S aipsniai / A icles 57
MINDAUGAS STROCKIS
li auischen Sp achins i u
Wissenscha lichen Fo schungs ich ungen: alosios g eike s und
la ynische Sp achen p ozodija, li auischen Sp achen
ki chiaubung, leksikog aphischen Da enbases.
DOI: doi.o g/10.35321/all85-03
KIRČIAVIMO SKYRIUS 1737
MET LIETUVI KALBOS
GRAMATIKOGE
The Chap e on Accen ua ion in he 1737
Li huanian G amma
ANOTATIUM
Im Jah e 1737 ausge aß a unbekannomo au o iaus li auischen sp ach g ama ika Uni e si as
Lingua um Li uaniae is ühi ochs es bekann es Quelle, in dem ech lich besch iebenen und
sužymä en li auischen Sp achen p iegaidės. Dennoch inden die p iegaidzien Besch eibungen,
die in jene G ama ike angegeben we den, dem mode nen Lese manchmal manchmal schwie ig
zu e s ehen wegen nich gewohn e XVIII Jah hunde s la yniische Te minologien;
wö liche Übe se zung hie nich iel hil . Ausschaškinus ha me o e minologiją zeig
sich, dass alles, was do paliudig übe li auensische Sp ache p iegaides, olls ändig en sp ich dem, was übe sie bekann je z .
ESMINIAI WORDŽIAI: ki čia imas, p iegaidės, 1737, Uni e si as Lingua um Li uaniae,
skiemens kiekybė, la ynų kalba, e imas.
ANNOTATION
A g amma o Li huanian, w i en in La in and published in 1737 in Vilnius wi hou an au ho s
name unde he i le Uni e si as Lingua um Li uaniae, is he ea lies known wo k o co ec ly
desc ibe he syllable ones o Li huanian. Howe e , he desc ip ion o syllable ones in his
g amma is no always easy o unde s and o a mode n eade because o i s unusual 18 h
cen u y e minology. When his is disen angled, i becomes e iden ha all ha he g amma
es i ies abou Li huanian syllable ones is ully in line wi h wha we know abou hei
p onuncia ion oday.
KEYWORDS: accen ua ion, syllable ones, 1737, Uni e si as Lingua um Li uaniae,
syllable quan i y, La in, ansla ion.
MINDAUGAS STROCKIS
58 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXV
Unbekann em Au o iaus la inisch gesch ieben und 1737 Jah en Vilniuje ausleis a
li auische Sp ache g ama ika, nenn sich Uni e si as Lingua um Li uaniae
(pazodžiui Lie u os kalbų isuma, und das bedeu e uni e sali li auische Sp ache
o ma ode isuo inai sup an ama a mė), zeichne dadu ch, dass in ih e s mals
li uanis ikos his o ijā genau besch ieben und sužymė as Li huanian Sp aches
dėl o jos sky iuje, ap ašančiame ki į i p iegaides, y a i neaiškumų; kai ku ie iš
beigaidės. All ihnen en s eh wegen nich acslaus 1981 Jah en ausgelie e e
Übe se zung, und einige miglo a kling und la einigskem o iginalalo Tex . In diesem
A ikel e heb sich Ziel so genau wie möglich zu übe se zen li auensische Sp ache
p iegaidžių besch eibung und auszuschauchen au o iaus men į, schlepingende ü
unse e Zei en nich gewohn en Te minologien. Dazu Zweck zu e eichen geeigne e
Me hode wä e he auszuškin i XVIII Jah hunde s Te minen, übe blickin ih e
Pauch ojungs älle in ande en de Zei Geschä en, wo Te minų Bedeu ung e klä
wi d aus Kon ex . Die ganze Besch eibung li auische Sp ache p iegaidžių be inde
sich Uni e si as g ama ikoje im unnume ie eme 4-ajem Sei en, 3-ajem Kapi el,
un e eil em in posky ius on 1 bis 5, und im ganzen g amma ikos Tex p iegaidės
sužymė os in allen Wö e n (mi kleine en Ausnahmen wegen D uck ehle n).
