2Te minologie | 2011 | 18
Te minological Me hods in
die Geschich e de Te minologie Wissenscha
SERGIUSZ GRINEV-GRINIEWICZ
Uni e si ä on Białys ok
Das Moskaue Geis eswissenscha en-Pädagogisches Ins i u Schlüsselwö e :
Geschich e de Te minologie-Theo ie, e minologische Me hoden, Typologie, Semio ik,
Re e sibili ä , An h opolinguis ik Es is eine gu e ablie e Ta sache, dass sich die
spezielle Lexik in gewisse Weise om all äglichen Wo bes and un e scheide , wobei das
spezielle Vokabula wah scheinlich de einzige Teil de Sp ache is , de bewuss
manipulie und kon ollie we den kann. Besonde e Me kmale de Te minologie üh en
zu En s ehung eine Reihe spezi ische Me hoden zu Analyse und O dnung on
Beg i en. In gewissem Sinne können wi die Geschich e de Te minologie-Wissenscha
du ch das P isma de En wicklung de speziellen Me hodik be ach en. Sei Beginn de
wissenscha lichen Pe iode in de menschlichen E olu ion s ü z sich jede Wissenscha
au das Sys em on Konzep en und Beg i en. In einem solchen Sys em ha jedes
Konzep und jede Beg i einen bes imm en Pla z, wobei jede Beg i du ch die
G enzen zu ande en Beg i en s eng de inie wi d. Es is also kein Wunde , dass de
sys emische Ansa z on An ang an in de e minologischen Fo schung und de O dnung
on Te minologien e wende wu de - iel be o e in de zwei en Häl e des 20.
Jah hunde s in Mode kam und in jede möglichen Tä igkei angewende we den begann.
Da die Te minologie kon ollie und egulie und sowohl e minologische
Fo men als auch Bedeu ungen bewuss ge o m we den können, wu den im
P ozess de E kennung und Analyse on zu ko igie enden e minologischen
Nach eilen be ei s in den d eißige Jah en bes imm e gewünsch e
Eigenscha en bes imm (Lo e 1937). Die anschließende Au s ellung on
A ibu en spezielle Lexeme, die da au abziel en, Lis en de gewünsch en
Eigenscha en eines "idealen" Beg i s zu e s ellen, nahm die Fo m on
e minologischen An o de ungen an und üh e zu olls ändigen Lis en
e schiedene e minologische Me kmale, die 265 Me kmale e eich en
(G ine 1998, 2001). Dies iel mi de Un e suchung on Un e schieden zwischen Beg i en und gewöhnlichen Wö e n in den 1950e und 1960e Jah en zusammen.
2 S. G ine -G iniewicz | Te minologische Me hoden in de Geschich e
| o Te minologyScience
Gleichzei ig begannen die e s en Sch i e des ypologischen Ansa zes dami ,
zunächs den Un e schied zwischen Beg i en und Nomenkla u -Einhei en
ode Nomen, wie sie heu e genann we den, es zus ellen, was spä e zu
En deckung eine Reihe on speziellen Einhei en üh e, die abgesehen on
Beg i en in de Sp ache exis ie en. Es begann dami , dass G. O. Vinoku eine
deu liche Linie zwischen Beg i en und Namen als e schiedenen speziellen
lexikalischen Einhei en zeichne e (Vinoku 1939). Spä e spezi izie e A. A.
Re o ma sky wei e e K i e ien zu Un e scheidung on Te minologie und Nomenkla u (Re o ma sky 1959).
Zunächs wu den die Nomenkla u einhei en jedoch als eine Viel al on
Beg i en angesehen. E s nach de Ein üh ung des Konzep s on A. D.
