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Studien zur Geldtheorie und monetäre Ökonometrie

Bombach, Gottfried

Abstract

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Full text

Bombach, Go ied (Ed.) Book S udien zu Geld heo ie und mone ä e Ökonome ie Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 66 P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: Bombach, Go ied (Ed.) (1972) : S udien zu Geld heo ie und mone ä e Ökonome ie, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 66, ISBN 978-3-428-42629-4, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285469 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/legalcode.de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 SCHRIFTEN DES VEREINS F R SOCIALPOLITIK Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 66 S udien zu Geld heo ie und mone ä e Okonome ie DUNCKER & HUMBLOT I BERLIN OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 S udien zu Geld heo ie und mone ä e Ökonome ie He ausgegeben on Go ied Bombach DUNCKER & HUMBLOT I BERLIN OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 AUe Rech e, o behal en © 1972 Duncke & Humblo , Be lin 41 Ged uck 1972 bei Be line Buchd ucke ei Union GmbH., Be lin 61 P in ed in Ge many ISBN 3 428 02629 Z OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 V o wo des He ausgebe s Mi dem im Ve ein ü Socialpoli ik üblichen, u nusmäßigen Wechsel ha inzwischen P o . D . Al ed E. O den Vo si z des Theo e ischen Ausschusses übe nommen und die Konjunk u heo ie als neuen The- menk eis gewähl . Die mi diesem Band o geleg en Bei äge zu Geld- heo ie sind das E gebnis zweie Tagungen in Nagold und eines T e - ens in Go lieben (Bodensee), die noch un e de Lei ung des Ve - asse s dieses Vo wo es s anden. Im Gegensa z zu den ühe üblichen Gep logenhei en des Ausschusses, im wesen lichen Einzelp obleme zu disku ie en, is nochmals, wie zule z beim Band zu Außenwi scha s- heo ie , ein geschlossene Themenk eis in meh e en Si zungen abge- handel wo den, wobei sich auch die als Expe imen gedach e, länge e Tagungsdaue bewäh ha . Es handel sich um einen Themenkomplex, de om Theo e ischen Ausschuß bislang ehe e nachlässig wo den is . Die Mi gliede des Ausschusses wa en bes eb , nich nu in die Tagesdiskussion einzu e en, also nich nu die He aus o de ung du ch M. F iedman au zug ei en, sonde n ein möglichs um assendes Bild on de En wicklung de Geld heo ie on de Neoklassik bis zu Gegenwa zu geben, um es dem Lese möglich zu machen, die Augenblicksausein- ande se zungen in g öße e En wicklungslinien einzuo dnen. Diese Vo sa z ha sich nich oll ealisie en lassen. Einige Re e a e, die dem anges eb en B ückenschlag dienen soll en, die ü unse e Dis- kussionen höchs uch ba und ü ande e Bei äge an egend wa en, sind nich zu Ve ö en lichungs ei e gelang , bzw. wa en be ei s ü ande e Publika ionsun e nehmen e geben. Dennoch glauben wi , daß die hie abged uck en A bei en einen nü zlichen Bei ag zu Realisie- ung de genann en Zielse zung bedeu en. De 1. Teil b ing Einzelbei äge zu Theo ie des Geldes und des Zin- ses, de 11. Teil empi ische Un e suchungen zu Geldnach age ü die Bundes epublik und ü Ös e eich, sowie einen heo e isch-empi ischen Bei ag zu F age des Gegensa zes zwischen Loanable Funds- und Liquidi ä sp ä e enz heo ie des Zinses. De III. Teil schließlich gib einen Eind uck on de En wicklung und dem heu igen S and de Geld- 1 Bei äge zu Theo ie de Außenwi scha . Scn l en des Ve eins ü So- cialpoli ik, Neue Folge Bd. 56, Be lin 1970. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 6 Vo wo des He ausgebe s s omanalyse in d ei ausgewähl en Lände n, die bei den Si zungen du ch Mi gliede ode geladene Gäs e e e en wa en. Die Mi gliede des Ausschusses sind de Deu schen Bundesbank dankba da ü , daß sie zu allen d ei Tagungen Mi a bei e en sand ha . Wäh end de sich übe einen länge en Zei aum e s eckenden A - bei en an diesem Band e s a b plö zlich E ich Schneide (5. Dez. 1970), de G ünde des Theo e ischen Ausschusses in de Nachk iegszei und Vo si zende des Ve eins ü Socialpoli ik wäh end ie Jah en. Un e seine Lei ung haben die Tagungen des Theo e ischen Ausschusses - die äl e en Mi gliede we den sich o allem de ielen, auch wegen ih e menschlichen A mosphä e geschä z en Si zungen im Haus Ahlen- be g bei Do mund ge n e inne n -dazu beige agen, daß die Wi - scha s heo ie in Deu schland wiede Anschluß an das Ni eau and, das ande e Lände wäh end de Zei de Abgeschlossenhei e eich ha en. Al ed E. O ha die Ve diens e E. Schneide s ü den Ve ein ü Social- poli ik in eine Kiele Gedenk ede gewü dig 2• E. Schneide s le z e, g ö- ße e A bei gal dem gleichen P oblemk eis, den diese Band um aß 3• Die spä e en Vo si zenden des Theo e ischen Ausschusses haben die A bei en ganz im Sinne des G ünde s o ge üh . Basel, im Janua 1972 G. Bombach 2 E ich Schneide in memo iam. Ansp achen au de akademischen T aue - eie am 18. Juni 1971 im Ins i u ü Wel wi scha an de Uni e si ä Kiel. Kiel 1971. 3 Au oma ismen ode E messensen scheidungen in de Geldpoli ik? Basle Wi scha swissenscha liche Vo äge. He 4, Zü ich 1970. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Inhal I. S udien zu Geld heo ie Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik an de neoklassischen Geld- heo ie Von P o . D . E ns Helms äd e , Müns e . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha Von D . Hanns Abele, Wien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes Von P o . D . E ich S eißle , Wien .................................... 39 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank und ih e Auswi kungen au Geld- und K edi mä k e Von P o . D . Pe e Be nholz, Basel .................................... 61 11. Empi ische "Obe p ü ung geld heo e ische Hypo hesen übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age Von Dipl.-Vw. Volke Be gen, Gö ingen ................................ 83 Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k Von P o . D . Heidi Schelbe -Sy ig, Zü ich ............................ 103 De e isions heo e ische Gegensa z zwischen Loanable Funds- und Liqui- di ä sp ä e enz-Theo ie des Zinses mi ökonome ischem Tes Von D . Nikolaus K. A. Läu e , Kons anz ............................... 119 Zu geld heo e ischen und geldpoli ischen Bedeu ung des Lie e an en- k edi s Von P o . D . Vincenz Timme mann, Hambu g ......................... 141 111. Die Gelds omanalyse Einige Beme kungen zu Gelds om echnung - Gegenwä ige S and und kün ige Möglichkei en Von D . Gun he Tichy, Wien .......................................... 181 Gesam wi scha liche Finanzie ungs echnung und mone ä e Analyse Von D . Helmu Schlesinge , F ank u ................................ 199 Ein e s e Ve such zu E s ellung eine Finanzie ungs echnung ü die Schweiz Von P o . D . Rene E be, Basel ........................................ 221 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 14 E ns Helms äd e Addie en wi (4) und (5) in geeigne e Weise, so e hal en wi : (6) wobei Pi = p = p~. Gleichung (6) besag , daß ü einen bes imm en N ach age- und Angebo sp eis Pi am Ma k de Wa e i die Summe de mone ä en Nach agen an allen Wa enmä k en, zuzüglich de Geldnach- age Dn + 1, gleich is de Summe de mone ä en Angebo e an allen Wa- enmä k en, zuzüglich dem Geldangebo Sn + 1. Au de linken Sei e on (6) s eh nach Lange die gesam e Nach age (Wa ennach age + Geld- nach age) und au de ech en Sei e das gesam e Angebo (Wa enange- bo + Geldangebo ). Die Gleichung (6) is , da wi sie du ch Addi ion on (4) und (5) e hal en, linea on diesen beiden Gleichungen abhängig. Zu Gleichung (6) sag e Lange:,,! p opose o call his iden i y Wal as' law because Wal as was he i s o ecognize i s undamen al impo - ance in he o mula ion o he ma hema ical heo y o p ices. I should be no ed ha Wal as' law does no equi e ha he demand and supply o each commodi y, o o any o hem, be in equilib ium". C~-------Q~--~ G F Figu 2 H -, K Hie zu wollen wi noch eine anschauliche E läu e ung geben. Figu 2 zeig ein Ma k diag amm ü den Ma k de Wa e i. Wi g ei en den beliebigen P eis OC he aus. Das Rech eck OCDG en sp ich mi seine Fläche de mone ä en Nach age bei dem P eis OC. Zugleich s ell es das Geldangebo da . Das Rech eck OCEF is das mone ä e Angebo ode die Geldnach age. Nun sei das ges ichel einge agene Rech eck FEHK deckungsgleich dem Rech eck OCDG. Dann is auch Rech eck OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik 15 GDHK deckungsgleich dem Rech eck OCEF. Das Rech eck OCHK s ell das gesam e Angebo und die gesam e Nach age da . En sp echend (6) gil nämlich:· --.9 OCDG + !iJ GDHK d~ ~EF + !iJ FEHK + Gesam e Nach age Gesam es Angebo He sch an einem Ma k Gleichgewich , so s immen mone ä e Nach- age und mone ä es Angebo übe ein (Gleichgewich sbedingung: mone- ä e Nach age = mone ä es Angebo ). Dann s immen an diesem Ma k zugleich Geldangebo und Geldnach age übe ein. Sind alle Wa en- mä k e im Gleichgewich , so is auch de Geldma k ausgeglichen, d. h. Geldangebo und Geldnach age sind g ößengleich. In diesem Falle, so schluß olge Lange, wi d keine Ände ung de gesam en Geldmenge ge- wünsch . Diesen Zus and bezeichne e als "mone a y equilib ium". Um- gekeh gil auch, daß nu bei Gleichgewich am Geldma k Gleichge- wich an den Wa enmä k en he schen kann. Nebenbei is zu beme ken, daß Ben Hansen das Wal as-Gese z in ähnliche Weise wie Lange au aß 4• De Un e schied bes eh jedoch da in, daß e die Kassenbes ände zu Beginn eine Ma k pe iode als das Geldangebo bezeichne und die Kassenbes ände am Ende de Pe iode als die Geldnach age. Dann gil eine (6) en sp echende De ini ionsglei- chung ü die s e s gegebene G ößengleichhei on gesam e Nach age und gesam em Angebo . Die gesam e übe schußnach age is dann s e s Null gleich. Mi Hansens eigenen Wo en: " he alue o a11 excess demand o money, anishes iden ically in he p ices. This is Walms' Law". 111. DasWal as-Gese z als Gleichgewich sbedingung Eine wei e e geld heo e ische In e p e a ionsmöglichkei des Wal as- Gese zes is im Pa inkin-Gese z en hal en 5• Hie nach sind die Wa en- mä k e und de Geldma k als T ansak o en au zu assen. Die Zus öme 4 B. Hansen, Lec ui'es in Economic Theo y, Pa I: Gene al Equilib ium Theo y, Lund 1967. 5 E. Helms äd e , Pa inkin-Kon o e se-Bei ag N . X. "Kyklos", Vol. XXII (1969), S. 506 - 518. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 16 E ns Helms äd e zu den Wa enmä k en e olgen als mone ä e Nach age en wede aus dem Ve kau se lös ande e Wa en ode aus de Ve minde ung de Kas- senbes ände. Die Abs öme sind mone ä es Angebo , das zum Kau an- de e Wa en ode zu E höhung des Kassenbes andes benu z wi d. Am zweckmäßigs en s ellen wi uns dabei o , daß jede Wa e nu on einem P oduzen en e zeug wi d. Wi bezeichnen die am Ma k i en al e e mone ä e Nach age aus dem Ve kau on Gü e n am Ma k k mi (7) i, k = 1,2, ... , n , i + k bzw.: mik = 0 ü i = k . mik is zugleich das mone ä e Angebo am Ma k de Wa e k, das zum Kau de Wa e i e wende wi d. De jenige Teil de mone ä en Nach age am Ma k de Wa e i, de aus de Ve minde ung on Kassenbes änden ließ , sei mi Si bezeichne . Bei diesem Be ag handel es sich um das Geldangebo am Ma k de Wa e i. De zu E höhung de Kassenbes ände dienende Teil des mone- ä en Angebo s ode die Geldnach age am Wa enma k i sei di. Die gesam e mone ä e Nach age D; an den Wa enmä k en i = 1,2, ... , n is dann wie olg zusammenzu assen: (8) o + m12 + m13 + m21+ 0 +m23+ + mln + Si = Dl + ~n+ s2 =D 2 En sp echend e gib sich das gesam e mone ä e Angebo an den Wa- enmä k en i = 1, 2, ... , n wie olg : (9) o + ~1 + m3l '" + mnl + d = Sn m12 + 0 + m32 ••• + mn2 + d:! = S2 mln + m2n + m3n • .. + 0 + dn = Sn OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik 17 Im Gleichgewich s all is an allen Wa enmä k en die mone ä e Nach- age dem mone ä en Angebo g ößengleich: (10) I Di = Si I; i = 1.2 •...• n .. Is (10) e üll , dann gil nach dem Walms-Gese z auch: (11) d. h. die on den einzelnen Nach age n und Anbie e n gewünsch en Kassenbes ands e minde ungen sind den gewünsch en Kassenbes ands- e höhungen g ößengleich. Fassen wi den Geldma k als einen Ma k au , übe den Kassenbes andsumschich ungen e olgen - wie ja auch übe die Wa enmä k e diese Tauschwi scha die Wa enbes ände um- geschich e we den -, so können wi sagen, daß bei Gleichgewich au den Wa enmä k en auch de Geldma k in Folge des Wal as-Gese zes no wendig im Gleichgewich is . Die Gleichung (11) is nämlich linea abhängig on (8) und (9), wenn (10) gil . (a) (bl p p Figu 3 Figu 3 e läu e den Zusammenhang am Beispiel eines Wa enma k- es. Im Diag amm (a) en sp ich die Fläche des Rech ecks OBCD de ge- sam en mone ä en Nach age. De sch a ie e Teil da on möge die mo- ne ä e Nach age aus Kassenbes ands e minde ungen (ode das an die- sem Ma k s a indende Geldangebo ) da s ellen. Die üb igen Teil lä- chen links da on seien mone ä e Nach age aus dem Ve kau ande e 2 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 18 E ns Helms äd e Wa en. In dem Diag amm (b) is de gleiche Ma k noch einmal da ge- s ell . Doch is je z au das mone ä e Angebo Bezug genommen. Die Fläche des Rech ecks OBCD, die sich mi de jenigen im Diag amm (a) deck , s ell je z das gesam e mone ä e Angebo da . Die sch a ie e Teil läche sei das zu Au üllung on Kassenbes änden e olgende mo- ne ä e Angebo . Die Teil lächen links daneben mögen mone ä es An- gebo zum Kau ande e Gü e ep äsen ie en. De Ma k is beim P eis p + im Gleichgewich . IV. Das Saysche Gese z Nach Ka l Ma x lau e "de ,be ühm es e' Sa z des Monsieu Say: ,On n'ache e des p odui s qu'a ec des p odui s' ... im physiok a ischen O iginal: ,Les p oduc ions ne se paien qu'a ec des p oduc ions' ... (Le T osne, ,De l'in e e Social', S. 899)"6. Nach Lange und Hansen besag das Saysche Gese z ode die Saysche Iden i ä , daß die mone ä e Nach age und das mone ä e Angebo g ö- ßengleich sind. Gemäß (6) gil dann: (12) Dann is auch das Geldangebo und die Geldnach age in Langes Sinn g ößengleich. Nach Lange we den keine Geldmengenände ungen ge- wünsch . (12) schließ alle dings keineswegs aus, daß Geldbes andsumschich- ungen e olgen. Lediglich de Geldbes and insgesam wi d nich geän- de . Das is abe ohnehin eine Vo ausse zung de neoklassischen s a- ischen Geld heo ie, wie wi noch sehen we den. Wi in e p e ie en das Saysche Gese z in de Weise, daß kein Wi - scha ssubjek aus Geldbes änden mone ä e Nach age en al e ode mone ä es Angebo zu E höhung seine Kassenbes ände o nimm . Wi e langen somi , daß kein Wi scha ssubjek seine Kassenbes ände zu ände n wünsch . Nach Lange soll das Saysche Gese z dazu üh en, daß die Wi scha als Ganzes die Kassenbes ände insgesam ode die Geld- menge nich zu ände n wünsch . Dann is es abe imme noch möglich, Gü e mi Geld zu kau en ode den Ve kau on Gü e n in Geld anzu- legen. Wa en we den insowei nich on Wa en gekau , wie es dem 6 K. Ma x, Das Kapi al, 1. Bd., Ausgabe des Die z Ve lages Be lin 1953, S.171. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik 19 Sayschen Gese z en sp äche. Um dies zu bewi ken, muß man das Say- sche Gese z so in e p e ie en, daß es Geldbes andsumschich ungen aus- schließ . V. Langes K i ik an de Neoklassik Gil das Saysche Gese z in dem on uns de inie en Sinne, dann sind im neoklassischen Modell eine Tauschwi scha nu die ela i en P eise Pi aus den ealen Modell eilen zu bes immen: (13) Die absolu en P eise we den im mone ä en Teil du ch Hinzunahme de Ve keh sgleichung bes imm , wonach: (14) n M = ~ p x. i=l • , M = cons : Geldmenge = cons : Umlau ge- schwindig- kei des Geldes Fü (14) können wi , wenn p gemäß (13) zu De ini ion de ela i en P eise benu z wi d, auch wie olg sch eiben: (15) Sind M und - annahmegemäß - kons an e G ößen, so is (15) nach p lösba , und somi sind auch alle ande n absolu en P eise p (i = 2,3, ... , n) nach (13) zu bes immen. Dieses Ve ah en de neoklassischen Theo ie bezeichne Lange als in sich wide sp uchs oll. E a gumen ie dabei wie olg : Aus (15) sei die olgende Nach ageübe schuß unk ion ü den Geldma k zu bilden: (16) Nimm nun Pl einen ande n als den du ch (15) bes imm en We an, dann we den nach (16) Geldbes andsände ungen (und zwa Ände ungen de gesam en Geldmenge) gewünsch . Das wü de abe nach dem WaZTas- 2· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 20 E ns Helms äd e Gese z bedeu en, daß die Wa enmä k e nich im Gleichgewich sein können, was dem Sayschen Gese z wide sp äche. Se z man also nach Lange die Ve keh sgleichung (14) ein, so e gib sich aus ih eine Nach- ageübe schuß unk ion am Geldma k , die mi dem Sayschen Gese z im Wide sp uch s eh . Hie gegen läß sich einwenden, daß bei Gül igkei des Sayschen Ge- se zes im Sinne Langes de Nach ageübe schuß am Geldma k auch in seinem Sinne eben Null be äg . Das heiß , daß man aus de Ve keh s- gleichung, die man bei Gül igkei des Sayschen Gese zes übe haup e s ein üh , nich hin e he wiede einen unausgeglichenen Geldma k ia N ach ageübe schuß unk ion ein üh en kann. Nach Lange wide sp ich also die Ve keh sgleichung dem Sayschen Gese z. Gib man umgekeh die Gül igkei des Sayschen Gese zes o , dann is (15) nach dem WaZ as-Gese z (in de Langeschen Fo mulie ung) als Iden i ä e üll und nich als Bes immungsgleichung ü pi. Dann a iie mi P zugleich . -Hie gegen is einzuwenden, daß Lange das WaZ as-Gese z unglückliche weise als Iden i ä o mulie ha , was nich zwingend is . Unse Vo schlag, de aus dem on Lange um issenen Dilemma (daß nämlich die neoklassische Theo ie mi de Ve keh sgleichung einen Wi- de sp uch gegen das Saysche Gese z en häl , ode : wenn das Saysche Gese z gil , man die absolu en P eise deswegen nich e mi eln kann. weil s a eine zusä zlichen Bes immungsgleichung lediglich eine Iden- i ä e ügba is ) he aus- ode on An ang ga nich hinein üh , be- s eh in olgendem: - Fo mulie ung des WaZ as-Gese zes als Gleichgewich sbedingung -De ini ion des Geldma k es als Ma k ü Geldbes andsumschich- ungen Dann bedeu e das Saysche Gese z, daß keine indi iduellen Geldbe- s andsumschich ungen o kommen. Die Ve keh sgleichung kann dann wide sp uchs ei als Bes immungsgleichung ü einen absolu en P eis einge üh we den. Is jedoch das Saysche Gese z nich e üll , d. h. in- den Geldbes andsumschich ungen s a , so können die absolu en P eise di ek bes imm we den, ohne Hinzunahme de Ve keh sgleichung. Dies ha E ich Schneide an Hand eines dynamischen Tauschmodells nachge- wiesen7• E ha gezeig , daß bei de Ablei ung de Gleichgewich sp eise 7 E. Schneide , Zu dynamischen Theo ie des Tausches. "Zei sch i ü Na ionalökonomie", Vol. XII (1949), abged uck in: E. Schneide : Volkswi - scha und Be iebswi scha , Tübingen 1964, S. 151- 157. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Das Wal as-Gese z und Osca Langes K i ik 21 on einem bes imm en Ausgangspunk de Ve eilung des Kassenbe- s andes (in seinem Modell dem Einkommen de Indu iduen gleich) he ein P ozeß de Einspielung de P eise und de Kassenbes ände au ein bes imm es Gleichgewich sni eau s a inde . E üh zum Dualismus zwischen P eis- und Geld heo ie aus: "Sobald man die s a ische Gleich- gewich sanalyse e läß und mi den Mi eln de dynamischen Analyse das P oblem des zei lichen Ablau s de Wi scha on einem gegebenen An angszus and aus ang ei , is diesem Dualismus de P eis- und Geld- heo ie de Boden en zogen." OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha 1 Von Hanns Abele, Wien I. Einlei ung Von Zei zu Zei is es no wendig, eine S ando bes immung de heo- e ischen Fo schung o zunehmen und sich Rechenscha übe e ziel e Lösungen und noch o ene F agen zu geben. Ebenso beda de g und- sä zliche Rahmen, in dem sich die Fo schungs ä igkei beweg , eine übe p ü ung. Haben neue E kenn nisse eine Ände ung de G undkon- zep ion no wendig gemach ? Ein gehäu es Au e en zwei elnde S im- men 2 ode E gebnisse, die on de he schenden Leh e nich be iedi- gend e klä we den können, zeig eine solche Umb uchsi ua ion in de Fo schung an. Wie die En wicklung ühe e g oße Auseinande se zungen, de e - schiedenen "S ei e", in de Wi scha s heo ie leh , en s ehen imme wiede Miß e s ändnisse, wenn die F ages ellung nich öllig geklä is ode ein Teil de Vo ausse zungen nu implizi behandel wi d 3• Dies üh dazu, daß eine Abklä ung de P obleme im Zuge de Diskussion - wenn übe haup - nu nach langwie igen Umwegen in zähen kleinen Sch i en e eich we den kann. Deshalb soll im olgenden e such we den, eine übe p ü ung de Aus ich ung de heo e ischen Fo schung o zunehmen, wobei wi das Schwe gewich au die Klä ung de G und- konzep ion legen wollen. Es is einleuch end, daß in dem S adium, wo die F ages ellung ode de Ansa z zu Diskussion s ehen, keine de ail- 1 He n P o . S eissle bin ich ü seine Un e s ü zung, die zu de Möglich- kei ge üh ha , diese A bei im Theo e ischen Ausschuß zu Diskussion s el- len zu können, zu g oßem Dank e p lich e . Das Manusk ip wu de Ende No embe 1970 abgeschlossen. 2 K. J. A ow, Samuelson Collec ed. "The Jou nal o Poli ical Economy", Bd. 75 (1967), S. 773: "The p es ige s a us o he pu es o pu e economic heo y has ne e been highe ; and ye he e is now, as he e has always been, a pe asi e skep icism abou he desc ip i e powe and no ma i e u ili y o Wa l asian o o he a ie ies o he heo y o gene al compe i i e equilib ium." 3 Als kleine Illus a ion zu den Schwie igkei en wi scha s heo e ische Fachdiskussion sei e wiesen au : H. G. Johnson, Recen De elopmen in Mone a y Theo y - A Commen a y, in: D. R. C oome und H. G. Johnson (H sg.), Money in B i ain 1959 -1969, Ox o d 1970, S. 86 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 30 HannsAbele Hinsich lich des zwei en oben ange üh en Gesich spunk s schein nunmeh zumindes unbes i en, daß "money ma e s", abe um so he ige is das Ausmaß diese Ein lüsse ums i en 23• Die F on en de (Neo-)Keynesiane und Mone a is en s ehen sich "un e söhnlich" gegen- übe , ja sei de g oßangeleg en Un e suchung on Leijonhuj ud 24 müß e man ü Keynes selbs eine eigene Posi ion ese ie en. Die en schei- denden Di e enzen bes ehen in den un e schiedlichen Au assungen on de A de Übe agungs- und Wi kungsmechanismen zwischen dem mone ä en und ealen Sek o de Wi scha , sowie de S abili ä de Rela ionen zwischen den einzelnen Va iablen. Da aus olgen zwangsläu- ig un e schiedliche wi scha spoli ische Vo s ellungen, die au de e - schiedenen Einschä zung de E izienz des geldpoli ischen Ins umen- a iums be uhen. Im Gegensa z zu dem o he disku ie en P oblem de Rolle des Geldes in Gleichgewich smodellen, de en Diskussion e s im Anlau en is , exis ie zu den le z e en F agen eine um ang eiche Li e a u , de en adäqua e E ö e ung den Rahmen diese A bei wei sp engen wü de; deshalb soll die bloße E wähnung zu Ve olls ändi- gung de momen anen Si ua ion de Fo schung genügen und die Be- s andsau nahme abschließen 25• 23 Einen ep äsen a i en übe blick gewäh en die Bei äge zu: Con olling Mone a y Agg ega es. P oceedings o he Mone a y Con e ence June 1969. The Fede al Rese e Bank o Bos on, Bos on 1969. 24 Leijonhu ud, a.a.O. 25 Eine p og amma ische Da s ellung de jeweiligen heo e ischen Posi ion inde sich bei J. Tobin, A Gene al Equilib ium App oach o Mone a y Theo y. "Jou nal o Money, C edi and Banking", Bd. 1 (1969), S. 15 - 29, und M. F iedman, A Theo e ical F amewo k o Mone a y Analysis. "Jou nal o Poli ical Economy", Bd. 78 (1970), S. 193 - 238. Eine in e essan e Wei e en wicklung zu Ve bindung beide Rich ungen wu de e such on K. B unne , Eine Neu o mulie ung de Quan i ä s heo ie des Geldes. Die Theo ie de ela i en P eise, des Geldes, des Ou pu s und de Beschä igung, "K edi und Kapi al", 3. Jg. (1970), S. 1 - 30. Fü die F age des Vo auseilens de Geldmenge gl. J. Tobin, Money and Income: Pos Hoc E go P op e Hoc: "The Qua e ly Jou nal o Economics", Bd. 84 (1970), S. 301- 317, und M. F iedman, Commen on Tobin. "The Qua e ly Jou nal o Economics", Bd.84 (1970), S. 318 - 327. Zu wi scha spoli ischen Auseinande se zung: M. F iedman und W. Helle , Mone a y s. Fiscal Policy. A Dialogue, New Yo k 1969; D. Fand, Keynesian Mone a y Theo ies, S abiliza ion Policies and Recen In la ion. "Jou nal o Money, C edi and Banking", Bd.1 (1969), S. 556 - 587; D. Fand, A Mone- a is Model o he Mone a y P ocess. "The Jou nal o Finance", Bd.25 (1970), Pape s and P oceedings, S. 275 - 289. Die empi ischen E gebnisse disku ie en u. a.: L. Ha is, Regula i ies and I egula i ies in Mone a y Economics, in: C. R. Whi lesey und J. S. G. Wilson (H sg.), Essays in Money and Banking in Honou o R. S. Saye s, Ox o d 1968, S. 85 - 112. A. A. WaUe s, The Radcli e Repo - Ten Yea s A e . A Su ey o Empi ical E idence, in: C oome und Johnson (H sg.), a.a.O., S. 39 - 68. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha 31 111. Eine An egung zu Ve ein achung de Geld heo ie In einem be ühm en A ikel 26, dessen Ti el quasi als P og amm on uns übe nommen wi d, ha Hicks o meh als d eißig Jah en den Ve - such gemach , das damalige Gewi de geld heo e ischen P oblems el- lungen zu o dnen und dami die Fo schung in geo dne e Bahnen zu lenken. Be ach e man die augenblickliche Si ua ion de Diskussion, wie es im o igen Teil ku z geschehen is , so gewinn man den Eind uck, daß ein ähnliches Un e angen auch heu e on Nu zen sein könn e. Zu die- sem Zwecke sollen ie e schiedene F agenk eise un e schieden we den, de en ge enn e analy ische Behandlung die E izienz de Fo schungs- ä igkei s eige n könn e, obwohl dami nich behaup e we den soll, daß zwischen diesen Be eichen nich Zusammenhänge ode Beziehungen, ja soga Rango dnungen bes ehen können. Einige nu ku z ange üh e Aspek e sollen die ie o geschlagenen Fo schungsschwe punk e illu- s ie en. 1. Die Basis ü die Geld heo ie is eine Theo ie des op imalen Tausches. Wenn es ich ig is , daß ein allgemein ane kann es Tausch- mi el die Tausch o gänge e leich e und e billig , weil es einen übe - gang on di ek em zu indi ek em Tausch e möglich , weil es die Kos en de In o ma ion und die Zei au wendungen eduzie , weil es eine e - ein ach e Da s ellung de P eis e häl nisse e laub , die A bei s eilung ö de und ähnliches meh , so is dami die Exis enz dieses allgemeinen Tauschmi els, des Geldes, hinlänglich e klä . Diese übe legungen sind nich neu. Sie bilden einen es en Bes and eil de ökonomischen Wel - anschauung in Fo m de übe legenhei de Geld auschwi scha übe die Na u al auschwi scha , abe bishe ehl eine Du chd ingung diese g undlegenden Aussagen mi els de We kzeuge de mode nen Theo ie 27• Sowei die Ve wendung on Geld aus de p oduk i e en Alloka ion de Ressou cen e klä we den kann, is eine Einbeziehung on Unsiche hei nich e o de lich; es wä e abe auch denkba , daß ü die Exis enz eines allgemeinen Tauschmi els Unsiche hei in i gend- eine Fo m o handen sein muß. 26 J. Hicks, A Sugges ion o Simpli ying he Theo y o Money, "Economiea" Bd.2 (1935), in: J. Hicks, C i ical Essays in Mone a y Theo y, Ox o d 1967, S. 61- 82. 27 Aus jüngs e Zei liegen zwei A bei en o , die diese Au gabe in Ang i genommen haben: J. Niehans, Money in aS aUe Theo y o Op imal Paymen A angemen s, "Jou nal o Money, C edi and Banking", Bd. 1 (1969), S. 706 -726; K. B unne and A. MeUze , The Uses o Money in he Theo y o an Exchange Eeonomy, Ap il 1970, unpublished. Wäh end Niehans au de Theo ie des ganzzahligen P og ammie ens au bau , e wenden B unne und Mel ze Unsiche hei und besch änk e In o ma ion als wesen liche Elemen e ih e A gumen a ion. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 32 HannsAbele Obwohl ü die Tauschmi el unk ion de Schwe punk au de Ve - wendung des Geldes in den T ansak ionen lieg , so kann es kein Tauschmi el geben, das nich auch, zumindes ku z is ig, zu We - au bewah ung geeigne is , da da au de indi ek e Tausch be uh . übe dies muß bei eine Gesam be ach ung des Sys ems i gendwo dieses allgemein ane kann e Tauschmi el in den Bes änden o handen sein, kann also nich ausschließlich eine S omg öße sein28• 2. Das Nebeneinande e schiedene zu We au bewah ung geeig- ne e Gü e ha e Hicks als das zen ale P oblem de einen Theo ie des Geldes bezeichne 29• Wie schon bei de Behandlung de mone ä en Wachs umsmodelle da geleg wu de, is die ela i e Un e legenhei des Geldes gegenübe We papie en und Kapi algü e n im Hinblick au E - ag und We siche hei die Schwie igkei bei diese F ages ellung. Wenn man alle dings die Exis enz des Geldes aus dem S eben nach op imalem Tausch ode du ch die Tausch egeln als gegeben ansieh , so be ei man sich on dem Zwang, das "Hal en" ode Nich e schwinden on Geld e klä en zu müssen 30• Sinn oll und as selbs e s ändlich e - lage sich de Schwe punk de Un e suchung on de E klä ung de Exis enz au die ela i e Bedeu ung des Geldes in den Po e euilles de Wi scha ssubjek e. In diesem Zusammenhang komm den Zinssä zen eine üh ende Rolle zu, sind sie doch ein Indiz ü die E äge de jeweiligen Anlagewe e und dami wah scheinlich an de Au eilung des Ve mögens au e - schiedene Anlage o men ausschlaggebend be eilig . Nich übe sehen we den da alle dings, daß ü eine e agsmaximie ende Ve mögens- e anlagung g oße Schwie igkei en aus de Un eilba kei de einzelnen Objek e e wachsen. We den e wa Anleihen nu in eine S ückelung on 10000 Wäh ungseinhei en begeben, so müssen alle Wi scha ssubjek e, de en Anlage e mögen diese G öße ode en sp echende Viel ache diese G öße nich e eichen, mi de Anlage in einem e ags ä me en, abe aus kleine en S ücken bes ehenden Gu zumindes eilweise Vo lieb nehmen. Fü einen ganz e heblichen Teil de Po e euillekomposi ion lassen sich zahl eiche A gumen e ü be äch liche "economies o scale" inden, die au diese G ößen ela ionen zu ückgehen. Selbs e s ändlich kann ein ealis ische Lösungs e such die Ein lüsse on Risikogesich spunk en und Liquidi ä sübe legungen nich e nach- lässigen. Dadu ch schein das Nebeneinande on ku z- und lang is igen Anlagen ebenso wie on un e schiedlichen Zinssä zen e klä lich. 28 Siehe dazu auch Abele, a.a.O., S. 152 . 29 Hicks, A Sugges ion ... , a.a.O., S. 66. 30 Bei den in manchen la einame ikanischen Lände n zei weise he schen- den P eiss eige ungs a en hä e längs schon eine Rückkeh zu Na u al- auschwi scha einse zen müssen, wenn die We au bewah ungs unk ion die Haup au gabe des Geldes wä e. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha 33 3. Eine Reihe wei e e F agen beschä ig sich mi de Geldp oduk ion und un e welchen Bedingungen welche Gü e als Geld e wende we - den. Ein Aspek dieses P oblemk eises is die Geschich e des Geldwesens und de übe gang on eine Na u al- zu eine Geldwi scha . Ande e - sei s sind die En wicklungen in K isenzei en, sei es als Ge olge on K ie- gen ode s a ken s uk u ellen Ve ände ungen, und Pe ioden g oße P eisni eaubewegungen on besonde em heo e ischen In e esse, weil sie Einblicke zulassen, wie hoch de Nu zen des Geldes im Tausch e - keh im Ve gleich zu den Ve lus en bei de We au bewah ungs unk ion on den Wi scha ssubjek en eingeschä z wi d. Bishe wu den die Bank- und K edi ins i u e noch nich e wähn , ob- wohl sie auch eine Kapi alsammel- und F is en ans o ma ionsau gabe e üllen, was ü die un e Punk 2 angeschni enen P obleme bedeu - sam is . In mode nen Volkswi scha en haben die Banken und Finanz- ins i u e wesen liche Einwi kungsmöglichkei en au das Geldangebo . Diese Möglichkei en besch änken sich nich au die Beein lussung des Zen albankgeldumlau s in de Wi scha sonde n um assen auch die P oduk ion eigene Geldmi el, was zu be äch lichen ex e nen E ek en üh en kann. Da es wah scheinlich is , daß de echnische Fo sch i de Geldp oduk ion im Sinne on Quali ä s e besse ung des P oduk s haup sächlich dem Bankgeld zugu e komm , kann man e mu en, daß die Bedeu ung diese Geldschöp ung ela i gegenübe de s aa lichen zunehmen wi d. Dami e gib sich auch die wich ige wi scha spoli i- sche F age, ob es wünschenswe is , diese E scheinung in bes imm e Weise zu beein lussen, und wenn ja, ob das Ins umen a ium zu S eue- ung diese Geldschöp ung auch wi klich o handen is 31 • Bisweilen wi d mi dem Geldangebo das Gedankenexpe imen e - knüp , daß die Geldmenge ce e is pa ibus e doppel wi d. Da an schließen sich übe legungen, was die Wi scha ssubjek e mi den un- e wa e und une wünsch angewachsenen Geldbes änden un we den, wobei die u sp üngliche Si ua ion als Gleichgewich angenommen wi d. Zwa kann man sich o s ellen, daß eine A T ans e zahlung zu eine Ve meh ung de Geldmenge üh , abe die übe wiegende A , Geld in Umlau zu b ingen, sind Kau - ode K edi geschä e. Solange kein Zwang zu Geschä sabschlüssen bes eh , be uh jede T ansak ion da au , daß beide Pa ne den Ve ag als o eilha ansehen. Die Be ei scha , Geld als Gegenleis ung im Tauschwege anzunehmen, is somi nich öllig unbeg enz . Alle dings häng sie on de In o ma ion de Wi - scha ssubjek e übe die En wicklung de Geldmenge und des Geldwe s 31 Naheliegend is es hie au die Diskussion "inside: ou side money", " inancial in e media ies" und "op imum quan i y o money" zu e weisen; siehe z. B. A. H. Mel ze , Money, In e media ion and G ow h, "The Jou nal o Economic Li e a u e", Bd. 7, (1969), S. 27 -56. 3 Sch i en d. Ve eins . Soclalpoll ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 34 HannsAbele ab, was zumeis nu an indi ek en Anzeichen gemessen we den kann. Hie in lieg eine de G ünde, wa um es bishe noch zu keine be ie- digenden heo e ischen Behandlung des In la ionsp oblems gekommen is . 4. Als le z e F agenk eis bleib noch die allgemeine Theo ie eine Geldwi scha zu besch eiben. Un e Ums änden könn e man alle an- de en P oblemk eise un e diese übe sch i eino dnen. Hie is abe da an gedach , daß de Ablau des wi scha lichen Geschehens in eine Wi scha analysie wi d, die au den G undsä zen des Tausches Gü e gegen Geld be uh . Ge ade hie zeig es sich wie o eilha es is , die üb igen F agen zumindes o läu ig auszuklamme n und das P oblem dami zu e ein achen. So se zen wi e wa die Exis enz des Geldes o - aus und konzen ie en uns au die Un e suchung de Ungleichgewich s- dynamik eine Geldwi scha , was wegen des Vo he schens de Gleich- gewich s heo ie noch einmal he o gehoben we den soll. Die Diskussion in Teil 11 ha be ei s einen Eind uck on den iel äl igen Schwie ig- kei en und o enen F agen gegeben, so daß eine Wiede holung hie un- nö ig is . Nich une wähn soll abschließend die Bedeu ung ins i u ionelle Fak- o en bleiben, die o auch bei empi ischen A bei en nich en sp echend be ücksich ig we den, obwohl es nu schwe o s ellba is , daß da on nich wich ige Ein lüsse au die wi scha liche Tä igkei ausgehen. IV. Ein s uk u o ien ie e Ansa z S ell man sich die Au gabe, eine Lösung ü ein bes imm es P oblem zu inden, so is zunächs zu übe legen, welche Ansa zpunk ü diese F age zu wählen is . G undsä zlich kann man als Un e suchungsni eau das Indi iduum ode ein Kollek i bzw. das Sys em als ganzes wählen. In ähnliche Fo m können wi eine Analyse on En scheidungen ode on Ak ionen ans eben. Die Kombina ionen diese Me kmale e geben e schiedene heo e ische G und ypen, wobei die Un e scheidung ü die Schluß olge ungen on en scheidende Bedeu ung is . Allzuleich e - lei en ma kan e ode besonde s plausible E gebnisse dazu, die zulässigen G enzen ü die In e p e a ion zu übe sch ei en und Aussagen übe eil au ande e P oblems ellungen zu übe agen. Siche sind diese Ka ego- ien nich ohne Que e bindungen zu e s ehen, da auch die Ak ionen au En scheidungen be uhen und umgekeh , was ü kybe ne ische Be ach ungen ein b ei es Anwendungsgebie e ö ne , doch bie e auch die ge enn e Behandlung in e essan e und wich ige Einblicke. Wi wollen nun im olgenden einen Ve such machen, das Ve hal en eines Sys ems im En scheidungsbe eich zu analysie en, wobei de s uk- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha 35 u elle Gesich spunk akzen uie we den soll. Die F age, die wi be- an wo en wollen, lau e : wie g oß is die maximale Geldmenge, die on dem S aa in Umlau gese z we den kann, wenn die Pläne de Wi - scha ssubjek e o gegeben sind? Wi nehmen dabei an, daß es sich um eine eine Geldwi scha handel , so daß eine g öße e Geldmenge mi de Möglichkei zu e meh en T ansak ionen e bunden is . Die ge- s ell e F age en sp ich den übe legungen, die eine wi scha spoli isch ä ige Ins anz ans ellen müß e, wenn, wie wi oben gesehen haben, das in Ve keh b ingen on Geld ein zweisei iges Geschä o ausse z . In de wi scha lichen Reali ä en sp ich diese Si ua ion unge äh die F age nach dem inanziellen Rahmen des Budge s. Be onen müssen wi , daß dami keine Aussage übe die a sächliche En wicklung möglich is , denn dies wü de die Be ücksich igung des Rückkoppelungsmechanismus de übe schuß- und Engpaßsi ua ionen auch de Gü e sei e e o de n, on denen wi oben be ei s angedeu e haben, daß sie heo e isch noch nich geklä sind. Ande s als in ielen geld heo e ischen A bei en e mi eln wi mi de Bean wo ung de ges ell en F age eine Sch anke ü die nominelle Geldmenge, welche in de S uk u de Ausgabenpläne de Wi scha s- subjek e beg ünde is . Wi üh en unse e F age au die E mi lung eines maximalen Flusses in einem Ne zwe k mi Kapazi ä sbesch änkungen zu ück 32• Die T ans- ak o en we den du ch die Kno en des Ne zwe ks da ges ell , die Aus- gaben pläne du ch die Kapazi ä de Kan en. So bedeu e mij die ge- plan e Ausgabensumme, die i on j maximal ä igen will. De Vo gang de En scheidung eines T ansak o s wi d on uns nich e klä , wi nehmen das E gebnis als gegeben hin. Es wä e alle dings denkba , Un- siche hei übe die Kapazi ä sbesch änkungen zu be ücksich igen33, in- dem wi diese G ößen du ch Zu alls a iable modi izie en, was jedoch keine g undsä zlichen Ände ungen bewi k , sonde n nu einen ande en Algo i hmus ü die Lösung e o de . Ebenso können wi die Schwan- kungsb ei e de indi iduellen T ansak ionen einsch änken, wenn wi nich nu eine Obe g enze sonde n auch eine posi i e Un e g enze ü die geplan en Ausgaben ein üh en. In diesem Fall kann sich alle dings die Lösungsmenge als lee e weisen 34• Wi besch änken uns hie au den ein achs en Fall, um die Eignung des Ansa zes zu zeigen. 