Ma kemėjung e wende olgende Zeichen: (1) umpas le z es Wo skiemuo
Kennzeichnung kai inem Zeichen (g a iu), wie und je z ; 2. i agalie s immlich
ma kiibi lauž iniu ci kum leksu (â, ê und . .; dieses Zeichen wi d in unse e Zei
li uanis ų e wende ü einen ande en Zweck und wenn ihm eine Benennung beda ,
de genann s ogeliu); 3) i ap adžiai S immen und doppa sia ma kiimi s a menojo
Sch i aide (li e a an iqua), einge üg in ku sy u a sd uckdin ą Wo . Es gib eine
g oße Wah scheinlichkei , dass im O iginal-Au o us-Manusk ip i ap adė
p iegaidė wu de ma kie ech sinischem Zeichen (akū u), a die an iqua
Sch i ės-Me hode wu de pasch ok in de D uckwelle wegen echnischen
Hinde nissen, mangelnd de e o de lichen Menge D uckmen de mi akū en; das
zeig auch aus de D uck ehle die Handsch i zus and e a en, und aus dem
Dasein, dass kaum jemand es anziehen wü de im Handsch i einen Buchs aben
ande se Sch eibweise zu sch eiben (S ockis 2007: 107). 4) T i agalie Zweiga sen,
die sich nich im le z en Wo es skiemenyje be inden, bezeichne imi einem gleichen
g a io Zeichen, wie und ku zie S immen, die sich am Wo ende be inden. Es gib
Wah scheinlichkei , obwohl und nich lange g oße, dass im o iginalen Manusk ip
i agaliam doppa sien wa benu z la yniisches ildės Zeichen (ũ und . .; S ockis
2007: 108), benu z us g eikiškam ci kum leksu, a ojamam und gegenwä igem
beigaidigen Kennėjime on Ku šaičio laikų, dessen D uckmen de damals iden ischen
spa ei p i us uuk, wa noch einmal g a io Zeichenzeichen. (5) Wenn umpasche
S imme o komm nich am le z en Wo es skiemenyje, wi d sie no male weise
ohne Ki iuszeichen gelassen; ki chiau eilung dies nich ap a a, abe plg. daly io
bù ęs linksniuo ę 27-ame (kaip minė a, nenume uo ame) sei e: Buwias, Buwusio,
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Ki čia imo sky ius 1737 me ų lie u ių kalbos g ama ikoje
Buwusiam, Buwusi und . . Wenn im le z en Wo skiemenyje o komm i agale
dą à dziàw (a džiaũ). Kad au o ius u ėjo de in is p ie spaus u ės ne obulumo,
Zweibalsis, e en wede e lassen wi d ohne ki ius Zeichen, ode ma kie g a iu,
abe neilgame G amma ikos Tex solche Wö e gib es nich iel, und P as a ehle
e schwe en auch e suchim e s ehen au o iaus in en ionen, plg. 49 au sei e a daw
(a daũ), a diey, be żinàw g e imose eilu ėse; so auch und nebenan be indliche
aki aizdžiu d uudos klaima i i und aus dem, dass d uus u ė ha e keinen Buchs aben
zu und ų (dem ehe ki čiuo ų), so also, zum Beispiel, das Wo kenn kenn muss e
sch eiben pažins a (mi s a menojo sch i aide s a in akū o Zeichen und mi
aide n s a in nosinės), und hinzuge ä ig no ab: No andũ quòd non p o e a u hic in sed i cancella b aum , dass hie soll e nich in, sonde n pe i[…]1 gesehen we den. Aus hie kann ganz beg ünde i spä zen, dass u sp ünglich au o iaus Handsch i wa a ki čiuo en in nosinės, und nosinės solchen Zei en hand noch wu den gesch ieben seno iškai, . i. wie pe b auk os aidės, obwohl an iqua sch i d uckdinamen schon gegenwä igen pauschalo.