Haju in on e minoiden - speziellen lexikalischen Einhei en, die die
sogenann en "na ü lichen Konzep e" benennen, Konzep e "in s a u
nascendi", die keine einhei lich e s ändlichen Bedeu ungen haben und dahe
keine allgemein akzep ie en De ini ionen haben (Haju in 1970), wu de kla ,
dass sich die Te minologie-Wissenscha nich au die Un e suchung eigene
Beg i e besch änken soll e, denn es gib ande e spezielle lexikalische
Einhei en. Spä e wu den ande e A en on speziellen lexikalischen Einhei en
einge üh und besch ieben, wie p o essionalismen (Kuz[…]min 1970), Einhei en
des p o essionellen Slangs […] p o essionelle A go ismen (Sk o so 1972)
ode p o essionelle Ja gonismen (Gladkaja 77), Quasi-Beg i e (Leichik 1981), Vo beg i e (Leichik 1985) und schließlich P o o e men (G ine 1990).
In den sechzige Jah en wu de es ges ell , dass eine de
iel e sp echends en Aspek e de Da s ellung und Un e suchung
e minologische P obleme au dem semio ikalischen Ansa z basie , de die
e minologischen Zeichen aus de Sich de allgemeinen Theo ie de Zeichen
be ach e . Spä e wu de de semio ische Ansa z au g und seine
Ve bindung mi de allgemeinen Theo ie de In o ma ion und au g und seines
uni e sellen Cha ak e s as so belieb wie de sys emische Ansa z. Es
wu de in den le z en d eißig Jah en in ussischen Te minologie-S udien
ausgiebig e wende , dahe is es zweckmäßig, die E ah ung
zusammenzu assen. Die e s en Ve suche, semio ische P inzipien in die
Te minologie einzu üh en, wu den in Russland in den 1960e Jah en
un e nommen. Im Jah 1969 üh e P. V. Veselo die Idee ein, e minologische
Me kmale aus semio ische Sich zu beu eilen. Es basie e au de
Un e eilung e minologische Me kmale und An o de ungen in d ei
G uppen: seman ische, die Me kmale beinhal e en, die Beziehungen zwischen
lexikalischen Bedeu ungen on Wö e n und Wo kombina ionen
wide spiegel en, die als Beg i e und Inhal e en sp echende Konzep e e wende wu den; syn ak isch, e bunden mi Mus e n de Beg i sbildung und ih e P oduk i i ä , und p agma isch, einschließlich de Me kmale des Beg i s, die seine Funk ion beein lussen.
2Te minologie | 2011 | 18
Nach Ansich on P. V. Veselo gehö en zu de Seman ik solche e minologische
An o de ungen wie In a ianz (Abwesenhei on Synonymie ode Polysemie),
Ko espondenz zwischen lexikalischen und konzep uellen Bedeu ungen on
Beg i en (Konku enz eines Konzep s und de e minologischen Bedeu ung des
en sp echenden Beg i s) und Klassi ika ionskonziese (Re lek ion in
e minologische Fo m nu de no wendigen Me kmale des Konzep s).
pa e ns o e m o ma ion (c ea ing o using homogeneous sings o he
An o de ungen an homogene Beg i e) und die P oduk i i ä e minologische
Fo men (Möglichkei de Bildung on abgelei e en Beg i en) be ach e e P. V.
