kel
Be
ui
eu
cA,
ULB
LONTEY
RAOKS
Ke
AGW
SIs
Mea
Gy
LICE
T
UAV
O28
Sk
MOKSLU
AKADEMIJA
FINNISCH
SII
E,
NIEMINENAS
Rengian
spaudai
§j
,,Lie u os
kalbo y os
klausimy"
oma,
bu o
gau-
a
skaudi
Zinia,
kad
1962
m.
geguzés
24
d.
Helsinkyje
mi é
ga sus
lygi-
namosios
is o inés
kalbo y os
specialis as,
bal y
i
sla y
kalby
ySiy
su
suomiy
kalbomis
y iné ojas
p o .
E.
Nieminenas.
Sio
zymaus
ling is o
mi is
—
didelis
nuos olis
bal y
ilologijai
i
li uanis ikai,
ku iai
jis
y a
daug
nusipelnes.
P o .
E.
Niemineno
s aipsnis
,,Finnisch
sii”,
gau as
is
au o iaus
1962
m.
balandzio
16
d.,
y a,
ik iausiai,
pasku inis
jo
da bas
apie
bal iskos
kilmés
skolinius
suomiy
kalboje.
In
diesem
Au sa z
un e ziehe
ich
ein
innisches
Subs an i ,
das
einen
Beg i
ausd iick ,
de
kul u geschich lich
nich
unin e essan
is ,
eine
e was
g iindliche en
Un e suchung.
Das
Wo ,
das
ich
hie
im
Sinne
habe,
is
inn.
sii
,,cin
die
Un e lage
des
Daches
s ii zende ,
iibe
die
Wand la-
che
des
Hauses
hinaus agende
Wandbalken".
Da
sii
du ch
das
Fehlen
e ymologische
Beziehungen
im
Zusammenhang
mi
dem
ub igen
Sp ach-
ma e ial
nich
s eh ,
so
konn e
es
schon
iih
leich
geschehen,
dass
sich
das
Bes eben
zeig e,
das
genann e
Wo
dem
Sp achbewuss sein
nahe
zu
b ingen.
Das
geschieh
du ch
e deu lichende
Zusammense zung.
Man
ha
das
Komposi um
sii-hi si!
gebilde ,
wo,
ein
logisch
be ach e ,
beide
Teile
de
Komposi ion
nahezu
das
gleiche
aussagen;
denn
hi si
bedeu e
im
allgemeinen
,,Balken"®,
Sons
begegne
als
Schlussglied
munda lich
auch’
puu
,,Holz"
(sii-puu)’.
Nach
allem
zu
u eilen
is
sii
eine
al e
Benen-
nung,
die
on
jehe
zu
de
Te minologie
des
Hausbaus
gehé .
Finn.
sii
e kla en
u.a.
Toi onen‘
und
I konen®
als
innischug isches
E bwo ,
das
sie
zu
de
olgenden
Wo sippe
s ellen:
sy janisch
Sig-e
!
Ve schiedene
siihi si-Typen
sind
bei
Valonen,
Sa akun a,
XV,
S.
123,
abgebilde .
.*
sii
od.
sii-hi si
w ignus
medius
ec um
in e ius
suppo ans,
g osse
Balken
un e
dem
inne n
Dache",
Ren all,
Lexicon
linguae
innicae
(Aboae,
1826),
II,
S.
170;
sii-hi si
wka on
alus akenne a
uke a,
seinén
asos a
ulkone a
ylin
nahi si",
Vuo ela,
Kansa ie-
een
sanas o
(Helsinki,
1958),
S.
95.
*S.
Valonen,
Sa akun a,
XV,
S.
124,
*
Vi i aja
XXV
(Helsinki,
1922),
S.
20
.
5
Finnisch-ug ische
Fo schungen,
XXX,
(Helsinki,
1949),
S.
48,
U al-Al aische
Jah -
biiche ,
XXVIII,
(Wiesbaden,
1956),
S.
66.
Hie
wi d
i
sii
als
Bedeu ung
,,Dachbalken"
angegeben,
12,
Kalbo y os
klausimai
V1.