32 R. G. Busacke und T. L. Saa y, Endliche G aphen und Ne zwe ke. Eine Ein üh ung mi Anwendungen, München, Wien 1968, S. 336 . 33 Man könn e a gumen ie en, daß die Ausgabenpläne de P i a en dem S aa nich bekann sind, so daß die Angaben de Kapazi ä sbesch änkungen de Kan en nu Schä zungen de Geldausgaben sein können. 34 Nach (5) is zumindes ein Fluß om We e 0 imme zulässig. Fü den allgemeine en Fall siehe Busacke und Saa y, a.a.O., S. 346 . 3' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 36 (1) (2) (3) (4) (5) (6) HannsAbele Fo mal wollen wi eine Maximie ungsau gabe lösen: maximie e M ~mOj = M , 1 ~ mij- L;mji = 0 , , , -~miN =-M, 35 1 o ~ mik ~ mik, mik ganz j = 1,2, ... , N-l. i, k = 0, 1, ... , N Nach diesem Modell is de Kno en 0, den wi als S aa sausgaben- kno en in e p e ie en, die einzige Quelle und de Kno en N, de die S aa seinnahmen da s ell , die einzige Senke in dem Ne zwe k. Fü die Zwischenkno en, die üb igen T ansak o en, gil nach (3), daß sie keine Ve ände ung ih e Geldbes ände planen. Auch diese Besch änkung könn en wi du ch eine E wei e ung des Ne zwe ks um einen Geldbe- s ands e ände ungskno en sowie einen hypo he ischen An angs- bzw. Endkno en als nunmeh ige alleinige Quelle bzw. Senke übe winden 37• Die Lösung e gib sich aus dem Sa z om maximalen Fluß und mini- malem Schni : De maximale We des Flusses zwischen 0 und N is gleich de minimale Kapazi ä alle Schni e zwischen 0 und N38. Dami is die Exis enz eines maximalen Flusses gesiche , seine G öße kann mi einem passenden Algo i hmus be echne we den 39• We den alle im Ne zwe k o handenen Kan en dadu ch bis zu ih e Kapazi ä sg enze ausgelas e , d. h. sind bei dem maximalen Fluß alle geplan en T ansak ionen du ch üh ba , so wü de jede kleine e Geld- menge i gendwelche Abweichungen on den Plang ößen he o u en 35 mik sind die a sächlichen Flüsse, die (5) genügen müssen; mjN s ellen S eue n da , und un e liegen dami nich de alleinigen Disposi ions ähigkei de p i a en T ansak o en. 36 Dami soll die S uk u des Ne zwe ks genaue spezi izie we den; 0 is nu Quelle, N nu Senke. 37 Siehe dazu Busacke und Saa y, a.a.O., S. 329. Diese E wei e ungs o m könn e auch zu E möglichung on Budge de izi en ode Budge übe schüssen e wende we den und in eine dynamischen Ausges al ung e en uell einen Einbau eines Banksek o s ges a en. 38 Beweise können bei e schiedenen Au o en nachgelesen we den: D. Gale, The Theo y o Linea Economic Models, New Yo k, To on o, London 1960, S. 138; Busacke und Saa y, a.a.O., S. 343 .; K. Wagne , G aphen heo ie, Mann- heim, Wien, Zü ich, 1970, S. 75 . 39 Siehe e wa: W. Knödel, G aphen heo e ische Me hoden und ih e Anwen- dungen, Be lin, Heidelbe g, New Yo k 1969, S. 95 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Einige Beme kungen zu eine Theo ie de Geldwi scha 37 müssen. Es kann abe auch de Fall sein, daß selbs bei de maximalen Geldmenge im Sys em ungesä ig e Kan en au e en, d. h. es gil ü diese (7) Handel es sich dabei um geplan e S aa sausgaben, is also i = 0, so müssen diese Pläne eduzie we den, wenn Ve einba kei mi dem Sys em de ande en Pläne anges eb wi d. T i hingegen die ungesä - ig e Kan e e s im Sys em de Pläne des p i a en Sek o s au , so hän- gen die Möglichkei en, du ch Geld e meh ung ode Ve lage ung de Geld e so gung Reak ionen im Sys em abzuwenden, on de konk e en Si ua ion ab. Siche lich e o de n sie eine Re ision de geplan en S aa s- ausgaben. Welche Geldmenge wi d übe den S aa sausgabenpol a sächlich dem Sys em zuge üh we den? Diese F age können wi nich bean wo en, ohne den bishe igen Ansa z in manche lei Hinsich zu e wei e n und zu e gänzen, denn es wä e denkba , daß s aa liche sei e e such wi d, meh als die nach (1) e mi el e maximale Geldmenge in Umlau zu se zen, was wegen de e mangelnden Kon olle de Wi scha ssubjek e übe diese Tä igkei nich ausgeschlossen is . Insbesonde e müssen wi die Rückkoppelungs- und S eue ungsmechanismen, die die Reak ionen au Ände ungen de En scheidungsg undlagen bes immen, ebenso wie die Bedingungen de Gü e sei e be ücksich igen. Die zwei e wich ige E gänzung um aß eine E klä ung de indi iduellen En scheidungen in einem dynamischen Rahmen. Dami sind wi abe be ei s mi en in de En wicklung de on uns ge o de en Theo ie de Geldwi scha an- gelang , wäh end hie nu ein Teilaspek , die Rele anz des Geldes als allgemeines Tauschmi el im Sys em de Pläne de Wi scha ssubjek e akzen uie we den soll e. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes Von E ich S eißle , Wien I. Bosha e Vo beme kungen Je meh ich die Li e a u zu ma hema ischen Na ionalökonomie be- ach e, des o meh d äng sich mi de Gedanke au , daß ich mi eine anima oeconome ica co up a in diese Wel gekommen sein muß. Ich bekenne es o en: bezüglich des Ma k gleichgewich es du ch Angebo und Nach age ehl es mi an dem einen, unge üb en Glauben, und ga bezüglich diese Ka dinal ugend des Gleichgewich s heo e ike s, dem Wal asschen Gese z, geb ich es mi gänzlich an Liebe! Mi dem Ma k modell des Ausgleichs on Angebo und Nach age habe ich mich im Zuge meine Bewuß seinsbildung du ch die ökono- mische Li e a u sowei ange eunde , daß ich meinen S uden en nun- meh sage, es gib ganze zwei Kons ella ionen, au die dieses Modell a sächlich zu i : nämlich e s ens au die P eisbildung au dem Ma k ü E s ausgaben on Si James S eua s "Inqui y" - au welches We k das Gese z on Angebo und Nach age am ehes en zu ückzu üh en is - und zwei ens au die P eis bildung au dem Fischma k eine kleinen südländischen Ha ens ad ohne Tie kühlsch änke. Alle ande en e such- en Anwendungen haben m. E. mi besag em Fischma k nu eines ge- mein: den üblen Ge uch, in dem sie s ehen. Mi dem Wal asschen Gese z habe ich mich hingegen bis da o nich einmal in dem besch iebenen beding en Ausmaß an eunden können. Es is und bleib mi schlech hin und gänzlich un e s ändlich. Vo allem age ich mich, was das Wal assche Gese z ge ade in de Geld heo ie e lo en haben soll e. Wie Clowe e end beme k e, en - lee seine Ein üh ung eine Geldwi scha nämlich on allem, was sie e s zu Geldwi scha mach : es eduzie das Modell au das eine einen Tauschwi scha 1• Ande s ausged ück , is Geld in de Wi - 1 R. W. Clowe , A Reconside a ion o he Mic o ounda ions o Mone a y Theo y. "Wes e n Economic Jou nal", Bd.6 (1967), S. 1 ., wiede abged uck in de s. (H sg.), Mone a y Theo y, Ha mondswo h 1969 (Penguin), S. 202 . Sein e s e Sa z: "Mode n a emp s o e ec a gene al heo y o money and p ices on Wal asian ounda ions ha e p oduced a model o economic pheno- mena ha is suspiciously eminiscen o he classical heo y o a ba e economy." OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 46 E ich S eißle ionskasse kann die ich igen Akzen e se zen. Sie kann dies abe nu , wenn sie neben eine T ansak ionskasse gleichzei ig be ach e wi d 19 • So zu un, als ob die No wendigkei zu gleichzei igen Be ücksich- igung on T ansak ions- und Spekula ionskasse eine uns e s du ch Keynes eingep äg e E kenn nis sei, wie ich dies bishe de Kü ze halbe implizie e, wä e eilich unhis o isch. Genau diese Be onung e olg e be ei s aus üh lich du ch ea l Menge . Ich zi ie e: "Diejenigen, welche den Geldbeda eine Volkswi scha eine sei s aus dem We de inne halb eine bes imm en Pe iode umzuse zenden Gü e mengen ode dem Maximalbe age de inne halb eine Pe iode (gleichzei ig!) zu lei- s enden Zahlungen und ande e sei s aus de "Umlau sgeschwindigkei " des Geldes... zu be echnen suchen, e kennen die wah en Bes im- mungsg ünde des Geldbeda es eine Volkswi scha . Sie übe sehen, daß die Geldmenge, welche bei Zahlungen jeweilig zu Ve wendung gelang , nu einen Teil, ja einen ela i ge ingen Teil 20 , de einem Volke nö igen Ba mi el bilde , ein ande e Teil dagegen, in de Fo m on Rese en manche lei A , ü die Siche s ellung ungewisse , in zahl- eichen Fällen a sächlich übe haup nich s a indende Zahlungen ... be ei gehal en we den muß"21. Hie , wie an ielen S ellen, nimm de Bö senmann Menge den Bö senmann Keynes o weg und k i isie gleich noch e nich end den ungebo enen Tobin22• Solange die Ve mögens ansak ionen de geschilde en Fo m in es em Ve häl nis zu den lau enden T ansak ionen s ehen, be ei en sie kein P oblem. Solange kann man sie e nachlässigen. Geld heo e isch p oblema isch is lediglich eine Unwidmung - o allem eine solche im Agg ega -zwischen T ansak ions- und Spekula ionskasse. Noch wich- ige : eine Geldschöp ung kann du ch ih e A e anlassen, daß das neue Geld en wede de ansak i en ode de spekula i en Zweck- widmung zuge üh wi d. Das wa es, was die 20e und 30e Jah e un e Ho en und En ho en e s anden haben und das bei Keynes in de 19 Ein Beispiel wie leich sich die hie he ausgea bei e en Un e schiede e - wischen können, lie e L. B. Yeage , Essen ial Fea u es o he Medium o Exchange. "Kyklos", Bd.21 (1968), S. 45 ., wiede abged uck in: Clowe (H sg.), Mone a y Theo y, a.a.O., S. 37 ., hie S.54: "People demand money o hold, ue enough, bu hey a e con inually adding o and d awing on hei holdings and wan hem o he igh size in ela ion o he lows h ough hem." T ue enough, abe man kann eben ypische weise ü zwei seh e - schiedene S oma en gleichzei ig planen, so daß de e einhei lichende Hin- weis ehe ehllei e , als e hell ! 20 Im gleichen Sinne - explizi e F iedman k i isie end - Si John Hicks, The Two T iads, a.a.O., S. 15. 21 C. Menge , A ikel Geld, Handwö e buch de S aa swissenscha en (1909). Zi ie nach: The Collec ed Wo ks o Ca l Menge , Bd. 4, London 1936, S. 109 . 22 J. Tobin, Liquidi y P e e ence and Mone a y Policy. "The Re iew o Economics and S a is ics", Bd. 29 (1947), S. 124 . und de s., A Rejoinde . "The Re iew o Economics and S a is ics", Bd. 30 (1948), S. 314 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes 47 Spekula ionskasse p äzise e Ges al gewann; p äzise e Ges al , abe keineswegs endgül ige. Und auch hie wi d Keynes on Menge o weggenommen. Ich zi ie e wiede : "Wenn in eine bes imm en Zei epoche selbs eine allgemeine S eige ung ode Minde ung de Lebha igkei des Ve keh s beobach e we den kann, (z. B. bei allgemein güns igem ode ungüns igem Ge- schä sgange), p leg diese Ums and sich egelmäßig, doch nich e wa haup sächlich, ode ga ausschließlich in de Weise zu äuße n, daß die einzelnen Gelds ücke asche ode langsame zi kulie en, sonde Il wesen - lich dadu ch, daß die o handenen, als Rese en dienenden Ba bes ände in s ä ke em ode in schwäche em Maße als bishe ü Zahlungen in Ansp uch genommen we den"23. Sowohl die Umlau sgeschwindigkei de T ansak ionskasse wie ih An eil an de gesam en Geldmenge sind also als a iabel anzusehen. Be o ich nun an die nähe e Ausa bei ung eine Theo ie de un e - plan en Kasse gehe, möch e ich noch einen wich igen Hinweis zu Gleichgewich s heo ie geben. Ge ade die genann en unsiche e Ve mö- gens ansak ionen en ziehen diese die Basis. Die G undlage de Gleich- gewich s heo ie sind kla e, einhei liche Ma k p eise. Die P eise au den genann en Ve mögensmä k en en sp echen abe nich diese Vo - s ellung: en wede es handel sich - in dem dem Gleichgewich skonzep güns ige en Un e all on Keynes - um Bö senp eise, wie bei We - papie en; dann schwanken sie abe wohl so asch, daß wi nich an- nehmen können, au sie bezüglich sei Gleichgewich jeweils imme schon e eich . Ode abe es handel sich g undsä zlich um Einzelp eise au einem ungeo dne en Ma k , P eise gleichzei ig und in zei liche Folge di e gie end - wie dies Menge ausd ücklich annimm 24 : Un e neh- mensp eise, G unds ücksp eise, auch Kuns p eise sind hie ypisch. Das Wal assche Gese z hingegen eskamo ie die Wich igkei un ollkom- mene , inhomogene Mä k e hinweg! 111. Zwei Modelle spekula i e Ve anlagung Nachdem ich nun lange genug e balen Duns on mi gegeben habe, is es an de Zei , ein paa kleine ma hema ische Modelle o zu üh en, wenn auch nu , dami man be iedig es s ellen kann, daß in diesen Modellen nich meh s eck , als was ich o he in sie hineingeleg habe 24a . 23 Menge , a.a.O., S. 111. 24 Menge , a.a.O., S. 65. 24a Meinen Assis en en, D . G. O osel bin ich ü die übe a bei ung de ma hema ischen Ablei ungen zu Dank e bunden. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 48 E leb S eißle Die bei den Modelle, das e s e die Real e anlagung, das zwei e die We papie e anlagung be e end, sollen ex eme Typen aus de Viel- zahl spekula i e Ve anlagungen da s ellen. Die konk e e Wi klichkei läß sich als Mischung on diesen - und ande en -Modellen en sp e- chenden Ve anlagungsplanungen o s ellen. Eine solche Mischung is auch noch aus einem ande en G und als dem de un e schiedlichen Ge- schmäcke in de Ve mögens e anlagung wah scheinlich. Es gib in e - mediä e und endgül ige Ve anlagungen, so daß die beiden Modelle auch als S u en in einem einhei lichen Ve anlagungsplan, das e s e Modell als Ends u e, das zwei e als Vo s u e, gedeu e we den können. A. Mein e s es Modell möch e ich das Alde man-Cockayne-wai ing- o -a-ba gain Modell nennen nach einem eichen Londone Financie An ang des 17. Jah hunde s, de besonde s geschick im Au kau on Lände eien gewesen sein soll. Wie iel Kasse muß Alde man Cockayne hal en, dami e in op imale Weise sich ihm bie ende güns ige Kau - gelegenhei en e g ei en kann?25 Wi wollen ein explizi es wah schein- lichkei s heo e isches Modell bauen. Das Modell wi d eilich meh heu is ischen Cha ak e haben, weil die E gebnisse - wie nich ande s zu e wa en - seh s a k on de genauen Spezi ika ion de Wah - scheinlichkei s e eilungen abhängen. Zue s gil es eine Wa ezei e eilung zwischen güns igen Kau gele- genhei en, zwischen Okkasionen zu pos ulie en. Hie bei wollen wi es ik i annehmen, daß eine Kau gelegenhei en wede ein "ba gain", eine Okkasion is , ode nich , daß es hingegen keine "G ade" de Okka- sionen gib . Jede meh als kos endeckende Kau gelegenhei wi d also ausgenü z , selbs wenn ein Zuwa en in ungewisse Zukun un e Um- s änden eine noch güns ige e b ingen wü de. Okkasionen als solche we den au einem unge egel en Ma k "sel ene" E eignisse, also poisson- e eil sein. Mi gu em Gewissen können wi einem bekann en E gebnis de Theo ie de Wa eschlangen olgend somi annehmen, daß die Wa ezei en zwischen diesen sel enen E eignissen eine Exponen ial- e eilung geho chen we den. Diese möge lau en: (1) Wa ezei e eilungsdieb e: w ( ) d = IX e -lX d Beach en Sie bi e, daß Alde man Cockayne im Du chschni um so länge au seinen "ba gain" wa en muß, je kleine cx is , da de Mi el- we diese Ve eilung sich au ~ beläu . IX 25 "My lea ned iend", P o . W. S ü zel, wies in de Diskussion dieses Bei- ags da au hin, daß e die Geldnach age ge ne als "Nach age nach Finan- zie ungsspiel aum" da s elle. Genau diesen Aspek soll dieses e s e Modell he auss eichen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes 49 Alde man Cockayne ha abe auch ein egulä es Geschä . E is Geld- e leihe . Läß e seine Ba scha in de Fo m on Ta elgeschi he um- s ehen ode als gemünz es Geld eingespe in seine T uhe liegen, so ha e einen en gangenen Gewinn. Sein du chschni liche E agssa z sei 0/0. Somi wächs bei Anlage im egulä en Geld e leihgeschä de We seines Ve mögens wie (2a) al e na i e zei liche Ve mögenss eige ung ( ) = a e , wobei wi no mie end Vo = 1 se zen wollen. Da ü Alde man Cockayne in besonde e Weise Zei Geld is , sieh e seine Wa ezei - e eilung auch nu als eine Ve eilung en gangene Ve mögenswe - s eige ungen an. Wi müssen dahe die Zei in Funk ion (1) ans o - mie en in eine en gangene We s eige ung nach (2a), wobei gil 1 =-ln 1 d =-d TV Wi e hal en dadu ch eine neue Dich e unk ion ü den ökonomischen Nach eil eines Wa ens au Okkasionen, den Rezip okwe des Ve - mögensschwundes eine Spekula ionskasse ela i zu de en al e na i e Ve wendung: -("'+ ) IX -- (2b) al e na i e Ve mögenszuwachsdich e w ( ) d = - d T Die du chschni liche en gangene Ve mögenswe s eige ung be äg (3) "" IX "" -~ (X w ( ) d = - d = -- ü T < ," T (X-T 1 1 Diesen Du chschni sbe ag wollen wi simpli izie end als -zugege- bene weise g obe -En scheidungs egel ü die A de Geschä s üh- ung ansehen. (Vielleich wä e ehe ein um ein bes imm es Viel aches de S anda dabweichung 0 ( ) =_T_V IX2 ' 2 < IX, e meh e Mi el- IX-T IX- T we als En scheidungs egel angeb ach 26• Du ch diese Komplizie ung wü den sich unse e quali a i en Aussagen jedoch nich ände n.) Nu wenn die Okkasionen im Du chschni ~so iel We sind, wie IX- Alde man Cockayne a sächlich ü sie bezahl , komm e mi seine Ho ung au seine Kos en. Dadu ch e hal en wi unmi elba das e s e 26 Zu K i ik diese Regel und zu Ansä zen, die zum Teil diesem Modell ähnlich sind, siehe M. S. Felds ein, Mean Va iance Analysis in he Theo y o Liquidi y P e e ence and Po olio Selec ion. "The Re iew o Economic S udies", Bd. 36 (1969), S. 5 . 