Ac a Linguis ica Li uanica (Li auische Sp ach e zeichnis)
2025, Band 92, S. 1 bis 28
Inhal slink Tu inio nuo oda
ISSN 2669-218X (online elek onisch)
U hebe ech 2025 on Alexande I. Iliadi. Ve ö en lich om Ins i u ü die li auische Sp ache. Dies is ein
Open-Access-A ikel, de un e den Bedingungen de C ea i e Commons A ibu ion-Lizenz e eil wi d, die
eine unbesch änk e Ve wendung, Ve eilung und Rep oduk ion in jedem Medium e laub , so e n de
u sp üngliche Au o und die Quelle gu gesch ieben we den. Ausleido Lie u ių kalbos ins i u as. Diese A ikel
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Emp angen: Gau a: 2025-04-18./ Akzep ie : P iim a: 2025-05-28.
1
VARIA ONOMASTICA: SARMATO-ALANICA (DANAPRIA, BOHUS)
VARIA ONOMASTICA: Sa ma o-Alanica (Dniep , Bugas) VARIA ONOMASTICA: Sa ma o-Alanica (Dniep , Bugas) VARIA ONOMASTICA: Sa ma o-Alanica (Dniep , Bugas)
ALEXANDER I. ILIADI wu de
Die s aa liche Ein ich ung […]Süduk ainische Na ionale Pädagogische Uni e si ä nach
K. D. Uschinsky […]
E-Mail: alexand [email protected] Ich bin de Meinung, dass es eine gu e Idee is , diese F age zu bean wo en.
ORCID-ID: h ps://o cid.o g/0000-0001-5078-8316 Fo schungsbe eiche: E ymologie,
e gleichend-his o ische Linguis ik, allgemeine und ypologische Linguis ik.
h ps: doi.o g/10.35321/all92-05
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Zusammen assung
Die Fo schung ziel da au ab, das i anische Sp ach e mäch nis in de Toponymie de Dniepe - und Bug-Regionen
he o zuheben. Insbesonde e konzen ie e sich au die Rekons uk ion de sa ma isch-alanischen
Lexikalschich , de en Exis enz nich den Da en de Geschich e und A chäologie de un e such en Gebie e
esea ch has esul ed in he econs uc ion o 20 lexemes supposed o be a ilia ed wi h he ocabula y o
wide sp ich . Die Sa ma en und die Alane . Eine solche Schluss olge ung wi d du ch die E ymologie de übe p ü en
Toponyme un e maue , die du ch das Vokabula de osse ischen Sp ache e klä wi d. Le z e e wiede um, als
einzige übe lebende Nachkomme de alanischen Sp ache, ha au de einen Sei e die ypischen Me kmale de
sa ma ischen und alanischen Dialek e und au de ande en Sei e die al en ös lichen i anischen Dialek e, die eng mi
den Dialek en de Alane und Sa ma en e wand sind, gee b . Ein s a kes A gumen zuguns en des
sa ma o-alanischen U sp ungs des ekons uie en Lexikal onds be uh au eine Reihe exklusi e ganz
lexikalische alanisch-osse ische Pa allelen. Die lexikalische Rekons uk ion wi d mi bes imm en phone ischen und
mo phologischen Besonde hei en bes ä ig , die nu de S uk u de angenommenen alanischen P o o ypen und den
Wö e n aus de osse ischen Sp ache innewohnen. Die Pa allelen im ekons uie en sa ma o-alanischen Vokabula
und dem Vokabula de ande en i anischen Sp achen we den eben alls besch ieben.
KEYWORDS: E ymologie, das Sa ma o-Alanische Sp ach elik, Rekons uk ion, P o o yp, Re lex,
oponymisches Gebie .
2
ANOTACIJA (in anzösische Sp ache)
Ziel Ty imo Ausski i i anėnų kalbos pa eldą Dniep o i Bugo egionų oponimijoje. Ypač daug dėmesio ski iama
sa ma ų-alanų leksinio sluoksnio, ku io egzis a imas nep ieš a auja i iamų ie o ių is o ijos i a cheologijos
duomenims, ekons ukcijai. Tokią iš adą pag indžia apž elg ų oponimų e imologija, paaiškin a ose inų kalbos
žodynu. Tokią iš adą pag indžia apž elg ų oponimų e imologija, paaiškin a ose inų kalbos žodynu. Pas a oji,
būdama ienin elė išlikusi alanų kalbos palikuonė, iš ienos pusės pa eldėjo sa ma ų i alanų a mėms būdingus
b uožus, iš ki os pusės senosioms y ų i anėnų a mėms, glaudžiai susijusioms su alanų i sa ma ų a mėmis.
S a ų a gumen ą ekons uo o leksikos ondo sa ma ų-alanų kilmės naudai pag indžia isa eilė išski inių
alanų-ose inų leksikos pa alelių. Leksinę ekons ukciju pa i ina am ik os one inės i mo ologinės ypa ybės,
būdingos ik spėjamų alaniškų p o o ipų i žodžių iš ose inų kalbos s uk ū ai. Leksinę ekons ukciju pa i ina am ik os one inės i mo ologinės ypa ybės, būdingos ik spėjamų alaniškų p o o ipų i žodžių iš ose inų kalbos s uk ū ai.
S aipsnyje aip pa ap ašomos ekons uo os sa ma ų-alanų žodyno i ki ų i anėnų kalbų leksikos
pa alelės. S aipsnyje aip pa ap ašomos ekons uo os sa ma ų-alanų žodyno i ki ų i anėnų kalbų leksikos pa alelės.
ESMINIAI ŽODŽIAI: E ymologie, Sa ma ijos alanų kalbos elik as, Rekons uk ion, P o o ypen, Re lexas,
Toponiminis A ealas. Es is ein O , an dem sich die Sp ache des Landes en wickel ha .
1. Einlei ung: Die i anischen Sp ach elik e in de Toponymie
de Dniepe - und Bug-Regionen
1.1. Die F age de Sp ach elik e basie übliche weise au de Implika ion de Spu en de ühe en
o handenen Besonde hei en de un e such en Sp ache, die in de Toponymie e hal en sind. Aus
e schiedenen G ünden behäl die Toponymie A chaismen bei, wäh end sie im Appella i e d äng
lexicon, compe i ion be ween he olde and he mo e ecen uni s he old ocabula y is o en
we den. Dahe bewah die Toponymie das, was im appella i en Vokabula e lo en gegangen is . Die
gleiche eigen ümliche lexikalische Pe iphe ie bewah die Beweise ü die ühe e Anwesenhei on
Sp eche n de ande en Sp achen (Subs a , Supe s a ) in den Gebie en de mode nen Sp achen.
Die Geleh en haben in jüngs e Zei adi ionell den Beg i Sp ach eliquie speziell au das
onomas ic Subs a (We ke des Akademike s Oleg N. T ubače , sowie meh e e Publika ionen on
Vladimi E. O el, Alexande K. Šapošniko , Alexande V. I anenko) bezogen. Die zei genössische
e gleichend-his o ische indoeu opäische Sp achwissenscha e üg übe Da en übe die
slawischen Sp ach elik e (Sla ica, Scla ania) im Be eich de g iechischen und deu schen Toponymie,
die bal ischen Relik e (Bal ica) in de Hyd onymie de Dniepe -Region, das indo-a ische
Sp ach e mäch nis in de nö dlichen Schwa zmee egion (Indoa ica), die i anische (Scy hica,
Sa ma o-Alanica, Alanica) Komponen e in de Toponymie de K im, de nö dlichen
Schwa zmee egion, de Don-Region, de Wolga-Region, de Dniepe -Region, de Bug-Region.
Das is Eu opa.
