LIETUVIY
KALBOTYROS
KLAUSIMAI,
XXXII
(1993)
BALTY
ONOMASTIKOS
TYRINEJIMAIL
KRYSTYNA
SZCZESNIAK
UNBEKANNTE
BALTISCHE
BEZEICHNUNGEN
AUS
DEM
GOLDAPER
KREIS
IM
THORNER
NACHLASS
VON
MARTIN
GERSS*
De
130
nume ie e
handsch i liche
Sei en
um assende
Tho ne
Nachlass
on
Ma in
Ge ss
en hal
ausse
deu schen
Am snamen
Bezeichnungen
on
O en
und
physiog aphischen
Objek en
einschliesslich
ih e
Geni i e
aus
den
Gebie en
de
Masu en,
des
Wa mlandes
und
des
Oppelne
Schlesiens
aus
de
Mi e
des
19.
Jah hunde s.
Sie
wu den,
au
Bi e
des
Masu en
Ma in
Ge ss
(aus
seine
Lebenslau
nu
die
Da en
und
O e
on
Gebu
und
Tod
keine
Diskussion
un e liegen)
in
diesen
Gebie en
un e
den
Einheimischen
du ch
e angelische
Pas o en
gesammel ,
die
in
de
Meh hei
du ch
ih e
in
den
B ie en
angeb ach e
Un e sch i en
mi
Vo namen
und
Namen
bekann
sind.
An
die
E schliessung
dieses
Dokumen es
e inne e
schon
1948
P o esso
Ludwik
Zab ocki,
bishe
e olglos.
De
We
des
Nachlasses
is
unbes i -
en.
Die
Sammlung
eine
so
g ossen
Anzahl
on
Bezeichnungen
mi
ih en
im
e wahn en
Gebie
e wende en
En sp echungen
und
ih en
Geni i en
aus
de
Mi e
dés
19.
Jah hunde s
da
man
nich
iibe sehen.
Diese
Bezcichnungen
e lek ie en
namlich
au
wide sp uchs eie
A
und
Weise
das
komplizie e
Schicksal
de
Namengebung
in
Wa mland,
in
den
Masu en
und
im
Oppelne
Schlesiens
au
au en hische
A .
Den
heu igen
Vo ag
mGch e
ich
au
das
Ma e ial
de
Namengebung
aus
dem
in
den
Masu en
liegende
Goldape
K eis
besch anken.
E
ha e
ein
un-
gemein
in e essan es
Schicksal
in
de
Ve gangenhei ,
eine
ebenso alls
kompli-
zie e
Besiedlung,
die
sich
bis
heu e
in
den
O sbezeichnungen
wiede schlag ,
obwohl
ih e
Spu en
e was
du ch
die
Zei
und
das
bewuss e
Wi ken
iele
e schiedenen
Na ionali a en
und
Glaubensmischung
angehd enden
Gene a-
ionen
e wich
wu den.
Im
19.
Jah hunde
leb en
in
diesem
Gebie
Li aue ,
Deu sche
und
Polen
zusammen,
die
haup sachlich
Masu en
wa en
und
de en
Vo ah en
aus
dem
benachba en
Mazowsze
gekommen
wa en.
Die
P edig en
n
den
Ki chen
wu den
Ka holiken
und
E angelischen
in d ei
Sp achen
gehal-
en,
au
deu sch
am
Sonn ag
und
Feie ag,
au
polnisch
alle’'zwei
Wochen
und
li auisch
iin mal
im
Jah
und
zwa
in
de
Gemeinde
on
Dubeninki
wah end
im
Zy kieymy
bis
Ende
des
18.
Jah hunde s
as
ausschliesslich
au
li auisch
*
Cia
spausdinamas
p aneSimas,
skai y as
VI
Ta p au iniame
bal is y
kong ese.
166
gep edig
wu den.
In
de
Ve gangenhei
ha en
ih en
An eil
an
de
Kolonisie-
ung
eben alls
die
Al p eussen
und
die
Jacwingen.
Als
Beweis
mégen
einige
gegenwa ig
in
diesem
K eis
unk ionie ende
O snamen:
Kalniszki,
Ga baé,
Wilkasy,
Szyliny,
Romin a,
Mieduniszki,
Goldap,
Lenkupie,
G abowo
ode
Jablo iskie,
Suczki
und
Ta a y
gel en.
