Ac a Linguis ica Li uanica (Li auische Sp ach e zeichnis)
2026, Band 94, S. 1 bis 19
Inhal slink Tu inio nuo oda
ISSN 2669-218X (online elek onisch)
U hebe ech © 2026 on Ie a S asiūnai ė. Ve ö en lich om Ins i u ü die li auische Sp ache. Dies is ein
Open-Access-A ikel, de un e den Bedingungen de C ea i e Commons A ibu ion-Lizenz e eil wi d, die
eine unbesch änk e Ve wendung, Ve eilung und Rep oduk ion in jedem Medium e laub , so e n de
u sp üngliche Au o und die Quelle gu gesch ieben we den. Ausleido Lie u ių kalbos ins i u as. Diese A ikel
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naudo i, pla in i i a ku i u inį be kokioje laikmenoje, nu odan au o ių i šal inį.
Emp angen: Gau a: 2025-11-06 ode Akzep ie : P iim a:
2026-04-13. 1 Übe die Bedeu ung des li auischen P äposi ions po:
Eine kogni i e Pe spek i e
Sp ache Lie u ių p ielinksnio po eikšmė: kogni y inė pe spek y a
IEVA STASIŪNAIT
Uni e si ä on Vilnius
E-Mail: ie a.s asiunai e@ l . u.l
ORCID-ID: h ps://o cid.o g/0000-0001-6787-2602
Fo schungsbe eiche: P äposi ionsseman ik, akademisches Sch eiben.
h ps://doi.o g/10.35321/all94-10
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Zusammen assung
S udien übe die Bedeu ung on P äposi ionen sind in de kogni i en Linguis ik ziemlich p oduk i . Das li auische Po
"unde " s ü z sich jedoch imme noch au in ui i e E läu e ungen und nich au co pusbasie e Beweise, was die
adi ionelle Un e suchungs ich ung wide spiegel . Dahe konzen ie sich das o liegende Papie au : (1) die
Iden i izie ung des p imä en Sinnes de P äposi ion; (2) die Un e suchung seine E wei e ungen ode
Haup anwendungsa en in physischen und nich -physischen Kon ex en und (3) die Ve bindung de e ablie en Sinne,
die sich in S a us un e scheiden, in Fo m eines Ne zwe ks. 1000 Konko danzzeilen mi po aus dem Fik ionssegmen im
Co pus de zei genössischen li auischen Sp ache wu den un e such . Das P incipled Polysemy Model (Tyle , E ans
2003) wu de e wende , um zwischen den Sinnen und ih en kon ex uellen Va ian en zu un e scheiden sowie ü die
p imä e Sinnesiden i ika ion. Auch kon ex uelle Hinweise spiel en eine bedeu ende Rolle. Die E gebnisse zeigen, dass
de p imä e Sinn, basie end au eine P o o-Szene de Figu un e dem Boden, die ande en Sinne de P äposi ion
he o u . Einige on ihnen sind konk e […] di e enzie du ch die A en on F und G und ih e geome ischen
und/ode unk ionalen Beziehungen, wäh end die ande en E wei e ungen abs ak sind und du ch Me aphe
mo i ie sind. Das Papie be ach e auch, wie die Bedeu ung on po mi den Subs an i ällen, die es behe sch , in e agie . Schlüsselwö e : Li auisches Vo wo po, konk e e und abs ak e Bedeu ungen, p inzipielle Polysemie.
ANOTACIJA (in anzösische Sp ache)
Kogni y inėje kalbo y oje nemažai dėmesio ski iama leksinių kalbų p ielinksnių seman ikai. Kogni y inėje
kalbo y oje nemažai dėmesio ski iama leksinių kalbų p ielinksnių seman ikai. Šiame s aipsnyje keliami ys
ikslai: (1) pagal igū os i ono ipus bei ih en geome inius i (a ba) unkcinius san ykius nus a y i po pi minę
eikšmę, (2) išski i ki as su izine i abs akčia e d e susijusias p ielinksnio eikšmes bei (3) iš i i jų
mo y acinius yšius. Išanalizuo a 1000 konko danso eilučių su p ielinksniu iš g ožinės li e a ū os egis o
Daba inės lie u ių kalbos eks yne. Ty ime aiky as p incipinės poliseminės analizės modelis (Tyle , E ans 2003),
be o, a siž elg a į kon eks inius požymius, susijusius su pas o ia po a osenos dažnio aiška. Nus a y a, kad iš
pi minės eikšmės, siejamos su p o oscena, ku ioje igū a y a ono apačioje, galima iš es i ki as penkias
p ielinksnio eikšmes. Kai ku ios iš jų y a konk ečios, o likusios abs akčios i mo y uo os koncep ualiųjų
me a o ų. S aipsnyje aip pa umpai ap a iama, kaip po eikšmė są eikauja su linksniais, ku iuos p ielinksnis aldo.
ESMINIAI ŽODŽIAI: die Sp ache de Li aue is p älinksnis po, konk e es und abs ak iges
Zeichen, p inzipalisch polisemija.