177
»Dachs uhl;
Dach i s ;
Gewélbe",
wo jakisch
Sig
,Dachboden;
Zimme
im
Obe eil
des
Hauses;
Gewélbe,
Spi ze",
os jakisch
siy
,,Biegung
de
Schli -
enku e
( om
E dboden
bis
zum
Vo de eil
des
Schli ens)"®,
Was
inn.
sii
anbelang ,
so
ha
man
nach
I konen’
ii s
U os see innische
als
U o m
ein
*sije<*
Siye
au zus ellen.
Die
Lau g uppe
-ije-
sei
u sp achlich
in
-iji-
ube gegangen,
wonach
da aus
du ch
Kon ak ion
-i-
en s and.
Die
Bedeu-
ungen
de
in
Rede
s ehenden
innisch-ug ischen
Wo e
lassen
nach
Toi-
onen
alle
Wah scheinlichkei
nach
eine
G undbedeu ung
,,Gewdlbe”
u.
dgl.
e schliessen.
Meines
E ach ens
is
die
Zusammens ellung
on
inn.
sii
mi
den
e glichenen
innisch-ug ischen
Wé e n
zu
unsiche ,
als
dass
da au
e was
gebau
we den
kénn e.
Die
Bedeu ung
on
sii
schein den
Bedeu ungen
de
he angezogenen
innisch-ug ischen
Subs an i a
so
e n
zu
s ehen,
dass
man
liebe
annimm ,
dass
wi
es
hie
mi
e schiedenen
wn e wand en
Wéo e n
zu
un
haben.
Nach
Valonen®
is
es
méglich,
dass
in
inn.
sii
das
schwedische
Subs-
an i
sida
,,Sei e",
in
de
Komposi ion
side-,
s eck .
Man
e gleiche
schwedisch
Side-by> inn.
Sii-pyy.
Dies
is
de
Name
eines
Ki chspiels,
das
in
Wes innland
an
de
Kiis e
des
Bo nischen
Mee busens
lieg .
In
dem
ech innischen
Komposi um
side
hi si
,,de
mi le e
Balken
de
Dec-
ke"
ha
das
Vo de glied
(side
»Ve bindung")
nach
Weg all
on
-d-
mund-
a lich
nich
sii-,
sonde n
sie-
e geben
(sie-hi si).
Da
das
Simplex
sii
zwei elsohne
dl e
als
das
Komposi um
sii-hi si
is ,
so
leuch e
die
E kla-
ung
on
sii
als
Lehnwo
aus
schwedisch
sida,
side-
nich
ein.
Wie
gesag ,
pass
inn.
sii,
das
nu
on
einem
Balken
besch iebene
A
geb auch
wi d,
semasiologisch
zu
de
oben
ange ih en
innisch-ug-
ischen
Wo sippe
nich .
He o zuheben
“is
namlich,
dass
die
in
Rede
s ehenden
innisch-ug ischen
Subs an i a
zu
Bezeichnung
on
Langhdl-
ze n,
S angen
u.dgl.
nich
e wende
we den.
Dagegen
is
die
Ube ein-
s immung
mi
einem
li auisch-le ischen
Subs an i
nich
nu
lau lich,
son-
de n
auch
beg i lich
seh
schlagend.
Die
Wo e ,
die
ich
im
Auge
habe,
sind
li .
sija
,,Ve bindungs-,
B iickenbalken;
Balken,
Que balken,
Holm,
Kappbaum,
Deck-,
Dachbalken"
und
le .
sija
,,G und-,
S eckbalken,
Que balken
un e
eine
B iicke
ode
de
Diele,
Deck-,
Dachbalken".
Das
li auische
Wo
sija
geb auch
u.
a.
de
be iihm e
Zemai ische
Sch i s elle
Simonas
Daukan as
(1793—1864)
in
de
Bedeu ung
,,cin
dicke
lange
Bal-
ken,
de
Teile
eine
B iicke
ode
eines
Hauses
zu
e binden
ha "?.
Zuzu-
geben
is
doch,
dass
die
in
Rede
s ehenden
bal ischen
Subs an i a
und
sii
seh
lau dhnlich
sind.
All
das
mach
jeden
Ve such,
das
innische
Wo
als
ein
einheimisches
auch
e ymologisch
zu
e weisen,
bedenklich.
Es
ag
sich
mi
gu em
Fug,
ob
nich
inn.
sii,
das
in
den
Zusammense zun-
gen
sii-hi si
und
sii-puu
o handen
is ,
in
i gendwelche
Lehnbeziehung
®Vgl.
auch
Collinde ,
Fenno-Ug ic
Vocabula y
(Uppsala,
1955),
S.