Aki aizdu, dass g ama ika Uni e si as wa ü S uden en mi gim ąja lenkų kalba,
s udia uchenem damals seinem Vilniaus uni e si e e (Eigminas 1981: 20) und
beabsich igusie en zu we den kunigais li awiškose pa apijose. Das sieh aus dem
Ta sache, dass, obwohl G amma ikos Tex gesch ieben is la yniisch, li awiški
Wö e da in übe se zen nich ins la ynische , und in polkische Sp ache.
Hinsich lich, kann man e wa en, dass und g ama ische Besch eibungen, auch und
li auischen Sp achen p iegaidžių, wi d p ide in i polkischen S uden en. Ebenso,
ausnag inėjus p iegaidžių sky ių, ließe keine Zwei el, dass Uni e si as au o ius
selbs dės e e li auische sp ache, denn manchen se zungen konn e sch eiben nu de , de selbs wa gehö de s uden ü Fehle .
Dahe we zu übe wachen 4-oheio Sei en ex , de e läškinende
li auischen Sp ache p iegaides.
Accen us es mul iplex, summa au em ejus obse andi necessi as, quia con a
accen um loquens e è non in elligi u , (u pa ebi ex p axi) qua e lice non possun
omnes dic iones in hoc libello compingi, amen sal em supe his quæ ponun u
adjungen u no æ; e quidem.
Ki is sind e schiedene A en und g öß es e No wendibė ihm zu hal en, denn nich nach ki čius
sp echende bleib as un e s anden, wie sich aus de P axis zeig ; deswegen, obwohl und
möglich is in diese buchgelä alle Wö e zu assen, abe wenigs ens in denen, die o ges ell
we den, we den hinzuge üg [ki ius] Zeichen. Das is : ... In diesem Tex ganz deu lich zu sehen
a si Diskussion mi 84 Jah en zu o ausgelie e e Kleins G amma ik. Kleins g ama iken übe
ki ius ma kie ung heiß so: 1 1981 m. edi ion übe se z in e p e ie end, i pe nosį (ULL 1981: 105).
Tokia in e p e acija, na ü lich, is ganz ech inga, obwohl und nea spiegli o iginalalo
o mula imo. Aus diesem Buch de li auischen Sp ache mokäsi polkischen S uden en, na ü lich,
aus ih e Mu e scha ssp ache Buchs azien ą und ę ha e puikiai wissen, wie angebamen
pe b auk os Buchs aben.
MINDAUGAS STROCKIS
60 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXV
Accen us iplex es , u apud G æcos: Acu [us], G a is, & Ci cum lexus; qui amen
non sempe dic ionibus imponun u , nisi in e dum disc iminis & pe spicui a is
g a iâ. (PLKG 1957: 115; o iginalaus Ve ö en lichungs 21 psl.). Ki is gib d eie
A en, wie G eikų: aku as, g a is und ci kum leksas; [ jiešie znakŽinoma, Uni e si as
lai] is dėl o ne isada dedami žodžiuose, o ik ka ais, dėl a sky imo i aiškumo.“
au o iaus Lebenszei Kleino g ama ika wu de ausleis a laniai, ole und besse das,
liu e onų aplinkoje, a Uni e si as au o ius dės ė ka alikiškame Vilniaus
uni e si e e. Deshalb dasin ob e konn e sie o iziell e wenden als Leh mi el (bis
indem e ih e eigene sch eib ); dennoch diese saknungen übe ki ius ma kie ung
lassen as keine zwei el, dass Uni e si as au o ius wa Kleins g amma iken
gelesen und behaup onß ih e mangeln. Kleine sag ki is is d eie A en, wie
G eike s, haend e in Gedanken d ei K euzzeichen: akū ą, g a į und (lauž inį)
ci kum leksą, die e benu z e nich so, wie sie je z e wende we den, und als
eksplika i ien diak i ischen Zeichen, nach XVIXVIII a. la einische Sp achsch eib
Beispiel das die g amma ikalische Fo m des Wo es e klä an (S ockis 2007: 44105).