1.2 Die Ma kie ungen de le z en de oben genann en Ka ego ien on Sp ach elik en (I anica)
we den nachs ehend e ö e . De Schwe punk de S udie lieg au dem E be de i anischen
Dialek e, die eins au dem Gebie en lang des Dniep -Flusses und im Ingul- und Bug-In e lu e
e b ei e wa en. Die bishe ige E ah ung de Besch eibung de i anischen lexikalischen
An iqui ä en in de Dniepe egion e möglich e es, die G enzen ih es Gebie s am linken U e des
Dniepe s eilweise abzug enzen (Moszyński 1957; Topo o , T ubače : 1962228; T ubače 1968: 276;
O el 1986: 111; Šapošniko 2007: 291, 309; die Übe p ü ung de E ymologien siehe auch: S yžak 1981:
31). Die i anischen lexikalischen Einhei en in de Hyd onymie des ech en U e des Dniepe s sind
3
sel ene (O el 1986: 111). Kü zlich wu den jedoch sechs Reliquien zu Lis e hinzuge üg , on denen
d ei im Ros-Flussbecken bezeug sind (Iliadi 2021). Üb igens ehlen die i anischen Relik e pe se in
de speziellen Un e suchung on I ina M. Železniak übe die Hyd onymie des mi le en linken U e
des Dniepe s, wäh end die emden Namen aus den ü kischen, bal ischen, illy ischen, kel ischen
und h akischen Sp achen im Ros-Becken de aillie besch ieben we den. Dies könn e au die
Schluss olge ungen on O. N. T ubače zu ückzu üh en sein, insbesonde e seine Idee, dass die
"südlichen I anismen" in den Becken de linken Dniepe -Bei lüsse - de Sula, Psel, Sama a und in
ih e Nähe liegen; Nu die Su a, Domo kan und Samo kan ließen in den Dniepe au de ech en
Sei e, in unmi elba e Nähe de Mündung des Flusses Sama a. Ansons en e weis sich die
Rech su e -Uk aine im b ei en Sinne jedoch als ei on i anischen Spu en in de Hyd onymie
(T ubače 1968: 276). Die Suche nach de i anischen Hyd onymie in de Region Bug ha zwei
beding e Phasen du chlau en. Die e s e üh e zu Annahme de Auslassung de i anischen
Lexeme (T ubače 1968: 276), wäh end wei e e e ymologische Fo schungen diese Hypo hese nich
beg ünde en (O el 1986: 112; Lučyk 1999: 9[…]10, 12[…]13). Heu e muss jedoch die Lis e de i anischen
Wö e in de Hyd onymie de Region Bug sowie de Ko pus de E ymologien de i anischen
Hyd onymen in de Region Dniepe wesen lich übe a bei e we den. Siehe die bekann e i anische
E ymologie des Namens des linken Neben lusses des Flusses Sula A opolo (Артаполотъ), au den
die Au o en de S udien übe die Dniepe -Hyd onymie unk i isch appellie en: on *Артапород =
i anisch *A a-po d ~ Alanian αρδ […]God[…] und osse ische Fo d […]big i e […] (S yžak 1963:
83[…]84). Wi schlagen o , einen als Elemen de bal ischen Schich in de lokalen Onomas ik zu
behandeln, d.h. als *a a-pal a […]close/nigh s eam[…] ~ li auische a ùs […]close, nigh[…], a
[…]nea , beside, nex o[…] und le ische pa s, pal e […]puddle[…], […] ain low[…].
2. Zweck und Ziele
Ziel de o geschlagenen S udie is es, die sa ma o-alanische Lexikalschich als Teil des
i anischen Sp ach e mäch nisses in de Toponymie de Dniepe - und Bug-Region
he o zuheben. Das angegebene Ziel wi d du ch die Lösung meh e e Au gaben e eich : 1) Die
Fo mulie ung de phone ischen, lexikalischen und mo phologischen K i e ien de
Sa ma o-Alanischen/Alanischen Sp achzugehö igkei de ekons uie en i anischen Fo men;
2) die e ymologische Analyse des ü die Fo schung ausgewähl en lexikalischen Ma e ials und
die Übe a bei ung de zu o einge üh en e ymologischen Ve sionen; 3) Die Rekons uk ion
eines F agmen s des Wo scha zes de sa ma o-alanischen/alanischen Dialek e de Dniepe -
und Bug-Regionen in seine e ymologischen Ve bindung mi dem osse ischen Wo scha z;
4) Die Un e scheidung einige Isoglossen, die das sa ma isch-alanische Vokabula mi
dem Lexikon de ande en i anischen Sp achen e binden.
3. Ma e ial- und Fo schungsme hoden
3.1 De bekann e Ko pus i anische Lexeme in de Onomas ik de Dniepe - und Bug-Regionen
um ass heu e einige Du zend Einhei en. Sie kann jedoch e s dann als endgül ig angesehen
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we den, wenn alle e ügba en Quellen noch nich in ol ie sind. Die Ein üh ung neue
E kenn nisse beein luss die an ängliche Sich au das Gebie und meh e e i anische Lexeme. Die
Fo schungsg undlage bes eh aus Toponymen, die e mu lich i anischen U sp ungs sind und aus
his o ischen Dokumen en (Ch oniken, Ka en, geog aphischen Besch eibungen) und den Quellen
des onomas ikischen Wo scha zes de slawischen und i anischen Sp achen s ammen. Diese
geog aphischen Namen in ih en phono-mo phologischen Me kmalen ko elie en nich mi den
close o iden ical I anian onomas ic and appella i e ocabula y. In o he wo ds, hey a e
a chaischen slawischen, bal ischen ode ü kischen Lexemen, sonde n mi dem s uk u ell
ausschließlich au dem i anischen Sp achma e ial basie enden, de du ch eine bes imm e Fo m on Wu zeln und A ixen gekennzeichne is .
3.2 Nach unse e Ansich e o de n wei e e Un e suchungen de i anischen
Sp achan iqui ä en in de Onomas ik de Dniepe - und Bug-Regionen die Einhal ung de
olgenden d ei wich igen Bedingungen:
1) Die Analyse de Da en aus den oben genann en Gebie en soll e nich au die Hyd onymie
besch änk sein, d. h. das Fo schungsobjek soll en Einhei en alle oponymischen Klassen sein.
Dies kann das Spek um de Möglichkei en ü die Fo sche e heblich e wei e n, da die Namen on
Gebie en, Land o men (Hügel, Be ge, Felsen, Be gpässe, Flussschnellen, Inseln) usw. in einigen Fällen
auch lexikalischen Subs a e speiche n;
2) Das i anische Vokabula , das au de G undlage de Dniepe - und Bug-Toponymie ekons uie
wu de, soll e nich aus de Pe spek i e des al i anischen Sp achzus ands mi einigen
phone ischen Me kmalen des "sky ischen ode osse ischen Typs" be ach e we den, sonde n
als Teil des Vokabula es de Sa ma o-Alane /Alane , die sich iel spä e in den genann en
Gebie en niede ließen. Es gib wesen liche sp achliche Beweise, die du ch a chäologische und
his o ische Funde ges ü z we den ( gl. a) die Siedlungen de sa ma ischen Epoche in de
Nied ig-Dniepe -Region; Viazmi ina 1962; (b) die Alanen am Dniepe ; Kazanskij, Mas yko a 1999: 119);
3) Die P o o ypen soll en in de Fo m wiede he ges ell we den, die dem mi le en i anischen
Sp achzus and mi den Me kmalen de ös lichen i anischen Dialek e en sp ich . Die analysie en
Lexeme sind haup sächlich sa ma o-alanische Inno a ionen; Dahe is die al i anische
Rekons uk ion, die in den o he igen S udien du chge üh wu de, nich imme angemessen.
