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Untersuchungen zum deutschen Vertriebenen- und Flüchtlingsproblem. Zweite Abteilung: Einzeldarstellungen. VII: Wagner, Helmut: Die Heimatvertriebenen und Sowjetzonenflüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Pfister, Bernhard

Abstract

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Full text

P is e , Be nha d (Ed.) Book Un e suchungen zum deu schen Ve iebenen- und Flüch lingsp oblem. Zwei e Ab eilung: Einzelda s ellungen. VII: Wagne , Helmu : Die Heima e iebenen und Sowje zonen lüch linge in Rheinland-P alz Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 7/VII P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: P is e , Be nha d (Ed.) (1956) : Un e suchungen zum deu schen Ve iebenen- und Flüch lingsp oblem. Zwei e Ab eilung: Einzelda s ellungen. VII: Wagne , Helmu : Die Heima e iebenen und Sowje zonen lüch linge in Rheinland-P alz, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 7/VII, ISBN 978-3-428-41614-1, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285443 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. 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Be nha d P is e Zwei e Ab eilung: EINZELDARSTELLUNGEN Die Heima e iebenen und Sowje zonenßüch linge in Rheinland-P alz Von D . Helmu Wagne VERLAG VON DUNCKER & HUMBLOT BERLIN 1956 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Heima e iebenen und Sowje zonen lüch linge in Rheinland-P alz Von D . Helmu Wagne VE RLAG VON DUNCKER & HUMßLOT BERLIN 1956 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Alle Rech e o behal en © 1956, Duncke & Humblo , Be lin Ged uck 1956 bei Be line Buchd ucke ei Union GmbH., Be lin SW 29 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Vo wo Die Flüch lings z a h I allein genüg nich , um die Bedeu ung de Flüch lingseingliede ung in Rheinland-P alz und eine diesem Gegen- s and gewidme en S udie zu e messen. Die Beschä igung mi de Flüch lingsau nahme in diesem Land e - häl ih en besonde en Reiz du ch die Ta sache, daß hie die Eingliede- ung un e ande en Ums änden als im üb igen Bundesgebie ollzogen wu de: die eigenwillige Flüch lingspoli ik de anzösischen Besa zungs- mach , die O ganisa ion de Umsiedlungs anspo e 1950 und die ge ä u s chI 0 s e Eingliede ung de Flüch linge, die in ih e Meh zahl e s zwei Jah e nach dem Wäh ungsschni ins Land kamen, s ell en auße gewöhnliche Bedingungen, die in de allgemeinen Diskussion des Flüch lingspl"oblems bishe kaum be ücksich ig wu den; zu schweigen on dem Wohls andsge älle de e schiedenen Landscha en in Rhein- land-P alz und den wiede um uuße gewöhnlichen Auswi kungen de T uppens a; ionie ung au die heinland-p älzische Wi scha . Die Un e suchung wu de im "Fo schungsins i u ü Wi scha s- poli ilk an de Mainze Uni e si ä " un e nommen, das dem Ve asse mi de Fülle seine ma e iellen und o ganisa o ischen Möglichkei en g oßzügig zu Ve ügung s and. Auße dem wu de die Al"bei on de "Deu schen Fo schungsgemeinscha " un e s ü z . Dahe möch e ich an e s e S elle dem Ins i u s o s and, He n P o . D . E ich WeI e , ü Ra und Hil e, die ich bei ihm ge unden habe, danken. Auch dem He ausgebe diese Sch i en eihe, He n Pl"o . D . Be nha d P is e (München), und He n P i a dozen en D . We ne Bosch (Mainz) bin ich ü ih e we ollen Hinweise zu Dank e p lich e . Schließlich möch e ich ,allen Beam en und Anges ell en de heinland- p älzischen Behö den, des Bundes und de Wi scha s e bände, nich zule z abe auch dem "Bund de e iebenen Deu schen" (Landes e - band Rheinland-P alz) und de "Ve e ung de heima e iebenen Wi scha i e. V." (Koblenz) ü ih e Hil sbe ei scha bei de o schwie- igen Sammlung de Un e lagen Dank sagen. Die beige üg e Ka e on Rheinland-P alz wu de eundliche weise om Am ü Landesplanung, Rheinland-P alz, die G aphik zu Al e sgliede ung de Ve iebenen om S a is ischen Bundesam zu Ve ügung ges ell . Mainz, im Mai 1956. Helmu Wagne OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Inhal Vo beme l ung: Was bedeu en die Flüch linge ü Rheinland~P alz? 9 E s e Abschni : Rheinland-P alz und die Flüch lings- au nah m e ....................................................... 12 A. Das S aa sgebie ................................................. 12 I. Ein neues Land ............................................... 12 II. Das Flüch lingsau nahme e bo ............................... 12 B. De Raum ....................................................... 15 I. Wohls ands- und No s andsgebie e ............................ 15 1. Das Einzugsgebie des Rheins .............................. 15 2. Das "s ein eiche" Land ..................................... 16 3. Pla z ü neue Indus ien ................................... 16 4. So ge um Zonen ............................................ 17 II. Die E we bsbe eiche .......................................... 18 II1. Die S eue k a ............................................... 19 C. Die Be ölke ung: Al bü ge und Neubü ge ...................... 21 1. Wachs um . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 21 1. De Be ölke ungss and .... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 21 2. Wande ungs e lus e und Wande ungsgewi!l1ne ............... 22 3. De Flüch lingsan eil ....................................... 23 4. Die Be ölke ungsen wicklung im Ve gleich ................. 25 11. Siedlung ...................................................... 25 1. Land de ländlichen Gemeinden ............................. 25 2. Die Be ölke ungsdich e .................................... 26 3. Wo si zen die Flüch linge? .................................. 26 4. Wohnsi z und Wande ung .................................. 27 111. S uk u ...................................................... 29 1. Die Al e sgliede ung ....................................... 29 2. Männe und F auen ........................................ 31 3. De Pe sonens and ......................................... 31 4. Die Be ölke ungsg uppen .................................. 31 5. Die soziale S ellung ........................................ 33 D. Die heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik ...................... 35 1. Die "illegale" Einwande ung .................................. 35 II. Umsiedlungspläne - Umsiedlungsplanung? .................... 36 1. Kamp um Kompe enzen ................................... 36 2. Eine "So o maßnahme" .................................... 36 3. Die Bundesumsiedlung ...................................... 37 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 14 Rheinland-P alz und die Flüch lingsau nahme Du ch die poli ische En wicklung wu de es mi de G ündung de Bundes epublik übe hol . Die anzösische Republik haUe das Po s- dame Abkommen nich a i izie . Diese Ta sache benu z e sie als o males A gumen , um das Ve bo zu beg ünden. Das wah e Mo i wa die So ge o eine Schwächung des angenommenen anzösischen Ein lusses du ch den Ve iebenenzus om. Aus dem gleichen G unde du e das Saa land bis heu e noch keine Flüch linge au nehmen 2• Wenige Wochen o de Ve o dnung N . 57 om 30. Augus 1946 zu Bildung des Landes Rheinland-P alz 3 e üg e de anzösische Mili ä - gou e neu noch die Ab e ung on 142 Gemeinden an das Saa land. Diese Ak wu de ein Jah spä e du ch die Rückgabe eine Reihe on Gemeinden und die Wiede ab e ung ande e Gemeinden modi izie . Das Saa gebie wu de um meh als ein D i el seine Ausdehnung e - g öße . Rheinland-P alz e lo 102 Gemeinden mi eine Fläche on 643 km 2 und eine Be ölke ung on 67144 Pe sonen (1939)4. Du ch die Dema ka i,onslinienziehung zwischen de US-Zone und de anzösischen Besa zungszone ha e de Regie ungsbezi k Rheinhessen schon am 1. Ok obe 1945 einen Ve lus on 223,5 km 2 und 80000 Ein- wohne an Hessen zu beklagen. Von diese Ab ennung wu den beson- de s die S äd e Mainz und Wo ms be o en 5• Inzwischen wa am 18. Mai 1947 de e s e Land ag gewähl und die Landes e assung angenommen wo den. Rheinland-P alz wa en - s anden. Au Rheinland-P alz kommen und 19 827 kan2 on 245 700 km 2 des Bundesgebie es. Dies en sp ich einem An eil on 8,1 P ozen . Un e den Lände n des Bundesgebie es e eich Rheinland-P alznich ganz die G öße Hessens und s eh o Schleswig-Hols ein an zwei le z e S ene 6• 3,3 Millionen Einwohne leben im Lande 7• Dies en sp ich einem An eil on 6,7 P ozen de Bundesbe ölke ung. Fün Regie ungsbezi ke sind in 51 K eise, 12 S ad k eise und 39 Landk eise, gegliede . Mi 2914 Gemeinden e eich das Land eine im Bund e gleichsweise seh hohe Zahl on Kommunen. 2 Nu :in Ausnahme ällen wu de eine E laubnis e eil . In de Volks- zählung 1946 wu den ein einziges Mal 2300 Ve iebene aus den ehemaligen deu schen Os gebie en und 3646 Zugewande e nachgewiesen. S a is isches Jah buch ü die Bundes epublik Deu schland 195.3, S.584. 3 Jou nal O iciel, 1945 (Baden-Baden), S.292. 4 S a is isches Jah buch ü die Bundes epublik Deu schland 1953, S. 583. 5 S a is ik on Rheinland-P alz, Band 17, Bad Ems 1953, S.52. 6 Ohne die S ad s aa en B emen und Hambu g. 7 Auskun des S a is ischen Landesam es, Bad Ems om 4. Janua 1956. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 De Ra'llIIl B. De Raums I. Wohls ands- und No s andsgebie e 1. Das Einzugsgebie des Rheins 15 Die heinland-p älzische Landscha is gegliede on den mi el- gebi gigen Höhenzügen des Rheinischen Schie e gebi ges, de Ei el, des Huns uck, des P älze - und Wes e waldes und du chzogen. on den e assen ö mig einschneidenden Fluß äle n des Rheins, de Ah , de Mosel, Nahe und Lahn. Knapp 17000 km 2 des Landes liegen links des Rheins, 3000 ikIm. 2 ech s heinisch. Zählen wi 2JU diesem Einzugsgebie des Rheines und seine N eben- lüsse noch die Täle des P älze Waldes und des Wes ichs mi dem Mi eLpunk Kaise slau e n, dann haben wi eine Zusammens ellung de Wohls andsgebie e on Rheinland-P alz. Alle ande en Landscha en sind wi scha lich gesehen No s andsgebie e, güns igen alls Rücks ands- gebie e, mi dem Fachausd uck de Raumplanung Passi äume genann . Demgegenübe sind die Ak i äume nich nu Zen en indus ielle Tä igkei ; in ihnen liegen auch die einzigen gu en AckeI1böden, in de Wi liche Senke, im Neuwiede Becken und Mai eld, in Rheinhessen und an de Weins aße. Neben dem Tabak is de Wein die wich igs e Sonde kul u on Rheinland-P alz. Von 58942 Hek a in E ag s e- hende Reb läche im Bundesgebie gehö en Rheinland-P alz 40 932 Hek- a 9• Sons e zielen die Kleinbaue n au s einigen Ve wi e ungs- und ockenen Sandböden nu schmale E n en. 960497 Hek a , nich ganz die Häl e de gesam en Wi scha s läche, dienen in Rheinland-P alz de Landwi scha . 733529 HeMa des Mi elgebi gsbodens agen nu eine F uch : Holz. Da de Bezi k Rheinhessen kaum Wald besi z , be äg de An eil des Waldes an de Boden läche in den ande en Regie ungsbezi ken nahezu 40 P ozen . Die Indus ie ball sich in F anken hai und Ludwigsha en. Die Ba- dische Anilin- und Soda ab ik mi ih en 30000 A bei< e n 10 is de Eck- p eile diese We ks a lands<:ha , die mi ih e Me all- und Maschinen- indus ie sich wei in die P alz hinein e b ei e . Von Speye bis Hönningen, übe F anken haI, Ludwigsha en, Wo ms, Mainz, Buden- S De Ve asse muß sich au eine knappe Skizze de Wi scha ss uk u besch änken und da au e zich en, um ang eiche S udien zu S uk u on Rheinland-P alz zu e ö en lichen. D S a is isches Jah buch de Bundes epublik Deu schland 1955, S. 151. 10 Dazu kommen noch e wa 5500 A bei e on "F emd i men", die inne - halb des We kgeländes beschä ig we den (Ok obe 1955). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 16 Rheinland-P alz und die Flüch lingsau nahme heim, Ingelheim, Obe lahns ein und Koblenz kann de Rhein nich nu wegen seine Abwässe als Lebenss om de chemischen Indus ie bezeichne we den. Im zwei wich igs en Indus iegebie des Landes, dem Neuwiede Becken, e leihen die F ied ichshü e und das We k Rassels ein de Eisenindus ie eine s a ke S ellung. Die güns ige Ve keh slage, eine in ensi e Acke nu zung auch in dem südlich o gelage en, als Wohn- bezi k bedeu ungs ollen Mai eld, e hal en de Ve wal ungs- und Handelss ad Kablenz und ih en Be ieben de e a bei enden Indus ie zu einem Rückhal . Auch in Rheinhessen sind die Obs -, Gemüse- und Weinikul u en gesunde G undlage zu de wi scha lichen En wicklung und dem indus iellen Ausbau dieses wes lichen Teils des Rhein-Main- Gebie es gewesen. Eine ielsei ige Indus ie, Ka osse ie-, Me all-, Glas-, Maschinen- und Zemen ab iken, da un e Sch,o und Genossen, ehe- mals Jenall, is hie en s anden. Die Lede indus ie ha ih e We k- s ä en in Wo ms und um aß nahezu zwei D i el de in diese B anche in Rheinland-P alz Tä igen. 2. Das "s ein eiche" Land Mi un e p leg man Rheinland-P ,alz so zu nennen und denk dabei nich an den Haup si z de deu schen Edel- und Schmucks einschlei e ei in Ida -Obe s ein, eine monoindus ielle, k isenan ällige Ansammlung on Kleinbe ieben, sonde n mein die zahl eichen Lage s ä en on S einen und E den: Basal und Bims, La a und Dachschie e in Huns- uck, Ei el und Wes e wald und im Neuwiede Becken. Nich zu e - gessen is de Abbau on Ton im K ug- und Kannebäcke land des Wes e waldes. All diese Kleinbe iebe a bei en meis nu mi einem kleinen Teil ih e Kapazi ä . Ohne Zwei el begüns ig die Baukonjunk- u die Gewinnung de Na u s eine. Abe zumal die Basal indus ie is au die ö en lichen G oßabnehme (S aßen- und Geleisebau) an- gewiesen, die noch nich im gleichen Maße wie o dem K iege (Au o- bahnbau) Au äge e eilen. 3. Pla z ü neue Indus ien Die P alz mi den S äd en Neus ad , Kaise slau e n, Pi masens und Zweib ücken is in ih e indus iellen En wicklung e was du ch die jeweiligen K iegs- und Nachk iegs e häl nisse gehemm wo den. Weh wi scha liche E wägungen in de le z en Vo k iegszei e - 11 Scho und Genossen is ein auße o den lich schnell expandie ende Be ieb, de heu e ,schon übe 2000, in einigen Jah en abe das Doppel e an A bei sk ä en beschä igen wi d. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 De Raum 17 hinde en die Baugenehmigung in wich igen Indus iezweigen. Au de Rohs o g undlage des Saa gebie es und in eTikeh sgüns ige Mi ellage zwischen Rhein und Saa ha sich in de P ,alz eine beach - liche Eisen- und Me allindus ie und eine ielsei ige e a bei ende Indus ie niede gelassen. 6/10 de We ks ä en des Maschinenbaus on Rheinland-P alz si zen in den ie S äd en Kaise slau e n, F anken hal, Ludwigsha en und Zweib ücken. Je z muß en nach dem K ieg die Kohlen lange Zei on de Ruh bezogen we den, und die Schwie ig- kei, en in de Ene gie e so gung du ch das Saa gebie haben eilweise - am s ä ks en in Zweib ücken -die wi scha liche Ak i i ä beein- äch ig . Absa zschwankungen bed ohen die Schuhindus ie in Pi ma- sens und Umgebung. Die A bei sin ensi ä dieses monoindus iellen Fe igungsbe eiches is abwechselnd du ch Übe s unden und Ku za bei gekennzeichne . Die Pi masense Schuhindus ie is as zu einem D i el an de deu schen Schuhp oduk ion be eilig . Tex il- und Beklei- dungsindus ie, holzibe- und e al1bei ende Indus ie u. a. sind im ganzen Raum e b ei e . Ge ade die P alz s eh mi ih e au geschlossenen, agilen und an- passungs ähigen Be ölke ung jede Indus ialisie ungspoH ik o en12• Die ak, uelle Sogwi kung dieses Raumes is eine Folge de g oßen ö en lichen Ausgaben im Besa zungsbau und de Anwesenhei alliie - e T uppen. 4. So ge um Zonen "Ro e" und "G üne" Zonen sind Beg i e aus dem Ckne als ab des zwei en Wel k iegs. 25-50 km ie e Gebie ss ei en an de Wes g enze on Rheinland-P alz sind dami gemein . DOl1 muß e die Wi scha s- läche zu Be es igungsanlagen ("Ro e Zone") he hal en ode wa be- sonde s e schwe en Bedingungen in de Nu zung un e wo en ("G üne Zone"). Heu e sp ich das Landesplanungsam on Sanie ungsgebie I und I a. Zweimal wu den dIese Zonen e akuie und bei den Kämp en s a k ze s ö . De No s and dieses Gebie s wi d noch s ä ke du ch die be ei s zweimalige Nachlk iegsabschnü ung des Saa landes bes imm . De na ü liche Aus ausch zwischen de hochindus ialisie en S ad - landscha de Saa und dem ag a ischen Hin e land de Wes p alz wu de so un e bunden. Le z ens kann hie nu eine poli ische Wendung die Wi scha sno enden. Auße dem kenn Rheinland-P alz noch zwei G uppen on (po en iellen) Passi äumen: die s uk u bed oh en Rück- s andsgebie e de Ei el, des Huns ück, des Obe wes e wald (des Siege - 12 Ve gleiche hie zu: Hebel, E ich, Möglichkei en indus ielle Neu- ansiedlungen in de P alz, Disse a ion Mainz 1953. 2 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 18 Rheinland-P alz und die Flücll lingsau nahme lände E zbe gbaus)13, und die oben schon genann en konjunk u - bed oh en Monoindus ien de Ida -Obe s eine Edel- und Schmuck- s einbe iebe 1 4, de Neuwiede Bimsbaus o indus ie und de Schuh- indus ie on Pil"Illasens 15 • Um ang eiche In es i ionen wä en no wendig, um in diesen Räumen zusä zliche Al"bei smöglich.kei en anzU!bie en, In es i ionen zu Ve - besse ung de Wasse - und de Ene gie e so gung und des Ve keh s, In es i ionen, die woande s, in Rheinhessen, in de P alz, höhe en E ag und ge inge es Risiko e sp echen. Indessen zeig sich die Be ölike ung diese Rücks andsgebie e auße - o den lich be ei willig in de Au nahme gewe bliche A bei . Die alliie en Baumaßnahmen, die einen wich igen Sonde a. bes and de le z en Jah e da s ellen, haben das bewiesen 1617 • I . Die E we bsbe eiche Mi 537000 E we bspe sonen sind die landwi scha lichen Be u e gegenÜlbe den Be u en in Indus ie und Handwe k mi 473000 E - wel'bspe sonen e was s ä ke e e en. P ozen ual kommen 1950 as 13 Zumindes au lange Sich iedliche En wicklung is die Behaup ung de Siege lände E zbe gbau (de iele Pendle aus Rheinland-P alz be- schä ig ) be inde sich in einem s uk u ellen No s and, ich ig. Nu zu Zei de Au a kie wa en die G uben in den le z en zwanzig Jah en "we - bewe bs ähig", dann wiede wäh end de Nachk iegsmangelwi scha und in de Ko ea-Hausse. Selbs damals wa en sie sub en ionie . Im Gebie um Al enki chen ha Rheinland-P alz einen 6Op ozen igen An eil am E zbe g- bau. Zwischen 1947 und 1952 wu den ü Au schlußa bei en on Land und Bund 2,5 Mill. RM/DM gezahl . Vgl. Gö z, Hans He be , En lassungen im Eisene zbe gbau, F ank u e Allgemeine Zei ung om 27.4.1954. 14 Im benachba en wes älischen B ücken is das Diaman schlei e - gewe be noch an ällige . Die übe hunde Be iebe sind as ausschließlich Lohnschlei e eien. Zudem wi ken do die ungüns igen Ve keh s e - häl nisse besonde s hemmend, da das hochwe ige Bea bei ungsgu gewöhn- lich du ch Ku ie übe b ach wi d. Ve gleiche hie zu: Mon ane , An onio, Meh ö en liches In e esse ü die wes älische Diaman enindus ie!, in: Mi eilungen de Indus ie- und Handelskamme ü die P alz, 24. Jah gang N .l0, om 15. Mai 1949 (Ludwigsha en), Sei e 114 . 15 Die gegenwä ig (1955) güns ige E we bslage in Ida -Obe s ein is keine Ga an ie ü die Zukun . 1952 s anden die S einschlei e noch o den Fü - so geschal e n. 16 Vgl. Bosch, We ne , Huns iick, Ei el, Obe wes e wald, Gu ach en des Fo schungsins i u es ü Wi scha spoli ik an de Mainze Uni e si ä , 1955 (Manusk ip ). 17 Von Juli 1950 bis Juli 1953 ha sich die Zahl de geleis e en A bei s- s unden im Besa zungsbau on Rheinland-P alz e sieben ach (4,4 Mill. S unden/Juli 1953). S a is isches Jah buch ü die Bundes epublik Deu sch- land ü 1952, S.217, . 1954, S.257. Das ökonomisch so Bedenkliche am Be- sa mmgsbau is die Ta sache, daß die s oß a igen In es i ionen zwaT die Wi scha ss uk u nachhal ig ände n, abe nu zu einem zei weiligen kon- junk u ellen Sog on A bei sk ä en üh en. In den einmal au gebau en Ve eidigungsanlagen we den AmeTikane und keine Rh~inland-P älze beschä ig . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 De Raum 19 gleich iel Menschen au die heiden Be eiche "Land- und Fo s wi - scha " und "Indus ie und Handwe k" (36,1 und 36,2 H alle E - we bspe sonen)1819. "Handel und Ve keh " (13,7 H) e eichen beinahe die E we bspe sonenzahl des "Ö en lichen Diens es" und de "Diens - leis ungen" zusammen {14,0 H). Rheinland-P alz s eh mi dem An eil seine Landwi scha an de Spi ze, mi den An eilen des Gewe bes und de Diens leis ungen am Ende in de Reihe de Bundeslände . In de Gü e e eilung bleib das Land noch un e dem Bundesdu chschni . Die nich landwi scha liche A bei ss ä i enzählung 20 e aß e 155585 Anbei ss ä en (ohne ö en liche Ve wal ung), in denen 796730 Pe sonen beschä ig wa en, gleich 27,9 P ozen de Wohnbe ölke ung des Landes. Auch diese An eilzi e n, die un e dem Bundesdu chschni liegen, beweisen die Bedeu ung de Land- und Fo s wi scha ü Rheinland- P alz mi seinen 213 643 landwi scha lichen Be ieben, meis Klein- be ieben 21 (1953). Rheinland-P alz is das Land de Kleinbe iebe auch in de gewe b- lichen Wi scha . Rund 94 H ih e A bei ss ä en beschä igen nu zwischen 1 und 9 Pe sonen. Wei e e und 5 P ozen Mi elbe iebe be- schä igen zwischen 10 und 49 Pe sonen. Riesenbe iebe on 1000 und meh Beschä ig en gab es 1950 nu d eiundzwanzig. D ei wich ige Schlüsse sind aus dem knappen Ab iß de heinland- p älzischen E we bsbe eiche zu ziehen: E s ens: Die Landwi scha is E we bsquelle und Leb e n s we i se eines G oß eils de Be ölke ung. Du ch ih e Siedlungs o m dü e sie nachhal ig das soziale Klima des Landes bes immen. Ih e Bedeu ung ü den A bei sma k is wegen ih e kleinbe ieblichen S uk u ge ing. Zwei ens: Fü den A bei sma k und die wi scha liche We schöp ung is die gewe bliche Wi scha en sch,eidend. D i ens: Die Möglichkei zu zusä zlichen Eins ellung on A bei s- k ä en dü e alle dings beg enz sein in olge de Vielzahl on Klein- be ieben. IH. Die S e u e k a Nich nu um das Land im Un e schied zu ande en Teilen des Bundes- gebie es zu cha ak e isie en, wä e eine Kennzi e ü die Wi scha s- k a no wendig; auch als Hinweis ü die en scheidende F age, ob das Land seine ö en lichen Au gaben, auch in de Flüch lingseingliede ung, e üllen kann, könn e ein Zahlenausd uck ü die Wi scha sk a 18 S a is ik on Rheinland-P alz, Band 18, Bad Ems, 1953, S. 47 . 19 Indus ie und Handwe k mi 36,2 H e s eh sich einschließlich on 1,2 H E we bspe sonen unbes imm e Be u sangabe. 20 S a is ik on Rheinland-P alz, a. a. 0., Band 20/1, S. 55 . 21 Auskun des S a is ischen Landesam es, Bad Ems, om 28. 5. 1954. 2· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 20 Rhein1and-P alz und die Flüch lingsau nahme dienlich sein. In de Finanzwissenscha gil als ein solche Nenne die S eue k a , das S eue au:Jlkommen je Einwohne 22• Das S eue au kommen je Einwohne s ieg on 178 DM im Jah e 1951 au 329 DM im Jah e 1954, ein Ans ieg on und 85 H. Im gleichen Zei aum s ieg das Au kommen im Bundesgebie um 87 H, do albe on 237 DM au 443 DM: Rheinland-P alzs eh o Schleswig-Hols ein un e den Bundeslände n an o le z e S elle. De Rheinland-P älze zahl 16 DM wenige als de Niede sachse, sein Nachba , de Hes.''le, zahl 96 DM meh S eue . Umsa zs eue s a is ik 23 und die S a< is ik de Einzelhandelsumsä ze, die sich in enge Ko ela ion zum Sozialp oduk en wickeln, zeigen g undsä zlich das gleiche Bild. Na ü lich is es sinn oll, die S eue schwäche eines Landes auch an seinen Ausgabebedü nissen Z'U messen. So en sp ich de Ag a s uk- u (lies: S eue schwäche) on Rheinland-P alz auch eine ande e Be- da ss uk u , z. B. im Au wand ü die Polizei, in de Kul u p lege. Regional gesehen kann keineswegs on eine besonde en Aus- geglichenhei in de Wi scha slua de einzelnen Regie ungsbezi ke gesp ochen we den. G ei man au die Umsa zs eue s a1 is ik zu ück, so e geben sich olgende Umsa zan eile, e glichen mi den An eilen an de Gesam be ölk,e ung 24: Reg.-Bezi k Koblenz T ie Mon abau Rheinhessen P alz 26,7 H Umsa z 30 H Be ölke ung 10,2 " 14 5,2 " 8 " 17,1 " 13 " 40,9 " 35 " An diesem E gebnis, das in e wa auch de Au gliede ung des S eue - au kommens en sp echen dü e, ha sich wah scheinl.ich in den le z en Jah en sei 1950 nich s G undlegendes geände . In olge s eigende Zuweisungen aus dem Lände inanzausgleich konn e Rheinland-P alz allmählich seine Haushal sde izi e ab agen. Das Haushal s olumen s ieg on 639,5 Mill. DM (1951) au 1186,5 Mill. DM (1955). Im gleichen Zei aum s ieg das S eue au kommen on 418 Mill. au 627,8 Mill. DM. T o zdem blej,ben die Ausgleichs e suche imme noch. du ch eine Finanzpoli ik des Ve zich s gep äg , des Ve zich s au wi scha liche In es i ionen o allem. So sind die Klagen de Sachkundigen e - s ändlich: "Am schwächs en lieg es (Rheinland-P alz), s aa s inanziell, in de P lege de Bau- und Wohnungswi scha l 25 ." Bei de s a ken 22 S eue au kommen um aß Landess eue n, Gemeindes eue n und Ve - mögensabgaben. Bundess eue n sind ausgeschlossen. S a is isches Jah buch ü die Bundes epublik Deu schland 1956, S.399. 23 S a is isches Jah buch ü die Bundes epublik Deu schland 1954, S.433. 24 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es, Bad Ems, 1954, N . 15, S. 10. 25 Zwick, Albe , Das Land Rheinland-P alz und seine wi scha liche Be- deu ung ü den Bund, Mainz 1953, S. 15. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Be ölke ung, Al bü ge und Neubü ge 21 Ze s ö ung üh diese Ta sache zu eine schwe en Belas ung de Ge- meinden des Landes in de Finanzie ung des Wohnungsbaus. Schließ- lich wi d sich ge ade im Fal1e de Flüch lingseingliede ung die be- sch änk e Finanzie ungsk a des Landes in de K edi gewäh ung an Flüch lingsbe iebe aus Landesmi eln noch beme kba machen. c. Die Be ölke ung: Al bü ge und Neubü ge !1 Wie iel Menschen lehen heu e, wie ie1e wohn en in Rheinland-P alz, be o die Flüch linge ins Land gekommen sind? Wie iel Männe und F auen, Kinde , E wachsene und G eise zählen Al - und Neubü ge ? Wie kamen sie nach Rheinland-P alz, als eie Wande e ode in T anspo en? Wo anden sie eine Bleibe? Wie behaup en sie ih Leben - als A bei e , Anges ell e, Beam e ode Selbs ändige? Un e den S ichwo en Wachs um, Siedlung und S uk u süll die An wo au diese F agen den sozialen Au iß de Be ölke ung e kennen lassen. Die Flüch lingsumsiedlung im Bund e such den Be ölke ungsd uck in den 'einzelnen Lände n quan i a i aus 'z u gl e ich e n. Die Flüch - lingspoli ik in einem L.ande muß e suchen, die ü Al - und Neubü ge e schiedenen Wi scha sbedingungen a n zug lei c h e n. Wich ige noch als absolu e G ößen sind da um die Ve häl niszahlen; sollen doch An eile es ges ell , Beziehungen au ges ell , S uk u en e glichen we den. 1. Wachs um 1. De Be ölke ungss and Am 1. Ok obe 1955 leb en in Rheinland-P alz 3296 000 Menschen~7. Da un e wa en 259600 Ve iebene (7,9 H) und 128800 Zugewande e (3,9 VH)28. Bei dem Ve gleich mi dem S and om 31. Dezembe 1953, als man 254848 Ve iebene (7,9 H) und 92406 Zugewande e (2,9 H) zähl e, muß man die geände e Kon en ion be ücksich igen, wonach sei dem 1. Janua 1954 die "Saa e iebenen" zu den "Zuwande e n"29 und nich meh zu den "Heima e iebenen" ge echne we den. Im 26 Sowei nich ande s e me k , be uhen die Angaben dieses Abschni s au S a is ik on Rheinland-P alz, Band 17, Bad Ems 1953. 27 Wohnbe ölke ung. 28 Wi hal en uns an die E gebnisse de Be ölke ungss a is ik. An äge au Auss ellung on Flüch lingsausweisen gemäß Bundes e iebenengese z liegen nu und 158 000 on an agsbe ech ig en (übe 16jäh igen) Ve ie- benen und 22 000 Sowje zonen lüch lingen o (1. Sep embe 1955). Auskun des Sozialminis e iums om 25. Sep embe 1955. 2g De Ausd uck ,.Zuwande e " wi d s eng im Sinne des schwe ällige en "Zugewande en" de Kanzleisp ache geb auch . "Heima e iebene" und "Ve iebene" gel en in diese Sch i als synonym. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 22 Rheinland-P alz und die FIÜlCh lingsau nahme Ve gleich zu den ande en Lände n des Bundesgebie es sind die An eile de heiden G uppen an de Be ölke ung ge ing (Tabelle 1). 2. Wande ungs e lus e und Wande ungsgewinne Sei 1871 wuchs die Bundesbe ölke ung um meh als das Eineinhalb- ache. Rheinland-P alz wuchs bis 1950 nu um e was meh als zwei D i el. Zwischen 1871 und 1939 kann de Wande ungs e lus mi und 600 000 Menschen angenommen we den. In den Höhengebie en de EHel, des Huns ück und de P alz inden sich Beispiele on äuße s nied igen Zunahmen de Be ölke ung - o z des hohen Gebu en- übe schusses. Das Be ölke ungswachs um kam haup sächlich Rhein- hessen und (den Täle n) de P alz zugu e: die Zunahme p o km 2 be ug im Regie ungsbezi k Mon abau zwischen 1871 und 1939 nu 30, im Bezi k T iel' 31, Koblenz schon 46, in de P alz und Rheinhessen abe jeweils 88 Pe sonen. Nach dem K ieg (1946) zähl e Rheinland-P alz 219000 Menschen wenige als o dem K iege. Alle dings ha en die ielen Kase nen- bewohne in de "Wes ma k" 1939 die Be ölke ungszahl leich e höh . Wäh end die Be ölke ungszahl on Rheinland-P alz in diesem Zei - aum um 7,4 H gesun!ken wa , wa sie im Nachba land Hessen um 14,2 H, in Schleswig-Hols ein ga um 61,9 H ges iegen 30• Das Flüch - lings e bo e hinde e, daß in Rheinland-P alz die K iegs e lus e ( und 175 000 To e) und die Lücke de damals noch nich heimgekeh en K iegsge angenen ausgeglichen wu~den. Am 13. Sep embe 1950, dem S ich ag de Volkszählung, ha e das Land ,eine um 1,5 H g öße e Be ölke ung als 1939. Schleswig-Hols ein ha e inzwischen seine Zunahme au 63,3 H, Hessen au 24,3 H des S andes on 1939 ges eige . Rheinland-P alz konn e gegenübe 1946 eine Zunahme on 9,6 H e zeichnen. 