P is e , Be nha d (Ed.)
Book
Un e suchungen zum deu schen Ve iebenen- und
Flüch lingsp oblem. Zwei e Ab eilung: Einzelda s ellungen. VII:
Wagne , Helmu : Die Heima e iebenen und Sowje zonen lüch linge
in Rheinland-P alz
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 7/VII
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: P is e , Be nha d (Ed.) (1956) : Un e suchungen zum deu schen Ve iebenen-
und Flüch lingsp oblem. Zwei e Ab eilung: Einzelda s ellungen. VII: Wagne , Helmu : Die
Heima e iebenen und Sowje zonen lüch linge in Rheinland-P alz, Sch i en des Ve eins ü
Socialpoli ik, No. 7/VII, ISBN 978-3-428-41614-1, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1
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Sch i en des Ve eins
ü
Sozialpoli ik
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue
Folge
Band
7/VII
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FÜR
SOZIALPOLITIK
Gesellscha
ü
W i scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge
Band
7/VII
Un e suchungen
zum
deu schen
Ve iebenen-
und
Flüch lingsp oblem
He ausgegeben on P o . D .
Be nha d
P is e
Zwei e
Ab eilung:
EINZELDARSTELLUNGEN
Die
Heima e iebenen
und
Sowje zonenßüch linge
in
Rheinland-P alz
Von D .
Helmu
Wagne
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1956
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Die
Heima e iebenen
und Sowje zonen lüch linge
in
Rheinland-P alz
Von
D .
Helmu
Wagne
VE
RLAG
VON
DUNCKER
&
HUMßLOT
BERLIN
1956
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Alle
Rech e
o behal en
© 1956,
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
Ged uck
1956 bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
SW 29
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Vo wo
Die
Flüch lings
z a h I
allein
genüg
nich ,
um
die
Bedeu ung
de
Flüch lingseingliede ung
in
Rheinland-P alz
und
eine
diesem
Gegen-
s and
gewidme en
S udie
zu
e messen.
Die
Beschä igung
mi
de
Flüch lingsau nahme
in
diesem
Land
e -
häl
ih en
besonde en
Reiz
du ch
die
Ta sache,
daß
hie
die
Eingliede-
ung
un e
ande en
Ums änden
als
im
üb igen
Bundesgebie
ollzogen
wu de:
die
eigenwillige
Flüch lingspoli ik
de
anzösischen
Besa zungs-
mach ,
die
O ganisa ion
de
Umsiedlungs anspo e
1950
und
die
ge
ä u s
chI
0 s e
Eingliede ung
de
Flüch linge,
die
in
ih e
Meh zahl
e s
zwei
Jah e
nach
dem
Wäh ungsschni
ins
Land
kamen,
s ell en
auße gewöhnliche
Bedingungen,
die
in
de
allgemeinen
Diskussion
des
Flüch lingspl"oblems
bishe
kaum
be ücksich ig
wu den;
zu
schweigen
on
dem
Wohls andsge älle
de
e schiedenen
Landscha en
in
Rhein-
land-P alz
und
den
wiede um
uuße gewöhnlichen
Auswi kungen
de
T uppens a; ionie ung
au
die
heinland-p älzische
Wi scha .
Die
Un e suchung
wu de
im
"Fo schungsins i u
ü
Wi scha s-
poli ilk
an
de
Mainze
Uni e si ä "
un e nommen,
das
dem
Ve asse
mi
de
Fülle
seine
ma e iellen
und
o ganisa o ischen
Möglichkei en
g oßzügig
zu
Ve ügung
s and.
Auße dem
wu de
die
Al"bei
on
de
"Deu schen
Fo schungsgemeinscha "
un e s ü z .
Dahe
möch e
ich
an
e s e
S elle
dem
Ins i u s o s and,
He n
P o .
D .
E ich
WeI e ,
ü
Ra
und
Hil e,
die
ich
bei
ihm
ge unden
habe,
danken.
Auch
dem
He ausgebe
diese
Sch i en eihe,
He n
Pl"o .
D .
Be nha d
P is e
(München),
und
He n
P i a dozen en
D .
We ne
Bosch (Mainz)
bin
ich
ü
ih e
we ollen
Hinweise
zu
Dank
e p lich e .
Schließlich
möch e
ich
,allen
Beam en
und
Anges ell en
de
heinland-
p älzischen
Behö den,
des
Bundes
und
de
Wi scha s e bände,
nich
zule z
abe
auch
dem
"Bund
de
e iebenen
Deu schen"
(Landes e -
band
Rheinland-P alz)
und
de
"Ve e ung
de
heima e iebenen
Wi scha i e.
V."
(Koblenz)
ü
ih e
Hil sbe ei scha
bei
de
o
schwie-
igen
Sammlung
de
Un e lagen
Dank
sagen.
Die
beige üg e
Ka e
on
Rheinland-P alz
wu de
eundliche weise
om
Am
ü
Landesplanung,
Rheinland-P alz,
die
G aphik
zu
Al e sgliede ung
de
Ve iebenen
om
S a is ischen
Bundesam
zu
Ve ügung
ges ell .
Mainz,
im
Mai
1956.
Helmu
Wagne
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Inhal
Vo beme l ung:
Was
bedeu en
die
Flüch linge
ü
Rheinland~P alz?
9
E s e
Abschni :
Rheinland-P alz
und
die
Flüch lings-
au
nah
m e
.......................................................
12
A.
Das
S aa sgebie
.................................................
12
I.
Ein
neues
Land
...............................................
12
II.
Das
Flüch lingsau nahme e bo
...............................
12
B.
De
Raum
.......................................................
15
I.
Wohls ands-
und
No s andsgebie e
............................
15
1.
Das
Einzugsgebie
des
Rheins
..............................
15
2.
Das
"s ein eiche"
Land
.....................................
16
3.
Pla z
ü
neue
Indus ien
...................................
16
4.
So ge
um
Zonen
............................................
17
II.
Die
E we bsbe eiche
..........................................
18
II1.
Die
S eue k a
...............................................
19
C.
Die
Be ölke ung:
Al bü ge
und
Neubü ge
......................
21
1.
Wachs um
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
21
1.
De
Be ölke ungss and
....
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
..
21
2.
Wande ungs e lus e
und
Wande ungsgewi!l1ne
...............
22
3.
De
Flüch lingsan eil
.......................................
23
4.
Die
Be ölke ungsen wicklung
im
Ve gleich
.................
25
11.
Siedlung
......................................................
25
1.
Land
de
ländlichen
Gemeinden
.............................
25
2.
Die
Be ölke ungsdich e
....................................
26
3.
Wo
si zen
die
Flüch linge?
..................................
26
4.
Wohnsi z
und
Wande ung
..................................
27
111.
S uk u
......................................................
29
1.
Die
Al e sgliede ung
.......................................
29
2.
Männe
und
F auen
........................................
31
3.
De
Pe sonens and
.........................................
31
4.
Die
Be ölke ungsg uppen
..................................
31
5.
Die
soziale
S ellung
........................................
33
D.
Die
heinland-p älzische
Umsiedlungspoli ik
......................
35
1.
Die
"illegale"
Einwande ung
..................................
35
II.
Umsiedlungspläne
-
Umsiedlungsplanung?
....................
36
1.
Kamp
um
Kompe enzen
...................................
36
2.
Eine
"So o maßnahme"
....................................
36
3.
Die
Bundesumsiedlung
......................................
37
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14
Rheinland-P alz
und
die Flüch lingsau nahme
Du ch
die
poli ische
En wicklung
wu de
es
mi
de
G ündung
de
Bundes epublik
übe hol .
Die
anzösische
Republik
haUe
das
Po s-
dame
Abkommen
nich
a i izie .
Diese
Ta sache
benu z e
sie
als
o males
A gumen ,
um
das
Ve bo
zu
beg ünden.
Das
wah e
Mo i
wa
die
So ge
o
eine
Schwächung
des
angenommenen
anzösischen
Ein lusses
du ch
den
Ve iebenenzus om.
Aus
dem
gleichen
G unde
du e
das
Saa land
bis
heu e
noch
keine
Flüch linge
au nehmen
2•
Wenige
Wochen
o
de
Ve o dnung
N . 57
om
30.
Augus
1946
zu
Bildung
des
Landes
Rheinland-P alz
3
e üg e
de
anzösische
Mili ä -
gou e neu
noch
die
Ab e ung
on
142
Gemeinden
an
das
Saa land.
Diese
Ak
wu de
ein
Jah
spä e
du ch
die
Rückgabe
eine
Reihe
on
Gemeinden
und
die
Wiede ab e ung
ande e
Gemeinden
modi izie .
Das
Saa gebie
wu de
um
meh
als
ein
D i el
seine
Ausdehnung
e -
g öße .
Rheinland-P alz
e lo
102
Gemeinden
mi
eine
Fläche
on
643
km
2
und
eine
Be ölke ung
on
67144
Pe sonen
(1939)4.
Du ch
die
Dema ka i,onslinienziehung
zwischen
de
US-Zone
und
de
anzösischen
Besa zungszone
ha e
de
Regie ungsbezi k
Rheinhessen
schon
am
1.
Ok obe
1945
einen
Ve lus
on
223,5
km
2
und
80000
Ein-
wohne
an
Hessen
zu
beklagen.
Von
diese
Ab ennung
wu den
beson-
de s
die
S äd e
Mainz
und
Wo ms
be o en
5•
Inzwischen
wa
am
18.
Mai
1947
de
e s e
Land ag
gewähl
und
die
Landes e assung
angenommen
wo den.
Rheinland-P alz
wa
en -
s anden.
Au
Rheinland-P alz
kommen
und
19 827 kan2
on
245 700
km
2
des
Bundesgebie es.
Dies
en sp ich
einem
An eil
on
8,1
P ozen .
Un e
den
Lände n
des
Bundesgebie es
e eich
Rheinland-P alznich
ganz
die
G öße
Hessens
und
s eh
o
Schleswig-Hols ein
an
zwei le z e
S ene
6• 3,3
Millionen
Einwohne
leben
im
Lande
7• Dies
en sp ich
einem
An eil
on
6,7
P ozen
de
Bundesbe ölke ung.
Fün
Regie ungsbezi ke
sind
in
51
K eise,
12
S ad k eise
und
39
Landk eise,
gegliede .
Mi
2914
Gemeinden
e eich
das
Land
eine
im
Bund
e gleichsweise
seh
hohe
Zahl
on
Kommunen.
2
Nu
:in Ausnahme ällen wu de eine E laubnis e eil .
In
de
Volks-
zählung
1946
wu den
ein einziges Mal
2300
Ve iebene aus
den
ehemaligen
deu schen Os gebie en und
3646
Zugewande e nachgewiesen. S a is isches
Jah buch
ü
die Bundes epublik Deu schland
195.3,
S.584.
3
Jou nal
O iciel,
1945
(Baden-Baden), S.292.
4 S a is isches
Jah buch
ü
die Bundes epublik Deu schland
1953,
S.
583.
5 S a is ik on Rheinland-P alz, Band
17,
Bad
Ems
1953,
S.52.
6 Ohne die S ad s aa en B emen
und
Hambu g.
7 Auskun des S a is ischen Landesam es, Bad Ems om
4.
Janua
1956.
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De
Ra'llIIl
B. De
Raums
I.
Wohls ands-
und
No s andsgebie e
1.
Das
Einzugsgebie
des
Rheins
15
Die
heinland-p älzische
Landscha
is
gegliede
on
den
mi el-
gebi gigen
Höhenzügen
des
Rheinischen
Schie e gebi ges,
de
Ei el,
des
Huns uck,
des
P älze -
und
Wes e waldes
und
du chzogen.
on
den
e assen ö mig
einschneidenden
Fluß äle n
des
Rheins,
de
Ah ,
de
Mosel,
Nahe
und
Lahn.
Knapp
17000
km
2 des
Landes
liegen
links
des
Rheins, 3000
ikIm.
2
ech s heinisch.
Zählen
wi
2JU
diesem
Einzugsgebie
des
Rheines
und
seine
N
eben-
lüsse noch
die
Täle
des
P älze
Waldes
und
des
Wes ichs
mi
dem
Mi eLpunk
Kaise slau e n,
dann
haben
wi
eine
Zusammens ellung
de
Wohls andsgebie e
on
Rheinland-P alz.
Alle
ande en
Landscha en
sind
wi scha lich
gesehen
No s andsgebie e,
güns igen alls
Rücks ands-
gebie e,
mi
dem
Fachausd uck
de
Raumplanung
Passi äume
genann .
Demgegenübe
sind
die
Ak i äume
nich
nu
Zen en
indus ielle
Tä igkei ;
in
ihnen
liegen
auch
die
einzigen
gu en
AckeI1böden,
in
de
Wi liche
Senke,
im
Neuwiede
Becken
und
Mai eld,
in
Rheinhessen
und
an
de
Weins aße.
Neben
dem
Tabak
is
de
Wein
die
wich igs e
Sonde kul u
on
Rheinland-P alz.
Von
58942
Hek a
in
E ag
s e-
hende
Reb läche
im
Bundesgebie
gehö en
Rheinland-P alz
40
932
Hek-
a
9•
Sons
e zielen
die
Kleinbaue n
au
s einigen
Ve wi e ungs-
und
ockenen
Sandböden
nu
schmale
E n en.
960497
Hek a ,
nich
ganz
die
Häl e
de
gesam en
Wi scha s läche,
dienen
in
Rheinland-P alz
de
Landwi scha .
733529
HeMa
des
Mi elgebi gsbodens
agen
nu
eine
F uch :
Holz.
Da
de
Bezi k
Rheinhessen
kaum
Wald
besi z ,
be äg
de
An eil
des
Waldes
an
de
Boden läche
in
den
ande en
Regie ungsbezi ken
nahezu
40
P ozen .
Die
Indus ie
ball
sich
in
F anken hai
und
Ludwigsha en.
Die
Ba-
dische
Anilin-
und
Soda ab ik
mi
ih en
30000 A bei< e n
10
is
de
Eck-
p eile
diese
We ks a lands<:ha ,
die
mi
ih e
Me all-
und
Maschinen-
indus ie
sich
wei
in
die
P alz
hinein
e b ei e .
Von
Speye
bis
Hönningen,
übe
F anken haI,
Ludwigsha en,
Wo ms,
Mainz,
Buden-
S De Ve asse muß sich au eine knappe Skizze
de
Wi scha ss uk u
besch änken und
da au
e zich en, um ang eiche S udien zu
S uk u
on
Rheinland-P alz zu e ö en lichen.
D S a is isches Jah buch
de
Bundes epublik Deu schland 1955,
S.
151.
10 Dazu kommen noch e wa
5500
A bei e on "F emd i men", die
inne -
halb des We kgeländes beschä ig we den (Ok obe 1955).
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16 Rheinland-P alz und die Flüch lingsau nahme
heim,
Ingelheim,
Obe lahns ein
und
Koblenz
kann
de
Rhein
nich
nu
wegen
seine
Abwässe
als
Lebenss om
de
chemischen
Indus ie
bezeichne
we den.
Im
zwei wich igs en
Indus iegebie
des
Landes,
dem
Neuwiede
Becken,
e leihen
die
F ied ichshü e
und
das
We k
Rassels ein
de
Eisenindus ie
eine
s a ke
S ellung.
Die
güns ige
Ve keh slage,
eine
in ensi e
Acke nu zung
auch
in
dem
südlich
o gelage en,
als
Wohn-
bezi k
bedeu ungs ollen
Mai eld,
e hal en
de
Ve wal ungs-
und
Handelss ad
Kablenz
und
ih en
Be ieben
de
e a bei enden
Indus ie
zu
einem
Rückhal . Auch
in
Rheinhessen
sind
die
Obs -,
Gemüse-
und
Weinikul u en
gesunde
G undlage
zu
de
wi scha lichen
En wicklung
und
dem
indus iellen
Ausbau
dieses wes lichen
Teils
des
Rhein-Main-
Gebie es
gewesen.
Eine
ielsei ige
Indus ie,
Ka osse ie-, Me all-, Glas-,
Maschinen-
und
Zemen ab iken,
da un e
Sch,o
und
Genossen,
ehe-
mals
Jenall,
is
hie
en s anden.
Die
Lede indus ie
ha
ih e
We k-
s ä en
in
Wo ms
und
um aß
nahezu
zwei
D i el
de
in
diese
B anche
in
Rheinland-P alz
Tä igen.
2.
Das "s ein eiche"
Land
Mi un e
p leg
man
Rheinland-P ,alz so
zu
nennen
und
denk
dabei
nich
an
den
Haup si z
de
deu schen
Edel-
und
Schmucks einschlei e ei
in
Ida -Obe s ein,
eine
monoindus ielle,
k isenan ällige
Ansammlung
on
Kleinbe ieben,
sonde n
mein
die
zahl eichen
Lage s ä en
on
S einen
und
E den:
Basal
und
Bims,
La a
und
Dachschie e
in
Huns-
uck,
Ei el
und
Wes e wald
und
im
Neuwiede
Becken. Nich zu
e -
gessen
is
de
Abbau
on
Ton
im
K ug-
und
Kannebäcke land
des
Wes e waldes.
All
diese
Kleinbe iebe
a bei en
meis
nu
mi
einem
kleinen
Teil
ih e
Kapazi ä .
Ohne
Zwei el
begüns ig
die
Baukonjunk-
u
die
Gewinnung
de
Na u s eine.
Abe
zumal
die
Basal indus ie
is
au
die
ö en lichen
G oßabnehme
(S aßen-
und
Geleisebau)
an-
gewiesen,
die
noch
nich
im
gleichen Maße
wie
o
dem
K iege
(Au o-
bahnbau)
Au äge
e eilen.
3.
Pla z
ü
neue
Indus ien
Die
P alz
mi
den
S äd en
Neus ad ,
Kaise slau e n,
Pi masens
und
Zweib ücken
is
in
ih e
indus iellen
En wicklung
e was
du ch
die
jeweiligen
K iegs-
und
Nachk iegs e häl nisse
gehemm
wo den.
Weh wi scha liche
E wägungen
in
de
le z en
Vo k iegszei
e -
11
Scho
und
Genossen
is
ein
auße o den lich
schnell
expandie ende
Be ieb,
de
heu e
,schon
übe
2000,
in
einigen
Jah en
abe
das
Doppel e
an
A bei sk ä en
beschä igen
wi d.
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De
Raum
17
hinde en
die
Baugenehmigung
in
wich igen
Indus iezweigen.
Au
de
Rohs o g undlage
des
Saa gebie es
und
in
eTikeh sgüns ige
Mi ellage
zwischen
Rhein
und
Saa
ha
sich
in
de
P ,alz
eine
beach -
liche
Eisen-
und
Me allindus ie
und
eine
ielsei ige
e a bei ende
Indus ie
niede gelassen.
6/10
de
We ks ä en
des
Maschinenbaus
on
Rheinland-P alz
si zen
in
den
ie
S äd en
Kaise slau e n,
F anken hal,
Ludwigsha en
und
Zweib ücken.
Je z
muß en
nach
dem
K ieg
die
Kohlen
lange
Zei
on
de
Ruh
bezogen
we den,
und
die
Schwie ig-
kei, en
in
de
Ene gie e so gung
du ch
das
Saa gebie
haben
eilweise
-
am
s ä ks en
in
Zweib ücken
-die
wi scha liche
Ak i i ä
beein-
äch ig .
Absa zschwankungen
bed ohen
die
Schuhindus ie
in
Pi ma-
sens
und
Umgebung.
Die
A bei sin ensi ä
dieses
monoindus iellen
Fe igungsbe eiches
is
abwechselnd
du ch
Übe s unden
und
Ku za bei
gekennzeichne .
Die
Pi masense
Schuhindus ie
is
as
zu
einem
D i el
an
de
deu schen
Schuhp oduk ion
be eilig .
Tex il-
und
Beklei-
dungsindus ie,
holzibe-
und
e al1bei ende
Indus ie
u.
a.
sind
im
ganzen
Raum
e b ei e .
Ge ade
die
P alz
s eh
mi
ih e
au geschlossenen,
agilen
und
an-
passungs ähigen
Be ölke ung
jede
Indus ialisie ungspoH ik
o en12•
Die
ak, uelle
Sogwi kung
dieses
Raumes
is
eine
Folge
de
g oßen
ö en lichen
Ausgaben
im
Besa zungsbau
und
de
Anwesenhei
alliie -
e
T uppen.
4.
So ge
um
Zonen
"Ro e"
und
"G üne"
Zonen
sind
Beg i e
aus
dem
Ckne als ab
des
zwei en
Wel k iegs.
25-50
km
ie e
Gebie ss ei en
an
de
Wes g enze
on
Rheinland-P alz
sind
dami
gemein .
DOl1
muß e
die
Wi scha s-
läche
zu
Be es igungsanlagen
("Ro e
Zone")
he hal en
ode
wa
be-
sonde s
e schwe en
Bedingungen
in
de
Nu zung
un e wo en
("G üne
Zone").
Heu e
sp ich
das
Landesplanungsam
on
Sanie ungsgebie
I
und
I a.
Zweimal
wu den
dIese
Zonen
e akuie
und
bei
den
Kämp en
s a k
ze s ö .
De
No s and
dieses
Gebie s
wi d
noch
s ä ke
du ch
die
be ei s
zweimalige
Nachlk iegsabschnü ung
des
Saa landes
bes imm .
De
na ü liche
Aus ausch
zwischen
de
hochindus ialisie en
S ad -
landscha
de
Saa
und
dem
ag a ischen
Hin e land
de
Wes p alz
wu de
so
un e bunden.
Le z ens
kann
hie
nu
eine
poli ische
Wendung
die
Wi scha sno
enden.
Auße dem
kenn
Rheinland-P alz
noch
zwei
G uppen
on
(po en iellen)
Passi äumen:
die
s uk u bed oh en
Rück-
s andsgebie e
de
Ei el,
des
Huns ück,
des
Obe wes e wald
(des
Siege -
12 Ve gleiche hie zu:
Hebel,
E ich, Möglichkei en indus ielle Neu-
ansiedlungen
in
de
P alz, Disse a ion Mainz
1953.
2
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
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18
Rheinland-P alz
und
die
Flücll lingsau nahme
lände
E zbe gbaus)13,
und
die
oben
schon
genann en
konjunk u -
bed oh en
Monoindus ien
de
Ida -Obe s eine
Edel-
und
Schmuck-
s einbe iebe
1
4,
de
Neuwiede
Bimsbaus o indus ie
und
de
Schuh-
indus ie
on
Pil"Illasens
15
•
Um ang eiche
In es i ionen
wä en
no wendig,
um
in
diesen
Räumen
zusä zliche
Al"bei smöglich.kei en anzU!bie en,
In es i ionen
zu
Ve -
besse ung
de
Wasse -
und
de
Ene gie e so gung
und
des
Ve keh s,
In es i ionen,
die
woande s,
in
Rheinhessen,
in
de
P alz,
höhe en
E ag
und
ge inge es
Risiko
e sp echen.
Indessen
zeig
sich
die
Be ölike ung
diese
Rücks andsgebie e
auße -
o den lich
be ei willig
in
de
Au nahme
gewe bliche
A bei .
Die
alliie en
Baumaßnahmen,
die
einen
wich igen
Sonde a. bes and
de
le z en
Jah e
da s ellen,
haben
das
bewiesen
1617
•
I .
Die
E we bsbe eiche
Mi
537000
E we bspe sonen
sind
die
landwi scha lichen
Be u e
gegenÜlbe
den
Be u en
in
Indus ie
und
Handwe k
mi
473000
E -
wel'bspe sonen
e was
s ä ke
e e en.
P ozen ual
kommen
1950
as
13
Zumindes
au
lange
Sich
iedliche
En wicklung
is
die
Behaup ung
de
Siege lände
E zbe gbau
(de
iele
Pendle
aus
Rheinland-P alz
be-
schä ig )
be inde
sich
in
einem
s uk u ellen
No s and,
ich ig.
Nu
zu
Zei
de
Au a kie
wa en
die
G uben
in
den
le z en
zwanzig
Jah en
"we -
bewe bs ähig",
dann
wiede
wäh end
de
Nachk iegsmangelwi scha
und
in
de
Ko ea-Hausse.
Selbs
damals
wa en
sie
sub en ionie .
Im
Gebie
um
Al enki chen
ha
Rheinland-P alz
einen
6Op ozen igen
An eil
am
E zbe g-
bau.
Zwischen
1947
und
1952
wu den
ü
Au schlußa bei en
on
Land
und
Bund
2,5
Mill.
RM/DM
gezahl .
Vgl. Gö z,
Hans
He be ,
En lassungen
im
Eisene zbe gbau,
F ank u e
Allgemeine
Zei ung
om
27.4.1954.
14
Im
benachba en
wes älischen
B ücken
is
das
Diaman schlei e -
gewe be
noch
an ällige .
Die
übe
hunde
Be iebe
sind
as
ausschließlich
Lohnschlei e eien.
Zudem
wi ken
do
die
ungüns igen
Ve keh s e -
häl nisse
besonde s
hemmend,
da
das
hochwe ige
Bea bei ungsgu
gewöhn-
lich
du ch
Ku ie
übe b ach
wi d.
Ve gleiche
hie zu:
Mon ane ,
An onio,
Meh
ö en liches
In e esse
ü
die
wes älische
Diaman enindus ie!,
in:
Mi eilungen
de
Indus ie-
und
Handelskamme
ü
die
P alz,
24.
Jah gang
N .l0,
om
15.
Mai
1949
(Ludwigsha en),
Sei e
114 .
15
Die
gegenwä ig
(1955)
güns ige
E we bslage
in
Ida -Obe s ein
is
keine
Ga an ie
ü
die
Zukun .
1952
s anden
die
S einschlei e
noch
o
den
Fü -
so geschal e n.
16
Vgl. Bosch,
We ne ,
Huns iick,
Ei el,
Obe wes e wald,
Gu ach en
des
Fo schungsins i u es
ü
Wi scha spoli ik
an
de
Mainze
Uni e si ä ,
1955
(Manusk ip ).
17
Von
Juli
1950
bis
Juli
1953
ha
sich
die
Zahl
de
geleis e en
A bei s-
s unden
im
Besa zungsbau
on
Rheinland-P alz
e sieben ach
(4,4
Mill.
S unden/Juli
1953).
S a is isches
Jah buch
ü
die
Bundes epublik
Deu sch-
land
ü
1952,
S.217,
. 1954,
S.257.
Das
ökonomisch
so
Bedenkliche
am
Be-
sa mmgsbau
is
die
Ta sache,
daß
die
s oß
a igen
In es i ionen
zwaT
die
Wi scha ss uk u
nachhal ig
ände n,
abe
nu
zu
einem
zei weiligen
kon-
junk u ellen
Sog
on
A bei sk ä en
üh en.
In
den
einmal
au gebau en
Ve eidigungsanlagen
we den
AmeTikane
und
keine
Rh~inland-P älze
beschä ig .
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De
Raum 19
gleich
iel
Menschen
au
die
heiden
Be eiche
"Land-
und
Fo s wi -
scha "
und
"Indus ie
und
Handwe k"
(36,1
und
36,2
H
alle
E -
we bspe sonen)1819.
"Handel
und
Ve keh "
(13,7
H)
e eichen
beinahe
die
E we bspe sonenzahl
des
"Ö en lichen
Diens es"
und
de
"Diens -
leis ungen"
zusammen
{14,0 H).
Rheinland-P alz
s eh
mi
dem
An eil
seine
Landwi scha
an
de
Spi ze,
mi
den
An eilen
des
Gewe bes
und
de
Diens leis ungen
am
Ende
in
de
Reihe
de
Bundeslände .
In
de
Gü e e eilung
bleib
das
Land
noch
un e
dem
Bundesdu chschni .
Die
nich landwi scha liche
A bei ss ä
i
enzählung
20
e aß e
155585
Anbei ss ä en
(ohne
ö en liche
Ve wal ung),
in
denen
796730
Pe sonen
beschä ig
wa en,
gleich
27,9
P ozen
de
Wohnbe ölke ung
des
Landes.
Auch
diese
An eilzi e n,
die
un e
dem
Bundesdu chschni
liegen,
beweisen
die
Bedeu ung
de
Land-
und
Fo s wi scha
ü
Rheinland-
P alz
mi
seinen
213 643
landwi scha lichen
Be ieben,
meis
Klein-
be ieben
21
(1953).
Rheinland-P alz
is
das
Land
de
Kleinbe iebe
auch
in
de
gewe b-
lichen
Wi scha .
Rund
94
H
ih e
A bei ss ä en
beschä igen
nu
zwischen
1
und
9
Pe sonen.
Wei e e
und
5
P ozen
Mi elbe iebe
be-
schä igen
zwischen
10
und
49
Pe sonen.
Riesenbe iebe
on
1000
und
meh
Beschä ig en
gab
es
1950
nu
d eiundzwanzig.
D ei
wich ige
Schlüsse
sind
aus
dem
knappen
Ab iß
de
heinland-
p älzischen
E we bsbe eiche
zu
ziehen:
E s ens:
Die
Landwi scha
is
E we bsquelle
und
Leb
e n s
we
i
se
eines
G oß eils
de
Be ölke ung.
Du ch
ih e
Siedlungs o m
dü e
sie
nachhal ig
das
soziale
Klima
des
Landes
bes immen.
Ih e
Bedeu ung
ü
den
A bei sma k
is
wegen
ih e
kleinbe ieblichen
S uk u
ge ing.
Zwei ens:
Fü
den
A bei sma k
und
die
wi scha liche
We schöp ung
is
die
gewe bliche
Wi scha
en sch,eidend.
D i ens:
Die
Möglichkei
zu
zusä zlichen
Eins ellung
on
A bei s-
k ä en
dü e
alle dings
beg enz
sein
in olge
de
Vielzahl
on
Klein-
be ieben.
IH.
Die
S e u e k
a
Nich
nu
um
das
Land
im
Un e schied
zu
ande en
Teilen
des
Bundes-
gebie es
zu
cha ak e isie en,
wä e
eine
Kennzi e
ü
die
Wi scha s-
k a
no wendig;
auch
als
Hinweis
ü
die
en scheidende
F age,
ob
das
Land
seine
ö en lichen
Au gaben,
auch
in
de
Flüch lingseingliede ung,
e üllen
kann,
könn e
ein
Zahlenausd uck
ü
die
Wi scha sk a
18
S a is ik
on Rheinland-P alz,
Band
18,
Bad
Ems, 1953, S.
47
.
19
Indus ie
und
Handwe k
mi
36,2
H
e s eh
sich einschließlich
on
1,2
H
E we bspe sonen
unbes imm e
Be u sangabe.
20
S a is ik
on Rheinland-P alz,
a.
a.
0.,
Band
20/1, S. 55 .
21
Auskun
des S a is ischen Landesam es,
Bad
Ems,
om
28.
5.
1954.
2·
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20 Rhein1and-P alz
und
die Flüch lingsau nahme
dienlich
sein.
In
de
Finanzwissenscha
gil
als
ein
solche
Nenne
die
S eue k a ,
das
S eue au:Jlkommen
je
Einwohne
22•
Das
S eue au kommen
je
Einwohne
s ieg
on
178
DM
im
Jah e
1951
au
329
DM
im
Jah e
1954,
ein
Ans ieg
on
und
85
H.
Im
gleichen
Zei aum
s ieg
das
Au kommen
im
Bundesgebie
um
87
H,
do
albe
on
237
DM
au
443 DM:
Rheinland-P alzs eh
o
Schleswig-Hols ein
un e
den
Bundeslände n
an
o le z e
S elle.
De
Rheinland-P älze
zahl
16
DM
wenige
als
de
Niede sachse,
sein
Nachba ,
de
Hes.''le,
zahl
96
DM
meh
S eue .
Umsa zs eue s a is ik
23
und
die
S a< is ik
de
Einzelhandelsumsä ze,
die
sich
in
enge
Ko ela ion
zum
Sozialp oduk
en wickeln,
zeigen
g undsä zlich
das
gleiche
Bild.
Na ü lich
is
es
sinn oll,
die
S eue schwäche
eines
Landes
auch
an
seinen
Ausgabebedü nissen
Z'U
messen.
So
en sp ich
de
Ag a s uk-
u
(lies:
S eue schwäche)
on
Rheinland-P alz
auch
eine
ande e
Be-
da ss uk u ,
z. B.
im
Au wand
ü
die
Polizei,
in
de
Kul u p lege.
Regional
gesehen
kann
keineswegs
on
eine
besonde en
Aus-
geglichenhei
in
de
Wi scha slua
de
einzelnen
Regie ungsbezi ke
gesp ochen
we den.
G ei
man
au
die
Umsa zs eue s a1 is ik
zu ück,
so
e geben
sich
olgende
Umsa zan eile,
e glichen
mi
den
An eilen
an
de
Gesam be ölk,e ung
24:
Reg.-Bezi k Koblenz
T ie
Mon abau
Rheinhessen
P alz
26,7
H
Umsa z
30
H Be ölke ung
10,2
"
14
5,2
" 8 "
17,1
"
13
"
40,9
"
35
"
An
diesem
E gebnis,
das
in
e wa
auch
de
Au gliede ung
des
S eue -
au kommens
en sp echen
dü e,
ha
sich
wah scheinl.ich
in
den
le z en
Jah en
sei
1950
nich s
G undlegendes
geände .
In olge
s eigende
Zuweisungen
aus
dem
Lände inanzausgleich
konn e
Rheinland-P alz
allmählich
seine
Haushal sde izi e
ab agen.
Das
Haushal s olumen
s ieg
on
639,5 Mill.
DM
(1951)
au
1186,5 Mill.
DM
(1955).
Im
gleichen
Zei aum
s ieg
das
S eue au kommen
on
418 Mill.
au
627,8 Mill. DM.
T o zdem
blej,ben
die
Ausgleichs e suche
imme
noch.
du ch
eine
Finanzpoli ik
des
Ve zich s
gep äg ,
des
Ve zich s
au
wi scha liche
In es i ionen
o
allem.
So
sind
die
Klagen
de
Sachkundigen
e -
s ändlich:
"Am
schwächs en
lieg
es
(Rheinland-P alz),
s aa s inanziell,
in
de
P lege
de
Bau-
und
Wohnungswi scha l
25
."
Bei
de
s a ken
22
S eue au kommen
um aß
Landess eue n, Gemeindes eue n
und
Ve -
mögensabgaben. Bundess eue n sind ausgeschlossen. S a is isches
Jah buch
ü
die Bundes epublik Deu schland
1956,
S.399.
23 S a is isches
Jah buch
ü
die
Bundes epublik Deu schland
1954,
S.433.
24 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es,
Bad
Ems,
1954,
N .
15,
S.
10.
25 Zwick, Albe , Das
Land
Rheinland-P alz
und
seine wi scha liche
Be-
deu ung
ü
den
Bund, Mainz
1953,
S.
15.
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Die Be ölke ung,
Al bü ge
und
Neubü ge
21
Ze s ö ung
üh
diese
Ta sache
zu
eine
schwe en
Belas ung
de
Ge-
meinden
des
Landes
in
de
Finanzie ung
des
Wohnungsbaus.
Schließ-
lich
wi d
sich
ge ade
im
Fal1e
de
Flüch lingseingliede ung
die
be-
sch änk e
Finanzie ungsk a
des
Landes
in
de
K edi gewäh ung
an
Flüch lingsbe iebe
aus
Landesmi eln
noch
beme kba
machen.
c.
Die
Be ölke ung:
Al bü ge
und
Neubü ge !1
Wie iel
Menschen
lehen
heu e,
wie ie1e
wohn en
in
Rheinland-P alz,
be o
die
Flüch linge
ins
Land
gekommen
sind?
Wie iel
Männe
und
F auen,
Kinde ,
E wachsene
und
G eise
zählen
Al -
und
Neubü ge ?
Wie
kamen
sie
nach
Rheinland-P alz,
als
eie
Wande e
ode
in
T anspo en?
Wo
anden
sie
eine
Bleibe?
Wie
behaup en
sie
ih
Leben
-
als
A bei e ,
Anges ell e,
Beam e
ode
Selbs ändige?
Un e
den
S ichwo en
Wachs um,
Siedlung
und
S uk u
süll
die
An wo
au
diese
F agen
den
sozialen
Au iß
de
Be ölke ung
e kennen
lassen.
Die
Flüch lingsumsiedlung
im
Bund
e such
den
Be ölke ungsd uck
in
den
'einzelnen
Lände n
quan i a i
aus
'z
u
gl
e
ich
e n.
Die
Flüch -
lingspoli ik
in
einem
L.ande
muß
e suchen,
die
ü
Al -
und
Neubü ge
e schiedenen
Wi scha sbedingungen
a n
zug
lei
c h e n.
Wich ige
noch
als
absolu e
G ößen
sind
da um
die
Ve häl niszahlen;
sollen
doch
An eile
es ges ell ,
Beziehungen
au ges ell ,
S uk u en
e glichen
we den.
1.
Wachs um
1.
De
Be ölke ungss and
Am
1.
Ok obe
1955
leb en
in
Rheinland-P alz
3296
000
Menschen~7.
Da un e
wa en
259600
Ve iebene
(7,9
H)
und
128800
Zugewande e
(3,9
VH)28.
Bei
dem
Ve gleich
mi
dem
S and
om
31.
Dezembe
1953,
als
man
254848
Ve iebene
(7,9 H)
und
92406
Zugewande e
(2,9
H)
zähl e,
muß
man
die
geände e
Kon en ion
be ücksich igen,
wonach
sei
dem
1.
Janua
1954
die
"Saa e iebenen"
zu
den
"Zuwande e n"29
und
nich
meh
zu
den
"Heima e iebenen"
ge echne
we den.
Im
26
Sowei nich ande s
e me k ,
be uhen
die
Angaben
dieses Abschni s
au
S a is ik
on Rheinland-P alz,
Band
17,
Bad
Ems
1953.
27
Wohnbe ölke ung.
28
Wi
hal en
uns
an
die
E gebnisse
de
Be ölke ungss a is ik.
An äge
au
Auss ellung on Flüch lingsausweisen gemäß Bundes e iebenengese z
liegen
nu
und
158
000
on
an agsbe ech ig en (übe 16jäh igen)
Ve ie-
benen
und
22
000
Sowje zonen lüch lingen
o
(1.
Sep embe
1955).
Auskun
des Sozialminis e iums
om
25.
Sep embe
1955.
2g
De
Ausd uck ,.Zuwande e "
wi d
s eng
im
Sinne
des schwe ällige en
"Zugewande en"
de
Kanzleisp ache geb auch .
"Heima e iebene"
und
"Ve iebene" gel en
in
diese
Sch i als synonym.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
22
Rheinland-P alz
und
die
FIÜlCh lingsau nahme
Ve gleich
zu
den
ande en
Lände n
des
Bundesgebie es
sind
die
An eile
de
heiden
G uppen
an
de
Be ölke ung
ge ing
(Tabelle
1).
2.
Wande ungs e lus e
und
Wande ungsgewinne
Sei
1871
wuchs
die
Bundesbe ölke ung
um
meh
als
das
Eineinhalb-
ache.
Rheinland-P alz
wuchs
bis
1950
nu
um
e was
meh
als
zwei
D i el.
Zwischen
1871
und
1939
kann
de
Wande ungs e lus
mi
und
600 000
Menschen
angenommen
we den.
In
den
Höhengebie en
de
EHel,
des
Huns ück
und
de
P alz
inden
sich
Beispiele
on
äuße s
nied igen
Zunahmen
de
Be ölke ung
-
o z
des
hohen
Gebu en-
übe schusses.
Das
Be ölke ungswachs um
kam
haup sächlich
Rhein-
hessen
und
(den
Täle n)
de
P alz
zugu e:
die
Zunahme
p o
km
2
be ug
im
Regie ungsbezi k
Mon abau
zwischen
1871
und
1939
nu
30,
im
Bezi k
T iel'
31,
Koblenz
schon
46,
in
de
P alz
und
Rheinhessen
abe
jeweils
88
Pe sonen.
Nach
dem
K ieg
(1946)
zähl e
Rheinland-P alz
219000
Menschen
wenige
als
o
dem
K iege.
Alle dings
ha en
die
ielen
Kase nen-
bewohne
in
de
"Wes ma k"
1939
die
Be ölke ungszahl
leich
e höh .
Wäh end
die
Be ölke ungszahl
on
Rheinland-P alz
in
diesem
Zei -
aum
um
7,4
H
gesun!ken
wa ,
wa
sie
im
Nachba land
Hessen
um
14,2
H,
in
Schleswig-Hols ein
ga
um
61,9
H
ges iegen
30•
Das
Flüch -
lings e bo
e hinde e,
daß
in
Rheinland-P alz
die
K iegs e lus e
( und
175 000
To e)
und
die
Lücke
de
damals
noch
nich
heimgekeh en
K iegsge angenen
ausgeglichen
wu~den.
Am
13.
Sep embe
1950,
dem
S ich ag
de
Volkszählung,
ha e
das
Land
,eine
um
1,5
H
g öße e
Be ölke ung
als
1939.
Schleswig-Hols ein
ha e
inzwischen
seine
Zunahme
au
63,3
H,
Hessen
au
24,3
H
des
S andes
on
1939
ges eige .
Rheinland-P alz
konn e
gegenübe
1946
eine
Zunahme
on
9,6
H
e zeichnen.
1950
begann
die
g oße
Bundes-
umsiedlungsak ion.
Fas
ie
Fün , el
des
Be ölke ungswachs ums
de
Nachk iegszei
bis
zu
le z en
Volkszählung
1950
be uhen
au
einem
Wande ungsgewinn.
357000
Menschen
zogen
ins
Land,
152000
e -
Ueßen
es
wiede :
dabei
is
de
Wande ungsgewinn
de
Männe
mi
158000
on
insgesam
205000
meh
als
d eimal
so
hoch
als
de
Wan-
de ungsgewinn
de
F auen;
übe
100000
Heimkeh e
kamen
wäh end
diese
Zei
aus
de
K iegsge angenscha
zu ück.
Das
Anwachsen
de
Be ölke ung
is
zunächs
den
He~eh e n
und
e s
sei
e wa
Mi e
1950
s ä ke
de
Flüch lingsumsiedlungzuzusch eiiben.
Dahe
wu de
auch
e s
in
diesem
Jah
de
Vo k iegss and
de
Be ölke ung
übe -
sch i en.