2
1. Einlei ung
Diese A ikel ziel da au ab, einen Bei ag zu kogni i en Fo schungslinie de
P äposi ionsseman ik zu leis en, indem e sich au das li auische Po […]unde […] konzen ie , das
zu eine de am höchs en en wickel en Teilmengen gehö , die p o o ypisch einen Bezug au eine
e ikale Achse beinhal e (siehe auch Ve ikal aum in Di en 1993: 74). Seine Einbeziehung in die
Un e suchung wa nich zu ällig, sonde n absich lich, mo i ie du ch den seman ischen Reich um
und die Vielsei igkei de P äposi ion, was zu meh e en Linien de wissenscha lichen
Un e suchung üh e. Zum Beispiel behandel Jonas Šukys (1998: 538) Po in eine adi ionelle en
Weise und konzen ie sich au seine äumlichen, zei lichen und dis ibu i en Ve wendungen im
zei genössischen Li auischen, mi p äsk ip i en Anme kungen zu Fall egie ung. Vy au as
Amb azas (2005: 444; 2006: 300) hingegen e wei e die Analyse au sequen ielle, allmähliche, beweg e
und einkö nige Sinne de Nachba scha und lie e auch his o ische und dialek ale Beweise.
Li auische lexikog a ische Quellen spielen, obwohl sie sich in ih em besch eibenden Eh geiz
un e scheiden, eben alls eine wich ige Rolle bei de Ka ie ung des seman ischen Be eichs on po.
Zum Beispiel e olg das Wö e buch de zei genössischen li auischen Sp ache (DLKŽ8e 2021, im
Folgenden) einen wi scha liche en Ansa z, indem e den Geb auch des A ikels in eine Reihe on
Sinnen (O , Zei , A , Ve eilung usw.) komp imie , die jeweils mi ein paa ep äsen a i en
Beispielen illus ie we den. Das Wö e buch de li auischen Sp ache (LKŽe, im Folgenden) bie e
hingegen um ang eiche Da en aus Dialek en, äl e en Tex en, Folklo e, eligiösem Disku s und
idioma ische Ve wendung an, wodu ch um assendkei und empi ische Dokumen a ion be o zug
we den. Obwohl diese A bei en we olle klassi izie ende und besch eibende Einblicke bie en,
behandeln sie die Sinne on po ehe als disk e e Ka ego ien als als ein adiales Ne zwe k. Mi
ande en Wo en, die Lexikog a en scheinen anzunehmen, dass die Bedeu ung de P äposi ion zu komplex und unsys ema isch is , um als eine mi einande e bundene S uk u da ges ell zu we den.
Kogni i is en, die P äposi ionssinn als mo i ie e E wei e ungen und nich als isolie e
Bedeu ungen be ach en, e leben auch He aus o de ungen, insbesonde e in ih en ühen
S udien. Zum Beispiel a gumen ie Inesa Šeškauskienė (2001) in ih e Diskussion on po und
seinem li auischen nahezu synonymen žemiau, zusammen mi ih en p imä en
Übe se zungsäqui alen en un e und un e im Englischen, dass allgemeine Beg i e (z. B.
nied ige als) in Wö e büche n und sp achliche Li e a u o ungenau ode zu e ein ach
sind. Sie be on dahe nich nu die Geome ie, sonde n auch die unk ionalen Beziehungen ode
das Wechselwi kung zwischen den beiden in de seman ischen In e p e a ion de Elemen e;
Diese Ansa z gil jedoch nu ü ih e konk e en Sinne. Ande e S udien übe p imä e
Übe se zungsäqui alen e on po und ih en Synonymen zeigen wei e e Schwie igkei en. Zum
Beispiel disku ie Ba ba a Wege (1991) nachs ehend, inde es abe wide s ands ähig gegen die
Analyse in Bezug au no wendige und aus eichende Bedingungen. John R. Taylo (1993) und René
Di en (1993), wäh end sie die Polysemie eine Reihe englische P äposi ionen un e suchen,
sp echen un e , obwohl ih e Diskussion übe ih e abs ak en Bedeu ungen skizzenha bleib .
And ea Tyle und Vy yan E ans (2003) un e suchen un e und un e halb nach dem
P inzipienpolysämie-Modell; Ih e Analyse ehl jedoch gelegen lich an de Tie e de
A gumen a ion, die in ih e Behandlung ande e P äposi ionen zu inden is . Ie a S asiūnai ė
(2018, 2025) un e such die mo i ie e Polysemie on žemiau und da un e un e Ve wendung
desselben Modells und zeig , wie ih e p imä e Bedeu ung sowohl konk e e als auch abs ak e
Sinne he o u . Obwohl sich die e ablie en Sinne nu eilweise mi den Wö e buch-Ein ägen übe schneiden, schein ein p inzipielle , ne zwe kbasie e Ansa z eine sys ema ische e Da s ellung als die o he igen S udien zu lie e n.
Ande e Un e suchungen zu beugenden Sp achen, die zwa nich mi Po e bunden sind, haben
eben alls beme kenswe e E gebnisse e ziel . Zum Beispiel un e such Elżbie a Tabakowska
(2010) das polnische za ("hin e , jensei s, ü ") und zeig , wie die P äposi ion mi P ä ixen und
Fall o men in e agie . Seine ussischen und li auischen Gegens ücke we den on Da ia Shakho a
und A. Tyle (2010) bzw. I. Šeškauskienė und Eglė Žilinskai ė-Šinkūnienė (2015) un e such und zeigen,
wie zahl eiche Sinne ein mo i ie es Ne zwe k um einen zen alen äumlichen Sinn bilden. Ande e
A bei en konzen ie en sich au die sp achübe g ei ende Un e suchung on P äposi ionen. Zum
Beispiel be ich en E. Žilinskai ė-Šinkūnienė e al. (2019a), dass Eindämmung und Un e s ü zung in
Le isch und Li auisch un e schiedlich da ges ell we den, wäh end E. Žilinskai ė-Šinkūnienė e al.
3
(2019b) es s ellen, dass Eindämmung in Li auisch, Le isch und Es nisch ähnlich is ; Die
Un e s ü zung zeig jedoch eine g öße e A ini ä zwischen Le isch und Es nisch. E.