Solch ein Sys em, na ü lich, wä e schwie ig zu e wenden didak ischen Zwecken:
wenn, wie üblich Kleins Sch i bebe, lauž inis si kum lekses gep leg kälminiks
galūne e, und ki čiuo e, und nich i čiuo e (pa yりに, und ga bês, und mo ês), wie
polkische S uden könn e wissen, dass in einem Wo eine solche Galūně zu
ki čiuo en is , und in einem ande en nich ? Diskussion mi Kleinu hie aki aizdi: Kleine
sag , dass ki is is ijų A en; Uni e si as au o ius an wo e , dass ki is sind
e schiedene A en (ha ing im Kop mindes ens 4 phe ische Va ian en); Kleines
sag , dass K euzzeichen ma kiimi nich wiesu , sonde n nu kai wo (disc iminis
g a ia, . i. no male weise do , wo sie nü zlich homog a inem Fo men zu
un e scheiden, wie de zei la einische Sp achen sch i ; Uni e si as au o ius
an wo e , dass Ki iuszeichen gesch ieben we den isu , denn ohne sie
besudle end wi d nich ich ig ki čiuo li auische Wö e , und nich ich ig
ki čiuojančio Sp achen as unmöglich zu e s ehen. Toliauame 4-ajame Uni e si as
sei e sp ich man übe einzeli us ki ius Zeichen. 1. g a is acen us in ul imis syllabis posi us no a eas singula i b e i a e p onunciandas [e bi] g[ a ia] awìs.
G a io-Zeichen, gepass le z en Skiemenyse, bedeu e , dass sie a ini mi
besonde e Ku zung, zum Beispiel, a s. Lenkische Sp ach balsie Langumai
e schwand XV und XVI am Sandžių (DługoszKu czabowa 2006: 134); hieß es, XVIII
Jah hunde s, wie und gegenwä igem, polkischen S uden em b auch e klä zu
we den übe li awiische ku zųjų balsien besonde ingu (lenkų kalbos požiū iu)
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Ki čia imo sky ius 1737 me ų lie u ių kalbos g ama ikoje
ku zhei . Ausgesp ochen so ein Wo wie a s lenkišku Akzen , li auischem e
könn e nuskambė i wie bep asmis Wo , kažin was ähnelaus in a ỹs. 2. Accen us
ci cum lexus no a syllabam longam p onunciandam quasi duplicando ocalem
[e bi] g[ a ia] Pônás [spaudoschla ; ha e sein Pônas]. [Lauž iniens] ci kum lekso
ki is [ . y. ki čio Zeichen] bedeu e langą skiemenį, a si a inu doppubinan balsį,
beispielsweise põnas. Akū as galūnėje -ás, aus allem en scheidend, is P ads
I um. Welche Sp achs imme o b auch e doppeln, sagend li auisch eine
i agalį õ? Na ü lich, polkų; gim akalbis XVIII. Jah hunde s polkas, wollend
li auisch auszusp echen das Wo põnas, soll e a i a si doppubą lenkišką o,
a si lenkiškais klsais saky ų [poˈonas]. Man kann ge a en, dass beim Sagen das
doppubem o, soll e man k eciumie en zweies on ihnen und so ausgei ä annehmba
li awiškos i agalės p iegaidės imi acija2. 3. Li e a an iqua in e cu si a posi a
no a syllabam longam quidem, sed di e sæ longi udinis à ci cum lexa, & cum
a enua ione quadam ocis e e endam: [e bi] g[ a ia] siena sciana. Wienas einen.
An iqua [ . y. s a menojo sch i o] aidė [ ie oj akū o ženklo
manusc ip ie], einge üg zwischen Ku si inien, bedeu e auch langą skiemenį,
abe ande e Länge als ci kum leksinis und aus a inus mi einige mu
s immu susmilninim, beispielsweise, sena, enas.