_
De
Tho ne
Nachlass
en hal
168
Siedlungsbezeichnungen
aus
dem
Gol-
dape
K eis,
ohne
die
Gemeinden
Goldap
und
Zabin.
Alle
Bezeichnungen
s ammen
aus
den
Jah en
1861
bis
1865
und
bilden
8
ge enn e
Lis e,
wobei
eine
nu
die
Geni i e
de
Namen
en hal .
Neben
deu schen
Am sbezeich-
nungen
zu
Fes legung
des
Cha ak e s
de
Siedlung
(Abbau,
Kéln.
Do ,
E ablissemen ,
Foe s e ei
und
diesen
e gleichsweise)
sind
in
jedem
Fall
die
im
Te ain
e wende e
Bezeichnung
und
ih e
Geni i
angegeben.
Falls
meh
als
ein
Am s-
ode
Gebie sname
au i ,
inde
das
im
Ve zeichnis
seinen
Niede schlag;
ahnlich
is
es
e ah en,
alls
im
Gebie
meh e e
e schiedene
Geni i e
no ie
sind.
Einige
Siedlungen
wu den
in
zwei
und
soga
in
d ei
Ve zeichnissen
e me k .
Ih e
Am sbezeichnungen
un e scheiden
sich
onei-
nande
nich ,
dagegen
un e scheiden
sich
die
im
Te ain
au
gesch iebenen
Ve sionen
du ch
un e schiedliche
In ensi a
de
masu ischen
Dialek eigen-
scha en,
was
ein
wei e e
Beweis
de
Au hen izi a
des
Tho ne
Nachlasses
is .
Ube
den
Niede schlag
de
e wahn en
masu ischen
Dialek eigenscha en
in
den
Bezeichnungen
dieses
K eises
sp ach
ich
wah end
de
Mai-Kon e enz
in
Bialys ok,
iibe
den
Ein luss
de
deu schen
G aphie
au
die
Sch eibwei-
se
de
Gebie sbezeichnungen
au
dem
unmi elle
o he gehenden
Kong ess
Colloquium
P u enicum
in
Wa szawa.
Heu e
méch e
ich
das
Augenme k
au
solche
Bezeichnungen
bal ische
He kun
ich en,
die
in
de
im
Tho ne
Nachlass
gesch ibenenen
Fo m
wede
da on
noch
danach
in
keine
zugangli-
chen
Quelle
no ie
wu den.
Mein
Vo ag
wi d
sowohl
Am sbezeichnungen
als
auch
Gebie snamen
be e en.
A.
Un e
den
168
Siedlungsbezeichnungen
des
K eises
Goldap
die
im
Tho ne
Nachlass
e wahn
sind,
gib
es
6
bezeichnende
Siedlungen,
die
heu-
e
ausse halb
Polens
liegen. Sie
sind:
Czelsne shu e
zu
Rogainen-Kiele y,
Kiele ow,
Kele ow,
K ageningken
(K aginnen),
K aginy,
K agin,
K uginnen,
Ribbenischken,
Rybeniski,
Rybenisk,
do
Rybenischk,
Sauslesziuwen-Sauslezie-
wo,
Sausleziewa,
do
Sauslesziewa,
Wa lin
(Poggenk ug),
—
do
Wa lini,
na
Wa ling,
do
Wa lina,
Wyszupohnen-Wyziupeny,
do
Wiszupoen.
Sie
lenken
die
Au me ksamkei
au
sich
du ch
E se zung
des
p ima en
Su ixes
-ininkas
in
O snamen
K ageninki
(K ageningken)
du ch
das
sekunda e
-inas
in
K agi-
ny,
was
man
in
den
deu schen
Am so snamen
bedach en
kann.
Das
wu de,
meines
E ach ens,
au
dem
Am swege
ungenommen,
wah end
in
de
Um-
gangssp ache
nu
die
Fo m
mi
-inas
no ie
is .
In
den
ib igen
G uppen
all
die
deu sche
Lehniibe se zung
de
Bezeichnung
li auische
He kun
au :
Wa lin-Poggenk ug.
Dem
li auischen
Appella i um
a lyné,
"ein
O ,
wo
ie-
le
Poggen
au e en”
en sp ich
de
sche zha e
Name
Poggenk ug.
Au
dem
Lande
wu de
eine
polonisie e
li auische
Fo m
mi
de
schwanken-den
Flek-
ionsgeschlech
au gesch ieben:
do
Wa lina
(mannlisches
Geschlech ).