Žilinskai ė-Šinkūnienė e al. (2020) un e s eichen die Bedeu ung opologische und geome ische
Me kmale bei de Besch eibung on äumlichen Beziehungen zwischen zwei Objek en und zeigen
Va ia ionen in Bezug au Nähe, En e nung und En e nung im Li auischen und Le ischen ( gl.
Šķil e s e al. 2020). I. Šeškauskienė und Ri a Jukne ičienė (2020) zeigen, dass li auische Le nende
wegen nich kong uen e L1[…]L2 Abbildungen, die du ch seman ische und in lexi e Me kmale
gep äg sind, mi in und on kämp en, was einen mo i ie en Polysemie-Ansa z un e s ü z . E.
Žilinskai ė-Šinkūnienė und I. Šeškauskienė (2021) e gleichen das le ische aiz und das li auische už
[…]behind, beyond[…] und zeigen, wie sich ih e Sinne o z eine gemeinsamen Domäne au g und de
Fallma kie ung und de e balen P ä ixa ion un e scheiden, was die P äposi ionsbedeu ung als
Teil b ei e e mo phologisch-seman ische Ne zwe ke he o heb . T o z diese Fo sch i e in
de kogni i -seman ischen Fo schung ha sich jedoch keine S udie mi dem li auischen Po
be ass , dahe is es wich ig, seine seman ischen Elemen e neu zu e mi eln, um eine eindeu ige
Besch eibung zu lie e n. Die o liegende Analyse ha d ei Haup ziele: (1) den p imä en Sinn de
P äposi ion zu iden i izie en, (2) ih e E wei e ungen ode Haup anwendungsa en in physischen
und nich -physischen Kon ex en zu un e suchen und (3) zu demons ie en, wie die e ablie en Sinne, die sich in S a us un e scheiden, sys ema isch in einem einzigen Ne zwe k e knüp we den können.
2. Da en und Me hodik
In diesem Kapi el we den die Da ene hebung und de me hodische Rahmen besch ieben, anhand
dessen die Ziele de o liegenden S udie es geleg wu den. 1000 Äuße ungen mi po ( on 50,243)
wu den nach dem Zu allsp inzip aus dem Co pus de zei genössischen li auischen Sp ache (DLKT,
nach olgend) gesammel , ausgenommen seine idioma ischen ode ande wei ig eingesch änk en
Ve wendungen. Jedoch wu de nu Fik ion aus eine Vielzahl on Segmen en ausgewähl , da
angenommen wu de, dass sie eine b ei e Pale e on Sinnen des un e such en Gegens andes
ep äsen ie (eine solche Wahl kann auch mi Bezug au ühe e Fo schung ge ech e ig
we den; siehe beispielsweise Šeškauskienė, Žilinskai ėŠinkūnienė 2015). Die Äuße ungen wu den nach
den Salos Glossing-Regeln glosse , die an die Besonde hei en de bal ischen Mo phologie angepass
wu den (Nau, A kadie 2015). In de o liegenden Un e suchung wi d eine P äposi ion als Ausd uck
eine Beziehung zwischen zwei Einhei en in de ex a-linguis ischen Wel angesehen, z. B. suolas po
langu […]a bench unde he window[…]. Figu (F) is eine En i ä , die konzep ionell im Vo de g und
s eh , ypische weise kleine und beweglich (d. h. eine Bank), wäh end G ound (G) als
Re e enzobjek dien , in Bezug au das sich F be inde und dahe in de Regel g öße und
unbeweglich is (d. h. ein Fens e ) (Talmy 2000). Die quali a i e Me hode wu de e wende , um die
e schiedenen Sinnen ode Haup anwendungsa en on po zu iden i izie en und zu klassi izie en,
wobei die E gebnisse als ela i e F equenzen da ges ell wu den, da sie eine ie e e Un e suchung
de Bedeu ung e möglich e. In Übe eins immung mi diesem Ansa z wu den wäh end des
Anme kungs e ah ens Konko danzlinien un e such , um es zus ellen, ob F und G konk e e
Objek e, Menschen, Abs ak ionen ode Ak ionen ode P ozesse da s ellen. De Raum beinhal e
hie also neben dem physischen auch meh e e ande e Räume, was Gilles Fauconnie s (2007) Theo ie
des men alen Raumes olg . Zusä zlich zu diesen Pa ame e n wu de bei de Analyse die äumliche
Kon igu a ion on F und G, ih e idealisie en geome ischen Fo men und/ode inne en S uk u en
sowie ih e unk ionale Wechselwi kung be ücksich ig . So wu de wäh end des P ozesses de
Bedeu ungskons uk ion da on ausgegangen, dass die P äposi ion eine Vielzahl on konzep ionellen
Ope a ionen auslös , die au enzyklopädischem Wissen basie en. Gleichzei ig können bes imm e
Ve wendungen du ch die Ve anlagung ode die kommunika i e Absich des Sp eche s mo i ie
sein, wodu ch die gleiche Si ua ion aus e schiedenen Pe spek i en in e p e ie we den kann.
Dahe wu de auch de G ad de Spezi i ä und Salienz, de bes imm en Aspek en eine Szene
zugewiesen wu de, im Rahmen des Sinnesiden i ika ions e ah ens be ücksich ig , in Übe eins immung mi de Diskussion on Hans J. Schmid (2007) übe Salienz und e wand e Beg i e wie Ronald Langacke (2000) und Leona d Talmy (2007) Au me ksamkei Phänomene.