56;
Joki,
Finnisch-ug ische
Fo schungen,
XXXII,
Anz.
(1956),
S.
49,
7
Finnisch-ug ische
Fo schungen,
XXX,
SS.
40,
48.
5
Sa akun a,
XV,
S.
129.
°
S$.
Daukan as,
Rink iniai
as ai
(Kaunas,
1955),
S.
462.
178
zu
li .
sija
und
le .
sija
s eh .
T o z
de
Besch ankung
on
sii
au
wes -
innische
Munda en!'®
wi d
man,
wie
ich
glaube,
das
u os see innische
Al e
des
Wo es
nich
anzwei eln
dii en.
Fii
das
Wei e leben
eines
U wo es
nu
in
einem
kleinen
Teil
des
Sp achgebie s
in
de
Neuzei
kann
man
geniigend
Zeugnisse
auch
sons
an iih en.
Beispielshalbe
mache
ich
hie
au
neubulg.
6épxa
,,Lippe”,
das
in
den
ande en
sla ischen
Sp achen
keine
En sp echung
ha ,
au me ksam.
Das
Wo
is
keineswegs
eine
neue
Bildung,
sonde n
ein
aus de
o sla ischen
Zei
e e b es
u al es
Wo ,
wie
das
genaue
li auische
Gegens iick
bu nd
,,Mund"
zeig !!,
Was
die
Be onung
anbe i ,
so
heiss
es
nach
Baga
im
Zemai ischen
bu na'?.
Das
on
de
Li auischen
Akademie
de
Wissenscha en
he ausgegebene
Wo -
e buch
de
li auischen
Sp ache"?
kenn
bu na
aus
dem
K eis
K e inga.
Die
Bedeu ungen
des
bulga ischen
Subs an i s
und
on
bu nd
sind
selbs -
e s andlich
nich
un e einba ,
Beziiglich
de
Bedeu ungsdi e enzen
zwischen
diesen
Wé e n
e weise
ich
u.
a.
au
uss.
ye d
,,Mund;
Lip-
pen";
uss.
po
,Mund",
cech.
e
,,Lippe"
(<u sla .
* p b).
Nach
de
landlau igen
Ansich
sind
die
im
Vo s ehenden
ange iih -
en
bal ischen
Bezeichnungen
ii
Balken
Sp ésslinge
de
indoeu opai-
schen
Wu zel
sei-
,,binden",
zu
de
u.
a.
li .
sié i
,,anbinden,
-kniip en;
bin-
den,
e binden,
-kniip en“
und
le .
sie
,,binden,
kniip en"
gehé en!*.
Fi
sija
muss
man
demnach
die
u sp ingliche
Bedeu ung
,,Ve bindungsbal-
ken"
anse zen.
Nach
de
E ymologie
zu
schliessen
wa
das
Langholz,
das
on
Haus
aus
diesen
Namen
ug,
ein
Balken,
de
die
gegen ibe liegenden
Wande
des
Hauses,
Teile
de
Dachkons uk ion
usw.
zu
e binden
ha e.
Die
o e wéhn en
bal ischen
Subs an i a
dienen
noch
heu zu age
zu
Bezeichnung
e schiedene
de a ige
Balken!®,
Die
Teile
de
Dachkon-
s uk ion,
ii
die
li .
sija
geb auch
wi d,
sind
»Blockdachbalken
(P e e)",
»Zwischenp e e”
und
_,,Fi sp e e’!®,
‘©
Die
Ka enskizze
bei
Valonen
a.
a.
O.
S.
126
gib
eine
Ube sich
ibe
die
sii-O e
in
Finnland.
"'S§,.
Mladeno ,
Indoge manische
Fo schungen,
XXXV
(S assbu g,
1915),
S.
134,
E umono muecku
1
Mpaponuce h
pewHuKb
Ha
Opa apcKua
KHHKOBeHD
e3HKb
(Coun,
1941),
S.
54.
'2
S.
Bi'ga,
Tau a
i
Zodis,
I
(Kaunas,
1923),
S.
406.
'8
Lie u iy
kalbos
Zodynas,
I
(Vilnius,
1941),
S.
975.