1950 begann die g oße Bundes- umsiedlungsak ion. Fas ie Fün , el des Be ölke ungswachs ums de Nachk iegszei bis zu le z en Volkszählung 1950 be uhen au einem Wande ungsgewinn. 357000 Menschen zogen ins Land, 152000 e - Ueßen es wiede : dabei is de Wande ungsgewinn de Männe mi 158000 on insgesam 205000 meh als d eimal so hoch als de Wan- de ungsgewinn de F auen; übe 100000 Heimkeh e kamen wäh end diese Zei aus de K iegsge angenscha zu ück. Das Anwachsen de Be ölke ung is zunächs den He~eh e n und e s sei e wa Mi e 1950 s ä ke de Flüch lingsumsiedlungzuzusch eiiben. Dahe wu de auch e s in diesem Jah de Vo k iegss and de Be ölke ung übe - sch i en. 30 MÜIlle , Geo g, Die Be ölke ungsen wicklung in den Lände n des Bun- desgebie es und Wes be lin, in: In o ma ionen aus dem Ins i u ü Raum- o schung, Bonn 3-4/54, S. 49, Tabelle 2/4. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Be ölke ung, Al bü ge und NeubÜJ ge 23 3. De Flüch lingsan eil Im Zei punk de e s en Nachk iegs olkszählung 1946 wa en mi 44261 Menschen 1,6 H de Be ölke ung Heima e iebene 31 • Die Zu- wande e aus G oß~Be lin und de sowje ischen Besa zungszone e - eich en damals nu einen An eil on 0,6 H (16457 Pe sonen). Zöge nd wuchsen diese An eile, die sich alle dings zwisch,en den S ich agen deT Volkszählung nu schä zen lassen (Tabelle 3). De kleine Sp ung im Jah e 1948 geh ohne Zwei el au die Au hebung des Paßzwanges zwischen de ame ikanischen und anzösischen Zone zu ück. Dadu ch wu de de illegale Zuzug e leich el1 . Am 1. Janua 1950, o dem Anlau en de Bundesumsi,edlungsak ion, ha de An eil de Ve iebenen gemde 3 H e eich : Imme hin eine Ve doppelung de Heima e iebenenzahl in Rheinland-P alz. T o zdem - welche Un e schied, wenn wi die Zunahme de ie Jah e nach 1945 mi dem eine Jah 1950 e gleichen. In diesem Jah wande en und 95000 Heima e iebene ein. In einem Jah meh als in den e gangenen ie J'ah en zusammen. Die Zunahme de Zuwande e wa wenige akzeili uie . Sie e d ei ach en ih en ge ingen An eil on 1946 beinahe und b ach en ihn au 1,7 H. Deu lich läß sich die Be ölke ungsen - wicklung in Rheinland-P alz in zwei E appen gliede n: Von 1945 bis 1949 bleib die Be ölke ung un e dem S and on 1939. Heimkeh ende K iegsge angene, E aikuie e und langsameinsicke nde Flüch linge üllen nu allmählich die K iegslücken. Die zwei e E appe se z ein mi de Au nahme de Bundesumsiedlungsak ion (Tabellen 2 und 3). Die Wiede e ingung de F eizügigkei üh e dann schließlich zu einem Anwachsen de eien Wande ung. Die Zuwande e zahl s eig ge ade in den le z en ie Jah en diese zwei en E appe (Ta:belle 4). Mi dem Auslau en de gelenk en Ve iebenenumsiedlung 1955 und einem s a ken Ab all de eien Flüch lingseinwande ung nach RheinIand- P alz inde die zwei e E appe 1955 ih Ende. Zwei .ellos haben on 1950 bis 1955 die s ä ke e Einbeziehung on Rheinland-P alz in den wi scha lichen Au schwung des Bundesgebie es, de Weg all schwe e ökonomische Sonde leis ungen und Sonde las en in de anzösischen Zone und schließlich die alliie en Baumaßnahmen, die einen Sog in den goldenen Wes en auslös en, zusä zlich zu adminis a i en T ans- po umsiedlung eine eie Wande ung nach Rheinland-P alz e s e - möglich . Sei de Umsiedlungsak ion 1950 wu de de Ve iebenen- an eil au as das D ei ache ges eige . Ausschlaggebend ü die Be ölke ungszunahme wa na ü lich de Wande ungsgewinn, be ug sein An eil 1950 ga meh als ie Fün el, so hiel e sich doch auch 1953 noch bei meh als 60 H. Zum e s en Mal 31 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es, N . 285, Bad Ems 1955. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 30 Rheinland-P alz und die Flüch lingsau nahme DIE ALTERSGLI EDERUNG DER VERTRIEBENEN IN RHEINLAND-PFALZ AM 31. 12.1953 1M VERGLEICH ZUR ALTERSGLIEDERUNG DER WOHNBEVÖLKERUNG INSGESAMT Bese zung de Al e sjah e, wenn die Gesam za hl (männl i ch plus weibl ich) de Ve iebenen bzw. de Wohn be ölke ung insgesam = 1000 be äg . Ve iebene ~ MÄNNER Wohnb e ö lk e ung insgesam -- Al e sjah e 95 90 85 80 FRAUEN 75 70 65 60 55 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5 0 S TAl BUNDESAMT 54-M 14 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Be ö1l e ung, Al bü ge und Neubü ge 31 50 Jah en mach en 37 H, die übe 50jäh igen 15 H aus. Im Jah e 1953 zeig e sich die gleiche Gliede ung mi unwesen lichen Ab- weichungen 40• De Zus om de Flüch linge e schä e keineswegs die P obleme, die du ch die Al e ss uk u de einhe:iJ:nischen Be ölke- ung au gewo en we den, eine Fu ch , die man in den e s en Nach- k iegsjah en geheg ha e. 2. Männe und F auen De F ,auenübe schuß ging du ch die Flüch lingsau nahme zu ück. Fü die S ammbe ölke ung (Wohnsi z am 1. 1. 1939 in Rheinland-P alz) e gab sich 1950 ein Ve häl nis on 1000 Männe n: 1156 F auen. Fü die Heima e iebenen e hiel man ein Ve häl nis on 1000: 1031. Dahe esul ie in de gesam en Wohnbe ölke ung eine P opo ion on 1 000 : 1 145. Nu bei den übe 65jäh igen wa de F auenübe - schuß un e den Heima e iebenen ela i g öße als in de einheimi- schen Be ölke ung. 1951 s anden in Rheinland-P alz 1136 F auen noch 1 000 Männe n gegenübe , 1952 noch 1127 F ,auen und 1954 nu noch 1119 F auen. U sache da ü is de e höh e Ge.bu enan eil de Knaben und de Einwande ungsübe schuß männliche Flüch linge. Un e den Zugewande en gib es keinen F auen- sonde n einen Männe ube schuß: Schon 1950 is das Ve häl nis Männe zu F auen gleich 1 000 : 928. Am 31. 12. 1953 be ug es nu meh 1 000 : 891. (Ve - iebene 1 000 : 1 025). Die übe wiegend ökonomische Wande ungs- bewegung aus de sowje ischen Besa zungszone üh übe wiegend Männe mi , weil de An eiz, in die Bundes epublik zu kommen, ü a bei s ähige Männe wohl g öße is . 3. De Pe sonens and Jünge e Menschen sind in de Regel ledig. De güns ige Al e s- au bau de Flüch linge bedeu e so auch einen höhel'en Ledigenan eil. Die Schwie igkei en des Eingliede ungsp ozesses inden ih en Aus- d uck besonde s in dem hohen P ozen sa z de nich zusammenlebenden e iebenen Ehepa ne , de zu Volkszählung doppel so g oß wa (7 H) wie de en sp echende An eil alle ge enn lebenden Ehe- pa ne an de Gesam be ölke ung. Ta sächlich be ug damals auch de An eil de aus be u lichen und wohn aummäßigen G ünden nich zusammenwohnenden e hei a e en Ve iebenen eben alls das Doppel e des en sp echenden An eils in de gesam en Wohnbe ölke ung. 4. Die Be ölke ungsg uppen Gelegen lich wi d eine hohe E we bsquo e ge n benu z , um den Wohls and eines Landes nachz'UlWeisen. Dabei is Vo sich gebo en. Zu 40 S a is ische Be ich e VIII/6/22, a. a. 0., S.9/17. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 32 RheinLand-P alz und die F1ücl1 lingsau nahme den E we bspe sonen we den nämlich auße den Selbs ändigen, den Beschä ig en und A bei slosen auch alle mi hel enden Familienmi - gliede gezähl ; und die Familienangehö igen bei landwi scha lichen Be ieben on 5 Hek a und meh Nu z läche we den ohne wei e es als Mi hel ende be ach e , ja soga dann, wenn sie sich selbs nich ausd ücklich als solche eins u en 41 • Die hohe E we bsquo e on 49,4 VH42 ü Rheinland-P alz, die übe dem Du chschni des Bundes mi 46,3 und übe de Quo e eines so hoch indus iali- sie en Landes wie No d hein-Wes alen lieg , deu e nu au die Ag a s uk u des Landes. Man klamme e die in de Landwi - scha als mi hel end ä ig Be ach e en aus, und die E we bsquo e sink wu 38,1 H. Ode man e g1eiche nu die männlichen E we bs- quo en: dann lieg Rheinland-P alz gleich mi No d hein-Wes alen, quo en: dann lieg Rheinland-P alz gleich mi No d hein-Wes alen, wäh end die E we bsquo en de wei:blichen Be ölke ung, die in de Landwi scha besonde s mi hil , mi 36,6 H um 11,5 H höhe is . Übe leg man sich diese Zusammenhänge, dann zieh man keine alschen Schlüsse aus de Gegenübe s ellung mi den Ve iebenen (Tabelle 10). D e ge inge e E we bsquo e de Ve iebenen (42,3: 49,4 H) spiegel die ge inge e Chance wide , als Mi hel ende in de Landwi scha ä ig we den zu können. Wä e es möglich, Ve iebene in s ä ke em Maße in de Landwi scha als Selbs ändige seßha zu machen, wü de auch du ch die dann Mi hel enden die E we bsquo e noch s ä ke an- s eigen. Bei den weiblichen G uppenangehö igen 'be äg die Di e enz zwischen Gesam be ölke ung und Ve iebenen 13,2 H, die E we bs- quo endi e enz de Männe nu 2,3 H. Un e den Ve iebenen gib es wenige "selbs ändige Be u s1ose" als un e de einheimischen Be ölke ung, wie auch hie w ooe die Gegenübe s ellung Ve iebene zu Gesam be ölke ungzeig . {Tabelle 10). Da die Heima e iebenen den gleichen An eil an S udie enden und ähnlichen Ka ego ien se1bs ändige Be u slose haben wie die Ein- heimischen, inden sich un e ihnen also wenige Beziehe on Übe - agnmgseinkommen: Sozial en ne , pensionie e Beam e und Fü so ge- emp änge . Die in de Ö en lichkei manchmal e hobene Behaup ung, die Umsiedlung habe iel soziales "Gepäck" nach Rheinland-P alz ge- b ach , beda also de Be ich igung. Bei weiblichen selbs ändigen Be u slosen is alle dings die Quo e de Flüch linge höhe . De K ieg nahm den e iebenenen F auen mi de Heima wohl auch die Zu- 41 In Be ieben un e 5 ha wi d ohne Angabe nu 1 Mi hel ende ge echne . 42 Alle Angaben, wenn nich ande s e me k , S a is ik on Rheinland- P alz, Band 18, a. a. O. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Be ölke ung, Al bil ge und Neubü ge 33 lucl1 in die Ve wand scha und soga die Chance zu Hei a ode Wiede hei a . Die Zahl de Angehö igen ohne Haup be u is na u gemäß g öße . Da die heima e iebenen Angehö igen nicl1 nu in Haushal en on heima e iebenen E we bspe sonen leben, kann man keine Ve - bindung zwischen e iebenen E we bspe sonen und e iebenen Angehö igen he s ellen, um e wa die F age zu bean wo en, wie iel Angehö ige on e iebenen E we bspe sonen un e hal en we den müssen. (Tabelle 10). Die E we bsquo e de Zugewande en is noch güns ige : zule z noch be ug zum Beispiel die E we bsquo e bei denen, die in Be lin No au nahme wünsch en (1954) 63 H, bei den Männe n allein 75,6 VHI3. Nu 2,8 H selbs ändige Be u slose gab es un e den Zuwande e n. Die Be line Zahlen können auch als ep äsen a i ü Rheinland-P alz gel en, weil die Zugewande en, sowei sie das No au nahme e ah en du chlau en, in annähe nd gleicl1e Be u sschich ung den einzelnen Lände n zugewiesen we den. 5. Die soziale S ellung Wie iel Selbs ändige, Beam e, Anges ell e und A bei e gab es o de Fluch , und wie iel gib es heu e un e den Flüch lingen? Hie sollen nich die Fo de ungen nach Wiede he s ellung de Sozials uk- u 44 de Ve iebenen disku ie we den; ielmeh soll gezeig we den, wie wei die Heima e iebenen 45 au de S u enlei e des sozialen E olgs be ei s au wä s ges iegen sind. Die heu ige soziale G uppen- biLdung soll mi de S uk u de Heima e iebenen in de Ve - gangenhei und mi de S uk u de Einheimiscl1en in de Gegenwa e glichen we den. Dies gescl1ieh mi all den Vo behal en, die die ohen Ein eilungen de Sozials a is ik uns au e legen. Die ühe e soziale Gliede ung de Ve iebenen wi d e s nach de Auswe ung de An äge zum Bundes e iebenengese z genaue au - gezeichne we den können. Auch dann müssen wi die An wo en noch o sich ig bewe en, weil iele Be ag e ih e ühe e S ellung au zuwe en geneig wa en; de A bei e sah sich als Anges ell e , de Anges ell e glaub e, Beam e gewesen zu sein ... Heu e sind wi noch au Schä zungen angewiesen 46, die - wie die Schä zung des S a is iscl1en Bundesam es - au den E gebnissen de Be u szählung 43 S a is ische Be ich e VIII/20!19, 20. Folge, a. a. 0., Sei e 7. 44 Diese Fo de ungen wu den in den e gangenen Jah en on e sch ie- denen Sei en e hoben. 45 Die Sozials uk u de Zugewande en, de en An eil 1950 in Rheinland- P alz auße o den lich ge ing wa , wu de nich gesonde e aß . 46 s a is ik on Rheinland-P alz, Band 18, a. a. o. und Wi scha und S a is ik, a. a. 0., 5. Jah gang, N. F., He I, 1953, S. 15 . 3 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 34 Rheinland-P alz und die FlÜ!ch lingsau nahme 1939 be uhen und Genauigkei eigen lich nu ü die ehemaligen Reichsdeu schen beansp uchen dü en. Damals wa en on 100 Ve - iebenen ( unde Zahlen) 16 selbs ändig, 21 mi hel end und 63 ab- hängig als A bei nehme . Zu den A bei nehme n zähl en 4 Beam e, 10 Anges ell e und 49 A bei e . Demgegenübe bezeichne en sich bei de Be u szählung 1950 im Bundesgebie on 100 e iebenen E we bs- pe sonen nu 6 als selbs ändig, 3 als mi hel end, wäh end 91 A bei - nehme wa en. 73 sind A bei e gewo den, 14 be anden sich in einem Anges ell en e häl nis und 4 dien en als Beam e. Obwohl die Be u s- zählung noch in die Zei de g oßen Umsiedlungsak ion in Rheinland- P alz iel, wa doch die Heima e iebenenzahl im Land so g oß, daß Zu älligkei en das Gesam bild nich meh bes immen konn en. Die Sozials uk u de e iebenen E we bspe sonen in Rheinland-P alz un e scheide sich dabei nu wenig on de Gliede ung im Bundes- gebie . Die Ve iebenen e lo en zum g oßen Teil ih soziales P o il. Wa en ühe on 100 e iebenen E we bspe sonen 16 selbs ändig, so sind es je z in Rheinland-P alz nu noch 6 (Tabelle 11). Ge ade die 10 Menschen, die nich meh in selbs ändige Funk ion im Wi scha s- leben s ehen, emp inden ih e gegenwä ige Lage als Deklassie ung. Wo wenig Selbs ändige wi scha en, können wenig ihnen hel en: be- zeichne en sich 1939 21 als Mi hel ende, so wa en es 1950 nu noch 5. D ei Vie el alle einmal Mi hel enden muß en sich also eine ande e Beschä igung suchen, ode sie wu den aus dem E we bsleben aus- geschal e . De An eil de Beam en is nich gesunken (4 gegen 4). Das Gese z zu A ikel 131 des Bonne G undgese zes wa noch nich wi k- sam, und doch 'zeig e sich schon de güns ige Eingliede ungss and de Beam en im ö en lichen Diens . Es e gib sich, daß de An eil de A bei e und Anges ell en un e den Ve iebenen s al1k s eigen muß e. Wa en es ühe 59, so sind es heu e 85. De Ve gleich mi de Sozials uk u de Einheimischen (jeweils Ge- sam be ölke ung) in de Gegenwa zeig eben alls g oße Un e schiede, o allem in einem Lande, das eine hohe Selbs ändigenquo e ha . Fü Rheinland-P alz i das sons im Deu schen Reich beobach e e Os - Wes -Ge älle des Selbs ändigenan eils nich zu. Mi 17,8 H ha Rhein- land-P alz einen wesen lich höhe en P ozen sa z als de Bund (14,8 H). Doch die Häl e de Selbs ändigen im Lande sind Baue n. Be ück- sich igen wi diese Besonde hei und die Ta sache, daß 1950 nu wenig V,e iebene Landwi e wa en (777 on 4100 insgesam selbs ändigen Heima e iebenen), dann is de Un e schied zwischen dem Selbs än- digenan eil de e iebenen E we bspe sonen und de E we bs- pe sonen insgesam nich meh ganz so g oß. (Die Selbs ändigenquo e auße halb de Landwi scha be äg in Rheinland-P alz 8,9 H). De OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik 35 An eil de A bei e und Anges ell en lieg mi 52 wiede un e dem An eil de Heima e iebenen, wäh end auch in Rheinland-P alz die Beam enquo en de beiden Be ölke ungs eile einande en sp echen. Einen Eind uck on de Lage im Jah e 1950 e mi el die Heima - e iebenenquo e an den E we bspe sonen und SozialgIiede ungs- g uppen insgesam . Wegen des ge ingen An eils de Heima e iebenen in Rheinland-P alz sind diese E gebnisse heu e übe hol (Tabelle 12). D. Die heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik In de Vo beme kung ha en wi die Umsiedlung als wich igs e Au - gabe de heinland-p älzischen EingIiede ungspoli ik bezeichne . Dahe we den wi diese F age besonde s eingehend behandeln. 1. Die "i 11 e g ale" Ein w a n de u n g Vo de Au hebung des Zuzugs e bo s und dem Beginn de Bundes- umsiedlung anden Flüch linge wenig Wege, legal nach Rheinland-P alz zu gelangen 47 • Allen alls, wenn sie Angehö ige ha en, die in Rhein- land-P alz wohn en, konn en sie on den deu schen Behö den Zuzug e hal en. Im üb igen mach en die anzösischen Behö den nu Aus- nahmen bei Pe sonen, an de en Zu~ug sie in e essie wa en. Blieb nu noch die Möglichkei , einzusicke n, Un e kun und A bei zu inden, um dann zu e suchen, den Zuzug in i gendeine Fo m zu legalisie en: Man bezeichne e sich als E akuie e , Heimkeh e ... Man melde e sich ga als A bei e ü den Saa be gbau, um nach de Legalisie ung wiede abzusp ingen. Land ä e, Bü ge meis e und Regie ungsp äsi- den en un e s ü z en nach bes en K ä en solche Einwande ungs- me hoden und sabo ie en in ielen Fällen Ausweisungsansinnen de anzösischen Behö den. Massen anspo e konn en au diese Weise alle dings nich eingeschleus we den. Zwa gab es in Hessen-P alz und Rheinland-Hessen-Nassau Flüch lingskommissa e. Diese Diens - s ellen beschä ig en sich abe nu mi Planungsau gaben ü die Zu- kun - auße ein paa Fällen de Rech sbe a ung und des ü so ge i- schen Eing i s. Die Exis enz de Flüch linge allein schien de anzösischen Mili ä - egie ung schon so iel poli ischen Kon lik s o in die Zone hinein- zu agen, daß die Ve an wo lichen alles e such en, das Dasein de Flüch linge zu kaschie en: Noch bis 1948 kann e die anzösische Ge- se zessp ache nu den Namen "pe sonnes deplacees" ode "popula ion deplacee" auch ü die d eu s ehe n Flüch linge. Die Fachausd ücke, die deu sche Behö den den Flüch lingen zulegen du en, wa en 47 De igo ose Paßzwang bis He bs 1948 wa ein wi ksames Mi el, um die anzösische Zone abzu iegeln. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 36 Rheinland-P alz und die FIÜlCh lingsau nahme üb igens die gleichen wie in de Sowje 'zone: Man sp ach allen alls on Neusiedle n, Umsiedle n ode E akuie en. Flüch linge du en als G uppe nich in E scheinung e en. Diese Regel wa auch noch die Auswe ung de Vo~kszählung ",on 1946 un e wo en, die in de anzösischen Zone nich on deu schen Diens s ellen, sonde n on einem anzösischen s a is ischen Diens in Kons anz e ledig wu de. Es is schwe , die eingesicke en "Illegalen" zahlenmäßig zu e assen. Rechne man on den am 1. 1. 1950 ( o de Umsiedlung) ausgewiesenen 88000 Ve iebenen die Wes e iebenen und Saa lände 4 8, die noch o dem Augus 1945 Gekommenen und die "legal" Zugezogenen ab, dann dü e die Zahl on e wa 30000 eingesicke en Ve iebenen (in 5 Jah en) nich zu nied ig geg i en sein (Tabelle 3). 11. Umsiedlungspläne - Umsiedlungsplanung? 1. Kamp um Kompe enzen Die E ich ung eine Landes egie ung 1947 ände e nich s an de Abschnü ung de anzösischen Zone; denn die Vel'Ol'dnung N .95 des anzösischen Mili ä gou e neu s zähl e die age de "Wande ungs- bewegungen und de pel'sonnes deplacees" neben de Wiede gu - machung, den Repa a ionen und de Ab üs ung zu de VOl'behal s- gese zgebung de Besa zungsmach 49• So du e de Land ag kein Flüch lingsgese z, wie es om Land ags-"Hil sausschuß. ü zugewan- de e Pe sonen 50 " bean ag wo den wa , e abschieden 51 • E s 'zwei Jah e spä e , im Augus 1949, konn e ein Landesgese z "übe die Be- euung de Flüch linge" beschlossen we den 52 • 2. Eine "So o maßnahme" Am 13. Mai 1949 endlich du e eine in e minis e ielle Flüch lings- kon e enz i~ Rheinland-P alz s a inden. Gene al König, de Mili ä - gou e neu , ha e die Au nahme on 300000 Flüch lingen in die an- zösische Zone ges a e . Aus den 300 000 wu den nach nähe en Ge- sp ächen schließlich 120 000, da on 60 00053 ü Rheinland-P alz. Dann 48 Die Legalisie ung on Wes e iebenen mach e keine Mühe. 49 Jou nal O iciel Baden-Baden 1947, S. 783. De anzösische Tex diese O donnance No. 95 i~ noch en schiedene : A . 2: "Son exclus de la compe- ence legisla i e des Lände e ese es au commandemen -en-che F an!;ais en Allemagne les domaines sui an es: ... 2. deplacemen s de popula ion e pe sonnes deplacees." 50 Zugewande bedeu e h i e I' eingewande . 51 Auch die Teilnahme an de Flüch lingskon e enz nach de Münchene Minis e kon e enz om 6.-8. Juni 1947 wa nich ges a e . 52 Landes lüch lingsgese z om 17. 8. 1949, GuVoBl., I, 3. Jah gang, N .46. 53 Am liche Expe en haben auch spä e noch 60 000 Flüch linge als maxi- male Au nahme ähigkei on Rheinland-P alz bezeichne . Angenommen, die Expe en hä en diese 60 000 zusä zlich zu den damals 75 000 be ei s im OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik 37 soll en als "So o maßnahme" 15000 Umsiedle au genommen we den. Au genommen wu den a sächlich im Jah e 1949 einhunde und ie Umsiedle . 3. Die Bundesumsiedlung Nach E ich ung des Bonne Bundes e ging die e s e Bundesumsied- lungs e o dnung nach A . 119 des Banne G undgese zes om 29. 11. 1949 54 • Sie be uh e unmi elba au einem Vo s oß des Landes Schles- wig-Hols ein (Wi düne Absp ache), das die Umsiedlung on 600000 Menschen im Bundesgebie e lang e. In de Folge wu den noch meh e e Gese ze und Rech s e o dnungen e lassen, nachdem au G und des Bundes agsbeschlusses om 4. Mai 1950 ein Umsiedlungsp og amm au ges ell wo den wa . 915000 Ve iebene wa en bis Ende 1955 umzusiedeln. Zwischen 1949 55 und 1953 56 ha Rheinland-P alz aus diesem Bundesumsiedlungs- p og amm 111340 Umsiedle e hal en (Tabelle 6). Bis Ende Juli 1954 wa die Zahl de Umsiedle au 112500 gewachsen: 36500 kamen aus Baye n, 32 300 aus Niede sachsen und 43 700 aus ,Schleswig-Hols ein. In de ganzen Bundes epublik ha e man bis Mi e 1954 650 000 Men- schen umgesiedel . 50000 meh als Schieswig-Hois ein u sp ünglich ge o de ha e. Bis zum Jah esende 1955 wuchs die Zahl de Umge- siedel en au 118 181. Um das "Au nahmesoll" on 121500 Menschen zu e üllen, muß en im Jah e 1956 noch 4206 Umsiedle au genommen we den 57 • Bis zum 31. Dezembe 1955 ha e Rheinland-P alz sein "Au nahme- soll" zu 97,3 P o zen e üll . Diese P ozen sa z wi~d wede on No d- hein-Wes alen (82,4 H) noch on Baden ... Wü e:mbe g (93,1 H) e eich (Tabelle 6). Das Bedenkliche an diesem in de Rückschau so ha mlos aussehenden P og amm wa die Ta sache, daß man 1950 noch o de Au s ellung des Plans om 4. Mai 1950 on Rheinland-P alz die Übe nahme on 90000 Umsiedle n e lang e - in einem Jah . Auch hie ha Rhein- land-P alz e üll . Was geschah? Am 13. Mä z 1950 begann die übe nahmekommission mi de A bei . Am 15. Ap il 1950 begann planmäßig die Umsiedlung. Zwöl Tage zu o wa ein E laß des Sozialminis e iums an die Regie- Lande lebenden Ve iebenen au nehmen wollen, so nimm sich diese "maxi- male Au nahme ähigkei " on Rheinland-P alz doch noch minimal aus gegen- übe den (1955) im Lande wohnenden d. 257000 Ve iebenen und 125000 Zugewande en; ein A gumen meh ü die No wendigkei de nachdTÜck- liehen Wa nung o all e n Ve suchen, die Be ölke ungskapazi ä eine indus ialisie en Volkswi scha zu be echnen. 54 EGEL 1950, N .2, Sei e 4. 55 1949 wu den 104 Ve iebene umgesiedel . 56 31. Dezembe 1953. 57 Auskun des Sozialminis e iums om 8 Mä z 1956. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 38 Rheinland-P alz und die Flüch lingsau nahme ungsp äsiden en e gangen, de die Ve eilung de Flüch linge mi Hil e eines Schlüssels es leg e: 31,71 H e hiel Koblenz, 19,74 H T ie , 9,18 H Mon abau , Rheinhessen 9,15 H und die P alz 30,22 H. Zu welche Gegenwa s e ne und Sinnlosigkei manche gu e Wille in Äm e n üh en kann, zeig die as anekdo isch anmu ende Au - schlüsselung zu Regional e eilung on Flüch lingen in Rheinland- P alz. In die damaligen mi iel Fleiß e s ell en Schlüssel gingen ol- gende Da en ein: a) Be ölke ungszahl (k eisweise) am 30. Juni 1949, b) Anzahl de Gemeinden in den K eisen und Regie ungsbezi ken, c) Anzahl de Wohnungen, d) Anzahl de Beschä ig en, e) Anzahl de A bei slosen, ) Anzahl de o enen S ellen, g) Anzahl de E weI1bspe sonen, h) Anzahl de landwi scha lichen Be iebe, un e gliede in Be- iebe un e 3 ha, in Be iebe ,"on 3 bis un e 20 ha, in Be iebe on 20 ha und meh , i) Anzahl de on de Fü so ge schon be eu en Flüch linge. Ve häl niszahlen wu den e echne , Meßzahlen gebilde , die je nach Wohnungsze s ö ungsg ad, No s andszonen-Koe izien und wi scha - liche Bedeu ung gewich e wu den: S 0 e hiel man "s eng wissen- scha lich" die au jeden K eis im Lande en allende Au nahmequo e. Dami nich genug: Gleich zwei Ve eilungsschema a wu den au ge- s ell on e schiedenen Ve wal ungen: Eines de beiden wa s a k on de Vo s ellung ge agen, die Flüch linge möglichs in Ak i - äumen, also in de P alz, in Rheinhessen, im Raum N euwied u. a. ein- zuse zen. Au eine Kon e enz de Regie ungsp äsiden en wu de schließlich eine Einigungs o mel e ziel , die de E laß übe nahm. Eine de damals Ve an wo lichen be on e gegenübe dem Ve asse , e habe seLbs ga nich s on de Schlüsselbe echnung gehal en; doch die "wissenscha lich exak e" Au machung sei auße o den lich wi kungs- oll gewesen und hä e le z en Endes einem d ingenden Bedü nis de obe en gegenübe den un e en Diens s ellen en sp ochen: "I gendwie muß en wi uns ja du chse zen, und Sie glauben ga nich , was ein S 0 wissenscha lich e echne e Schlüssel in heißen Si zungen ü einen Eind uck hin e läß !" G ob gesehen wa de Schlüssel so "elabo ie ", daß eine Ve eilung de Umsiedle nach dem Wohnungsbes and he auskam. Die Wi - scha sschwe punk e (lies: B ennpunk e des Wohnungsbeda s) wu den on de Umsiedlung wei gehend " e schon ". De Bund s ell e keine Sonde mi el ü den Umsiedle wohnungsbau zu Ve ügung, das wi - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik 39 scha sschwache Rheinland-P alz, das nach de Besa zungswillkü 5s ge ade seine e s eno male Bausaison (1950!) begann, ha e keine zusä 'zlichen Eigenmi el ü den Wohnungsbau. Was soll e es un, wenn es so ku z is ig e üllen woll e? Es kling wenig glaubwü~dig, daß man die S äd e eizuhal en such e on Flüch lingen, um Pla z zu lassen ü die uckkeh willigen, wäh end de K iegszei au das Land e schlagenen E akuie en, wie ie Jah e danach ein Sp eche des Sozialminis e iums behaup e e: "Um den in Be ach kommenden S äd- en die Au nahme ih e E akuie en zu e leich e n, ha das SOllial- minis e ium diese S äd e bei de im Jah e 1950 einse zenden Umsied- lung de Heima e iebenen nu in ge ingem Maße mi Umsiedle n bedach ." " ... als dann die o lau ende Zuwendung on Sowje lüch - lingen einse z e, ließ sich die zuguns en de E akuie en ück üh ung ge o ene Maßnahme nich meh au ech e hal en 59 ." Soll e es sich abe um keine liebenswii dige Dekla a ion an die E akuie en handeln, dann hä en die Ve an wo lichen 1950 eine bedeu same Fehlen schei- dung ge äll . Es is auch ein Beispiel, wie Fehlen scheidungen aus dem Ka ego ien- Denken e wachsen können, soga aus de be ech ig en So ge en s ehen, einen Ausgleich he beizu üh en, in diesem Falle die E akuie en den Umsiedle n gleichzus ellen 60• Doch die F age hieß zu diesem Zei punk ja nich , Umsiedle 0 de E akuie e, sonde n Umsiedle in die S äd e, an die A bei ooe au das lache Land, in die A bei slosigkei . Auch damals hä e man wissen müssen, daß eine Einbeziehung de E akuie en in die Umsiedlung 58 Die anzösische Besa zungsmach ha damals in s a kem Maße Bau- s o e als Repa a ionen ausge üh . 59 S aa szei ung, a. a. 0., om 31. 1. 1954. 60 Das Bundes-E akuie en-Gese z om 14. Juli 1953 b ing die g und- sä zliche Gleichs ellung on E akuie en und Heima e iebenen. Die E a- kuie en e hal en zwa keine Ausweise, we den abe eben alls im Rahmen des Flüch lingsumsiedlungs-P og ammes heimge üh . We zwischen dem 1. Augus 1939 und dem 17. Juli 1945 seinen Wohnsi z e lassen muß e und an einem ande en O (Zu luch so ) un e kam, is E akuie e , so e n e nich o dem 18. Juli 1943 schon wiede zum Ausgangso zu ückgekeh is . Ein Teil de "Rückwande e ", die 1938/39/40 die Wes g enze on Rheinland- P alz wegen des Wes wallbaues und de Ve eidigungsmaßnahmen e lassen ha en, abe schon nach dem F ank eich-Feldzug do hin zu ückkeh en konn en, sind zum Beispiel keine E akuie e. 1948 wu den die ückkeh - willigen heinland-p älzischen E akuie en au 90000 geschä z . 1950 au 35 000. Die Meldeak ion ha 24000 ückkeh willige E akuie e es ges ell (31. Ok obe 1955). Die Rückkeh e olg e im s aa lich g.elenk en Ve ah en au eiwillige G undlage. De Bund s ell Wohnungsbaumi el nu ü ÜJckkeh willige E akuie e, die on auße halb des Landes kommen, zu Ve ügung. Im Rahmen de Flüch lingsumsiedlung 1954 wu den aus Hessen, Baye n und Niede sachsen auch ca. 800 ückkeh willige E akuie e nach Rheinland-P alz geb ach . S aa szei ung om 20. Dezembe 1953 und Auskun des Sozialminis e iums om 15. No embe 1955. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 46 Rheinland-P .alz und die Flüch lingsau nahme Belas ung de Au nahme ähigkei on Rheinland-P alz nich en sp ach und ih um so wenige en sp echen konn e, als keine Bundesmi el zum Wohnungsbau in den wenigen Wohls andsgebie en on Rheinland-P alz zu Ve ügung s anden. Die einsei ige Ände ung des Da ums A bei , de keine en sp echende Ände ung des Da ums Kapi al o ausging ode wenigs ens unmi el- ba olg e, muß e in einem Land ücks ändige Wi sch.a sen wick- lung 71 zu besonde s schwe wiegenden Gleichgewich ss ö ungen üh en, wobei sich die Anpassung schließlich übe den Menschen ollzog, als dem in diesem Falle "elas ischs en Wi scha sobjek ". Binnen eines Jah es s ieg die A bei slosenzahl on 53120 au 98300 (Dezembe 1949 bis Dezembe 1950). Das wa die höchs e A bei slosenquo e (11,7 H) un e allen Au nahmelände n. Be ug de An eil de Heima e ie- benen an de ATibei slosigkei ku z nach Anlau en de Umsiedlungs- ak ion, am 30.6. 1950 11,2 H ( on 100 A bei slosen), so s ieg e zum 30.9. 1950 au 19,8 und bis zum 31. 12. 1950 au 20,0 VH72. Weil die allgemeinen Bundesmi el zum ö en lichen Wohnungsbau e spä e be ei ges ell wu den, konn e die Bausaison 1950 nich ein- mal oll ,ausgenu z we den. Nu 8000 Neubauwohnungen, die zum Teil e s 1951 e igges ell wu den, wa en ü Umsiedle bes imm . Die Flüch linge wu den au das lache Land e wiesen. Rheinland-P alz woll e ,seinen gu en Willen zeigen. Ha e man es doch allzu o angeg i en, es wolle keine Flüch linge au nehmen, wo- bei man zwischen Besa zung und Bese z en nich wei e un e schied 73 • Rheinland-P alz e üll e seine Au lage - soga zum Bei all des Bundes- ages. No d hein-Wes alen dagegen weige e sich 1950 en schieden, Flüch linge, die nich a bei s ähig wa en, ode Flüch lings ami I i e n au zunehmen. Ein Teil de Ve an wo ung ü die Übe belas ung des Landes und die Fehl e eilung de Flüch linge äg de Bund. Wi keh en zu unse e Ausgangs age zu ück "F eie Wande ung ode gelenk e Umsiedlung?" und hal en es , daß es sich um zwei e schie- dene Wande ungsbewegungen gehandel ha , mi e schiedene Zusam- 71 "Rücks ändige Wi scha sen wicklung" gegenübe dem üb igen Bundes- gebie . 72 Die Umsiedlung de Heima e iebenen in de Bundes epublik Deu sch- land, a. a. 0., S. 11/13. 73 Un e welchen Schwie igkei en auch im eigenen Land eine solche Poli ik 1950 du chgese z we den muß e, beweisen die olgenden Äuße ungen on Pe sonen, die damals ein poli isches Manda e wal e en. Ausnahmsweise sei ges a e , die Funds elle diese Zi a e zu e schweigen: "Die anzösische Mili ä egie ung ha uns das Rech e kämp , daß wi nich die Flüch linge nehmen müssen, wie sie ge ade kommen!" "Äl e e A bei sk ä e als 50 Jah e kommen nich in F age." "Die wi scha liche und gesellscha liche S uk u des Landes da in keine Weise geände we den!" OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die heinland-p älzische Umsiedlungspoli ik 47 mense zung, e schiedenem Ziel und e schiedenem Tempo. Gelenk e Umsiedlung kann die eie Wande ung e gänzen; sie kann die eie Wande ung nie e se zen. Gelenk e Umsiedlung e aß Familien, eie Wande ung meis Einzelgänge . Gelenk e Umsiedlung e eich abe nu ih Ziel, wenn sie sich dem na ü lichen Ve eilungss eben de eien Wande ung anpaß . Zumindes muß dem gelenk en Menschen- s om ein gelenk e Gü e s om en sp echen! Gelenk e Umsiedlung is de eien Wande ung in de Schnelligkei , das Da um A bei und dami das Ve häl nis de Wi scha sda en zu- einande (die P oduk ions unk ion) zu ände n, übe legen. Um so g öße is dann abe die No wendigkei , die Menschen anspo e in Räume zu lei en, de en Wi scha sk a asche Anpassung ges a e . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Zwei e Abschni Die Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung Vo beme kung Un e zwei Gesich spunk en kann die Eingliede ung de Flüch linge in de Wi scha da ges ell we den: En wede es wi d die Eingliede- ung in den einzelnen Wi scha sab eilungen de Land- und Fo s - wi scha , de Indus ie und des Handwe ks, des Handels und Ve - keh s geschilde -:- dann be ach e man in e s e Linie die A bei s- s ä en, die sich den Flüch lingen bes imm e Be u s ich ungen an- bie en; man un e such die Eingliede ung om S andpunk de au - nehmenden Wi scha aus - ode abe wi e suchen, das P oblem on den sozialen G uppen inne haLb de Flüch linge he zu sehen; dann muß man die Eingliede ung de selbs ändig und mi hel end Scha enden und de A bei nehme , gegliede nach A bei e n, Ange- s ell en und Beam en, besch eiben. Fü diese Me hode, de wi olgen wollen, sp echen olgende G ünde: 1. Schon zu Beginn sind wi da on ausgegangen, daß de An- eil de Flüch linge an de Be ölke ung zu ge ing is , um wesen liche S u:k u ände ungen in de heinland-p älzischen Wi - scha auszulösen. Dahe woll en wi uns nich übe legen, wie ein Wi scha s aum au einen Flüch lingszus om eagie , sonde n wie sich die hinzukommenden Flüch linge in die gegebene Wi scha ein ügen, wie sie sich anpassen, wo sie zu inden sind. 2. Deshalb dü en wi das P oblem keineswegs allein mengenmäßig in dem Au einande wi ken ökonomische Gesam g ößen beg ünde sehen. Vielmeh muß die soziologische G uppie ung, die das Ge- sam angebo zusä zliche A bei sk a mi bes imm , be ücksich ig we deni. 1 Die Au gabe de Eingliede ung s ell sich auch un e einem indi idual- psychologischen Aspek . Schließlich is sie ü jeden einzelnen Flüch ling ein Ak , de den Einsa z seine ganzen Pe sönlichkei e lang . Diese F age- s ellung geh abe übe unse en Be eich de Wi scha s- und Sozialwissen- scha en hinaus. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die wi scha liche FÖl'de ung de Flüch linge 49 3. Beobach en wi das allmähliche Sicheino dnen de Menschen- g uppen jeweils VOn dem sozialen S ando , dann wi d diese Be- ach ung ehe de menschlichen Quali ä des Wi scha ssubjek es ge ech , als wenn wi in dem P oduk ions ak. o A bei nu den echne ischabg enzba en quan i izie ba en Inpu zu E eichung eines maximalen Ou pu in eine Wi scha sb anche ode einem Wi scha s aum e blick en. 4. Eine solche Bes andsau nahme de Eingliede ung in de E we bs- ä igkei nach de sozialen S ellung de Flüch linge komm auch dem Ve langen ih e O ganisa ionen en gegen, die eine Wiede - he s ellung de al en Sozials uk u de Flüch lingsbe ölke ung o de n. Die Bes andsau nahme ges a e eine soziale Bilanz, so daß wi e kennen können, inwiewei de Flüch ling seine ühe e soziale S ellung zu ücke obe ha . So allein wi d auch de Ve - gleich mi de Sozials uk u de einheimischen Be ölke ung mög- lich, au dem die "Pa i ä s .o de ungen" des Bundes e iebenen- gese zes be uhen 2• 5. Ausschlaggebend ü die Wahl unse e Me hode is die Möglichkei , in genügendem Maße s a is ische Un e lagen ü unse e Aussagen zu e hal en. Dies is ü eine Be ach ung nach sozialen G uppen ein ache und ehe möglich als ü eine Un e suchung nach ein- zelnen Wi scha sbe eichen. In den anschließenden Kapi eln wi d de A bei sma k als ein Ganzes behandel . Lediglich die Eingliede ung de im ö en lichen Diens S ehenden wi d gesonde un e such . Bei den Selbs ändigen alle dings ziehen wi eine scha e T ennungslinie zwischen de Landwi scha und de gewe blichen Wi scha , weil do die Übe legungen beim Au bau de P oduk ionss ä en und zu Exis enzsiche ung allzu e - schieden sind. Be o wi uns abe diesem Teil de Un e suchung zuwenden, möcl1- en wi o g ei end und zusammen assend un e dem Ti el "Die wi - scha spoli ische Fö de ung de Flüch linge" alle b es .0 n de e n Maß- nahmen de heinland-p älzischen Wi scha spoli ik bei de Flüch - lingseingliede ung da s ellen und au die eingehende E ö e ung diese Maßnahmen in den olgenden Kapi eln e weisen. A. Die wi scha spoli ische Fö de ung de Flüch linge Was ha Rheinland-P alz mi den Einwande e n ange angen, muß man sich agen, wenn man nun den P oblemk eis "Umsiedlung und Au nahme" e läß und sich dem P ozeß de Eingliede ung zuwende : Eine E s e Hil e, - No s ands ü so ge -die ech liche Gleichs ellung 2 Aus bes imm en G ünden haben wi diese Fo de ung nich ü wi klich- kei snah gehal en. 4 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 50 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung mi den Einheimischen und wi scha liche Fö de ung zu Angleichung de S a chancen sind die Mi el eine solchen Eingliede ungspoli ik. Das heinland-p älzische Flüch lingsgese z 3 besch änk sich in seinen Ke nsä zen au das sachlich No wendige, e o dne e die ech liche Gleichs ellung und p oklamie e eine wi scha spoli ische Fö de ung. Flüch linge muß en be eu , du en abe nich b e o zug we den. Das Gese z un e schied sich o eilha on den u opischen Pa i ä s- deklama ionen de Bundeslegisla i e 4• Zum Teil ha e das im Augus 1949 e abschiede e Gese z den Cha ak e eines Gese zes zu E s en Hil e, Wohn aum muß e " eigemach " we den. Die Flüch linge wu - den in eine p i ilegie e Ka ego ie de Wohnungsnach agenden einge- s u . Be o zug soll en sie B€ikleidungs-, Geb auchs- und Ein ich ungs- gegens ände e hal en. Man wa on den Flüch lingspa ag aphen an- de e Lände beein luß , die d.o in den Jah en 1946-1948 be ech ig , 1949/50 in Rheinland-P alz abe übe lüssig wa en. S a en d oh en unwilligen Haushe en, die wie jede lande e Bü ge zu "Ges ellung on Wohn aum und Haus a " gezwungen we den konn en. Bei diese einmaligen Gese zesini ia i e blieb es. Spä e wu den Gese ze und Ve o dnungen des Zwei-Zonen-Wi scha s a es und des Bundes übe - nommen. In welchem Wi scha sbe eich, bei de Eingliede ung welche Be- ölke ungsg uppe ha nun Rheinland-P alz eine eigene wi scha s- poli ische Konzep ion en wickel und in E gänzung, E läu e ung und Anwendung de Bundesgese ze auch e wi klich ? In dem Kapi el "Die heinland-p älzische Beschä igungspoli ik"5 wi d die ü den ganzen Bund wegweisende Maßnahme, A bei spla z- da lehen auch an ein he i m i s ehe Un e nehmen zu e mi eln, e - ö e . Diese Poli ik ging on de Vo ausse zung aus" daß bes ehende A bei ss ä en zu e wei e n billige is , als neue au zubauen. Ebenso o bildlich ü die üb igen Bundeslände wa de ühzei ige Ve such, die p i a e Ini ia i e im Wohnungsbau ("Die heinland-p älzische Woh- nungsba'llpoli ik 6 ") zu begüns igen: ei inanzie e Wohnungen wu den be ei s 1949 aus dem Mie ens opp und de adminis a i en Wohnungs- lenkung en lassen. Im sozialen Wohnungsbau wu den höhe e Rich sa z- mie en genehmig , um höhe e e s s ellige Beleihungen zu e lauben. Dagegen wu de de Schwe punk wohnungsbau in den Mi el- und G oßs äd en des Landes ungenügend (und zu spä e s ) mi Landes- ni ein un e s ü z . Diese ei gen eLandespoli ik mi nega i em Vo - 3 Landesgese z übe die Be euung de Flüch linge (Landes lüch lings- gese z) om 17. Augus 1949, GuVOBl., 1. 3. Jah gang, N . 46. 4 Siehe das Bundes e iebenengese z (BVFG), om 19. Mai 1953, BGBL I, S. 20.1. 5 Siehe un en, B. 11., Sei e 78. 6 Siehe un en, B. IH., Sei e 83. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die wi scha liche Fö de ung de Flüch linge 51 zeichen olg e alle dings zum Teil aus de besch änk en inanziellen Bewegungs eihei on Rheinland-P alz. Das Kapi el "Ve iebene im ö en lichen Diens "7 zeig , wie das Land als A bei gebe be ei wa , das, was es seinen Bü ge n als Ge- se zgebe be iehl , auch selbs zu un: Flüch linge au zunehmen. Das Kapi el "Die heinland-p älzische Siedlungspoli ik"8 is wi - scha spoli isch besonde s an egend, weil es den iel äl igen Maß- nahmen des Landes zu Eingliede ung de Flüch lingsbaue n nachgeh : Ge ade in de Landwi scha is ö en liche Be a ung und ö en liche Eing i nich zu umgehen. De P oduk ions ak o Acke boden is iel zu knapp, da nu beg enz (Neusiedlung) p oduzie ba , und auch de Ma k landwi scha liche Be iebe (Ho übe nahme) is iel zu eng, als daß man lediglich mi K edi en ode Sub en ionen dem Flüch ling schon einen Ho e scha en könn e. Von eine Boden e o m in einem Kleinbaue nland wa wenig zu e wa en. So ich e e sich die Ini ia i e des Landes haup sächlich au die Rodungssiedlung. De hohe Au wand ü Rodungssiedlung s imm alle dings bedenklich. Beispiele we den unse e Behaup ung beweisen. Die sei 1954 o he sch-ende P axis, auch die Kleinsiedlung s ä ke zu p legen, is zu beg üßen. Hie olg e Rheinland-P alz dem Vo bild on Hessen und Baden-Wü embe g. Die Konku enz wi scha spoli ische Ziele kann einp ägsam am Bei- spiel de Flüch lingssiedlung und de Flu be einigung da ges ell we den. Die Flu be einigung scha einen Siedlungsbeda ü ein- he im i s ehe Aussiedle . Wie läß sich diese Beda mi de Flüch - lingssiedlung e einba en? Nun bliebe noch die Wi scha spoli ik des Landes zu Eingliede ung de selbs ändigen Flüch linge in die gewe bliche Wi scha zu schil- de n. Bewuß wu de au ein Kapi el "Die heinland-p älzische Ein- gliede ungspoli ik in de gewe blichen Wi scha " e zich e . Ein ach, weil es eine solche Poli ik eigene heinland-p älzische P ägung nich gab. Eine U sache da ü is die beg enz e Finanzk a des Landes. Zusä zlich-e Landesmi el in g öße em Um ange ü die Flüch lings- un e nehmen wa en nich o handen. Wo das Geld als mäch iges Ein- gliede ungsmi el de Wi scha ehl e, konn e sich nu schwe eine eigene wi scha spoli ische Konzep ion en wickeln. Rheinland-P alz e mi el e K edi e des Bundes, des ERP- und des Las enausgleichs- onds. O dnungspoli isch is als heinland-p älzische "Eigenleis ung" im nega i en Sinne die Au ech e hal ung de We bewe bssch anken in Handel und Handwe k zu we en. Im Gegensa z zu den Lände n de ame ikanischen Zone übe nahm man wei gehend die VOl"'k iegsgese z- 7 Siehe un en, B. IV., Sei e 89. 8 Siehe un en, C. I., Sei e 93. 4' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 52 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung gebung. Das Handwe ksgese z on 1949 e lang e den g oßen Be- ähigungsnachweis und leg e die Zulassungsen scheidung zum Hand- wel1k in die Hände de Handwe kskamme n. Das "Gese z zum Schu ze des Einzelhandels" om 12. Mai 1933 und seine "Bedü nisp ü ung" gal wei e 9• Die Chance, selbs ändig wi scha ende Neubü ge nich nu aus sozialpoli ischen G ünden zu ö de n, sie nich nu als In- es o en zu beg üßen, weil sie Gü e angebo und Beschä igung meh- en, sonde n aus den Flüch lingen wich ige Wegbe ei e ech en We - bewe bs zu machen, wu de leide nich genu z . Die Bedeu ung de gewe blichen Neubü ge un e nehmen und de ö en liche Finanzie ungs- au wand in Rheinland-P alz we den in meh e en Kapi eln lO un e - such . An Hand eine Analyse de "Insol enzg ünde bei Ve iebenen- un e nehmen" e suchen wi schließlich aus dem Ve sagen manche Ve iebenenun e nehmen ypische Mängel de neu hinzugekommenen Un e nehmen zu e kennen. B. Die A bei nehme 1. A bei sma k 1. Das A bei sangebo de Flüch linge Das A bei sangebo de Flüch linge wi d du ch olgende objek i e Eigenscha en gekennzeichne ll : a) Die Al e ss uk u de Ve iebenen und Zuwande e is güns ige als die de Einheimischen. b) Auch die Ve ände ung de Sexualp opo ion zeig den Zuwachs an im e we bsk ä igen Al e s ehenden Männe n. c) De höhe e An eil de L e d i gen bedeu e eine g öße e Mobili ä de Ve iebenen- und Zugewande en-A bei sk a . d) Die E we bsquo e de Ve iebenen gegenübe den Einheimischen is deshalb nied ige , weil sie die Schwie igkei de e iebenen Land- wi e wide spiegel , sich selbs ändig zu machen, und im gleichen Maße Ausd uck: de ge inge en Chance is , als mi hel end in bäue lichen Be- ieben ä ig zu sein. Diese le z e G und o allem zeig die besonde e Belas ung de weiblichen Ve iebenen. En sp echend bleib die E - we bsquo e de männlichen Ve iebenen gegenübe den männlichen Einheimischen längs nich so s a ik zu ück:. 1950 wu de die E we bs- 8 Sei einige Zei we den in Auslegung des A ikels 12 des G undgese zes das Bedü nis nich meh , wohl abe die aus eichende Sachkunde und die pe sönliche Zu e lässigkei gep ü . 10 Siehe un en C. H, 3. bis 8., insbesonde e die Kapi el: "Die Flüch lings- indus ie", "De Flüch lingshandwe ke ", "De ö en liche Finanzie ungs- au wand", Sei e J:23 . 11 Vgl. auch E s e Abschni , Sei e 29 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 53 quo e de heima e iebenen Be ölke ung in Rheinland-P alz au 42,3 H de Wohnbe ölke ung e echne . Dami lieg sie nu wenig un e de E we bsquo e eines hochindus ialisie en Landes wie No d- hein-Wes alen (43,5 H). Die Zuwande e haben in den e gangenen J,ah en eine meis noch höhe e E we bsquo e e zieW 2• Eine übe - schlägige Schä zung wü de d um Mi e 1955 ü Rheinland-P alz bei und 382000 Heima e iebenen und Zuwande e n 13 zu eine Zahl on e wa 150000 bis 160000 E w e b s su eh end engelangen, wenn wi da on ausgehen dü en, daß die E we bsquo e on e wa 40 H auch j'e z noch Gül igkei ha , was zumal die E we bsquo e un e den T anspo umsiedle n on 1950 bis zum 30. Juni 1953 bes ä ig ha . 1950 wa en on den heima e iebenen E we :bspe sonen 88 H A bei - nehme . Mi hel ende und Selbs ändige eil en sich in die es lichen 12 H. Un e de Vo ausse zung, diese Quo e habe sich nich wesen - lich geände und die Zahl selbs ändig Scha ende und Mi hel ende liege un e 15 H, eine du chaus ealis ische Annahme o z de in- zwischen wei gehenden Fö de ung selbs ändige Exis enzen, können wi den A bei nehme an eil zu e wa 128000 Menschen schä zen 14 • Die Landesa bei säm e Rheinland-Hessen-Nassau und P alz ha en am 31. Mä z 1955 69544 heima e iebene und aus de Sowje ~one ge lüch e e Beschä ig e e aß , zu denen noch 11455 aI1bei slose Ve - iebene und Sowje zonen-Flüch linge Z'U zählen sind 15 : Zusammen- ge aß sind das und 81000 unselbs ändig e we bs ä ige Flüch linge. Wo be inden sich die ande en 47000, die gegenübe unse e Schä zung on 128000 noch ehlen 16 ? Zunächs , so genau die Angaben de A bei s- losen-Zahlen sind - melde sich doch wegen de Un e s ü zung as jede E we bslose an -, so unp äzise sind die Angaben de Beschä - ig en-Zahlen 17 • Die Zahl de a sächlich i gendwo beschä ig en, abe in den Ka eien nich e aß en A bei sk ä e wi d um 10-20 H höhe liegen. Ge ade in Ag a gebie en und in einem Lande, das den Ansp uch e heben kann, das Land de Kleinbe iebe zu sein, is diese Zahl nich 12 übe 60 H nach E hebungen in Wes be line No au nahmelage n. 13 30. Juni 1955. 14 Die Ungnauigkei de Schä zung muß in Kau genommen we den, da wi übe keine neuen Un e lagen sei 1950 e ügen, die e s eine nächs e Be u szählung zu Ve ügung s ellen wü de. 15 Auskun de Landesa bei säm e Rheinland-Hessen-Nassau und P alz om 31. Ok obe 1955 und A bei s- und Sozials a is ische Mi eilungen, N . 4, 6. Jah gang, Bonn 1955, S. 167. 16 Füh man diesen Ve gleich zu einem ühe en Te min du ch, zum Beispiel 30. Juni 1954, e gib sich eine ähnlich hohe Di e enz. 17 In de A bei s e wal ung wi d da übe ges i en, ob die Beschä i- gungss a is ik auszubauen ode au zugeben is . Die Fes s ellung de Flüch - lingsbeschä ig enzahlen Wll'I'"de bis zu Ausgabe on Ve iebenenausweisen au geschoben. Deshalb auch e schiedene Ve gleichsda en unse e Schä zung, 30. Juni 1955 und 31. Mä z 1955. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 54 Eingliede ung de FlüclJ. linge nach,de sozialen S ellung zu hoch geg i en, Eine um diese Quo e be ich ig e Schä zung e höh das wi ksame Angebo an unselbs ändigen E we bspe sonen au as 90 000. Selbs wenn diese P ozen sa z zu hoch geschä z wä e, läß sich diese Un e schied wie auch die noch nich be ücksich ig e Di e enz de es lichen 30 000 Flüch linge dadu ch e klä en, daß unse e Schä zung au de s a is ischen Flüch lingsde ini ion be uh , in den Ka eien de A bei säm e die Flüch linge abe nu gemäß dem Besi z on Flüch - lingsausweisen e aß we den; bei Sowje wnenzuwande e n genüg in ielen Fällen de P axis alle dings die Behaup ung, "sie seien Flüch - linge", au daß sie ka eimäßigals Flüch linge bezeichne we den. Unse e Schä zung, wonach 128 000 aus dem K eis de e iebenen und zugew.ande en Be ölke ung heu e ih e E we bsk a au dem A bei s- ma k anbie en, dü e zu e lässig sein. e) 1950 ha man in Rheinland-P alz au eine Auszählung de heima - e iebenen E we bspe sonen nach Be u en e zich e . So sind wi au eine Gliede ung 1ediglich nach Be u so dnungen angewiesen. Nach- dem die F agebogen zu den An ägen au Ve iebenenausweise noch nich ausgewe e sind, lassen sich leide noch keine gena'llen Aussagen übe die Be u szugehö igkei o de Ve eibung machen. Fü unse e Be ach ung genüg es, au einige wenige wich ige Un e - schiede in dem Angebo de A bei sk a on de Flüch lingsbe ölke- ung gegenübe den Einheimischen au mel'ksam ZU machen. Im Jah e 1950 ha das S a is ische Bundesam bei eine schon oben zi ie en Schä zung die Be u szugehö igkei de Os e iebenen o de Ve - eibung es ges ell : 38,6 H wa en in de Land- und Fo s wi scha ä ig, 32,2 H in Indus ie und Handwel'k, 19,3 H a bei e en im Handel und Ve keh und 9,9 H zähl en sich zu sons igen Be u en (Ve wal- ungs-, Geis es- und Rech sleben, Haushal sbe u e, unbes imm e Be- u e). Zum Ve gleich: 1950 wa en on de Gesam be ölkel'ung Rhein- land-P alz 36,1 H in de Land- und Fo s wi scha , 35 H in Indus ie und Handwe k, 8,3 H in Handel, Geld e keh und Ve siche ung und 5,4 H im Ve keh swesen ä ig. 14 H de Be ölke ung zähl en sich zum ö en lichen Diens bzw. zu den Diens leis ungsbe u en und 1,2 H ha en eine unbes imm e Be u szugehö igkei angegeben. Von den zwischen dem 1. 1. 1950 bis 30. 6. 1953 nach Rheinland-P alz umge- siedel en Ve iebenen in T anspo en gehö en 15,4 H zu Land- und Fo s wi scha , 44,1 H gaben indus ielle, handwe kliche und ech- nische Be u e :an. 13,3 H kamen aus Handel und Ve keh , Ve wal ung und dem Rech swesen. In den Be u en de Haushal s-, Gesundhei s- und Volksp lege s anden 9,8 H, wäh end nu 0,8 H. in ih e be u - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 55 lichen Tä igkei sich zum Geis es- und Kuns leben echne en. 16,6 H de Umsiedle wa en Be u s ä ige mi unbes imm em Be u l8 • De Be u ss uk u e gleich zwischen Einheimischen (Gesam be öl- ke ung) und T anspo umsiedle n zeig zum Teil eine En sp echung, zum Teil die E gänzungs ähigkei de Be u sschich ungen. De ge- inge e An eil on in de Land- und Fo s wi scha Tä igen un e den Umsiedle n e leich e die Eingliede ung in einem Kleinbaue n- land, wo die Möglichkei en zu Landsiedlung beg enz sind. De hohe An eil on Be u s ä igen mi unbes imm em Be u an de Gesam hei de T anspo umsiedle dü e eilweise au ungenügende s a is ische E assung zu ückzu üh en sein. In diesem hohen An eil spiegel sich abe auch die Deklassie ung de Flüch linge (zumal in den Flüch lings- au anglände n), die in Ausweich- und Hil sbe u e ged äng wu den. Die Un e b ingung solche A bei sk ä e is na u gemäß in einem s äl1ke indus ialisie en Lande leich e als in Rheinland-P alz. ) Da die Ve iebenen 1950 zu 88 P ozen als A bei nehme ä ig wa en, e gib sich auch aus de Wi scha sb anchenzugehö igkei ein Hinweis au die Be u ss uk u . (Tabelle 13). Au allend sind die s a ken Abweichungen zwischen de E we bss uk u on Rheinland- P alz (Gesam be ölke ung) und de E we bss uk u de Heima e - iebenen in de Landwi scha und im ö en lichen Diens . Au schluß- eich sind auch die Un e schiede, die sich zwischen de S uk u de heima e iebenen E we bs ä igen in Rheinland-P alz und de jenigen de gleichen G uppe im Bundesgebie e geben. Wi s ellen eine An- nähe ung de S uk u de Heima e iebenen an das Wi scha s- ge üge de einheimischen Be ölke ung in Rheinland-P alz es (Tabelle 13). Ganz abgesehen on dem na ü lichen Anpassungs o gang, handel es sich hie um die Wi kung de Auslesepoli ik de Au nahme- kommissionen. Ha en doch ih e Mi gliede nich nu eine Vo s ellung on de heinland-p älzischen Wi scha ss uk u , sonde n sie b ach en auch einen Plan de o enen S ellen mi sich. Die S a is ik schein den E olg diese Auslesepoli ik de e s en Umsiedlungsjah e zu bes ä igen. De s a ke An eil de Ve iebenen im Bau-, Ausba'll- und Bauhil s- gewe be dü e eben alls in dieses Bild einzuo dnen sein, da man die No wendigkei eine wachsenden Bese zung des Baugewe bes absehen ~onn e. Im üb igen is die pa allele S uk u de heima e iebenen E we bsbe ölke ung gegenübe den Einheimischen in Rheinland-P alz e s aunlich. Die Au gliede ung de heima e iebenen E we bs ä igen nach dem Geschlech läß e kennen 19 , daß in de Land- und Fo s wi scha 18 S a is isches Jah buch 1954, a. a. 0., Sei e 72. Diese Be agung wa en 34 578 Umsiedle un e wo en. 19 S a is ik on Rheinland-P alz, Band 18, a. a. 0., S. 135 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 62 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung mi dem Be ölke ungsan eil de Ve iebenen on 7,5 VH33, dann be- inden sich nu die Be u s ä igen im Baugewe be und - beinahe -- de Diens leis ungen übe "pa i". Und im le z en Falle is das noch den Ve iebenen auen und ih e ökon<lmischen Zwangslage, die sie hauswi scha liche Be u e annehmen läß , zu danken. Nu 14021 Beschä ig e, die den S a us eines Sowje zonen lüch lings ausweisen können - ode behaup en -, und dahe on de A bei s- e wal ung e aß we den, s ehen eine geschä z en Zahl on e wa 50 000 Beschä ig en, die nun de zug e w a n de e Be ölke ungs eil a sächlich s ell , gegenübe : so be äg auch de P ozen sa z de Zu- wande e an de Be ölke ung 3,5 33 , wohingegen die ausgewiesenen beschä ig en Sowje zonen lüch linge nu 1,5 H de A bei nehme da s ellen. Wah lich 'kann au solchen s a is ischen Di e enzen keine Pa i ä spoli ik au gebau we den. Imme hin lassen sich aus den Abweichungen on dem Du chschni s- we 1,5 in den einzelnen B anchen Schluß olge ungen übe das un e - schiedliche Ausmaß de Beschä igung on Sowje zonen lüch lingen ziehen (Tahelle 16). Au ällig is de An eil in de Landwi scha , wo die Quo e doppel so hoch is wie de du chschni liche An eil. Die Landwi scha bo in ielen Fällen e s e Zu luch ü zahl eiche junge A bei sk ä e Mi el- deu schlands, die in Wes deu schland Fuß zu assen such en, dabei o keine A bei zu ücksch eck en, diese Tä igkei in de Landwi - scha alle dings nu als Du chgangss a ion ü spä e en Be u swechsel und Au s ieg au aß en. Auch bei diese G uppe sind die An eile an de Beschä ig enzahl de Zuwande e , die die einzelnen Wi scha s- ab eilungen ü sich buchen, wiede au schluß eich: Nahezu zehn P ozen beschä ig e Sowje zonen lüch linge wa en Landa bei e . Un e den Ve iebenen wa en es nu 6 H und in de Gesam be ölke ung nu 5 H de Beschä ig en. Im Bauwesen blieben die Sowje zonen- lüch linge mi 18 H knapp un e dem An eil de Ve iebenen. In absolu en Zahlen sind die im Bauwesen ä igen Sowje z<lnen lüch - linge die s ä ks e G uppe. Angesich s de g oß.en Gesam zahl de in de Bauwi scha E we bs ä igen e eichen sie abe nu einen An eil on 2,2 H de do beschä ig en A bei e insgesam (Heima e - iebene 5,9 H). He kun sgemäß anden iele Sowje zonen lüch linge in Rheinland- P alz wiede um eine Ans ellung in de Eisen- und Me alle zeugung und - e a :bei ung: nahezu 13 un e 100. Sind sie in diesem Gewe be- zweig s ä ke be eilig , so kommen sie im e a bei enden Gewe be an 33 An eil am 30. Juni 1954. Die An eile wa en ein Jah spä e au 7,8 H (Ve iebene) und 3,8 H (Zugewande e) gewachsen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 63 den Quo ens and de ande en G uppen nich he an. Das lieg mi da an, daß das e a bei ende Gewe be (ohne Eisen- und Me all e - a bei ung) in Rheinland-P alz s a k e anke is , abe auch in den He kun slände n de Ve iebenen den wich igs en Gewe hezweig da s ell e. (24: 23: 17 heiß hie die P opo ion.) De An eil de Sowje - zonen lüch linge an de Gesam beschä ig enzahl dieses Gewe bes mach nu 1,1 H aus und is dami ge inge als die Du chschni s a e. In den üb igen B anchen zeigen die Beschä ig en aus de Sowje zone eine ähnliche S uk u wie die Ve iebenen. Da beide G uppen on Haus aus e schiedene Vo ausse zungen (Be u und B anchenkenn nis) mi b ingen, is da in das E gebnis des Anpassungs o gangs in Wes - deu schland zu sehen, dem beide G uppen un e wo en we den. Auch die Sowje zonen lüch linge schei e en an den Ba ie en de Ve keh s- wi scha (0,5 H de Gesam beschä ig en des Zweigs). Dagegen is es auch diese Geschädig eng uppe gelungen, im ö en lichen Diens Ans ellung zu inden. Soga einen Vo sp ung o den gewiß begün- s ig en Ve iebenen e ziel en sie. Die g öß.e e Ve au hei mi den wes deu schen Ve häl nissen und die so gsame e Vo be ei ung ih e Einwande ung in das Bundesgebie spiegeln sich hie wide . 