2 Kann man e gleichen wie iel meh als jah hunde mečiu spälesnį Ku šaičio pa ašy ą lie u iško
und lenkiško balsio o palyginimu: Bū ina un e s eich i, dass sla ische Sp achen [...] ha nich
langgojo schloe ojo o. Rusų und polkų Sp achen diese S imm is ohne Ausnahme angeblich ku z und
o i ai. Auszusp echen ihn zaza ą sla ams bemaž möglich. wem wenn auch a mgais nich könn und
siche sieh es es auszuwei en, bleib o zdem panašus in haliau a. (Ku šai is 2013: 54, § 50; Al onso
Teko iaus e imas). O iginalalo Tex : Es is beme kenswe h, dass das Sla ische [...] kein langes,
geschlossenes o ha . Im Russischen und Polnischen wi d diese Vocal ohne Ausnahme nu ku z und
o en gesp ochen. Dasselbe geschlossen auszusp echen is dem Sla en as unmöglich. Denn wenn
e in dessen Aussp ache auch mi Mühe eine Dehnung zu S ande b ing , so bleib es dennoch einem
halben a gleich. (Ku scha 1876: 18, § 50). Na ü lich, das gesch ieben meh als ein Jah hunde spä e
und e gleich sich mi Mažosios Lie u os a mėmis; leide , ähnliche bezeugung aus XVIII
Jah hunde übe Didžiosios Lie u os a mes haben wi nich ; dennoch und dieses Ku šaicija
bezeugnis hil zusamma y i ein bildung übe li auens und polkische sp ach balsio o un e schiedlichkei ühesnie ig in Zei en.
MINDAUGAS STROCKIS
62 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXV
Posakį su einem gewissen [a kažkokiu] S immens e senkenimi (a enua ione)3
kann so e s ehen, dass beim Sagen i ap adę p iegaidę, die S imme muss als
sei ansilp i in skiemens pabaigung. Lo yniški Wö e bedeu en siche nich , dass
die p iegaidė angeblich weiknesniu s imu, wie übe se z in de 1981 Jah esausgabe
(ULL 1981: 61). 4. Accen us g a is non in ul ima syllaba no a e iam longam ab
u oq[ue] ex p io ibus di e sæ longi udinis, & du iùs p onunciandã [e bi] g[ a ia]
kàłba. G a io ki is [ki ius Zeichen] nich le z en skiemenyje bedeu e auch
langem [skiemenį], abe un e schiedliche Länge on beidem ühesniischen, und
a inu kiečiau, beispielsweise, kaba.
Was bedeu e hie das Wo kiečiau (du ius)? Das bedeu e siche nich a inus
s ä ke , wie übe se z in de 1981e Ausgabe (ULL 1981: 62). Būdwa dis du us
la ynische Sp ache bedeu e ie as, es es, schu kš us, und nich s ip us,
sma kus. Was Uni e si as au o ius dami woll e sagen polkischen S uden en?
Lenkische G ama iken gesp ochen wi d übe kie es und minkš us p iebalsius,
ähnlich wie und li auische Sp ach. Be ei s im XVII. Jah hunde la inisch
gesch iebenen polkischen Sp ache G amma iken e wende we den die Wo e
du us (kie as) und mollis (minkš as), ähnlich wie und je z . Beispielsweise, Volkma o
g amma iken Compendium linguæ Polonicæ (Volkma 1640: 78) heiß , dass solche
polkischen Sp achen p ibalsie als ź pasižymi minkš umu (excedun in molli ie), und
wie solche ż pasižymi kie umu (du i ie). So auch und Woynaas 1690 Jah e g ama ike
Compendiosa linguae Polonicae ins i u io sch eib , dass p iebalsis ł (de damals, wie
man aus de Besch eibung u eilen kann, noch wa ausgesp ochen [], und nich [w],
wie je z ) ausgesp ochen kie ai (du e) (Zwoliński 1952: 396). Hinsich lich, XVIII
jah hunde , als wu de gesch ieben g ama ika Uni e si as, so ein Te minus
polkische Sp ache wissenscha le schon wa bekann . Dahe , la einische weise
sch eibend du ius, hie u e z im Kop lenkiškas Wo wa dziej, kiečiau. T o zdem so üblich zu sp echen übe p iebalsius; was solches posakis bedeu e übe s imį
(a doppa sį)?