Diese
E scheinung
is
ii
das
genann e
Gebie
cha ak e is isch,
so
dass
ich hie
am
167
die
Schwankung
de
Flexion
im
Namen
on
Goldap
e inne e.
Wah end
im
Nomina i
de
Goldap
ode
die
Goldap
exis ie ,
is
es
im
Geni i
—
nu
de
Goldap
méglich!
Ein
ande e
Name
diese
G uppe,
Rybeniski,
Rybenisk
(In
einem
ande en
B ie
wu de
das
weiche
(8)
du ch
(sch)
wiede gegeben,
dahe
die
Sch eibweise
Ribenischk).
Das
Masu ie en
wu de
auch
in
de
Bezeichnung
Sausleziewo
no ie ,
die
in
de
im
Tho ne
Nachlass
angegebenen
Am s o m
Sauslesciuwen
lau e
und
im
Vo schlag
on
Gus aw
Leyding
du ch
phone-
ische
Subs i u ion
des
zwei en
Gliedes
und
du ch
Weglassen
des
e s en
sich
in
Leszezowo
ande e
(mi
dem
allgemeinpolnischen
Su ix
-owo
ans elle
des
p ima en
und
i
das
gegebene
Gebie
cha ak e ischen
Su ixes
-ewo).
In
de
genann en
Namensg uppe
wi d
auch
( om
hau ige
au e enden
Typus)
abweichend
li auische
dpé
en hal en,
no ie
Jodupeny,
Wyziupeny,
dagegen
Ba upiany,
Jodupiany.
B.
Zwei
bal ische
O snamen,
die
au
dem
Lange
no ie
wu den
und
sich
on
den
bishe
begegne en
un e scheiden
haben,
ih en
deu lich
li aui-
sche
He kun .
Das
sind
Pablindzie,
do
Pablindziow,
Blindiszki
(beide
kann
man
mi
dem
li auischen
bli idé
”saliz
cap ea”
mi
den
un e schiedlichen
Su -
ixen
koppeln).
Es
Iéhn
sich
au
eine
wei e e
Konsequenz
in
Bes eben
zum
E hal
des
bal ischen
Cha ak e s
de
Bezeichnungen
hinzuweisen:
sie
en -
hal en
keine
Hinwendung
zu
masu ischen
Sp ache.
E was
ande s
sieh
die
Lage
aus,
wenn
es
um
eine
Bezeichnungen
geh ,
die
un e
Einheimischen
e-
gis ie
wu den
als
P eslawka,
P es awki.
Hie
wu de
gu
e hal en:
p es
+
lauks
al p eusisches,
das
in
de
polnischen
Sp ache
sys embeding
als
lawk
angenommen
wu de.
Die
allgemein
in
den
Sch eibweisen
de
Bezeichnungen
au
dem
Lande
au e ende
ibe nahme
in
die
masu ische
Sp ache
e laub
in
diesem
konk e en
Fall
die
Re ung
des
al p eussischen
(s)
ans elle
des
li au-
ischen
(8).
:
C.
Alle
ib igen
Bezeichnungen,
die
ich
in
den
bislang
bekann en
Quel-
len
nich
begegne e,
e hal en
ih
lesba es
Bal en um
in
all
seinen
wich igs en
Dialek eigenscha en.
Sie
sind:
:
s
1)
Das
Masu ie en,
hau ig
mi
Pala alisie ung
e bunden.
Es
i
in
sol-
chen
Sch eibweisen
au
wie
Absie ny iki,
Absie ny ikow,
Absie ny ik;
Dobawis-
ki,
Dobawisk,
Dubawiski,
do
Dobagisk,
do Dubagisk
(wobei
meine
Meinung
nach
(g)
als
(j)
zu
lesen
is )
mi
de
Hand
eines
Pas o s
sie’
wu den,
de
die
deu sche
Sch i
gewohn
wa ,
Aus uh liche
sp ach
ich
ube
diese
E s-
cheinung au
dem
unmi elba
dem
Colloquium
P u enicum
o angehenden
Kong ess.
Diese
E scheinung
in e p e ie e
ich
als
Au eichnung
de
Pala-
alisie ung
( )
o
o de en
Selbs lau en
und
des
Ube gangs
de
polypho-
nemischen
G uppe
( i,
’e)
in
(j)
ausd iicken
on
jemandem,
u
den
die
Sch eibweise
(j)
du ch
(g)
e was
dllig
no males
wa .
