Page 1LIETUVIŲ LEKSIKOS IR TERMINOLOGIJOS PROBLEMOS
LIETUVIŲ KALBOTYROS KLAUSIMAI, XXIX (1991)
KLEMENTINA VOSYLYTĖ
ZUR DARSTELLUNG VON PHRASEOLOGISMEN IM „WÖRTERBUCH DER LITAUISCHEN SPRACHE“
Im „Wörterbuch der litauischen Sprache“ (im Folgenden — LKŽ) werden feste Wortverbindungen, die sogenannten Phraseologismen, gesondert (hinter dem Zeichen ◊) aufgeführt. Ein aufmerksamerer Leser des Wörterbuchs bemerkt hier zweifellos auch gewisse Unregelmäßigkeiten und Ungenauigkeiten. Einige davon hat Z. Jonikaitė in ihrem Artikel „Phraseologismen im „Wörterbuch der litauischen Sprache“ erwähnt, der im IV. Band der „Fragen der litauischen Sprachwissenschaft“ erschienen ist (V., 1961). Dieser Artikel möchte auf weitere häufiger vorkommende Inkonsistenzen und Ungenauigkeiten hinweisen und erörtern, wie sie vermieden werden sollten. Der Artikel stützt sich vor allem auf Beispiele aus den Bänden XIII und XIV des LKŽ, bei Bedarf auch aus anderen Bänden.
1. Eine große Gruppe von Phraseologismen bezeichnet eine Handlung. Das grundlegende grammatische Strukturwort (das grammatische Zentrum) solcher Phraseologismen ist stets ein Verb. Im Lemma dieser Phraseologismen wird, wie es sich gehört, gewöhnlich der Infinitiv des Verbs angegeben, zum Beispiel: į kojas spáusti „schnell gehen, sich beeilen“; į akis (ant akių) spjáudyti „erniedrigen, verachten“; į barzdą spjáudyti „keine Beachtung schenken“; ugnim spjáudyti „schimpfen, fluchen“; ant sprándo jodinėti (jóti) „ausbeuten; quälen, plagen“; kojas atsiūkti „sterben“; akuotą (ešerį) šiaušti „stolz sein, sich aufplustern“; širdį lenkti (palenkti, prilénkti) 1) „beeinflussen, für sich gewinnen“, 2) „sich bemühen, jemanden zum Lieben zu bringen“. Gelegentlich gibt es auch hier Unregelmäßigkeiten. Zum Beispiel ist die Lemmaform des handlungsbezeichnenden Phraseologismus sprandą lenkti (palenkti) „Gehorsam, Unterwürfigkeit lehren“ korrekt angegeben, während gleich dort beim Phraseologismus mit ähnlicher grammatischer Struktur und gleicher Funktion nicht mehr der Infinitiv des Verbs, sondern die 3. Person Präsens steht, zum Beispiel į sprandą muša (nėmuša) „zwingt (zwingt nicht)“. Ein weiteres augenfälliges Beispiel für Inkonsistenz: Im Band XIII ist der Phraseologismus po šikną smagenų ieško „herumnörgeln, sich aufdrängen“ aufgeführt, während derselbe Phraseologismus im Band XIV bereits eine andere Lemmaform hat — po šikine smagenų ieškóti „nach etwas Unklarem, Unbekanntem fragen, sich aufdrängen“. Da alle diese Phraseologismen Handlungen bezeichnen, sollten ihre Verben im Lemma im Infinitiv stehen. Die Lemmaformen der genannten Phraseologismen sollten demnach lauten: į sprandą mušti (némuši); po šikine smagenų ieškóti.