4 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 50 E ich S eißle E gebnis: is > cx, d. h. is en wede de du chschni Uche E ag im lau enden Geschä seh hoch ode die du chschni liche Wa ezei au auße o den lich güns ige Kau gelegenhei en seh lang so kann es keine gewinnb ingende Ho ung in Ve anlagungsho nung geben. Die Speku- la ionskasse en äll . Ve anlagungsspekula ion is also um so wah - scheinliche , je ge inge de E ag im lau enden Geschä , je ge inge de Gewinnsa z is : ein Keynessches E gebnis de "Zinsabhängigkei " de Spekula ionskasse, und zwa hie - zum Un e schied om nächs en Modell - eine "Zins"-Ni eauabhängigkei . Nun b auch Alde man Cockayne d i ens die Kenn nis de Ve ei- lungs unk ion de We e seine "ba gains", seine Okkasionen. Hie sind wi au unsiche e em Boden, als bei de Zei e eilung zwischen "ba gains". Die Empi ie leg uns keine Ve eilung besonde s nahe und das E gebnis wi d - wie schon be on - s a k on unse e Wahl be- ein luß sein. Einige maßen ap io i plausibel e schein eine Pa e o- e eilung, wie sie häu ig bei sozialen Phänomenen, so Einkommen, Un e nehmensg ößen, S äd en e c. au i 27• Unse e Ve eilung gib an, welches Viel ache de wah e We des güns igen Kau es ela i zum Kau p eis is . Da Alde man Cockayne nie auch nu eine Sekunde da an denken wü de, e was übe seinem wah en We zu kau en, beginn diese Ve eilung bei 1. (4) (5) We e eilungsdich e de Kau gelegenhei en ela i zum Einkau sp eis p (x) = (ß -1) x - (I, ß > 2 00 00 ß-1 Mi elwe de "ba gains" J xp (x) dx = J (ß -1) x1-P dx = ß _ 2 1 1 = Je kleine ß, des o g öße is die P eisungleichhei de Kau gelegen- hel en. Fü ß < 3 eu sich Alde manCockayne übe eine unendliche s euung seine "ba gain" P eise. Wi klich in e essie is e jedoch nu an denjenigen "ba gains", die einen g öße en We gewinn b ingen als e ihn in seinem Leihgeschä e zielen wü de, die also im We übe die du chschni liche en gangene Ve mögenswe s eige ung [(3)] hinaus- gehen. E e gleich hie bei die du chschni lichen E äge [(5)] aus dem Ankau on "ba gains" mi den du chschni lichen Oppo uni ä s- kos en bei al e na i e Ve anlagung de Kasse im egulä en Geschä . Nu wenn de du chschni lich e wa e e Spekula ionsgewinn g öße 27 Siehe J. S eindl, Random P ocesses and he G ow h o Fi ms - A S udy o he Pa e o Law, London 1965; neue dings: J. S. emme , Empi ical Econo- me ics, Ams e dam 1969, Kap. 4. Im üb igen is auch unse e in Fo mel (2b) abgelei e e al e na i e Ve mögenszuwachsdich e eine Pa e o e eilung, so daß wi in Wah hei lediglich zwei e schiedene Pa e o e eilungen e gleichen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes 51 is als die Oppo uni ä skos en, lohn sich die Kassenbe ei s ellung ü "ba gains". (6) Du chschni swe e on ba gains übe s eig du chschni liche Wa ekos en : ß-l IX -- > -- ode ß-2 IX- (IX- ) (ß-l) odß-2) > 1 Is de so ge undene We g öße als 1, so wi d - bei siche e Kenn - nis de angegebenen Funk ionen, insbesonde e also auch bei siche e Kenn nis des Al e na i e agssa zes - ein a ionale Alde man Cockayne nu meh Ve anlagungsspekula ion be eiben, ande n alls nu Geld e leihe spielen. Wi können uns somi den Sa z aus echnen, un e dem die gesam e Kasse, die o he nu T ansak ionskasse wa , nunmeh eine Spekula ionskasse wi d: (7) Umschlag on de T ansak ionskasse in die Spekula ionskasse wenn: IX 28 <~ Wi e hal en somi als Ende gebnis: Je ge inge die du chschni liche Wa ezei au güns ige Kau gelegenhei en (je g öße IX) und je g öße de G ad de P eisungleichhei au dem Ve anlagungsma k (je kleine ß), des o ehe eich de Al e na i e ag ü lau ende T ansak ionen nich aus, um das Abs ömen on T ansak ionskasse in die Spekula ions- kasse zu e hinde n. Rezessionen we den im allgemeinen alle d ei be- ach e en Pa ame e in Rich ung des Abs omes in die spekula i e Ve anlagung e ände n: Sie senken den al e na i en E agssa z , sie e minde n die W a e zei en au güns ige Kau gelegenhei en ( ! ) du ch No e käu e und Konku se, und sie e höhen wohl auch den G ad de P eisschwankungen du ch die De o ie ung on Mä k en (ß sink ). Mög- lichkei en de Teilzahlung on "ba gains" sowie Ve anlagungse äge de Kasse in Wa es ellung 29 ( is dann nu meh de di e en ielle E ag des lau enden Geschä s) we den den Hang zu Ho ung e - s ä ken. 28 Sei z. B. IX = 0.25, ß = 4, so e olg de Umschlag bei < 0.25 = 8 . 3 % 3 29 Wie mich He D . H. O uba au me ksam mach e, is mein Modell im Ke ne allgemeine : es muß sich als Al e na i e zum lau enden Geschä nich no wendige weise au Geld beziehen, sonde ebensogu au i gend ein ande es Wa es ellungsgu . Es is ein spezielle Fall eines Po e euillemodells, in dem ein siche e E ag gegen hohe Liquidi ä abgewogen wi d. 4' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 52 E ich S eißle B. Mein e s es Modell wa Menge nachemp unden, mein zwei es is Keynes abgelausch . Hie soll es nich um die F age gehen, ob das Ve - anlagungs- ode das lau ende Geschä en able is . Hie soll es nu um den ypischen Keynesschen Fall gehen, ob inne halb de Ve anlagung die We papie anlage ode die Kassenhal ung güns ige is . Hie geh es um eine en sp echende Funk ion des Geldes in eine unsiche en Wel , den Ke n de We au bewah ungs unk ion: Die Möglichkei , bei Kapi alwe unsiche hei al e na i e Ve anlagungs o men in Wa e- s ellung zu gehen, eine Ve anlagungs o m zu wählen, die ela i zu Geld, in dem die ande en Ve mögens i el auch ausged ück we den, keinen We e lus e leide , und zwa eben du ch die Hal ung on Geld selbs 30 • Als al e na i e Ve anlagung wähle ich das ex eme Gegen eil zu Geld im Be eich de Schuld i el, die "ewige Ren e", "consols". Ich wähle Schuld i el, um eine Komplizie ung de übe legung du ch E - wa ungen p oduk i e E agssä ze und de en Schwankungen (wie bei Ak ien) zu e meiden. Is de landesübliche Zinssa z und de Coupon- sa z unse es "consol" R, so is bei einem Nennwe on 1 bekann lich de lau ende We e des consols W = ~ (8) und bezüglich in ini esimale E höhung on die (9) (in ini esimale) We ände ung des consols dW = - ~ d . Wie jedes ökonomische Kind weiß, kau man keine consols, wenn man ein S eigen de Zinssä ze e wa e , weil man dann einen We - e lus des We papie s gewä ig . In eine unsiche en Wel is die En - scheidung jedoch nich ganz so ein ach. Hie gib es nu eine Wah - scheinlichkei ü Zinss eige ung und Zinssenkung. Be ücksich ig man schließlich, daß das We papie einen E ag p o Pe iode abwi , die Kasse jedoch nich , so is de Gewinn ode Ve lus aus We papie - hal ung G ( ) p o in ini esimale Pe iode und ü in ini esimale Zins- ände ung: (10) ( dW 1) 1 (d ) G ( ) = d + E --. - d = d - -E -- d d W d (E: wah scheinlichkei s heo e ische E wa ungswe ) Wi müssen je z noch eine Spezi ika ion ü E (:;) angeben, also ü den E wa ungswe eines in ini esimalen Zinsans ieges p o in ini esi- male Zei ände ung, ode , in Di e enzensp ache ausged ück , die Di - 30 Neben de Geldnach age als "Nach age nach Finanzie ungsspiel aum" schein mi de hie be on e zwei e Aspek eine spekula i en Geldnach age, eine Nach age nach En scheidungsau schubspiel aum, on äuße s e Wich ig- kei zu sein. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes 53 e enz ü die Ans iegs- und Ab allswah scheinlichkei on . Hie is de Punk unse e ak ischen Unkenn nis e eich , mi ande en Wo en, die a bi ä e Nah s elle des Modells. Ich wähle dahe zwei al e na i e Spezi ika ionen: (lla) (llb) E (d ) = V E (d ) = 0 E (d ) =- V E (d ) = -I' ( - *) ü < 1'* ü = * ü > 1'* * is de om planenden Wi scha ssubjek e wa e e du chschni liche Zinssa z (das ganze Modell is ja als Planmodell in subjek i en Wah - scheinlichkei en au gebau , eilich auch objek i in e p e ie ba ). Die Gleichungen (lla) und (llb), in denen de Ein achhei de Sch eibung halbe nunmeh die Zei dimension e nachlässig is , s ellen die ma he- ma isch ein achs en denkba en Ve hal ensannahmen da . Sie lassen sich jedoch auch als G enzwe eines s ochas ischen P ozesses (Ma ko - P ozesses) deu en, de ü jeden (disk e de inie en) Zinssa z eine Übe - gangswah scheinlichkei zu ande en Zinssä zen angib . Die angege- benen Di e en ialgleichungen - in ökonomischen Zusammenhängen imme ge äh lich -lassen sich also au ein Di e enzengleichungs- modell zu ück üh en, das annimm , daß Zinssä ze p o -beliebig klein wählba e - Zei einhei sich nu um einen Sch i , eine unde inie e Maßeinhei e ände n können, ein Modell, das sich o z de le z - genann en, scheinba seh es ik i en Annahme, gu an de Wi klich- kei bewäh . Wei e s läß sich zeigen, daß ein besonde & ein ache Fall des skizzie en Di usionsp ozesses bei Gleichung (lla) zu eine zweisei igen Exponen ial e eilung de Zinssä ze, bei Gleichung (llb) hingegen zu eine No mal e eilung de Zinssä ze üh 3oa• Hin e den angegebenen E wa ungswe en kann also seh wohl eine Vo s ellung de In es o en übe eine zei liche Wah scheinlichkei s e eilung de Zinssä ze s ehen. Die S euung diese Zins e eilungen is jeweils p o- po ional -.!.... Du ch Einse zen on (11) in (10) e hal en wi die Gewinnwah schein- lichkei p o Pe iode bei Ve anlagung in "consols": (12) Pe iodengewinn bei Ve anlagung: ( < *) (12a) (12b) V I' (1'*- ) G2 = - ---- 30a Siehe ü die explizi e Ablei ung E. S eißle , Menge 's Theo ies o Money and Unce ain y in a Mode n In e p e a ion; in: Menge Symposium, Ox o d 1972; ode die deu sche Ku z assung "Zei sch i ü Na ionalökono- mie", Bd.32 (1972), S. 81 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 54 (13) Ve anlagungssch anke ( < *) E lch S eißle (13a) (13b) 4 = VY = -y+ V y2 + 4y * 2 Es is e sich lich, daß je kleine die S euung de subjek i en Zins- e eilung (je g öße also y), d. h. je ehe e wa e wi d, daß nied ige Zinssä ze asch wiede ückgängig gemach we den, des o unwah schein- liche is Ve anlagung ü < *. Ande e sei s wi d Geld abe auch nu gehal en, wenn de a sächliche Zins un e dem Mi elzins lieg , bei g oße Zinss euung e heblich un e dem Mi elzins. Fü -.!.- (also die y Zinss euung) -+ 00 e olg Ve anlagung ü jeden Zins g öße O. Da jedoch de Zinssa z nie un e = 0 allen kann (meine ganze A gumen- a ion is ja eine solche in nominalen Zins g ößen) , muß die S euung kleine , also endlich bleiben. Da aus olg , daß jedes Indi iduum ab einem bes imm en Zinssa z g öße null sein gesam es e anlagba es Kapi al in Geld o m hal en wi d: Eine indi iduelle "liquidi y ap" is dami eindeu ig abgelei e . Da die Indi iduen jedoch e schiedene Zins- s euungse wa ungen haben können, olg aus eine solchen einzel- wi scha lichen "liquidi y ap" noch nich eine gesam wi scha liche31• IV. Agg ega ions heo e ische Zusammen assung A. Dami komme ich nunmeh zu den agg ega ions heo e ischen Schlußübe legungen. Unse e e s e F age muß lau en: Wi haben in un- se en Modellen "Sp ungs ellen" abgelei e , bei denen ü ein Indi i- duum die gesam e T ansak ionskasse nu meh zu eine Spekula ions- kasse - im wei e en Sinne -wi d. Wie wi d die agg egie e Au eilung zwischen beabsich ig e T ansak ionskasse und beabsich ig e Spekula- ionskasse aussehen? Diese F age läß sich -ohne explizi e ma hema ische Ablei ung - leich bean wo en. De An eil de Spekula ionskasse an de Gesam - kasse wi d eine logis ischen Ku e olgen. Sie is ja die Funk ion ü " e schli ene" Sp ungs ellen 32• Folgende G ünde ü eine Logis ik lassen sich an üh en. 31 Siehe M. B on enb enne und T. Maye , Liquidi y Func ions in he Ame- ican Economy. "Econome ica", Bd.28 (1960), S. 810 . 32 In E. S eißle u. a., A Tes o AHais' Ve sion o he Quan i y Theo y o Money, "Zei sch i ü Na ionalökonomie", Bd.28 (1968), S. 234 ., hie S. 235 ., habe ich übe legungen o ge agen, wie logis ische Funk ionen in OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Mone ä e Unsiche hei s heo ie bei Menge und Keynes 55 a) Schon ü das Indi iduum komm es zu einem e schli enen übe - gang on de T ansak ions- zu Spekula ionskasse, weil ein schlag- a. ige übe gang kos spielig wä e: Fak ische und ech liche Bindungen an die bishe ige Ve wendung de Kasse s ehen en gegen. Die T ans- ak ionskasse läß sich nu langsam liquidie en. b) Zu einem glei enden übe gang komm es wei e s (eben alls be ei s beim Indi iduum), wenn die Pa ame e de da ges ell en Wah schein- lichkei s e eilungen selbs wiede unsiche sind, was seh wah schein- lich e scheinen muß. Hie gebie e die Theo ie de Riskenmischung die wei e e Hal ung eine T ansak ionskasse neben eine Spekula ionskasse. c) Noch kla e is es, daß im Agg ega die Pa ame e de E wa ungs- unk ionen, also im Modell A die e wa e en Wa e is en au Okka- sionen und de en e wa e e P eisschwankungen, di e ie en we den und so zu eine Logis ik üh en (E ek un e schiedliche <X und ß). d) Im Agg ega komm es zu einem e schli enen übe gang dadu ch, daß die Al e na i e äge ( im Modell A), d. h. ü Un e nehme ih e lau enden Gewinnsä ze, ü ande e Wi scha ssubjek e die sons ele- an en E agssä ze, on Wi scha ssubjek zu Wi scha ssubjek un e schiedlich sind. e) Schließlich komm es im Agg ega zu einem logis ischen übe gang du ch die on Subjek zu Subjek un e schiedlichen Zinse wa ungen bezüglich eine We papie e anlagung (y sowie * im Modell B). Wi können somi zusammen assen: Bei ele an en Wi scha s e - ände ungen komm es zu eine Ve g öße ung ode Ve kleine ung de Spekula ionskasse nach Maßgabe eine logis ischen Ku e. Diese logi- s ische Funk ion häng ab: e s ens om G ad de Un e schiedlichkei de E wa ungen und Wi scha slagen (einschließlich de Ve mögen) de einzelnen Wi scha ssubjek e; zwei ens on P eise wa ungen cha ak e isie enden Pa amen e n; d i ens on ela i en Zinssä zen, d. h. momen anen Zinslagen ela i zu einem E wa ungswe ( ela i zu * in Modell B); und schließlich auch on Zinsni eaus, genaue on al e na i en E agsni eaus. Die übliche Da s ellung de Spekula ionskasse als abhängig allein on einem Zinsni eau is dahe g und alsch, insbesonde e, wenn diese Ab- sozialen Ans eckungsp ozessen en s ehen. Wie P o . H. F isch in eine Diskus- sion in Wien be on e, könn e aus e was ande en Annahmen auch eine Sum- menno mal e eilung s a eine Logis ik esul ie en. Ich möch e mich dies- bezüglich nich ollends es legen, da diese F age ü die olgenden Übe - legungen belanglos is . Eine exak e modell heo e ische Un e suchung de Agg ega ionsgese zmäßigkei bin ich aus eben diesem G unde schuldig geblie- ben. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 62 Pe e Be nholz schließlich be ach en die Rolle des Bankensys em nu im Zusammen- hang mi de En wicklung de Geldangebo s unk ion, die sie empi isch zu schä zen suchen. Ausgesp ochen mik oökonomische Modelle des Banken e hal ens inden sich unse e Kenn nis nach in den le z en Jah en nu in einem Au sa z on B yan und Ca le on7 und in eine A bei on Richa d C. Po e . B yan und Ca le on suchen den on ihnen o geschlagenen Ansa z auch empi isch zu es en. Die ge undenen E gebnisse bilden eine in e essan e Be eiche ung unse e Kenn nis des Ve hal ens einzelne Banken, we den jedoch nich zu eine sys ema ischen Da s ellung de Reak ion de Banken au Maßnahmen de Zen albank benu z , obwohl eine solche nich ausgeschlossen sein dü e. Im Modell on B yan und Ca le on wi d da on ausgegangen, daß die einzelnen Banken bes imm e übe schuß ese en und bes imm e, nich bei de Zen albank geliehene Rese en wünschen. Die Höhe diese Rese en is ih e sei s wiede on e schiedenen G ößen wie den Op- po uni ä skos en de Rese ehal ung, de exogen gegebenen K edi - nach age on Sei en de Nich banken und de ku z is igen Ve schul- dung de Bank am Geldma k ode bei de Zen albank abhängig. Po e ll un e such abweichend on den genann en Au o en ein Modell, in dem angenommen wi d, daß die Banken den Ne o e mögenszuwachs eine Pe iode zu maximie en suchen. Neben Zen albankgeld kann die einzelne Bank Fo de ungen gegen Nich banken (loans) und es e zins- liche We papie e (secu i ies) in ih em Po e euille hal en. Le z e e we den in de Planpe iode nich ällig, können jedoch zu einem noch unbekann en Ma k p eis e kau we den. Es sind also En scheidungen un e Unsiche hei ode Risiko zu ällen. Die einzige Ve bindlichkei de Banken bilden Deposi en, bei denen mi einem Ein ausch in Bankno en du ch das Publikum in unbes imm e Höhe ge echne we den muß. Ein "Geldma k " zwischen Banken exis ie nich . In de olgenden A bei soll ein e was ande e Ansa z gewähl we - den; insbesonde e wi d im Gegensa z zu B yan und Ca le on ein ge- winnmaximie endes Ve hal en de Banken o ausgese z , mi dessen Hil e sich ein op imales Po e euille de einzelnen Bank ablei en läß . Du ch Va ia ion de e schiedenen Pa ame e we den so dann sowohl Angebo s- und Nach age unk ionen ü die e schiedenen Fo de un- gen und K edi e als auch die Reak ion de Banken au un e schiedliche geld- und k edi poli ische Maßnahmen de Zen albank abgelei e . An- 7 W. R. B yan und W. T. Ca le on, Sho - un Adjus men s o an Indi idual Bank. "Econome ica", Bd.35 (1967), S. 321 - 347. 8 R. C. Po e , A Model o Bank Po olio Selec icn, "Yale Economic Essays", Bd.l (1961), No. 2, S. 323 - 359. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank 63 de s als bei B yan und Ca le on ha die einzelne Bank nich die Mög- lichkei , We papie e zu kau en und sind keine Te mineinlagen o - handen. Eine ande e In e p e a ionsmöglichkei bes eh da in, daß in unse em Modell We papie e und Te mineinlagen mi un e dem Beg i Fo de ungen gegen das Publikum (Bankk edi e) zusammenge aß sind. Ande s als Po e be ücksich igen wi das Risiko nich explizi , un e - s ellen abe die Exis enz eines Geldma k es. Dadu ch e gib sich die Möglichkei , Auswi kungen on Diskon - und O enma k poli ik de Zen albank au das Ve hal en de Banken und dami au den K edi - ma k zu un e suchen. 2. G undlegende Annahmen In de olgenden Analyse wi d da on ausgegangen, daß alle Banken eine gleicha ige S uk u au weisen und in olls ändige Konku enz mi einande s ehen. Bei den Banken handel es sich um Finanzins i u e, die p imä e Fo - de ungen on Haushal en und Un e nehmungen kau en, und da ü Fo - de ungen gegen sich selbs (sekundä e Fo de ungen) an diese e kau en. Im Gegensa z zu ande en Finanzins i u en wie Ve siche ungen und In- es men onds wi d eine de on ihnen e kau en Fo de ungen, das Gi algeld, on ielen Wi scha ssubjek en ü die e schiedens en Zah- lungen e wende . Kau en und e kau en alle Banken wenigs ens p in- zipiell die gleichen A en on Fo de ungen und Ve bindlichkei en, so weisen sie eine gleicha ige S uk u au . Es wi d angenommen, daß alle Banken einen wi scha lichen Ho i- zon on zwei Pe ioden besi zen. Am An ang eine jeden Pe iode s ellen sie einen Plan ü ein op imales Po e euille on Fo de ungen und Ve - bindlichkei en au , de angesich s de gegebenen, mi Siche hei e - wa e en Zinssä ze und ande e Umwel bedingungen, wie dem du ch die Zen albank es gese z en Mindes ese esa z, den Gewinn ü die kommende Pe iode zu maximie en such . Die ü die Ve wi klichung des op imalen Po e euilles e o de lichen Ände ungen de An angs- bes ände de e schiedenen Fo de ungen und Ve bindlichkei en können nu am Ma k ag, dem e s en Tag (Mon ag) de kommenden Pe iode, ealisie we den. Alle den Banken zum Kau und Ve kau zu Ve ügung s ehenden Fo de ungen und Ve bindlichkei en haben eine Lau zei on einem Ma k ag zum nächs en, d. h. on eine Pe iode, und we den on allen Wi scha ssubjek en ü absolu siche gehal en. Vo dem Planungs- zei punk (dem Zei punk Null) e wo bene Fo de ungen und on den OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 64 Pe e Bemholz Banken au genommene K edi e we den also am kommenden Ma k ag (dem Ma k ag de Pe iode 1) ällig, an diesem selbs gehandel e Fo - de ungen dagegen eine Pe iode spä e . De Gläubige eine Fo de ung kann diese jedoch s illschweigend e länge n, wobei dann de neue Zinssa z zu zahlen is . Alle Fo de ungseinhei en lau en au 1.