Ac a Linguis ica Li uanica (Li auische Sp ach e zeichnis)
2026, Band 94, S. 1 bis 15
Inhal slink Tu inio nuo oda
ISSN 2669-218X (online elek onisch)
U hebe ech © 2026 Balnu Ka aye a, Bau zhan Nasi dino , Akylbek Mei beko , Nu libek Oma o , Baky
Taspola o , Bola bek Tleube die . Ve ö en lich om Ins i u ü die li auische Sp ache. Dies is ein
Open-Access-A ikel, de un e den Bedingungen de C ea i e Commons A ibu ion-Lizenz e eil wi d, die
eine unbesch änk e Ve wendung, Ve eilung und Rep oduk ion in jedem Medium e laub , so e n de
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naudo i, pla in i i a ku i u inį be kokioje laikmenoje, nu odan au o ių i šal inį.
Emp angen: Gau a: 2026-03-16. Akzep ie : P iim a: 2026-06-12.
1 Linguis ische G undlage des Kasachischen-Englischen
Toponymen und ös liche Themen und e hnokul u elle Me kmale in de
A bei en on NURALY NYSANBAYULY
Kazachisch-Englisches Toponymikos ling is inis G undas i y ie iškos
emos bei e nokul ū iniai b uožai Nu alyio Nysanbayulyio da buose
BALNUR KARAYEVA (englisch)
Ab eilung ü kazakische Sp ache und Li e a u , Südkasachs an-Uni e si ä nach
M. Auezo
E-Mail: [E-Mail geschü z ]
ORCID-ID: h ps: o cid.o g/0009-0009-3405-5345
Fields o esea ch: philology, linguis ics.
BAURZHAN NASIRDINOV (Bü ge ) is ein S aa sangehö ige de Uk aine.
Ab eilung on Abay anu, Südkasachs an-Uni e si ä nach M. Auezo
E-Mail: bnasi dino @alibagl.com
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Fo schungsbe eiche: Philologie, Sp achwissenscha , Li e a u wissenscha .
Akilbek Mei bekow
Sp achschule de In e na ionalen Kasachisch-Tü kischen Uni e si ä Khoja
Akhme Yassawi Sp achschule de NPC […]Uni e si ä ü in e na ionalen Tou ismus und Gas eundscha […]
E-Mail: a.meii beko @iu h.edu.kz
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Fo schungsbe eiche: Philologie, Sp achwissenscha und Bildung.
Nu libek Oma ow
Ab eilung ü kazakische Sp ache und Li e a u , Südkasachs an-Uni e si ä nach
M. Auezo
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Fields o esea ch: philology, linguis ics.
BAKYT TASPOLATOV
Ab eilung ü kazakische Sp ache und Li e a u , Südkasachs an-Uni e si ä nach
M. Auezo
E-Mail: Taspola o 7 [E-Mail geschü z ]
ORCID-ID: h ps: o cid.o g/0000-0002-6480-2155
Fields o esea ch: philology, linguis ics.
2
BOLATBEK TLEUBERDIEV (englisch)
Fakul ä ü Philologie, Südkazaks anische Uni e si ä nach M. Auezo
E-Mail: leube die _bola [E-Mail geschü z ]
ORCID-ID: h ps://o cid.o g/0000-0002-6285-5579
Fields o esea ch: philology, linguis ics.
h ps: doi.o g/10.35321/all94-06
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Zusammen assung
Nu aly Nysanbayuly (1858-1931) wa ein p ominen e kasachische Akyn, dessen We ke die übe gehenden kul u ellen
und li e a ischen P ozesse des spä en neunzehn en und ühen zwanzigs en Jah hunde s wide spiegeln. Seine
Das an sind eine we olle Quelle ü die E o schung de e hnokul u ellen G undlagen de kasachischen Wel sich
und de sp achlichen Me kmale de ü kischen li e a ischen T adi ionen. Diese S udie ziel da au ab, die We ke on
N. Nysanbayuly aus e hnokul u elle und linguis ische Pe spek i e zu un e suchen und die Beziehung zwischen
kul u elle Bedeu ung und Sp ach ep äsen a ion in seinen Tex en zu iden i izie en. Die Fo schung basie au den
Das an […]Qa aqül[…], […]Khanym Sy y[…], […]Zhe im Qubyl[…] und […]Sauda Ishan[…]. Die Me hodik kombinie
e hnokul u elle In e p e a ion, e gleichende Analyse und mo phologische Analyse sp achliche Einhei en. De e s e
Teil de S udie un e such den e hnokul u ellen Inhal de ausgewähl en Das an, mi Schwe punk au adi ionellen
kul u ellen Codes und We sys emen und ih en Ve bindungen zu ös lichen li e a ischen T adi ion. Die Analyse zeig ,
dass die We ke on N. Nysanbayuly Elemen e des ü kischen epischen E bes mi un e wechselba en kasachischen
e hnokul u ellen Bedeu ungen in eg ie en und dadu ch einen indi iduellen poe ischen S il o men. De zwei e Teil
un e such die mo phologische S uk u de Toponyme, die in den Tex en des Au o s o kommen, du ch eine
e gleichende Analyse de kasachischen und englischen Toponymsys eme. Die E gebnisse zeigen meh e e
s uk u elle Übe eins immungen in de Fo ma ion on Toponymen o z de ypologischen und gene ischen
Un e schiede zwischen den beiden Sp achen. Die E gebnisse agen zu einem besse en Ve s ändnis des Zusammenspiels zwischen Sp ache und Kul u in de u kischen Li e a u bei und bie en eine G undlage ü die Ve besse ung de Übe se zung und In e p e a ion de kasachischen Toponyme in
Englischsp achige Kon ex e.
KEYWORDS: aqyn, kul u elle Codes, das an, e hnokul u elle Analyse, kasachische Li e a u , N.
