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Studien zur Geldtheorie und monetäre Ökonometrie

Abstract

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Studien zur Geldtheorie und monetäre Ökonometrie

Author: Bombach, Gottfried
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1972
DOI: 10.3790/978-3-428-42629-4
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285469/1/9783428426294.pdf
Bombach, Go ied (Ed.)
Book
S udien zu Geld heo ie und mone ä e Ökonome ie
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 66
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: Bombach, Go ied (Ed.) (1972) : S udien zu Geld heo ie und mone ä e
Ökonome ie, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 66, ISBN 978-3-428-42629-4, Duncke &
Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
66
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
SCHRIFTEN
DES VEREINS
F R
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
66
S udien zu Geld heo ie
und mone ä e Okonome ie
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
S udien zu Geld heo ie
und mone ä e Ökonome ie
He ausgegeben on
Go ied Bombach
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
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AUe
Rech e,
o behal en
©
1972
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1972
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
02629
Z
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V o wo des He ausgebe s
Mi
dem
im
Ve ein
ü
Socialpoli ik üblichen,
u nusmäßigen
Wechsel
ha
inzwischen P o . D .
Al ed
E.
O
den
Vo si z des Theo e ischen
Ausschusses
übe nommen
und
die
Konjunk u heo ie
als
neuen
The-
menk eis
gewähl . Die
mi
diesem
Band
o geleg en
Bei äge
zu
Geld-
heo ie
sind
das
E gebnis
zweie
Tagungen
in
Nagold
und
eines
T e -
ens
in
Go lieben (Bodensee), die noch
un e
de
Lei ung
des
Ve -
asse s dieses
Vo wo es
s anden.
Im
Gegensa z zu
den
ühe
üblichen
Gep logenhei en des Ausschusses,
im
wesen lichen Einzelp obleme
zu
disku ie en,
is
nochmals,
wie
zule z
beim
Band
zu
Außenwi scha s-
heo ie ,
ein
geschlossene
Themenk eis
in
meh e en
Si zungen abge-
handel
wo den, wobei sich auch die als
Expe imen
gedach e,
länge e
Tagungsdaue
bewäh
ha .
Es
handel
sich
um
einen
Themenkomplex,
de
om
Theo e ischen Ausschuß bislang
ehe
e nachlässig
wo den
is .
Die Mi gliede des Ausschusses
wa en
bes eb ,
nich
nu
in
die
Tagesdiskussion einzu e en, also nich
nu
die
He aus o de ung
du ch
M.
F iedman
au zug ei en,
sonde n
ein
möglichs um assendes
Bild
on
de
En wicklung
de
Geld heo ie
on
de
Neoklassik bis
zu
Gegenwa
zu geben,
um
es
dem
Lese
möglich zu machen, die Augenblicksausein-
ande se zungen
in
g öße e En wicklungslinien einzuo dnen.
Diese Vo sa z
ha
sich nich oll
ealisie en
lassen. Einige Re e a e,
die
dem
anges eb en
B ückenschlag
dienen
soll en, die
ü
unse e
Dis-
kussionen höchs
uch ba
und
ü
ande e
Bei äge
an egend
wa en,
sind
nich
zu
Ve ö en lichungs ei e gelang , bzw.
wa en
be ei s
ü
ande e
Publika ionsun e nehmen
e geben. Dennoch
glauben
wi ,
daß
die
hie
abged uck en
A bei en
einen
nü zlichen
Bei ag
zu
Realisie-
ung
de
genann en
Zielse zung bedeu en.
De
1.
Teil
b ing
Einzelbei äge
zu
Theo ie des Geldes
und
des
Zin-
ses,
de
11.
Teil empi ische
Un e suchungen
zu
Geldnach age
ü
die
Bundes epublik
und
ü
Ös e eich, sowie einen heo e isch-empi ischen
Bei ag
zu
F age
des Gegensa zes zwischen
Loanable
Funds-
und
Liquidi ä sp ä e enz heo ie
des Zinses.
De
III. Teil schließlich
gib
einen
Eind uck
on
de
En wicklung
und
dem
heu igen
S and
de
Geld-
1
Bei äge
zu
Theo ie
de
Außenwi scha .
Scn l en
des
Ve eins
ü
So-
cialpoli ik,
Neue
Folge
Bd.
56,
Be lin
1970.
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6
Vo wo
des
He ausgebe s
s omanalyse
in
d ei ausgewähl en Lände n, die bei
den
Si zungen du ch
Mi gliede ode geladene Gäs e
e e en
wa en. Die Mi gliede des
Ausschusses sind
de
Deu schen Bundesbank
dankba
da ü ,
daß
sie zu
allen d ei Tagungen Mi a bei e
en sand
ha .
Wäh end
de
sich
übe
einen länge en
Zei aum
e s eckenden
A -
bei en
an
diesem
Band
e s a b
plö zlich E ich Schneide
(5.
Dez.
1970),
de
G ünde
des Theo e ischen Ausschusses
in
de
Nachk iegszei
und
Vo si zende des Ve eins
ü
Socialpoli ik
wäh end
ie
Jah en.
Un e
seine
Lei ung
haben
die Tagungen des Theo e ischen Ausschusses -
die
äl e en
Mi gliede we den sich
o
allem
de
ielen, auch wegen
ih e
menschlichen A mosphä e geschä z en Si zungen
im
Haus Ahlen-
be g
bei
Do mund
ge n
e inne n
-dazu beige agen, daß die
Wi -
scha s heo ie
in
Deu schland wiede Anschluß
an
das Ni eau and, das
ande e
Lände
wäh end
de
Zei
de
Abgeschlossenhei e eich ha en.
Al ed
E.
O
ha
die Ve diens e
E.
Schneide s
ü
den
Ve ein
ü
Social-
poli ik
in
eine
Kiele Gedenk ede gewü dig 2•
E.
Schneide s le z e, g ö-
ße e
A bei
gal
dem gleichen P oblemk eis,
den
diese
Band
um aß
3•
Die
spä e en
Vo si zenden des Theo e ischen Ausschusses
haben
die
A bei en ganz
im
Sinne des
G ünde s
o ge üh .
Basel,
im
Janua
1972
G.
Bombach
2
E ich
Schneide
in
memo iam.
Ansp achen
au
de
akademischen
T aue -
eie
am
18.
Juni
1971
im
Ins i u
ü
Wel wi scha
an
de
Uni e si ä
Kiel.
Kiel
1971.
3
Au oma ismen
ode
E messensen scheidungen
in
de
Geldpoli ik?
Basle
Wi scha swissenscha liche Vo äge.
He
4,
Zü ich
1970.
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Inhal
I.
S udien
zu
Geld heo ie
Das
Wal as-Gese z
und
Osca
Langes
K i ik
an
de
neoklassischen
Geld-
heo ie
Von
P o .
D .
E ns
Helms äd e ,
Müns e .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11
Einige
Beme kungen
zu
eine
Theo ie
de
Geldwi scha
Von D . Hanns Abele,
Wien.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
23
Mone ä e
Unsiche hei s heo ie
bei
Menge
und
Keynes
Von
P o .
D .
E ich
S eißle ,
Wien
....................................
39
Die
Reak ionen
de
Banken
au
Maßnahmen
de
Zen albank
und
ih e
Auswi kungen
au
Geld-
und
K edi mä k e
Von
P o . D .
Pe e
Be nholz,
Basel
....................................
61
11.
Empi ische "Obe p ü ung geld heo e ische
Hypo hesen
übe
den
Ein luß
des
Ve mögens
au
die
länge is ige
Geldnach age
Von Dipl.-Vw.
Volke
Be gen,
Gö ingen
................................
83
Empi ische
Un e suchungen
übe
den
schweize ischen
Geldma k
Von P o . D .
Heidi
Schelbe -Sy ig,
Zü ich
............................
103
De
e isions heo e ische Gegensa z zwischen
Loanable
Funds-
und
Liqui-
di ä sp ä e enz-Theo ie
des Zinses
mi
ökonome ischem
Tes
Von D .
Nikolaus
K.
A.
Läu e ,
Kons anz
...............................
119
Zu
geld heo e ischen
und
geldpoli ischen
Bedeu ung
des
Lie e an en-
k edi s
Von
P o . D .
Vincenz
Timme mann,
Hambu g
.........................
141
111.
Die
Gelds omanalyse
Einige
Beme kungen
zu
Gelds om echnung
-
Gegenwä ige
S and
und
kün ige
Möglichkei en
Von D .
Gun he
Tichy,
Wien
..........................................
181
Gesam wi scha liche
Finanzie ungs echnung
und
mone ä e
Analyse
Von
D .
Helmu
Schlesinge ,
F ank u
................................
199
Ein
e s e
Ve such
zu
E s ellung
eine
Finanzie ungs echnung
ü
die
Schweiz
Von
P o . D . Rene E be,
Basel
........................................
221
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14
E ns Helms äd e
Addie en
wi
(4)
und
(5)
in
geeigne e
Weise, so
e hal en
wi :
(6)
wobei
Pi =
p
=
p~.
Gleichung
(6)
besag ,
daß
ü
einen
bes imm en
N ach age-
und
Angebo sp eis
Pi
am
Ma k
de
Wa e
i die
Summe
de
mone ä en
Nach agen
an
allen
Wa enmä k en,
zuzüglich
de
Geldnach-
age
Dn + 1, gleich
is
de
Summe
de
mone ä en
Angebo e
an
allen
Wa-
enmä k en,
zuzüglich
dem
Geldangebo
Sn + 1.
Au
de
linken
Sei e
on
(6)
s eh
nach
Lange die gesam e Nach age (Wa ennach age +
Geld-
nach age)
und
au
de
ech en
Sei e
das gesam e
Angebo
(Wa enange-
bo
+ Geldangebo ). Die Gleichung
(6)
is ,
da
wi
sie
du ch
Addi ion
on
(4)
und
(5)
e hal en,
linea
on
diesen
beiden
Gleichungen abhängig.
Zu
Gleichung
(6)
sag e
Lange:,,!
p opose
o
call
his
iden i y
Wal as'
law
because
Wal as
was
he
i s
o
ecognize
i s
undamen al
impo -
ance
in
he
o mula ion
o
he
ma hema ical
heo y
o p ices.
I
should
be
no ed
ha
Wal as'
law
does
no
equi e
ha
he
demand
and
supply
o each commodi y,
o
o
any
o
hem,
be
in
equilib ium".
C~-------Q~--~
G F
Figu
2
H
-,
K
Hie zu
wollen
wi
noch eine anschauliche
E läu e ung
geben.
Figu
2
zeig
ein
Ma k diag amm
ü
den
Ma k
de
Wa e
i.
Wi
g ei en
den
beliebigen
P eis
OC
he aus.
Das
Rech eck OCDG
en sp ich
mi
seine
Fläche
de
mone ä en Nach age
bei
dem
P eis
OC.
Zugleich
s ell
es
das
Geldangebo da . Das Rech eck OCEF
is
das
mone ä e
Angebo
ode
die Geldnach age.
Nun
sei das ges ichel
einge agene
Rech eck
FEHK
deckungsgleich
dem
Rech eck OCDG.
Dann
is
auch Rech eck
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Das Wal as-Gese z
und
Osca
Langes
K i ik
15
GDHK
deckungsgleich dem Rech eck OCEF. Das Rech eck
OCHK
s ell
das gesam e Angebo
und
die gesam e Nach age
da .
En sp echend
(6)
gil
nämlich:·
--.9
OCDG +
!iJ
GDHK
d~
~EF
+
!iJ
FEHK
+
Gesam e
Nach age Gesam es Angebo
He sch
an
einem
Ma k
Gleichgewich , so
s immen
mone ä e
Nach-
age
und
mone ä es Angebo
übe ein
(Gleichgewich sbedingung: mone-
ä e
Nach age = mone ä es Angebo ).
Dann
s immen
an
diesem
Ma k
zugleich Geldangebo
und
Geldnach age übe ein.
Sind
alle
Wa en-
mä k e
im
Gleichgewich , so
is
auch
de
Geldma k
ausgeglichen, d. h.
Geldangebo
und
Geldnach age sind g ößengleich.
In
diesem Falle, so
schluß olge Lange,
wi d
keine
Ände ung
de
gesam en Geldmenge ge-
wünsch . Diesen
Zus and
bezeichne
e
als
"mone a y
equilib ium". Um-
gekeh
gil auch,
daß
nu
bei
Gleichgewich
am
Geldma k
Gleichge-
wich
an
den
Wa enmä k en
he schen
kann.
Nebenbei
is
zu
beme ken,
daß
Ben
Hansen das Wal as-Gese z
in
ähnliche Weise wie Lange
au aß
4•
De
Un e schied
bes eh
jedoch
da in,
daß
e
die Kassenbes ände zu Beginn
eine
Ma k pe iode als das
Geldangebo bezeichne
und
die Kassenbes ände
am
Ende
de
Pe iode
als die Geldnach age.
Dann
gil eine
(6)
en sp echende De ini ionsglei-
chung
ü
die s e s gegebene G ößengleichhei
on
gesam e
Nach age
und
gesam em Angebo . Die gesam e übe schußnach age
is
dann
s e s
Null gleich. Mi Hansens eigenen Wo en:
" he
alue
o
a11
excess
demand
o money, anishes iden ically
in
he
p ices. This is Walms'
Law".
111.
DasWal as-Gese z als Gleichgewich sbedingung
Eine
wei e e
geld heo e ische In e p e a ionsmöglichkei des Wal as-
Gese zes
is
im
Pa inkin-Gese z
en hal en
5• Hie nach sind die
Wa en-
mä k e
und
de
Geldma k
als
T ansak o en
au zu assen. Die Zus öme
4
B.
Hansen, Lec ui'es
in
Economic Theo y,
Pa
I:
Gene al
Equilib ium
Theo y,
Lund
1967.
5 E.
Helms äd e ,
Pa inkin-Kon o e se-Bei ag
N . X. "Kyklos", Vol.
XXII
(1969),
S.
506
-
518.
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16
E ns
Helms äd e
zu
den
Wa enmä k en
e olgen als mone ä e Nach age
en wede
aus
dem Ve kau se lös
ande e
Wa en ode aus
de
Ve minde ung
de
Kas-
senbes ände. Die Abs öme sind mone ä es Angebo , das zum
Kau
an-
de e
Wa en ode
zu
E höhung
des Kassenbes andes
benu z
wi d.
Am
zweckmäßigs en s ellen
wi
uns
dabei o , daß jede Wa e
nu
on einem
P oduzen en e zeug wi d.
Wi bezeichnen die
am
Ma k
i
en al e e
mone ä e
Nach age
aus
dem
Ve kau
on
Gü e n
am
Ma k
k
mi
(7)
i,
k = 1,2,
...
, n ,
i + k bzw.:
mik
= 0 ü i = k .
mik
is
zugleich das
mone ä e
Angebo
am
Ma k
de
Wa e
k,
das zum
Kau
de
Wa e i
e wende
wi d.
De jenige Teil
de
mone ä en
Nach age
am
Ma k
de
Wa e i,
de
aus
de
Ve minde ung on Kassenbes änden ließ , sei
mi
Si
bezeichne .
Bei diesem
Be ag
handel
es sich
um
das Geldangebo
am
Ma k
de
Wa e i.
De
zu
E höhung
de
Kassenbes ände dienende Teil des mone-
ä en
Angebo s ode die Geldnach age
am
Wa enma k
i sei di.
Die gesam e mone ä e Nach age
D;
an
den
Wa enmä k en
i = 1,2,
...
, n is
dann
wie olg zusammenzu assen:
(8)
o +
m12
+
m13
+
m21+
0 +m23+
+
mln
+
Si
= Dl
+
~n+
s2
=D
2
En sp echend
e gib
sich
das
gesam e
mone ä e
Angebo
an
den
Wa-
enmä k en
i =
1,
2,
...
, n wie olg :
(9)
o +
~1
+ m3l
'"
+ mnl +
d
=
Sn
m12
+ 0 +
m32
•••
+
mn2
+
d:!
=
S2
mln
+ m2n + m3n •
..
+ 0 + dn =
Sn
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Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik
17
Im
Gleichgewich s all
is
an
allen
Wa enmä k en
die
mone ä e
Nach-
age
dem
mone ä en
Angebo
g ößengleich:
(10) I Di =
Si
I;
i =
1.2
•...•
n
..
Is
(10)
e üll ,
dann
gil
nach
dem
Walms-Gese z auch:
(11)
d. h. die
on
den
einzelnen
Nach age n
und
Anbie e n
gewünsch en
Kassenbes ands e minde ungen
sind
den
gewünsch en
Kassenbes ands-
e höhungen
g ößengleich.
Fassen
wi
den
Geldma k
als
einen
Ma k
au ,
übe
den
Kassenbes andsumschich ungen
e olgen
-
wie
ja
auch
übe
die
Wa enmä k e
diese
Tauschwi scha
die
Wa enbes ände
um-
geschich e
we den
-,
so
können
wi
sagen,
daß
bei
Gleichgewich
au
den
Wa enmä k en
auch
de
Geldma k
in
Folge des Wal as-Gese zes
no wendig
im
Gleichgewich is . Die Gleichung
(11)
is
nämlich
linea
abhängig
on
(8)
und
(9),
wenn
(10)
gil .
(a)
(bl
p p
Figu 3
Figu
3
e läu e
den
Zusammenhang
am
Beispiel eines
Wa enma k-
es.
Im
Diag amm
(a)
en sp ich
die Fläche des Rech ecks OBCD
de
ge-
sam en
mone ä en
Nach age.
De
sch a ie e
Teil
da on
möge die
mo-
ne ä e
Nach age
aus
Kassenbes ands e minde ungen
(ode
das
an
die-
sem
Ma k
s a indende
Geldangebo ) da s ellen. Die
üb igen
Teil lä-
chen
links
da on
seien
mone ä e
Nach age
aus
dem
Ve kau
ande e
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
66
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18
E ns Helms äd e
Wa en.
In
dem
Diag amm
(b)
is
de
gleiche
Ma k
noch
einmal
da ge-
s ell . Doch
is
je z
au
das
mone ä e
Angebo Bezug genommen. Die
Fläche des Rech ecks OBCD, die sich
mi
de jenigen
im
Diag amm
(a)
deck ,
s ell
je z
das gesam e
mone ä e
Angebo da . Die sch a ie e
Teil läche sei das
zu
Au üllung
on
Kassenbes änden e olgende mo-
ne ä e
Angebo . Die Teil lächen
links
daneben
mögen
mone ä es
An-
gebo
zum
Kau
ande e
Gü e
ep äsen ie en.
De
Ma k
is
beim
P eis
p +
im
Gleichgewich .
IV. Das Saysche Gese z
Nach
Ka l
Ma x
lau e
"de
,be ühm es e'
Sa z
des Monsieu Say:
,On n'ache e des p odui s qu'a ec des
p odui s'
...
im
physiok a ischen
O iginal: ,Les p oduc ions
ne
se
paien
qu'a ec des p oduc ions'
...
(Le
T osne, ,De
l'in e e
Social', S.
899)"6.
Nach Lange
und
Hansen
besag
das
Saysche Gese z
ode
die Saysche
Iden i ä ,
daß
die
mone ä e
Nach age
und
das
mone ä e
Angebo
g ö-
ßengleich sind. Gemäß (6)
gil
dann:
(12)
Dann
is
auch
das
Geldangebo
und
die Geldnach age
in
Langes
Sinn
g ößengleich. Nach Lange
we den
keine
Geldmengenände ungen
ge-
wünsch .
(12)
schließ alle dings keineswegs aus, daß Geldbes andsumschich-
ungen
e olgen. Lediglich
de
Geldbes and insgesam
wi d
nich geän-
de . Das is
abe
ohnehin
eine Vo ausse zung
de
neoklassischen
s a-
ischen Geld heo ie, wie
wi
noch sehen we den.
Wi
in e p e ie en
das
Saysche Gese z
in
de
Weise,
daß
kein
Wi -
scha ssubjek
aus
Geldbes änden
mone ä e
Nach age
en al e
ode
mone ä es
Angebo
zu
E höhung
seine
Kassenbes ände
o nimm .
Wi
e langen
somi , daß
kein
Wi scha ssubjek seine Kassenbes ände zu
ände n
wünsch . Nach Lange soll
das
Saysche Gese z dazu üh en,
daß
die Wi scha als Ganzes die Kassenbes ände insgesam
ode
die Geld-
menge
nich zu
ände n
wünsch .
Dann
is
es
abe
imme
noch möglich,
Gü e
mi
Geld zu
kau en
ode
den
Ve kau
on
Gü e n
in
Geld
anzu-
legen.
Wa en
we den
insowei nich
on
Wa en
gekau ,
wie
es
dem
6
K.
Ma x, Das Kapi al,
1.
Bd.,
Ausgabe des Die z Ve lages Be lin
1953,
S.171.
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Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik
19
Sayschen
Gese z en sp äche.
Um
dies zu
bewi ken,
muß
man
das
Say-
sche Gese z so
in e p e ie en,
daß
es Geldbes andsumschich ungen
aus-
schließ .
V.
Langes
K i ik
an
de
Neoklassik
Gil
das
Saysche Gese z
in
dem
on
uns
de inie en
Sinne,
dann
sind
im
neoklassischen Modell
eine
Tauschwi scha
nu
die
ela i en
P eise
Pi
aus
den
ealen
Modell eilen zu bes immen:
(13)
Die absolu en
P eise
we den
im mone ä en
Teil
du ch
Hinzunahme
de
Ve keh sgleichung bes imm , wonach:
(14)
n
M
=
~
p x.
i=l
• ,
M = cons : Geldmenge
= cons : Umlau ge-
schwindig-
kei des
Geldes
Fü
(14)
können
wi ,
wenn
p gemäß
(13)
zu
De ini ion
de
ela i en
P eise
benu z
wi d, auch wie olg sch eiben:
(15)
Sind
M
und
-
annahmegemäß
-
kons an e
G ößen, so
is
(15)
nach
p
lösba ,
und
somi
sind
auch alle
ande n
absolu en
P eise
p (i =
2,3,
...
, n) nach
(13)
zu bes immen.
Dieses
Ve ah en
de
neoklassischen Theo ie bezeichne
Lange
als
in
sich wide sp uchs oll.
E
a gumen ie
dabei
wie
olg : Aus
(15)
sei die
olgende Nach ageübe schuß unk ion
ü
den
Geldma k
zu
bilden:
(16)
Nimm
nun
Pl
einen
ande n
als
den
du ch
(15)
bes imm en
We
an,
dann
we den
nach
(16)
Geldbes andsände ungen
(und
zwa
Ände ungen
de
gesam en
Geldmenge) gewünsch .
Das
wü de
abe
nach
dem
WaZTas-
2·
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20
E ns Helms äd e
Gese z bedeu en,
daß
die
Wa enmä k e
nich
im
Gleichgewich sein
können,
was
dem
Sayschen Gese z wide sp äche.
Se z
man
also nach
Lange die Ve keh sgleichung
(14)
ein, so
e gib
sich
aus
ih
eine
Nach-
ageübe schuß unk ion
am
Geldma k ,
die
mi
dem
Sayschen Gese z
im
Wide sp uch s eh .
Hie gegen
läß
sich einwenden,
daß
bei
Gül igkei
des
Sayschen Ge-
se zes
im
Sinne
Langes
de
Nach ageübe schuß
am
Geldma k
auch
in
seinem
Sinne
eben
Null
be äg .
Das heiß , daß
man
aus
de
Ve keh s-
gleichung, die
man
bei
Gül igkei
des Sayschen Gese zes
übe haup
e s
ein üh ,
nich
hin e he
wiede
einen
unausgeglichenen
Geldma k
ia
N ach ageübe schuß unk ion
ein üh en
kann.
Nach Lange
wide sp ich
also die Ve keh sgleichung
dem
Sayschen
Gese z.
Gib
man
umgekeh
die Gül igkei des Sayschen Gese zes o ,
dann
is
(15)
nach
dem
WaZ as-Gese z (in
de
Langeschen Fo mulie ung)
als
Iden i ä
e üll
und
nich als Bes immungsgleichung
ü
pi.
Dann
a iie
mi
P
zugleich . -Hie gegen
is
einzuwenden,
daß
Lange
das
WaZ as-Gese z unglückliche weise als
Iden i ä
o mulie
ha ,
was
nich
zwingend is .
Unse
Vo schlag,
de
aus
dem
on
Lange
um issenen
Dilemma (daß
nämlich die neoklassische Theo ie
mi
de
Ve keh sgleichung
einen
Wi-
de sp uch
gegen
das
Saysche Gese z
en häl ,
ode :
wenn
das
Saysche
Gese z gil ,
man
die absolu en
P eise
deswegen nich
e mi eln
kann.
weil
s a
eine
zusä zlichen Bes immungsgleichung lediglich
eine
Iden-
i ä
e ügba
is )
he aus-
ode
on
An ang
ga
nich
hinein üh ,
be-
s eh
in
olgendem:
-
Fo mulie ung
des WaZ as-Gese zes als Gleichgewich sbedingung
-De ini ion des
Geldma k es
als
Ma k
ü
Geldbes andsumschich-
ungen
Dann
bedeu e
das
Saysche Gese z,
daß
keine indi iduellen Geldbe-
s andsumschich ungen o kommen. Die Ve keh sgleichung
kann
dann
wide sp uchs ei als Bes immungsgleichung
ü
einen
absolu en
P eis
einge üh
we den.
Is
jedoch
das
Saysche Gese z nich e üll , d. h. in-
den
Geldbes andsumschich ungen
s a ,
so
können
die absolu en
P eise
di ek
bes imm
we den, ohne Hinzunahme
de
Ve keh sgleichung. Dies
ha
E ich Schneide
an
Hand
eines dynamischen Tauschmodells nachge-
wiesen7•
E
ha
gezeig ,
daß
bei
de
Ablei ung
de
Gleichgewich sp eise
7 E. Schneide , Zu dynamischen Theo ie des Tausches. "Zei sch i ü
Na ionalökonomie",
Vol.
XII (1949), abged uck in: E. Schneide : Volkswi -
scha und Be iebswi scha , Tübingen 1964,
S.
151-
157.
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Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik
21
on
einem
bes imm en
Ausgangspunk
de
Ve eilung
des Kassenbe-
s andes
(in seinem Modell
dem
Einkommen
de
Indu iduen
gleich)
he
ein
P ozeß
de
Einspielung
de
P eise
und
de
Kassenbes ände
au
ein
bes imm es
Gleichgewich sni eau
s a inde .
E
üh
zum
Dualismus
zwischen
P eis-
und
Geld heo ie aus: "Sobald
man
die s a ische Gleich-
gewich sanalyse
e läß
und
mi
den
Mi eln
de
dynamischen Analyse
das
P oblem
des zei lichen
Ablau s
de
Wi scha
on
einem
gegebenen
An angszus and
aus
ang ei ,
is
diesem Dualismus
de
P eis-
und
Geld-
heo ie
de
Boden en zogen."
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Einige
Beme kungen
zu
eine
Theo ie
de Geldwi scha 1
Von Hanns Abele, Wien
I. Einlei ung
Von
Zei
zu
Zei
is
es no wendig, eine
S ando bes immung
de
heo-
e ischen Fo schung
o zunehmen
und
sich Rechenscha
übe
e ziel e
Lösungen
und
noch o ene
F agen
zu geben. Ebenso
beda
de
g und-
sä zliche Rahmen,
in
dem
sich die Fo schungs ä igkei beweg ,
eine
übe p ü ung.
Haben
neue
E kenn nisse
eine
Ände ung
de
G undkon-
zep ion
no wendig
gemach ?
Ein
gehäu es
Au e en
zwei elnde
S im-
men
2
ode
E gebnisse, die
on
de
he schenden
Leh e
nich
be iedi-
gend
e klä
we den
können, zeig eine solche Umb uchsi ua ion
in
de
Fo schung an.
Wie die En wicklung
ühe e
g oße
Auseinande se zungen,
de
e -
schiedenen
"S ei e",
in
de
Wi scha s heo ie
leh ,
en s ehen
imme
wiede
Miß e s ändnisse,
wenn
die
F ages ellung
nich öllig
geklä
is
ode
ein
Teil
de
Vo ausse zungen
nu
implizi
behandel
wi d
3• Dies
üh
dazu,
daß
eine
Abklä ung
de
P obleme
im
Zuge
de
Diskussion
-
wenn
übe haup
-
nu
nach
langwie igen
Umwegen
in
zähen
kleinen
Sch i en
e eich
we den
kann.
Deshalb soll
im
olgenden
e such
we den, eine
übe p ü ung
de
Aus ich ung
de
heo e ischen Fo schung
o zunehmen, wobei
wi
das
Schwe gewich
au
die
Klä ung
de
G und-
konzep ion legen wollen.
Es
is
einleuch end,
daß
in
dem
S adium, wo
die
F ages ellung
ode
de
Ansa z
zu
Diskussion s ehen, keine
de ail-
1
He n
P o .
S eissle
bin
ich
ü
seine
Un e s ü zung,
die
zu
de
Möglich-
kei
ge üh
ha ,
diese
A bei
im
Theo e ischen
Ausschuß
zu
Diskussion
s el-
len
zu
können,
zu
g oßem
Dank
e p lich e . Das
Manusk ip
wu de
Ende
No embe
1970 abgeschlossen.
2 K.
J.
A ow,
Samuelson Collec ed.
"The
Jou nal
o
Poli ical
Economy",
Bd.
75
(1967),
S. 773:
"The
p es ige
s a us
o
he
pu es
o
pu e
economic
heo y
has
ne e
been
highe ;
and
ye
he e
is
now,
as
he e
has
always
been,
a
pe asi e
skep icism
abou
he
desc ip i e
powe
and
no ma i e
u ili y
o
Wa l asian
o
o he
a ie ies
o
he
heo y
o
gene al
compe i i e
equilib ium."
3
Als
kleine
Illus a ion
zu
den
Schwie igkei en
wi scha s heo e ische
Fachdiskussion
sei
e wiesen
au :
H.
G.
Johnson,
Recen
De elopmen
in
Mone a y
Theo y
- A
Commen a y,
in:
D. R.
C oome
und
H. G. Johnson
(H sg.),
Money
in
B i ain
1959 -1969,
Ox o d
1970,
S.
86
.
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30
HannsAbele
Hinsich lich
des
zwei en
oben
ange üh en
Gesich spunk s
schein
nunmeh
zumindes
unbes i en,
daß
"money
ma e s",
abe
um
so
he ige
is
das
Ausmaß
diese
Ein lüsse
ums i en
23•
Die
F on en
de
(Neo-)Keynesiane
und
Mone a is en
s ehen
sich
"un e söhnlich"
gegen-
übe ,
ja
sei
de
g oßangeleg en
Un e suchung
on
Leijonhuj ud
24
müß e
man
ü
Keynes
selbs
eine
eigene
Posi ion
ese ie en.
Die
en schei-
denden
Di e enzen
bes ehen
in
den
un e schiedlichen
Au assungen
on
de
A
de
Übe agungs-
und
Wi kungsmechanismen
zwischen
dem
mone ä en
und
ealen
Sek o
de
Wi scha ,
sowie
de
S abili ä
de
Rela ionen
zwischen
den
einzelnen
Va iablen.
Da aus
olgen
zwangsläu-
ig
un e schiedliche
wi scha spoli ische
Vo s ellungen,
die
au
de
e -
schiedenen
Einschä zung
de
E izienz
des
geldpoli ischen
Ins umen-
a iums
be uhen.
Im
Gegensa z
zu
dem
o he
disku ie en
P oblem
de
Rolle
des
Geldes
in
Gleichgewich smodellen,
de en
Diskussion
e s
im
Anlau en
is ,
exis ie
zu
den
le z e en
F agen
eine
um ang eiche
Li e a u ,
de en
adäqua e
E ö e ung
den
Rahmen
diese
A bei
wei
sp engen
wü de;
deshalb
soll
die
bloße
E wähnung
zu
Ve olls ändi-
gung
de
momen anen
Si ua ion
de
Fo schung
genügen
und
die
Be-
s andsau nahme
abschließen
25•
23
Einen ep äsen a i en
übe blick
gewäh en die Bei äge zu: Con olling
Mone a y Agg ega es. P oceedings o
he
Mone a y Con e ence
June
1969.
The
Fede al Rese e
Bank
o Bos on, Bos on
1969.
24
Leijonhu ud,
a.a.O.
25 Eine p og amma ische Da s ellung
de
jeweiligen heo e ischen Posi ion
inde sich bei
J.
Tobin,
A Gene al Equilib ium App oach o Mone a y Theo y.
"Jou nal
o Money, C edi and Banking", Bd. 1
(1969),
S.
15
-
29,
und
M.
F iedman,
A Theo e ical F amewo k o Mone a y Analysis.
"Jou nal
o Poli ical Economy", Bd.
78
(1970),
S.
193
-
238.
Eine in e essan e Wei e en wicklung
zu
Ve bindung beide Rich ungen
wu de
e such on
K.
B unne ,
Eine Neu o mulie ung
de
Quan i ä s heo ie
des Geldes. Die Theo ie
de
ela i en P eise, des Geldes, des
Ou pu s
und
de
Beschä igung, "K edi
und
Kapi al",
3.
Jg.
(1970),
S.
1 -
30.
Fü
die
F age
des
Vo auseilens
de
Geldmenge gl. J.
Tobin,
Money and Income:
Pos
Hoc E go
P op e
Hoc: "The Qua e ly
Jou nal
o Economics", Bd.
84
(1970),
S. 301-
317,
und
M.
F iedman,
Commen on Tobin. "The Qua e ly
Jou nal
o Economics",
Bd.84
(1970),
S.
318
-
327.
Zu
wi scha spoli ischen Auseinande se zung:
M.
F iedman
und
W.
Helle ,
Mone a y s. Fiscal Policy. A Dialogue, New Yo k
1969;
D.
Fand, Keynesian
Mone a y Theo ies, S abiliza ion Policies and Recen In la ion.
"Jou nal
o Money, C edi and Banking", Bd.1
(1969),
S.
556
-
587;
D.
Fand, A Mone-
a is
Model o he Mone a y P ocess. "The
Jou nal
o Finance", Bd.25
(1970),
Pape s and P oceedings,
S.
275
-
289.
Die empi ischen E gebnisse disku ie en
u. a.: L.
Ha is,
Regula i ies and I egula i ies
in
Mone a y Economics, in:
C.
R.
Whi lesey
und
J.
S.
G.
Wilson
(H sg.), Essays
in
Money and Banking
in
Honou o R.
S.
Saye s, Ox o d
1968,
S.
85
-
112.
A. A.
WaUe s,
The
Radcli e
Repo -
Ten
Yea s A e . A Su ey o Empi ical E idence, in: C oome und
Johnson (H sg.), a.a.O.,
S.
39
-
68.
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Einige
Beme kungen
zu
eine
Theo ie
de
Geldwi scha
31
111.
Eine An egung zu Ve ein achung de Geld heo ie
In
einem
be ühm en
A ikel
26,
dessen
Ti el
quasi
als
P og amm
on
uns
übe nommen
wi d,
ha
Hicks
o
meh
als
d eißig
Jah en
den
Ve -
such
gemach ,
das
damalige
Gewi
de
geld heo e ischen
P oblems el-
lungen
zu
o dnen
und
dami
die
Fo schung
in
geo dne e
Bahnen
zu
lenken.
Be ach e
man
die
augenblickliche
Si ua ion
de
Diskussion,
wie
es
im
o igen
Teil
ku z
geschehen
is ,
so
gewinn
man
den
Eind uck,
daß
ein
ähnliches
Un e angen
auch
heu e
on
Nu zen
sein
könn e.
Zu
die-
sem
Zwecke
sollen
ie
e schiedene
F agenk eise
un e schieden
we den,
de en
ge enn e
analy ische
Behandlung
die
E izienz
de
Fo schungs-
ä igkei
s eige n
könn e,
obwohl
dami
nich
behaup e
we den
soll,
daß
zwischen
diesen
Be eichen
nich
Zusammenhänge
ode
Beziehungen,
ja
soga
Rango dnungen
bes ehen
können.
Einige
nu
ku z
ange üh e
Aspek e
sollen
die
ie
o geschlagenen
Fo schungsschwe punk e
illu-
s ie en.
1.
Die
Basis
ü
die
Geld heo ie
is
eine
Theo ie des op imalen
Tausches.