3. Die A bei slosigkei de Flüch linge a) Am 30. Juni 1955 zähl e man in Rheinland-P alz 22445 A bei s- lose3 4, da un e wa en 2525 Heima e iebene und 826 Zugewande e (11,2 und 3,7 P ozen de Gesam a bei slosigkei ). Zum 30. Sep embe 1955 be ug die A bei slosenquo e (An eil de A bei slosen an den A - bei nehme n) 1,5 H. Dami is die in de S a is ik übliche "Vollbe- schä igungs"-Ra e on 3-4 P ozen wei un e sch i en. E s malig ha die Zahl de Beschä ig en die Millioneng enze übe sch i en. Au 22 445 A ;bei slose kamen 9633 o ene S ellen 35 • Ein Jah zu o be ug die Belas ungsquo e noch 4,7 P ozen . Im Gegensa z zu ande en Bundeslände n ha e das Land auch damals schon eine güns ige Belas ungsquo e 36• Nach Baden-Wü embe g (2,5 H) und No d hein-Wes alen (3,3 H) s and Rheinland-P alz mi 4,7 H (Ende Juni 1954) an d i e S elle im Bundesgebie . Am 30. Juni 1954 wu den 5812 Ve iebene und 1956 Sowje zonen- lüch linge un e den E we bslosen gezähl (12,8 und 4,3 H de Ge- sam a bei slosigkei ). In den ypischen Flüch lingslände n wu den diese An eile iel höhe ausgewiesen: Schleswig-Hols ein mi 41,9 H und Niede sachsen mi 34 A bei s- und Sozials a is ische Mi eilungen, a. a. 0., 6. Jah gang, Num- me 8, Bonn 1955. 35 S aa szei ung, a. a. 0., om 23. Ok obe 1955. 36 Die A bei sma k s a is ik benu z ein ach den Beg i "Belas ungsquo e". OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 64 Eingliede ung de FI üch linge nach de sozialen S ellung 37,3 VH37. Sieh man einmal ab on den S ad s aa en, die wegen ih e besonde en S uk u und Wi scha sk a schlech e Maßs äbe abgeben, so is nu in No d hein-Wes alen die Quo e de Ve iebenena bei s- losigkei ge inge als in Rheinland-P alz. Die Analyse de Belas ungsquo en und de Ve iebenenan eile an de A bei slosigkei zeig eine Reihe on wich igen Zusammenhängen. Baden-Wü embe g ha einen A bei slosigkei sg ad on 2,5 H de A bei nehme , wo on ;as ein D i el de A bei slosigkei den Ve - iebenen zu äll . Zu ällig is dies keineswegs. Hambu g dagegen ha eine seh hohe Belas ungsquo e -10,7 H -, und do be äg die Ve iebenenquo e an de A bei slosigkei nu 7,1 H; das is de nied igs e An eil im ganzen Bundesgebie . Ein Flüch lingsland wie Schleswig-Hols ein weis eine hohe Belas ungsquo e (11,7 H) und eine hohe Ve iebenenquo e an de A bei slosigkei au (41,9 H). Es is nich ganz leich , diese sich wide sp echenden Tendenzen und Zu- sammenhänge zu o dnen. In ausgesp ochenen Flüch lingslände n schein ein hohe A bei slosigkei sg ad einem hohen An eil de Ve - iebenen an de Al1bei slosigkei zu en sp echen. Dann gib es Um- siedlungslände mi ela i hohem Ve iebenenan eil, wo eine nied ige Belas ungsquo e mi einem hohen Ve iebenenan eil an de A bei s- losigkei zusammengeh . Im e s en Fall is die A bei slosigkei hoch, weil die A bei slosigkei insgesam ge ing is . Je wenige A bei slose insgesam , des o höhe de An eil a bei slose Ve iebene , is man e such zu o mulie en. Und schließlich inden wi noch eine d i e G uppe on Lände n, wo die Belas ungsquo e nied ig is und/weil de Ve iebenenan eil an de A bei slosigkei /Be ölke ung nied ig is . Rheinland-P alz gehö zu diese d i en G uppe on Lände n. O en- ba is es in Baden-Wü embe g noch nich gelungen, die Ve ie- benen en sp echend den Beschä igungsmöglich:kei en einzugliede n. In Rheinland-P alz schein es gelungen zu sein. Vo g ei end kann gesag we den, daß in Baden-Wü embe g die Quo e de ausgleichs ähigen und oll einse zba en e iebenen A - bei slosen ge inge is als in unse em Land. Die Bekämp ung de Bodensa za bei slosigkei is do schwie ige . Höhe e Einsa z ähig- kei de nach Rheinland-P alz umgesiedel en Ve iebenen ha die Eingliede ung hie e leich e . Eine Tendenz, wonach de An eil de Ve iebenen an de A bei s- losigkei äll , wenn die A bei slosigkei s eig , konn e eine Zei lang auch in Rheinland-P alz beobach e we den. Abe sei e wa zwei Jah en eagie die Ve iebenenquo e an de A bei slosigkei imme 37 Zahlen ÜT Juni 1954. Im Juni 1955 wu den die Beschä ig en ni c h e aß . Im Sep embe 1955 be ug die Ve iebenena bei slosigkei im Bun- desdu chschni 22,3, in Rheinland-P alz nu 11 H, dagegen in Schleswig- Hols ein 37,7 und in Niede sachsen 34,7 H. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 65 wenige au die saisonalen Schwankungen, die im Land besonde s ausgep äg sind. Eine bemeI1kenswe e auch in ande en Bundeslände n zu beobach ende Kons anz des Ve iebenenan eils an de A bei slosig- kei ha sich du chgese z . 11141 e iebene A bei slose en sp achen am 1. Janua 1953 9,8 H de gesam en A bei sIosigkei ; nu halb so iel A bei slose, 5400 am 30. Juni 1953, e gaben bei gesunkene Ge- sam a bei slosigkei eine Quo e on 13,8 H. Am 1. Janua 1954 be ug die Zahl de heima e iebenen A bei slosen mi 11800 nu wenig meh als ein Jah zu o . Sie en sp achen eine Quo e on 12,6 H. Die win e liche Gesam a bei slosigkei wa gegenübe dem Vo jah zu- ückgegangen. Am 30. Juni 1954 wu de die Zahl de a bei slosen Heima e iebenen wiede um haLbie ; es wa en 400 A bei slose meh als am 30. Juni 1953, die A bei slosenquo e be ug 12,8 P ozen . Am 31. Dezembe 1954 e gaben 8325 Ve iebene un ,e 74048 A bei slosen eine Quo e on 11,2 H. 11,2 P ozen wa en es auch am 30. Juni 1955 bei 2525 Ve iebenen un e 22445 A bei slosen insgesam : Die Ve - iebenen hal en ih en An eil an de Beschä igung. Es geling abe nich , ih e A bei slosenquo e abzubauen: Diese Ra e on 11 P ozen könn e man die Aus g l i e de u n g s - Kons an e de heinland-p äl- zischen Ve iebenen, nich e wa de heinland-p älzischen Wi - s c h a , nennen. Ve olg en wi die En wicklung de A bei slosigkei un e den Ve - iebenen auch noch in den o angegangenen Jah en 38, so wü den wi e kennen, daß die Haup las de Ve iebenena bei slosigkei im Um- siedlungsjah 1950 und im da au olgenden Jah lieg . Schon am 30. Juni 1950 wa die Belas ungsquo e au 7,9 ges iegen, und sie s ieg wei e bis sie das Bundesex em on 11,7 H am 31. 12. 1950 e eich ha e. Zum gleichen Zei plllllk be ug de An eil de Ve iebenen an de A bei slosigkei 20,0 H. Im da au olgenden Juni mach e die Belas ungsquo e noch 6,2 H aus. E s 1953 wu de zum e s en Male de S and on Juni 1949 - o de Umsiedlung - mi 4,6 H un e - sch i en. In absolu en Zahlen ge echne gingen abe die E we bslosen- zahlen sei he nich meh au den S and on Juni 1949 zu ück. b) Die Dynamik au dem A bei sma k geh s ä ke on dem Be- schä ig en-Zuwachs als on eine Ve ände ung de A bei slosigkei aus. In sieben Jah en, on Juni 1948 bis Juni 1955 eine Vie elmillion Menschen meh zu beschä igen, is ein E olg. Die Beschä igungs- s eige ung in Rheinland-P alz is g öße als im Du chschni des Bundesgebie es. Einheimische und Ve iebene zogen Nu zen aus dem gemeinsamen wi scha lichen Au s ieg. Mi o sch ei ende Eingliede ung wi d jede zusä zliche A bei s- pla z eu e zu bescha en, schwie ige zu bese zen und mühe olle zu 38 Vgl. Sei e 416. 5 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 66 Eingliede ung de FI üch linge nach de SQzialen S ellung inden sein. Die G enzkos en de Eingliede ung s eigen. Das P oblem wandel sich. Aus eine F age wi scha spoli ische Globalen scheidun- gen zu Au ech e hal ung eine hohen e ek i en Nach age und dami eine hohen Beschä igung, die nu om S andpunk de au nehmen- den Wi scha zu lösen is , wi d eine F age sozialpädagogische Au - be ei ung des Mängel zeigenden A bei sangebo s. Wich ig is dahe , die Schich ung und Einsa z ähigkei de Flüch lingsaI'bei slosen zu be- ach en - neben de Analyse de einzelnen Be u szweige, die nich nu den un e schiedlichen Eingliede ungsg ad e kennen läß , sonde n auch Hinweise au den Ausgleich des A bei sma k es geben kann. e) In welchen Be u en be anden sich die meis en a bei slosen Ve - iebenen 39? Von 10391 A bei slosen in Baube u en wa en 1791 Ve iebene, on den 4369 in den gewe blichen Hil sbe u en wa en es 574. 2913 Lede - he s elle ha en eben alls keinen A bei spla z. Hie geh es haup - sächlich um einheimische A bei slose. Nu 173 kamen aus den Reihen de Ve iebenen. Un e den 2795 kau männischen Anges ell en anden sich 364 Ve iebene und auch un e den 2612 Me alla bei e n und 2696 Angehö igen de Ve keh sbe u e gab es 329 beziehungsweise 246 Ve - iebene (Tabelle 27). Wo es iele einheimische A bei slose gib , gib es auch iele Flüch - lingsa bei slose. Es sind die gleichen Be u szweige. Au die sechs B anchen on insgesam 33 Be u sg uppen die wi au zähl en, en - allen 57 P ozen alle A bei slosen und 77 P ozen alle e i e- ben e n A bei slosen. Rechnen wi dazu noch die Be u s ä igen ohne nähe e Angabe, zu denen zwa nu 2412 A bei slose de Gesam hei , abe imme hin 380 e iebene A bei slose gehö en, und die Tex il- he s elle mi 2151 beziehungsweise 340 A bei slosen, dann sind zwei D i el alle A bei slosen und übe 89 P ozen de e iebenen A - bei slosen e laß . Nu in diesen G uppen en s and, wenn übe haup , ein wi scha - liches Ausgleichsp oblem au dem A bei sma k . Eine solche wi - scha liche Ausgleichsno wendigkei bes eh also ü alle, ob Ein- heimische ode Ve iebene. Von den Wi scha sb anchen aus be- ach e , gib es in Rheinland-P alz kein Sonde p oblem eine spezi- ischen Flüch lingsa bei slosigkei . Rich en wi nun den Blick au den An eil de Ve iebenen an de A bei slosigkei e schiedene Be u sg uppen (Tabelle 17). Diese An- eile weichen s a k oneinande ab - wie nich ande s zu e wa en is . Be agen sie in den Be u en des Bauwesens 17,2 H, so sind es in den gewe blichen Hil sbe u en nu 13,1 H. Sind es un e den Lede - he s elle n nu 5,9 H, so be agen die Quo en de kau männischen 39 Die Da s ellung zeig die A bei slosens uk u am 30.· Juni 1954. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 67 Anges ell en wiede um 13,0 H, bei den Me alla bei e n 12,6 und in den Ve keh sbe u en 9,1 H. S a k un e de Du chschni squo e alle G uppen on 12,8 H lieg die Quo e de Lede he s elle , übe dem Du chschni die Quo e in den Baube u en, wo es sich o allem um 1252 Baus ellen- und E dbewegungsa bei e mi 17,4 P ozen handel . Wü den alle Hil sbe u e zusammenge aß , sowei sie ohne Schwie- igkei aus de S a is ik e kann we den können (Be u s ä ige ohne nähe e Angabe, gewe bliche Hil sbe u e, Baus ellen-, E dbewegungs- a bei e , Mau e hel e ... ), dann sind 40 P ozen de a bei slosen Ve - iebenen e we bslose H i 1 s a b ei e . Hinzuzuzählen wä en noch e iebene A bei slose in zahl eichen ande en Be u en, die nu eine ge inge Quali ika ion e langen ode zumindes ü bes imm e A bei s- plä ze mi eine ge inge en Quali ika ion de E we bssuchenden aus- kommen, zum Beispiel in de Landwi scha , in de Fo s wi scha , in de Hol2lbea bei ung. Man soll sich o eine alschen In e p e a ion diese Angaben hü en. Gewiß mögen manche e iebenen A bei slosen solche A bei s- plä ze e s in de Nachk iegszei angenommen haben. "F ühe " wa en sie einmal e was "Besse es". Angesich s eine manchmal pedan ischen P axis de A bei s e wal ung und de zun en s ammenden Regeln des deu schen A bei s- und Ve siche ungs ech s mi zumu ba e und nich zumu ba e Beschä igung, dü e die übe wiegende Meh zahl diese 40-50 P ozen e iebene "Hil sa bei slosen" abe a sächlich hel end ä ig gewesen sein. Ein G oß eil on ihnen is d um wah - scheinlich auch nu in de Lage, einmal wiede als Hel ende in das Be u sleben eingegliede zu we den. Do abe , wo hohe A bei slosigkei san eile - bei nu ge inge Be- se zung de be e enden G uppe - ausgewiesen we den, is de G und eine zwa lokalisie e, abe o zdem ech e s uk u elle A bei slosig- kei . Angehö ige diese G uppen können eben in Rheinland-P alz keine passenden A bei ss ä en inden. Die Glasmache hal en zum Beispiel mi 38 H de Gesam a bei slosigkei die höchs e Quo e un e den heinland-p älzischen Be u szweigen. Dabei sind es nu 32 on insgesam 84 A bei slosen dieses Be u es. (Da on sind allein noch 5 zugewande .) Hie müß e ein übe die G enzen des Landes hinausg ei ende Ausgleich des A bei sma k es einse zen. Ein so hohe , om Zu all bes imm e An eil an de E we bs- losigkei wi d daneben on keine ande en e iebenen Be u sg uppe e eich . Einzige G uppe, in de die heinland-p ä.lzische Quo e höhe is als die Bundesquo e, sind die Glasmache . Im Du chschni he sch e die Rela ion Rheinland-P alz: Bund gleich 12,8 H: 26,1 H. Un e dem Landesdu chschni lag die A bei slosigkei de Ve ie- benen in 19 on 33 Be u sg uppen. Nu wenig B anchen ha en eine 5· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 68 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung A bei slosigkei , die be äch lich meh als die Landesquo e on 12,8 P ozen be ug. Bezeichnen wi als be äch lich einen 50 P ozen höhe en An eil als im Landesdu chschni , dann gehö en dazu die Landwi scha (21,8), die Un e g uppe de S aßen- und Tie bau-Bau- be u e (20,0) und auße dem noch Technike und Ingenieu e (20,6), Rech s- und Siche hei 5wah e (20,6) und E ziehe - und Leh be u e (20,9). Die An eilsä ze de d ei le z en Spa en un e liegen dem Zu all; geh es doch um 19 on 91 a bei slosen E ziehe n und Leh e n, um 14 on 68 Rech s- und Siche hei swah e n, um 59 on insgesam 287 a bei slosen Technike n und Ingenieu en. Zum gleichen Zei punk s anden in den d ei G uppen 15 bzw. 7 bzw. 85 o ene S ellen zu Ve - ügung, wäh end im Landesdu chschni nu au jeden 8. bis 9. A bei s- losen eine o ene S elle kam. Ge ade in diesen Be u en exis ie eine solche Spannwei e in de Quali ika ion, daß A bei slosigkei meis nich in ehlende Nach age, sonde n in den Fehle n des Angebo s be- g ünde is . Wie s eh es mi den heima e iebenen "Nachwuchs-A bei slosen", die, weil ohne Leh s elle, nach de Schulen lassung in die Rese e- a mee "eingegliede " we den? Im Juni 1954 such en noch 3700 männ- liche und 3900 weibliche Anwä e Leh - und Ausbildungsplä ze. 2600 ozw. 700 S ellen wu den angebo en. Die A bei s e waI ung e aß die S ellensuchenden nich ge enn nach Einheimischen und Flüch lingen. Einem Be ich 40 des Sozialminis e iums kann en nommen we den, daß, zwnal bei den männlichen S ellenbeweI1be n, neben de ehlenden Be u seignung das zähe Fes hal en ,an bes imm en Modebel'U swünschen und - das is ü die Ve iebenenjugend en scheidend! - die un- güns ige Wohnlage de Jugendlichen e an wo lich zu machen sind. Je z wi k sich die Fehl e eilung de Umsiedle in Rheinland-P alz auch bei den Leh s ellensuchenden aus. Die obe lächlichen Ve eilungs- schema a 4 1, die F auen mi Kinde n genau wie die Al en au s lache Land wiesen, e hinde n je z , daß die g oßgewo denen Kinde ins Be u sleben ein e en können. Die om Augenblickse olg ge agene adminis a i e Ansich ließ wiede einmal die au lange Sich ech- nende wi scha spoli ische Einsich e missen. Das Au schieben de Eingliede ung bei de zwei en Gene a ion de Ve iebenen is sozial besonde s bedenklich. Die seelische Belas ung de El e n, die zwa das eigene Absinken noch hinnehmen, ih en Kinde n abe mi alle An- s engung die Gleichhei de Ausbildungschancen siche n wollen, wi d dadu ch e höh . Die le z e En wicklung de A bei slosigkei in Rheinland-P alz zeig olgende Ve gleich: 40 Be ich om 13. Juli 1954, Die A bei sma k lage in Rheinland-P alz im Mona Juni 1954, he ausgegeben om Sozialminis e ium. 41 'Siehe S. 3'8 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 69 De An eil de A bei slosen an de Wohnbe ölke ung belie sich im Juni 1954 uu 1,5 H, ein Jah spä e , am 30. Juni 1955, nu noch au 0,7 H. De An eil de e iebenen A bei slosen an de Ve iebenen- Wohnbe ölke ung sank im gleichen Zei aum on 2,3 au 1 H. De Abs and in de Beschä igung heima e iebene A bei nehme gegen- übe den Einheimischen wu de ge inge . Die en sp echende Ra e de Sowje wnen lüch linge zeig ,einen e s aunlich hohen Eingliede ungs- g ad. Die Ra e sank on 1,7 au 0,7 H (Juni 1955). Die Sowje zonen- zuwande e sind in gleich ge ingem Maße on de Al'bei slosigkei be o en wie die Einheimischen und ge inge als dIe Ve iebenen. 3000 Somme a bei slose s ellen de allgemeinen ode ga eine besonde en hein1and-p älzischen Wi scha spoli ik ü die Zukun keine Au gabe meh . Sie sind ein sozialpoli isches, ein sozialpäda- gogisches P oblem. Einigen un e ihnen kann allen alls du ch den übe - bezi klichen Ausgleich gehol en we den. Eine besonde en heinland-p älzischen A bei s- und Wi scha s- poli ik bleib abe wohl noch die Au gabe, de s a k,en saisonalen Schwankungen de A bei slosigkei He zu we den, de insbesonde e monoindus ielle Agglome a ionen (Schuhindus ie, S einschlei e on Ida -Obe s ein und in de W,es p alz) und das Baugewe be un e liegen. Von diese saisonalen A bei slosigkei sind die Ve iebenen e was wenige als die Einheimischen be o en (1955: 1. Janua 74000 Win e - a bei slose, da un e 8000 Ve iebene; 30. Juni 22000 Somme a bei s- lose, da un e 3000 Ve iebene). d) Indi iduelle Ve mi lung und S eige ung de Quali ika ion unse e noch einzugliede nden A bei slosen ha en wi oben als die wich igs e, noch zu lösende Au gabe de heinland-p älzischen A bei spoli ik bezeichne . Die Ve mi le a bei is zunächs abhängig on den objek i en Möglichkei en, wie sie in de ö lichen und wi scha lichen S uk u de A bei sam sbezi ke beg ünde sind. Uns in e essi,e en nun nich meh die on de Pe son unabhängigen Bedingungen, sonde n ge ade die in de Pe son des Einzelnen liegenden Vo ausse zungen zu Ein- gliede ung in den Anbei sp ozeß. Die A bei s e wal ungen un e scheiden d ei G ade de A bei s e - wendba kei 42; die im Be u oll a bei s e wendba en A bei slosen, die nu besch änk a bei s e wendba en A bei slosen, die nich ode kaum noch a bei s e wendba en A bei slosen. 42 Die olgenden Aus üh ungen und Zahlenangaben s ammen, sowei nich ande s e me k aus: Die Schich ung de A bei slosigkei in de Bundes- epublik Deu schland und in Wes be lin. Sonde e hebung de A bei säm e , he ausgegeben on de Bundesans al ü A bei s e mi lung und A bei s- losen e siche ung, Nümbe g 1953. Die Angaben beziehen sich au den Mona Ok obe 1952. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 70 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung Als Bezugsno m ü die e s e G uppe dü en dabei nu mi le e An o de ungen zu E üllung eine A bei sau gabe ges ell we den. Dabei bezieh sich die olle A bei s e wendba kei zunächs au die e mi lungsmäßig sich aus Vo bildung und bishe ige Be u s ä igkei e gebende Be u szugehö igkei . We abe in seinem Be u e nich e - mi lungs ähig is , wohl abe in einem ande en, benachba en Be u oll einsa z ähig wä e, wi d eben alls noch als oll e mi lungs ähig angesehen. In den beiden le z en G uppen de besch änk A bei s- e wendba en und nich meh A bei s e wendba en gil als Bezugs- no m die An o de ung als ungele n e Hil sa bei e . Fü unse e Un e suchung is eine wei e e F age wich ig: Sind die oll A bei s e wendba en auch ausgleichs ähig? Nu solche A bei slose sind ausgleichs ähig, denen auch A bei auße - halb ih es Wohno es zugemu e we den kann, wenn sie gleichzei ig ausgleichswillig sind, das heiß be ei sind, zu Au nahme ih e Tä ig- kei den Wohno zu wechseln ode als Wochenpendle , un e zei - weilige T ennung on ih en Familien, zu a bei en. Wu de oben o mulie : Je ge inge die Ve iebenen-A bei slosig- kei , des o ge inge auch die Gesam a bei slosigkei , so können wi je z sagen, je ge inge die Gesam a bei slosigkei , des o höhe die Zahl de besch änk e wendba en A bei slosen, die sogenann e Bodensa z- a bei slosigkei . 5.7,7 H de männlichen Heima e iebenen in de P alz und ga 58,8 H in Rheinland-Hessen-Nassau wa en oll a bei s- e wendba . Die Zugewande en e eichen ga Quo en on 64,8 be- ziehungsweise 74,3 H, was s a k mi den Einheimischen-Quo en on 75,7 beziehungsweise 58,0 H kon as ie . Du chweg liegen die Quo en de e iebenen männlichen A bei slosen bei den oll und besch änk A bei slosen höhe als die de einheimischen. Im allgemeinen is de Un e schied zwischen Einheimischen und Ve iebenen nich so e heb- lich. Au ällig is , daß de An eil de oll A bei s e wendba en an den A bei slosen au de Männe sei e bei den Ve iebenen e was höhe lieg als bei den Einheimischen, wäh end e au de F auensei e bei den Einheimischen g öße als bei den Ve iebenen is . Die heima e ie- benen Zugewande en haben den höchs en An eil an oll A bei s e - wendba en. Diese hohe An eil de Zugewande en 43 is nich zule z da au zu ückzu üh en, daß in diese G uppe meh A bei nehme zu inden sind, die un e no malen Ve häl nissen kaum abei slos gewo den wä en. Ve gleichen wi die A bei s e wendba kei de Ve iebenen und zugewande en Männe in Rheinland-P alz mi de im gesam en 43 In diese E hebung de Bundesans al ü A bei slosigkei wu de die Zugewande en-Eigenscha en sp echend dem E hebungsme kmal de Be- ölke ungss a is ik ech genau e aß . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 71 Bundesgebie , so inden wi im Bundesdu chsnich bei de e s en G uppe einen e was höhe en An eil, bei den beiden le z en G uppen einen e was nied ige en. Ähnlich äll de Ausgleich auch mi den meis en ande en Bundeslände n aus: Die Bodensa z-A bei slosigkei is do höhe , wo es wenige A bei slose gib . Das wi d deu lich e - kennba , wenn wi die zwei Reihen de Belas ungszi e n 44 in den Lände n und die Quo en de oll, besch änk und nich meh a bei s- e wendba en A bei slosen e gleichen (Tabelle 18). Rheinland-P alz mi seine damals schon ge ingen Belas ungszi e (P alz 3,7; F auen 5,5. Rheinland-Hessen-Nassau 4,5; F auen 4,2) ha e den d i - be- ziehungsweise zwei nied igs en A bei slosigkei sg ad. Unse e Regel genau en sp echend wu den hohe Quo en bei den nu besch änk A bei s:.. e wendungs ähigen und den nich meh A bei s e wendungs ähigen e eich . (P alz 34,6 und 8,8, F auen 49,9 und 8,0. Rheinland-Hessen- Nassau 33,8 und 7,4, F auen 40,6 und 8,4). Noch an wei e en zwei Reihen läß sich die k asse Unausgeglichenhei , die bis heu e nu un- wesen lich übe wunden is , zwischen Flüch lingslände n und Nich - lüch lingslände n deu lich machen: Landesa bei sam sbezi k A bei slose Voll a bei s e wend· in H ba e A bei slose in H Niede sachsen ..................... . 23,4 23,7 SüdbayeIn ....................... . 13,3 14,7 No d hcin-Wes alen .............. . 13,1 9,1 Schleswig-Hols ein ................ . 12,8 14,1 No dbaye n ....................... . 10,9 11,7 Hessen ........................... . 8,2 8,5 Hambu g ......................... . 7,6 8,3 Baden-Wü em:be g ............... . 4,8 3,8 Rheinland-Hessen-N as'sau ......... . 2,4 2,3 B emen .......................... .. 2,1 2,5 P1ia:lz ............................. . 1,4 1,3 Bundesgebie ..................... . 100,0 100,0 Absolu .......................... . 619103 381395 Q u e 11 e: Die Schich ung de A bei slosigkei in de Bundes epubli:k Deu schLand und in Wes be lin, a. a. 0., Sei e 1,1 (nJUT Männe ). Die Schwe punk e des A bei sk ä ebeda s liegen woande s als die Räume eines A bei sk ä eübe schusses. Dabei sei nu au die S ellung on No d hein-Wes alen hingewiesen. Augen ällig is die güns ige S ellung de beiden hein land-p älzischen Landesa bei säm e , die je z 44 An eil de A bei slosen an den E we bspe sonen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 78 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung gewe be: 8500 Pe sonen, da on nach Hessen allein 4400 Pe sonen. Im e a bei enden und Baugewe be be ug die Zahl de Auspendle 111 222 (41,8 H). In Rheinland-P alz wi d aus E we bsno gependel - nich aus de Tugend ländlichen Lebens! Die besonde e Belas ung iels ün- dige Be u san- und -ab ah wi d leide gelegen lich imme noch nich e kann . Die S a is ik gib Au klä ung, daß nu 8,5 H de Pendle im Nebenbe u eine selbs ändige Landwi scha be eiben. 1950 wa en die Ve iebenen wei s ä ke als .die Einheimischen on de Pendelwande ung be o en: eine ela i e Pendle s ä ke on 22 de Ve iebenen kon as ie e mi de ela i en Pendle s ä ke on 17,9 ü die gesam e Be ölke ung. De An eil de e iebenen Aus- pendle an den e iebenen E we bspe sonen is in den (s ad )- nahen L·a n d k eisen hoch. Wäh end e im S ad k eis Koblenz 2,8 H ausmach , e ziel e im gesam en Regie ungsbezi k Koblenz du ch- schni lich 21,9 H (Landk eis Koblenz 31,2, Landk eis Neuwied 27,5, Landk eis Al ,enki chen 29,5 H). De ge ingen E we bschance in de Ei el en sp echend is de An eil de heima e iebenen Auspendle im Landk eis P om, im Landk eis Wi lich und im Landk eis Bi bu g auße o den lich ge ing, 9,4 bis 11,3 H; ja de ganze Regie ungsbezi k T ie ha nu eine Auspendle s ä ke on 11,7 H. Da die Indus ie in diesem Bezi k nu schwach e e en is , bleib auch de An eil de~ einheimischen Auspendle auße o den lich nied ig. Do , wo man abe Flüch linge in den S äd en un e geb ach ha , sind ih e Auspendle - quo en du chweg nied ige als die de Einheimischen. In T ie be äg die Heima e iebenenquo e nu 0,8 H gegenübe de Auspendle - quo e de E we bspe sonen insgesam on 1,6 H. In Rheinhessen s eh eine Ve iebenen-Pendle -Quo e on 22 eine Pendle quo ealle on 16,3 gegenübe . Die hohe Pendle quo e des Landk eises Mainz wi d im Regie ungsbezi k P alz noch on den Landk eisen Ludwigs- ha en (59,6), F anken haI (40,5), Speye (38,3) und Zweib ücken (39,1) übe bo en. Au G und de sei he igen En wicklung dü en übe all die An eile de e iebenen E we bspe sonen gesunken sein. Übe die Pendle un e den Zugewande en gib es keine S a is ik. Da diese G uppe eine g öße e Mobili ä und Anpassungs ähigkei auszeichne , und da sie ühe als die Ve iebenen den Weg in die S äd e ge unden ha , dü e ih An eil an den Auspendle n ge inge gewesen sein. 11. Die heinland-p älzische Beschä igungspoli ik 1. "Scha ung on A bei splä zen?" Jede Umschulung, jede Umse zung eines Flüch lings, de Flüch lings- wohnungsbau sind Maßnahmen, die om beschä igungspoli ischen S andpunk zu sehen sind. Ih Ziel is , den Flüch ling an die A bei s- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 79 s ä en he anzub ingen. Wo nun keine A bei splä ze sind? Da müssen A bei splä ze gescha en we den!, lau e die übliche An wo . Diese Ausd ucksweise e wi b leich den Bei all e we bslose Massen. In eine wi scha s heo e isch einen Te minologie is sie nich glücklich. Scha en kann man in de Wi scha imme nu Gü e ü einen Ve - b auche . We dazu neig , das Rech au A bei in de Beschä igung um jeden P eis e wi klich zu sehen, e wechsel schnell U sache und Wi kung. Wi scha spoli ische Fehlen scheidungen können nich aus- bleiben: dann wi d übe de Fü sD ge die P oduk i i ä und übe de A bei das We k und E gebnis e gessen. Ve gib de S aa ö en - liche Au äge, so will e Gü e UIl!d Diens e in Ansp uch nehmen. E s wenn die Au äge p imä des beschä igungspoli ischen Zwecks wegen gegeben we den, wi d de Fiskus zum S aa , de "ö en liche A bei s- bescha ung" eib . Ve gib de S aa ö en liche K edi e, so e such e bes imm e Un e - nehmen und P ojek e, die es sons nich wä en, zu Las en on ande en we bewe bs ähig zu machen. E s eue das Da um Kapi al und eib In es i ionslenkung. E s wenn e um des Beschä igungse ek s willen und nich wegen des Kapazi ä se ek s handel , e such e unmi el- ba "A bei splä ze zu scha en". Allein die Zielse zung e leih in man- chen Fällen dem gleichen Geschehen e schiedenen Sinn. We dieses Tun bewe en will, muß abe alle Wi kungen be ach en. Die "we escha ,ende A bei slosen ü so ge" und das "A bei spla z- da lehen" soll en A bei splä ze be ei s ellen. Wede de Besa zungs- bau nDch de Wohnungsbau soll en in e s e Linie de "Scha ung on A bei splä zen" dienen. Ta sächlich ha en die beiden le z en Maß- nahmen abe den g öß en a bei spoli ischen E ek . Besa zungs- und Wohnungsbau sind die Beschä igungss ü zen de heinland-p älzischen Wi scha . De Wohnungsbau is de Schlüssel zu Eingliede ung de Flüch - linge in die Wi scha 54• Wie kann die schnelle Kombina ion des zu- sä zlich in einem Gebie au e enden Fak o s A bei mi dem Fak o Kapi al e eich we den? Unbes i en beweg man Menschen leich e zu Maschinen als umgekeh . Do , wo die Fab iken schon sei langem in güns igem S ando e ha en, we den A bei sk ä e schnelle au - gesogen. Die E ich ~g on P oduk ionss ä en in Rücks andsgebie en, wohin Flüch linge in de e s en Welle unglückliche weise umgesiedel wo den sind, is eue . Die Flüch linge kamen au das lache Land, weil do Wohnungen wa en. Wohnungen wa en do , weil diese Siedlungen nich wi scha swich ig, nich k iegswich ig und dahe nich ze s ö wa en. 54 Siehe S. 83,. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 80 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung So wünschenswe die Dezen alisie ung, die Raumo dnung de In- dus ie is , so wä e es ö ich , die ku z is i g zu bewäl igende Flüch lingseingliede ung mi den la n g is i gen Übe legungen eine Indus ieansiedlung koppeln zu wollen. Nu un e dem Einsa z g oße Mi el ließe sich eine solche Koo dina ion meis e n. De unge- nügende Kapi alau wand, zum Beispiel mi Ikä glich bemessenen Au - bauda lehen, üh zu Kümme be ieben und schließlich zum Kapi al- e lus . Manchmal wi d de Bauau wand ü eine Wohnung (12000-14000 DM) mi einem A bei spla zda lehen (3000-5000 DM) e glichen. Da- mi kann nich die höhe e Wi scha lichkei des Mi eleinsa zes beim A bei spla zda lehen bewiesen we den. Zunächs sind im Falle de Wohnung die ollen Kos en, im Falle des A bei spla zes nu ein Teil de Kos en kalkulie . Abe selbs wenn eine Wohnung doppel so iel kos e wie ein A bei spla z in Handwe k und Handel und ielleich noch ün zig P ozen meh als ein indus ielle A bei spla z, was be- deu e das gegen die Vo eile eine Wohnung in einem wi scha lichen Ballungsgebie mi ,einem wei en und di e enzie en A bei sma k ? Do inden sich die bes en Vo ausse zungen eine eibungslosen und sozial be iedigenden A bei sau nahme de Flüch linge. Auße dem, e gleichen wi ,einmal e s ell e Wohnung und e s ell en A bei spla z in de Zei . Wie iel A bei splä ze zu "scha en" haben die K edi nehme o E hal des Da lehens un e dem D uck de Ve - häl nisse und mi de Chance wenigs ens einen K edi zu e hal en, e s p o ch e n? Wie ieleA bei splä ze wu den nach E hal des Da - lehens bese z ? Und wie iele A bei splä ze we den nach de Rück- zahlung des Da lehens noch bese z sein? Es is wah ha ig ökonomisch ein g oße Un e schied, Wohnungen zu bauen ode "A bei splä ze zu scha en" . 2. Das A bei spla zda lehen Ein A bei spla z en s eh nich du ch Zahlung on Lohn. Ein K edi , w1e man ihn auch nennen mag, is en wede In es i ions- ode Be- ieb.smi elk edi . E dien ' de Umsa ze wei e ung ode de Liquidi- ä se wei e ung. Im le z en Falle soll e die Zei lücke zwischen Au - wand und E ag übe b ücken. Das A bei spla zda lehen soll In es i- ionsk edi sein. Sowei nun neue Maschinen nu mi zusä zlichen A - bei sk ä en bedien we den können, gib es kein P oblem. Übe all da abe , wo neue Maschinen Menschen zu e se zen ach en, wo also meh Maschinen wenige Menschen bedeu en, beginn die olkswi - scha liche F agwü digkei des A bei spla zda lehens. Ein Spannungs- eld zwischen Beschä igungsau lage und Be iebsau bau en s eh . In de heinland-p älzischen P axis, die on de im Bundesgebie kaum abweich , eagie en die Un e nehme au zwei A en: Sie e üllen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 81 die AUJ lage - und manche gehen no alls in KOMu s, ode sie e - üllen nich und iskie en binnen ku ze ode lange F is die K edi - kündigung. Fü den beschä igungspoli ischen Aspek is de e s e Fall kaum angenehme als de zwei e. Besse die Spannung gleich sich übe einen "Beschä igungs e lus " s a übe einen endgül igen Kapi- al ,e lus mi nach olgend doch eingesch änk em A bei sangebo aus. Am An ang und Ende des P ozesses, de un e Ums änden den ein- maligen Umschlag des K edi es nich übe daue , s eh die A bei s- losigkei . Als ex emes Beispiel sei eine Fleischwa en ab ik e wähn , die auße ande en K edi en ein A bei spla zda lehen on DM 50 000 ü 20 (zwanzig) A bei splä ze e hiel und die nach dem Konku s, zu dem meh e e G ünde bei ugen, mi nu 3 (d ei) A bei e n den gleichen Umsa z e ziel e wie o he mi zwanzig. Deu liche können unse e A gumen e wohl nich meh illus ie we den. Ande e Un e nehmen wählen ande e Auswege: Die Beschä i~g on Hil sa bei e innen im Akko dlohn ließ in einem ex emen Fall Wochenlöhne on zehn bis ün zehn DM en s ehen. Bei meh e en Be ieben muß en die Be- hö den au die Einhal ung de a i lichen Löhne d ängen 55 , weil sons die He gabe ö en liche K edi e nich länge e an wo e we den könne. Dann e leben wiede um Be iebslei e , wie ih e A bei e bei Leis ungsbeans andungen leu selig an wo en: "Ih könn uns nich en lassen. Ih hab ü unse e Eins ellung Geld gek ieg ." Diese Be ü ch ungen sind um SQ ehe angeb ach , je meh Ve ie- benen-Un e nehmen in den. Genuß on A bei spla zda lehen kommen, Be iebe, die e s im Au bau sind und un e Ums änden das Unmög- liche un, um nu den "Flüch lingseins ellungsk edi " zu e hal en. Be- sonde s bedaue lich is die Übe dimensionie ung und das schließliche Ve sagen des Be iebes da, wo u sp ünglich au handwe kliche G und- lage eine bescheidene Exis enz e ich e we den konn e. Rheinland-P alz wa dahe gu be a en, namen lich einheimischen Be ieben A bei spla zda lehen zu e mi eln. A bei ss ä en zu e - wei e n komm billige als neue au zubauen. Do is das Risiko eine Fehlin es i ion auße dem ge inge . Rheinland-P alz e olg e als e s es Bundesland diese gesünde e Poli ik, die spä e om Bundesausgleichsam übe nommen wo den is . Zum Teil e gab sich diese Poli ik zwangsläu ig aus de ge ingen Zahl on Flüch lingsbe ieben. Die s engen Siche ungs o sch i en. wi k en selek i . Vielen Flüch lingsbe ieben schienen die Da lehen deshalb wenig anziehend zu sein. Die E ah ungen mi insol en gewo denen Un e nehmen ech e igen noch nach äglich die Begüns igung ein- 55 Alle ange üh en Beispiele e dank de Ve asse eigenen S udien, bei denen e on den zus ändigen Behö den und Banken un e s ü z wo den is . 6 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 82 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung heimische Be iebe: denn de An eil de insol en gewo denen e - iebenen K edi nehme an de Zahl de no leidenden A bei spla z- da lehen insgesam is wei höhe als ih e Quo e bei den bewillig en An ägen 56• Übe mäßige Beschä ig enzahl, also un a ionelle P oduk- ion, spiel als Insol enzg und de Einhei,mischen so gu wie keine Rolle, wäh end sie in Flüch lingsun e nehmen zusammen mi übe - mäßigen In es i ionen e heblich zum Ve sagen bei ug. Übe ie zig P ozen (5 036 000 DM) des Da lehensgesam be ages de "Gemeinscha shil e zu Scha ung on Daue a bei splä zen" nach dem So o hil egese z en iel au die P alz. Nach Fes s ellung des Landesa bei sam s P alz sollen on 2228 zu scha enden A bei splä zen 2069 (30. Juni 1954), gleich 92,9 P ozen , bese z wo den sein (Tabellen 19a und 19b). Diese Zahl on 92,9 P ozen wi d auch. om Landes- a bei sam mi allem Vo behal gemelde . Die au den gleichen A bei s- am sbezi k sich beziehende S a is ik de A bei spla zda lehen nach dem Las enausgleichsgese z weis einen Bese zungsg ad on 63,5 Pl'O'zen au . Das scheinen ealis ische e P ozen e zu sein. Die K edi e lau en e s ku ze Zei . Sie geben also ein güns ige es Bild, als nach eine länge en Pe iode zu e wa en is . Das Du chschni sda lehen je A bei spla z be äg im Bundesdu ch- schni 3300,- DM. Ta sächlich wi d de Höchs be ag zu Scha ung eines A bei spla zes on 5000,- DM in den meis en B anchen nich zu Bes ei ung de ech en Kos en aus eichen. Im Bund soll nach glaubwü digen Schä zungen noch nich einmal ein D i el de u sp ünglich zu Au lage gemach en A bei splä ze bese z sein 57 • Is diese Schä zung zu e lässig, dann schne1de Rheinland-P alz bei einem Ve gleich auße o den lich güns ig ab. Nach allem, was wi es ges ell haben, is 2lU1llindes endenziell in Rheinland-P alz eine besse e Si ua ion o handen. Wa um? Wegen de Begüns igung de einheimischen Be iebe, die den K edi meis als Be iebsmi el e - wand haben. Das bedeu e : A bei spla zda lehen üh en do zu.m E olg, wo sie nich bes immungsgemäß e wand wu den. Wah scheinlich hä en die einheimischen Be iebe die zusä zlichen A bei sk ä e auch ohne Au - lagen einges ell . En scheidend bei den A bei spla zda lehen is nich die Zweckbes immung des K edi es, sonde n de P eis: Fün P ozen Zinsen bei zehnjäh ige Tilgung. Es is eine al e Weishei , daß billige K edi e, ZIU Las en ande e In- es i ionen 58 e billig e K edi e, bei s eigendem Absa z und s eigenden 56 Ve gleiche S. 1139 . 57 Wegweise ü Heima e iebene, F ank u /Main, Folge 8, om 10. Ap il 1954. 58 Hie sei de ü die le z en Jah e ealis ische Fall un e s ell , daß solche ande e In es i ionsp ojek e höhe e Ren abili ä o handen wa en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 83 E ägen expansi wi ken. Inso e n is jede billige K edi ein A - bei s p I a z da I ehe n, wobei wi nich un e suchen, ob ma k - ge ech e K edi e eil'Wlg keinen höhe en Ne ozuwachs e anlaß hä e. Bis zum 30. Juni 1955 wu den in Rheinland-P alz nach Mi eilung de Bundes egie ung ü 23,6 Mill. DM 8212 A bei splä ze "ge- scha en 59 ". IH. Die h ein I a nd - p ä 1 z i s ehe W 0 h nun g s b a u pol i i k Wohnungsbau is nich nu Selbs zweck, Konsumgu zu Be iedi- gung des Wohnbedü nisses. Die Wohnung is auch "P oduk ionsmi el", Mi el zu He an ühIlUIlg des Flüch lings om Rande zum Zen um des A bei sma k s. Das heiß : es komm nich nu da au an, daß Wohnun- gen gebau we den, sonde n auch, wo sie gebau we den. Rheinland-P alz ha e am 13. Sep embe 1950 eine e eulich ge inge Wohn aumdich e (1,16)60, die nu knapp übe de on Baden-Wü em- be g lag. Die Wohn aumdich e de Ve iebenen (1,63) wa e s änd- liche weise höhe als die de Einheimischen (1,14). T o zdem wies Rheinland-P alz auch hie ein Min mum un e den Bundeslände n au . 264000 Wohnungen -35 P ozen des gesam en Wohnungsbes andes - wa en ze s ö ode schwe beschädig . 1939 kamen au eine Wohnung as 4 Pe sonen 61 • 1954 (31. Dezembe 1954) gelang es, mi einem Be- s and on übe 809 000 No malwohnungen 62 die Wohnungs dich e bei- nahe wiede au das Ni eau on 1939 he abzud ücken. In ün Jah en wu den und 115000 Woh uungen gebau (Rein- zugang). Vo dem Jah e 1949/50 gab es in Rheinland-P alz kau n einen Wohnungsbau: Die Baus o e muß en als Repa a ionen an die Be- sa zungsmach abgegeben we den. Sei 1952 s ieg die Zahl de jäh lich e igges ell en Wohnungen on 23700 au 28 10063 (1954). Im Juni 1952 en ielen aJU: 10 000 Einwohne 75 e igges ell e Wohnungen, 1954 wa en es 89 (Bundesdu chschni 109). Das Land kam so om le z en au den d i le z en Pla z un e den Bundeslände n. Rund 390 Millionen DM ö en liche Fö de ungsmi el, o allem des Bundes, s anden in de gleichen Zei dem heinland-p älzischen Woh- 59 Bulle in de Bundes egie ung, Bonn, N . 155, 1955. 60 Wohn aumdich e: Anzahl de Pe sonen je Wohn aum. S a is isches Bundesam , S a is ische Be ich e VIj35, zi ie nach: Volkswi scha liche Be ich e de Las enausgleichsbank, a. a. 0., Tabelle 3. 61 3,9. S a is isches Jah buch 19m, a. a. 0., Sei e 200. 62 Wi. :scha und s a is ik, a. a. 0., He 9, 7. Jah gang !i9lJ5, Sei e 463'. 63 Be einig e Jah ese gebnisse. Wi scha und S a is ik, a. a. 0., He 3, 7. Jah gang 1955, S.53, und Wi scha und S a is ik, He 9, 7. Jah gang 1955, S.459. 6" OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 84 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung nungsbau zu Ve ügung 64• Eigene Mi el konn e das Land e s malig 1952 in Höhe on 4 Millionen DM, 1953 22,27 Millionen DM IUlld 1954 und 28 Millionen DM gewäh en. Das Gesam olumen des Wohnungs- baues on 1950-1954 wi d au 2 Millia den DM geschä z 65• E s sei 1953 gib es eine Finanzs a is ik des "ö en lich ge ö de en sozialen Wohnungsbaues 66 ". Diese S a is ik weis die zum sozialen Woh- nungsbau e wand en Mi el nach ih e He kun als "ö en liche Mi el", Kapi alma k mi el und "sons ige Mi el" aJUS. Die Tabelle zeig , welche Finanzquellen im einzelnen dami angesp ochen we den (Tabelle 20). Dabei is zu beach en, daß in den "ö en lichen Mi eln" wede Bun- desmi el ü Bundesbediens e e (einschließlich Bundesbahn und Bun- despos ) noch Wohnungsbaumi el de Gemeinden e aß we den, wenn Bau en nu und all ein aus solchen Mi eln inanzie wu den. 1953 wu den in Rheinland-P alz 15154, 1954 11203 Wohnungen ö e n I ich ge ö de . Dazu wand e man 1953 261,5 Millionen DM, 1954 nu meh 224,3 Millionen DM au . Von den 224,3 Millionen DM kamen 82,2 Millionen aus den oben besch iebenen ö en lichen Fonds, insbesonde e Mi el des Bundeswohnungsbauminis e iums und des Las enausgleichs. 59,1 Millionen s ell e de Kapi alma k (haup sächlich Spal1kassen und P andb ie ins i u e). Sons ige Quellen e gaben 81,9 Mil- lionen DM, da un e Eigenkapi almi el (besonde s hoch) mi 50,6 Mil- lionen und Las enausgleichseingliedel1Ungsda lehen mi 21,6 Mil- lionen DM. An eilsmäßig s anden 1954 und (1953)67 36,6 (39,3) P ozen ö en liche Mi el, 26,4 (23,4) P ozen Kapi alma k mi el und 37,0 (37,3) P ozen Sons ige Mi el zu Ve ügung. Bei gesunkenem Gesam olumen iel de An eil ö en liche Gelde und s ieg de An eil an Kapi alma k mi eln. Diese Tendenz he sch e auch im üb igen Bundesgebie . Nach wie o is de Wohnungsbau in Rheinland-P alz s ä ke als ande swo on ö en lichen Mi eln ab- hängig. Is 'man gewill , das VoLumen des ö en lich ge ö de en sozialen Wohnungsbaues zu e hal en ode zu e höhen, dann könn e das du ch eine E höhung de Landesmi el, zumal da die Bundesmi el sei 1955 spä liche ließen, geschehen. Diese le z e Fo del1ung e schein o allem deshalb als o d inglich, weil die s a ke Inansp uchnahme des 64 Bis zum 31. Dezembe 1954 389 724 626,- DM. Auskun des Minis e iums ü Finanzen und Wiede au bau om 4. No embe 1955. Im Jah e 1955 lossen wei e e und 60 Millionen DM (Sep embe 1955) dem Wohnungsbau zu. 65 De soziale Wohnungsbau und ö en li,che Hochbau im Lande Rheinland- P alz, München, 1955, S. XIII und S. XVI. 66 Ve o dnung de Bundes egie ung om 24. Mä z 1953. Zi ie nach: Wi scha und S a is ik, a. a. 0., He 5, 7. Jah gang, 1955, S.253. Diesem A ikel sind unse e Angaben en nommen. 67 Zahlen ü 1953 in Klamme . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 85 Baugewe bes du ch Besa ungsau äge zu ückgegangen is . Es hieße sich eine üge ischen Ho nung hingeben, in de möglichen Auswei- ung des Kapi alma k es den en scheidenden An ieb des Wohnungs- baus zu sehen. Abgesehen da on, daß Rheinland-P alz nu wenig Zen- alen de Kapi alsammels ellen im Land (P älzische Hypo hekenbank, Landesbank-Gil'Ozen ale in Kaiise slau e n, Mainze Bauspa kasse) ha , is das Spa geldau kommen des Landes auße dem du ch die ag a- isch-indus iell-kleinbe iebliche S uk u des Landes beg enz . Es is nich möglich, den An eil de Ve iebenen und de Sowje - zonenzuwande e sowohl an den Wohnungs e gaben als auch am Au - wand ö en liche Mi el ü den ganzen Zei abschni zu e assen. E s sei 1952 gib es eine Ve gabes a is ik. So e hiel en Ve iebene, Zu- gewande e und (im Abs and) E a~uie e 1952 38,1 H de zu e geben- den RäUJIne, 1953 37,2 P ozen , 1954 (Ve iebene allein) 27,8 P ozen 6S• De An eil de Heima e iebenen und Sowje zonen lüch linge is bei de Ve gabe on Al wohnungen ge inge , e wa on 18 (1952) bis 14,6 P ozen (1954) allend 69• E wa jede ün e Al wohnung, die om Wohnungsam im Jah e wiede e geben wi d, gelang in die Hände eines Flüch lings. Ohne Zwei el wä e es ü die soziale Gleichs ellung iele e we bsschwache Flüch linge angesich s des Mie ge älles zwischen Neu- und Al bauwoh- nungen güns ige , wenn de An eilsa z de Ve iebenen und Sowje - zonenzuwande e g öße wä e. Im gesam en Zei aum wa e wa ein Fün el de 400 Millionen DM ö en liche Fö de ungsmi el ü den Umse ze -, Umsiedle - und Sowje zonen lüch lingswohnungsbau zweckgebunden 70• De An eil de Heima e iebenen und Flüch linge am Wohnungsbau au wand geh übe diesen P ozen sa z wei hinaus, denn die Flüch linge zählen auch u den Las enausgleichs-Ansp uchsbe ech ig en. Da ü den ganzen Ab- schni de ün Jah e eine Au gliede ung nach e iebenen und ein- heimischen Be ech ig en nich möglich is , so sei es ges a e , an de Ve eilung de Au bauda lehen ü ein Jah (1953/54) den Flüch lings- an eil es zus ellen 71• Nahezu 18 Millionen DM s anden zu Ve ügung. Von 2040 bewillig en An ägen mi eine Summe on 11,7 Millionen DM (Übe die üb igen 6,3 Millionen DM wa eben alls zu dem Zei punk du ch Fö de ungs- bescheide be ei s e üg .) en ielen 745 mi 3830600 DM au An äge 68 AUlSl un des -s a is ischen Landesam es om W. JuLi 1005. 69 Auskun des Bundesminis e iums ü Ve iebene, Flüch linge und K iegsgeschädig e om 27. Sep embe 1955. 70 Im Sonde p og amm wu den ü die Umsiedle d. 13000 Wohnungen, ü die Umse ze 3 870 und ü die Sowje zonenzuwande e d. 3700 Woh- nungen gebau . 71 Auskun des Landesausgleichsam es om 14. Ap il 1954. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 86 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung on Ve eibungsgeschädig en. Die Ve iebenen e hiel en nich ganz die Häl e de e eil en Bauda lehen. Aus dem Hä e onds gelang en an Sowje zonen lüch linge Bauda lehen in Höhe on 164100 DM. Die Bauda lehen wu den ü insgesam 3769 Wohnungen bewillig . 55 P o- zen de Wohnungen wu den zu Eigen um gegeben. Dahe is de ela- i hohe Fö de ungsbe ag je WohIllUng mi 3125.- DM e s ändlich. Bei de Ve eilung de Ve iebenen-Bauda lehen au die einzelnen Regie ungsbezi ke e hiel die P alz meh als die Regie ungsbezi ke T ie , Rheinhessen und Koblenz zusammen. Be ach en wi die Ve - eilung des Gesam be ags de Las enausgleichsbauda lehen, dann e hiel die P alz as 50 Pl'ozen , die S äd e LiUdwigsha en, Kaise s- lau e n, Pi masens allein je 900000.- DM72. Dies is auch ein Beweis da ü , wie s a k die Binnenwande ung de Ve iebenen in diese S äd e is . Da die La nd e s bau da lehen g undsä zlich in einem en - sp echenden Ve häl nis gewäh we den, was nich ausschließ , daß es auch Bauhe en gib , die die zusä zliche Finanzie ung aus Eigen- ode F emdmi eln des Kapi alma k s au b ingen, kann die Au gliede ung de Las enausgleichsbauda lehen auch als ep äsen a i ü die Ve - eilung de Landesbauda lehen gel en. De zweckgebundene Wohnungsbau ü Flüch linge schein zum E olg zu üh en. Nun sind sich abe die Fachleu e des Wohnungsbaus einig, daß de zweckgebundene Wohnungsbau, die "Töp chenwi scha ", den Wohnungsbau an wi scha lichen Schwe punk en e schwe . Mi unse e ühe au ges ell en Fo de ung, Wohnungen am A bei so zn bauen, läß sich die P i ilegie ung bes imm e Geschädig eng uppen nich ohne Hemmnisse e binden. Eigen lich soll e man nich so seh on einem "zweckgebundenen" Wohnungsbau, den wi angeblich sei he ieben, als ielmeh on einem "g uppengebundenen" Wohnungsbau sp echen. Die heinland-p älzische Wohnungsbaupoli ik ha sich schon seh üh eine Be eiung de p i a en Ini ia i e im Wohnungsbau zum Ziel gese z . Das un e scheide sie on de Poli ik in ande en Lände n: F ei inanzie e Wohnungen wu den schon 1949 aus dem Mie ens opp und de Zwangs e eilung he ausgenommen 73 . Ein Zuschlagssys em ges a e e auße dem eine g oßzügige Fes se zung on Rich sa zmie en und schu so die Möglichkei on höhe en e s s elligen Beleihungen. Bei de Ve eilung de Mi el wu de de Bauhe be o zug , de das ge ings e Bauda lehen e lang e. Wie schon e wähn , konn e das Land in den e s en Jah en nach de Wäh ungs e o m keine La n des mi el au b ingen. Nich zule z wa 72 Auskun des Landesausgleichsam es om 14. Ap il 1954. 73 T owdem blieb de An eil des nu e1 inanzie en ode lediglich s eue - begüns ig en Wohnungsbaus ge ing. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die A bei nehme 87 dies eine Folge seine damals g oßen Besa zungslas en. Dahe s amm e ein übe wiegende Teil des Wohnungsbauau wandes aus den So o - hiliemi eln, da die An o de ungen an den So o hil e onds wegen de wenigen Flüch linge zunächs nich so hoch wa en wie in ande en Lände n 74• Die Bundesmi el, die 1950 und 34 Millionen, 1951 49 Mil- lionen, 1952 35,5 Millionen, 1953 35 Millionen und 1954 25 Millionen DM be ugen (jeweils ohne Sonde mi el und ohne Mi el on Bundesbahn und Bundespos ), wa en zum g oßen Teil " zweckgebunden" , genauso wie die zusä zlichen Mi el de Umse ze - und Umsiedle ak ionen. Da de p i a e Wohnungsbau damals uu in Ausnahme ällen geneig wa , Au lagen (Flüch lingswohnungen) au sich zu nehmen, wu den auch in Rheinland-P alz die G oßwohnungsbauun e nehmen, insbeson- de e die gemeinnü zigen, mi de Au gabe des Flüch lingswohnungsbaus be au . Ih An eil am gesam en Wohnungsbau blieb alle dings in Rheinland-P alz imme un e dem en sp echenden An eil in ande en Bundeslände n; e s ieg on einem D i el au e wa 40 P ozen , um dann wiede in den le z en Jah en zu allen (1953 gleich 24 P ozen )15. Die bewuß e Fö de ung des Eigen umswohnungsbaus, die ni,ed ige en Ges ehungskos en de Wohnungen p i a e Bauhe en, denen sie den Zuschlag de Da lehen e danken, zunächs abe wohl die ländliche S uk u on Rheinland-P alz sind die G ünde. Dahe wu de auch die GewähI"lUIlg on Kleins da lehen ü An-, Um- und Ausbau en eine e olg eiche Poli ik, die Rheinland-P alz den ande en Bundeslände n o ausha e. Dem Wiede au bau de S ad ke ne dien en Zuschüsse bis zu 10000.- DM, die ü Geschä sbau en mi Wohnungen gegeben wu den. Ungeach e manche Wide s ände se z en sich die beiden schon 1950 begonnenen "Expe imen e", Schwe punk bau Ludwigsha en und Schwe punk bau Bad Dü kheim, du ch, und im Jah e 1951 und den olgenden Jah en wu den wei e e S äd e, namen lich Wo ms, Mainz, Koblenz, T ie , Zweib ücken und Pi masens in dieses P og amm ein- bezogen. Diese Maßnahmen wi k en sich besonde s güns ig aus, und es is nu zu bedaue n, daß sie nich on o nhe ein in iel g öße em Ausmaß un e nommen wu den. Enge Zusammenhänge bes ehen zwischen de Regional e eilung de Wohnungsbaumi el (S ad - ode Landk eise), de Fö de ung de Mie - wohnung 0 de des Eigenheimba us, de Fö de ung des "gemein- nü zigen" 0 de des p i a en Wohnungsbaus und de Fö de ung des 74 So o hil emi el konn en auch s a k ü A bei spla zda lehen eingese z we den. 1950 wu den auße dem 8 MU!. DM aus eine spä e e assungs- wid ig e klä en Wohnungsbauabgabe au gewand . 75 S a is ik on Rheinland-P alz, a. a. 0., Band 35, S.39/143. 1954 wa en 86 H de ge ö de en Häuse Ein amilienhäuse . De soziale Wohnungsbau und ö en liche Hochbau, a. a. 0., S. IX. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 94 Eingliede ung de Flüch linge nach: de sozialen S ellung gesellscha lichen ode poli ischen Blick ich ung he u eilen. Ihm geh es dann nich meh um den L a n d wi , sonde n um den Bau e , den Ve e e eine bes imm en gesellscha lichen Schich , die es zu e hal en und zu ö de n gil . Manchmal wi d dann die E neue ung des Baue ns andes als eine Ga an ie de Flüch lings ückwande ung be ach e . "Alle ü die Zu- kun e an wo lich denkenden K eise we den sich auch wei e hin ü eine EingUede ung (in de Landwi scha , de Ve .) einse zen, da es um die E hal ung und Fö de ung de jenigen geh , die einmal wiede im d eu s ehe nOs e n L a n d wi s eh ,a b e e i ben woll e n. Es gib mannig 'ache O ganisa ionen und iele Pe sönlich- kei en, die sich diese Au gabe e sch ieben haben und be ei sind, dem Ve iebenen die e s en Sch i e und Wege zu e leich e n 91 ." Selbs wenn man sich diese Beg ündung e schließ , bes eh doch kein Zwei el, daß die soziologisch:e En wu zelung de Flüch lingsbaue n besonde s g oß is , und daß man das Mögliche un soll, um hie Abhil e zu scha en. b) Diese Übe legung und o allen Dingen na ü lich die unab- lässigen Fo de ungen de Ve iebenen-Ve bände zeig en ih en ge- se zlichen Niede schlag zunächs im Flüch lingssiedlungsgese z (FlüsG) om 10.8.1949 92, das spä e du ch die en sp echenden Abschni e des Bundes e iebenengese zes (BVFG) om 25. Mä z 1953 e se z wu de. In das neue Gese z wu den auch die Flüch lingsbaue n aus de Sowje - zone eingeschlossen. e) Die Zahl de heima e iebenen selbs ändigen Baue n be äg nach Fes s ellungen des Bundes e iebenenminis e iums und 294000 im Bundesgebie . In Rheinland-P alz soll es noch e wa 18 000 heima - e iebene, ühe selbs ändige siedlungswillige Baue n geben 93• Zum Ve gleich sei o weggenommen, daß in Rheinland-P alz 213643 land- wi scha liche Be iebe gezähl we den. Wie komm de Flüch ling wiede zu G und und Boden? Wo ein Eigen üme seinen Ho nich meh selbs bewi scha en kann, e gib sich die Möglichkei zu Pach ung. Dazu kann de Ve iebene Beihil en und Da lehen 'zum Kau lebenden und o en In en a s, .auch ü no wendige In es i ionen e hal en. Im le z en Falle muß. alle dings de Ve päch e , de im üb igen eine Reihe s eue liche Vo eile ge- nieß , Siche hei bie en. Vielleich mann de Flüch ling den Be ieb auch kau en. In manchen Fällen kann nach eine länge en Pach :mi 91 Die Eingliede ung des heima e iebenen Land olkes, ein Wegweise , he ausgegeben on de Gesellscha zu Fö de ung de inne en Kolonisa ion (GFK) e. V., Düsseldo , 1953, S.7. 92 Le z es Gese z des Zweizonenwi scha s a es. Du ch Ve o dnung de Bundes egie ung 1950 au Rheinland-P alz e s eck . 93 Auskun des Bundes de e iebenen Deu schen, Rheinland-P alz. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 95 dem käu lichen E we b ge echne we den. Die ö 'en liche Finanzie- ungshil e um aß die Zahlung des Kau p eises, Be iebsmi el- und In es i ionsk edi e. Auch im E we bs all e häl de Ve käu e s eue - liche Ve güns igungen. Mangelha e Vo inanzie ung undzei mubende K edi bewilligungen können mi un e die Eingliede ung eines Land- wi s, de in eigene Ini ia i e einen Ho zu übe nahme ge unden ha , e hinde n, weil e mi kapi als a ken einheimischen In e essen en nich konku ie en kann. Nu Inhabe on Siedle eignungsscheinen 94 können sich um eine Neusiedle s elle bewe ben. Das Siedlungs e ah en e s eck sich au Vollbaue n- und Nebene we bss ellen. Hie wi d das Angebo ü Flüch linge noch du ch die Au s ockung on Anliege be ieben und das Vo ech on Landa bei e n und Gu späch e n au Zu eilung eine S elle besch änk . d) Rund 90 H de Gesam läche des Landes Rheinland-P alz we den land- ode o s wi scha lich genu z 95• 36 P ozen de E we bspe - sonen sind in de Land- und Fo s wi scha ä ig gegenübe 23 H im Bundesgebie , und zwa 88 H als selbs ändige Be iebsinhabe ode mi hel ende Familienangehö ige. Alle dings nu z j'ede Be ieb im Du chschni nu eine Fläche on 4,1 Hek a . Dieses Minimum lieg um 40 P ozen un e dem Bundesdu chschni . Meh als 2/ 5 alle Hö e sind Pa zellenbe iebe mi wenige als 2 ha Nu zland. Nahezu jede ach e diese Pa zellenhö e wi d im Nebene we b be ieben. Die üb igen dienen zum Teil Sonde kul u en ode sie geben keine Lebensg und- lage ,ab96• E was meh als ein D i el alle Be iebe bes ellen zwischen 2 und 5 ha. Un e besonde s güns igen Boden e häl nissen bie e ein Teil de Hö e zwischen 5 und 10 ha, on de S a is ik schon als mi el- bäue lich bezeichne , in Rheinland-P alz eine Acke nah ung, beispiels- weise genügen in Rheinhessen 8 ha, bei Gemüse und Obs 2 bis 3 ha. Die heinhessischen W ein baue n kommen mi noch wenige aus: 0,5 bis 1,5 ha. Ähnliches gil ü das Mai eld, das Neuwiede Becken, die Haa d . Bei Hö en in Höhenlagen kann e s on 10 ha an eine aus- eichende Lebensg undlage angenommen we den. Und handel es sich ga um Hö e au Rodungsland - FlüchWnge haben solche Hö e be- kommen 97 - so b auch man zu Acke nah ung Hö e on mindes ens 15 ha. Wie die kleine Übe sich zeig , sind es nu 7,6 H de Be iebe, 94 Fas jede e iebene ehemalige Landwi ha Siedle eignung. 95 Angaben, sowei nich ande s e me k : Die Landwi scha on Rhein- land-P alz, edne S uk u un e suchung nach den E gebnissen de landwi - scha lichen Be iebszählung om 22. Mai 1949 und ande en ag a s a is ischen Ve ö en lichungen. S a is isches Landesam , Bad Ems, 1953. 96 Insgesam bes ehen e wa 31 000 Sonde kul u be iebe in Rheinland- P alz. 27000 Weinbaue n kul i ie en allein 70 H de Reb läche des Bundes- gebie es und e zeugen 80 H de Mos e äge. 97 Siehe auch wei e un en, S. 100' . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 96 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung die eine landwi scha liche Nu z läche on übe 10 ha ih eigen nennen. Dabei en ielen 1949 au die Be iebe bis 5 ha Nu z lächen on 2,1 ha, au die sogenann en mi elbäue lichen Be iebe zwischen 5 bis un e 20 ha e wa 8,4 ha und au die Be iebe mi 20 und meh Hek a 34,4 ha. Rund 70 P ozen de landwi scha lichen Nu z läche we den on den Be ieben un e 10 ha bewi scha e (1953 = 197 373 Be iebe). Au die es lichen 16 270 Be iebe kommen 30 H de genu z en Fläche. Im Lau e de ie Jah e zwischen 1949 und 1953 ha sich die S uk u nu wenig geände . Die Be iebszahl e minde e sich um 5203, am s ä ks en bei den Be ieben zwischen 2 und 10 ha (5020). Landwi scha liche Be iebe nach G ößenklassena) Landwi scha lich genu z e FLäche 0,1 bis un e 2h:a 2 5 " 5 10 " 10 20 " 2(} und meh 1949 87616 72691 42240 13795 2514 218846 1953 87462 69403 40508 13733 2537 213643 in H 41 32 19 6,4 1,2 a) Auskun des S a is ischen Landesam es, Zahlen de landwi scha - lichen Be iebszäh1ungen 19419 und 19513. O enba sind diese Hö e schon zu g oß, um noch im Nebene we b bes ell we den zu können, und noch zu klein, um ü eine Acke - nah ung zu genügen. Solche Be iebe können nu du ch ZUp'ach exi- s enz ähig gemach we den. De An eil de Kleinbaue n in Rheinland- P alz am gesam en Baue n um übe sch ei e die en sp echende Quo e alle ande en Bundeslände . Au den 156 865 Hö en de 73 Pmzen Kleinbaue n we den p o Ein- hei landwi scha liche G und läche as sechsmal so iel Menschen beschä ig (besse gesag : beschä igen sich selbs ) als in den Be ieben übe 20 Hek a . Meh als sechs Zehn el de landwi scha lichen Be- ölke ung sind au den E ag eine auße o den lich ungüns igen Fak- o enkombina ion (Boden: menschliche A bei ) angewiesen 98 • 98 Die G unds ücksze spli e ung e schä noch die Ve schwendung menschliche A bei sk a . Eine Zu alls ep äsen a i e hebung s ell e im Jah e 1952 bei 296 Be ieben 13016 Teils ücke - 44 S ücke/Be ieb - es . Wäh end de heinland-p älzische An eil de nich a ondie en Be iebe im Bundesgebie (mi einund ün zLg und meh Teils ücken) und 35 H aus- mach , be äg die allgemeine Be iebsquo e (An eil am Bundesgebie ) nu 11 H. Nich alle Bezi ke leiden un e eine gleich s a ken Bodenze spli e- l'ung. Am wenigs en be o en sind Rheinhessen und die P alz. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 97 Je 100 ha landwi scha liche Fläche we den au Klein- und Kleins - baue nhö en (bis- 5 ha) 153 A bei sk ä e eing-ese z . In sogenann en mi elbäue lichen Be ieben (5 bis un e 20 ha) 59; in g oßbäue lichen und G oßbe ieben übe 20 ha e ich en die gleiche Allbei nu 26 Pe - sonen. Im e s en Fall bea bei e eine Pe son 0,65 ha, bei de zwei en G uppe schon 1,7 ha und bei den G oßbaue n und G oßbe ieben 3,85 ha 99. Fü die Ma k leis ung und die landwi scha liche P oduk ion in Rheinland-P alz ausschlaggebend sind mi einem Vie el alle Be iebe die sogenann en mi elJbäue lichen Be iebe, die e was meh als die Häl e de landwi scha lichen Nu z läche bewi sch,a en. Angesich s de ielen Kleinbe iebe is die Behaup ung nich alsch, wonach de K ä ebesa z ehe om Um ang de Familie als on de be iebswi scha lichen No wendigkei dik ie wi d. Die hohen Ge- bu en a en in den e keh s e nen Höhenlagen on Huns ück und Ei el machen es augenscheinlich. Wi assen zusammen: De bodensuchende Flüch ling komm in ein Land mi de höchs en Zahl kleins e Pa zellen und kleinbäue liche Be iebe. De bodensuchende Flüch ling komm in das Land mi de s ä ks en G unds ücksze spli e ung. De bodensuchende Flüch ling komm in das Land mi de nied ig- s en bäue lichen A bei sp oduk i i ä . Fü das Ausmaß und die Rich ung de Seßha machung on Flüch - lingen komm diesen Ta sachen en scheidende Bedeu ung zu. Das Au kommen on Siedlungsland im Rahmen de Boden e o m is ge ing. Ta sächlich e s eck sich die Boden e o m in Rheinland- P alz au e wa 8000 ha Land, das in den meis en Fällen zudem noch e pach e is und wegen des Vo ech es de Päch e und Landa bei e ü die Flüch lingssiedlung nich e giebig is . E wa 60 P ozen des abzu e enden Landes wu den be ei s übe geben. In den kinde eichen Höhengebie en dü e die Zahl de auslau en- den Hö e ge ing sein. Das wi d du ch die Regional e eilung de Flüch lingshö e bes ä ig (Tabelle 21). Vo ausse zung eine ech en Sied- lungspoli ik bleib die Flu be einigung 10o• Schließlich kann man das olkswi scha liche P oblem de landwi - scha lichen Übe be ölke ung in den Höhengebie en de Ei el und des 99 In kleinbäue lichen Be ieben au dem Huns ück wu den nu 1400,- DM je Kop des Beschä ig en im Jah " e dien ". Zei sch i ü gesam es Sied- lungswesen, 2. Jah gang, Mai 1953, He 3, S. 87; zi . nach: Die Landwi scha on Rheinland-P alz, a. a. O. 100 Am 1. 1. 1954 wa en 428 425 ha umgeleg , da on 296 683 ha landwi - scha liche Nu z läche. 7 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 98 Eingliede ung de Flüm linge nach de sozialen S ellung Huns ück nich du ch eine Ve meh ung on Kümme be ieben lösen 101• Wenn wi die F age des Seßha we dens e iebene Baue n un e diesem Gesich spunk be ach en, dann heiß das Ziel eine ech en heinland-p älzischen Agm - und Siedlungspoli ik: nich meh Baue n, sonde n wenige Baue n, abe üch ige e Baue n. In den e keh s e nen Höhengebie en des Landes wel'den junge Menschen "Landwi " nich aus Wollen und Können, sonde n aus No und Unkenn nis. Die gewel'bliche E schließung diese Landes eile wü de zu einem schnellen Abwande n aus de übe üll en Landwi - scha üh en. Das wä e keine Land luch , sonde n nu eine Land- be eiung - und eine Be l'eiung de Menschen 102 • 2. Die heinland-p älzische Siedlungspoli ik a) Ve iebene wu den seßha Wie iel Flüch linge haben in Rheinland-P alz sei 1949 einen Ho übe nommen ode im Rahmen de Neusiedlung e hal en? Am 30. Juni 1955 gab es im Land 2344 Flüch lingsbe iebe 103 • G ob gesehen ha im Bund jede sechs e e iebene Landwi , in Rheinland- P alz jede ach e eine eigene S elle e hal en. De Abs and wi~d deu - lich, selbs wenn die Angaben übe im Bund und im Land lebende e - iebene Baue n ungenau sind. De e an wo liche Siedlungs e e en im Landwi scha sminis e ium klag d um auch da übe , "wie g oß die Au gabe is , in den kommenden Jah en allen noch Siedlungs- willigen zu eine bäue lichen Exis enz zu e hel en 104 ". Hie wi d nu meh on den Siedlungswilligen gesp ochen. Es bes eh kein Zwei el, daß die Scha de Siedlungswilligen im Zei ablau s ä ke du ch den Schwund des Siedlungswillens und das Abwande n in die gewe b- liche Wi scha als du ch den Vollzug de Ansiedlung schmilz . Im üb igen is es allgemeine E kenn nis gewo den, "daß eine ech e land- wi scha liche Eingliede ung de ehemals selbs ändigen und 294 000 heima e iebenen Landwi e au lebens ähigen Baue nhö en in de Bundes epublik in einem be iedigenden Um ange unmöglich wa , is und bleiben wi dlos" . Von de Gesam läche on 315723 ha, die alle Flüch lingsbe iebe im Bund einnehmen, s ell e Rheinland-P alz noch ein Jah zu o , am 101 Ve gl. S. 95. 102 Die alliie en Bau naßnahmen zeigen, wie spon an skh die Landjugend diesen A bei smöglichkei en zuwende . Höhe e Einkommen und ba e s Geld üben einen s a ken AnlI"eiz aus. 103 Auskun des Minis e iums ü Landwi scha , Weinbau und Fo s en om 5. No embe 1955. 104 S aa szei ung, a. a. 0., VOlIn 26. No embe 1!954. 105 Volkswi scha liche Be ich e de Las enausgleichsbank, 1954, He 2, Bad Godesbe g 1954, S. 9. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 99 30. Juni 1954, nu 15760 ha (4,99 H). Am 30. Juni 1955 wa die Hek a - zahl au 18658 ges iegen. Au gegliede nach S eUeng ößen e gab sich zum 30. Juni 1954 ol- gende Übe sich,po6: Rhei.n1a1lJd- in H de E - S eLleng öße B'lIDdesgebie P alz gebnisse oT das Bundesgebie 30'. Juni 1954 3<0. Juni 1'954 30. Juni 1954 bis 2 ha 215914 284 1,00 übe 2 blis 5ha 55;9,6 2'57 4,51 9 übeT 5 bds 10ha 6435 550 8,55 übe 10 bis 2'0 ha 75212 5014 6,7'0' übe 20 bis 30 ha 1909 55 2,88 übeT 30 ha 1565 40 2,,56 Das E gebnis de Ansiedlungspoli ik zum 30. Juni 1954 wi d ü Rheinland-P alz güns ige , wenn man die S ellen on 5 ha an e - gleich . Dann s anden 17431 S ellen im Bund 1149 in Rheinland-P alz gegenübe (6,6 H). Das en sp äche dem An eil on 3,5 H an de G uppe de e iebenen Landwi e im Bund. Falsch wä e alle dings die Annahme, alle Be iebe zwischen 5 und 10 Hek a bö en schon eine Acke nah ung. Nich alle diese Baue ns ellen sind Vollbaue ns eIlen. T o zdem wa de ge inge e Eingliede ungsg ad au den Ve zich de heinland-p älzischen Siedlungspoli ik zu ückzu üh en, Nebene we bs- s ellen besonde s zu ö de n. Süwei die Be iebe nich in Höhen- gebie en liegen, kann man bei den meis en Be ieben übe 10 ha on Vol1baue ns ellen sp echen. 10996 S ellen im Bund s anden den 599 S ellen im Lande gegenübe . Die Eingliede ungsquo e bei den Voll- baue ns ellen e eich e beinahe den heinland-p älzischen An eil an de G uppe de e iebenen Landwi e. Be iebe, die keine Acke - nah ung gewäh leis en, dü en eigen lich in eine Gegend ohne Neben- e we bschance und ohne ho nahes Land zum Zukau ode zu Zupach nich ge ö de we den. Folge ich ig kamen die "VollJbaue ns ellen" zwischen 2 und 5 Hek a in de Siedlungspoli ik des Landes noch schlech e weg als die Nebene we bss ellen. De bewuß o sich igen Siedlungspoli ik is es gelungen, den Flüch lingshö en im Ou chschni eine g öße e Nu z läche mi zugeben als dem Landesdu chschni en - sp ich und so die landwi scha liche S uk u on Rheinland-P alz in bescheidenem Rahmen zu e besse n. Beziehen wi uns au die landwi scha liche Nu z läche und nich meh au die Gesam läch.e, so. anden wi eine Du ehsclmi s läche je Ve iebenenbe ieb on 8,7 Hek a gegenübe dem Du chschni de 7· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 100 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung Be iebe insgesam on 4,1 ha (1949)107. Ein Jah spä: e , am 30. Juni 1955, be ug die Du chschni s läche je Ve iebenenbe ieb nu noch und 8 ha. Die Anzahl de Nebene we bss ellen wa ges iegen. Sei Bes ehen des Bundes e iebenengese zes bis Juni 1954 ha e das Land binnen eines Jah es seinen Siedlungsan eil nich nu on 4,57 au 4,99 108 P ozen de Gesam läche beziehungsweise on 3,15 au 3,53 de S ellenzahl ges eige , sonde n auch die Neben- e we bssiedlung e was meh be ücksich ig . Diese Tendenz wal e e auch im Jah e 1954/1955. De Ve dach lieg nahe, das Land habe aus "op ischen G ünden" sich nich länge dem allgemeinen D ang un e den Bundeslände n, mi möglichs hohen S ellenzahlen au zu- wa en, en ziehen können. G undsä zlich bleib abe die Landessied- lungspoli ik bei de Fo de ung nach Vollbaue ns eIlen, wobei ge ne die P axis de no dischen Lände , o allem Schwedens, zi ie wi d lOo• Die Nebene we bssiedlung is in de Bundes epublik s a k um- s i en. Eine Reihe on Einwänden lassen sich gegen die Neben- e we bssiedlung, un e de im allgemeinen Hö e on 40-50 A zu e s ehen sind, e heben: Die Nebene weIlbssiedlung is o ein Kind de No . He sch e s einmal Vol1beschä igung, so haben solche Siedle wede den Wunsch noch die Ausdaue , geschweige die Zei , um neben- be u lich 1 bis 2 Mo gen Land zu bes ellen. Zu Un e s ü zung de Nebene we bssiedlung weis man au die K isen es igkei de länd- lichen Lebensweise hin und e inne an Wü embe g und die d eißige Jah e. T o zdem bleib es aglich, ob sich die allgemeine Landwi - scha spoli ik in ih en lang is igen En scheidungen au den an 0- mal e n Fall eine Dep ession eins ellen soll. Eine Dep ession müß e on .ande e S elle de Wi scha aus bekämp we den. Ande e A gu- men e zuguns en de Nebene we bssiedlung e suchen den hohen Mi eleinsa z du ch die "No wendigkei de E hal ung de Boden e - bundenhei des os deu schen Baue n ums" zu ech e igen llO • Manche Wunsch nach eine Nebene we bssiedlung e wächs aus dem Ve such, sich ein billiges Wohnungsbauda lehen zu e scha en. Schließlich geben manche auch zu übe legen, ob dem (Voll) Baue ns and eine wei e e Kü zung de knappen Boden läche, die zu Au s ockung on Kümme be ieben e o de lich is , zugemu e we den kann. Mi de Nebene we bssiedlung wi d o die Kleinsiedlung e wechsel . Klein- siedlung is abe nich s ande es als Wohnungsbau in eine Fo m, die zusä zlich Acke land (Ga enland) on höchs ens 1000 m2 o sieh . 106 S aa szei ung, a. a. 0., om 28. No embe 1954. 107 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es, a. a. 0., N .187. 108 S aa szei ung, a. a. 0., om 28. No embe 1954jSep embe 1953. 109 S aa szei ung, a. a. 0., om 9. Mai 1954. 110 S'iehe S. 94. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 101 Rich ung, Ausmaß und Möglichkei en de heinland-p älzischen Ag a poli ik we den noch deu liche , wenn wi die Zusammenhänge zwischen den Be iebsg ößenklassen, de He ~un . de Hö e und den übe nahme e ah en (einschließlich des Finanzie ungsau wands) in Bund und Land e kennen. E was übe die Häl e de bis zum 31. Dezem- be 1953 e ich e en Hö e im Bund sind Nebene we bss ellen bis 2 Hek a Gesam läche. In Rheinland-P alz s elLen die 193 Be iebe zu diesem Zei punk 13,7 H alle neu e ich e en Hö e. 15,7 H sind klein- bäue liche Be iebe on 2 bis 5 ha (Bund 11,9 H). Wi wiesen oben be ei s au diese besonde s p oblema ische Be iebsg öße hin. Die Häl e de an Flüch linge neu übe gebenen Hö e ha nu ein A eal on übe 2 bis 10 Hek a . In ganz Rheinland-P alz gehö en diese Ka ego ie 115000 Be iebe an, on denen as die Häl e no leidend is11 11 • Eine solche Ge ah zeichne sich ü die den Ve iebenen ange- agenen Hö e in besonde e Weise ab, weil de en Böden nich imme gu und manchmal wüs sind. Das gil ge ade ü die sogenann en "aus- lau enden Hö e", die übe nommen wu den. Nich ganz die Häl e alle heinland-p älzischen Flüch lingss ellen (47,4 H) wa en solche aus- lau ende "Hö e". Wei e e 25,7 H de Be iebe wa en o de übe - nahme "s illgeleg ". In beiden Fällen können ode wollen die Land- abgebe den Boden nich meh (sachge ech ) bea bei en. Bei de Flüch - lingssiedlung im gesam en Bundesgebie gil e s jede ün e Ho (19,4 H) als ausl,au end und nu 7,3 H als s illgeleg . Im Bundes- du chschni wu den die meis en Baue n au S ellen eine d i en Ka ego ie angese z , in de S a is ik un e "sons ige G unds ücke" e ·- zeichne (73,3 H gegenübe 26,9 H in Rheinland-P alz). Diese Au - eilung en sp ich auch dem An eil des Neusiedlungs e ah ens, das 44,6 H alle übe nahmen im Bund, in Rheinland-P aLz nu 10,2 H e aß . Wie die An eile zeigen, bes eh auch ein Zusammenhang zwischen den übe nahmen "auslau ende " Hö e und de ech lichen Besi z- übe agung in Fo m de Pach (56,2 H de Hö e). De Ve päch e möch e zwa den Boden nich meh bea bei en, abe an de e en uell ZiU e zielenden Ren e be eilig bleiben. Mi 33,6 H is de Eigen ums- übe gang du ch käu lichen E we b e was s ä ke e e en als im Bundesgebie mi 24,3 H. Den neues en S and de Siedlungsmaßnahmen in Rheinland-P alz (30. Juni 1955) zeigen die Tabellen 22a und 22h. Die En wicklung in den einzelnen Jah en sei 1950 geh eindeu ig aus de Tabelle 24 he o . Besonde s au ällig is de sp ungha e An- s ieg bei 'de Scha ung on Nebene we bss ellen zwischen 1953 und 111 Auskun des Minis e iums ü Landwi scha , Weinbau und Fo s en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 102 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung 1954. Ein wei e es wich iges Kennzeichen is das S agnie en des Be- si zübe ganges in Fo m de Pach gegenübe dem Kau . Wi e kennen: Es lieg du chaus in de Hand de Siedlungsbehö den, die eine ode ande e A des Besi zübe gangs zu o cie en, e wa die Pach zuguns en daue ha e en Ve iebenenbesi zes zu ückzud ängen. De An eil de Pach gegenübe dem käu lichen E we b, genau wie de An eil de Neusiedlung gegenübe de Ho übe agung, is abe auch bes imm on de Be iebss uk u und dem Boden o a in Rhein- land-P alz. De Ve such, aus eine so s a k da engebundenen Sied- lungspoli ik auszub echen und e wa Neusiedlung um jeden P eis zu eiben, müß e zu kos spieligen Expe imen en üh en. T o z all diesen Besch änkungen ha die sei he ige Flüch lingssied- lungspoli ik in Rheinland-P alz den E olg e ziel , daß 36,4 P ozen alle angese z en Flüch lingsbaue n au Hö en mi eine Be iebsg öße si zen, die nu 7,6 H de heinland-p älzischen Be iebsinhabe ins- gesam ih eigen nennen können. Auße Neusiedlung, Kau und Pach kenn das Leben noch eine E - we bsa , die nu schwie ig s a is isch e aßba is : die Einhei a . Das s a is ische Landesam ha 1953 einmal die weiblichen Be iebsinhabe e ag , die mi Ve iebenen e hei a e sind, ohne selbs e ieben zu sein 112 • 64 Heima e iebene haben sich au diese Weise mi E olg um ih e Eingliede ung bemüh . Das is nu eine Moonen au nahme. Sei einem Jah we den auch on den Landessiedlungsbehö den die Einhei a en es ges ell , mindes ens sowei sie mi de Inansp uch- nahme ö en liche Mi el (Al en eilk edi e, In es i ionsk edi e) ein- he gehen. Zum 30. Juni 1955 wu den 243 Einhei a shö e mi 1900 ha ausgewiesen. Alle Einhei a en, denen ein Eigen umsübe gang o aus- ging ode olg e, können so nich e aß we den. Im Mä z 1952 ha Ludwig Neundä e 400 Be iebe 113 on Flüch lingen un e such (ohne Pach älle). In 157 Fällen wu den sie käu lich e wo ben, 86 du ch Neu- siedlung übe eigne und 157 du ch Einhei a übe agen. In gu e bäue liche T adi ion e wies sich Hei a en so wich ig wie E we ben, wich ige als Siedeln. b) Die Neusiedlung Es gib d ei Möglichkei en, e iebene Baue n an:; usiedeln: du ch die Übe nahme bes ehende Be iebe, du ch die TeHung bes ehende Be iebe ode du ch die Kul i ie ung on Neuland. Nu jede 7. Ein- gliede ungs all gehö zu dem Neusiedlungs e ah en. Im Bund sind 112 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es, a. a. 0., N .187. 113 Neundö e , Ludwig, Enque e übe die soziale und wi scha liche Aus- wi kung des F.lüch lingssiedlungsgese zes, (Soziog aphisches Ins i u de Uni e si ä F ank u ), F ank u jMain, (ohne Da um),(1'953). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 103 es as 45 P ozen . De langjäh ige Ve zich , Kleinsiedlungen 114 wie in Baden-Wü embe g und Hessen zu e ich en und die Besch änkung on Nebene we bssiedlungen hal en den An eil so nied ig, o allem abe wohl de Mangel an geeigne em Siedlungsland. Nu zwei Boden- quellen bie en sich an: ehemaliges Mili ä gelände und Rodungsland (Heckenwald). Um die hohen Kos en zu e messen, die bei de Neusiedlung an allen, we den wi die Au wendungen in einem ypischen Siedlungs e ah en .analysie en. Ein ex emes Beispiel, wie e wa de Ve such, eine Rodungssiedlung zu Obs baumanp lan~ung zu benu zen, wu de nich he ausgesuch . In Rheinland-P alz wi d ge n die Siedlung Ah b ück, die auch die einzige Gemeinde mi as 100p ozen ige Flüch lings- be ölke ung da s ell , e wähn . Do en s anden aus einem Übungs- pla z de Lu wa e insgesam 176 Baue n- und Walda bei e s ellen. F ühe s anden el Dö e am gleichen O e. De g öß e Teil de Ve - iebenen sind E mlände aus Os p eußen. Die Nu zungs lächen be- agen je Be ieb 2 bis zu 18 ha. In de Siedlung gib es heu e neue Schulen, die Ki chen wu den wiede ins andgese z und e neu zu Go eshäuse n geweih . Von de Gesam läche on 10 000 ha ehemaligem Mili ä gelände sind 1800 ha landwi scha liche Nu z läche. Bei de Pionie a bei , die diese neuen Siedle leis en müssen, we den sie o allen Dingen noch du ch die g oßen Flu schäden, die imme wiede du ch den Schwa zwildwechsel en s ehen, belas e . Zugleich mi den E mlände Baue n is auch ein Gablonze Glaswe k eingezogen, das lohnende Nebenbeschä igung bie en will. De Siedlungs e band ha e die Möglichkei , hie , ohne au die landwi scha liche S eulage Rück- sich nehmen zu müssen, g oßzügig den Wiede au bau in die Wege zu leHen. Insgesam wu den dabei 435000,- DM Mi el des sozialen Woh- nungsba ues, 600000,- DM K edi e und Siedlungsda lehen des Landes Rheinland-P alz, 1025000,- DM aus ERP-Mi eln, 1 070 000,- DM 114 Ta sächlich is die Kleinsiedlung o nu eine ande e Fo m des sozialen Wohnungsbaues. Es s eh zu F age, ob es Au g.abe eine landwi scha - lichen Siedlungsbehö de is , mi on dem Pa lamen zu Siedlungszwecken bewillig en Mi eln Wohnungsbau ZU eiben. Da on abgesehen wä e es nu zweckmäßig, in S ad nähe die Kleinsiedlung auch in Rheinland-P alz zu ö de n. In Niede sachsen i die T euhands elle ü Flüch lingssiedlung im Kleinsiedlungs e ah en als Bauun e nehme au . "Sie bau au Kos en des Siedle s mi s a kem Einsa z de Selbs hil e und des Landesbauhand- we ks un e eigne Regie und kann mi diesem Ve ah en eine wesen liche Kos ensenkung e eichen. .... In den meis en Fällen handel es sich um Eigenheime mi Einliege wohnung. Rund 5000 S ellen diese A mi e wa 10000 Wohnungen sind so gescha en wo den, das heiß e wa 40 000 Heima - e iebene haben in diese Fo m eine Heims ä e ge unden. Eine auße - o den liche Leis ung." Ve gleiche: Neundö e , Die soziale und wi scha - liche Auswi kung des Flüch lingssiedlungsgese zes, a. a. 0., Band 1, Sei e 28. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 110 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen s ellung deshalb zu bedaue n, weil es sich um K edi e mi einem ü die in F age kommenden landwi scha lichen Be iebe e äglichen Zinssa z on höchs ens 33 /4 H handel . Da im Ve gabe e ah en eine landwi - Echa liche Be a ung den bedach en Be ieben au meh e e Jah e u Au lage gemach wi d, besi zen die zus ändigen S ellen do , wo solche K edi e gewäh wu den, eine wi ksame Kon olle übe den Einsa z de Be iebsmi el. Auße dem we den du ch die Be euung we olle E kenn nisse zum wei e en Ausbau de Flüch lingssiedlung gewonnen. Da sich die Höhe de bean ag en Be iebsmi elk edi e zwis·chen 150 und 300.- DM p o Hek a beweg , kam (bei einem Du chschni sk edi on ca. 5000.- DM) nu eine bes imm e Ka ego ie on bäue lichen S ellen in den Genuß diese K edi ak ion. Auch in Zukun könn en en sp echend den K edi bedingungen nu e wa 500 Hö e mi eine Be iebs läche übe 10 ha solche K edi e e hal en. Mi dem Be ag kann de no male Saa gu - und Dünge beda gedeck we den. Ge ade do , wo nu ungenügende Ein ich ungsk edi e, bei de Pach ung zum Bei- spiel, gewäh wo den sind, e weisen sich die Be iebsmi elk edi e als we olle übe b ückungshil e. 3. Lage de heima e iebenen Baue n Es is schwie ig, ein U eil übe die landwi scha liche Si ua ion des heima e iebenen Baue n in Rheinland-P alz z u ällen: So iele Baue n und Siedlungsexpe en man be ag , wie seh man auch aus de S uk u bes imm e Schlüsse ziehen kann 123, imme wiede is en - scheidend die jeweils einmalige Kombina ion zwischen Mensch und Wi kungss ä e, neben den besonde en Kondi ionen de Finanzie ung und de Ho übe nahme. In Rheinland-P alz sind un e den FlUch lingshö en u übe 50 P o- zen Pach be iebe. Diese zei beg enz e Eingliede ung, bei de die K edi e länge lau en als de Zwöl jah es-Pach e ag 124 , is nich g undsä zlich abzulehnen. Jedoch muß auch in solchen Fällen de Päch e be a en we den, de in de Be iedigung, endlich wiede "eigenen" Boden bea bei en zu dü en, die Belas ung ga zu leich un e schä z . Baue n, die ohne genaues In en a , manchmal "eise n", den Bes and ielleich noch im ungüns igen Zei punk (ohne E. n e) übe nehmen, haben es schwe , ih en Un e hal zu gewinnen und da übe hinaus ih e Ve p lich ung einmal abzuzahlen. Da die Siedlung in Rheinland-P alz spä e einse z e als in ande en Bundeslände n, wi d man wegen de ilg ungs eien Zei e s in den kOllll1l1enden Jah en 123 Nich zu e gessen sind die we ollen Analysen und Ho monog aphien de Neundö e -Enque e. Dieses Team on Land- und Volkswi en ha ge- ade in Rheinland-P aIz eine ganze Reihe on Neubaue nbe ieben sys e- ma isch un e such . 124 We den ö en liche Mi el e wand , muß die Pach mindes ens au 12 Jah e e einba we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Se1bs ändigen 111 sehen können, wie iel Hö e no leidend we den, das heiß nich in de Lage sind, ih e K edi ezu iickzuzahlen. In manchen Fällen wi d eine gewisse Disp opo ionali ä zwischen Haus (Speiche ) und Ho beobach e . De Ve lus on Wi scha sgü e n du ch mangelha e Lage ung is un e meidlich. Es is zu beg iißen, daß bei de Du chschni sg öße on 8,1 ha (Be iebs läche) die meis en Hö e in Gegenden liegen, in denen eine gewisse Aussich , zusä zliche Ein- kommen im Gewe be zu e zielen, bes eh . Die Las de Heima e - iebenen könn e du ch geeigne e Gewe bepoli ik, die la n g is i g zu eine Indus ialisie ung auch des lachen Landes bei agen müß e, e leich e we den. Niemals soll e de auße o den liche A bei smu de Flüch lings amilie e kann we den, die un e s a ke He anziehung de Kinde und Rücks ellung o des d ingends en Nachholbeda es all ih e K ä e einse z , um ih e neuen S elle ein Auskommen abzu- gewinnen. Man müß e alle Nach eile de heinland-p älzischen Landwi scha , ka ge Böden, ge inge Maschinenbesa z, Bodenze spli e ung, au - zählen, woll e man alle Schwie igkei en schilde n, mi denen de Flüch ling sich auseinande se zen muß. Die zu Pach ode zum Ve - kau kommenden "auslaiU enden" Hö e, die schon jah elang eine sach- kundige Bea bei ung e missen lassen, s ellen eine "nega i e Auslese" da . Wo äl e e Flüch linge in de Ho nung, au eigenem Boden ih en Lebensabend zu beschließen, einen Be ieb in Pach ode Kau übe - nommen haben, sind sie den An o de ungen nich imme gewachsen. T o z diese Bedenken müssen die au den "landwi scha lichen G unds ücksma k " gelangenden Hö e als einziges bes ändiges Boden- ese oi ü die Ve iebenensiedlung be ach e we den. Eine Jah es- übe nahmeqiUo e on e wa 4000 Hek a Be iebs läche müß e e eichba sein. De zei schwank diese Quo e z.wischen 2500 und 3800 Hek a . Ein Vo kau s ech s eh de Landsiedlungsgesellscha im hessischen Lan- des eil bei 1 ha, im bay ischen Landes eil bei 3 ha und im p eußischen Landes eil bei G unds ücken on 5 ha au wä s zu. Die Konsolidie ung de Ag a s uk u e schein in Rheinland-P alz wich ige als eine übe iebene Neusiedlungs-Expansion, man e inne e sich, daß ühe nu 12 000 Hö e om E bho gese z be o en wa en. (Heu e kann jede Be ieb, de eine Acke nah ung e b ing , in die Hö e olle einge agen we den.) Neulandgewinnung is kos spielig. Doch is sie ü den Neubaue n a ak i e , weil hohe Zuschüsse gewäh we den. Als Päch e ode KäiU e ha e au einem de as ie en Ho o genau so hohen Bea bei ungsau wand zu e k a en - bei ge inge en K edi en und Zuschüssen. Diese Un e schiede in de Anse zung und Auss a ung de Baue n müß en e mieden we den. Einen g öße en Un e schied zwischen den Flüch lingsbe ieben und den eingessenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 112 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung Be ieben, wie man ihn im gewe blichen Be eich heu e noch imme es s ellen zu können glaub , gib es nich in de heinland-p älzischen Landwi scha . Wenn man einmal on de spä e en K edi ückzahlung absieh (die e hal enen K edi e übe s eigen meis den Las enausgleichs- en schädigungsansp uch), s ehen sich die Flüch linge e wa gleich schlech und glei,ch gu mi dem einheimischen Landwi , de Hack- üch e und Ge eide au mi le en Böden anbau . Abschließend emp iehl es sich, die heinland-p älzischen Maßnahmen zu Flüch lingsneusiedlung einmal mi de Wi klichkei unse e Tage nüch e n zu kon as ie en: Die mili ä ischen Anlagen in Rheinland-P alz nehmen und 28000 ha in Ansp uch. Das sind 1,4 P ozen de Gesa n läche des Landes. Sei 1949 sind die Anlagen 'Um 11 500 ha e wei e wo den. Es is nich nu Acke land, sonde n auch Waldland und Ödland. Am 22. Feb ua 1953 ha en du ch die Beschlagnahme beinahe ebenso iel Baue n ih e Exi- s enz e lo en (95), wie Flüch linge bis zu jenem Zei punk im Noo- siedlungs e ah en angesiedel wo den wa en 125 • I . G ewe b 1 ich e Wi s c h a 1. S ando bedingungen a) Rheinland-P alz, das Land de ielen Kleinbe iebe, mi eine Dich e de nich landwi scha lichen A bei ss ä en on 51,8 je 1000 Ein- wohne schein güns ige S uk u o ausse zungen zu einem Hinein- wachsen on Flüch lingsbe ieben zu bie en: Wo so iele Be iebe sind, können auch noch ein paa meh exis ie en! Die A bei ss ä endich e (Bund 47,5) komm de hessischen gleich und e eich nich einmal die Baden-Wü embe gs und Baye ns. Ge- koppel mi eine nied igen Beschä ig endich e (265,1/1000 Einwohne ; Bund 299,6/1000 Einwohne ) läß sich da aus abe auch de umgekeh e Schluß ziehen: Wo so iele Be iebe schon sind, die es .au noch nich meh Beschä ig e geb ach haben, we wi d sich da noch niede lassen? Legen wi die A bei ss ä endich e des Bundes mi 47,5/1000 Ein- wohne zug unde, dann e gib sich ein "Zu iel" on 12900 A bei s- s ä en und ein "Zuwenig" on 103000 A bei splä zen (auße halb de Landwi scha ). Solche schema ischen Ve gleiche sind mißlich, wenn auch belieb . Diese Ve gleich, de einen echne ischen Du chschni on G ößen, die un e den e schiedens en Bedingungen en s anden, als No m se z , wi d nich den besonde en Ums änden de Menschens euung und Siedlungsweise on Rheinland-P alz ge ech , einem Land, das eben mi nu 25 Wa en- und KalU häuse n auskomm , da ü ielleich die üb igen 32 375 Einzelhandelsgeschä e b auch . 125 S aa szei ung, a. a. 0., om 22. Feb ua 1953. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 113 Imme hin kann es nich alsch sein, au G und de ande en G ößen- o dnung des Bundesgebie es und de zu e wa enden Angleichung on Rheinland-P alz an die Ve häl nisse des üb igen Bundesgebie es au eine wah scheinliche Rückgangs endenz in de Be iebszahl hinzu- weisen 126 . Die gleiche Tendenz is zwa sei langem auch im Bundes- gebie zu beobach en, da übe hinaus muß das Land abe wohl in de En wicklungsgeschwindigkei ,au holen, da de Sch ump ungsp ozeß in den wenige pe iphe gelegenen Teilen des Bundesgebie es schon ühe' eingese z ha . In Wes deu schland ha sich im Lau e seine Indus ialisie ung de An eil de Selbs ändigen on Jah zehn zu Jah zehn e inge . "Die du ch K iegs olgen e zwungene neue Indus ialisie ung wi d nach allen bishe igen E ah ungen dieselbe Wi kung haben, so daß die Zu- nahme des An eils de Selbs ändigen, die in den e s en Nachk iegs- jah en es ges ell wu de, als o übe gehend zu be ach en is "127. Sei 1882 sank die Selbs ändigen-Quo e on 25,4 P ozen au 15,4 P o- zen im Jah e 1950. Diese Sch ump ungsp ozeß selbs ändige Exis en- zen wi d du ch den Wunsch de Ve iebenen nach de ühe en sozialen S ellung nich au gehal en. De Ve such de Flüch linge, sich eigene Be iebe zu g ünden, üh , wenn e on E olg beglei e is , zu Umschich ungen. Auch im gewe blichen Be eich wi d sich lang is ig eine Wande ung zum besse en Wi eins ellen, nich so unmi elba wie o in de Landwi scha , .sonde n übe den langwie igen und eu en Weg eine iel s ä ke en Kapi alze s ö ung und Kapi alneubildung. b) Als wich igs e Vo eil ü den Un e nehme , de sich in Rhein- land-P alz niede lassen will, wi d das gegenübe dem üb igen Bundes- gebie nied ige e Lohnni eau genann 128• 126 De Rückgang de Handwe ksbe iebe in Rheinland-P alz um 8000 Be- iebe binnen 5 Jah en (sei 1950) schein unse e Ve mu ung zu bes ä igen. Siehe ,gei e 13l. 127 Edding, F ied ich, O ene F agen de V'e iebeneneingliede ung, Kiel, 1953 (Manusk ip ). 