Nysanbayuly, oponymische Mo phologie, Toponymie, Übe se zungswissenscha , ü kische Li e a u .
ANOTACIJA (in anzösische Sp ache)
Nu alyis Nysanbayulyis (18581931) žymus kazachų das anas, ku io kū yba a spindi XIX a. pabaigos i XX a. p adžios
pe einamuosius kul ū inius i li e a ū inius p ocesus. Jo das anai is e ingas šal inis i ian kazachų pasaulėžiū os
e nokul ū inius pag indus i iu kų li e a ū os adicijos kalbinius b uožus. Diese Zweck die Diens leis ung N.
Nysanbayulyio de Un e suchung de k ea i i ä e nokul u iniu i ling is iniu angesich s bei de Fes legung de
kul u ellen Bedeu ungen i de sp achlichen Rep äsen a ionen in Ve bindung mi de Tex uose. Ty imas pag įs as
das anais […]Qa aqül[…], […]Chanym Sy y[…], […]Zhe im Qubyl[…] i […]Sauda Ishan[…]. Die Me hodologie um ass die
e nokul u elle In e p e a ion, die Analyse und die mo phologische Analyse de Kalbine. Pi mojoje dalyje des
Un e suchungsap a iamas ausgewähl e das anų e nokul ū inis u inys, haup sächlich Fokus ski ian adiciniams
kul u kodams, e ybių sis emoms i jų sąsajoms su Ry ų li e a u ū os adicija. Analizė odo, kad N. Nysanbayulyio
k ea i in eg ie oja iu kų epinio pa eldo elemen us su sa i omis kazachų e nokul ū inėmis eikšmėmis, aip
o muodama indi idualų poe inį s ilių. An oje dalyje ap a iama au o iaus eks uose andamų oponimų
mo ologische S uk u , a liekan lyginamąją kazachų i anglų kalbų oponiminių sis emų analizę. T o z de
ypologischen und gene ischen Un e schiede zwischen diesen beiden Sp achen zeigen die Un e suchungse gebnisse
keine s uk u ellen Un e schiede in den Toponimen. Diese E gebnisse hel en, die Sp ache und Kul u besse zu
e s ehen, die Sie in de ü kischen Li e a u kennenle nen und die G undlage ü die Ve imung und In e p e a ion de kazachischen Toponime in de englischen Sp ache zu e mi eln.
ESMINIAI ŽODŽIAI: akynas, kul u elle Kodai, das anas, e nokul ū inė analiza, kazachų li e a ū a,
N. Nysanbayulis, oponiminė mo ologija, oponimija, e imo s udijos, iu kų li e a ū a.
1. Einlei ung
Die kasachische Li e a u is ein komplexes und ielschich iges Sys em mündliche und
sch i liche T adi ionen, das sich im Lau e iele Jah hunde e in enge Ve bindung mi de
Geschich e, de Kul u und de Wel anschauung de ü kischen Völke en wickel ha . Bei de
Un e suchung de Geschich e de kasachischen e balen Kuns e langen ühe Denkmäle des
ü kischen Epos und de Folklo e, wie das Buch on Ko ky und Oghuz-nama, eine besonde e
Bedeu ung, da sie Teil des b ei e en ü kischen Kul u e bes, einschließlich de kasachischen
T adi ion, bilden (Mammado a 2022: 18; Ga a li 2024: 3). Die Tie e und Viel al de kasachischen
li e a ischen Kul u we den sowohl du ch die daue ha en Ve bindungen zwischen den ü kischen Völke n als auch du ch die lang is igen his o ischen und poli ischen Ve ände ungen de Region gep äg .
3
(Boescho en 2021) und Demen sp echend e o de die E o schung de K ea i i ä de
kasachischen Akyns die Be ücksich igung de e hnokul u ellen, his o ischen und li e a ischen
Kon ex e, in denen ih e We ke gebilde wu den.
Eine de p ominen en Ve e e de kasachischen poe ischen T adi ion is N. Nysanbayuly
(1858-1931), ein Akyn, dessen We k die Übe gangszei zwischen dem neunzehn en und zwanzigs en
Jah hunde wide spiegel . N. Nysanbayuly gehö e zu T adi ion de Akyns, eisenden
Imp o isa ionsdich e , die sich on ande en Aus üh e n des mündlichen Epos, wie zhy au und
zhy shy, du ch ih en hohen G ad an Imp o isa ionsgeschick und ih en indi iduellen poe ischen
S il un e schieden. Gebo en in de Region Sy Da ya, eis e e im Lau e seines Lebens du ch die
kasachische S eppe und schu We ke, die dem spi i uellen, sozialen und kul u ellen Leben des
kasachischen Volkes gewidme wa en. Sein We k kombinie Elemen e de ös lichen klassischen
T adi ion und de kasachischen Na ionalpoesie und mach ihn zu einem de bedeu ends en
Ve e e de kasachischen Li e a u diese Zei . Die En s ehung de Akyn- und
Zhy au-T adi ionen s amm unge äh aus dem ün zehn en Jah hunde (Noda 2021; McGui e
2024: 498). Dies spiegel eines de cha ak e is ischen Me kmale de ü kischen li e a ischen
Kul u wide , in de die mündliche epische T adi ion lange Zei übe die sch i lichen
Li e a u o men he sch e (Subakozhoe a 2022: 634). Ein wich ige Bes and eil diese T adi ion
wa de als Ai ys bekann e poe ische We bewe b, de au Imp o isa ion und de
küns le ischen Meis e ung de Da s elle basie e (Mu salimo a e al. 2022: 469). Das k ea i e
We k on N. Nysanbayuly en wickel e sich genau in diesem kul u ellen Milieu, das Folklo e-T adi ion, mündliches Epos und eine indi iduelle Au o ens imme zusammenb ach e.