2. Eine weitere große Gruppe bilden Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen. Die Form einiger von ihnen entspricht der Struktur eines zweigliedrigen Satzes. Zum Beispiel: akys stója stulpu „man bekommt Angst“; akys iš kaktos išsprūko (über großes Erstaunen); akys [iš kaktõs] sprógsta (1) sagt man, wenn man staunt; 2) sagt man, wenn man etwas mit Mühe tut); akys slýsta „es ist schön und angenehm anzusehen, man kann sich nicht sattsehen“
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Page 2“; akys svyla „man schämt sich“; akmuo slenka nuo širdies „man wird leichter und ruhiger ums Herz“; ašaros sukasi akyse „einem wird wehmütig zumute“; ausys svyla (1) sagt man, wenn es sehr heiß ist; 2) „es ist einem peinlich zuzuhören (sagt man, wenn man Unsinn oder schreckliche Geschichten anhört)“; (wessen) blūsos stintpa „hat große Angst“; mólio bùlys sprógo „große Freundschaft entstand“; nustaugė dieglióji (wen) „jemand verschwand“; galva sprógsta [halb] „schwere Gedanken bedrücken einen“; káilis (kúodas) šiaúšiasi „einen packt die Angst“; kél nės nusmùko „ist verarmt“; kójos smirdi grabù „sehr alt“; kójos į žémę sménga „keine Kraft haben, schwach sein“; kráujas stingsta (sustingo) gýslose „einem wird angst und unheimlich zumute“; liežùvis stója(si) kuolù „man kann nicht sprechen“; liežùvis (liežùvis) atsistójo kuolù „es fällt schwer, zu sprechen“; liežùvis išmìlko (nusmìlko) „man hat das Sprechen satt“; pádai (kójos, kùlnai, pa-uodegỹs, pėdėlės) svyla „für jemanden wird es gefährlich, unruhig“; pakáušis svyla (bei großer Sorge); ragai atslūgo „die Lust ist vergangen“; über dem sprándo kába rýkštė „eine Prügelstrafe droht“; smagenai nèveda „schwachköpfig“; smėgenys suminkštė́jo (išdžiūvo) „der Verstand hat nachgelassen“; smėlis byra (über einen alten Menschen); smertis žiūri (vė́izi) į akis „der Tod ist nahe“; smilga dėga „es ist einem wichtig, man bekommt Angst, dass man sich beeilen muss“; snarglỹs ištišo (1) über aufmerksames Zuhören; 2) sagt man, wenn man lange wartet); stálas (stalaĩ) lūžta „sehr viel (Essen)“; strangai trūko „die Gesundheit hat nachgelassen, hat nicht mehr standgehalten“; sùbinė raukos „einen packt die Angst“; šerỹs státosi „Hochmut überkommt einen“; šerỹs pasistátė „er wurde wütend“; šešėlis krìnta „ein Verdacht kommt auf“; širdis nusmégo „einem wurde angst und schaurig zumute“; širdis smaigstosi „einem ist unruhig“; širdis stingsta „einem wird angst und unheimlich zumute“; tulžis sprógo „der Zorn brach hervor“; vėjai sukasi galvoje „sehr unernst“; žemė slysta iš po kojų „man wird unsicher“. Ebenfalls aufgeführt werden vergleichende Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen und deren Form der Struktur eines zweigliedrigen Satzes entspricht, zum Beispiel kaip akmuo nusmùko „die Beschwernis ist vergangen, man ist erleichtert“; lyg kálnas nuslì nko „es wurde viel leichter“; kaip slūogas nuslūgo „es wurde viel leichter und ruhig“; kaip šiupinỹs vèrda „irgendwo ist es laut“.
Wie aus den angeführten Beispielen hervorgeht, stehen Phraseologismen, deren Struktur der eines zweigliedrigen Satzes entspricht, im Lemma in folgender Form: Substantive im Nominativ Singular oder Plural, Verben des durativen Aspekts in der 3. Person Präsens und Verben des perfektiven Aspekts in der 3. Person Präteritum. Zu beachten ist, dass der Aspekt nicht immer durch ein Präfix bestimmt wird. Momentane und punktuelle Verben sind ebenfalls perfektiv, zum Beispiel sprogti, trūkti und so weiter. Daher sind die Lemmata der bereits erwähnten Phraseologismen völlig korrekt angegeben: mólio bùlys sprógo und nicht mólio bùlys sprógsta; strangai trūko und nicht strangai trūksta.
Doch auch bei der Aufnahme von Phraseologismen dieses Typs lassen sich Inkonsistenzen manchmal nicht vermeiden. Vor allem wird das grammatische Zentrum — das Substantiv — nicht immer im Nominativ angesetzt, und das Verb nicht immer in der 3. Person Präsens oder Präteritum, zum Beispiel pilvui prie strėnų pridžiūti (prikėpti, prilipti) (über einen sehr hungrigen, mageren Menschen); sūbinei užrūkti „bescheidener leben“. Die Lemmaformen dieser Phraseologismen sollten lauten: pilvas prie strėnų pridžiūvo (prikėpė, prilipo); sūbinė užrūko „begann bescheidener zu leben“.
Auch auf den Aspekt des Verbs wird nicht immer geachtet, zum Beispiel akys atšlenka „es wird klar“; plaukai (káilis) pašiúrpsta „einen packt die Angst“ (korrekt angegeben ist plaukai šiurpsta [ant galvós]); smėgenys atsisuka „es wird klar“; širdis atslūgsta „der Zorn, die Unruhe vergehen“; širdis pasmógsta ir širdis pasmóksta „einem wird schwach, no-
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Page 3„etwas Stärkeres, Schmackhafteres“ (gut — širdis smōgsta ir širdis smōksta); širdis nu(si)smōksta; velnias įsisuka (über unüberlegtes Handeln). Diese Phraseologismen sollten wie folgt angesetzt werden: akys atslinko „es wurde klar“; plaukai (kailis) pasišiaušo „man bekam Angst“; smegenys atsisuko „es wurde klar“; širdis atslūgo „der Ärger, die Unruhe ließen nach“ (übrigens ist es beim Wort širdis auch so angegeben); širdis pasmōgo ir širdis pasmōko „es wurde einem schwach, man möchte etwas Stärkeres, Schmackhafteres“; širdis nu(si)smōko (beim Wort širdis ist es bereits so angegeben); velnias įsisūko.
Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen, können formal mit der Struktur einer Wortverbindung oder eines eingliedrigen Satzes übereinstimmen. Grammatisches Grundwort dieser Phraseologismen ist nicht mehr das Substantiv, sondern das Verb. Da auch diese Phraseologismen keinen Vorgang, sondern einen Zustand bezeichnen, sollte in ihrer Ansetzungsform nicht der Infinitiv des Verbs, sondern bei Verben des imperfektiven Aspekts die 3. Person Singular Präsens und bei Verben des perfektiven Aspekts die 3. Person Singular Präteritum stehen. In vielen Fällen wird dies auch so gehandhabt, z. B.: akis spiria (jemandem) „sehr schwerfallen“; ant krūtinės stōvi „unangenehm, unbehaglich sein“; ant smegenų sūkasi (sagt man, wenn man sich an etwas Vergessenes ein wenig erinnern kann); ant širdies sūkasi (1) sagt man, wenn man sich an etwas wohlbekanntes nicht erinnern kann; 2) „ständig im Gedächtnis haben“; galvą sōpa „Sorgen bereiten“; galvą išsopėjo „lange Sorgen bereitet haben“; gėrvės (gegūtės) pieno stinga (sagt man, wenn alles vorhanden ist); penkto balkio stinga „nicht ganz gescheit sein“; (die Arbeit) iš rankų slysta „nicht gelingen (beim Arbeiten)“; skersai (galė) gerklės stōja „geht nicht hinunter, man hat keine Lust zu essen“; smilgos sūdegė (über den Vater eines unehelichen Kindes); (jemandes) stulgėje nevērda „von geringem Verstand“; sūbinėje gieda „irgendwo, verschwunden“; širdį (sielą) sōpa „Sorgen bereiten“; širdį nusopėjo; širdį pērsopejo; širdį prasopėjo; širdį smelkia „unruhig sein“; širdžiai (ant širdies) pasūnko „unruhig werden, von Sorgen ergriffen werden“; vieno stipino trūksta „ein wenig dumm“.
Hierzu zählen auch vergleichende Phraseologismen, z. B.: kaip ant dė́lno stōvi „klar, offensichtlich“; tarytum kiaurai (skradžiai) žēmės prasmēgo; tarytum (kaip) į žēmę (žēmėn) prasmēgo „plötzlich, unerwartet verschwinden“ und Ähnliches.
Die Wiedergabe von Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen und deren Form mit der Struktur einer Wortverbindung oder eines eingliedrigen Satzes übereinstimmt, variiert besonders häufig und ist nicht einheitlich. So findet sich etwa ant gālo liežūvio atsistōjo (sagt man, wenn man sich nicht schnell an etwas wohlbekanntes erinnern kann) und auf derselben Seite ant liežūvio atsistōti „sich erinnern“ (anzusetzen wäre — ant liežūvio atsistōjo „erinnerte sich“), und beim Verb stovėti — ant liežūvio (liežūvio) gālo stovėti (anzusetzen wäre — ant liežūvio (liežūvio) gālo stōvi). Auch im Artikel zu širdis werden die Verben in Phraseologismen häufig uneinheitlich angegeben, z. B.: ant širdies plūddūruoja (plūdura) (sagt man, wenn man sich an etwas Wohlbekanntes nicht erinnert), mit derselben Bedeutung ant širdies stōvi; ant širdies sūkasi, doch dort auch ant širdies skriūdėti (skriūpso, slūgo) „keine Ruhe lassen, Sorgen bereiten“. Anzusetzen wäre ant širdies skriūdi (skriūpso, slūgo). Beim Wort skrūpsoti steht širdis (širdį, ant širdies) skrūpso, beim Verb skriūdėti — ant širdies skriūdėti (anzusetzen wäre — ant širdies skriūdi). Auch im Artikel zum Verb susukti werden die Verbformen in Phraseologismen uneinheitlich angesetzt, z. B. dūšią susuka (susūko) ir sielą susūkti. Für diese Phraseologismen sollten folgende Formen angesetzt werden: dūšią susūko „es wird einem schlecht, es würgt einen“; sielą susuko „einem wurde schlecht“. Beim Verb šaldyti steht der Phraseologismus weder šildo, nei šaldo (jemanden oder etwas) „wirkt nicht, ist gleichgültig“, im selben Band beim Verb šildyti jedoch anders und uneinheitlich — nei šildyti, nei šaldyti.