Veselo als Syn ax. Me kmale, die die Bequemlichkei de Ve wendung on
Beg i en wide spiegel en, wie z. B. Kü ze (die Anzahl de Beg i selemen e soll e
die Anzahl de abg enzenden Me kmale nich übe sch ei en), Einziga igkei
(Abwesenhei on Homonymen), Euphonie, Übe se zba kei und die Fähigkei , als
Desk ip o in Compu e sys emen e wende zu we den, wu den als p agma isch
angesehen (Veselo 1969). Ein wei e e bedeu ende Sch i in de Ausa bei ung
semio ische Aspek e de Te minologie is mi den Publika ionen on V. M. Leichik
(Leichik 1971; Leichik, Smi no , Suslo a 1977) e bunden. In diesen
Ve ö en lichungen wu den ie Haup ypen semio ische Beziehungen in de
Te minologie da geleg : 1) zwischen Beg i en; 2) zwischen dem Beg i als
Zeichen und dem en sp echenden Beg i ; 3) zwischen dem Beg i als Zeichen und
dem en sp echenden Gegens and; 4) zwischen dem Beg i als Zeichen und dem
Benu ze dieses Zeichens. Es wu de es ges ell , dass de e s e Aspek - die
Syn ax - nich nu die Kombinie ba kei on Beg i en in eine linea en
Sp achsequenz o ausse z , sonde n auch die Beg i sbeziehung inne halb eine
bes imm en Te minologie. Die nächs en beiden A en on Beziehungen, die mi de
Seman ik e bunden sind, be assen sich mi de e minologischen Eigenscha ,
Beg i e auszud ücken und Klassen on Objek en zu bezeichnen. Im Gegensa z
zum all äglichen Vokabula spiegel die Fo m des Beg i s o die wesen lichen
Me kmale des Beg i s und seinen Pla z im Beg i ssys em wide , wäh end die
du ch Beg i e bezeichne en Objek e mi speziellen Ak i i ä en (wie
wissenscha liche Fo schung, P oduk ion usw.) e bunden sind. Die ie e A
de e minologischen Beziehungen is mi de P agma ik e bunden und um ass
soziolinguis ische P obleme wie das P oblem de be u lichen Ja gonismen, die Beziehungen zwischen e minologischen Sys emen und de na ü lichen Sp ache usw. und is aus Sich de No malisie ung des Beg i sgeb auchs wich ig.
De semio ische Ansa z zu Klassi izie ung de Me kmale on Beg i en
wu de spä e in Publika ionen on Veselo und ande en Te minologen
ausgea bei e (Veselo , Chi ukhina 1974; G ine , Leichik, Nalepin 1985; G ine ,
Se geje 1987; G ine 1993). De nächs e Sch i bei de Anwendung des semio ischen Ansa zes
3 0 S. G ine -G iniewicz | Te minologische Me hoden in de Geschich e wa
| o Te minologyScience
seine Ve wendung bei de Schä zung und Besch eibung on Me kmalen de
gesam en Te minologien (Leichik, Smi no , Suslo a 1977; G ine 1990, 1993, 1998).
Ein solche Ansa z bilde e die G undlage ü ypologische S udien und die
pa ame ische Schä zung on Te minologien.
Am Ende de siebzige Jah e e schien ein neue , pa ame ische Ansa z (zue s
in de Lexikog aphie), de au dem on Y. N. Ka aulo (Ka aulo 1981) einge üh en
Konzep des lexikog aphischen Pa ame e s - de A de lexikog aphischen
Da s ellung eines s uk u ellen Elemen s ode eines unk ionalen Phänomens de
Sp ache und ih e ex a-linguis ischen Ko ela ionen - basie e. Das Konzep des
Pa ame e s wu de in die Te minologie übe nommen, wo es als messba e
e minologische Eigenscha de inie wu de, die den G ad de Mani es a ion
eine bes imm en Eigenscha anzeig (G ine 1985). De pa ame ische Ansa z
bei de Besch eibung und Analyse on Te minologien basie au de
In en a ie ung e minologische P ozesse und Phänomene sowie au de
Be ücksich igung on Beg i sme kmalen, da die meis en Pa ame e eine
Te minologie ode ih es au onomen F agmen s on den jeweiligen Me kmalen
ih e Beg i e abhängen. Die No wendigkei , einen pa ame ischen Ansa z bei de
Besch eibung on Te minologien einzu üh en und somi die G undlage ü
ypologische S udien zu bilden, wu de du ch den Zus and de e minologischen
Theo ie in den ach zige und An ang de neunzige Jah e e u sach . In seinem
We k mi dem Ti el Geschich e de Wissenscha en kon as ie S. Toulmin die
besch eibenden und p äsk ip i en Phasen eine Wissenscha , die o ensich lich
Phasen ih e En wicklung ma kie en. Selbs eine obe lächliche Un e suchung de