(Diese
Sch eibweise
is
eben
aus
de
deu schen
Sch i
abgelei e ).
Ins
Masu ische
ibe agen
no ie
man
auch
die
Namen:
Wielkie
1
Male
Kalnyski,
do
Kalnysk;
Kulsy;
Ma kawiski,
do
Ma kogisk;
Mazu ki;
Miciule;
Zi kiemy,
do
Zi kiem,
Zi kiemy
Male
und
Plockieny.
2)
Annahe ung
on
(a)
an
(0),
was
augen alling
in
solchen
Sch eibweisen
is :
do
Uskolniow
(Nom.
Uszkalnie
do
Ma kogisk
(Nom.
Ma kawiski).
3)
Pala alisie ung
on
Typ:
m o la=nie la,
im
Namen:
Niesk upie,
do
168
Niesk up h
(!)
und
das
bei
de
Am sbezeichnung:
Meszk uppien
(heu e
Mesz-
no).
4)
Au e en
als
Kon inua ion
eines
ihe en
(0) -o
was
im
allgemeinen
die
Geni i e
de
un e such en
Namen
no ie en:
do
Pablindziow,
Tuniow,
Pablow,
do
Kepu degow.
5)
Weiche
Aussp ache
(k,
g)
o
den
Selbs lau en
o de e
Reihe
was
die
Scha eibweisen:
Zi kiemy,
Plockieny,
Skajzgie ki,
do
Skajzgie k
beweisen.
D.
Die
Namen
on
zwei
Siedlungen
aus
dem
Goldape
K eis
haben
zwei-
ache
Am sbezeichnung.
Man
sch eib
sie
als
Romin e
(Binnenwalde)
und
Kalwei schen
G oss
(Misziszken),
wobei
ii
die
e s e
Siedlung
d ei
au
dem
Lande
no ie e
Namen
angegeben
wu den:
Romini,
Romin a,
Binnegwald
//
Bynnenwal
(Bynnenwal u)
und
Te ak
(Te aku),
mi
dem
masu ischen
ube gang
on
a >e .
Zum
Falle
de
ande en
Siedlung
wu de
au
dem
Lande
Kalweycie
Duze,
Kalweycie
Male,
Kalweycioa,
Kalweyciow
Malych
no ie .
Die
zwei e
Am s e sion
wa
als
e mein lich
beleg ,
weil
sie
au
dem
Lande
nich
meh
bekann
wa .
Bezeichnungen
des
Tho ne
Nachlasses
im
Lich e
gegenwa ig
giul igen
Fo men.
Die
Meh hei
de
analysie en
Bezeichnungen,
insbe-
sonde e
de
au
dem
Lande
au gesch iebenen,
ha
den
deu lichen
bal ischen
Cha ak e .
E iden e Beweise
da i
sind:
Absie ny iki,
Absie ny ik,
en gegen
den
heu igen
Fo men:
Obsza niki;
Uszkalnie,
do
Uskolniow
gegen
de
heu i-
gen
Lehnibe se zung
Podwyzna.
Als
in e essan
kann
man
hie die
Ta sache
an ih en,
dass
die
sei
1938
gil ige
deu sche
Am sbezeichnung
Be ge ode
lau e e.
Ahnlich
wie
die
oben
e wahn en
Namen
s ammen
on
ih en
bal i-
schen
Wu zeln
die
heu igen
Bledziszki,
Pobledzie,
Pe kowo,
Dobowo,
Ma kowo,
Bedzieszewo
und Meszno
ab,
gemass
den
noch
in
Tho ne
Nachlass
no ie -
en:
Blindiszki,
Pablindzie,
Pelkawiszki,
Dubawiski,
Ma kawiski,
Padyniszki
und
Niegk upie.
Man
muss
hie
beach en,
dass
jene
bal ische
Abs ammung
schon
de
deu sche
Am sname
ibe iinch e
ode
e ins e e,
de
manchmal
als
einige
au a ,
manchmal
das
Double
eine
ande en
Fo m
wa .
Das
no-
ie
be ei s
de
Tho ne
Nachlass
Absch inen
bei
den
umgangssp achlichen
O snamen:
Absie ny iki;
Dobawen
—
wobei
Dobawiski;
Ma kowen
—
wobei
Ma kowischken.