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Page 4Auch die Ansetzungsform einiger anderer Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen, sollte präzisiert werden. So sollte beispielsweise nicht ant kėlio stovėti, sondern ant kėlio stovi angesetzt werden: 1) „ist bereit, irgendwohin aufzubrechen“, 2) „steht den Plänen oder Tätigkeiten jemandes im Wege, behindert sie“; nicht galvoje stovėti, sondern galvoje stovi: 1) „ist ständig in Gedanken“, 2) „scheint“; nicht į galvą užsisukti, sondern į galvą užsisuko „ein Gedanke kam jemandem in den Sinn“; nicht į širdį digčioti, sondern į širdį digčioja „Herzschmerz, Unbehagen empfinden“; nicht kaulu (kieta ašaka) įstrigti gerklėje, sondern kaulu (kieta ašaka) įstrigo gerklėje „unerträglich sein“; nicht skersai gerklę atsistoti, sondern skersai gerklę atsistojo „sehr lästig werden“; nicht ožiu smirdėti, sondern ožiu smirdi (über einen alten Junggesellen); nicht širdį spáusti, sondern širdį spáudžia: 1) „traurig, bekümmert, schmerzhaft sein“, 2) „Sorgen bereiten“; nicht širdį suspausti, sondern širdį suspaudė „betrübte“; nicht uodegą išūdyti, sondern uodegą išūdė „kam ins Gefängnis“ und Ähnliches.
3. Bei der Bestimmung der Ansetzungsform eines Phraseologismus ist es sehr wichtig, auf seine syntaktischen Beziehungen im Satz zu achten und festzustellen, ob er (gewöhnlich einige seiner Bestandteile) paradigmatische Formen besitzt, d. h. ob er flektiert wird. Die paradigmatischen Formen eines Phraseologismus hängen in der Regel von seiner Funktion im Satz ab. Phraseologismen mit Verb- und Substantivfunktion weisen paradigmatische Formen auf. Häufig fehlen sie bei Phraseologismen mit Adverbialfunktion (manchmal gibt es Formen nach Numerus oder Genus), Interjektionen, Lautmalereien und Modalwörtern. Z. B. iki paskutinio šiaudo „sehr sorgfältig (suchen, durchwühlen)“; stačia galva 1) „kopfüber“, 2) „sehr schnell, Hals über Kopf“; stačiais dantimis „widerwillig (essen)“; stačiomis akimis „ohne zu sehen“. Die paradigmatischen Formen von Phraseologismen mit Adjektivfunktion werden gewöhnlich nur durch Genus und Numerus ausgedrückt (z. B. nicht aus kelmo spirtas „tüchtig, klug, gewandt“), bisweilen fehlen sie auch ganz (z. B. to paties molio „gleichartig, von derselben Wesensart“; košto molio „schön“).
Die folgenden im LKŽ aufgeführten Phraseologismen haben keine paradigmatischen Formen, z. B.: mešką nusišiktų galvą; velnias nusišuktų koją (über große Unordnung in einem Raum); nors į pirštą kąsk; nors į ugnį šok; nors į žemę lįsk (sagt man, wenn man in eine schwierige, ausweglose Lage geraten ist); nors prie žaizdos dėk (über einen sehr sanften, hilfsbereiten Menschen); tik akis užspausk (über jemanden, der sehr schwach und entkräftet ist); sudie, Rūtkau, su spirgais! (sagt man, wenn man etwas verloren hat).
Im LKŽ finden sich jedoch Fälle, in denen Phraseologismen ohne paradigmatische Formen so angegeben werden, als verfügten sie darüber. So werden die Phraseologismen smilga pérdurti „sehr mager, dünn“ und žemę badyti šubine „sich sehr bemühen“ durch folgende Sätze illustriert: Tai priganė karves — smilga perdurtai Vlk. Neparkalbėsi tu jos, koc šubine žemę badyk Sml. Die Belegsätze zeigen, dass diese Phraseologismen nicht flektiert werden können; ihre Ansetzungsformen sollten daher denen in den Sätzen entsprechen, d. h. smilga pérdurtum (pérdur tai); koc šubine žemę badýk.