30 MÜIlle ,
Geo g,
Die
Be ölke ungsen wicklung
in
den
Lände n
des
Bun-
desgebie es
und
Wes be lin,
in:
In o ma ionen
aus
dem
Ins i u
ü
Raum-
o schung,
Bonn
3-4/54, S. 49,
Tabelle
2/4.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die Be ölke ung,
Al bü ge
und
NeubÜJ ge
23
3.
De
Flüch lingsan eil
Im
Zei punk
de
e s en
Nachk iegs olkszählung
1946
wa en
mi
44261
Menschen
1,6
H
de
Be ölke ung
Heima e iebene
31 •
Die
Zu-
wande e
aus
G oß~Be lin
und
de
sowje ischen
Besa zungszone
e -
eich en
damals
nu
einen
An eil
on
0,6
H
(16457
Pe sonen).
Zöge nd
wuchsen
diese
An eile,
die
sich
alle dings
zwisch,en
den
S ich agen
deT
Volkszählung
nu
schä zen
lassen
(Tabelle
3).
De
kleine
Sp ung
im
Jah e
1948
geh
ohne
Zwei el
au
die
Au hebung
des
Paßzwanges
zwischen
de
ame ikanischen
und
anzösischen
Zone
zu ück.
Dadu ch
wu de
de
illegale
Zuzug
e leich el1 .
Am
1.
Janua
1950,
o
dem
Anlau en
de
Bundesumsi,edlungsak ion,
ha
de
An eil
de
Ve iebenen
gemde
3
H
e eich :
Imme hin
eine
Ve doppelung
de
Heima e iebenenzahl
in
Rheinland-P alz.
T o zdem
-
welche
Un e schied,
wenn
wi
die
Zunahme
de
ie
Jah e
nach
1945
mi
dem
eine
Jah
1950
e gleichen.
In
diesem
Jah
wande en
und
95000
Heima e iebene
ein.
In
einem
Jah
meh
als
in
den
e gangenen
ie
J'ah en
zusammen.
Die
Zunahme
de
Zuwande e
wa
wenige
akzeili uie .
Sie
e d ei ach en
ih en
ge ingen
An eil
on
1946
beinahe
und
b ach en
ihn
au
1,7
H.
Deu lich
läß
sich
die
Be ölke ungsen -
wicklung
in
Rheinland-P alz
in
zwei
E appen
gliede n:
Von
1945
bis
1949
bleib
die
Be ölke ung
un e
dem
S and
on
1939.
Heimkeh ende
K iegsge angene,
E aikuie e
und
langsameinsicke nde
Flüch linge
üllen
nu
allmählich
die
K iegslücken.
Die
zwei e
E appe
se z
ein
mi
de
Au nahme
de
Bundesumsiedlungsak ion
(Tabellen
2
und
3).
Die
Wiede e ingung
de
F eizügigkei
üh e
dann
schließlich
zu
einem
Anwachsen
de
eien
Wande ung.
Die
Zuwande e zahl
s eig
ge ade
in
den
le z en
ie
Jah en
diese
zwei en
E appe
(Ta:belle 4).
Mi
dem
Auslau en
de
gelenk en
Ve iebenenumsiedlung
1955
und
einem
s a ken
Ab all
de
eien
Flüch lingseinwande ung
nach
RheinIand-
P alz
inde
die
zwei e
E appe
1955
ih
Ende.
Zwei .ellos
haben
on
1950
bis
1955
die
s ä ke e
Einbeziehung
on
Rheinland-P alz
in
den
wi scha lichen
Au schwung
des
Bundesgebie es,
de
Weg all
schwe e
ökonomische
Sonde leis ungen
und
Sonde las en
in
de
anzösischen
Zone
und
schließlich
die
alliie en
Baumaßnahmen,
die
einen
Sog
in
den
goldenen
Wes en
auslös en,
zusä zlich
zu
adminis a i en
T ans-
po umsiedlung
eine
eie
Wande ung
nach
Rheinland-P alz
e s
e -
möglich .
Sei
de
Umsiedlungsak ion
1950
wu de
de
Ve iebenen-
an eil
au
as
das
D ei ache
ges eige .
Ausschlaggebend
ü
die
Be ölke ungszunahme
wa
na ü lich
de
Wande ungsgewinn,
be ug
sein
An eil
1950
ga
meh
als
ie
Fün el,
so
hiel
e
sich
doch
auch
1953
noch
bei
meh
als
60
H.
Zum
e s en
Mal
31 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es, N . 285,
Bad
Ems 1955.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
30 Rheinland-P alz
und
die
Flüch lingsau nahme
DIE
ALTERSGLI
EDERUNG
DER
VERTRIEBENEN
IN
RHEINLAND-PFALZ
AM
31.
12.1953
1M
VERGLEICH
ZUR
ALTERSGLIEDERUNG
DER
WOHNBEVÖLKERUNG
INSGESAMT
Bese zung
de
Al e sjah e,
wenn die Gesam za hl (männl i
ch
plus weibl
ich)
de Ve iebenen
bzw.
de
Wohn
be ölke ung insgesam =
1000
be äg .
Ve iebene
~
MÄNNER
Wohnb
e ö
lk
e ung
insgesam
--
Al e sjah e
95
90
85
80 FRAUEN
75
70
65
60
55
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
S
TAl
BUNDESAMT
54-M
14
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Die Be ö1l e ung,
Al bü ge
und
Neubü ge
31
50
Jah en
mach en
37
H,
die
übe
50jäh igen
15
H
aus.
Im
Jah e
1953
zeig e
sich
die
gleiche
Gliede ung
mi
unwesen lichen
Ab-
weichungen
40•
De
Zus om
de
Flüch linge
e schä e
keineswegs
die
P obleme,
die
du ch
die
Al e ss uk u
de
einhe:iJ:nischen
Be ölke-
ung
au gewo en
we den,
eine
Fu ch ,
die
man
in
den
e s en
Nach-
k iegsjah en
geheg
ha e.
2.
Männe
und
F auen
De
F ,auenübe schuß
ging
du ch
die
Flüch lingsau nahme
zu ück.
Fü
die
S ammbe ölke ung
(Wohnsi z
am
1.
1.
1939
in
Rheinland-P alz)
e gab
sich 1950
ein
Ve häl nis
on
1000
Männe n:
1156
F auen.
Fü
die
Heima e iebenen
e hiel
man
ein
Ve häl nis
on
1000:
1031.
Dahe
esul ie
in
de
gesam en
Wohnbe ölke ung
eine
P opo ion
on
1 000 : 1 145.
Nu
bei
den
übe
65jäh igen
wa
de
F auenübe -
schuß
un e
den
Heima e iebenen
ela i
g öße
als
in
de
einheimi-
schen
Be ölke ung.
1951
s anden
in
Rheinland-P alz
1136
F auen
noch 1 000
Männe n
gegenübe ,
1952
noch
1127
F ,auen
und
1954
nu
noch
1119
F auen.
U sache
da ü
is
de
e höh e
Ge.bu enan eil
de
Knaben
und
de
Einwande ungsübe schuß
männliche
Flüch linge.
Un e
den
Zugewande en
gib
es
keinen
F auen-
sonde n
einen
Männe ube schuß:
Schon
1950
is
das
Ve häl nis
Männe
zu
F auen
gleich 1 000 : 928.
Am
31. 12. 1953
be ug
es
nu
meh
1 000 : 891.
(Ve -
iebene
1 000 : 1 025).
Die
übe wiegend
ökonomische
Wande ungs-
bewegung
aus
de
sowje ischen
Besa zungszone
üh
übe wiegend
Männe
mi ,
weil
de
An eiz,
in
die
Bundes epublik
zu
kommen,
ü
a bei s ähige
Männe
wohl
g öße
is .
3.
De
Pe sonens and
Jünge e
Menschen
sind
in
de
Regel
ledig.
De
güns ige
Al e s-
au bau
de
Flüch linge
bedeu e
so
auch
einen
höhel'en
Ledigenan eil.
Die
Schwie igkei en
des
Eingliede ungsp ozesses
inden
ih en
Aus-
d uck
besonde s
in
dem
hohen
P ozen sa z
de
nich
zusammenlebenden
e iebenen
Ehepa ne ,
de
zu
Volkszählung
doppel
so
g oß
wa
(7
H)
wie
de
en sp echende
An eil
alle
ge enn
lebenden
Ehe-
pa ne
an
de
Gesam be ölke ung.
Ta sächlich
be ug
damals
auch
de
An eil
de
aus
be u lichen
und
wohn aummäßigen
G ünden
nich
zusammenwohnenden
e hei a e en
Ve iebenen
eben alls
das
Doppel e
des
en sp echenden
An eils
in
de
gesam en
Wohnbe ölke ung.
4.
Die
Be ölke ungsg uppen
Gelegen lich
wi d
eine
hohe
E we bsquo e
ge n
benu z ,
um
den
Wohls and
eines
Landes
nachz'UlWeisen.
Dabei
is
Vo sich
gebo en.
Zu
40
S a is ische
Be ich e
VIII/6/22, a. a.
0.,
S.9/17.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
32 RheinLand-P alz
und
die F1ücl1 lingsau nahme
den
E we bspe sonen
we den
nämlich
auße
den
Selbs ändigen,
den
Beschä ig en
und
A bei slosen
auch
alle
mi hel enden
Familienmi -
gliede
gezähl ;
und
die
Familienangehö igen
bei
landwi scha lichen
Be ieben
on
5
Hek a
und
meh
Nu z läche
we den
ohne
wei e es
als
Mi hel ende
be ach e ,
ja
soga
dann,
wenn
sie
sich
selbs
nich
ausd ücklich
als
solche
eins u en
41 •
Die
hohe
E we bsquo e
on
49,4
VH42
ü
Rheinland-P alz,
die
übe
dem
Du chschni
des
Bundes
mi
46,3
und
übe
de
Quo e
eines
so hoch
indus iali-
sie en
Landes
wie
No d hein-Wes alen
lieg ,
deu e
nu
au
die
Ag a s uk u
des
Landes.
Man
klamme e
die
in
de
Landwi -
scha
als
mi hel end
ä ig
Be ach e en
aus,
und
die
E we bsquo e
sink
wu
38,1
H.
Ode
man
e g1eiche
nu
die
männlichen
E we bs-
quo en:
dann
lieg
Rheinland-P alz
gleich
mi
No d hein-Wes alen,
quo en:
dann
lieg
Rheinland-P alz
gleich
mi
No d hein-Wes alen,
wäh end
die
E we bsquo en
de
wei:blichen
Be ölke ung,
die
in
de
Landwi scha
besonde s
mi hil ,
mi
36,6
H
um
11,5
H
höhe
is .
Übe leg
man
sich
diese
Zusammenhänge,
dann
zieh
man
keine
alschen
Schlüsse
aus
de
Gegenübe s ellung
mi
den
Ve iebenen
(Tabelle
10).
D e
ge inge e
E we bsquo e
de
Ve iebenen
(42,3: 49,4 H)
spiegel
die
ge inge e
Chance
wide ,
als
Mi hel ende
in
de
Landwi scha
ä ig
we den
zu
können.
Wä e
es möglich,
Ve iebene
in
s ä ke em
Maße
in
de
Landwi scha
als
Selbs ändige
seßha
zu
machen,
wü de
auch
du ch
die
dann
Mi hel enden
die
E we bsquo e
noch
s ä ke
an-
s eigen.
Bei
den
weiblichen
G uppenangehö igen
'be äg
die
Di e enz
zwischen
Gesam be ölke ung
und
Ve iebenen
13,2 H,
die
E we bs-
quo endi e enz
de
Männe
nu
2,3
H.
Un e
den
Ve iebenen
gib
es
wenige
"selbs ändige
Be u s1ose"
als
un e
de
einheimischen
Be ölke ung,
wie
auch
hie
w ooe
die
Gegenübe s ellung
Ve iebene
zu
Gesam be ölke ungzeig .
{Tabelle
10).
Da
die
Heima e iebenen
den
gleichen
An eil
an
S udie enden
und
ähnlichen
Ka ego ien
se1bs ändige
Be u slose
haben
wie
die
Ein-
heimischen,
inden
sich
un e
ihnen
also
wenige
Beziehe
on
Übe -
agnmgseinkommen:
Sozial en ne ,
pensionie e
Beam e
und
Fü so ge-
emp änge .
Die
in
de
Ö en lichkei
manchmal
e hobene
Behaup ung,
die
Umsiedlung
habe
iel
soziales
"Gepäck"
nach
Rheinland-P alz
ge-
b ach ,
beda
also
de
Be ich igung.
Bei
weiblichen
selbs ändigen
Be u slosen
is
alle dings
die
Quo e
de
Flüch linge
höhe .
De
K ieg
nahm
den
e iebenenen
F auen
mi
de
Heima
wohl
auch
die
Zu-
41
In
Be ieben
un e
5
ha
wi d ohne Angabe
nu
1 Mi hel ende ge echne .
42
Alle Angaben, wenn nich ande s e me k , S a is ik on Rheinland-
P alz, Band
18,
a. a. O.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
Be ölke ung,
Al bil ge
und
Neubü ge
33
lucl1
in
die
Ve wand scha
und
soga
die
Chance
zu
Hei a
ode
Wiede hei a .
Die
Zahl
de
Angehö igen
ohne
Haup be u
is
na u gemäß
g öße .
Da
die
heima e iebenen
Angehö igen
nicl1
nu
in
Haushal en
on
heima e iebenen
E we bspe sonen
leben,
kann
man
keine
Ve -
bindung
zwischen
e iebenen
E we bspe sonen
und
e iebenen
Angehö igen
he s ellen,
um
e wa
die
F age
zu
bean wo en,
wie iel
Angehö ige
on
e iebenen
E we bspe sonen
un e hal en
we den
müssen.
(Tabelle
10).
Die
E we bsquo e
de
Zugewande en
is
noch
güns ige :
zule z
noch
be ug
zum
Beispiel
die
E we bsquo e
bei
denen,
die
in
Be lin
No au nahme
wünsch en
(1954)
63
H,
bei
den
Männe n
allein
75,6
VHI3.
Nu
2,8
H
selbs ändige
Be u slose
gab
es
un e
den
Zuwande e n.
Die
Be line
Zahlen
können
auch
als
ep äsen a i
ü
Rheinland-P alz
gel en,
weil
die
Zugewande en,
sowei
sie
das
No au nahme e ah en
du chlau en,
in
annähe nd
gleicl1e
Be u sschich ung
den
einzelnen
Lände n
zugewiesen
we den.
5.
Die soziale
S ellung
Wie iel
Selbs ändige,
Beam e,
Anges ell e
und
A bei e
gab
es
o
de
Fluch ,
und
wie iel
gib
es
heu e
un e
den
Flüch lingen?
Hie
sollen
nich
die
Fo de ungen
nach
Wiede he s ellung
de
Sozials uk-
u
44
de
Ve iebenen
disku ie
we den;
ielmeh
soll
gezeig
we den,
wie
wei
die
Heima e iebenen
45
au
de
S u enlei e
des
sozialen
E olgs
be ei s
au wä s
ges iegen
sind.
Die
heu ige
soziale
G uppen-
biLdung
soll
mi
de
S uk u
de
Heima e iebenen
in
de
Ve -
gangenhei
und
mi
de
S uk u
de
Einheimiscl1en
in
de
Gegenwa
e glichen
we den.
Dies
gescl1ieh
mi
all
den
Vo behal en,
die
die
ohen
Ein eilungen
de
Sozials a is ik
uns
au e legen.
Die
ühe e
soziale
Gliede ung
de
Ve iebenen
wi d
e s
nach
de
Auswe ung
de
An äge
zum
Bundes e iebenengese z
genaue
au -
gezeichne
we den
können.
Auch
dann
müssen
wi
die
An wo en
noch
o sich ig
bewe en,
weil
iele
Be ag e
ih e
ühe e
S ellung
au zuwe en
geneig
wa en;
de
A bei e
sah
sich
als
Anges ell e ,
de
Anges ell e
glaub e,
Beam e
gewesen
zu
sein
...
Heu e
sind
wi
noch
au
Schä zungen
angewiesen
46,
die
-
wie
die
Schä zung
des
S a is iscl1en
Bundesam es
-
au
den
E gebnissen
de
Be u szählung
43
S a is ische
Be ich e
VIII/20!19,
20.
Folge, a. a.
0.,
Sei e
7.
44
Diese
Fo de ungen
wu den
in
den
e gangenen
Jah en
on
e sch ie-
denen
Sei en
e hoben.
45
Die
Sozials uk u
de
Zugewande en,
de en
An eil
1950
in
Rheinland-
P alz
auße o den lich
ge ing
wa ,
wu de
nich
gesonde
e aß .
46
s a is ik
on
Rheinland-P alz,
Band
18,
a. a.
o.
und
Wi scha
und
S a is ik,
a. a.
0.,
5.
Jah gang,
N.
F.,
He
I,
1953, S.
15
.
3
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
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34
Rheinland-P alz
und
die
FlÜ!ch lingsau nahme
1939
be uhen
und
Genauigkei
eigen lich
nu
ü
die
ehemaligen
Reichsdeu schen
beansp uchen
dü en.
Damals
wa en
on
100
Ve -
iebenen
( unde
Zahlen)
16
selbs ändig,
21
mi hel end
und
63
ab-
hängig
als
A bei nehme .
Zu
den
A bei nehme n
zähl en
4
Beam e,
10
Anges ell e
und
49
A bei e .
Demgegenübe
bezeichne en
sich
bei
de
Be u szählung
1950
im
Bundesgebie
on
100
e iebenen
E we bs-
pe sonen
nu
6
als
selbs ändig,
3
als
mi hel end,
wäh end
91
A bei -
nehme
wa en.
73
sind
A bei e
gewo den,
14
be anden
sich
in
einem
Anges ell en e häl nis
und
4
dien en
als
Beam e.
Obwohl
die
Be u s-
zählung
noch
in
die
Zei
de
g oßen
Umsiedlungsak ion
in
Rheinland-
P alz
iel,
wa
doch
die
Heima e iebenenzahl
im
Land
so
g oß,
daß
Zu älligkei en
das
Gesam bild
nich
meh
bes immen
konn en.
Die
Sozials uk u
de
e iebenen
E we bspe sonen
in
Rheinland-P alz
un e scheide
sich
dabei
nu
wenig
on
de
Gliede ung
im
Bundes-
gebie .
Die
Ve iebenen
e lo en
zum
g oßen
Teil
ih
soziales
P o il.
Wa en
ühe
on
100
e iebenen
E we bspe sonen
16
selbs ändig,
so
sind
es
je z
in
Rheinland-P alz
nu
noch 6
(Tabelle
11).
Ge ade
die
10
Menschen,
die
nich
meh
in
selbs ändige
Funk ion
im
Wi scha s-
leben
s ehen,
emp inden
ih e
gegenwä ige
Lage
als
Deklassie ung.
Wo
wenig
Selbs ändige
wi scha en,
können
wenig
ihnen
hel en:
be-
zeichne en
sich
1939
21
als
Mi hel ende,
so
wa en
es 1950
nu
noch
5.
D ei
Vie el
alle
einmal
Mi hel enden
muß en
sich also
eine
ande e
Beschä igung
suchen,
ode
sie
wu den
aus
dem
E we bsleben
aus-
geschal e .
De
An eil
de
Beam en
is
nich
gesunken
(4
gegen
4).
Das
Gese z
zu
A ikel
131 des
Bonne
G undgese zes
wa
noch
nich
wi k-
sam,
und
doch
'zeig e
sich
schon
de
güns ige
Eingliede ungss and
de
Beam en
im
ö en lichen
Diens .
Es
e gib
sich,
daß
de
An eil
de
A bei e
und
Anges ell en
un e
den
Ve iebenen
s al1k
s eigen
muß e.
Wa en
es
ühe
59,
so
sind
es
heu e
85.
De
Ve gleich
mi
de
Sozials uk u
de
Einheimischen
(jeweils
Ge-
sam be ölke ung)
in
de
Gegenwa
zeig
eben alls
g oße
Un e schiede,
o
allem
in
einem
Lande,
das
eine
hohe
Selbs ändigenquo e
ha .
Fü
Rheinland-P alz
i
das
sons
im
Deu schen
Reich
beobach e e
Os -
Wes -Ge älle
des
Selbs ändigenan eils
nich
zu.
Mi
17,8
H
ha
Rhein-
land-P alz
einen
wesen lich
höhe en
P ozen sa z
als
de
Bund
(14,8 H).
Doch
die
Häl e
de
Selbs ändigen
im
Lande
sind
Baue n.
Be ück-
sich igen
wi
diese
Besonde hei
und
die
Ta sache,
daß
1950
nu
wenig
V,e iebene
Landwi e
wa en
(777
on
4100
insgesam
selbs ändigen
Heima e iebenen),
dann
is
de
Un e schied
zwischen
dem
Selbs än-
digenan eil
de
e iebenen
E we bspe sonen
und
de
E we bs-
pe sonen
insgesam
nich
meh
ganz
so
g oß.
(Die
Selbs ändigenquo e
auße halb
de
Landwi scha
be äg
in
Rheinland-P alz
8,9 H).
De
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Die
heinland-p älzische
Umsiedlungspoli ik
35
An eil
de
A bei e
und
Anges ell en
lieg
mi
52
wiede
un e
dem
An eil
de
Heima e iebenen,
wäh end
auch
in
Rheinland-P alz
die
Beam enquo en
de
beiden
Be ölke ungs eile
einande
en sp echen.
Einen
Eind uck
on
de
Lage
im
Jah e
1950
e mi el
die
Heima -
e iebenenquo e
an
den
E we bspe sonen
und
SozialgIiede ungs-
g uppen
insgesam .
Wegen
des
ge ingen
An eils
de
Heima e iebenen
in
Rheinland-P alz
sind
diese
E gebnisse
heu e
übe hol
(Tabelle
12).
D.
Die
heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik
In
de
Vo beme kung
ha en
wi
die
Umsiedlung
als
wich igs e
Au -
gabe
de
heinland-p älzischen
EingIiede ungspoli ik
bezeichne .
Dahe
we den
wi
diese
F age
besonde s
eingehend
behandeln.
1.
Die
"i
11
e g
ale"
Ein
w a n
de
u n g
Vo
de
Au hebung
des
Zuzugs e bo s
und
dem
Beginn
de
Bundes-
umsiedlung
anden
Flüch linge
wenig
Wege,
legal
nach
Rheinland-P alz
zu
gelangen
47
•
Allen alls,
wenn
sie
Angehö ige
ha en,
die
in
Rhein-
land-P alz
wohn en,
konn en
sie
on
den
deu schen
Behö den
Zuzug
e hal en.
Im
üb igen
mach en
die
anzösischen
Behö den
nu
Aus-
nahmen
bei
Pe sonen,
an
de en
Zu~ug
sie
in e essie
wa en.
Blieb
nu
noch
die
Möglichkei ,
einzusicke n,
Un e kun
und
A bei
zu
inden,
um
dann
zu
e suchen,
den
Zuzug
in
i gendeine
Fo m
zu
legalisie en:
Man
bezeichne e
sich
als
E akuie e ,
Heimkeh e
...
Man
melde e
sich
ga
als
A bei e
ü
den
Saa be gbau,
um
nach
de
Legalisie ung
wiede
abzusp ingen.
Land ä e,
Bü ge meis e
und
Regie ungsp äsi-
den en
un e s ü z en
nach
bes en
K ä en
solche
Einwande ungs-
me hoden
und
sabo ie en
in
ielen
Fällen
Ausweisungsansinnen
de
anzösischen
Behö den.
Massen anspo e
konn en
au
diese
Weise
alle dings
nich
eingeschleus
we den.
Zwa
gab
es
in
Hessen-P alz
und
Rheinland-Hessen-Nassau
Flüch lingskommissa e.
Diese
Diens -
s ellen
beschä ig en
sich
abe
nu
mi
Planungsau gaben
ü
die
Zu-
kun
-
auße
ein
paa
Fällen
de
Rech sbe a ung
und
des
ü so ge i-
schen
Eing i s.
Die
Exis enz
de
Flüch linge
allein
schien
de
anzösischen
Mili ä -
egie ung
schon
so iel
poli ischen
Kon lik s o
in
die
Zone
hinein-
zu agen,
daß
die
Ve an wo lichen
alles
e such en,
das
Dasein
de
Flüch linge
zu
kaschie en:
Noch
bis
1948
kann e
die
anzösische
Ge-
se zessp ache
nu
den
Namen
"pe sonnes
deplacees"
ode
"popula ion
deplacee"
auch
ü
die
d
eu
s
ehe
n
Flüch linge.
Die
Fachausd ücke,
die
deu sche
Behö den
den
Flüch lingen
zulegen
du en,
wa en
47
De
igo ose
Paßzwang
bis
He bs
1948
wa
ein
wi ksames
Mi el,
um
die
anzösische
Zone
abzu iegeln.
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36
Rheinland-P alz
und
die
FIÜlCh lingsau nahme
üb igens
die
gleichen
wie
in
de
Sowje 'zone:
Man
sp ach
allen alls
on
Neusiedle n,
Umsiedle n
ode
E akuie en.
Flüch linge
du en
als
G uppe
nich
in
E scheinung
e en.
Diese
Regel
wa
auch
noch
die
Auswe ung
de
Vo~kszählung
",on 1946
un e wo en,
die
in
de
anzösischen
Zone
nich
on
deu schen
Diens s ellen,
sonde n
on
einem
anzösischen
s a is ischen
Diens
in
Kons anz
e ledig
wu de.
Es
is
schwe ,
die
eingesicke en
"Illegalen"
zahlenmäßig
zu
e assen.
Rechne
man
on
den
am
1. 1.
1950
( o
de
Umsiedlung)
ausgewiesenen
88000
Ve iebenen
die
Wes e iebenen
und
Saa lände 4
8,
die
noch
o
dem
Augus
1945
Gekommenen
und
die
"legal"
Zugezogenen
ab,
dann
dü e
die
Zahl
on
e wa
30000
eingesicke en
Ve iebenen
(in
5
Jah en)
nich
zu
nied ig
geg i en
sein
(Tabelle
3).
11.
Umsiedlungspläne
-
Umsiedlungsplanung?
1.
Kamp
um
Kompe enzen
Die
E ich ung
eine
Landes egie ung
1947
ände e
nich s
an
de
Abschnü ung
de
anzösischen
Zone;
denn
die
Vel'Ol'dnung
N .95
des
anzösischen
Mili ä gou e neu s
zähl e
die
age
de
"Wande ungs-
bewegungen
und
de
pel'sonnes
deplacees"
neben
de
Wiede gu -
machung,
den
Repa a ionen
und
de
Ab üs ung
zu
de
VOl'behal s-
gese zgebung
de
Besa zungsmach
49•
So
du e
de
Land ag
kein
Flüch lingsgese z,
wie
es
om
Land ags-"Hil sausschuß.
ü
zugewan-
de e
Pe sonen
50
"
bean ag
wo den
wa ,
e abschieden
51
•
E s
'zwei
Jah e
spä e ,
im
Augus
1949,
konn e
ein
Landesgese z
"übe
die
Be-
euung
de
Flüch linge"
beschlossen
we den
52
•
2.
Eine
"So o maßnahme"
Am
13.
Mai
1949
endlich
du e
eine
in e minis e ielle
Flüch lings-
kon e enz
i~
Rheinland-P alz
s a inden.
Gene al
König,
de
Mili ä -
gou e neu ,
ha e
die
Au nahme
on
300000
Flüch lingen
in
die
an-
zösische
Zone
ges a e .
Aus
den
300 000
wu den
nach
nähe en
Ge-
sp ächen
schließlich 120 000,
da on
60
00053
ü
Rheinland-P alz.
Dann
48
Die
Legalisie ung
on
Wes e iebenen
mach e
keine
Mühe.
49
Jou nal
O iciel
Baden-Baden
1947,
S.
783.
De
anzösische
Tex
diese
O donnance
No.
95
i~
noch
en schiedene :
A .
2:
"Son
exclus
de
la
compe-
ence
legisla i e
des
Lände
e
ese es
au
commandemen -en-che
F an!;ais
en
Allemagne
les
domaines
sui an es:
...
2.
deplacemen s
de
popula ion
e
pe sonnes
deplacees."
50
Zugewande
bedeu e
h i e
I'
eingewande .
51
Auch
die
Teilnahme
an
de
Flüch lingskon e enz
nach
de
Münchene
Minis e kon e enz
om
6.-8.
Juni
1947
wa
nich
ges a e .
52
Landes lüch lingsgese z
om
17.
8.
1949, GuVoBl., I,
3.
Jah gang,
N .46.
53
Am liche
Expe en
haben
auch
spä e
noch
60
000
Flüch linge
als
maxi-
male
Au nahme ähigkei
on
Rheinland-P alz
bezeichne .
Angenommen,
die
Expe en
hä en
diese
60
000
zusä zlich
zu
den
damals
75
000
be ei s
im
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Die
heinland-p älzische
Umsiedlungspoli ik
37
soll en
als
"So o maßnahme"
15000
Umsiedle
au genommen
we den.
Au genommen
wu den
a sächlich
im
Jah e
1949
einhunde und ie
Umsiedle .
3.
Die
Bundesumsiedlung
Nach
E ich ung
des
Bonne
Bundes
e ging
die
e s e
Bundesumsied-
lungs e o dnung
nach
A .
119
des
Banne
G undgese zes
om
29. 11.
1949
54
•
Sie
be uh e
unmi elba
au
einem
Vo s oß
des
Landes
Schles-
wig-Hols ein
(Wi düne
Absp ache),
das
die
Umsiedlung
on
600000
Menschen
im
Bundesgebie
e lang e.
In
de
Folge
wu den
noch
meh e e
Gese ze
und
Rech s e o dnungen
e lassen,
nachdem
au
G und
des
Bundes agsbeschlusses
om
4.
Mai
1950
ein
Umsiedlungsp og amm
au ges ell
wo den
wa .
915000
Ve iebene
wa en
bis
Ende
1955
umzusiedeln.
Zwischen
1949
55
und
1953
56
ha
Rheinland-P alz
aus
diesem
Bundesumsiedlungs-
p og amm
111340
Umsiedle
e hal en
(Tabelle
6).
Bis
Ende
Juli
1954
wa
die
Zahl
de
Umsiedle
au
112500
gewachsen:
36500
kamen
aus
Baye n,
32 300
aus
Niede sachsen
und
43 700
aus
,Schleswig-Hols ein.
In
de
ganzen
Bundes epublik
ha e
man
bis
Mi e
1954 650 000
Men-
schen
umgesiedel .
50000
meh
als
Schieswig-Hois ein
u sp ünglich
ge o de
ha e.
Bis
zum
Jah esende
1955
wuchs
die
Zahl
de
Umge-
siedel en
au
118 181.
Um
das
"Au nahmesoll"
on
121500
Menschen
zu
e üllen,
muß en
im
Jah e
1956
noch
4206
Umsiedle
au genommen
we den
57
•
Bis
zum
31.
Dezembe
1955
ha e
Rheinland-P alz
sein
"Au nahme-
soll"
zu
97,3 P o zen
e üll .
Diese
P ozen sa z
wi~d
wede
on
No d-
hein-Wes alen
(82,4 H) noch
on
Baden
...
Wü e:mbe g
(93,1
H)
e eich
(Tabelle
6).
Das
Bedenkliche
an
diesem
in
de
Rückschau
so
ha mlos
aussehenden
P og amm
wa
die
Ta sache,
daß
man
1950
noch
o
de
Au s ellung
des
Plans
om
4.
Mai
1950
on
Rheinland-P alz
die
Übe nahme
on
90000
Umsiedle n
e lang e
-
in
einem
Jah .
Auch
hie
ha
Rhein-
land-P alz
e üll .
Was
geschah?
Am
13.
Mä z
1950
begann
die
übe nahmekommission
mi
de
A bei .
Am
15.
Ap il
1950
begann
planmäßig
die
Umsiedlung.
Zwöl
Tage
zu o
wa
ein
E laß
des
Sozialminis e iums
an
die
Regie-
Lande
lebenden
Ve iebenen
au nehmen
wollen,
so
nimm
sich
diese
"maxi-
male
Au nahme ähigkei "
on
Rheinland-P alz
doch
noch
minimal
aus
gegen-
übe
den
(1955)
im
Lande
wohnenden
d.
257000
Ve iebenen
und
125000
Zugewande en;
ein
A gumen
meh
ü
die
No wendigkei
de
nachdTÜck-
liehen
Wa nung
o
all
e n
Ve suchen,
die
Be ölke ungskapazi ä
eine
indus ialisie en
Volkswi scha
zu
be echnen.
54
EGEL
1950,
N .2,
Sei e
4.
55 1949
wu den
104
Ve iebene
umgesiedel .
56
31.
Dezembe
1953.
57
Auskun
des
Sozialminis e iums
om
8
Mä z
1956.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
38
Rheinland-P alz
und
die
Flüch lingsau nahme
ungsp äsiden en
e gangen,
de
die
Ve eilung
de
Flüch linge
mi
Hil e
eines
Schlüssels
es leg e:
31,71
H
e hiel
Koblenz,
19,74
H
T ie ,
9,18
H
Mon abau ,
Rheinhessen
9,15
H
und
die
P alz
30,22 H.
Zu
welche
Gegenwa s e ne
und
Sinnlosigkei
manche
gu e
Wille
in
Äm e n
üh en
kann,
zeig
die
as
anekdo isch
anmu ende
Au -
schlüsselung
zu
Regional e eilung
on
Flüch lingen
in
Rheinland-
P alz.
In
die
damaligen
mi
iel
Fleiß
e s ell en
Schlüssel
gingen
ol-
gende
Da en
ein:
a)
Be ölke ungszahl
(k eisweise)
am
30.
Juni
1949,
b)
Anzahl
de
Gemeinden
in
den
K eisen
und
Regie ungsbezi ken,
c)
Anzahl
de
Wohnungen,
d)
Anzahl
de
Beschä ig en,
e)
Anzahl
de
A bei slosen,
)
Anzahl
de
o enen
S ellen,
g)
Anzahl
de
E weI1bspe sonen,
h)
Anzahl
de
landwi scha lichen
Be iebe,
un e gliede
in
Be-
iebe
un e
3
ha,
in
Be iebe
,"on 3
bis
un e
20
ha,
in
Be iebe
on
20
ha
und
meh ,
i)
Anzahl
de
on
de
Fü so ge
schon
be eu en
Flüch linge.
Ve häl niszahlen
wu den
e echne ,
Meßzahlen
gebilde ,
die
je
nach
Wohnungsze s ö ungsg ad,
No s andszonen-Koe izien
und
wi scha -
liche
Bedeu ung
gewich e
wu den:
S 0
e hiel
man
"s eng
wissen-
scha lich"
die
au
jeden
K eis
im
Lande
en allende
Au nahmequo e.
Dami
nich
genug:
Gleich
zwei
Ve eilungsschema a
wu den
au ge-
s ell
on
e schiedenen
Ve wal ungen:
Eines
de
beiden
wa
s a k
on
de
Vo s ellung
ge agen,
die
Flüch linge
möglichs
in
Ak i -
äumen,
also
in
de
P alz,
in
Rheinhessen,
im
Raum
N
euwied
u.
a.
ein-
zuse zen.
Au
eine
Kon e enz
de
Regie ungsp äsiden en
wu de
schließlich
eine
Einigungs o mel
e ziel ,
die
de
E laß
übe nahm.
Eine
de
damals
Ve an wo lichen
be on e
gegenübe
dem
Ve asse ,
e
habe
seLbs
ga
nich s
on
de
Schlüsselbe echnung
gehal en;
doch
die
"wissenscha lich
exak e"
Au machung
sei
auße o den lich
wi kungs-
oll
gewesen
und
hä e
le z en
Endes
einem
d ingenden
Bedü nis
de
obe en
gegenübe
den
un e en
Diens s ellen
en sp ochen:
"I gendwie
muß en
wi
uns
ja
du chse zen,
und
Sie
glauben
ga
nich ,
was
ein
S 0
wissenscha lich
e echne e
Schlüssel
in
heißen
Si zungen
ü
einen
Eind uck
hin e läß !"
G ob
gesehen
wa
de
Schlüssel
so
"elabo ie ",
daß
eine
Ve eilung
de
Umsiedle
nach
dem
Wohnungsbes and
he auskam.
Die
Wi -
scha sschwe punk e
(lies:
B ennpunk e
des
Wohnungsbeda s)
wu den
on
de
Umsiedlung
wei gehend
" e schon ".
De
Bund
s ell e
keine
Sonde mi el
ü
den
Umsiedle wohnungsbau
zu
Ve ügung,
das
wi -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
heinland-p älzische
Umsiedlungspoli ik
39
scha sschwache
Rheinland-P alz,
das
nach
de
Besa zungswillkü
5s
ge ade
seine
e
s
eno male
Bausaison
(1950!)
begann,
ha e
keine
zusä 'zlichen
Eigenmi el
ü
den
Wohnungsbau.
Was
soll e
es
un,
wenn
es so
ku z is ig
e üllen
woll e?
Es
kling
wenig
glaubwü~dig,
daß
man
die
S äd e
eizuhal en
such e
on
Flüch lingen,
um
Pla z
zu
lassen
ü
die
uckkeh willigen,
wäh end
de
K iegszei
au
das
Land
e schlagenen
E akuie en,
wie
ie
Jah e
danach
ein
Sp eche
des
Sozialminis e iums
behaup e e:
"Um
den
in
Be ach
kommenden
S äd-
en
die
Au nahme
ih e
E akuie en
zu
e leich e n,
ha
das
SOllial-
minis e ium
diese
S äd e
bei
de
im
Jah e
1950
einse zenden
Umsied-
lung
de
Heima e iebenen
nu
in
ge ingem
Maße
mi
Umsiedle n
bedach ."
"
...
als
dann
die
o lau ende
Zuwendung
on
Sowje lüch -
lingen
einse z e,
ließ
sich
die
zuguns en
de
E akuie en ück üh ung
ge o ene
Maßnahme
nich
meh au ech e hal en
59
."
Soll e
es sich
abe
um
keine
liebenswii dige
Dekla a ion
an
die
E akuie en
handeln,
dann
hä en
die
Ve an wo lichen
1950
eine
bedeu same
Fehlen schei-
dung
ge äll .
Es
is
auch
ein
Beispiel,
wie
Fehlen scheidungen
aus
dem
Ka ego ien-
Denken
e wachsen
können,
soga
aus
de
be ech ig en
So ge
en s ehen,
einen
Ausgleich
he beizu üh en,
in
diesem
Falle
die
E akuie en
den
Umsiedle n
gleichzus ellen
60•
Doch
die
F age
hieß
zu
diesem
Zei punk
ja
nich ,
Umsiedle
0
de
E akuie e,
sonde n
Umsiedle
in
die
S äd e,
an
die
A bei ooe
au
das
lache
Land,
in
die
A bei slosigkei .
Auch
damals
hä e
man
wissen
müssen,
daß
eine
Einbeziehung
de
E akuie en
in
die
Umsiedlung
58
Die
anzösische
Besa zungsmach
ha
damals
in
s a kem
Maße
Bau-
s o e
als
Repa a ionen
ausge üh .
59
S aa szei ung,
a.
a.
0.,
om
31. 1. 1954.
60
Das
Bundes-E akuie en-Gese z
om
14.
Juli
1953
b ing
die
g und-
sä zliche
Gleichs ellung
on
E akuie en
und
Heima e iebenen.
Die
E a-
kuie en
e hal en
zwa
keine
Ausweise,
we den
abe
eben alls
im
Rahmen
des
Flüch lingsumsiedlungs-P og ammes
heimge üh .
We
zwischen
dem
1.
Augus
1939
und
dem
17.
Juli
1945
seinen
Wohnsi z
e lassen
muß e
und
an
einem
ande en
O
(Zu luch so )
un e kam,
is
E akuie e ,
so e n
e
nich
o
dem
18.
Juli
1943
schon
wiede
zum
Ausgangso
zu ückgekeh
is .
Ein
Teil
de
"Rückwande e ",
die
1938/39/40
die
Wes g enze
on
Rheinland-
P alz
wegen
des
Wes wallbaues
und
de
Ve eidigungsmaßnahmen
e lassen
ha en,
abe
schon
nach
dem
F ank eich-Feldzug
do hin
zu ückkeh en
konn en,
sind
zum
Beispiel
keine
E akuie e.
1948
wu den
die
ückkeh -
willigen
heinland-p älzischen
E akuie en
au
90000
geschä z .
1950
au
35 000.
Die
Meldeak ion
ha
24000
ückkeh willige
E akuie e
es ges ell
(31.
Ok obe
1955).
Die
Rückkeh
e olg e
im
s aa lich
g.elenk en
Ve ah en
au
eiwillige
G undlage.
De
Bund
s ell
Wohnungsbaumi el
nu
ü
ÜJckkeh willige
E akuie e,
die
on
auße halb
des
Landes
kommen,
zu
Ve ügung.
Im
Rahmen
de
Flüch lingsumsiedlung
1954
wu den
aus
Hessen,
Baye n
und
Niede sachsen
auch
ca. 800
ückkeh willige
E akuie e
nach
Rheinland-P alz
geb ach .
S aa szei ung
om
20.
Dezembe
1953
und
Auskun
des
Sozialminis e iums
om
15.
No embe
1955.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
46 Rheinland-P .alz
und
die Flüch lingsau nahme
Belas ung
de
Au nahme ähigkei
on
Rheinland-P alz
nich
en sp ach
und
ih
um
so
wenige
en sp echen
konn e,
als
keine
Bundesmi el
zum
Wohnungsbau
in
den
wenigen
Wohls andsgebie en
on
Rheinland-P alz
zu
Ve ügung
s anden.
Die
einsei ige
Ände ung
des
Da ums
A bei ,
de
keine
en sp echende
Ände ung
des
Da ums
Kapi al
o ausging
ode
wenigs ens
unmi el-
ba
olg e,
muß e
in
einem
Land
ücks ändige
Wi sch.a sen wick-
lung
71
zu
besonde s
schwe wiegenden
Gleichgewich ss ö ungen
üh en,
wobei
sich
die
Anpassung
schließlich
übe
den
Menschen
ollzog,
als
dem
in
diesem
Falle
"elas ischs en
Wi scha sobjek ".
Binnen
eines
Jah es
s ieg
die
A bei slosenzahl
on
53120
au
98300
(Dezembe
1949
bis
Dezembe
1950).
Das
wa
die
höchs e
A bei slosenquo e
(11,7 H)
un e
allen
Au nahmelände n.