128 Lohnsummen e gleich in den on de Flüch lingsindus ie am s ä ks en bese z en B anchen on Rheinland-P alz mi NOl'd hein-Wes alen (lAhn- summene hebung Augus 1'900 1 ): Rheinland-P a:lz No d hiein - Wes iialen Wi! scha: szweig Männe F auen Männe S eine/E den .... 171,4 (154,0) 185,6 (169,0) Tex il .. . . . . . . . . 143,3 95,5 (79,8) 167,8 Bek:leLd ung ...... 147.5 95,8 (80,5) 172,2 Hol:zlSägeind. .... 133,9 (114,3) 143,9 (124,1) Holz e a bei ung 141,1, 154,4 Glas ............ 168,5 : 104.8 175,3 Baugewe be ..... 164,8 (147,4) i 187,3 (167,3) (In Klamme jeweils HH11sa bei e löhne) S a is isches Jah buch, a. a. 0., 1954, S. 466. 8 Wagne , Die Heima e iebenen F auen 123,3 (100,0) 114,3 (103,6) 108.1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 114 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ell'l.1ng Von gewe kscha liche Sei e wu de gegen die leis ungsschwachen Be iebe S ellung genommen, die zu Ausnu zung des Lohnge älles nach Rheinland-P alz kommen, um au diese Weise übe haup am Leben zu bleiben, indem "sie als G enzbe iebe die P eise hoch, die Löhne jedoch nied ig hal en 12U ". Ohne Zwei el äg diese Lohn o eil dazu bei, daß die Neigung, sich in Rheinland-P alz niede zulassen, auch bei lohnin ensi en Zweigbe ieben g oße Fi men (Tex i1b anche) und Lie e an en i men on G oßkau -, Wa en- ode Ve sandhäuse n wächs . De Lohn o eil mag alle dings im Inne en des Landes Rhein- land-P alz on e höh en T anspo kos en wiede au gewogen we den. In den g oßs ad nahen und e keh sgüns igen Bezi ken de P alz und Rheinhessens is das Lohnge älle umgekeh schon nich meh so bedeu end. Die Ve keh s e häl nisse im üb igen Rheinland-P alz 130 hemmen die Un e nehmungslus . Die Elek izi ä s e so gung is aus eichend. Die Wasse e so gung dagegen is au dem lachen Lande ungenügend. Nu 62 P ozen de nahezu 3000 Gemeinden haben keinen Wasse mangel. 26 P ozen de Gemeinden leiden un e un egelmäßige Wasse zu uh . In 12 H de Gemeinden ehl die zen ale Wasse e so gung. Rheinhessen is am bes en, die P alz am schlech es en mi Wasse e so g 131• Do , wo g oße alliie e BaUl iaßnahmen un e nommen we den, muß e de Wasse e b auch soga o :iibe gehend polizeilich eglemen ie we den. Ein wei e e An eiz ü den Flüch lingsun e nehme is das uhige Sozialklima in Rheinland-P alz. Rheinland-P alz is das Land de K edi genossenscha en und Spa - kassen ü Baue n und Handwe ke . Es gib keine Banken zu Finan- zie ung g öße e Objek e, die ih e Zen ale in Rheinland-P alz haben. Filialen be inden sich nu an g öße en Plä zen. Wenige die Ta sache, daß dem Land Kapi alsammels ellen mangeln, als ielmeh die un ei- willige Ve zich leis ung de heima e iebenen Un e nehme au die in de Indus ie inanzie ung e ah enen Hausbanken-K edi ins i u e wi k sich ungüns ig au eine Be iebsansiedlung aus. Die bekann en K edi möglichkei en ü Flüch lingsbe iebe des Bundes und Bundes- ausgleichsam es bes ehen auch in Rheinland-P alz. Abe selbs bei diesen Ve ah en muß en sich die Spa kassen und kleine en Geld- ins i u e e s in ih e neue Funk ion als Hausbank hineinleben. Zusä z- liche K edi e aus Landesmi eln könn e de Un e nehme wegen de 129 Jansen, Ewald, Kleine Be iebe -Kleine A bei seinkommen, Mainz 1954 (Manusk ip ). 130 Ve gleiche auch: Bosch, We ne , Ei el, Huns ück, Obe wes e wald, Gu - ach en des Fo schungsins i u es ü WiI' scha spoli ik an de Mainze Uni- e si ä , Mainz 1955 (Manusk ip ), S. 23 i. 131 Landwi scha sminis e S übinge au dem Gemeinde ag Rheinland- P alz, zi ie nach Allgemeine Zei ung om 7. Juli 19514. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 115 besch änk en Wi scha sk a des Landes nu in sel enen Fällen e wa en. A bei sk ä e inden sich genug. Nich in Ludwigsha en, nich in Mainz und Wo ms. A bei s ese en bie e heu e noch die P alz, mo gen jedoch insbesonde e das bäue liche Mi elgebi gsland de Ei el und des Huns ück 132 • Schließlich ehl in ielen P oduk ionen de be iebsnahe Absa z- ma k . Da on unabhängig is de Expo be ieb. Mi diese Ta sache im Zusammenhang s eh wohl die hohe Expo quo e de heinland- p älzischen Indus ie. Wi assen zusammen: Billige und willige A bei sk ä e und eine s eige ungs ähige Ene gie e so gung sind die Vo eile. T anspo - schwie igkei en, Engpässe in de Wasse e so gung, ungenügende K edi be euung und Absa z e ne können Nach eile ü einen neuen Un e nehme bedeu en. c) Zei punk . Eine besonde e Bedingung ü die Eingliede ung de Flüch lings- un e nehme leg e de Zei punk : ühes ens im Somme 1950 konn en die e s en g öße en Flüch lingsbe iebe e ich e we den. Nach e wa 31 /2 Jah en, An ang 1954, wa de P ozeß im wesen lichen abgeschlossen. Die G ünde zei lag spä e als im üb igen Bundesgebie . Da aus en - sp ang eine Reihe on Vo eilen: E s ens: Die Un e nehmen ha en wenige Zu allss ando e: Nich wo i gendwo ein Geschä smann seine WohnlUng ha e ode eine lee - s ehende Weh mach sba acke and, wie in Hessen, Niede sachsen ode Schleswig-Hols ein, b auch e e seinen Be ieb zu scha en, sonde n e ha e die Chance, sich einen be iebsindi iduellen, güns igen S and- o auszuwählen. Zwei ens: Die K edi ö de ungsmaßnahmen nach dem So o hil e- gese z wa en be ei s angelau en. D i ens: Fehlp oduk ionen und Be iebsums ellung in olge de Aus- weich- und Mangelp oduk ion o de Wäh ungs e o m konn en e - mieden we den. Vie ens: Ein Teil des Wi scha sau schwungs nach de Wäh ungs- e o m wu de mi genommen; insbesonde e abe de Au ieb im Ge- olge de Ko ea-K ise. Doch de e spä e e Zei punk e u sach e auch Nach eile, Nach eile ü den Un e nehme und Nach eile ü die heinland-p älzische Wi scha : 132 Wi wiesen be ei s da au hin, daß do die A bei sk a ese e au ca. 100000 Menschen geschä z wi d, unge echne die Möglichkei de F auen- a bei . Mi dem zunehmenden Run nach A bei sk ä en wi d Rheinland- P alz auch au einheimische Un e nehmen aus dem üb igen Bundesgebie einen imme s ä ke en Sog ausüben. 8· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 116 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung E s ens: De Un e nehme muß e sich so o im We bewe b mi dem Einheimischen, de einen besse en S a ha e, messen. Zwei ens: De Un e nehme ha e nich die Chance, RM-Vo ä e in DM-E löse e wandeln zu können. D i ens: De Un e nehme konn e seinen Be ieb nich wäh end des Nach aged anges au dem he schenden Ve käu e ma k in de e s en Zei nach de Wäh ungs e o m inanzie en. Fü das Land und seine Behö den e gaben sich zwei wich ige Nach- eile: E s ens: Die Tüch igs en und Mu igs en de Flüch lingsun e nehme ha en 1950 längs ih en Pla z in de Bundes epublik wiede ge unden. Die "Rese ea mee de Un e nehme " wa schon ausgelesen. Zwei ens: Die Finanzie ung aus ö en lichen Mi eln lie so g öße es Risiko, da sie sich leide meh an dem Kennzeichen "Flüch ling" als an dem Kennzeichen "Un e nehme " o ien ie e 133 • 2. E sa za bei ss ä en und Ve iebenen-Un e nehmen Ein Be ich übe die Be iebsg ündungs e sume de Ve iebenen und Zugewande en in de gewe blichen Wi scha kann nich mi eine genauen S a is ik alle Wi scha sbe eiche wie bei de Ansiedlung de Flüch lingsbaue n au wa en. In de Ve iebenensiedlung ha de nachhal ige Eing i des S aa es und die g oßllügige Fö de ung des einzelnen Baue n zu eine genauen Abg enzung und nahezu lücken- losen E assung ge üh . Fü das Gewe be in Rheinland-P alz liegen die Ve häl nisse beson- de s ungüns ig, weil die spä e Umsiedlung in und nach dem Zählungs- jah 1950 die damaligen E gebnisse übe hol ha und wi , um den heu igen S and zu e kennen, zum Teil au Ve bandss a is iken, zum Teil au Schä zungen angewiesen sind. Ausgangspunk bilde die A bei ss ä enzählung om 13. Sep em- be 1950 134 • In den damals 155585 A bei ss ä en (ohne ö en liche Ve - wal ung) a bei e en 796730 Beschä ig e. 27,9 H (Bund 31,6 H) de Wohnbe ölke ung in Rheinland-P alz wa en in de nich landwi scha - lichen P oduk ion ä ig 135 • Nun wa en diese Be iebe keines alls alle Al un e nehmen. 30487 A bei ss ä en wu den 1950 als neugeg ünde gezähl . Das beweis eine e s aunlich hohe k iegs olgenbeding e Fluk- 133 Siehe ,auch S. 143'. 134 Die olgenden Angaben, sowei nich ande s e me k , sind en - nommen: S a is ik on Rheinland-P alz, Band 20, Teil I und II, Die nich - landwi scha liche A bei ss ä enzählung in Rheinland-P alz, a. a. O. 135 Hie sei an die G undp opo ionen de gewe blichen Wi scha e - inne , gemessen an de Beschä ig en-Zahl: 34,0 H Indus ie und nich - handwe kliches Kleingewe be, 26,5 H Handel und Ve keh , 23,0 H Hand- we k, 1'6,3 H Diens lei ungen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 117 ua io.n. Bezieh man diese 30487 A bei ss ä en au die in Be ach ko.mmenden Be iebe (149420), wo.bei man die 155585 P oduk ions- s ä en um die Einhei en de ö en lichen Ve wal ung und de ö en - lichen Un e nehmen, de poli ischen und wi scha lichen O gani- sa io.nen und so. wei e e minde n muß, um eine ech e Bezugszahl zu haben, so. wa as jede ün e A bei ss ä e nach dem 1. 1. 1945 gescha en wo den. Diese Zahl gib nu die am S ich ag bes ehenden neugeg ünde en Be iebe an. Die neugeg ünde en Be iebe, die mi le weile ausgeschieden sind, wu den nich egis ie . In den ein- zelnen Wi scha sab eilungen schwank de An eil o.n 15,7 P o.zen (Diens leis ungen) bis as ein Vie el im Baugewe be. Die meis en Neug iindungen ielen in die Ab eilung Handel, Geld- und Ve - siche ungswesen. In de G uppe Einzelhandel wa jedes sechs e Ge- schä eine Neug iindung. Wich ig sind dabei die neugeg ünde en Be iebe, die zum E sa z on im K iege e lo. enen P oduk io.nss ä en e ich e wo den sind: E - sa za bei ss ä en. Da un e be inden sich Be iebe, die im ühe en Bundesgebie , in Be lin, de sowje ischen Besa zungszo.ne o.de in den Ve eibungsgebie en aus ielen. Nu ein Teil on ihnen sind Flüch - lingsun e nehmen in unse em Sinne 136• Umgekeh we den wi sehen, daß die Zahl de Flüch lingsun e - nehmen g öße wa als die Zahl on Flüch lingse sa za bei ss ä en: Diese Ta sache is in de ö en lichen Diskussion zu wenig bekann . Nich alle Ve iebenen-Un e nehme on heu e wa en auch ges e n schon Un e nehme . Vielmeh is aus manchem kau männischen Ange- s ell en nach de Fluch ein Fab ikan gewo den, wäh end manche ühe e Un e nehme heu e als Sozial en ne leb ode als Anges ell e un e gekommen is . Die Umschich ung, die bei dem Zusammenb uch und dem Au bau eine Wi scha , eines S aa es die Menschen e aß und die Heima e iebenen beso.nde s schwe i , wi k nich nu in eine Rich ung. Die Flüch lingseingliede ung kenn nich nu Deg adie e, sonde n auch A i ie e. Rund 10 P ozen alle Neug ündungen in Rhein1and-P alz o.de 1,9 P ozen alle Be iebe wa en 1950 E sa za bei ss ä en. Eigen üme , die ühe im Bundesgebie einen Be ieb ha en, schu en 1693 Un e - nehmen (56 P ozen ). Flüch linge e ich e en 1329. Sie e eil en sich au olgende Wi scha sab eilungen: 136 Die Al'bei ss ä enzählung e aß e alsFLüch lingsun e ehmennu solche, de en Inha<be Ve iebene wa en {das hei!ß 'm de aIll7.ÖSischen Zone den Ve iebenenausweis A ha en). Be ücksich ig wu den nu Pe sonen i men und Pe soneIligesellscha en. Mindes ens die Häl e de Gesellscha e muß- en Ve iebene sein. Im Indus iebe ich dagegen we den auch die Kapi al- gesellscha en de Ve iebenen e aß . Dann müssen mindes ens 50 H de Kapi alan eile in den Händen de Ve iebenen sein. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 118 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung Wi schJa Jsab eilungen N ich laindwi scha liche Gä - ne ei, Tie 7JUch und Binnen- ische ei .................... . Be gbau, Gewinnung und Ve - a bei ung on S einen u. E den Eisen- und Me a]JwE zeugung unJCl - e a bei ung .......... . üb iges e a bei endes Gewe :be ................... . Bau-, Aus'bau- und Bauhil s- gewe be .................... . Handel, GeLd-und Ve siche- U]~esen ................. . P i .a' e Diens leis ungen .... . Ve keh swi. sclla .......... . Diens leis ungen im ö en lichen In e esse ....... . Rheinland-P alz insgesam .,. I Ve iebene 7 10 78 276 74 206 62 24 157 894 Saa lände I Zugewande e 3 5 19 24 66 10 26 22 104 7 28 4 4 13 99 86 349 a) Die Saa lände wu den eigens au ge üh . Sei 1954 we den sie zu den Zugewande en ge echne . Vo dem zähl e man sie zu den Ve iebenen (so auch in de S a is ik des Bundes e iebenen-Minis e iums). Zum Zei punk de Al'bei ss ä enzählung 1950 wa man sich übe ih en "Flüch lingscha ak- e " noch nich einig und zähl e sie bald zu den Ve iebenen, bald zu den Einheimischen. Von den insgesam 3022 E sa za bei ss ä en s ammen die Eigne on 29,6 P ozen de Be iebe aus den Ve eibungsgebie en, 17 P ozen aus den deu schen Os gebie en jensei s Ode .und Neiße, 12,6 P ozen aus dem Ausland, zusä zlich 11,4 P ozen aus de sowje ischen Be- sa zungszone und G oß-Be lin und 2,8 P ozen aus dem Saa gebie . Die übe sich zeig , daß die Be eiligung am e a bei enden Gewe be besonde s g oß is , im Handel, Geld- und Ve siche ungswesen und in den Diens leis ungen im ö en lichen In e esse. Die Be iehe de Lede - e zeugung und - e a bei ung ( e a bei endes Gewe be) haben als Eigne 70 Heima e iebene und 3 Sowje zonen lüch linge. Da on gehö en allein 62 zum Handwe k. Genau so wie die Schus e sind auch die Schneide e e en. 119 hel en mi , die Zahlen des Bekleidungs- gewe bes anschwellen zu lassen, dem sich 118 Heima e iebene und 26 Sowje zonenzuwande e widmen. Ein ähnliches Ve häl nis des Handwe ke s andes zu den kleinindus iellen Be ieben e gib sich auch in de Holz e a bei ung. Un e den Diens leis ungen im ö en - lichen In e esse e kennen wi einen seh hohen eibe u lichen An eil. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 119 Mi de Ausnahme eines einzigen Sowje zonenzuwande e s bes eh die G uppe Gesundhei swesen nu aus Ä z en und Ve e inä en (1935 Hei- ma e iebene und 74 Sowje zonen lüch linge). Auch un e de s a ken Be eilig ung on Flüch lingsun e nehmen am Hoch-, Tie - und In- genieu bau e be gen sich iele eischa ende A chi ek en und In- genieu e. In de Ab eilung Handel, Geld- und Ve siche ungswesen mi ins- gesam 310 A bei ss ä en geben die 165 Einzelhändle , die 71 Binnen- g oßhändle und Ve lege und die 72 Handels e e e den Ausschlag. Bei den 3022 E sa za bei ss ä en in Rheinland-P alz machen die 1329 Flüch lingsbe iebe 137 einen An eil on 44 P ozen aus. 73 P ozen wa en es zum gleichen Zei punk im Bundesgebie 1 38 • Um wie i e I lag nun die Zahl de Ve iebenen-Un e nehmen übe de Zahl de Ve iebenen-E sa za bei ss ä en? Im Bundesgebie gab es 128606 Ve iebenen-Un e nehmungen und 67469 E sa za bei ss ä en Ve iebene , das heiß beinahe doppel so iel 139 Ve iebenen-Un e nehmungen wie E sa za bei ss ä en. In Rheinland-P alz be ug de An eil de E sa za bei ss ä en an den Ve iebenen-Un e nehmen insgesam 60 P ozen . Man könn e einwenden, die Zahlen seien nich e gleichba , weil ü die E sa za bei ss ä enzählung ande e De ini ionen gel en als ü die s a is ische E hebung de Un e nehmungen, die ja meh e e äum- lich e schiedene A bei ss ä en um assen kann. Nun decken sich bei nahezu allen Ve iebenen-Be ieben P oduk ionss ä e und ech liche Einhei , Be ieb und Un e nehmen. Auße dem wü de sich dann die Zahl de A bei ss ä en gegenübe de on uns angegebenen Zahl allen alls e mi n de n: De Un e schied zwischen de Anzahl de Ve iebenen-Un e nehmungen und de Zahl de Ve iebenen-E sa z- a bei ss ä en wü de noch g öße . Alle dings sind nu Pe sonen-Fi men und Pe sonen-Gesellscha en de Ve iebenen e aß wo den. Die Kapi algesellscha en ehlen. Unse es Wissens gab es abe damals kein einziges e iebenes g öße es Kapi alun e nehmen in Rheinland-P alz. Au allend is auch nich so seh die Ta sache als das Aus maß, in dem Heima e iebene, die ühe keinen Be ieb ih eigen nann en, in de Bundes epublik einen Be ieb au bauen konn en. Da on bleib 137 Nu Ve iebenenbe iebe; ü die Zugewande en wu de die Un e - nehmenszahl 1950 nich e mi el . 138 85 127 on insgesam 116438. 76469 s amm en aus den Ve eibungs- gebie en (einschließlich Saa ) , 17658 aus Be lin und de sowje is.chen Be- sa zungszone. s a is i:sches Tasch·enbuch übe die Heima e iebenen, a. a. 0., S. 68. 139 52 H de Ve iebenen-Un e nehmungen sind E sa za bei ss ä en. Bei de Angabe de Zahl de E sa za bei ss ä en wu den Saa lände be iebe un e die Ve iebenenbe iebe ge echne . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 126 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S eUung o dnung nach Beschä ig en- und Umsa zzahl. Gemessen an de Be- schä ig enzahl s eh an e s e S elle bei den Ve iebenen .die Tex il- indus ie, bei den Zugewande en die Glasindus ie. Dann olgen bei den Ve iebenen die Bekleidungs- und Feinke amische Indus ie, bei den Zugewande en Tex il- und Chemische Indus ie. Ve gleich man die S uk u und Rango dnung de Zweige de Ve - iebenen- Wi scha und de Zugewande en-Indus ie mi de S uk- u de heinland-p älzischen Wi scha insgesam (Tabelle 26), so scheinen sich die Ve iebenen-Un e nehmen en wede s ä ke als die zugewande en an die heinland-p älzischen Möglichkei en angepaß zu haben, ode die Wi scha ss uk u de Ve eibungsgebie e mi ih e kleinindus iellen Kons umgü ,e p oduk ion (Tex il, Bekleidung, Glas, S eine und E den) wa de S uk u on Rheinland-P alz e - wand . Diese le z e Schluß lieg nähe . Imme hin läß sich ü einen Anpassungsp ozeß an üh en, daß die Ve iebenen wenige , die Zu- wande e meh Kapi alien mi b ingen konn en. Das Ve p lanzen on Wi sch,a sun e nehmen bes imm e B an~en häng s a k on de Ve lage ungsmöglichkei des P oduk ions ak o s Kapi al ab und is wei wenige an den S ando wechsel des Fak o s A bei gebunden. Welche Bedeu ung ha die Indus ie de Ve iebenen und Zuge- wande en ü den Wi scha sau bau in Rheinland-P alz? Zwa gib es keinen Wi scha szweig, den die Flüch linge neu nach Rheinland-P alz geb ach haben. Seh wohl gib es abe Wi scha s- zweige, in denen die Neubü ge einen ma k bes immenden Bei ag leis en und die P od uk ionskapazi ä des Landes en scheidend e - g öße en. An e s e S elle is hie die Glasindus ie zu nennen. Die Einwan- de e haben zusammen meh als die Häl e de Be iebe, meh als die Häl e de Beschä ig en und beinahe die Häl e des Umsa zes in diesem Wi scha szweig. Das muß sich auch au die gesam e Glase zeugung in Rheinland-P alz auswi ken. Ta sächlich nahm die E zeugung inne halb on 4 Jah en um 75 H ZU144. Au den g oßen Bei ag de " e lage en" Glaswe ke Scho & Ge- nossen, Jena/Mainz, und ih e 2000-Mann-Belegscha 145 zu diese En - wicklung wu de be ei s au me ksam gemach, . In ähnliche Weise be- ein luß in de Tex ilindus ie ein einzelnes Un e nehmen, die Deu sche Bobine -Indus ie GmbH., T ie , mi 700 Beschä ig en das g öß e We k seine A in de Bundes epublik, den An eil de Neubü ge - Indus ie, de 36 H alle b anchenzugehö igen Be iebe, 20 H de Beschä ig en und 16 H de ' Umsä ze ausmach . Sowohl in de Glas- indus ie als auch in de Tex ilindus ie gehen die Umsä ze de neu- 144 S aa szei ung, a. a. 0., om 23. Ok obe 1955. 145 1955. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 127 An eile de hinzugekommenen Indus ien an de Gesam indus ie Ve ieben.e Zugewande e Be iebe I Beschä - I Umsa z Be iebe I Beschä - I Umsa z ig e I I ig e in H GlasillJdus ie 31,3 8,0 6,6 25,0 45,3 41,7 Kuns s o - indus ie ..... 11,9 28,9 31,9 9,5 12,4 8,4 Tex ilmdUIS ie 14,6 6,0 4,1 21,8 14,0 11,9 Spielwa en- indus ie ..... -- - 17,6 41,9 27,7 hinzugekommenen Un e nehmen in die Millionen. Wie wi abe sahen, gehö en sie auch zu den bedeu ends en B anchen inne haLb de "Ve - iebenen-" und "Zugewande en-"Wi scha . Dies is nich de Fall in de Spielwa enindus ie. Die S eige ung de P oduk ion und de hohe Beschä ig en- und Umsa zan eil (41,9 und 27,7 H) in diese Bl1anche is au nu d ei "zugewande e" on siebzehn heinIand-p äl- zischen Be ieben 2JU ückzu üh en. Will man den wi scha lichen Bei ag de Neubü ge zum indu- s iellen UlIIlSa z noch ,einmal an absolu en Zahlen zeigen, dann sind es die olgenden sieben B anchen, in denen die eingewande en Un e - nehmen zusammen jeweils übe 1 Million DM e lösen 148 : Tex ilindus ie ... Glasindus ie . . . . Chemische Indus ie Kuns s o indus ie _ 3,7Mill. DM 2,4 2,3 2,1 Indus ie de S eine und E den Bekleidungsindus ie Säge ei- und Holz- beal1bei ung . . . . . 1,7 Mill. DM 1,5 1,2 " Die E löszahlen de ande en Wi scha szweige blieben un e de Million. Die Neubü ge se z en in allen B anchen 20 Millionen DM um gegenübe dem heinland-p älzischen Gesam e lös on 621 Mil- lionen DM. Das sind 3,2 P oz,en . De en sp echende An eil im Bund be ug 5,2 P ozen . Gemessen am Umsa z de gesam en Indus ie im Bund e eich e die Indus ie des Landes Rheinland-P alz 4,7 P ozen . Die heinland- p älzische Neubü ge -Indus ie wa am Bundese lös ih e G uppe mi 2,9 P ozen be eilig . Dabei is beach lich, daß die Neubü ge - Indus ie in de Bundes epublik ein höhe es Umsa z olumen ha e als die gesam e Indus ie on Rheinland-P alz: 681 Millionen DM: 621 Millionen DM. De Umsa z de Neubü ge -Indus ie in Rheinland- 146 Im olgenden imme Umsa zzahlen des Mona Sep embe 1954. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 128 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ell'UIlg P alz lag e was un e dem indus iellen Umsa z eine S ad wie Mainz, WOl"ms ode Pi masens. Solche globalen Ve gleiche, die man noch du ch Ve gleiche mi dem E. lös g oße bekann e Un e nehmen e wei e n könn e (so en sp ich de E lös de neuhinzugekommenen heinland-p älzischen Indus ie e wa einem Vie el des Umsa zes eine g oßen Au omobil ab ik wie de Adam Opel A.G., Rüsselsheim), äuschen eine Genauigkei de Maßs äbe o , die in Wi klichkei ga nich o handen is . Solche Ve gleiche we den auch de Leis ung de Un e nehme und de 14000 Al'bei nehme beim Au bau de Be iebe un e e schwe en Ums änden nich ge ech . Sei 1952 147 haben sich die Indus iebe iebe de Zugewande en und Ve iebenen gu en wickel : Von 1952 bis 1953 (To ale hebung) kle e en die Umsä ze de Zugewande enbe iebe um 57,5 H, de Ve iebenenbe iebe um 21,5 H, de Gesam indus ie um e was übe 10 H. Von 1953 bis 1954 (To ale hebung) kle e en die Umsä ze de Zugewande enbe iebe um wei e e 25,7 H, de Ve iebenenbe iebe um 112,9 H, de Gesam indus ie um 13,5 H. Die Zuwachs a en zeigen o allem das beschleunig e Au holen de Ve iebenen-Indus ie: on 1952 au 1953 be ug die Zuwachs a e de Ve iebenenbe iebe 3,6 H, 1953 au 1954 18,2 H. Fü die Zuge- wande en-Indus ie e gaben sich Ra en on 23,1 H (1952-1953) und 27,3 H (1953-1954). Im gleichen Zei aum ging die Indus ie ins- gesam ge ing ügig zu ück. Von 164 (1952) wuchs die Zahl de Ve iebenenbe iebe au 170 (1953) und 201 (1954); die Zahl deT Zugewande enbe iebe on 116 übe 143 au 182. Die Zuwachs a en de Umsa z- und Be iebszahlen spiegeln abe nich nu diese Expansion, sonde n auch die inne e Konsolidie ung de Neubü ge -Indus ie gegenübe de einheimischen Indus ie. Wa die p ozen uale Auswei1lung 48 in de Ve iebenen-Indus ie 1952 bis 1953 noch ge inge als de Be iebszuwachs, so be ug de Beschä - ig enzuwa'chs on 1953 au 1954 allein 54 H. und lag dami wei übe dem Be iebszuwachs. Die Zugewande enbe iebe dagegen, die 1952 au 1953 ih e Kapazi ä (Beschä ig enzahl) um 50,2 H s eige n konn en, muß en im da au olgenden Jah ih e Beschleunigung d os- seln: die Zuwachs a e be ug nu 18,2 P ozen . Im Hin e g und des Expansionsp ozesses de Neubü ge -Indus ie sehen wi auch die Umschich ung. Wäh end die Zahl de Indus ie- be iebe insgesam zue s abnahm, dann s agnie e, e höh en die Ve - 147 Mi eilungen des S a is ischen Landesam es, a. a. 0., N . 106, 1953. 148 Beschä ig enzuwachs. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 129 i ebenen und ZJUgewande en die Zahl ih e Be iebe. Einheimische We ks ä en schließen die P o en, wäh end Flüch linge sie ö nen. T o z de sp ungha en Au wä sen wicklung on manchmal schmale S a basis konn e die "Flüch lingsindus ie" ih en An eil am Gesam umsa z de Indus ie abe nu unwesen lich e wei e n. Zuwachs a en sind inhal s olle Anzeige zu E kenn nis de En wicklungs endenzen. Sie genügen nich , um die Lage de einzelnen Ve iebenen- und Zugewande en-Be iebe genaue zu umsch eiben. Es sei noch einmal gewa n : Die Ve iebenen-Indus ie und die Zugewande en-Indus ie, ga nich zu eden on de "Flüch lings- indus ie" gib es nich . Man kann on diesen "s a is ischen Exis en- zen" noch iel wenige au die L,age des ein z ein e n Be iebes schließen als dies bei de einheimischen Indus ie e laub sein mag: sind schon in de emheimischen Indus ie die Kos en selbs de gleichen B anche und des gleichen P oduk s on Be ieb zu Be ieb auße o den lich e schieden, so is auch jede "Flüch lingsbe ieb" ein be iebswi scha liche Sonde all - nich im Sinne eine Absonde- ung on den einheimischen Be ieben. G oße Un e schiede exis ie en on Ve iebenen- zu Ve iebenenbe ieb, on Zugewande en- zu Zugewande enbe ieb. Wollen wi abe o zdem au G uppen e gleiche nich e zich en, so bleib noch olgendes zu beach en: Wäh end ein Global e gleich zwischen den Beschä ig enzahlen je Be ieb und Ums:a zzahlen je Beschä ig en on e iebene , zugewande e und Gesam indus ie wegen de un e schiedlichen S lllk u de d ei G uppen-Indus ien nich iel aussag , is es schon sinn oll, solche "P oduk i i ä s"- und "E izienz"-Ve gleiche ü eine B a n ehe anzus ellen. Is doch de Inpu o gelage e P oduk ionss u en mengenmäßig und p eislich genau so wie die Fak o enkombina ion in einem bes imm en Rahmen du ch die wi scha liche Gesam si ua ion de B anche und die Tech- nologie ih e E zeugung gegeben. De Umsa z je Beschä ig en kann in diesem Falle des B anchen e gleiches a sächlich e was übe die "E izienz" und die "P oduk i i ä " in den Be ieben sagen. In de Tex ilindus ie be ug de Umsa z (To ale hebung 1954) je Beschä ig e de Ve iebenenbe iebe zum Beispiel 1176.- DM gegen- übe 1437.- DM bei den Zugewande en und 1703.- DM bei de Tex ilindus ie insgesam . Die U sache: Ungenügende P oduk ions- kapazi ä , Zwangs e zich au den Vo eil de Kos endeg ession in den Kleinbe ieben de Ve iebenen. In de Glasindus ie sind die Un e schiede wenige be äch lich: Hie s eh o ensich lich ein hohe An eil an ixen Kapi alkos en eine P oduk ionsau nahme on Kleinbe ieben en gegen: De Mona sum- sa z je Beschä ig e in den Ve iebenenbe ieben be ug 862.- DM, 9 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 130 Eingliede ung de Flüch linge nach de soZialen S ell ung in Zugewande enbe ieben 1050.- DM und bei de Glasindus ie ins- gesam 1138.- DM. Bei de einheimischen Glasindus ie muß de Um- sa z noch höhe gelegen haben. Diese Ve gleich ließe sich noch aus- dehnen. E is jeden alls genügend zu e lässig, dami eines e kann we den kann: Die "zugewande e", " e lage e" Indus ie ha in ih e Leis ungs ähigkei die einheimische Indus ie bald e eich . Die Ve - iebenen-Indus ie ha im allgemeinen eine ungüns ige e Posi ion gegenübe den Zugewande en. Alle dings gib es auch B anchen - so die Kuns s o indus ie -, wo die Ve iebenenbe iebsgl'l lppe nich nu güns ige als die Zugewande en, sonde n auch noch besse als die Einheimischen abschneide . 4. Flüch lingsbe iebe im Bauhaup gewe be Ende Juli 1954 gab es in Rheinland-P alz 4496 Be iebe mi 81105 Beschä ig en diese Wi scha sg uppe. Da on gehö en 80 Be iebe Ve iebenen und 20 den Zugewande en mi 1717 und 335 Beschä - ig en l49 • De Rückgang des Bauhaup gewe bes in Rheinland-P alz is nieh e wunde lich. Schon an ande e S elle wiesen wi au diese zwangs- läu ige Folge eine Sch ump ung de Besa zungsau äge hin l50 • Gegen- ii:be 1953 nahmen die Be iebszahl um 6,5 H und die Beschä ig en- zahl um 2,1 H ab. Die zugewande en Baube iebe li en eben alls un e dem Au ags ückgang: Die Be iebszahl iel on 27 au 20, die Beschä ig enzahl e minde e sich on 736 au 335 Pe sonen. Die U s.ache is o allem im Aus all on zwei G oßbe ieben, wo on de eine übe 100, de ande e übe 200 Beschä ig e ha e, ZIU sehen. Die Spekula ion au Besa zungsau äge ha e ge ade die Zugewande en e lei e , ih e Kapazi ä en auszudehnen, was de sp ungha e Ans ieg ih e Be iebszahlen zwischen 1951 und 1953 bewies. Die Ve iebenen dagegen konn en Be iebs- und Beschä ig enzahl um 33,3 und 46,1 H e höhen. De Rückschlag in de Baukonjunk u a sie wohl deshalb nich (s a k), weil sie on o nhe ein ih e Be iebsbasis meh au die zi ile Au agslage ih e S ando e abges ell ha en. Seh au schluß- eich schein uns, daß sowohl bei den Ve iebenen als auch bei den Zugewande en (und üb igens auch bei den Einheimischen) allzu schnell hochgezüch e e Bauindus iebe iebe als e s e ielen. Die S e blichkei de Ein- und Zweimann-Be iebe nimm nich wunde . Die mi le en Handwe ksbe iebe hiel en sich am bes en. 1954 gab es un e 80 Ve - iebenenun e nehmen 65 Bauhandwe ke , un e 20 Zugewande en wa en es 18. 