4
Die quali a i e Me hode beinhal e e auch eine p inzipielle Un e scheidung zwischen e schiedenen
Sinnen und ih en kon ex uellen Va ian en. Zu diesem Zweck wu de ein Modell de Wo bedeu ung,
das als p inzipielle Polysemie bekann is , angenommen (Tyle , E ans 2003). T o z e hebliche K i ik
bleib es eine de wenigen Rahmen, de eine sys ema ische und explizi e Me hodik zu
Iden i izie ung on P äposi ionssinnen bie e . E s ens muss ein Sinn, um in de E inne ung
un e wechselba ode ins anzie zu sein, ein zusä zliches Elemen en hal en, das in keinen
ande en Sinnen sich ba is . Mi ande en Wo en, ein ausgep äg e Sinn muss en wede (A) eine
au einande olgende Ve ände ung in de Menge de Konzep e beinhal en, wie z. B. (a) s a ke
In e dependenzen zwischen de P äposi ion und den dynamischen (kine ischen) und (ode )
geome ischen Eigenscha en on G (z. B. s a isch s. dynamisch, dimensional s. adimensional), (b)
en sp echende Me kmale, die F de inie en, wie on de spezi ischen ausged ück en Beziehung
e lang wi d, und (c) die A de Beziehung zwischen den En i ä en, ob opologisch (z. B. Kon ak ,
Nähe) ode unk ionell, ode (B) P ojek ion au eine neue Domäne (ibid.: 4243; c . Wesche 1987).
Wäh end (B) meh e e Domänen um ass , gil (A) ü Ve ände ungen inne halb de selben Domäne,
da ein loka i es Konzep zu einem ande en loka i en Konzep , ein zei liches Konzep zu einem
ande en zei lichen Konzep usw. üh en kann. Mi ande en Wo en, Übe gänge zwischen
Konzep en ode , nach Ignacio Na a o i Fe ando (2006: 176), Ve schiebungen e en allmählich au .
Schließlich kann ein eindeu ige Sinn nich aus einem ande en Sinn ode dem Kon ex , in dem e
au i , abgelei e we den, sonde n muss s a dessen als s abile, kon en ionelle Einhei
unk ionie en (Tyle , E ans 2003: 42 […] 43). Das p inzipielle Polysemie-Modell bie e auch
Anweisungen zu Füh ung de p imä en Sinnesiden i ika ion (ibid.: 47 […] 50); Im o liegenden Papie
wu den sie jedoch angepass , um die a sächlichen seman ischen Tendenzen wide zuspiegeln: (1)
die Physikali ä on F und G, die mi solchen P inzipien de kogni i en Linguis ik wie dem
e ah ungsmäßigen Ansa z und de Ve kö pe ung zusammenhäng , wobei es ges ell wi d, dass
de p imä e Sinn no male weise physische is und nähe an de kö pe lichen E ah ung lieg
(Johnson 1987; Lako 1987; S een e al. 2010). (2) kon ex uelle Hinweise, die mi eine e nün ig
s abilen Häu igkei des Au e ens e bunden sind (Sinha, Ku e a 1995); (3) de äl es e bezeug e
Sinn, de mi ande en kogni i o ien ie en A bei en übe lek ie ende Sp achen übe eins imm
(Pawelec 2009; Tabakowska 2010); (4) die Ve wendung de P äposi ion in zusammengese z en
Fo men; (5) Beziehungen zu ande en P äposi ionen, die komposi o ische ode kon as e Sä ze
bilden, die e schiedene äumliche Dimensionen un e eilen, z. B. po gegen i š; 6. Häu igkei de
Nu zung in einem Ne z; Es is jedoch kein bes immende Fak o au g und de übe wäl igenden
Häu igkei des Vo kommens on po, wenn es zei liche Beziehungen bezeichne ( gl. die Rele anz
des Pa ame e s ü žemiau und un en on S asiūnai ė 2018; 2025). Um den p imä en Sinn zu spezi izie en, üh en A. Tyle und V. E ans (2003: 52) auch das Konzep eine P o oscene ein, ode "eine idealisie e men ale Rep äsen a ion übe die sich wiede holenden äumlichen Szenen" in Ve bindung mi eine P äposi ion.
Schließlich wu de ein adiale Ka ego ienansa z (Lako 1987), de au de P o o ypen heo ie on
Rosch (1978) basie , e wende , um die mo i ie e Polysemie on po zu e klä en. Inne halb dieses
Rahmens is die Wo bedeu ung um einen zen alen, p o o ypischen Sinn he um s uk u ie , on
dem aus sich ande e, wenige ep äsen a i e Sinne au nich zu ällige Weise e s ecken und ein
Ne zwe k bilden, ans a eine Lis e on nich e wand en Sinnen. Seman ische E wei e ungen
we den mi Bezug au Bildschema-T ans o ma ionen und Me aphe e klä .
Bildschema-T ans o ma ionen sind sys ema ische Modi ika ionen eines g undlegenden
Bildschemas, wie beispielsweise Ände ungen im Maßs ab, in de O ien ie ung ode in de
Pe spek i e, die au wiede keh enden isuellen und kinäs he ischen E ah ungen basie en. Die
Me aphe wiede um beinhal e die Abbildung eine S uk u on eine konk e e en Quelldomäne
au eine abs ak e en Zieldomäne (Lako , Johnson 1980; Lako 1987; Kö ecses 2010), wodu ch die
äumliche E ah ung abs ak e Sinne p ägen kann. Eine P äposi ion dien somi als "exzellen es
"Labo " zu Un e suchung de A und Weise, in de die äumliche E ah ung iele ande e A en on nich äumlichen, nich physischen Konzep en beg ünde " (Tyle , E ans 2003: ix).
