,
was übe Al p eußisch gesch ieben wu de. WS ha jedoch eine lobenswe e
Ans engung un e nommen, die olle Viel al de Gedanken und Meinungen übe die al p eußische Sp ache zu e assen, und das Bild, das aus seinem Buch he o geh , gib einen wah en und ai en Blick au die S udien in al p eußisch wäh end des be ach e en Zei aums.
William R. Schmals ieg. S udies In Old P ussian
Bewe ungen on Recenzijos 265
Das Buch is in el Kapi el un e eil und deck alle Be eiche de al p eußischen
Sp ache ab, on de Dokumen a ion bis zu Analyse de G amma ik. Kapi el 1 (S.
31-32) is eine seh ku ze Ein üh ung, die den Um ang des Buches zusammen ass .
Kapi el 2 (S. 33-45) be ass sich mi den al p eußischen Ausgaben, on denen zwei in
de on dem Buch abgedeck en Zei e ö en lich wu den, V. Mažiulis'
Re e enz-Ausgabe des al p eußischen Ko pus in zwei Bänden (1966 und 1981) und das
Faksimile des e s en Ka echismus, das 1995 on Boni acas S undžia und Mikelis
Klusis (Pi moji P ūsų knyga) e ö en lich wu de. Eine philologische Ausgabe
e such , den Tex so eu wie möglich so wiede zugeben, wie e in de
u sp ünglichen Ve ö en lichung angegeben is , ideale weise du ch ein Faksimile. Es
kann nich übe das gesch iebene Wo hinausgehen. Eine phone ische
In e p e a ion is eine ande e Angelegenhei , die on e schiedenen Geleh en
un e nommen wu de, insbesonde e on M. Klusis (Pon o-Bal ica, 6, 1995) ü den
E s en Ka echismus, Toshikazu Inoue (No malizacija p usskogo jazyka Enxi idiona,
Kobe, 1992) ü den D i en Ka echismus ode de elek onischen Ausgabe on
Ko land (1996) ü den gesam en Ko pus. Kapi el 3 (S. 43 […] 122) widme sich de
al p eußischen Rech sch eibung und Phonologie. Dies is ein Be eich, übe den
zwischen 1975 und 2005 iel gesch ieben wu de. Wie bekann is , is die Hal ung on
WS zu al p eußischen Rech sch eibung, dass es übe aschend wä e, einen hohen
G ad an Genauigkei in de phone ischen Wiede gabe eines deu schen Pas o s zu
inden (S. 48). E o de dahe au , miss auisch zu sein gegenübe "dem, was mi
als übe mäßiges Ve auen au die Rech sch eibung e schein ". Am ande en Ende
de Ke e ha W. Smoczyński e such , ein globales Sys em de al p eußischen
Rech sch eibung o zuschlagen, das sich au Sch eibgewohnhei en und
Sch eib ehle s ü z . De Geb auch des Mak ons wi d beispielsweise (S. 53 […] 57) je
nach Philosophie de al p eußischen Rech sch eibung un e schiedlich bewe e :
un egelmäßiges diak i isches Zeichen ü diejenigen mi un e schiedlichen We en,
egelmäßige No a ion on Länge und Tonem ode manchmal Abkü zung on nasalen
Dip hongen ü die ande en. Au jeden Fall, wie Inoue ( gl. S. 65) zeig , weis die
Meh hei de Wö e , die im Enchi idion o kommen, "allog aphisch abwechselnde
Fo men" au , was au Vo sich hinsich lich de Genauigkei de al p eußischen
Rech sch eibung hindeu e . Meine Meinung nach sind die Ansich en on WS in diese
Angelegenhei , in de ane kann wi d, dass "es zahl eiche Abweichungen gab" (S. 67),
oll und ganz ge ech e ig , auch wenn ich denke, dass eine Typologie de
al p eußischen Rech sch eibung eine Au gabe is , die e eich we den kann, wenn
auch un ollkommen. Unnö ig zu sagen, OP . Die Tex e bie en einen zu beg enz en
Ko pus ü eine sinn olle s a is ische In e p e a ion (S. 72). In einigen F agen ha
WS pe sönliche Ansich en, die on de Meh hei de Geleh en nich ge eil we den,
zum Beispiel übe die PIE-Wo endmonoph hongisa ion on *-on zu *-ō in einigen
Sandhi-Posi ionen ( gl. S. 84[…]85), abe e p äsen ie diese Ansich en mi de no wendigen k i ischen Pe spek i e. Es gib auch eine gu e Diskussion übe F. Ko land s Behaup ung, dass doppel e Konsonan en in OP . kann ein Hinweis au die Be onung des olgenden Vokals sein (S. 95), un e Be u ung au Beispiele wie semmē […]ea h[…], weddē […]b ough , led[…], billī […] o say[…]; WS lehn diese Ansich ab und häl sich an die adi ionelle Analyse de Doppelsch eibung als Hinweis au die Kü ze
DANIEL PETIT
266 Ac a Linguis ica Li huanica LXXII des o he gehenden Vokals. Es olg eine
ausgezeichne e Diskussion übe Sch eib ehle und inwiewei de Tex geände
we den soll e (S. 109 q.). Kapi el 4 (S. 123[…]203) be ass sich mi de Mo phologie
und besch eib sowohl die nominelle als auch die e bale Mo phologie. P ak isch
alle schwie igen F agen de al p eußischen Mo phologie we den disku ie , und
das Bild is aus eichend de aillie , um einen gu en Übe blick übe die de zei in
de al p eußischen Philologie disku ie en P oblema ik zu bie en: die hapax
legomenon poklausīmanas […]hea d[…], die in de indoeu opäischen
Rekons uk ion o als Übe bleibsel eine pa icipialen *menos-Fo ma ion
genu z wi d (s. 125 und 176); die une klä liche Deklina ion des bes imm en
A ikels, beispielsweise im Geni i s eison (S. 130 […] 133); die S uk u de
pe sönlichen P onomen (S. 153-154); das P e e i e-Ende - s (S. 165); de P e e i
des Ve bs o be, be was (S. 169); das Schicksal des neu en Geschlech s (S. 182 […]
184 und 200 […] 201); S ammablau (S. 196[…]198) und so wei e .