Zumindes schon im heu igen polkischen Sp ach sp echen, a sidū ę zwischen zwei minkš ų
p iebalsien, sup iešakėja (Os aszewska, Tambo 2000: 5253), beispielsweise, [a] wi d [æ]
(gemelde es Buch e wende ansk ip ion [ä]). Šnekamojoje sp ache polkų das und is nich
kalbos balsis i kai kada adinamas „minkš u balsiu“ (samogłoska miękka), no s
o izielle polkische sp acho y os Te min (PJ 2006). Es gib G und zu glauben, dass die
Si ua ion hä e sein müssen wesen lich ande s im XVIII. Jah hunde ; hieß, dem, was polkische
Sp ache kann genann we den kie u Balsiu, Ve häl nis mi dem, was wä e genann 3 Hie kann
noch e wähn we den, dass Si ydo 1642 m. Wodyne a enua io e chiama numažinimas (SD:
457) und nulaibinimas (SD: 493).
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Ki čia imo sky ius 1737 me ų lie u ių kalbos g ama ikoje
minkš u balsiu, is solch, wie [a] mi [æ] ode , zum Beispiel, lenkų kalbos y [ɨ ~
] mi i [i].
Hinsich lich, Posage, dass i agalis skiemuo in solchem Wo wie kaba ge u en
kiečiau, soll e eik i, dass de S imme a hie wi d ehe hin e linis. Aus dem kann man
e mu en, dass Au o iaus u eng im Kop Ta im nich [ˈkaːba], abe kažin was
ähnlichem zu [ˈkːba] (supap as in ai ansk ibue end und nežymin p iegaidžių). Das
wide sp ich nich de Iden i ika ion Uni e si as au o iaus a mės, ausgeleg on ULL 1981:
23–384.
5. Si 1ma syllaba habe accen um quemcùnq[ue] eliquæ b e es sun . Pažodžiu
schein , dass diese Sa z sag Jei de 1-e [Wo es] skiemuo ha kokį i gend
ki į [je welchen on den e wähn en ki ius Zeichen], dann üb ige sind
umpi. 1981 m. edi ion so und übe se z (ULL 1981: 62). Diesen Sa z is am schwie igs en zu e s ehen on allem
Uni e si as ki ius besch eibung.
Uni e si as au o ius ni gends meh sp ich übe neki čiuo ų skiemenů Länge;
länge wi d disku ie nu als ki ius und p iegaides eigenscha . Nieku
Uni e si as ex e gib keine i gend ins uk ionen, wie es zus ellen neki čiuo o
skiemens längumus. Auße dem, diese Beschä zung, na ü lich, is nich ich ig:
li auischen kalboje skiemens längum nep iklauso om ki ius O . Selbs wenn,
hypo he isch, e und wä e ich ig, käme die F age, wozu nö ig wu de solche
Beschä zung, wenn nich gemelde ande e Fälle (pawsä zlich, was wä e
neki čiuo ų skiemenų Länge, wenn k ečiuo as wä e nich e s e , und we auch
sons des Wo es skiemuo?). Aus diesem G und en s eh de Ve dach , dass hie
gesp ochen wi d nich übe skiemens längigkei , wie e e s anden wi d je z . Syllaba b e is hie bedeu e neki čiuo as skiemuo.
Wie allgemein bekann , is klassikines la einische Sp ache ki ius Pla z au oma isch abhängig on
skiemens k an i ä : wenn Vo paschig des Wo es skiemuo lang is , is e und ki čiuojamas; wenn
o pasku inis skiemuo umpas, ki čiuojam o ihm be indenden, i. y. d i iges om Ende skiemuo.
unse en Zei en la einische Sp achen üh älien meis bezeichne imi allen Valsienlängume, abe
ühe e Zei en üh älien kann man sehen P axis, wo Längumszeichen nu o las iges skiemuo
ma kie wu de und so Längumszeichen de ac o wu de ki iuszeichenlu (pa ys änden, leg e, abe
habē e). So Wö e umpas skiemuo wi d behagus Me hode la yniisch 4 Hie noch e gleich können
i agalio d ibalsio -ai ašybą -ey 1589 Jah es hegzame e ( ansk ibue e eks ey und eiläda os
analä siehe B ende 1933: 3545), beispielsweise ( adey), Sismun (Schauksmininkas; de o name
Sigismundai Žygiman ai Abkü zung nach la einische poe ischen Fo m Beispiel wegen licen ia poe ica;
nach hegzame o schemą diese galūnė ha e ik ą, i. i. deklamue end wu de ki čiuo a); skleidig
neki čiuo o und i agalio d ibalsio ai a imą nich [aɪ], abe ielleich [ɪ], [ɪ], ode soga [əɪ].