Wenn
es
ich ig
is ,
daß
ein
allgemein
ane kann es
Tausch-
mi el
die
Tausch o gänge
e leich e
und
e billig ,
weil
es
einen
übe -
gang
on
di ek em
zu
indi ek em
Tausch
e möglich ,
weil
es
die
Kos en
de
In o ma ion
und
die
Zei au wendungen
eduzie ,
weil
es
eine
e -
ein ach e
Da s ellung
de
P eis e häl nisse
e laub ,
die
A bei s eilung
ö de
und
ähnliches
meh ,
so
is
dami
die
Exis enz dieses
allgemeinen
Tauschmi els,
des
Geldes,
hinlänglich
e klä .
Diese
übe legungen
sind
nich
neu.
Sie
bilden
einen
es en
Bes and eil
de
ökonomischen
Wel -
anschauung
in
Fo m
de
übe legenhei
de
Geld auschwi scha
übe
die
Na u al auschwi scha ,
abe
bishe
ehl
eine
Du chd ingung
diese
g undlegenden
Aussagen
mi els
de
We kzeuge
de
mode nen
Theo ie
27•
Sowei
die
Ve wendung
on
Geld
aus
de
p oduk i e en
Alloka ion
de
Ressou cen
e klä
we den
kann,
is
eine
Einbeziehung
on
Unsiche hei
nich
e o de lich;
es
wä e
abe
auch
denkba ,
daß
ü
die
Exis enz
eines
allgemeinen
Tauschmi els
Unsiche hei
in
i gend-
eine
Fo m
o handen
sein
muß.
26 J.
Hicks,
A
Sugges ion
o
Simpli ying
he
Theo y
o
Money,
"Economiea"
Bd.2
(1935),
in:
J.
Hicks,
C i ical
Essays
in
Mone a y
Theo y,
Ox o d
1967,
S.
61-
82.
27
Aus
jüngs e
Zei
liegen
zwei
A bei en
o ,
die
diese
Au gabe
in
Ang i
genommen
haben:
J. Niehans,
Money
in
aS aUe
Theo y
o
Op imal
Paymen
A angemen s,
"Jou nal
o
Money,
C edi
and
Banking",
Bd.
1 (1969),
S. 706 -726;
K.
B unne
and
A.
MeUze ,
The
Uses
o
Money
in
he
Theo y
o
an
Exchange
Eeonomy,
Ap il
1970,
unpublished.
Wäh end
Niehans
au
de
Theo ie
des
ganzzahligen
P og ammie ens
au bau ,
e wenden
B unne
und
Mel ze
Unsiche hei
und
besch änk e
In o ma ion
als
wesen liche
Elemen e
ih e
A gumen a ion.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
32
HannsAbele
Obwohl
ü
die Tauschmi el unk ion
de
Schwe punk
au
de
Ve -
wendung
des Geldes
in
den
T ansak ionen
lieg , so
kann
es
kein
Tauschmi el geben, das nich auch, zumindes ku z is ig,
zu
We -
au bewah ung
geeigne is ,
da
da au
de
indi ek e
Tausch
be uh .
übe dies
muß
bei
eine
Gesam be ach ung
des Sys ems
i gendwo
dieses
allgemein
ane kann e
Tauschmi el
in
den
Bes änden
o handen
sein,
kann
also nich ausschließlich eine
S omg öße
sein28•
2.
Das Nebeneinande e schiedene zu We au bewah ung geeig-
ne e Gü e
ha e
Hicks als
das
zen ale
P oblem
de
einen
Theo ie des
Geldes bezeichne 29• Wie schon bei
de
Behandlung
de
mone ä en
Wachs umsmodelle
da geleg
wu de,
is
die
ela i e
Un e legenhei
des
Geldes
gegenübe
We papie en
und
Kapi algü e n
im
Hinblick
au
E -
ag
und
We siche hei die Schwie igkei bei diese F ages ellung.
Wenn
man
alle dings die Exis enz des Geldes aus
dem
S eben
nach
op imalem
Tausch
ode
du ch
die Tausch egeln als gegeben ansieh , so
be ei
man
sich
on
dem
Zwang, das "Hal en"
ode
Nich e schwinden
on
Geld
e klä en
zu
müssen
30•
Sinn oll
und
as
selbs e s ändlich
e -
lage
sich
de
Schwe punk
de
Un e suchung
on
de
E klä ung
de
Exis enz
au
die
ela i e
Bedeu ung
des Geldes
in
den
Po e euilles
de
Wi scha ssubjek e.
In diesem
Zusammenhang
komm
den
Zinssä zen
eine
üh ende
Rolle
zu,
sind
sie doch
ein
Indiz
ü
die
E äge
de
jeweiligen
Anlagewe e
und
dami
wah scheinlich
an
de
Au
eilung
des Ve mögens
au
e -
schiedene
Anlage o men
ausschlaggebend be eilig . Nich
übe sehen
we den
da
alle dings, daß
ü
eine
e agsmaximie ende
Ve mögens-
e anlagung
g oße Schwie igkei en
aus
de
Un eilba kei
de
einzelnen
Objek e
e wachsen.
We den
e wa
Anleihen
nu
in
eine
S ückelung
on
10000
Wäh ungseinhei en
begeben, so
müssen
alle Wi scha ssubjek e,
de en
Anlage e mögen diese G öße
ode
en sp echende Viel ache diese
G öße nich e eichen,
mi
de
Anlage
in
einem
e ags
ä me en,
abe
aus
kleine en
S ücken
bes ehenden
Gu
zumindes eilweise Vo lieb
nehmen.
Fü
einen
ganz e heblichen Teil
de
Po e euillekomposi ion
lassen sich zahl eiche
A gumen e
ü
be äch liche "economies o scale"
inden, die
au
diese
G ößen ela ionen
zu ückgehen.
Selbs e s ändlich
kann
ein
ealis ische Lösungs e such die Ein lüsse
on
Risikogesich spunk en
und
Liquidi ä sübe legungen
nich e nach-
lässigen.
Dadu ch
schein das
Nebeneinande
on
ku z-
und
lang is igen
Anlagen
ebenso
wie
on
un e schiedlichen Zinssä zen e klä lich.
28 Siehe dazu auch
Abele,
a.a.O.,
S.
152 .
29 Hicks, A Sugges ion
...
, a.a.O.,
S.
66.
30 Bei den in manchen la einame ikanischen Lände n zei weise he schen-
den P eiss eige ungs a en hä e längs schon eine Rückkeh zu Na u al-
auschwi scha einse zen müssen, wenn die We au bewah ungs unk ion die
Haup au gabe des Geldes wä e.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha
33
3.
Eine Reihe
wei e e
F agen
beschä ig sich
mi
de
Geldp oduk ion
und
un e
welchen
Bedingungen
welche
Gü e
als
Geld
e wende
we -
den.
Ein
Aspek
dieses
P oblemk eises
is
die Geschich e des Geldwesens
und
de
übe gang
on
eine
Na u al-
zu
eine
Geldwi scha .
Ande e -
sei s
sind
die
En wicklungen
in
K isenzei en, sei es
als
Ge olge
on
K ie-
gen
ode
s a ken
s uk u ellen
Ve ände ungen,
und
Pe ioden
g oße
P eisni eaubewegungen
on
besonde em
heo e ischen In e esse,
weil
sie Einblicke zulassen,
wie
hoch
de
Nu zen
des Geldes
im
Tausch e -
keh
im
Ve gleich zu
den
Ve lus en
bei
de
We au bewah ungs unk ion
on
den
Wi scha ssubjek en
eingeschä z
wi d.
Bishe
wu den
die
Bank-
und
K edi ins i u e
noch nich
e wähn ,
ob-
wohl
sie
auch
eine
Kapi alsammel-
und
F is en ans o ma ionsau gabe
e üllen,
was
ü
die
un e
Punk
2
angeschni enen
P obleme
bedeu -
sam
is .
In
mode nen
Volkswi scha en
haben
die
Banken
und
Finanz-
ins i u e
wesen liche
Einwi kungsmöglichkei en
au
das Geldangebo .
Diese Möglichkei en
besch änken
sich
nich
au
die Beein lussung des
Zen albankgeldumlau s
in
de
Wi scha
sonde n
um assen
auch die
P oduk ion
eigene
Geldmi el,
was
zu be äch lichen
ex e nen
E ek en
üh en
kann.
Da
es wah scheinlich is ,
daß
de
echnische
Fo sch i
de
Geldp oduk ion
im
Sinne
on
Quali ä s e besse ung
des
P oduk s
haup sächlich
dem
Bankgeld
zugu e
komm ,
kann
man
e mu en,
daß
die
Bedeu ung
diese Geldschöp ung
ela i
gegenübe
de
s aa lichen
zunehmen
wi d.
Dami
e gib
sich auch die wich ige
wi scha spoli i-
sche
F age,
ob es
wünschenswe
is , diese
E scheinung
in
bes imm e
Weise zu beein lussen,
und
wenn
ja, ob das
Ins umen a ium
zu
S eue-
ung
diese Geldschöp ung auch
wi klich
o handen
is
31
•
Bisweilen
wi d
mi
dem
Geldangebo
das
Gedankenexpe imen
e -
knüp ,
daß
die
Geldmenge
ce e is
pa ibus
e doppel
wi d.
Da an
schließen sich
übe legungen,
was
die
Wi scha ssubjek e
mi
den
un-
e wa e
und
une wünsch
angewachsenen
Geldbes änden
un
we den,
wobei
die
u sp üngliche
Si ua ion
als Gleichgewich
angenommen
wi d.
Zwa
kann
man
sich o s ellen,
daß
eine
A
T ans e zahlung
zu
eine
Ve meh ung
de
Geldmenge
üh ,
abe
die
übe wiegende
A ,
Geld
in
Umlau
zu
b ingen,
sind
Kau -
ode
K edi geschä e. Solange
kein
Zwang
zu Geschä sabschlüssen
bes eh ,
be uh
jede
T ansak ion
da au ,
daß
beide
Pa ne
den
Ve ag
als
o eilha
ansehen. Die Be ei scha ,
Geld
als Gegenleis ung
im
Tauschwege
anzunehmen,
is
somi
nich
öllig
unbeg enz .
Alle dings
häng
sie
on
de
In o ma ion
de
Wi -
scha ssubjek e
übe
die
En wicklung
de
Geldmenge
und
des
Geldwe s
31 Naheliegend is
es
hie au die Diskussion "inside: ou side money",
" inancial in e media ies" und "op imum quan i y o money" zu e weisen;
siehe
z.
B.
A.
H.
Mel ze , Money, In e media ion and G ow h, "The Jou nal o
Economic Li e a u e",
Bd.
7,
(1969),
S.
27
-56.
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll ik
66
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34 HannsAbele
ab,
was
zumeis
nu
an
indi ek en
Anzeichen gemessen
we den
kann.
Hie in
lieg
eine
de
G ünde,
wa um
es
bishe
noch zu
keine
be ie-
digenden heo e ischen
Behandlung
des In la ionsp oblems gekommen is .
4.
Als
le z e
F agenk eis
bleib
noch die allgemeine Theo ie eine
Geldwi scha zu besch eiben.
Un e
Ums änden
könn e
man
alle
an-
de en
P oblemk eise
un e
diese
übe sch i
eino dnen.
Hie
is
abe
da an
gedach ,
daß
de
Ablau
des wi scha lichen Geschehens
in
eine
Wi scha
analysie
wi d,
die
au
den
G undsä zen
des Tausches
Gü e
gegen Geld
be uh .
Ge ade
hie
zeig es sich
wie
o eilha
es is , die
üb igen
F agen
zumindes
o läu ig
auszuklamme n
und
das
P oblem
dami
zu e ein achen. So se zen
wi
e wa
die Exis enz des Geldes
o -
aus
und
konzen ie en
uns
au
die Un e suchung
de
Ungleichgewich s-
dynamik
eine
Geldwi scha ,
was
wegen
des Vo he schens
de
Gleich-
gewich s heo ie noch
einmal
he o gehoben
we den
soll. Die Diskussion
in
Teil
11
ha
be ei s
einen
Eind uck
on
den
iel äl igen Schwie ig-
kei en
und
o enen
F agen
gegeben, so
daß
eine Wiede holung
hie
un-
nö ig is .
Nich
une wähn
soll abschließend die
Bedeu ung
ins i u ionelle
Fak-
o en
bleiben, die
o
auch
bei
empi ischen
A bei en
nich en sp echend
be ücksich ig
we den,
obwohl es
nu
schwe
o s ellba
is , daß
da on
nich wich ige Ein lüsse
au
die wi scha liche
Tä igkei
ausgehen.
IV.
Ein
s uk u o ien ie e
Ansa z
S ell
man
sich die Au gabe, eine Lösung
ü
ein
bes imm es
P oblem
zu inden, so
is
zunächs zu übe legen, welche
Ansa zpunk
ü
diese
F age
zu
wählen
is . G undsä zlich
kann
man
als Un e suchungsni eau
das
Indi iduum
ode
ein Kollek i bzw. das
Sys em
als ganzes wählen.
In
ähnliche
Fo m
können
wi
eine Analyse
on
En scheidungen ode
on
Ak ionen
ans eben. Die Kombina ionen diese
Me kmale
e geben
e schiedene heo e ische
G und ypen,
wobei die Un e scheidung
ü
die
Schluß olge ungen
on
en scheidende
Bedeu ung
is . Allzuleich
e -
lei en
ma kan e
ode
besonde s plausible E gebnisse dazu, die zulässigen
G enzen
ü
die
In e p e a ion
zu übe sch ei en
und
Aussagen
übe eil
au
ande e
P oblems ellungen
zu
übe agen.
Siche
sind
diese Ka ego-
ien
nich
ohne
Que e bindungen
zu e s ehen,
da
auch die
Ak ionen
au
En scheidungen
be uhen
und
umgekeh ,
was
ü
kybe ne ische
Be ach ungen
ein
b ei es
Anwendungsgebie
e ö ne , doch
bie e
auch
die
ge enn e
Behandlung
in e essan e
und
wich ige Einblicke.
Wi
wollen
nun
im
olgenden
einen
Ve such machen, das
Ve hal en
eines Sys ems
im
En scheidungsbe eich zu analysie en, wobei
de
s uk-
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Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha
35
u elle
Gesich spunk
akzen uie
we den
soll. Die
F age,
die
wi
be-
an wo en
wollen,
lau e :
wie
g oß
is
die
maximale
Geldmenge, die
on
dem
S aa
in
Umlau
gese z
we den
kann,
wenn
die
Pläne
de
Wi -
scha ssubjek e
o gegeben
sind?
Wi
nehmen
dabei an,
daß
es sich
um
eine
eine
Geldwi scha
handel ,
so
daß
eine
g öße e
Geldmenge
mi
de
Möglichkei zu
e meh en
T ansak ionen
e bunden
is . Die ge-
s ell e
F age
en sp ich
den
übe legungen,
die eine wi scha spoli isch
ä ige
Ins anz
ans ellen
müß e,
wenn,
wie
wi
oben
gesehen
haben,
das
in
Ve keh
b ingen
on
Geld
ein
zweisei iges Geschä o ausse z .
In
de
wi scha lichen
Reali ä
en sp ich
diese
Si ua ion
unge äh
die
F age
nach
dem
inanziellen
Rahmen
des Budge s.
Be onen
müssen
wi ,
daß
dami
keine
Aussage
übe
die a sächliche
En wicklung
möglich is ,
denn
dies
wü de
die Be ücksich igung des Rückkoppelungsmechanismus
de
übe schuß-
und
Engpaßsi ua ionen
auch
de
Gü e sei e
e o de n,
on
denen
wi
oben
be ei s
angedeu e
haben,
daß
sie heo e isch noch
nich
geklä
sind.
Ande s
als
in
ielen
geld heo e ischen
A bei en
e mi eln
wi
mi
de
Bean wo ung
de
ges ell en
F age
eine
Sch anke
ü
die nominelle
Geldmenge, welche
in
de
S uk u
de
Ausgabenpläne
de
Wi scha s-
subjek e
beg ünde
is .
Wi
üh en
unse e
F age
au
die
E mi lung
eines
maximalen
Flusses
in
einem
Ne zwe k
mi
Kapazi ä sbesch änkungen
zu ück
32• Die
T ans-
ak o en
we den
du ch
die
Kno en
des
Ne zwe ks
da ges ell , die
Aus-
gaben
pläne
du ch
die
Kapazi ä
de
Kan en.
So
bedeu e
mij
die
ge-
plan e
Ausgabensumme, die i
on
j
maximal
ä igen
will.
De
Vo gang
de
En scheidung eines
T ansak o s
wi d
on
uns
nich
e klä ,
wi
nehmen
das
E gebnis
als gegeben hin. Es
wä e
alle dings
denkba ,
Un-
siche hei
übe
die
Kapazi ä sbesch änkungen
zu be ücksich igen33,
in-
dem
wi
diese
G ößen
du ch
Zu alls a iable
modi izie en,
was
jedoch
keine
g undsä zlichen
Ände ungen
bewi k ,
sonde n
nu
einen
ande en
Algo i hmus
ü
die Lösung
e o de .
Ebenso
können
wi
die
Schwan-
kungsb ei e
de
indi iduellen
T ansak ionen
einsch änken,
wenn
wi
nich
nu
eine
Obe g enze
sonde n
auch eine posi i e
Un e g enze
ü
die
geplan en
Ausgaben
ein üh en.
In
diesem
Fall
kann
sich
alle dings
die Lösungsmenge als
lee
e weisen
34•
Wi
besch änken
uns
hie
au
den
ein achs en Fall,
um
die
Eignung
des Ansa zes zu zeigen.
32 R.
G.
Busacke
und T.
L.
Saa y, Endliche G aphen und Ne zwe ke. Eine
Ein üh ung mi Anwendungen, München, Wien 1968,
S.
336 .
33
Man könn e a gumen ie en, daß die Ausgabenpläne de P i a en dem
S aa nich bekann sind,
so
daß die Angaben de Kapazi ä sbesch änkungen
de Kan en
nu
Schä zungen de Geldausgaben sein können.
34
Nach (5) is zumindes ein Fluß om We e 0 imme zulässig.
Fü
den
allgemeine en Fall siehe
Busacke
und
Saa y,
a.a.O.,
S.
346 .
3'
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36
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
HannsAbele
Fo mal
wollen
wi
eine
Maximie ungsau gabe
lösen:
maximie e M
~mOj
= M ,
1
~
mij-
L;mji
= 0 ,
, ,
-~miN
=-M,
35
1
o
~
mik
~
mik,
mik
ganz
j =
1,2,
...
,
N-l.
i, k = 0, 1,
...
, N
Nach
diesem
Modell
is
de
Kno en
0,
den
wi
als
S aa sausgaben-
kno en
in e p e ie en,
die
einzige
Quelle
und
de
Kno en
N,
de
die
S aa seinnahmen
da s ell ,
die einzige
Senke
in
dem
Ne zwe k.
Fü
die
Zwischenkno en,
die
üb igen
T ansak o en,
gil
nach
(3),
daß
sie
keine
Ve ände ung
ih e
Geldbes ände
planen.
Auch
diese
Besch änkung
könn en
wi
du ch
eine
E wei e ung
des
Ne zwe ks
um
einen
Geldbe-
s ands e ände ungskno en
sowie
einen
hypo he ischen
An angs-
bzw.
Endkno en
als
nunmeh ige
alleinige
Quelle
bzw.
Senke
übe winden
37•
Die
Lösung
e gib
sich
aus
dem
Sa z
om
maximalen Fluß
und
mini-
malem
Schni :
De
maximale
We
des
Flusses
zwischen 0
und
N
is
gleich
de
minimale
Kapazi ä
alle
Schni e
zwischen 0
und
N38.
Dami
is
die
Exis enz
eines
maximalen
Flusses
gesiche ,
seine
G öße
kann
mi
einem
passenden
Algo i hmus
be echne
we den
39•
We den
alle
im
Ne zwe k
o handenen
Kan en
dadu ch
bis
zu
ih e
Kapazi ä sg enze
ausgelas e ,
d. h.
sind
bei
dem
maximalen
Fluß
alle
geplan en
T ansak ionen
du ch üh ba ,
so
wü de
jede
kleine e
Geld-
menge
i gendwelche
Abweichungen
on
den
Plang ößen
he o u en
35
mik
sind die a sächlichen Flüsse, die (5) genügen müssen;
mjN
s ellen
S eue n da , und un e liegen dami nich de alleinigen Disposi ions ähigkei
de
p i a en T ansak o en.
36 Dami soll die
S uk u
des Ne zwe ks genaue spezi izie we den; 0 is
nu
Quelle, N
nu
Senke.
37 Siehe dazu Busacke und Saa y, a.a.O.,
S.
329. Diese E wei e ungs o m
könn e auch zu E möglichung on Budge de izi en ode Budge übe schüssen
e wende we den und in eine dynamischen Ausges al ung e en uell einen
Einbau eines Banksek o s ges a en.
38
Beweise können bei e schiedenen Au o en nachgelesen we den:
D.
Gale,
The Theo y o Linea Economic Models, New Yo k, To on o, London
1960,
S.
138; Busacke und Saa y, a.a.O.,
S.
343 .;
K.
Wagne , G aphen heo ie, Mann-
heim, Wien, Zü ich,
1970,
S.
75
.
39
Siehe e wa:
W.
Knödel, G aphen heo e ische Me hoden und ih e Anwen-
dungen, Be lin, Heidelbe g, New Yo k
1969,
S.
95
.
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Einige Beme kungen
zu
eine Theo ie de Geldwi scha
37
müssen. Es
kann
abe
auch
de
Fall
sein, daß selbs bei
de
maximalen
Geldmenge
im
Sys em
ungesä ig e
Kan en
au e en,
d.
h. es gil
ü
diese
(7)
Handel
es sich dabei
um
geplan e
S aa sausgaben,
is
also i =
0,
so
müssen
diese
Pläne
eduzie
we den,
wenn
Ve einba kei
mi
dem
Sys em
de
ande en
Pläne
anges eb
wi d.
T i
hingegen die
ungesä -
ig e
Kan e
e s
im
Sys em
de
Pläne
des
p i a en
Sek o s
au , so
hän-
gen die Möglichkei en, du ch
Geld e meh ung
ode
Ve lage ung
de
Geld e so gung Reak ionen
im
Sys em
abzuwenden,
on
de
konk e en
Si ua ion
ab. Siche lich
e o de n
sie eine Re ision
de
geplan en
S aa s-
ausgaben.
Welche Geldmenge
wi d
übe
den
S aa sausgabenpol
a sächlich
dem
Sys em
zuge üh
we den?
Diese
F age
können
wi
nich
bean wo en,
ohne
den
bishe igen Ansa z
in
manche lei Hinsich zu
e wei e n
und
zu e gänzen,
denn
es
wä e
denkba ,
daß
s aa liche sei e
e such
wi d,
meh
als die nach
(1)
e mi el e
maximale
Geldmenge
in
Umlau
zu
se zen,
was
wegen
de
e mangelnden
Kon olle
de
Wi scha ssubjek e
übe
diese
Tä igkei
nich ausgeschlossen is . Insbesonde e müssen
wi
die Rückkoppelungs-
und
S eue ungsmechanismen, die die Reak ionen
au
Ände ungen
de
En scheidungsg undlagen bes immen, ebenso
wie
die Bedingungen
de
Gü e sei e
be ücksich igen. Die zwei e wich ige
E gänzung
um aß
eine
E klä ung
de
indi iduellen En scheidungen
in
einem dynamischen Rahmen.
Dami
sind
wi
abe
be ei s
mi en
in
de
En wicklung
de
on
uns
ge o de en
Theo ie
de
Geldwi scha
an-
gelang ,
wäh end
hie
nu
ein
Teilaspek , die Rele anz des Geldes als
allgemeines Tauschmi el
im
Sys em
de
Pläne
de
Wi scha ssubjek e
akzen uie
we den
soll e.
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Mone ä e
Unsiche hei s heo ie
bei
Menge
und
Keynes
Von
E ich S eißle , Wien
I.
Bosha e
Vo beme kungen
Je
meh
ich
die
Li e a u
zu
ma hema ischen
Na ionalökonomie
be-
ach e, des o
meh
d äng
sich
mi
de
Gedanke
au ,
daß
ich
mi
eine
anima
oeconome ica
co up a
in
diese
Wel
gekommen
sein
muß. Ich
bekenne
es o en: bezüglich des Ma k gleichgewich es
du ch
Angebo
und
Nach age
ehl
es
mi
an
dem
einen,
unge üb en
Glauben,
und
ga
bezüglich
diese
Ka dinal ugend
des Gleichgewich s heo e ike s,
dem
Wal asschen Gese z, geb ich es
mi
gänzlich
an
Liebe!
Mi
dem
Ma k modell
des Ausgleichs
on
Angebo
und
Nach age
habe
ich mich
im
Zuge
meine
Bewuß seinsbildung
du ch
die ökono-
mische
Li e a u
sowei
ange eunde ,
daß
ich
meinen
S uden en
nun-
meh
sage, es
gib
ganze zwei Kons ella ionen,
au
die dieses Modell
a sächlich
zu i :
nämlich
e s ens
au
die
P eisbildung
au
dem
Ma k
ü
E s ausgaben
on
Si
James
S eua s
"Inqui y"
-
au
welches
We k
das Gese z
on
Angebo
und
Nach age
am
ehes en
zu ückzu üh en
is
-
und
zwei ens
au
die
P eis
bildung
au
dem
Fischma k
eine
kleinen
südländischen
Ha ens ad
ohne
Tie kühlsch änke. Alle
ande en
e such-
en
Anwendungen
haben
m. E.
mi
besag em
Fischma k
nu
eines ge-
mein:
den
üblen
Ge uch,
in
dem
sie
s ehen.
Mi
dem
Wal asschen Gese z
habe
ich mich
hingegen
bis
da o
nich
einmal
in
dem
besch iebenen
beding en
Ausmaß
an eunden
können. Es
is
und
bleib
mi
schlech hin
und
gänzlich un e s ändlich.
Vo
allem
age
ich mich,
was
das
Wal assche Gese z
ge ade
in
de
Geld heo ie
e lo en
haben
soll e. Wie Clowe
e end
beme k e,
en -
lee
seine
Ein üh ung
eine
Geldwi scha
nämlich
on
allem,
was
sie
e s
zu
Geldwi scha
mach : es
eduzie
das Modell
au
das
eine
einen
Tauschwi scha 1•
Ande s
ausged ück ,
is
Geld
in
de
Wi -
1
R.
W.
Clowe , A Reconside a ion o he Mic o ounda ions o Mone a y
Theo y. "Wes e n Economic Jou nal", Bd.6
(1967),
S.
1 ., wiede abged uck
in de s. (H sg.), Mone a y Theo y, Ha mondswo h
1969
(Penguin),
S.
202
.
Sein e s e Sa z: "Mode n a emp s o e ec a gene al heo y o money and
p ices on Wal asian ounda ions ha e p oduced a model o economic pheno-
mena ha is suspiciously eminiscen o he classical heo y o a
ba e
economy."
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46
E ich
S eißle
ionskasse kann die ich igen
Akzen e
se zen. Sie kann dies abe nu ,
wenn
sie neben eine T ansak ionskasse gleichzei ig be ach e wi d
19
•
So zu
un,
als ob die
No wendigkei
zu
gleichzei igen Be ücksich-
igung
on
T ansak ions-
und
Spekula ionskasse
eine
uns
e s
du ch
Keynes
eingep äg e
E kenn nis
sei, wie ich dies
bishe
de
Kü ze
halbe
implizie e,
wä e
eilich unhis o isch.
Genau
diese
Be onung
e olg e
be ei s
aus üh lich
du ch
ea l
Menge . Ich zi ie e: "Diejenigen, welche
den
Geldbeda
eine
Volkswi scha
eine sei s
aus
dem
We
de
inne halb
eine
bes imm en
Pe iode
umzuse zenden
Gü e mengen
ode
dem
Maximalbe age
de
inne halb
eine
Pe iode
(gleichzei ig!) zu
lei-
s enden
Zahlungen
und
ande e sei s
aus
de
"Umlau sgeschwindigkei "
des
Geldes...
zu
be echnen
suchen,
e kennen
die
wah en
Bes im-
mungsg ünde
des
Geldbeda es
eine
Volkswi scha .
Sie
übe sehen,
daß
die Geldmenge, welche
bei
Zahlungen
jeweilig
zu
Ve wendung
gelang ,
nu
einen
Teil,
ja
einen
ela i
ge ingen
Teil
20
,
de
einem
Volke
nö igen
Ba mi el
bilde ,
ein
ande e
Teil dagegen,
in
de
Fo m
on
Rese en
manche lei
A ,
ü
die Siche s ellung ungewisse ,
in
zahl-
eichen
Fällen
a sächlich
übe haup
nich
s a indende
Zahlungen
...
be ei gehal en
we den
muß"21. Hie ,
wie
an
ielen
S ellen,
nimm
de
Bö senmann
Menge
den
Bö senmann
Keynes
o weg
und
k i isie
gleich noch
e nich end
den
ungebo enen
Tobin22•
Solange die
Ve mögens ansak ionen
de
geschilde en
Fo m
in
es em
Ve häl nis
zu
den
lau enden
T ansak ionen
s ehen,
be ei en
sie
kein
P oblem. Solange
kann
man
sie e nachlässigen. Geld heo e isch
p oblema isch
is
lediglich eine Unwidmung -
o
allem
eine solche
im
Agg ega
-zwischen
T ansak ions-
und
Spekula ionskasse. Noch wich-
ige : eine Geldschöp ung
kann
du ch
ih e
A
e anlassen,
daß
das
neue
Geld
en wede
de
ansak i en
ode
de
spekula i en
Zweck-
widmung
zuge üh
wi d.
Das
wa
es,
was
die 20e
und
30e
Jah e
un e
Ho en
und
En ho en
e s anden
haben
und
das
bei
Keynes
in
de
19
Ein
Beispiel
wie
leich
sich die
hie
he ausgea bei e en
Un e schiede
e -
wischen
können,
lie e
L. B. Yeage ,
Essen ial
Fea u es
o
he
Medium
o
Exchange.
"Kyklos",
Bd.21
(1968),
S.
45
.,
wiede abged uck
in:
Clowe
(H sg.),
Mone a y
Theo y,
a.a.O., S.
37
.,
hie
S.54:
"People
demand
money
o
hold,
ue
enough,
bu
hey
a e
con inually
adding
o
and
d awing
on
hei
holdings
and
wan
hem
o
he
igh
size
in
ela ion
o
he
lows
h ough
hem."
T ue
enough,
abe
man
kann
eben
ypische weise
ü
zwei
seh
e -
schiedene
S oma en
gleichzei ig
planen,
so
daß
de
e einhei lichende
Hin-
weis
ehe
ehllei e ,
als
e hell !
20
Im
gleichen
Sinne
-
explizi e
F iedman
k i isie end
-
Si
John
Hicks,
The
Two
T iads,
a.a.O., S.
15.
21
C.
Menge ,
A ikel
Geld,
Handwö e buch
de
S aa swissenscha en
(1909).
Zi ie
nach:
The
Collec ed
Wo ks
o
Ca l
Menge , Bd.
4,
London
1936,
S.
109
.
22 J.
Tobin,
Liquidi y
P e e ence
and
Mone a y
Policy.
"The
Re iew
o
Economics
and
S a is ics",
Bd.
29
(1947),
S.
124
.
und
de s., A
Rejoinde .
"The
Re iew
o
Economics
and
S a is ics",
Bd.
30
(1948),
S.
314
.
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Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes
47
Spekula ionskasse
p äzise e
Ges al
gewann;
p äzise e
Ges al ,
abe
keineswegs endgül ige.
Und
auch
hie
wi d
Keynes
on
Menge o weggenommen. Ich zi ie e
wiede :
"Wenn
in
eine
bes imm en
Zei epoche selbs eine allgemeine
S eige ung
ode
Minde ung
de
Lebha igkei
des
Ve keh s
beobach e
we den
kann,
(z.
B.
bei
allgemein
güns igem
ode
ungüns igem
Ge-
schä sgange), p leg diese
Ums and
sich egelmäßig, doch nich
e wa
haup sächlich,
ode
ga
ausschließlich
in
de
Weise zu
äuße n,
daß
die
einzelnen
Gelds ücke
asche
ode
langsame
zi kulie en,
sonde Il wesen -
lich dadu ch,
daß
die
o handenen,
als
Rese en
dienenden
Ba bes ände
in
s ä ke em
ode
in
schwäche em Maße
als
bishe
ü
Zahlungen
in
Ansp uch
genommen
we den"23. Sowohl die Umlau sgeschwindigkei
de
T ansak ionskasse
wie
ih
An eil
an
de
gesam en
Geldmenge
sind
also als
a iabel
anzusehen.
Be o
ich
nun
an
die
nähe e
Ausa bei ung
eine
Theo ie
de
un e -
plan en
Kasse gehe, möch e ich noch
einen
wich igen
Hinweis
zu
Gleichgewich s heo ie geben.
Ge ade
die
genann en
unsiche e
Ve mö-
gens ansak ionen
en ziehen
diese
die Basis. Die
G undlage
de
Gleich-
gewich s heo ie sind
kla e,
einhei liche
Ma k p eise.
Die
P eise
au
den
genann en
Ve mögensmä k en
en sp echen
abe
nich diese
Vo -
s ellung:
en wede
es
handel
sich -
in
dem dem
Gleichgewich skonzep
güns ige en
Un e all
on
Keynes -
um
Bö senp eise,
wie
bei
We -
papie en;
dann
schwanken
sie
abe
wohl
so asch,
daß
wi
nich
an-
nehmen
können,
au
sie bezüglich sei Gleichgewich jeweils
imme
schon
e eich .
Ode
abe
es
handel
sich
g undsä zlich
um
Einzelp eise
au
einem ungeo dne en
Ma k ,
P eise
gleichzei ig
und
in
zei liche Folge
di e gie end
-
wie
dies Menge ausd ücklich
annimm
24
:
Un e neh-
mensp eise, G unds ücksp eise, auch
Kuns p eise
sind
hie
ypisch.
Das
Wal assche Gese z
hingegen
eskamo ie
die Wich igkei
un ollkom-
mene ,
inhomogene
Mä k e
hinweg!
111.
Zwei Modelle spekula i e Ve anlagung
Nachdem ich
nun
lange
genug
e balen
Duns
on
mi
gegeben habe,
is
es
an
de
Zei ,
ein
paa
kleine
ma hema ische
Modelle
o zu üh en,
wenn
auch
nu ,
dami
man
be iedig
es s ellen
kann,
daß
in
diesen
Modellen nich
meh
s eck ,
als
was
ich
o he
in
sie
hineingeleg
habe
24a
.
23
Menge ,
a.a.O.,
S.
111.
24
Menge ,
a.a.O.,
S.
65.
24a
Meinen Assis en en, D . G.
O osel
bin ich ü die übe a bei ung de
ma hema ischen Ablei ungen zu Dank e bunden.
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48
E leb S eißle
Die bei
den
Modelle, das
e s e
die
Real e anlagung,
das
zwei e die
We papie e anlagung
be e end,
sollen
ex eme
Typen
aus
de
Viel-
zahl
spekula i e
Ve anlagungen
da s ellen. Die
konk e e
Wi klichkei
läß
sich als Mischung
on
diesen -
und
ande en
-Modellen
en sp e-
chenden
Ve anlagungsplanungen
o s ellen.
Eine
solche Mischung
is
auch noch aus
einem
ande en
G und
als
dem
de
un e schiedlichen
Ge-
schmäcke
in
de
Ve mögens e anlagung
wah scheinlich. Es
gib
in e -
mediä e
und
endgül ige
Ve anlagungen,
so
daß
die
beiden
Modelle auch
als
S u en
in
einem
einhei lichen
Ve anlagungsplan,
das
e s e
Modell
als Ends u e, das zwei e als Vo s u e,
gedeu e
we den
können.
A. Mein
e s es
Modell möch e ich
das
Alde man-Cockayne-wai ing-
o -a-ba gain
Modell
nennen
nach
einem
eichen
Londone
Financie
An ang
des
17.
Jah hunde s,
de
besonde s
geschick
im
Au kau
on
Lände eien
gewesen
sein
soll. Wie iel Kasse
muß
Alde man
Cockayne
hal en,
dami
e
in
op imale
Weise sich
ihm
bie ende
güns ige
Kau -
gelegenhei en
e g ei en
kann?25
Wi
wollen
ein
explizi es
wah schein-
lichkei s heo e isches Modell
bauen.