Be ug
de
An eil
de
Heima e ie-
benen
an
de
ATibei slosigkei
ku z
nach
Anlau en
de
Umsiedlungs-
ak ion,
am
30.6.
1950 11,2
H
( on
100
A bei slosen),
so
s ieg
e
zum
30.9.
1950
au
19,8
und
bis
zum
31. 12. 1950
au
20,0
VH72.
Weil
die
allgemeinen
Bundesmi el
zum
ö en lichen
Wohnungsbau
e spä e
be ei ges ell
wu den,
konn e
die
Bausaison
1950
nich
ein-
mal
oll
,ausgenu z
we den.
Nu
8000
Neubauwohnungen,
die
zum
Teil
e s
1951
e igges ell
wu den,
wa en
ü
Umsiedle
bes imm .
Die
Flüch linge
wu den
au
das
lache
Land
e wiesen.
Rheinland-P alz
woll e
,seinen
gu en
Willen
zeigen.
Ha e
man
es
doch
allzu
o
angeg i en,
es
wolle
keine
Flüch linge
au nehmen,
wo-
bei
man
zwischen
Besa zung
und
Bese z en
nich
wei e
un e schied
73
•
Rheinland-P alz
e üll e
seine
Au lage
-
soga
zum
Bei all
des
Bundes-
ages.
No d hein-Wes alen
dagegen
weige e
sich 1950
en schieden,
Flüch linge,
die
nich
a bei s ähig
wa en,
ode
Flüch lings
ami
I i e n
au zunehmen.
Ein
Teil
de
Ve an wo ung
ü
die
Übe belas ung
des
Landes
und
die
Fehl e eilung
de
Flüch linge
äg
de
Bund.
Wi
keh en
zu
unse e
Ausgangs age
zu ück
"F eie
Wande ung
ode
gelenk e
Umsiedlung?"
und
hal en
es ,
daß
es
sich
um
zwei
e schie-
dene
Wande ungsbewegungen
gehandel
ha ,
mi
e schiedene
Zusam-
71 "Rücks ändige Wi scha sen wicklung" gegenübe
dem
üb igen
Bundes-
gebie .
72 Die Umsiedlung
de
Heima e iebenen
in
de
Bundes epublik Deu sch-
land,
a. a.
0.,
S. 11/13.
73
Un e
welchen Schwie igkei en auch
im
eigenen
Land
eine solche
Poli ik
1950
du chgese z
we den
muß e, beweisen die olgenden Äuße ungen
on
Pe sonen, die
damals
ein poli isches
Manda
e wal e en. Ausnahmsweise
sei ges a e ,
die
Funds elle diese Zi a e zu e schweigen: "Die anzösische
Mili ä egie ung
ha
uns das Rech e kämp , daß
wi
nich die Flüch linge
nehmen
müssen, wie sie ge ade kommen!"
"Äl e e
A bei sk ä e
als
50
Jah e
kommen nich
in
F age."
"Die wi scha liche
und
gesellscha liche
S uk u
des Landes
da
in
keine
Weise
geände
we den!"
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
heinland-p älzische
Umsiedlungspoli ik
47
mense zung,
e schiedenem
Ziel
und
e schiedenem
Tempo.
Gelenk e
Umsiedlung
kann
die
eie
Wande ung
e gänzen;
sie
kann
die
eie
Wande ung
nie
e se zen.
Gelenk e
Umsiedlung
e aß
Familien,
eie
Wande ung
meis
Einzelgänge .
Gelenk e
Umsiedlung
e eich
abe
nu
ih
Ziel,
wenn
sie
sich
dem
na ü lichen
Ve eilungss eben
de
eien
Wande ung
anpaß .
Zumindes
muß
dem
gelenk en
Menschen-
s om
ein
gelenk e
Gü e s om
en sp echen!
Gelenk e
Umsiedlung
is
de
eien
Wande ung
in
de
Schnelligkei ,
das
Da um
A bei
und
dami
das
Ve häl nis
de
Wi scha sda en
zu-
einande
(die
P oduk ions unk ion)
zu
ände n,
übe legen.
Um
so
g öße
is
dann
abe
die
No wendigkei ,
die
Menschen anspo e
in
Räume
zu
lei en,
de en
Wi scha sk a
asche
Anpassung
ges a e .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Zwei e
Abschni
Die
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
Vo beme kung
Un e
zwei
Gesich spunk en
kann
die
Eingliede ung
de
Flüch linge
in
de
Wi scha
da ges ell
we den:
En wede
es
wi d
die
Eingliede-
ung
in
den
einzelnen
Wi scha sab eilungen
de
Land-
und
Fo s -
wi scha ,
de
Indus ie
und
des
Handwe ks,
des
Handels
und
Ve -
keh s
geschilde
-:-
dann
be ach e
man
in
e s e
Linie
die
A bei s-
s ä en,
die
sich
den
Flüch lingen
bes imm e
Be u s ich ungen
an-
bie en;
man
un e such
die
Eingliede ung
om
S andpunk
de
au -
nehmenden
Wi scha
aus
-
ode
abe
wi
e suchen,
das
P oblem
on
den
sozialen
G uppen
inne haLb
de
Flüch linge
he
zu
sehen;
dann
muß
man
die
Eingliede ung
de
selbs ändig
und
mi hel end
Scha enden
und
de
A bei nehme ,
gegliede
nach
A bei e n,
Ange-
s ell en
und
Beam en,
besch eiben.
Fü
diese
Me hode,
de
wi
olgen
wollen,
sp echen
olgende
G ünde:
1.
Schon
zu
Beginn
sind
wi
da on
ausgegangen,
daß
de
An-
eil
de
Flüch linge
an
de
Be ölke ung
zu
ge ing
is ,
um
wesen liche
S u:k u ände ungen
in
de
heinland-p älzischen
Wi -
scha
auszulösen.
Dahe
woll en
wi
uns
nich
übe legen,
wie
ein
Wi scha s aum
au
einen
Flüch lingszus om
eagie ,
sonde n
wie
sich
die
hinzukommenden
Flüch linge
in
die
gegebene
Wi scha
ein ügen,
wie
sie
sich
anpassen,
wo
sie
zu
inden
sind.
2.
Deshalb
dü en
wi
das
P oblem
keineswegs
allein
mengenmäßig
in
dem
Au einande wi ken
ökonomische
Gesam g ößen
beg ünde
sehen.
Vielmeh
muß
die
soziologische
G uppie ung,
die
das
Ge-
sam angebo
zusä zliche
A bei sk a
mi bes imm ,
be ücksich ig
we deni.
1 Die Au gabe
de
Eingliede ung s ell sich auch
un e
einem indi idual-
psychologischen Aspek . Schließlich
is
sie
ü
jeden einzelnen Flüch ling
ein Ak ,
de
den
Einsa z seine ganzen Pe sönlichkei e lang . Diese
F age-
s ellung geh
abe
übe
unse en
Be eich
de
Wi scha s-
und
Sozialwissen-
scha en hinaus.
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Die wi scha liche FÖl'de ung
de
Flüch linge
49
3.
Beobach en
wi
das
allmähliche
Sicheino dnen
de
Menschen-
g uppen
jeweils
VOn
dem
sozialen
S ando ,
dann
wi d
diese
Be-
ach ung
ehe
de
menschlichen
Quali ä
des
Wi scha ssubjek es
ge ech ,
als
wenn
wi
in
dem
P oduk ions ak. o
A bei
nu
den
echne ischabg enzba en
quan i izie ba en
Inpu
zu
E eichung
eines
maximalen
Ou pu
in
eine
Wi scha sb anche
ode
einem
Wi scha s aum
e blick en.
4.
Eine
solche
Bes andsau nahme
de
Eingliede ung
in
de
E we bs-
ä igkei
nach
de
sozialen
S ellung
de
Flüch linge
komm
auch
dem
Ve langen
ih e
O ganisa ionen
en gegen,
die
eine
Wiede -
he s ellung
de
al en
Sozials uk u
de
Flüch lingsbe ölke ung
o de n.
Die
Bes andsau nahme
ges a e
eine
soziale
Bilanz,
so
daß
wi
e kennen
können,
inwiewei
de
Flüch ling
seine
ühe e
soziale
S ellung
zu ücke obe
ha .
So
allein
wi d
auch
de
Ve -
gleich
mi
de
Sozials uk u
de
einheimischen
Be ölke ung
mög-
lich,
au
dem
die
"Pa i ä s .o de ungen"
des
Bundes e iebenen-
gese zes
be uhen
2•
5.
Ausschlaggebend
ü
die
Wahl
unse e
Me hode
is
die
Möglichkei ,
in
genügendem
Maße
s a is ische
Un e lagen
ü
unse e
Aussagen
zu
e hal en.
Dies
is
ü
eine
Be ach ung
nach
sozialen
G uppen
ein ache
und
ehe
möglich
als
ü
eine
Un e suchung
nach
ein-
zelnen
Wi scha sbe eichen.
In
den
anschließenden
Kapi eln
wi d
de
A bei sma k
als
ein
Ganzes
behandel .
Lediglich
die
Eingliede ung
de
im
ö en lichen
Diens
S ehenden
wi d
gesonde
un e such .
Bei
den
Selbs ändigen
alle dings
ziehen
wi
eine
scha e
T ennungslinie
zwischen
de
Landwi scha
und
de
gewe blichen
Wi scha ,
weil
do
die
Übe legungen
beim
Au bau
de
P oduk ionss ä en
und
zu
Exis enzsiche ung
allzu
e -
schieden
sind.
Be o
wi
uns
abe
diesem
Teil
de
Un e suchung
zuwenden,
möcl1-
en
wi
o g ei end
und
zusammen assend
un e
dem
Ti el
"Die
wi -
scha spoli ische
Fö de ung
de
Flüch linge"
alle
b
es
.0 n
de
e n
Maß-
nahmen
de
heinland-p älzischen
Wi scha spoli ik
bei
de
Flüch -
lingseingliede ung
da s ellen
und
au
die
eingehende
E ö e ung
diese
Maßnahmen
in
den
olgenden
Kapi eln
e weisen.
A. Die
wi scha spoli ische
Fö de ung
de
Flüch linge
Was
ha
Rheinland-P alz
mi
den
Einwande e n
ange angen,
muß
man
sich
agen,
wenn
man
nun
den
P oblemk eis
"Umsiedlung
und
Au nahme"
e läß
und
sich
dem
P ozeß
de
Eingliede ung
zuwende :
Eine
E s e
Hil e, -
No s ands ü so ge
-die ech liche
Gleichs ellung
2 Aus bes imm en G ünden haben
wi
diese Fo de ung nich ü wi klich-
kei snah gehal en.
4
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
50 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
mi
den
Einheimischen
und
wi scha liche
Fö de ung
zu
Angleichung
de
S a chancen
sind
die
Mi el
eine
solchen
Eingliede ungspoli ik.
Das
heinland-p älzische
Flüch lingsgese z
3
besch änk
sich
in
seinen
Ke nsä zen
au
das
sachlich
No wendige,
e o dne e
die
ech liche
Gleichs ellung
und
p oklamie e
eine
wi scha spoli ische
Fö de ung.
Flüch linge
muß en
be eu ,
du en
abe
nich
b e
o
zug
we den.
Das
Gese z
un e schied
sich
o eilha
on
den
u opischen
Pa i ä s-
deklama ionen
de
Bundeslegisla i e
4•
Zum
Teil
ha e
das
im
Augus
1949
e abschiede e
Gese z
den
Cha ak e
eines
Gese zes
zu
E s en
Hil e,
Wohn aum
muß e
" eigemach "
we den.
Die
Flüch linge
wu -
den
in
eine
p i ilegie e
Ka ego ie
de
Wohnungsnach agenden
einge-
s u .
Be o zug
soll en
sie
B€ikleidungs-,
Geb auchs-
und
Ein ich ungs-
gegens ände
e hal en.
Man
wa
on
den
Flüch lingspa ag aphen
an-
de e
Lände
beein luß ,
die
d.o
in
den
Jah en
1946-1948
be ech ig ,
1949/50
in
Rheinland-P alz
abe
übe lüssig
wa en.
S a en
d oh en
unwilligen
Haushe en,
die
wie
jede
lande e
Bü ge
zu
"Ges ellung
on
Wohn aum
und
Haus a "
gezwungen
we den
konn en.
Bei
diese
einmaligen
Gese zesini ia i e
blieb
es.
Spä e
wu den
Gese ze
und
Ve o dnungen
des
Zwei-Zonen-Wi scha s a es
und
des
Bundes
übe -
nommen.
In
welchem
Wi scha sbe eich,
bei
de
Eingliede ung
welche
Be-
ölke ungsg uppe
ha
nun
Rheinland-P alz
eine
eigene
wi scha s-
poli ische
Konzep ion
en wickel
und
in
E gänzung,
E läu e ung
und
Anwendung
de
Bundesgese ze
auch
e wi klich ?
In
dem
Kapi el
"Die
heinland-p älzische
Beschä igungspoli ik"5
wi d
die
ü
den
ganzen
Bund
wegweisende
Maßnahme,
A bei spla z-
da lehen
auch
an
ein
he
i m i s
ehe
Un e nehmen
zu
e mi eln,
e -
ö e .
Diese
Poli ik
ging
on
de
Vo ausse zung
aus"
daß
bes ehende
A bei ss ä en
zu
e wei e n
billige
is ,
als
neue
au zubauen.
Ebenso
o bildlich
ü
die
üb igen
Bundeslände
wa
de
ühzei ige
Ve such,
die
p i a e
Ini ia i e
im
Wohnungsbau
("Die
heinland-p älzische
Woh-
nungsba'llpoli ik
6
")
zu
begüns igen:
ei inanzie e
Wohnungen
wu den
be ei s
1949
aus
dem
Mie ens opp
und
de
adminis a i en
Wohnungs-
lenkung
en lassen.
Im
sozialen
Wohnungsbau
wu den
höhe e
Rich sa z-
mie en
genehmig ,
um
höhe e
e s s ellige
Beleihungen
zu
e lauben.
Dagegen
wu de
de
Schwe punk wohnungsbau
in
den
Mi el-
und
G oßs äd en
des
Landes
ungenügend
(und
zu
spä
e s )
mi
Landes-
ni ein
un e s ü z .
Diese
ei
gen
eLandespoli ik
mi
nega i em
Vo -
3 Landesgese z
übe
die Be euung
de
Flüch linge (Landes lüch lings-
gese z) om
17.
Augus
1949,
GuVOBl.,
1.
3.
Jah gang, N .
46.
4 Siehe
das
Bundes e iebenengese z (BVFG), om
19.
Mai
1953,
BGBL I,
S.
20.1.
5 Siehe un en,
B.
11.,
Sei e
78.
6 Siehe un en,
B.
IH.,
Sei e
83.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die wi scha liche
Fö de ung
de
Flüch linge 51
zeichen
olg e
alle dings
zum
Teil
aus
de
besch änk en
inanziellen
Bewegungs eihei
on
Rheinland-P alz.
Das
Kapi el
"Ve iebene
im
ö en lichen
Diens "7
zeig ,
wie
das
Land
als
A bei gebe
be ei
wa ,
das,
was
es
seinen
Bü ge n
als
Ge-
se zgebe
be iehl ,
auch
selbs
zu
un:
Flüch linge
au zunehmen.
Das
Kapi el
"Die
heinland-p älzische
Siedlungspoli ik"8
is
wi -
scha spoli isch
besonde s
an egend,
weil
es
den
iel äl igen
Maß-
nahmen
des
Landes
zu
Eingliede ung
de
Flüch lingsbaue n
nachgeh :
Ge ade
in
de
Landwi scha
is
ö en liche
Be a ung
und
ö en liche
Eing i
nich
zu
umgehen.
De
P oduk ions ak o
Acke boden
is
iel
zu
knapp,
da
nu
beg enz
(Neusiedlung)
p oduzie ba ,
und
auch
de
Ma k
landwi scha liche
Be iebe
(Ho übe nahme)
is
iel
zu
eng,
als
daß
man
lediglich
mi
K edi en
ode
Sub en ionen
dem
Flüch ling
schon
einen
Ho
e scha en
könn e.
Von
eine
Boden e o m
in
einem
Kleinbaue nland
wa
wenig
zu
e wa en.
So
ich e e
sich
die
Ini ia i e
des
Landes
haup sächlich
au
die
Rodungssiedlung.
De
hohe
Au wand
ü
Rodungssiedlung
s imm
alle dings
bedenklich.
Beispiele
we den
unse e
Behaup ung
beweisen.
Die
sei
1954
o he sch-ende
P axis,
auch
die
Kleinsiedlung
s ä ke
zu
p legen,
is
zu
beg üßen.
Hie
olg e
Rheinland-P alz
dem
Vo bild
on
Hessen
und
Baden-Wü embe g.
Die
Konku enz
wi scha spoli ische
Ziele
kann
einp ägsam
am
Bei-
spiel
de
Flüch lingssiedlung
und
de
Flu be einigung
da ges ell
we den.
Die
Flu be einigung
scha
einen
Siedlungsbeda
ü
ein-
he
im
i s
ehe
Aussiedle .
Wie
läß
sich
diese
Beda
mi
de
Flüch -
lingssiedlung
e einba en?
Nun
bliebe
noch
die
Wi scha spoli ik
des
Landes
zu
Eingliede ung
de
selbs ändigen
Flüch linge
in
die
gewe bliche
Wi scha
zu
schil-
de n.
Bewuß
wu de
au
ein
Kapi el
"Die
heinland-p älzische
Ein-
gliede ungspoli ik
in
de
gewe blichen
Wi scha "
e zich e .
Ein ach,
weil
es
eine
solche
Poli ik
eigene
heinland-p älzische
P ägung
nich
gab.
Eine
U sache
da ü
is
die
beg enz e
Finanzk a
des
Landes.
Zusä zlich-e
Landesmi el
in
g öße em
Um ange
ü
die
Flüch lings-
un e nehmen
wa en
nich
o handen.
Wo
das
Geld
als
mäch iges
Ein-
gliede ungsmi el
de
Wi scha
ehl e,
konn e
sich
nu
schwe
eine
eigene
wi scha spoli ische
Konzep ion
en wickeln.
Rheinland-P alz
e mi el e
K edi e
des
Bundes,
des
ERP-
und
des
Las enausgleichs-
onds.
O dnungspoli isch
is
als
heinland-p älzische
"Eigenleis ung"
im
nega i en
Sinne
die
Au ech e hal ung
de
We bewe bssch anken
in
Handel
und
Handwe k
zu
we en.
Im
Gegensa z
zu
den
Lände n
de
ame ikanischen
Zone
übe nahm
man
wei gehend
die
VOl"'k iegsgese z-
7 Siehe un en, B. IV., Sei e 89.
8 Siehe un en,
C.
I.,
Sei e
93.
4'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
52
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
gebung.
Das
Handwe ksgese z
on
1949
e lang e
den
g oßen
Be-
ähigungsnachweis
und
leg e
die
Zulassungsen scheidung
zum
Hand-
wel1k
in
die
Hände
de
Handwe kskamme n.
Das
"Gese z
zum
Schu ze
des
Einzelhandels"
om
12.
Mai
1933
und
seine
"Bedü nisp ü ung"
gal
wei e
9•
Die
Chance,
selbs ändig
wi scha ende
Neubü ge
nich
nu
aus
sozialpoli ischen
G ünden
zu
ö de n,
sie
nich
nu
als
In-
es o en
zu
beg üßen,
weil
sie
Gü e angebo
und
Beschä igung
meh-
en,
sonde n
aus
den
Flüch lingen
wich ige
Wegbe ei e
ech en
We -
bewe bs
zu
machen,
wu de
leide
nich
genu z .
Die
Bedeu ung
de
gewe blichen
Neubü ge un e nehmen
und
de
ö en liche
Finanzie ungs-
au wand in
Rheinland-P alz
we den
in
meh e en
Kapi eln
lO
un e -
such .
An
Hand
eine
Analyse
de
"Insol enzg ünde
bei
Ve iebenen-
un e nehmen"
e suchen
wi
schließlich
aus
dem
Ve sagen
manche
Ve iebenenun e nehmen
ypische
Mängel
de
neu
hinzugekommenen
Un e nehmen
zu
e kennen.
B. Die A bei nehme
1.
A bei sma k
1.
Das
A bei sangebo
de
Flüch linge
Das
A bei sangebo
de
Flüch linge
wi d
du ch
olgende
objek i e
Eigenscha en
gekennzeichne
ll
:
a)
Die
Al e ss uk u
de
Ve iebenen
und
Zuwande e
is
güns ige
als
die
de
Einheimischen.
b)
Auch
die
Ve ände ung
de
Sexualp opo ion
zeig
den
Zuwachs
an
im
e we bsk ä igen
Al e
s ehenden
Männe n.
c)
De
höhe e
An eil
de
L e d i
gen
bedeu e
eine
g öße e
Mobili ä
de
Ve iebenen-
und
Zugewande en-A bei sk a .
d)
Die
E we bsquo e
de
Ve iebenen
gegenübe
den
Einheimischen
is
deshalb
nied ige ,
weil
sie
die
Schwie igkei
de
e iebenen
Land-
wi e
wide spiegel ,
sich
selbs ändig
zu
machen,
und
im
gleichen
Maße
Ausd uck:
de
ge inge en
Chance
is ,
als
mi hel end
in
bäue lichen
Be-
ieben
ä ig
zu sein.
Diese
le z e
G und
o
allem
zeig
die
besonde e
Belas ung
de
weiblichen
Ve iebenen.
En sp echend
bleib
die
E -
we bsquo e
de
männlichen
Ve iebenen
gegenübe
den
männlichen
Einheimischen
längs
nich
so s a ik zu ück:. 1950
wu de
die
E we bs-
8
Sei
einige
Zei
we den
in
Auslegung
des
A ikels
12
des
G undgese zes
das
Bedü nis
nich
meh ,
wohl
abe
die
aus eichende
Sachkunde
und
die
pe sönliche
Zu e lässigkei
gep ü .
10
Siehe
un en
C. H,
3.
bis 8.,
insbesonde e
die
Kapi el:
"Die
Flüch lings-
indus ie",
"De
Flüch lingshandwe ke ",
"De
ö en liche
Finanzie ungs-
au wand",
Sei e
J:23
.
11 Vgl.
auch
E s e
Abschni ,
Sei e
29 .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
A bei nehme
53
quo e
de
heima e iebenen
Be ölke ung
in
Rheinland-P alz
au
42,3
H
de
Wohnbe ölke ung
e echne .
Dami
lieg
sie
nu
wenig
un e
de
E we bsquo e
eines
hochindus ialisie en
Landes
wie
No d-
hein-Wes alen
(43,5 H). Die
Zuwande e
haben
in
den
e gangenen
J,ah en
eine
meis
noch
höhe e
E we bsquo e
e zieW
2•
Eine
übe -
schlägige
Schä zung
wü de
d um
Mi e
1955
ü
Rheinland-P alz
bei
und
382000
Heima e iebenen
und
Zuwande e n
13
zu
eine
Zahl
on
e wa
150000
bis
160000
E
w
e
b
s
su
eh
end
engelangen,
wenn
wi
da on
ausgehen
dü en,
daß
die
E we bsquo e
on
e wa
40
H
auch
j'e z
noch
Gül igkei
ha ,
was
zumal
die
E we bsquo e
un e
den
T anspo umsiedle n
on
1950
bis
zum
30.
Juni
1953
bes ä ig
ha .
1950
wa en
on
den
heima e iebenen
E we :bspe sonen
88
H
A bei -
nehme .
Mi hel ende
und
Selbs ändige
eil en
sich
in
die
es lichen
12 H.
Un e
de
Vo ausse zung,
diese
Quo e
habe
sich
nich
wesen -
lich
geände
und
die
Zahl
selbs ändig
Scha ende
und
Mi hel ende
liege
un e
15
H,
eine
du chaus
ealis ische
Annahme
o z
de
in-
zwischen
wei gehenden
Fö de ung
selbs ändige
Exis enzen,
können
wi
den
A bei nehme an eil
zu
e wa
128000
Menschen
schä zen
14
•
Die
Landesa bei säm e
Rheinland-Hessen-Nassau
und
P alz
ha en
am
31.
Mä z
1955
69544
heima e iebene
und
aus
de
Sowje ~one
ge lüch e e
Beschä ig e
e aß ,
zu
denen
noch
11455
aI1bei slose
Ve -
iebene
und
Sowje zonen-Flüch linge
Z'U
zählen
sind
15
:
Zusammen-
ge aß
sind
das
und
81000
unselbs ändig
e we bs ä ige
Flüch linge.
Wo
be inden
sich
die
ande en
47000,
die
gegenübe
unse e
Schä zung
on
128000
noch
ehlen
16
?
Zunächs ,
so
genau
die
Angaben
de
A bei s-
losen-Zahlen
sind
-
melde
sich doch
wegen
de
Un e s ü zung
as
jede
E we bslose
an
-,
so
unp äzise
sind
die
Angaben
de
Beschä -
ig en-Zahlen
17
•
Die
Zahl
de
a sächlich
i gendwo
beschä ig en,
abe
in
den
Ka eien
nich
e aß en
A bei sk ä e
wi d
um
10-20
H
höhe
liegen.
Ge ade
in
Ag a gebie en
und
in
einem
Lande,
das
den
Ansp uch
e heben
kann,
das
Land
de
Kleinbe iebe
zu
sein,
is
diese
Zahl
nich
12
übe
60
H
nach
E hebungen
in
Wes be line
No au nahmelage n.
13
30.
Juni
1955.
14
Die
Ungnauigkei
de
Schä zung
muß
in
Kau
genommen
we den,
da
wi
übe
keine
neuen
Un e lagen
sei
1950
e ügen,
die
e s
eine
nächs e
Be u szählung
zu
Ve ügung
s ellen
wü de.
15
Auskun
de
Landesa bei säm e
Rheinland-Hessen-Nassau
und
P alz
om
31.
Ok obe
1955
und
A bei s-
und
Sozials a is ische
Mi eilungen,
N .
4,
6.
Jah gang,
Bonn
1955, S. 167.
16
Füh
man
diesen
Ve gleich
zu
einem
ühe en
Te min
du ch,
zum
Beispiel
30.
Juni
1954,
e gib
sich
eine
ähnlich
hohe
Di e enz.
17
In
de
A bei s e wal ung
wi d
da übe
ges i en,
ob
die
Beschä i-
gungss a is ik
auszubauen
ode
au zugeben
is .
Die
Fes s ellung
de
Flüch -
lingsbeschä ig enzahlen
Wll'I'"de
bis
zu
Ausgabe
on
Ve iebenenausweisen
au geschoben.
Deshalb
auch
e schiedene
Ve gleichsda en
unse e
Schä zung,
30.
Juni
1955
und
31.
Mä z
1955.
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54
Eingliede ung
de
FlüclJ. linge
nach,de
sozialen
S ellung
zu
hoch
geg i en,
Eine
um
diese
Quo e
be ich ig e
Schä zung
e höh
das
wi ksame
Angebo
an
unselbs ändigen
E we bspe sonen
au
as
90
000.
Selbs
wenn
diese
P ozen sa z
zu
hoch
geschä z
wä e,
läß
sich
diese
Un e schied
wie
auch
die
noch
nich
be ücksich ig e
Di e enz
de
es lichen
30
000
Flüch linge
dadu ch
e klä en,
daß
unse e
Schä zung
au
de
s a is ischen
Flüch lingsde ini ion
be uh ,
in
den
Ka eien
de
A bei säm e
die
Flüch linge
abe
nu
gemäß
dem
Besi z
on
Flüch -
lingsausweisen
e aß
we den;
bei
Sowje wnenzuwande e n
genüg
in
ielen
Fällen
de
P axis
alle dings
die
Behaup ung,
"sie
seien
Flüch -
linge",
au
daß
sie
ka eimäßigals
Flüch linge
bezeichne
we den.
Unse e
Schä zung,
wonach
128 000
aus
dem
K eis
de
e iebenen
und
zugew.ande en
Be ölke ung
heu e
ih e
E we bsk a
au
dem
A bei s-
ma k
anbie en,
dü e
zu e lässig
sein.
e) 1950
ha
man
in
Rheinland-P alz
au
eine
Auszählung
de
heima -
e iebenen
E we bspe sonen
nach
Be u en
e zich e .
So
sind
wi
au
eine
Gliede ung
1ediglich
nach
Be u so dnungen
angewiesen.
Nach-
dem
die
F agebogen
zu
den
An ägen
au
Ve iebenenausweise
noch
nich
ausgewe e
sind,
lassen
sich
leide
noch
keine
gena'llen
Aussagen
übe
die
Be u szugehö igkei
o
de
Ve eibung
machen.
Fü
unse e
Be ach ung
genüg
es,
au
einige
wenige
wich ige
Un e -
schiede
in
dem
Angebo
de
A bei sk a
on
de
Flüch lingsbe ölke-
ung
gegenübe
den
Einheimischen
au mel'ksam
ZU
machen.
Im
Jah e
1950
ha
das
S a is ische
Bundesam
bei
eine
schon
oben
zi ie en
Schä zung
die
Be u szugehö igkei
de
Os e iebenen
o
de
Ve -
eibung
es ges ell :
38,6
H
wa en
in
de
Land-
und
Fo s wi scha
ä ig,
32,2
H
in
Indus ie
und
Handwel'k,
19,3
H
a bei e en
im
Handel
und
Ve keh
und
9,9
H
zähl en
sich
zu
sons igen
Be u en
(Ve wal-
ungs-,
Geis es-
und
Rech sleben,
Haushal sbe u e,
unbes imm e
Be-
u e).
Zum
Ve gleich:
1950
wa en
on
de
Gesam be ölkel'ung
Rhein-
land-P alz
36,1
H
in
de
Land-
und
Fo s wi scha ,
35
H
in
Indus ie
und
Handwe k,
8,3
H
in
Handel,
Geld e keh
und
Ve siche ung
und
5,4
H
im
Ve keh swesen
ä ig.
14
H
de
Be ölke ung
zähl en
sich
zum
ö en lichen
Diens
bzw.
zu
den
Diens leis ungsbe u en
und
1,2
H
ha en
eine
unbes imm e
Be u szugehö igkei
angegeben.
Von
den
zwischen
dem
1.
1.
1950
bis
30.
6.
1953
nach
Rheinland-P alz
umge-
siedel en
Ve iebenen
in
T anspo en
gehö en
15,4
H
zu
Land-
und
Fo s wi scha ,
44,1
H
gaben
indus ielle,
handwe kliche
und
ech-
nische
Be u e
:an. 13,3
H
kamen
aus
Handel
und
Ve keh ,
Ve wal ung
und
dem
Rech swesen.
In
den
Be u en
de
Haushal s-,
Gesundhei s-
und
Volksp lege
s anden
9,8 H,
wäh end
nu
0,8 H.
in
ih e
be u -
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die A bei nehme
55
lichen
Tä igkei
sich
zum
Geis es-
und
Kuns leben
echne en.
16,6
H
de
Umsiedle
wa en
Be u s ä ige
mi
unbes imm em
Be u
l8
•
De
Be u ss uk u e gleich
zwischen
Einheimischen
(Gesam be öl-
ke ung)
und
T anspo umsiedle n
zeig
zum
Teil
eine
En sp echung,
zum
Teil
die
E gänzungs ähigkei
de
Be u sschich ungen.
De
ge-
inge e
An eil
on
in
de
Land-
und
Fo s wi scha
Tä igen
un e
den
Umsiedle n
e leich e
die
Eingliede ung
in
einem
Kleinbaue n-
land,
wo
die
Möglichkei en
zu
Landsiedlung
beg enz
sind.
De
hohe
An eil
on
Be u s ä igen
mi
unbes imm em
Be u
an
de
Gesam hei
de
T anspo umsiedle
dü e
eilweise
au
ungenügende
s a is ische
E assung
zu ückzu üh en
sein.
In
diesem
hohen
An eil
spiegel
sich
abe
auch
die
Deklassie ung
de
Flüch linge
(zumal
in
den
Flüch lings-
au anglände n),
die
in
Ausweich-
und
Hil sbe u e
ged äng
wu den.
Die
Un e b ingung
solche
A bei sk ä e
is
na u gemäß
in
einem
s äl1ke
indus ialisie en
Lande
leich e
als
in
Rheinland-P alz.
)
Da
die
Ve iebenen
1950
zu
88
P ozen
als
A bei nehme
ä ig
wa en,
e gib
sich
auch
aus
de
Wi scha sb anchenzugehö igkei
ein
Hinweis
au
die
Be u ss uk u .
(Tabelle 13).
Au allend
sind
die
s a ken
Abweichungen
zwischen
de
E we bss uk u
on
Rheinland-
P alz
(Gesam be ölke ung)
und
de
E we bss uk u
de
Heima e -
iebenen
in
de
Landwi scha
und
im
ö en lichen
Diens .
Au schluß-
eich
sind
auch
die
Un e schiede,
die
sich
zwischen
de
S uk u
de
heima e iebenen
E we bs ä igen
in
Rheinland-P alz
und
de jenigen
de
gleichen
G uppe
im
Bundesgebie
e geben.
Wi
s ellen
eine
An-
nähe ung
de
S uk u
de
Heima e iebenen
an
das
Wi scha s-
ge üge
de
einheimischen
Be ölke ung
in
Rheinland-P alz
es
(Tabelle
13).
Ganz
abgesehen
on
dem
na ü lichen
Anpassungs o gang,
handel
es
sich
hie
um
die
Wi kung
de
Auslesepoli ik
de
Au nahme-
kommissionen.
Ha en
doch
ih e
Mi gliede
nich
nu
eine
Vo s ellung
on
de
heinland-p älzischen
Wi scha ss uk u ,
sonde n
sie
b ach en
auch
einen
Plan
de
o enen
S ellen
mi
sich.
Die
S a is ik
schein
den
E olg
diese
Auslesepoli ik
de
e s en
Umsiedlungsjah e
zu
bes ä igen.
De
s a ke
An eil
de
Ve iebenen
im
Bau-,
Ausba'll-
und
Bauhil s-
gewe be
dü e
eben alls
in
dieses
Bild
einzuo dnen
sein,
da
man
die
No wendigkei
eine
wachsenden
Bese zung
des
Baugewe bes
absehen
~onn e.
Im
üb igen
is
die
pa allele
S uk u
de
heima e iebenen
E we bsbe ölke ung
gegenübe
den
Einheimischen
in
Rheinland-P alz
e s aunlich.
Die
Au gliede ung
de
heima e iebenen
E we bs ä igen
nach
dem
Geschlech
läß
e kennen
19
,
daß
in
de
Land-
und
Fo s wi scha
18 S a is isches
Jah buch
1954,
a. a.
0.,
Sei e
72.
Diese Be agung
wa en
34
578 Umsiedle un e wo en.
19 S a is ik on Rheinland-P alz, Band 18, a. a.
0.,
S. 135
.
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62
Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
mi
dem
Be ölke ungsan eil
de
Ve iebenen
on
7,5
VH33,
dann
be-
inden
sich
nu
die
Be u s ä igen
im
Baugewe be
und
-
beinahe
--
de
Diens leis ungen
übe
"pa i".
Und
im
le z en
Falle
is
das
noch
den
Ve iebenen auen
und
ih e
ökon<lmischen
Zwangslage,
die
sie
hauswi scha liche
Be u e
annehmen
läß ,
zu
danken.
Nu
14021
Beschä ig e,
die
den
S a us
eines
Sowje zonen lüch lings
ausweisen
können
-
ode
behaup en
-,
und
dahe
on
de
A bei s-
e wal ung
e aß
we den,
s ehen
eine
geschä z en
Zahl
on
e wa
50 000
Beschä ig en,
die
nun
de
zug
e w a n
de
e
Be ölke ungs eil
a sächlich
s ell ,
gegenübe :
so
be äg
auch
de
P ozen sa z
de
Zu-
wande e
an
de
Be ölke ung
3,5
33
,
wohingegen
die
ausgewiesenen
beschä ig en
Sowje zonen lüch linge
nu
1,5
H
de
A bei nehme
da s ellen.
Wah lich
'kann
au
solchen
s a is ischen
Di e enzen
keine
Pa i ä spoli ik
au gebau
we den.
Imme hin
lassen
sich
aus
den
Abweichungen
on
dem
Du chschni s-
we
1,5
in
den
einzelnen
B anchen
Schluß olge ungen
übe
das
un e -
schiedliche
Ausmaß
de
Beschä igung
on
Sowje zonen lüch lingen
ziehen
(Tahelle
16).
Au ällig
is
de
An eil
in
de
Landwi scha ,
wo
die
Quo e
doppel
so
hoch
is
wie
de
du chschni liche
An eil.
Die
Landwi scha
bo
in
ielen
Fällen
e s e
Zu luch
ü
zahl eiche
junge
A bei sk ä e
Mi el-
deu schlands,
die
in
Wes deu schland
Fuß
zu
assen
such en,
dabei
o
keine
A bei
zu ücksch eck en, diese
Tä igkei
in
de
Landwi -
scha
alle dings
nu
als
Du chgangss a ion
ü
spä e en
Be u swechsel
und
Au s ieg
au aß en.
Auch
bei
diese
G uppe
sind
die
An eile
an
de
Beschä ig enzahl
de
Zuwande e ,
die
die
einzelnen
Wi scha s-
ab eilungen
ü
sich buchen,
wiede
au schluß eich:
Nahezu
zehn
P ozen
beschä ig e
Sowje zonen lüch linge
wa en
Landa bei e .
Un e
den
Ve iebenen
wa en
es
nu
6
H
und
in
de
Gesam be ölke ung
nu
5
H
de
Beschä ig en.
Im
Bauwesen
blieben
die
Sowje zonen-
lüch linge
mi
18
H
knapp
un e
dem
An eil
de
Ve iebenen.
In
absolu en
Zahlen
sind
die
im
Bauwesen
ä igen
Sowje z<lnen lüch -
linge
die
s ä ks e
G uppe.
Angesich s
de
g oß.en
Gesam zahl
de
in
de
Bauwi scha
E we bs ä igen
e eichen
sie
abe
nu
einen
An eil
on
2,2
H
de
do
beschä ig en
A bei e
insgesam
(Heima e -
iebene
5,9 H).
He kun sgemäß
anden
iele
Sowje zonen lüch linge
in
Rheinland-
P alz
wiede um
eine
Ans ellung
in
de
Eisen-
und
Me alle zeugung
und
- e a :bei ung:
nahezu
13
un e
100.
Sind
sie
in
diesem
Gewe be-
zweig
s ä ke
be eilig ,
so
kommen
sie
im
e a bei enden
Gewe be
an
33
An eil am 30.
Juni
1954.
Die An eile
wa en
ein
Jah
spä e
au
7,8
H
(Ve iebene) und 3,8 H (Zugewande e) gewachsen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
A bei nehme
63
den
Quo ens and
de
ande en
G uppen
nich
he an.
Das
lieg
mi
da an,
daß
das
e a bei ende
Gewe be
(ohne
Eisen-
und
Me all e -
a bei ung)
in
Rheinland-P alz
s a k
e anke
is ,
abe
auch
in
den
He kun slände n
de
Ve iebenen
den
wich igs en
Gewe hezweig
da s ell e.
(24:
23:
17
heiß
hie
die
P opo ion.)
De
An eil
de
Sowje -
zonen lüch linge
an
de
Gesam beschä ig enzahl
dieses
Gewe bes
mach
nu
1,1
H
aus
und
is
dami
ge inge
als
die
Du chschni s a e.
In
den
üb igen
B anchen
zeigen
die
Beschä ig en
aus
de
Sowje zone
eine
ähnliche
S uk u
wie
die
Ve iebenen.
Da
beide
G uppen
on
Haus
aus
e schiedene
Vo ausse zungen
(Be u
und
B anchenkenn nis)
mi b ingen,
is
da in
das
E gebnis
des
Anpassungs o gangs
in
Wes -
deu schland
zu
sehen,
dem
beide
G uppen
un e wo en
we den.
Auch
die
Sowje zonen lüch linge
schei e en
an
den
Ba ie en
de
Ve keh s-
wi scha
(0,5
H
de
Gesam beschä ig en
des
Zweigs).
Dagegen
is
es
auch
diese
Geschädig eng uppe
gelungen,
im
ö en lichen
Diens
Ans ellung
zu
inden.
Soga
einen
Vo sp ung
o
den
gewiß
begün-
s ig en
Ve iebenen
e ziel en
sie.
Die
g öß.e e
Ve au hei
mi
den
wes deu schen
Ve häl nissen
und
die
so gsame e
Vo be ei ung
ih e
Einwande ung
in
das
Bundesgebie
spiegeln
sich
hie
wide .
3.
Die
A bei slosigkei
de
Flüch linge
a)
Am
30.
Juni
1955
zähl e
man
in
Rheinland-P alz
22445
A bei s-
lose3
4,
da un e
wa en
2525
Heima e iebene
und
826
Zugewande e
(11,2
und
3,7
P ozen
de
Gesam a bei slosigkei ).
Zum
30.
Sep embe
1955
be ug
die
A bei slosenquo e
(An eil
de
A bei slosen
an
den
A -
bei nehme n)
1,5 H.
Dami
is
die
in
de
S a is ik
übliche
"Vollbe-
schä igungs"-Ra e
on
3-4
P ozen
wei
un e sch i en.
E s malig
ha
die
Zahl
de
Beschä ig en
die
Millioneng enze
übe sch i en.
Au
22
445 A ;bei slose
kamen
9633 o ene
S ellen
35
•
Ein
Jah
zu o
be ug
die
Belas ungsquo e
noch
4,7
P ozen .
Im
Gegensa z
zu
ande en
Bundeslände n
ha e
das
Land
auch
damals
schon
eine
güns ige
Belas ungsquo e
36• Nach
Baden-Wü embe g
(2,5
H)
und
No d hein-Wes alen
(3,3 H)
s and
Rheinland-P alz
mi
4,7
H
(Ende
Juni
1954)
an
d i e
S elle
im
Bundesgebie .
Am
30.
Juni
1954
wu den
5812
Ve iebene
und
1956
Sowje zonen-
lüch linge
un e
den
E we bslosen
gezähl
(12,8
und
4,3
H
de
Ge-
sam a bei slosigkei ).
In
den
ypischen
Flüch lingslände n
wu den
diese
An eile
iel
höhe
ausgewiesen:
Schleswig-Hols ein
mi
41,9
H
und
Niede sachsen
mi
34
A bei s-
und
Sozials a is ische
Mi eilungen,
a. a.
0.,
6.