De Haup eil des li e a ischen E bes on N. Nysanbayuly bes eh aus Das an, einem Gen e de
e zählenden Poesie, das einen wich igen Pla z in de ü kischen li e a ischen T adi ion einnimm .
Bes imm e Fo men des Das an können au ühe Denkmäle de ü kischen Folklo e des zehn en
Jah hunde s zu ückge üh we den, was die An ike und Kon inui ä dieses Gen es bezeug
(Huseyno 2023: 59). Wie iele Ve e e de klassischen Das an-T adi ion wand e sich N.
Nysanbayuly his o ischen, my hologischen und he oischen Handlungen zu, die populä e
Vo s ellungen on Ge ech igkei , Mo al und spi i uellen We en wide spiegel en. Die Ve wendung
bekann e Handlungen und Mo i e is ein cha ak e is isches Me kmal des klassischen Das an (McGui e 2022: 281).
De e hnokul u elle Inhal de Das an is eng mi de äumlichen und geog aphischen
Wel anschauung e bunden, die sich im oponymischen Vokabula de We ke wide spiegel . Die
Toponyme, die in den Das an on N. Nysanbayuly e wende we den, bezeichnen nich nu
bes imm e geog aphische Objek e, sonde n e üllen auch eine wich ige kul u elle und symbolische
Funk ion, die mi dem his o ischen Gedäch nis, de lokalen Iden i ä und den un e wechselba en
Me kmalen de populä en Wel anschauung e bunden is . Das S udium des oponymischen
Vokabula s e möglich ein ie e es Ve s ändnis de Spezi i ä des lokalen olklo is ischen
Disku ses und de Da s ellung e hnokul u elle Konzep e in li e a ischen Tex en (Shu ie a e al.
2024: 194). T o z des wachsenden In e esses an de ü kischen mündlichen Li e a u und de
E hnolinguis ik is das We k on N. Nysanbayuly bishe sowohl aus li e a ische als auch aus
linguis ische Pe spek i e unzu eichend un e such wo den. Bes ehende S udien widmen sich in
e s e Linie allgemeinen F agen de kasachischen Folklo e, de mündlichen Poesie ode de
his o ischen und kul u ellen Bedeu ung de Das an, wäh end die Wechselwi kung zwischen
e hnokul u ellen Me kmalen und dem oponymischen Sys em in den We ken on N. Nysanbayuly
nich genügend wissenscha liche Au me ksamkei e hiel . Im Kon ex de Globalisie ung und de
Auswei ung de in e kul u ellen Kommunika ion is die E o schung des kasachischen
li e a ischen E bes im in e na ionalen wissenscha lichen Raum besonde s ele an gewo den.
Eine Analyse de e hnokul u ellen Me kmale de Das an on N. Nysanbayuly und ih es Ve häl nisses
zu ös lichen li e a ischen T adi ion hil , die Spezi i ä de kasachischen küns le ischen
Wel anschauung zu klä en. Gleichzei ig is eine e gleichende Un e suchung de kasachischen und
englischen Toponyme on p ak ischem In e esse ü die Übe se zungswissenscha und ü die
sp achübe g ei ende Übe agung na ionale und kul u elle Spezi i ä . Die o liegende S udie
ziel da au ab, eine um assende Analyse de e hnokul u ellen Me kmale de Das an on N.
Nysanbayuly zu lie e n und eine e gleichende Un e suchung de s uk u ellen Me kmale de in
4
seinen We ken da ges ell en kasachischen und englischen Toponyme du chzu üh en. Um dieses Ziel
zu e eichen, e such die S udie, die e hnokul u ellen Codes und We esys eme zu iden i izie en,
die sich in den Das anen on N. Nysanbayuly wide spiegeln, den Ein luss de ü kischen und
ös lichen li e a ischen T adi ionen au die poe ische Wel sich des Au o s zu bes immen, die
Funk ionen on Toponymen und ih e Rolle bei de Da s ellung kul u elle Iden i ä zu analysie en,
die mo phologische S uk u on kasachischen und englischen Toponymen, die im Ko pus de We ke des Au o s ge unden we den, zu e gleichen, und die Implika ionen de iden i izie en sp achlichen Me kmale ü die Übe se zung und In e p e a ion on kasachischen Toponymen zu bewe en. Um diese Ziele zu e eichen, e wende die Fo schung li e a ische, e hnokul u elle und e gleichende linguis ische Analyseme hoden.
Li e a u übe sich
T o z de Bedeu ung on N. Nysanbayuly ü die kasachische li e a ische T adi ion bleib die
Anzahl de wissenscha lichen S udien, die seinem We k gewidme sind, ela i beg enz ,
insbesonde e in den le z en Jah zehn en. Die unzu eichende Au me ksamkei ü das E be de
Akyn-Zhy au des spä en neunzehn en und ühen zwanzigs en Jah hunde s is wei gehend mi
eine länge en Pe iode des geschwäch en In e esses an lokale Geschich e, Folklo e und
na ionale Li e a u e bunden (Uyama und Ma suza o 2000: 70; Kudaibe gen 2024). In olgedessen
ha das schöp e ische Ve mäch nis on N. Nysanbayuly noch keine um assende li e a ische und
sp achliche In e p e a ion e hal en. Gleichzei ig bie en S udien de mündlichen epischen
T adi ion, des Das an-Gen es und de Kul u de Akyn-Zhy au die no wendige heo e ische G undlage ü die Analyse seine We ke.