Das
Modell
wi d
eilich
meh
heu is ischen
Cha ak e
haben,
weil
die E gebnisse -
wie
nich
ande s
zu
e wa en
-
seh
s a k
on
de
genauen
Spezi ika ion
de
Wah -
scheinlichkei s e eilungen abhängen.
Zue s
gil es eine Wa ezei e eilung zwischen
güns igen
Kau gele-
genhei en, zwischen Okkasionen zu pos ulie en.
Hie bei
wollen
wi
es ik i
annehmen,
daß
eine
Kau gelegenhei
en wede
ein
"ba gain",
eine Okkasion is ,
ode
nich ,
daß
es
hingegen
keine
"G ade"
de
Okka-
sionen gib .
Jede
meh
als kos endeckende
Kau gelegenhei
wi d
also
ausgenü z , selbs
wenn
ein
Zuwa en
in
ungewisse
Zukun
un e
Um-
s änden
eine noch
güns ige e
b ingen
wü de.
Okkasionen
als solche
we den
au
einem
unge egel en
Ma k
"sel ene" E eignisse, also poisson-
e eil
sein. Mi
gu em
Gewissen
können
wi
einem
bekann en
E gebnis
de
Theo ie
de
Wa eschlangen
olgend
somi
annehmen,
daß
die
Wa ezei en
zwischen diesen
sel enen
E eignissen
eine
Exponen ial-
e eilung geho chen
we den.
Diese möge
lau en:
(1) Wa ezei e eilungsdieb e: w ( ) d =
IX
e
-lX
d
Beach en
Sie
bi e,
daß
Alde man
Cockayne
im
Du chschni
um
so
länge
au
seinen
"ba gain"
wa en
muß,
je
kleine
cx
is ,
da
de
Mi el-
we
diese
Ve eilung
sich
au
~
beläu .
IX
25
"My lea ned iend", P o .
W.
S ü zel, wies in de Diskussion dieses Bei-
ags da au hin, daß
e
die Geldnach age ge ne als "Nach age nach Finan-
zie ungsspiel aum" da s elle. Genau diesen Aspek soll dieses e s e Modell
he auss eichen.
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Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes
49
Alde man
Cockayne
ha
abe
auch
ein
egulä es
Geschä .
E
is
Geld-
e leihe .
Läß
e
seine
Ba scha
in
de
Fo m
on
Ta elgeschi
he um-
s ehen
ode
als
gemünz es
Geld
eingespe
in
seine
T uhe
liegen, so
ha
e
einen
en gangenen
Gewinn.
Sein
du chschni liche
E agssa z
sei
0/0.
Somi
wächs
bei
Anlage
im
egulä en
Geld e leihgeschä
de
We
seines Ve mögens
wie
(2a)
al e na i e zei liche Ve mögenss eige ung ( ) =
a
e
,
wobei
wi
no mie end
Vo
= 1 se zen wollen.
Da
ü
Alde man
Cockayne
in
besonde e
Weise
Zei
Geld
is ,
sieh
e
seine
Wa ezei -
e eilung
auch
nu
als
eine
Ve eilung
en gangene
Ve mögenswe -
s eige ungen
an.
Wi
müssen
dahe
die
Zei
in
Funk ion
(1)
ans o -
mie en
in
eine
en gangene
We s eige ung
nach (2a), wobei
gil
1
=-ln
1
d =-d
TV
Wi
e hal en
dadu ch
eine
neue
Dich e unk ion
ü
den
ökonomischen
Nach eil eines
Wa ens
au
Okkasionen,
den
Rezip okwe
des
Ve -
mögensschwundes
eine
Spekula ionskasse
ela i
zu
de en
al e na i e
Ve wendung:
-("'+
)
IX
--
(2b)
al e na i e Ve mögenszuwachsdich e w ( )
d
= -
d
T
Die du chschni liche
en gangene
Ve mögenswe s eige ung
be äg
(3)
""
IX
""
-~
(X
w
( )
d
= - d =
--
ü T <
,"
T
(X-T
1 1
Diesen
Du chschni sbe ag
wollen
wi
simpli izie end als -zugege-
bene weise
g obe -En scheidungs egel
ü
die
A
de
Geschä s üh-
ung
ansehen. (Vielleich
wä e
ehe
ein
um
ein
bes imm es
Viel aches
de
S anda dabweichung
0 ( )
=_T_V
IX2 '
2 <
IX,
e meh e
Mi el-
IX-T
IX-
T
we
als
En scheidungs egel
angeb ach
26•
Du ch
diese
Komplizie ung
wü den
sich
unse e
quali a i en
Aussagen
jedoch nich ände n.)
Nu
wenn
die
Okkasionen
im
Du chschni
~so iel
We
sind,
wie
IX-
Alde man
Cockayne a sächlich
ü
sie bezahl ,
komm
e
mi
seine
Ho ung
au
seine Kos en.
Dadu ch
e hal en
wi
unmi elba
das
e s e
26 Zu K i ik diese Regel und zu Ansä zen, die zum Teil diesem Modell
ähnlich sind, siehe
M.
S.
Felds ein, Mean Va iance Analysis in
he
Theo y o
Liquidi y P e e ence and Po olio Selec ion. "The Re iew o Economic
S udies",
Bd.
36 (1969),
S.
5 .
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
66
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50
E ich S eißle
E gebnis:
is
>
cx,
d. h. is en wede de du chschni Uche E ag
im
lau enden Geschä seh hoch ode die du chschni liche Wa ezei au
auße o den lich güns ige Kau gelegenhei en seh lang
so
kann
es
keine
gewinnb ingende Ho ung
in
Ve anlagungsho nung geben.
Die
Speku-
la ionskasse
en äll .
Ve anlagungsspekula ion
is
also
um
so
wah -
scheinliche ,
je
ge inge
de
E ag
im
lau enden
Geschä ,
je
ge inge
de
Gewinnsa z
is :
ein
Keynessches
E gebnis
de
"Zinsabhängigkei "
de
Spekula ionskasse,
und
zwa
hie
-
zum
Un e schied
om
nächs en
Modell
-
eine
"Zins"-Ni eauabhängigkei .
Nun
b auch
Alde man
Cockayne
d i ens
die
Kenn nis
de
Ve ei-
lungs unk ion de We e
seine
"ba gains",
seine
Okkasionen.
Hie
sind
wi
au
unsiche e em
Boden,
als
bei
de
Zei e eilung
zwischen
"ba gains".
Die
Empi ie
leg
uns
keine
Ve eilung
besonde s
nahe
und
das
E gebnis
wi d
-
wie
schon
be on
-
s a k
on
unse e
Wahl
be-
ein luß
sein.
Einige maßen
ap io i
plausibel
e schein
eine
Pa e o-
e eilung,
wie
sie
häu ig
bei
sozialen
Phänomenen,
so
Einkommen,
Un e nehmensg ößen,
S äd en
e c.
au i
27•
Unse e
Ve eilung
gib
an,
welches Viel ache
de
wah e
We
des
güns igen
Kau es
ela i
zum
Kau p eis
is .
Da
Alde man
Cockayne
nie
auch
nu
eine
Sekunde
da an
denken
wü de,
e was
übe
seinem
wah en
We
zu
kau en,
beginn
diese
Ve eilung
bei
1.
(4)
(5)
We e eilungsdich e de Kau gelegenhei en ela i zum
Einkau sp eis p
(x)
=
(ß
-1)
x -
(I,
ß > 2
00 00
ß-1
Mi elwe
de
"ba gains" J
xp
(x)
dx
= J
(ß
-1)
x1-P
dx
= ß _ 2
1 1 =
Je
kleine
ß,
des o
g öße
is
die
P eisungleichhei
de
Kau gelegen-
hel en.
Fü
ß < 3
eu
sich Alde manCockayne
übe
eine
unendliche
s euung
seine
"ba gain"
P eise.
Wi klich
in e essie
is
e
jedoch
nu
an
denjenigen
"ba gains",
die
einen
g öße en
We
gewinn
b ingen
als
e
ihn
in
seinem
Leihgeschä
e zielen
wü de,
die
also
im
We
übe
die
du chschni liche
en gangene
Ve mögenswe s eige ung
[(3)]
hinaus-
gehen.
E
e gleich
hie bei
die
du chschni lichen
E äge
[(5)]
aus
dem
Ankau
on
"ba gains"
mi
den
du chschni lichen
Oppo uni ä s-
kos en
bei
al e na i e
Ve anlagung
de
Kasse
im
egulä en
Geschä .
Nu
wenn
de
du chschni lich
e wa e e
Spekula ionsgewinn
g öße
27 Siehe J. S eindl, Random P ocesses and he G ow h o Fi ms - A S udy
o
he
Pa e o
Law, London
1965;
neue dings: J.
S.
emme ,
Empi ical Econo-
me ics, Ams e dam
1969,
Kap.
4.
Im üb igen is auch unse e in Fo mel
(2b)
abgelei e e al e na i e Ve mögenszuwachsdich e eine Pa e o e eilung, so daß
wi
in Wah hei lediglich zwei e schiedene Pa e o e eilungen e gleichen.
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Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes
51
is
als
die
Oppo uni ä skos en,
lohn
sich die
Kassenbe ei s ellung
ü
"ba gains".
(6) Du chschni swe e on ba gains übe s eig du chschni liche
Wa ekos en :
ß-l
IX
--
>
--
ode
ß-2
IX-
(IX- )
(ß-l)
odß-2)
> 1
Is
de
so
ge undene
We
g öße
als
1,
so
wi d
-
bei
siche e
Kenn -
nis
de
angegebenen
Funk ionen,
insbesonde e
also auch
bei
siche e
Kenn nis
des
Al e na i e agssa zes
-
ein
a ionale
Alde man
Cockayne
nu
meh
Ve anlagungsspekula ion
be eiben,
ande n alls
nu
Geld e leihe
spielen.
Wi
können
uns
somi
den
Sa z
aus echnen,
un e
dem
die
gesam e Kasse, die
o he
nu
T ansak ionskasse
wa ,
nunmeh
eine Spekula ionskasse
wi d:
(7) Umschlag on de T ansak ionskasse
in
die Spekula ionskasse
wenn:
IX
28
<~
Wi
e hal en
somi
als
Ende gebnis:
Je
ge inge
die
du chschni liche
Wa ezei
au
güns ige
Kau gelegenhei en
(je
g öße
IX)
und
je g öße
de
G ad
de
P eisungleichhei
au
dem
Ve anlagungsma k (je
kleine
ß),
des o
ehe
eich
de
Al e na i e ag
ü
lau ende
T ansak ionen
nich
aus,
um
das
Abs ömen
on
T ansak ionskasse
in
die
Spekula ions-
kasse
zu
e hinde n.
Rezessionen
we den
im
allgemeinen
alle d ei
be-
ach e en
Pa ame e
in
Rich ung des
Abs omes
in
die
spekula i e
Ve anlagung
e ände n:
Sie
senken
den
al e na i en
E agssa z
, sie
e minde n
die
W
a e
zei en
au
güns ige
Kau gelegenhei en
( ! )
du ch
No e käu e
und
Konku se,
und
sie
e höhen
wohl
auch
den
G ad
de
P eisschwankungen
du ch
die
De o ie ung
on
Mä k en
(ß
sink ). Mög-
lichkei en
de
Teilzahlung
on
"ba gains"
sowie
Ve anlagungse äge
de
Kasse
in
Wa es ellung
29 (
is
dann
nu
meh
de
di e en ielle
E ag
des
lau enden
Geschä s)
we den
den
Hang
zu
Ho ung
e -
s ä ken.
28 Sei
z.
B.
IX
=
0.25,
ß =
4,
so
e olg de Umschlag bei
<
0.25
= 8 . 3 %
3
29
Wie
mich He D .
H.
O uba au me ksam mach e, is mein Modell im
Ke ne allgemeine : es muß sich als Al e na i e zum lau enden Geschä nich
no wendige weise au Geld beziehen, sonde ebensogu au i gend ein
ande es Wa es ellungsgu .
Es
is ein spezielle Fall eines Po e euillemodells,
in
dem ein siche e E ag gegen hohe Liquidi ä abgewogen wi d.
4'
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52
E ich S eißle
B. Mein
e s es
Modell
wa
Menge nachemp unden,
mein
zwei es
is
Keynes abgelausch .
Hie
soll es nich
um
die
F age
gehen, ob das
Ve -
anlagungs-
ode
das
lau ende
Geschä
en able
is .
Hie
soll es
nu
um
den
ypischen Keynesschen
Fall
gehen, ob inne halb
de
Ve anlagung
die
We papie anlage
ode
die
Kassenhal ung
güns ige
is .
Hie
geh
es
um
eine en sp echende
Funk ion
des Geldes
in
eine
unsiche en
Wel ,
den
Ke n de We au bewah ungs unk ion: Die Möglichkei , bei
Kapi alwe unsiche hei
al e na i e
Ve anlagungs o men
in
Wa e-
s ellung zu gehen, eine
Ve anlagungs o m
zu
wählen,
die ela i zu
Geld,
in
dem
die
ande en
Ve mögens i el
auch
ausged ück
we den,
keinen
We e lus
e leide ,
und
zwa
eben
du ch
die
Hal ung
on
Geld
selbs
30
• Als
al e na i e
Ve anlagung
wähle
ich
das
ex eme
Gegen eil
zu Geld
im
Be eich
de
Schuld i el, die "ewige Ren e", "consols". Ich
wähle
Schuld i el,
um
eine
Komplizie ung
de
übe legung
du ch
E -
wa ungen
p oduk i e
E agssä ze
und
de en
Schwankungen
(wie bei
Ak ien) zu
e meiden.
Is
de
landesübliche Zinssa z
und
de
Coupon-
sa z
unse es
"consol" R, so
is
bei
einem
Nennwe
on
1
bekann lich
de
lau ende We e des consols W =
~
(8)
und
bezüglich in ini esimale E höhung
on
die
(9)
(in ini esimale) We ände ung des consols
dW
= -
~
d
.
Wie jedes ökonomische
Kind
weiß,
kau
man
keine
consols,
wenn
man
ein S eigen
de
Zinssä ze
e wa e ,
weil
man
dann
einen
We -
e lus
des
We papie s
gewä ig .
In
eine
unsiche en
Wel
is
die
En -
scheidung jedoch nich ganz so ein ach.
Hie
gib
es
nu
eine Wah -
scheinlichkei
ü
Zinss eige ung
und
Zinssenkung. Be ücksich ig
man
schließlich,
daß
das
We papie
einen
E ag
p o
Pe iode
abwi ,
die
Kasse jedoch nich , so
is
de
Gewinn
ode
Ve lus
aus
We papie -
hal ung
G ( )
p o
in ini esimale
Pe iode
und
ü
in ini esimale
Zins-
ände ung:
(10) (
dW
1)
1
(d )
G ( ) =
d
+ E
--.
-
d
=
d -
-E
--
d
d
W
d
(E: wah scheinlichkei s heo e ische
E wa ungswe )
Wi
müssen
je z
noch eine Spezi ika ion
ü
E
(:;)
angeben, also
ü
den
E wa ungswe
eines in ini esimalen Zinsans ieges
p o
in ini esi-
male
Zei ände ung,
ode ,
in
Di e enzensp ache ausged ück , die Di -
30 Neben de Geldnach age als "Nach age nach Finanzie ungsspiel aum"
schein mi de hie be on e zwei e Aspek eine spekula i en Geldnach age,
eine Nach age nach En scheidungsau schubspiel aum, on äuße s e Wich ig-
kei zu sein.
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Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes
53
e enz
ü
die
Ans iegs-
und
Ab allswah scheinlichkei
on
.
Hie
is
de
Punk
unse e
ak ischen
Unkenn nis
e eich ,
mi
ande en
Wo en,
die
a bi ä e
Nah s elle
des Modells. Ich
wähle
dahe
zwei
al e na i e
Spezi ika ionen:
(lla)
(llb)
E
(d )
=
V
E
(d )
= 0
E
(d )
=-
V
E (d ) =
-I'
( - *)
ü
<
1'*
ü = *
ü
>
1'*
*
is
de
om
planenden
Wi scha ssubjek
e wa e e
du chschni liche
Zinssa z (das ganze Modell
is
ja
als
Planmodell
in
subjek i en
Wah -
scheinlichkei en
au gebau ,
eilich auch
objek i
in e p e ie ba ).
Die
Gleichungen
(lla)
und
(llb),
in
denen
de
Ein achhei
de
Sch eibung
halbe
nunmeh
die Zei dimension e nachlässig is ,
s ellen
die
ma he-
ma isch ein achs en
denkba en
Ve hal ensannahmen
da .
Sie lassen
sich jedoch auch als
G enzwe
eines s ochas ischen P ozesses (Ma ko -
P ozesses) deu en,
de
ü
jeden
(disk e
de inie en) Zinssa z eine
Übe -
gangswah scheinlichkei zu
ande en
Zinssä zen angib . Die
angege-
benen
Di e en ialgleichungen -
in
ökonomischen
Zusammenhängen
imme
ge äh lich -lassen sich also
au
ein
Di e enzengleichungs-
modell
zu ück üh en,
das
annimm ,
daß
Zinssä ze
p o
-beliebig
klein
wählba e
-
Zei einhei
sich
nu
um
einen Sch i , eine unde inie e
Maßeinhei
e ände n
können,
ein
Modell,
das
sich
o z
de
le z -
genann en,
scheinba
seh
es ik i en
Annahme,
gu
an
de
Wi klich-
kei
bewäh .
Wei e s
läß
sich zeigen,
daß
ein besonde & ein ache
Fall
des
skizzie en
Di usionsp ozesses
bei
Gleichung
(lla)
zu
eine
zweisei igen Exponen ial e eilung
de
Zinssä ze,
bei
Gleichung
(llb)
hingegen
zu
eine
No mal e eilung
de
Zinssä ze
üh
3oa•
Hin e
den
angegebenen
E wa ungswe en
kann
also
seh
wohl
eine
Vo s ellung
de
In es o en
übe
eine zei liche Wah scheinlichkei s e eilung de
Zinssä ze s ehen. Die
S euung
diese
Zins e eilungen
is
jeweils
p o-
po ional
-.!....
Du ch
Einse zen
on
(11)
in
(10)
e hal en
wi
die
Gewinnwah schein-
lichkei
p o
Pe iode
bei
Ve anlagung
in
"consols":
(12) Pe iodengewinn bei Ve anlagung:
( <
*)
(12a)
(12b)
V
I'
(1'*- )
G2
= -
----
30a Siehe
ü
die explizi e Ablei ung E.
S eißle ,
Menge 's
Theo ies o
Money and Unce ain y in a Mode n In e p e a ion; in:
Menge
Symposium,
Ox o d 1972; ode die deu sche Ku z assung "Zei sch i ü Na ionalökono-
mie",
Bd.32
(1972), S.
81
.
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54
(13)
Ve anlagungssch anke
( <
*)
E lch
S eißle
(13a)
(13b)
4
=
VY
=
-y+
V
y2 +
4y *
2
Es
is
e sich lich, daß
je
kleine
die
S euung
de
subjek i en
Zins-
e eilung
(je
g öße
also
y),
d.
h.
je
ehe
e wa e
wi d,
daß
nied ige
Zinssä ze asch
wiede
ückgängig gemach we den, des o unwah schein-
liche
is
Ve anlagung
ü
<
*.
Ande e sei s
wi d
Geld
abe
auch
nu
gehal en,
wenn
de
a sächliche Zins
un e
dem
Mi elzins lieg , bei
g oße
Zinss euung
e heblich
un e
dem
Mi elzins.
Fü
-.!.-
(also die
y
Zinss euung)
-+
00
e olg
Ve anlagung
ü
jeden
Zins
g öße
O.
Da
jedoch
de
Zinssa z nie
un e
= 0 allen
kann
(meine ganze
A gumen-
a ion
is
ja
eine solche
in
nominalen Zins g ößen) ,
muß
die
S euung
kleine , also endlich bleiben.
Da aus
olg ,
daß
jedes
Indi iduum
ab
einem
bes imm en
Zinssa z
g öße
null
sein gesam es
e anlagba es
Kapi al
in
Geld o m
hal en
wi d: Eine indi iduelle "liquidi y
ap"
is
dami
eindeu ig abgelei e .
Da
die
Indi iduen
jedoch e schiedene Zins-
s euungse wa ungen
haben
können, olg
aus
eine
solchen einzel-
wi scha lichen "liquidi y
ap"
noch nich eine gesam wi scha liche31•
IV. Agg ega ions heo e ische Zusammen assung
A.
Dami
komme
ich
nunmeh
zu
den
agg ega ions heo e ischen
Schlußübe legungen.
Unse e
e s e
F age
muß
lau en:
Wi
haben
in
un-
se en
Modellen "Sp ungs ellen" abgelei e , bei
denen
ü
ein
Indi i-
duum
die gesam e T ansak ionskasse
nu
meh
zu
eine
Spekula ions-
kasse -
im
wei e en
Sinne
-wi d. Wie
wi d
die agg egie e
Au
eilung
zwischen beabsich ig e T ansak ionskasse
und
beabsich ig e
Spekula-
ionskasse aussehen?
Diese
F age
läß
sich -ohne explizi e ma hema ische Ablei ung -
leich
bean wo en.
De
An eil
de
Spekula ionskasse
an
de
Gesam -
kasse
wi d
eine
logis ischen
Ku e
olgen. Sie
is
ja
die
Funk ion
ü
" e schli ene"
Sp ungs ellen
32• Folgende
G ünde
ü
eine Logis ik
lassen sich
an üh en.
31
Siehe
M.
B on enb enne
und
T.
Maye ,
Liquidi y
Func ions
in
he
Ame-
ican
Economy.
"Econome ica",
Bd.28
(1960), S.
810
.
32
In
E. S eißle u. a., A
Tes
o
AHais'
Ve sion
o
he
Quan i y
Theo y
o
Money,
"Zei sch i
ü
Na ionalökonomie",
Bd.28
(1968),
S.
234
.,
hie
S.
235
.,
habe
ich
übe legungen
o ge agen,
wie
logis ische
Funk ionen
in
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Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes
55
a) Schon
ü
das
Indi iduum
komm
es zu
einem
e schli enen
übe -
gang
on
de
T ansak ions-
zu
Spekula ionskasse,
weil
ein
schlag-
a. ige
übe gang
kos spielig
wä e:
Fak ische
und
ech liche
Bindungen
an
die
bishe ige
Ve wendung
de
Kasse
s ehen
en gegen. Die
T ans-
ak ionskasse
läß
sich
nu
langsam
liquidie en.
b)
Zu
einem
glei enden
übe gang
komm
es
wei e s
(eben alls
be ei s
beim
Indi iduum),
wenn
die
Pa ame e
de
da ges ell en
Wah schein-
lichkei s e eilungen
selbs
wiede
unsiche sind,
was
seh
wah schein-
lich e scheinen
muß.
Hie
gebie e
die
Theo ie
de
Riskenmischung
die
wei e e
Hal ung
eine
T ansak ionskasse
neben
eine
Spekula ionskasse.
c)
Noch
kla e
is
es,
daß
im
Agg ega
die Pa ame e de E wa ungs-
unk ionen, also
im
Modell A die
e wa e en
Wa e is en
au
Okka-
sionen
und
de en
e wa e e
P eisschwankungen,
di e ie en
we den
und
so
zu
eine
Logis ik
üh en
(E ek
un e schiedliche
<X
und
ß).
d)
Im
Agg ega
komm
es zu
einem
e schli enen
übe gang
dadu ch,
daß
die Al e na i e äge
(
im
Modell A), d. h.
ü
Un e nehme
ih e
lau enden
Gewinnsä ze,
ü
ande e
Wi scha ssubjek e
die sons
ele-
an en
E agssä ze,
on
Wi scha ssubjek
zu
Wi scha ssubjek
un e schiedlich sind.
e)
Schließlich
komm
es
im
Agg ega
zu
einem
logis ischen
übe gang
du ch
die
on
Subjek
zu
Subjek
un e schiedlichen Zinse wa ungen
bezüglich
eine
We papie e anlagung
(y
sowie
*
im
Modell B).
Wi
können
somi
zusammen assen:
Bei
ele an en
Wi scha s e -
ände ungen
komm
es zu
eine
Ve g öße ung
ode
Ve kleine ung
de
Spekula ionskasse
nach
Maßgabe
eine
logis ischen
Ku e.
Diese logi-
s ische
Funk ion
häng
ab:
e s ens
om
G ad
de
Un e schiedlichkei
de
E wa ungen
und
Wi scha slagen
(einschließlich
de
Ve mögen)
de
einzelnen
Wi scha ssubjek e;
zwei ens
on
P eise wa ungen
cha ak e isie enden
Pa amen e n;
d i ens
on
ela i en Zinssä zen,
d. h.
momen anen
Zinslagen
ela i
zu
einem
E wa ungswe
(
ela i
zu
*
in
Modell B);
und
schließlich
auch
on
Zinsni eaus,
genaue
on
al e na i en
E agsni eaus.
Die übliche
Da s ellung
de
Spekula ionskasse
als
abhängig
allein
on
einem
Zinsni eau
is
dahe
g und alsch, insbesonde e,
wenn
diese
Ab-
sozialen Ans eckungsp ozessen en s ehen. Wie P o .
H.
F isch
in
eine Diskus-
sion
in
Wien be on e, könn e aus e was ande en Annahmen auch eine Sum-
menno mal e eilung s a eine Logis ik esul ie en. Ich möch e mich dies-
bezüglich nich ollends es legen, da diese F age
ü
die olgenden Übe -
legungen belanglos is . Eine exak e modell heo e ische Un e suchung de
Agg ega ionsgese zmäßigkei bin ich aus eben diesem G unde schuldig geblie-
ben.
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62
Pe e
Be nholz
schließlich
be ach en
die Rolle des
Bankensys em
nu
im
Zusammen-
hang
mi
de
En wicklung
de
Geldangebo s unk ion, die sie empi isch
zu schä zen suchen.
Ausgesp ochen mik oökonomische Modelle des
Banken e hal ens
inden sich
unse e
Kenn nis
nach
in
den
le z en
Jah en
nu
in
einem
Au sa z
on
B yan
und
Ca le on7
und
in
eine
A bei
on
Richa d
C.
Po e .
B yan
und
Ca le on suchen
den
on
ihnen
o geschlagenen
Ansa z
auch empi isch zu es en. Die
ge undenen
E gebnisse
bilden
eine
in e essan e
Be eiche ung
unse e
Kenn nis
des
Ve hal ens
einzelne
Banken,
we den
jedoch
nich
zu
eine
sys ema ischen
Da s ellung
de
Reak ion
de
Banken
au
Maßnahmen
de
Zen albank
benu z ,
obwohl
eine solche nich ausgeschlossen sein
dü e.
Im
Modell
on
B yan
und
Ca le on
wi d
da on
ausgegangen,
daß
die
einzelnen
Banken
bes imm e
übe schuß ese en
und
bes imm e, nich
bei
de
Zen albank
geliehene
Rese en
wünschen. Die Höhe diese
Rese en
is
ih e sei s
wiede
on
e schiedenen
G ößen
wie
den
Op-
po uni ä skos en
de
Rese ehal ung,
de
exogen gegebenen
K edi -
nach age
on
Sei en
de
Nich banken
und
de
ku z is igen
Ve schul-
dung
de
Bank
am
Geldma k
ode
bei
de
Zen albank
abhängig.
Po e ll
un e such
abweichend
on
den
genann en
Au o en
ein
Modell,
in
dem
angenommen
wi d,
daß
die
Banken
den
Ne o e mögenszuwachs
eine
Pe iode zu
maximie en
suchen.
Neben
Zen albankgeld
kann
die
einzelne
Bank
Fo de ungen
gegen
Nich banken
(loans)
und
es e zins-
liche
We papie e
(secu i ies)
in
ih em
Po e euille
hal en.
Le z e e
we den
in
de
Planpe iode
nich ällig,
können
jedoch zu
einem
noch
unbekann en
Ma k p eis
e kau
we den. Es
sind
also En scheidungen
un e
Unsiche hei
ode
Risiko zu ällen. Die einzige Ve bindlichkei
de
Banken
bilden
Deposi en,
bei
denen
mi
einem
Ein ausch
in
Bankno en
du ch
das
Publikum
in
unbes imm e
Höhe ge echne
we den
muß.
Ein
"Geldma k "
zwischen
Banken
exis ie
nich .
In
de
olgenden
A bei
soll
ein
e was
ande e
Ansa z
gewähl
we -
den; insbesonde e
wi d
im
Gegensa z zu
B yan
und
Ca le on
ein
ge-
winnmaximie endes
Ve hal en
de
Banken
o ausgese z ,
mi
dessen
Hil e sich
ein
op imales
Po e euille
de
einzelnen
Bank
ablei en
läß .
Du ch
Va ia ion
de
e schiedenen
Pa ame e
we den
so
dann
sowohl
Angebo s-
und
Nach age unk ionen
ü
die e schiedenen
Fo de un-
gen
und
K edi e
als auch die
Reak ion
de
Banken
au
un e schiedliche
geld-
und
k edi poli ische
Maßnahmen
de
Zen albank
abgelei e .
An-
7
W.
R.
B yan
und
W.
T. Ca le on,
Sho - un
Adjus men s
o
an
Indi idual
Bank.
"Econome ica",
Bd.35
(1967),
S.
321
-
347.
8
R.
C.
Po e , A Model
o
Bank
Po olio
Selec icn,
"Yale
Economic Essays",
Bd.l
(1961),
No.
2,
S.
323
-
359.
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Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank
63
de s
als
bei
B yan
und
Ca le on
ha
die einzelne
Bank
nich die Mög-
lichkei ,
We papie e
zu
kau en
und
sind
keine
Te mineinlagen
o -
handen.
Eine
ande e
In e p e a ionsmöglichkei
bes eh
da in,
daß
in
unse em
Modell
We papie e
und
Te mineinlagen
mi
un e
dem
Beg i
Fo de ungen
gegen
das
Publikum
(Bankk edi e)
zusammenge aß
sind.
Ande s
als Po e be ücksich igen
wi
das Risiko nich explizi ,
un e -
s ellen
abe
die Exis enz eines Geldma k es.
Dadu ch
e gib
sich die
Möglichkei ,
Auswi kungen
on
Diskon -
und
O enma k poli ik
de
Zen albank
au
das
Ve hal en
de
Banken
und
dami
au
den
K edi -
ma k
zu un e suchen.
2.
G undlegende Annahmen
In
de
olgenden
Analyse
wi d
da on
ausgegangen,
daß
alle
Banken
eine gleicha ige
S uk u
au weisen
und
in
olls ändige
Konku enz
mi einande
s ehen.
Bei
den
Banken
handel
es sich
um
Finanzins i u e,
die
p imä e
Fo -
de ungen
on
Haushal en
und
Un e nehmungen
kau en,
und
da ü
Fo -
de ungen
gegen sich selbs
(sekundä e
Fo de ungen)
an
diese
e kau en.
Im
Gegensa z zu
ande en
Finanzins i u en
wie Ve siche ungen
und
In-
es men onds
wi d
eine
de
on
ihnen
e kau en
Fo de ungen,
das
Gi algeld,
on
ielen
Wi scha ssubjek en
ü
die e schiedens en
Zah-
lungen
e wende .
Kau en
und
e kau en
alle
Banken
wenigs ens
p in-
zipiell die gleichen
A en
on
Fo de ungen
und
Ve bindlichkei en, so
weisen sie eine gleicha ige
S uk u
au .
Es
wi d
angenommen,
daß
alle
Banken
einen
wi scha lichen
Ho i-
zon
on
zwei
Pe ioden
besi zen.
Am
An ang
eine
jeden
Pe iode
s ellen
sie
einen
Plan
ü
ein op imales
Po e euille
on
Fo de ungen
und
Ve -
bindlichkei en au ,
de
angesich s
de
gegebenen,
mi
Siche hei
e -
wa e en
Zinssä ze
und
ande e
Umwel bedingungen,
wie
dem
du ch
die
Zen albank
es gese z en Mindes ese esa z,
den
Gewinn
ü
die
kommende
Pe iode
zu
maximie en
such . Die
ü
die
Ve wi klichung
des
op imalen
Po e euilles
e o de lichen
Ände ungen
de
An angs-
bes ände
de
e schiedenen
Fo de ungen
und
Ve bindlichkei en
können
nu
am
Ma k ag,
dem
e s en
Tag
(Mon ag)
de
kommenden
Pe iode,
ealisie
we den.
Alle
den
Banken
zum
Kau
und
Ve kau
zu
Ve ügung
s ehenden
Fo de ungen
und
Ve bindlichkei en
haben
eine
Lau zei
on
einem
Ma k ag
zum
nächs en, d. h.
on
eine
Pe iode,
und
we den
on
allen
Wi scha ssubjek en
ü
absolu
siche gehal en.
Vo
dem
Planungs-
zei punk
(dem
Zei punk
Null)
e wo bene
Fo de ungen
und
on
den
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64 Pe e Bemholz
Banken
au genommene K edi e
we den
also
am
kommenden
Ma k ag
(dem
Ma k ag
de
Pe iode
1)
ällig,
an
diesem selbs gehandel e
Fo -
de ungen
dagegen eine Pe iode spä e .
De
Gläubige
eine
Fo de ung
kann
diese jedoch s illschweigend e länge n, wobei
dann
de
neue
Zinssa z zu zahlen is . Alle Fo de ungseinhei en
lau en
au
1.-
DM,
so daß die
Fo de ungen
in
DM beliebig
eilba
sind.
Die olgenden
Fo de ungsa en
können
in
unse em Modell on
den
Banken
gekau
bzw.
e kau
we den: Die Nich banken (das Publikum)
können
Fo de ungen
gegen die Banken e s ehen,
un e
denen
wi
uns,
da
sie
an
jedem
Ma k ag
ällig sind,
z.
B. Einlagen
au
Kon oko en -
gu haben
o s ellen können. Die Banken
e we ben
ih e sei s
Fo de un-
gen gegen das Publikum, bei denen es sich also
um
an
jedem
Ma k ag
ällige K edi e handel .
Fe ne
gewäh en die Banken
einande
K edi e, bei
denen es sich
um
Fo de ungen
gegen Banken handel , die
ü
Zen al-
bankgeid gekau
we den
können. Schließlich besi zen die
Banken
die
Möglichkei , sich
in
beliebigem Maße bei
de
Zen albank
zu e schul-
den,
d.
h.
Fo de ungen
gegen sich selbs , die eben alls nach eine Pe iode
ällig we den,
ü
Zen albankgeld
an
die
Zen albank
abzugeben. Alle
genann en
Typen on
Fo de ungen
um assen öllig homogene
Fo -
de ungen.
En sp echend den
Fo de ungsa en
können
in
dem be ach e en
Modell
Mä k e
ü
Fo de ungen
des Publikums gegen die
Banken
(de
Ma k
ü
Einlagen),
ü
Fo de ungen
de
Banken gegen das
Publikum
(de
Ma k
ü
Bankk edi e),
ü
Fo de ungen
on Banken gegen Ban-
ken( diese
Ma k
en sp ich
in
gewissen Maßen dem sogenann en
"Geldma k "
de
Reali ä )
und
ü
Fo de ungen
de
Zen albank
gegen
die Banken un e scheiden. Wäh end es sich bei den d ei
e s genann en
um
Mä k e handel ,
au
denen olls ändige Konku enz he sch , besi z
die
Zen albank
au
dem zule z genann en
Ma k
ein
N ach agemono-
pol. Diese
Ma k
is
im
üb igen
de
in
de
Reali ä bes ehenden Mög-
lichkei
eine
Au nahme on Rediskon - ode Lomba dk edi en
du ch die
Banken
bei
de
Zen albank
e gleichba .
Im
Ve lau
de
A bei
we den
wi
annehmen, daß die
Zen albank
auch
au
dem
"Geldma k " als
Käu e
und
Ve käu e
au e en
kann.
In
diesem Falle
is
eine Umwandlung
de
en sp echenden Ma k o men
in
ein
Teil-
monopol zu
e wa en.
De
Zinssa z
ü
Fo de ungen
des Publikums gegen die
Banken
sei
mi
T"
(Habenzinssa z),
de
ü
Fo de ungen
de
Banken
gegen das
Pu-
blikum mi Ts (Sollzinssa z
ü
Fo de ungen on
Banken
gegen Banken
mi
Tg
(Geldma k zinssa z)
und
de
Zinssa z
ü
Fo de ungen
de
Zen-
albank
gegen Banken
mi
Tz
(Zen albankzinssa z, "Diskon sa z") be-
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Die Reak ionen
de
Banken au Maßnahmen
de
Zen albank
65
zeichne .