3.3 Die in de o geschlagenen S udie e wende en Me hoden sind die olgenden: e ymologische
und e gleichend-his o ische (insbesonde e die olgenden Techniken sind ele an ü die
E mi lung de gene ischen Iden i ä de e glichenen Fo men, die Bes immung de ela i en
Ch onologie de Sp achphänomene, die Rekons uk ion on P o o ypen).
3.4 Die nachs ehenden i anischen P o o ypen we den ekons uie , e ymologisie und
e i izie , haup sächlich un e Be ücksich igung des Vokabula s de ose ischen Sp ache, d.h.
des gene ischen Nach olge s de Sp achen de Sa ma o-Alane und de Alane . Au diese
G undlage we den die wiede he ges ell en i anischen Fo men als alanisch ode
sa ma isch-alanisch bes imm . So haben wi alanische Lexeme, die in de Toponymie e hal en sind;
Dies sind die P o o ypen, d.h. Fo men, die den al en phone ischen und mo phologischen Zus and des osse ischen Wo scha zes wide spiegeln.
Linguis ische Kons uk ionen we den mi his o ischen Da en abgeglichen. De Name
Alano-Sa ma s wu de on Geleh en allgemein e wende , um alle i anischsp achigen S ämme
5
de S eppe und ang enzende Gebie e zu bezeichnen, Nachkommen de an iken Sa ma en und
Alane . "An de Schwa zmee küs e wa en die meis en on ihnen zu Beginn de G oßen
Wande ung be ei s als Alane bekann " (Kazanskij, Mas yko a 1999: 119).
K i e ien de sa ma o-alanischen ode alanischen
Zugehö igkei des ekons uie en Vokabula s
Lexikalisch: b) De ekons uie e Zusammensa z ha kein ganz lexikalisches e ymologisches
a) The es o ed I anian o m has he whole-lexical analog in he Osse ian ocabula y;
Gegens ück im osse ischen Vokabula , jedoch we den ü jeden Teil des Zusammensa zes
ge enn osse ische Analoga ge unden; c) Die ganz lexikalischen e ymologischen Pa allelen inden
sich in den Pami -Sp achen, die zu ös lich-i anischen G uppe gehö en. In diesem Fall handel es
sich um die Einhei en des a chaischen Wo scha zes, die ü die Dialek e de Sa ma o-Alane und
Vo ah en de Pami is üblich sind; d) De sa ma isch-alanische P o o yp, ekons uie anhand
de olls ändigen Übe eins immungen im wes i anischen Vokabula , ep oduzie die a chaische
Pa allele aus de G uppe de sepa a en sa ma isch-alanisch-wes i anischen Isoglossen
( o läu ige Schluss olge ung). Phone isch (eigen ümlich ü die his o ische Phone ik de
alanischen und osse ischen Sp achen): a) Monoph hongisie ung on Dip hongen *ai > i, *au > u o
n; b) Synkop de ku zen a, i; c) Ve ände ung on *k > x un e dem Ein luss on i in de nächs en
Silbe; d) Ve ände ung on *p > o i; e) Ve ände ung on * > c o i; ) Spo adisches Abse zen
on w im Inlau nach Sonan en und Konsonan en o ā, a; g) Ände ung de phone ischen G uppe +
i + č in ein geminie es P ei en-A ika (nach de Synkope on i): ič > cic > cc (> slawisch ц [ s]);
De i a und mo phologisch: das Vo handensein on Su ixen und Su ixkomplexen -ak- -āk-, -čī-,
-al-el-, -ag-ān-, -i-či-ā, -ič-ain in den ekons uie en Wö e n. 4. SARMATO-ALANISCHE
Sp ach elik e: E ymologie und Gebie
4.1 Das Gebie de Dniepe egion
* -sa ak (< * pi ša -aka-)
Авсорок, Овсорок de linke T . des Flusses Bol a, de linken T . de Desna-Fluss. V. N. Topo o und O.
N. T ubače e kennen den i anischen Cha ak e dieses Hyd onyms mi Bezug au das osse ische
æ sū Bie il a (buchs äblich o es Wasse ) an (Topo o , T ubače 1962: 222 (æ su ): wobei auch
die Möglichkei de lokalen slawischen Fo ma ion nich ausgeschlossen wi d). Wäh end wi diese
E ymologie akzep ie en, be ach en wi dennoch die Möglichkei en de Behandlung de
Hyd onymgenese noch nich e schöp . Zum Beispiel kann dieses Subs an i in demselben Maße als
das alanische Wo * -sa ak (< * -ša ak) […][Fluss mi ] Wasse schnellen/Schnellen[…] behandel we den, das
6
en s and au de G undlage des zusammengeb ochenen Sa zes * pi ša -aka- = Wasse , das mi dem
Lä m ließ / äll . In seine Zusammense zung wi d de Re lex on * pias, de weiblichen Fo m des
p o o-i anischen *āp- […]wa e […] (es wi d im osse ischen Appella i okabula (Abae 1949: 153; 1958: 84)
und Hyd onymie bes ä ig ) e kann . De zwei e Teil is wah scheinlich de su ixie e (ak-) i anische
onoma opeische S amm *ša - […] das Ge äusch des Wasse s[…], c . Wakhi šo -šo […] de selbe[…],
ša ša á […] Wasse all […], […] Flussschwelle […], pe sisch šā īdan […] zu ließen mi dem Lä m […],
adschikisch šo idan […] zu ließen […], […] zu ließen wie ein Fluss […] (Abae 1958: 220; S ebline-Kamensky
1999: 328, 329). De wah scheinliche alanische P o o yp * -sa ak (> zei genössische Авсорок) en sp ich dem su ixlosen pe sischen ābšā […]wa e all[…] (Abae 1958:
220) mi *āpa-.
*dū -as u ode *dū -us u
Di éch u […] de S ein am Eingang zum Dniepe -Schnellen Vo niga. In de onomas ischen Li e a u
wi d diese Name au g und de olkse ymologischen E ymologie als eine dialek ale Fo m ü
Dié éктор behandel , weil lau den Geschich en in de Nähe dieses S eins ein Vo all mi einem
Dié éch u geschah (Čabanenko 2008: 42). Wi sind de Ansich , dass die mode ne Fo m des Toponyms
das E gebnis eines Neuau legens des nich -slawischen Namens in de lokalen slawischen Sp ache
is . Ve mu lich is es de alanische *dū -as u ode *dū us u […]g oße S ein[…]. Das is Comp.
Osse isch dū , do ‘s one und (æ)s u , (u)s u ‘big (Abae 1958: 376; Abae 1979: 158), Toponyme mi
In e sion de Teile S u -do Big S one (Abae 1958: 376), Us u do i цор Nea he Big S one (Tsagae a
1975: 36 i. e.3), mi demselben устур дор. Die Rekons uk ion de a ian en P o o ypen wi d on de
ziemlich unkla en Quali ä de P o hese (ao u-?) in alanischem Adj. *s u dik ie . Die An ike de
Fo men mi de Vokalp o hese wi d indi ek du ch die E ymologie des mode nen Днестр als
sky isch *Dan-æs (u) ode *Dan-us (u) ~ osse isch us u -don […]big i e […] bes ä ig (Kambolo
2006: 114). Das Komposi en häl den Namen des S eins, de aus den kaukasischen Sp achen en lehn
wu de, dahe is es logisch, zu dem Schluss zu kommen, dass das *dū -as u /*dū -us u dem
Vokabula de Alane gehö , de en Vo ah en aus dem Vo kaukasus kamen.