5
3. E gebnisse
In diesem Kapi el we den die wich igs en E gebnisse de o liegenden Un e suchung de
Seman ik on po o ges ell . Zunächs wi d ein Übe blick übe seine Sinne sowie ih e
ela i en Häu igkei en im DLKT-Da ensa z gegeben (siehe Tabelle 1).
Tabelle 1 Senses o po ( ela i e F equenzen) Wie oben gezeig , ha po sechs Senses: d ei beziehen
sich au den physischen Raum und d ei kodie en Beziehungen im nich -physischen Raum. Was die
Beziehung zwischen konk e en und abs ak en Sinnen (31,4%, To al 1 gegen 68,6%, To al 2)
be i , schein die P äposi ion E wei e ungen auße halb des physischen Raumes zu
be o zugen. Da übe hinaus behe sch po d ei Fall o men: GEN, ACC und INS, wobei le z e e mi
konk e en Sinnen am dominie ends en is (21,4%, insgesam 1). Im Gegensa z dazu wi d GEN nich
in physikalischen Kon ex en e wende , sonde n e schein in 62,4% de Da en, die sich au
abs ak e Sinne beziehen (Gesam 2). ACC is häu ige mi po in physikalischen als
nich -physikalischen Kon ex en (10% s. 6,2%, To al 1 und To al 2, beziehungsweise), was eine
Gesam zahl on 16,2% e gib . Da übe hinaus kombinie sich die P äposi ion im konk e en Sinne
mi einem Subs an i in einem einzigen Fall, wie in To al 3: INS (p imä e Sinn: 6,2%; Deckung: 15,2%)
ode ACC (Du chd ingung: 10%) gezeig wi d. In nich -physischen Kon ex en e en ähnliche
Mus e au : GEN (zei liche Konsis enz: 3,8%), ACC ( e eilende Menge: 6,2%) und GEN (zei liche
Sequenz: 58,6%). Somi is die zei liche Sequenz de häu igs e Sinn im kompilie en Co pus.
Die seman ischen Besonde hei en on po, wie sie du ch die DLKT-Da en bes ä ig we den,
we den wie olg e ö e . Zue s wi d de p imä e Sinn e ablie , und seine E wei e ungen in
physischen und nich physischen Kon ex en we den un e such . Als nächs es we den
mo i ie e Beziehungen zwischen den Sinnen ode Haup anwendungsa en, die sich im S a us un e scheiden, als Ne zwe k be on .
3.1 De ini ion des P imä sinns
3.1.1. Elemen e de P o o-Szene
Abbildung 1 bie e ein unge äh es Bild de konzep ionellen äumlichen Beziehung
zwischen zwei Einhei en, wie sie du ch po kodie und in de P o o-Szene da ges ell wi d.
Subs an-
Senses
i älle
GEN ACC
INS
Insgesam 3
1.
P imä e
Sinn […]
6,2% 6,2%
2.
Abdecku-
ng […]
15,2%
15,2%
3.
Du chd i-
ngung
[…]10%
[…]10%
To al 1:
(1+2+3)
Konk e e
Sinne
[…]10%
21,4%
4.
Zei sequ-
enz 58,6%
[…] 58,6%
5.
Zei liche
Konsis e-
nz 3,8%
[…] 3,8%
6.
Ve eilu-
ngsmen-
ge […]
6,2% […] 6,2%
31,4%
(4+5+6)
To al 2:
Abs ak-
e Sinne
62,4% 6,2% […]68,6%
Gesam b-
Insgesam 1 + 2
e ag:
62,4 % 16,2
% 21,4 %
100
6
Abbildung 1. P o o-Szene ü äumliche Szenen mi po Die DLKT-Da en bezeugen meh e e
Me kmale de P o o-Szene, die mi dem un e such en Elemen e bunden sind. Zue s kodie
die schema ische Kons uk ion die Beziehung, in de F in einem euklidischen Raum en lang eine
e ikalen Achse nied ige als G lieg :
(1) […]...>mediniai ka eliai po lubų sija […].
Aus Holz. NOMPL. (Name des Benu ze s) M Tauben.NOM. Ich bin ein Tauben-Ta le . Po Decke.
PLG.PL. F beam.INS. SG […]...[…] Holz auben un e dem Deckenbalken […]...[…] Im Beispiel wi d sija
[…]beam[…], au den man du ch enzyklopädisches Wissen e weis , zu G (eine e e Linie in
Abbildung 1), wäh end ka eliai […]do es[…], die die G enze des e ikalen Raumes mi seinem
Boden am un e en Ende bezeichne , als F ungie . Die Einhei en sind e ikal in eine
sequen iellen Reihen olge ausge ich e (siehe die e ikale geb ochene Linie in Abbildung 1), so
1
dass po nich nu geome ische Beziehungen, sonde n auch Nähe beinhal e , was sich gu in
seine Ve wendung mi dem En e nungsma ke […] ie . Im olgenden Beispiel bilden akys
Augen und kak a S i n einen Teil eines menschlichen Gesich s, so dass das Fehlen on Dis anz
ehe die Konsequenz des Kon ex es is :
2
(2) […] po kak a […] akys […].
Po S i n. INS. SG-Auge.NOM. PL
[…] Augen […] un e de S i n […]. […]
In (3) und (4) sind F und G jedoch nich nu e ikal ausge ich e , sonde n beein lussen sich
auch gegensei ig au g und ih e Nachba scha , was mi unk ionellen ode
ex a-geome ischen Kon en übe eins imm (Vandeloise 1991; 1994; Co en y e al. 2001).