Wi
nehmen
an,
daß
alle
Zinsen
ü
am
kommenden
Ma k ag
au genommene
ode
e länge e
K edi e
am
übe nächs en
Ma k ag
zu
zahlen
sind.
Bezeichnen
wi
die
Bes ände
eine
beliebigen
Bank
an
Fo de ungen
gegen
das
Publikum
mi
p,
gegen
ande e
Banken
mi
b
und
en sp e-
chend
die
Bes ände
an
Ve bindlichkei en
gegenübe
dem
Publikum
mi
p,
gegen
ande e
Banken
mi
Vb
und
gegen
die
Zen albank
mi
z, so
e häl
man
als
ypische
Bankbilanz
ü
den
Planungszei punk
(den
Zei punk
Null):
Ak i a
Zen albankgeld:
Fo de ungen gegen die
Zen albank, Bankno en
und
Einlagen bei de Zen albank mO
Fo de ungen gegen ande e
Banken
K edi e
an
das Publikum
Anlage e mögen:
Gebäude, Ein ich ungen
usw. aO
Passi a
~
Ve bindlichkei en gegen
die Zen albank
g
Ve bindlichkei en gegen
ande e Banken
VO Ve bindlichkei en gegen
P das Publikum
kO Eigenkapi al
Dabei
sind
in
den
Fo de ungen
und
Ve bindlichkei en
die
am
1.
Ma k -
ag
zu
e hal enden
bzw.
zu
zahlenden
Zinsen
be ei s
eingeschlossen.
Wi
wollen
nun
die
ü
das
Ende
des
1.
Ma k ages
o gesehenen
Bes ände
an
Fo de ungen
und
Ve bindlichkei en
und
dami
das
K e-
di angebo
und
die
K edi nach age
du ch
eine
beliebige
Bank
am
kom-
menden
Ma k ag
mi
m1,
L
!,
!,
~
und
!
bezeichnen.
Man
beach e
dabei,
daß
es sich
jeweils
um
das
gesam e
Angebo
bzw.
die
gesam e
geplan e
Nach age,
nich
abe
um
übe schußangebo
ode
übe schuß-
nach age
handel .
So
wü de
z.
B. die
übe schußnach age
ü
Fo de-
ungen
gegen
das
Publikum
sich
e geben,
wenn
on
~
de
Fo de ungs-
bes and
am
An ang
des
1.
Ma k ages
(d. h.
im
Zei punk
Null)
ab-
gezogen
wü de.
Es
sei
angenommen,
daß
die
Zen albank
einen
Mindes ese e-
sa z
s
ü
Fo de ungen
des
Publikums
gegen
die
Banken
es gese z
ha .
Jede
Bank
is
also e p lich e ,
bei
einem
Einlagenbes and
on
!
am
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
66
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66
Pe e
Be nholz
Ende
des
1.
Ma k ages
Zen albankgeld
9 mindes ens
in
Höhe
on
s ;
zu hal en, so
daß
(1) m1
~
s ~
is .
Fe ne
un e s ellen
wi ,
daß
de
Bank
du ch
ih e
Tä igkei
auße
den
Zinskos en
ü
die au genommenen
K edi e
Kos en en s ehen,
de en
Höhe
on
de
Höhe
de
Ve bindlichkei en
und
Fo de ungen
gegenübe
dem
Publikum
abhäng . Mi
de
Zahl
de
un e hal enen
Gu haben
und
de
gewäh en
K edi e
nehmen
nich
nu
die
Pe sonalau wendungen
zu,
sonde n
wächs insbesonde e auch
de
P ozen sa z
de
Ausleihungen,
bei
denen
die
Bank
wegen
Zahlungsun ähigkei
mi
Ve lus en
echnen
muß,
da
sie bei
eine
Ausdehnung
des
K edi olumens
meh
und
meh
K edi e
an
Leu e
gewäh en
muß, die nich die gleiche Siche hei zu
bie en
e mögen wie das
bishe
bedien e
Publikum.
Abe
auch eine
E höhung
de
einzelnen
K edi be äge
an
wohlbekann e
Kunden
e höh
bei gleichbleibenden Siche hei en
das
Risiko. Nach
dem
Gesag en
kön-
nen
wi
un e s ellen, daß die Kos en
de
Bank
besonde s
mi
de
Höhe
de
gewäh en
K edi e,
daneben
abe
auch
mi
dem
Um ang
de
Ein-
lagen
des
Publikums
zunehmen.
S enggenommen
handel
es sich bei diesen Kos en
wegen
des Risikos
um
einen
E wa ungswe ,
doch wollen
wi
de
Ein achhei
halbe
an-
nehmen,
daß
die
Bank
die Kos en bei gegebenen Ausleihungen
und
Ve bindlichkei en
mi
Siche hei o auszusehen glaub .
Es sei noch
e wähn ,
daß
wi
wegen
de
Ku z is igkei
des
on
uns
be ach e en
Banken e hal ens
die
du ch
den
Beda
an
zusä zlichen
Räumen
und
Ein ich ungsgegens änden
und
die
E ich ung
neue
Filialen
en s ehenden
Kos en nich
e wähn
haben,
handel
es sich
hie bei doch
ü
den
behandel en
Zusammenhang
um
ixe Kos en, die
nu
lang is ig beein luß
we den
können.
Im
Gegensa z zu
den
bei
de
K edi gewäh ung
an
das
Publikum
en -
s ehenden
Kos en
können
Kos en, die du ch die
Au nahme
und
Gewäh-
ung
on
K edi en
bei
bzw.
an
Banken
ode
Zen albank
en s ehen,
wei gehend
e nachlässig we den.
Einmal
we den
Geldma k k edi e
nach den
he schenden
Usancen
nu
an
"e s e
Ad essen"
gewäh
und
können
dahe
als
annähe nd
isiko ei angesehen
we den.
Zwei ens
genüg
in
de
Reali ä
gewöhnlich
ein
Geldhändle
mi
Tele on,
um
die
hie
e o de lichen
T ansak ionen
du chzu üh en.
Es
e schein
dahe
9
m1
um aß
sowohl
den
ü
das
Ende
des
1.
Ma k ages
geplan en
Bes and
an
Bankno en
als auch
an
Einlagen
bei
de
Zen albank.
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Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank
67
zweckmäßig,
ü
die
Kos en
K
eine
beliebigen
Bank
den
olgenden
Zusammenhang
anzunehmen:
(2)
(3)
(lK
(lK
--1-
> 0,
--1-
> 0 .
Cl
Vp
Cl
p
Wi
un e s ellen
de
Ein achhei
halbe ,
daß
die
de
Bank
en s ehen-
den
Kos en
in
de
Pe iode
ih e
En s ehung
(also
in
de
Pe iode
1)
zu
en sp echenden
Ausgaben
üh en.
Fe ne
sei
o ausgese z ,
daß
de
Zinssa z
Tk,
den
die
Banken
ü
die
Einlagen
des
Publikums
bezahlen,
du ch
Ve einba ungen
zwischen
den
Banken,
du ch
Kon en ion
ode
s aa liche
Bes immungen
ixie
is
und
jede
Bank
dem
Publikum
so
iele
Fo de ungen
;
gegen
sich
selbs
e kau ,
wie
dieses zu
dem
gegebenen
Zinssa z
nach ag .
;
is
also
ü
die
be ach e e
Bank
zu-
sammen
mi
Th, Ts
undT
g
ein
Da um
10,
da
bei
olls ändige
Konku enz
auch
die
beiden
zule z
genann en
Zinssä ze
nich
beein luß
we den
können.
Schließlich
wi d
angenommen,
daß
die
Zen albank
den
Zins-
sa z
Tz
ixie , so
daß
diese
eben alls
ü
die
Banken
ein
Da um
is .
Wi
sind
nun
in
de
Lage,
den
on
de
Bank
ü
die
kommende
Pe iode
e wa e en
Gewinn
g1
zu
de inie en:
(4)
wobei
1 1 1 >
b'
V
p'
Z' K, Ts' Tg, TI!, Tz = 0
gil ,
wäh end
n
~
0 is . Die
be ach e e
Bank
kann
sich
au
dem
Geld-
ma k
e schulden, so
daß
in
diesem
Fall
!
< 0
und
-
~
==
!
gil .
10 Die Annahme, daß
;
ü
die Bank ein Da um is , implizie die Unab-
hängigkei de Einlagen des Publikums bei diese Bank (zumindes in den
Augen de Banklei ung) on de Höhe ih e eigenen K edi e
an
Nich banken.
Ande n alls müß e
1 2 1
1 1
(1)
d
p d p
p = p p ,
--1
>
0,
-(
1)2
= 0
d p
d p
o ausgese z we den.
Man übe zeug sich jedoch leich , daß auch
un e
diesen Bedingungen die
wesen lichen E gebnisse unse es Modells e hal en bleiben.
5'
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68
Pe e Be nholz
3.
Das op imale Po e euille eine beliebigen Bank
Eine
Bank
kann
Gewinne
in
unse em
Modell
nu
du ch
Gewäh ung
on
K edi en
an
das
Publikum
ode
ande e
Banken
e zielen.
Neben
diesen
K edi en
ha
sie die
on
ih
gehal ene
Zen albankgeldmenge
und
die
du ch
die
Kos en
K
en s ehenden
Ausgaben
zu inanzie en.
Dagegen
allen
Zinszahlungen
und
Zinseinnahmen
e s
zu
Beginn
de
übe nächs en, d. h.
am
Ma k ag
de
2.
Pe iode
an. Diese
dü en
also
bei
de
Au s ellung
des
Finanzplans
(ode Budge plans)
ü
die
kom-
mende
Pe iode
nich be ücksich ig
we den.
Als
Finanzie ungsmi el
s eh
das
du ch
das
Anlage e mögen
nich
gebundene
Eigenkapi al, also
kO
-
aO
zu
Ve ügung,
das
wi
mi
e1 bezeichnen wollen.
Man
beach e,
daß
in
e1
be ei s
die
Di e enz
on
am
1.
Ma k ag
an allenden
Zins-
e ägen
und
Zinszahlungen
en hal en
is ,
da
wi
diese
in
den
Fo -
de ungen
und
Ve bindlichkei en
zum
Zei punk
Null
eingeschlossen
ha en.
e1
kann
u.
U.
auch
nega i
sein.
Wei e e
Finanzie ungsmi el
we den
du ch
die
geplan e
K edi au nahme
beim
Publikum,
den
Banken
und
de
Zen albank
e schlossen. Als Finanzie ungsgleichung
eine
be-
liebigen
Bank
ü
die
kommende
Pe iode
e gib
sich demnach:
(5)
wobei n < 0 eine
K edi au nahme
bei
ande en
Banken
bedeu e
und
m1
~
0, e1
:;
0 is .
Um
ein op imales
Po e euille
ü
das
Ende
des
1.
Ma k ages
zu
e -
eichen,
muß
nach
den
Vo ausse zungen
des Modells Gleichung
(4)
un e
Be ücksich igung
on
(1),
(2)
und
(5)
maximie
we den.
Zu o
können
wi
das
P oblem
jedoch noch
e was
e ein achen;
denn
einmal
wi d
sich eine
Bank
bei
de
Zen albank
nu
dann
auße halb
des
Geldma k s
e schulden,
wenn
Tz
~
Tg is .
Umgekeh
komm
eine
K edi au nahme
bei
Banken
nu
in
F age,
wenn
Tz
~
Tg•
Aus
diesem
G unde
is
es
zweckmäßig, zunächs
den
Fall
Tz
~
Tg
mi
;
= 0 zu
un e suchen
und
e s
spä e
au
die
ande en
Möglichkei en einzugehen.
Fe ne
is
es
ü
die einzelne
Bank
sinn oll, die
gehal ene
Zen albankgeldmenge
m1
au
ein
Minimum
zu eduzie en,
um
au
diese Weise möglichs g oße
Mi el
ü
die
Gewäh ung
on
e zinslichen
K edi en
zu
Ve ügung
zu
haben.
(1)
kann
also
du ch
(la) m1 =
s ~
e se z
we den.
Wi
wollen
einen
Augenblick
au
die s illschweigenden
Vo ausse zun-
gen
on
(la) eingehen. Es
wä e
o enba
denkba ,
daß
am
1.
Ma k ag
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Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank
69
das
Publikum
seine
Einlagen
pe
Saldo
eduzie en
möch e
und
sich
da aus
eine Nach age nach
Bankno en
bei
de
be ach e en
Bank
e -
geben
wü de,
die
ih e
Bankno enbes ände
ode
ga
ih en
Bes and
an
Zen albankgeld
übe sch ei en
wü de.
Im
e s en
Fall
müß e
die
Bank,
will
sie
Zahlungsun ähigkei
e meiden,
jede zei
so o
in
de
Lage
sein,
ih e
Gu haben
bei
de
Zen albank
ohne
Zei e lus
in
Bankno en
umzuwandeln.
Im
zwei en
Fall
müß e
soga
eine so o ige
Au nahme
on
K edi en
bei
Banken
ode
bei
de
Zen albank
und
ih e
Umwand-
lung
in
Bankno en
möglich sein. Auch die möglichen
Kos en
solche
T ansak ionen
(abe nich die Zinskos en)
dü en
nu
ge ing
sein,
wenn
un e
diesen
Ums änden
unse e
Lösung
ü
die
Maximie ung
des
ku z-
is igen
Pe iodengewinns
sinn oll
bleiben
solll1.
Wi
wenden
uns
nun
de
Maximie ung
on
(4)
un e
Be ücksich igung
on
(la),
(2),
(5)
und
:
= 0 zu:
Du ch
Einse zen
on
(la)
e gib
sich
aus
(5):
(6)
~
= e1 +
(l-s) !- !-K
und
olglich aus
(4):
(7)
gl
= (T.-Tg) ! +
[(l-S)
Tg-Th]
!
+ T
ge1
-(1
+ Tg)K(V!.
!).
Da
es sich
bei
!
und
e1
um
Kons an en
handel ,
is
!
die einzige
unabhängige
Va iable
in
diese Gleichung.
Aus
(7)
e häl
man
als
no wendige
Bedingung
ü
ein
Gewinn-
maximum:
dg
1
dK
- = T
-T
-
(1
+T
)
--
= 0
d !
s g g
d p
(8)
dK
Da
nach
(3)
--
> 0 is ,
kann
sich
ein
Gewinnmaximum
nu
e geben,
d
wenn
Ts> Tg gi . Diese
Bedingung
is
jedoch
no wendige weise
e üll .
Ein
K edi ma k
zwischen
den
Banken
kann
ja
nu
exis ie en,
wenn
es
auch
K edi nehme
un e
den
Banken
gib .
Fü
diese
lohn
sich eine
11
Das P oblem des op imalen Ve hal ens de indi iduellen Bank,
~e
mi
eine bes imm en Wah scheinlichkei s e eilung des Abzugs on Emlagen
und mi Oppo uni ä skos en de Kassenhal ung echne ,
~i d
on
D.
OTT
u~d
W.
J.
MeHon
in: S ochas ic Rese e Losses and
ExpanSIOn
o
Bank C edl ,
"The Ame ican Economic Re iew",
Bd.
51
(1961),
S.
614 -623, e ö e .
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70
Pe e Be nholz
K edi au nahme
jedoch
nu
dann,
wenn
dadu ch
ih
Gewinn
e höh
wi d.
Das
is
abe
lediglich
de
Fall,
wenn
sie
bei
eine
Ausleihung
an
Nich banken
einen
höhe en
Zinssa z e zielen. Folglich
kann
ein
Geld-
ma k
nu
exis ie en,
wenn
Ts> Tg is .
Als
no wendige
Bedingung
ü
ein
Gewinnmaximum
e gib
sich
(9) d2K d2K
-(1
+ Tg
)-(
1)2
< 0 bzw.
-(
1)2
> O.
d p d p
Die
G enzkos en
de
be ach e en
beliebigen
Bank
müssen
also
bei
eine
Zunahme
de
K edi e
an
das
Publikum
wachsen.
Gil
unse e
oben
angegebene Fes s ellung,
daß
das
Risiko
de
K edi gewäh ung
mi
dem
Be ag
de
Ausleihungen
übe p opo ional
wächs , so
is
diese
Bedin-
gung
e üll .
Man
kann
sich
ande e sei s
leich o s ellen, welche
Folgen
sich
e -
geben,
wenn
ü
alle
Banken
(9)
nich gil .
In
diesem
Fall
wü de
sich
bei
Ts> Tg
eine
g öß mögliche
K edi gewäh ung
an
die
Nich banken
lohnen.
Folglich
wü de
keine
Bank
be ei
sein,
am
Geldma k
Fo de ungen
gegen
ande e
Banken
zu
kau en.
De
Geldma k
könn e
nich exis ie en.
Dann
wä e
abe
aus
Tg< Tz nich gül ig,
und
die
Banken
wü den
die
Au nahme
beliebig
g oße
K edi e
bei
de
Zen albank
planen,
um
ih
eigenes
K edi angebo
zu
e höhen,
so
lange
Ts>
Tz. Das
K edi angebo
jede
einzelnen
Bank
an
die
Nich banken
und
ih e
K edi nach age
bei
de
Zen albank
wä e
also unendlich g oß.
Wä e
dagegen
Ts
~
Tz,
so
wü de
keine
Bank
sich bei
de
Zen albank
e schulden
wollen
und
die
einzelne
Bank
dem
Publikum
nach
(5)
und
(la)
K edi e
im
Be ag
(10)
~
= e1 +
(l-S)V~-K
anbie en.
Gil
die hin eichende
Bedingung
(9)
ü
ein
Gewinnmaximum,
so
e -
gib
sich das
on
de
be ach e en
Bank
ü
den
kommenden
Ma k ag
geplan e
K edi angebo
an
das
Publikum,
~,
bei
Lösung
de
Gleichung
(8),
wäh end
K edi angebo
bzw.
K edi nach age
gegenübe
den
üb i-
gen
Banken,
~,
bei
gegebenem
~
und
ü
!
=
0,
m1 =
s ~
aus
(5)
olg .
Da
die
geplan e
Nach age
ü
Zen albankgeld
nach
(la)
du ch
die
Höhe
de
Einlagen
bes imm
wi d
und
diese nach
unse en
Annahmen
on
de
Bank
nich beein luß
we den
können,
is
olglich das
ü
das
Ende
des
1.
Ma k ages
gewünsch e
op imale
Po e euille
bes imm .
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Die
Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank
71
4.
Angebo s-
und
Nach age unk ionen
de
Banken
ü
Fo de ungen
Nach
unse en
Annahmen
häng
die Nach age nach
Zen albankgeld
du ch
die
Banken
nu
on
ih e
Ve schuldung
!
gegen die
Nich banken
und
on
de
Höhe des Mindes ese esa zes ab. Folglich
is
auch
die
Gesam nach age
de
Banken
nach
Zen albankgeld
on
den
Zinssä zen
unabhängig.
Ande s
liegen die Dinge
ü
das
K edi angebo
de
Banken
an
das
Publikum
und
ih
Angebo
bzw.
ih e
Nach age
on
K edi en
au
dem
Ma k
zwischen Banken.
Das
wi d
besonde s
deu lich,
wenn
wi
zu-
nächs
den
Fall
be ach en,
in
dem
die hin eichende
Bedingung
(9)
ü
ein
Gewinnmaximum
e üll
is .
Wi
sind
an
den
Auswi kungen
eine
Ände ung
de
Zinssä ze Ts
und
Tg
au
die
op imalen
Be äge
on
!
und
n
in e essie
(Th
is
nach
un-
se en
Annahmen
lang is ig
ixie ).
Du ch
Di e en ia ion
de
Bedin-
gungen
(5)
und
(8)
ü
ein
op imales
Po e euille
nach Ts bzw. T(/
e -
häl
man:
(ll)
(12)
(13)
d ! d l
dK
d ;
--+--+----=0
d
s
dT
s d ! dTs •
dl
p 1
d
s
d ~
= _
(1
+
d~)
d ! .
dTs d
dT
s
P
1 + Ts
d2K '
(1
+ Tg)2
-(
1)2
d p
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78
Pe e Be nholz
Aus
(15)
und
(16)
geh
he o ,
daß
eine
Ände ung
des Mindes ese e-
sa zes das
K edi angebo
de
einzelnen
Banken
an
das
Publikum
un-
e ände
läß .
Da
sich
ande e sei s
nach (la)
z.
B.
bei
eine
E höhung
des Mindes ese esa zes eine en sp echende
Zunahme
de
Rese e
an
Zen albankgeld
e gib ,
muß
diese oll
du ch
eine
E höhung
de
K edi -
nach age
am
"Geldma k "
inanzie
we den,
wenn
-
wie
in
(6)
an-
genommen
-
!
= 0 is , also
kein
K edi
auße halb
des
"Geldma k es"
bei
de
Zen albank
nachge ag
wi d,
weil
de
Diskon sa z nich
wi k-
sam
is .
Welche
Auswi kungen
lassen sich angesich s
de
geschilde en
Si ua-
ion
ü
die
K edi mä k e
ablei en?
Zunächs
läß
sich es s ellen,
daß
das
Gesam angebo
de
Banken
ü
K edi e
an
das
Publikum
un e -
ände
bleib ,
wäh end
die
Gesam nach age
nach
K edi en
und
dami
die
übe schußnach age
au
dem
"Geldma k "
wächs .
De
Zinssa z
Tg
wi d
also s eigen,
wodu ch
sich
indi ek
das gesam e
K edi angebo
de
Banken
an
das
Publikum
doch noch
e minde n
und
olglich
de
Zins-
sa z
Ts
s eigen
wi d.
Die
E höhung
des Mindes ese esa zes
üh
olg-
lich nich
nu
zu
eine
E höhung
des Zinssa zes
am
Geldma k ,
sonde n
auch
ü
K edi e
an
das
Publikum.
Ande s
liegen
die Dinge jedoch,
wenn
de
Diskon sa z Tz
wi ksam
is .
In
diesem
Falle
kann
bei
ehlende
Kon ingen ie ung
de
Zinssa z
Tg
nich s eigen, so
daß
auch eine
Rückwi kung
au
den
Zinssa z
ü
K edi e
an
das
Publikum
ausbleib . Die einzige
Auswi kung
des Min-
des ese esa zes
bes eh
dann
in
eine
E höhung
de
K edi nach age
de
Banken
bei
de
Zen albank.
Schließlich soll e nich
übe sehen
we den,
daß
eine
E höhung
des
Mindes ese esa zes
bei
hin eichende
G öße
imme
geeigne is ,
einen
bishe
unwi ksamen
Diskon sa z Tz
wi ksam
we den
zu lassen,
da
Tg
au
G und
diese
Maßnahme
s eig .
Is
Bedingung
(9)
ü
die einzelnen
Banken
nich e üll , so
e geben
sich
ande e
Auswi kungen
eines
höhe en
Mindes ese esa zes. Es
ha e
sich
be ei s
gezeig ,
daß
in
diesem
Fall
de
"Geldma k "
nich
unk-
ionie
und
die
K edi au nahme
de
einzelnen
Banken
bei
de
Zen al-
bank
du ch
Kon ingen e
(ode die
beg enz e
Menge
de
zu
Rediskon-
ie ung
ode
Lomba die ung
o handenen
Fo de ungen)
besch änk
wi d.
Das
K edi angebo
de
einzelnen
Bank
an
das
Publikum
e gib
sich,
wie
gezeig ,
dann
gemäß
(10)
zuzüglich des
Kon ingen be ages.
Be äg
diese
!
= R, so
is
also:
(lOa)
~
= e1 +
(l-s) ~-K
+ R •
Aus
(10a) olg
abe
so o ,
daß
!
bei
eine
E höhung
des Mindes -
ese esa zes s
abnimm .
Dami
wi d
jedoch auch
das
gesam e
K edi -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17

Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank
79
angebo
de
Banken
an
das
Publikum
kleine
und
de
Sollzinssa z
s
s eig .
In
den
le z en
Jah en
is
in
de
ökonomischen
Li e a u
häu ig die
F age
ges ell wo den, ob die
Zen albank
die (in
den
Händen
des
Publikums
be indliche)
Geldmenge
kon ollie en
könne. Es
e s eh
sich
on
selbs ,
daß
das
be ach e e
Modell
keine
An wo
au
diese
F age
zu
geben
e mag.
Das
Modell
leg
jedoch die Schluß olge ung nahe,
daß
die
Zen albank
zunächs
einmal
nu
die Höhe
de
Zinssä ze
am
"Geld-
ma k "
und
am
Ma k
ü
K edi e
an
das
Publikum
beein lussen
kann.
Nu
wenn
diese
Zinsände ungen
Ein luß
au
die Nach age des
Publi-
kums
nach
Ba geld
und
Gi algeld
besi zen,
kann
on
unse em
Modell
he
e mu e
we den,
daß
die
Zen albank
die Geldmenge zu
kon-
ollie en
e mag. Nach
den
neue en
empi ischen Fo schungen
dü e
alle dings
ein
Ein luß des
Kapi alma k zinssa zes
au
die Geldnach age
des
Publikums
als
e wiesen
gel en
können
14•
14 Vgl.
z.
B.
die k i ische Übe sich bei L. Ha ns, Regula i ies and I egula-
i ies in Mone a y Economics, in: Essays in Money and Banking in Honou
o
R.
S. Saye s, Ox o d 1968,
S.
85 -
112.
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H.
Empi ische Jbe p ü ung geld heo e ische Hypo hesen
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be
den
Ein luß
des Ve mögens
au
die
länge is ige
Geldnach age
1
Von
Volke
Be gen,
Gö ingen
Sei
H. G.
Johnsons
2
bekann em
übe sich sa ikel
übe
die En wick-
lung
und
den
S and
de
mode nen
Geld heo ie
und
-poli ik
ha
sich das
In e esse
an
geld heo e ischen
F agen
e heblich
e s ä k .
Dabei
haben
sich insbesonde e zwei
neue
Schwe punk e
e geben.
Zum
einen
we den
Ve suche
un e nommen,
geld heo e ische
Zusammenhänge
un e
lang-
is igen
ode
zumindes
länge is igen
Bedingungen
zu analysie en,
um
eine
In eg a ion
mi
de
he kömmlichen Wachs ums heo ie zu
e -
eichen.
Zum
ande en
wi d
e such , die
in
de
einen
Theo ie
en -
wickel en
Hypo hesen
mi
ökonome ischen
Me hoden
au
ih e
Rele anz
hin
zu
übe p ü en.
Mi
dem
o liegenden
Au sa z
soll
ein
Bei ag
au
beiden
genann en
Gebie en
geleis e
we den.
Dabei
s eh
das
gesam wi scha liche
Ve -
mögen
als
Bes immungsg und
de
Geldnach age
im
Mi elpunk
de
Un e suchung. Die
Einbeziehung
des Ve mögens
in
die
Analyse
de
Geldnach age,
au
die bei
eine
ku z is igen
Be ach ungsweise
üb-
liche weise
e zich e
wi d,
olg aus
dem
lang is igen
ode
zumindes
länge is igen
Cha ak e
de
Un e suchung.
Das
Ziel dieses
Au sa zes
bes eh
olglich
da in,
heo e isch
beg ünde e,
alsi izie ba e
Hypo hesen
übe
die mögliche
Bedeu ung
des gesam wi scha lichen Ve mögens
ü
die
Bes immung
und
En wicklung
de
länge is igen
Geldnach age zu
e mi eln
und
mi
Hil e des
e ügba en
Zahlenma e ials
zu
übe p ü en.
I.
In
eine
a bei s eiligen
Volkswi scha
dien
das
Geld
den
Wi -
scha ssubjek en
als
Zahlungsmi el
und
als
We au bewah ungsmi el.
1 Diese Au sa z basie
z.
T.
au einem zusammen mi He n P o esso D .
H.
Hesse o dem heo e ischen Ausschuß des Ve eins ü Socialpoli ik im
Sep embe
1969
gehal enen Re e a .
Fü
eine k i ische Du chsich des En -
wu s und zahl eiche we olle An egungen möch e
ich
He n P o esso D .
H.
Hesse, He n Diplom-Volkswi R. Linde und He n Diplom-Volkswi
E.
Roese danken.
2
H.
G.
Johnson, Mone a y Theo y and Policy. "The Ame ican Economic
Re iew",
Bd.
52
(1962).
6'
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17

84 Volke Be gen
Geld
als
Zahlungsmi el
e möglich
ode
e leich e
die ökonomischen
T ansak ionen
im
Zuge
des
lau enden
P oduk ions-
und
Tauschp o-
zesses.
Un e
de
Vo ausse zung,
daß
sich die
Wi scha ssubjek e
nich
jede zei
Geld
in
jede
gewünsch en Höhe bescha en
können
und
die
Ein-
und
Auszahlungen
zei lich nich
übe eins immen
und/ode
mi
Unsiche hei en
beha e
sind,
benö igen
sie
einen
Kassenbes and
zu
T ansak ionszwecken. Die Höhe dieses
Kassenbes andes
ich e
sich nach
de
Höhe
und
de
Ve eilung
des gesam wi scha lichen
T ansak ions-
olumens,
dem
G ad
de
zei lichen
übe eins immungen
de
Ein-
und
Auszahlungen
und
dem
G ad
de
Unsiche hei , die die
Wi scha s-
subjek e
mi
de
Höhe
und
de
zei lichen
Ve eilung
de
Ein-
und
Aus-
zahlungen
e binden.
Un e
de
Vo ausse zung
eine
zei lichen
Kon-
s anz
des Unsiche hei sg ades
und
de
Ve eilung
des
gesam wi scha -
lichen
T ansak ions olumens
wi d
die
Ve ände ung
de
Nach age
nach
T ansak ionskasse
du ch
die
Ve ände ungen
des gesam wi scha lichen
T ansak ions olumens
und
des Synch onisa ionsg ades
bes imm .
Un e -
s ell
man
im
Rahmen
eine
wachsenden Wi scha eine
daue nde
Zu-
nahme
des T ansak ions olumens,
dann
e gib
sich eine
E höhung
de
Geldnach age zu T ansak ionszwecken, die lediglich
du ch
eine
s än-
dige
Ve besse ung
de
Synch onisa ion
on
Ein-
und
Auszahlungen
e -
hinde
ode
zumindes
abgeschwäch
we den
kann.
Daß
a ional
han-
delnde
Wi scha ssubjek e
an
eine
zumindes
ela i en
Senkung
ih es
wäh end
de
T ansak ionspe iode
du chschni lich
gehal enen
Kassen-
bes andes
in e essie
sind,
kann
du ch
die
mi
de
Kassenhal ung
e -
bundenen
Kos en
beg ünde
we den.
Diese Kos en, die
aus
dem
en -
gangenen
Zinse ag
du ch
das
Hal en
on
Geld
an
S elle
on
e ag-
b ingenden
Ve mögensa en
en s ehen,
ließen sich
un e
Ums änden
du ch
eine
o übe gehende
Anlage
on
Teilen
de
T ansak ionskasse
e minde n
3•
Vo ausse zungen
da ü
sind
ein
o übe gehende
Ein-
zahlungsübe schuß
und
eine posi i e
Di e enz
zwischen
dem
Zinse ag
und
den
zweimaligen Umwandlungskos en, die
du ch
den
Kau
und
den
Ve kau
de
e agb ingenden
Ve mögensa en
en s ehen
(Ne ozins-
e ag). Diese
Ve mögensanlage
is
deshalb
o übe gehend,
weil
de
gesam e
Kassenbes and
zu T ansak ionszwecken bis
zum
Ende
de
T ansak ionspe iode
e ausgab
wi d.
Je
g öße
de
Ne ozinse ag
is ,
des o häu ige
we den
die
Wi scha ssubjek e
Umwandlungen
o -
nehmen
und
des o
ge inge
wi d
de
wäh end
de
T ansak ionspe iode
du chschni lich
gehal ene
Kassenbes and
zu
T ansak ionszwecken
sein'.
3
H.
J.
Ja chow, Von Keynes zu po olio selec ion. "De Volkswi ",
23.
Jah gang N . 6
(1969),
S.
36.
4 Zu o malen Ablei ung eine zinsabhängigen T ansak ionskasse siehe
W.
J.
Baumol,
The T ansac ions Demand o Cash: An In en o y Theo e ic
App oach. "The Qua e ly Jou nal o Economics", Bd.66
(1952);
J.
E.
Tobin,
The In e es -Elas ici y o T ansac ions Demand o Cash. "The Re iew o
Economies and S a is ics",
Bd.
38
(1956).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
übe
den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age
85
Die
Ve ände ung
des Synch onisa ionsg ades
kann
mi
Hil e diese
übe legungen
du ch
die
Ve ände ung
de
Kos en
de
Kassenhal ung
in
de
Fo m
des
Ne ozinse ages
gekennzeichne
we den.
S eigende
Kos en
de
Kassenhal ung
e anlassen
die Wi scha ssubjek e,
eine
Ve besse ung
de
zei lichen
übe eins immung
on
Ein-
und
Auszahlun-
gen
du ch
häu ige
Umwandlungen
du chzu üh en
und
so
ih en
du ch-
schni lichen
T ansak ionskassenbes and
zu
e inge n.
Aus
diesen
übe legungen
olg ,
daß
eine
Ve ände ung
de
länge is igen
Geld-
nach age
zu
T ansak ionszwecken
mi
den
Ve ände ungen
des
gesam -
wi scha lichen
T ansak ions olumens
und
de
Kos en
de
Kassen-
hal ung
beg ünde
we den
kann.
Das
Geld
kann
auße dem
Diens e als
We au bewah ungsmi el
lei-
s en. Diese Diens e
bes ehen
da in,
den
geldhal enden
Wi scha ssub-
jek en
eine g oße inanzielle Beweglichkei
zu
Wah nehmung
jede
sich
bie enden
Spekula ionsgewinnchance
e bunden
mi
eine
ela i
g o-
ßen
Siche hei
o
Ve mögens e lus en
5 zu e möglichen. Die
Höhe
eines
Kassenbes andes
zu Zwecken
de
Ve mögensanlage,
de
einen
aus
ein
spekula i en
G ünden
gehal enen
Kassenbes and
um aß ,
kann
im
Rahmen
eine
Theo ie
de
op imalen
Zusammense zung
des Ve mögens
("po olio-selec ion
heo y")
bes imm
we den.
Das
Ve mögen
bilde
im
Rahmen
diese
Theo ie
den
"cons ain "
ü
die Anlagemöglichkei en
de
Wi scha ssubjek e. Die
Wi scha ssubjek e
sehen
dann
ein
Ve -
mögen als
op imal
s uk u ie
an,
wenn
es
bei
einem
o gegebenen
E ags isiko
den
g öß en
e wa e en
E ag
b ing
bzw.
einen
be-
s imm en
e wa e en
E ag
mi
dem
ge ings en
Risiko e möglich .
In
seine
wei es en
Beg i s assung
gehö
zum
indi iduellen
wie
gesam wi scha lichen
Ve mögen
das
inanzielle,
das
Sach-
und
das
menschliche
Ve mögen
6•
In
den
"cons ain "
de
Geldnach age unk ion
wi d
das
"human
weal h"
jedoch nich einbezogen,
da
seine
G öße
nich
p imä
on
E ags-
und
Risikoübe legungen
bes imm
wi d
und
ein
einmal
e eich e
Bes and
nich
meh
in
die
Po e euille-En scheidungen
de
Wi scha ssubjek e
eingeh 7. Die
Summe
aus
inanziellem
und
Sach-
e mögen
wi d
als
"non-human
weal h"
bezeichne
und
bilde
den
"cons ain "
in
den
"weal h
adjus men
models"
de
Neo-Quan i ä s-
heo ie
8•
Hie bei
auch
die
F age
au , ob das
"non-human
weal h"
als
5 We den P eiss eige ungen ausgeschlossen, dann äg Geld kein Kapi al-
isiko.
6
M.
F iedman,
The Quan i y Theo y o Money -
ARes a emen ,
in:
M.
F iedman (H sg.), S udies in
he
Quan i y Theo y o Money, Chicago 1956,
S. 4 .
7 V.
Be gen,
Theo e ische und empi ische Un e suchungen zu länge is i-
gen Geldnach age in de Bundes epublik Deu schland (1950 -1967), Tübingen
1970, S. 158
.
8
A.
H.