Jah gang,
Num-
me
8,
Bonn
1955.
35
S aa szei ung,
a. a.
0.,
om
23.
Ok obe
1955.
36
Die
A bei sma k s a is ik
benu z
ein ach
den
Beg i
"Belas ungsquo e".
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64
Eingliede ung
de
FI
üch linge
nach
de
sozialen
S ellung
37,3
VH37.
Sieh
man
einmal
ab
on
den
S ad s aa en,
die
wegen
ih e
besonde en
S uk u
und
Wi scha sk a
schlech e
Maßs äbe
abgeben,
so
is
nu
in
No d hein-Wes alen
die
Quo e
de
Ve iebenena bei s-
losigkei
ge inge
als
in
Rheinland-P alz.
Die
Analyse
de
Belas ungsquo en
und
de
Ve iebenenan eile
an
de
A bei slosigkei
zeig
eine
Reihe
on
wich igen
Zusammenhängen.
Baden-Wü embe g
ha
einen
A bei slosigkei sg ad
on
2,5
H
de
A bei nehme ,
wo on
;as
ein
D i el
de
A bei slosigkei
den
Ve -
iebenen
zu äll .
Zu ällig
is
dies
keineswegs.
Hambu g
dagegen
ha
eine
seh
hohe
Belas ungsquo e
-10,7
H
-,
und
do
be äg
die
Ve iebenenquo e
an
de
A bei slosigkei
nu
7,1
H;
das
is
de
nied igs e
An eil
im
ganzen
Bundesgebie .
Ein
Flüch lingsland
wie
Schleswig-Hols ein
weis
eine
hohe
Belas ungsquo e
(11,7
H)
und
eine
hohe
Ve iebenenquo e
an
de
A bei slosigkei
au
(41,9
H).
Es
is
nich
ganz
leich ,
diese
sich
wide sp echenden
Tendenzen
und
Zu-
sammenhänge
zu
o dnen.
In
ausgesp ochenen
Flüch lingslände n
schein
ein
hohe
A bei slosigkei sg ad
einem
hohen
An eil
de
Ve -
iebenen
an
de
Al1bei slosigkei
zu
en sp echen.
Dann
gib
es
Um-
siedlungslände
mi
ela i
hohem
Ve iebenenan eil,
wo
eine
nied ige
Belas ungsquo e
mi
einem
hohen
Ve iebenenan eil
an
de
A bei s-
losigkei
zusammengeh .
Im
e s en
Fall
is
die
A bei slosigkei
hoch,
weil
die
A bei slosigkei
insgesam
ge ing
is .
Je
wenige
A bei slose
insgesam ,
des o
höhe
de
An eil
a bei slose
Ve iebene ,
is
man
e such
zu
o mulie en.
Und
schließlich
inden
wi
noch
eine
d i e
G uppe
on
Lände n,
wo
die
Belas ungsquo e
nied ig
is
und/weil
de
Ve iebenenan eil
an
de
A bei slosigkei /Be ölke ung
nied ig
is .
Rheinland-P alz
gehö
zu
diese
d i en
G uppe
on
Lände n.
O en-
ba
is
es
in
Baden-Wü embe g
noch
nich
gelungen,
die
Ve ie-
benen
en sp echend
den
Beschä igungsmöglich:kei en
einzugliede n.
In
Rheinland-P alz
schein
es
gelungen
zu
sein.
Vo g ei end
kann
gesag
we den,
daß
in
Baden-Wü embe g
die
Quo e
de
ausgleichs ähigen
und
oll
einse zba en
e iebenen
A -
bei slosen
ge inge
is
als
in
unse em
Land.
Die
Bekämp ung
de
Bodensa za bei slosigkei
is
do
schwie ige .
Höhe e
Einsa z ähig-
kei
de
nach
Rheinland-P alz
umgesiedel en
Ve iebenen
ha
die
Eingliede ung
hie
e leich e .
Eine
Tendenz,
wonach
de
An eil
de
Ve iebenen
an
de
A bei s-
losigkei
äll ,
wenn
die
A bei slosigkei
s eig ,
konn e
eine
Zei lang
auch
in
Rheinland-P alz
beobach e
we den.
Abe
sei
e wa
zwei
Jah en
eagie
die
Ve iebenenquo e
an
de
A bei slosigkei
imme
37
Zahlen
ÜT
Juni
1954.
Im
Juni
1955
wu den
die
Beschä ig en
ni
c h
e aß .
Im
Sep embe
1955
be ug
die
Ve iebenena bei slosigkei
im
Bun-
desdu chschni
22,3,
in
Rheinland-P alz
nu
11
H,
dagegen
in
Schleswig-
Hols ein
37,7
und
in
Niede sachsen
34,7
H.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
A bei nehme
65
wenige
au
die
saisonalen
Schwankungen,
die
im
Land
besonde s
ausgep äg
sind.
Eine
bemeI1kenswe e
auch
in
ande en
Bundeslände n
zu
beobach ende
Kons anz
des
Ve iebenenan eils
an
de
A bei slosig-
kei
ha
sich
du chgese z .
11141
e iebene
A bei slose
en sp achen
am
1.
Janua
1953 9,8
H
de
gesam en
A bei sIosigkei ;
nu
halb
so iel
A bei slose,
5400
am
30.
Juni
1953,
e gaben
bei
gesunkene
Ge-
sam
a bei slosigkei
eine
Quo e
on
13,8 H.
Am
1.
Janua
1954
be ug
die
Zahl
de
heima e iebenen
A bei slosen
mi
11800
nu
wenig
meh
als
ein
Jah
zu o .
Sie
en sp achen
eine
Quo e
on
12,6 H.
Die
win e liche
Gesam a bei slosigkei
wa
gegenübe
dem
Vo jah
zu-
ückgegangen.
Am
30.
Juni
1954
wu de
die
Zahl
de
a bei slosen
Heima e iebenen
wiede um
haLbie ; es
wa en
400
A bei slose
meh
als
am
30.
Juni
1953,
die
A bei slosenquo e
be ug
12,8
P ozen .
Am
31.
Dezembe
1954
e gaben
8325
Ve iebene
un ,e
74048
A bei slosen
eine
Quo e
on
11,2 H. 11,2
P ozen
wa en
es
auch
am
30.
Juni
1955
bei
2525
Ve iebenen
un e
22445
A bei slosen
insgesam :
Die
Ve -
iebenen
hal en
ih en
An eil
an
de
Beschä igung.
Es
geling
abe
nich ,
ih e
A bei slosenquo e
abzubauen:
Diese
Ra e
on
11
P ozen
könn e
man
die
Aus
g l i e
de
u n g s -
Kons an e
de
heinland-p äl-
zischen
Ve iebenen,
nich
e wa
de
heinland-p älzischen
Wi
-
s c h a
,
nennen.
Ve olg en
wi
die
En wicklung
de
A bei slosigkei
un e
den
Ve -
iebenen
auch
noch
in
den
o angegangenen
Jah en
38,
so
wü den
wi
e kennen,
daß
die
Haup las
de
Ve iebenena bei slosigkei
im
Um-
siedlungsjah
1950
und
im
da au olgenden
Jah
lieg .
Schon
am
30.
Juni
1950
wa
die
Belas ungsquo e
au
7,9
ges iegen,
und
sie
s ieg
wei e
bis
sie
das
Bundesex em
on
11,7
H
am
31. 12. 1950
e eich
ha e.
Zum
gleichen
Zei plllllk
be ug
de
An eil
de
Ve iebenen
an
de
A bei slosigkei
20,0 H.
Im
da au olgenden
Juni
mach e
die
Belas ungsquo e
noch 6,2
H
aus.
E s
1953
wu de
zum
e s en
Male
de
S and
on
Juni
1949 -
o
de
Umsiedlung
-
mi
4,6
H
un e -
sch i en.
In
absolu en
Zahlen
ge echne
gingen
abe
die
E we bslosen-
zahlen
sei he
nich
meh
au
den
S and
on
Juni
1949
zu ück.
b)
Die
Dynamik
au
dem
A bei sma k
geh
s ä ke
on
dem
Be-
schä ig en-Zuwachs
als
on
eine
Ve ände ung
de
A bei slosigkei
aus.
In
sieben
Jah en,
on
Juni
1948
bis
Juni
1955
eine
Vie elmillion
Menschen
meh
zu
beschä igen,
is
ein
E olg.
Die
Beschä igungs-
s eige ung
in
Rheinland-P alz
is
g öße
als
im
Du chschni
des
Bundesgebie es.
Einheimische
und
Ve iebene
zogen
Nu zen
aus
dem
gemeinsamen
wi scha lichen
Au s ieg.
Mi
o sch ei ende
Eingliede ung
wi d
jede
zusä zliche
A bei s-
pla z
eu e
zu
bescha en,
schwie ige
zu
bese zen
und
mühe olle
zu
38 Vgl.
Sei e
416.
5
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
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66 Eingliede ung
de
FI üch linge nach
de
SQzialen S ellung
inden
sein.
Die
G enzkos en
de
Eingliede ung
s eigen.
Das
P oblem
wandel
sich.
Aus
eine
F age
wi scha spoli ische
Globalen scheidun-
gen
zu
Au ech e hal ung
eine
hohen
e ek i en
Nach age
und
dami
eine
hohen
Beschä igung,
die
nu
om
S andpunk
de
au nehmen-
den
Wi scha
zu
lösen
is ,
wi d
eine
F age
sozialpädagogische
Au -
be ei ung
des
Mängel
zeigenden
A bei sangebo s.
Wich ig
is
dahe ,
die
Schich ung
und
Einsa z ähigkei
de
Flüch lingsaI'bei slosen
zu
be-
ach en
-
neben
de
Analyse
de
einzelnen
Be u szweige,
die
nich
nu
den
un e schiedlichen
Eingliede ungsg ad
e kennen
läß ,
sonde n
auch
Hinweise
au
den
Ausgleich
des
A bei sma k es
geben
kann.
e)
In
welchen
Be u en
be anden
sich
die
meis en
a bei slosen
Ve -
iebenen
39?
Von
10391
A bei slosen
in
Baube u en
wa en
1791
Ve iebene,
on
den
4369
in
den
gewe blichen
Hil sbe u en
wa en
es 574. 2913
Lede -
he s elle
ha en
eben alls
keinen
A bei spla z.
Hie
geh
es
haup -
sächlich
um
einheimische
A bei slose.
Nu
173
kamen
aus
den
Reihen
de
Ve iebenen.
Un e
den
2795
kau männischen
Anges ell en
anden
sich 364
Ve iebene
und
auch
un e
den
2612
Me alla bei e n
und
2696
Angehö igen
de
Ve keh sbe u e
gab
es
329
beziehungsweise
246
Ve -
iebene
(Tabelle
27).
Wo
es
iele
einheimische
A bei slose
gib ,
gib
es
auch
iele
Flüch -
lingsa bei slose.
Es
sind
die
gleichen
Be u szweige.
Au
die
sechs
B anchen
on
insgesam
33
Be u sg uppen
die
wi
au zähl en,
en -
allen
57
P ozen
alle
A bei slosen
und
77
P ozen
alle
e
i
e-
ben
e n
A bei slosen.
Rechnen
wi
dazu
noch
die
Be u s ä igen
ohne
nähe e
Angabe,
zu
denen
zwa
nu
2412
A bei slose
de
Gesam hei ,
abe
imme hin
380
e iebene
A bei slose
gehö en,
und
die
Tex il-
he s elle
mi
2151
beziehungsweise
340
A bei slosen,
dann
sind
zwei
D i el
alle
A bei slosen
und
übe
89
P ozen
de
e iebenen
A -
bei slosen
e laß .
Nu
in
diesen
G uppen
en s and,
wenn
übe haup ,
ein
wi scha -
liches
Ausgleichsp oblem
au
dem
A bei sma k .
Eine
solche
wi -
scha liche
Ausgleichsno wendigkei
bes eh
also
ü
alle,
ob
Ein-
heimische
ode
Ve iebene.
Von
den
Wi scha sb anchen
aus
be-
ach e ,
gib
es
in
Rheinland-P alz
kein
Sonde p oblem
eine
spezi-
ischen Flüch lingsa bei slosigkei .
Rich en
wi
nun
den
Blick
au
den
An eil
de
Ve iebenen
an
de
A bei slosigkei
e schiedene
Be u sg uppen
(Tabelle
17).
Diese
An-
eile
weichen
s a k
oneinande
ab
-
wie
nich
ande s
zu
e wa en
is .
Be agen
sie
in
den
Be u en
des
Bauwesens
17,2 H,
so
sind
es
in
den
gewe blichen
Hil sbe u en
nu
13,1 H.
Sind
es
un e
den
Lede -
he s elle n
nu
5,9 H, so
be agen
die
Quo en
de
kau männischen
39
Die
Da s ellung
zeig
die
A bei slosens uk u
am
30.·
Juni
1954.
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Die
A bei nehme
67
Anges ell en
wiede um
13,0 H,
bei
den
Me alla bei e n
12,6
und
in
den
Ve keh sbe u en
9,1 H.
S a k
un e
de
Du chschni squo e
alle
G uppen
on
12,8
H
lieg
die
Quo e
de
Lede he s elle ,
übe
dem
Du chschni
die
Quo e
in
den
Baube u en,
wo
es sich
o
allem
um
1252
Baus ellen-
und
E dbewegungsa bei e
mi
17,4
P ozen
handel .
Wü den
alle
Hil sbe u e
zusammenge aß ,
sowei
sie
ohne
Schwie-
igkei
aus
de
S a is ik
e kann
we den
können
(Be u s ä ige
ohne
nähe e
Angabe,
gewe bliche
Hil sbe u e,
Baus ellen-,
E dbewegungs-
a bei e ,
Mau e hel e
...
),
dann
sind
40
P ozen
de
a bei slosen
Ve -
iebenen
e we bslose
H i 1 s a
b
ei
e .
Hinzuzuzählen
wä en
noch
e iebene
A bei slose
in
zahl eichen
ande en
Be u en,
die
nu
eine
ge inge
Quali ika ion
e langen
ode
zumindes
ü
bes imm e
A bei s-
plä ze
mi
eine
ge inge en
Quali ika ion
de
E we bssuchenden
aus-
kommen,
zum
Beispiel
in
de
Landwi scha ,
in
de
Fo s wi scha ,
in
de
Hol2lbea bei ung.
Man
soll
sich
o
eine
alschen
In e p e a ion
diese
Angaben
hü en.
Gewiß
mögen
manche
e iebenen
A bei slosen
solche
A bei s-
plä ze
e s
in
de
Nachk iegszei
angenommen
haben.
"F ühe "
wa en
sie
einmal
e was
"Besse es".
Angesich s
eine
manchmal
pedan ischen
P axis
de
A bei s e wal ung
und
de
zun en s ammenden
Regeln
des
deu schen
A bei s-
und
Ve siche ungs ech s
mi
zumu ba e
und
nich
zumu ba e
Beschä igung,
dü e
die
übe wiegende
Meh zahl
diese
40-50
P ozen
e iebene
"Hil sa bei slosen"
abe
a sächlich
hel end
ä ig
gewesen
sein.
Ein
G oß eil
on
ihnen
is
d um
wah -
scheinlich
auch
nu
in
de
Lage,
einmal
wiede
als
Hel ende
in
das
Be u sleben
eingegliede
zu
we den.
Do
abe ,
wo
hohe
A bei slosigkei san eile
-
bei
nu
ge inge
Be-
se zung
de
be e enden
G uppe
-
ausgewiesen
we den,
is
de
G und
eine
zwa
lokalisie e,
abe
o zdem
ech e
s uk u elle
A bei slosig-
kei .
Angehö ige
diese
G uppen
können
eben
in
Rheinland-P alz
keine
passenden
A bei ss ä en
inden.
Die
Glasmache
hal en
zum
Beispiel
mi
38
H
de
Gesam a bei slosigkei
die
höchs e
Quo e
un e
den
heinland-p älzischen
Be u szweigen.
Dabei
sind
es
nu
32
on
insgesam
84
A bei slosen
dieses
Be u es.
(Da on
sind
allein
noch 5
zugewande .)
Hie
müß e
ein
übe
die
G enzen
des
Landes
hinausg ei ende
Ausgleich
des
A bei sma k es
einse zen.
Ein
so
hohe ,
om
Zu all
bes imm e
An eil
an
de
E we bs-
losigkei
wi d
daneben
on
keine
ande en
e iebenen
Be u sg uppe
e eich .
Einzige
G uppe,
in
de
die
heinland-p ä.lzische
Quo e
höhe
is
als
die
Bundesquo e,
sind
die
Glasmache .
Im
Du chschni
he sch e
die
Rela ion
Rheinland-P alz:
Bund
gleich 12,8
H:
26,1
H.
Un e
dem
Landesdu chschni
lag
die
A bei slosigkei
de
Ve ie-
benen
in
19
on
33
Be u sg uppen.
Nu
wenig
B anchen
ha en
eine
5·
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68
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
A bei slosigkei ,
die
be äch lich
meh
als die
Landesquo e
on
12,8
P ozen
be ug.
Bezeichnen
wi
als
be äch lich
einen
50
P ozen
höhe en
An eil
als
im
Landesdu chschni ,
dann
gehö en
dazu
die
Landwi scha
(21,8),
die
Un e g uppe
de
S aßen-
und
Tie bau-Bau-
be u e
(20,0)
und
auße dem
noch
Technike
und
Ingenieu e
(20,6),
Rech s-
und
Siche hei 5wah e
(20,6)
und
E ziehe -
und
Leh be u e
(20,9).
Die
An eilsä ze
de
d ei
le z en
Spa en
un e liegen
dem
Zu all;
geh
es
doch
um
19
on
91
a bei slosen
E ziehe n
und
Leh e n,
um
14
on
68
Rech s-
und
Siche hei swah e n,
um
59
on
insgesam
287
a bei slosen
Technike n
und
Ingenieu en.
Zum
gleichen
Zei punk
s anden
in
den
d ei
G uppen
15
bzw. 7 bzw.
85
o ene
S ellen
zu
Ve -
ügung,
wäh end
im
Landesdu chschni
nu
au
jeden
8.
bis 9.
A bei s-
losen
eine
o ene
S elle
kam.
Ge ade
in
diesen
Be u en
exis ie
eine
solche
Spannwei e
in
de
Quali ika ion,
daß
A bei slosigkei
meis
nich
in
ehlende
Nach age,
sonde n
in
den
Fehle n
des
Angebo s
be-
g ünde
is .
Wie
s eh
es
mi
den
heima e iebenen
"Nachwuchs-A bei slosen",
die,
weil
ohne
Leh s elle,
nach
de
Schulen lassung
in
die
Rese e-
a mee
"eingegliede "
we den?
Im
Juni
1954
such en
noch 3700
männ-
liche
und
3900
weibliche
Anwä e
Leh -
und
Ausbildungsplä ze.
2600
ozw.
700
S ellen
wu den
angebo en.
Die
A bei s e waI ung
e aß
die
S ellensuchenden
nich
ge enn
nach
Einheimischen
und
Flüch lingen.
Einem
Be ich
40
des
Sozialminis e iums
kann
en nommen
we den,
daß,
zwnal
bei
den
männlichen
S ellenbeweI1be n,
neben
de
ehlenden
Be u seignung
das
zähe
Fes hal en
,an
bes imm en
Modebel'U swünschen
und
-
das
is
ü
die
Ve iebenenjugend
en scheidend!
-
die
un-
güns ige
Wohnlage
de
Jugendlichen
e an wo lich
zu
machen
sind.
Je z
wi k
sich
die
Fehl e eilung
de
Umsiedle
in
Rheinland-P alz
auch
bei
den
Leh s ellensuchenden
aus.
Die
obe lächlichen
Ve eilungs-
schema a
4
1,
die
F auen
mi
Kinde n
genau
wie
die
Al en
au s
lache
Land
wiesen,
e hinde n
je z ,
daß
die
g oßgewo denen
Kinde
ins
Be u sleben
ein e en
können.
Die
om
Augenblickse olg
ge agene
adminis a i e
Ansich
ließ
wiede
einmal
die
au
lange
Sich
ech-
nende
wi scha spoli ische
Einsich
e missen.
Das
Au schieben
de
Eingliede ung
bei
de
zwei en
Gene a ion
de
Ve iebenen
is
sozial
besonde s
bedenklich.
Die
seelische
Belas ung
de
El e n,
die
zwa
das
eigene
Absinken
noch
hinnehmen,
ih en
Kinde n
abe
mi
alle
An-
s engung
die
Gleichhei
de
Ausbildungschancen
siche n
wollen,
wi d
dadu ch
e höh .
Die
le z e
En wicklung
de
A bei slosigkei
in
Rheinland-P alz
zeig
olgende
Ve gleich:
40
Be ich
om
13.
Juli
1954,
Die
A bei sma k lage
in
Rheinland-P alz
im
Mona
Juni
1954,
he ausgegeben
om
Sozialminis e ium.
41 'Siehe
S.
3'8
.
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Die
A bei nehme
69
De
An eil
de
A bei slosen
an
de
Wohnbe ölke ung
belie
sich
im
Juni
1954
uu
1,5 H,
ein
Jah
spä e ,
am
30.
Juni
1955,
nu
noch
au
0,7 H.
De
An eil
de
e iebenen
A bei slosen
an
de
Ve iebenen-
Wohnbe ölke ung
sank
im
gleichen
Zei aum
on
2,3
au
1
H.
De
Abs and
in
de
Beschä igung
heima e iebene
A bei nehme
gegen-
übe
den
Einheimischen
wu de
ge inge .
Die
en sp echende
Ra e
de
Sowje wnen lüch linge
zeig
,einen
e s aunlich
hohen
Eingliede ungs-
g ad.
Die
Ra e
sank
on
1,7
au
0,7
H
(Juni
1955).
Die
Sowje zonen-
zuwande e
sind
in
gleich
ge ingem
Maße
on
de
Al'bei slosigkei
be o en
wie
die
Einheimischen
und
ge inge
als
dIe
Ve iebenen.
3000
Somme a bei slose
s ellen
de
allgemeinen
ode
ga
eine
besonde en
hein1and-p älzischen
Wi scha spoli ik
ü
die
Zukun
keine
Au gabe
meh .
Sie
sind
ein
sozialpoli isches,
ein
sozialpäda-
gogisches
P oblem.
Einigen
un e
ihnen
kann
allen alls
du ch
den
übe -
bezi klichen
Ausgleich
gehol en
we den.
Eine
besonde en
heinland-p älzischen
A bei s-
und
Wi scha s-
poli ik
bleib
abe
wohl
noch
die
Au gabe,
de
s a k,en
saisonalen
Schwankungen
de
A bei slosigkei
He
zu
we den,
de
insbesonde e
monoindus ielle
Agglome a ionen
(Schuhindus ie,
S einschlei e
on
Ida -Obe s ein
und
in
de
W,es p alz)
und
das
Baugewe be
un e liegen.
Von
diese
saisonalen
A bei slosigkei
sind
die
Ve iebenen
e was
wenige
als
die
Einheimischen
be o en
(1955:
1.
Janua
74000
Win e -
a bei slose,
da un e
8000
Ve iebene;
30.
Juni
22000
Somme a bei s-
lose,
da un e
3000
Ve iebene).
d)
Indi iduelle
Ve mi lung
und
S eige ung
de
Quali ika ion
unse e
noch
einzugliede nden
A bei slosen
ha en
wi
oben
als
die
wich igs e,
noch
zu
lösende
Au gabe
de
heinland-p älzischen
A bei spoli ik
bezeichne .
Die
Ve mi le a bei
is
zunächs
abhängig
on
den
objek i en
Möglichkei en,
wie
sie
in
de
ö lichen
und
wi scha lichen
S uk u
de
A bei sam sbezi ke
beg ünde
sind.
Uns
in e essi,e en
nun
nich
meh
die
on
de
Pe son
unabhängigen
Bedingungen,
sonde n
ge ade
die
in
de
Pe son
des
Einzelnen
liegenden
Vo ausse zungen
zu
Ein-
gliede ung
in
den
Anbei sp ozeß.
Die
A bei s e wal ungen
un e scheiden
d ei
G ade
de
A bei s e -
wendba kei
42;
die
im
Be u
oll
a bei s e wendba en
A bei slosen,
die
nu
besch änk
a bei s e wendba en
A bei slosen,
die
nich
ode
kaum
noch
a bei s e wendba en
A bei slosen.
42
Die
olgenden
Aus üh ungen
und
Zahlenangaben
s ammen,
sowei
nich
ande s
e me k
aus:
Die
Schich ung
de
A bei slosigkei
in
de
Bundes-
epublik
Deu schland
und
in
Wes be lin.
Sonde e hebung
de
A bei säm e ,
he ausgegeben
on
de
Bundesans al
ü
A bei s e mi lung
und
A bei s-
losen e siche ung,
Nümbe g
1953.
Die
Angaben
beziehen
sich
au
den
Mona
Ok obe
1952.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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70
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
Als
Bezugsno m
ü
die
e s e
G uppe
dü en
dabei
nu
mi le e
An o de ungen
zu
E üllung
eine
A bei sau gabe
ges ell
we den.
Dabei
bezieh
sich
die
olle
A bei s e wendba kei
zunächs
au
die
e mi lungsmäßig
sich
aus
Vo bildung
und
bishe ige
Be u s ä igkei
e gebende
Be u szugehö igkei .
We
abe
in
seinem
Be u e
nich
e -
mi lungs ähig
is ,
wohl
abe
in
einem
ande en,
benachba en
Be u
oll
einsa z ähig
wä e,
wi d
eben alls
noch
als
oll
e mi lungs ähig
angesehen.
In
den
beiden
le z en
G uppen
de
besch änk
A bei s-
e wendba en
und
nich
meh
A bei s e wendba en
gil
als
Bezugs-
no m
die
An o de ung
als
ungele n e
Hil sa bei e .
Fü
unse e
Un e suchung
is
eine
wei e e
F age
wich ig:
Sind
die
oll
A bei s e wendba en
auch
ausgleichs ähig?
Nu
solche
A bei slose
sind
ausgleichs ähig,
denen
auch
A bei
auße -
halb
ih es
Wohno es
zugemu e
we den
kann,
wenn
sie
gleichzei ig
ausgleichswillig
sind,
das
heiß
be ei
sind,
zu
Au nahme
ih e
Tä ig-
kei
den
Wohno
zu
wechseln
ode
als
Wochenpendle ,
un e
zei -
weilige
T ennung
on
ih en
Familien,
zu
a bei en.
Wu de
oben
o mulie :
Je
ge inge
die
Ve iebenen-A bei slosig-
kei ,
des o
ge inge
auch
die
Gesam a bei slosigkei ,
so
können
wi
je z
sagen,
je
ge inge
die
Gesam a bei slosigkei ,
des o
höhe
die
Zahl
de
besch änk
e wendba en
A bei slosen,
die
sogenann e
Bodensa z-
a bei slosigkei .
5.7,7
H
de
männlichen
Heima e iebenen
in
de
P alz
und
ga
58,8
H
in
Rheinland-Hessen-Nassau
wa en
oll
a bei s-
e wendba .
Die
Zugewande en
e eichen
ga
Quo en
on
64,8
be-
ziehungsweise
74,3
H,
was
s a k
mi
den
Einheimischen-Quo en
on
75,7
beziehungsweise
58,0
H
kon as ie .
Du chweg
liegen
die
Quo en
de
e iebenen
männlichen
A bei slosen
bei
den
oll
und
besch änk
A bei slosen
höhe
als
die
de
einheimischen.
Im
allgemeinen
is
de
Un e schied
zwischen
Einheimischen
und
Ve iebenen
nich
so
e heb-
lich.
Au ällig
is ,
daß
de
An eil
de
oll
A bei s e wendba en
an
den
A bei slosen
au
de
Männe sei e
bei
den
Ve iebenen
e was
höhe
lieg
als
bei
den
Einheimischen,
wäh end
e
au
de
F auensei e
bei
den
Einheimischen
g öße
als
bei
den
Ve iebenen
is . Die
heima e ie-
benen
Zugewande en
haben
den
höchs en
An eil
an
oll
A bei s e -
wendba en.
Diese
hohe
An eil
de
Zugewande en
43
is
nich
zule z
da au
zu ückzu üh en,
daß
in
diese
G uppe
meh
A bei nehme
zu
inden
sind,
die
un e
no malen
Ve häl nissen
kaum
abei slos
gewo den
wä en.
Ve gleichen
wi
die
A bei s e wendba kei
de
Ve iebenen
und
zugewande en
Männe
in
Rheinland-P alz
mi
de
im
gesam en
43
In
diese
E hebung
de
Bundesans al
ü
A bei slosigkei
wu de
die
Zugewande en-Eigenscha
en sp echend
dem
E hebungsme kmal
de
Be-
ölke ungss a is ik
ech
genau
e aß .
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Die A bei nehme
71
Bundesgebie ,
so
inden
wi
im
Bundesdu chsnich
bei
de
e s en
G uppe
einen
e was
höhe en
An eil,
bei
den
beiden
le z en
G uppen
einen
e was
nied ige en.
Ähnlich
äll
de
Ausgleich
auch
mi
den
meis en
ande en
Bundeslände n
aus:
Die
Bodensa z-A bei slosigkei
is
do
höhe ,
wo
es
wenige
A bei slose
gib .
Das
wi d
deu lich
e -
kennba ,
wenn
wi
die
zwei
Reihen
de
Belas ungszi e n
44
in
den
Lände n
und
die
Quo en
de
oll,
besch änk
und
nich
meh
a bei s-
e wendba en
A bei slosen
e gleichen
(Tabelle
18).
Rheinland-P alz
mi
seine
damals
schon
ge ingen
Belas ungszi e
(P alz
3,7;
F auen
5,5.
Rheinland-Hessen-Nassau
4,5;
F auen
4,2)
ha e
den
d i -
be-
ziehungsweise
zwei nied igs en
A bei slosigkei sg ad.
Unse e
Regel
genau
en sp echend
wu den
hohe
Quo en
bei
den
nu
besch änk
A bei s:..
e wendungs ähigen
und
den
nich
meh
A bei s e wendungs ähigen
e eich .
(P alz
34,6
und
8,8,
F auen
49,9
und
8,0.
Rheinland-Hessen-
Nassau
33,8
und
7,4,
F auen
40,6
und
8,4). Noch
an
wei e en
zwei
Reihen
läß
sich
die
k asse
Unausgeglichenhei ,
die
bis
heu e
nu
un-
wesen lich
übe wunden
is ,
zwischen
Flüch lingslände n
und
Nich -
lüch lingslände n
deu lich
machen:
Landesa bei sam sbezi k A bei slose Voll
a bei s e wend·
in
H
ba e
A bei slose
in
H
Niede sachsen
.....................
. 23,4 23,7
SüdbayeIn
.......................
. 13,3 14,7
No d hcin-Wes alen
..............
.
13,1
9,1
Schleswig-Hols ein
................
. 12,8
14,1
No dbaye n
.......................
. 10,9 11,7
Hessen
...........................
. 8,2 8,5
Hambu g
.........................
. 7,6 8,3
Baden-Wü em:be g
...............
. 4,8 3,8
Rheinland-Hessen-N as'sau
.........
. 2,4 2,3
B emen
..........................
..
2,1
2,5
P1ia:lz
.............................
.
1,4
1,3
Bundesgebie
.....................
. 100,0 100,0
Absolu
..........................
. 619103 381395
Q u e
11
e:
Die Schich ung
de
A bei slosigkei
in
de
Bundes epubli:k
Deu schLand
und
in Wes be lin, a. a.
0.,
Sei e
1,1
(nJUT Männe ).
Die
Schwe punk e
des
A bei sk ä ebeda s
liegen
woande s
als
die
Räume
eines
A bei sk ä eübe schusses.
Dabei
sei
nu
au
die
S ellung
on
No d hein-Wes alen
hingewiesen.
Augen ällig
is
die
güns ige
S ellung
de
beiden
hein
land-p älzischen
Landesa bei säm e ,
die
je z
44
An eil
de
A bei slosen
an
den E we bspe sonen.
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78 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen
S ellung
gewe be:
8500
Pe sonen,
da on
nach
Hessen
allein
4400
Pe sonen.
Im
e a bei enden
und
Baugewe be
be ug
die
Zahl
de
Auspendle
111 222
(41,8 H).
In
Rheinland-P alz
wi d
aus
E we bsno
gependel
-
nich
aus
de
Tugend
ländlichen
Lebens! Die
besonde e
Belas ung
iels ün-
dige
Be u san-
und
-ab ah
wi d
leide
gelegen lich
imme
noch
nich
e kann .
Die
S a is ik
gib
Au klä ung,
daß
nu
8,5
H
de
Pendle
im
Nebenbe u
eine
selbs ändige
Landwi scha
be eiben.
1950
wa en
die
Ve iebenen
wei
s ä ke
als
.die
Einheimischen
on
de
Pendelwande ung
be o en:
eine
ela i e
Pendle s ä ke
on
22
de
Ve iebenen
kon as ie e
mi
de
ela i en
Pendle s ä ke
on
17,9
ü
die
gesam e
Be ölke ung.
De
An eil
de
e iebenen
Aus-
pendle
an
den
e iebenen
E we bspe sonen
is
in
den
(s ad )-
nahen
L·a
n d
k eisen
hoch.
Wäh end
e
im
S ad k eis
Koblenz
2,8
H
ausmach ,
e ziel
e
im
gesam en
Regie ungsbezi k
Koblenz
du ch-
schni lich
21,9
H
(Landk eis
Koblenz
31,2,
Landk eis
Neuwied
27,5,
Landk eis
Al ,enki chen 29,5 H).
De
ge ingen
E we bschance
in
de
Ei el
en sp echend
is
de
An eil
de
heima e iebenen
Auspendle
im
Landk eis
P om,
im
Landk eis
Wi lich
und
im
Landk eis
Bi bu g
auße o den lich
ge ing,
9,4
bis
11,3
H;
ja
de
ganze
Regie ungsbezi k
T ie
ha
nu
eine
Auspendle s ä ke
on
11,7 H.
Da
die
Indus ie
in
diesem
Bezi k
nu
schwach
e e en
is ,
bleib
auch
de
An eil
de~
einheimischen
Auspendle
auße o den lich
nied ig.
Do ,
wo
man
abe
Flüch linge
in
den
S äd en
un e geb ach
ha ,
sind
ih e
Auspendle -
quo en
du chweg
nied ige
als
die
de
Einheimischen.
In
T ie
be äg
die
Heima e iebenenquo e
nu
0,8
H
gegenübe
de
Auspendle -
quo e
de
E we bspe sonen
insgesam
on
1,6 H.
In
Rheinhessen
s eh
eine
Ve iebenen-Pendle -Quo e
on
22
eine
Pendle quo ealle
on
16,3
gegenübe .
Die
hohe
Pendle quo e
des
Landk eises
Mainz
wi d
im
Regie ungsbezi k
P alz
noch
on
den
Landk eisen
Ludwigs-
ha en
(59,6),
F anken haI
(40,5),
Speye
(38,3)
und
Zweib ücken
(39,1)
übe bo en.
Au
G und
de
sei he igen
En wicklung
dü en
übe all
die
An eile
de
e iebenen
E we bspe sonen
gesunken
sein.
Übe
die
Pendle
un e
den
Zugewande en
gib
es
keine
S a is ik.
Da
diese
G uppe
eine
g öße e
Mobili ä
und
Anpassungs ähigkei
auszeichne ,
und
da
sie
ühe
als
die
Ve iebenen
den
Weg
in
die
S äd e
ge unden
ha ,
dü e
ih
An eil
an
den
Auspendle n
ge inge
gewesen
sein.
11.
Die
heinland-p älzische
Beschä igungspoli ik
1.
"Scha ung
on
A bei splä zen?"
Jede
Umschulung,
jede
Umse zung
eines
Flüch lings,
de
Flüch lings-
wohnungsbau
sind
Maßnahmen,
die
om
beschä igungspoli ischen
S andpunk
zu
sehen
sind.
Ih
Ziel
is ,
den
Flüch ling
an
die
A bei s-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die A bei nehme
79
s ä en
he anzub ingen.
Wo
nun
keine
A bei splä ze
sind?
Da
müssen
A bei splä ze
gescha en
we den!,
lau e
die
übliche
An wo .
Diese
Ausd ucksweise
e wi b
leich
den
Bei all
e we bslose
Massen.
In
eine
wi scha s heo e isch
einen
Te minologie
is
sie
nich
glücklich.
Scha en
kann
man
in
de
Wi scha
imme
nu
Gü e
ü
einen
Ve -
b auche .
We
dazu
neig ,
das
Rech
au
A bei
in
de
Beschä igung
um
jeden
P eis
e wi klich
zu
sehen,
e wechsel
schnell
U sache
und
Wi kung.
Wi scha spoli ische
Fehlen scheidungen
können
nich
aus-
bleiben:
dann
wi d
übe
de
Fü sD ge
die
P oduk i i ä
und
übe
de
A bei
das
We k
und
E gebnis
e gessen.
Ve gib
de
S aa
ö en -
liche
Au äge,
so
will
e
Gü e
UIl!d
Diens e
in
Ansp uch
nehmen.
E s
wenn
die
Au äge
p imä
des
beschä igungspoli ischen
Zwecks
wegen
gegeben
we den,
wi d
de
Fiskus
zum
S aa ,
de
"ö en liche
A bei s-
bescha ung"
eib .
Ve gib
de
S aa
ö en liche
K edi e,
so
e such
e
bes imm e
Un e -
nehmen
und
P ojek e,
die
es
sons
nich
wä en,
zu
Las en
on
ande en
we bewe bs ähig
zu
machen.
E
s eue
das
Da um
Kapi al
und
eib
In es i ionslenkung.
E s
wenn
e
um
des
Beschä igungse ek s
willen
und
nich
wegen
des
Kapazi ä se ek s
handel ,
e such
e
unmi el-
ba
"A bei splä ze
zu
scha en".
Allein
die
Zielse zung
e leih
in
man-
chen
Fällen
dem
gleichen
Geschehen
e schiedenen
Sinn.
We
dieses
Tun
bewe en
will,
muß
abe
alle
Wi kungen
be ach en.
Die
"we escha ,ende
A bei slosen ü so ge"
und
das
"A bei spla z-
da lehen"
soll en
A bei splä ze
be ei s ellen.
Wede
de
Besa zungs-
bau
nDch
de
Wohnungsbau
soll en
in
e s e
Linie
de
"Scha ung
on
A bei splä zen"
dienen.
Ta sächlich
ha en
die
beiden
le z en
Maß-
nahmen
abe
den
g öß en
a bei spoli ischen
E ek .
Besa zungs-
und
Wohnungsbau
sind
die
Beschä igungss ü zen
de
heinland-p älzischen
Wi scha .
De
Wohnungsbau
is
de
Schlüssel
zu
Eingliede ung
de
Flüch -
linge
in
die
Wi scha
54•
Wie
kann
die
schnelle
Kombina ion
des
zu-
sä zlich
in
einem
Gebie
au e enden
Fak o s
A bei
mi
dem
Fak o
Kapi al
e eich
we den?
Unbes i en
beweg
man
Menschen
leich e
zu
Maschinen als
umgekeh .
Do ,
wo
die
Fab iken
schon
sei
langem
in
güns igem
S ando
e ha en,
we den
A bei sk ä e
schnelle
au -
gesogen.
Die
E ich ~g
on
P oduk ionss ä en
in
Rücks andsgebie en,
wohin
Flüch linge
in
de
e s en
Welle
unglückliche weise
umgesiedel
wo den
sind,
is
eue .
Die
Flüch linge
kamen
au
das
lache
Land,
weil
do
Wohnungen
wa en.
Wohnungen
wa en
do ,
weil
diese
Siedlungen
nich
wi scha swich ig,
nich
k iegswich ig
und
dahe
nich
ze s ö
wa en.
54 Siehe
S.
83,.
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80
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
So
wünschenswe
die
Dezen alisie ung,
die
Raumo dnung
de
In-
dus ie
is ,
so
wä e
es
ö ich ,
die
ku
z
is
i g
zu
bewäl igende
Flüch lingseingliede ung
mi
den
la
n g
is
i
gen
Übe legungen
eine
Indus ieansiedlung
koppeln
zu
wollen.
Nu
un e
dem
Einsa z
g oße
Mi el
ließe
sich
eine
solche
Koo dina ion
meis e n.
De
unge-
nügende
Kapi alau wand,
zum
Beispiel
mi
Ikä glich
bemessenen
Au -
bauda lehen,
üh
zu
Kümme be ieben
und
schließlich
zum
Kapi al-
e lus .
Manchmal
wi d
de
Bauau wand
ü
eine
Wohnung
(12000-14000
DM)
mi
einem
A bei spla zda lehen
(3000-5000
DM)
e glichen.
Da-
mi
kann
nich
die
höhe e
Wi scha lichkei
des
Mi eleinsa zes
beim
A bei spla zda lehen
bewiesen
we den.
Zunächs
sind
im
Falle
de
Wohnung
die
ollen
Kos en,
im
Falle
des
A bei spla zes
nu
ein
Teil
de
Kos en
kalkulie .
Abe
selbs
wenn
eine
Wohnung
doppel
so
iel
kos e
wie
ein
A bei spla z
in
Handwe k
und
Handel
und
ielleich
noch
ün zig
P ozen
meh
als
ein
indus ielle
A bei spla z,
was
be-
deu e
das
gegen
die
Vo eile
eine
Wohnung
in
einem
wi scha lichen
Ballungsgebie
mi
,einem
wei en
und
di e enzie en
A bei sma k ?
Do
inden
sich
die
bes en
Vo ausse zungen
eine
eibungslosen
und
sozial
be iedigenden
A bei sau nahme
de
Flüch linge.
Auße dem,
e gleichen
wi
,einmal
e s ell e
Wohnung
und
e s ell en
A bei spla z
in
de
Zei .
Wie iel
A bei splä ze
zu
"scha en"
haben
die
K edi nehme
o
E hal
des
Da lehens
un e
dem
D uck
de
Ve -
häl nisse
und
mi
de
Chance
wenigs ens
einen
K edi
zu
e hal en,
e
s p
o
ch
e
n?
Wie ieleA bei splä ze
wu den
nach
E hal
des
Da -
lehens
bese z ?
Und
wie iele
A bei splä ze
we den
nach
de
Rück-
zahlung
des
Da lehens
noch
bese z
sein?
Es
is
wah ha ig
ökonomisch
ein
g oße
Un e schied,
Wohnungen
zu
bauen
ode
"A bei splä ze
zu
scha en"
.