Mi ande en Wo en, die Medizin gelang du ch einen A m in den menschlichen Kö pe , de
an einem T op en di ek da übe be es ig is , wäh end ein Compu e code un e dem
Fo o In o ma ionen da übe gib : (3) […]... [ anka gulėjo] po lašeline su įsmeig a ada a enoje […]...>.
1
Im Ve gleich dazu is im Fall on žemiau, einem scheinba nahen Synonym de un e such en P äposi ion, die Lage
on F[…] un e G, die als geome ische Bezugspunk ungie , nich kla spezi izie . Es wi d du ch die olgende
Aussage gu e anschaulich , bei de die Ad esse (F) meh Pla z als de S empel (G) einnimm , abe nu in Bezug
au die obe e ode un e e G enze des S empels (S asiūnai ė 2018; 2025) als un en in e p e ie wi d: Žemiau
paš o ženklo <...> ad esas.
Un en is pos .GEN. SG-Ad esse.NOM. SG
Eine Ad esse un e einem S empel
2
Wenn po und žemiau aus auschba e wende we den können, insbesonde e in kö pe lichen
Beziehungen, u en sie un e schiedliche Kons uk ionen de selben äumlichen Szene he o , c . :
Suk yžia au angas žemiau k ū inės po k ū ine. (Suk yžia au angas žemiau k ū inės po k ū ine)
C oss.PST.1SG A m.ACC. (K euzung de S ei k ä e) Die B us .GEN. SG po Ches .INS. Ich bin de Che on SG
Po Ches . […]Ich habe meine A me un e de B us gek euz .[…] Im gegebenen Beispiel spiegel žemiau die
äumliche Kon igu a ion zweie diskon inue e Objek e ode Un e äume wide , wenn ein Un e aum als
nied ige als de ande e konzipie wi d (Šeškauskienė 2001; 2004). Po hingegen is ehe kon ak o ien ie , da
die A me na ü lich au die B us e en.
7
[a m.NOM.SG lie.PST.3SG] po D ip.INS. Ich bin nich siche , ob ich das
ich ig e s ehe. SG mi . Vo be ei ung au das S abling.PST.PP.INS.SG. F Nadel.INS. SG-Ade . LOC. SG
[…][…] [de A m] mi einem T op en mi eine Nadel in die Vene
[…][…].[…] (4) Po o og a ija p ilipin as kompiu e inis kodas <...>.
Das Fo o on Po.INS. Klebs o .PST.PP.NOM.SG. M
compu e -NOM.SG. F-Code.NOM. SG
Un e dem Fo o wu de ein Compu e code angeb ach . In de o liegenden Analyse
e anschaulich die P o o-Szene, die de on po kodie en äumlichen Beziehung zug unde lieg ,
in de F e ikal nied ige is als G, den am wenigs en au wändigen Inhal de P äposi ion im
Ve gleich zu ih en ande en Sinnen. Die Kon inui ä ode äumliche Nähe on F und G e möglich es
ihnen jedoch, eine bedeu ungs olle Einhei zu bilden, was au eine Ve anlagung zu unk ionellen
Beziehungen hindeu e . Diese A on P o o-Szene wi d als de ep äsen a i s e ode p imä e
Sinn on po + INS (6,2% in Tabelle 1) behandel .
3.1.2. A en on F und G
In diesem Abschni we den die Typen on F und G, die ü den p imä en Sinn on po
cha ak e is isch sind, disku ie . Zunächs we den e schiedene Kombina ionen
diese En i ä en mi ela i en Häu igkei en da ges ell , die anschließend du ch den
DLKL-Da ensa z bes ä ig we den. Tabelle 2 A en on F und G im p imä en Sinne on po ( ela i e Häu igkei en)
G
F
Menschli-
che
Kö pe Konk e es Objek Insgesam 2
De
menschli-
che
Kö pe 12,9% 27,4% 40,3%
Konk e -
es
Objek
33,9% 22,6% 56,5%
Ak ionsp-
ozess
[…] 3,2%
3,2%
Insgesa-
m 1
46,8%
53,2% 100%
Wie aus Tabelle 2 zu sehen is , is ein wich iges K i e ium ü die p imä e Sinnesiden i ika ion,
zusä zlich zu seinem am wenigs en au wändigen Inhal , de physische Aspek on F und G. In 53,2%
de Fälle (siehe Gesam zahl 1) bezeichne G ein konk e es Objek , wäh end es in den
e bleibenden Äuße ungen (46,8%, Gesam zahl 1) eine Pe son ode eine menschliche Mo phologie
is . Obwohl Menschen, die als G unk ionie en, die zwei häu igs e Wahl da s ellen, un e s eich
ih Au e en in äumlichen Szenen die Rolle de kö pe lichen E ah ung bei de S uk u ie ung
unse es Ve s ändnisses de Wel (Gibbs 2006: 9; Roh e 2007: 25 […] 47), wie on S udien de konzep uellen Me aphe (Lako , Johnson 1980;
Lako 1987; Kö ecses 2010).