The e ymology in (Iliadi 2018) needs o be subs an ially e ised.
* und
Lochany, 1594 […] de Name de d i en Schnells aße am Dniepe (Lasso a 1866: 209). Spä e e Fo men
sind: Лоханнои, 1627: А ниже Сурского 2 версты порог Лоханнои (Kniga 1950: 111), Порогъ Лоханй, 1697
(Veličko 1855: 47 Luchan, 17361737 (PTT 17361737), Luchanskoy, 1769 (NAM 1780 17), Порогъ Лаханский, 1779,
(au de Ka e des Niede en Dniepe s on Ê. A apo ) Порогъ Лоханинъ, (DPND 17791780), je z is es
eine Schnelle au dem Dniepe übe de Insel S elča yi. Die Ve sion seines U sp ungs in de Li e a u
übe Onomas ik is wie olg : De S amm dieses Toponyms is mi dem uk ainischen Dialek
e wand . Lóchnu i " e zwei el zu e en", weil de Wasse s om " e zwei el gegen die
G ani schwelle au seinem Weg s ü z e" (Čabanenko 2008: 95). De Un e schied in de Posi ion de
Spannung in den e glichenen Fo men wi d jedoch nich kommen ie .
7
Die Va ian en des Toponyms zeigen labile Wu zel okalismus (о: у: а), den Un e schied de
Ablei ungs uk u und de G amma ikeigenscha en, c .: -ø || -ы (-y) || -н-ой || -ей ode -ий (-й) ||
-ский (-skey) || -ин. Solche Fälle sind ü dee ymologisie es Vokabula üblich: Die Unkla hei de
inne en Fo m des Wo es üh zu seine Kon e genz mi phone isch ähnlichen he e ogenen
Wö e n und üh dann zu seine mo phologischen Ve ände ung. Im Fall on Лохань haben wi
das E gebnis eines olkse ymologischen Umdenkens des ausländischen Toponyms. Es gib einen
G und zu glauben, dass es aus dem mi eli anischen *lakand als Re lex des p o o-i anischen Teils
s amm . * Lakan -, gl. Yazghulami lakánd […] übe hängende Felsen[…] ~ P o o-i anisch *1lak- <
PIE *lek- […] zu biegen, sich zu beugen, zu beugen[…], […] zu hängen[…], […] zu sp ingen[…], […] zu
sp ingen[…] (S ebline-Kamensky 1999: 223; Edelman 2015: 57, 59, 60). Es handel sich um ein isuelles
Bild de S eine, die sich übe dem Wasse e heben, ein s eile G adien , de zu eine Zunahme de
Wasse geschwindigkei ode Tu bulenz üh . Das Wasse "sp ing " und diese Me aphe
e klä plausibel die Ve wendung des mi eli anischen *lakand "Fels, S ein in die
S omschnellen" als Name de Flussschwelle. Fü die S uk u und Seman ik on * lakan c . Teil.
*ba ź-an o *bź-an - […] u m, hoch[…] (A es an bə əzan - […]hoch[…], osse isch bæ zond […]hoch[…]) […] *ba ź- […]zu s eigen[…] (Abae 1958: 254).
Die A ypizi ä des endgül igen -d (und im Allgemeinen des E gebnisses -nd) ü die slawische
Toponymie ug zu o malen Modi ika ion dieses Namens in de slawischen Sp ache bei: diese
Klang wu de eliminie und die abgeschni ene Fo m *Lakan assimilie mi dem Zi e bla .
Lochania, Lochania […] Lehmschüssel[…], […] Jug[…], […] Eime […], dahe die Subs i u ion des
P imo dials *a > о (jedoch wu de *a ü eine Weile imme noch beibehal en, comp. übe Po ogä
The e ymology in (Iliadi 2018) needs o be subs an ially e ised.
Lachansky) und *k > х. In Bezug au PIE e ymon siehe (Poko ny 1959: 673; LIV 2001 [1998]: 411).
Gemäß dem Wö e buch on Helmu Rix is die Wu zel *lekis ungewiss. Dieses E ymon wi d
jedoch nich nu in den bal ischen und ge manischen Sp achen (LIV 2001 [1998]: Ibid.) bezeug ,
sonde n auch in slawischem (ESSJ XIV 147[…]148: mi de de aillie en Analyse de bekann en
Ve sionen) und g iechischem (Beekes 2010: 856: *lek- […]jump[…]) U wo scha z. PIE *lekis wu de
auch in den jüngs en S udien ane kann , c . beispielsweise (Edelman 2015: 57[…]60: de iesige
i anische e ymologische Clus e mi einem b ei en seman ischen Spek um) und (Adams 2013:
613: lyak), wo es eine de möglichen Quellen Tocha ianische Wö e is .
* Sāg-Ba z
Sagba sa […] die lokale Bezeichnung im Gebie des Do es Zolo aja Balka im
No o o on so skij-Bezi k de Region Khe son (de un e e Lau des Dniepe s, das ech e U e )
(Au nahme on 1973; OA). Wah scheinlich is es das E gebnis de E olu ion des u sp ünglichen
*Сагбарз in de emden Umgebung. *Sagba z ep oduzie das alanische Wo *sāg-ba z […]
hi schhügel[…], c . Osse isch Sagba z = Dee Hill on саг dee + ba z hill, bump, upland (Tsagae a 1975: 429).
* San o d * San o d
Al ussisch Снопородъ, 1169 (слышєвшє жє князи, ожє Половци побгли и
оставившє кошѣ свои поидоша по них вборзѣ, оставившє у возъ своихъ Ярослава
8
Всеволодича. Пришєдшє жє взяша вєжи Половєцкы на Углѣ рѣцѣ, а другыє по
Снопороду, а самхъ постигоша у Чєрного лса, и ту избиша...; Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij s od 1949: Mosko skij S od 1949: Mosko skijod 1949: Mosko skij S od 1949: Mosko skijod 1949: Mosko skij S od 1949: Mosko skijod 1949: Mosko skij is ein S aa in de ussischen Sp ache.
77), Снєпородъ, 1187 («кнѧзи Роускиѣ поидоша по Днѣпроу <…> и доидоша до
Spon oda; Ipa ie skaja le opis 1962: 653), Снепородъ, 1552 (Литовская метрика: Князь)
великій Литовъскій Гедиминъ, завоевавши надъ моремъ Кафу и весь Перекопъ и Черкасы
Питигорское, и приведши Черкасовъ часть з княгинею ихъ, посадилъ ихъ на Снепородѣ
a inшихъ на Днепре), Слпородъ, 1887 (Laza e skij 1887: 39), Slipo ok, 1665, je z is es Слипорид,
-оду (die Fo m mi Слип- e schein sei dem Beginn des 18. Jah hunde s) Fluss, de ech e .
on de Sula, de linken T . de Dniepe (SHU 1979: 510). Die zu o e wähn e (siehe Iliadi 2021: 504505)
Übe p ü ung de akzep ie en E ymologie on O. N. T ubače Снопород, Снепород als
En wicklung des mi eli anischen *san-po d/*san- o d […]con luence, con luen […] […]san-pa a a-
(die Zusammense zung des a ischen P ä ixes *sanand *pa a a- […]big i e […]) e spa uns die
No wendigkei , uns übe den his o ischen Teil de F age zu kümme n. Es soll en nu zwei
wich ige Punk e e wähn we den: 1) Das a ische P ä ix *san klang be ei s im P o o-i anischen
wie *han- (!), dahe müssen wi nach eine ande en E klä ung ü *san- suchen; 2) De
p o o-i anische P o o yp ü das mi eli anische -po d/- o d is lau jüngs en S udien
*paud- a- ‘(g oße ) Fluss ((e was beweg ), das nich mi *pa a a Scy hian Πόρατα e wand is (siehe: Dzi s soi y),
2021: 265).