2.
Das
A bei spla zda lehen
Ein
A bei spla z
en s eh
nich
du ch
Zahlung
on
Lohn.
Ein
K edi ,
w1e
man
ihn
auch
nennen
mag,
is
en wede
In es i ions-
ode
Be-
ieb.smi elk edi .
E
dien '
de
Umsa ze wei e ung
ode
de
Liquidi-
ä se wei e ung.
Im
le z en
Falle
soll
e
die
Zei lücke
zwischen
Au -
wand
und
E ag
übe b ücken.
Das
A bei spla zda lehen
soll
In es i-
ionsk edi
sein.
Sowei
nun
neue
Maschinen
nu
mi
zusä zlichen
A -
bei sk ä en
bedien
we den
können,
gib
es
kein
P oblem.
Übe all
da
abe ,
wo
neue
Maschinen
Menschen
zu
e se zen
ach en,
wo
also
meh
Maschinen
wenige
Menschen
bedeu en,
beginn
die
olkswi -
scha liche
F agwü digkei
des
A bei spla zda lehens.
Ein
Spannungs-
eld
zwischen
Beschä igungsau lage
und
Be iebsau bau
en s eh .
In
de
heinland-p älzischen
P axis,
die
on
de
im
Bundesgebie
kaum
abweich ,
eagie en
die
Un e nehme
au
zwei
A en:
Sie
e üllen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die A bei nehme 81
die
AUJ lage -
und
manche
gehen
no alls
in
KOMu s,
ode
sie
e -
üllen
nich
und
iskie en
binnen
ku ze
ode
lange
F is
die
K edi -
kündigung.
Fü
den
beschä igungspoli ischen
Aspek
is
de
e s e
Fall
kaum
angenehme
als
de
zwei e.
Besse
die
Spannung
gleich
sich
übe
einen
"Beschä igungs e lus "
s a
übe
einen
endgül igen
Kapi-
al ,e lus
mi
nach olgend
doch
eingesch änk em
A bei sangebo
aus.
Am
An ang
und
Ende
des
P ozesses,
de
un e
Ums änden
den
ein-
maligen
Umschlag
des
K edi es
nich
übe daue ,
s eh
die
A bei s-
losigkei .
Als
ex emes
Beispiel
sei
eine
Fleischwa en ab ik
e wähn ,
die
auße
ande en
K edi en
ein
A bei spla zda lehen
on
DM
50 000
ü
20 (zwanzig)
A bei splä ze
e hiel
und
die
nach
dem
Konku s,
zu
dem
meh e e
G ünde
bei ugen,
mi
nu
3 (d ei)
A bei e n
den
gleichen
Umsa z
e ziel e
wie
o he
mi
zwanzig.
Deu liche
können
unse e
A gumen e
wohl
nich
meh
illus ie
we den.
Ande e
Un e nehmen
wählen
ande e
Auswege:
Die
Beschä i~g
on
Hil sa bei e innen
im
Akko dlohn
ließ
in
einem
ex emen
Fall
Wochenlöhne
on
zehn
bis
ün zehn
DM
en s ehen.
Bei
meh e en
Be ieben
muß en
die
Be-
hö den
au
die
Einhal ung
de
a i lichen
Löhne
d ängen
55
,
weil
sons
die
He gabe
ö en liche
K edi e
nich
länge
e an wo e
we den
könne.
Dann
e leben
wiede um
Be iebslei e ,
wie
ih e
A bei e
bei
Leis ungsbeans andungen
leu selig
an wo en:
"Ih
könn
uns
nich
en lassen.
Ih
hab
ü
unse e
Eins ellung
Geld
gek ieg ."
Diese
Be ü ch ungen
sind
um
SQ
ehe
angeb ach ,
je
meh
Ve ie-
benen-Un e nehmen
in
den.
Genuß
on
A bei spla zda lehen
kommen,
Be iebe,
die
e s
im
Au bau
sind
und
un e
Ums änden
das
Unmög-
liche
un,
um
nu
den
"Flüch lingseins ellungsk edi "
zu
e hal en.
Be-
sonde s
bedaue lich
is
die
Übe dimensionie ung
und
das
schließliche
Ve sagen
des
Be iebes
da,
wo
u sp ünglich
au
handwe kliche
G und-
lage
eine
bescheidene
Exis enz
e ich e
we den
konn e.
Rheinland-P alz
wa
dahe
gu
be a en,
namen lich
einheimischen
Be ieben
A bei spla zda lehen
zu
e mi eln.
A bei ss ä en
zu
e -
wei e n
komm
billige als
neue
au zubauen.
Do
is
das
Risiko
eine
Fehlin es i ion
auße dem
ge inge .
Rheinland-P alz
e olg e
als
e s es
Bundesland
diese
gesünde e
Poli ik,
die
spä e
om
Bundesausgleichsam
übe nommen
wo den
is .
Zum
Teil
e gab
sich
diese
Poli ik
zwangsläu ig
aus
de
ge ingen
Zahl
on
Flüch lingsbe ieben.
Die
s engen
Siche ungs o sch i en.
wi k en
selek i .
Vielen
Flüch lingsbe ieben
schienen
die
Da lehen
deshalb
wenig
anziehend
zu
sein.
Die
E ah ungen
mi
insol en
gewo denen
Un e nehmen
ech e igen
noch
nach äglich
die
Begüns igung
ein-
55 Alle
ange üh en
Beispiele
e dank
de
Ve asse eigenen S udien,
bei denen
e
on
den
zus ändigen Behö den
und
Banken
un e s ü z
wo den is .
6
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
82 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
heimische
Be iebe:
denn
de
An eil
de
insol en
gewo denen
e -
iebenen
K edi nehme
an
de
Zahl
de
no leidenden
A bei spla z-
da lehen
insgesam
is
wei
höhe
als
ih e
Quo e
bei
den
bewillig en
An ägen
56•
Übe mäßige
Beschä ig enzahl,
also
un a ionelle
P oduk-
ion,
spiel
als
Insol enzg und
de
Einhei,mischen
so
gu
wie
keine
Rolle,
wäh end
sie
in
Flüch lingsun e nehmen
zusammen
mi
übe -
mäßigen
In es i ionen
e heblich
zum
Ve sagen
bei ug.
Übe
ie zig
P ozen
(5
036 000 DM)
des
Da lehensgesam be ages
de
"Gemeinscha shil e
zu
Scha ung
on
Daue a bei splä zen"
nach
dem
So o hil egese z
en iel
au
die
P alz.
Nach
Fes s ellung
des
Landesa bei sam s
P alz
sollen
on
2228
zu
scha enden
A bei splä zen
2069 (30.
Juni
1954),
gleich
92,9
P ozen ,
bese z
wo den
sein
(Tabellen
19a
und
19b).
Diese
Zahl
on
92,9
P ozen
wi d
auch.
om
Landes-
a bei sam
mi
allem
Vo behal
gemelde .
Die
au
den
gleichen
A bei s-
am sbezi k
sich
beziehende
S a is ik
de
A bei spla zda lehen
nach
dem
Las enausgleichsgese z
weis
einen
Bese zungsg ad
on
63,5 Pl'O'zen
au .
Das
scheinen
ealis ische e
P ozen e
zu
sein.
Die
K edi e
lau en
e s
ku ze
Zei .
Sie
geben
also
ein
güns ige es
Bild,
als
nach
eine
länge en
Pe iode
zu
e wa en
is .
Das
Du chschni sda lehen
je
A bei spla z
be äg
im
Bundesdu ch-
schni
3300,-
DM.
Ta sächlich
wi d
de
Höchs be ag
zu
Scha ung
eines
A bei spla zes
on
5000,-
DM
in
den
meis en
B anchen
nich
zu
Bes ei ung
de
ech en
Kos en
aus eichen.
Im
Bund
soll
nach
glaubwü digen
Schä zungen
noch
nich
einmal
ein
D i el
de
u sp ünglich
zu
Au lage
gemach en
A bei splä ze
bese z
sein
57
•
Is
diese
Schä zung
zu e lässig,
dann
schne1de
Rheinland-P alz
bei
einem
Ve gleich
auße o den lich
güns ig
ab.
Nach
allem,
was
wi
es ges ell
haben,
is
2lU1llindes
endenziell
in
Rheinland-P alz
eine
besse e
Si ua ion
o handen.
Wa um?
Wegen
de
Begüns igung
de
einheimischen
Be iebe,
die
den
K edi
meis
als
Be iebsmi el
e -
wand
haben.
Das
bedeu e :
A bei spla zda lehen
üh en
do
zu.m E olg,
wo
sie
nich
bes immungsgemäß
e wand
wu den.
Wah scheinlich
hä en
die
einheimischen
Be iebe
die
zusä zlichen
A bei sk ä e
auch
ohne
Au -
lagen
einges ell .
En scheidend
bei
den
A bei spla zda lehen
is
nich
die
Zweckbes immung
des
K edi es,
sonde n
de
P
eis:
Fün
P ozen
Zinsen
bei
zehnjäh ige
Tilgung.
Es
is
eine
al e
Weishei ,
daß
billige
K edi e,
ZIU
Las en
ande e
In-
es i ionen
58
e billig e
K edi e,
bei
s eigendem
Absa z
und
s eigenden
56
Ve gleiche S.
1139
.
57
Wegweise
ü
Heima e iebene, F ank u /Main, Folge 8, om
10.
Ap il
1954.
58
Hie
sei
de
ü
die le z en
Jah e
ealis ische
Fall
un e s ell ,
daß
solche
ande e
In es i ionsp ojek e
höhe e
Ren abili ä o handen wa en.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
A bei nehme
83
E ägen
expansi
wi ken.
Inso e n
is
jede
billige
K edi
ein
A
-
bei
s p I
a z
da
I
ehe
n,
wobei
wi
nich
un e suchen,
ob
ma k -
ge ech e
K edi e eil'Wlg
keinen
höhe en
Ne ozuwachs
e anlaß
hä e.
Bis
zum
30.
Juni
1955
wu den
in
Rheinland-P alz
nach
Mi eilung
de
Bundes egie ung
ü
23,6 Mill.
DM
8212
A bei splä ze
"ge-
scha en
59
".
IH.
Die
h
ein
I a
nd
- p ä 1 z i s
ehe
W 0 h
nun
g s b a
u
pol
i i k
Wohnungsbau
is
nich
nu
Selbs zweck,
Konsumgu
zu
Be iedi-
gung
des
Wohnbedü nisses.
Die
Wohnung
is
auch
"P oduk ionsmi el",
Mi el
zu
He an ühIlUIlg
des
Flüch lings
om
Rande
zum
Zen um
des
A bei sma k s.
Das heiß : es
komm
nich
nu
da au
an, daß
Wohnun-
gen
gebau
we den,
sonde n
auch,
wo
sie
gebau
we den.
Rheinland-P alz
ha e
am
13.
Sep embe
1950
eine
e eulich
ge inge
Wohn aumdich e
(1,16)60,
die
nu
knapp
übe
de
on
Baden-Wü em-
be g
lag.
Die
Wohn aumdich e
de
Ve iebenen
(1,63)
wa
e s änd-
liche weise
höhe
als
die
de
Einheimischen
(1,14).
T o zdem
wies
Rheinland-P alz
auch
hie
ein
Min mum
un e
den
Bundeslände n
au .
264000
Wohnungen
-35
P ozen
des
gesam en
Wohnungsbes andes
-
wa en
ze s ö
ode
schwe
beschädig .
1939
kamen
au
eine
Wohnung
as
4
Pe sonen
61 • 1954 (31.
Dezembe
1954)
gelang
es,
mi
einem
Be-
s and
on
übe
809 000
No malwohnungen
62
die
Wohnungs
dich e
bei-
nahe
wiede
au
das
Ni eau
on
1939
he abzud ücken.
In
ün
Jah en
wu den
und
115000
Woh uungen
gebau
(Rein-
zugang).
Vo
dem
Jah e
1949/50
gab
es
in
Rheinland-P alz
kau n
einen
Wohnungsbau:
Die
Baus o e
muß en
als
Repa a ionen
an
die
Be-
sa zungsmach
abgegeben
we den.
Sei
1952
s ieg
die
Zahl
de
jäh lich
e igges ell en
Wohnungen
on
23700
au
28 10063 (1954).
Im
Juni
1952
en ielen
aJU:
10 000
Einwohne
75
e igges ell e
Wohnungen,
1954
wa en
es
89
(Bundesdu chschni
109).
Das
Land
kam
so
om
le z en
au
den
d i le z en
Pla z
un e
den
Bundeslände n.
Rund
390
Millionen
DM
ö en liche
Fö de ungsmi el,
o
allem
des
Bundes,
s anden
in
de
gleichen
Zei
dem
heinland-p älzischen
Woh-
59 Bulle in
de
Bundes egie ung, Bonn, N .
155,
1955.
60
Wohn aumdich e: Anzahl
de
Pe sonen
je
Wohn aum. S a is isches
Bundesam , S a is ische Be ich e VIj35,
zi ie
nach: Volkswi scha liche
Be ich e
de
Las enausgleichsbank, a. a. 0.,
Tabelle
3.
61
3,9. S a is isches
Jah buch
19m,
a. a.
0.,
Sei e
200.
62
Wi. :scha
und
s a is ik,
a.
a.
0.,
He
9,
7.
Jah gang
!i9lJ5,
Sei e
463'.
63 Be einig e Jah ese gebnisse. Wi scha
und
S a is ik,
a. a.
0.,
He
3,
7.
Jah gang
1955,
S.53,
und
Wi scha
und
S a is ik,
He
9,
7.
Jah gang
1955,
S.459.
6"
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84 Eingliede ung de Flüch linge nach
de
sozialen
S ellung
nungsbau
zu
Ve ügung
64•
Eigene
Mi el
konn e
das
Land
e s malig
1952
in
Höhe
on
4
Millionen
DM, 1953 22,27
Millionen
DM
IUlld
1954
und
28
Millionen
DM
gewäh en.
Das
Gesam olumen
des
Wohnungs-
baues
on
1950-1954
wi d
au
2
Millia den
DM
geschä z
65•
E s
sei
1953
gib
es
eine
Finanzs a is ik
des
"ö en lich
ge ö de en
sozialen
Wohnungsbaues
66
".
Diese
S a is ik
weis
die
zum
sozialen
Woh-
nungsbau
e wand en
Mi el
nach
ih e
He kun
als
"ö en liche
Mi el",
Kapi alma k mi el
und
"sons ige
Mi el"
aJUS.
Die
Tabelle
zeig ,
welche
Finanzquellen
im
einzelnen
dami
angesp ochen
we den
(Tabelle
20).
Dabei
is
zu
beach en,
daß
in
den
"ö en lichen
Mi eln"
wede
Bun-
desmi el
ü
Bundesbediens e e
(einschließlich
Bundesbahn
und
Bun-
despos )
noch
Wohnungsbaumi el
de
Gemeinden
e aß
we den,
wenn
Bau en
nu
und
all
ein
aus
solchen
Mi eln
inanzie
wu den.
1953
wu den
in
Rheinland-P alz
15154, 1954
11203
Wohnungen
ö e n I
ich
ge ö de .
Dazu
wand e
man
1953 261,5
Millionen
DM,
1954
nu
meh
224,3
Millionen
DM
au .
Von
den
224,3
Millionen
DM
kamen
82,2
Millionen
aus
den
oben
besch iebenen
ö en lichen
Fonds,
insbesonde e
Mi el
des
Bundeswohnungsbauminis e iums
und
des
Las enausgleichs.
59,1
Millionen
s ell e
de
Kapi alma k
(haup sächlich
Spal1kassen
und
P andb ie ins i u e).
Sons ige
Quellen
e gaben
81,9
Mil-
lionen
DM,
da un e
Eigenkapi almi el
(besonde s
hoch)
mi
50,6
Mil-
lionen
und
Las enausgleichseingliedel1Ungsda lehen
mi
21,6
Mil-
lionen
DM.
An eilsmäßig
s anden
1954
und
(1953)67
36,6 (39,3)
P ozen
ö en liche
Mi el,
26,4 (23,4)
P ozen
Kapi alma k mi el
und
37,0 (37,3)
P ozen
Sons ige
Mi el
zu
Ve ügung.
Bei
gesunkenem
Gesam olumen
iel
de
An eil
ö en liche
Gelde
und
s ieg
de
An eil
an
Kapi alma k mi eln.
Diese
Tendenz
he sch e
auch
im
üb igen
Bundesgebie .
Nach
wie
o
is
de
Wohnungsbau
in
Rheinland-P alz
s ä ke
als
ande swo
on
ö en lichen
Mi eln
ab-
hängig.
Is
'man
gewill ,
das
VoLumen
des
ö en lich
ge ö de en
sozialen
Wohnungsbaues
zu
e hal en
ode
zu
e höhen,
dann
könn e
das
du ch
eine
E höhung
de
Landesmi el,
zumal
da
die
Bundesmi el
sei
1955
spä liche
ließen,
geschehen.
Diese
le z e
Fo del1ung
e schein
o
allem
deshalb
als
o d inglich,
weil
die
s a ke
Inansp uchnahme
des
64 Bis
zum
31.
Dezembe
1954
389
724
626,-
DM.
Auskun
des Minis e iums
ü
Finanzen
und
Wiede au bau om
4.
No embe
1955.
Im
Jah e
1955
lossen
wei e e
und
60
Millionen
DM
(Sep embe
1955)
dem
Wohnungsbau zu.
65
De
soziale Wohnungsbau
und
ö en li,che Hochbau
im
Lande
Rheinland-
P alz, München,
1955,
S.
XIII
und
S. XVI.
66 Ve o dnung
de
Bundes egie ung om
24.
Mä z
1953.
Zi ie
nach:
Wi scha
und
S a is ik,
a.
a.
0.,
He
5,
7.
Jah gang,
1955,
S.253. Diesem
A ikel
sind
unse e
Angaben en nommen.
67
Zahlen
ü
1953
in Klamme .
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Die A bei nehme 85
Baugewe bes
du ch
Besa ungsau äge
zu ückgegangen
is .
Es
hieße
sich
eine
üge ischen
Ho nung
hingeben,
in
de
möglichen
Auswei-
ung
des
Kapi alma k es
den
en scheidenden
An ieb
des
Wohnungs-
baus
zu
sehen.
Abgesehen
da on,
daß
Rheinland-P alz
nu
wenig
Zen-
alen
de
Kapi alsammels ellen
im
Land
(P älzische
Hypo hekenbank,
Landesbank-Gil'Ozen ale
in
Kaiise slau e n,
Mainze
Bauspa kasse)
ha ,
is
das
Spa geldau kommen
des
Landes
auße dem
du ch
die
ag a-
isch-indus iell-kleinbe iebliche
S uk u
des
Landes
beg enz .
Es
is
nich
möglich,
den
An eil
de
Ve iebenen
und
de
Sowje -
zonenzuwande e
sowohl
an
den
Wohnungs e gaben
als
auch
am
Au -
wand
ö en liche
Mi el
ü
den
ganzen
Zei abschni
zu
e assen.
E s
sei
1952
gib
es
eine
Ve gabes a is ik.
So
e hiel en
Ve iebene,
Zu-
gewande e
und
(im
Abs and)
E a~uie e
1952 38,1
H
de
zu
e geben-
den
RäUJIne,
1953 37,2
P ozen ,
1954
(Ve iebene
allein)
27,8
P ozen
6S•
De
An eil
de
Heima e iebenen
und
Sowje zonen lüch linge
is
bei
de
Ve gabe
on
Al wohnungen
ge inge ,
e wa
on
18 (1952)
bis
14,6
P ozen
(1954)
allend
69•
E wa
jede
ün e
Al wohnung,
die
om
Wohnungsam
im
Jah e
wiede e geben
wi d,
gelang
in
die
Hände
eines
Flüch lings.
Ohne
Zwei el
wä e
es
ü
die
soziale
Gleichs ellung
iele
e we bsschwache
Flüch linge
angesich s
des
Mie ge älles
zwischen
Neu-
und
Al bauwoh-
nungen
güns ige ,
wenn
de
An eilsa z
de
Ve iebenen
und
Sowje -
zonenzuwande e
g öße
wä e.
Im
gesam en
Zei aum
wa
e wa
ein
Fün el
de
400
Millionen
DM
ö en liche
Fö de ungsmi el
ü
den
Umse ze -,
Umsiedle -
und
Sowje zonen lüch lingswohnungsbau
zweckgebunden
70•
De
An eil
de
Heima e iebenen
und
Flüch linge
am
Wohnungsbau
au wand
geh
übe
diesen
P ozen sa z
wei
hinaus,
denn
die
Flüch linge
zählen
auch
u
den
Las enausgleichs-Ansp uchsbe ech ig en.
Da
ü
den
ganzen
Ab-
schni
de
ün
Jah e
eine
Au gliede ung
nach
e iebenen
und
ein-
heimischen
Be ech ig en
nich
möglich is ,
so
sei
es
ges a e ,
an
de
Ve eilung
de
Au bauda lehen
ü
ein
Jah
(1953/54)
den
Flüch lings-
an eil
es zus ellen
71•
Nahezu
18
Millionen
DM
s anden
zu
Ve ügung.
Von
2040
bewillig en
An ägen
mi
eine
Summe
on
11,7
Millionen
DM
(Übe
die
üb igen
6,3
Millionen
DM
wa
eben alls
zu
dem
Zei punk
du ch
Fö de ungs-
bescheide
be ei s
e üg .)
en ielen
745
mi
3830600
DM
au
An äge
68
AUlSl un
des
-s a is ischen Landesam es
om
W.
JuLi
1005.
69 Auskun des Bundesminis e iums
ü
Ve iebene, Flüch linge
und
K iegsgeschädig e om
27.
Sep embe
1955.
70
Im
Sonde p og amm
wu den
ü
die Umsiedle d. 13000 Wohnungen,
ü
die Umse ze 3
870
und
ü
die Sowje zonenzuwande e d. 3700 Woh-
nungen gebau .
71
Auskun des Landesausgleichsam es om
14.
Ap il
1954.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
86 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
on
Ve eibungsgeschädig en.
Die
Ve iebenen
e hiel en
nich
ganz
die
Häl e
de
e eil en
Bauda lehen.
Aus
dem
Hä e onds
gelang en
an
Sowje zonen lüch linge
Bauda lehen
in
Höhe
on
164100
DM.
Die
Bauda lehen
wu den
ü
insgesam
3769
Wohnungen
bewillig .
55
P o-
zen
de
Wohnungen
wu den
zu
Eigen um
gegeben.
Dahe
is
de
ela-
i
hohe
Fö de ungsbe ag
je
WohIllUng
mi
3125.-
DM
e s ändlich.
Bei
de
Ve eilung
de
Ve iebenen-Bauda lehen
au
die
einzelnen
Regie ungsbezi ke
e hiel
die
P alz
meh
als
die
Regie ungsbezi ke
T ie ,
Rheinhessen
und
Koblenz
zusammen.
Be ach en
wi
die
Ve -
eilung
des
Gesam be ags
de
Las enausgleichsbauda lehen,
dann
e hiel
die
P alz
as
50
Pl'ozen ,
die
S äd e
LiUdwigsha en,
Kaise s-
lau e n,
Pi masens
allein
je
900000.-
DM72.
Dies
is
auch
ein
Beweis
da ü ,
wie
s a k
die
Binnenwande ung
de
Ve iebenen
in
diese
S äd e
is .
Da
die
La
nd
e s
bau
da lehen
g undsä zlich
in
einem
en -
sp echenden
Ve häl nis
gewäh
we den,
was
nich
ausschließ ,
daß
es
auch
Bauhe en
gib ,
die
die
zusä zliche
Finanzie ung
aus
Eigen-
ode
F emdmi eln
des
Kapi alma k s
au b ingen,
kann
die
Au gliede ung
de
Las enausgleichsbauda lehen
auch
als
ep äsen a i
ü
die
Ve -
eilung
de
Landesbauda lehen
gel en.
De
zweckgebundene
Wohnungsbau
ü
Flüch linge
schein
zum
E olg
zu
üh en.
Nun
sind
sich
abe
die
Fachleu e
des
Wohnungsbaus
einig,
daß
de
zweckgebundene
Wohnungsbau,
die
"Töp chenwi scha ",
den
Wohnungsbau
an
wi scha lichen
Schwe punk en
e schwe .
Mi
unse e
ühe
au ges ell en
Fo de ung,
Wohnungen
am
A bei so
zn
bauen,
läß
sich die
P i ilegie ung
bes imm e
Geschädig eng uppen
nich
ohne
Hemmnisse
e binden.
Eigen lich
soll e
man
nich
so
seh
on
einem
"zweckgebundenen"
Wohnungsbau,
den
wi
angeblich
sei he
ieben,
als
ielmeh
on
einem
"g uppengebundenen"
Wohnungsbau
sp echen.
Die
heinland-p älzische
Wohnungsbaupoli ik
ha
sich
schon
seh
üh
eine
Be eiung
de
p i a en
Ini ia i e
im
Wohnungsbau
zum
Ziel
gese z .
Das
un e scheide
sie
on
de
Poli ik
in
ande en
Lände n:
F ei inanzie e
Wohnungen
wu den
schon
1949
aus
dem
Mie ens opp
und
de
Zwangs e eilung
he ausgenommen
73
.
Ein
Zuschlagssys em
ges a e e
auße dem
eine
g oßzügige
Fes se zung
on
Rich sa zmie en
und
schu
so
die
Möglichkei
on
höhe en
e s s elligen
Beleihungen.
Bei
de
Ve eilung
de
Mi el
wu de
de
Bauhe
be o zug ,
de
das
ge ings e
Bauda lehen
e lang e.
Wie
schon
e wähn ,
konn e
das
Land
in
den
e s en
Jah en
nach
de
Wäh ungs e o m
keine
La
n
des
mi el
au b ingen.
Nich
zule z
wa
72
Auskun
des Landesausgleichsam es om
14.
Ap il
1954.
73
T owdem
blieb
de
An eil des
nu
e1 inanzie en
ode
lediglich
s eue -
begüns ig en Wohnungsbaus ge ing.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die A bei nehme
87
dies
eine
Folge
seine
damals
g oßen
Besa zungslas en.
Dahe
s amm e
ein
übe wiegende
Teil
des
Wohnungsbauau wandes
aus
den
So o -
hiliemi eln,
da
die
An o de ungen
an
den
So o hil e onds
wegen
de
wenigen
Flüch linge
zunächs
nich
so hoch
wa en
wie
in
ande en
Lände n
74•
Die
Bundesmi el,
die
1950
und
34
Millionen,
1951 49
Mil-
lionen, 1952 35,5 Millionen, 1953
35
Millionen
und
1954
25
Millionen
DM
be ugen
(jeweils
ohne
Sonde mi el
und
ohne
Mi el
on
Bundesbahn
und
Bundespos ),
wa en
zum
g oßen
Teil
"
zweckgebunden"
,
genauso
wie
die
zusä zlichen
Mi el
de
Umse ze -
und
Umsiedle ak ionen.
Da
de
p i a e
Wohnungsbau
damals
uu
in
Ausnahme ällen
geneig
wa ,
Au lagen
(Flüch lingswohnungen)
au
sich
zu
nehmen,
wu den
auch
in
Rheinland-P alz
die
G oßwohnungsbauun e nehmen,
insbeson-
de e
die
gemeinnü zigen,
mi
de
Au gabe
des
Flüch lingswohnungsbaus
be au .
Ih
An eil
am
gesam en
Wohnungsbau
blieb
alle dings
in
Rheinland-P alz
imme
un e
dem
en sp echenden
An eil
in
ande en
Bundeslände n;
e
s ieg
on
einem
D i el
au
e wa
40
P ozen ,
um
dann
wiede
in
den
le z en
Jah en
zu
allen
(1953 gleich 24 P ozen )15.
Die
bewuß e
Fö de ung
des
Eigen umswohnungsbaus,
die
ni,ed ige en
Ges ehungskos en
de
Wohnungen
p i a e
Bauhe en,
denen
sie
den
Zuschlag
de
Da lehen
e danken,
zunächs
abe
wohl
die
ländliche
S uk u
on
Rheinland-P alz
sind
die
G ünde.
Dahe
wu de
auch
die
GewähI"lUIlg
on
Kleins da lehen
ü
An-,
Um-
und
Ausbau en
eine
e olg eiche
Poli ik,
die
Rheinland-P alz
den
ande en
Bundeslände n
o ausha e.
Dem
Wiede au bau
de
S ad ke ne
dien en
Zuschüsse
bis
zu
10000.-
DM,
die
ü
Geschä sbau en
mi
Wohnungen
gegeben
wu den.
Ungeach e
manche
Wide s ände
se z en
sich
die
beiden
schon
1950
begonnenen
"Expe imen e",
Schwe punk bau
Ludwigsha en
und
Schwe punk bau
Bad
Dü kheim,
du ch,
und
im
Jah e
1951
und
den
olgenden
Jah en
wu den
wei e e
S äd e,
namen lich
Wo ms,
Mainz,
Koblenz,
T ie ,
Zweib ücken
und
Pi masens
in
dieses
P og amm
ein-
bezogen.
Diese
Maßnahmen
wi k en
sich
besonde s
güns ig
aus,
und
es
is
nu
zu
bedaue n,
daß
sie
nich
on
o nhe ein
in
iel
g öße em
Ausmaß
un e nommen
wu den.
Enge
Zusammenhänge
bes ehen
zwischen
de
Regional e eilung
de
Wohnungsbaumi el
(S ad -
ode
Landk eise),
de
Fö de ung
de
Mie -
wohnung
0
de
des
Eigenheimba us,
de
Fö de ung
des
"gemein-
nü zigen"
0
de
des
p i a en
Wohnungsbaus
und
de
Fö de ung
des
74 So o hil emi el konn en auch
s a k
ü
A bei spla zda lehen eingese z
we den.
1950
wu den
auße dem 8 MU!.
DM
aus
eine
spä e
e assungs-
wid ig
e klä en
Wohnungsbauabgabe au gewand .
75
S a is ik on Rheinland-P alz, a. a.
0.,
Band
35,
S.39/143.
1954
wa en
86
H
de
ge ö de en
Häuse
Ein amilienhäuse . De soziale Wohnungsbau
und
ö en liche Hochbau, a. a.
0.,
S.
IX.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
94
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach:
de
sozialen S ellung
gesellscha lichen
ode
poli ischen
Blick ich ung
he
u eilen.
Ihm
geh
es
dann
nich
meh
um
den
L a n d
wi
,
sonde n
um
den
Bau
e ,
den
Ve e e
eine
bes imm en
gesellscha lichen
Schich ,
die
es
zu
e hal en
und
zu
ö de n
gil .
Manchmal
wi d
dann
die
E neue ung
des
Baue ns andes
als
eine
Ga an ie
de
Flüch lings ückwande ung
be ach e .
"Alle
ü
die
Zu-
kun
e an wo lich
denkenden
K eise
we den
sich
auch
wei e hin
ü
eine
EingUede ung
(in
de
Landwi scha ,
de
Ve .)
einse zen,
da
es
um
die
E hal ung
und
Fö de ung
de jenigen
geh ,
die
einmal
wiede
im
d
eu
s
ehe
nOs
e n L a n d
wi
s
eh
,a
b e e i
ben
woll
e n.
Es
gib
mannig 'ache
O ganisa ionen
und
iele
Pe sönlich-
kei en,
die
sich
diese
Au gabe
e sch ieben
haben
und
be ei
sind,
dem
Ve iebenen
die
e s en
Sch i e
und
Wege
zu
e leich e n
91
."
Selbs
wenn
man
sich
diese
Beg ündung
e schließ ,
bes eh
doch
kein
Zwei el,
daß
die
soziologisch:e
En wu zelung
de
Flüch lingsbaue n
besonde s
g oß
is ,
und
daß
man
das
Mögliche
un
soll,
um
hie
Abhil e
zu
scha en.
b)
Diese
Übe legung
und
o
allen
Dingen
na ü lich
die
unab-
lässigen
Fo de ungen
de
Ve iebenen-Ve bände
zeig en
ih en
ge-
se zlichen
Niede schlag
zunächs
im
Flüch lingssiedlungsgese z
(FlüsG)
om
10.8.1949
92,
das
spä e
du ch
die
en sp echenden
Abschni e
des
Bundes e iebenengese zes
(BVFG)
om
25.
Mä z
1953
e se z
wu de.
In
das
neue
Gese z
wu den
auch
die
Flüch lingsbaue n
aus
de
Sowje -
zone
eingeschlossen.
e)
Die
Zahl
de
heima e iebenen
selbs ändigen
Baue n
be äg
nach
Fes s ellungen
des
Bundes e iebenenminis e iums
und
294000
im
Bundesgebie .
In
Rheinland-P alz
soll es
noch
e wa
18
000
heima -
e iebene,
ühe
selbs ändige
siedlungswillige
Baue n
geben
93•
Zum
Ve gleich
sei
o weggenommen,
daß
in
Rheinland-P alz
213643
land-
wi scha liche
Be iebe
gezähl
we den.
Wie
komm
de
Flüch ling
wiede
zu
G und
und
Boden?
Wo
ein
Eigen üme
seinen
Ho
nich
meh
selbs
bewi scha en
kann,
e gib
sich
die
Möglichkei
zu
Pach ung.
Dazu
kann
de
Ve iebene
Beihil en
und
Da lehen
'zum
Kau
lebenden
und
o en
In en a s,
.auch
ü
no wendige
In es i ionen
e hal en.
Im
le z en
Falle
muß.
alle dings
de
Ve päch e ,
de
im
üb igen
eine
Reihe
s eue liche
Vo eile
ge-
nieß ,
Siche hei
bie en.
Vielleich
mann
de
Flüch ling
den
Be ieb
auch
kau en.
In
manchen
Fällen
kann
nach
eine
länge en
Pach
:mi
91 Die Eingliede ung des heima e iebenen Land olkes, ein Wegweise ,
he ausgegeben on
de
Gesellscha
zu
Fö de ung
de
inne en
Kolonisa ion
(GFK) e.
V.,
Düsseldo ,
1953,
S.7.
92 Le z es Gese z des Zweizonenwi scha s a es. Du ch Ve o dnung
de
Bundes egie ung
1950
au
Rheinland-P alz e s eck .
93
Auskun
des Bundes
de
e iebenen Deu schen, Rheinland-P alz.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
Selbs ändigen
95
dem
käu lichen
E we b
ge echne
we den.
Die
ö 'en liche
Finanzie-
ungshil e
um aß
die
Zahlung
des
Kau p eises,
Be iebsmi el-
und
In es i ionsk edi e.
Auch
im
E we bs all
e häl
de
Ve käu e
s eue -
liche
Ve güns igungen.
Mangelha e
Vo inanzie ung
undzei mubende
K edi bewilligungen
können
mi un e
die
Eingliede ung
eines
Land-
wi s,
de
in
eigene
Ini ia i e
einen
Ho
zu
übe nahme
ge unden
ha ,
e hinde n,
weil
e
mi
kapi als a ken
einheimischen
In e essen en
nich
konku ie en
kann.
Nu
Inhabe
on
Siedle eignungsscheinen
94
können
sich
um
eine
Neusiedle s elle
bewe ben.
Das
Siedlungs e ah en
e s eck
sich
au
Vollbaue n-
und
Nebene we bss ellen.
Hie
wi d
das
Angebo
ü
Flüch linge
noch
du ch
die
Au s ockung
on
Anliege be ieben
und
das
Vo ech
on
Landa bei e n
und
Gu späch e n
au
Zu eilung
eine
S elle
besch änk .
d)
Rund
90
H
de
Gesam läche
des
Landes
Rheinland-P alz
we den
land-
ode
o s wi scha lich
genu z 95• 36
P ozen
de
E we bspe -
sonen
sind
in
de
Land-
und
Fo s wi scha
ä ig
gegenübe
23
H
im
Bundesgebie ,
und
zwa
88
H
als
selbs ändige
Be iebsinhabe
ode
mi hel ende
Familienangehö ige.
Alle dings
nu z
j'ede
Be ieb
im
Du chschni
nu
eine
Fläche
on
4,1
Hek a .
Dieses
Minimum
lieg
um
40
P ozen
un e
dem
Bundesdu chschni .
Meh
als
2/
5
alle
Hö e
sind
Pa zellenbe iebe
mi
wenige
als
2
ha
Nu zland.
Nahezu
jede
ach e
diese
Pa zellenhö e
wi d
im
Nebene we b
be ieben.
Die
üb igen
dienen
zum
Teil
Sonde kul u en
ode
sie
geben
keine
Lebensg und-
lage
,ab96•
E was
meh
als
ein
D i el
alle
Be iebe
bes ellen
zwischen
2
und
5
ha.
Un e
besonde s
güns igen
Boden e häl nissen
bie e
ein
Teil
de
Hö e
zwischen
5
und
10
ha,
on
de
S a is ik
schon
als
mi el-
bäue lich
bezeichne ,
in
Rheinland-P alz
eine
Acke nah ung,
beispiels-
weise
genügen
in
Rheinhessen
8
ha,
bei
Gemüse
und
Obs
2
bis
3
ha.
Die
heinhessischen
W
ein
baue n
kommen
mi
noch
wenige
aus:
0,5
bis
1,5
ha.
Ähnliches
gil
ü
das
Mai eld,
das
Neuwiede
Becken,
die
Haa d .
Bei
Hö en
in
Höhenlagen
kann
e s
on
10
ha
an
eine
aus-
eichende
Lebensg undlage
angenommen
we den.
Und
handel
es
sich
ga
um
Hö e
au
Rodungsland
-
FlüchWnge
haben
solche
Hö e
be-
kommen
97
-
so
b auch
man
zu
Acke nah ung
Hö e
on
mindes ens
15
ha.
Wie
die
kleine
Übe sich
zeig ,
sind
es
nu
7,6
H
de
Be iebe,
94
Fas
jede
e iebene
ehemalige
Landwi
ha
Siedle eignung.
95 Angaben, sowei nich
ande s
e me k :
Die
Landwi scha
on
Rhein-
land-P alz, edne
S uk u un e suchung
nach
den
E gebnissen
de
landwi -
scha lichen Be iebszählung
om
22. Mai 1949
und
ande en
ag a s a is ischen
Ve ö en lichungen. S a is isches Landesam ,
Bad
Ems, 1953.
96
Insgesam bes ehen
e wa
31
000
Sonde kul u be iebe
in
Rheinland-
P alz. 27000 Weinbaue n
kul i ie en
allein
70
H
de
Reb läche des
Bundes-
gebie es
und
e zeugen
80
H
de
Mos e äge.
97
Siehe
auch
wei e
un en, S.
100'
.
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96
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
die
eine
landwi scha liche
Nu z läche
on
übe
10
ha
ih
eigen
nennen.
Dabei
en ielen
1949
au
die
Be iebe
bis 5
ha
Nu z lächen
on
2,1
ha,
au
die
sogenann en
mi elbäue lichen
Be iebe
zwischen
5
bis
un e
20
ha
e wa
8,4
ha
und
au
die
Be iebe
mi
20
und
meh
Hek a
34,4
ha.
Rund
70
P ozen
de
landwi scha lichen
Nu z läche
we den
on
den
Be ieben
un e
10
ha
bewi scha e
(1953 = 197 373
Be iebe).
Au
die
es lichen
16
270
Be iebe
kommen
30
H
de
genu z en
Fläche.
Im
Lau e
de
ie
Jah e
zwischen 1949
und
1953
ha
sich
die
S uk u
nu
wenig
geände .
Die
Be iebszahl
e minde e
sich
um
5203,
am
s ä ks en
bei
den
Be ieben
zwischen
2
und
10
ha
(5020).
Landwi scha liche
Be iebe
nach
G ößenklassena)
Landwi scha lich
genu z e
FLäche
0,1
bis
un e
2h:a
2 5 "
5
10
"
10
20
"
2(}
und
meh
1949
87616
72691
42240
13795
2514
218846
1953
87462
69403
40508
13733
2537
213643
in H
41
32
19
6,4
1,2
a)
Auskun
des
S a is ischen
Landesam es,
Zahlen
de
landwi scha -
lichen
Be iebszäh1ungen
19419
und
19513.
O enba
sind
diese
Hö e
schon
zu
g oß,
um
noch
im
Nebene we b
bes ell
we den
zu
können,
und
noch
zu
klein,
um
ü
eine
Acke -
nah ung
zu
genügen.
Solche
Be iebe
können
nu
du ch
ZUp'ach
exi-
s enz ähig
gemach
we den.
De
An eil
de
Kleinbaue n
in
Rheinland-
P alz
am
gesam en
Baue n um
übe sch ei e
die
en sp echende
Quo e
alle
ande en
Bundeslände .
Au
den
156 865
Hö en
de
73
Pmzen
Kleinbaue n
we den
p o
Ein-
hei
landwi scha liche
G und läche
as
sechsmal so
iel
Menschen
beschä ig
(besse
gesag :
beschä igen
sich
selbs )
als
in
den
Be ieben
übe
20
Hek a .
Meh
als
sechs
Zehn el
de
landwi scha lichen
Be-
ölke ung
sind
au
den
E ag
eine
auße o den lich
ungüns igen
Fak-
o enkombina ion
(Boden:
menschliche
A bei )
angewiesen
98 •
98
Die
G unds ücksze spli e ung
e schä
noch
die
Ve schwendung
menschliche
A bei sk a .
Eine
Zu alls ep äsen a i e hebung
s ell e
im
Jah e
1952
bei
296
Be ieben
13016
Teils ücke
-
44
S ücke/Be ieb
- es .
Wäh end
de
heinland-p älzische
An eil
de
nich
a ondie en
Be iebe
im
Bundesgebie
(mi
einund ün zLg
und
meh
Teils ücken)
und
35
H
aus-
mach ,
be äg
die
allgemeine
Be iebsquo e
(An eil
am
Bundesgebie )
nu
11
H.
Nich
alle
Bezi ke
leiden
un e
eine
gleich
s a ken
Bodenze spli e-
l'ung.
Am
wenigs en
be o en
sind
Rheinhessen
und
die
P alz.
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Die Selbs ändigen 97
Je
100
ha
landwi scha liche
Fläche
we den
au
Klein-
und
Kleins -
baue nhö en
(bis-
5
ha)
153
A bei sk ä e
eing-ese z .
In
sogenann en
mi elbäue lichen
Be ieben
(5
bis
un e
20
ha)
59;
in
g oßbäue lichen
und
G oßbe ieben
übe
20
ha
e ich en
die
gleiche
Allbei
nu
26
Pe -
sonen.