Jedoch sind nich nu konk e e Objek e, einschließlich Menschen, als G im p imä en Sinne on po
bezeichne ; Die Na u on F is eben alls on g öß e Bedeu ung. G ei ba e unbeleb e En i ä en,
als seine Deno a a, machen 56,5% de Da en aus (Gesam zahl 2), wäh end Menschen und
menschliche Kö pe eile die zwei häu igs e A bilden (40,3%, Gesam zahl 2). Ak ionen und
P ozesse, de en S ando in Bezug au ein konk e es Objek bes imm wi d, e en in nu 3,2 %
de Äuße ungen au ; In diesem Fall wi d jedoch kein menschliche Kö pe als G ausgewähl (Gesam
2). Spezi ische e s a is ische Tendenzen we den mi Konko danzlinien aus dem DLKT wei e
e anschaulich . Zum Beispiel sind menschliche Kö pe eile, die ypische weise als G mi po im
p imä en Sinne unk ionie en, kak a […] S i n […], akys […] Augen […], blaks ienos […] Augenwip en […],
k ū inė […] B us […] usw. Die Posi ion on F wi d dann auch on de menschlichen Mo phologie
eingenommen, z. B. akys ‘Augen, kumščiai ‘Fäus e, ankos ‘A me usw. (12,9%, Tabelle 2), manchmal
soga als in eg ale Bes and eil on G: (5) <...> po jomis [akimis] a si ado apd ibęki pil maišeliai.
3. PoINS.PL. [Eye.INS.PL] e scheinen.PST.3PL sink.PST.PA.NOM.PL.
M g au.NOM.PL. M-Tasche. DIM-NOM. PL
8
G auen Beu el e schienen un e den e sunkenen Augen. Unbeleb e Wesen, z. B. Akmenys
[…]s eine[…], pama as […] üße[…], laip ai […] eppe[…], kilimas […] eppich[…] ode kelias
[…]s aße[…], wenn sie mi menschlichen Me kmalen e wende we den, insbesonde e kojos
[…]beine[…], bilden das häu igs e Deno a um on G (33,9%, Tabelle 2).
3
Ande e physikalische Objek e können auch als G ungie en und so den S ando on
Menschen ode Elemen en de menschlichen Ana omie bes immen (27,4%, Tabelle 2): (6)
P ie šil o ė o šono p isiglaudęs. Po s e nen lie umi. In de Nähe. Vo be ei ung au
wa m.GEN.SG. Va e M. GEN. SG-Sei e.GEN. SG.PST.PA.NOM.SG. Schmuggeln Sie sich. M po
s a .GEN. Ich bin ein S a . Rain.INS. PL. S.G. schmieg sich gegen den wa men Va e . Un e
einem S e nen egen. Da übe hinaus, wenn ein konk e es Objek , z. B. ka nizas […]a
co nice[…], a b aila […]a ledge[…], als G e wende wi d, unk ionie eine b ei e Pale e
on g ei ba en Einhei en als F (22,6%, Tabelle 2):
(7) Landa dešinėje, po a b aila <...>.
Hole.NOM. Ich bin nich siche . SG ech s. LOC po ledge.INS. SG
Das Loch is ech s, un e dem Fels o sp ung. Konk e e Einhei en in de
Posi ion on G können auch mi einem dynamischen Typ on F e scheinen, ohne die
In e p e a ion des p imä en Sinnes zu beein äch igen (3,2%, Tabelle 2): (8) <...>
aganius sugebėjo kils elė i ielas i spjo ė po jomis. Magie .NOM. Ich bin ein
Magie . SG-Ve wal ung. PST-3SG-Au zug. INF-D ah .ACC. und PL. CONJ
spi .PST.3SG po 3PL. INS
[…][…] De Zaube e hob die D äh e und spuck e un e ihnen. […] So e scheinen e schiedene
A en on F und G, die nacheinande en lang eine e ikalen Linie angeo dne sind, in de
P o o-Szene, die de äumlichen Beziehung zug unde lieg , die du ch po kodie is . Die Typizi ä
des Sinnes wi d jedoch du ch den physischen Aspek de be eilig en Einhei en e s ä k .
Da übe hinaus wi d gezeig , wie wenige ypische Bedeu ungen ode Geb auchs ypen mi
diesem Sinn in Ve bindung geb ach we den, indem sie ihn au e schiedene Weise ans o mie en.
3.2 Abdeckung
De Deckungsge ühl on po + INS is im physikalischen Kon ex am häu igs en und i in 15,2%
de DLKT-Da en au (Tabelle 1). Es bewah die äumliche Kon igu a ion de Einhei en aus dem
p imä en Sinne, wobei F en lang eine e ikalen Achse un e und di ek un e G posi ionie
is und en wede den Endpunk de Bewegung (9) ode s a ische Beziehungen (10) be on :
[…]...> paėmiau peilį i s iedžiau po s alu.
Nehmen Sie.PST.1SG Messe .ACC. und SG. CONJ we en.PST.1SG po able.INS. SG […]...> Ich nahm
ein Messe aus dem Sch ank und wa es un e den Tisch. […] (10) Gulėdamas po an klode,
Vi ginijus įsiklausė. (Gulėdamas po an klode, Vi ginijus įsiklausė) Lie.CVB.SG. M po Decke.INS. SG
Vi ginijus.NOM. (S aßische Übe se zung) SG lis en.PST.3SG […]Vi ginijus hiel seine Oh en
o en und lag un e de Decke.[…] Was die seman ische S uk u om p imä en Sinn
un e scheide , is jedoch die unk ionelle ode ex a-geome ische In e ak ion zwischen den
En i ä en. Mi ande en Wo en, G, konzep ualisie als zweidimensionales Objek , kann F
abdecken, das kleine ode zumindes de gleichen G öße is und di ek da un e posi ionie
is . Dazu muss G auch pa allel zu F sein, wie in den olgenden Beispielen da ges ell wi d:
(11) Mo e is sėdėjo po pa eikslu.