iesa, en pa keliomis eilu ėmis žemiau ašoma i skay yk e su -ay-. Toks ašybos s y a imas a -
MINDAUGAS STROCKIS
64 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXV sagen neki čiuo as skiemuo. Ta sache zu
sagen, im XVIII. Jah hunde wa schwe zu inden eine ande e Weise das deu lich
zu sagen. Al e omänische Philologen benann en neki čiuo ą skiemenį syllaba
g a is (sunkus skiemuo, S ockis 2007: 34, 81, 118n.), wö lich ausgeschil die
g iechischen Te minä συλλαβὴ βαρεῖα (S ockis 2007: 19), abe neue en Zei en,
e ände de Beg i g a is g a is in uns bekann e Bedeu ung, solch ein Posakis
wä e nuski sambeg absu d: si p ima syllaba queme um accum habem (e g. g a is) ,
g a isquae sun ich sagen die Skiemuo ha ki (pa i, g a is) einen G a is, obwohl
die G a is haben. Reneses Zei en wu den auch ande e Sä ze e wende , zum
Beispiel sch ieb de G amma ike Pe us Ramus 1559 g a i syllaba dep imi u
(S ockis 2007: 76) und es wö jiui bedeu e e g a iu [pazymė as] skiemuo zaspaud
[ . i. neki čiuojamas] (pagal An ikos ilologų mokymą; spä e , wie e wähn , g a io
znaklo bedeu ung wechsel e in unse e Zei bekann e, S ockis 2007: 31). Dennoch
und das wä e nich gewesen ein seh kla e und übliche Gesag ü S uden en des
XVIII Jah hunde s. Kad umpas skiemuo und neki čiuo as skiemuo XVIII
jah hunde bedeu e e das Gleiche, besonde s Polen, gesehen aus dem al en
Posakio Nos Poloni non cu amus k an em syllaba um mes, polkai, nesi üpiname
skiemenų kiekybe, i. i. sp achend la yniisch nesi ūpiname ki ius s elle. Komiškumo
willenlei ihn b auchen auszusp echen nich ich iglich ki chiuojend jedes
inmanomą Wo : Nos Póloni non cú amus quan í a em syllába um. Li e a ü en
kann man inden e wähn , dass diese posakis en s anden sein im XVIII
jah hunde , abe Knie: 661 such seinen u sp ung bis ganz 1591 Jah en
ausgeb ach en Ve ö en lichungs, in dem gewesen e ö en lich es soga
eleginis dis ichas mi absu die end ne aisyklingais skiemenä langumais, aigi und
eleginio dis icho ik ais, 1887 pa odojanchen lenkišką ki ijučia:
Gē mănŭs ē Plnūs īn ē sē cē ăbăn òlīm, Quān ă ēm cū ō nōn g
sllăbă ūm... (Vokie is und polkas haben einmal mi einande mi einande
a gumen ie : Skiemenų kiekybe ich nesi ūpinu...)