- DM, so daß die Fo de ungen in DM beliebig eilba sind. Die olgenden Fo de ungsa en können in unse em Modell on den Banken gekau bzw. e kau we den: Die Nich banken (das Publikum) können Fo de ungen gegen die Banken e s ehen, un e denen wi uns, da sie an jedem Ma k ag ällig sind, z. B. Einlagen au Kon oko en - gu haben o s ellen können. Die Banken e we ben ih e sei s Fo de un- gen gegen das Publikum, bei denen es sich also um an jedem Ma k ag ällige K edi e handel . Fe ne gewäh en die Banken einande K edi e, bei denen es sich um Fo de ungen gegen Banken handel , die ü Zen al- bankgeid gekau we den können. Schließlich besi zen die Banken die Möglichkei , sich in beliebigem Maße bei de Zen albank zu e schul- den, d. h. Fo de ungen gegen sich selbs , die eben alls nach eine Pe iode ällig we den, ü Zen albankgeld an die Zen albank abzugeben. Alle genann en Typen on Fo de ungen um assen öllig homogene Fo - de ungen. En sp echend den Fo de ungsa en können in dem be ach e en Modell Mä k e ü Fo de ungen des Publikums gegen die Banken (de Ma k ü Einlagen), ü Fo de ungen de Banken gegen das Publikum (de Ma k ü Bankk edi e), ü Fo de ungen on Banken gegen Ban- ken( diese Ma k en sp ich in gewissen Maßen dem sogenann en "Geldma k " de Reali ä ) und ü Fo de ungen de Zen albank gegen die Banken un e scheiden. Wäh end es sich bei den d ei e s genann en um Mä k e handel , au denen olls ändige Konku enz he sch , besi z die Zen albank au dem zule z genann en Ma k ein N ach agemono- pol. Diese Ma k is im üb igen de in de Reali ä bes ehenden Mög- lichkei eine Au nahme on Rediskon - ode Lomba dk edi en du ch die Banken bei de Zen albank e gleichba . Im Ve lau de A bei we den wi annehmen, daß die Zen albank auch au dem "Geldma k " als Käu e und Ve käu e au e en kann. In diesem Falle is eine Umwandlung de en sp echenden Ma k o men in ein Teil- monopol zu e wa en. De Zinssa z ü Fo de ungen des Publikums gegen die Banken sei mi T" (Habenzinssa z), de ü Fo de ungen de Banken gegen das Pu- blikum mi Ts (Sollzinssa z ü Fo de ungen on Banken gegen Banken mi Tg (Geldma k zinssa z) und de Zinssa z ü Fo de ungen de Zen- albank gegen Banken mi Tz (Zen albankzinssa z, "Diskon sa z") be- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank 65 zeichne . Wi nehmen an, daß alle Zinsen ü am kommenden Ma k ag au genommene ode e länge e K edi e am übe nächs en Ma k ag zu zahlen sind. Bezeichnen wi die Bes ände eine beliebigen Bank an Fo de ungen gegen das Publikum mi p, gegen ande e Banken mi b und en sp e- chend die Bes ände an Ve bindlichkei en gegenübe dem Publikum mi p, gegen ande e Banken mi Vb und gegen die Zen albank mi z, so e häl man als ypische Bankbilanz ü den Planungszei punk (den Zei punk Null): Ak i a Zen albankgeld: Fo de ungen gegen die Zen albank, Bankno en und Einlagen bei de Zen albank mO Fo de ungen gegen ande e Banken K edi e an das Publikum Anlage e mögen: Gebäude, Ein ich ungen usw. aO Passi a ~ Ve bindlichkei en gegen die Zen albank g Ve bindlichkei en gegen ande e Banken VO Ve bindlichkei en gegen P das Publikum kO Eigenkapi al Dabei sind in den Fo de ungen und Ve bindlichkei en die am 1. Ma k - ag zu e hal enden bzw. zu zahlenden Zinsen be ei s eingeschlossen. Wi wollen nun die ü das Ende des 1. Ma k ages o gesehenen Bes ände an Fo de ungen und Ve bindlichkei en und dami das K e- di angebo und die K edi nach age du ch eine beliebige Bank am kom- menden Ma k ag mi m1, L !, !, ~ und ! bezeichnen. Man beach e dabei, daß es sich jeweils um das gesam e Angebo bzw. die gesam e geplan e Nach age, nich abe um übe schußangebo ode übe schuß- nach age handel . So wü de z. B. die übe schußnach age ü Fo de- ungen gegen das Publikum sich e geben, wenn on ~ de Fo de ungs- bes and am An ang des 1. Ma k ages (d. h. im Zei punk Null) ab- gezogen wü de. Es sei angenommen, daß die Zen albank einen Mindes ese e- sa z s ü Fo de ungen des Publikums gegen die Banken es gese z ha . Jede Bank is also e p lich e , bei einem Einlagenbes and on ! am 5 Sch i en d. Ve eins . Soclalpoll lk 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 66 Pe e Be nholz Ende des 1. Ma k ages Zen albankgeld 9 mindes ens in Höhe on s ; zu hal en, so daß (1) m1 ~ s ~ is . Fe ne un e s ellen wi , daß de Bank du ch ih e Tä igkei auße den Zinskos en ü die au genommenen K edi e Kos en en s ehen, de en Höhe on de Höhe de Ve bindlichkei en und Fo de ungen gegenübe dem Publikum abhäng . Mi de Zahl de un e hal enen Gu haben und de gewäh en K edi e nehmen nich nu die Pe sonalau wendungen zu, sonde n wächs insbesonde e auch de P ozen sa z de Ausleihungen, bei denen die Bank wegen Zahlungsun ähigkei mi Ve lus en echnen muß, da sie bei eine Ausdehnung des K edi olumens meh und meh K edi e an Leu e gewäh en muß, die nich die gleiche Siche hei zu bie en e mögen wie das bishe bedien e Publikum. Abe auch eine E höhung de einzelnen K edi be äge an wohlbekann e Kunden e höh bei gleichbleibenden Siche hei en das Risiko. Nach dem Gesag en kön- nen wi un e s ellen, daß die Kos en de Bank besonde s mi de Höhe de gewäh en K edi e, daneben abe auch mi dem Um ang de Ein- lagen des Publikums zunehmen. S enggenommen handel es sich bei diesen Kos en wegen des Risikos um einen E wa ungswe , doch wollen wi de Ein achhei halbe an- nehmen, daß die Bank die Kos en bei gegebenen Ausleihungen und Ve bindlichkei en mi Siche hei o auszusehen glaub . Es sei noch e wähn , daß wi wegen de Ku z is igkei des on uns be ach e en Banken e hal ens die du ch den Beda an zusä zlichen Räumen und Ein ich ungsgegens änden und die E ich ung neue Filialen en s ehenden Kos en nich e wähn haben, handel es sich hie bei doch ü den behandel en Zusammenhang um ixe Kos en, die nu lang is ig beein luß we den können. Im Gegensa z zu den bei de K edi gewäh ung an das Publikum en - s ehenden Kos en können Kos en, die du ch die Au nahme und Gewäh- ung on K edi en bei bzw. an Banken ode Zen albank en s ehen, wei gehend e nachlässig we den. Einmal we den Geldma k k edi e nach den he schenden Usancen nu an "e s e Ad essen" gewäh und können dahe als annähe nd isiko ei angesehen we den. Zwei ens genüg in de Reali ä gewöhnlich ein Geldhändle mi Tele on, um die hie e o de lichen T ansak ionen du chzu üh en. Es e schein dahe 9 m1 um aß sowohl den ü das Ende des 1. Ma k ages geplan en Bes and an Bankno en als auch an Einlagen bei de Zen albank. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank 67 zweckmäßig, ü die Kos en K eine beliebigen Bank den olgenden Zusammenhang anzunehmen: (2) (3) (lK (lK --1- > 0, --1- > 0 . Cl Vp Cl p Wi un e s ellen de Ein achhei halbe , daß die de Bank en s ehen- den Kos en in de Pe iode ih e En s ehung (also in de Pe iode 1) zu en sp echenden Ausgaben üh en. Fe ne sei o ausgese z , daß de Zinssa z Tk, den die Banken ü die Einlagen des Publikums bezahlen, du ch Ve einba ungen zwischen den Banken, du ch Kon en ion ode s aa liche Bes immungen ixie is und jede Bank dem Publikum so iele Fo de ungen ; gegen sich selbs e kau , wie dieses zu dem gegebenen Zinssa z nach ag . ; is also ü die be ach e e Bank zu- sammen mi Th, Ts undT g ein Da um 10, da bei olls ändige Konku enz auch die beiden zule z genann en Zinssä ze nich beein luß we den können. Schließlich wi d angenommen, daß die Zen albank den Zins- sa z Tz ixie , so daß diese eben alls ü die Banken ein Da um is . Wi sind nun in de Lage, den on de Bank ü die kommende Pe iode e wa e en Gewinn g1 zu de inie en: (4) wobei 1 1 1 > b' V p' Z' K, Ts' Tg, TI!, Tz = 0 gil , wäh end n ~ 0 is . Die be ach e e Bank kann sich au dem Geld- ma k e schulden, so daß in diesem Fall ! < 0 und - ~ == ! gil . 10 Die Annahme, daß ; ü die Bank ein Da um is , implizie die Unab- hängigkei de Einlagen des Publikums bei diese Bank (zumindes in den Augen de Banklei ung) on de Höhe ih e eigenen K edi e an Nich banken. Ande n alls müß e 1 2 1 1 1 (1) d p d p p = p p , --1 > 0, -( 1)2 = 0 d p d p o ausgese z we den. Man übe zeug sich jedoch leich , daß auch un e diesen Bedingungen die wesen lichen E gebnisse unse es Modells e hal en bleiben. 5' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 68 Pe e Be nholz 3. Das op imale Po e euille eine beliebigen Bank Eine Bank kann Gewinne in unse em Modell nu du ch Gewäh ung on K edi en an das Publikum ode ande e Banken e zielen. Neben diesen K edi en ha sie die on ih gehal ene Zen albankgeldmenge und die du ch die Kos en K en s ehenden Ausgaben zu inanzie en. Dagegen allen Zinszahlungen und Zinseinnahmen e s zu Beginn de übe nächs en, d. h. am Ma k ag de 2. Pe iode an. Diese dü en also bei de Au s ellung des Finanzplans (ode Budge plans) ü die kom- mende Pe iode nich be ücksich ig we den. Als Finanzie ungsmi el s eh das du ch das Anlage e mögen nich gebundene Eigenkapi al, also kO - aO zu Ve ügung, das wi mi e1 bezeichnen wollen. Man beach e, daß in e1 be ei s die Di e enz on am 1. Ma k ag an allenden Zins- e ägen und Zinszahlungen en hal en is , da wi diese in den Fo - de ungen und Ve bindlichkei en zum Zei punk Null eingeschlossen ha en. e1 kann u. U. auch nega i sein. Wei e e Finanzie ungsmi el we den du ch die geplan e K edi au nahme beim Publikum, den Banken und de Zen albank e schlossen. Als Finanzie ungsgleichung eine be- liebigen Bank ü die kommende Pe iode e gib sich demnach: (5) wobei n < 0 eine K edi au nahme bei ande en Banken bedeu e und m1 ~ 0, e1 :; 0 is . Um ein op imales Po e euille ü das Ende des 1. Ma k ages zu e - eichen, muß nach den Vo ausse zungen des Modells Gleichung (4) un e Be ücksich igung on (1), (2) und (5) maximie we den. Zu o können wi das P oblem jedoch noch e was e ein achen; denn einmal wi d sich eine Bank bei de Zen albank nu dann auße halb des Geldma k s e schulden, wenn Tz ~ Tg is . Umgekeh komm eine K edi au nahme bei Banken nu in F age, wenn Tz ~ Tg• Aus diesem G unde is es zweckmäßig, zunächs den Fall Tz ~ Tg mi ; = 0 zu un e suchen und e s spä e au die ande en Möglichkei en einzugehen. Fe ne is es ü die einzelne Bank sinn oll, die gehal ene Zen albankgeldmenge m1 au ein Minimum zu eduzie en, um au diese Weise möglichs g oße Mi el ü die Gewäh ung on e zinslichen K edi en zu Ve ügung zu haben. (1) kann also du ch (la) m1 = s ~ e se z we den. Wi wollen einen Augenblick au die s illschweigenden Vo ausse zun- gen on (la) eingehen. Es wä e o enba denkba , daß am 1. Ma k ag OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank 69 das Publikum seine Einlagen pe Saldo eduzie en möch e und sich da aus eine Nach age nach Bankno en bei de be ach e en Bank e - geben wü de, die ih e Bankno enbes ände ode ga ih en Bes and an Zen albankgeld übe sch ei en wü de. Im e s en Fall müß e die Bank, will sie Zahlungsun ähigkei e meiden, jede zei so o in de Lage sein, ih e Gu haben bei de Zen albank ohne Zei e lus in Bankno en umzuwandeln. Im zwei en Fall müß e soga eine so o ige Au nahme on K edi en bei Banken ode bei de Zen albank und ih e Umwand- lung in Bankno en möglich sein. Auch die möglichen Kos en solche T ansak ionen (abe nich die Zinskos en) dü en nu ge ing sein, wenn un e diesen Ums änden unse e Lösung ü die Maximie ung des ku z- is igen Pe iodengewinns sinn oll bleiben solll1. Wi wenden uns nun de Maximie ung on (4) un e Be ücksich igung on (la), (2), (5) und : = 0 zu: Du ch Einse zen on (la) e gib sich aus (5): (6) ~ = e1 + (l-s) !- !-K und olglich aus (4): (7) gl = (T.-Tg) ! + [(l-S) Tg-Th] ! + T ge1 -(1 + Tg)K(V!. !). Da es sich bei ! und e1 um Kons an en handel , is ! die einzige unabhängige Va iable in diese Gleichung. Aus (7) e häl man als no wendige Bedingung ü ein Gewinn- maximum: dg 1 dK - = T -T - (1 +T ) -- = 0 d ! s g g d p (8) dK Da nach (3) -- > 0 is , kann sich ein Gewinnmaximum nu e geben, d wenn Ts> Tg gi . Diese Bedingung is jedoch no wendige weise e üll . Ein K edi ma k zwischen den Banken kann ja nu exis ie en, wenn es auch K edi nehme un e den Banken gib . Fü diese lohn sich eine 11 Das P oblem des op imalen Ve hal ens de indi iduellen Bank, ~e mi eine bes imm en Wah scheinlichkei s e eilung des Abzugs on Emlagen und mi Oppo uni ä skos en de Kassenhal ung echne , ~i d on D. OTT u~d W. J. MeHon in: S ochas ic Rese e Losses and ExpanSIOn o Bank C edl , "The Ame ican Economic Re iew", Bd. 51 (1961), S. 614 -623, e ö e . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 70 Pe e Be nholz K edi au nahme jedoch nu dann, wenn dadu ch ih Gewinn e höh wi d. Das is abe lediglich de Fall, wenn sie bei eine Ausleihung an Nich banken einen höhe en Zinssa z e zielen. Folglich kann ein Geld- ma k nu exis ie en, wenn Ts> Tg is . Als no wendige Bedingung ü ein Gewinnmaximum e gib sich (9) d2K d2K -(1 + Tg )-( 1)2 < 0 bzw. -( 1)2 > O. d p d p Die G enzkos en de be ach e en beliebigen Bank müssen also bei eine Zunahme de K edi e an das Publikum wachsen. Gil unse e oben angegebene Fes s ellung, daß das Risiko de K edi gewäh ung mi dem Be ag de Ausleihungen übe p opo ional wächs , so is diese Bedin- gung e üll . Man kann sich ande e sei s leich o s ellen, welche Folgen sich e - geben, wenn ü alle Banken (9) nich gil . In diesem Fall wü de sich bei Ts> Tg eine g öß mögliche K edi gewäh ung an die Nich banken lohnen. Folglich wü de keine Bank be ei sein, am Geldma k Fo de ungen gegen ande e Banken zu kau en. De Geldma k könn e nich exis ie en. Dann wä e abe aus Tg< Tz nich gül ig, und die Banken wü den die Au nahme beliebig g oße K edi e bei de Zen albank planen, um ih eigenes K edi angebo zu e höhen, so lange Ts> Tz. Das K edi angebo jede einzelnen Bank an die Nich banken und ih e K edi nach age bei de Zen albank wä e also unendlich g oß. Wä e dagegen Ts ~ Tz, so wü de keine Bank sich bei de Zen albank e schulden wollen und die einzelne Bank dem Publikum nach (5) und (la) K edi e im Be ag (10) ~ = e1 + (l-S)V~-K anbie en. Gil die hin eichende Bedingung (9) ü ein Gewinnmaximum, so e - gib sich das on de be ach e en Bank ü den kommenden Ma k ag geplan e K edi angebo an das Publikum, ~, bei Lösung de Gleichung (8), wäh end K edi angebo bzw. K edi nach age gegenübe den üb i- gen Banken, ~, bei gegebenem ~ und ü ! = 0, m1 = s ~ aus (5) olg . Da die geplan e Nach age ü Zen albankgeld nach (la) du ch die Höhe de Einlagen bes imm wi d und diese nach unse en Annahmen on de Bank nich beein luß we den können, is olglich das ü das Ende des 1. Ma k ages gewünsch e op imale Po e euille bes imm . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank 71 4. Angebo s- und Nach age unk ionen de Banken ü Fo de ungen Nach unse en Annahmen häng die Nach age nach Zen albankgeld du ch die Banken nu on ih e Ve schuldung ! gegen die Nich banken und on de Höhe des Mindes ese esa zes ab. Folglich is auch die Gesam nach age de Banken nach Zen albankgeld on den Zinssä zen unabhängig. Ande s liegen die Dinge ü das K edi angebo de Banken an das Publikum und ih Angebo bzw. ih e Nach age on K edi en au dem Ma k zwischen Banken. Das wi d besonde s deu lich, wenn wi zu- nächs den Fall be ach en, in dem die hin eichende Bedingung (9) ü ein Gewinnmaximum e üll is . Wi sind an den Auswi kungen eine Ände ung de Zinssä ze Ts und Tg au die op imalen Be äge on ! und n in e essie (Th is nach un- se en Annahmen lang is ig ixie ). Du ch Di e en ia ion de Bedin- gungen (5) und (8) ü ein op imales Po e euille nach Ts bzw. T(/ e - häl man: (ll) (12) (13) d ! d l dK d ; --+--+----=0 d s dT s d ! dTs • dl p 1 d s d ~ = _ (1 + d~) d ! . dTs d dT s P 1 + Ts d2K ' (1 + Tg)2 -( 1)2 d p OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 78 Pe e Be nholz Aus (15) und (16) geh he o , daß eine Ände ung des Mindes ese e- sa zes das K edi angebo de einzelnen Banken an das Publikum un- e ände läß . Da sich ande e sei s nach (la) z. B. bei eine E höhung des Mindes ese esa zes eine en sp echende Zunahme de Rese e an Zen albankgeld e gib , muß diese oll du ch eine E höhung de K edi - nach age am "Geldma k " inanzie we den, wenn - wie in (6) an- genommen - ! = 0 is , also kein K edi auße halb des "Geldma k es" bei de Zen albank nachge ag wi d, weil de Diskon sa z nich wi k- sam is . Welche Auswi kungen lassen sich angesich s de geschilde en Si ua- ion ü die K edi mä k e ablei en? Zunächs läß sich es s ellen, daß das Gesam angebo de Banken ü K edi e an das Publikum un e - ände bleib , wäh end die Gesam nach age nach K edi en und dami die übe schußnach age au dem "Geldma k " wächs . De Zinssa z Tg wi d also s eigen, wodu ch sich indi ek das gesam e K edi angebo de Banken an das Publikum doch noch e minde n und olglich de Zins- sa z Ts s eigen wi d. Die E höhung des Mindes ese esa zes üh olg- lich nich nu zu eine E höhung des Zinssa zes am Geldma k , sonde n auch ü K edi e an das Publikum. Ande s liegen die Dinge jedoch, wenn de Diskon sa z Tz wi ksam is . In diesem Falle kann bei ehlende Kon ingen ie ung de Zinssa z Tg nich s eigen, so daß auch eine Rückwi kung au den Zinssa z ü K edi e an das Publikum ausbleib . Die einzige Auswi kung des Min- des ese esa zes bes eh dann in eine E höhung de K edi nach age de Banken bei de Zen albank. Schließlich soll e nich übe sehen we den, daß eine E höhung des Mindes ese esa zes bei hin eichende G öße imme geeigne is , einen bishe unwi ksamen Diskon sa z Tz wi ksam we den zu lassen, da Tg au G und diese Maßnahme s eig . Is Bedingung (9) ü die einzelnen Banken nich e üll , so e geben sich ande e Auswi kungen eines höhe en Mindes ese esa zes. Es ha e sich be ei s gezeig , daß in diesem Fall de "Geldma k " nich unk- ionie und die K edi au nahme de einzelnen Banken bei de Zen al- bank du ch Kon ingen e (ode die beg enz e Menge de zu Rediskon- ie ung ode Lomba die ung o handenen Fo de ungen) besch änk wi d. Das K edi angebo de einzelnen Bank an das Publikum e gib sich, wie gezeig , dann gemäß (10) zuzüglich des Kon ingen be ages. Be äg diese ! = R, so is also: (lOa) ~ = e1 + (l-s) ~-K + R • Aus (10a) olg abe so o , daß ! bei eine E höhung des Mindes - ese esa zes s abnimm . Dami wi d jedoch auch das gesam e K edi - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Die Reak ionen de Banken au Maßnahmen de Zen albank 79 angebo de Banken an das Publikum kleine und de Sollzinssa z s s eig . In den le z en Jah en is in de ökonomischen Li e a u häu ig die F age ges ell wo den, ob die Zen albank die (in den Händen des Publikums be indliche) Geldmenge kon ollie en könne. Es e s eh sich on selbs , daß das be ach e e Modell keine An wo au diese F age zu geben e mag. Das Modell leg jedoch die Schluß olge ung nahe, daß die Zen albank zunächs einmal nu die Höhe de Zinssä ze am "Geld- ma k " und am Ma k ü K edi e an das Publikum beein lussen kann. Nu wenn diese Zinsände ungen Ein luß au die Nach age des Publi- kums nach Ba geld und Gi algeld besi zen, kann on unse em Modell he e mu e we den, daß die Zen albank die Geldmenge zu kon- ollie en e mag. Nach den neue en empi ischen Fo schungen dü e alle dings ein Ein luß des Kapi alma k zinssa zes au die Geldnach age des Publikums als e wiesen gel en können 14• 14 Vgl. z. B. die k i ische Übe sich bei L. Ha ns, Regula i ies and I egula- i ies in Mone a y Economics, in: Essays in Money and Banking in Honou o R. S. Saye s, Ox o d 1968, S. 85 - 112. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 H. Empi ische Jbe p ü ung geld heo e ische Hypo hesen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 be den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 1 Von Volke Be gen, Gö ingen Sei H. G. Johnsons 2 bekann em übe sich sa ikel übe die En wick- lung und den S and de mode nen Geld heo ie und -poli ik ha sich das In e esse an geld heo e ischen F agen e heblich e s ä k . Dabei haben sich insbesonde e zwei neue Schwe punk e e geben. Zum einen we den Ve suche un e nommen, geld heo e ische Zusammenhänge un e lang- is igen ode zumindes länge is igen Bedingungen zu analysie en, um eine In eg a ion mi de he kömmlichen Wachs ums heo ie zu e - eichen. Zum ande en wi d e such , die in de einen Theo ie en - wickel en Hypo hesen mi ökonome ischen Me hoden au ih e Rele anz hin zu übe p ü en. Mi dem o liegenden Au sa z soll ein Bei ag au beiden genann en Gebie en geleis e we den. Dabei s eh das gesam wi scha liche Ve - mögen als Bes immungsg und de Geldnach age im Mi elpunk de Un e suchung. Die Einbeziehung des Ve mögens in die Analyse de Geldnach age, au die bei eine ku z is igen Be ach ungsweise üb- liche weise e zich e wi d, olg aus dem lang is igen ode zumindes länge is igen Cha ak e de Un e suchung. Das Ziel dieses Au sa zes bes eh olglich da in, heo e isch beg ünde e, alsi izie ba e Hypo hesen übe die mögliche Bedeu ung des gesam wi scha lichen Ve mögens ü die Bes immung und En wicklung de länge is igen Geldnach age zu e mi eln und mi Hil e des e ügba en Zahlenma e ials zu übe p ü en. I. In eine a bei s eiligen Volkswi scha dien das Geld den Wi - scha ssubjek en als Zahlungsmi el und als We au bewah ungsmi el. 1 Diese Au sa z basie z. T. au einem zusammen mi He n P o esso D . H. Hesse o dem heo e ischen Ausschuß des Ve eins ü Socialpoli ik im Sep embe 1969 gehal enen Re e a . Fü eine k i ische Du chsich des En - wu s und zahl eiche we olle An egungen möch e ich He n P o esso D . H. Hesse, He n Diplom-Volkswi R. Linde und He n Diplom-Volkswi E. Roese danken. 2 H. G. Johnson, Mone a y Theo y and Policy. "The Ame ican Economic Re iew", Bd. 52 (1962). 6' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 84 Volke Be gen Geld als Zahlungsmi el e möglich ode e leich e die ökonomischen T ansak ionen im Zuge des lau enden P oduk ions- und Tauschp o- zesses. Un e de Vo ausse zung, daß sich die Wi scha ssubjek e nich jede zei Geld in jede gewünsch en Höhe bescha en können und die Ein- und Auszahlungen zei lich nich übe eins immen und/ode mi Unsiche hei en beha e sind, benö igen sie einen Kassenbes and zu T ansak ionszwecken. Die Höhe dieses Kassenbes andes ich e sich nach de Höhe und de Ve eilung des gesam wi scha lichen T ansak ions- olumens, dem G ad de zei lichen übe eins immungen de Ein- und Auszahlungen und dem G ad de Unsiche hei , die die Wi scha s- subjek e mi de Höhe und de zei lichen Ve eilung de Ein- und Aus- zahlungen e binden. Un e de Vo ausse zung eine zei lichen Kon- s anz des Unsiche hei sg ades und de Ve eilung des gesam wi scha - lichen T ansak ions olumens wi d die Ve ände ung de Nach age nach T ansak ionskasse du ch die Ve ände ungen des gesam wi scha lichen T ansak ions olumens und des Synch onisa ionsg ades bes imm . Un e - s ell man im Rahmen eine wachsenden Wi scha eine daue nde Zu- nahme des T ansak ions olumens, dann e gib sich eine E höhung de Geldnach age zu T ansak ionszwecken, die lediglich du ch eine s än- dige Ve besse ung de Synch onisa ion on Ein- und Auszahlungen e - hinde ode zumindes abgeschwäch we den kann. Daß a ional han- delnde Wi scha ssubjek e an eine zumindes ela i en Senkung ih es wäh end de T ansak ionspe iode du chschni lich gehal enen Kassen- bes andes in e essie sind, kann du ch die mi de Kassenhal ung e - bundenen Kos en beg ünde we den. Diese Kos en, die aus dem en - gangenen Zinse ag du ch das Hal en on Geld an S elle on e ag- b ingenden Ve mögensa en en s ehen, ließen sich un e Ums änden du ch eine o übe gehende Anlage on Teilen de T ansak ionskasse e minde n 3• Vo ausse zungen da ü sind ein o übe gehende Ein- zahlungsübe schuß und eine posi i e Di e enz zwischen dem Zinse ag und den zweimaligen Umwandlungskos en, die du ch den Kau und den Ve kau de e agb ingenden Ve mögensa en en s ehen (Ne ozins- e ag). Diese Ve mögensanlage is deshalb o übe gehend, weil de gesam e Kassenbes and zu T ansak ionszwecken bis zum Ende de T ansak ionspe iode e ausgab wi d. Je g öße de Ne ozinse ag is , des o häu ige we den die Wi scha ssubjek e Umwandlungen o - nehmen und des o ge inge wi d de wäh end de T ansak ionspe iode du chschni lich gehal ene Kassenbes and zu T ansak ionszwecken sein'. 3 H. J. Ja chow, Von Keynes zu po olio selec ion. "De Volkswi ", 23. Jah gang N . 6 (1969), S. 36. 4 Zu o malen Ablei ung eine zinsabhängigen T ansak ionskasse siehe W. J. Baumol, The T ansac ions Demand o Cash: An In en o y Theo e ic App oach. "The Qua e ly Jou nal o Economics", Bd.66 (1952); J. E. Tobin, The In e es -Elas ici y o T ansac ions Demand o Cash. "The Re iew o Economies and S a is ics", Bd. 38 (1956). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 85 Die Ve ände ung des Synch onisa ionsg ades kann mi Hil e diese übe legungen du ch die Ve ände ung de Kos en de Kassenhal ung in de Fo m des Ne ozinse ages gekennzeichne we den. S eigende Kos en de Kassenhal ung e anlassen die Wi scha ssubjek e, eine Ve besse ung de zei lichen übe eins immung on Ein- und Auszahlun- gen du ch häu ige Umwandlungen du chzu üh en und so ih en du ch- schni lichen T ansak ionskassenbes and zu e inge n. Aus diesen übe legungen olg , daß eine Ve ände ung de länge is igen Geld- nach age zu T ansak ionszwecken mi den Ve ände ungen des gesam - wi scha lichen T ansak ions olumens und de Kos en de Kassen- hal ung beg ünde we den kann. Das Geld kann auße dem Diens e als We au bewah ungsmi el lei- s en. Diese Diens e bes ehen da in, den geldhal enden Wi scha ssub- jek en eine g oße inanzielle Beweglichkei zu Wah nehmung jede sich bie enden Spekula ionsgewinnchance e bunden mi eine ela i g o- ßen Siche hei o Ve mögens e lus en 5 zu e möglichen. Die Höhe eines Kassenbes andes zu Zwecken de Ve mögensanlage, de einen aus ein spekula i en G ünden gehal enen Kassenbes and um aß , kann im Rahmen eine Theo ie de op imalen Zusammense zung des Ve mögens ("po olio-selec ion heo y") bes imm we den. Das Ve mögen bilde im Rahmen diese Theo ie den "cons ain " ü die Anlagemöglichkei en de Wi scha ssubjek e. Die Wi scha ssubjek e sehen dann ein Ve - mögen als op imal s uk u ie an, wenn es bei einem o gegebenen E ags isiko den g öß en e wa e en E ag b ing bzw. einen be- s imm en e wa e en E ag mi dem ge ings en Risiko e möglich . In seine wei es en Beg i s assung gehö zum indi iduellen wie gesam wi scha lichen Ve mögen das inanzielle, das Sach- und das menschliche Ve mögen 6• In den "cons ain " de Geldnach age unk ion wi d das "human weal h" jedoch nich einbezogen, da seine G öße nich p imä on E ags- und Risikoübe legungen bes imm wi d und ein einmal e eich e Bes and nich meh in die Po e euille-En scheidungen de Wi scha ssubjek e eingeh 7. Die Summe aus inanziellem und Sach- e mögen wi d als "non-human weal h" bezeichne und bilde den "cons ain " in den "weal h adjus men models" de Neo-Quan i ä s- heo ie 8• Hie bei auch die F age au , ob das "non-human weal h" als 5 We den P eiss eige ungen ausgeschlossen, dann äg Geld kein Kapi al- isiko. 6 M. F iedman, The Quan i y Theo y o Money - ARes a emen , in: M. F iedman (H sg.), S udies in he Quan i y Theo y o Money, Chicago 1956, S. 4 . 7 V. Be gen, Theo e ische und empi ische Un e suchungen zu länge is i- gen Geldnach age in de Bundes epublik Deu schland (1950 -1967), Tübingen 1970, S. 158 . 8 A. H. Mel ze , The Demand o Money: The E idence am he Time Se ies. "The Jou nal o Poli ical Economy", Bd.71 (1963), S. 223 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 86 Volke Be gen e klä ende Va iable de gesam wi scha lichen Geldnach age unk ion zu Zwecken de Ve mögensanlage in agg egie e Fo m ode als Summe de einzelwi scha lichen ma e iellen Ve mögen e wende we den soll. Bei eine Agg ega ion scheiden alle Fo de ungen zwischen inländischen Wi scha ssubjek en aus de Be ach ung aus, da die Fo de ungen eines inländischen Wi scha ssubjek es den Ve bindlichkei en eines ande en en sp echen. Wenn man da on ausgeh , daß die Zusammen- se zung des gesam wi scha lichen Ve mögens au den einzelwi scha - lichen Po e euille-En scheidungen be uh , dann schein es une läßlich, das gesam e indi iduelle inanzielle Ve mögen in die Analyse einzube- ziehen. De "cons ain " de gesam wi scha lichen Geldnach age- unk ion zu Zwecken de Ve mögensanlage wä e dann das gesam wi - scha liche B u o-Volks e mögen als Summe on inanziellen und Sach- e mögen. Leg man das Schwe gewich de Be ach ungsweise au den Aspek de ku z is igen Spekula ions ä igkei , wie das J. M. Keynes bei seine Ablei ung de Nach age nach Spekula ionskasse ge an ha , dann e gib sich eine wei e e Beg enzung de ü die Geldnach age- unk ion ele an en Ve mögensg öße. Keynes lei e die Geldnach age zu Spekula ionszwecken aus de Annahme eine s a ken subs i u ionalen Beziehung zu es e zinslichen We papie en ("bonds") ab 9• Die s a ke Subs i u ionali ä olg aus den Eigenscha en eine inanziellen Ve - mögensa (z. B. wei gehende Teilba kei und Homogeni ä ), die einen höhe en G ad an Liquidi ä als Sach e mögensa en au weis . Da diese Eigenscha en alle inanziellen Ve mögensa en auszeichnen, lieg es nahe, das gesam e inanzielle Ve mögen als besonde s spekula ions- o ien ie anzusehen. Es wä e dami in besonde em Maße geeigne , eine E klä ung on Geldbes änden zu Spekula ionszwecken zu e möglichen. Als "cons ain " eine mak oökonomischen Geldnach age unk ion soll e es eben alls unsaldie in die Analyse einbezogen we den. S ehen den Wi scha ssubjek en Ve mögensbes ände in bes imm e Höhe gemessen in Geldeinhei en zu Anlagezwecken zu Ve ügung, dann können diese Ve mögensbes ände in Geld und/ode in e agb ingenden Ve mögensa en gehal en we den. Un e s ell man, daß die zu Geld al e na i en e agb ingenden Ve mögensa en eine es e Nominal e - zinsung au weisen, dann bes eh die mi ihnen e bundene Unsiche hei lediglich in bezug au den zukün igen P eis de e agb ingenden Ve - mögensa en, die als Kapi al isiko bezeichne we den kann 10• Da die Wi scha ssubjek e den zukün igen P eis de e agb ingenden Ve - mögensa en nich kennen, können sie ih en übe legungen lediglich eine Wah scheinlichkei s e eilung übe die on ihnen geschä z en zu- 9 J. M. Keynes, The Gene al Theo y o Employmen , In e es , and P ices, Fi s Edi ion 1936, Rep in ed London 1957, S. 196 . 10 J. Robinson, The Ra e o In e es . "Econome ica", Bd. 19 (1951), S.94. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 87 kün igen P eise zug undelegen 11 • Un e de Annahme, daß die sub- jek i e Wah scheinlichkei ü eine bes imm e Ve ände ung des gegen- wä igen P eises in beiden Rich ungen gleich is , e gib sich ein E - wa ungswe de P eis e ände ung on Null. Die möglichen posi i en und nega i en Abweichungen on diesem E wa ungswe bilden eine S anda dabweichung, in de die möglichen Abweichungen mi den sub- jek i en Wah scheinlichkei en gewich e sind. Das Kapi al isiko kann dami bei un e ände e S anda dabweichung ü ein Wi scha ssubjek als gegeben un e s ell we den, e schiedene Wi scha ssubjek e we - den jedoch un e schiedliche S anda dabweichungen und dami Kapi al- isiken bezüglich de e agb ingenden Ve mögensa en au weisen. Das Risiko des E ages je Geldeinhei des gesam en Ve mögens wi d neben den Kapi al isiken noch on de Höhe des An eils de e agb ingenden Ve mögensa en am gesam en Ve mögen beein luß . Das e gib sich da aus, daß lediglich de Bes and de e agb ingenden Ve mögensa en mi Unsiche hei belas e is . E höh sich de An eil de e agb ingen- den Ve mögensa en am gesam en Ve mögen bei kons an e S uk u de e agb ingenden Ve mögensa en, dann nimm auch das Risiko des E ages zu. Aus den o angegangenen übe legungen olg , daß die Risikop ä e enzen de Wi scha ssubjek e einen wesen lichen Ein luß au die Zusammense zung eines Ve mögensbes andes ausüben. Die Risikop ä e enz eines Wi scha ssubjek es zeig sich in den Kombina- ionen on e wa e em E ag und Risiko des E ags, die in seine Vo s ellung gleichwe ig sind, d. h. ihm denselben Nu zen s i en. De - a ige Indi e enzku en haben ü e schiedene Wi scha ssubjek e ein un e schiedliches Aussehen. Es lassen sich jedoch nach J. Tobin 12 zwei G uppen on Wi scha ssubjek en bilden, die sich in ih e g und- sä zlichen Eins ellung zu übe nahme on Risiko un e scheiden. Risiko- eudige Wi scha ssubjek e (" isk-lo e s") nehmen einen ge ingen e wa e en E ag um de Chance auße gewöhnlich hohe Kapi al- gewinne willen in Kau . Die Indi e enzku en on " isk-Io e s" o dnen deshalb einem zunehmenden Risiko sinkende e wa e e E äge zu. Aus diese Risikop ä e enz e gib sich eine eindeu ige P ä e enz ü isikobeha e e, e agb ingende Ve mögensa en; Geld wi d on solchen Wi scha ssubjek en in ih em op imal zusammengese z en Po - e euille nich gehal en 13• Risiko e meidende Wi scha ssubjek e (" isk- a e e s") agen demgegenübe nu dann ein zusä zliches E ags isiko, 11 Zu Ablei ung eine Kassenhal ung zu Zwecken de Ve mögensanlage un e Unsiche hei siehe J. E. Tobin, Liquidi y P e e ence as Beha io To- wa ds Risk. "The Re iew o Economic S udies", Bd.25 (1958); J. R. Hicks, Liquidi y. "The Economic Jou nal", Bd.72 (1962). 12 J. E. Tobin, Liquidi y P e e ence ... , a.a.O., S. 72 . 1S, 14 De s., The Theo y o Po olio Selec ion, in: F. H. Hahn und F. P. R. B echling (H sg.), The Theo y o In e es Ra es. P oceedings o a Con e ence held by he In e na ional Economic Associa ion, London, New Yo k 1965, S. 50. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Pe iode 1950 -69 1951 -69 1952 -69 1953 -69 1954 -69 1955 - 69 1956 -69 1957 -69 1958 - 69 1959 -69 Tabelle 1: Reg essionse gebnisse un e Ve wendung des inanziellen Volks e mögens ü die BRD Ve mu ung ü Reg essionsgleichung (3) R.-G. (4) Reg.-Gl. (6) wesen - zu e - ende al+b l a.2 lichen Schä - a3 R2 DW R2 b1 cl c3 Ein luß ~ ~ Y.W S zung (Sa l) ('a2 ) (Sa 3) 2 R~.Y S (Sb I) (Sc I) (Sc 3) on on Se A FVV ~u.~ +0,819 +0,084 -0,160 0,997 1,44 0,992 +1,557 +0,952 -0,247 +0,950 ja ja (0,153) (0,095) (0,131) 0,00099 0,234 0,993 (0,109) (0,027) (0,084) +0,819 +0,101 -0,183 0,997 1,46 0,990 +1,492 +0,977 -0,286 +0,970 ja ja (0,141) (0,088) (0,121) 0,00084 0,256 0,991 (0,122) (0,030) (0,082) +0,835 +0,097 -0,215 0,996 1,33 0,988 +1,418 +0,989 -0,319 +0,973 ja ja (0,147) (0,090) (0,139) 0,00088 0,307 0,989 (0,128) (0,036) (0,101) +0,919 +0,029 -0,237 0,995 1,57 0,988 +1,308 +0,962 -0,261 +0,966 nein ja (0,167) (0,110) (0,140) 0,00088 0,207 0,990 (0,108) (0,038) (0,103) +0,939 +0,010 -0,232 0,994 1,30 0,987 +1,229 +0,952 -0,238 +0,951 nein ja (0,183) (0,129) (0,146) 0,00095 0,272 0,990 (0,094) (0,045) (0,119) +1,056 -0,038 -0,371 0,996 1,55 0,985 +1,222 +1,003 -0,346 +1,010 nein ja (0,159) (0,108) (0,134) 0,00065 0,190 0,987 (0,103) (0,043) (0,107) +1,044 -0,026 -0,365 0,995 1,61 0,982 +1,213 +1,008 -0,347 +1,018 nein ja (0,164) (0,113) (0,138) 0,00069 0,128 0,984 (0,108) (0,044) (0,110) +0,994 +0,017 -0,354 0,994 1,72 0,978 +1,198 +1,017 -0,364 +1,014 nein ja (0,167) (0,117) (0,136) 0,00066 0,065 0,980 (0,107) (0,044) (0,108) +0,980 +0,047 -0,423 0,993 1,64 0,971 +1,188 +1,042 -0,445 +1,036 nein ja (0,167) (0,120) (0,151) 0,00066 0,084 0,969 (0,099) (0,050) (0,133) +0,980 +0,047 -0,423 0,991 1,55 0,960 +1,188 +1,042 -0,445 +1,036 nein ja (0,167) (0,120) (0,151) 0,00066 0,072 0,949 (0,099) (0,050) (0,133) co ~ ~ :;;: (!J :Jj <1l ~ OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 95 Die Tabelle 1 zeig die E gebnisse de Rechnungen ü die Gesam - pe iode und neun Un e pe ioden, die sich wegen de Kü ze de Gesam - pe iode übe lappen, um den Cha ak e eine länge is igen Un e - suchung nich zu e wischen. Die Un e pe ioden-E gebnisse bes ä igen in ih e Meh zahl nich die Ve mu ung eines wesen lichen Ein lusses des inanziellen Volks e mögens au die länge is ige Geldnach age. Lediglich die beiden längs en Un e pe ioden-Zei äume s ä ken die Ve mu ung. Da aus könn e de Schluß gezogen we den, daß de Ve - mögensein1luß ein länge is iges Phänomen is und das inanzielle Ve - mögen die kü ze is igen En scheidungen de Wi scha ssubjek e nich wesen lich bes imm . Es is hie auch zu beach en, daß die Ve mögens- und dieSozialp oduk -Elas izi ä en zu e end geschä z zu sein scheinen. Dabei zeigen die Ve mögenselas izi ä en ü die d ei längs en Beobach- ungszei äume meh als doppel so g oße We e wie ü die üb igen Un e pe ioden. Auch das s ä k die Ve mu ung des länge is igen Cha- ak e s eines möglichen Ve mögensein1lusses. Die Ve mögenselas izi- ä en zeigen ü die d ei längs en Beobach ungszei äume einen e wa s abilen We on 0,1 , wäh end e ü die es lichen Un e pe ioden um den We Null schwank . Die Schluß olge ungen sind alle dings mi g öß e Vo sich zu bewe en, da sie lediglich au de Anwendung de Hil s echnik basie en. Au g und de heo e ischen Übe legungen kann den Rechnungen an S elle des inanziellen Volks e mögens das um assende e B u o- olks e mögen zug undegeleg we den. Dabei s ehen wiede um die be ei s au gewo enen F agen im Mi elpunk de Un e suchung. Die Tabelle 2 zeig die E gebnisse ü die Be echnungen de Reg es- sionsgleichungen (3), (4) und (6). Dabei äll zunächs einmal au , daß die«le mögens- und Sozialp oduk -Elas izi ä en noch wenige s a is isch gesiche e scheinen als bei Ve wendung des inanziellen Volks e mö- gens. Die höhe en quad ie en In e ko ela ionskoe izien en weisen da au hin, daß die S anda d ehle noch s ä ke übe schä z sind. Diese hohe Mul ikollinea i ä e bunden mi den o handenen Beob- ach ungs ehle n in den Zei eihen dü e auch die U sache ü die on Pe iode zu Pe iode s a k un e schiedlichen Ve mögens- und Sozialp o- duk -Elas izi ä en sein. Die Ins abili ä diese Elas izi ä en is wesen lich ausgep äg e als bei Ve wendung des inanziellen Volks e mögens. Die Anwendung de Hil s echnik zu Übe p ü ung de Zu e lässigkei de Rechnungen schein ü alle Beobach ungszei äume sowohl ü eine wesen liche Bedeu ung des Ve mögensein lusses als auch ü eine zu- e ende quan i a i e Schä zung de Elas izi ä en zu sp echen. Die Aus- sage ähigkei de Hil s echnik-Rechnungen is jedoch bezüglich eine Übe p ü ung de Elas izi ä sg ößen auße o den lich beg enz , da die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Tabelle 2: Reg essionse gebnisse un e Ve wendung des B u o olks e mögens ü die BRD Ve mu ung ü Reg essionsgleichung (3) R.