Mel ze ,
The Demand o Money: The E idence am
he
Time
Se ies. "The Jou nal o Poli ical Economy", Bd.71 (1963),
S.
223 .
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86
Volke Be gen
e klä ende
Va iable
de
gesam wi scha lichen Geldnach age unk ion
zu Zwecken
de
Ve mögensanlage
in
agg egie e
Fo m
ode
als
Summe
de
einzelwi scha lichen
ma e iellen
Ve mögen
e wende
we den
soll.
Bei
eine
Agg ega ion scheiden alle
Fo de ungen
zwischen inländischen
Wi scha ssubjek en aus
de
Be ach ung
aus,
da
die
Fo de ungen
eines inländischen Wi scha ssubjek es
den
Ve bindlichkei en eines
ande en
en sp echen.
Wenn
man
da on
ausgeh , daß die
Zusammen-
se zung des gesam wi scha lichen Ve mögens
au
den
einzelwi scha -
lichen Po e euille-En scheidungen
be uh ,
dann
schein es une läßlich,
das
gesam e indi iduelle inanzielle Ve mögen
in
die Analyse einzube-
ziehen.
De
"cons ain "
de
gesam wi scha lichen Geldnach age-
unk ion
zu Zwecken
de
Ve mögensanlage
wä e
dann
das
gesam wi -
scha liche B u o-Volks e mögen als
Summe
on inanziellen
und
Sach-
e mögen.
Leg
man
das
Schwe gewich
de
Be ach ungsweise
au
den
Aspek
de
ku z is igen
Spekula ions ä igkei , wie das
J.
M.
Keynes
bei
seine Ablei ung
de
Nach age nach Spekula ionskasse
ge an
ha ,
dann
e gib
sich eine
wei e e
Beg enzung
de
ü
die Geldnach age-
unk ion
ele an en
Ve mögensg öße.
Keynes
lei e
die Geldnach age
zu Spekula ionszwecken
aus
de
Annahme
eine
s a ken
subs i u ionalen
Beziehung zu es e zinslichen
We papie en
("bonds")
ab
9• Die
s a ke
Subs i u ionali ä
olg
aus
den Eigenscha en
eine
inanziellen
Ve -
mögensa
(z.
B. wei gehende
Teilba kei
und
Homogeni ä ), die
einen
höhe en
G ad
an
Liquidi ä
als
Sach e mögensa en
au weis .
Da
diese
Eigenscha en alle inanziellen
Ve mögensa en
auszeichnen, lieg es
nahe,
das
gesam e inanzielle Ve mögen als besonde s spekula ions-
o ien ie
anzusehen. Es
wä e
dami
in
besonde em Maße geeigne , eine
E klä ung
on
Geldbes änden zu Spekula ionszwecken zu e möglichen.
Als "cons ain "
eine
mak oökonomischen Geldnach age unk ion soll e
es eben alls
unsaldie
in
die Analyse einbezogen we den.
S ehen
den
Wi scha ssubjek en Ve mögensbes ände
in
bes imm e
Höhe gemessen
in
Geldeinhei en zu Anlagezwecken
zu
Ve ügung,
dann
können
diese Ve mögensbes ände
in
Geld
und/ode
in
e agb ingenden
Ve mögensa en
gehal en
we den.
Un e s ell
man, daß die zu Geld
al e na i en
e agb ingenden
Ve mögensa en
eine es e Nominal e -
zinsung au weisen,
dann
bes eh
die
mi
ihnen
e bundene
Unsiche hei
lediglich
in
bezug
au
den
zukün igen
P eis
de
e agb ingenden
Ve -
mögensa en, die als Kapi al isiko bezeichne
we den
kann
10•
Da
die
Wi scha ssubjek e
den
zukün igen
P eis
de
e agb ingenden
Ve -
mögensa en
nich kennen,
können
sie
ih en
übe legungen
lediglich
eine Wah scheinlichkei s e eilung
übe
die
on
ihnen
geschä z en zu-
9 J.
M.
Keynes, The Gene al Theo y o Employmen , In e es , and P ices,
Fi s Edi ion 1936, Rep in ed London 1957, S. 196 .
10 J. Robinson, The Ra e
o
In e es . "Econome ica",
Bd.
19
(1951),
S.94.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
übe
den
Ein luß des Ve mögens
au
die
länge is ige
Geldnach age
87
kün igen
P eise
zug undelegen
11
•
Un e
de
Annahme,
daß
die
sub-
jek i e
Wah scheinlichkei
ü
eine
bes imm e
Ve ände ung
des gegen-
wä igen
P eises
in
beiden
Rich ungen gleich is ,
e gib
sich
ein
E -
wa ungswe
de
P eis e ände ung
on
Null. Die möglichen posi i en
und
nega i en
Abweichungen
on
diesem
E wa ungswe
bilden
eine
S anda dabweichung,
in
de
die möglichen Abweichungen
mi
den
sub-
jek i en
Wah scheinlichkei en gewich e sind.
Das
Kapi al isiko
kann
dami
bei
un e ände e
S anda dabweichung
ü
ein Wi scha ssubjek
als gegeben
un e s ell
we den, e schiedene Wi scha ssubjek e
we -
den
jedoch un e schiedliche
S anda dabweichungen
und
dami
Kapi al-
isiken bezüglich
de
e agb ingenden
Ve mögensa en
au weisen.
Das
Risiko des
E ages
je
Geldeinhei des
gesam en
Ve mögens
wi d
neben
den
Kapi al isiken
noch
on
de
Höhe des An eils
de
e agb ingenden
Ve mögensa en
am
gesam en Ve mögen beein luß . Das
e gib
sich
da aus, daß lediglich
de
Bes and
de
e agb ingenden
Ve mögensa en
mi
Unsiche hei
belas e
is .
E höh
sich
de
An eil
de
e agb ingen-
den
Ve mögensa en
am
gesam en Ve mögen bei
kons an e
S uk u
de
e agb ingenden
Ve mögensa en,
dann
nimm
auch
das
Risiko des
E ages
zu.
Aus
den
o angegangenen
übe legungen
olg ,
daß
die
Risikop ä e enzen
de
Wi scha ssubjek e
einen
wesen lichen Ein luß
au
die Zusammense zung eines Ve mögensbes andes ausüben. Die
Risikop ä e enz eines Wi scha ssubjek es zeig sich
in
den
Kombina-
ionen
on
e wa e em
E ag
und
Risiko des
E ags,
die
in
seine
Vo s ellung
gleichwe ig sind,
d.
h.
ihm
denselben
Nu zen
s i en.
De -
a ige
Indi e enzku en
haben
ü
e schiedene Wi scha ssubjek e
ein
un e schiedliches Aussehen.
Es
lassen sich jedoch nach
J.
Tobin
12
zwei
G uppen
on
Wi scha ssubjek en bilden, die sich
in
ih e
g und-
sä zlichen
Eins ellung
zu
übe nahme
on
Risiko un e scheiden. Risiko-
eudige Wi scha ssubjek e (" isk-lo e s")
nehmen
einen
ge ingen
e wa e en
E ag
um
de
Chance auße gewöhnlich
hohe
Kapi al-
gewinne
willen
in
Kau . Die
Indi e enzku en
on
" isk-Io e s"
o dnen
deshalb einem zunehmenden Risiko
sinkende
e wa e e
E äge
zu.
Aus
diese Risikop ä e enz
e gib
sich
eine
eindeu ige
P ä e enz
ü
isikobeha e e,
e agb ingende
Ve mögensa en;
Geld
wi d
on
solchen Wi scha ssubjek en
in
ih em
op imal
zusammengese z en
Po -
e euille nich
gehal en
13• Risiko e meidende Wi scha ssubjek e (" isk-
a e e s")
agen
demgegenübe
nu
dann
ein
zusä zliches E ags isiko,
11
Zu
Ablei ung
eine
Kassenhal ung
zu
Zwecken
de
Ve mögensanlage
un e
Unsiche hei
siehe
J.
E.
Tobin,
Liquidi y
P e e ence
as
Beha io
To-
wa ds
Risk.
"The
Re iew
o Economic S udies",
Bd.25
(1958);
J.
R. Hicks,
Liquidi y.
"The
Economic
Jou nal",
Bd.72
(1962).
12
J.
E.
Tobin,
Liquidi y
P e e ence
...
, a.a.O., S.
72
.
1S, 14 De s.,
The
Theo y
o
Po olio
Selec ion,
in:
F. H.
Hahn
und
F. P.
R.
B echling (H sg.),
The
Theo y
o
In e es
Ra es.
P oceedings
o
a Con e ence
held
by
he
In e na ional
Economic Associa ion, London,
New
Yo k
1965, S.
50.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Pe iode
1950 -69
1951 -69
1952 -69
1953 -69
1954 -69
1955 -
69
1956 -69
1957 -69
1958 -
69
1959 -69
Tabelle
1:
Reg essionse gebnisse un e Ve wendung
des
inanziellen Volks e mögens ü die BRD
Ve mu ung
ü
Reg essionsgleichung
(3)
R.-G.
(4)
Reg.-Gl.
(6)
wesen -
zu e -
ende
al+b
l
a.2
lichen
Schä -
a3
R2
DW
R2 b1
cl
c3
Ein luß
~
~
Y.W S
zung
(Sa
l) ('a2
)
(Sa
3) 2
R~.Y S
(Sb
I)
(Sc
I)
(Sc
3)
on
on
Se A
FVV
~u.~
+0,819
+0,084
-0,160
0,997 1,44 0,992
+1,557
+0,952
-0,247
+0,950
ja ja
(0,153) (0,095) (0,131) 0,00099 0,234 0,993 (0,109) (0,027) (0,084)
+0,819
+0,101
-0,183
0,997 1,46 0,990
+1,492
+0,977
-0,286
+0,970
ja
ja
(0,141) (0,088) (0,121) 0,00084 0,256 0,991 (0,122) (0,030) (0,082)
+0,835
+0,097
-0,215
0,996 1,33 0,988
+1,418 +0,989
-0,319
+0,973
ja
ja
(0,147) (0,090) (0,139) 0,00088 0,307 0,989 (0,128) (0,036) (0,101)
+0,919 +0,029
-0,237
0,995 1,57 0,988
+1,308
+0,962
-0,261
+0,966
nein
ja
(0,167) (0,110) (0,140) 0,00088 0,207 0,990 (0,108) (0,038) (0,103)
+0,939
+0,010
-0,232
0,994 1,30 0,987
+1,229
+0,952
-0,238
+0,951
nein
ja
(0,183) (0,129) (0,146) 0,00095 0,272 0,990 (0,094) (0,045) (0,119)
+1,056
-0,038 -0,371
0,996 1,55 0,985
+1,222 +1,003
-0,346
+1,010
nein
ja
(0,159) (0,108) (0,134) 0,00065 0,190 0,987 (0,103) (0,043) (0,107)
+1,044
-0,026 -0,365
0,995 1,61 0,982
+1,213 +1,008
-0,347
+1,018
nein
ja
(0,164) (0,113) (0,138) 0,00069 0,128 0,984 (0,108) (0,044) (0,110)
+0,994
+0,017
-0,354
0,994 1,72 0,978
+1,198
+1,017
-0,364
+1,014
nein
ja
(0,167) (0,117) (0,136) 0,00066 0,065 0,980 (0,107) (0,044) (0,108)
+0,980
+0,047
-0,423
0,993 1,64 0,971
+1,188 +1,042
-0,445
+1,036
nein
ja
(0,167) (0,120) (0,151) 0,00066 0,084 0,969 (0,099) (0,050) (0,133)
+0,980
+0,047
-0,423
0,991 1,55 0,960
+1,188
+1,042
-0,445
+1,036
nein
ja
(0,167) (0,120) (0,151) 0,00066 0,072 0,949 (0,099) (0,050) (0,133)
co
~
~
:;;:
(!J
:Jj
<1l
~
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übe
den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age
95
Die Tabelle 1 zeig die E gebnisse
de
Rechnungen
ü
die
Gesam -
pe iode
und
neun
Un e pe ioden, die sich
wegen
de
Kü ze
de
Gesam -
pe iode übe lappen,
um
den
Cha ak e
eine
länge is igen
Un e -
suchung nich zu e wischen. Die Un e pe ioden-E gebnisse
bes ä igen
in
ih e
Meh zahl
nich die
Ve mu ung
eines wesen lichen Ein lusses
des inanziellen Volks e mögens
au
die
länge is ige
Geldnach age.
Lediglich die
beiden
längs en
Un e pe ioden-Zei äume
s ä ken
die
Ve mu ung.
Da aus
könn e
de
Schluß gezogen we den,
daß
de
Ve -
mögensein1luß
ein
länge is iges
Phänomen
is
und
das
inanzielle
Ve -
mögen die
kü ze is igen
En scheidungen
de
Wi scha ssubjek e nich
wesen lich bes imm . Es
is
hie
auch zu beach en,
daß
die Ve mögens-
und
dieSozialp oduk -Elas izi ä en
zu e end
geschä z zu sein scheinen.
Dabei zeigen die Ve mögenselas izi ä en
ü
die
d ei
längs en
Beobach-
ungszei äume
meh
als doppel so g oße
We e
wie
ü
die
üb igen
Un e pe ioden. Auch das
s ä k
die
Ve mu ung
des
länge is igen
Cha-
ak e s
eines möglichen Ve mögensein1lusses. Die Ve mögenselas izi-
ä en
zeigen
ü
die
d ei
längs en
Beobach ungszei äume
einen
e wa
s abilen
We
on
0,1
,
wäh end
e
ü
die es lichen
Un e pe ioden
um
den
We
Null schwank . Die Schluß olge ungen
sind
alle dings
mi
g öß e
Vo sich zu
bewe en,
da
sie lediglich
au
de
Anwendung
de
Hil s echnik basie en.
Au g und
de
heo e ischen
Übe legungen
kann
den
Rechnungen
an
S elle
des inanziellen Volks e mögens
das
um assende e
B u o-
olks e mögen zug undegeleg we den. Dabei
s ehen
wiede um
die
be ei s
au gewo enen
F agen
im
Mi elpunk
de
Un e suchung.
Die Tabelle 2 zeig die E gebnisse
ü
die Be echnungen
de
Reg es-
sionsgleichungen
(3),
(4)
und
(6).
Dabei
äll
zunächs
einmal
au ,
daß
die«le mögens-
und
Sozialp oduk -Elas izi ä en noch
wenige
s a is isch
gesiche e scheinen als bei
Ve wendung
des inanziellen Volks e mö-
gens. Die
höhe en
quad ie en
In e ko ela ionskoe izien en weisen
da au
hin, daß die
S anda d ehle
noch
s ä ke
übe schä z sind.
Diese
hohe
Mul ikollinea i ä
e bunden
mi
den
o handenen
Beob-
ach ungs
ehle n
in
den
Zei eihen
dü e
auch die U sache
ü
die
on
Pe iode
zu Pe iode
s a k
un e schiedlichen Ve mögens-
und
Sozialp o-
duk -Elas izi ä en
sein. Die
Ins abili ä
diese
Elas izi ä en
is
wesen lich
ausgep äg e
als
bei
Ve wendung
des inanziellen Volks e mögens. Die
Anwendung
de
Hil s echnik
zu
Übe p ü ung
de
Zu e lässigkei
de
Rechnungen schein
ü
alle Beobach ungszei äume sowohl
ü
eine
wesen liche
Bedeu ung
des Ve mögensein lusses als auch
ü
eine
zu-
e ende
quan i a i e
Schä zung
de
Elas izi ä en zu sp echen. Die
Aus-
sage ähigkei
de
Hil s echnik-Rechnungen
is
jedoch bezüglich
eine
Übe p ü ung
de
Elas izi ä sg ößen auße o den lich beg enz ,
da
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Tabelle 2:
Reg essionse gebnisse
un e
Ve wendung
des
B u o olks e mögens
ü
die
BRD
Ve mu ung
ü
Reg essionsgleichung
(3)
R.-G.
(4)
Reg.-GI.
(6)
zu e -
wesen -
ende
Pe iode
R2 al + b1a.
lichen
al u.
a2
al
a..2
a3
DW
R~
.
W S
b1
Cl
c3
Ein luß
Schä -
(Sa
l)
(Sa
2)
(sa
3)
s2
R~
.
Y S
(Sb
l)
(Sc
I)
(SC
3)
on
zung
A
BVV
e
on
1950 -69
+0,533
+0,446
-0,299
0,997 1,41 0,998
+0,944
+0,952
-0,247
+0,954
ja
ja
(0,303) (0,320) (0,090) 0,00092 0,267 0,998 (0,022) (0,027) (0,084)
1951 -
69
+0,638
+0,357
-0,322
0,997 1,53 0,998
+0,958
+0,977
-0,286
+0,980
ja
ja
(0,299) (0,313) (0,088) 0,00084 0,228 0,998 (0,025) (0,030) (0,082)
1952 -69
+0,663
+0,334
-0,330
0,996 1,32 0,998
+0,980 +0,989
-0,319
+0,990
ja
ja
(0,351) (0,358) (0,103) 0,00092 0,267 0,998 (0,024) (0,036) (0,101)
1953 -69
+0,234
+0,729
-0,247
0,997 1,37 0,998
+0,995
+0,962
-0,261
+0,959
ja ja
(0,342) (0,341) (0,093) 0,00065 0,291 0,998 (0,023) (0,038) (0,103)
1954 -69
+0,080
+0,858
-0,186
0,996 1,00 0,998
+1,002
+0,952
-0,238
+0,940
ja
ja
(0,350) (0,342) (0,101) 0,00060 0,475 0,998 (0,025) (0,045) (0,119)
1955 -
69
+0,408
+0,570
-0,276
0,996 1,17 0,998
+1,011
+1,003
-0,346
+0,984
ja ja
(0,392) (0,373) (0,112) 0,00054 0,390 0,998 (0,025) (0,043) (0,107)
1956 -69
+0,325 +0,656
-0,268
0,996 1,30 0,998
+1,008 +1,008
-0,347
+0,986
ja ja
(0,385) (0,368) (0,108) 0,00050 0,268 0,998 (0,026) (0,044) (0,110)
1957 -69
+0,139
+0,847
-0,270
0,997 1,56 0,997
+1,005 +1,017
-0,364
+0,990
ja
ja
(0,338) (0,324) (0,092) 0,00036 0,188 0,997 (0,026) (0,044) (0,108)
1958 -
69
+0,146
+0,866
-0,355
0,997 1,62 0,996
+1,004
+1,042
-0,445
+1,015
ja
ja
(0,310) (0,298) (0,101) 0,00031 0,180 0,996 (0,027) (0,050) (0,133)
1959 -69
+0,146
+0,866
-0,355
0,996 1,49 0,995
+1,004 +1,042
-0,445
+1,015
ja ja
(0,309) (0,297) (0,100)
O,(J'()030
0,189 0,995 (0,027) (0,050) (0,133)
co
c:n
~
:;;:
~
p
>
~
::s
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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übe
den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age
97
Zei eihen
des
Ne osozialp oduk s
und
des
B u o olks e mögens
an-
nähe nd
pa ellel
e lau en:
de
Reg essionskoe izien bl
de
Reg es-
sionsgleichung
(4)
is
s e s
annähe nd
Eins.
Dami
en äll
eine
un e -
schiedliche
Gewich ung
de
Reg essionskoe izien en
al
und
a2,
die
bei
eine
o liegenden
s a ken
Mul ikollinea i ä
zu
übe p ü ung
des iso-
lie en
Ein lusses
beide
Va iablen
no wendig
is . Die
Ve mu ung
eine
unzu e enden
Schä zung
de
Elas izi ä en
des
B u o e mögens
wi d
du ch
den
Ve gleich
mi
den
Elas izi ä en
des inanziellen
Volks e -
mögens noch
e s ä k .
Da
die
B u o e mögenselas izi ä en
die inan-
ziellen
Ve mögenselas izi ä en
um
ein
Viel aches
übe s eigen,
e gäbe
sich
sons
eine
Ve mu ung
da ü ,
daß
die
Wi scha ssubjek e
au
eine
E höhung
ih es
Sach e mögens
mi
eine
wei aus
s ä ke en
Zunahme
ih es
Geldbes andes
als
au
eine
gleichg oße
E höhung
ih es
inanziellen
Ve mögens
eagie en.
Eine
solche
Ve mu ung
e schein
jedoch
wenig
ealis isch,
da
zwischen
dem
liquidi ä s e ne en
Sach e mögen
und
Geld
eine
ge inge e
Subs i u ionsbeziehung
als zwischen
Geld
und
dem
liqui-
di ä snähe en
inanziellen
Ve mögen
bes ehen
wi d.
Das
Ve sagen
de
Hil s echnik
läß
dami
abe
auch Zwei el
übe
die
in
allen
Pe ioden
au -
e ende
posi i e
Ve mu ung
eines wesen lichen Ein lusses des
B u o-
olks e mögens
au
die
Geldnach age
au kommen,
da
eine
s a ke
Ve -
schiebung
de
quan i a i en
Rela ionen
zwischen
Ve mögens-
und
Sozialp oduk -Elas izi ä en
eine
Reduk ion
on
a2
in
die
Nähe
on
Null
nich
ausschließ . Die
Ve wendung
des
B u o-
an
S elle
des inanziellen
Volks e mögens
kann
in
s a is ische
Beziehung
ü
die
Bundes epublik
nich
als
eine
Ve besse ung
angesehen
we den.
Da
die
ü
die
Bundes epublik
e mi el en
E gebnisse
keine
eindeu-
ige
An wo
au
die
ges ell en
F agen
e möglichen, soll
e such
we -
den, zusä zliche Au schlüsse
du ch
die
He anziehung
de
Be echnungen
ande e
Au o en
zu
e hal en.
Empi ische
Un e suchungen
diese
A
sind
bishe
alle dings
nu
on
einigen angelsächsischen
Au o en
ü
die
Ve einig en
S aa en
on
Ame ika
o genommen
wo den.
Aus
G ünden
de
Ve gleichba kei
mi
den
Be echnungen
ü
die
BRD
we den
nu
solche
Un e suchungen
he angezogen,
in
denen
die
länge is ige
Geld-
nach age unk ion
neben
eine
Sozialp oduk -
und
eine
Ve mögens-
g öße
on
eine
Rendi e
es e zinsliche
We papie e
de e minie
wi d. Als
Ve mögens-Va iable
benu zen
alle
Au o en
das
"non-human
weal h"
in
de
Fo m
eine
B u o e mögensg öße,
in
dem
neben
dem
p i a en
Sach e mögen
die
Ve bindlichkei en
des
S aa es
be ücksich ig
sind.
Eine
Ausnahme
bilde
H.
R.
Helle
23 ,
de
lediglich
das
p i a e
Sach e mögen
e wende .
23
H.
R. HeUe , The Demand o Money: The E idence om he Sho Run
Da a. "The Qua e ly Jou nal o Economics", Bd.
79
(1965),
S.
300
.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
66
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
TabeUe
3:
'übe sich de Be echnungen e schiedene
Au o en
ü
die
USA
Beobach-
Reg es-
al
llj!
a3
R2
Cl
c3
Ve mu ung
I
Va ia-
ü
einen
we-
Au o
ungs-
sions-
bIen
(Sa
l)
("a
2) ('a3) 82
('Cl)
('c
3)
sen lichen
Ein-'
zei aum
ansa z
e
luß
on
Wn
Chow
1897-1958 log-lin_ 1
NSP
w:
T
+0,3859
+0,6354
-0,6375
0,9957
+0,9891
-0,5408
,
(ohne
eins u ig
'n'
(0,1073) (0,1125) (0,0540) 0,005093 (0,0133) (0,0649)
ja
1917
-19
und
I
1 1
1941-45)
Jah esw.
1920-58 I
log-lin.
I
NSP
w·
+°,31071
+0,7177
1-0,6837
1 0,9932
+0,9358
-0,6548
ja
(ohne
eins u ig
'n,T
(0,1201) (0,1358) (0,0595) 0,004674 (0,0286) (0,0810)
1941-45) 1 1
1 1 1
Qua -
alsw.
Che y
1897-1958 I
log-lin.
NSP,Wn,T
+0,3567
+0,6596
-0,6517
+0,9531
-0,4504
ja
(ohne
.
eins u ig
(0,0949) (0,1045) (0,0947) (0,0386) (0,1338)
1917-19
(Baye-
und
sian
1941-45)
Es i-
I I
Jah esw.
ma es)
Mel zeT
1900-58
log-lin.
NSP
W~
+0,13
+0,97
1--0,92
0,98 1
+1,05
--0,79
ja
Jah esw.
eins u ig
[>'p,T
(0,093) (0,102) (0,053) (0,041) (0,083)
1900-29
log-lin.
NSP
W~
+0,31
+0,48
-0,22
0,96
+0,70
-0,05
ja
Jah esw.
eins u ig
[>'p,T
(0,194) (0,240) (0,122) (0,045) (0,094)
1930-58 1
log-lin.
NSP
W~
-0,10
I
+1,35
.
-1,15
0,98
+0,94
1-0,69
ja
Jah esw.
ein
s u ig
[>,p.T
(0,125) I (0,155) (0,097) (0,094) (0,160)
HeUeT 1947-58
log-lin.
BSP,
W~,T
+0,823
+0,079
+0,017
0,945
+0,900 +0,023
nein
I
Qua -
eins u ig
(0,252) (0,247) (0,108) (0,075) (0,105)
alsw.
I
Que en:
G.
C.
Chow,
On
he
Long-Run
and
Sho -Run
Demand
o
Money.
"The
Jou nal
o
Poli ical
Economy",
Bd.
74
(1966),
S.
119,
S.
130. -
V.
K.
Che y,
On
he
Long-Run
and
Sho -Run
Demand
o
Money:
Some
Fu he
E idence.
"The
Jou nal
o
Poli ical
Econ-
omy",
Bd.
77 (1969),
S.
924. -
A.
H.
Me ze ,
a.a.O.,
S.
232. -
H.
R.
He e ,
a.a.O.,
S.
301.
co
co
<
o
~
:Jj
i
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übe
den
Ein luß des
Ve mögens
au
die
länge is ige
Geldnach age
99
Die
Tabelle
3 zeig eine
übe sich
de
E gebnisse
ü
die USA.
Sie
e mi el
kein
einhei liches Bild.
Zwa
zeigen
as
alle
Elas izi ä en
das
au g und
de
heo e ischen
Analyse
e wa e e
Vo zeichen, die
E -
gebnisse
sind
jedoch auch
hie
zei lich nich s abil.
Obwohl
on
den
Au o en
keine
Maße
ü
die
S ä ke
de
Mul ikollinea i ä
angegeben
we den,
da
e mu e
we den,
daß
sie
in
e heblichem Maße o lieg J!4
und
ü
die
Ins abili ä
in
Ve bindung
mi
Beobach ungs ehle n
in
den
Zei eihen
e an wo lich
is .
Gegenübe
den
Be echnungen
ü
die
BRD scheinen
25
die Reg essionskoe izien en
in
den
meis en
Fällen
on
Null
signi ikan (95
H
Wah scheinlichkei ) e schieden.
Das
sp ich
ü
einen
wesen lichen Ein luß des Volks e mögens. Eine
übe p ü ung
diese
Ve mu ung
mi
Hil e
de
Hil s echnik
e mag
-bis
au
die
E gebnisse
on
Helle
-diese Aussage nich zu wide legen.
Daß
die
E gebnisse
on
Helle
den
Ein luß des Ve mögens
nich
zu
bes ä igen
scheinen,
kann
un e
Ums änden
eine Folge
seine
seh
es ik i
de i-
nie en
Ve mögensg öße sein.
In
einem
Po e euille,
das
keine
zins a-
genden
Fo de ungen
en häl ,
hä e
wohl
auch
Geld
keinen
daue ha en
An eil. Es
muß
jedoch auch
hie
au
die mögliche weise
beg enz e
Aus-
sage ähigkei
de
angewende en
Hil s echnik
ü
die
In e p e a ion
de
E gebnisse hingewiesen
we den.
m.
S ell
man
die E gebnisse
de
empi ischen
Analyse
den
Hypo hesen
au g und
de
heo e ischen
Analyse
gegenübe ,
dann
können
olgende
Aussagen
gemach
we den.
(1)
De
Ein luß des Ne osozialp oduk s, des inanziellen Volks e -
mögens, des
B u o-Volks e mögens
und
de
Rendi e
es e zinsliche
We papie e
au
die
länge is ige
Geldnach age
kann
nich
als
wide -
leg
angesehen
we den.
Ih e
Ein luß ich ungen
en sp echen
in
as
allen
Be echnungen
den
heo e ischen Vo s ellungen.
(2)
Die Ein lüsse des Ne osozialp oduk s
und
de
Rendi e
sind
s a i-
s isch gesiche e
als
die
de
Ve mögens a iablen.
Im
Ve gleich zwischen
den
beiden
e wende en
Ve mögens a iablen
zeig das inanzielle Volks-
e mögen
den
s a is isch gesiche e en Ein luß.
Ein
be iedigende
N ach-
24 L. D. Taylo
und
J. P. Newhouse,
On
he
Long-Run
and
Sho -Run
De-
mand
o
Money: A Commen .
"The
Jou nal
o
Poli ical
Economy",
Bd.77
(1969), S.
854
.; A. H. Mel ze , a.a.O., S.233.
25
Da
on
den
Au o en
keine
Au oko ela ionswe e
angegeben
we den,
kann
diese
Aussage
wah scheinlichkei s heo e isch
nich
übe p ü
we den.
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100
Volke Be gen
weis
eines wesen lichen Ve mögensein lusses
is
jedoch
wegen
de
hohen
Mul ikollinea i ä
zwischen
den
Ve mögens a iablen
und
dem
Ne o-
sozialp oduk
nich gelungen.
(3)
Die
Ein lußs ä ke
(Geldnach ageelas izi ä en) des Ne osozialp o-
duk s
und
de
Rendi e
es e zinsliche
We papie e
is
höhe
als die-
jenige
des inanziellen Volks e mögens. Die Höhe
de
Elas izi ä en
alle
Va iablen
schwank
ü
un e schiedliche
Beobach ungszei äume
e -
heblich. Die jeweilige
Ein lußs ä ke
kann
nich
als
zei lich
s abil
an-
gesehen
we den.
Die
Übe legungen
zu
Bes immung
eines
op imalen
Kassenbes andes
zu
Zwecken
de
Ve mögensanlage
haben
bei
einigen
Au o en
Zwei el
übe
die
Exis enz
eines
daue ha en
Geldbes andes
in
einem
op imal
zusammengese z en
Ve mögen
au kommen
lassen. Das
Geld
s ell
in
seine
engen
Beg i s assung
-
de inie
als
Summe
on
Zen albank-
geld
und
Sich gu haben
-eine
kapi al isikoa me
abe
auch
e aglose
und
deshalb
al e na i kos en- e u sachende
Ve mögens
a
da .
Wenn
es
nun
ande e
Ve mögensa en
gib , die
eben alls
kapi al isikoa m
sind, dennoch eine
g oße
inanzielle Beweglichkei e möglichen,
Geld
also
in
diese
Beziehung
ebenbü ig
sind,
da übe
hinaus
abe
einen
Zinse ag
abwe en
und
somi
Geld
in
diese
Beziehung
übe legen
sind,
dann
we den
e agsmaximie ende
Wi scha ssubjek e
keinen
daue ha en
Geldbes and
in
ih en
Po e euille
hal en
26
.
Ve mögens-
a en,
die diese
An o de ungen
in
einem
gu
en wickel en
Bankensys em
e üllen
könn en,
sind
beispielsweise die
"nonmone a y
indi ec
secu-
i ies
( ime deposi s,
sa ing
deposi s,
sa ing
and
loan
sha es,
and
so
on)"27.
Sie
sind
kapi al isikoa m,
da
sie
keinen
Ku sschwankungen
un e -
wo en
sind
und
b ingen
einen
Zinse ag.
Ob sie
alle dings
die
gleiche
inanzielle Beweglichkei
wie
Geld
e möglichen,
is
ein
heo e isch
nich
zu
bean wo en.
Zeigen sich
keine
solchen Un e schiede
und
e hal en
sich die
Wi scha ssubjek e
e agsmaximie end,
dann
bes eh
die
länge is ig
gewünsch e
Geldnach age
nu
aus
T ansak ionskasse.
Da
eine
s a is ische
T ennung
de
gesam en
Kassenhal ung
in
T ansak ions-
kasse
und
Kassenbes and
zu Zwecken
de
Ve mögensanlage
nich
mög-
lich is ,
kann
die
P ü ung
de
genann en
Hypo hese
nu
mi
Hil e
de
Bedeu ung
de
De e minan en
ü
die
gesam e
Geldnach age
e such
we den.
Ein
di ek e
Ve mögensein luß
bes eh
au g und
de
heo e-
26
R.
L.
Teigen, Demand and Supply Func ions o Money in he Uni ed
S a es. Some S uc u al Es ima es. "Econome ica", Bd.32
(1964),
S.
482
.;
S .
M.
Gold eld,
Comme cial Bank Beha io and Economic Ac i i y. A S uc-
u al S udy o Mone a y Policy in he Pos wa Uni ed S a es, Ams e dam
1966,
S.
76
.
27
J.
G.
Gu ley
und
E.
S.
Shaw,
Money
in
a Theo y o Finance. Wi h a
Ma hema ical Appendix by
A.
C.
En ho en,
Washing on
D.
C.
1960,
S.4.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
übe
den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age
101
ischen
Analyse
ü
die
Geldnach age
zu
Zwecken
de
Ve mögensan-
lage. Die
T ansak ionskasse
kann
du ch
das
Ve mögen
lediglich
übe
eine
Ände ung
des
T ansak ions olumens,
d. h.
nu
indi ek
beein luß
we den.
Un e
diese
Vo ausse zung
dü e
dann
kein
Ve mögensein luß
nachweisba
sein,
wenn
die
Wi scha ssubjek e
keine
Kassenbes ände
zu Anlagezwecken
hal en.
Die empi ische
Analyse
des
11.
Abschni s
ha
die
Exis enz
eines Ve mögensein lusses
nich
wide leg ,
das
sp ich
ü
die
Exis enz
eine
Geldnach age
zu Zwecken
de
Ve mögensanlage.
De
zumindes
in
bezug
au
das
inanzielle
Volks e mögen
quan i a i
ge inge
Ve mögensein luß
kann
alle dings
auch
im
Sinn
eine
im
Wachs-
umsp ozeß
ge ing ügig
zunehmenden
ansi o ischen
Geldkomponen e
in e p e ie
we den.
Ein
o übe gehende
Kassenbes and
kann
bei
den
Wi scha ssubjek en
im
Zuge
on
S uk u e schiebungen
zwischen
e agb ingenden
Ve mögensa en
en s ehen,
de
im
Ve lau
des
An-
passungsp ozesses
on
ihnen
abgebau
wi d.
Fü
die
Gesam wi scha
e gib
sich jedoch
aus
dem
daue nden
Au e en
indi iduell
o übe -
gehende
Kassenbes ände
e schiedene
Wi scha ssubjek e
ein
daue -
ha e
Kassenbes and
zu Anlagezwecken28•
Dami
wi d
die
Hypo hese
eines
op imalen
Po e euilles ohne
Geld
ü
die einzelnen
Wi scha s-
subjek e
nich
wide leg .
Hie
wi d
deu lich,
daß
die
E gebnisse
de
empi ischen
Analyse
keine
eindeu ige
Schluß olge ung
in
de
genann en
Kon o e se
e möglichen.
Hie zu
sind
wei e e
heo e ische
und
empi-
ische
Un e suchungen,
insbesonde e
im
einzelwi scha lichen
Be eich
e o de lich. Die
Aus üh ungen
haben
abe
auch
gezeig ,
daß
die
Kon-
o e se
nu
bei
eine
engen
Beg i s assung
des Geldes
bes eh .
Wi d
die
Geldmenge
du ch
leich
liquidisie ba e
inanzielle
Ve mögensa en
bis
hin
zu
Einbeziehung
alle
"nonmone a y
indi ec
secu i ies"
e -
wei e
-wie
das
beispielsweise
Gu ley
und
Shaw
29
o de n
-,
dann
kann
die
Exis enz
eine
indi iduell
daue ha en
und
länge is igen
Geldnach age
zu
Zwecken
de
Ve mögensanlage
nu
schwe
bes i en
we den.