Si ua ion in den damaligen e minologischen S udien in de Sowje union zeig e,
daß die Meh hei de Fo schungsp ojek e einen deu lich beme kenswe en
desk ip i en Ansa z ha e. Eine g oße Anzahl on e minologischen Publika ionen
in diesem Land (im Du chschni meh als 500 p o Jah ) en hiel Besch eibungen
einige Phänomene in einem ausgewähl en Segmen de speziellen Lexik. Ein
wei e es Me kmal de e minologischen S udien, das e wähnenswe wa , wa
de zu ällige Cha ak e de Wahl des S udienobjek s, des Fachgebie s, de
Zielsp ache und des zu un e suchenden e minologischen P ozesses ode
Phänomens. Ein wei e es beme kenswe es Me kmal wa die o ensich liche
Un olls ändigkei und Inkompa ibili ä de Besch eibungen on Te minologien, die
einen zu e lässigen Ve gleich de E gebnisse ge enn e S udien und das Ziehen
allgemeine Schluss olge ungen übe den G ad de P äsenz de beobach e en
Phänomene in speziellen Lexiken im Allgemeinen ausgeschlossen. Es gab allen G und
zu de Annahme, daß diese Si ua ion au das Fehlen on K i e ien und eine
1Te minologija | 2011 | 18 und die Füh ung de e minologischen Fo schung in
de Sowje union und Russland in diese Zei können du ch das Fehlen eine
geeigne en kompe en en e minologischen Kö pe scha e klä wo den
sein, ande e Me kmale schienen einen uni e sellen Cha ak e zu haben und den
Zus and de e minologischen Wissenscha im Allgemeinen wide zuspiegeln.
Dahe bes and ein o ensich liche Beda an einem Übe gang om Zus and
des bloßen Sammelns on In o ma ionen übe isolie e e minologische
esul ing in sepa a e incomple e and inexac desc ip ions o pa icula
Phänomene, Te minologien, zu eine sys ema ischen pa ame ischen
Schä zung on Te minologien als Vo ausse zung ü die wei e e En wicklung
de Te minologiewissenscha . Um diese En wicklung zu e leich e n, wu de es
no wendig be unden, einen Sa z on Pa ame e n es zulegen, die zu Messung
bes imm e e minologische Eigenscha en e wende we den könn en und
die zusammen ein Sys em bilden wü den, das die Volls ändigkei und
Kompa ibili ä unabhängige S udien e schiedene Te minologien
gewäh leis e . Die Lis e de e minologischen Me kmale, die als
e minologische Pa ame e dienen soll en, wa zu diese Zei be ei s ech
um ang eich. Bei de Klassi izie ung wu de ein semio ische Ansa z
e wende , de es e möglich e, sie in bes imm e G uppen zu un e eilen. Zu
Beginn um ass e die G uppe de syn ak ischen Me kmale solche Me kmale de
e minologischen Fo men wie Länge (gemessen in Wö e n und Buchs aben),
o male S uk u (mo phologische ode syn ak ische), Mus e de
Beg i sbildung, Mo i a ion, P oduk i i ä , Un e ände lichkei de Fo m, sp achliche Ko ek hei und g amma ikalische Besonde hei en (wie das Fehlen on Singula ode Plu al).
Fea u es o e minological meaning, such as nomina i e cha ac e o
beg ünde en G undlage ü den Ve gleich de E gebnisse de einzelnen S udien
zu ückzu üh en wa . Wäh end jedoch das Fehlen eines Koo dinie ungsbeg i s,
seine e gleichende Unabhängigkei om Sp achkon ex , Besonde hei en de
seman ischen S uk u , ka ego ische Beziehungen und Exak hei (einschließlich
de Monosemie und de Abwesenhei on Disk epanzen zwischen lexikalische und
e minologische Bedeu ung, seman ische In eg i ä ) usw. als Seman ik
angesehen wu den. Die G uppe de p agma ischen Me kmale en hiel Me kmale
wie Kü ze, Euphonie, Eingebilde hei (einschließlich de Häu igkei de Ve wendung
und de Kon en ionali ä ), ch onologische S a us, no ma i e S a us, Einzigkei
(Abwesenhei on Synonymen), Einziga igkei (Abwesenhei on Homonymen),
Übe se zba kei , Leich igkei de Bildung on Kombina ionen, Pla z in de
jeweiligen Te minologie, Geb auchssphä e, geog a ische Be eich, kogni i e
Funk ion usw. Bei de Anwendung des semio ikalischen Ansa zes zu
Klassi izie ung e minologische Pa ame e wu de kla , dass die d ei Haup aspek e, die on Cha les Mo is einge üh wu den und au den on Cha les Sande s Pei ce o geschlagenen T iadena en basie en, ü eine olls ändige Besch eibung und Analyse lexikalische Zeichen unzu eichend wa en.