Eine de am wei es en en wickel en Be eiche de zei genössischen Fo schung is die
E o schung de kazakischen mündlichen Li e a u und de Besonde hei en de
Akyn-Zhy au-K ea i i ä . Die Bedeu ung des Akyn-Zhy au in de Bildung de kasachischen
li e a ischen T adi ion is schwe zu übe schä zen, obwohl ein wesen liche Teil des mündlichen
E bes au g und de spezi ischen Na u de Imp o isa ionspe o mance und de mündlichen
Übe agung on Tex en e lo en gegangen is (Rancie 2024: 159). Die e hal enen We ke
e möglichen es Fo sche n, die We o ien ie ungen und küns le ischen Me kmale de
Akyn-Zhy au-K ea i i ä zu analysie en, einschließlich Themen des na ionalen Bewuss seins,
mo alische Ideale und kul u elle Iden i ä (Malga ae a, Tai o a 2021: 52; Oshakbaye a 2021: 39). Das
Das an-Gen e nimm sowohl in de kasachischen als auch in de b ei e en ü kischen li e a ischen
T adi ion einen besonde en Pla z ein. Fo sche s ellen es , dass de Das an als eine Fo m de
na a i en Poesie e heblich ühe en s and, als sich die Konzep e on Akyn und Zhy au selbs
e ablie en (Pa dae a 2022: 152). Das ans bilden einen wich igen Teil nich nu de kasachischen
Li e a u , sonde n auch de b ei e en ös lichen li e a ischen T adi ion, die die ü kischen Völke
mi den Kul u en des Nahen Os ens e binde (Al-Ma ashi, Goldschmid 2024). Die Bildung de
Akynzhy au-T adi ion und die Ve b ei ung on Das an we den als Mani es a ionen eine gemeinsamen ba dischen Kul u angesehen, die in Gebie en exis ie e, in denen ü kische und a abische Sp achen e wende wu den.
(Naghiye a e al. 2019: 116; Yang 2019: 15). Da übe hinaus be onen Geleh e, dass Das an die
wich igs en his o ischen und kul u ellen P ozesse ih e Zei wide spiegeln (Ross 2019). In de
wissenscha lichen Li e a u we den auch spezi ische my hologische und olklo is ische
Elemen e un e such , die ü die Akyn-Zhy au-K ea i i ä cha ak e is isch sind. Ein solches
Bild is die Figu on Kydy (Hid , Hiz ), die in ü kischen und o islamischen T adi ionen wei
e b ei e is . In de kasachischen Kul u wi d diese Figu mi Ideen on Weishei , geis igem
Wissen und mo alische Pe ek ion in Ve bindung geb ach , was de hema ischen Aus ich ung
iele Das an und We ke de Akyn-Zhy au-Dich e en sp ich (Uali 2022). Ein be äch liches
wissenscha liches Augenme k wu de auch au das Phänomen des Nazi agoylik geleg , eine
T adi ion de k ea i en Übe a bei ung und Neuin e p e a ion bekann e Handlungen, die ü die
ü kische li e a ische Kul u cha ak e is isch is (Kaskabaso 2018: 423). Elemen e diese
T adi ion können auch in den We ken on N. Nysanbayuly e olg we den, was au seine Ve bindung mi dem klassischen ös lichen li e a ischen E be hindeu e .
N. Nysanbayuly schu seine We ke in eine Zei ie g ei ende soziale und kul u elle
Ve ände ungen in de kasachischen S eppe Ende des neunzehn en und An ang des zwanzigs en
Jah hunde s. Seine k ea i e P oduk ion kombinie Elemen e de klassischen ös lichen Poesie,
de olklo is ischen T adi ion und de na ionalen kasachischen Wel anschauung. T o z de
li e a ischen Bedeu ung des Au o s ehlen den zei genössischen kasachischen, ussischen und
englischsp achigen Geleh en jedoch imme noch um assende S udien, die sich sowohl mi den
e hnokul u ellen Me kmalen seine Das an als auch mi ih en sp achlichen Eigenscha en be assen.
5
Im Gegensa z zu de beg enz en Anzahl on S udien, die speziell N. Nysanbayuly gewidme sind,
is die Toponymie in de zei genössischen Linguis ik wei e b ei e . In psycholinguis ischen,
kogni i -linguis ischen und soziolinguis ischen S udien we den Toponyme als wich iges Elemen
in de Da s ellung de kollek i en Wel sich und des kul u ellen Gedäch nisses eine
Gemeinscha angesehen (Gin, Caccia oco 2021: 1). Fo sche assoziie en auch oponymisches
Vokabula mi F agen de sp achlichen und kul u ellen Iden i ä (Alasli 2019: 1; Sko upa 2021). In
diese Hinsich is die Analyse on Toponymen in li e a ischen Tex en zu eine de
iel e sp echenden Rich ungen de li e a isch-linguis ischen Fo schung gewo den. Diese
Ansa z wi d sowohl in S udien de wes lichen Li e a u (Diaman i 2019: 97) als auch in Analysen
on We ken ü kische Au o en (Düzgün 2020) angewende . Die e gleichende Un e suchung de
kasachischen und englischen Toponyme is on besonde em In e esse. Die Fo sche beme ken
e hebliche Un e schiede zwischen den beiden Sys emen, die du ch die s uk u ellen und
gene ischen Me kmale de Sp achen bes imm we den (Ku ban, Duysembeko a 2023: 201). Die
e gleichende Analyse de englischen und kazakhischen Toponymie ha in de zei genössischen
Linguis ik be ei s eine gewisse En wicklung e lang (Mei beko 2022; Akhme o a 2024: 9). Das
oponymische Sys em de Das an als Objek eine um assenden li e a ischen und
übe se zungso ien ie en Analyse bleib jedoch unzu eichend un e such . In den We ken on N.
Nysanbayuly gib es as kein S udium übe Toponyme und das P oblem de Übe se zung dieses Wo scha zes in englische Übe se zungen.