Die neue E ymologie des Hyd onyms als mi eli anisch *[a]sang-po d*[a]sang-pa a […]s einige
Fluss/Wasse […] (Iliadi 2021: 504[…]505) muss geklä we den. Insbesonde e wies P o . Yu y A.
Dzi s soi y in de mündlichen Diskussion (2021) au die Möglichkei de gene ischen Beziehung des
e s en Teils des Ve bundwo s zum p o o-i anischen *san- […] o moun , ascend[…], […] o ise[…]
hin (übe diesen E hymon siehe: Bailey 1979: 419; S ebline-Kamensky 1999: 307; Cheung
2007: 330–332).
In Bezug au diese In e p e a ion schein die E klä ung dieses Hyd onyms als
sa ma isch-alanischen U sp ungs nich wide sp üchlich zu sein *san- o d/*sān- o d, bes ehend
aus: 1) dem Re lex des p o oi anischen *san-a- (Teil. Ak .) ode *sān- (U sache.) ~ *san- […]zu
mon ie en, au zus eigen[…], […]zu s eigen[…]; 2) Sa ma o-Alanische Fu (Osse ische Fu […] g oße Fluss[…]).
Fü ein kla e es Ve s ändnis de Seman ik on *san-/*sāni is es nü zlich, au seine e wand en
Wö e zu ach en, c . A es an sanaka- […]Flussmündung[…] (ode […]Pla z, an dem [Küs e des
Flusses] au s eig […]), osse ische opog aphische Beg i sæn *[…]Be gsei e[…] in Sæna
(O onym) und Do gin-sæn (Dzi s soi y 2018a: 100; 2020: 105[…]107). Vielleich wa *san- o d* die
besch eibende Bezeichnung des Flusses, wo de Wasse s and au g und na ü liche Hinde nisse
s eig , ode ein ach de Fluss mi Kaskaden.
Die De ini ion des Hyd onyms als Einhei des sa ma isch-alanischen Vokabula s is nich nu au
die Da en de Sp achen zu ückzu üh en, die eng mi den sa ma isch-alanischen Dialek en
e wand sind. Die Einbeziehung on *san- o d/*sān- o d in die Lis e de sa ma isch-alanischen
lexikalischen Relik e wi d indi ek du ch seine Geog aphie bes ä ig : das Gebie dieses Namens
(das ech e U e de Sula) äll mi dem Gebie de sa ma ischen Beg äbnisse des I[…]II.
9
Jah hunde s (P ijmak 2022: 224: die Ka e) zusammen und g enz an das Gebie de
alano-sa ma ischen Beg äbnisse des III[…]IV. Jah hunde s, on denen ein Teil im
Vo skla-Flussbecken ge unden wi d (Kazij, Mas yko a 1999: 119, 126). *wā -dax-āl ode *wā -dax-el
(< *wā - ax-āl/-el) Vo dakhel de ech e T . de Moloh a, de ech e T . de Veh a, de ech e T .
on den Sozh. In eine klassischen S udie on O. N. T ubače und V. N. Topo o wi d dieses
Hyd onym als Va ian e on Ведрихан angegeben. Le z e es wi d als unkla bes imm , abe die
Schluss olge ung wi d on de Annahme übe die Ähnlichkei des Endes des Wo es mi dem
Flussnamen Khan (Becken des Seim-Flusses) = i anisches χan- […]well, Quelle[…] und de Labili ä
on d : d (wie im Osse ischen), die bes imm en Dialek en eigen is , obwohl die Abwesenhei de
educes he likelihood o I anian e ymology (Topo o , T ubače 1962: 223).
ande en i anischen Hyd onymen in diesem Be eich Vo dakhel und Ved ikhan die he e ogenen
Fo ma ionen mi de minimalen phone ischen Ähnlichkei sind. Be o wi die Einzelhei en seine
Mo phologie und gene ischen Beziehungen klä en, soll en wi Ved ikhan beisei e lassen und uns
au Vo dakhel konzen ie en. Die s uk u elle E olu ion in Isola ion on de
Mu e sp achumgebung ha die Fo m des Wo es e ände , abe es scheinen einige Spu en
seine e ymologischen Zusammense zung zu geben. Wi meinen die E hal ung des
sa ma o-alanischen *wā -dax-āl < *wā - ax-āl […]Fluss mi S omschnellen[…] im Hyd onym. Die Zusammense zung bes eh aus: *wā < P o o-i anisch * a -/* ā - […] ain[…], […]wa e […] (: A es an ai i- […]lake[…], ā - […] ain[…];
Ba holomae 1904: 1364, 1410; Va (un e schiedlich […] Danab i) […] de Fluss in Sky hien (in Jo danes);
Io danes 2001: 166; Osse isch wa yn, wa un […]es egne […]; Abae 1989: 52) und * ax- […] apids[…],
[…] apid cu en […] (Osse isch æx […] apids in i e […], […] apid, as cu en […], […] as […],
[…] apid[…], […]s o my[…] (< P o o-i anisch * axa-); 1979 Abae : 284; æch […]s o mige, s a ke, schnelle
S ömung des Flusses[…], […]schnelle S ömungen[…]; Takazo 2015: 528). Das is eine seh wich ige
F age. Die E wei e ung des zwei en Teils du ch -āl is das Su ix, comp., beispielsweise die
Da s ellung de unp oduk i en -a-l und de Va ian e -e-lin osse ischen Toponymie: Xiz-al-a,
Me -el-a-skæ usw. (Dzi s soi y 2018a: 103; siehe auch Gaba ae 1977: 59). Dahe is es e laub , nich
nu die Fo m *wā daxāl, sonde n auch die Va ian e *wā daxel un e Be ücksich igung on
Me -el-a-skæ und ähnlichen osse ischen Beispielen zu ekons uie en. Im P inzip beschä igen wi
uns mi dem Lexem, dessen Fo m *wa dæxal *ua dæхал) ode *wa dæxel *ua dæxel) ü die osse ische Sp ache ziemlich ypisch is .
Die Typologie de Nominie ung is nachgewiesen, c . Osse isch (Digo ianisch) æx don
‘s o my i e (Abae 1979: 284), Тæхгæ дон Flying Wa e he le . des Flusses Zakadon (Tsagae a)
1975: 16, 212).
Die Einziga igkei dieses i anischen Namens im Be eich de slawischen Hyd onymie wi d du ch
seine Übe agung im Sozh-Becken du ch Slawen e klä , die aus dem Gebie kamen, wo i anische
Namen bezeug we den. V. E. O el sieh einen ähnlichen Fall in de sekundä en "Übe p lanzung"
des i anischen Hyd onyms Mo ozha im Becken des Flusses P ipya aus südliche en Gebie en
(O el 1986: 109 […] 110: bes ei e nich die bal ische E ymologie).
16
* Sa ak ode * Sa ak
So oka […] de Fluss (Do Ki ajgo od im Alexand o skij-Bezi k de Region Ki o og ad)
(K i ulčenko 2011: 176) und So oka […] de kleine Fluss im Hyd osys em des Flusses Valuj
(Becken des Dons) (O in 2012: 263), So oka […] Name de Flüsse: 1) de linke T . des Südlichen Bugs;
2) die ech e T . de Dniepe ; 3) de linke T . de Dnies e ; 4) de linke U e . des wes lichen
Bug-Flusses; 5) de linke U e . des Desna-Flusses (SHU 1979: 521). Hyd onymen sind kaum mi dem
Namen des Vogels e wand , sons wü den wi uns mi den Adjek i en Сорочий, Сорочья,
Сороча und Сорочача be assen. De S amm Сорокalso kann nich au die ü kische Quelle wie
са:ры (< са:рығ) […]gelb[…], […]weiß, hell a ben[…] ( olles Spek um seine Bedeu ungen siehe:
ESTJ VI 220[…]222), o ien ie we den, weil in de os slawischen Ve wendung dieses Leksem
imme а in de Wu zel bewah , .a. im Russischen Саратов ~ сары […] gelb[…] (siehe
e ymologische Li e a u ).