Die
hie
o ge agenen
heo e ischen
übe legungen
und
empi ischen
Un e suchungen
übe
den
Ein luß des
Ve mögens
au
die
Geldnach age
bei
länge is ige
Be ach ungsweise
haben
iele
P obleme
unbean -
wo e
gelassen, die sich
in
besonde em
Maße
aus
den
s a ken
ökono-
mischen
In e dependenzen
zwischen
dem
Ve mögen,
dem
Sozialp oduk
und
dem
Zinssa z e geben. Diese
können
jedoch
nu
in
einem
Meh -
gleichungsmodell
analysie
und
kenn lich
gemach
we den,
wobei
die
hie
o ge agenen
übe legungen
und
E gebnisse
als
Ausgangsbasis
dienen
könn en.
28
R.
L.
Teigen, Demand and Supply
...
, a.a.O.,
S.
483.
29 J.
G.
Gu ley und
E.
S.
Shaw, a.a.O.,
S.
4.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Jah
1950
...................
1951
...................
1952
...................
1953
...................
1954
...................
1955
...................
1956
...................
1957
...................
1958
...................
1959
...................
1960
...................
1961
...................
1962
...................
1963
...................
1964
...................
1965
...................
1966
...................
1967
...................
1968
...................
1969
...................
Tabelle
4:
Geldmenge,
Ne osozialp oduk ,
Volks e mögen
und
Rendi e
es e zinsliche
We papie e
ü
die
BRD
1950
bis
1969
L NSP FVV BVV
in
M d.
DM
in
M d.DM
in
M d.
DM
in
M d.
DM
(1) (2) (3) (4)
20,491 91,3 43,7 554,0
23,341 111,7 60,1 678,8
26,011 127,9 69,1 755,2
29,441 138,9 89,4 795,7
34,155 150,1 123,3 862,0
37,969 173,3 145,3 955,6
41,085 189,8 157,7 1046,7
42,397 206,2 178,6 1151,6
46,849 220,1 231,0 1259,4
49,446 240,8 314,0 1409,0
54,456 270,6 392,4 1589,2
63,381 296,6 419,6 1737,5
67,534 320,7 412,5 1874,7
71,779 339,8 464,9 2031,4
75,405 371,8 517,0 2202,3
79,774 405,6 531,2 2348,1
80,339 428,6 549,4 2460,3
88,926 430,la) 660,1 2640,4
95,660 471,2a) 755,2 2829,3
102,069a) 527,7a) 854,4a) 3041,5a)
(5)
0,080
0,085
0,076
0,076
0,073
0,068
0,071
0,077
0,065
0,058
0,063
0,059
0,060
0,061
0,062
0,068
0,078
0,070
0,067
0,070
Gebie ss and:
Alle
Angaben
beziehen
sich
au!
die
Bundes epublik
Deu schland
und
Wes -Be lin,
ab
Juli
1959
einschließlich
Saa land.
-
a)
Vo läU iges
E gebnis.
QueUen:
Spal e
(1):
Geldmenge
in
jeweiligen
P eisen,
Bes and
zum
Jah esende.
Mona sbe ich e
de
Deu schen
Bundesbank,
Tabelle
Ba geldumlau
und
Bankeiniagen,
Janua
1959,
S.
72;
Janua
1967,
S.
42;
Feb ua
1970,
S.
4·.
-
Spal e
(2):
Ne osozialp oduk
zu
Ma k -
p eisen
in
jeweiligen
P eisen.
S a is isches
Jah buch
ü
die
Bundes epublik
De'U schland,
Abschni
XXIII:
Volkswi scha liche
Gesam -
echnungen,
1960,
S.
542; 1964,
S.
548; 1969,
S.
496.
S a is isches
Jah buch
Be lin,
Abschni
XXII,
1955,
S.
311; 1962,
S.
311.
G.
Hame ,
Das
Sozialp oduk
im
Jah
1969
...
Wi scha
und
S a is ik",
He
1 (1970), s.
14
(Tabelle
1). -
Spal en
(3)
und
(4):
Finanzielles
und
B u o-
Volks e mögen
in
jeweiligen
P eisen,
Bes and
zum
Jah esende.
V.
Be gen,
a.a.O.,
S.
239
-243,
eigene
Fo sch eibung
bis
1969. -
Spal e
(5):
Rendi e
es e zinsliche
We papie e
(Umlau s endi en)
1950
bis
1957:
N.
Läu e ,
De
e isions heo e ische
Gegensa z
zwischen
Loanable-
Funds-
und
Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie
des
Zinses.
Mi
ökonomischem
Tes
(bishe
un e ö en lich es
Manusk ip ),
S.
16; 1958 -1969:
Mona sbe ich e
de
Deu schen
Bundesbank,
Janua
1968,
S.
105
(Tabelle
16,
Spal e
1);
Feb ua
1970,
S.
49·
(Tabelle
6).
....
o
~
<:
o
~
Il
(!)
0';1
§
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Empi ische Un e suchungen
übe den schweize ischen Geldma k 1
Von Heidi
Schelbe -Sy ig,
Zü ich
Im
Zen um
meine
Aus üh ungen
s eh
die empi ische
Schä zung
de
Geldnach age unk ion
ü
die Schweiz.
Eine
e s e
Un e suchung
um-
aß e
die Zei pe iode on
1931
bis 1963,
un e eil
in
eine Vo k iegs-,
eine
K iegs-
und
eine Nachk iegspe iode2;
bei
de
kü zlich
e olg en
Neuschä zung
de
Funk ion
wu de
die Nachk iegspe iode bis
zum
Jah e
1968
e wei e .
Die
e mi el en
Zins-
und
Einkommenselas izi ä en
zei-
gen
eine
au allende
Kons anz.
Man
da
da aus
wohl
schließen,
daß
die
Geldnach age unk ion
in
de
Schweiz eine
s abile
Ve hal ensglei-
chung
da s ell .
Die
Einkommenselas izi ä
lieg
in
den
un e such en
Zei spannen
nahe
bei
eins,
und
die
Zinselas izi ä
beweg
sich
eng
um
einen
wah scheinlichen
We
on
-0.6
bis
-0.7.
Diese E gebnisse
s immen
ech
gu
mi
den
Un e suchungen
übe ein, die
in
ande en
Län-
de n
du chge üh
wu den.
De
iel
zi ie e
"Sonde all
Schweiz"
schein
mindes ens
bezüglich
de
Geldnach age
nich
zu exis ie en.
Im
olgenden soll
da geleg
we den,
wie
diese E gebnisse
e ziel
we den
konn en.
Man
kenn
die spö ische
Fo mulie ung:
no male
Lüge,
in ame
Lüge,
S a is ik.
Wenn
man
sich
du ch
den
Wus
de
quan i a i
empi ischen Ve ö en lichungen
du cha bei e ,
e schein
einem
eine
Va-
ia ion
diese
S eige ungs o m
naheliegend:
no male
Lüge,
in ame
Lüge,
Oekonome ie. Die
Vo wü e,
die
an
die "Alchimis en"
au
dem
Gebie
Oekonome ie
aus
dem
Lage
de
einen
Theo ie
und
aus
dem
Lage
de
p ak ischen
Wi scha spoli ik
ge ich e
we den,
sind
übe
wei e
S ek-
ken
be ech ig .
We
diesen
Vo wü en
begegnen
will,
muß
seine
Ka en
au decken.
De
Lese
kann
sich
nu
ein
eigenes
U eil
übe
die
Zu e -
lässigkei
de
E gebnisse bilden,
wenn
e
genau
weiß,
wie
sie
en -
s anden
sind.
1
He
lie. oee.
publ.
R.
Salzmann
üh e
die
Reg essions echnungen
am
Rechenzen um
de
Uni e si ä
du ch.
Ich
möch e
ihm
an
diese
S elle
ü
die
Aus üh ung
diese
A bei en
he zlich
danken.
2 Vgl.
dazu:
H.
Schelbe -SY ig,
Empi ische
Un e suchungen
übe
die
Geld-
nach age
in
de
Schweiz,
Zü che
Volkswi scha liche
Fo schungen,
N. F.
Bd. 12,
Zü ich
1967,
und
J. Niehans, H.
Schelbe -Sy ig,
Simul aneous
De e -
mina ion
o
In e es
and
P iees
in
Swi ze land
by
a
Two-Ma ke
Model
o
Money
and
Bonds.
"Econome ica",
Bd.
34
(1966),
S.
408
.
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110
Heidi
Schelbe -Sy ig
ge o en
we den,
is
jedes empi ische E gebnis
mi
de
Hypo hese (l1a)
e einba .
Dies bedeu e ,
daß
man
sich
o
de
Reg essionsschä zung
kla
da -
übe
we den
muß,
un e
welchen Vo ausse zungen die heo e ische
Hy-
po hese als
wide leg
angesehen
we den
sol11
9•
Gemäß
den
heo e ischen
übe legungen
muß
eine
nega i e
Zins-
und
eine
posi i e Einkommenselas izi ä
e wa e
we den
(11
<
0,
12>
0).
übe
die
G ößeno dnung
de
Elas izi ä en
gib
die
eine
Theo ie jedoch
mi
Ausnahme
de
Einkommenselas izi ä
in
de
quan i ä s heo e ischen
Va ian e
keine
Auskun . Die E gebnisse ausländische Un e suchungen
können
bis zu einem gewissen
G ad
als
E sa z
he angezogen
we den,
doch
wi d
dadu ch
ein
subjek i es
Elemen
einge üh
20• Es schein
da-
he
zweckmäßige , die
S abili ä
de
Geldnach age unk ion als
wei e-
en
Tes
ü
die heo e ische Hypo hese zu wählen.
Du ch
eine
Au spal-
ung
des
Da enma e ials
in
Vo k iegs-, K iegs-
und
Nachk iegspe iode
läß
sich diese
Tes
leich du ch üh en.
Die Reg essionsschä zung21
nach
de
Me hode
de
kleins en
Quad a e
b ach e
ü
die ganze Zei pe iode22
das
olgende E gebnis:
Zn
L!P
=-0.13-0.53
Zn
i + 1.01
Zn
Y R = 0.98 V. N. = 0.25 23
(0.08) (0.03)
(0.11) (0.04)
Die Vo zeichen
de
Reg essionskoe izien en
sind
" ich ig",
und
auch
die Höhe
de
Elas izi ä en, -
0.53
ü
den
Zinssa z
und
1.01
ü
das
Ein-
kommen,
en sp ich
e wa
den
E wa ungen.
De
hohe
Ko ela ions-
koe izien
und
die
engen
Siche hei ssch anken scheinen die
Zu e -
lässigkei des E gebnisses zu un e s eichen.
De
ge inge
We
des Von
Neumann
Tes koe izien en
is
das einzige Wa nsignal.
E
läß
be ü ch-
en, daß das
"gu e
E gebnis"
in
e s e
Linie
dem
T endein luß,
de
die
lang is ige En wicklung
on
Geldmenge
und
Einkommen
dominie , zu
19 Ve i izie en
läß
sich
eine
Hypo hese
du ch
empi ische
Un e suchungen
nie.
Ein
posi i e
Be und
bedeu e
nu ,
daß
die
s a is ischen
Schä zungen
de
Hypo hese
nich wide sp echen.
20 Die
F age,
die
subjek i
en schieden
we den
muß,
lau e :
Wie g oß
muß
die Abweichung sein,
dami
die
Ve we ung
de
Hypo hese
e olg , bzw.
welche
Abweichungen
lassen
sich
mi
Un e schieden
in
den
Beda ss uk u en
zwischen
den
e schiedenen
Lände n
e klä en?
21
Alle
s a is ischen
Schä zungen
wu den
mi
Qua alswe en
und
in
loga-
i hmische
Fo m
du chge üh .
De ini ion
und
Quelle
de
e wende en
Da en
sind
im
Anhang
besch ieben.
22
4.
Qua al
1931 -
4.
Qua al
1968.
23 R = Ko ela ionskoe izien .
V.
N.
= Von Neumann Tes koe izien ,
de
zu
Übe p ü ung
de
Se ieko ela ion
de
Abweichungen dien . ±
Klamme -
ausd ücke
=
Ve auensg enzen
de
Reg essionskoe izien en
bei
eine
I -
umswah scheinlichkei
on
5
~/o
bzw. 1
~/o.
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Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k
111
e danken
is
24• Die
Au spal ung
des
Da enma e ials
bes ä ig
diese Be-
ü ch ungen
25•
Vo k iegspe iode .
ln
LlP
=
3.20-0.85
ln
i + 0.68
ln
Y R = 0.94 V.N. =
1.46
(0.15) (0.72)
(0.20) (0.97)
K iegspe iode
ln
LlP
=
-2.83-0.36
ln
i + 1.30
ln
Y R = 0.92 V.N. = 0.62
(0.17) (0.24)
(0.22) (0.32)
Nachk iegspe iode
ln
LlP
=-1.03-0.11lni
+ 0.84
ln
Y R = 0.99 V.N. = 0.52
(0.08) (0.04)
(0.11) (0.06)
De
We
des
Von
Neumann
Tes koe izien en
ha
sich
ü
alle
Zei -
pe ioden
meh
als
e doppel .
Se ieko ela ion
de
Abweichungen
kann
alle dings
nu
ü
die Vo k iegszei
ganz
ausgeschlossen
we den.
Die
Reg essionskoe izien en
weisen
noch
imme
das
" ich ige" Vo zeichen
au , sie weichen
abe
in
de
Höhe
signi ikan
oneinande
ab. Die Zins-
elas izi ä
schwank
zwischen
-0.11
und
-0.85,
sie
is
auße dem
in
de
Nachk iegspe iode
nich
signi ikan
on
Null
e schieden26• Die
We e
ü
die
Einkommenselas izi ä
bewegen
sich
on
0.68 bis 1.30,
und
de
Vo k iegswe
un e scheide
sich
nich
signi ikan
on
Null.
Man
könn e
da aus
schließen,
daß
die
Geldnach age unk ion
keine
s abile
Ve hal-
ensgleichung
da s ell .
Die
heo e ischen
Hypo hesen
-
e wei e e
Quan i ä s heo ie
und
Liquidi ä sp ä e enz heo ie
bzw.
"asse
p e e-
ence
heo y"
-
wä en
dami
in
de
o liegenden
Spezi ika ion (Glei-
chung
(7)
und
Gleichung (11»
du ch
das
Da enma e ial
wide leg .
Ein
solche Schluß
is
abe
o eilig.
Fü
das
"schlech e"
E gebnis
is
die
Ve wendung
de
Me hode
de
Kleins en
Quad a e
bei
de
Schä zung
de
Reg essionspa ame e
e an wo lich.
Diese klassische Me hode
üh
24 Geldmenge und Einkommen weisen einen gleichge ich e en s a ken T end
au , dies is wohl de Haup g und ü die hohe Se ieko ela ion de Abwei-
chungen. Die Folge diese Se ieko ela ion is eine übe schä zung des Ko e-
la ionskoe izien en und eine Un e schä zung de Siche hei ssch anken.
25 Vo k iegspe iode:
4.
Qua al 1931 -
4.
Qua al 1938. K iegspe iode: 1. Qua -
al 1939 -4. Qua al 1946. Nachk iegspe iode: 1. Qua al 1947 -
4.
Qua al 1968.
Da sich ein K ieg sowohl ückwä s als auch o wä s übe die Zei de mili-
ä ischen Handlungen hinaus beme kba mach , wu de die K iegszei e was
wei e ge aß .
26 Die 99
O o
Siche hei ssch anke schließ den We Null ein.
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112
Heidi Schelbe -Sy ig
zu
den
bes en
linea en
un e ze en
Schä zungen
de
Pa ame e ,
wenn
bes imm e
Vo ausse zungen
e üll
sind
27•
Die
e wende e
Fo mulie ung
de
Geldnach age unk ion
e le z
die
Vo ausse zung
de
Unabhängigkei
zwischen
Zu allsabweichung
und
e klä enden
Va iablen.
Die
Folge
da on
sind
e ze e
Pa ame e schä -
zungen
28• Die
Unabhängigkei s o ausse zung
is
imme
e le z ,
wenn
endogene
G ößen
als
e klä ende
Va iable
e wende
we den.
De
Zins-
sa z
s ell
in
de
Geldnach age unk ion
ohne
Zwei el
eine
endogene
G öße
da
29•
Zinssa z
und
Zu allsabweichung
müssen
somi
no wendi-
ge weise
mi einande
ko elie
sein.
Das
Einkommen
kann
dagegen
als
eine
exogene
G öße
angesehen
we den
30.
Dahin e
s eh
die
heo e-
ische Hypo hese,
daß
Ve schiebungen
au
dem
ealen
Sek o
sogleich
au
den
Geldma k
wi ken,
wäh end
Gleichgewich ss ö ungen
im
nomi-
nellen
Sek o
ühes ens
nach
Ablau
eines
Qua als
den
ealen
Sek o
de
Volkswi scha
beein lussen.
De
Geldma k
kann
un e
diese
Vo -
ausse zung
ku z is ig
on
den
üb igen
Mä k en
abge enn
und
iso-
lie
be ach e
we den
31
•
Inwiewei
diese
Vo ausse zung
den
a sächli-
chen
Gegebenhei en
en sp ich ,
kann
e s
das
Resul a
de
empi ischen
Schä zungen
zeigen.
Mi
Hil e
de
zweis u igen
Reg essionschä zung
kann
die
Ko ela ion
zwischen
Zinssa z
und
Zu allsabweichung,
die
ü
die
e ze en
Pa a-
me e schä zungen
e an wo lich
is ,
eliminie
we den.
In
de
e s en
S u e
wi d
de
Zinssa z
als
Funk ion
de
beiden
exogenen
G ößen
Real-
einkommen
und
mone ä e
Basis geschä z 32• In
eine
Zwischen echnung
27
Vgl.
dazu:
A.
S.
Goldbe ge ,
Econome ic Theo y, New Yo k, London,
Sydney
1964,
Kapi el
4,
und J.
Johns on,
Econome ic Me hods, New Yo k,
San
F ancisco, To on o, London
1963,
Kapi el
4.
28 Die ökonome ische Theo ie gib keine Auskun da übe , wie g oß die
mu maßliche Ve ze ung is . Von besonde s ein ach gelage en Sonde ällen
abgesehen, is nich einmal die Rich ung de Ve ze ung bekann . Übe spi z
o mulie : die E gebnisse
de
Kleins quad a schä zungen lie e n übe haup
keine Anhal spunk e übe die "wah en" Elas izi ä en.
29 Gemäß
de
Liquidi ä sp ä e enz heo ie wi d die Höhe des Zinssa zes au
dem Geldma k du ch das Zusammenspiel on Angebo und Nach age be-
s imm . Heb man die ce e is pa ibus Bedingung au ,
so
e olg die Zins-
bes immung simul an au Geld-, K edi und Gü e ma k , die In e dependenz
zwischen nachge ag e Geldmenge und Zinssa z bleib bes ehen.
~
Das nominelle Einkommen s ell o ensich lich eine endogene G öße da ,
denn zwischen nachge ag e Geldmenge und P eisni eau lau en die Kausal-
beziehungen in beiden Rich ungen. Dies is auch de G und,
wa um
die heo-
e ische Hypo hese eal o mulie wu de.
31
Falls diese Vo ausse zung den a sächlichen Gegebenhei en nich en -
sp ich ,
d.
h.
wenn die Kausalbeziehungen zwischen nachge ag e Geldmenge
und
Realeinkommen auch inne halb desselben Qua als in beiden Rich ungen
lau en, is eine ko ek e Schä zung de Geldnach age unk ion
nu
im Rah-
men eines um assenden Mak omodells möglich.
32 Die G undlage
ü
die zweis u ige Schä zung bilde das olgende heo e-
ische Modell: Geldnach age: L!P = I (i,
Y);
Geldangebo :
M!P
= m (i,
B);
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Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k
113
kann
aus
diese
eduzie en
Fo m
de
heo e ische Zinssa z,
de
de ini-
ionsgemäß
on
de
Zu allsabweichung
unabhängig
is ,
e mi el
we -
den.
In
de
zwei en
S u e
e olg
die Reg essionsschä zung
de
Geldnach-
age unk ion,
wobei
an
S elle
des
u sp ünglichen
Zinssa zes die aus
de
eduzie en
Fo m
e echne en
We e
eingese z
we den.
Diese zweis u ige Reg essionsschä zung
b ach e
das olgende E gebnis:
Vo k iegspe iode
Zn
L1P =
4.45-0.95
Zn
i + 0.56
Zn
Y R = 0.98 V.N. = 1.03
(0.10) (0.48)
(0.13) (0.65)
K iegspe iode
Zn
L1P =
-2.60-0.61
Zn
i + 1.30
In
Y R = 0.97 V.N. = 0.65
(0.12) (0.14)
(0.17) (0.19)
Nachk iegspe iode
Zn
L1P
=1.50-0.78
Zn
i + 0.87
Zn
Y R = 0.98 V.N. = 0.24
(0.21) (0.04)
(0.28) (0.06)
Die
Geldnach age unk ion
e schein
nun
bedeu end
s abile . Die
Zinselas izi ä
schwank
zwischen
-0.95
und
-0.61,
sie
is
in
allen
Zei -
pe ioden
signi ikan
on
Null
e schieden.
De
K iegswe
äll
e was
aus
dem
Rahmen,
de
Un e schied
zu
Vo k iegspe iode
is
knapp
signi-
ikan . Die
Einkommenselas izi ä
weis
eine
e was
g öße e
Va ia ion
au .
Dem
seh
ie en
We
ü
die Vo k iegspe iode
da
jedoch
kein
zu
g oßes Gewich beigemessen
we den.
Das
eale
Ne osozialp oduk
wies
in
diese
Zei spanne
nu
seh
ge inge
Schwankungen
au ,
dadu ch
e hal en
die Zu allsein lüsse
ein
g oßes Gewich ; die
wei en
Siche -
hei sschwankungen,
die
bei
de
99
%
G enze
be ei s
nega i e
We e
ein-
schließen, zeigen diese
Zu allswi kungen
deu lich. Au schluß eiche
is
die Ta sache,
daß
sich
in
de
K iegs-
und
Nachk iegszei
gegenübe
de
Kleins quad a schä zung
wenig
geände
ha .
Obwohl
de
absolu e
Schwankungsbe eich
(0.87
bis 1.30)
nich
besonde s g oß is ,
üh en
die
ela i
engen
Ve auensbe eiche
dazu,
daß
beide
Einkommenselas izi-
ä en
signi ikan
on
eins abweichen.
Geldmenge
und
Einkommen
weisen
beide
einen
ausgep äg en
T end
au .
Bekann lich
bes eh
bei
Reg essions echnungen
mi
au oko elie -
en
Reihen
die Tendenz, die
S ä ke
des
Zusammenhanges
und
die
Zu-
e lässigkei
de
Reg essionskoe izien en zu
übe schä zen
33• Es
is
Ma k gleichgewich : L1P =
M!P;
B = mone ä e Basis,
L,
M,
i = endogene Va-
iable,
Y,
B = exogene Va iable.
33
VgI.
dazu:
M.
EzekieZ, K.
A.
Fox,
Me hods o Co ela ion and Reg ession
Analysis,
3.
Au
I.
New Yo k, London 1995,
S.334;
G.
Tin ne , Handbuch de
Ökonome ie, Be lin, Gö ingen, Heidelbe g 1960, S. 299 .
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
66
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
114 Heidi Schelbe -Sy ig
du chaus möglich,
daß
die
"wah en"
Ve auens
be eiche sowohl
ü
die
K iegs-
als auch
ü
die Nachk iegspe iode
den
We
eins einschließen.
Diese
Ve mu ung
läß
sich
indi ek
übe p ü en.
De
T endein luß
kann
im
o liegenden
Fall
du ch
Di e enzenbildung
olls ändig
eliminie
we den.
Ein
Di e enzenmodell
is
jedoch
an älli-
ge
gegenübe
zu älligen Ein lüssen
und
S ö ungen.
Die heo e ische
Hypo hese
wi d
einem
hä e en
Tes
un e zogen.
Um
zu e meiden,
daß
Zu älligkei en
das
Bild
dominie en,
muß e
mi
glei enden
Vie -
qua alsmi eln
gea bei e
we den.
Dies
bedeu e ,
daß
wohl
de
T end-
ein luß, nich
abe
die
Se ieko ela ion
de
Abweichungen
eliminie
we den
konn e.
Be ei s
am
Bes andsmodell ließen die E gebnisse
ü
die K iegszei
e mu en,
daß
in
Pe ioden
e höh e
Unsiche hei , Zinssa z
und
Ein-
kommen
allein
die
Kassahal ung
nich
meh
aus eichend
"e klä en"
können.
G öße e
Unsiche hei
üh
ce e is
pa ibus
zu
einem
g öße en
Beda
an
Liquidi ä .
Das
K iegsgeschehen
ände
die
Beda ss uk u ,
und
dies
üh
zu
eine
Ve schiebung
de
Geldnach age unk ion
nach
ech s. Die E gebnisse des
Ve ände ungsmodells
bes ä igen
diese
Ve -
mu ung.
Es
wa
no wendig, eine zusä zliche exogene Va iable, die
den
K iegsein luß
e kö pe ,
in
die Reg essionsschä zung
au zunehmen.
Dies geschieh
am
ein achs en
mi
eine
Dummy
Va iable
(D), die
no -
male weise
den
We
Null
au weis
und
in
jenen
Qua alen,
in
denen
sich das K iegsgeschehen bed ohlich
de
Schweiz
nähe e,
den
We
eins
annimm
34
•
Die zweis u ige Reg essions echnung
b ach e
das olgende E gebnis:
Vo k iegspe iode
d
In
L!P
=
0.005-0.82
d
In
i-0.07
d
In
Y R = 0.97 V.N. = 0.79
(0.10) (0.78)
(0.14) (1.06)
K iegspe iode
d
In
L!P
=
-0.006-0.40
d
In
i + 0.83 d In Y + 0.023 D R = 0.94 V.N. =
1.15
(0.11) (0.14) (0.004)
(0.15) (0.18) (0.006)
Nachk iegspe iode
d
In
L!P
=
-004-0.71
d In i + 1.42 d
In
Y R = 0.75 V. N. = 0.1935
(0.22) (0.33)
(0.29) (0.44)
34 D = 1:
1.
Qua al 1939 bis 1. Qua al 1940 und
3.
Qua al 1943 bis
2.
Qua -
al 1945. D = 0: üb ige Zei .
35 Die äl e e Nachk iegsschä zung ü die e kü z e Zei pe iode
(1.
Qua al
1947 -
2.
Qua al 1963) b ach e
im
Ve gleich dazu eine Zinselas izi ä on
-0.63
und eine Einkommenselas izi ä on 1.38. Die Un e schiede liegen wei
inne halb de Ve auensbe eiche. Diese Ve gleich un e s eich den Eind uck
de S abili ä .
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Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k 115
Das
kons an e
Glied
is
in
allen
d ei
Zei pe ioden
ge ing
und
gemäß
-Tes
ni gends
signi ikan
on
Null
e schieden. Die Reg essions-
koe izien en
lassen
sich
somi
di ek
mi
jenen
des
Bes andesmodells
e gleichen.
Die
ge ingen
Schwankungen
des
ealen
Ne osozialp oduk-
es
wäh end
de
Vo k iegszei
ges a en
im
Ve ände ungsmodell
keine
b auchba e
Schä zung
de
Einkommenselas izi ä .
De
Ein luß
de
zu-
älligen
S ö ungen,
de
sich
be ei s
im
Bes andesmodell
unangenehm
beme kba
mach e,
dominie
bei
den
Ve ände ungen
das
Bild
oll-
s ändig.
De
ge inge
nega i e
Reg essionskoe izien ,
de
Siche hei s-
sch anken
on
15 ache
Höhe
seines
We es
au weis ,
muß
als
bedeu-
ungslos
angesehen
we den.
Die
Höhe
de
üb igen
Koe izien en
en -
sp ich
wei gehend
den
E wa ungen.
Die
empi ischen
E gebnisse
lassen
e mu en,
daß
die
"wah e"
Zinselas izi ä
in
de
Gegend
on
-0.6
bis
-0,7
lieg
36•
Die
geschä z en
Einkommenselas izi ä en
liegen
nahe
bei
eins,
im
Ge-
gensa z
zum
Bes andesmodell
sind
die
Abweichungen
om
quan i ä s-
heo e ischen
We
nich
signi ikan . Dieses
E gebnis
kann
dahin
in e -
p e ie
we den,
daß
die
e wei e e
Quan i ä s heo ie
eine
zweckmäßige
Hypo hese
de
länge is igen
Geldnach age
da s ell ,
daß
abe
ge inge
kü ze is ige
Schwankungen
nich
ausgeschlossen
we den
dü en
37
• Die
Schä zung
ü
die
ganze
Zei pe iode
un e s eich
diesen
Eind uck.
Ganze Zei pe iode
d
ln
L!P
=
0.0003
-
0.69
d
ln
i +
1.09
d
Zn
Y R =
0.85
V.N. =
0.25
(0.08) (0.17)
(0.10) (0.22)
Die
E gebnisse
de
zweis u igen
Reg essionsschä zung
weisen
da au
hin,
daß
die
Geldnach age unk ion
eine
wei gehend
s abile
Ve hal ens-
gleichung
da s ell .
Sie
sind
auße dem
sowohl
mi
de
e wei e en
Quan-
i ä s heo ie
als
auch
mi
de
Liquidi ä sp ä e enzen heo ie
bzw.
ih e
36
Dieses E gebnis s imm au allend mi e schiedenen Be echnungen, die
in den USA ausge üh wu den, übe ein.
De
Leeuw be echne e
ü
die Zei -
pe iode on
1948
bis
1962
eine Zinselas izi ä de No ennach age on -0,36
gegenübe dem lang is igen und on
-0.14
gegenübe dem ku z is igen
Zinssa z (mul iple Ansa z). Dies en sp ich eine gesam en Zinselas izi ä on
ca.
-0.5.
Fü
die Sich einlagen lau en die en sp echenden Zahlen -0.35 und
-0.17, was eben alls eine Gesam elas izi ä on ca.
-0.5
en sp ich .
F.
de
Leeuw, A Model o Financial Beha io , in:
J.
S.
Duesenbe y,
G.
F omm,
L.
R.
Klein,
E.
Kuh
(H sg.). The B ookings Qua e ly Econome ic Model o he
Uni ed S a es, Chicago, Ams e dam
1965,
S.493.
Ch is
be echne e Zinselas i-
zi ä en de Geldnach age, die zwischen -0.47 und -0.68 schwanken.
C.
F.
Ch is ,
In e es Ra es and "Po olio Selec ion" among Liquid asse s in he
U.
S.,
in: Measu emen
in
Economics, S and o d, Cali o nia
1963,
S.
203.
37
Die Abweichungen om quan i ä s heo e ischen We on eins sind eil-
weise da au zu ückzu üh en, daß sich Ve mögen, Einkommen und T ansak-
ions olumen nich imme genau pa allel en wickeln. Sobald diese En wicklung
Auseinande geh , kann das Ne osozialp oduk unmöglich
ü
alle d ei Va ia-
blen gleichzei ig eine be iedigende E sa zg öße da s ellen.
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116
Heidi
Schelbe -Sy ig
Wei e en wicklung
de
"asse p e e ence
heo y"
e einba
38• Es
bleib
nu
noch abzuklä en,
inwiewei
diese Schluß olge ungen
on
de
ge-
wähl en
De ini ion
de
Geldmenge
abhängig
sind.
F iedman
e i
die
Ansich , daß die Zei einlagen
zu
Geldmenge gehö en. Seine
empi i-
schen Un e suchungen
ö de n
eben alls eine
s abile
Geldnach age-
unk ion
zu Tage, jedoch
mi
eine
Einkommenselas izi ä
on
und
1.8
und
eine
ge ingen
kaum
on
Null
e schiedenen Zinselas izi ä 39• Die-
ses un e schiedliche E gebnis
läß
sich leich
e klä en.
Sich -
und
Zei -
einlagen
sind
enge
Subs i u e;
wenn
de
Zinssa z s eig ,
e olg
eine
Ve schiebung
on
Sich -
au
Zei einlagen
und
ice e sa. Eine Re-
g essionsschä zung
ü
die Schweiz
e gab
e wa ungsgemäß
eine posi-
i e
Zinselas izi ä
de
Zei einlagennach age
(0.23),
sie
ö de e
auße -
dem
eine Einkommenselas izi ä
on
2.12
zu Tage40• Es
lieg
au
de
Hand,
daß
die Nach age nach
de
e wei e en
Geldmenge (No en +
Sich einlagen + Zei einlagen) eine Einkommenselas izi ä zwischen eins
und
zwei
und
eine Zinselas izi ä , die sich
nu
wenig
on
Null
un e -
scheide , au weisen muß.
F iedmans
E gebnisse
s immen
demen sp e-
chend
wei gehend
mi
den
Resul a en
de
ande en
empi ischen
Un e -
suchungen, die sich
au
die
enge e
De ini ion
de
Geldmenge s ü zen,
übe ein.
De
Eind uck,
daß
es sich bei
de
Geldnach age
um
eine
s a-
bile Ve hal ensgleichung
handel ,
wi d
dadu ch
noch
e s ä k .
Ums i en
bleib
abe
die
F age,
welche De ini ion
de
Geldmenge
zweckmäßige is . Meines E ach ens
b ing
die
wei e e
De ini ion
haup -
sächlich Nach eile: zins agende
und
nich zins agende Ve mögensele-
men e
we den
in
einen
Top
gewo en
und
das en sp echende Konglo-
me a
wi d
au
seine Zinsemp indlichkei
hin
un e such . Mi
S abili-
ä s ücksich en
läß
sich die
wei e e
De ini ion nich beg ünden. Die
Geldnach age s ell , wie eben gezeig
wu de,
be ei s
bei
de
enge en
De ini ion eine
wei gehend
s abile
Ve hal ensgleichung
da
und
dies
is
ü
die Belange
de
Geldpoli ik aus eichend.
38
Bewiesen
wi d
du ch
die
empi ische
Un e suchung
na ü lich
wede
die
S abili ä
de
Geldnach age unk ion
noch
die
Rich igkei
de
heo e ischen
Hypo hesen,
denn
es
is
logisch unmöglich,
eine
heo e ische
Hypo hese
du ch
empi ische
E idenz
zu
e i izie en.
39
M.
F iedman,
The
Demand
o
Money:
Some
Theo e ical
and
Empi ical
Resul s.
"The
Jou nal
o
Poli ical
Economy",
Bd.68
(1959), S.
327
.
und
M.
F iedman,
D. Meiselman,
The
Rela i e
S abili y
o
Mone a y
Veloci y
and
he
In es men
Mul iplie
in
he
Uni ed
S a es,
1897
-1958,
ASe ies
o
Resea ch
S udies
p epa ed
o
he
Commission
on
Money
and
C edi ,
Englewood
Cli s,
N.
J.
1963.
40
Fü
die
Vo k iegszei
lau en
die
en sp echenden
We e
0.19
und
2.18,
ü
die
K iegspe iode
-0.03
und
1.73,
ü
die
Nachk iegspe iode
0.28
und
1.84.
Abgesehen
on
de
nich
signi ikan en
Zinselas izi ä
wäh end
des
K ieges
( e mu lich
schlug
sich
die
e höh e
Unsiche hei
auch
in
einem
e höh en
Be-
da
an
sekundä e
Liquidi ä
niede ),
sp ich
die
empi ische
E idenz
da ü ,
daß
auch
die
Nach age
nach
Zei einlagen
eine
s abile
Ve hal ensgleichung
da s ell .
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Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k
117
Anhang:
De ini ion und Quelle
de
e wende en
Da en eihen
A.
Geldmenge
(L)
1.
De ini ion:
No en
und
äglich ällige
Ve bindlichkei en
de
Na io-
nalbank
plus
Sich deposi en
beim
Pos scheck
und
bei
den
Geschä s-
banken
minus
Kassa-,
Gi o-
und
Pos scheckkon en
de
Geschä sbanken.
2.
Quelle:
C.
G üeble , Die Geldmenge
de
Schweiz 1907 -1954,
Zü -
che Volkswi scha liche Fo schungen.
N.
F. Bd.
1,
Zü ich 1958, Mona s-
be ich e
de
Schweize ischen
Na ionalbank.
3.
Beme kungen: Die
Kassahal ung
des Pos schecks
konn e
nich
ab-
gezogen
we den,
da
e
keine
Bilanzen
e ö en lich . Die Münzen
wu -
den
nich be ücksich ig ,
weil
keine
Qua alswe e
o liegen. Die
Zei -
einlagen
wu den
nich
zu
Geldmenge
gezähl ,
da
sie
ande s
au
Zin!:;-
und
Einkommensände ungen
eagie en.