So zeig die Analyse de wissenscha lichen Li e a u in Kasachisch, Russisch, Englisch und
Tü kisch, dass das We k on N. Nysanbayuly sowohl aus li e a ische als auch aus linguis ische
Pe spek i e unzu eichend e o sch is . Bes ehende S udien be assen sich mi einzelnen
Elemen en de mündlichen epischen T adi ion, dem Das an-Gen e und de Toponymie. Eine
um assende Analyse de e hnokul u ellen Me kmale de We ke on N. Nysanbayuly und de
Funk ion on Toponymen in seinen Tex en wu de jedoch noch nich du chge üh .
1.2 P oblems ellung
Die Rele anz de o liegenden S udie wi d du ch das unzu eichende Ausmaß bes imm , in dem das
We k on N. Nysanbayuly un e such wu de, o z seine Bedeu ung ü die kasachische
li e a ische und kul u elle T adi ion des spä en neunzehn en und ühen zwanzigs en
Jah hunde s. Die zei genössischen S udien widmen sich in e s e Linie allgemeinen F agen de
kazakischen mündlichen Poesie, des Das an-Gen es und de Akyn-Zhy au-T adi ion, wäh end die
e hnokul u ellen Me kmale de We ke on N. Nysanbayuly und die Funk ion des oponymischen
Vokabula s in seinen Tex en unzu eichend e o sch bleiben. Ziel de o liegenden S udie is es,
die e hnokul u ellen Me kmale de Das an on N. Nysanbayuly zu analysie en und die
s uk u ellen Me kmale on Toponymen in de kasachischen und englischen Sp ache anhand seine We ke zu un e suchen.
Um dieses Ziel zu e eichen, müssen die olgenden Ziele e eich we den:
1) die Me kmale de ös lichen li e a ischen T adi ion zu iden i izie en, die in
Die Das an on N. Nysanbayuly;
2) die e hnokul u ellen Me kmale de We ke des Au o s au zudecken und zu
cha ak e isie en; 3) die S uk u - und Wo bildungsme kmale de in den Tex en
on N. Nysanbayuly da ges ell en kasachischen und englischen Toponyme zu
analysie en; 4) die Besonde hei en de Übe se zung kazakische Toponyme in
englische Übe se zung zu un e suchen.
2. METHODEN und Ma e ialien
2.1 Quellen und Ma e ialien
Das Haup ma e ial ü die o liegende S udie bes and aus den Tex en on N. Nysanbayuly, o
allem seinen Das an […]Qa aqül[…], […]Khanym Sy y[…], […]Zhe im Qubyl[…] und […]Sauda Ishan[…]. Die
Tex e diese Das an sind in Yako Lu sh's Ch es oma hy (Lu sh 1883) und in de sepa a en
Ausgabe […]Sauda Ishan[…] (Nysanbayuly 1974) en hal en. Obwohl diese Ausgaben zu eine
ühe en Zei gehö en, en hal en sie die olls ändigs e e ügba e Sammlung de We ke on N.
Nysanbayuly. Das Fehlen eine mode nen k i ischen Ausgabe seine Tex e kann du ch zwei Fak o en e klä we den:
6
E s ens die unzu eichende Au me ksamkei , die Li e a u - und akademische Geleh e seinem
Ve mäch nis schenken, wie im Abschni Li e a u übe sich aus üh lich e ö e wu de; und
zwei ens die Ta sache, dass N. Nysanbayuly ein Akyn wa , dessen Scha enswe k mündlich und
o imp o isie ende Na u wa , was die Au zeichnung und Sys ema isie ung seines E bes
e heblich e schwe . Einzelne Gedich e on N. Nysanbayuly wu den nich in die di ek e
linguis ische ode e hnokul u elle Analyse au genommen, um einen kla en
Fo schungsschwe punk zu bewah en und eine E wei e ung des Haup s udienobjek s zu
e meiden. Die Auswahl de Das an als zen ales Ma e ial de S udie wu de auch du ch das Ziel
mo i ie , die Ve bindung zwischen dem We k on N. Nysanbayuly und de ös lichen li e a ischen
T adi ion he o zuheben, inne halb de sich dieses Gen e en wickel e und de den Cha ak e de
dami e bundenen epischen T adi ion p äg e. Die heo e ische G undlage ü die Analyse de
We ke on N. Nysanbayuly im b ei e en kul u ellen und e hnischen Kon ex de ü kischen
Sp achen und Li e a u en wu de au de G undlage de g undlegenden akademischen S udie on
Johanson (Johanson 2021) gebilde . Wei e e heo e ische Konzep e, die in de o liegenden S udie angewende wu den, we den im olgenden en sp echenden Abschni da ges ell .
2.2 Theo e ische Rahmen
Das Schlüsselkonzep , das die E gebnisse de o liegenden S udie bes imm , is die ös liche
Li e a u , die je nach Kon ex un e schiedlich in e p e ie we den kann. Im b ei en Sinne
um ass die ös liche Li e a u die sch i lichen und mündlichen We ke on Völke n aus ös lichen
Regionen, die on Japan und China (Tho nbe 2009) bis zum Nahen Os en (Ma a 2020) und dem Al en
Nahen Os en (Kuh 2020) eichen. Um die li e a ischen Phänomene, die das We k on N.
Nysanbayuly beein luss haben, genaue zu de inie en, is es no wendig, den Um ang de S udie zu
Thus, he p esen s udy d aws on wo key li e a y adi ions in Eas e n li e a u e: he Tu kic
e engen. und die pe sisch-a abischen T adi ionen.