™S.
ua
Ska diZius,
Lie u iy
kalbos
zodziy
da yba
(Vilnius,
1943),
SS.
41,
48;
Poko ny,
Indoge manisches
e ymologisches
Wéo e buch,
1
(Be n-Miinchen,
1950),
S.
891
.
‘5S.
u.
a.
Bielens ein,
Die
Holzbau en
und
Holzge a e
de
Le en
(Pe og ad,
1918),
SS.
16,
25
.,
86,
716,
777.
Einen
sija
genann en
Que balken,
au
dem
die
Decke
eines
Zimme s
uh ,
zeig
auch
die
Abbildung,
die
man
bei
S aube gs,
La iesu
au as
miklas,
sakam a di
un
pa unas
(Kopenhagena,
1956),
S.
31,
i de
‘SS.
Gimbu as,
Das
Dach
des
li auischen
Baue nhauses
aus
dem
19,
Jah hunde
(S u ga ,
1948),
S.
95.
179
‘Die
Lésung
meh e e
le ischen
Volks a sel
is
sija,
de
S eckbal-
ken!’.
So
lau e
eins
on
den
ange iih en
Ra seln;
Vidus
is abd,
abi
gali
a d,
d.i.
,,de
mi le e
Teil
is
in
de
S ube,
die
beiden
Enden
sind
d aus-
sen",
Gemein
sind
die
beiden
Enden
des
S eckbalkens,
die iibe
die
Hauswande
ein
S iickchen
ins
F eie
eichen.
Dami
man
sich
einen
ich-
igen
Beg i
on
den
an
den
Ausd uck
sija
angekniip en
Vo s ellungen
machen
kénn e,
is
es
am
Pla ze,
hie
noch
einige
Ra sel,
de en
Lésung
das
o e wéhn e
Wo
is ,
zu
zi ie en:
Gaspaza
iek8d,
kdjas
G d,
d.i.
,,die
Haushe in
is
d innen,
die
Fiisse
sind
d aussen";
Pa s
iek&d,
gal a
G d,
d.i.
,selbs
is
d innen,
de
Kop
is
d aussen";
Ma ga
is abd,
bize
G d,
d.i.
,das
Madchen
is
in
de
S ube,
de
Haa zop
is
d aussen”;
Guo s
ka i,
agi
lauk@,
d.i.
,,die
Kuh
is
im
S alle, die
Ho ne
sind
d aussen".
Als
O iginal
on
sii
kann
indessen
ein
bal .
sija
kaum
i
F age
kom-
men;
denn
ein
solches
d-
Femininum
ha en
die
Os see innen
in
ih e
Sp a-
che
wohl
als
*sija
ibe nommen,
in
welche
Lau ges al
das
Wo
sich
im
Finnischen
un e dande
bis
au
den
heu igen
Tag
e hal en
ha e.
He o -
gehoben
sei
namlich,
dass
Zweisilble
des
Typus
*sija
de
U sp ache
nich
emd
wa en.
Im
U os see innischen
and
sich
soga
ein
bodens andiges
Subs an i
*sija,
das
im
Finnischen
als
sija
,,Raum;
Pla z;
S elle"
o leb .
Die
le ische
Va ian e
sijs:
Gen.Sg.
sijs'®
b ing
uns
wohl
au
die
ich ige
Fah e.
Dieses
Subs an i ,
das
ein
Femininum
mi
i-S amm
is ,
lass
die
G und o m
*sijis
e schliessen.
Die
bal ischen
Subs an i a,
de en
En sp echungen
im
Le ischen
und
Li auischen
de
Deklina ionsklasse
de
i-cS émme
angeho en,
sind
ins
U os see innische
as
ausschliesslich
als
e-S émme
en lehn
wo den,
also
als
Wé e ,
de en
Nom.
Sg.
u sp iinglich
au
-e
auslau e e.
Aus
de
Ta sache,
dass
sowohl
die
bal ischen
@-Feminina
als
auch
as
sdm liche
bal ischen
Subs an i a,
die
im
Li auischen
und
Le ischen
als
e e b e
i-S imme
o kommen,
ins
U os see innische
als
Wo e
mi
e-S amm
en lehn
wo den
sind,
kann
man
meines
E ach ens
nu
den
Schluss
ziehen,
dass
in
de
al bal ischen
Sp ache,
aus
de
die
Lehnwé e
s ammen,
die
i-Subs an i a
in
ih e
Deklina ion
allgemein
mi
den
@-
Feminina
zusammenge allen
wa en!®.