Das nächs e Kapi el (Kapi el 5, S. 206-290) widme sich dem Vokabula . Es bes eh im
Wesen lichen aus eine Diskussion des U sp ungs einzelne al p eußische Lexeme
und kann als bibliog aphische Anhang zu einem al p eußischen e ymologischen
Wö e buch angesehen we den. Viele on ihnen sind Ve bindungen, wie z. B.
paus ocaica […]wildes P e d[…] (S. 205), medenix au w[…] […] asan[…] (S. 207), usw. Viele
neue E ymologien wu den o allem on W. Smoczyński in seinen zahl eichen We ken
übe Al p eußisch o geschlagen. Manchmal üg WS seine eigene Meinung hinzu,
beispielsweise zu OP . Accodis "Loch in de Wand zu Besei igung on Rauch" (S. 245).
Eine Lis e de lexikalischen Isoglossen, die on Al p eußisch und Li auisch ge eil
we den, basie end au einem Papie on Ademollo Gagliano, wi d eben alls aus üh lich
disku ie (S. 281-286). Die Da en we den ziemlich agmen ie da ges ell , wobei
jedes Lexem sepa a e ö e wi d; Die al p eußischen Wö e we den nich in
alphabe ische Reihen olge klassi izie , sonde n nach ih e Behandlung in de
Li e a u . Dies is in de Ta kein Hinde nis ü das Lesen, abe es is wah , daß ein
Wo index ü die Füh ung de Lese seh nü zlich gewesen wä e. Kapi el 6 (S. 291-325)
be ass sich mi de Syn ax. Wie bekann is , is das Haup p oblem de
al p eußischen Syn ax die ex eme Abhängigkei om deu schen O iginal ex und das
P oblem de sp achlichen Einmischung, die im Fall des al p eußischen adikale Fo men
annimm . Dies is wah scheinlich de G und, wa um die al p eußische Syn ax wenige
un e such wu de als die ande en Be eiche de G amma ik. Dass es einen massi en
deu schen Ein luss au das Al p eußische gib , is unbes ei ba , abe diese Ein luss
soll e in e schiedene Ebenen un e eil we den, die on de Ge manisie ung de
Al p eußischen Sp ache (sp achliche Kon ak ) bis zu den meh ode wenige
küns lichen Fo men de ex uellen In e e enz au g und des
Wo - ü -Wo -Übe se zungsp ozesses (philologische Kon ak ) eichen, was eine
ande e Sache is . Zu diesen beiden Ebenen könn e man auch den Ein luss des
Übe se zungsp ozesses selbs hinzu ügen, de den Übe se ze in einigen Fällen dazu üh , Regeln und Lei k i e ien ü seine eigene O ien ie ung zu kons uie en. Die Quali izie ung eines bes imm en Phänomens als au sp achlichen Kon ak zu ückzu üh en,
William R. Schmals ieg. S udies In Old P ussian
De philologische Kon ak ode de Au bau on Übe se zungs egeln is eine
besonde s schwie ige Au gabe. Zum Beispiel könn e das Vo handensein eines
Bes imm en A ikels im Al p eußischen (OP . s as, .a. S. 291-297 und 308-312)
en wede ein du ch den Kon ak induzie es Me kmal des Al p eußischen als s a k
ge manisie e Sp ache wide spiegeln ode den wiede hol en D uck des deu schen
Subs a ex s e anschaulichen; Es is ebenso wah scheinlich, daß de
Übe se ze , nachdem e die deu sch-p eußische Ko espondenz (de s as)
iden i izie ha e, sie bewuss als Teil seine Übe se zungsg amma ik
e wende e. De Beg i "Übe se zungsg amma ik" eigne sich besonde s ü die
Besch eibung des al p eußischen Ko pus; Es beinhal e die Kons uk ion und das
Auswendigle nen on Regeln. Eine besonde s iel e sp echende
Fo schungs ich ung wa in den le z en Jah zehn en de Ve gleich e schiedene
Übe se zungen in den bal ischen Sp achen: die al p eußischen Übe se zungen
müssen im Lich e ande e Übe se zungen aus de selben Zei (al li auisch und al la isch) be ach e we den.