-G. (4) Reg.-GI. (6) zu e - wesen - ende Pe iode R2 al + b1a. lichen al u. a2 al a..2 a3 DW R~ . W S b1 Cl c3 Ein luß Schä - (Sa l) (Sa 2) (sa 3) s2 R~ . Y S (Sb l) (Sc I) (SC 3) on zung A BVV e on 1950 -69 +0,533 +0,446 -0,299 0,997 1,41 0,998 +0,944 +0,952 -0,247 +0,954 ja ja (0,303) (0,320) (0,090) 0,00092 0,267 0,998 (0,022) (0,027) (0,084) 1951 - 69 +0,638 +0,357 -0,322 0,997 1,53 0,998 +0,958 +0,977 -0,286 +0,980 ja ja (0,299) (0,313) (0,088) 0,00084 0,228 0,998 (0,025) (0,030) (0,082) 1952 -69 +0,663 +0,334 -0,330 0,996 1,32 0,998 +0,980 +0,989 -0,319 +0,990 ja ja (0,351) (0,358) (0,103) 0,00092 0,267 0,998 (0,024) (0,036) (0,101) 1953 -69 +0,234 +0,729 -0,247 0,997 1,37 0,998 +0,995 +0,962 -0,261 +0,959 ja ja (0,342) (0,341) (0,093) 0,00065 0,291 0,998 (0,023) (0,038) (0,103) 1954 -69 +0,080 +0,858 -0,186 0,996 1,00 0,998 +1,002 +0,952 -0,238 +0,940 ja ja (0,350) (0,342) (0,101) 0,00060 0,475 0,998 (0,025) (0,045) (0,119) 1955 - 69 +0,408 +0,570 -0,276 0,996 1,17 0,998 +1,011 +1,003 -0,346 +0,984 ja ja (0,392) (0,373) (0,112) 0,00054 0,390 0,998 (0,025) (0,043) (0,107) 1956 -69 +0,325 +0,656 -0,268 0,996 1,30 0,998 +1,008 +1,008 -0,347 +0,986 ja ja (0,385) (0,368) (0,108) 0,00050 0,268 0,998 (0,026) (0,044) (0,110) 1957 -69 +0,139 +0,847 -0,270 0,997 1,56 0,997 +1,005 +1,017 -0,364 +0,990 ja ja (0,338) (0,324) (0,092) 0,00036 0,188 0,997 (0,026) (0,044) (0,108) 1958 - 69 +0,146 +0,866 -0,355 0,997 1,62 0,996 +1,004 +1,042 -0,445 +1,015 ja ja (0,310) (0,298) (0,101) 0,00031 0,180 0,996 (0,027) (0,050) (0,133) 1959 -69 +0,146 +0,866 -0,355 0,996 1,49 0,995 +1,004 +1,042 -0,445 +1,015 ja ja (0,309) (0,297) (0,100) O,(J'()030 0,189 0,995 (0,027) (0,050) (0,133) co c:n ~ :;;: ~ p > ~ ::s OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 97 Zei eihen des Ne osozialp oduk s und des B u o olks e mögens an- nähe nd pa ellel e lau en: de Reg essionskoe izien bl de Reg es- sionsgleichung (4) is s e s annähe nd Eins. Dami en äll eine un e - schiedliche Gewich ung de Reg essionskoe izien en al und a2, die bei eine o liegenden s a ken Mul ikollinea i ä zu übe p ü ung des iso- lie en Ein lusses beide Va iablen no wendig is . Die Ve mu ung eine unzu e enden Schä zung de Elas izi ä en des B u o e mögens wi d du ch den Ve gleich mi den Elas izi ä en des inanziellen Volks e - mögens noch e s ä k . Da die B u o e mögenselas izi ä en die inan- ziellen Ve mögenselas izi ä en um ein Viel aches übe s eigen, e gäbe sich sons eine Ve mu ung da ü , daß die Wi scha ssubjek e au eine E höhung ih es Sach e mögens mi eine wei aus s ä ke en Zunahme ih es Geldbes andes als au eine gleichg oße E höhung ih es inanziellen Ve mögens eagie en. Eine solche Ve mu ung e schein jedoch wenig ealis isch, da zwischen dem liquidi ä s e ne en Sach e mögen und Geld eine ge inge e Subs i u ionsbeziehung als zwischen Geld und dem liqui- di ä snähe en inanziellen Ve mögen bes ehen wi d. Das Ve sagen de Hil s echnik läß dami abe auch Zwei el übe die in allen Pe ioden au - e ende posi i e Ve mu ung eines wesen lichen Ein lusses des B u o- olks e mögens au die Geldnach age au kommen, da eine s a ke Ve - schiebung de quan i a i en Rela ionen zwischen Ve mögens- und Sozialp oduk -Elas izi ä en eine Reduk ion on a2 in die Nähe on Null nich ausschließ . Die Ve wendung des B u o- an S elle des inanziellen Volks e mögens kann in s a is ische Beziehung ü die Bundes epublik nich als eine Ve besse ung angesehen we den. Da die ü die Bundes epublik e mi el en E gebnisse keine eindeu- ige An wo au die ges ell en F agen e möglichen, soll e such we - den, zusä zliche Au schlüsse du ch die He anziehung de Be echnungen ande e Au o en zu e hal en. Empi ische Un e suchungen diese A sind bishe alle dings nu on einigen angelsächsischen Au o en ü die Ve einig en S aa en on Ame ika o genommen wo den. Aus G ünden de Ve gleichba kei mi den Be echnungen ü die BRD we den nu solche Un e suchungen he angezogen, in denen die länge is ige Geld- nach age unk ion neben eine Sozialp oduk - und eine Ve mögens- g öße on eine Rendi e es e zinsliche We papie e de e minie wi d. Als Ve mögens-Va iable benu zen alle Au o en das "non-human weal h" in de Fo m eine B u o e mögensg öße, in dem neben dem p i a en Sach e mögen die Ve bindlichkei en des S aa es be ücksich ig sind. Eine Ausnahme bilde H. R. Helle 23 , de lediglich das p i a e Sach e mögen e wende . 23 H. R. HeUe , The Demand o Money: The E idence om he Sho Run Da a. "The Qua e ly Jou nal o Economics", Bd. 79 (1965), S. 300 . 7 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 TabeUe 3: 'übe sich de Be echnungen e schiedene Au o en ü die USA Beobach- Reg es- al llj! a3 R2 Cl c3 Ve mu ung I Va ia- ü einen we- Au o ungs- sions- bIen (Sa l) ("a 2) ('a3) 82 ('Cl) ('c 3) sen lichen Ein-' zei aum ansa z e luß on Wn Chow 1897-1958 log-lin_ 1 NSP w: T +0,3859 +0,6354 -0,6375 0,9957 +0,9891 -0,5408 , (ohne eins u ig 'n' (0,1073) (0,1125) (0,0540) 0,005093 (0,0133) (0,0649) ja 1917 -19 und I 1 1 1941-45) Jah esw. 1920-58 I log-lin. I NSP w· +°,31071 +0,7177 1-0,6837 1 0,9932 +0,9358 -0,6548 ja (ohne eins u ig 'n,T (0,1201) (0,1358) (0,0595) 0,004674 (0,0286) (0,0810) 1941-45) 1 1 1 1 1 Qua - alsw. Che y 1897-1958 I log-lin. NSP,Wn,T +0,3567 +0,6596 -0,6517 +0,9531 -0,4504 ja (ohne . eins u ig (0,0949) (0,1045) (0,0947) (0,0386) (0,1338) 1917-19 (Baye- und sian 1941-45) Es i- I I Jah esw. ma es) Mel zeT 1900-58 log-lin. NSP W~ +0,13 +0,97 1--0,92 0,98 1 +1,05 --0,79 ja Jah esw. eins u ig [>'p,T (0,093) (0,102) (0,053) (0,041) (0,083) 1900-29 log-lin. NSP W~ +0,31 +0,48 -0,22 0,96 +0,70 -0,05 ja Jah esw. eins u ig [>'p,T (0,194) (0,240) (0,122) (0,045) (0,094) 1930-58 1 log-lin. NSP W~ -0,10 I +1,35 . -1,15 0,98 +0,94 1-0,69 ja Jah esw. ein s u ig [>,p.T (0,125) I (0,155) (0,097) (0,094) (0,160) HeUeT 1947-58 log-lin. BSP, W~,T +0,823 +0,079 +0,017 0,945 +0,900 +0,023 nein I Qua - eins u ig (0,252) (0,247) (0,108) (0,075) (0,105) alsw. I Que en: G. C. Chow, On he Long-Run and Sho -Run Demand o Money. "The Jou nal o Poli ical Economy", Bd. 74 (1966), S. 119, S. 130. - V. K. Che y, On he Long-Run and Sho -Run Demand o Money: Some Fu he E idence. "The Jou nal o Poli ical Econ- omy", Bd. 77 (1969), S. 924. - A. H. Me ze , a.a.O., S. 232. - H. R. He e , a.a.O., S. 301. co co < o ~ :Jj i OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 99 Die Tabelle 3 zeig eine übe sich de E gebnisse ü die USA. Sie e mi el kein einhei liches Bild. Zwa zeigen as alle Elas izi ä en das au g und de heo e ischen Analyse e wa e e Vo zeichen, die E - gebnisse sind jedoch auch hie zei lich nich s abil. Obwohl on den Au o en keine Maße ü die S ä ke de Mul ikollinea i ä angegeben we den, da e mu e we den, daß sie in e heblichem Maße o lieg J!4 und ü die Ins abili ä in Ve bindung mi Beobach ungs ehle n in den Zei eihen e an wo lich is . Gegenübe den Be echnungen ü die BRD scheinen 25 die Reg essionskoe izien en in den meis en Fällen on Null signi ikan (95 H Wah scheinlichkei ) e schieden. Das sp ich ü einen wesen lichen Ein luß des Volks e mögens. Eine übe p ü ung diese Ve mu ung mi Hil e de Hil s echnik e mag -bis au die E gebnisse on Helle -diese Aussage nich zu wide legen. Daß die E gebnisse on Helle den Ein luß des Ve mögens nich zu bes ä igen scheinen, kann un e Ums änden eine Folge seine seh es ik i de i- nie en Ve mögensg öße sein. In einem Po e euille, das keine zins a- genden Fo de ungen en häl , hä e wohl auch Geld keinen daue ha en An eil. Es muß jedoch auch hie au die mögliche weise beg enz e Aus- sage ähigkei de angewende en Hil s echnik ü die In e p e a ion de E gebnisse hingewiesen we den. m. S ell man die E gebnisse de empi ischen Analyse den Hypo hesen au g und de heo e ischen Analyse gegenübe , dann können olgende Aussagen gemach we den. (1) De Ein luß des Ne osozialp oduk s, des inanziellen Volks e - mögens, des B u o-Volks e mögens und de Rendi e es e zinsliche We papie e au die länge is ige Geldnach age kann nich als wide - leg angesehen we den. Ih e Ein luß ich ungen en sp echen in as allen Be echnungen den heo e ischen Vo s ellungen. (2) Die Ein lüsse des Ne osozialp oduk s und de Rendi e sind s a i- s isch gesiche e als die de Ve mögens a iablen. Im Ve gleich zwischen den beiden e wende en Ve mögens a iablen zeig das inanzielle Volks- e mögen den s a is isch gesiche e en Ein luß. Ein be iedigende N ach- 24 L. D. Taylo und J. P. Newhouse, On he Long-Run and Sho -Run De- mand o Money: A Commen . "The Jou nal o Poli ical Economy", Bd.77 (1969), S. 854 .; A. H. Mel ze , a.a.O., S.233. 25 Da on den Au o en keine Au oko ela ionswe e angegeben we den, kann diese Aussage wah scheinlichkei s heo e isch nich übe p ü we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 100 Volke Be gen weis eines wesen lichen Ve mögensein lusses is jedoch wegen de hohen Mul ikollinea i ä zwischen den Ve mögens a iablen und dem Ne o- sozialp oduk nich gelungen. (3) Die Ein lußs ä ke (Geldnach ageelas izi ä en) des Ne osozialp o- duk s und de Rendi e es e zinsliche We papie e is höhe als die- jenige des inanziellen Volks e mögens. Die Höhe de Elas izi ä en alle Va iablen schwank ü un e schiedliche Beobach ungszei äume e - heblich. Die jeweilige Ein lußs ä ke kann nich als zei lich s abil an- gesehen we den. Die Übe legungen zu Bes immung eines op imalen Kassenbes andes zu Zwecken de Ve mögensanlage haben bei einigen Au o en Zwei el übe die Exis enz eines daue ha en Geldbes andes in einem op imal zusammengese z en Ve mögen au kommen lassen. Das Geld s ell in seine engen Beg i s assung - de inie als Summe on Zen albank- geld und Sich gu haben -eine kapi al isikoa me abe auch e aglose und deshalb al e na i kos en- e u sachende Ve mögens a da . Wenn es nun ande e Ve mögensa en gib , die eben alls kapi al isikoa m sind, dennoch eine g oße inanzielle Beweglichkei e möglichen, Geld also in diese Beziehung ebenbü ig sind, da übe hinaus abe einen Zinse ag abwe en und somi Geld in diese Beziehung übe legen sind, dann we den e agsmaximie ende Wi scha ssubjek e keinen daue ha en Geldbes and in ih en Po e euille hal en 26 . Ve mögens- a en, die diese An o de ungen in einem gu en wickel en Bankensys em e üllen könn en, sind beispielsweise die "nonmone a y indi ec secu- i ies ( ime deposi s, sa ing deposi s, sa ing and loan sha es, and so on)"27. Sie sind kapi al isikoa m, da sie keinen Ku sschwankungen un e - wo en sind und b ingen einen Zinse ag. Ob sie alle dings die gleiche inanzielle Beweglichkei wie Geld e möglichen, is ein heo e isch nich zu bean wo en. Zeigen sich keine solchen Un e schiede und e hal en sich die Wi scha ssubjek e e agsmaximie end, dann bes eh die länge is ig gewünsch e Geldnach age nu aus T ansak ionskasse. Da eine s a is ische T ennung de gesam en Kassenhal ung in T ansak ions- kasse und Kassenbes and zu Zwecken de Ve mögensanlage nich mög- lich is , kann die P ü ung de genann en Hypo hese nu mi Hil e de Bedeu ung de De e minan en ü die gesam e Geldnach age e such we den. Ein di ek e Ve mögensein luß bes eh au g und de heo e- 26 R. L. Teigen, Demand and Supply Func ions o Money in he Uni ed S a es. Some S uc u al Es ima es. "Econome ica", Bd.32 (1964), S. 482 .; S . M. Gold eld, Comme cial Bank Beha io and Economic Ac i i y. A S uc- u al S udy o Mone a y Policy in he Pos wa Uni ed S a es, Ams e dam 1966, S. 76 . 27 J. G. Gu ley und E. S. Shaw, Money in a Theo y o Finance. Wi h a Ma hema ical Appendix by A. C. En ho en, Washing on D. C. 1960, S.4. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 übe den Ein luß des Ve mögens au die länge is ige Geldnach age 101 ischen Analyse ü die Geldnach age zu Zwecken de Ve mögensan- lage. Die T ansak ionskasse kann du ch das Ve mögen lediglich übe eine Ände ung des T ansak ions olumens, d. h. nu indi ek beein luß we den. Un e diese Vo ausse zung dü e dann kein Ve mögensein luß nachweisba sein, wenn die Wi scha ssubjek e keine Kassenbes ände zu Anlagezwecken hal en. Die empi ische Analyse des 11. Abschni s ha die Exis enz eines Ve mögensein lusses nich wide leg , das sp ich ü die Exis enz eine Geldnach age zu Zwecken de Ve mögensanlage. De zumindes in bezug au das inanzielle Volks e mögen quan i a i ge inge Ve mögensein luß kann alle dings auch im Sinn eine im Wachs- umsp ozeß ge ing ügig zunehmenden ansi o ischen Geldkomponen e in e p e ie we den. Ein o übe gehende Kassenbes and kann bei den Wi scha ssubjek en im Zuge on S uk u e schiebungen zwischen e agb ingenden Ve mögensa en en s ehen, de im Ve lau des An- passungsp ozesses on ihnen abgebau wi d. Fü die Gesam wi scha e gib sich jedoch aus dem daue nden Au e en indi iduell o übe - gehende Kassenbes ände e schiedene Wi scha ssubjek e ein daue - ha e Kassenbes and zu Anlagezwecken28• Dami wi d die Hypo hese eines op imalen Po e euilles ohne Geld ü die einzelnen Wi scha s- subjek e nich wide leg . Hie wi d deu lich, daß die E gebnisse de empi ischen Analyse keine eindeu ige Schluß olge ung in de genann en Kon o e se e möglichen. Hie zu sind wei e e heo e ische und empi- ische Un e suchungen, insbesonde e im einzelwi scha lichen Be eich e o de lich. Die Aus üh ungen haben abe auch gezeig , daß die Kon- o e se nu bei eine engen Beg i s assung des Geldes bes eh . Wi d die Geldmenge du ch leich liquidisie ba e inanzielle Ve mögensa en bis hin zu Einbeziehung alle "nonmone a y indi ec secu i ies" e - wei e -wie das beispielsweise Gu ley und Shaw 29 o de n -, dann kann die Exis enz eine indi iduell daue ha en und länge is igen Geldnach age zu Zwecken de Ve mögensanlage nu schwe bes i en we den. Die hie o ge agenen heo e ischen übe legungen und empi ischen Un e suchungen übe den Ein luß des Ve mögens au die Geldnach age bei länge is ige Be ach ungsweise haben iele P obleme unbean - wo e gelassen, die sich in besonde em Maße aus den s a ken ökono- mischen In e dependenzen zwischen dem Ve mögen, dem Sozialp oduk und dem Zinssa z e geben. Diese können jedoch nu in einem Meh - gleichungsmodell analysie und kenn lich gemach we den, wobei die hie o ge agenen übe legungen und E gebnisse als Ausgangsbasis dienen könn en. 28 R. L. Teigen, Demand and Supply ... , a.a.O., S. 483. 29 J. G. Gu ley und E. S. Shaw, a.a.O., S. 4. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Jah 1950 ................... 1951 ................... 1952 ................... 1953 ................... 1954 ................... 1955 ................... 1956 ................... 1957 ................... 1958 ................... 1959 ................... 1960 ................... 1961 ................... 1962 ................... 1963 ................... 1964 ................... 1965 ................... 1966 ................... 1967 ................... 1968 ................... 1969 ................... Tabelle 4: Geldmenge, Ne osozialp oduk , Volks e mögen und Rendi e es e zinsliche We papie e ü die BRD 1950 bis 1969 L NSP FVV BVV in M d. DM in M d.DM in M d. DM in M d. DM (1) (2) (3) (4) 20,491 91,3 43,7 554,0 23,341 111,7 60,1 678,8 26,011 127,9 69,1 755,2 29,441 138,9 89,4 795,7 34,155 150,1 123,3 862,0 37,969 173,3 145,3 955,6 41,085 189,8 157,7 1046,7 42,397 206,2 178,6 1151,6 46,849 220,1 231,0 1259,4 49,446 240,8 314,0 1409,0 54,456 270,6 392,4 1589,2 63,381 296,6 419,6 1737,5 67,534 320,7 412,5 1874,7 71,779 339,8 464,9 2031,4 75,405 371,8 517,0 2202,3 79,774 405,6 531,2 2348,1 80,339 428,6 549,4 2460,3 88,926 430,la) 660,1 2640,4 95,660 471,2a) 755,2 2829,3 102,069a) 527,7a) 854,4a) 3041,5a) (5) 0,080 0,085 0,076 0,076 0,073 0,068 0,071 0,077 0,065 0,058 0,063 0,059 0,060 0,061 0,062 0,068 0,078 0,070 0,067 0,070 Gebie ss and: Alle Angaben beziehen sich au! die Bundes epublik Deu schland und Wes -Be lin, ab Juli 1959 einschließlich Saa land. - a) Vo läU iges E gebnis. QueUen: Spal e (1): Geldmenge in jeweiligen P eisen, Bes and zum Jah esende. Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank, Tabelle Ba geldumlau und Bankeiniagen, Janua 1959, S. 72; Janua 1967, S. 42; Feb ua 1970, S. 4·. - Spal e (2): Ne osozialp oduk zu Ma k - p eisen in jeweiligen P eisen. S a is isches Jah buch ü die Bundes epublik De'U schland, Abschni XXIII: Volkswi scha liche Gesam - echnungen, 1960, S. 542; 1964, S. 548; 1969, S. 496. S a is isches Jah buch Be lin, Abschni XXII, 1955, S. 311; 1962, S. 311. G. Hame , Das Sozialp oduk im Jah 1969 ... Wi scha und S a is ik", He 1 (1970), s. 14 (Tabelle 1). - Spal en (3) und (4): Finanzielles und B u o- Volks e mögen in jeweiligen P eisen, Bes and zum Jah esende. V. Be gen, a.a.O., S. 239 -243, eigene Fo sch eibung bis 1969. - Spal e (5): Rendi e es e zinsliche We papie e (Umlau s endi en) 1950 bis 1957: N. Läu e , De e isions heo e ische Gegensa z zwischen Loanable- Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie des Zinses. Mi ökonomischem Tes (bishe un e ö en lich es Manusk ip ), S. 16; 1958 -1969: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank, Janua 1968, S. 105 (Tabelle 16, Spal e 1); Feb ua 1970, S. 49· (Tabelle 6). .... o ~ <: o ~ Il (!) 