4. Einige Phraseologismen, insbesondere solche mit Adverbialfunktion, sind mit Wörtern bestimmter semantischer Gruppen verbunden, d. h. sie treten regelmäßig mit Wörtern bestimmter lexikalischer Bedeutungen und grammatischer Kategorien auf. Der Grad der Bestimmtheit der Umgebungswörter ist gewöhnlich unterschiedlich. Bei einigen Phraseologismen haben die Umgebungswörter sehr spezifische, individuelle Bedeutungen; bei anderen besteht die Umgebung aus Wörtern bestimmter Kategorien mit breiterer, allgemeinerer Bedeutung. Aufgrund ihrer festgelegten Umgebung erhalten Phraseologismen mit Adverbialfunktion eine feste, verallgemeinerte Bedeutung, die durch Synonyme der entsprechenden Wortarten ausgedrückt wird. Diese Synonyme
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Page 5haben gewöhnlich eine sehr allgemeine Bedeutung, während die Bedeutung einer Phraseologismus in Wirklichkeit konkret und bestimmt ist. Die Bestimmtheit der Bedeutung wird durch die Angabe des Umfelds beschrieben. Das Umfeld ist kein Bestandteil der Bedeutung des Phraseologismus, sondern ein bestimmender Faktor, der es ermöglicht, sie genau abzugrenzen. Die Bedeutungsangaben zu Phraseologismen, die die Funktion eines Adverbs erfüllen, variieren im LKŽ und sind nicht konsequent. Häufig wird nicht einmal das notwendige phraseologische Umfeld angegeben; gelegentlich steht es nach dem Stichwort vor der Bedeutungserklärung oder in Klammern bei der Bedeutungserklärung des Phraseologismus. In Wörterbüchern anderer Sprachen (z. B. „Фразеологический словарь русского языка“, М., 1967) wird das notwendige phraseologische Umfeld im Stichwort des Phraseologismus hervorgehoben, indem es durch Schriftart oder Klammern abgesetzt wird. Unserer Ansicht nach lässt sich das phraseologische Umfeld im LKŽ am zweckmäßigsten nicht beim Stichwort, sondern bei der Bedeutungserklärung angeben, da die Umgebungselemente mancher Phraseologismen eine relativ breite Bedeutung haben, die sich oft nicht mit einem einzigen Wort beschreiben lässt. Außerdem kann ein Phraseologismus nicht nur eine, sondern mehrere Bedeutungen haben. Das phraseologische Umfeld jeder Bedeutung ist gewöhnlich unterschiedlich. Schließlich wird das phraseologische Umfeld im LKŽ meistens ohnehin bei der Bedeutungserklärung angegeben. Z. B.: lyg pasvįlęs „viel, überall (herumrennen)“; snukiu irdamas „betrunken (gehen)“; su užlūžusia spira „besorgt (herumlaufen)“; uodegą pasvįlęs „viel, ständig (herumlaufen)“. Diese Phraseologismen haben ein enges, individuelles Bedeutungsumfeld. Die Wörter eines breiteren, allgemeineren Bedeutungsumfelds lassen sich nur schwer aufzählen; daher werden sie gewöhnlich (in Klammern in Petit) lediglich durch die allgemeinste semantische Charakterisierung angegeben. Z. B. kaip nustovi 1) „so viel, wie hineingeht, wie beim Eingießen hält (über ein Maß, ein Gefäß)“, 2) „insgesamt (über eine Menge)“
Doch auch hier ist die Darstellung sehr uneinheitlich. Häufig wird das Umfeld überhaupt nicht angegeben, z. B.: nė spįktės „kein bisschen“ (die Umgebungswörter negavo, nėra sind nicht angegeben); stačia galva 1) „geradewegs zu Boden“, 2) „sehr schnell, Hals über Kopf“ (das Umfeld ist nicht angegeben – 1) gruvo, davėsi; 2) lekia, neria usw.); stačiu kąsniu „gierig, ohne zu kauen“ (das Umgebungswort ryja fehlt).
Wenn das notwendige Umgebungswort ein Verb ist, sollte es im LKŽ folgendermaßen angegeben werden: bei imperfektiven Verben die 3. Person Präsens, bei perfektiven Verben die 3. Person Präteritum, z. B.: kaip šieną pjovęs „gierig (essen)“; kaip šikinė 1) „weiß Gott wohin (gelegt, gesteckt)“, 2) „zunichte (gegangen)“. Manchmal wird unnötigerweise der Infinitiv des Umgebungsverbs angegeben, z. B.: kaip šieną „reichlich, in großen Mengen (verbrauchen)“; ir šilto, ir karšto „alles, Gutes wie Schlechtes (erleben, sehen)“; kaip šilta vėlnia „sehr freundlich (aufnehmen)“. Für diese Umgebungsverben sind folgende Formen anzugeben: vartoja; patyrė, matė; priėmė.
Es kommt vor, dass das Umgebungsverb nur im Futur verwendet wird, z. B. kaip savo ausis „ganz bestimmt („du wirst sehen“, d. h. du wirst es nicht sehen, nicht bekommen)“. So werden gewöhnlich Phraseologismen verwendet, die die Funktion von Modalwörtern erfüllen.