3 S. G ine -G iniewicz | Te minologische Me hoden in de Geschich e
| o Te minologyScience
E s ens, die Exis enz eine wich igen G uppe on Me kmalen, die mi apconside
pea ance and subsequen his o ical e olu ion o e ms showed necessi y o
e olu ionä en Eigenscha en e bunden sind. Zu diese G uppe gehö en
Me kmale wie He kun , Al e (Zei des E scheinens), Zweck ih es E scheinens
usw. Zwei ens bo die bes ehende T iade keine Möglichkei en, Me kmale zu
un e suchen, die mi de S uk u i gendeine A on Zeichen e bunden sind.
Dahe wu de es zweckmäßig e ach e , meh Aspek e einzu üh en, die S udien
übe die Bildung und En wicklung on Zeichen und Zeichensys emen e möglichen,
die es e möglichen wü den, ih en Cha ak e und ih e En wicklungs endenzen zu
spezi izie en. Es wu de o geschlagen, diesen Aspek , de sich mi de E olu ion
on Zeichen be ass , e olu ionis isch zu nennen. Die Un e suchung on Zeichen
aus de Sich ih e E olu ion e möglich es, die Typologie on Zeichen als
Hie a chie ode S u en de E olu ion zu be ach en. Auch Aspek e wie die
Mo phe ik, die sich mi den s uk u ellen Eigenscha en on Beg i en und de
Deno a ik be ass , die sich mi den Beziehungen zwischen dem Beg i als
Zeichen und seinem Deno a be ass (was in de Seman ik eine Beziehung
zwischen dem Zeichen und de Bedeu ung hin e läss ), wu den als E gebnis de
Anwendung des semio ikalischen Ansa zes in de Te minologie einge üh (G ine
1996; Гринев 2000). Als E gebnis de In en a ie ung de Me kmale de Beg i e
e eich e schließlich die Anzahl de en hüll en Me kmale meh als zweihunde […] 265 (G ine 1998). Es wu de es ges ell , dass diese Me kmale in d ei G uppen un e eil we den können:
(a) Eigenscha en […] immanen e Me kmale, die bei de genauen De ini ion des
Beg i s e wende we den; sie sind s e s o handen und können sich nich
ände n; b) Mängel […] une wünsch e Me kmale, die als G undlage ü
e minologische An o de ungen dienen und die besei ig we den müssen, und
c) die e bleibenden Me kmale, on denen einige ehe o eilha sind, einige
neu al und einige un e e schiedenen Bedingungen sowohl posi i e als auch
nega i e Aspek e haben. Die immanen en Eigenscha en on Beg i en, im
Gegensa z zu Wö e n in de All agssp ache, we den du ch ih e
Haup unk ion die Benennung on Beg i en bes imm und um assen auch die
Spezi i ä de Ve wendung (Beg i , de einem besonde en Wissens eld
gehö ), die nomina i e Funk ion (Namen allgemeine Beg i e), die De ini ion
(Anwesenhei eine wissenscha lichen De ini ion), die Genauigkei de
s abili y (independence om he con ex esul ing om he exac ness o
Bedeu ung (die e minologische Bedeu ung ha p äzise G enzen, die du ch
ih e De ini ion bes imm we den), die kon ex uelle Bedeu ung, die s ilis ische
Neu ali ä (Abwesenhei on Konno a ionen), die Kon en ionali ä (das
Au e en on Beg i en is o das E gebnis on Kon en ionen au de Sei e de Gemeinscha ).