Zu ü kischen Li e a u gehö en das Kasachische, das Ki gisische, das Tü kische, das
Ase baidschanische, das Baschki ische, das Usbekische und ande e kul u elle Clus e diese
wei e en ös lichen Region, die du ch den gemeinsamen ü kischen U sp ung diese Kul u en und
du ch die Zugehö igkei ih e Li e a u en zu ü kischen Sp achg uppe bes imm we den
(Johanson 2021: 83). Die pe sische und a abische Li e a u is auch ü die gegenwä ige S udie
on zen ale Bedeu ung, da es enge Ve bindungen zwischen de li e a ischen T adi ion des
kasachischen Akyn-Zhy au, zu de N. Nysanbayuly gehö , und pe sisch-a abischen Au o en gib
(DeWeese 2019: 131). Das Ve bindungselemen zwischen diesen T adi ionen is das Das an-Gen e,
dessen Schlüsselme kmale sind: (1) die epische Na u des Gen es; (2) ein hype bolische und
idealis ische E zähl on; (3) olklo is ische und my hologische Quellen on Handlungen; und (4)
Themen on Helden a en, Tugenden, he oischen Ta en und mo alischem Selbs bewuss sein
(Kayumo , Khozhie 2025: 518). Zusä zlich zu diesen allgemeinen Me kmalen zeichnen sich Das an
du ch eine be äch liche gene ische Viel al aus und weisen einziga ige Me kmale au , die on
de Region ode de his o ischen Pe iode ih e En s ehung bes imm we den (Shaheen e al. 2020:
1045; Khusayno a 2022: 104; Tayyab, Jamshaid: 109; Nabie a 2023: 194). Die Das an on N. Nysanbayuly besi zen auch spezi ische Me kmale, die im Abschni "E gebnisse" aus üh liche un e such we den.
Ano he aspec o he p esen s udy ha equi es app op ia e heo e ical jus i ica ion
is seine e hnokul u elle Dimension. Die Wende zum E hnokul u alismus in de li e a ischen und
linguis ischen Fo schung is inne halb des zei genössischen kogni i en Ansa zes na ü lich
(Abdelhameed e al. 2023: 189). Nach Theo ien, die on kogni i en Linguis en en wickel wu den, is
die p imä e Einhei nich die Sp ache selbs , sonde n die Pe son, die sie sp ich , eine Sich weise,
die sich g undlegend on dem adi ionellen Ansa z un e scheide , in dem das menschliche
G een 2018). The applica ion o cogni i e-linguis ic me hods in li e a y s udies, in u n,
Denken als zwei angig gegenübe de Sp ache angesehen wi d (E ans, e möglich die
Iden i izie ung des Ein lusses on Iden i ä und E hnokul u alismus au die Tex e eines
bes imm en Au o s (Te na skaya, Bogdano a 2023: 160). Dahe gil jede in einem li e a ischen
Tex e wende e sp achliche Einhei als Spiegelung de konzep ionellen Wel sich des Au o s
als Ve e e eine bes imm en e hnokul u ellen G uppe (Isako a e al. 2018: 298). De p ak ische
analysis o oponyms, p ima ily Kazakh ones, which is de e mined by N. Nysanbayuly’s
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sp achliche Aspek de o liegenden S udie wi d du ch die kul u elle und e hnische Iden i ä
umgese z . Die Toponyme selbs we den als Elemen e bei de Kons uk ion de sp achlichen
Da s ellung de Wel anschauung angesehen (Usmono a 2024: 716). Gleichzei ig konzen ie sich
diese S udie au die sp achlichen Me kmale on Toponymen, insbesonde e au ih e
mo phologischen Me kmale. Es soll e he o gehoben we den, dass in de kasachischen Sp ache
Elemen e wie -köl, -a al, - au, -a a und -qo ğan in de kasachischen Onomas ik adi ionell als
geog aphische Beg i e und nich als Su ixe klassi izie we den, gemäß de Posi ion de
kasachischen Onomas ike E kebay Koichubaye und Gali Konkoshpaye . Diese Un e scheidung
is on g undlegende Bedeu ung ü die ko ek e In e p e a ion de mo phologischen
Pa allelen zwischen kasachischen und englischen Toponymen. Angesich s de be äch lichen
e i o ialen und kul u ellen En e nung zwischen de kasachischen und de englischen Sp ache können au mo phologische Ebene die bedeu ends en Ähnlichkei en und Un e schiede ü eine wei e e linguis ische Analyse iden i izie we den.
2.3 Me hoden
Die S udie ha einen um assenden li e a ischen und linguis ischen Cha ak e , de die
Ve wendung meh e e mi einande e bundene Analyseme hoden bes imm ha . Die
Haup me hode de li e a ischen Analyse wa die besch eibende Me hode, mi de die
gene ischen, hema ischen und e hnokul u ellen Me kmale de Das an on N. Nysanbayuly
un e such wu den. Um die Ve bindungen zwischen den We ken des Au o s und de ös lichen
li e a ischen T adi ion zu iden i izie en, wu de die e gleichende Me hode angewende . Diese
Me hode e möglich es, einzelne Mo i e, gene ische Me kmale und küns le ische Me kmale de
Das an mi denen on We ken de ü kischen, pe sischen und a abischen li e a ischen
T adi ionen zu e gleichen. Die linguis ische Analyse de Toponyme wu de mi desk ip i en,
e gleichenden und mo phologischen Me hoden du chge üh . Bei de S udie wu den die
olgenden Aspek e be ücksich ig : 1) die s uk u ellen Me kmale de Toponyme; 2) das
Vo handensein on geog aphischen Beg i en;
3) Wo bildungsmus e ;
4) die Funk ion on Toponymen in li e a ischen Tex en; 5) die Besonde hei en de
Übe se zung des oponymischen Wo scha zes in englische Übe se zung. Die
besch eibende Me hode wu de zu Cha ak e isie ung de S uk u und Seman ik on
Toponymen e wende , wäh end die e gleichende Me hode es möglich mach e,
s uk u elle und wo scha ende Ko espondenzen zwischen kazakischen und englischen
oponymischen Modellen zu iden i izie en. Die mo phologische Analyse wu de angewende ,
um die Rolle de geog aphischen Beg i e bei de Bildung des oponymischen Sys ems de un e such en Tex e zu bes immen.