Es e schein uns ein Fall des phone isch, mo phologisch und seman isch subs an- *sa āk (:
ia ed e ymology Сорок- as he Eas e n I anian lexeme (in i s Middle I anian o m) *sa ak o
Sogdian s ysa ē/, s k […]head[…], […]main[…], […] i s […] (Gha ib 1995: 362) […] *sa aka-, osse isch
sæ agjāka […]main[…] […] *sa -; Abae 1979: 59 […]60) […] *śa a-ka-, *śa -āka on *śa ah-
[…]kop […], e e en in de osse ischen und sogdischen (und nich nu ) Toponymie in de
Bedeu ung […]beginn[…], […]kop […]. Siehe auch c . Osse isch Donysäe (Donysa ) = Haup e des
Flusses on Donys Gen. sing. Don […]wa e […] + sæ […]headwa e […], […]head[…], und auch Donny
sæ = […]Abo e he Ri e […], […]Wa e heads o he Ri e […] (Tsagae a 1975: 184, 232, 337, 453, 518).
Siehe auch Pe sisch, Tadschikisch sa […]head[…], […]beginning[…] und […] oun […] (Abae 1979: 75).
Die Flexion -a is das Mi el de g amma ikalischen Anpassung des mi eli anischen ös lichen
*sa ak, *sa āk […]de Haup eil[…], […]Haup wasse […] im slawischen Mus e au den
nomencla u ellen Beg i en * ěka, * oda. In äumliche Hinsich wi d de i anische U sp ung
des Hyd onyms du ch die Lokalisie ung ande e Namen i anischen U sp ungs in den Becken
des Südlichen Bugs, des Don und des Dniepe s bes ä ig . Es handel sich um oponymische Ma kie ungen des Gebie s a chäologische Kul u en, die mi dem
Sa ma en und Alane .
*sa da-gan (< *sa da-kan) ode *sa d-ag-ān Сандаган, -а, 1988 de Name des B unnens und des
ge ockne en Flusses (de ech e T . des Ingul in de Gegend des Do es Kalino ka im
Vi o skij-Bezi k de Nikolae -Region; H omko 2017: 253). Wi e mu en, dass die E olu ion des
u sp ünglichen *Sa dagan au slawischem G unds ück, wo das Hyd onym eine eg essi en
Assimila ion un e wo en wa р […] н > н […] н, spo adisch in den Dialek en es ges ell wu de.
Hypo he isch könn e dies de Fall de E hal ung de ös lich-i anischen Ve bindung *sa da-gan
( on *sa da-kan) […]somme on […], […]wa m on […] sein, die aus den Re lexen des
p o o-i anischen *śa da- […]somme […] und *kana- […]well, sp ing, oun […] bes and ( on dem
e s en S amm siehe: Abae 1979: 80; Bailey 1979: 421[…]422: sala). Die Aussp ache on *k- > gin, dem
zwei en Teil de Ve bundsp achen, is eine al e Neue ung, die auch den alanischen und
osse ischen Sp achen eigen is . Beide Komponen en we den häu ig in de osse ischen
Toponymie e wende , c . Sæ dy don Summe Wa e , Sæ dy kom Summe Go ge, Sæ dy ænдаг Summe Road mi sæ dy gen. sing. Sæ d
17
Somme und Ændæ hæn O he Foun mi хæn oun (Tsagae a 1975: 62, 78, 211, 255). De le z e e
Ums and d äng uns dazu, in de lokalen Toponymie zu de alanischen Schich zu gehö en.
Das Ve s ändnis de Mo phologie on *Sa dagan als komplexes Su ixde i a üh zu eine
al e na i en Rekons uk ion on *sa d-ag-ān mi dem Gegens ück im osse ischen Сæрдыгон
дарæн (срдæ ‘somme + su . -ыгон; Tsagae a 1975: 39) = *sa d-ug-ān? Die Toponyme mi dem
Su ixkomplex -ag-ān (< al i anisch -ak-āna-) e en im Be eich de osse ischen Sp ache au ,
wo sich dieses Su ix na ü lich in -æg-on en wickel ha (Beispiele siehe: Dzi s soi y 2018a: 99).
*un[i]-gul (< *un[i]-kul)
Ingul […] de Fluss, de linke T . on de Sou he n Bug: P os uючи чрезъ Ингули до
Очакова, 1673 (Veličko 1851: 341), Пятый отпочивокъ на рчц <...>, которая зъ правой
руки припадаеть отъ Чорного лѣса, а котитъ въ Инкгулъ, на которой лози и терни есть и
вода плесами, а ити по надъ нею не переходячи до Инкгула», «Шестій отпочивокъ на
рѣчцѣ Инкгулѣ <…>, на которой два броди шляховіи <…>, а опрочъ тихъ бродовъ на
иншихъ мѣстцахъ переправи робыти трудно для плесъ многихъ и крутихъ береговъ»,
1697 (Veličko 1855: 484), Inguł, 1882 […] de linke T . de Bug liman (in Ta a isch Jeni-geł; SG III 291),
Angul, Angule Wielki, Ингулъ, je z Інгýл, -у (SHU 1979: 222). Die sp achliche In e p e a ion dieses
Hyd onyms ha seine Geschich e. Sowei bekann is , wa Max Vasme de e s e, de die
ü kische E ymologie o s ell e: insbesonde e e band e Ingul mi dem ü kischen äŋgül
[…]quie , lazy[…] ode ü kisch, K im a a , Kipchak usw. in […]ca e, ca e n[…] ode ü kisch, Uigu
än […]b ei […] mi dem zwei en Teil ü kisch göl […]lake (Vasme 1986 [1967]: 131). Spä e schlug O. N.
T ubache seine Ve sion des slawischen U sp ungs dieses Wo es o , in de de Geleh e eine
ü kische phone ische Adap ion des al ussischen Уголъ e kann e: Die Tü ken de südlichen
ussischen S eppen haben diesen al ussischen lokalen Namen Уголъ ode soga seine äl e e
Fo m *glъ en lehn und assimilie , nachdem sie es in das Hyd onym Ингул (Va ian e de
Angul)» (T ubače 1968: 206). See also he de elopmen o he idea abou he Sla onic o igin
Hyd onymen Ингул, Ингулец < *gъlъ) mi anschließende ü kische phone ische Behandlung in:
(Lučyk 1996: 132 […] 135) Die Kommission ha es ges ell , dass die Beihil e im Rahmen de Beihil e egelung nich in de Lage wa , die Beihil e zu e eilen.