149 Mi eilungen des s a is ischen Landesam es, a. a. 0., N .281, 1955. 150 Ve gleiche Sei e 88. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Se bs ändigen 131 5. Die Ve eilung de Flüch lingsbe iebe im Raum Übe aschend an den S ando en de Ve iebenen- und Zugewan- de en-Indus ie is die ela i gleichmäßige Ve eilung übe die K eise on Rheinland-P alz (Tabelle 27). Die wi scha ss ä ke en und e - keh se schlossenen K eise we den keineswegs in eine besonde en Weise be o zug . Bi ken eld und Mayen mi ih e he o s echenden Zahl an "Flüch lingsbe ieben" sind schließlich nu in Bezug au die umliegenden Rücks andsgebie e O e g öße e Wi scha sin ensi ä . Ausgesp ochen wi scha sschwache Gebie e we den zwa gemieden (de Bezi k T iel' ganz, bis au die S ad T ie ). Es gab abe auch keinen Run au die Ballungsgebie e. Gemessen an den Beschä ig en- z·ahlen haben lediglich die P älze Lands äd e einen Sog ausgeüb . E s aunlich is die ge inge Anziehungsk a Rheinhessens; wah schein- lich is da ü auße den höhe en Löhnen dieses Landes eiles auch de enge A bei sma k e an wo lich, de du ch die Be iebe des Rhein- Main-Gebie es s a k in Ansp uch genommen wi d. Unse e These abe , in de P alz einen "Pla z ü neue Indus ien" zu sehen, wu de be- s ä ig . Bei den Zugewande en is die hohe Beschä ig enzahl in Rheinhessen au den Mainze Be ieb Scho : & Genossen zu ückzu- üh en. Genau so äll in de S ad und im gesam en Regie ungsbezi k T iel' die zugewande e Deu sche Bobine -GmbH ins Gewich . Vom S andpunk eine En wicklung de Rücks andsgebie e in Rheinland- P alz e dien de g oße An eil des Regie ungsbezi kes Mon abau an de Be iebszahl besonde e Au me ksamkei , hie sind es wenige Mi elbe iebe, die zu wi scha lichen We schöp ung dieses Landes- eiles einen we ollen Bei ag leis en. 6. De "Flüch lingshandwe ke " Be o sich de Ve iebene ode Sowje zonen-Zugewande e mi allen ande en Schwie igkei en de Exis enzg ündung im Handwe k be assen kann, muß e die Au gabe lösen: "Wie komme ich in die Handwe ks olle? " Denn selbs ändige Handwe ke kann nu sein, we in die Hand- we ks olle einge agen is , die bei de Handwe kskamme ge üh wi d. Insowei ände e die Bundeshandwe kso dnung om 17. Sep- embe 1953151 das Ve ah en in Rheinland-P alz nich , da in de anzösischen Zone nach 1945 die Vo k iegs egelung (G oße Be ähi- gungsnachweis) beibehal en wo den wa , im Gegensa z zum Fo all alle diese Besch änkungen in de ame ikanischen Zone 152• Nach den 151 BGBL I, Sei e 1411. 152 Die Handwe kso dnung om 2. 9. 1949, GuVoBl. on Rheinland-P alz I, 3. Jah gang, NI'. 51, Sei e 379, ha e im wesen lichen die Bes immungen de ,,3. Ve o dnung übe den o läu igen Au bau des deu schen Handwe ks" om 18. Janua 1935 übe nommen. 9· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 132 E.ingliede ung de Flüch linge nach'de sozialen S ellung gese zlichen Bes immungen wi d in die Handwe ks olle nu einge- agen, we die Meis e p ü ung abgeleg ha . In Ausnahme ällen is auch ein ande e N ach w eis de handwe klichen Kenn nisse und no wendigen manuellen Fe igkei ges a e . De Gese zgebe häl den Flüch ling ü einen solchen Ausnahme all. Nunmeh , nach de Bundes- handwe kso dnung bes eh soga ein Rech sansp uch au eine Aus- nahmebewilligung, wenn die no wendigen Eigenscha en nachgewiesen sind. Auße dem is nich meh die Selbs e wal ungso ganisa ion de Handwe ke , die Handwe kskamme , ü die Genehmigung zus ändig, sonde n die jeweilige Bezi ks egie ung. Auße dem g ei de § 71 des Bundes e iebenengese zes ein, de die Ein agung in die Handwe ks- olle unabhängig da on schon dann o sieh , wenn "Ve iebene und Sowje zonen üch linge glaubha machen, daß sie o de Ve eibung ein Handwe k als s ehendes Gewe be selbs ändig be ieben haben ode die Be ugnis zu Anlei ung on Leh lingen besessen haben". In Zukun da auch den Ausnahmemeis e n nich meh au e leg we den, nach äglich noch eine Meis e p ü ung abzulegen. Wi disku ie en hie nich g undsä zliche F agen de Handwe kspoli ik. Angesich s de spä en Umsiedlung in Rheinland-P alz und des nied ige en Flüch lings- an eils an de Be ölke ung is es auch unmöglich, einen Ve gleich mi den Lände n de ame ikanischen Besa zungszone übe die Auswi kun- gen de Gewe be eihei au die Flüch lingseingliede ung zu wagen. De Wunsch de Flüch lingshandwe ke , wiede selbs ändig zu we den, wi d sich e mu lich nich on Fo mali ä en de Handwe kso dnung haben absch ecken lassen. Die Kamme bü ok a ie wi d zumal wegen de SchI'lU ip ung des Handwe ks neuen Bewe be n keine ,unnö igen Schwie igkei en be ei e haben - ausgenommen die Fälle, in denen die damaligen gese zlichen Bes immungen keine Ausnahmebewilligungen o sahen. Au 172 Handwe ksbe iebe ka n 1949 ein Flüch lingsbe ieb. Ein Flüch lingsbeschä ig e and sich be ei s un e ach zig A bei nehme n im Handwe k 153• 59899 einheimische Be iebe konku ie en mi 345 Flüch lings- be ieben (290 Ve iebenen- und 55 Zugewande en-Be iebe), die du ch ih e 1175 Beschä ig en einen Jah esumsa z on 4,9 Mill. DM, 0,5 P ozen des Gesam e löses im Handwe k e eich en 154• E wa zum gleichen Zei punk wiesen die S a is iken de Handwe ks- kamme n 65 023 Handwe ksbe iebe und nu 268 Flüch lingsbe iebe 153 S a is ik on Rheinland-P alz, Band 7, a. a. O. 154 Umsa z je·Flüch lingsbeschä ig e (Beschä ig e im Flüch lingsbe ieb) be ug 1700 DM wenige als im Landesdu chschni (5800 DM Umsa z/Be- schä ig e / Jah ). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 133 nach l55 • Das en sp ach einem An eil on 0,4 H, wäh end die Hand- we kszählung 0,6 P ozen als Flüch lingsbe iebsquo e e geben ha e. Un e ande en G ünden is die Zahl, die de Handwe ks e band nenn , wohl deshalb höhe , weil 4743 uhende Be iebe mi gezähl wo den sind. Weshalb die Zahl de Flüch lingsbe iebe um 77 Be iebe nied ige is , wi d nich e sich lich. Ge ade in Rheinland-P alz, wo du eh die Beibehal ung de Vo k iegshandwe kspoli ik die Handwe ke in de Handwe ks olle nahezu lückenlos e aß sind, muß de Ve - bandss a is ik besonde e Zu e lässigkei zugebillig we den. Vielleich is die ge inge e Zahl dadu ch zu e klä en, daß ein Teil de Hand- we ke keinen We au die Dokumen ie ung de Flüch lingseigenscha leg e -, ode die Kamme noch keinen We au die Mi gliedscha des Flüch lingshandwe ke s. Die A bei ss ä enzählung 1950 s ell e 58521 Be iebe es , die ih en "Schwe punk " im Handwe k (6,9 P o- zen des Bundes) ha en mi 193024 Beschä ig en (37,6 H alle A - bei ss ä en in Rheinland-P alz). Be u en wi uns ü die olgende Zei au die Angaben des Zen al- e bandes des Deu schen Handwe ks, so übe sehen wi olgende En - wicklung: Rheinland -P alz Bund ---- I I Be iebe Fl'·Be . in H Be iebe I Fl'·Be . in H insgesam insgesam 1950 ........... " 65023 264 0,4 929224 51354 5,5 1951. ............ 64668 448 0,7 921380 54487 5,9 1952 ............. 63043 875 1,4 900014 58714 6,5 1953 ............. 60952 989 1,6 874912 59233 6,8 1954 ............. 59834 1076 1,8 877692 60460 6,9 1955 ............. 58459 1052 1,8 866118 62638 7,2 a) Jeweils am 1. Janua . Am 30. Sep embe 1954 wa en 57800 Handwe ksbe iebe in Rhein- land-P alz egis ie , da un e 1052 Flüch lingsbe iebe (1,8 H). Die Tendenz is deu lich: Wäh end die Handwe ksbe iebe insgesam wenige we den, we den die Flüch lingsbe iebe meh . Sei 1954 s agnie abe auch die Zahl de Flüch lingsbe iebe in Rheinland-P alz. Eine neue Handwe kszählung wi d wah scheinlich die Zahl de Flüch - lingsbe iebe wiede e was höhe , die Zahl de Be iebe insgesam 155 30.9. 1949 Handwe kszählung; 1. 1. 1950 S a is ik des Zen al e bandes des Deu schen Handwe ks, zi . nach: Volkswi scha liche Be ich e de Las enausgleichsbank, a. a. 0., Tabelle 17. Die Ve bandss a is ik un e scheide nich zwischen Ve iebenen und Flüch lingen aus de sowje ischen Be- sa zungszone (Zugewande en). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 134 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S eUung e was nied ige ausweisen. Rheinland-P alz ha den ge ings en Flüch - lingsan eil im Bund. Au die einzelnen Regie ungsbezi ke des Landes e eil en sich die Flüch lingsbe iebe 1949 unge äh wie die Be iebe insgesam ; in den Bezi ken, die wei on de Zoneng enze (zwischen US-Zone und an- zösische Zone) en e n liegen, in T ie und de P alz, sind Flüch - lingsbe iebe e was ge inge e e en, wie es in de Zei o de Bundesumsiedlung e klä lich is : Bezi k Koblenz . Bezi k T ie . Bezi k Mon abau . Bezi k Rheinhessen Bezi k P alz . Be iebe insgesam Fl.-Be iebe 29,7 0 /0 15,7 0 /0 8,4 0 /0 12,4 0 /0 33,8 0 /0 29,6 0 /0 12,4 0 /0 11,6 0 /0 15,1 0 /0 31,3 0 /0 Rheinhessen und die P a1z ha en damals einen An eil .on jeweils übe 46 P ozen zusammen. An Hand de Ve bandss a is iken diese beiden Bezi ke e suchen wi die S elll lng de Flüch lingshandwe ke - scha im Jah e 1953 au zuzeigen: 1949 wa en in de P alz zu Beginn des Jah es 22510 Be iebe (Jah esende 22508 und Handwe kszählung: 20020 Be iebe), zu Beginn des Jah es 1954 gab es nl l noch 19856 Be- iebe. Sei 1950 ha e das Handwe k de P alz eine on 560 au 800 Be iebe ans eigende Ne oahnahme im Jah zu e zeichnen, die sich e s im Jah e 1953 mi eine Abnahme on 717 Be ieben e was e - langsam e. Viel s ä ke iel abe die Zahl de Neuzugänge, on 1213 (1950) aJu 661 (1953). Die Zahl de Handwe ksbe iebe ging zu ück o allem, weil keine Be iebe neu e ich e wu den. Vom 1. 1. 1949 bis 1. 1. 1954 nahm die Be iebszahl um 11,8 H ab 156. Am 1. 1. 1954 wa en in de p älzischen Handwe ks olle 19 857 Be iebe mi 463 Flüch Jings- be ieben (2,3 H) einge agen. Rheinhessens Be iebszahl ha e die Handwe kszählung mi 7349 angegeben. Am 31. 3. 1949 zähl e die Handwe ks e bandss a is ik 8006 Be iebe. Bis zum 1. 1. 1954 iel die Zahl au 7253, da un e 203 Flüch - lingsbe iebe (2,8 H). Faß man die Be iebszahlen de einzelnen Fachg uppen ü die P alz und Rheinhessen zum 1. 1. 1954 zusammen 157 , dann e häl man olgende übe sich , de Rep äsen a i we zukomm : 156 In unse e Zusammens ellung lau den Geschä sbe ich en de Hand- wel'kskamme n P alz und Rheinhessen (als Manusk ip e iel äl ig ) we - den die a sächlichen Ab- und Zugänge e aß , die nich iden isch sind mi Ein agungen/Löschungen de Handwe ks olle. 157 1949 um aß en die beiden Bezi ke 57 P ozen des Gesam umsa zes im Handwe k. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Se1bs ändigen 135 I Flüch · in H in H in H G uppe Be iebe lings. de de Be iebe de i insgesam Be iebe G uppen de Flüch · Be iebe i linge Bau ............. I 4939 76 I 1,5 11,4 18,2 Nah ung ........ 4962 80 I 1,6 12,0 18,3 Bekle dUIllg 7126 298 4,2 44,7 26,3 ...... I I I Me all ........... 4148 101 I 2,4 I 15,2 15,3 Holz • 0 •••••••••• 3094 I 54 1,7 8,1 11,4 Gesundhei ...... 2239 41 I 1,8 6,2 8,3 Papie 'U. .sons ige 602 16 I 2,7 2,4 2,2 , I I , P alz/Rheinhessen 27110 666 2,5 100,0 100,0 In de P alz und in Rheinhessen sind die Flüch linge im Du chschni s ä ke am Handwe k be eilig als in den ande en Bezi ken des Landes. Besonde s is es den Schneide n und Schuhmache n gelungen, sich selbs ändig zu machen. Dies häng mi den ela i ge ingen Au wen- dungen zu Ein ich ung solche "Be iebe" zusammen. In de G uppe de Bauhandwe ke sind als Be iebsg ünde o allen Dingen Mau e , Tünche und Lackie e zu nennen. Übe aschend s a k e e en is das Me all- und Nah ungsmi elhandwe k. Ve schieden lich wu de die Ve mu ung geäuße , daß die hohe Kapi alin es i ion diese Zweige de Be iebsg ündung hinde lich is . Bei den Schneide n und Schus e n spiel auße dem nied igen K edi beda die Leich igkei eine Rolle, mi de man das Handwe k zunächs ielleich nu e suchsweise au - nehmen kann, um es dann je nach Zusp uch beizubehal en ode au - zugeben. Die Au nahme eines Flüch lingshandwe ks schein nich an de Finanzie ung zu schei e n. De An eil des Handwe ks an den Au bau- da lehen nach Las enausgleichsgese z be äg in Rheinl:and-P alz 35,1 H, bei den Ve iebenen 20,8 VH158. Von den Exis enzau bauda lehen nach dem So o hil egese z e hiel das Handwe k noch einen höhe en An eil. Alle dings besch änk e die Höchs g enze on 12 000.- DM, die nu sel en e eich wu de, die Mög- lichkei en de Gewe bewahl in den Spezialhandwe ken (Op ike , Elek- ohandwe ke ). G undsä zlich is abe de S ellungnahme de Las en- 158 Ve eilung de Au bauda lehen nach bewillig en Da lehensbe ägen bis 31.12.1953: Auskun des Lan- desausgleichs- am es, Koblenz .. Ve iebene Handwe k .......... 20,8 P ozen Handel ............. 50,5 Indus ie . . .. .. . ... 14,4 F eie Be u e ....... 14,2 Geschädig e ins- gesam 35,1 49,0 4,1 11,8 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 142 E1ngliede ung de Flücl1 linge nach de soziaLen S ell'Ul1g Unse e Meinung, wonach die Absa z- und Ma k analyse wich ige is als die Finanzie ungsmöglichkei , wi d du ch die Zahl de Insol- enzen, die aus Absa zschwie igkei en, Fehlin es i ionen, übe mäßige Beschä ig en-Expansion und S ando schwie igkei en esul ie en, be- s ä ig 173. Bei den Absa zschwie igkei en in olge übe mäßige B anchen- bese zung sind in Rheinland-P alz Handel und Handwe k, abe auch Ve keh sbe iebe und e ne Holzbea bei ung und das Tex il- und Bekleidungsgewe be besonde s be o en. Viel ach is de Ausd uck B anchenübe bese zung nu als Synonym ü s a ke Konku enz zu we en ode bes imm e P oduk ionen sind zum Auss e ben e u eil : Spi zenklöpple und Lebküchle zum Beispiel. S ando nö e gehö en nich zu den wich igs en G ünden. De Ve keh unse e Tage ha hie zu einem Ausgleich beige agen. In manchen Fällen wi k e sich Facha bei e (in)mangel als S ando schwie igkei aus. Unse e eingangs geäuße e Ve mu ung, in Rheinland-P alz hä en sich die Be iebe ih en S ando ei gewähl , hie seien sie nich i gendwohin e schlagen wo den, schein zuzu e en. Schon bei de Behandlung des A bei spla zda lehens haben wi die Ge ah en zu g oße "Flüch lingseins ellung" und übe mäßige In es i- ionen cha ak e isie 174• Auch bei eine zu schnellen Expansion de Be iebe, o mi dem Rückblick in die Ve gangenhei au das, was die Neubü ge einmal ha en 175 , we den die Fundamen e siche en be ieb- 173 Die "Ve e ung de heima e iebenen Wi scha e. V.", Koblenz, e mun e in eine ganzen Reihe on Indus ieb anchen nu noch solche Un e nehme zu Be iebsg ündung, die Expo möglicl1kei en haben. 114 Ein U eil eines insol en gewo denen Geschä smannes ü iele sei Ies gehal en: "Wenn ich damals au den Flüch lingseins ellungsk edi in Höhe on 12 000,- DM, e bunden mi dem Zwang, 10 Pe sonen au Gedeih und Ve de b eins ellen zu müssen, e zich e hä e, wä e ich niemals in diese geschä liche Zwangslage ge a en." 175 Dieses A gumen is gewiß ich ig, doch soll e man nich e kennen, daß iele Flüch linge on jensei s de Ode -Neiße-Linie ode aus dem Sude enland auch ühe nu kleine und mi le e Be iebe ha en. Ve - gleichsweise zi ie en wi olgende Zusammens ellung: s eue au kommen 1937/38 je Kop de Be ölke ung bei de Lohns eue ................. . Ve anl. Einkommens eue ... . Kö pe scha ss eue ......... . Ve mögens eue ............ . UIlliSa' zs eue ............... . im Gebie de heu igen Bundes- epublik, in RM 25,10 34,70 22,70 5,50 40,70 in den abge enn- en Reich:sgebie en ös lich Ode iNeiße inRM 11,30 17,30 7,60 2,50 23,40 s a is isches Handbucl1 on Deu schland, he ausgegeben o n Lände a des ame ikanischen Besa e;ungsgebie es, München 1194!9, zi ie nach: Die soziale Lage und die S euedeLs ung de Ve iebenen, a. a. 0., Sei e 13. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Die Selbs ändigen 143 lichen Wachs ums un e g aben. "T e1bhausgewächse" kos en Geld l, kommen ie e ein Wi scha sp ü e den Expansionsd ang manche Flüch lingsbe iebe. Auße dem we den die so gewonnenen P oduk- ionseinhei en auße o den lich au agsabhängig. Au Gedeih und Ve - del'b sind die Flüch lingsbe iebe dann au G oßabnehme angewiesen und ihnen ausgelie e . Soziale P eispoli ik g oße Un e nehmen spiel sich dann au dem Rücken kleine Tex il- und Bekleidungswe k- s ä en ab 176• Als Abschluß unse e Be ach ung wollen wi die in Rheinland-P alz besonde s ge äh de en B anchen au zählen. De Handel, sowohl Einzel- als auch G oßhandel, s eh mi dem Handwe k an de Spi ze. Dann olgen im Abs and in gleichmäßige An älligkei Tex il und Beklei- dung, S eine und E den, Elek o und Feinmechanik, Blech- und Me all- wa en, Glaswa en und das Baugewe be. Wachsende Be iebsg öße bedeu e Übe gang on "pe sönlichen" Insol enzg ünden zu den "sachlichen". G oßbe iebe wu den im Rah- men unse e Un e suchung nich e aß . Ge ade bei de Ve gabe on Exis enzau bauda lehen lag das Risiko meis in de Pe son des Un e nehme s. U sp ünglich ha e man diese K edi e un e dem Gesich spunk soziale Hil e, wenige de wi - scha lichen In es i ion beu eil . Die Ausschußp axis de Ausgleichs- äm e ha e an angs die Finanzie ungs älle auch nu ungenügend ge- p ü , was sie wiede "gu zumachen" such e, indem sie nu einen Teil de bean ag en K edi e zu Ve ügung s ell e, gleichsam als Gewissens- be uhigung. Die Höhe des Risikos wu de Maß des zu gewäh enden Da lehens. Da o kann nich nachd ücklich genug gewa n we den. Is man on de wi scha lichen Ren abili ä und on de pe sönlichen Zu e lässigkei des Un e nehme s übe zeug , dann muß aus eichend inanzie we den. Die Da lehenshöhe da nu on de Be iebsno - wendigkei abhängen. De Aus all de P i a banken muß bedaue we den. De ö en liche K edi gebe kann ihn kaum e se zen. Ande e sei s wä e in Rheinland- P alz schon iel dami ge an, wenn die ielen kleinen, als "Hausbanken" eingese z en Spa kassen, die an Indus ie inanzie ung nich gewöhn sind, o abe auch an de Be euung ö en liche K edi e aus inan- ziellen G ünden kein In e esse zeigen, ih en P lich en zu Un e ich- ung und Kon olle besse nachkämen. Die G ünde zei is o bei. Ge ade we je z noch um ö en liche K edi e nachsuch , de soll e on o nhe ein du ch die Be a ung de Be iebsp ü e des Ausgleichs- 176 Ähnliche E ah ungen mach en auch Flüch lingsbe iebe des Bau- gewe bes in de P alz beim Besa zungsbau: Knebelungs e äge Ül Sub- un e nehme . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 144 Eingliede ung de Flüch linge nach de sozialen S ellung am es (Finanzminis e ium) o Fehlen scheidungen bewah we den. So segens eich die Tä igkei diese P ü e wa , sie kam meis zu spä . Die Be a :ung wi d ge ade ü die "k änkelnden" -noch nich no - leidend gewo denen Un e nehmen wich ig. Die Umschuldung solche Be iebe is nich nu eine F age lang is ige K edi e, eine (ö en - lichen) Be eiligung schließlich als E sa z des ehlenden Eigenkapi als, sonde n auch eine Au gabe gu e Wi scl1a sbe a ung. Man soll e alle dings auch nich die o übe gehende Na u des Man- gels an Eigenkapi al e kennen. Im Wi scha s au schwung 1954 und 1955 wi d es manchem Be ieb möglich gewesen sein, aus nich e - zeh en Gewinnen sein Eigenkapi al zu e höhen. Do , wo das Ve - auen zu den Neug undungen wächs , s eh auch in zunehmendem Maße p i a es Be eiligungskapi al be ei . Die Neubü ge be iebe b auchen Ve auen. Sie selbs sind am alle - meis en da an in e essie , daß das S igma "Flüch lingsbe ieb" on ihnen genommen wi d; denn keinem Geschä smann is au die Daue mi de Be onung seine Hil sbedü igkei gedien . Dann kann auch endlich die lange Reihe de Sonde p og amme mi nich ma k ge ecl1 en Zinsen gelich e we den 177• 177 De Ve asse ha diese Fo de ung be ei s ande swo e e en: siehe F ank u e Allgemeine Zei ung, a. a. 0., om 20. Juni 1955 "Ve auen s a K i ik". OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 E gebnisse de Un e suchung 1. Fas jede ach e de 3,3 Millionen Rheinland-P älze is Flüch - ling ode Nachkomme eines Flüch lings. In sieben Jah en wuchs ih e Zahl on 100000 au as 3900001• Allein im Jah e 1950 wu den übe 100000 Menschen umgesiedel . 2. Die Umsiedlung wa die wich igs e Au gabe de Flüch lingspoli ik. Das Land ha die Au lage des Bundes e üll . Die Flüch linge wu den abe in de e s en Umsiedlung 1950 unzweckmäßig e eil . Den Maß- s ab gab haup sächlich de Al wohnungsbes and. Die Wi scha sin ensi- ä de Landes eile wu de ungenügend be ücksich ig . E we bslose, Leh s ellensuchende, Pendelwande e wa en die Folge. Eine inne e Umsiedlung muß e die äuße e ollenden. De Schlüssel dazu is nich so seh ein adminis a i es "Umse zungs"-Ve ah en, sonde n de Woh- nungsbau in indus iellen Schwe punk en. Wohnungsbaumi el des Bundes wu den im Umsiedlungsjah 1950 nie h gewäh . Allzu spä , e s 1952, se z e Rheinland-P alz allzu bescheidene Mi el im ö en - lich ge ö de en Wohnungsbau ein. Indus ieansiedlung in Rücks ands- gebie en kann nu la n g is i g eine En spannung au dem A bei s- ma k bewi ken. 3. De allgemeine Wi scha sau schwung in de Bundes epublik und de In es i ionsboom des Besa zungsbaus in Rheinland-P alz e mög- lich en bis zum Jah e 1955 eine wei gehende Eingliede ung de ein- gewande en A bei nehme . Von de gesam en Wohnbe ölke ung wa en 0,7 H, on de e iebenen Wohnbe ölke ung 1 H, on de zuge- wande en Wohnbe ölke ung 0,7 H a bei slos. Wede om S and- punk de einzugliede nden Volks eile noch om S andpunk de au - nehmenden Wi scha sb anchen gab es noch eine spezi ische Flüch - lingsa bei slosigkei . 3000 a bei slose Neubü ge im Somme (Juni 1955) und 8000 a bei slose Neubü ge im Win e (Janua 1955) sind kein wi s c h a s pol i i s ehe sEingliede ungsp oblem meh . In den e gangenen Jah en s ieg die A bei slosenquo e de Flüch linge, wenn die de A bei slosen insgesam iel (und umgekeh ). Die saisonalen Schwankungen en schleie en einen es en Block: de Flüch lingsa bei s- losigkei . Sei 1953 schwank en die A bei slosenzahlen de Neu- und Al bü ge im gleichen Ausmaß: Die A bei slosenquo e de Ve iebenen 1 Vom 1. Janua 1949 bis 1. Janua 1956. 10 Wagne , Die Heima e iebenen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 146 E gebnisse de Un e suchung blieb kons an . Mi 11 P ozen is sie die nied igs e im Bund (Bundes- du chschni 24 P ozen 2 ). Die Ma k s ellung des Flüch lings is schwäche als die des Ein- hei.miscllen. Nu die langwie ige Eingewöhnung kann de Unkenn nis und dem Kon ak mangel des FLüch lings abhel en. De S aa kann abe du ch sozialpädagogische Hil e die A bei s ähigkei und den A bei s- willen de Flüch linge e höhen. 4. Jede ach e de noch siedlungswilligen Flüch lingsbaue n in Rhein- land-P alz ha eine S elle e hal en. Von 213000 landwi scha lichen Be ieben gehö en und 2350 den Flüch lingsbaue n. Das sind übe 1 H. Die Rich ung de heinland-p älzischen Siedlungspoli ik, g öße e Baue nhö e zu scha en, als es dem Landesdu chschni en sp ich , is zu beg üßen. De Einheimische nu z im Du chschni eine Fläche on 4,1 ha. De Flüch lingsbaue e hiel eine Be iebs läche on 8,0 ha. Die Au wendungen ü die Rodungs(neu)siedlung sind auße o den lich hoch. S a dessen soll e sich die Scha ung on Vol1baue ns ellen au die Übe nahme auslau ende Hö e besch änken. Neben de Neben- e we bssiedlung könn e in indus ienahen Gebie en auch de Klein- siedlung meh Raum gegeben we den: Zusä zliche Wohnungsbau in ande e Fo m! 5. E wa 7000 Flüch linge sind im Be eich de gewe blichen Wi scha und de eien Be u e wiede selbs ändig gewo den; daun e 1500 in Indus ie, Bauhaup gewe be und Handwe k 3• Von 6570 Indus iebe ie- ben gehö jede d eiundd eißigs e Indus iebe ieb einem Ve ie- benen, jede siebenundd eißigs e einem Zugewande en. Von 4496 Be- ieben im Bauhaup gewe be gehö jede ün zigs e einem Neu- bü ge 4• Die meis en Zugewande enbe iebe und ein Teil de Ve - iebenenun e nehmen haben den Anschluß an die einheimische Wi - scha ge unden. Die Glas-, die Kuns s o -, die Tex il- und die Spiel- wa enindus ie e b ingen eine bedeu ende Ma k leis ung. Fü die eingewande e Wi scha sind die Tex il- und Glasindus ie die wich- igs en G uppen. Un e 57 800 heinland-p älzischen Handwe ke n sind übe 1050 Flüch linge. 6. Zu Eingliede ung seLbs ändig Scha ende wu den insgesam 120 Millionen DM K edi e, Zuschüsse und Da lehen (ohne Bü gscha - en), da on allein 56 Millionen DM ü die Landwi scha , au ge- 2 Diese Quo e on 11 P ozen , sowohl im Win e wie im Somme , wu de die Ausgliede ungskons an e de heinland-p älzischen Ve iebenen ge- nann . 3 Schä zung au G und e schiedene S a is iken, ,nsibesonde1!"e auch Da lehensbewilligungen. Genaue Angaben übe die Anzahl de Flüch lings- be iebe in Handel und Ve keh s anden nich zu Ve ügung. 4 201 Ve iebenen-1Be iebe und 182 Zugewande en-Be i'ebe in de Indus ie und 80 Ve iebenen-Be iebe und 20 Zugewande en-Be iebe im Bauhaup gewe be. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 E gebnisse de Un e suchung 147 b ach 5• E wa 120 Millionen DM wu den im Wohnungshau ü Flüch - linge zu Ve ügung ges ell , einschließlich de Au bauda lehen ü den Wohnungsbau. Wenn man au die p oblema ische E assung de Au wendungen ü die "Scha ung on Flüch lingsa bei splä zen" e - zich e , dann können wi das Volumen de Au wendungen zu Einglie- de ung de Selbs ändigen und zum Wohnungsbau ü Neubü ge in Rheinland-P alz au 240 Millionen DM schä zen. Die Au wendungen ü die Selbs ändigen in de gewe blichen Wi scha müssen im Ve - häl nis zu Landwi scha als nied ig angesehen we den. Fü die Zukun is abzu a en on eine g oßzügigen Gewäh ung wei e e kleine Selbs ändigenda lehen. Die so gsame Be euung de K edi nehme du ch die Hausbank ode das Ausgleichsam müß e Vo ausse zung s aa liche Finanzie ung sein. Ö en liche K edi e e - langen ö en liche Kon olle, und Eingliede ungsk. edi e sind keine soziale Fü so gehil e. 5 Bis zum 30. Juni 1955. 10· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Tabellen eil OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Tab e 11 e 1: De Be ölke ungss and in den Lände n des Bundesgebie es und Be lin (Wes ) nach Pe sonenk eisen S and: 1. Ok obe 1005 I da on Wohn· be ölke ung Ve iebene b) ZUgewande e c) Ve iebene u. üb ige Land insgesam am Zugewande e Be öll e ung 1. X. 1955 a) I H I H ~ H I H Anzahl Spal e 1 Anzahl Spal e 1 Anzahl . Spal e 1 Anzahl Spal e 1 1 I 2 I 3 I 4 I 5 I 6 I 7 I 8 I 9 Schleswig-Ho1s ein ..... 2284400 626300 27,4 I 132900 5,8 759200 33,2 1525200 66,8 Hambu!1g .............. 1772400 184200 10,4 124300 7,0 308500 17,4 1463900 82,6 Niede sachsen ., ••• 0 ••• 6551400 1677100 25,6 426000 6,5 2103100 32,1 4448300 67,9 B emen •••••• 0 •••••••• 633800 79600 12,5 37900 6,0 117500 18,5 516300 81,5 NOl'd hein- We alen .. 14776600 2050800 13,9 801800 5,4 2852600 19,3 11 924000 80,7 Hessen ................ 4561000 807000 17,7 271200 5,9 1078200 23,6 3482800 76,4 Rheilnland-P alz ....... 3295800 259600 7,9 128800 3,9 388400 11,8 2907400 88,2 Baden- Wü embe g ... 7117100 1192400 16,8 320800 4,5 1 513200 21,3 5603900 78,7 Baye n ................ 9169500 1830500 20,0 296000 3,2 2126500 23,2 7043000 76,8 Bu:ndes:ge bie 50162000 8707600 17,3 2539600 5,1 11247200 22,4 38914800 77,6 Be lin(Wes ) 2196100 159400 7,3 134500 6,1 293900 13,4 1902100 86,6 a) Vo läu iges E gebnis de Fo sch eibung. b) Ve iebene sind Pe sonen, die am 1. 9. 1:93'9 in den un e emde Ve wal ung s ehenden deu schen Os gebie en :(Ge- bie ss and 31. 12. 193 7} ode im Ausland gewohn haben, einschließlilCh. ih e nach 1939 gebo enen Kinde , jedoch ohne Aus- lände und S aa enlose. c) Zugewande e sind Pe sonen, die am 1. 9. 1'939 in Be lin, de sowje is::hen Besa zungszone ode im Saa gebie gewohn haben, einschließliiCh ih e nach 1:939 gebo enen Kinde , jedoch ohne Auslände und S aa enlose. In Be lin {Wes ) nu Pe sonen, die l:939in de sowje ischen Besa zungszone ode im Saa gebie gewohn haben. Quelle: S a is isches Bundesam ; zi ie nach: "Die Be euung de Ve iebenenen, Flüch lJinge, Zugewande en du ch das Bundesminis e ium ü Ve iebene, Flüch linge und K iegsbeschädig e", Bonn 19156, S. 5. ...... 01 o OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31 Tabellen eil 151 Tab eil e 2: Wande ungen übe die G enzen on Rheinland-P alz 1950-1953 RheinLand-P alz 1950 Gesam be ölke ung .... ,da un e Heima ~ iebene ..... 19M Gesam be öThJe ung .... da un e Heima e iebene ..... 1'952 Gesam be öll e ung .... dJa un e Heima ~iebenJe ..... 1953 Gesa.m be ölkle mJg .... da un e Heima e iebene 195().-...;19513 Gesam be ölkJe ung .... da un e Heima e iebene ..... Zuzug 160144 99898 97827 36902 95229 28930 111 219 27925 464419 193655 Fo zug 45219 4382 56168 9495 59807 10727 78077 14445 239271 39049 Zuwachs +114925 + 95516 + 41659 + 27407 + 35422 + 18203 + 33142 + 13480 + 225146 +154606 Zusammenges ell nach S a i!s ischem Jah buch ü 19531/1'9154 und Mi - eilungen des S a iS ischen Landesam es Rhei:nland-P a~z om 2:5.5.1954. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-41614-1 | Gene a ed on 2023-01-16 13:06:31