Auslandsgu haben
und
- e -
p lich ungen
de
Geschä sbanken
konn en
nich
gesonde
behandel
we den,
weil
die s a is ischen
Un e lagen
ehlen.
B.
Einkommen
(Y)
1.
De ini ion: Ne osozialp oduk .
2.
Quelle: S a is ische
Jah büche
de
Schweiz, Die
Volkswi scha
(Mona ssch i des Eidgenössischen Volkswi scha sdepa emen es).
3.
Beme kungen: Die
ehlenden
Qua alswe e
wu den
linea
in e -
polie ,
da
Hil s eihen
ü
die
In e pola ion
(z.
B. Kleinhandelsumsä ze,
Gü e anspo e
de
SBB, Beschä igungsindices)
in
de
K iegs-
und
Vo k iegszei ehlen. Diese
ein
ma hema ische
In e pola ion
üh
dazu,
daß
das
Einkommen
o
allem
die
T enden wicklung
de
Geldnach age
"e klä ",
wäh end
die
kü ze is igen
Schwankungen
dem
Zinssa z zu-
gesch ieben
we den.
Es
is
nich ausgeschlossen,
daß
deshalb die Zins-
elas izi ä
de
Geldnach age leich
übe schä z
wi d.
Dies
is
eine
Schwäche
de
Un e suchung, die
beim
momen anen
S and
de
s a is i-
schen
E hebungen
in
de
Schweiz nich besei ig
we den
kann.
Bei
eine
Besch änkung
au
Jah eswe e
gingen
so iele
F eihei sg ade
e lo en,
daß
de
Tes
au
S abili ä
de
Nach age unk ion
in
de
K iegs-
und
Vo k iegszei nich
meh
du chge üh
we den
könn e.
c.
Zinssa z
(i)
1.
De ini ion: Du chschni liche Obliga ionen endi e,
be echne
nach
de
Fälligkei .
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118 Heidi Schelbe -Sy ig
2.
Quelle: Mona sbe ich e
de
Schweize ischen Na ionalbank.
3.
Beme kungen: Die du chschni liche Obliga ionen endi e
s ell
in
de
Schweiz die beweglichs e Zins eihe
da
und
dü e
dahe
die
Ma k -
e häl nisse
am
bes en
wide spiegeln.
Da
ku z is ige
Anlagen
das
engs e
Subs i u
zu
Kassahal ung
bilden,
müß e
nach
ein
heo e ischen
Gesich spunk en ein
ku z is ige
Zinssa z
gewähl
we den.
Dies
is
abe
aus
s a is ischen
G ünden
unmöglich.
De
Callgeldsa z -
de
einzige
ku z is ige
Zinssa z,
de
wei gehend
du ch das eie Zusammenspiel
on
Angebo
und
Nach age
bes imm
wi d
-e schein
e s
in
de
Nachk iegszei
in
den
S a is iken.
In
diese Zei pe iode
e läu
e
pa al-
lel
zu
du chschni lichen Obliga ionen endi e, so
daß
die Ve wendun,g
des lang is igen Zinssa zes
in
de
Geldnach age unk ion
kaum
Nach-
eile
b ing .
D.
Mone ä e
Basis
(B)
1.
De ini ion: Bilanzsumme
de
Na ionalbank
plus
Gu haben
de
Schweiz bei
de
EZU.
2.
Quelle: Mona sbe ich e
de
Schweize ischen Na ionalbank.
E.
Zei einlagen
(Z)
1.
De ini ion:
K edi o en
au
Zei
bei
den
Geschä sbanken.
2.
Quelle: Mona sbe ich e
de
Schweize ischen Na ionalbank.
3.
Beme kungen: Die
Spa -
und
Deposi eneinlagen
wu den
nich zu
den
Zei einlagen addie ,
da
ih e
Nach age
wiede um
ande en
Gese zen
geho chen
dü e.
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De
e isions
heo e ische
Gegensa z zwischen
Loanable-Funds-
und
Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie
des Zinses mi ökonome ischem Tes l
Von Nikolaus K.
A.
Läu e ,
Kons anz
I. Vo ausse zungen de Un e scheidba kei
zwischen LF -und LP-Theo ie
Ich e suche
im
olgenden
zue s
den
Un e schied zwischen
eine
Loanable-Funds
(LF)-
und
eine
Liquidi ä sp ä e enz
(LP)-Theo ie des
Zinses au zuzeigen. Danach
we de
ich
im
Rahmen
eines
mak oökonomi-
schen
Simul anmodells
ü
die BRD
p ü en,
ob die Ve hal ensweisen,
die
den
beiden
Theo ien
en .'>p echen,
mi
S abili ä
e einba
sind.
Fü
eine sinn olle
Un e scheidung
2 zwischen
eine
LF-
und
eine
LP-
Theo ie des Zinses
müssen
zwei
Vo ausse zungen
e üll
sein. Die Theo-
ien
müssen
e s ens als
ma k dynamische
Hypo hesen
o mulie
sein,
d. h. als
Hypo hesen
in
denen
die Übe schußnach age eines
bes imm en
Ma k es
als U sache
de
bewi k en
Ma k p eisände ung
gegenübe ge-
s ell
wi d.
Fü
die LF-Theo ie
haben
wi
demen sp echend
die
ma k -
dynamische Gleichung
(1),
in
de
die
Ra e
de
Zinsände ung
als
Funk-
ion
des
We papie übe schußangebo es
da ges ell
wi d:
(1)
~!
=
[WP
A (i,
Y)-
WP
N (i,
Y)]
[0 = (0)] .
1
Den
Teilnehme n
de
Tagung
in
Go lieben
schulde
de
Ve asse
Dank
ü
k i ische
Hinweise.
2
Einen
konzen ie en
übe blick
übe
die
LP-
und
LF-Kon o e se
bie e
H. G. Johnson,
Mone a y
Theo y
and
Policy,
"The
Ame ican
Economic
Re-
iew",
Bd.52
(1962),
ep .
in:
Su eys
o
Economic
Theo y,
Vol. I (Money,
In e es
and
Wel a e),
New
Yo k
1965, bes.
S.
23
.,
aus üh liche
abe
auch
selek i e
F.
A.
Lu z,
Zins heo ie,
Zü ich-Tübingen,
2.
Au !., 1967, S. 144 .,
siehe
e ne
G. L. S. Shackle,
Recen
Theo ies
Conce ning
he
Na u e
and
Role
o
In e es ,
"The
Economic
Jou nal",
Bd.71
(1961),
ep .
in:
Su eys
o
Economic
Theo y,
Vol. I,
New
Yo k
1965, S. 108 .
(Zi a e
beziehen
sich
in
allen
Fällen
au
den
Wiede abd uck.)
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126 Nikolaus
K.
A. Läu e
Aus
(10),
(11)
und
(12)
olg
nun
unmi elba ,
daß
das Wal assche Gese z
auch
ü
die e idie en
Plan unk ionen
gil ,
wenn
es sowohl
bei
den
u sp ünglichen
Plänen
als
auch
bei
de
Plan e ision
gil .
Je z
sind
wi
in
de
Lage, die (endgül ige)
Ve ände ungs a e
des
Ein-
kommens
als
Funk ion
de
e idie en
ans elle
de
u sp ünglichen
übe -
schußnach age nach
Gü e n
zu o mulie en,
wobei
die
Funk ion
ü
die
e idie e
übe schußnach age
nach
Gü e n
de inie
wi d
als spezielle
Linea kombina ion
de
u sp ünglichen
übe schußnach age unk ionen
nach
Gü e n,
Geld
und
We papie en:
(13a)
(~~)2
= h
{[I
-Sh}
==
h {[I (i,
Y)-S
(i,
Y)12}
(13b) = h
[al
(I
-S)l
+ bl
(WP
N-
WP
A)l
+
cl
(L-Mhl
[0
= h
(0)1
(13c) = h
[(al-b
l)
(I-Sh
+
(cl-b
l)
(L-Mhl
.
Im
LF-Fall
be ach en
wi
on
je z
an
die (endgül ige)
Ra e
de
Zins-
ände ung
als
Funk ion
de
e idie en
im
Gegensa z
zu
u sp ünglichen
übe schußnach age
nach
We papie en,
wobei
die
e idie e
We -
papie übe schußnach age unk ion
de inie
wi d
als eine besonde e
Linea kombina ion
de
u sp ünglichen
übe schußnach age unk ionen
ü
Gü e ,
Geld
und
We papie e:
(14a) (
:!
)2
=
{[WP
A-
WP
N1
2}
==
{[WP
A (i, Y) -
WP
N (i,
Y)h}
(14b) =
[-0..2
(I-Sh
+ b2
(WP
A-
WP
N
)1-C2
(L-Mhl
[0
=
(0)1
(14c) =
[(b2-~){I-S)1
+ (b2-c2)
(L-Mhl
.
Ganz
en sp echend
is
im
LP-Fall die (endgül ige)
Ra e
de
Zins
e -
ände ung
je z
eine
Funk ion
de
e idie en
ans elle
de
u sp ünglichen
übe schußnach age
nach Geld,
und
die
e idie e
übe schußnach age-
unk ion
nach
Geld
is
wiede
de inie als eine besonde e
Linea kombi-
na ion
de
u sp ünglichen
übe schußnach age unk ionen
ü
Gü e ,
We papie e
und
Geld:
(15a)
(::
)2
= 9
{[L-M1
2}
==
{[L
(i,
Y)-M
(i,
Y)12}
(15b) = 9
[a3
(I
-S)l
+ b3
(WP
N-
WP
Ah +
ca
(L-Mhl
[0
= 9 (0)]
(15c) = 9
[(a3-b3)
(I-Sh
+
(c3-ba)
(L-M) l
.
Die Gleichungen
(c)
in
(13),
(14)
und
(15)
lassen
sich aus
den
en sp echen-
den
Gleichungen
(b)
ablei en,
indem
man
das Wal assche Gese z
in
seine
Gül igkei
ü
die
u sp ünglichen
Pläne
anwende ,
d. h.
indem
man
on
de
Iden i ä
(10)
Geb auch mach .
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Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 127
Es lassen sich
je z
zwei e schiedene
mak o-dynamische
Sys eme
mi
den
Va iablen
Y, Volkseinkommen,
und
i, Zinssa z, bilden:
ein
LF-
Sys em
du ch
Kombina ion
de
Gleichungen
(13)
und
(14)
und
ein
LP-
Sys em
du ch
Kombina ion
de
Gleichungen
(13)
und
(15).
Diese
Sys em-
un e scheidung
beach e
jedoch noch nich
den
zwei en
G undsa z,
den
wi
wei e
oben
in
Ve bindung
mi
de
Iden i ä
(3)
o mulie
haben.
Diesen Mangel
wollen
wi
im
nächs en
Sch i
beheben.
2.2.
LF-
und
LP-Theo ie
als
Fälle
neu alen
Re isions e hal ens
Die Gleichungen (13b), (14b)
und
(15b)
sind
explizi e
Fo men
de
Glei-
chungen
(4),
(5)
und
(6).
Es
läß
sich
nun
leich zeigen,
wie
sich
LP-
und
LF-Theo ie
in
einem
o alanaly ischen,
mak o-ma k dynamischen
Glei-
chungssys em un e scheiden.
Läß
man
die
bekann en
LP-Wide sp üche
zu,
dann
bes eh
schon
du ch
den
Gegensa z zwischen
den
beiden
e idie en
übe schußnach-
agen
(WP
A -WPN)2
und
(L-
M)2
ein
Theo ieun e schied. Will
man
je-
doch die
LP-
Wide sp üche ausschließen,
dann
muß
man
on
de
Iden-
i ä
(16)
(16)
ausgehen. Theo ieun e schiede
sind
dann
abe ,
wie
wi
spä e
sehen
we den,
noch
imme
und
zwa
mi
Bezug
au
die Re isionskoe izien en
o mulie ba .
Die
Iden i ä
(16)
en häl
Implika ionen
ü
die Re isionskoe izien en.
Anhand
de
Gleichungen
(14c)
und
(15c)
olgen aus
de
Iden i ä
(16)
die
Gleichungen
(17)
bzw. (18):
(17)
(18)
b2
-%
= aa- b3
und
b..;)-c2 =
ca-ba,
bzw. % +
a3
= b2 + b3 = c2 + c3 .
Umgekeh
läß
sich
mi
Hil e
de
Iden i ä en
(9)
und
(10)
aus
den
Glei-
chungen
(17)
ode
(18)
die
Iden i ä
(16)
ablei en.
Gil
also das Wal assche
Gese z
ü
die
u sp ünglichen
Pläne,
dann
sind
die Gleichungen
(17)
ode
(18)
no wendige
und
hin eichende
Bedingungen
ü
die
Iden i ä
(16).
Bei
Gül igkei
de
Iden i ä
(10)
is
es demnach
zu
Ve meidung
de
bekann en
LP-Wide sp üche
no wendig
und
hin eichend,
daß
nach
S eichen
de
e s en
Zeile
de
Re isionsma ix
(19)
(19)
die
Summe
de
Elemen e
in
den
Spal en
ü
alle
Spal en
gleich is .
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128
Nikolaus
K.
A. Läu e
Die ökonomische
In e p e a ion
de
Bedingung
(18)
is
ein ach. Sie
be-
sag , daß
de
ela i e
An eil
an
de
u sp ünglichen
übe schußnach age
eines Ma k es,
de
im
Zuge
de
Plan e ision
in
den
mone ä en
Be eich,
d. h.
au
den
Geld-
und
We papie ma k
zusammen,
e lage
wi d,
bei
allen
d ei
übe schußnach agen
bzw.
Mä k en
gleich is . Wie iel,
p ozen ual
gesehen,
on
eine
beliebigen u sp ünglichen
übe schuß-
nach age
im
Zuge
de
Plan e ision
als
übe schußnach age
au
die bei-
den
mone ä en
Mä k e
(als Zielmä k e) zusammen
e lage
wi d,
is
unabhängig
om Ausgangsma k ,
d.
h.
unabhängig
on
de
A
de
zu
e idie enden
u sp ünglichen
übe schußnach age.
Dabei
spiel
das
ela i e
Gewich
mi
dem
die
beiden
mone ä en
Ziel-Mä k e, einzeln
be-
ach e ,
an
de
Abso p ion
de
übe schußnach age
eines (beliebigen)
Ausgangsma k es
be eilig sind, keine Rolle.
Fü
die
Hal ung
de
Pla-
nenden
gegenübe
den
mone ä en
Mä k en
als Ganzes
is
es also bei
de
Plan e ision
hie
gleichgül ig,
au
welchem
Ausgangsma k
ihnen
mi
un e idie en
Plänen
F us a ion
d ohen
wü de.
Wi
haben
hie
den
Fall
eine
besonde en
Neu ali ä
im
Ve hal en
o
uns
und
nennen
es
neu ales Re isions e hal en.
Die
Bedingung
(18)
de inie
eine
ganze Klasse
on
Re isionsma izen.
Wi
wollen
nun
zwei besonde e
Elemen e
diese Klasse
he ausg ei en
und
mi
de
LP-
bzw.
de
LF-Theo ie iden i izie en:
(20)
(21)
RLF = (
~
RLP = (
~
!
~
)
)
o 0
1 0
o 1
Aus
den
Re isionsma izen (20)
und
(21)
is
abzulesen,
daß
au
jeweils
zwei
Mä k en
bei
de
Re ision
an
den
u sp ünglichen
Plänen
oll es -
gehal en
wi d,
und
daß
im
LP-Fall
nu
die u sp üngliche
We papie -
übe schußnach age,
im
LF-Fall
dagegen
nu
die u sp üngliche Geld-
übe schußnach age
genau
um
die u sp üngliche Gü e übe schußnach-
age e idie , bzw.
"e höh "
wi d.
Diese Un e schiede
sind
nähe
zu
in e p e ie en.
Bei
de
LF-Theo ie
we den
die u sp ünglichen
K edi -
und
Ve schul-
dungspläne,
d.
h. die Ausgangspläne
ü
We papie angebo
und
-nach-
age
o z
de
be ei s
einge e enen
ode
noch
be o s ehenden
En -
äuschungen
au
dem
Gü e ma k
beibehal en. Man
paß
sich
au
de
mone ä en
Sei e allein du ch eine
Ve ände ung
de
u sp ünglichen Geld-
hal ungspläne
an. Un eiwillige Lage in es i ionen
z.
B.
we den
allein
und
so o du ch
e inge e
Geldhal ung
inanzie .
Une wa e e
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Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 129
Lage abbau
üh
so o
und
allein
zu
e höh e
Kassenhal ung,
wäh-
end
die
u sp ünglichen
K edi -
und
Ve schuldungspläne
in
de
lau en-
den
Pe iode
nich
e ände
we den.
Sie
eagie en
e zöge .
Ande s
bei
de
LP-Theo ie.
Do
häl
man
zunächs
s a
an
den
Aus-
gangsplänen
ü
die
Kassenhal ung
es ,
eagie
hie
also
e zöge ,
und
paß
sich
den
F us a ionen
au
dem
Gü e ma k
allein
und
so o
du ch
eine
Modi ika ion
de
u sp ünglichen
K edi -
und
Ve schuldungs-
pläne
an.
Au
un eiwillige
Lage in es i onen
z. B.
eagie
man
so o
und
ausschließlich
du ch
zusä zliche
K edi nah ne,
wäh end
die
u -
sp ünglichen
Geldhal ungspläne
in
de
lau enden
Pe iode
nich
e än-
de
we den.
Sie
eagie en
e zöge
14• Nach
einem
übe aschenden
Lage abbau
wi d
so o
die
geplan e
Ve schuldung
eduzie ,
wäh end
an
den
u sp ünglichen
Kassenhal ungsplänen
un e ände
es gehal en
wi d.
En sp echendes
läß
sich
auch
ü
Anlagein es i ionen
sowie
ü
un eiwillige
Spa o gänge
o mulie en.
LF-
und
LP-Theo ie
e scheinen
je z
als
Ex eme
mögliche
e isions-
neu ale
Ve hal ensweisen
und
de
Gegensa z
de
beiden
Theo ien
schläg
sich
in
un e schiedlichen
Re isionsma izen
niede .
Wi
we den
nun
die
Implika ionen
diese
ex emen
Fo men
des
Re isions e hal ens
ü
die
S abili ä
eines
ü
die
BRD
geschä z en
Simul anmodells
un e -
suchen
15•
14
H.
Roses Iden i izie ung on LP-Theo ie mi so o ige Anpassung und
on LF-Theo ie mi e zöge e Anpassung is einsei ig
an
de K edi - und
Ve schuldungsplanung o ien ie . De Un e schied zwischen den beiden Theo-
ien is also nich eine F age des ime-lags. Vgl. de s., a.a.O.,
S.
114.
15 Wi wollen einen heiklen
Punk
nich une wähn lassen. Die Spal en-
summen
de
Elemen e in den Ma izen (20) und (21) sind nich alle gleich eins
und genügen dahe nich
de
Bedingung
(11).
Deshalb s imm das Re isions-
e hal en, so wie es du ch diese Ma izen ausged ück wi d, nich mi dem
Wal asschen Gese z übe ein. Diese Inkonsis enz wide sp ich abe nich no -
wendige weise
de
unausweichlichen Gül igkei des Wal asschen Gese zes im
ex-pos -de- ac o-Sinn,
d.
h.
in
dem Sinne, daß -wenn
wi
nu
ü
Haushal e
sp echen -die a sächlichen Ne oausgaben
ü
Gü e , We papie e und e -
meh e Geldhal ung dem a sächlichen Einkommen en sp echen müssen. Wenn
wäh end eine Pe iode die Pläne e idie we den, en scheiden sich -
z.
B.
-
die Haushal e da ü , beispielsweise die u sp ünglich geplan e Geldhal ung
ein ach deswegen zu e höhen, weil es ihnen, angesich s des Gü e mangels,
unmöglich is , alles nach den u sp ünglichen Plänen zum Kau on Gü e n
o gesehene Geld auszugeben. Wenn die Haushal e abe gleichzei ig ein
o mal die u sp üngliche Gü e nach age ( oll) au ech e hal en, o z de
Kenn nis, daß sie in
de
lau enden Pe iode on den P oduzen en nich in olle
Höhe bedien we den kann,
d.
h.
wenn die Haushal e ein o mal ih e übe -
schüssige Nach age nich ückgängig machen,
d.
h.
in ih en Budge plänen
ü
die lau ende Pe iode nich auss eichen, dann komm
es
zu
de
beobach e en
o malen Inkonsis enz, jedoch ohne die Implika ion eine wi klichen
In-
konsis enz im Sinne eine Fes legung on Fonds, die ü den Res de lau en-
den Pe iode (nach
de
Re ision) be ei s ande wei ig zu Ausgabe e plan
wo den sind. Obwohl
wi
du ch die Wahl on
al
= 0 in (20) und (21) auch
o male Konsis enz bei de Re ision de Pläne e hal en könn en
und
obwohl
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpol1 ik
66
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130
Nikolaus
K.
A.
Läu e
3.
Ein ökonome ische Tes
3.1.
Das simul ane Tes modell
Wi
e wenden
ü
den
Tes
de
Neu ali ä
des
Re isions e hal ens
und
de
beiden
Zins heo ien
ein
Simul anmodell
mi
den
ie
Keynes-
schen
Mä k en:
Gü e -,
Geld-,
We papie -
und
A bei sma k .
Fü
den
A bei sma k
un e s ellen
wi ,
daß
e
sich
s e s
im
Gleichgewich szu-
s and
be inde
16•
Wenn
wi
auße dem
mak oökonomische
Gül igkei
des
Wal asschen Gese zes
wenigs ens
ü
die
u sp ünglichen
ode
un e i-
die en
Pläne
annehmen,
dann
b auchen
wi
auch
den
We papie ma k
nich
explizi
in
unse e
Modell o mulie ung
au zunehmen.
De
explizi e
Teil
des Modells
bes eh
un e
diesen
Vo ausse zungen
aus
ie
Ve hal-
ensgleichungen,
eine
De ini ionsgleichung
und
zwei
Gleichgewich s-
bedingungen.
Die
Geldnach age
(L)
is
eine
Funk ion
des
Zinssa zes
(i)
und
des
B u osozialp oduk es
(Y):
(22)
Das
Geldangebo
(M)
häng
ab
om
Zins
und
on
de
Geldbasis
(C):
(23)
Die
Gleichgewich sbedingung
ü
den
Geldma k
lau e :
(24) L = M .
Die
un e eil en
Gewinne
plus
Absch eibungen
de
Vo pe iode
(UG- )
bes immen
die
p i a e
In es i ionsnach age
(Ip
):
(25)
Ip=VO+V1i+~UG_1
.
Das
gesam e
p i a e
Spa angebo
is
abhängig
om
Zins,
om
B u o-
sozialp oduk
und
om
Konsum
de
Vo pe iode
(C -1):
(26)
dann das Wal assche Gese z im
ex-an e
Sinne auch
ü
die e idie en Pläne
gel en wü de, sobald
es
ü die u sp ünglichen Pläne gil , wollen
wi
die
Implika ion e meiden, daß nach
de
Plan e ision de Gü e ma k nie im
Ungleichgewich e schein . Indem
wi
al
= 1 se zen nehmen
wi
an
und
machen es e sich lich, daß
es
die bekunde e u sp üngliche und nich die
e idie e übe schußnach age nach Gü e n is , welche die P oduzen en e -
anlaß , das P oduk ions olumen zu e ände n, und dami die Einkommens-
ände ungen e u sach .
16
In
unse em ixed-p ice-Modell mi s a en P eisen und Löhnen is diese
Annahme äqui alen de Annahme eines olls ändig passi en Ve hal ens-
mus e s au Sei en de A bei e , wonach diese
ih
geplan es A bei sangebo
s e s so o
de
a sächlichen Nach age de Un e nehmen anpassen. Au diese
Weise he sch au dem A bei sma k , de ini ionsgemäß, s e s Gleichgewich .
Vgl.
Don
Pa inkin,
a.a.O., S.333
(Fn.22).
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Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie
131
Wi
de inie en
die
gesam en
"In es i ionen"
(I)
als
Summe
aus
p i a e
In es i ion
(Ip
),
s aa liche
In es i ion
(ls
),
S aa skonsum
(Es)
und
Außen-
bei ag
(Ex-Im):
(27)
1== Ip +
(I
s + es +
Ex-Im)
.
Als
Gleichgewich sbedingung
ü
den
Gü e ma k
haben
wi :
(28)
I=S.
Die
sieben
unabhängigen
Gleichungen
(22)
-
(28)
eichen
ge ade
hin,
um
die
Gleichgewich swe e
de
sieben
endogenen
Va iablen
L, M, i, Y, Ip, S
und
I
ü
o gegebene
We e
de
o he bes imm en
Va iablen
(Va iable
mi
Que s ich)
G,
UG_1,
E_
1
und
(Is
+ es +
Ex-Im)
zu
bes immen.
Wenn
wi
on
den
o he bes imm en
Va iablen
und
on
de
Un e -
scheidung
zwischen
p i a en
und
gesam en
In es i ionen
absehen,
dann
haben
wi
ein
e allgemeine es
Keynessches
Sys em
ü
eine
geschlos-
sene
Volkswi scha
ohne
Ak i i ä
des
S aa es
o
uns,
bei
dem
das
Geldangebo
auße dem
als
endogen
und
zinsabhängig
be ach e
wi d
17•
Mi
den
o he bes imm en
Va iablen
wi d
nun
e s ens
die
ökono-
me ische
Un e iden i ika ion
des
Sys ems
au gehoben
und
zwei ens
wi d
das
Modell
an
den
komplizie e en
Fall
de
o enen
Volkswi -
scha
mi
s aa liche
Ak i i ä
angepaß .
Aus
heo e ischen
G ünden
e wa en
wi
bei
eine
Schä zung
des
Modells
posi i e
Vo zeichen
bei
den
Koe izien en
l2,
m1,
~,
V2
und
S2,
nega i e
Vo zeichen
ü
h,
V1,
S3
und
beliebiges Vo zeichen
ü
81.
Da
die
heo e ischen
Hypo hesen,
die
dem
Modell
zug undeliegen,
wohl
be-
kann
sind
18,
sollen
lediglich
einige
Beme kungen
zu
Spa unk ion
ge-
mach
we den.
17
Vgl.
J.
R.
Hicks,
M . Keynes and
he
"Classics"; A Sugges ed In e p e-
a ion, "Econome ica", Bd.5
(1937),
ep . in:
W.
FeUne
and B.
F.
Haley
(H sg.), Readings in
he
Theo y o Income Dis ibu ion, London
1950,
insbes.
S.468.
18
Zu
Geldnach age unk ion siehe
J.
M.
Keynes,
Allgemeine Theo ie de
Beschä igung, des Zinses und des Geldes, Be lin
1936,
S.
163
. Vgl. zum
Geldangebo
A.
H.
MeUze , The Beha iou o
he
F ench Money Supply
1938
-
54,
"Jou nal o Poli ical Economy", Bd.
67
(1959),
insbes.
S.
276
.
Zu
Beg ündung de In es i ions unk ion e weisen wi in ch onologische
Reihen olge au
W.
Eh liche ,
Geldkapi albildung
und
Realkapi albildung,
Tübingen
1956,
S.
204
.,
J.
R.
Meye
u.
E.
Kuh,
The In es men Decision,
Camb idge, Mass.,
1957,
Chap . XII,
J.
S.
Dllesenbe y,
Business Cycles and
Economic G ow h, New Yo k-To on o-London
1958,
Kap.3
u.
4,
sowie au
E.
P eise ,
In es i ion und Zins, in: Bildung und Ve eilung des Volkseinkom-
mens,
2.
Au l., Gö ingen
1961,
S.
171
.
Wegen de Spa unk ion siehe
T.
M.
B own,
Habi pe sis ence and lags in consume beha io , "Econome ica",
Bd.
20
(1952),
und
M.
F iedman,
A Theo y o he Consump ion Func ion,
P ince on
1957,
S.
200
.
9'
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132
Nikolaus
K.
A. Läu e
Wi
be ach en
das gesam e
Spa en
(S)
de
p i a en
Haushal e
als
Summe
aus eiwilligem
(S~h)
und
e zwungenem
Spa en
(S~h):
(29)
Das eiwillige
Spa en
de
p i a en
Haushal e
(S;h)
is
eine
Funk ion
des
e ügba en
Einkommens
de
p i a en
Haushal e
(Y;,,), des Zins-
sa zes
und
des (p i a en) Konsums
de
Vo pe iode:
(30)
Das e zwungene
Spa en
de
p i a en
Haushal e
(S~h)
de inie en
wi
als
Summe
aus s aa lichem Ne oabzug
om
B u osozialp oduk
(di ek e
und
indi ek e
S eue n,
zuzüglich
Gebüh en
e c. abzüglich
Sub en ionen
und
T ans e zahlungen)
und
einbehal enen
Gewinnen
(nach
S eue ab-
zug), einschließlich
de
Absch eibungen,
de
Un e nehmen.
Beide
Kom-
ponen en
des
e zwungenen
Spa ens
und
dami
das
e zwungene
Spa en
als Ganzes lassen sich
app oxima i
als
linea e
Funk ion
des
B u o-
sozailp oduk es behandeln.
Auße dem
haben
wi
die De ini ionsglei-
chung (31):
(31)
Aus
de
Spa unk ion
(30),
mi
dem
e ügba en
Einkommen
de
p i a-
en
Haushal e, Y!h'
un e
den
De e minan en
on
S~! ,
kann
man
dann
die
Spa unk ion
(26)
mi
dem
B u osozialp oduk ,
d.
h.
mi
Y ans elle
on
Y;h
un e
den
De e minan en
on
S ablei en.
Wi
haben
das
Feh-
le glied, das du ch die
linea e
App oxima ion
en s eh
aus
de
Glei-
chung
(26)
weggelassen
l9
•
3.2 S abili ä sbedingungen
Zu
Un e suchung
de
S abili ä
des
Simul ansys ems
übe nehmen
wi
die dynamischen Gleichungen
(13c),
(14c)
und
(15c),
wobei die
Sym-
bole
,
g
und
h
on
je z
an
als posi i e
P opo ionali ä s ak o en
(Ma k -
eak ionsgeschwindigkei en)
au ge aß
we den.
Wi
wiede holen
diese
Gleichungen
in
Ma ix-Fo m
in
zwei heo ie e schiedenen
Kombina-
ionen.
19 Mögliche Ve ze ungen bei den Koe zien enschä zungen in olge Linea i-
sie ung nich linea e Zusammenhänge sind im Rahmen unse e Absich en un-
k i isch, solange sie nich zu Umkeh ungen de heo e isch
zu
e wa enden
Vo zeichen üh en und solange gleichzei ig
81'
de Zinskoe izien de Spa -
unk ion, nich "seh s a k" nega i is .
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Gegensa z zwischen
Loanable-Funds-
und
Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie
133
LF-Theo ie:
(32) l
(~~)21
= K
[(I-Sh]
(
~)
LF
(L-Mh
d
2
(33)
(34)
l
(~~)21
=K
[(I-Sh]
(
~)
LP
.
(L-Mh
d
2
(35)
Die
De ini ionen
ü
die
u sp ünglichen
ode
un e idie en
übe -
schußnach age unk ionen
nach
Gü e n,
(I-Sh,
und
Geld,
(L-Mh,
lau-
en
im
Rahmen
unse es
Modells:
(37)
Im
Gleichgewich
nehmen
die
beiden
übe schußnach age unk ionen
den
We
Null
an
20
•
Die
un e idie en
übe schußnach age unk ionen
20
Wi
schä zen (siehe
wei e
un en
den
Anhang)
die
Pa ame e
de
Funk-
ionen des Modells
un e
de
Annahme,
daß
die
beobach e en
We e
(de
Zei -
eihen)
ü
die endogenen
Va iablen
Gleichgewich swe e da s ellen.
Da
die
einzelnen Ve hal ensgleichungen
unse es
Tes modells übe iden i i-
zie
sind,
handel
es sich
bei
den
geschä z en Gleichgewich s unk ionen nich
um
Linea kombina ionen
de
u sp ünglichen
Plan unk ionen
und
dahe
auch
nich
um
Funk ionen
ü
die
e idie en
Pläne
( e idie e Plan unk ionen),
sonde n
um
u sp üngliche
Plan unk ionen,
so e n
die
beiden
sich un e schei-
den
und
nich ,
wie
in
einem G enz all des
s a en
Re isions e hal ens
mi
de
Einhei sma ix
als
R-Ma ix,
iden isch sind. Gleichgewich s unk ionen
in
nich
un e iden i izie en Modell s ellen also u sp üngliche
Plan unk ionen
da .
Umgekeh
kann
bei
geeigne e Vo gabe
on
We en
de
o he bes imm en
Va iablen
jede
beliebige
We
eine
endogenen
Va iablen
unse es
Modells
ein
Gleichgewich swe sein. U sp üngliche
Plan unk ionen
sind
deshalb
no wen-
dige weise auch Gleichgewich s unk ionen.
üb igens
wi ken
sich (wi klich) zu ällige Ungleichgewich e
au
den
e -
schiedenen
Mä k en
dann
nich
in
eine
Ve ze ung
bei
de
Koe izien en-
schä zung aus,
wenn
en wede
die
Angebo s a iable
(z.
B.
M)
ode
die Nach-
age a iable
(z.
B.
L)
ode
beide,
je
nachdem
ob die
eine
ode
die
ande e
ode
ga
beide
om
a sächlichen gemessenen
We
ü
das
Ma k olumen
(z.
B.
on
de
a sächlich
o handenen
Geldmenge) abweichen, nich
di ek
ode
indi ek
(wie
z.
B. S
übe
C
-1)
als
e zöge
endogene Va iable
im
Modell
o kommen. Sys ema isch
kons an e
Ungleichgewich e schlagen sich
ande e -
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134
Nikolaus
K.
A.
Läu e
lassen sich deshalb auch als
Funk ionen
de
Abweichungen
de
endo-
genen
Va iablen
on
ih en
Gleichgewich swe en
io
und
Yo
o mulie-
en. In Ma ixsch eibweise
haben
wi
dann
den
Ausd uck
(38)
(38) [
(I
-Sh
]
==
A.
[
i-~o
]
(L-Mh
Y-Y
o
mi
de
Ma ix
A,
de en
Elemen e sich aus Koe izien en
de
endogenen
Va iablen
des Modells zusammense zen:
(39)
Fassen
wi
(32),
(34)
und
(38)
zusammen,
dann
e hal en
wi
als
end-
gül ige
Fo mulie ung
de
dynamischen Sys eme:
LF-Theo ie:
(40)
KLF·A·
[
i-io
]
y-yo
LP-Theo ie
(41)
(~~)2J
-K
·A·
[i-i
o]
(
~)
-
LP
y-Yo'
d
2
Die Ausd ücke
(40)
und
(41)
s ellen
Sys eme
inhomogene ,
linea e
Di e en ialgleichungen
e s e
O dnung
mi
kons an en
Koe izien en
da .
Da
die
Sys eme
jeweils zwei (endogene)
Va iable
(i
und
Y)
en hal-
en,
is
es
no wendig
ü
ih e
S abili ä ,
daß
die
Bedingung
21
(42)
(42)
bzw.
(43)
(43)
e üll
is .
IKLF·A
I >0
IKLP·A
I >0
sei s
nu
in
Ve ze ungen
bei
de
Schä zung
des
Absolu gliedes
de
Angebo s-
und/ode
de
Nach age unk ion
des
be e enden
Ma k es
niede .
21 Vgl.
das
Theo em
zum
Samuelsonschen
"Co espondence
P inciple"
in
Don
Pa in
kin,
a.a.O., S.
496
.
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Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie
135
Fü
De e minan en
quad a ische
Ma izen
gil
(44)
IKAI=IKI·!AI·
Bei
S abili ä
22
muß
deshalb
die
De e minan e
I
KLF
I,
bzw. I
KLP
I,
das
gleiche Vo zeichen
besi zen
wie
die
De e minan e
I A
I.
3.3
Re isions-
und
zins heo e ische
Implika ionen
de
S abili ä sbedingungen
Bei
de
Schä zung
de
Pa ame e
des
Tes modells
ü
die BRD inden
wi
23
ü
die
De e minan e
I A I
ein
nega i es
Vo zeichen.