De Beg i "Winkel" ode "Ecke" gil jedoch ü die g oßen Flüsse (z. B. an de S elle, an de sie mi
ande en Wasse a e ien zusammen ließen), dahe is de "Winkel" ode "Ecke" des Flusses kaum ein
A ibu , das den Fluss on ande en ähnlichen Flüssen un e scheide , de en S om auch einen
"Winkel" in Bezug au die Küs e des ande en Wasse objek s bilde . "Ecke" in de geog aphischen
Bedeu ung bezieh sich meh au das Gelände, das zwischen zwei zusammen ließenden Flüssen ode
zwischen de Flusslage und eine Be gke e ged ück is . Ein mögliches Beispiel ü die Re lexion des
slawischen *[…]gъlъ in de al en his o ischen Toponymie Eu opas is de Name des Te i o iums
en lang de Mündung de Donau […]γγλος, […]γκλός, Onglos, de on Pa ia ch Nicepho us e wähn
wi d. Dieses on den Bulga en bese z e Gebie wi d un e 660 im Zusammenhang mi ih em Rückzug
un e dem Ang i de Khaza en (SSS I 203) e wähn , und in de wissenscha lichen Li e a u wi d
diese Name no male weise au die Sp ache de Aspa uh-Bulga en bezogen und als "Zehn Flüsse
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(Seen) " e klä . Es wi d e mu e , dass das Toponym eine ü kische Zi e au (Geo gie 2002: 74)
en häl (anscheinend is de Re lex des ü kischen qo:l […] luss[…], […] al[…] ode kö:l […]see[…] im
zwei en Teil implizie ). Jedoch, i gendwo zwischen den Ka pa enhängen und de
Übe schwemmungsebene de Donau gelegen, wa Ongl zu diese Zei be ei s on Slawen besiedel
wo den, mi de en Füh e n Aspa uh in Kon ak kam (KIB 1987: 41), dahe wi d dieses Toponym
o zugsweise als slawisches Wo e klä , un e s ü z du ch seine dokumen ie en Fo men.
Unse e Meinung nach is de Hyd onym das E gebnis eine ü kischen Assimila ion
(phone isch und mo phologisch) des o ü kischen Namens. Es handel sich um *un[i]-gul <
*un[i]-kul, das ein mi eli anisches zusammengese z es Wo (den Re lex des p o o-i anischen
*auni-kula-?), bes ehend aus: 1) *un-i- < P o o-i anisch *aun-i- (au > u o dem Nasensonan ), d.h.
su ixed i anian (Os ) *au-: *u-: * a- ‘ o low (?). Siehe auch c . Kho an Saka ai s eams (<
*u-ano mi Wu zeldiph ong *au-, wo de u sp üngliche Klang ala e e lo en ging, c . Old Indian
a áni- s eam), āma sea, lood (Bailey 1979: 373, 383: zu PIE *au-: *u- be wa e y) und Sogdian wnh
[āw n] i e (?), c . wn p (Sims-Williams 1983: 46; Ras o gue a, Edelman 2000: 256), die Va ian e zu
*un-iin Eigenscha en des Vokalismus des Fo man en und de Wu zel sind; 2) *kul (> *gul mi de
Aussp ache on k im zusammengese z en Wo ) on *kula- ~ *kau-l- […]deep[…], […]ca i y, pi […],
c . Mi elpe sisch kōl {kwl} […]pi […], ku disch (Ku manji) k‘ōl […]pi , Hohl aum, G aben[…], k‘ūl
[…]deep[…], Lu isch kol […]hollow, Hohl aum, G ube[…], Talysh хъl […]maels om; ie e O […] (Edelman 2011:
356, 357). The a ian s em *čau-l- is kep in Osse ian oponymy, c . Cul-ægon (Dzi s soi y
2018a: 99, 109). Die Kommission ha es ges ell , dass die in de Ve o dnung (EG) N .
Die Bedeu ungen beide Komponen en des analysie en Hyd onyms e möglichen es, allgemeine
Kon u en de Seman ik de Bezeichnung als "S om aus de G ube ode Schluch " zu
ekons uie en (dann bezog sich de Name u sp ünglich au die Quellen des Flusses, gl.
Osse isch Донадаг Flussschluch , Schluch des Wasse s = дон Wasse , Fluss + адаг Schluch ;
Adadji don […]Fluss de Schluch […]; Tsagae a 1971: 61, 131) ode ein ach "S om mi
Wi bels ömungen". Seman isch sieh eine solche E ymologie plausible aus als "Quie /Lazy
Lake" (es gib keinen G und zu behaup en, dass Lexeme wie de ü kische äŋgül " uhig, aul" in
de Toponymie e wende wu den) ode "The B oad Lake". Zwei Fak o en ugen zu
ü kischen Rein e p e a ion des i anischen Hyd onyms als Jeni-geł bei: 1) das Vo handensein
des Relik -Su ix -iin *uni-gul ( gl. oben Kho an Saka ai ‘S oms, al indische a áni-); 2) die
äuße e Klangähnlichkei des pos posi i en *gul mi dem ü kischen göl. Die Va ian en Inguł, Angul
esul ie en aus den Ve suchen, die S uk u dieses Namens in Bezug au ande es ü kisches
Vokabula zu in e p e ie en, siehe oben M. Vasme s Beispiele. Die Toponyme Χιγγυλος, Χιγγιλος,
die on A. K. Šapošniko ange üh wu den, sind on g oßem In e esse. De Geleh e e gleich
sie mi dem mode nen Žol yy Vody (Quelle des Kleinen Ingul ode de Ingule s) und e klä sie als
Ko up ion des Sindo-Meo ischen *hingul- ~ Al indischen hiṅgula- […]scha lach o e Fa be,
Fa bs o […], Cho onym und Hyd onym Hiṅgulā (Šapošniko 2015: 35: as Hiṇgulā). Zu o e wies e
jedoch au die Sa ma o-Tu anianischen Sp ach elik e und ekons uie e ü diese Toponyme
den P o o yp *hingilu- […] ed[…]? (~ al indische Hyd onym Siṅgula-) (Šapošniko 2007: 298: Singula-).
Abe das Fehlen de ande en Namen mi a gumen ie
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Die sindo-meo ianische E ymologie in de Toponymie des südlichen Bugs e u sach Zwei el an de
Rich igkei de E klä ung Χιγγυλος, Χιγγιλος als *hingul-, sowie Sa ma o-Tu anian
* Hingilu. * Hingilu. * Hingilu. * Hingilu. * Hingilu. * Hingilu.
Die Akzep anz de his o ischen Iden i ä alle Fo men (mi und ohne Ini ial Χ) als Fixie ungen
eines einzigen i anischen *hingilu i au Einwände o male Na u . Es kann nich
ausgeschlossen we den, dass de Un e schied de Anlau Χι-: I-, Ain Χιγγυλος, Χιγγιλος VS
Ингул, Ingul, Angul au die dialek alen Va ian en hindeu e , die in de ü kischen Sp ache
en s anden: sie ko elie en phone isch wie Nogai, a a isch a ables land, bo de ~
Cumananische bo de (Se o ian 1974: 647), ü kisch y yldymaq ~ hy yldyzmaq o g umble, oa ,
Khalaj a hagag ~ ccc (Teniše 1984: 39:6). Wenn de Klang X ein emdsp achiges phone isches "Laye ing" is , dann kommen wi zu dem u sp ünglichen
*Ιγγυλοὺς, Ιγγιλοὺς.
*, *wa an
Ворнона, -и de Fluss ( ockene Bach), de ech e T . de Sugokleja-Kameno a a, de ech e
T . de Ingul, de linke T . des Südlichen Bugs (K i ulčenko 2011: 48) und Wo ona, 1736-1737 (PTT
1736-1737), Wo ona R., 1769 […] de Fluss, de ech e T . de Dniepe (die Region de
S omschnellen; NAM 1769; un e 1779[…]1780 als речька Вороная; DPND 1779[…]1780), Вóрон, -а […]
die Flüsse in den Becken des Dniepe (Воронъ, 1898, Воринъ) und des Schwa zen Mee es in de
K im (Ворона) (SHU 1979: 121). Die Namen sind nich mi dem Adj. воронóй sowie dem O ni honym
ворóна e wand (ande n alls wü de man e wa en, dass es sich um Vo onja, Вороний ode
Вороняча, Воронячий handel ). Vielmeh is die mode ne Fo m des Nomen das E gebnis de
Adap ion des Sa ma o-Alanischen *wa an, *wā ān ‘ egen, Regens om ( gl. Pahla i wā ān
‘ egen, ku dische wa an das Gleiche; Abae 1989: 52) in de slawischen Sp ache, g. die
eloquen e osse ische Wo kombina ion wa yny don Regenwasse (anwendba au den
aus ocknen Fluss) im Zusammenhang mi dem Hyd onym in de K im (Šapošniko 2007: 317). Au
de ande en Sei e lohn es sich, e ns ha e Au me ksamkei au das p o o-i anische * a ana als Teil de P ä ix o ma ion *apaa ana- ~ * a - zu en wässe n zu widmen.