3. E gebnisse
3.1 N. Nysanbayuly im Kon ex de ös lichen Li e a u N. Nysanbayuly gehö e zu den
gebilde en kasachischen Akynen des spä en neunzehn en und ühen zwanzigs en
Jah hunde s, de en We k sich un e dem Ein luss sowohl de kazakischen mündlichen
poe ischen T adi ion als auch de klassischen ös lichen Li e a u en wickel e. Neben
Au o en wie Nu zhan Naushabaye , Makysh Kal aye und Shädi Jängi o e such e e , die
T adi ionen de ü kischen Folklo e mi den küns le ischen Modellen de pe sischen und
a abischen Li e a u zu kombinie en. Seine We ke zeigen eine Syn hese on mündlichem Epos, eligiösen und mo alischen P oblemen und Elemen en on
Ös liche Poesie.
Eines de cha ak e is ischs en Me kmale des We kes on N. Nysanbayuly is sein Appell an die
T adi ion des nazi agoylyk, d. h. die k ea i e Neuin e p e a ion bekann e Handlungen und Mo i e
de ös lichen Li e a u . Diese T adi ion wa im ü kischen li e a ischen Milieu wei e b ei e
und schlug nich die mechanische Rep oduk ion eine Handlung o , sonde n ih e Anpassung an den
na ionalen und kul u ellen Kon ex des Au o s. Im Das an […]Sauda Ishan[…] kann man einen
didak ischen Kon lik e olgen, de ü die ös liche Li e a u cha ak e is isch is , zwischen
Ge ech igkei und mo alischem Niede gang. Die Haup igu en, Zhana und Bola , s ehen im
Gegensa z zu […]Sauda Ishan[…] als T äge mo alische Quali ä en, die mi Eh lichkei , Loyali ä und menschliche Wü de e bunden sind. Ähnliche Mo i e sind auch im Das an o handen.
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Zhe im Qubyl, wo das Schicksal eines Waisenkindes om Au o genu z wi d, um die Themen
soziale Unge ech igkei und mo alische Wide s ands ähigkei au zudecken.
Ein wich iges Me kmal de Das an on N. Nysanbayuly is das Vo handensein on Bilde n, die ü
die ös liche li e a ische T adi ion cha ak e is isch sind. Eine solche Figu is Kydy , eine Figu ,
die in de ü kischen, a abischen und pe sischen Li e a u wei e b ei e is . In den We ken on
N. Nysanbayuly e schein Kydy nich nu als eligiöse Figu , die mi de islamischen T adi ion
e bunden is , sonde n auch als T äge on Weishei und mo alische Au o i ä . Seine Funk ion
bes eh da in, Ge ech igkei und mo alische O dnung au ech zue hal en, was de allgemeinen
mo alischen und didak ischen O ien ie ung de Das an en sp ich . Die Ve bindung zwischen dem
We k on N. Nysanbayuly und de ös lichen li e a ischen T adi ion mani es ie sich auch au
o male Ebene. Die Das an des Au o s sind in eine hy hmischen, eimenden Fo m komponie ,
die ü mündliche Au üh ung und musikalische Beglei ung geeigne is , was mi den Me kmalen
de Akyn-Zhy au-T adi ion übe eins imm . Zum Beispiel dominie en in dem Das an […]Sauda
Ishan[…] Zeilen mi eine S uk u on sieben und ach Silben, ein Me kmal, das ü das ü kische
mündliche Epos cha ak e is isch is . Diese O ganisa ion des Tex es e leich e e das Auswendigle nen de We ke und ih e Au üh ung o einem Publikum.
3.2 E hnokul u elle Me kmale de Tex e on N. Nysanbayuly Als Mischung aus einem s a ken Fuß
in de adi ionellen ös lichen Li e a u und mode nen kazakischen Elemen en sind die Das an
on N. Nysanbayuly eich an e hnokul u ellen Elemen en. E hnokul u elle Aspek e wie eligiöse
Leh en, gesellscha liche No men, sp achliche De ails und his o ische Kon ex sind die
p ominen es en.
E s ens wa die kasachische Gesellscha de Zei on N. Nysanbayuly muslimisch, was
bedeu e , dass diese Religion, die die Region jah hunde elang dominie ha , auch in de
Wel anschauung de kasachischen Sch i s elle und somi in ih en Tex en dominie . Zum
Beispiel sind in N. Nysanbayuly's Zhe ym Kubyl sowie in "Sauda Ishan" die We e des Islam
p äsen und we den du ch die Wo e und Handlungen de P o agonis en kommunizie . Die
Uneh lichkei und die Absich , eich ode mäch ig zu we den, indem man einen ande en
en äusch , gehö en zu den g öß en Sünden, die es da s ell . Diese Aspek ähnel ande en
We ken de islamischen Li e a u , in denen Ge ech igkei konsequen mi Au ich igkei und
Hingabe e bunden is . S a dessen we den diejenigen, die ungeho sam sind, die ein He z olle
Ve ach ung ode gewal ä ige Absich en haben, nich nu übe das Thema Mo al un e ich e ,
sonde n auch en sp echend bes a . Das Thema Sünde und S a e, das in den Das anen on N.
Nysanbayuly o handen is , is auch mi de Ke nidee de Ge ech igkei in den g undlegenden Leh en des Islam e bunden.