Im
e s en
Fall
bea bei e
eine
Pe son
0,65
ha,
bei
de
zwei en
G uppe
schon
1,7
ha
und
bei
den
G oßbaue n
und
G oßbe ieben
3,85
ha
99.
Fü
die
Ma k leis ung
und
die
landwi scha liche
P oduk ion
in
Rheinland-P alz
ausschlaggebend
sind
mi
einem
Vie el
alle
Be iebe
die
sogenann en
mi elJbäue lichen
Be iebe,
die
e was
meh
als
die
Häl e
de
landwi scha lichen
Nu z läche
bewi sch,a en.
Angesich s
de
ielen
Kleinbe iebe
is
die
Behaup ung
nich
alsch,
wonach
de
K ä ebesa z
ehe
om
Um ang
de
Familie
als
on
de
be iebswi scha lichen
No wendigkei
dik ie
wi d.
Die
hohen
Ge-
bu en a en
in
den
e keh s e nen
Höhenlagen
on
Huns ück
und
Ei el
machen
es
augenscheinlich.
Wi
assen
zusammen:
De
bodensuchende
Flüch ling
komm
in
ein
Land
mi
de
höchs en
Zahl
kleins e
Pa zellen
und
kleinbäue liche
Be iebe.
De
bodensuchende
Flüch ling
komm
in
das
Land
mi
de
s ä ks en
G unds ücksze spli e ung.
De
bodensuchende
Flüch ling
komm
in
das
Land
mi
de
nied ig-
s en
bäue lichen
A bei sp oduk i i ä .
Fü
das
Ausmaß
und
die
Rich ung
de
Seßha machung
on
Flüch -
lingen
komm
diesen
Ta sachen
en scheidende
Bedeu ung
zu.
Das
Au kommen
on
Siedlungsland
im
Rahmen
de
Boden e o m
is
ge ing.
Ta sächlich
e s eck
sich
die
Boden e o m
in
Rheinland-
P alz
au
e wa
8000
ha
Land,
das
in
den
meis en
Fällen
zudem
noch
e pach e
is
und
wegen
des
Vo ech es
de
Päch e
und
Landa bei e
ü
die
Flüch lingssiedlung
nich
e giebig
is .
E wa
60
P ozen
des
abzu e enden
Landes
wu den
be ei s
übe geben.
In
den
kinde eichen
Höhengebie en
dü e
die
Zahl
de
auslau en-
den
Hö e
ge ing
sein.
Das
wi d
du ch
die
Regional e eilung
de
Flüch lingshö e
bes ä ig
(Tabelle
21).
Vo ausse zung
eine
ech en
Sied-
lungspoli ik
bleib
die
Flu be einigung
10o•
Schließlich
kann
man
das
olkswi scha liche
P oblem
de
landwi -
scha lichen
Übe be ölke ung
in
den
Höhengebie en
de
Ei el
und
des
99
In
kleinbäue lichen Be ieben
au
dem Huns ück
wu den
nu
1400,-
DM
je
Kop des Beschä ig en
im
Jah
" e dien ". Zei sch i
ü
gesam es Sied-
lungswesen, 2. Jah gang, Mai 1953,
He
3,
S.
87; zi . nach: Die
Landwi scha
on Rheinland-P alz, a.
a.
O.
100
Am
1. 1. 1954
wa en
428 425 ha umgeleg , da on 296 683 ha
landwi -
scha liche Nu z läche.
7
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
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98 Eingliede ung
de
Flüm linge
nach
de
sozialen
S ellung
Huns ück
nich
du ch
eine
Ve meh ung
on
Kümme be ieben
lösen
101•
Wenn
wi
die
F age
des
Seßha we dens
e iebene
Baue n
un e
diesem
Gesich spunk
be ach en,
dann
heiß
das
Ziel
eine
ech en
heinland-p älzischen
Agm -
und
Siedlungspoli ik:
nich
meh
Baue n,
sonde n
wenige
Baue n,
abe
üch ige e
Baue n.
In
den
e keh s e nen
Höhengebie en
des
Landes
wel'den
junge
Menschen
"Landwi "
nich
aus
Wollen
und
Können,
sonde n
aus
No
und
Unkenn nis.
Die
gewel'bliche
E schließung
diese
Landes eile
wü de
zu
einem
schnellen
Abwande n
aus
de
übe üll en
Landwi -
scha
üh en.
Das
wä e
keine
Land luch ,
sonde n
nu
eine
Land-
be eiung
-
und
eine
Be l'eiung
de
Menschen
102
•
2.
Die
heinland-p älzische
Siedlungspoli ik
a)
Ve iebene
wu den
seßha
Wie iel
Flüch linge
haben
in
Rheinland-P alz
sei
1949
einen
Ho
übe nommen
ode
im
Rahmen
de
Neusiedlung
e hal en?
Am
30.
Juni
1955
gab
es
im
Land
2344
Flüch lingsbe iebe
103
•
G ob
gesehen
ha
im
Bund
jede
sechs e
e iebene
Landwi ,
in
Rheinland-
P alz
jede
ach e
eine
eigene
S elle
e hal en.
De
Abs and
wi~d
deu -
lich,
selbs
wenn
die
Angaben
übe
im
Bund
und
im
Land
lebende
e -
iebene
Baue n
ungenau
sind.
De
e an wo liche
Siedlungs e e en
im
Landwi scha sminis e ium
klag
d um
auch
da übe ,
"wie
g oß
die
Au gabe
is ,
in
den
kommenden
Jah en
allen
noch
Siedlungs-
willigen
zu
eine
bäue lichen
Exis enz
zu
e hel en
104
".
Hie
wi d
nu
meh
on
den
Siedlungswilligen
gesp ochen.
Es
bes eh
kein
Zwei el,
daß
die
Scha
de
Siedlungswilligen
im
Zei ablau
s ä ke
du ch
den
Schwund
des
Siedlungswillens
und
das
Abwande n
in
die
gewe b-
liche
Wi scha
als
du ch
den
Vollzug
de
Ansiedlung
schmilz .
Im
üb igen
is
es
allgemeine
E kenn nis
gewo den,
"daß
eine
ech e
land-
wi scha liche
Eingliede ung
de
ehemals
selbs ändigen
und
294 000
heima e iebenen
Landwi e
au
lebens ähigen
Baue nhö en
in
de
Bundes epublik
in
einem
be iedigenden
Um ange
unmöglich
wa ,
is
und
bleiben
wi dlos" .
Von
de
Gesam läche
on
315723
ha,
die
alle
Flüch lingsbe iebe
im
Bund
einnehmen,
s ell e
Rheinland-P alz
noch
ein
Jah
zu o ,
am
101
Ve gl. S.
95.
102
Die
alliie en
Bau naßnahmen
zeigen,
wie
spon an
skh
die
Landjugend
diesen
A bei smöglichkei en zuwende . Höhe e Einkommen
und
ba
e s
Geld
üben
einen
s a ken
AnlI"eiz
aus.
103
Auskun
des Minis e iums
ü
Landwi scha , Weinbau
und
Fo s en
om
5.
No embe
1955.
104
S aa szei ung, a.
a.
0.,
VOlIn
26.
No embe
1!954.
105
Volkswi scha liche Be ich e
de
Las enausgleichsbank,
1954,
He
2,
Bad
Godesbe g
1954,
S.
9.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
Selbs ändigen 99
30.
Juni
1954,
nu
15760
ha
(4,99 H).
Am
30.
Juni
1955
wa
die
Hek a -
zahl
au
18658
ges iegen.
Au gegliede
nach
S eUeng ößen
e gab
sich
zum
30.
Juni
1954
ol-
gende
Übe sich,po6:
Rhei.n1a1lJd-
in
H
de
E -
S eLleng öße B'lIDdesgebie
P alz
gebnisse
oT
das
Bundesgebie
30'.
Juni
1954
3<0.
Juni
1'954
30.
Juni
1954
bis
2
ha
215914
284 1,00
übe
2 blis
5ha
55;9,6
2'57
4,51
9
übeT 5 bds
10ha
6435
550 8,55
übe
10
bis
2'0
ha
75212
5014
6,7'0'
übe
20
bis
30
ha
1909
55 2,88
übeT
30
ha
1565
40
2,,56
Das
E gebnis
de
Ansiedlungspoli ik
zum
30.
Juni
1954
wi d
ü
Rheinland-P alz
güns ige ,
wenn
man
die
S ellen
on
5
ha
an
e -
gleich .
Dann
s anden
17431
S ellen
im
Bund
1149
in
Rheinland-P alz
gegenübe
(6,6 H).
Das
en sp äche
dem
An eil
on
3,5
H
an
de
G uppe
de
e iebenen
Landwi e
im
Bund.
Falsch
wä e
alle dings
die
Annahme,
alle
Be iebe
zwischen
5
und
10
Hek a
bö en
schon
eine
Acke nah ung.
Nich
alle
diese
Baue ns ellen
sind
Vollbaue ns eIlen.
T o zdem
wa
de
ge inge e
Eingliede ungsg ad
au
den
Ve zich
de
heinland-p älzischen
Siedlungspoli ik
zu ückzu üh en,
Nebene we bs-
s ellen
besonde s
zu
ö de n.
Süwei
die
Be iebe
nich
in
Höhen-
gebie en
liegen,
kann
man
bei
den
meis en
Be ieben
übe
10
ha
on
Vol1baue ns ellen
sp echen.
10996
S ellen
im
Bund
s anden
den
599
S ellen
im
Lande
gegenübe .
Die
Eingliede ungsquo e
bei
den
Voll-
baue ns ellen
e eich e
beinahe
den
heinland-p älzischen
An eil
an
de
G uppe
de
e iebenen
Landwi e.
Be iebe,
die
keine
Acke -
nah ung
gewäh leis en,
dü en
eigen lich
in
eine
Gegend
ohne
Neben-
e we bschance
und
ohne
ho nahes
Land
zum
Zukau
ode
zu
Zupach
nich
ge ö de
we den.
Folge ich ig
kamen
die
"VollJbaue ns ellen"
zwischen
2
und
5
Hek a
in
de
Siedlungspoli ik
des
Landes
noch
schlech e
weg
als
die
Nebene we bss ellen.
De
bewuß
o sich igen
Siedlungspoli ik
is
es
gelungen,
den
Flüch lingshö en
im
Ou chschni
eine
g öße e
Nu z läche
mi zugeben
als
dem
Landesdu chschni
en -
sp ich
und
so
die
landwi scha liche
S uk u
on
Rheinland-P alz
in
bescheidenem
Rahmen
zu
e besse n.
Beziehen
wi
uns
au
die
landwi scha liche
Nu z läche
und
nich
meh
au
die
Gesam läch.e,
so.
anden
wi
eine
Du ehsclmi s läche
je
Ve iebenenbe ieb
on
8,7
Hek a
gegenübe
dem
Du chschni
de
7·
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100
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
Be iebe
insgesam
on
4,1
ha
(1949)107.
Ein
Jah
spä: e ,
am
30.
Juni
1955,
be ug
die
Du chschni s läche
je
Ve iebenenbe ieb
nu
noch
und
8
ha.
Die
Anzahl
de
Nebene we bss ellen
wa
ges iegen.
Sei
Bes ehen
des
Bundes e iebenengese zes
bis
Juni
1954
ha e
das
Land
binnen
eines
Jah es
seinen
Siedlungsan eil
nich
nu
on
4,57
au
4,99
108
P ozen
de
Gesam läche
beziehungsweise
on
3,15
au
3,53
de
S ellenzahl
ges eige ,
sonde n
auch
die
Neben-
e we bssiedlung
e was
meh
be ücksich ig .
Diese
Tendenz
wal e e
auch
im
Jah e
1954/1955.
De
Ve dach
lieg
nahe,
das
Land
habe
aus
"op ischen
G ünden"
sich
nich
länge
dem
allgemeinen
D ang
un e
den
Bundeslände n,
mi
möglichs
hohen
S ellenzahlen
au zu-
wa en,
en ziehen
können.
G undsä zlich
bleib
abe
die
Landessied-
lungspoli ik
bei
de
Fo de ung
nach
Vollbaue ns eIlen,
wobei
ge ne
die
P axis
de
no dischen
Lände ,
o
allem
Schwedens,
zi ie
wi d
lOo•
Die
Nebene we bssiedlung
is
in
de
Bundes epublik
s a k
um-
s i en.
Eine
Reihe
on
Einwänden
lassen
sich
gegen
die
Neben-
e we bssiedlung,
un e
de
im
allgemeinen
Hö e
on
40-50
A
zu
e s ehen
sind,
e heben:
Die
Nebene weIlbssiedlung
is
o
ein
Kind
de
No .
He sch
e s
einmal
Vol1beschä igung,
so
haben
solche
Siedle
wede
den
Wunsch
noch
die
Ausdaue ,
geschweige
die
Zei ,
um
neben-
be u lich
1
bis
2
Mo gen
Land
zu
bes ellen.
Zu
Un e s ü zung
de
Nebene we bssiedlung
weis
man
au
die
K isen es igkei
de
länd-
lichen
Lebensweise
hin
und
e inne
an
Wü embe g
und
die
d eißige
Jah e.
T o zdem
bleib
es
aglich, ob sich
die
allgemeine
Landwi -
scha spoli ik
in
ih en
lang is igen
En scheidungen
au
den
an
0-
mal
e n
Fall
eine
Dep ession
eins ellen
soll.
Eine
Dep ession
müß e
on
.ande e
S elle
de
Wi scha
aus
bekämp
we den.
Ande e
A gu-
men e
zuguns en
de
Nebene we bssiedlung
e suchen
den
hohen
Mi eleinsa z
du ch
die
"No wendigkei
de
E hal ung
de
Boden e -
bundenhei
des
os deu schen
Baue n ums"
zu
ech e igen
llO
•
Manche
Wunsch
nach
eine
Nebene we bssiedlung
e wächs
aus
dem
Ve such,
sich
ein
billiges
Wohnungsbauda lehen
zu
e scha en.
Schließlich
geben
manche
auch
zu
übe legen,
ob
dem
(Voll)
Baue ns and
eine
wei e e
Kü zung
de
knappen
Boden läche,
die
zu
Au s ockung
on
Kümme be ieben
e o de lich
is ,
zugemu e
we den
kann.
Mi
de
Nebene we bssiedlung
wi d
o
die
Kleinsiedlung
e wechsel .
Klein-
siedlung
is
abe
nich s
ande es
als
Wohnungsbau
in
eine
Fo m,
die
zusä zlich
Acke land
(Ga enland)
on
höchs ens
1000 m2
o sieh .
106
S aa szei ung,
a. a.
0.,
om
28.
No embe
1954.
107
Mi eilungen
des
S a is ischen
Landesam es,
a. a.
0.,
N .187.
108
S aa szei ung,
a. a.
0.,
om
28.
No embe
1954jSep embe
1953.
109
S aa szei ung,
a. a.
0.,
om
9.
Mai
1954.
110 S'iehe
S.
94.
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Die Selbs ändigen 101
Rich ung,
Ausmaß
und
Möglichkei en
de
heinland-p älzischen
Ag a poli ik
we den
noch
deu liche ,
wenn
wi
die
Zusammenhänge
zwischen
den
Be iebsg ößenklassen,
de
He ~un .
de
Hö e
und
den
übe nahme e ah en
(einschließlich
des
Finanzie ungsau wands)
in
Bund
und
Land
e kennen.
E was
übe
die
Häl e
de
bis
zum
31.
Dezem-
be
1953
e ich e en
Hö e
im
Bund
sind
Nebene we bss ellen
bis
2
Hek a
Gesam läche.
In
Rheinland-P alz
s elLen
die
193
Be iebe
zu
diesem
Zei punk
13,7
H
alle
neu
e ich e en
Hö e. 15,7
H
sind
klein-
bäue liche
Be iebe
on
2
bis
5
ha
(Bund
11,9 H).
Wi
wiesen
oben
be ei s
au
diese
besonde s
p oblema ische
Be iebsg öße
hin.
Die
Häl e
de
an
Flüch linge
neu
übe gebenen
Hö e
ha
nu
ein
A eal
on
übe
2
bis
10
Hek a .
In
ganz
Rheinland-P alz
gehö en
diese
Ka ego ie
115000
Be iebe
an,
on
denen
as
die
Häl e
no leidend
is11
11 •
Eine
solche
Ge ah
zeichne
sich
ü
die
den
Ve iebenen
ange-
agenen
Hö e
in
besonde e
Weise
ab,
weil
de en
Böden
nich
imme
gu
und
manchmal
wüs
sind.
Das
gil
ge ade
ü
die
sogenann en
"aus-
lau enden
Hö e",
die
übe nommen
wu den.
Nich
ganz
die
Häl e
alle
heinland-p älzischen
Flüch lingss ellen
(47,4 H)
wa en
solche
aus-
lau ende
"Hö e".
Wei e e
25,7
H
de
Be iebe
wa en
o
de
übe -
nahme
"s illgeleg ".
In
beiden
Fällen
können
ode
wollen
die
Land-
abgebe
den
Boden
nich
meh
(sachge ech )
bea bei en.
Bei
de
Flüch -
lingssiedlung
im
gesam en
Bundesgebie
gil
e s
jede
ün e
Ho
(19,4 H)
als
ausl,au end
und
nu
7,3
H
als
s illgeleg .
Im
Bundes-
du chschni
wu den
die
meis en
Baue n
au
S ellen
eine
d i en
Ka ego ie
angese z ,
in
de
S a is ik
un e
"sons ige
G unds ücke"
e ·-
zeichne
(73,3
H
gegenübe
26,9
H
in
Rheinland-P alz).
Diese
Au -
eilung
en sp ich
auch
dem
An eil
des
Neusiedlungs e ah ens,
das
44,6
H
alle
übe nahmen
im
Bund,
in
Rheinland-P aLz
nu
10,2
H
e aß .
Wie
die
An eile
zeigen,
bes eh
auch
ein
Zusammenhang
zwischen
den
übe nahmen
"auslau ende "
Hö e
und
de
ech lichen
Besi z-
übe agung
in
Fo m
de
Pach
(56,2
H
de
Hö e).
De
Ve päch e
möch e
zwa
den
Boden
nich
meh
bea bei en,
abe
an
de
e en uell
ZiU
e zielenden
Ren e
be eilig
bleiben.
Mi
33,6
H
is
de
Eigen ums-
übe gang
du ch
käu lichen
E we b
e was
s ä ke
e e en
als
im
Bundesgebie
mi
24,3 H.
Den
neues en
S and
de
Siedlungsmaßnahmen
in
Rheinland-P alz
(30.
Juni
1955)
zeigen
die
Tabellen
22a
und
22h.
Die
En wicklung
in
den
einzelnen
Jah en
sei
1950
geh
eindeu ig
aus
de
Tabelle
24
he o .
Besonde s
au ällig
is
de
sp ungha e
An-
s ieg
bei
'de
Scha ung
on
Nebene we bss ellen
zwischen
1953
und
111 Auskun des Minis e iums
ü
Landwi scha , Weinbau
und
Fo s en.
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102
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
1954.
Ein
wei e es
wich iges
Kennzeichen
is
das
S agnie en
des
Be-
si zübe ganges
in
Fo m
de
Pach
gegenübe
dem
Kau .
Wi
e kennen:
Es
lieg
du chaus
in
de
Hand
de
Siedlungsbehö den,
die
eine
ode
ande e
A
des
Besi zübe gangs
zu
o cie en,
e wa
die
Pach
zuguns en
daue ha e en
Ve iebenenbesi zes
zu ückzud ängen.
De
An eil
de
Pach
gegenübe
dem
käu lichen
E we b,
genau
wie
de
An eil
de
Neusiedlung
gegenübe
de
Ho übe agung,
is
abe
auch
bes imm
on
de
Be iebss uk u
und
dem
Boden o a
in
Rhein-
land-P alz.
De
Ve such,
aus
eine
so
s a k
da engebundenen
Sied-
lungspoli ik
auszub echen
und
e wa
Neusiedlung
um
jeden
P eis
zu
eiben,
müß e
zu
kos spieligen
Expe imen en
üh en.
T o z
all
diesen
Besch änkungen
ha
die
sei he ige
Flüch lingssied-
lungspoli ik
in
Rheinland-P alz
den
E olg
e ziel ,
daß
36,4
P ozen
alle
angese z en
Flüch lingsbaue n
au
Hö en
mi
eine
Be iebsg öße
si zen,
die
nu
7,6
H
de
heinland-p älzischen
Be iebsinhabe
ins-
gesam
ih
eigen
nennen
können.
Auße
Neusiedlung,
Kau
und
Pach
kenn
das
Leben
noch
eine
E -
we bsa ,
die
nu
schwie ig
s a is isch
e aßba
is :
die
Einhei a .
Das
s a is ische
Landesam
ha
1953
einmal
die
weiblichen
Be iebsinhabe
e ag ,
die
mi
Ve iebenen
e hei a e
sind,
ohne
selbs
e ieben
zu
sein
112
• 64
Heima e iebene
haben
sich
au
diese
Weise
mi
E olg
um
ih e
Eingliede ung
bemüh .
Das
is
nu
eine
Moonen au nahme.
Sei
einem
Jah
we den
auch
on
den
Landessiedlungsbehö den
die
Einhei a en
es ges ell ,
mindes ens
sowei
sie
mi
de
Inansp uch-
nahme
ö en liche
Mi el
(Al en eilk edi e,
In es i ionsk edi e)
ein-
he gehen.
Zum
30.
Juni
1955
wu den
243
Einhei a shö e
mi
1900
ha
ausgewiesen.
Alle
Einhei a en,
denen
ein
Eigen umsübe gang
o aus-
ging
ode
olg e,
können
so
nich
e aß
we den.
Im
Mä z
1952
ha
Ludwig
Neundä e
400
Be iebe
113
on
Flüch lingen
un e such
(ohne
Pach älle).
In
157
Fällen
wu den
sie
käu lich
e wo ben,
86
du ch
Neu-
siedlung
übe eigne
und
157
du ch
Einhei a
übe agen.
In
gu e
bäue liche
T adi ion
e wies
sich
Hei a en
so
wich ig
wie
E we ben,
wich ige
als
Siedeln.
b)
Die
Neusiedlung
Es
gib
d ei
Möglichkei en,
e iebene
Baue n
an:; usiedeln:
du ch
die
Übe nahme
bes ehende
Be iebe,
du ch
die
TeHung
bes ehende
Be iebe
ode
du ch
die
Kul i ie ung
on
Neuland.
Nu
jede
7.
Ein-
gliede ungs all
gehö
zu
dem
Neusiedlungs e ah en.
Im
Bund
sind
112
Mi eilungen
des
S a is ischen
Landesam es,
a. a.
0.,
N .187.
113
Neundö e ,
Ludwig,
Enque e
übe
die
soziale
und
wi scha liche
Aus-
wi kung
des
F.lüch lingssiedlungsgese zes, (Soziog aphisches
Ins i u
de
Uni e si ä
F ank u ),
F ank u jMain,
(ohne
Da um),(1'953).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
Selbs ändigen
103
es
as
45
P ozen .
De
langjäh ige
Ve zich ,
Kleinsiedlungen
114
wie
in
Baden-Wü embe g
und
Hessen
zu
e ich en
und
die
Besch änkung
on
Nebene we bssiedlungen
hal en
den
An eil
so
nied ig,
o
allem
abe
wohl
de
Mangel
an
geeigne em
Siedlungsland.
Nu
zwei
Boden-
quellen
bie en
sich
an:
ehemaliges
Mili ä gelände
und
Rodungsland
(Heckenwald).
Um
die
hohen
Kos en
zu
e messen,
die
bei
de
Neusiedlung
an allen,
we den
wi
die
Au wendungen
in
einem
ypischen
Siedlungs e ah en
.analysie en.
Ein
ex emes
Beispiel,
wie
e wa
de
Ve such,
eine
Rodungssiedlung
zu
Obs baumanp lan~ung
zu
benu zen,
wu de
nich
he ausgesuch .
In
Rheinland-P alz
wi d
ge n
die
Siedlung
Ah b ück,
die
auch
die
einzige
Gemeinde
mi
as
100p ozen ige
Flüch lings-
be ölke ung
da s ell ,
e wähn .
Do
en s anden
aus
einem
Übungs-
pla z
de
Lu wa e
insgesam
176
Baue n-
und
Walda bei e s ellen.
F ühe
s anden
el
Dö e
am
gleichen
O e.
De
g öß e
Teil
de
Ve -
iebenen
sind
E mlände
aus
Os p eußen.
Die
Nu zungs lächen
be-
agen
je
Be ieb
2
bis
zu
18
ha.
In
de
Siedlung
gib
es
heu e
neue
Schulen,
die
Ki chen
wu den
wiede
ins andgese z
und
e neu
zu
Go eshäuse n
geweih .
Von
de
Gesam läche
on
10
000
ha
ehemaligem
Mili ä gelände
sind
1800
ha
landwi scha liche
Nu z läche.
Bei
de
Pionie a bei ,
die
diese
neuen
Siedle
leis en
müssen,
we den
sie
o
allen
Dingen
noch
du ch
die
g oßen
Flu schäden,
die
imme
wiede
du ch
den
Schwa zwildwechsel
en s ehen,
belas e .
Zugleich
mi
den
E mlände
Baue n
is
auch
ein
Gablonze
Glaswe k
eingezogen,
das
lohnende
Nebenbeschä igung
bie en
will.
De
Siedlungs e band
ha e
die
Möglichkei ,
hie ,
ohne
au
die
landwi scha liche
S eulage
Rück-
sich
nehmen
zu
müssen,
g oßzügig
den
Wiede au bau
in
die
Wege
zu
leHen.
Insgesam
wu den
dabei
435000,-
DM
Mi el
des
sozialen
Woh-
nungsba ues,
600000,-
DM
K edi e
und
Siedlungsda lehen
des
Landes
Rheinland-P alz,
1025000,-
DM
aus
ERP-Mi eln,
1 070
000,-
DM
114
Ta sächlich
is
die
Kleinsiedlung
o
nu
eine
ande e
Fo m
des
sozialen
Wohnungsbaues.
Es
s eh
zu
F age,
ob
es
Au g.abe
eine
landwi scha -
lichen
Siedlungsbehö de
is ,
mi
on
dem
Pa lamen
zu
Siedlungszwecken
bewillig en
Mi eln
Wohnungsbau
ZU
eiben.
Da on
abgesehen
wä e
es
nu
zweckmäßig,
in
S ad nähe
die
Kleinsiedlung
auch
in
Rheinland-P alz
zu
ö de n.
In
Niede sachsen
i
die
T euhands elle
ü
Flüch lingssiedlung
im
Kleinsiedlungs e ah en
als
Bauun e nehme
au .
"Sie
bau
au
Kos en
des
Siedle s
mi
s a kem
Einsa z
de
Selbs hil e
und
des
Landesbauhand-
we ks
un e
eigne
Regie
und
kann
mi
diesem
Ve ah en
eine
wesen liche
Kos ensenkung
e eichen.
....
In
den
meis en
Fällen
handel
es
sich
um
Eigenheime
mi
Einliege wohnung.
Rund
5000
S ellen
diese
A
mi
e wa
10000
Wohnungen
sind
so
gescha en
wo den,
das
heiß
e wa
40
000
Heima -
e iebene
haben
in
diese
Fo m
eine
Heims ä e
ge unden.
Eine
auße -
o den liche
Leis ung."
Ve gleiche:
Neundö e ,
Die
soziale
und
wi scha -
liche
Auswi kung
des
Flüch lingssiedlungsgese zes,
a. a.
0.,
Band
1,
Sei e
28.
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110 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen
s ellung
deshalb
zu
bedaue n,
weil
es sich
um
K edi e
mi
einem
ü
die
in
F age
kommenden
landwi scha lichen
Be iebe
e äglichen
Zinssa z
on
höchs ens
33
/4
H
handel .
Da
im
Ve gabe e ah en
eine
landwi -
Echa liche
Be a ung
den
bedach en
Be ieben
au
meh e e
Jah e
u
Au lage
gemach
wi d,
besi zen
die
zus ändigen
S ellen
do ,
wo
solche
K edi e
gewäh
wu den,
eine
wi ksame
Kon olle
übe
den
Einsa z
de
Be iebsmi el.
Auße dem
we den
du ch
die
Be euung
we olle
E kenn nisse
zum
wei e en
Ausbau
de
Flüch lingssiedlung
gewonnen.
Da
sich
die
Höhe
de
bean ag en
Be iebsmi elk edi e
zwis·chen 150
und
300.-
DM
p o
Hek a
beweg ,
kam
(bei
einem
Du chschni sk edi
on
ca.
5000.-
DM)
nu
eine
bes imm e
Ka ego ie
on
bäue lichen
S ellen
in
den
Genuß
diese
K edi ak ion.
Auch
in
Zukun
könn en
en sp echend
den
K edi bedingungen
nu
e wa
500
Hö e
mi
eine
Be iebs läche
übe
10
ha
solche
K edi e
e hal en.
Mi
dem
Be ag
kann
de
no male
Saa gu -
und
Dünge beda
gedeck
we den.
Ge ade
do ,
wo
nu
ungenügende
Ein ich ungsk edi e,
bei
de
Pach ung
zum
Bei-
spiel,
gewäh
wo den
sind,
e weisen
sich
die
Be iebsmi elk edi e
als
we olle
übe b ückungshil e.
3.
Lage
de
heima e iebenen
Baue n
Es
is
schwie ig,
ein
U eil
übe
die
landwi scha liche
Si ua ion
des
heima e iebenen
Baue n
in
Rheinland-P alz
z u
ällen:
So iele
Baue n
und
Siedlungsexpe en
man
be ag ,
wie
seh
man
auch
aus
de
S uk u
bes imm e
Schlüsse
ziehen
kann
123,
imme
wiede
is
en -
scheidend
die
jeweils
einmalige
Kombina ion
zwischen
Mensch
und
Wi kungss ä e,
neben
den
besonde en
Kondi ionen
de
Finanzie ung
und
de
Ho übe nahme.
In
Rheinland-P alz
sind
un e
den
FlUch lingshö en
u
übe
50
P o-
zen
Pach be iebe.
Diese
zei beg enz e
Eingliede ung,
bei
de
die
K edi e
länge lau en
als
de
Zwöl jah es-Pach e ag
124
,
is
nich
g undsä zlich
abzulehnen.
Jedoch
muß
auch
in
solchen
Fällen
de
Päch e
be a en
we den,
de
in
de
Be iedigung,
endlich
wiede
"eigenen"
Boden
bea bei en
zu
dü en,
die
Belas ung
ga
zu
leich
un e schä z .
Baue n,
die
ohne
genaues
In en a ,
manchmal
"eise n",
den
Bes and
ielleich
noch
im
ungüns igen
Zei punk
(ohne
E. n e)
übe nehmen,
haben
es
schwe ,
ih en
Un e hal
zu
gewinnen
und
da übe
hinaus
ih e
Ve p lich ung
einmal
abzuzahlen.
Da
die
Siedlung
in
Rheinland-P alz
spä e
einse z e
als
in
ande en
Bundeslände n,
wi d
man
wegen
de
ilg ungs eien
Zei
e s
in
den
kOllll1l1enden
Jah en
123
Nich zu e gessen sind die we ollen Analysen und Ho monog aphien
de
Neundö e -Enque e. Dieses
Team
on
Land-
und Volkswi en
ha
ge-
ade
in
Rheinland-P aIz
eine
ganze Reihe on Neubaue nbe ieben sys e-
ma isch un e such .
124
We den ö en liche Mi el e wand , muß
die
Pach mindes ens
au
12
Jah e
e einba
we den.
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Die Se1bs ändigen
111
sehen
können,
wie iel
Hö e
no leidend
we den,
das
heiß
nich
in
de
Lage
sind,
ih e
K edi ezu iickzuzahlen.
In
manchen
Fällen
wi d
eine
gewisse
Disp opo ionali ä
zwischen
Haus
(Speiche )
und
Ho
beobach e .
De
Ve lus
on
Wi scha sgü e n
du ch
mangelha e
Lage ung
is
un e meidlich.
Es
is
zu
beg iißen,
daß
bei
de
Du chschni sg öße
on
8,1
ha
(Be iebs läche)
die
meis en
Hö e
in
Gegenden
liegen,
in
denen
eine
gewisse
Aussich ,
zusä zliche
Ein-
kommen
im
Gewe be
zu
e zielen,
bes eh .
Die
Las
de
Heima e -
iebenen
könn e
du ch
geeigne e
Gewe bepoli ik,
die
la
n g
is
i g
zu
eine
Indus ialisie ung
auch
des lachen
Landes
bei agen
müß e,
e leich e
we den.
Niemals
soll e
de
auße o den liche
A bei smu
de
Flüch lings amilie
e kann
we den,
die
un e
s a ke
He anziehung
de
Kinde
und
Rücks ellung
o
des
d ingends en
Nachholbeda es
all
ih e
K ä e
einse z ,
um
ih e
neuen
S elle
ein
Auskommen
abzu-
gewinnen.
Man
müß e
alle
Nach eile
de
heinland-p älzischen
Landwi scha ,
ka ge
Böden,
ge inge
Maschinenbesa z,
Bodenze spli e ung,
au -
zählen,
woll e
man
alle
Schwie igkei en
schilde n,
mi
denen
de
Flüch ling
sich
auseinande se zen
muß.
Die
zu
Pach
ode
zum
Ve -
kau
kommenden
"auslaiU enden" Hö e,
die
schon
jah elang
eine
sach-
kundige
Bea bei ung
e missen
lassen,
s ellen
eine
"nega i e
Auslese"
da .
Wo
äl e e
Flüch linge
in
de
Ho nung,
au
eigenem
Boden
ih en
Lebensabend
zu
beschließen,
einen
Be ieb
in
Pach
ode
Kau
übe -
nommen
haben,
sind
sie
den
An o de ungen
nich
imme
gewachsen.
T o z
diese
Bedenken
müssen
die
au
den
"landwi scha lichen
G unds ücksma k "
gelangenden
Hö e
als
einziges
bes ändiges
Boden-
ese oi
ü
die
Ve iebenensiedlung
be ach e
we den.
Eine
Jah es-
übe nahmeqiUo e
on
e wa
4000
Hek a
Be iebs läche
müß e
e eichba
sein.
De zei
schwank
diese
Quo e
z.wischen 2500
und
3800
Hek a .
Ein
Vo kau s ech
s eh
de
Landsiedlungsgesellscha
im
hessischen
Lan-
des eil
bei
1
ha,
im
bay ischen
Landes eil
bei
3
ha
und
im
p eußischen
Landes eil
bei
G unds ücken
on
5
ha
au wä s
zu.
Die
Konsolidie ung
de
Ag a s uk u
e schein
in
Rheinland-P alz
wich ige
als
eine
übe iebene
Neusiedlungs-Expansion,
man
e inne e
sich,
daß
ühe
nu
12
000
Hö e
om
E bho gese z
be o en
wa en.
(Heu e
kann
jede
Be ieb,
de
eine
Acke nah ung
e b ing ,
in
die
Hö e olle
einge agen
we den.)
Neulandgewinnung
is
kos spielig.
Doch
is
sie
ü
den
Neubaue n
a ak i e ,
weil
hohe
Zuschüsse
gewäh
we den.
Als
Päch e
ode
KäiU e
ha
e
au
einem
de as ie en
Ho
o
genau
so
hohen
Bea bei ungsau wand
zu
e k a en
-
bei
ge inge en
K edi en
und
Zuschüssen.
Diese
Un e schiede
in
de
Anse zung
und
Auss a ung
de
Baue n
müß en
e mieden
we den.
Einen
g öße en
Un e schied
zwischen
den
Flüch lingsbe ieben
und
den
eingessenen
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
112 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
Be ieben,
wie
man
ihn
im
gewe blichen
Be eich
heu e
noch
imme
es s ellen
zu
können
glaub ,
gib
es
nich
in
de
heinland-p älzischen
Landwi scha .
Wenn
man
einmal
on
de
spä e en
K edi ückzahlung
absieh
(die
e hal enen
K edi e
übe s eigen
meis
den
Las enausgleichs-
en schädigungsansp uch),
s ehen
sich
die
Flüch linge
e wa
gleich
schlech
und
glei,ch
gu
mi
dem
einheimischen
Landwi ,
de
Hack-
üch e
und
Ge eide
au
mi le en
Böden
anbau .
Abschließend
emp iehl
es
sich,
die
heinland-p älzischen
Maßnahmen
zu
Flüch lingsneusiedlung
einmal
mi
de
Wi klichkei
unse e
Tage
nüch e n
zu
kon as ie en:
Die
mili ä ischen
Anlagen
in
Rheinland-P alz
nehmen
und
28000
ha
in
Ansp uch.
Das
sind
1,4
P ozen
de
Gesa n läche
des
Landes.
Sei
1949
sind
die
Anlagen
'Um
11
500
ha
e wei e
wo den.
Es
is
nich
nu
Acke land,
sonde n
auch
Waldland
und
Ödland.
Am
22.
Feb ua
1953
ha en
du ch
die
Beschlagnahme
beinahe
ebenso
iel
Baue n
ih e
Exi-
s enz
e lo en
(95),
wie
Flüch linge
bis
zu
jenem
Zei punk
im
Noo-
siedlungs e ah en
angesiedel
wo den
wa en
125
•
I . G
ewe
b 1
ich
e
Wi
s c h a
1.
S ando bedingungen
a)
Rheinland-P alz,
das
Land
de
ielen
Kleinbe iebe,
mi
eine
Dich e
de
nich landwi scha lichen
A bei ss ä en
on
51,8
je
1000
Ein-
wohne
schein
güns ige
S uk u o ausse zungen
zu
einem
Hinein-
wachsen
on
Flüch lingsbe ieben
zu
bie en:
Wo
so
iele
Be iebe
sind,
können
auch
noch
ein
paa
meh
exis ie en!
Die
A bei ss ä endich e
(Bund
47,5)
komm
de
hessischen
gleich
und
e eich
nich
einmal
die
Baden-Wü embe gs
und
Baye ns.
Ge-
koppel
mi
eine
nied igen
Beschä ig endich e
(265,1/1000
Einwohne ;
Bund
299,6/1000
Einwohne )
läß
sich
da aus
abe
auch
de
umgekeh e
Schluß
ziehen:
Wo
so
iele
Be iebe
schon sind, die es .au noch
nich
meh
Beschä ig e
geb ach
haben,
we
wi d
sich
da
noch
niede lassen?
Legen
wi
die
A bei ss ä endich e
des
Bundes
mi
47,5/1000
Ein-
wohne
zug unde,
dann
e gib
sich
ein
"Zu iel"
on
12900
A bei s-
s ä en
und
ein
"Zuwenig"
on
103000
A bei splä zen
(auße halb
de
Landwi scha ).
Solche
schema ischen
Ve gleiche
sind
mißlich,
wenn
auch
belieb .
Diese
Ve gleich,
de
einen
echne ischen
Du chschni
on
G ößen,
die
un e
den
e schiedens en
Bedingungen
en s anden,
als
No m
se z ,
wi d
nich
den
besonde en
Ums änden
de
Menschens euung
und
Siedlungsweise
on
Rheinland-P alz
ge ech ,
einem
Land,
das
eben
mi
nu
25
Wa en-
und
KalU häuse n
auskomm ,
da ü
ielleich
die
üb igen
32 375
Einzelhandelsgeschä e
b auch .
125
S aa szei ung, a.
a.
0.,
om
22.
Feb ua
1953.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
Selbs ändigen
113
Imme hin
kann
es
nich
alsch sein,
au
G und
de
ande en
G ößen-
o dnung
des
Bundesgebie es
und
de
zu
e wa enden
Angleichung
on
Rheinland-P alz
an
die
Ve häl nisse
des
üb igen
Bundesgebie es
au
eine
wah scheinliche
Rückgangs endenz
in
de
Be iebszahl
hinzu-
weisen
126
.
Die
gleiche
Tendenz
is
zwa
sei
langem
auch
im
Bundes-
gebie
zu
beobach en,
da übe
hinaus
muß
das
Land
abe
wohl
in
de
En wicklungsgeschwindigkei
,au holen,
da
de
Sch ump ungsp ozeß
in
den
wenige
pe iphe
gelegenen
Teilen
des
Bundesgebie es
schon
ühe'
eingese z
ha .
In
Wes deu schland
ha
sich
im
Lau e
seine
Indus ialisie ung
de
An eil
de
Selbs ändigen
on
Jah zehn
zu
Jah zehn
e inge .
"Die
du ch
K iegs olgen
e zwungene
neue
Indus ialisie ung
wi d
nach
allen
bishe igen
E ah ungen
dieselbe
Wi kung
haben,
so
daß
die
Zu-
nahme
des
An eils
de
Selbs ändigen,
die
in
den
e s en
Nachk iegs-
jah en
es ges ell
wu de,
als
o übe gehend
zu
be ach en
is "127.
Sei
1882
sank
die
Selbs ändigen-Quo e
on
25,4
P ozen
au
15,4
P o-
zen
im
Jah e
1950.
Diese
Sch ump ungsp ozeß
selbs ändige
Exis en-
zen
wi d
du ch
den
Wunsch
de
Ve iebenen
nach
de
ühe en
sozialen
S ellung
nich
au gehal en.
De
Ve such
de
Flüch linge,
sich
eigene
Be iebe
zu
g ünden,
üh ,
wenn
e
on
E olg
beglei e
is ,
zu
Umschich ungen.
Auch
im
gewe blichen
Be eich
wi d
sich
lang is ig
eine
Wande ung
zum
besse en
Wi
eins ellen,
nich
so
unmi elba
wie
o
in
de
Landwi scha ,
.sonde n
übe
den
langwie igen
und
eu en
Weg
eine
iel
s ä ke en
Kapi alze s ö ung
und
Kapi alneubildung.
b)
Als
wich igs e
Vo eil
ü
den
Un e nehme ,
de
sich
in
Rhein-
land-P alz
niede lassen
will,
wi d
das
gegenübe
dem
üb igen
Bundes-
gebie
nied ige e
Lohnni eau
genann 128•
126
De
Rückgang
de
Handwe ksbe iebe
in
Rheinland-P alz
um
8000
Be-
iebe
binnen
5
Jah en
(sei
1950)
schein
unse e
Ve mu ung
zu
bes ä igen.
Siehe
,gei e
13l.
127
Edding,
F ied ich,
O ene
F agen
de
V'e iebeneneingliede ung,
Kiel,
1953
(Manusk ip ).