3Te minologija | 2011 | 18 e laub keine Va ia ion de Fo m und hil auch,
e minologische Wo kombina ionen und Kombina ionen on Beg i en zu
un e scheiden). Die Anzahl de gewünsch en Eigenscha en eines "idealen"
Beg i s ode e minologischen An o de ungen, die on e schiedenen
Te minologen in Be ach gezogen we den, a iie on 4 bis 13 und um ass
gewünsch e o male, seman ische und p agma ische (ode unk ionale)
Eigenscha en. Die wich igs en seman ischen An o de ungen sind
seman ische Konsis enz und Monosemie.
Seman ische Konsis enz bedeu e , dass es keinen Wide sp uch zwischen de
lexikalischen und de speziellen Bedeu ung eines Beg i s gib . In einigen
Te minologien s oßen wi au einen solchen Wide sp uch. Zum Beispiel bedeu e
"Näh e" als allgemeines Wo "Ge äß" (eng e bundene Ve bindung), abe manchmal
wi d in de Gebäude e minologie in Fällen wie "Sedimen a ionsnäh e"
"E dbebennäh e" als "Risse" e wende . Russisch su ha ja sh uka u ka
( ockene Gips) im Bauwe k wi d in de Bedeu ung " ockene e pu z e T ennwand" e wende .
Mi Monosemie wi d die Exis enz nu eine Bedeu ung in eine bes imm en Te minologie
gemein . Wenn eine lexikalische Fo m in e schiedenen Te minologien e wende wi d,
e u sach dies keine Unannehmlichkei en. Das Wo Mo phologie wi d in de Linguis ik,
Geologie und Biologie e wende und ha in jede Wissenscha eine spezi ische
Bedeu ung. Abe iele Beg i e sind polysemisch, wie Fußbodenbelag, Dachbelag,
Ve kleidung, Isolie ung, Fo mung, Beschich ung, Rehabili a ion, die sowohl einen P ozess
als auch sein E gebnis bedeu en. in de Sp achwissenscha […] Leihung, Assimila ion usw.
Es gib auch Fälle, in denen de selbe Beg i eine b ei e e und eine enge e Bedeu ung ha ,
wie z. B. in de Balneologie wi d die Wasse behandlung in Mine alwasse behandlung und
Wasse behandlung ( ich ige) un e eil ; Das gleiche gil ü das Bauen on Innenwänden,
die in T ennwände und Innenwände ( ich ige) un e eil sind. In de Lexikologie gib es Fälle
wie A ix-Wo , das bedeu e : 1) ein Wo , das ein A ix is , und 2) ein Wo mi einem A ix;
Doppelungen […] 1) e schiedene Wö e , die e ymologisch aus demselben Wo s ammen,
und 2) A en on absolu en Synonymen. Zu G uppe de Fo m o sch i en gehö en solche
nü zlichen Eigenscha en wie Kü ze, Genauigkei , Abwesenhei on Va ian en, Mo i a ion.
Un e de Kü ze eines Beg i s e s ehen wi en wede das Fehlen unnö ige Elemen e
(un e s ichen in den olgenden Beispielen) - Wohnwohnung, auma ische Ve le zung,
Me han an-Tanks ü die Schlammbehandlung, ch onische Fo m de In luenza,
Kon ak ele one, komme zielle Geschä e, kos enlose Geschenke, Zukun spläne ode die
Vo liebe ü die ku zen Fo men ( e gleichen Sie ussische Neu omezode ma odys ophie
und Neu odys ophie).
рофиброматоз).