Gleichzei ig dis anzie e N. Nysanbayuly seine Das an aus dem eligiösen Disku s, obwohl e sich au
das Wesen liche seine Religion s ü z e, und b ach e einige adi ionell spi i uelle Elemen e de
egulä en, wel lichen Wel nähe . Zum Beispiel is das zu o e wähn e Kydy ein na ü liche
Cha ak e de a abischen, pe sischen und ü kischen Li e a u ; Sein Bild is ü imme mi de
P ophezeiung Allahs e ein . In de Geschich e on N. Nysanbayuly is Kydy jedoch nich so seh ein
Gesand e on Allah als eine Pe son, die in ih e Weishei und Fähigkei en unabhängig is . So sind die
in den Das anen on N. Nysanbayuly besch iebenen gesellscha lichen No men nich minde wich ig
als die eligiöse Komponen e. Zum Beispiel s eh in de oben e wähn en "Sauda Ishan" "Zhana ", die
weibliche P o agonis in, nich nu gegen den un euen und ko up en Sauda selbs , sonde n auch
gegen die Disk iminie ung, de sie in de Gesellscha gegenübe s eh . Ih B ude Bola e leb
zwa eine ande e A on Schwie igkei en, abe e wide s eh eben alls e heblichem
gesellscha lichen D uck. Eine solche Kombina ion aus eligiösen Mo i en und We en und
gesellscha lichen Auswi kungen spiegel den Respek o de T adi ion und das In e esse an de
Mode ni ä wide , die beide in den Tex en on N. Nysanbayuly zu sehen sind. De gesellscha liche
Aspek de Geschich en on N. Nysanbayuly bie e ein einziga iges Fens e in die e hnischen und
kul u ellen Dimensionen seine Gemeinde und des kasachischen Lebens. 3.3. Sp achliche Me kmale
de kasachisch-englischen Toponyme Das oponymische Vokabula spiel in den We ken on N.
Nysanbayuly eine wich ige Rolle und e üll nich nu eine nomina i e, sonde n auch eine kul u elle
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und symbolische Funk ion. Die Analyse on Toponymen e möglich die Iden i izie ung de
spezi ischen Me kmale de sp achlichen Raum ep äsen a ion und die Ve knüp ung zwischen dem
li e a ischen Tex und de na ional-kul u ellen Wel anschauung.
Im Lau e de S udie wu den 47 Toponyme in den Das an-Tex en du ch kon inuie liche
P obenahme iden i izie . Die Analyse zeig e, dass die häu igs en s uk u ellen Komponen en
de kasachischen Toponyme geog aphische Beg i e sind, die na ü liche Objek e, Siedlungen
und küns lich gescha ene Landscha sme kmale bezeichnen.
Ein Ve gleich de kasachischen und englischen Toponyme zeig bes imm e s uk u elle und
seman ische Übe eins immungen, die in de Tabelle da ges ell we den. De Tisch. Ve gleichende
Analyse de oponymischen G undlagen ( e ass om Au o au de G undlage des kasachischen
und englischen oponymischen Vokabula s)
Kasachisc-
Schinken
he
Siedlungen Küns liche Be es igung/Fes ung e g aben Be es ig e G uppe Sp ache
seman isc-
he
Bedeu ung
Wasse kö pe köl (Kökköl) See loch (Loch Ness) Teñizi) Wasse me kmale Felsme kmale O
(Bi mingham) Objek e (Aqqo ğan) (Glas onbu y) Siedlung Die in Tabelle 1 da ges ell en E gebnisse
zeigen, dass in beiden Sp achen Toponyme o mi geog aphischen Beg i en gebilde we den, die
mi na ü lichen Objek en, Geländeme kmalen und A en on Siedlungen e bunden sind. Die
U sp ünge und Funk ionen diese Elemen e un e scheiden sich jedoch im Lau e de his o ischen
Englische
Bedeu ung
und kul u ellen En wicklung de Sp achen. Im englischen Toponymensys em kann ein bedeu ende
Wasse kö -
An eil de s uk u ellen Komponen en au al englische und kel ische U sp ünge zu ückge üh
pe a al
(A al-Insel/-
Boden
we den. Zum Beispiel is das Elemen Loch o allem ü die scho ische Toponymie
(Li e pool)
Wasse kö -
pe
cha ak e is isch. In Kasachisch sind oponymische Elemen e eng mi de ü kischen sp achlichen
Be g au
(Aq au)
T adi ion e bunden und spiegeln auch eilweise den Ein luss on
Be g elsen
(Schloss el-
sen)
Be g au
(Qa a au)
Be gke e
Kli
(Cli on)
Kli höhe
Siedlungen
a a
(Alma-A a)
Siedlungen/-
Ro e
A abisch und Pe sisch.
Es is zu beach en, dass Elemen e wie -köl, -a al, - au und -qo ğan in de kasachischen
Onomas ik-T adi ion in e s e Linie als geog aphische Beg i e und nich als Su ixe be ach e
we den. Diese Un e scheidung is ü die e gleichende Analyse on g undlegende Bedeu ung, da
sie es e möglich , diese Elemen e als unabhängige T äge äumliche und kul u elle Bedeu ung zu
be ach en. Die Analyse zeig e auch, dass Toponyme in den We ken on N. Nysanbayuly eine wich ige
küns le ische Funk ion e üllen. In eine Reihe on Fällen e wende de Au o kon en ionelle ode
e allgemeine e oponymische Modelle, die einen olklo is ischen und epischen Raum scha en. Mi
ande en Wo en, ech e geog aphische Namen, die mi dem Gebie Südkasachs ans e bunden sind,
e en au , da un e Sa ya ka und Zhe isu Ala au. Die Ve wendung solche Toponyme s ä k die
na ionale und kul u elle Ve anke ung des Tex es und äg zu Bildung des äumlichen Bildes de
kasachischen S eppe bei. Aus Übe se zungspe spek i e s ellen Toponyme besonde e
Schwie igkei en da , da sie nich nu geog aphische, sonde n auch e hnokul u elle In o ma ionen
en hal en. In einigen Fällen kann die seman ische Übe se zung dazu bei agen, die küns le ischen
Bilde des O iginals zu bewah en. Zum Beispiel kann das Toponym Sa ya ka als "gelbe S eppe"
übe se z we den, wäh end Zhe isu Ala au als "Be gke e de sieben Flüsse" übe se z we den kann. Die Wahl zwischen T ansli e a ion und