In
all
diesen
Fallen
wi k e
die
deu sche
Am sbezeichnung
s a k
au
die
Fes hal ung
de
gegenwa ig
gil igen
Namen.
Was
in e essan
is ,
no ie e
soga
de
ein
halbes
Jah hunde
nach
Ge ss
lebende
Masu e
Gus aw
Leyding-Mielecki
in
seinem
Wo scha zma e ial
nich
die
bal ischen
Fo men,
sonde n
nu
Obsza niki,
Pelkowo,
Dobowo,
und
bei
deu schen
Be-
zeichnungen
gib
es
keine
Spu
bal ische
He kun
meh .
_
Es
e en
jedoch
im
Tho ne
Nachlass
solche
Am sbezeichnungen
au
wie:
Kalckaunen,
Maczno kehmen,
Ma zu kehmen,
Pauczkehmen,
S aczausen,
Thewelkehmen—neben
in
de
gleichen
Quelle
au gezeichne en
Namen:
Kalko-
wo
gegen,
den
heu igen
Kolkowo,
Mocna ki,
do
Mocna k,
heu e
Maciejowie a,
Mazu ki,
heu e
Mazucie,
Plockieny,
S aciowka
ode
Bo dzie,
heu e
Ba cie
—
die
besse
die
E ymologie
de
Bezeichnungen
und
de en
u sp ingliche
Ges al
ges a en zu
en decken,
die
sowohl
in
de
Namengebung
des
19.
Jah hunde s
als
im
de
gegenwa ig
gil igen
Toponymie
e gessen
wu de.
Es
gib
auch
eine
Siedlung,
die
in
dem
Tho ne
Nachlass
zwei
Am sbe-
169
zeichnungen
ha ,
namlich
Klein
Je alischken,
He zogs al,
wah end
als
in
de
Umgangssp ache
He cogs al,
do
He cogs alu
e wende
wi d.
Vielleich
is
mi
de
neuen
Welle
de
deu schen
Besiedlung
au
dem
gegebenen
Gelande
e bunden,
wo
in
diese
Zei
sich
Deu sche
aus
Salzbu g
ansiedel en.
Schluss olge ungen
1.
De
Tho ne
Nachlass
on
Ma in
Ge ss
en hal
glaubenwii dige
o-
ponomas ische
Angaben
aus
dem
Gebie
des
Wa mlandes,
de
Masu en
und
des
Oppelne
Schlesiens,
welche
die
Si ua ion
in
de
Namengebung
de
e -
wahn en
Lands iche
du ch
Nennung
de
Am sbezeichnungen
(mi
ih en
Doubles,
alls
sie
exis ie en)
de
umgangssp achlichen
Namen
(die
eben alls
Doppelbeg i e
be iicksich igen,
alls
sie
o kommen)
einschliesslich
ih e
Ge-
ni i e,
wide spiegeln.
2.
Diese
Vo s ellung
des
oponomas ischen
Ma e ials
e laub
au
seine
damaligen
G undlage
(des
19.
Jah hunde s)
die
Sp achsi ua ion
es zus el-
len,
und
auch
mi elba
die
de
Na ionali a en.
Zum
Falle
des
K eises
Goldap
leb en
do
d ei
Vélke ,
Li aue ,
Polen
und
Deu sche,
wobei
die
Bedeu ung
“und
die
Anzahl
de
Li aue
abnahm
und
die
de
Polen
en sp echend
zunahm,
namlich
de
Masu en,
was
deu lich
die
au
dem
Lande
no ie en
Namen
e lek-
ie en,
die
iele
Eigenscha en
des
Dialek es
de
Mazowsze
en hal en,
un e
ande en
das
i
ihn
so
cha ak e is ische
E scheinung
des
Masu ischen
und
die
‘wei
o gesch i ene
Pala alisie ung.
Es
beginn
in
diesem
Zei abschni
eine
“neue
Welle
deu sche
Besiedlung,
wo on
die
Ube nahme
einen
neuen
O sna-
men
zeug ,
eine
polonisie en
deu schen,
die
nich
de
pa allel
exis ie enden
bal ischen
Sch i sp ache
gleich .
5
Hie
3.
Das
im
Nachlass
en ha] ene
oponomas ische
Ma e ial
en hal
niemals
bishe
no ie e
Bezeichnungen.