Genauigkei bedeu e die En sp echung de Fo m eines Beg i s mi seine
Bedeu ung, die manchmal ehl : de indische S anda d IS 1382:1961 (Glasp oduk )
3 S. G ine -G iniewicz | Te minologische Me hoden in de Geschich e) e wende
| o Te minologyScience
den Beg i Kanal, de eine seh b ei e Bedeu ung ha , um ein seh spezialisie es
Konzep "Fens e glasbehäl e kanal" zu bezeichnen. Abwesenhei on Va ia ionen
is eine no wendige Quali ä ü einige neue Beg i e, die meh e e Va ian en haben
können: De Beg i G a i i ha iele Va ian en - G a i i, Sg a i i, Sg a i i,
Sg a i o usw., die manchmal soga im selben Tex e wende we den. Die Quali ä
de Mo i a ion, d.h. die Fo m, die au ih e Bedeu ung hinweis , hil , das jeweilige
Konzep leich e zu e s ehen und zu e le nen. Von den d ei bes ehenden
Haup ypen de Mo i a ion, die bei de Bildung neue Beg i e am wei es en
e b ei e sind, sind die s uk u elle Mo i a ion, die in Wö e n au i , die aus
den be ei s bekann en bedeu ungs ollen Teilen bes ehen, wie z. B. Pennschni ,
Eisenbahn, Ladege ä , de en S uk u au ih e Bedeu ung hinweis , und die
seman ische Mo i a ion, die in Wö e n mi sekundä e Bedeu ung au i , die
au de G undlage de p imä en Bedeu ung e a en we den kann. In den
Kombina ionen Flugzeug lügel, Flugzeugschwanz, Säulenhals, Liniekop , Tischbein
haben die Wö e Flügel, Schwanz, Kop und Bein eine sekundä e Bedeu ung. Mi de
p imä en, allgemein bekann en Bedeu ung können wi e a en, wo sich die Flügel
und de Schwanz in einem Flugzeug be inden, ode wo sich ein Säulenhals be inde ,
auch wenn wi diese Objek e zum e s en Mal sehen.
Die wich igs en p agma ischen An o de ungen sind: E ablie hei […] die
Quali ä , on Spezialis en genehmig und allgemein e wende zu we den, die an
de Häu igkei des Au e ens in de Kommunika ion beu eil we den könn e;
in e na ionale Fo m, die de in e na ionalen Kommunika ion hil ; Euphonie - die
Eigenscha , keine unangenehmen Konno a ionen zu haben ( e gleichen Sie
Rhini is und lau ende Nase). seh wich ig in Handelsnamen: das sowje ische Au o
Zhiguli wu de lange Zei nich in F ank eich e kau , wo sein Name mi Gigolo
einem gemie e en Liebhabe in Ve bindung geb ach wu de; das schechische
Au o Shkoda (was au Polnisch "Schaden" bedeu e ) wu de in Polen in Skoda
geände , das keine Konno a ionen ha ; In den USA wu den die Bezeichnungen
on Be u en wie Müllsammle und Ra en änge in Sani ä ingenieu und
Schädlingsbekämp e geände .
Wi h he ask o choosing he mos e ec i e o ms o new e ms, one
Eine de belieb es en Rich ungen de e minologischen Fo schung in de
Sowje union in den 1960e und 1970e Jah en wa die Analyse de bes ehenden
Fo men on Beg i en in e schiedenen Te minologien iele Sp achen mi dem
Ziel, die p oduk i s en Mi el und Mus e de Beg i sbildung zu e ablie en und
Emp ehlungen ü die Bildung neue Beg i e auszua bei en. Als E gebnis diese Fo schung
5Te minologija | 2011 | 18 wu den auch e schiedene Fo men de Mo i a ion
un e such und einige Tendenzen de Ve wendung e schiedene Mi el
de Beg i sbildung in bes imm en En wicklungss adien on Te minologien
au gedeck .
Es wu de jedoch es ges ell , dass die synch onen Fo schungen keine
zu e lässigen In o ma ionen übe die P oduk i i ä e schiedene A en
und Mus e de Beg i sbildung lie e n, und dahe wu de in den 1970e
Jah en ein diach onische Ansa z o geschlagen. E s ens können
un e schiedliche Me hoden de Beg i sbildung zu de selben s uk u ellen
A on Beg i en üh en - un e den ein achen ode Wu zelbeg i en
können Wö e aus dem all äglichen Vokabula o kommen - Wasse , Hand,
Abkü zung, Mo el, Lase , Tauchen, Dinky und geliehenes Pizza, Schloss.