Zu
beach en
is ,
dass
-e
im
Auslau
schon
im
U os see innischen
in
-i
ibe ging.
Vgl.
inn.
uohi
»Ziege”<u os see inn.
* ose<bal .
*oZé
(:
ap .
wosee
,,ds.");
inn.
niisi
»Webeli ze"
( >s
o
i)<u os see inn.
*ni e<bal .
*ni é
(:
li .
ny is
,,ds."
und
le .
ni s
,ds."
i-
S émme).
Beilau ig
gesag
haben
die
emininen
i-S amme
auch
im
Li auischen
und
Le ischen
dialek isch
die
@-Flexion
17
Solche
Ra sel
inde
man
u.
a.
bei
Bielens ein,
Die
Holzbau en
und
Holzge a e
de
Le en
(Pe og ad,
1918),
S.
26;
Ancelane,
La iesu
au as
miklas
(Riga,
1954),
S.
252
.;
S aube gs,
La ieSu
au as
miklas,
sakam a di
un
pa unas
(Kopenhagena,
1956),
S.
253,
%
S.
Miilenbachs-Endzelins,
La iesu
alodas
a dnica,
II,
(Riga,
1929),
S.
836;
Endzelins-Hauzenbe ga,
Papildinajumi
un
labojumi
K.
Miilenbacha
La iesu
alodas
a dnicai,
Il
(Riga,
1946),
S.
485.
19'S.
Nieminen,
Si zungsbe ich e
de
Finnischen
Akademie
de
Wissenscha en
1956
(Helsinki,
1957),
S.
189
.,
192.
180
angenommen.
So
lau e
de
Nom.
Pl.
munda lich
im
Li auischen
ny és
(z.
B.
in
A iogala®)
und
im
Le ischen
ni es.
Unse e
Wo e
we den
heu -
zu age
o wiegend
im
Plu al
geb auch .
Es
en sp ich
also
de
E wa ung,
wenn
die
U os see innen
das
Sub-
s an i ,
das
im
Le ischen
als
sijs
au i ,
in
de
Lau ges al
*sije
in
ih e
Sp ache
ibe nommen
ha en.
Ha
I konen
den
ich igen
Weg
zu
E kla-
ung
des
En wicklungsganges,
de
zu
En s ehung
de
einsilbigen
Wo -
bildung
sii
iih e,
angewiesen,
so
lass
sich
kaum
bezwei eln,
dass
ein
*sije
als
bal isches
Lehnwo
im
Finnischen
nu
sii
zei igen
konn e.
Auch
zugegeben,
dass
das
in
Rede
s ehende
Wo
ii
Balken
in
de
bal ischen
Quellensp ache
ein
d-Femininum
“sija
wa ,
lieg
im
Be eich
de
Méglichkei ,
dass
auch
es
ins
U os see innische
in
de
Ges al
*sije
au genommen
we den
konn e.
Man
e gesse
nadmlich
nich ,
das
in
de
U sp ache
schon
on
iihe
he
das
oben
schon
e wahn e
Subs an i
*sija
(> inn.
sija
,,.Raum;
Pla z;
S elle”)
o handen
wa .
Es
is
doch
denk-
ba ,
dass
das
U os see innische
in
diesem
Falle
gegen
die
Homonymie
eagie e
und
bal .
“sija
bei
de
Au nahme
in
die
e-Deklina ion
iibe iih e.
Dass
man
die
T ennung
on
inn.
sii
und
li .
sija
oneinande
nich
ii
ich ig
hal en
kann,
e gib
sich
aus
den
soeben
En wickel en.
Im
G un-
de
s imm
das
innische
Subs an i
in
Fo m
und
Bedeu ung
so
o ziiglich
zu
den
on
mi
e glichenen
bal ischen
Subs an i en,
dass
iibe
ih e
Zu-
sammens ellung
nich s
bei
mi
Bedenken
e egen
kann.
Nach
Ausweis
einige
ins
U os see innische
he iibe genommenen
bal ischen
Subs an i a
schein
die
iS ammsbeugung
in
de
Quellensp a-
che
wei e b ei e
gewesen
zu
sein.