Im nächs en Kapi el (Kapi el 7, S. 327-375) we den die "kü ze en al p eußischen
Tex e" o ges ell , on denen einige wäh end des be ach e en Zei aums ans
Lich gekommen sind. Das Basel-Epig am (S. 327-335), das in den 1970e Jah en
en deck wu de, is ein besonde s aszinie ende Tex , dessen In e p e a ion
imme noch ums i en is . WS sp ich dann aus üh lich (S. 338-375) übe das
sogenann e Ja ingian Glossa y (Pogańske gwa y z Na ewu Pagan Dialek e aus
Na ew), das 1985 on einem gewissen Vjačesla Zino čius en deck (und e lo en
gegangen) und 1985 on Zigmas Zinke i e ö en lich wu de. Übe die Sp ache
dieses Glossa iums wu de iel disku ie . Es is o ensich lich bal isch, kann abe
nich mi eine bekann en bal ischen Sp ache iden i izie we den. Das Pa adoxon
dieses Tex es bes eh da in, daß e eine einziga ige Quelle is und dennoch ela i
wenige S udien zu Folge ha e, als gäbe es eine A Zu ückhal ung, ihn zu
un e suchen. Dies kann na ü lich au die un uhige Geschich e des Manusk ip s
zu ückzu üh en sein. Eine ikonoklas ische F age, die nie ges ell wi d, is , ob V.
Zino s Glossa y ehe ein Fake als ein au hen isches Dokumen sein könn e; um
diesen Ve dach zu ze s euen, wä e es no wendig, Zugang zu V. Zino s
No izbogen zu haben, V. Zino selbs zu inden und zu be agen und so iele Da en
wie möglich übe die ma e ielle Übe agung des Tex es zu sammeln. Kapi el 8, das
sich mi de al p eußischen Wiede belebung be ass (S. 377-381), is seh ku z. Es
besch eib die Ve suche, das Mode ne P eußische als lebende Sp ache neu zu
e scha en, insbesonde e on Le as Palmai is. Das U eil on WS in diese
Angelegenhei is k i isch, abe gu gemein (S. 378): "Meine Ansich nach is dies
eine aszinie ende in ellek uelle Übung, obwohl ich bezwei le, dass das Mode ne P eußische jemals zu eine lebens ähigen Sp ache we den wi d. Man kann jedoch nu E olg wünschen denen, die einen mode nen P eußen neu e scha en wollen.
O snamen we den in Kapi el 9 (S. 383-416) e ö e . Die Toponymie is eines de
iel e sp echends en Fo schungsbe eiche in de al p eußischen S udien, da
sie dem beg enz en sch i lichen Ko pus neues Ma e ial hinzu ügen und unse
Wissen übe das al p eußische Vokabula e wei e n kann. Da übe hinaus haben O snamen ih e eigene in e ne

DANIEL PETIT
268 Ac a Linguis ica Li huanica LXXII
Logik und ih e Un e suchung is eine Disziplin an sich. Das Gleiche gil ü
Pe sönlichkei snamen (Kapi el 10, S. 417-423). Das le z e Kapi el (Kapi el 11, S. 425[…]442)
e wei e das Sich eld, indem es die Beziehungen des al p eußischen zu ande en
Sp achen p äsen ie . Die Posi ion des al en P eußischen inne halb des
Os seegebie s is schwie ig, nich nu au g und seine zahl eichen Abweichungen
om Os -Os seegebie , sonde n auch au g und unse e Un ähigkei , das Gemeinsame
Os seegebie als Vo ah e sowohl des Wes - als auch des Os -Os seegebie s zu
ekons uie en. Dies is ein seh schönes Buch, sowohl gu gesch ieben als auch
lese eundlich, das einen gu en Übe blick übe die Vi ali ä de al p eußischen
S udien in den le z en Jah zehn en gib . W. R. Schmals ieg is zu beglückwünschen
ü dieses seh nü zliche We kzeug, das seine schöp e ische Lau bahn k ön , de
wissenscha lichen P oduk ion seine Kollegen ge ech wi d und den Weg ü zukün ige Fo schungen übe Al p eußisch ebne .
Übe geben am 28. Mai 2015.
DANIEL PETIT
Höhe e No malschule
45, ue d'Ulm, 75005 Pa is,
F ank eich daniel.pe i @ens.