5. Die syntaktischen Beziehungen eines Phraseologismus in der Sprache beschränken sich nicht allein auf die lexikalische Verbindbarkeit. Wie einzelne Wörter sind auch Phraseologismen im Satz durch verschiedene syntaktische Beziehungen miteinander verbunden: Kongruenz, Rektion und Anfügung. In Phraseologismenwörterbüchern bemüht man sich gewöhnlich, diese Beziehungen anzugeben. Im LKŽ werden syntaktische Beziehungen von Phraseologismen bisweilen ebenfalls angegeben, z. B.: akis spiria (wem) „sehr schwer“; ant (wessen) sprando; ant sprando (wem) 1) „zum Unglück (von einer Last, Ausbeutung, Mühsal gesagt)“,
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Page 62) „ausbeutend, unterdrückend“; (wessen) ašaromis springti „Misserfolge erleiden, nachdem man etwas Schlechtes getan hat“; nustaugė dieglioji (was) „etwas ist verschwunden“; sparnai platūs (wessen) „reich“; vandens lašas neprasisunkia (zwischen wem) (über eine sehr enge Freundschaft und gutes Einvernehmen).
Dennoch werden die syntaktischen Beziehungen von Phraseologismen im LKŽ sehr selten und uneinheitlich angegeben. Besonders bei Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen, sollten sie angegeben werden. Syntaktische Beziehungen sollten zumindest bei folgenden Phraseologismen vermerkt werden: akys iš kaktos išsprūko (wem); pėčius persprogo (wem); šiaudų galva (wessen); širdis sprūgsta [pusiau] (wessen, wem).
6. Bei manchen Phraseologismen ist die Wortstellung stets gleich und unveränderlich, bei anderen kann sie sich ändern und variieren. Im Stichwort eines Phraseologismus sollte die in der Sprache verwendete Wortstellung stehen. Ist die Wortstellung nicht streng festgelegt, sollten die Komponenten des Phraseologismus in der üblichsten, am häufigsten verwendeten Reihenfolge angegeben werden. Die Wortstellung eines Phraseologismus darf nicht individuell verändert werden. Leider kommen solche Fälle im LKŽ vor. So ist čemerýs nesūks angesetzt, doch die Belegbeispiele zeigen, dass ausschließlich nesūks čemerýs verwendet wird. Angegeben ist mešką nusisuktų galvą; velnias nusisuktų koją, doch die Beispiele zeigen, dass nur meška galvą nusisuktų; velnias koją nusisuktų gebraucht wird. Angegeben ist nė (nei) šiaudo pakrapštyti dančiui, doch in der Sprache wird nur nė (nei) šiaudo dančiui pakrapštyti verwendet. Im LKŽ stehen die Formen snąpą galąsti; snąpą [pa]kaišioti; snąpą kýštelėti; snąpą kišti; snąpą nunešti; snąpą pravérti, doch aus den Beispielen geht hervor, dass folgende Formen angesetzt werden sollten: galąsti snąpą; [pa]kaišioti snąpą; kýštelėti snąpą; kišti snąpą; nunešti snąpą; pravérti snąpą.
7. Manche Phraseologismen weisen in der Sprache stets dieselbe Struktur auf, andere haben formale Varianten einzelner Phraseologismen. So können Phraseologismen beim Kasus nominaler Wörter und bei Präpositionalfügungen variieren: kaip (lyg) karvė ant ledo (ledi); kaip (lyg) maišų (su maišu). Um Platz zu sparen, werden außerdem häufig variierende Komponenten von Phraseologismen mit komponentenbezogenen Synonymen gemeinsam angegeben, z. B. Präpositionalfügungen mit Substantiven: kaip už dūtką (už dvylekį, už trečioką) agurkás; kaip kiaulė apie debesį (apie lietų). Da formale Varianten oder variierende Komponenten von komponentenbezogenen Synonymen Präpositionalfügungen sowie nominale Wörter ohne Präposition sein können, müssen sämtliche variierenden Präpositionalfügungen in Klammern mit Präposition angegeben werden. Z. B.: ant akių (į akį, į akis, ant galvos) šikti; ant dantų (ant liežuvio) atsistoti; ant galvos (ant sprando) užsodinti; kaip medumi (su sviestu) tepti per širdį; nòrs prie širdies (į širdį) dèk; [nuo] próto (nuo galvos, nuo išminties, nuo ražumo) atstóti; su átbula (su átakala, su átkarą) širdimi; nuo šaukšto (nuo lėtenų) nuslysti. Fälle im LKŽ, in denen variierende Präpositionalfügungen in Klammern ohne Präposition angegeben werden, können den Leser irreführen, z. B.: prieš ákštiną (ákštinus, ákštiną) spárdyti; nuo lėtenų (narių) nusprūsti; ant atminties (galvós, liežuvio [gálo], mintiės, minčių, pómėties) sukasi. So dargestellt könnte der Leser annehmen, dass es auch Phraseologismen wie ákštinus spárdyti; narių nusprūsti; galvós sukasi usw. gibt. Die variierenden Komponenten von Phraseologismen sollten im Stichwort daher folgendermaßen angegeben werden: prieš ákštiną (prieš ákštinus, prieš ákštiną) spárdyti; nuo lėtenų (nuo narių) nusprūsti; ant atminties (ant galvós, ant liežuvio [gálo], ant mintiės, ant minčių, ant pómėties) sukasi.