Do selbe zi ie und e wähn posakis, wo nu möglich alsch igai ki čiuo us und
neki čiuo us skiemenis ma kiin Längums und Ku zums Zeichen: Nos Pōlni non
cū ămus quan ī ă em syllābă um. Ähnliche Geschich e e zähl wi d und on
Go schall 1884, 354, wo gesch ieben wi d, dass schi aip okiečiai šaipęsi aus
yniško ki čia imo, o pa ys ki čiuoda ę aisyklingai (Nós Polóni non cu ámus
ne aisyklingo lenkų loquan i á em syllabá um). Galiausiai Büchmann 1877: 224 anda de
Geschich s U sp ünge XV jah hunde , als de damalsische König Polens Kazimie as
Jogailai is wa ge o en gewesen mi dem Schwedenkönigumi Ka oliu VIII. In dem
T e en sp ach de Schwedische König sp ache sei s, abe niemand aus polkischen
A ikeln A icles 65 /
Ki čia imo sky ius 1737 me ų lie u ių kalbos g ama ikoje
Delega ion ihn nesup e ęs, aigi ekä i k ies i einen äumlichen Übe se ze . Angickęs
Kazimie as Jogailai is dann angegeben, dass niemand Polen könn e einnehmen hoch e
s aa liche Äm e , wenn nemokės sp echen la yniisch. Wegen das la eynischen
Sp ache in Polen e b ei e , abe wenige ausgebilde en Leu e p as ai ki čiuoda ę;
on hie en ęs und posakis. In diesem A ikel wi d nich e hoben Ziel diese Geschich e
zu bes ä igen ode zu bes ei en, abe wi sehen, dass um zu sagen ki ius O , wu de gesag skiemens kiekybė.
Genau schließlich, solch ein Joks ad kam soga in F ied ich on Schille is D ama
Deme ius. D amaschauspiele in Ma ina Mniszech K oku as Seimein sag A
schwächen Sie mi ausgelieimigkei ?, und susi genzliche an wo e : Ju ămus!
P isiekiame! Hie pa odisie sich ne aisyklige lenkiškas la ynische Sp ache
ki chia ing jú amus (pagal minė ą posakį); ech lich wä e ju ámus, abe
klaidingem Ki ius O bes ä ig und okiškos jambo eilu e es Rhy hmus:
Schwö ih mi T eue? Ju ămus! Wi schwö en! Wie gesehen aus Boxbe ge is
Ve ö en lichung ausnašos es Tex eilen, einige ölke ische Li e a u kundo ai
des Laoko nich geklä und halė es Poe es Fehle . Zeh end die ganze Geschich e,
is es in Wah hei seh komiška ( a si o wä e negana, nach diesen Wo en
K okuwas seimsmi gliede , aussi aukend Ka dus, sch ei Vi a Ma ina! Russiae
egina!, dieses Mal, scheib's, ki čiuodami egelweise), abe we de
Au me ksamkei , dass neki čiuo as skiemuo Schille be ge 's ex wu de als
umpas (Box 1878: 199), d. y. e s anden wi d, dass umpas skiemuo =
neki čiuo as skiemuo wa . Be ei s kann man als Vo ausschau e klä e a
be ach en, dass umpas skiemuo ha e eiks i neki čiuo as. T o zdem, was
Uni e si as au o ius woll e sagen dami ? Wenn e s e skiemuo ha i gendeinen
ki į, üb ige sind nich ki čiuo i? Au den e s en Blick kling das wie au ologie.
Wie e wähn , g amma ik wa ü polkische S uden en bes imm . Von sla ischen
p okalbės Zei en polkische Sp ache ki is wa ei, spä e , ielleich on XIV
Jah hunde , wu de ki čiuojan e s es Wo des skiemuo, und noch spä e e schien
sei u isches ki is lange Wö e o pasku iniame skiemenyje, de im XVIII.
Jah hunde wu de zum Haup wo des ki čiu (Długosz-Ku czabowa 2006: 133134); so
en s and solch polkische Sp achen ki čia ung, wie bekann e und je z . g ama ika
XVIII amžiaus p adžioje; adinasi, labai ikė ina, kad uo me u lenkų kalboje
gescha en noch Uni e si as konn e exis ie en pe einamoji s adia, als lange wo e
noch ha e zwei ki čius, pi majem und o pasku ischem skiemenyje. Dahe
Uni e si as au o ius moko polkischen s uden us o neda y i li auenschen
gesp ochen: wenn de e s e Wo des skiemuo ma kie als ki čiuo as, alle üb igen
sind umpi; ande s gesag , langguen li auischischen wo en soll en s uden en
s ens nich aussp ie i an inio ki čio p iešpasku iniame skiemenyje, dass und wie
seine e langu ih e mu e sp ache. Das o enba , dass Uni e si as au o ius selbs un e s e e li auischen sp ach, denn solche p ak ische Regel konn e