Nach
de
i-Deklina ion
gingen
solche
Subs an i a,
de en
En sp echungen
im
Li auischen
ausschliesslich
und
im
Le ischen
gewéhnlich
als
o-
ode
ad-S amme
lek ie
we den.
Aus
de
o he gehenden
Be ach ung
is
zu
e sehen,
dass
im
Gegensa z
zu
li .
sija
und
le .
sija
ein
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i-Subs an i
nu
munda lich
im
Le -
ischen
o komm .
Finn.
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,,Ho izon albalken,
-s ange;
Wiemen"
se z
die
bal ische
U o m
“*a dis,
also
ein
i-Subs an i ,
o aus?!.
Das
li auische
Gegens iick
a das
,,waage ech e
bewegliche
S ange
in
de
Ge eideda e
zum
T ocknen
de
Ga ben;
S ange,
an
de
de
Flachs
zum
T ocknen
au -
gehang
wi d"
gehé
zu
de
Deklina ionsklasse
de
o-S émme.
Zu
de sel-
ben
Klasse
geho ig
is
wei e
auch
le .
da ds
,,waage ech e
bewegliche
Da balken
in
de
Ge eideda e
zum
T ocknen
de
Ga ben;
Ho izon al-
balken,
-s ange
zum
T ocknen
ode
Rauche n":
Gen.
Sg.
a da.
Nu
im
Le ischen
begegne
eine
Va ian e,
die
de
i-Deklina ion
angeho ig
is ,
und
zwa
d ds
(<*a dis):
Gen.Sg.
a ds®.
Finn.
nuode
»
Schwage ,
Mann
de
Schwes e "
lass
sich
au
das
bal ische
j-Maskulinum
“znd is
zu iick-
*
Elisonas,
A chi um
Philologicum,
III
(Kaunas,
1932),
S.
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524
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Si zungsbe ich e
de
Finnischen
Akademie
de
Wissenscha en
1956
(Helsinki,
1957),
S.
199.
®
Ube
die
Sippe
on
li .
a das
gl.
je z
E.
F aenkel,
Li auisches
e ymologisches
Wo e buch,
I
(Heidelbe g,
1962),
S.
15.
181
iih en®,
Aus
diesem
al e e b en
i-Maskulinum
is
im
Le ischen
das
Subs-
. an i
znud is
,Schwiege sohn;
Schwage ,
Mann
de
Schwes e "
en s an-
den,
das
zu
Deklina ion
de
jo-Maskulina
uibe gegangen
is .
Da
le .
znuG is
ausschliesslich
aus
dem
al en
Ku engebie
au gezeichne
is ,
so
is
es
o enba ,
dass
die
in
Rede
s ehende
Ve wand scha sbezeichnung
in
de
le ischen
Sp ache
zum
E be
des
Al ku ischen
geho .
Sons
is
in
Le -
land
znué s
in
Geb auch,
das
als
o-S amm
die
Vo o m
*zné as
o aus-
se z .
Noch
is
zu
beme ken,
dass
znu6 is
und
znud s
ollig
gleichbedeu-
ende
Ausd iicke
sind‘.
Wie
inn.
nuode
nu
aus
dem
Al ku ischen
s ammen
kann,
so
is
es
ech
wah scheinlich,
dass
auch
inn.
o si
und
sii
ih en
U sp ung
in
al ku-
ischen
Wo e n
haben.
In
den
beiden
Fallen
haben
die
U os see innen
on
den
Bal en
Sache
und
Wo
iibe nommen.
Da
die
i-S ammsbeugung
bei
den
en sp echenden
Subs an i en
im
Li auischen
ehl ,
so
kann
man
keineswegs
mi
eine
li auischen
Quelle
echnen.
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Tokiai
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iek
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one ika.
Paes
hicminen
Lingua
Posnaniensis,
V
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Si zungsbe ich e
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S.
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Vi i aja,
LXI,
(Helsinki,
1957),
S.
25
.,
Raks u
k ajums,
el ijums
akadémikim
p o eso am
d ,
Janim
Endzelinam
ina
85
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65
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(Riga,
1959),
S,
205
.
*
Ube
die
Sippe
on
znud is
s,
Poko ny,
Indoge manisches
e ymologisches
Wé e buch,
I
(Be n-Miinchen,
1959),
S.
373
.
7