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Page 78. Im LKŽ herrscht keine Einheitlichkeit bei der Akzentuierung struktureller Komponenten von Phraseologismen – einiger Pronomen, Präpositionen, Partikeln und Konjunktionen. Offenbar sollte kein Zweifel daran bestehen, dass weder in der Lemmaform eines Phraseologismus noch im Belegsatz jene strukturellen Komponenten akzentuiert werden sollten, die sich an ein betontes Wort anlehnen und mit ihm eine Akzentuierungseinheit bilden, d. h. Proklitika und Enklitika. Im LKŽ geschieht dies häufig, z. B.: akių nėra kur pasukti; be soties; iš rankų slysta; žemė slysta iš po kojų; nuo šaukšto (nuo lėtenų) nuslysti; ką ten smalą; kad tave smalas; kad (tu) smegtum (smegtai); nors į šopulį dėk; nors spjaudyk ir gaudyk; nors į žemę įsme(k); tik smer ties pakviesti (pasisiūsti); net padai nusmuko; smurgai do ašaros; smūrgiai ir ašaros; spindi ir spragčioja; kiški su snukiu; tik akis užspausk; ne toliai spirtas; ne iš kelmo (iš grumsto) [šunies, zuikio] išspirtas; šonai vos nesprogsta iš juoko; kreiva koja (ne ant tos kojos) atsistoti [iš patalo]; nei eiti (bėgti), nei stovėti; šė [tai] tau; šė [tai tau] kad (jei) nori.
Dennoch werden die proklitischen und enklitischen Komponenten von Phraseologismen ziemlich häufig völlig unbegründet akzentuiert. Z. B.: apie (aplink) ausį sukti; giltinė suka [apie uodegą]; nėra kur apsisukti; negali nė pasisukti; nei šė, nei diok; kaip smaigas; kaip kokioj smaloj; iki (lig, ligi) kaulų (kaulo) smegenų; iki (ligi) snapo; nė snapo nekiši; anė (nė) spakt; čia spaudžia, čia nevarva; nei nuspjauti, nei nuryti; nei traukt, nei stumt; nė pastumt, nė patraukt; nors širdį rodyk; nei šildo, nei šaldo.
9. Sowohl in den Richtlinien des LKŽ als auch in der Einleitung heißt es, dass Phraseologismen alphabetisch angeordnet werden. Leider missachten einige Redakteure die Richtlinien und diese Tradition, besonders in jüngster Zeit. Da wir Phraseologismen als selbstständige Einheiten des Sprachsystems mit all ihren formalen Merkmalen, ihrer verallgemeinerten Bedeutung und ihren Gebrauchseigenschaften betrachten, muss dies auch bei ihrer Anordnung berücksichtigt werden; das heißt, sie dürfen nicht in einzelne Komponenten oder Wortbildungselemente zerlegt werden. Ein typisches Beispiel für eine solche Zerlegung ist die Anordnung der Phraseologismen mit dem Wort širdis im Band XIV. Bei der alphabetischen Anordnung dieser Phraseologismen wurden weder die Endungen der Substantive noch die Präfixe der Verben berücksichtigt. Man kann sich beispielsweise fragen, ob jeder ohne Weiteres verstehen könnte, nach welchem Prinzip die folgenden Phraseologismen angeordnet sind: širdį (širdyje) duria; širdis atsidūrė kulnyse; širdį džiovinti (išdžioventi); širdis džiūsta (sudžiūvo). Erst nach einigem Nachdenken lässt sich erkennen, dass diese Phraseologismen alphabetisch nach dem Verbalstamm angeordnet sind, wobei die Präfixe und die Endungen des Substantivs širdis außer Acht gelassen werden. Es stellt sich die Frage, wie man einen Phraseologismus morphologisch zerlegen kann, zum Beispiel širdis atsidūrė kulnyse, wenn sein Verb ohne Präfix überhaupt nicht verwendet wird. Denn im Litauischen gibt es keinen Phraseologismus širdis dirė kulnyse. Ein solches Anordnungsprinzip widerspricht somit dem Wesen der Phraseologismen und ist daher nicht akzeptabel.