(Ras o gue a, Edelman 2000: 314).
-A Final is eine slawische Flexion, die dieses i anische Wo an die slawische
G amma ik anpass (wah scheinlich als Teil on *Ворона река).
*xūs-dān
Huzdan [Huz|dan], 1988 Schluch , de ech e T . de Ingul (Alexand o skij-Bezi k de Region
Ki o og ad; H omko 2017: 253). Es is *xūs-dān, d.h. phone isch e ände im slawischen Geb auch
(na ü liche Aussp ache on с > з o д), ein Übe bleibsel de Sp ache de sa ma o-alanischen
Be ölke ung dieses Gebie s. Das zusammengese z e Wo wu de als Lexikalisa ion de
A ibu wo kombina ion *xūs dān […]d ying up i e […], […]shallowed i e […] gep äg . Diese
E ymologie wi d du ch das osse ische Хусдон = D ying up Ri e aus хус(къ) ‘d y + дон ‘ i e
beleg (Tsagae a 1975: 415). Au g und de E hal ung on а wu de das Wo on den Slawen (un e
Ve wendung ü kische Ve mi lung?) o de Ve ände ung des Alanischen ā > o o m, n, d.h. o dem spä en 14. Jah hunde en lehn .
20
5. Schluss olge ung
5.1 Nach unse e Ansich e möglichen uns die in diesem Dokumen besch iebenen E ymologien, zu dem Schluss zu kommen, dass
I anische U sp ung meh e e Toponyme in bes imm en Gebie en de Dniepe - und Bug-Regionen.
Diese E ymologien sind wich ig als sp achliche Beweise ü den Au en hal de i anischen
E hnosen do . Die oben o mulie en K i e ien de gene ischen Zugehö igkei de
ausgezeichne en I anismen e möglichen es, sie als Elemen e des sa ma o-alanischen Vokabula s zu
iden i izie en. Au g und des Fehlens zu e lässige osse ische lexikalische Pa allelen, die ü den alanischen Wiede au bau ele an sind, wu de die o geschlagene P o-
o ypes a e de ined as Sa ma o-Alanian ega ding he phone ic ea u es peculia o he
Osse ische Sp ache.
5.2 Die phone ischen und abgelei e en Me kmale de a es ie en I anismen, ih e
s uk u ell-e ymologischen Analoga im i anischen Vokabula , eichen aus, um die
sa ma o-alanische Sp achzugehö igkei on 20 Lexemen zu beweisen. Dazu gehö en die
Toponyme, die e s mals im wissenscha lichen Geb auch einge üh wu den (*a s-wa m[ā],
*be-gan, * ās-sāyan ode * a s-san, *mā -wā ā ode *mā - ā -, *xu -sin ode *xu sin), Namen
mi zu o angenommene ü kische (Ингул = Sa m.-Alan. *un[i]-gul < P.I an. *auni-kula-),
slawische (Лахан-Лохан- = Sa m.-Alan = *lakand) E ymologie ode Wö e mi zu o
unzu eichend beg ünde e i anianische E ymologie (Снород = Alan. * San o d * San o d Sandy = Alan. Ich bin Alan. *sa d-ag-ān ode *sa da-gan; Vo dächel = Alan. *wā -dax-āl ode
*Wā -dax-el).
5.3 Die Rekons uk ion des Teils des Wo scha zes de eliqui en i anischen Sp ache zeig die
A de Beziehung diese Wö e zum osse ischen Wo scha z. Siehe auch c . : a) Die ganz
lexikalischen alano-osse ischen Äqui alen e (Alano-Osse ica): Alan. *dū as u ode *dū -us u :
Osse . (umgekeh ) устур дор, S u -do ; Das is Alan. *sāg-ba z: Osse . Sagba z; Das is Alan.
*Sa d-ag-ān: Osse . Sæ dagon (da æn) ode Alan. *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . *Sa da-gan: Osse . Sæ d Don; Das is Alan.
*xūs-dān: Osse . Hussdon; b) Alanische zusammengese z e Wö e ohne die ganz
lexikalischen e ymologischen Analoga im Osse ischen, abe e klä au g und des ose ischen
Vokabula s: Alan. *a s-wa m[ā]: Osse . & wæ m(æ); und Das is Alan. * ās-sāyan (=
* ān-sāyan) ode * a s-san: Osse . * on (in *Ron- ændag) & sajæn o a s & sæn, Sæna; Das
is Alan. *Ka d-ā : Osse . lækæ dæ (< * a-ka da-); Das is Alan. *mā -wā ā ode *mā - ā -:
Osse . ma in *Raw-ma -don, don-ma -æn & Osse . wa yn, wa un (< *wā ) ode Раро; Das is
Alan. *San- o d/*sān- o d: Osse . sæn, Sæna & o d; Das is Alan. *Wā -dax-āl ode
*wā -dax-el: Osse . wa yn, wa un & æx & su . - ode -el; Das is Alan. *xu -Sinn ode
*xu -Sinn: Osse . xu æ und Digo . Sinæk, sinæg. Was is das? 5.4 Die äuße en Beziehungen des
Wo scha zes de sa ma o-alanischen Dialek e de Dniepe - und Bug-Regionen inne halb de
i anischen G uppe we den du ch die olgenden Isoglossen da ges ell : a)
Alanisch-Os i anisch: (wie ü den 1. Teil) Sa m.-Alan. *dāčī-kāθ: Shug. wiδc; Sa m. - Alan. - Was
is los? *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand:
Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. *Lakand: Yazg. Lakánd;
ode Das is Alan. *Sa ak ode *sa āk: Osse . Säg ag, Sogd. s ysa ē/, s k; (wie ü den 1. Teil)
Alan. *un[i]-gul (< *un[i]-kul): Kho . Vai, Sogd. Was is los? wnh [āwn]; b) Alanianisch-wes lich-i anisch: Alan. * -sa ak: Pe s. ābšā ; (wie ü den 2. Teil) *un[i]gul (< *un[i]-kul): M. Pe s. kōl {kwl}, Ku d. Ku m. kōl, k‘ūl usw. ;
21
c) Mi eine b ei en Geog aphie on Kollegen: Alan. *aspa-xāg (< *aspa-xāk):
Das is Yagn. Aspi xok, Taj. Was is los? Aspi-Hoki-Chasma [Aspi xoki čašma], Asp i-Hok [Asp i xok];
Das is Alan. *wa an, *wā ān.
Es soll e da au hingewiesen we den, dass die ekons uie en Lexeme mi geog aphische
Bedeu ung nich nu im Appella i okabula de ande en i anischen Sp achen, sonde n auch in
ih e Toponymie Gegens ücke haben.
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subegi ex p o o ypo pe opoli ano concin[n]a a accu a issima delinea io: in qua simul
occupa io peninsulæ C im[m] e Cuban nec non expugna io Assow e Oczakow exhiben u