Gleichzei ig kann die Ve wendung de selben Mi el - beispielsweise de K edi nahme - zu e schiedenen S uk u ypen üh en.
Zwei ens kann die ela i ge inge Häu igkei eines Mi el zu
Beg i sbildung en wede Mi el bedeu en, die aus dem Geb auch kommen,
ode neue, pe spek i ische Mi el, die noch kein aus eichendes Ni eau de
Ve wendung e eich haben. D i ens wu de eine gewisse Beziehung
zwischen den o he schenden Fo men de Beg i e und de Zei ih es
Au e ens sowie zwischen dem En wicklungsg ad eines bes imm en
Wissens eldes und den o he schenden Mi eln zu Bildung seine Beg i e es ges ell (G ine 1979).
Es wu de auch es ges ell , dass es ü die Beu eilung eine gewähl en A
de Beg i sbildung seh nü zlich is , die mi le e Zei des Au e ens on
Beg i en zu e mi eln, die mi seine Hil e e zeug we den. Dies kann du ch
die Ve wendung de o handenen his o ischen Wö e büche e eich
we den, die die Da en des e s en Au i s in Tex en und die Ve ände ungen
de Bedeu ung on Wö e n und Wo kombina ionen en hal en. Au Englisch
gib es solche In o ma ionen im aus üh lichen Ox o d English Dic iona y in 20
Bänden. Um diese Eigenscha es zus ellen, wu de eine neue Me hode
en wickel , die au eine Reihe on englischen, anzösischen und ussischen
Te minologien ge es e wu de. Das Da um des e s en Au e ens eine
lexikalischen Fo m im Tex gil als das Da um des Au e ens in de Sp ache.
Abe un e Be ücksich igung de Ta sache, dass de sch i lichen Fixie ung
in de Regel eine bes imm e Geb auchszei in de mündlichen Sp ache
o ausgeh , we den ün Jah e om Da um des Au i s in de sch i lichen
Sp ache abgezogen und das E gebnis wi d dem Jah zehn nahe geb ach . Au
diese Weise soll die beding e E scheinungszei eines Lexems inne halb on ± 5
Jah en liegen. Zum Beispiel wi d ein Wo , das e s mals im Jah 1572
au gezeichne wu de, als in de mündlichen Sp ache mindes ens im Jah 1567 e scheinend angesehen, das in unden Zahlen ( unge äh ) in den 1560e Jah en is und in s a is ischen Be echnungen nu die e s en d ei Zi e n be ücksich ig we den.
2 S. G ine -G iniewicz | Te minologische Me hoden in de Geschich e
| o Te minologyScience
Te noMILoGIJos MeTodAI Te MInoLoGIJos MoKsLo IsTo IJoJe S aipsnyje speziosios
leksikos y imo i a kybos me odų aidos požiū iu ap a iama e minologijos mokslo
is o ija. Pažymima, kad plė ojan is e minologijos mokslui į ai iais jo aidos e apais
bu o aikomi i obulinami am ik i me odai sis eminis, ipologinis, semio inis, e e sinis,
diach oninis i an opologinis. Tai e laub Te minologijos y inėjimų is o iją apž elg i
kaip e minologijos me odologijos aidą.
ТЕРМИНОЛОГИЧЕСКИЕ МЕТОДЫ В ИСТОРИИ ТЕРМИНОВЕДЕНИЯ
Рассматривается история терминоведения в аспекте развития методов исследо-
вания и упорядочения специальной лексики. Отмечается, что, по мере развития
терминоведения, на разных этапах преимущественно использовались и совершен-
ствовались определенные методы – системный, типологический, семиотический,
реверсийный, диахронический и антрополингвистический подходы, что позволя-
ет рассматривать историю терминоведческих исследований как развитие терми-
нологической методологии.
Gau a 2011-11-02 (nachs ehend als "Gau a" bezeichne )
Se giusz G ine -G iniewicz
Uni e si ä on Bialys ok
Waska 4, m.20, Bialys ok, 15-481, Polen
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