Man könnte Phraseologismen auch nach anderen Kriterien anordnen, etwa nach der grammatischen Dominante oder Ähnlichem. Da die Arbeit am LKŽ ihrem Ende entgegengeht, lohnt es sich nicht mehr, die Anordnungsprinzipien für Phraseologismen zu ändern. Wichtig ist, dass alle, die am Wörterbuch schreiben und es redigieren, die Richtlinien sowie die bereits etablierten traditionellen Prinzipien einhalten, das heißt, die Phraseologismen streng alphabetisch anordnen.
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Page 8К. ВОСИЛИТЕ
ÜBER DIE PRINZIPIEN DER ANORDNUNG VON PHRASEOLOGISMEN IM „WÖRTERBUCH DER LITAUISCHEN SPRACHE“
Zusammenfassung
Der Artikel weist auf einige Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten bei der Anordnung und lexikografischen Bearbeitung von Phraseologismen im „Wörterbuch der litauischen Sprache“ (im Folgenden: LKŽ) hin.
1. In der Lemmaform eines Phraseologismus, der eine Handlung bezeichnet, wird die grammatische Dominante – das Verb – im Infinitiv angegeben, z. B. į kojas spáusti „schnell gehen, sich beeilen“.
2. Die Form von Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen, kann der Struktur eines zwei- oder eingliedrigen Satzes oder einer Wortgruppe entsprechen. Die eigentliche Form von Phraseologismen, deren Struktur der eines zweigliedrigen Satzes entspricht, sieht folgendermaßen aus: Das Substantiv steht im Singular oder Plural im Nominativ; Verben des unvollendeten Aspekts stehen in der 3. Person Präsens, Verben des vollendeten Aspekts in der 3. Person Präteritum. Entsprechend werden die Verben auch in Phraseologismen angesetzt, deren Form ihrerseits der Struktur einer Wortgruppe oder eines eingliedrigen Satzes entspricht, z. B. akis spiria (jemandem) „sehr schwer“; ant krūtinės stóvi „unangenehm“; gálvą sópa „eine Sorge bedrückt (drückt) (jemanden)“.
3. Bei der Bestimmung der eigentlichen Form eines Phraseologismus ist es wichtig, seine syntaktischen Beziehungen im Satz zu beachten und festzustellen, ob paradigmatische Formen des Phraseologismus vorhanden sind (in der Regel sind sie entweder eingeschränkt oder fehlen ganz).
4. Nicht selten wird die obligatorische phraseologische Umgebung nicht vollständig angegeben; manchmal wird sie zwar angegeben, aber unterschiedlich dargestellt. Die obligatorische phraseologische Umgebung wird im LKŽ der Tradition gemäß stets dort angegeben, wo die Bedeutungsangabe steht (in Klammern), z. B. lyg prisvilęs „viel, überall (herumläuft)“.
5. Syntaktische Beziehungen der Phraseologismen werden im LKŽ nur sehr selten und uneinheitlich angegeben. Besonders notwendig ist ihre Angabe bei der lexikografischen Beschreibung von Phraseologismen, die einen Zustand bezeichnen, z. B. åkys iš kaktos išsprūko (jemandem); širdis sprógsta pušìau (jemanden, jemandem).
6. In der Lemmaform eines Phraseologismus muss dieselbe Wortstellung gelten, die auch in der Sprache vorzufinden ist. Hat sich die Wortstellung noch nicht eindeutig herausgebildet, folgen die Komponenten des Phraseologismus der Reihenfolge, die charakteristischer ist und häufiger vorkommt.
7. Nicht selten werden in der Lemmaform eines Phraseologismus variierende Komponenten komponentensynonymer Phraseologismen in Klammern angegeben. Alle variierenden Präpositionalfügungen werden mit Präpositionen verwendet, z. B. ant galvós (ant spráindo) užsodinti; kaip medumi (su sviestu) tepti per širdį.
8. Bei den Komponenten von Phraseologismen, die sich an ein betontes Wort anlehnen und mit ihm eine Akzentuierungseinheit bilden, d. h. bei Proklitika und Enklitika, wird kein Akzent gesetzt, z. B. iš rankų slysta; net pàdai nusmilko.
9. Da Phraseologismen als eigenständige Einheiten des Sprachsystems mit allen Besonderheiten ihrer Form, ihrer verallgemeinerten Bedeutung und ihres Gebrauchs gelten, dürfen sie auch bei ihrer Darstellung nicht in einzelne Komponenten oder abgeleitete Formanten zerlegt werden. Sowohl in der Anleitung zum Wörterbuch der litauischen Sprache als auch in dessen Einleitung wird darauf hingewiesen, dass Phraseologismen in alphabetischer Reihenfolge angeführt werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Wörterbuch der litauischen Sprache in strikter Übereinstimmung mit der Anleitung und den etablierten traditionellen Prinzipien, d. h. in alphabetischer Reihenfolge, zusammengestellt und redigiert wird.
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