128
Lohnsummen e gleich
in
den
on
de
Flüch lingsindus ie
am
s ä ks en
bese z en
B anchen
on
Rheinland-P alz
mi
NOl'd hein-Wes alen
(lAhn-
summene hebung
Augus
1'900
1
):
Rheinland-P a:lz
No d hiein -
Wes iialen
Wi! scha: szweig
Männe
F auen
Männe
S eine/E den
....
171,4 (154,0) 185,6 (169,0)
Tex il
..
. . . . . . . . 143,3 95,5 (79,8) 167,8
Bek:leLd ung
......
147.5 95,8 (80,5) 172,2
Hol:zlSägeind.
....
133,9 (114,3) 143,9 (124,1)
Holz e a bei ung
141,1,
154,4
Glas
............
168,5 : 104.8 175,3
Baugewe be
.....
164,8 (147,4) i 187,3 (167,3)
(In
Klamme
jeweils
HH11sa bei e löhne)
S a is isches
Jah buch,
a.
a.
0.,
1954,
S.
466.
8
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
F auen
123,3 (100,0)
114,3 (103,6)
108.1
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114 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen
S ell'l.1ng
Von
gewe kscha liche
Sei e
wu de
gegen
die
leis ungsschwachen
Be iebe
S ellung
genommen,
die
zu
Ausnu zung
des
Lohnge älles
nach
Rheinland-P alz
kommen,
um
au
diese
Weise
übe haup
am
Leben
zu
bleiben,
indem
"sie
als
G enzbe iebe
die
P eise
hoch,
die
Löhne
jedoch
nied ig
hal en
12U
".
Ohne
Zwei el
äg
diese
Lohn o eil
dazu
bei,
daß
die
Neigung,
sich
in
Rheinland-P alz
niede zulassen,
auch
bei
lohnin ensi en
Zweigbe ieben
g oße
Fi men
(Tex i1b anche)
und
Lie e an en i men
on
G oßkau -,
Wa en-
ode
Ve sandhäuse n
wächs .
De
Lohn o eil
mag
alle dings
im
Inne en
des
Landes
Rhein-
land-P alz
on
e höh en
T anspo kos en
wiede
au gewogen
we den.
In
den
g oßs ad nahen
und
e keh sgüns igen
Bezi ken
de
P alz
und
Rheinhessens
is
das
Lohnge älle
umgekeh
schon
nich
meh
so
bedeu end.
Die
Ve keh s e häl nisse
im
üb igen
Rheinland-P alz
130
hemmen
die
Un e nehmungslus .
Die
Elek izi ä s e so gung
is
aus eichend.
Die
Wasse e so gung
dagegen
is
au
dem
lachen
Lande
ungenügend.
Nu
62
P ozen
de
nahezu
3000
Gemeinden
haben
keinen
Wasse mangel.
26
P ozen
de
Gemeinden
leiden
un e
un egelmäßige
Wasse zu uh .
In
12
H
de
Gemeinden
ehl
die
zen ale
Wasse e so gung.
Rheinhessen
is
am
bes en,
die
P alz
am
schlech es en
mi
Wasse
e so g
131•
Do ,
wo
g oße
alliie e
BaUl iaßnahmen
un e nommen
we den,
muß e
de
Wasse e b auch
soga
o :iibe gehend
polizeilich
eglemen ie
we den.
Ein
wei e e
An eiz
ü
den
Flüch lingsun e nehme
is
das
uhige
Sozialklima
in
Rheinland-P alz.
Rheinland-P alz
is
das
Land
de
K edi genossenscha en
und
Spa -
kassen
ü
Baue n
und
Handwe ke .
Es
gib
keine
Banken
zu
Finan-
zie ung
g öße e
Objek e,
die
ih e
Zen ale
in
Rheinland-P alz
haben.
Filialen
be inden
sich
nu
an
g öße en
Plä zen.
Wenige
die
Ta sache,
daß
dem
Land
Kapi alsammels ellen
mangeln,
als
ielmeh
die
un ei-
willige
Ve zich leis ung
de
heima e iebenen
Un e nehme
au
die
in
de
Indus ie inanzie ung
e ah enen
Hausbanken-K edi ins i u e
wi k
sich
ungüns ig
au
eine
Be iebsansiedlung
aus.
Die
bekann en
K edi möglichkei en
ü
Flüch lingsbe iebe
des
Bundes
und
Bundes-
ausgleichsam es
bes ehen
auch
in
Rheinland-P alz.
Abe
selbs
bei
diesen
Ve ah en
muß en
sich
die
Spa kassen
und
kleine en
Geld-
ins i u e
e s
in
ih e
neue
Funk ion
als
Hausbank
hineinleben.
Zusä z-
liche
K edi e
aus
Landesmi eln
könn e
de
Un e nehme
wegen
de
129
Jansen,
Ewald, Kleine Be iebe -Kleine A bei seinkommen, Mainz
1954
(Manusk ip ).
130
Ve gleiche auch: Bosch, We ne , Ei el, Huns ück, Obe wes e wald,
Gu -
ach en
des
Fo schungsins i u es
ü
WiI' scha spoli ik
an
de
Mainze Uni-
e si ä , Mainz
1955
(Manusk ip ), S. 23
i.
131 Landwi scha sminis e
S übinge
au dem Gemeinde ag
Rheinland-
P alz, zi ie nach Allgemeine Zei ung om
7.
Juli
19514.
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Die Selbs ändigen 115
besch änk en
Wi scha sk a
des
Landes
nu
in
sel enen
Fällen
e wa en.
A bei sk ä e
inden
sich
genug.
Nich
in
Ludwigsha en,
nich
in
Mainz
und
Wo ms.
A bei s ese en
bie e
heu e
noch
die
P alz,
mo gen
jedoch
insbesonde e
das
bäue liche
Mi elgebi gsland
de
Ei el
und
des
Huns ück
132
•
Schließlich
ehl
in
ielen
P oduk ionen
de
be iebsnahe
Absa z-
ma k .
Da on
unabhängig
is
de
Expo be ieb.
Mi
diese
Ta sache
im
Zusammenhang
s eh
wohl
die
hohe
Expo quo e
de
heinland-
p älzischen
Indus ie.
Wi
assen
zusammen:
Billige
und
willige
A bei sk ä e
und
eine
s eige ungs ähige
Ene gie e so gung
sind
die
Vo eile.
T anspo -
schwie igkei en,
Engpässe
in
de
Wasse e so gung,
ungenügende
K edi be euung
und
Absa z e ne können
Nach eile
ü
einen
neuen
Un e nehme
bedeu en.
c)
Zei punk .
Eine
besonde e
Bedingung
ü
die
Eingliede ung
de
Flüch lings-
un e nehme
leg e
de
Zei punk :
ühes ens
im
Somme
1950
konn en
die
e s en
g öße en
Flüch lingsbe iebe
e ich e
we den.
Nach
e wa
31
/2
Jah en,
An ang
1954,
wa
de
P ozeß
im
wesen lichen
abgeschlossen.
Die
G ünde zei
lag
spä e
als
im
üb igen
Bundesgebie .
Da aus
en -
sp ang
eine
Reihe
on
Vo eilen:
E s ens:
Die
Un e nehmen
ha en
wenige
Zu allss ando e:
Nich
wo
i gendwo
ein
Geschä smann
seine
WohnlUng
ha e
ode
eine
lee -
s ehende
Weh mach sba acke
and,
wie
in
Hessen,
Niede sachsen
ode
Schleswig-Hols ein,
b auch e
e
seinen
Be ieb
zu
scha en,
sonde n
e
ha e
die
Chance,
sich
einen
be iebsindi iduellen,
güns igen
S and-
o
auszuwählen.
Zwei ens:
Die
K edi ö de ungsmaßnahmen
nach
dem
So o hil e-
gese z
wa en
be ei s
angelau en.
D i ens:
Fehlp oduk ionen
und
Be iebsums ellung
in olge
de
Aus-
weich-
und
Mangelp oduk ion
o
de
Wäh ungs e o m
konn en
e -
mieden
we den.
Vie ens:
Ein
Teil
des
Wi scha sau schwungs
nach
de
Wäh ungs-
e o m
wu de
mi genommen;
insbesonde e
abe
de
Au ieb
im
Ge-
olge
de
Ko ea-K ise.
Doch
de
e spä e e
Zei punk
e u sach e
auch
Nach eile,
Nach eile
ü
den
Un e nehme
und
Nach eile
ü
die
heinland-p älzische
Wi scha :
132 Wi wiesen be ei s
da au
hin, daß
do
die
A bei sk a ese e
au
ca. 100000 Menschen geschä z wi d, unge echne die Möglichkei de
F auen-
a bei . Mi
dem
zunehmenden
Run
nach
A bei sk ä en
wi d
Rheinland-
P alz auch
au
einheimische Un e nehmen aus
dem
üb igen Bundesgebie
einen imme
s ä ke en
Sog ausüben.
8·
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116 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
E s ens:
De
Un e nehme
muß e
sich
so o
im
We bewe b
mi
dem
Einheimischen,
de
einen
besse en
S a
ha e,
messen.
Zwei ens:
De
Un e nehme
ha e
nich
die
Chance,
RM-Vo ä e
in
DM-E löse
e wandeln
zu
können.
D i ens:
De
Un e nehme
konn e
seinen
Be ieb
nich
wäh end
des
Nach aged anges
au
dem
he schenden
Ve käu e ma k
in
de
e s en
Zei
nach
de
Wäh ungs e o m
inanzie en.
Fü
das
Land
und
seine
Behö den
e gaben
sich
zwei
wich ige
Nach-
eile:
E s ens:
Die
Tüch igs en
und
Mu igs en
de
Flüch lingsun e nehme
ha en
1950
längs
ih en
Pla z
in
de
Bundes epublik
wiede ge unden.
Die
"Rese ea mee
de
Un e nehme "
wa
schon
ausgelesen.
Zwei ens:
Die
Finanzie ung
aus
ö en lichen
Mi eln
lie
so
g öße es
Risiko,
da
sie
sich
leide
meh
an
dem
Kennzeichen
"Flüch ling"
als
an
dem
Kennzeichen
"Un e nehme "
o ien ie e
133
•
2.
E sa za bei ss ä en
und
Ve iebenen-Un e nehmen
Ein
Be ich
übe
die
Be iebsg ündungs e sume
de
Ve iebenen
und
Zugewande en
in
de
gewe blichen
Wi scha
kann
nich
mi
eine
genauen
S a is ik
alle
Wi scha sbe eiche
wie
bei
de
Ansiedlung
de
Flüch lingsbaue n
au wa en.
In
de
Ve iebenensiedlung
ha
de
nachhal ige
Eing i
des
S aa es
und
die
g oßllügige
Fö de ung
des
einzelnen
Baue n
zu
eine
genauen
Abg enzung
und
nahezu
lücken-
losen
E assung
ge üh .
Fü
das
Gewe be
in
Rheinland-P alz
liegen
die
Ve häl nisse
beson-
de s
ungüns ig,
weil
die
spä e
Umsiedlung
in
und
nach
dem
Zählungs-
jah
1950
die
damaligen
E gebnisse
übe hol
ha
und
wi ,
um
den
heu igen
S and
zu
e kennen,
zum
Teil
au
Ve bandss a is iken,
zum
Teil
au
Schä zungen
angewiesen
sind.
Ausgangspunk
bilde
die
A bei ss ä enzählung
om
13.
Sep em-
be
1950
134
•
In
den
damals
155585
A bei ss ä en
(ohne
ö en liche
Ve -
wal ung)
a bei e en
796730
Beschä ig e.
27,9
H
(Bund
31,6 H)
de
Wohnbe ölke ung
in
Rheinland-P alz
wa en
in
de
nich landwi scha -
lichen
P oduk ion
ä ig
135
•
Nun
wa en
diese
Be iebe
keines alls
alle
Al un e nehmen.
30487
A bei ss ä en
wu den
1950
als
neugeg ünde
gezähl .
Das
beweis
eine
e s aunlich
hohe
k iegs olgenbeding e
Fluk-
133
Siehe ,auch S.
143'.
134
Die olgenden Angaben, sowei nich ande s e me k , sind
en -
nommen:
S a is ik
on Rheinland-P alz, Band 20, Teil I
und
II, Die nich -
landwi scha liche A bei ss ä enzählung in Rheinland-P alz, a.
a.
O.
135
Hie
sei
an
die G undp opo ionen
de
gewe blichen Wi scha
e -
inne , gemessen
an
de
Beschä ig en-Zahl: 34,0
H
Indus ie
und
nich -
handwe kliches Kleingewe be, 26,5 H Handel
und
Ve keh , 23,0 H
Hand-
we k, 1'6,3 H Diens lei ungen.
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Die Selbs ändigen 117
ua io.n.
Bezieh
man
diese
30487
A bei ss ä en
au
die
in
Be ach
ko.mmenden
Be iebe
(149420), wo.bei
man
die
155585
P oduk ions-
s ä en
um
die
Einhei en
de
ö en lichen
Ve wal ung
und
de
ö en -
lichen
Un e nehmen,
de
poli ischen
und
wi scha lichen
O gani-
sa io.nen
und
so.
wei e
e minde n
muß,
um
eine
ech e
Bezugszahl
zu
haben,
so.
wa
as
jede
ün e
A bei ss ä e
nach
dem
1.
1.
1945
gescha en
wo den.
Diese
Zahl
gib
nu
die
am
S ich ag
bes ehenden
neugeg ünde en
Be iebe
an.
Die
neugeg ünde en
Be iebe,
die
mi le weile
ausgeschieden
sind,
wu den
nich
egis ie .
In
den
ein-
zelnen
Wi scha sab eilungen
schwank
de
An eil
o.n 15,7 P o.zen
(Diens leis ungen)
bis
as
ein
Vie el
im
Baugewe be.
Die
meis en
Neug iindungen
ielen
in
die
Ab eilung
Handel,
Geld-
und
Ve -
siche ungswesen.
In
de
G uppe
Einzelhandel
wa
jedes
sechs e
Ge-
schä
eine
Neug iindung.
Wich ig
sind
dabei
die
neugeg ünde en
Be iebe,
die
zum
E sa z
on
im
K iege
e lo. enen
P oduk io.nss ä en
e ich e
wo den
sind:
E -
sa za bei ss ä en.
Da un e
be inden
sich
Be iebe,
die
im
ühe en
Bundesgebie ,
in
Be lin,
de
sowje ischen
Besa zungszo.ne o.de
in
den
Ve eibungsgebie en
aus ielen.
Nu
ein
Teil
on
ihnen
sind
Flüch -
lingsun e nehmen
in
unse em
Sinne
136•
Umgekeh
we den
wi
sehen, daß die
Zahl
de
Flüch lingsun e -
nehmen
g öße
wa
als die
Zahl
on
Flüch lingse sa za bei ss ä en:
Diese Ta sache
is
in
de ö en lichen
Diskussion
zu
wenig
bekann .
Nich
alle
Ve iebenen-Un e nehme
on
heu e
wa en
auch
ges e n
schon
Un e nehme .
Vielmeh
is
aus
manchem
kau männischen
Ange-
s ell en
nach
de
Fluch
ein
Fab ikan
gewo den,
wäh end
manche
ühe e
Un e nehme
heu e
als
Sozial en ne
leb
ode
als
Anges ell e
un e gekommen
is .
Die
Umschich ung,
die
bei
dem
Zusammenb uch
und
dem
Au bau
eine
Wi scha ,
eines
S aa es
die
Menschen
e aß
und
die
Heima e iebenen
beso.nde s
schwe
i ,
wi k
nich
nu
in
eine
Rich ung.
Die
Flüch lingseingliede ung
kenn
nich
nu
Deg adie e,
sonde n
auch
A i ie e.
Rund
10
P ozen
alle
Neug ündungen
in
Rhein1and-P alz
o.de
1,9
P ozen
alle
Be iebe
wa en
1950
E sa za bei ss ä en.
Eigen üme ,
die
ühe
im
Bundesgebie
einen
Be ieb
ha en,
schu en
1693
Un e -
nehmen
(56
P ozen ).
Flüch linge
e ich e en
1329.
Sie
e eil en
sich
au
olgende
Wi scha sab eilungen:
136
Die Al'bei ss ä enzählung e aß e alsFLüch lingsun e ehmennu solche,
de en Inha<be Ve iebene
wa en
{das hei!ß
'm
de aIll7.ÖSischen Zone
den
Ve iebenenausweis A ha en). Be ücksich ig
wu den
nu
Pe sonen i men
und
Pe soneIligesellscha en. Mindes ens
die
Häl e
de
Gesellscha e
muß-
en
Ve iebene sein.
Im
Indus iebe ich dagegen we den auch die
Kapi al-
gesellscha en
de
Ve iebenen e aß .
Dann
müssen mindes ens
50
H
de
Kapi alan eile in den Händen
de
Ve iebenen sein.
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118 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ellung
Wi schJa Jsab eilungen
N ich laindwi scha liche
Gä -
ne ei,
Tie 7JUch
und
Binnen-
ische ei
....................
.
Be gbau, Gewinnung
und
Ve -
a bei ung
on
S einen
u.
E den
Eisen-
und
Me a]JwE zeugung
unJCl
- e a bei ung
..........
.
üb iges
e a bei endes
Gewe :be
...................
.
Bau-,
Aus'bau-
und
Bauhil s-
gewe be
....................
.
Handel,
GeLd-und
Ve siche-
U]~esen
.................
.
P i .a' e Diens leis ungen
....
.
Ve keh swi. sclla
..........
.
Diens leis ungen im
ö en lichen In e esse
.......
.
Rheinland-P alz
insgesam
.,.
I Ve iebene
7
10
78
276
74
206
62
24
157
894
Saa lände I Zugewande e
3
5
19
24
66
10
26
22
104
7
28
4 4
13
99
86
349
a)
Die
Saa lände
wu den
eigens au ge üh .
Sei
1954
we den
sie
zu
den
Zugewande en
ge echne . Vo dem
zähl e
man
sie zu
den
Ve iebenen
(so
auch
in
de
S a is ik
des Bundes e iebenen-Minis e iums).
Zum
Zei punk
de
Al'bei ss ä enzählung
1950
wa
man
sich
übe
ih en
"Flüch lingscha ak-
e "
noch nich einig
und
zähl e
sie
bald
zu den Ve iebenen,
bald
zu
den
Einheimischen.
Von
den
insgesam
3022
E sa za bei ss ä en
s ammen
die
Eigne
on
29,6
P ozen
de
Be iebe
aus
den
Ve eibungsgebie en,
17
P ozen
aus
den
deu schen
Os gebie en
jensei s
Ode
.und
Neiße,
12,6
P ozen
aus
dem
Ausland,
zusä zlich
11,4
P ozen
aus
de
sowje ischen
Be-
sa zungszone
und
G oß-Be lin
und
2,8
P ozen
aus
dem
Saa gebie .
Die
übe sich
zeig ,
daß
die
Be eiligung
am
e a bei enden
Gewe be
besonde s
g oß
is ,
im
Handel,
Geld-
und
Ve siche ungswesen
und
in
den
Diens leis ungen
im
ö en lichen
In e esse.
Die
Be iehe
de
Lede -
e zeugung
und
- e a bei ung
( e a bei endes
Gewe be)
haben
als
Eigne
70
Heima e iebene
und
3
Sowje zonen lüch linge.
Da on
gehö en
allein
62
zum
Handwe k.
Genau
so
wie
die
Schus e
sind
auch
die
Schneide
e e en.
119
hel en
mi ,
die
Zahlen
des
Bekleidungs-
gewe bes
anschwellen
zu
lassen,
dem
sich 118
Heima e iebene
und
26
Sowje zonenzuwande e
widmen.
Ein
ähnliches
Ve häl nis
des
Handwe ke s andes
zu
den
kleinindus iellen
Be ieben
e gib
sich
auch
in
de
Holz e a bei ung.
Un e
den
Diens leis ungen
im
ö en -
lichen
In e esse
e kennen
wi
einen
seh
hohen
eibe u lichen
An eil.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die Selbs ändigen 119
Mi
de
Ausnahme
eines
einzigen
Sowje zonenzuwande e s
bes eh
die
G uppe
Gesundhei swesen
nu
aus
Ä z en
und
Ve e inä en
(1935
Hei-
ma e iebene
und
74
Sowje zonen lüch linge).
Auch
un e
de
s a ken
Be eilig ung
on
Flüch lingsun e nehmen
am
Hoch-,
Tie -
und
In-
genieu bau
e be gen
sich
iele
eischa ende
A chi ek en
und
In-
genieu e.
In
de
Ab eilung
Handel,
Geld-
und
Ve siche ungswesen
mi
ins-
gesam
310
A bei ss ä en
geben
die
165
Einzelhändle ,
die
71
Binnen-
g oßhändle
und
Ve lege
und
die
72
Handels e e e
den
Ausschlag.
Bei
den
3022
E sa za bei ss ä en
in
Rheinland-P alz
machen
die
1329
Flüch lingsbe iebe
137
einen
An eil
on
44
P ozen
aus.
73
P ozen
wa en
es
zum
gleichen
Zei punk
im
Bundesgebie 1
38
•
Um
wie
i e I
lag
nun
die
Zahl
de
Ve iebenen-Un e nehmen
übe
de
Zahl
de
Ve iebenen-E sa za bei ss ä en?
Im
Bundesgebie
gab
es
128606
Ve iebenen-Un e nehmungen
und
67469
E sa za bei ss ä en
Ve iebene ,
das
heiß
beinahe
doppel
so iel
139
Ve iebenen-Un e nehmungen
wie
E sa za bei ss ä en.
In
Rheinland-P alz
be ug
de
An eil
de
E sa za bei ss ä en
an
den
Ve iebenen-Un e nehmen
insgesam
60
P ozen .
Man
könn e
einwenden,
die
Zahlen
seien
nich
e gleichba ,
weil
ü
die
E sa za bei ss ä enzählung
ande e
De ini ionen
gel en
als
ü
die
s a is ische
E hebung
de
Un e nehmungen,
die
ja
meh e e
äum-
lich
e schiedene
A bei ss ä en
um assen
kann.
Nun
decken
sich
bei
nahezu
allen
Ve iebenen-Be ieben
P oduk ionss ä e
und
ech liche
Einhei ,
Be ieb
und
Un e nehmen.
Auße dem
wü de
sich
dann
die
Zahl
de
A bei ss ä en
gegenübe
de
on
uns
angegebenen
Zahl
allen alls
e
mi
n
de
n:
De
Un e schied
zwischen
de
Anzahl
de
Ve iebenen-Un e nehmungen
und
de
Zahl
de
Ve iebenen-E sa z-
a bei ss ä en
wü de
noch g öße .
Alle dings
sind
nu
Pe sonen-Fi men
und
Pe sonen-Gesellscha en
de
Ve iebenen
e aß
wo den.
Die
Kapi algesellscha en
ehlen.
Unse es
Wissens
gab
es
abe
damals
kein
einziges
e iebenes
g öße es
Kapi alun e nehmen
in
Rheinland-P alz.
Au allend
is
auch
nich
so
seh
die
Ta sache
als
das
Aus
maß,
in
dem
Heima e iebene,
die
ühe
keinen
Be ieb
ih
eigen
nann en,
in
de
Bundes epublik
einen
Be ieb
au bauen
konn en.
Da on
bleib
137
Nu
Ve iebenenbe iebe;
ü
die
Zugewande en
wu de
die
Un e -
nehmenszahl 1950 nich
e mi el .
138
85 127 on insgesam 116438.
76469
s amm en
aus
den
Ve eibungs-
gebie en (einschließlich Saa ) ,
17658
aus
Be lin
und
de
sowje is.chen
Be-
sa zungszone. s a is i:sches Tasch·enbuch
übe
die Heima e iebenen,
a. a.
0.,
S. 68.
139
52 H
de
Ve iebenen-Un e nehmungen sind E sa za bei ss ä en.
Bei
de
Angabe
de
Zahl
de
E sa za bei ss ä en
wu den
Saa lände be iebe
un e
die Ve iebenenbe iebe ge echne .
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126
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S eUung
o dnung
nach
Beschä ig en-
und
Umsa zzahl.
Gemessen
an
de
Be-
schä ig enzahl
s eh
an
e s e
S elle
bei
den
Ve iebenen
.die
Tex il-
indus ie,
bei
den
Zugewande en
die
Glasindus ie.
Dann
olgen
bei
den
Ve iebenen
die
Bekleidungs-
und
Feinke amische
Indus ie,
bei
den
Zugewande en
Tex il-
und
Chemische
Indus ie.
Ve gleich
man
die
S uk u
und
Rango dnung
de
Zweige
de
Ve -
iebenen-
Wi scha
und
de
Zugewande en-Indus ie
mi
de
S uk-
u
de
heinland-p älzischen
Wi scha
insgesam
(Tabelle
26),
so
scheinen
sich
die
Ve iebenen-Un e nehmen
en wede
s ä ke
als
die
zugewande en
an
die
heinland-p älzischen
Möglichkei en
angepaß
zu
haben,
ode
die
Wi scha ss uk u
de
Ve eibungsgebie e
mi
ih e
kleinindus iellen
Kons umgü ,e p oduk ion (Tex il,
Bekleidung,
Glas,
S eine
und
E den)
wa
de
S uk u
on
Rheinland-P alz
e -
wand .
Diese
le z e
Schluß
lieg
nähe .
Imme hin
läß
sich
ü
einen
Anpassungsp ozeß
an üh en,
daß
die
Ve iebenen
wenige ,
die
Zu-
wande e
meh
Kapi alien
mi b ingen
konn en.
Das
Ve p lanzen
on
Wi sch,a sun e nehmen
bes imm e
B an~en
häng
s a k
on
de
Ve lage ungsmöglichkei
des
P oduk ions ak o s
Kapi al
ab
und
is
wei
wenige
an
den
S ando wechsel
des
Fak o s
A bei
gebunden.
Welche
Bedeu ung
ha
die
Indus ie
de
Ve iebenen
und
Zuge-
wande en
ü
den
Wi scha sau bau
in
Rheinland-P alz?
Zwa
gib
es
keinen
Wi scha szweig,
den
die
Flüch linge
neu
nach
Rheinland-P alz
geb ach
haben.
Seh
wohl
gib
es
abe
Wi scha s-
zweige,
in
denen
die
Neubü ge
einen
ma k bes immenden
Bei ag
leis en
und
die
P od uk ionskapazi ä
des
Landes
en scheidend
e -
g öße en.
An
e s e
S elle
is
hie
die
Glasindus ie
zu
nennen.
Die
Einwan-
de e
haben
zusammen
meh
als
die
Häl e
de
Be iebe,
meh
als
die
Häl e
de
Beschä ig en
und
beinahe
die
Häl e
des
Umsa zes
in
diesem
Wi scha szweig.
Das
muß
sich
auch
au
die
gesam e
Glase zeugung
in
Rheinland-P alz
auswi ken.
Ta sächlich
nahm
die
E zeugung
inne halb
on
4
Jah en
um
75
H
ZU144.
Au
den
g oßen
Bei ag
de
" e lage en"
Glaswe ke
Scho &
Ge-
nossen,
Jena/Mainz,
und
ih e
2000-Mann-Belegscha 145
zu
diese
En -
wicklung
wu de
be ei s
au me ksam
gemach, .
In
ähnliche
Weise
be-
ein luß
in
de
Tex ilindus ie
ein
einzelnes
Un e nehmen,
die
Deu sche
Bobine -Indus ie
GmbH.,
T ie ,
mi
700
Beschä ig en
das
g öß e
We k
seine
A
in
de
Bundes epublik,
den
An eil
de
Neubü ge -
Indus ie,
de
36
H
alle
b anchenzugehö igen
Be iebe,
20
H
de
Beschä ig en
und
16
H
de '
Umsä ze
ausmach .
Sowohl
in
de
Glas-
indus ie
als
auch
in
de
Tex ilindus ie
gehen
die
Umsä ze
de
neu-
144
S aa szei ung,
a. a.
0.,
om
23.
Ok obe
1955.
145
1955.
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Die
Selbs ändigen
127
An eile de hinzugekommenen Indus ien
an
de Gesam indus ie
Ve ieben.e
Zugewande e
Be iebe I Beschä - I Umsa z Be iebe I Beschä - I Umsa z
ig e I I ig e
in H
GlasillJdus ie 31,3 8,0 6,6 25,0 45,3 41,7
Kuns s o -
indus ie
.....
11,9 28,9 31,9 9,5 12,4 8,4
Tex ilmdUIS ie 14,6 6,0
4,1
21,8 14,0 11,9
Spielwa en-
indus ie
.....
-- - 17,6 41,9 27,7
hinzugekommenen
Un e nehmen
in
die
Millionen.
Wie
wi
abe
sahen,
gehö en
sie
auch
zu
den
bedeu ends en
B anchen
inne haLb
de
"Ve -
iebenen-"
und
"Zugewande en-"Wi scha .
Dies
is
nich
de
Fall
in
de
Spielwa enindus ie.
Die
S eige ung
de
P oduk ion
und
de
hohe
Beschä ig en-
und
Umsa zan eil
(41,9
und
27,7 H)
in
diese
Bl1anche
is
au
nu
d ei
"zugewande e"
on
siebzehn
heinIand-p äl-
zischen
Be ieben
2JU ückzu üh en.
Will
man
den
wi scha lichen
Bei ag
de
Neubü ge
zum
indu-
s iellen
UlIIlSa z noch ,einmal
an
absolu en
Zahlen
zeigen,
dann
sind
es
die
olgenden
sieben
B anchen,
in
denen
die
eingewande en
Un e -
nehmen
zusammen
jeweils
übe
1
Million
DM
e lösen
148
:
Tex ilindus ie
...
Glasindus ie
. . . .
Chemische
Indus ie
Kuns s o indus ie
_
3,7Mill. DM
2,4
2,3
2,1
Indus ie
de
S eine
und
E den
Bekleidungsindus ie
Säge ei-
und
Holz-
beal1bei ung . . . . .
1,7 Mill.
DM
1,5
1,2 "
Die
E löszahlen
de
ande en
Wi scha szweige
blieben
un e
de
Million.
Die
Neubü ge
se z en
in
allen
B anchen
20
Millionen
DM
um
gegenübe
dem
heinland-p älzischen
Gesam e lös
on
621
Mil-
lionen
DM.
Das
sind
3,2 P oz,en .
De
en sp echende
An eil
im
Bund
be ug
5,2
P ozen .
Gemessen
am
Umsa z
de
gesam en
Indus ie
im
Bund
e eich e
die
Indus ie
des
Landes
Rheinland-P alz
4,7
P ozen .
Die
heinland-
p älzische
Neubü ge -Indus ie
wa
am
Bundese lös
ih e
G uppe
mi
2,9
P ozen
be eilig .
Dabei
is
beach lich,
daß
die
Neubü ge -
Indus ie
in
de
Bundes epublik
ein
höhe es
Umsa z olumen
ha e
als
die
gesam e
Indus ie
on
Rheinland-P alz:
681
Millionen
DM: 621
Millionen
DM.
De
Umsa z
de
Neubü ge -Indus ie
in
Rheinland-
146
Im
olgenden
imme
Umsa zzahlen
des
Mona
Sep embe
1954.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
128 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S ell'UIlg
P alz
lag
e was
un e
dem
indus iellen
Umsa z
eine
S ad
wie
Mainz,
WOl"ms
ode
Pi masens.
Solche
globalen
Ve gleiche,
die
man
noch
du ch
Ve gleiche
mi
dem
E. lös
g oße
bekann e
Un e nehmen
e wei e n
könn e
(so
en sp ich
de
E lös
de
neuhinzugekommenen
heinland-p älzischen
Indus ie
e wa
einem
Vie el
des
Umsa zes
eine
g oßen
Au omobil ab ik
wie
de
Adam
Opel
A.G., Rüsselsheim),
äuschen
eine
Genauigkei
de
Maßs äbe
o ,
die
in
Wi klichkei
ga
nich
o handen
is .
Solche
Ve gleiche
we den
auch
de
Leis ung
de
Un e nehme
und
de
14000
Al'bei nehme
beim
Au bau
de
Be iebe
un e
e schwe en
Ums änden
nich
ge ech .
Sei
1952
147
haben
sich
die
Indus iebe iebe
de
Zugewande en
und
Ve iebenen
gu
en wickel :
Von
1952
bis
1953
(To ale hebung)
kle e en
die
Umsä ze
de
Zugewande enbe iebe
um
57,5 H,
de
Ve iebenenbe iebe
um
21,5 H,
de
Gesam indus ie
um
e was
übe
10 H.
Von
1953
bis
1954
(To ale hebung)
kle e en
die
Umsä ze
de
Zugewande enbe iebe
um
wei e e
25,7 H,
de
Ve iebenenbe iebe
um
112,9 H,
de
Gesam indus ie
um
13,5 H.
Die
Zuwachs a en
zeigen
o
allem
das
beschleunig e
Au holen
de
Ve iebenen-Indus ie:
on
1952
au
1953
be ug
die
Zuwachs a e
de
Ve iebenenbe iebe
3,6 H, 1953
au
1954 18,2 H.
Fü
die
Zuge-
wande en-Indus ie
e gaben
sich
Ra en
on
23,1
H
(1952-1953)
und
27,3
H
(1953-1954).
Im
gleichen
Zei aum
ging
die
Indus ie
ins-
gesam
ge ing ügig
zu ück.
Von
164 (1952)
wuchs
die
Zahl
de
Ve iebenenbe iebe
au
170
(1953)
und
201 (1954);
die
Zahl
deT
Zugewande enbe iebe
on
116
übe
143
au
182.
Die
Zuwachs a en
de
Umsa z-
und
Be iebszahlen
spiegeln
abe
nich
nu
diese
Expansion,
sonde n
auch
die
inne e
Konsolidie ung
de
Neubü ge -Indus ie
gegenübe
de
einheimischen
Indus ie.
Wa
die
p ozen uale
Auswei1lung
48
in
de
Ve iebenen-Indus ie
1952
bis
1953 noch
ge inge
als
de
Be iebszuwachs,
so
be ug
de
Beschä -
ig enzuwa'chs
on
1953
au
1954
allein
54 H.
und
lag
dami
wei
übe
dem
Be iebszuwachs.
Die
Zugewande enbe iebe
dagegen,
die
1952
au
1953
ih e
Kapazi ä
(Beschä ig enzahl)
um
50,2
H
s eige n
konn en,
muß en
im
da au olgenden
Jah
ih e
Beschleunigung
d os-
seln:
die
Zuwachs a e
be ug
nu
18,2
P ozen .
Im
Hin e g und
des
Expansionsp ozesses
de
Neubü ge -Indus ie
sehen
wi
auch
die
Umschich ung.
Wäh end
die
Zahl
de
Indus ie-
be iebe
insgesam
zue s
abnahm,
dann
s agnie e,
e höh en
die
Ve -
147 Mi eilungen
des
S a is ischen Landesam es, a. a.
0.,
N . 106, 1953.
148
Beschä ig enzuwachs.
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Die
Selbs ändigen 129
i
ebenen
und
ZJUgewande en
die
Zahl
ih e
Be iebe.
Einheimische
We ks ä en
schließen
die
P o en,
wäh end
Flüch linge
sie
ö nen.
T o z
de
sp ungha en
Au wä sen wicklung
on
manchmal
schmale
S a basis
konn e
die
"Flüch lingsindus ie"
ih en
An eil
am
Gesam umsa z
de
Indus ie
abe
nu
unwesen lich
e wei e n.
Zuwachs a en
sind
inhal s olle
Anzeige
zu
E kenn nis
de
En wicklungs endenzen.
Sie
genügen
nich ,
um
die
Lage
de
einzelnen
Ve iebenen-
und
Zugewande en-Be iebe
genaue
zu
umsch eiben.
Es
sei
noch
einmal
gewa n :
Die
Ve iebenen-Indus ie
und
die
Zugewande en-Indus ie,
ga
nich
zu
eden
on
de
"Flüch lings-
indus ie"
gib
es nich .
Man
kann
on
diesen
"s a is ischen
Exis en-
zen"
noch
iel
wenige
au
die
L,age
des
ein
z
ein
e n
Be iebes
schließen
als
dies
bei
de
einheimischen
Indus ie
e laub
sein
mag:
sind
schon
in
de
emheimischen
Indus ie
die
Kos en
selbs
de
gleichen
B anche
und
des
gleichen
P oduk s
on
Be ieb
zu
Be ieb
auße o den lich
e schieden,
so
is
auch
jede
"Flüch lingsbe ieb"
ein
be iebswi scha liche
Sonde all
-
nich
im
Sinne
eine
Absonde-
ung
on
den
einheimischen
Be ieben.
G oße
Un e schiede
exis ie en
on
Ve iebenen-
zu
Ve iebenenbe ieb,
on
Zugewande en-
zu
Zugewande enbe ieb.
Wollen
wi
abe
o zdem
au
G uppen e gleiche
nich
e zich en,
so
bleib
noch
olgendes
zu
beach en:
Wäh end
ein
Global e gleich
zwischen
den
Beschä ig enzahlen
je
Be ieb
und
Ums:a zzahlen
je
Beschä ig en
on
e iebene ,
zugewande e
und
Gesam indus ie
wegen
de
un e schiedlichen
S lllk u
de
d ei
G uppen-Indus ien
nich
iel
aussag ,
is
es
schon
sinn oll,
solche
"P oduk i i ä s"-
und
"E izienz"-Ve gleiche
ü
eine
B
a
n
ehe
anzus ellen.
Is
doch
de
Inpu
o gelage e
P oduk ionss u en
mengenmäßig
und
p eislich
genau
so
wie
die
Fak o enkombina ion
in
einem
bes imm en
Rahmen
du ch
die
wi scha liche
Gesam si ua ion
de
B anche
und
die
Tech-
nologie
ih e
E zeugung
gegeben.
De
Umsa z
je
Beschä ig en
kann
in
diesem
Falle
des
B anchen e gleiches
a sächlich
e was
übe
die
"E izienz"
und
die
"P oduk i i ä "
in
den
Be ieben
sagen.
In
de
Tex ilindus ie
be ug
de
Umsa z
(To ale hebung
1954)
je
Beschä ig e
de
Ve iebenenbe iebe
zum
Beispiel
1176.-
DM
gegen-
übe
1437.-
DM
bei
den
Zugewande en
und
1703.-
DM
bei
de
Tex ilindus ie
insgesam .
Die
U sache:
Ungenügende
P oduk ions-
kapazi ä ,
Zwangs e zich
au
den
Vo eil
de
Kos endeg ession
in
den
Kleinbe ieben
de
Ve iebenen.
In
de
Glasindus ie
sind
die
Un e schiede
wenige
be äch lich:
Hie
s eh
o ensich lich
ein
hohe
An eil
an
ixen
Kapi alkos en
eine
P oduk ionsau nahme
on
Kleinbe ieben
en gegen:
De
Mona sum-
sa z
je
Beschä ig e
in
den
Ve iebenenbe ieben
be ug
862.-
DM,
9
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
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130
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
soZialen S ell ung
in
Zugewande enbe ieben
1050.-
DM
und
bei
de
Glasindus ie
ins-
gesam
1138.-
DM.
Bei
de
einheimischen
Glasindus ie
muß
de
Um-
sa z
noch
höhe
gelegen
haben.
Diese
Ve gleich
ließe
sich
noch
aus-
dehnen.
E
is
jeden alls
genügend
zu e lässig,
dami
eines
e kann
we den
kann:
Die
"zugewande e",
" e lage e"
Indus ie
ha
in
ih e
Leis ungs ähigkei
die einheimische
Indus ie
bald
e eich . Die
Ve -
iebenen-Indus ie
ha
im
allgemeinen
eine
ungüns ige e
Posi ion
gegenübe
den
Zugewande en.
Alle dings
gib
es
auch
B anchen
-
so
die
Kuns s o indus ie
-,
wo
die
Ve iebenenbe iebsgl'l lppe
nich
nu
güns ige
als
die
Zugewande en,
sonde n
auch
noch
besse
als
die
Einheimischen
abschneide .
4.
Flüch lingsbe iebe
im
Bauhaup gewe be
Ende
Juli
1954
gab
es
in
Rheinland-P alz
4496
Be iebe
mi
81105
Beschä ig en
diese
Wi scha sg uppe.
Da on
gehö en
80
Be iebe
Ve iebenen
und
20
den
Zugewande en
mi
1717
und
335
Beschä -
ig en
l49
•
De
Rückgang
des
Bauhaup gewe bes
in
Rheinland-P alz
is
nieh
e wunde lich.
Schon
an
ande e
S elle
wiesen
wi
au
diese
zwangs-
läu ige
Folge
eine
Sch ump ung
de
Besa zungsau äge
hin
l50
•
Gegen-
ii:be 1953
nahmen
die
Be iebszahl
um
6,5
H
und
die
Beschä ig en-
zahl
um
2,1
H
ab.
Die
zugewande en
Baube iebe
li en
eben alls
un e
dem
Au ags ückgang:
Die
Be iebszahl
iel
on
27
au
20,
die
Beschä ig enzahl
e minde e
sich
on
736
au
335
Pe sonen.
Die
U s.ache
is
o
allem
im
Aus all
on
zwei
G oßbe ieben,
wo on
de
eine
übe
100,
de
ande e
übe
200
Beschä ig e
ha e,
ZIU
sehen.
Die
Spekula ion
au
Besa zungsau äge
ha e
ge ade
die
Zugewande en
e lei e ,
ih e
Kapazi ä en
auszudehnen,
was
de
sp ungha e
Ans ieg
ih e
Be iebszahlen
zwischen
1951
und
1953
bewies.
Die
Ve iebenen
dagegen
konn en
Be iebs-
und
Beschä ig enzahl
um
33,3
und
46,1
H
e höhen.
De
Rückschlag
in
de
Baukonjunk u
a
sie
wohl
deshalb
nich
(s a k),
weil
sie
on
o nhe ein
ih e
Be iebsbasis
meh
au
die
zi ile
Au agslage
ih e
S ando e
abges ell
ha en.
Seh
au schluß-
eich
schein
uns,
daß
sowohl
bei
den
Ve iebenen
als
auch
bei
den
Zugewande en
(und
üb igens
auch
bei
den
Einheimischen)
allzu
schnell
hochgezüch e e
Bauindus iebe iebe
als
e s e
ielen.
Die
S e blichkei
de
Ein-
und
Zweimann-Be iebe
nimm
nich
wunde .
Die
mi le en
Handwe ksbe iebe
hiel en
sich
am
bes en.