Dadu ch,
dass
es
eine
Reihe
on
Dialek -
-Eigenscha en
e lek ie
und
die
Geni i e
de
Namen
en hal ,
is
es
meine
Meinung
nach
ein
wich iges
Ke ns iick,
das
Angaben,
die
aus
O lichen
Do-
‘kumen en
du ch
Wojciech
Ke zyiiski
exze pie
wu den
(wie
bekann ,
die
O iginale
wah end
de
E akuie ung
des
A chi s
im
K6énigsbe g
e lo engin-
gen)
mi
Ma e ialen,
die
auch
au
dem
Lande
du ch
Gus aw
Leyding-Mielec-
ki
gesammel
wu den
e binde ,
die
sowohl
i
Toponomas en,
His o iken-
-Sp achwissenscha le
und
E o sche
de
Ve gangenhei
dieses
Lands iches
we oll
sind.
-
‘
4.
Die
Meh hei
de
un e such en
bal ischen
Namen
e lo
au
dem
We-
ge
eine
komplizie en
li auisch-deu sch-polnischen
T ansposi ion,
die
im
un-
e schiedliche
Reihen olge
o genommen
wu den,
ih e
He kun .
An
sie
e inne n
namlich
olgende
gegenwa ig
exis ie ende
Name
wie
Podwyzna,
Ko ki,
Kolkowo,Ma kowo,
Dobowo,
Maciejowig a
und
S achowig a,
Meszno
und
Cza ne.
5.
Die
e wahn e
Ve ande ung
e eigye e
sich:
a)
selbs andig
—
im
Gebie
mi
o wiegend
li auische
Be dlke ung
be-
ginn
sich
eine
Besiedlung
on
Mazowsze
aus
zu
en wickeln.
Die du ch
K ank-
hei en,
Epidemien
und
K iege
dezimie en
Do einwohne
we den
hau ig
du ch
Be élke ung
aus
Mazowsze
ode
benachba en
masu ischen
K eisen
e
ganz .
170
b)
bewuss ,
du ch
Ak i i a en:
;
1)
deu sche
BehG den,
beispielweise
Dobawen,
wah end
au
dem
Lande
nu
Dobawiski,
Dubawiski
no ie
wu de.
2)
de
Komission
zu
Fes legung
on
O snamen,
welche
in
Polen
nach
K iegsende
1945
a ig
wa .
Du ch
Enwscheinung
sank ionie e
sie
Podwyzna,
was
Gus aw
Leyding-Mielecki
ans elle
on
Absie ny iki,
Uszkalnie
o sch-
lag,
obwohl
man
Uzbaly
liess.
So
en s anden
Kiejs y
und
Ma kowo,
Dobowo
die
sich
an
die
deu schen
Am sbezeichnungen
Ma kowen,
Dobawen
anlehnen.
Man
muss
hie
hinzu iigen,
dass
diese
Tendenz
nich
imme
konsequen
o ge-
gangen
wu de.
Zu
K eis
Goldap
wu den
iele
Namen
au
-iszki
gelassen,
also
wa en
die
Bezeichungen
Ma kowo,
Dobowo
und
Pelkowo
nich
no wendig.
6.
De
Tho ne
Nachlass
und
sein
Ma e ial
wa nen
olglich
o
allem
un-
bedach en
Ziehen
on
Schluss olge ungen
zu
Thema ik
de
p ima en
Bildung
on
Namen
in
sp achlich
gemisch
bewohn en
Gegenden
und
bes a ig
meine
bishe ige
Vo sich
im
Geb auch
de
Bezeichnungsklasi izie ung
on
Taszycki
ii
die’
Namens o schung
im
e wahn en
K eisgebie .
GALDAPES
SRITIES
NEZINOMI
BALTISKI
VIETOVARDZIAI
THORNERIO
PALIKIME
Reziumé
Tho ne io
palikime
(XIX
a.
idu ys)
y a
168
gy enamyjy
ie y
a dai
i8
Gal-
dapés
s i ies.
Nemaza
jy
dalis
y a
aiskiis
bal izmai,
p z.,
Poblindzie,
Kalniszki,
Wilkasy,
Ga bas.
Dalies
oikonimy
bal iska
kilmé
sunkiai
a sekama
dél
élesniy
pa-
ki imy,
a si adusiy
del
okie iy
i
ienky
kalby
i akos.
Pasi aikan ys
e imo
a ejai
(p z.,
Wa lin
—
ok.
Poggenk ug)
odo
bu us
biling izmo
esp.
poliling izmo
si uacijg
Siuose
k aS uose.
171