S abili ä
e -
lang
deshalb,
daß
die
De e minan e
I
KLF
I,
bzw. I
KLP
I,
eben alls
nega-
i
is .
Da aus
e geben
sich wich ige
Konsequenzen
ü
die
Re isions-
koe izien en
und
ü
unse e
zins heo e ischen
Vo s ellungen.
Zue s
äll
au ,
daß
bei
"s a em"
Re isions e hal en,
bei
dem
au
jedem
Ma k
die
üb eschußnach agen
o
und
nach
de
Plan e ision
iden isch
gleich sind,
S abili ä
nich
möglich is .
Diese
Fall
ha
eine
Re isionsma ix
mi
lau e
Einsen
in
de
Diagonalen
und
Nullen
sons -
wo. Die I K
I-De e minan en
sind
posi i .
Fe ne
e geben
die Re isions-
ma izen
(20)
und
(21)
posi i e
I K
I-De e minan en.
Jene
Sonde älle
des
neu alen
Re isions e hal ens,
die
wi
mi
de
LF-
ode
LP-Theo ie
iden i izie en,
sind
demnach
in
unse em
empi isch
undie en
Modell
ü
die
BRD
nich
mi
S abili ä
e einba .
Neu ales
Re isions e hal-
en
im
Sinne
de
Bedingung
(18)
üh
jedoch
dann
zu
nega i en
I K I-De-
e minan en,
wenn
die
Re isionskoe izien en, zusä zlich
zu
Bedingung
(18),
en wede
de
Bedingung
(45)
(45)
ode
de
Bedingung
(46)
(46)
22 Bei
de
Ablei ung de S abili ä sbedingungen be ach e en
wi
den e -
zöge en p i a en Konsum
(C
-1)
als exogene Va iable, wohingegen
e
nach
de
zug undeliegenden heo e ischen Hypo hese als e zöge endogene Va-
iable behandel we den soll e und au diese Weise zu komplizie e en S ab i-
li ä sbedingungen üh en wü de. Ans a
nun
die Va iable C
-1
ein ach weg-
zulassen, können
wi
die Dinge dadu ch e ein achen, daß
wi
die In e p e-
a ion des e zöge en Konsums ände n und zwa on "Konsum de Vo -
pe iode" zu "le z e Gleichgewich skonsum". Diese Neuin e p e a ion e äg
sich auße dem mi dem wei e un en gewähl en Ve ah en, bei dem
wi
unse
Modell mi Jah esda en schä zen und dabei in de in de ökonome ie nich
unüblichen Weise annehmen, daß
in
jede Pe iode (Jah ) ein Gleichgewich
e eich wo den is .
23
Siehe die empi ischen E gebnisse im Anhang. Die Nega i i ä de De e -
minan e I A I besag , daß de Gü e ma k als Ganzes ela i
s ä ke
einkom-
mensemp indlich, de Geldma k als Ganzes dagegen ela i
s ä ke
zins-
emp indlich is .
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142
Vincenz Timme mann
Un e nehmen
de
Ends u e
de
P oduk ion
auch
K edi e
an
p i a e
und
ö en liche
Haushal e.
Es
gib
keine
Möglichkei , die Höhe diese
K edi e
an
Haushal e
auch
nu
einige maßen
exak
zu
bes immen
und
on
den
K edi en
an
Un e nehmen
zu
ennen.
Wi
können
ande e sei s
d ei
K edi ypen,
die -gemessen
an
de
wei-
es en
De ini ion -
in
den
Lie e an enk edi en
en hal en
sind, nich
mi
hin eichende
Genauigkei
e assen: die
ak i en
und
passi en Wechsel-
k edi e,
die auch als
Abnehme k edi e
bezeichne en
Vo auszahlungen
und
die
K edi e
zwischen
e bundenen
Un e nehmen.
In
de
o liegenden
Un e suchung
we den
demzu olge
un e
Lie e-
an enk edi en
u kundlich
nich gesiche e,
o
allem
au
dem
Ve -
auen
de
Handelspa ne
be uhende,
aus Wa engeschä en
esul ie-
ende
Buchk edi e
on
Un e nehmen
an
ande e, nich
konze nmäßig
e bundene
Un e nehmen
und
au
den
konsumnahen
P oduk ionss u en
an
p i a e
und
ö en liche
Haushal e
e s anden.
Die Nich be ücksich-
igung
de
Wechselk edi e,
de
Vo auszahlungen
und
de
Konze n-
k edi e
-so
bedeu end
diese
G uppe
insgesam
auch
sein
mag
-
is
nu
au
den
e s en
Blick ein
ech e
Nach eil.
Fü
die heo e ische
A gu-
men a ion
und
ü
die empi ische
übe p ü ung
de
heo e ischen
Hypo-
hesen
soll e sich die
g öße e
Homogeni ä
2
de
hie
behandel en
G uppe
de
Lie e an enk edi e
als
o eilha
e weisen.
Selbs
eine
au
die Ak iengesellscha en
besch änk e
übe sich
übe
die Höhe
de
Lie e an enk edi e
lie e
uns
ein
eind ucks olles Bild.
Im
Jah e
1966
belie en sich die
gewäh en
Lie e an enk edi e
de
in
de
Bilanzs a is ik
e aß en
wes deu schen Ak iengesellscha en
au
20
M d.
DM, die
emp angenen
Lie e an enk edi e
au
10
M d. Die
gewäh en
Lie e an enk edi e
ha en
insgesam
einen
An eil
on
10
H
an
de
Bilanzsumme;
ü
einzelne
Wi scha sg uppen
wa
diese
An eil
jedoch
e heblich g öße :
Baugewe be
47
H,
G oßhandel
28
H, Maschinenbau
20 H.
De
Be ag
on
20
M d. DM
wi d
ielleich anschauliche ,
wenn
man
bedenk ,
daß
die
ku z is igen
Bankk edi e
de
Ak iengesellscha en
im
gleichen
Jah
e was
übe
7 M d. DM ausmach en.
Die
P oblema ik
eines
zahlenmäßigen
Ve gleichs
de
Lie e an en-
k edi e
mi
den
Bankk edi en
lieg
au
de
Hand:
E s ens
könn en
in olge
on
"window-d essing" die
Bilanzangaben
leich
zuguns en
de
gewäh en
Lie e an enk edi e
beein uß sein.
2 Die Un e schiede zwischen den Wechselk edi en, den Vo auszahlungen und
den Konze nk edi en eine sei s und den Buchk edi en ande e sei s liegen
haup sächlich im Liquidi ä sg ad, in de Siche s ellung des K edi gebe s und
in den Kos en. Die K edi beziehungen zwischen e bundenen Un e nehmen
sind auße dem auch da um öllig ande s zu beu eilen, weil ihnen o keine
no malen Käu e und Ve käu e im Ma k sinne zug unde liegen.
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Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s
143
Zwei ens
be ücksich ig
ein
Ve gleich
de
Volumina
nich
den
ungleich
schnelle en
Umlau
de
Bankk: ;-edi e
und
ih e
g öße e
Ve wendungs-
b ei e.
Ohne
dahe
den
zahlenmäßigen
Ve gleich zwischen
den
Lie e an en-
k edi en
und
den
Bankk edi en
zu übe schä zen: eine gewisse
Vo -
s ellung
on
de
Bedeu ung
des
Lie e an enk edi s
kann
e
ielleich
doch geben.
Un e s ellen
wi
einmal
den
An eil
de
AG
am
gesam en
ku z is igen
Bankk edi
on
10
H
auch
ü
den
Lie e an enk edi ,
dann
käme
man
zu
eine
g oben
Schä zung
ü
das
Gesam olumen
des
Lie e an enk edi s
in
de
BRD
on
150
bis 200 M d. DM.
Das
wä e
meh
als das
Gesam olumen
de
ku z-
und
mi el is igen
Bankk edi e
an
Nich banken.
II.
Die geld heo e ische
Bedeu ung
des
Lie e an enk edi s
lieg
in
de
Mobilisie ung
bishe
ga
nich
und/ode
nich
op imal
genu z e
Finan-
zie ungsmi el
und
in
den
da aus
esul ie enden
Liquidi ä s-
und
Zins-
e ek en. Die
e s e
These
lau e :
De
Lie e an enk edi
übe äg
nich
nu
o handene
Liquidi ä
au
ande e
Wi scha ssubjek e,
sonde n
e
mobilisie
zusä zliche
Liquidi ä .
K edi e
alle
Finanzie ungsins i u e
machen
liquide
Mi el
und
dami
Kau k a
ü
Ausgaben
e ügba .
Und
es
geh
ü
die
mak oökono-
mischen
Wi kungen
des
Lie e an enk edi s
ga
nich
da um,
ob
Zah-
lungsmi el
i.
e.
S. gescha en
we den
(das geschieh siche nich ),
son-
de n
es
geh
um
die zusä zlich
en al e e
Kau k a .
Ökonomisch -
wenn
auch nich ju is isch -
lieg
auch
beim
Zielkau
eine
A
Zahlung
o
und
dami
eine
Ve meh ung
de
Liquidi ä .
De
Emp änge
des
Lie e an enk edi s
s eh
so da,
als
hä e
e
einen
Bankk edi
au genom-
men:
e
ha
zusä zliche
Kau k a
hal en.
De
mögliche
Einwand,
de
Lie e an enk edi
bedeu e
nu
einen
o -
übe gehenden
Zahlungsau schub,
g ei
zu
ku z:
De
Lie e an enk edi
e möglich
wie
jede
ande e
K edi
die
Synch onisa ion
on
augenblick-
lichen
Ausgaben
und
spä e
eingehenden
Einnahmen;
ge ade
de
zei -
liche Au schub
üh
die
Zunahme
de
Liquidi ä
he bei.
Von
eine
bloßen
Um e eilung
könn e
nu
dann
gesp ochen
we den,
wenn
de
Fi menk edi gebe
in
dem
Maße eine
Liquidi ä sabnahme
e -
ah en
hä e,
wie
die
Liquidi ä
des
K edi emp änge s
zugenommen
ha .
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144
Vincenz Timmennann
Das
is
nu
dann
de
Fall,
wenn
de
K edi gebe
zu
übe b ückung
de
Ve weilzei
seine
Umsa z o de ungen
Mi el
e wenden
muß, die
ü
Gü e käu e
bes imm
wa en,
und
wenn
die
nun
un e lassenen
Gü e -
käu e
den
zusä zlichen
Gü e käu en
des
Fi menk edi emp änge s
en -
sp echen.
In
allen
ande en
Fällen:
e wa
im
Falle
eine
Reduk ion
de
Kassen-
und/ode
We papie bes ände,
im
Falle
de
Inansp uchnahme
einge äum e ,
abe
bishe
nich
ausgenu z e
K edi e
und
auch
bei
de
Inansp uchnahme
on
neuen
Lie e an enk edi en,
wi d
de
K edi gebe
seine
Ausgaben
nich
einsch änken
müssen.
Und
das
bedeu e ,
die
Ge-
sam liquidi ä
ha
zugenommen,
da
de
K edi gebe
nich
in
dem
Maße
illiquide
gewo den
is ,
in
dem
de
K edi nehme
liquide
wu de.
Die zwei e These
lau e :
Fü
die
Beu eilung
de
mak oökonomischen P eis-,
Einkommens-
und
Liquidi ä se ek e
is
nich
nu
de
Ne o i menk edi
ele an ,
sonde n
de
B u o i menk edi .
Die
Ve e e
de
Ne ok edi hese,
o
allem
B echling
und
Lipsey
in
ih e
Un e suchung
übe
die
Bedeu ung
des
Fi menk edi s
in
England
3,
üh en
an,
nu
in
Höhe des
Ne obe ages
we de
Geld
übe -
agen,
nu
in
diese Höhe
könne
man
also
on
eine
expansi en
Wi -
kung
des
Lie e an enk edi s
sp echen.
In
eine
konsolidie en
Rechnung nach diese
Ne o-Vo s ellung
blei-
ben
abe
nu
die
K edi e
an
p i a e
und
s aa liche
Haushal e
und
de
Ne ok edi
an
ausländische
Un e nehmen
e hal en.
Die
besonde s
wich ige
G uppe
de
Lie e an enk edi e
zwischen
den
inländischen
Un e nehmen
wü de
übe haup
nich
meh
in
E scheinung
e en,
da
jede
Fo de ung
eines
Inlände s
gegenübe
einem
Inlände
eine gleich
hohe
Ve bindlichkei
en sp ich
4•
Ein
so
hohe
G ad
an
Konsolidie ung,
daß
ele an e
G ößen
ü
die
ökonomische
Analyse
en allen,
is
unb auchba .
Denn
wenn
man
mi
de
Konsolidie ung
genügend
wei
geh ,
e schwinden
schließlich nich
nu
die
Lie e an enk edi e,
sonde n
alle inanziellen
T ansak ionen
zwischen
den
P i a en
und
den
in e mediä en
Ins i u en,
einschließlich
de
Banken.
In
de
Te minologie
on
Gu ley
und
Shaw
en iele alles
inside-money, es bliebe lediglich das
ou side-money
e hal en.
3 F. P. R. B echUng and
R.
G.
Lipsey,
T ade C edi and Mone a y Policy.
"The Economic Jou nal",
Vol.
73
(1963),
S.
618
.
4 P ak isch e geben sich alle dings auch in dem Be eich de K edi beziehun-
gen zwischen den inländischen Un e nehmen posi i e Di e enzen zwischen
den gewäh en und den emp angenen Lie e an enk edi en in olge on Un e -
schieden in den zei lichen Ve zöge ungen bei de Ve buchung on Fo de un-
gen und Ve bindlichkei en: Die Fo de ungen we den im allgemeinen ehe
e aß und bleiben länge bes ehen als die Ve bindlichkei en.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Zu
Bedeu ung des Lie e an enk edi s
145
Wü den
nu
om
Ne o i menk edi
E ek e
au
die Nach age nach
Gü e n
ausgehen, so
wü de
das
o ausse zen, daß die P eis-,
Einkom-
mens-
und
Liquidi ä se ek e des
gewäh en
und
des
emp angenen
Lie-
e an enk edi s
gleich g oß
und
en gegengese z sind.
Das
implizie ,
daß
jede
K edi gebe
die
ihm
e ügba en
Mi el selbs ebenso e izien
hä e
nu zen
können
wie
de
K edi emp änge .
Diese
Annahme
is
nich
hal ba .
Im
allgemeinen
wi d
de
K edi -
gebe
seine
Ausgaben
nich
in
dem
Maße einsch änken,
in
dem
de
K edi emp änge
zusä zliche
Käu e
ge ä ig
ha .
Ge ade
die Möglichkei
gegensei ige
K edi gewäh ung
-also eine
A
Gleichsch i zwischen
den
Un e nehmen
-
üh
zu
eine
Zunahme
de
Liquidi ä , die
um
so
g öße
is ,
je
nähe
die
Un e nehmen
dem
olls ändigen Gleichsch i
kommen,
d.
h.
je
ge inge
die
Salden
bei
de
Au echnung
de
gegen-
sei igen
Fo de ungen
sind.
De
Fall
gleich
g oße
Zunahmen
des ge-
wäh en
und
des
emp angenen
Lie e an enk edi s
mach
die
Unhal -
ba kei
de
Ne ok edi hese
besonde s deu lich:
Ein
solche Gleich-
sch i
de
Un e nehme
wü de
zu einem
Ne ok edi
on
Null
üh en.
E ek i
is
abe
in
Höhe des
gewäh en
Lie e an enk edi s
Nach age
en al e
wo den,
und
es
sind
in
diese Höhe
Käu e
ge ä ig
wo den.
Die
d i e
These
lau e :
Eine
Zunahme
des
Lie e an enk edi s
üh
endenziell zu
eine
Senkung
des Zinssa zes.
In
de
Sp ache
de
Liquidi ä s heo ie
bedeu e
eine
Zunahme
des
Lie e an enk edi s,
daß sich die
Ku e
de
Liquidi ä sp ä e enz
im
keynesschen
Sinne
nach
links
e schieb : es
wi d
wenige
Geld
i.
e.
S.
ü
T ansak ionszwecke geb auch ; die
Ku e
wi d
in
jedem
Punk
elas ische ;
bei
gegebene Geldmenge
sink
de
Zinssa z, bzw.
de
Zins-
sa z
kann
un e ände
bleiben, obwohl
e wa
in olge
on
Res ik ions-
maßnahmen
die Geldmenge
eduzie
wi d.
Wenn
das
Wi scha ssubjek
dami
echnen
kann,
das
zei liche Aus-
einande allen
de
Ausgaben
und
Einnahmen
du ch
Lie e an enk edi e
zu
synch onisie en
und
die
Kau k a
ü
plö zlich no wendige bzw.
e agb ingende
Ausgaben
du ch
Ve länge ung
de
ihm
einge äum en
Zahlungsziele zu
e hal en,
wi d
es seine T ansak ionskasse
e inge n.
Wie
s a k
die Zinssenkung
au
dem
Teilma k
ü
Geld i.
e.
S. sich
au
das Zinsni eau
auswi k ,
häng
da on
ab, welche
Bedeu ung
dem
P eis
ü
T ansak ionskasse
ü
die
üb igen
Teilmä k e
zukomm .
Ten-
denziell
wi d
die
Zunahme
des
Lie e an enk edi s
zu
eine
Zinssenkung
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpol1 ik
66
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146
Vincenz Timme mann
üh en,
da
die
ela i
hohen
Kos en
S
ü
den
Lie e an enk edi
selbs
wegen
de
Un ollkommenhei
dieses
Ma k es
au
die
üb igen
K edi -
mä k e
kaum
einen
Ein luß
haben
dü e.
III.
Die geldpoli ische
Bedeu ung
des
Lie e an enk edi s
häng
o
allem
on
de
A
und
de
Rich ung
des
un e nehme ischen
K edi e hal ens
in
den
e schiedenen
konjunk u ellen
und
geldpoli ischen
Phasen
ab.
Nach
den
bishe igen
E gebnissen
wi d
ganz
allgemein
eine
Zunahme
des
Lie e an enk edi s
die
Elas izi ä
des
olkswi scha lichen
Geldsy-
s ems
e höhen.
Da aus
olg ,
daß
die
Kon olle
de
Geld e so gung
e wa
in
eine
Phase
geldpoli ische
Res ik ion
endenziell
e schwe
wi d.
Es
bleib
jedoch
zu
p ü en,
ob
eine
Zunahme
des
Lie e an enk edi s
in
eine
geldpoli ischen
Res ik ionsphase
wah scheinlich
is .
Eine
es ik i e
Geldpoli ik
se z
übliche weise
in
eine
Phase
de
Hochkonjunk u
ein.
Das
wah scheinliche
Fi menk edi e hal en
in
diese
Phase
wi d
be-
s imm
sein
du ch
die
Liquidi ä ssi ua ion
und
o
allem
du ch
die
E -
wa ungen
on
K edi gebe n
und
K edi nehme n.
Die
Liquidi ä slage
is
du ch
en gegengese z
wi kende
Vo gänge
beein luß :
De
Wunsch,
alle
sich
bie enden
Absa zchancen
wah zunehmen,
üh
zu
einem
e höh en
Liquidi ä sbeda .
S Diese Kos en e geben sich aus den en gangenen Skon oe ägen und den
höhe en P eisen
ü
die au K edi gekau en Gü e , wenn de Ve käu e
auch die du ch die Kapi albindung en gangenen
E äge
kalkulie . Lau en
die Zahlungsbedingungen e wa
,,2
iJ/
o Skon o inne halb on
10
Tagen, inne ··
halb on
30
Tagen ne o Kasse", so bedeu e die Nich ausnu zung des Skon os,
daß
de
Käu e
ü
einen Lie e an enk edi on
30
Tagen einen Zins on 2
u/
o
"zahl ", was einem Jah eszins on
24
O o
en sp ich . Diese Zinssa z is im
Ve gleich zu den Kos en ande e K edi e seh hoch. Alle dings en s ehen
so
hohe Lie e an enk edi kos en
nu
ü
die K edi nehme , die die Ziel pe iode
genau einhal en. Be ücksich ig man, daß iele K edi nehme das Zahlungs-
ziel übe sch ei en, ohne daß sie da ü Ve zugszinsen en ich en müssen,
so
e gib sich ein ande es Bild. Übe zieh
de
K edi nehme bei den obigen
Zahlungsbedingungen um
30
Tage, so "zahl "
e
ü
die
60
Tage Lie e an en-
k edi noch
12
~/o
p.
a.; übe zieh
e
ga
um
60
Tage, so zahl
e
nu
noch
8
l/
O p.
a.
ü
den Lie e an enk edi on
90
Tagen.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Zu
Bedeu ung des Lie e an enk edi s
147
Die Res ik ionspoli ik
de
Zen albank
wi k
liquidi ä s e minde nd;
die güns ige
Absa z-
und
Gewinnen wicklung
wi k
liquidi ä s e -
meh end.
En gegengese z
wi kende
Fak o en
beein lussen auch die
E -
wa ungen:
Die
güns ige
Absa zlage
wi k
posi i , die Unsiche hei
übe
die
Daue
und
übe
die
Wi ksamkei
de
Res ik ionspoli ik
de
Zen al-
bank
dämp
die
E wa ungen.
Solange
Op imismus
o he sch ,
is
eine
ela i e
Zunahme
des
Lie-
e an enk edi s
wah scheinlich;
be ü ch e
de
K edi gebe
jedoch, die
Res ik ionsmaßnahmen
könn en
ih
Ziel e eichen
und
eine
Ve min-
de ung
de
e ek i en
Nach age
bewi ken,
so
is
eine o sich ige
und
zu ückhal ende
Disposi ion des
Fi menk edi gebe s
wah scheinlich.
Und
on
einem
bes imm en
Punk
an
wi d
de
ypische
Un e nehme
wohl
ehe
eine
Reduk ion
seine
Umsä ze
in
Kau
nehmen, als
wei e e
Lie-
e an enk edi e
gewäh en.
Danach e schein
in
eine
Phase
de
Hochkonjunk u
und
bei
es ik-
i e
Geldpoli ik sowohl eine
Zunahme
des
Lie e an enk edi s
wie
eine
Abnahme
aus
G ünden
de
Unsiche hei plausibel;
denn
ü
das
Fi -
menk edi e hal en
de
Un e nehme
dü e
neben
de
Rich ung
de
E wa ungen
auch
de en
Siche hei sg ad
en scheidend sein.
Jeden alls
läß
sich nach
den
bishe igen
übe legungen
kein
eindeu-
iges
U eil
übe
die geldpoli ische
Bedeu ung
des
Lie e an enk edi s
aussp echen,
da
die wich igs en
Bes immungsg ünde
nach e schiedenen
Rich ungen
wi ken.
Eine
empi ische
Un e suchung
kann
ielleich
g öße e
Kla hei
da -
übe
b ingen,
welche
Fak o en
in
de
Ve gangenhei
mi
Ve ände ungen
de
Lie e an enk edi e
e bunden
wa en.
IV.
Es sollen zunächs die
Hypo hesen
o mulie
we den,
die
dann
empi-
isch zu
p ü en
sind. Die
e s e
Hypo hese
lau e :
Es
zeigen sich auße gewöhnliche
Ve ände ungen
bei
den
emp angenen
und
gewäh en
Lie e an enk edi en
im
Zusammenhang
mi
Ände-
ungen
de
Geldpoli ik
de
Zen albank.
Die
Un e nehmen
eagie en
in
besonde e
Weise
au
liquidi ä seinsch änkende
ode
liquidi ä s-
auswei ende
Maßnahmen
de
o iziellen Geldpoli ik.
10·
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148 Vineenz Timme mann
Diese
Hypo hese
haben
beispielsweise B echling
und
Lipsey
in
de
genann en
A bei
ü
England
gep ü
und
akzep ie .
Coa es
ha
nach
seine
empi ischen
Un e suchung
ü
England
6
die
gleiche
Hypo hese
e wo en
und
die
Gegenhypo hese
akzep ie ,
es
bes ehe
kein
sys ema-
ische
Zusammenhang
zwischen
dem
un e nehme ischen
Fi menk edi -
e hal en
und
de
o iziellen Geldpoli ik7•
Wenn
die
in
unse e
Un e suchung
es ges ell en
Ko ela ionen
und
Reg essionen
nich
au
einem
Zu all
be uhen
können,
wollen
wi
die
gep ü e
Hypo hese
ü
die
BRD
akzep ie en.
Die
zwei e
zu
p ü ende
Hypo hese
zu
Beu eilung
de
geldpoli ischen
Bedeu ung
des
Lie e an enk edi s
lau e :
Die
Lie e an enk edi e
nehmen
in
eine
Phase
es ik i e
Geld-
poli ik
auße gewöhnlich
zu
und
in
eine
Phase
expansi e
Geldpoli ik
ela i
ab.
Dami
wi d
den
In en ionen
de
Zen albank
en gegen-
gewi k ,
die
o izielle
Geldpoli ik
wi d
ges ö .
Diese
Hypo hese
haben
B echling
und
Lipsey
ü
England
gep ü
und
eben alls
akzep ie .
Wi
wollen
nach
den
in
de
olgenden empi ischen
Un e suchung
es -
ges ell en
Ko ela ionen
und
Reg essionen en scheiden, ob diese
Hypo-
hese
ü
die
BRD
akzep ie
we den
kann.
.
Be o
die
s a is ischen
E gebnisse
o geleg
we den,
eInIge
ku ze
Beme kungen
zu
den
abhängigen
und
unabhängigen
Va iablen
und
zum
s a is ischen
Ma
e ial
8•
Als
abhängige
Va iablen
we den
die
Rela ionen
gewäh e
Lie e an-
enk edi e
zu
den
Umsä zen
bzw.
emp angene
Lie e an enk edi e
zu
6 J.
B.
Coa es, T ade C edi : A Case S udy. "The Jou nal o Indus ial
Eeonomies", Bd.
13
(1964/65),
S.
205
. und: T ade C edi and Mone a y Poliey:
A S udy o he Aeeoun s o
50
Companies. "Ox o d Eeonomie Pape s",
Bd.
19
(1967),
S.
116
.
7 Zu dem gleichen E gebnis wie Coa es gelang
ü
die USA
W.
H.
Whi e,
In e business C edi (T ade C edi ) and he E ec i eness o Mone a y Poliey:
Fu he E idenee, In e na ional Mone a y Fund,
DM/64/13,
Washing on
1964.
8 Eine eingehende Besp echung des hie e wende en s a is ischen Ma e ials,
de Quellen und de P obleme, inde de in e essie e Lese in dem in Kü ze
im
Ve lag de G uy e e scheinenden Buch des Ve asse s "Lie e an enk edi
und Geldpoli ik".
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17
Zu
Bedeu ung des Lie e an enk edi s
149
den
Umsä zen
de
wes deu schen
Ak iengesellscha en
e wende .
Diese
Rela ionen
emp ehlen
sich
aus
zwei
G ünden:
E s ens
geh
es
uns
um
die
Analyse
de
auße gewöhnlichen
Ve ände-
ungen
des
Lie e an enk edi s.
-Die
gewöhnlichen
Ve ände ungen
e klä en
sich
selbs e s ändlich
aus
Ve ände ungen
de
Umsä ze. -
Die
Ve wendung
diese
Rela ionen
is
ein
Weg,
die
Ein lüsse
de
Umsa zen wicklung
zu
isolie en
und
die
auße gewöhnlichen,
d. h.
die
au
ande e
Ein luß ak o en
zu ückgehenden,
Ve ände ungen
des
Lie-
e an enk edi s
zu
e kennen.
Zwei ens
ha
die
Ve wendung
on
Rela ionen
bei
de
Reg essionsana-
lyse
den
Vo eil,
daß
die
ausgep äg en
T ends
in
den
Einzel eihen
wei gehend
ausgeschal e
we den.
D i ens
is
als
Vo eil
ü
unse e
spezielle
Un e suchung
zu
nennen,
daß
du ch
die
Ve wendung
de
Rela ionen
die
P obleme
aus
de
un e schiedlichen
Zahl
de
in
den
einzelnen
Jah en
in
de
Bilanz-
s a is ik
e aß en
Gesellscha en
keine
wesen liche Rolle spielen.
Denn
die
Ve ände ungen
in
den
Bilanzwe en,
die
du ch
die
Schwankungen
in
de
Zahl
de
e aß en
Gesellscha en
e u sach
sind,
en s ehen
auch
bei
den
Umsa zangaben.
Als
unabhängige
Va iablen
we den
einge üh
geldpoli ische
Ins umen a iablen
sowie
Va iablen,
die
ü
die
Ab-
sa ze wa ungen,
ü
die
Kapazi ä sauslas ung,
ü
die
Liquidi ä s-
lage
und
ü
den
Liquidi ä sbeda
s ehen
9•
Als
Indika o
ü
die
Absa ze wa ungen
we den
die
in
den
mona -
lichen
Be ich en
des
Bundeswi scha sminis e iums
e ö en lich en
Indizes
"Au agseingang
in
H
des
Umsa zes"
ü
einzelne
Wi scha s-
g uppen
e wende .
9 Es könn e übe aschen, daß keine P eis a iable zu "E klä ung"
de
Lie-
e an enk edi e he angezogen wi d. Wenn
man
annehmen da , daß sich
Ände ungen im Lie e an enk edi e hal en
de
Un e nehmen kaum in Ände-
ungen
de
einmal akzep ie en, b anchenüblichen Zahlungsbedingungen nie-
de schlagen -und nach den bishe o liegenden Be agungen in England,
Schweden und
in
den USA, e schein diese Annahme be ech ig -kann au
die Ein üh ung eine P eis a iablen e zich e we den; denn Ände ungen de
K edi poli ik, die o allem in eine
meh
ode wenige s engen Übe -
wachung und Du chse zung
de
üblichen Zahlungsziele bes ehen, soll en sich
in
den auße gewöhnlichen Ve ände ungen des Lie e an enk edi olumens nie-
de schlagen. Möglich sind selbs e s ändlich auch zyklische Ve ände ungen
in de Quali ä und dami im Liquidi ä sg ad de Lie e an enk edi e. Die
Hypo hese, daß die Quali ä de K edi e sich
in
Boomphasen im allgemeinen
e schlech e e,
kann
ü
die BRD mangels s a is ische Da en jedoch nich
gep ü we den.
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150
Vincenz Timme mann
Die
Kapazi ä sauslas ung
wi d
du ch
die Auslas ungskoe izien en
nach
den
Schä zungen des Deu schen
Ins i u s
ü
Wi scha s o schung
e aß .
Die Liquidi ä slage
de
Ak iengesellscha en
wi d
du ch
die
o han-
denen liquiden Mi el
und
de
Liquidi ä sbeda
wi d
du ch
die
Lage -
bes ände
als Maß
ü
die inanzielle
Anspannung
wiede gegeben.
Um
auch
hie
die gewöhnlichen Ein lüsse
de
Umsa zen wicklung
wei -
gehend
auszuschal en,
we den
beide
G ößen
in
Rela ion zu
den
Um-
sä zen
in
die Reg essionsgleichungen einge üh .
Als
Indika o en
ü
den
Ku s
de
o iziellen Geldpoli ik
we den
al e -
na i
de
Diskon sa z
de
Deu schen
Bundesbank
und
de
e ek i e
Mindes ese esa z des Bankensys ems
im
Du chschni
des
zwei en
Halbjah es
he angezogen. Wegen
de
Vielzahl
de
o iziellen Mindes -
ese esä ze
und
de
Unmöglichkei
eine
plausiblen Gewich ung
e -
schien
ein
du chschni liche
e ek i e
Rese esa z geeigne e als die
o iziellen Sä ze. Diese e ek i e Rese esa z
e gib
sich
aus
de
Rela-
ion
zwischen
dem
Rese esoll
und
den
ese ep lich igen Ve bindlich-
kei en. Eine
Zunahme
dieses Sa zes
kann
als Zeichen
ü
eine
kon ak-
i e
Geldpoli ik angesehen we den. Die Wahl des
2.
Halbjah esdu ch-
schni s
e klä
sich
da aus,
daß
übe
90
H
de
wes deu schen
Ak ien-
gesellscha en
im
zwei en
Halbjah
bilanzie en
und
as
80
H
zum
31.
Dezembe .
Die
e wende en
Angaben
übe
die
gewäh en
und
emp angenen
Lie e an enk edi e,
übe
die
liquiden
Mi el
und
übe
die
Lage bes ände
de
wes deu schen Ak iengesellscha en
sind
de
Bilanzs a is ik des
S a is ischen
Bundesam es
en nommen.
Fü
diese Un e suchung
wu den
alle
do
e aß en
Wi scha szweige
de
Be eiche "Ene giewi scha
und
Be gbau",
"Ve a bei endes
Gewe be", "Baugewe be"
und
"Handel"
zu
21
Wi scha sg uppen
zusammenge aß . Die einzelnen
G uppen
sind
in
den
olgenden Tabellen genann .
Die
P oblema ik
de
Ve wendung
on
Bilanzs a is iken
is
hin ei-
chend
bekann
und
b auch
hie
nich
im
einzelnen
e ö e
zu we den.
Ta sächlich
gib
es
ü
eine empi ische
Un e suchung
des
Lie e an en-
k edi s
in
de
BRD
bishe
nu
diese Möglichkei .
Die empi ische Un e suchung
um aß
den
Zei aum
on
1950
bis
1967.
Angaben
aus
de
Zei
o
1950
sind
nich o handen, die
Angaben
ü
1968
lagen
bis
zu
Fe igs ellung
diese
A bei
noch nich o .
De
Beob-
ach ungszei aum
1950
-
1967
is
ü
die empi ische
übe p ü ung
unse e
Hypo hesen geeigne :
E
en häl
ie
olls ändige geldpoli ische
Zyklen
mi
den
Res ik ionsphasen 1951/52, 1955/56, 1959/60
und
1965/66.
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Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s
151
Alle dings
e u sach
diese
Wahl
des
Un e suchungszei aums
g oße
Schwie igkei en
ü
die
E mi lung
de
Umsä ze.
Angaben
übe
die
Umsä ze
de
wes deu schen Ak iengesellscha en liegen
e s
sei
1960
o .
Bei
de
Suche nach Hil sg ößen
ü
die
Umsä ze, die bis 1950 zu ück-
eichen,
haben
sich die
Rohe äge
als
bes e
Nähe ung
e wiesen.
Das
Ve häl nis
de
Rohe äge
zu
den
Umsä zen
is
in
den
Jah en,
ü
die
beide
Reihen
o liegen,
ü
alle
hie
un e such en
Wi scha sg uppen
ela i
kons an .
Die
Rohe äge
aus
den
E olgs echnungen
de
lau-
enden
Bilanzs a is ik
des
S a is ischen
Bundesam es
we den
dahe
als
Nähe ungsg öße
ü
die Umsä ze
e wende .
VI.
De
Un e suchungszei aum
1950 -1967
lie e
ü
jede
de
21
Wi -
scha sg uppen
eine
Zei eihe
mi
18
Beobach ungen. Die Ein lüsse
de
Zen albankmaßnahmen
in
den
e schiedenen geldpoli ischen
Phasen
lassen
sich selbs e s ändlich
nu
in
Zei e gleichen analysie en.
Den-
noch
b auch
man
au
den
Vo eil
on
Que schni sanalysen, die
e -
heblich
g öße e
Zahl
on
Beobach ungen, nich zu e zich en,
wenn
man
die
Que schni e
-
in
unse em
Fall
die
21
Wi scha sg uppen
-
zusammenleg
und
zei lich
ano dne .
Diese Me hode
de
in e empo alen
Que schni sanalyse, die
in
den
USA
zunehmende
Ve wendung
inde ,
wu de
auch
hie
e wende .
Au
diese Weise
e häl
man
eine S ichp obe
mi
insgesam
21
X
18,
also
378
Beobach ungen.
Die allgemeinen Reg essionsansä ze
ü
die olgende
Un e suchung
lau en
10 :
(1) (
LK
)i
..
.....
(L
)i
.
R g =
a~
+
a~
G +
a~
E!
+
a;
K~
+
a~
U +
u!
(i = 1,
...
,
n)
(
= 1,
...
,
T)
(2)
(L:
e
):
=
b~
+
b~
G
+
b~
E~
+
b;
k~
+
b~
(~):
+
!
(i =
1,
...
,
n)
(
= 1,
...
, T)
10
Diese Ansä ze haben sich nach eine langen Reihe on Ve suchen mi
ande en e klä enden Va iablen als die ökonomisch- heo e isch und s a is isch
sinn olls en he ausges ell .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17