1954
gab
es
un e
80
Ve -
iebenenun e nehmen
65
Bauhandwe ke ,
un e
20
Zugewande en
wa en
es 18.
149
Mi eilungen
des
s a is ischen
Landesam es,
a. a.
0.,
N .281, 1955.
150
Ve gleiche
Sei e
88.
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Die Se bs ändigen 131
5.
Die
Ve eilung
de
Flüch lingsbe iebe
im
Raum
Übe aschend
an
den
S ando en
de
Ve iebenen-
und
Zugewan-
de en-Indus ie
is
die
ela i
gleichmäßige
Ve eilung
übe
die
K eise
on
Rheinland-P alz
(Tabelle
27).
Die
wi scha ss ä ke en
und
e -
keh se schlossenen
K eise
we den
keineswegs
in
eine
besonde en
Weise
be o zug .
Bi ken eld
und
Mayen
mi
ih e
he o s echenden
Zahl
an
"Flüch lingsbe ieben"
sind
schließlich
nu
in
Bezug
au
die
umliegenden
Rücks andsgebie e
O e
g öße e
Wi scha sin ensi ä .
Ausgesp ochen
wi scha sschwache
Gebie e
we den
zwa
gemieden
(de
Bezi k
T iel'
ganz,
bis
au
die
S ad
T ie ).
Es
gab
abe
auch
keinen
Run
au
die
Ballungsgebie e.
Gemessen
an
den
Beschä ig en-
z·ahlen
haben
lediglich
die
P älze
Lands äd e
einen
Sog
ausgeüb .
E s aunlich
is
die
ge inge
Anziehungsk a
Rheinhessens;
wah schein-
lich
is
da ü
auße
den
höhe en
Löhnen
dieses
Landes eiles
auch
de
enge
A bei sma k
e an wo lich,
de
du ch
die
Be iebe
des
Rhein-
Main-Gebie es
s a k
in
Ansp uch
genommen
wi d.
Unse e
These
abe ,
in
de
P alz
einen
"Pla z
ü
neue
Indus ien"
zu
sehen,
wu de
be-
s ä ig .
Bei
den
Zugewande en
is
die
hohe
Beschä ig enzahl
in
Rheinhessen
au
den
Mainze
Be ieb
Scho : &
Genossen
zu ückzu-
üh en.
Genau
so
äll
in
de
S ad
und
im
gesam en
Regie ungsbezi k
T iel'
die
zugewande e
Deu sche
Bobine -GmbH
ins
Gewich .
Vom
S andpunk
eine
En wicklung
de
Rücks andsgebie e
in
Rheinland-
P alz
e dien
de
g oße
An eil
des
Regie ungsbezi kes
Mon abau
an
de
Be iebszahl
besonde e
Au me ksamkei ,
hie
sind
es
wenige
Mi elbe iebe,
die
zu
wi scha lichen
We schöp ung
dieses
Landes-
eiles
einen
we ollen
Bei ag
leis en.
6.
De
"Flüch lingshandwe ke "
Be o
sich
de
Ve iebene
ode
Sowje zonen-Zugewande e
mi
allen
ande en
Schwie igkei en
de
Exis enzg ündung
im
Handwe k
be assen
kann,
muß
e
die
Au gabe
lösen:
"Wie
komme
ich
in
die
Handwe ks olle?
"
Denn
selbs ändige
Handwe ke
kann
nu
sein,
we
in
die
Hand-
we ks olle
einge agen
is ,
die
bei
de
Handwe kskamme
ge üh
wi d.
Insowei
ände e
die
Bundeshandwe kso dnung
om
17.
Sep-
embe
1953151
das
Ve ah en
in
Rheinland-P alz
nich ,
da
in
de
anzösischen
Zone
nach
1945
die
Vo k iegs egelung
(G oße
Be ähi-
gungsnachweis)
beibehal en
wo den
wa ,
im
Gegensa z
zum
Fo all
alle
diese
Besch änkungen
in
de
ame ikanischen
Zone
152•
Nach
den
151 BGBL I, Sei e 1411.
152 Die Handwe kso dnung om
2.
9. 1949, GuVoBl. on Rheinland-P alz I,
3.
Jah gang,
NI'.
51,
Sei e
379,
ha e
im
wesen lichen die Bes immungen
de
,,3.
Ve o dnung
übe
den
o läu igen Au bau des deu schen
Handwe ks"
om
18.
Janua
1935
übe nommen.
9·
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132 E.ingliede ung
de
Flüch linge
nach'de
sozialen
S ellung
gese zlichen
Bes immungen
wi d
in
die
Handwe ks olle
nu
einge-
agen,
we
die
Meis e p ü ung
abgeleg
ha .
In
Ausnahme ällen
is
auch
ein
ande e
N
ach
w
eis
de
handwe klichen
Kenn nisse
und
no wendigen
manuellen
Fe igkei
ges a e .
De
Gese zgebe
häl
den
Flüch ling
ü
einen
solchen
Ausnahme all.
Nunmeh ,
nach
de
Bundes-
handwe kso dnung
bes eh
soga
ein
Rech sansp uch
au
eine
Aus-
nahmebewilligung,
wenn
die
no wendigen
Eigenscha en
nachgewiesen
sind.
Auße dem
is
nich
meh
die
Selbs e wal ungso ganisa ion
de
Handwe ke ,
die
Handwe kskamme ,
ü
die
Genehmigung
zus ändig,
sonde n
die
jeweilige
Bezi ks egie ung.
Auße dem
g ei
de
§
71
des
Bundes e iebenengese zes
ein,
de
die
Ein agung
in
die
Handwe ks-
olle
unabhängig
da on
schon
dann
o sieh ,
wenn
"Ve iebene
und
Sowje zonen üch linge
glaubha
machen,
daß
sie
o
de
Ve eibung
ein
Handwe k
als
s ehendes
Gewe be
selbs ändig
be ieben
haben
ode
die
Be ugnis
zu
Anlei ung
on
Leh lingen
besessen
haben".
In
Zukun
da
auch
den
Ausnahmemeis e n
nich
meh
au e leg
we den,
nach äglich
noch
eine
Meis e p ü ung
abzulegen.
Wi
disku ie en
hie
nich
g undsä zliche
F agen
de
Handwe kspoli ik.
Angesich s
de
spä en
Umsiedlung
in
Rheinland-P alz
und
des
nied ige en
Flüch lings-
an eils
an
de
Be ölke ung
is
es
auch
unmöglich,
einen
Ve gleich
mi
den
Lände n
de
ame ikanischen
Besa zungszone
übe
die
Auswi kun-
gen
de
Gewe be eihei
au
die
Flüch lingseingliede ung
zu
wagen.
De
Wunsch
de
Flüch lingshandwe ke ,
wiede
selbs ändig
zu
we den,
wi d
sich
e mu lich
nich
on
Fo mali ä en
de
Handwe kso dnung
haben
absch ecken
lassen.
Die
Kamme bü ok a ie
wi d
zumal
wegen
de
SchI'lU ip ung
des
Handwe ks
neuen
Bewe be n
keine
,unnö igen
Schwie igkei en
be ei e
haben
-
ausgenommen
die
Fälle,
in
denen
die
damaligen
gese zlichen
Bes immungen
keine
Ausnahmebewilligungen
o sahen.
Au
172
Handwe ksbe iebe
ka n
1949
ein
Flüch lingsbe ieb.
Ein
Flüch lingsbeschä ig e
and
sich
be ei s
un e
ach zig
A bei nehme n
im
Handwe k
153•
59899
einheimische
Be iebe
konku ie en
mi
345
Flüch lings-
be ieben
(290
Ve iebenen-
und
55
Zugewande en-Be iebe),
die
du ch
ih e
1175
Beschä ig en
einen
Jah esumsa z
on
4,9 Mill. DM,
0,5
P ozen
des
Gesam e löses
im
Handwe k
e eich en
154•
E wa
zum
gleichen
Zei punk
wiesen
die
S a is iken
de
Handwe ks-
kamme n
65 023
Handwe ksbe iebe
und
nu
268
Flüch lingsbe iebe
153
S a is ik
on
Rheinland-P alz,
Band
7,
a. a. O.
154
Umsa z
je·Flüch lingsbeschä ig e
(Beschä ig e
im
Flüch lingsbe ieb)
be ug
1700
DM
wenige
als
im
Landesdu chschni
(5800
DM
Umsa z/Be-
schä ig e
/
Jah ).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die Selbs ändigen 133
nach
l55
•
Das
en sp ach
einem
An eil
on
0,4
H,
wäh end
die
Hand-
we kszählung
0,6
P ozen
als
Flüch lingsbe iebsquo e
e geben
ha e.
Un e
ande en
G ünden
is
die
Zahl,
die
de
Handwe ks e band
nenn ,
wohl
deshalb
höhe ,
weil
4743
uhende
Be iebe
mi gezähl
wo den
sind.
Weshalb
die
Zahl
de
Flüch lingsbe iebe
um
77
Be iebe
nied ige
is ,
wi d
nich
e sich lich.
Ge ade
in
Rheinland-P alz,
wo
du eh
die
Beibehal ung
de
Vo k iegshandwe kspoli ik
die
Handwe ke
in
de
Handwe ks olle
nahezu
lückenlos
e aß
sind,
muß
de
Ve -
bandss a is ik
besonde e
Zu e lässigkei
zugebillig
we den.
Vielleich
is
die
ge inge e
Zahl
dadu ch
zu
e klä en,
daß
ein
Teil
de
Hand-
we ke
keinen
We
au
die
Dokumen ie ung
de
Flüch lingseigenscha
leg e
-,
ode
die
Kamme
noch
keinen
We
au
die
Mi gliedscha
des
Flüch lingshandwe ke s.
Die
A bei ss ä enzählung
1950
s ell e
58521
Be iebe
es ,
die
ih en
"Schwe punk "
im
Handwe k
(6,9
P o-
zen
des
Bundes)
ha en
mi
193024
Beschä ig en
(37,6
H
alle
A -
bei ss ä en
in
Rheinland-P alz).
Be u en
wi
uns
ü
die
olgende
Zei
au
die
Angaben
des
Zen al-
e bandes
des
Deu schen
Handwe ks,
so
übe sehen
wi
olgende
En -
wicklung:
Rheinland -P alz
Bund
----
I I
Be iebe
Fl'·Be .
in
H
Be iebe
I
Fl'·Be .
in
H
insgesam insgesam
1950
...........
"
65023
264 0,4 929224
51354
5,5
1951.
............
64668 448 0,7 921380
54487
5,9
1952
.............
63043
875 1,4 900014
58714
6,5
1953
.............
60952
989 1,6 874912
59233
6,8
1954
.............
59834
1076
1,8 877692
60460
6,9
1955
.............
58459
1052
1,8
866118
62638
7,2
a)
Jeweils
am
1.
Janua .
Am
30.
Sep embe
1954
wa en
57800
Handwe ksbe iebe
in
Rhein-
land-P alz
egis ie ,
da un e
1052
Flüch lingsbe iebe
(1,8 H).
Die
Tendenz
is
deu lich:
Wäh end
die
Handwe ksbe iebe
insgesam
wenige
we den,
we den
die
Flüch lingsbe iebe
meh .
Sei
1954
s agnie
abe
auch
die
Zahl
de
Flüch lingsbe iebe
in
Rheinland-P alz.
Eine
neue
Handwe kszählung
wi d
wah scheinlich
die
Zahl
de
Flüch -
lingsbe iebe
wiede
e was
höhe ,
die
Zahl
de
Be iebe
insgesam
155
30.9.
1949
Handwe kszählung;
1. 1.
1950
S a is ik
des
Zen al e bandes
des Deu schen Handwe ks, zi . nach: Volkswi scha liche Be ich e
de
Las enausgleichsbank, a. a.
0.,
Tabelle
17.
Die Ve bandss a is ik un e scheide
nich zwischen Ve iebenen
und
Flüch lingen aus
de
sowje ischen
Be-
sa zungszone (Zugewande en).
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134 Eingliede ung
de
Flüch linge nach
de
sozialen S eUung
e was
nied ige
ausweisen.
Rheinland-P alz
ha
den
ge ings en
Flüch -
lingsan eil
im
Bund.
Au
die
einzelnen
Regie ungsbezi ke
des
Landes
e eil en
sich
die
Flüch lingsbe iebe
1949
unge äh
wie
die
Be iebe
insgesam ;
in
den
Bezi ken,
die
wei
on
de
Zoneng enze
(zwischen
US-Zone
und
an-
zösische
Zone)
en e n
liegen,
in
T ie
und
de
P alz,
sind
Flüch -
lingsbe iebe
e was
ge inge
e e en,
wie
es
in
de
Zei
o
de
Bundesumsiedlung
e klä lich
is :
Bezi k
Koblenz
.
Bezi k
T ie
.
Bezi k
Mon abau
.
Bezi k
Rheinhessen
Bezi k
P alz
.
Be iebe
insgesam
Fl.-Be iebe
29,7 0
/0
15,7 0
/0
8,4 0
/0
12,4 0
/0
33,8 0
/0
29,6 0
/0
12,4 0
/0
11,6 0
/0
15,1 0
/0
31,3 0
/0
Rheinhessen
und
die
P a1z
ha en
damals
einen
An eil
.on
jeweils
übe
46
P ozen
zusammen.
An
Hand
de
Ve bandss a is iken
diese
beiden
Bezi ke
e suchen
wi
die
S elll lng
de
Flüch lingshandwe ke -
scha
im
Jah e
1953
au zuzeigen:
1949
wa en
in
de
P alz
zu
Beginn
des
Jah es
22510
Be iebe
(Jah esende
22508
und
Handwe kszählung:
20020
Be iebe),
zu
Beginn
des
Jah es
1954
gab
es nl l
noch
19856
Be-
iebe.
Sei
1950
ha e
das
Handwe k
de
P alz
eine
on
560
au
800
Be iebe
ans eigende
Ne oahnahme
im
Jah
zu
e zeichnen,
die
sich
e s
im
Jah e
1953
mi
eine
Abnahme
on
717
Be ieben
e was
e -
langsam e.
Viel
s ä ke
iel
abe
die
Zahl
de
Neuzugänge,
on
1213
(1950)
aJu
661 (1953).
Die
Zahl
de
Handwe ksbe iebe
ging
zu ück
o
allem,
weil
keine
Be iebe
neu
e ich e
wu den.
Vom
1.
1.
1949
bis
1. 1.
1954
nahm
die
Be iebszahl
um
11,8
H
ab
156.
Am
1.
1.
1954
wa en
in
de
p älzischen
Handwe ks olle
19
857
Be iebe
mi
463
Flüch Jings-
be ieben
(2,3 H)
einge agen.
Rheinhessens
Be iebszahl
ha e
die
Handwe kszählung
mi
7349
angegeben.
Am
31.
3.
1949
zähl e
die
Handwe ks e bandss a is ik
8006
Be iebe.
Bis
zum
1. 1.
1954 iel
die
Zahl
au
7253,
da un e
203
Flüch -
lingsbe iebe
(2,8 H).
Faß
man
die
Be iebszahlen
de
einzelnen
Fachg uppen
ü
die
P alz
und
Rheinhessen
zum
1.
1.
1954
zusammen
157
,
dann
e häl
man
olgende
übe sich ,
de
Rep äsen a i we
zukomm :
156
In
unse e
Zusammens ellung
lau
den Geschä sbe ich en
de
Hand-
wel'kskamme n P alz und Rheinhessen (als Manusk ip e iel äl ig )
we -
den die a sächlichen Ab- und Zugänge e aß , die nich iden isch sind
mi
Ein agungen/Löschungen de Handwe ks olle.
157 1949 um aß en die beiden Bezi ke 57 P ozen des Gesam umsa zes im
Handwe k.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
Die
Se1bs ändigen
135
I
Flüch ·
in
H
in
H
in
H
G uppe
Be iebe lings.
de
de
Be iebe
de
i insgesam Be iebe
G uppen
de
Flüch ·
Be iebe
i
linge
Bau
.............
I
4939
76 I
1,5
11,4 18,2
Nah ung
........
4962
80 I 1,6 12,0 18,3
Bekle dUIllg
7126
298 4,2 44,7 26,3
......
I
I I
Me all
...........
4148
101
I
2,4 I 15,2 15,3
Holz
• 0
••••••••••
3094
I
54
1,7
8,1
11,4
Gesundhei
......
2239
41
I 1,8 6,2 8,3
Papie
'U. .sons ige 602
16
I 2,7 2,4 2,2
, I
I
,
P alz/Rheinhessen
27110 666 2,5 100,0 100,0
In
de
P alz
und
in
Rheinhessen
sind
die
Flüch linge
im
Du chschni
s ä ke
am
Handwe k
be eilig
als
in
den
ande en
Bezi ken
des
Landes.
Besonde s
is
es
den
Schneide n
und
Schuhmache n
gelungen,
sich
selbs ändig
zu
machen.
Dies
häng
mi
den
ela i
ge ingen
Au wen-
dungen
zu
Ein ich ung
solche
"Be iebe"
zusammen.
In
de
G uppe
de
Bauhandwe ke
sind
als
Be iebsg ünde
o
allen
Dingen
Mau e ,
Tünche
und
Lackie e
zu
nennen.
Übe aschend
s a k
e e en
is
das
Me all-
und
Nah ungsmi elhandwe k.
Ve schieden lich
wu de
die
Ve mu ung
geäuße ,
daß
die
hohe
Kapi alin es i ion
diese
Zweige
de
Be iebsg ündung
hinde lich
is .
Bei
den
Schneide n
und
Schus e n
spiel
auße
dem
nied igen
K edi beda
die
Leich igkei
eine
Rolle,
mi
de
man
das
Handwe k
zunächs
ielleich
nu
e suchsweise
au -
nehmen
kann,
um
es
dann
je
nach
Zusp uch
beizubehal en
ode
au -
zugeben.
Die
Au nahme
eines
Flüch lingshandwe ks
schein
nich
an
de
Finanzie ung
zu
schei e n.
De
An eil
des
Handwe ks
an
den
Au bau-
da lehen
nach
Las enausgleichsgese z
be äg
in
Rheinl:and-P alz
35,1 H,
bei
den
Ve iebenen
20,8
VH158.
Von
den
Exis enzau bauda lehen
nach
dem
So o hil egese z
e hiel
das
Handwe k
noch
einen
höhe en
An eil.
Alle dings
besch änk e
die
Höchs g enze
on
12
000.-
DM,
die
nu
sel en
e eich
wu de,
die
Mög-
lichkei en
de
Gewe bewahl
in
den
Spezialhandwe ken
(Op ike ,
Elek-
ohandwe ke ).
G undsä zlich
is
abe
de
S ellungnahme
de
Las en-
158
Ve eilung
de
Au bauda lehen
nach
bewillig en
Da lehensbe ägen
bis
31.12.1953:
Auskun
des
Lan-
desausgleichs-
am es,
Koblenz
..
Ve iebene
Handwe k
..........
20,8
P ozen
Handel
.............
50,5
Indus ie
. .
.. ..
.
...
14,4
F eie
Be u e
.......
14,2
Geschädig e
ins-
gesam
35,1
49,0
4,1
11,8
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31
142 E1ngliede ung
de
Flücl1 linge nach
de
soziaLen
S ell'Ul1g
Unse e
Meinung,
wonach
die
Absa z-
und
Ma k analyse
wich ige
is
als
die
Finanzie ungsmöglichkei ,
wi d
du ch
die
Zahl
de
Insol-
enzen,
die
aus
Absa zschwie igkei en,
Fehlin es i ionen,
übe mäßige
Beschä ig en-Expansion
und
S ando schwie igkei en
esul ie en,
be-
s ä ig 173.
Bei
den
Absa zschwie igkei en
in olge
übe mäßige
B anchen-
bese zung
sind
in
Rheinland-P alz
Handel
und
Handwe k,
abe
auch
Ve keh sbe iebe
und
e ne
Holzbea bei ung
und
das
Tex il-
und
Bekleidungsgewe be
besonde s
be o en.
Viel ach
is
de
Ausd uck
B anchenübe bese zung
nu
als
Synonym
ü
s a ke
Konku enz
zu
we en
ode
bes imm e
P oduk ionen
sind
zum
Auss e ben
e u eil :
Spi zenklöpple
und
Lebküchle
zum
Beispiel.
S ando nö e
gehö en
nich
zu
den
wich igs en
G ünden.
De
Ve keh
unse e
Tage
ha
hie
zu
einem
Ausgleich
beige agen.
In
manchen
Fällen
wi k e
sich
Facha bei e (in)mangel
als
S ando schwie igkei
aus.
Unse e
eingangs
geäuße e
Ve mu ung,
in
Rheinland-P alz
hä en
sich
die
Be iebe
ih en
S ando
ei
gewähl ,
hie
seien
sie
nich
i gendwohin
e schlagen
wo den,
schein
zuzu e en.
Schon
bei
de
Behandlung
des
A bei spla zda lehens
haben
wi
die
Ge ah en
zu
g oße
"Flüch lingseins ellung"
und
übe mäßige
In es i-
ionen
cha ak e isie
174•
Auch
bei
eine
zu
schnellen
Expansion
de
Be iebe,
o
mi
dem
Rückblick
in
die
Ve gangenhei
au
das,
was
die
Neubü ge
einmal
ha en
175
,
we den
die
Fundamen e
siche en
be ieb-
173
Die
"Ve e ung
de
heima e iebenen Wi scha e. V.", Koblenz,
e mun e
in
eine
ganzen Reihe on Indus ieb anchen
nu
noch solche
Un e nehme
zu
Be iebsg ündung, die Expo möglicl1kei en haben.
114
Ein
U eil eines insol en gewo denen Geschä smannes
ü
iele sei
Ies gehal en: "Wenn ich damals
au
den
Flüch lingseins ellungsk edi in
Höhe on 12
000,-
DM,
e bunden
mi
dem
Zwang, 10 Pe sonen
au
Gedeih
und
Ve de b
eins ellen zu müssen, e zich e hä e,
wä e
ich niemals in
diese geschä liche Zwangslage ge a en."
175
Dieses
A gumen
is gewiß ich ig, doch soll e
man
nich e kennen,
daß
iele Flüch linge on jensei s
de
Ode -Neiße-Linie
ode
aus
dem
Sude enland
auch
ühe
nu
kleine
und
mi le e
Be iebe
ha en.
Ve -
gleichsweise zi ie en
wi
olgende Zusammens ellung:
s eue au kommen
1937/38
je
Kop
de
Be ölke ung
bei
de
Lohns eue
.................
.
Ve anl. Einkommens eue
...
.
Kö pe scha ss eue
.........
.
Ve mögens eue
............
.
UIlliSa' zs eue
...............
.
im
Gebie
de
heu igen
Bundes-
epublik,
in
RM
25,10
34,70
22,70
5,50
40,70
in
den
abge enn-
en
Reich:sgebie en
ös lich Ode iNeiße
inRM
11,30
17,30
7,60
2,50
23,40
s a is isches
Handbucl1 on Deu schland, he ausgegeben o n
Lände a
des
ame ikanischen Besa e;ungsgebie es, München
1194!9,
zi ie
nach: Die
soziale
Lage
und
die
S euedeLs ung
de
Ve iebenen, a. a.
0.,
Sei e
13.
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Die Selbs ändigen 143
lichen
Wachs ums
un e g aben.
"T e1bhausgewächse"
kos en
Geld
l,
kommen ie e
ein
Wi scha sp ü e
den
Expansionsd ang
manche
Flüch lingsbe iebe.
Auße dem
we den
die
so
gewonnenen
P oduk-
ionseinhei en
auße o den lich
au agsabhängig.
Au
Gedeih
und
Ve -
del'b
sind
die
Flüch lingsbe iebe
dann
au
G oßabnehme
angewiesen
und
ihnen
ausgelie e .
Soziale
P eispoli ik
g oße
Un e nehmen
spiel
sich
dann
au
dem
Rücken
kleine
Tex il-
und
Bekleidungswe k-
s ä en
ab
176•
Als
Abschluß
unse e
Be ach ung
wollen
wi
die
in
Rheinland-P alz
besonde s
ge äh de en
B anchen
au zählen.
De
Handel,
sowohl
Einzel-
als
auch
G oßhandel,
s eh
mi
dem
Handwe k
an
de
Spi ze.
Dann
olgen
im
Abs and
in
gleichmäßige
An älligkei
Tex il
und
Beklei-
dung,
S eine
und
E den,
Elek o
und
Feinmechanik,
Blech-
und
Me all-
wa en,
Glaswa en
und
das
Baugewe be.
Wachsende
Be iebsg öße
bedeu e
Übe gang
on
"pe sönlichen"
Insol enzg ünden
zu
den
"sachlichen".
G oßbe iebe
wu den
im
Rah-
men
unse e
Un e suchung
nich
e aß .
Ge ade
bei
de
Ve gabe
on
Exis enzau bauda lehen
lag
das
Risiko
meis
in
de
Pe son
des
Un e nehme s.
U sp ünglich
ha e
man
diese
K edi e
un e
dem
Gesich spunk
soziale
Hil e,
wenige
de
wi -
scha lichen
In es i ion
beu eil .
Die
Ausschußp axis
de
Ausgleichs-
äm e
ha e
an angs
die
Finanzie ungs älle
auch
nu
ungenügend
ge-
p ü ,
was
sie
wiede
"gu zumachen"
such e,
indem
sie
nu
einen
Teil
de
bean ag en
K edi e
zu
Ve ügung
s ell e,
gleichsam
als
Gewissens-
be uhigung.
Die
Höhe
des
Risikos
wu de
Maß
des
zu
gewäh enden
Da lehens.
Da o
kann
nich
nachd ücklich
genug
gewa n
we den.
Is
man
on
de
wi scha lichen
Ren abili ä
und
on
de
pe sönlichen
Zu e lässigkei
des
Un e nehme s
übe zeug ,
dann
muß
aus eichend
inanzie
we den.
Die
Da lehenshöhe
da
nu
on
de
Be iebsno -
wendigkei
abhängen.
De
Aus all
de
P i a banken
muß
bedaue
we den.
De
ö en liche
K edi gebe
kann
ihn
kaum
e se zen.
Ande e sei s
wä e
in
Rheinland-
P alz
schon
iel
dami
ge an,
wenn
die
ielen
kleinen,
als
"Hausbanken"
eingese z en
Spa kassen,
die
an
Indus ie inanzie ung
nich
gewöhn
sind,
o
abe
auch
an
de
Be euung
ö en liche
K edi e
aus
inan-
ziellen
G ünden
kein
In e esse
zeigen,
ih en
P lich en
zu
Un e ich-
ung
und
Kon olle
besse
nachkämen.
Die
G ünde zei
is
o bei.
Ge ade
we
je z
noch
um
ö en liche
K edi e
nachsuch ,
de
soll e
on
o nhe ein
du ch
die
Be a ung
de
Be iebsp ü e
des
Ausgleichs-
176
Ähnliche E ah ungen mach en auch Flüch lingsbe iebe des
Bau-
gewe bes
in
de
P alz beim Besa zungsbau: Knebelungs e äge
Ül
Sub-
un e nehme .
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144
Eingliede ung
de
Flüch linge
nach
de
sozialen
S ellung
am es
(Finanzminis e ium)
o
Fehlen scheidungen
bewah
we den.
So
segens eich
die
Tä igkei
diese
P ü e
wa ,
sie
kam
meis
zu
spä .
Die
Be a :ung
wi d
ge ade
ü
die
"k änkelnden"
-noch
nich
no -
leidend
gewo denen
Un e nehmen
wich ig.
Die
Umschuldung
solche
Be iebe
is
nich
nu
eine
F age
lang is ige
K edi e,
eine
(ö en -
lichen)
Be eiligung
schließlich
als
E sa z
des
ehlenden
Eigenkapi als,
sonde n
auch
eine
Au gabe
gu e
Wi scl1a sbe a ung.
Man
soll e
alle dings
auch
nich
die
o übe gehende
Na u
des
Man-
gels
an
Eigenkapi al
e kennen.
Im
Wi scha s
au schwung
1954
und
1955
wi d
es
manchem
Be ieb
möglich
gewesen
sein,
aus
nich
e -
zeh en
Gewinnen
sein
Eigenkapi al
zu
e höhen.
Do ,
wo
das
Ve -
auen
zu
den
Neug undungen
wächs ,
s eh
auch
in
zunehmendem
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p i a es
Be eiligungskapi al
be ei .
Die
Neubü ge be iebe
b auchen
Ve auen.
Sie
selbs
sind
am
alle -
meis en
da an
in e essie ,
daß
das
S igma
"Flüch lingsbe ieb"
on
ihnen
genommen
wi d;
denn
keinem
Geschä smann
is
au
die
Daue
mi
de
Be onung
seine Hil sbedü igkei
gedien .
Dann
kann
auch
endlich
die
lange
Reihe
de
Sonde p og amme
mi
nich
ma k ge ecl1 en
Zinsen
gelich e
we den
177•
177
De
Ve asse
ha
diese
Fo de ung
be ei s
ande swo
e e en:
siehe
F ank u e
Allgemeine
Zei ung,
a.
a.
0.,
om
20.
Juni
1955
"Ve auen
s a
K i ik".
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E gebnisse
de
Un e suchung
1.
Fas
jede
ach e
de
3,3 Millionen
Rheinland-P älze
is
Flüch -
ling
ode
Nachkomme
eines Flüch lings.
In
sieben
Jah en
wuchs
ih e
Zahl
on
100000
au
as
3900001•
Allein
im
Jah e
1950
wu den
übe
100000 Menschen
umgesiedel .
2.
Die
Umsiedlung
wa
die
wich igs e
Au gabe
de
Flüch lingspoli ik.
Das
Land
ha
die
Au lage
des
Bundes
e üll .
Die
Flüch linge
wu den
abe
in
de
e s en
Umsiedlung
1950
unzweckmäßig
e eil .
Den
Maß-
s ab
gab
haup sächlich
de
Al wohnungsbes and.
Die
Wi scha sin ensi-
ä
de
Landes eile
wu de
ungenügend
be ücksich ig .
E we bslose,
Leh s ellensuchende,
Pendelwande e
wa en
die
Folge.
Eine
inne e
Umsiedlung
muß e
die
äuße e
ollenden.
De
Schlüssel
dazu
is
nich
so
seh
ein
adminis a i es
"Umse zungs"-Ve ah en,
sonde n
de
Woh-
nungsbau
in
indus iellen
Schwe punk en.
Wohnungsbaumi el
des
Bundes
wu den
im
Umsiedlungsjah
1950
nie
h
gewäh .
Allzu
spä ,
e s
1952,
se z e
Rheinland-P alz
allzu
bescheidene
Mi el
im
ö en -
lich
ge ö de en
Wohnungsbau
ein.
Indus ieansiedlung
in
Rücks ands-
gebie en
kann
nu
la
n g
is
i g
eine
En spannung
au
dem
A bei s-
ma k
bewi ken.
3.
De
allgemeine
Wi scha sau schwung
in
de
Bundes epublik
und
de
In es i ionsboom
des
Besa zungsbaus
in
Rheinland-P alz
e mög-
lich en bis
zum
Jah e
1955
eine
wei gehende
Eingliede ung
de
ein-
gewande en
A bei nehme .
Von
de
gesam en
Wohnbe ölke ung
wa en
0,7
H,
on
de
e iebenen
Wohnbe ölke ung
1 H,
on
de
zuge-
wande en
Wohnbe ölke ung
0,7
H
a bei slos.
Wede
om
S and-
punk
de
einzugliede nden
Volks
eile
noch
om
S andpunk
de
au -
nehmenden
Wi scha sb anchen
gab
es noch
eine
spezi ische
Flüch -
lingsa bei slosigkei . 3000
a bei slose
Neubü ge
im
Somme
(Juni
1955)
und
8000
a bei slose
Neubü ge
im
Win e
(Janua
1955)
sind
kein
wi
s c h a s
pol
i i s
ehe
sEingliede ungsp oblem
meh .
In
den
e gangenen
Jah en
s ieg
die
A bei slosenquo e
de
Flüch linge,
wenn
die
de
A bei slosen
insgesam
iel
(und
umgekeh ).
Die
saisonalen
Schwankungen
en schleie en
einen
es en
Block:
de
Flüch lingsa bei s-
losigkei .
Sei
1953
schwank en
die
A bei slosenzahlen
de
Neu-
und
Al bü ge
im
gleichen
Ausmaß:
Die
A bei slosenquo e
de
Ve iebenen
1 Vom 1.
Janua
1949
bis 1.
Janua
1956.
10
Wagne ,
Die
Heima e iebenen
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146
E gebnisse
de
Un e suchung
blieb
kons an .
Mi
11
P ozen
is
sie
die
nied igs e
im
Bund
(Bundes-
du chschni
24
P ozen
2
).
Die
Ma k s ellung
des
Flüch lings
is
schwäche
als
die
des
Ein-
hei.miscllen.
Nu
die
langwie ige
Eingewöhnung
kann
de
Unkenn nis
und
dem
Kon ak mangel
des
FLüch lings
abhel en.
De
S aa
kann
abe
du ch
sozialpädagogische
Hil e
die
A bei s ähigkei
und
den
A bei s-
willen
de
Flüch linge
e höhen.
4.
Jede
ach e
de
noch
siedlungswilligen
Flüch lingsbaue n
in
Rhein-
land-P alz
ha
eine
S elle
e hal en.
Von
213000
landwi scha lichen
Be ieben
gehö en
und
2350
den
Flüch lingsbaue n.
Das
sind
übe
1
H.
Die
Rich ung
de
heinland-p älzischen
Siedlungspoli ik,
g öße e
Baue nhö e
zu
scha en, als es
dem
Landesdu chschni
en sp ich ,
is
zu
beg üßen.
De
Einheimische
nu z
im
Du chschni
eine
Fläche
on
4,1
ha.
De
Flüch lingsbaue
e hiel
eine
Be iebs läche
on
8,0
ha.
Die
Au wendungen
ü
die
Rodungs(neu)siedlung
sind
auße o den lich
hoch.
S a
dessen
soll e
sich
die
Scha ung
on
Vol1baue ns ellen
au
die
Übe nahme
auslau ende
Hö e
besch änken.
Neben
de
Neben-
e we bssiedlung
könn e
in
indus ienahen
Gebie en
auch
de
Klein-
siedlung
meh
Raum
gegeben
we den:
Zusä zliche
Wohnungsbau
in
ande e
Fo m!
5.
E wa
7000
Flüch linge
sind
im
Be eich
de
gewe blichen
Wi scha
und
de
eien
Be u e
wiede
selbs ändig
gewo den;
daun e
1500
in
Indus ie,
Bauhaup gewe be
und
Handwe k
3•
Von
6570
Indus iebe ie-
ben
gehö
jede
d eiundd eißigs e
Indus iebe ieb
einem
Ve ie-
benen,
jede
siebenundd eißigs e
einem
Zugewande en.
Von
4496
Be-
ieben
im
Bauhaup gewe be
gehö
jede
ün zigs e
einem
Neu-
bü ge
4• Die
meis en
Zugewande enbe iebe
und
ein
Teil
de
Ve -
iebenenun e nehmen
haben
den
Anschluß
an
die
einheimische
Wi -
scha
ge unden.
Die
Glas-,
die
Kuns s o -,
die
Tex il-
und
die
Spiel-
wa enindus ie
e b ingen
eine
bedeu ende
Ma k leis ung.
Fü
die
eingewande e
Wi scha
sind
die
Tex il-
und
Glasindus ie
die
wich-
igs en
G uppen.
Un e
57
800
heinland-p älzischen
Handwe ke n
sind
übe
1050
Flüch linge.
6.
Zu
Eingliede ung
seLbs ändig
Scha ende
wu den
insgesam
120
Millionen
DM
K edi e,
Zuschüsse
und
Da lehen
(ohne
Bü gscha -
en),
da on
allein
56
Millionen
DM
ü
die
Landwi scha ,
au ge-
2
Diese
Quo e
on
11
P ozen ,
sowohl
im
Win e
wie
im
Somme ,
wu de
die
Ausgliede ungskons an e
de
heinland-p älzischen
Ve iebenen
ge-
nann .
3
Schä zung
au
G und
e schiedene
S a is iken,
,nsibesonde1!"e
auch
Da lehensbewilligungen.
Genaue
Angaben
übe
die
Anzahl
de
Flüch lings-
be iebe
in
Handel
und
Ve keh
s anden
nich
zu
Ve ügung.
4
201
Ve iebenen-1Be iebe
und
182
Zugewande en-Be i'ebe
in
de
Indus ie
und
80
Ve iebenen-Be iebe
und
20
Zugewande en-Be iebe
im
Bauhaup gewe be.
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E gebnisse
de
Un e suchung 147
b ach
5•
E wa
120
Millionen
DM
wu den
im
Wohnungshau
ü
Flüch -
linge
zu
Ve ügung
ges ell ,
einschließlich
de
Au bauda lehen
ü
den
Wohnungsbau.
Wenn
man
au
die
p oblema ische
E assung
de
Au wendungen
ü
die
"Scha ung on
Flüch lingsa bei splä zen"
e -
zich e ,
dann
können
wi
das
Volumen
de
Au wendungen
zu
Einglie-
de ung
de
Selbs ändigen
und
zum
Wohnungsbau
ü
Neubü ge
in
Rheinland-P alz
au
240
Millionen
DM schä zen.
Die
Au wendungen
ü
die
Selbs ändigen
in
de
gewe blichen
Wi scha
müssen
im
Ve -
häl nis
zu
Landwi scha
als
nied ig
angesehen
we den.
Fü
die
Zukun
is
abzu a en
on
eine
g oßzügigen
Gewäh ung
wei e e
kleine
Selbs ändigenda lehen.
Die
so gsame
Be euung
de
K edi nehme
du ch
die
Hausbank
ode
das
Ausgleichsam
müß e
Vo ausse zung
s aa liche
Finanzie ung
sein. Ö en liche
K edi e
e -
langen
ö en liche
Kon olle,
und
Eingliede ungsk. edi e
sind
keine
soziale
Fü so gehil e.
5
Bis
zum
30.
Juni
1955.
10·
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Tabellen eil
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Tab
e
11
e 1:
De
Be ölke ungss and
in
den
Lände n
des
Bundesgebie es
und
Be lin
(Wes ) nach
Pe sonenk eisen
S and:
1.
Ok obe
1005
I
da on
Wohn·
be ölke ung
Ve iebene
b)
ZUgewande e
c)
Ve iebene
u.
üb ige
Land
insgesam
am
Zugewande e
Be öll e ung
1.
X.
1955
a)
I
H
I
H
~
H
I
H
Anzahl Spal e 1 Anzahl Spal e 1 Anzahl . Spal e 1 Anzahl
Spal e
1
1 I 2 I 3 I 4 I 5 I 6 I 7 I 8 I 9
Schleswig-Ho1s ein
.....
2284400
626300 27,4 I 132900 5,8 759200 33,2
1525200
66,8
Hambu!1g
..............
1772400 184200
10,4
124300 7,0 308500
17,4
1463900 82,6
Niede sachsen
.,
•••
0
•••
6551400
1677100 25,6 426000 6,5
2103100
32,1
4448300
67,9
B emen
••••••
0
••••••••
633800 79600
12,5
37900 6,0 117500
18,5
516300 81,5
NOl'd hein-
We alen
..
14776600
2050800
13,9
801800 5,4
2852600
19,3
11
924000 80,7
Hessen
................
4561000
807000
17,7
271200 5,9
1078200
23,6
3482800
76,4
Rheilnland-P alz
.......
3295800
259600
7,9
128800 3,9 388400
11,8
2907400
88,2
Baden-
Wü embe g
...
7117100
1192400
16,8
320800 4,5 1 513200 21,3
5603900
78,7
Baye n
................
9169500
1830500 20,0 296000 3,2
2126500
23,2
7043000
76,8
Bu:ndes:ge
bie
50162000
8707600
17,3
2539600
5,1
11247200 22,4 38914800 77,6
Be lin(Wes )
2196100
159400
7,3
134500
6,1
293900
13,4
1902100
86,6
a)
Vo läu iges
E gebnis
de
Fo sch eibung.
b)
Ve iebene
sind
Pe sonen,
die
am
1.
9.
1:93'9
in
den
un e
emde
Ve wal ung
s ehenden
deu schen
Os gebie en
:(Ge-
bie ss and
31. 12.
193 7}
ode
im
Ausland
gewohn
haben,
einschließlilCh.
ih e
nach
1939
gebo enen
Kinde ,
jedoch
ohne
Aus-
lände
und
S aa enlose.
c)
Zugewande e
sind
Pe sonen,
die
am
1.
9.
1'939
in
Be lin,
de
sowje is::hen
Besa zungszone
ode
im
Saa gebie
gewohn
haben,
einschließliiCh
ih e
nach
1:939
gebo enen
Kinde ,
jedoch
ohne
Auslände
und
S aa enlose.
In
Be lin
{Wes )
nu
Pe sonen,
die
l:939in
de
sowje ischen
Besa zungszone
ode
im
Saa gebie
gewohn
haben.
Quelle:
S a is isches
Bundesam ;
zi ie
nach:
"Die
Be euung
de
Ve iebenenen,
Flüch lJinge,
Zugewande en
du ch
das
Bundesminis e ium
ü
Ve iebene,
Flüch linge
und
K iegsbeschädig e",
Bonn
19156,
S.
5.
......
01
o
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Tabellen eil
151
Tab
eil
e
2:
Wande ungen
übe
die
G enzen
on
Rheinland-P alz
1950-1953
RheinLand-P alz
1950
Gesam be ölke ung
....
,da un e
Heima ~ iebene
.....
19M
Gesam be öThJe ung
....
da un e
Heima e iebene
.....
1'952
Gesam be öll e ung
....
dJa un e
Heima ~iebenJe
.....
1953
Gesa.m be ölkle mJg
....
da un e
Heima e iebene
195().-...;19513
Gesam be ölkJe ung
....
da un e
Heima e iebene
.....
Zuzug
160144
99898
97827
36902
95229
28930
111
219
27925
464419
193655
Fo zug
45219
4382
56168
9495
59807
10727
78077
14445
239271
39049
Zuwachs
+114925
+
95516
+
41659
+
27407
+
35422
+
18203
+
33142
+
13480
+ 225146
+154606
Zusammenges ell
nach
S a i!s ischem
Jah buch
ü
19531/1'9154
und
Mi -
eilungen
des
S a iS ischen
Landesam es
Rhei:nland-P a~z
om
2:5.5.1954.
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