F au. NON. SG si .PRS.3SG po Bild.INS. Das is eine gu e Idee. SG
3
Solche Kombina ionen sind mi žemiau unmöglich, was eine di use e, kon ak eie Ano dnung on F im Ve häl nis
zu G e o de , z. B. :
[…]...> *žemiau kojos po kojomis plikas cemen as, o ne pu us kilimas. * Emiau Fuß. GEN. PL
po oo .INS. ba e.PL.NOM.SG. M. Zemen NOM. SG abe . CONJ nich . NEG lauschig.NOM.SG.
M Teppich. NOM. Ich bin ein Teppich. SG
[…][…] bloße Zemen , abe kein lauschige Teppich, […]un e den Füßen.[…]
9
Die F au saß un e dem Bild. Kažkas aus a gulėjo an šaliga io po (12)
mano ba u. INDEF. we . NOM osa.NOM.SG. Das is das. F lie.PST.3SG
eingeschal e . Vo be ei ung au den Gehweg. GEN. SG po
Das is 1SG. GEN Schuh. INS. SG
"I gende was Rosa lag un e meinem Schuh au dem Bü ge s eig". (11) e anschaulich den
p imä en Sinn on po: das Bild, das als zweidimensionales Objek konzipie is , häng
senk ech an de Wand im Ve häl nis zu F au und deck sie somi nich ab, sonde n weis
nu ih e Lage in unmi elba e Nähe an. In (12), ande e sei s, wi d die P äposi ion im Sinne de
Abdeckung e wende , da de Schuh eine pa allele, zweidimensionale Posi ion di ek übe
e was Rosa, e mu lich kleine , einnimm , wodu ch seine Exposi ion ode Sich ba kei
eduzie wi d.
In den olgenden Konko danzlinien sind, obwohl E de und Wasse kon inuie liche Massen
da s ellen, nu ih e zweidimensionalen ho izon alen Obe lächen me onymisch am
Konzep ualisie ungsp ozess be eilig : (13) […] gynėjai būs inę įsi engė olose giliai po žeme […].
Ve eidige .NOM. Haup qua ie de PL.ACC. RFL.se .PST.3PL ca e.LOC. SG. is nich
e ügba . PL ie . ADV po g ound.INS. SG
Die Ve eidige bau en ih Haup qua ie in Höhlen ie un e de E de.
[…]...> ji nug imzdo po okeanu. […]
3.NOM.SG. F sink.PST.3SG po ocean.INS. Das is ein Fehle . SG
Sie sank un e den Ozean.
Wie das Ad e bium giliai […] ie […] und das Ve b (nu) g imz i […] sink[…] zeigen, un e s ü zen
kon ex uelle Hinweise die In e p e a ion on po als Ausd uck eine Deckungsbeziehung. Ande e
Ve ben, z. B. slypė i […]lu k[…], ding i […] e schwinden[…], (pa)(si)kiš i […]se zen Sie sich
selbs /e was un e e was[…], (pa)slėp i(s) […] e be gen Sie jemanden/e was/sich selbs […],
(pa)laido i […]beg aben[…], usw., sind eben alls bedeu ende Indika o en, die sich mi V. Amb azas
(2006: 298) übe eins immen, de den gleichen seman ischen Bei ag des P ä ixes pa- beme k :
[…]...> Fo og a ie, ūnan i (...) po celo ano plė ele mažame albumėlyje […]. Fo o.NOM. (Name
des Fo og a en) SG.PRS.PA.NOM.SG. F po Zellophane.GEN. SG-Bla .DIM.INS. SG
klein.LOC.SG. Das Album M.DIM.LOC. SG […]...> ein Fo o, das un e einem Zellophonbla in
einem kleinen Album laue […]. […] […]...[…] Šaknys palindusios po pi kios pama ais.
Wu zel.NOM. Ve g aben. PLRS.PA.NOM.PL. F po Co age.GEN. Ich bin in de Nähe. Die
S i ung SG.INS. Die Wu zeln wa en un e dem Fundamen de Hü e beg aben. Adjek i e
wie neįskai omas […]undeciphe able[…] ode Subs an i en, z. B. užklo as […]bedco e […],
slėp u ė […]hiding place[…], kommen auch häu ig mi po o , um Abdeckung zu e mi eln:
(17) […] s i i po uo palaikiu užklo u[…]...>. Hal en Sie sich uhig. INF po DEM.INS.S.G. Das is
eine Falschmeldung. M dünn. INS. SG-Be decke.INS. SG […]...[…] un e diese dünnen
Be decke ein ie en […].[…] […]...> sch iesios akys neįskai omos po ilgais ki pčiukais.
Lich .NOM.PL. F.A.N.O.M. NEG.dechi ie ba .NOM.PL. F po lang.INS.PL. M
inge.INS. Ich weiß nich . PL
Leich e Augen wa en un e einem langen F inge-Haa unen deu lich. Somi wi d die
au einande olgende Kon igu a ion de Einhei en en lang eine e ikalen Linie e hal en,
abe Ve ände ungen in de Dimensionali ä und Aus ich ung on G üh en dazu, dass F eine
Posi ion mi eduzie e Exposi ion einnimm . Diese Modi ika ion e s ä k eine be ei s
la en e unk ionelle Wechselwi kung, was da au hindeu e , dass de Co e -Sinn on po + INS aus dem P imä sinn abgelei e is .
3.3 Du chd ingung
Po + ACC mani es ie ein Du chd ingungsge ühl, das sich auch au den physischen Raum
bezieh (10%, Tabelle 1). Was jedoch in de seman ischen S uk u he o gehoben wi d,
is die e eil e Bewegung on F übe G:
16
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