0';1 § OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k 1 Von Heidi Schelbe -Sy ig, Zü ich Im Zen um meine Aus üh ungen s eh die empi ische Schä zung de Geldnach age unk ion ü die Schweiz. Eine e s e Un e suchung um- aß e die Zei pe iode on 1931 bis 1963, un e eil in eine Vo k iegs-, eine K iegs- und eine Nachk iegspe iode2; bei de kü zlich e olg en Neuschä zung de Funk ion wu de die Nachk iegspe iode bis zum Jah e 1968 e wei e . Die e mi el en Zins- und Einkommenselas izi ä en zei- gen eine au allende Kons anz. Man da da aus wohl schließen, daß die Geldnach age unk ion in de Schweiz eine s abile Ve hal ensglei- chung da s ell . Die Einkommenselas izi ä lieg in den un e such en Zei spannen nahe bei eins, und die Zinselas izi ä beweg sich eng um einen wah scheinlichen We on -0.6 bis -0.7. Diese E gebnisse s immen ech gu mi den Un e suchungen übe ein, die in ande en Län- de n du chge üh wu den. De iel zi ie e "Sonde all Schweiz" schein mindes ens bezüglich de Geldnach age nich zu exis ie en. Im olgenden soll da geleg we den, wie diese E gebnisse e ziel we den konn en. Man kenn die spö ische Fo mulie ung: no male Lüge, in ame Lüge, S a is ik. Wenn man sich du ch den Wus de quan i a i empi ischen Ve ö en lichungen du cha bei e , e schein einem eine Va- ia ion diese S eige ungs o m naheliegend: no male Lüge, in ame Lüge, Oekonome ie. Die Vo wü e, die an die "Alchimis en" au dem Gebie Oekonome ie aus dem Lage de einen Theo ie und aus dem Lage de p ak ischen Wi scha spoli ik ge ich e we den, sind übe wei e S ek- ken be ech ig . We diesen Vo wü en begegnen will, muß seine Ka en au decken. De Lese kann sich nu ein eigenes U eil übe die Zu e - lässigkei de E gebnisse bilden, wenn e genau weiß, wie sie en - s anden sind. 1 He lie. oee. publ. R. Salzmann üh e die Reg essions echnungen am Rechenzen um de Uni e si ä du ch. Ich möch e ihm an diese S elle ü die Aus üh ung diese A bei en he zlich danken. 2 Vgl. dazu: H. Schelbe -SY ig, Empi ische Un e suchungen übe die Geld- nach age in de Schweiz, Zü che Volkswi scha liche Fo schungen, N. F. Bd. 12, Zü ich 1967, und J. Niehans, H. Schelbe -Sy ig, Simul aneous De e - mina ion o In e es and P iees in Swi ze land by a Two-Ma ke Model o Money and Bonds. "Econome ica", Bd. 34 (1966), S. 408 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 110 Heidi Schelbe -Sy ig ge o en we den, is jedes empi ische E gebnis mi de Hypo hese (l1a) e einba . Dies bedeu e , daß man sich o de Reg essionsschä zung kla da - übe we den muß, un e welchen Vo ausse zungen die heo e ische Hy- po hese als wide leg angesehen we den sol11 9• Gemäß den heo e ischen übe legungen muß eine nega i e Zins- und eine posi i e Einkommenselas izi ä e wa e we den (11 < 0, 12> 0). übe die G ößeno dnung de Elas izi ä en gib die eine Theo ie jedoch mi Ausnahme de Einkommenselas izi ä in de quan i ä s heo e ischen Va ian e keine Auskun . Die E gebnisse ausländische Un e suchungen können bis zu einem gewissen G ad als E sa z he angezogen we den, doch wi d dadu ch ein subjek i es Elemen einge üh 20• Es schein da- he zweckmäßige , die S abili ä de Geldnach age unk ion als wei e- en Tes ü die heo e ische Hypo hese zu wählen. Du ch eine Au spal- ung des Da enma e ials in Vo k iegs-, K iegs- und Nachk iegspe iode läß sich diese Tes leich du ch üh en. Die Reg essionsschä zung21 nach de Me hode de kleins en Quad a e b ach e ü die ganze Zei pe iode22 das olgende E gebnis: Zn L!P =-0.13-0.53 Zn i + 1.01 Zn Y R = 0.98 V. N. = 0.25 23 (0.08) (0.03) (0.11) (0.04) Die Vo zeichen de Reg essionskoe izien en sind " ich ig", und auch die Höhe de Elas izi ä en, - 0.53 ü den Zinssa z und 1.01 ü das Ein- kommen, en sp ich e wa den E wa ungen. De hohe Ko ela ions- koe izien und die engen Siche hei ssch anken scheinen die Zu e - lässigkei des E gebnisses zu un e s eichen. De ge inge We des Von Neumann Tes koe izien en is das einzige Wa nsignal. E läß be ü ch- en, daß das "gu e E gebnis" in e s e Linie dem T endein luß, de die lang is ige En wicklung on Geldmenge und Einkommen dominie , zu 19 Ve i izie en läß sich eine Hypo hese du ch empi ische Un e suchungen nie. Ein posi i e Be und bedeu e nu , daß die s a is ischen Schä zungen de Hypo hese nich wide sp echen. 20 Die F age, die subjek i en schieden we den muß, lau e : Wie g oß muß die Abweichung sein, dami die Ve we ung de Hypo hese e olg , bzw. welche Abweichungen lassen sich mi Un e schieden in den Beda ss uk u en zwischen den e schiedenen Lände n e klä en? 21 Alle s a is ischen Schä zungen wu den mi Qua alswe en und in loga- i hmische Fo m du chge üh . De ini ion und Quelle de e wende en Da en sind im Anhang besch ieben. 22 4. Qua al 1931 - 4. Qua al 1968. 23 R = Ko ela ionskoe izien . V. N. = Von Neumann Tes koe izien , de zu Übe p ü ung de Se ieko ela ion de Abweichungen dien . ± Klamme - ausd ücke = Ve auensg enzen de Reg essionskoe izien en bei eine I - umswah scheinlichkei on 5 ~/o bzw. 1 ~/o. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k 111 e danken is 24• Die Au spal ung des Da enma e ials bes ä ig diese Be- ü ch ungen 25• Vo k iegspe iode . ln LlP = 3.20-0.85 ln i + 0.68 ln Y R = 0.94 V.N. = 1.46 (0.15) (0.72) (0.20) (0.97) K iegspe iode ln LlP = -2.83-0.36 ln i + 1.30 ln Y R = 0.92 V.N. = 0.62 (0.17) (0.24) (0.22) (0.32) Nachk iegspe iode ln LlP =-1.03-0.11lni + 0.84 ln Y R = 0.99 V.N. = 0.52 (0.08) (0.04) (0.11) (0.06) De We des Von Neumann Tes koe izien en ha sich ü alle Zei - pe ioden meh als e doppel . Se ieko ela ion de Abweichungen kann alle dings nu ü die Vo k iegszei ganz ausgeschlossen we den. Die Reg essionskoe izien en weisen noch imme das " ich ige" Vo zeichen au , sie weichen abe in de Höhe signi ikan oneinande ab. Die Zins- elas izi ä schwank zwischen -0.11 und -0.85, sie is auße dem in de Nachk iegspe iode nich signi ikan on Null e schieden26• Die We e ü die Einkommenselas izi ä bewegen sich on 0.68 bis 1.30, und de Vo k iegswe un e scheide sich nich signi ikan on Null. Man könn e da aus schließen, daß die Geldnach age unk ion keine s abile Ve hal- ensgleichung da s ell . Die heo e ischen Hypo hesen - e wei e e Quan i ä s heo ie und Liquidi ä sp ä e enz heo ie bzw. "asse p e e- ence heo y" - wä en dami in de o liegenden Spezi ika ion (Glei- chung (7) und Gleichung (11» du ch das Da enma e ial wide leg . Ein solche Schluß is abe o eilig. Fü das "schlech e" E gebnis is die Ve wendung de Me hode de Kleins en Quad a e bei de Schä zung de Reg essionspa ame e e an wo lich. Diese klassische Me hode üh 24 Geldmenge und Einkommen weisen einen gleichge ich e en s a ken T end au , dies is wohl de Haup g und ü die hohe Se ieko ela ion de Abwei- chungen. Die Folge diese Se ieko ela ion is eine übe schä zung des Ko e- la ionskoe izien en und eine Un e schä zung de Siche hei ssch anken. 25 Vo k iegspe iode: 4. Qua al 1931 - 4. Qua al 1938. K iegspe iode: 1. Qua - al 1939 -4. Qua al 1946. Nachk iegspe iode: 1. Qua al 1947 - 4. Qua al 1968. Da sich ein K ieg sowohl ückwä s als auch o wä s übe die Zei de mili- ä ischen Handlungen hinaus beme kba mach , wu de die K iegszei e was wei e ge aß . 26 Die 99 O o Siche hei ssch anke schließ den We Null ein. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 112 Heidi Schelbe -Sy ig zu den bes en linea en un e ze en Schä zungen de Pa ame e , wenn bes imm e Vo ausse zungen e üll sind 27• Die e wende e Fo mulie ung de Geldnach age unk ion e le z die Vo ausse zung de Unabhängigkei zwischen Zu allsabweichung und e klä enden Va iablen. Die Folge da on sind e ze e Pa ame e schä - zungen 28• Die Unabhängigkei s o ausse zung is imme e le z , wenn endogene G ößen als e klä ende Va iable e wende we den. De Zins- sa z s ell in de Geldnach age unk ion ohne Zwei el eine endogene G öße da 29• Zinssa z und Zu allsabweichung müssen somi no wendi- ge weise mi einande ko elie sein. Das Einkommen kann dagegen als eine exogene G öße angesehen we den 30. Dahin e s eh die heo e- ische Hypo hese, daß Ve schiebungen au dem ealen Sek o sogleich au den Geldma k wi ken, wäh end Gleichgewich ss ö ungen im nomi- nellen Sek o ühes ens nach Ablau eines Qua als den ealen Sek o de Volkswi scha beein lussen. De Geldma k kann un e diese Vo - ausse zung ku z is ig on den üb igen Mä k en abge enn und iso- lie be ach e we den 31 • Inwiewei diese Vo ausse zung den a sächli- chen Gegebenhei en en sp ich , kann e s das Resul a de empi ischen Schä zungen zeigen. Mi Hil e de zweis u igen Reg essionschä zung kann die Ko ela ion zwischen Zinssa z und Zu allsabweichung, die ü die e ze en Pa a- me e schä zungen e an wo lich is , eliminie we den. In de e s en S u e wi d de Zinssa z als Funk ion de beiden exogenen G ößen Real- einkommen und mone ä e Basis geschä z 32• In eine Zwischen echnung 27 Vgl. dazu: A. S. Goldbe ge , Econome ic Theo y, New Yo k, London, Sydney 1964, Kapi el 4, und J. Johns on, Econome ic Me hods, New Yo k, San F ancisco, To on o, London 1963, Kapi el 4. 28 Die ökonome ische Theo ie gib keine Auskun da übe , wie g oß die mu maßliche Ve ze ung is . Von besonde s ein ach gelage en Sonde ällen abgesehen, is nich einmal die Rich ung de Ve ze ung bekann . Übe spi z o mulie : die E gebnisse de Kleins quad a schä zungen lie e n übe haup keine Anhal spunk e übe die "wah en" Elas izi ä en. 29 Gemäß de Liquidi ä sp ä e enz heo ie wi d die Höhe des Zinssa zes au dem Geldma k du ch das Zusammenspiel on Angebo und Nach age be- s imm . Heb man die ce e is pa ibus Bedingung au , so e olg die Zins- bes immung simul an au Geld-, K edi und Gü e ma k , die In e dependenz zwischen nachge ag e Geldmenge und Zinssa z bleib bes ehen. ~ Das nominelle Einkommen s ell o ensich lich eine endogene G öße da , denn zwischen nachge ag e Geldmenge und P eisni eau lau en die Kausal- beziehungen in beiden Rich ungen. Dies is auch de G und, wa um die heo- e ische Hypo hese eal o mulie wu de. 31 Falls diese Vo ausse zung den a sächlichen Gegebenhei en nich en - sp ich , d. h. wenn die Kausalbeziehungen zwischen nachge ag e Geldmenge und Realeinkommen auch inne halb desselben Qua als in beiden Rich ungen lau en, is eine ko ek e Schä zung de Geldnach age unk ion nu im Rah- men eines um assenden Mak omodells möglich. 32 Die G undlage ü die zweis u ige Schä zung bilde das olgende heo e- ische Modell: Geldnach age: L!P = I (i, Y); Geldangebo : M!P = m (i, B); OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k 113 kann aus diese eduzie en Fo m de heo e ische Zinssa z, de de ini- ionsgemäß on de Zu allsabweichung unabhängig is , e mi el we - den. In de zwei en S u e e olg die Reg essionsschä zung de Geldnach- age unk ion, wobei an S elle des u sp ünglichen Zinssa zes die aus de eduzie en Fo m e echne en We e eingese z we den. Diese zweis u ige Reg essionsschä zung b ach e das olgende E gebnis: Vo k iegspe iode Zn L1P = 4.45-0.95 Zn i + 0.56 Zn Y R = 0.98 V.N. = 1.03 (0.10) (0.48) (0.13) (0.65) K iegspe iode Zn L1P = -2.60-0.61 Zn i + 1.30 In Y R = 0.97 V.N. = 0.65 (0.12) (0.14) (0.17) (0.19) Nachk iegspe iode Zn L1P =1.50-0.78 Zn i + 0.87 Zn Y R = 0.98 V.N. = 0.24 (0.21) (0.04) (0.28) (0.06) Die Geldnach age unk ion e schein nun bedeu end s abile . Die Zinselas izi ä schwank zwischen -0.95 und -0.61, sie is in allen Zei - pe ioden signi ikan on Null e schieden. De K iegswe äll e was aus dem Rahmen, de Un e schied zu Vo k iegspe iode is knapp signi- ikan . Die Einkommenselas izi ä weis eine e was g öße e Va ia ion au . Dem seh ie en We ü die Vo k iegspe iode da jedoch kein zu g oßes Gewich beigemessen we den. Das eale Ne osozialp oduk wies in diese Zei spanne nu seh ge inge Schwankungen au , dadu ch e hal en die Zu allsein lüsse ein g oßes Gewich ; die wei en Siche - hei sschwankungen, die bei de 99 % G enze be ei s nega i e We e ein- schließen, zeigen diese Zu allswi kungen deu lich. Au schluß eiche is die Ta sache, daß sich in de K iegs- und Nachk iegszei gegenübe de Kleins quad a schä zung wenig geände ha . Obwohl de absolu e Schwankungsbe eich (0.87 bis 1.30) nich besonde s g oß is , üh en die ela i engen Ve auensbe eiche dazu, daß beide Einkommenselas izi- ä en signi ikan on eins abweichen. Geldmenge und Einkommen weisen beide einen ausgep äg en T end au . Bekann lich bes eh bei Reg essions echnungen mi au oko elie - en Reihen die Tendenz, die S ä ke des Zusammenhanges und die Zu- e lässigkei de Reg essionskoe izien en zu übe schä zen 33• Es is Ma k gleichgewich : L1P = M!P; B = mone ä e Basis, L, M, i = endogene Va- iable, Y, B = exogene Va iable. 33 VgI. dazu: M. EzekieZ, K. A. Fox, Me hods o Co ela ion and Reg ession Analysis, 3. Au I. New Yo k, London 1995, S.334; G. Tin ne , Handbuch de Ökonome ie, Be lin, Gö ingen, Heidelbe g 1960, S. 299 . 8 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 114 Heidi Schelbe -Sy ig du chaus möglich, daß die "wah en" Ve auens be eiche sowohl ü die K iegs- als auch ü die Nachk iegspe iode den We eins einschließen. Diese Ve mu ung läß sich indi ek übe p ü en. De T endein luß kann im o liegenden Fall du ch Di e enzenbildung olls ändig eliminie we den. Ein Di e enzenmodell is jedoch an älli- ge gegenübe zu älligen Ein lüssen und S ö ungen. Die heo e ische Hypo hese wi d einem hä e en Tes un e zogen. Um zu e meiden, daß Zu älligkei en das Bild dominie en, muß e mi glei enden Vie - qua alsmi eln gea bei e we den. Dies bedeu e , daß wohl de T end- ein luß, nich abe die Se ieko ela ion de Abweichungen eliminie we den konn e. Be ei s am Bes andsmodell ließen die E gebnisse ü die K iegszei e mu en, daß in Pe ioden e höh e Unsiche hei , Zinssa z und Ein- kommen allein die Kassahal ung nich meh aus eichend "e klä en" können. G öße e Unsiche hei üh ce e is pa ibus zu einem g öße en Beda an Liquidi ä . Das K iegsgeschehen ände die Beda ss uk u , und dies üh zu eine Ve schiebung de Geldnach age unk ion nach ech s. Die E gebnisse des Ve ände ungsmodells bes ä igen diese Ve - mu ung. Es wa no wendig, eine zusä zliche exogene Va iable, die den K iegsein luß e kö pe , in die Reg essionsschä zung au zunehmen. Dies geschieh am ein achs en mi eine Dummy Va iable (D), die no - male weise den We Null au weis und in jenen Qua alen, in denen sich das K iegsgeschehen bed ohlich de Schweiz nähe e, den We eins annimm 34 • Die zweis u ige Reg essions echnung b ach e das olgende E gebnis: Vo k iegspe iode d In L!P = 0.005-0.82 d In i-0.07 d In Y R = 0.97 V.N. = 0.79 (0.10) (0.78) (0.14) (1.06) K iegspe iode d In L!P = -0.006-0.40 d In i + 0.83 d In Y + 0.023 D R = 0.94 V.N. = 1.15 (0.11) (0.14) (0.004) (0.15) (0.18) (0.006) Nachk iegspe iode d In L!P = -004-0.71 d In i + 1.42 d In Y R = 0.75 V. N. = 0.1935 (0.22) (0.33) (0.29) (0.44) 34 D = 1: 1. Qua al 1939 bis 1. Qua al 1940 und 3. Qua al 1943 bis 2. Qua - al 1945. D = 0: üb ige Zei . 35 Die äl e e Nachk iegsschä zung ü die e kü z e Zei pe iode (1. Qua al 1947 - 2. Qua al 1963) b ach e im Ve gleich dazu eine Zinselas izi ä on -0.63 und eine Einkommenselas izi ä on 1.38. Die Un e schiede liegen wei inne halb de Ve auensbe eiche. Diese Ve gleich un e s eich den Eind uck de S abili ä . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k 115 Das kons an e Glied is in allen d ei Zei pe ioden ge ing und gemäß -Tes ni gends signi ikan on Null e schieden. Die Reg essions- koe izien en lassen sich somi di ek mi jenen des Bes andesmodells e gleichen. Die ge ingen Schwankungen des ealen Ne osozialp oduk- es wäh end de Vo k iegszei ges a en im Ve ände ungsmodell keine b auchba e Schä zung de Einkommenselas izi ä . De Ein luß de zu- älligen S ö ungen, de sich be ei s im Bes andesmodell unangenehm beme kba mach e, dominie bei den Ve ände ungen das Bild oll- s ändig. De ge inge nega i e Reg essionskoe izien , de Siche hei s- sch anken on 15 ache Höhe seines We es au weis , muß als bedeu- ungslos angesehen we den. Die Höhe de üb igen Koe izien en en - sp ich wei gehend den E wa ungen. Die empi ischen E gebnisse lassen e mu en, daß die "wah e" Zinselas izi ä in de Gegend on -0.6 bis -0,7 lieg 36• Die geschä z en Einkommenselas izi ä en liegen nahe bei eins, im Ge- gensa z zum Bes andesmodell sind die Abweichungen om quan i ä s- heo e ischen We nich signi ikan . Dieses E gebnis kann dahin in e - p e ie we den, daß die e wei e e Quan i ä s heo ie eine zweckmäßige Hypo hese de länge is igen Geldnach age da s ell , daß abe ge inge kü ze is ige Schwankungen nich ausgeschlossen we den dü en 37 • Die Schä zung ü die ganze Zei pe iode un e s eich diesen Eind uck. Ganze Zei pe iode d ln L!P = 0.0003 - 0.69 d ln i + 1.09 d Zn Y R = 0.85 V.N. = 0.25 (0.08) (0.17) (0.10) (0.22) Die E gebnisse de zweis u igen Reg essionsschä zung weisen da au hin, daß die Geldnach age unk ion eine wei gehend s abile Ve hal ens- gleichung da s ell . Sie sind auße dem sowohl mi de e wei e en Quan- i ä s heo ie als auch mi de Liquidi ä sp ä e enzen heo ie bzw. ih e 36 Dieses E gebnis s imm au allend mi e schiedenen Be echnungen, die in den USA ausge üh wu den, übe ein. De Leeuw be echne e ü die Zei - pe iode on 1948 bis 1962 eine Zinselas izi ä de No ennach age on -0,36 gegenübe dem lang is igen und on -0.14 gegenübe dem ku z is igen Zinssa z (mul iple Ansa z). Dies en sp ich eine gesam en Zinselas izi ä on ca. -0.5. Fü die Sich einlagen lau en die en sp echenden Zahlen -0.35 und -0.17, was eben alls eine Gesam elas izi ä on ca. -0.5 en sp ich . F. de Leeuw, A Model o Financial Beha io , in: J. S. Duesenbe y, G. F omm, L. R. Klein, E. Kuh (H sg.). The B ookings Qua e ly Econome ic Model o he Uni ed S a es, Chicago, Ams e dam 1965, S.493. Ch is be echne e Zinselas i- zi ä en de Geldnach age, die zwischen -0.47 und -0.68 schwanken. C. F. Ch is , In e es Ra es and "Po olio Selec ion" among Liquid asse s in he U. S., in: Measu emen in Economics, S and o d, Cali o nia 1963, S. 203. 37 Die Abweichungen om quan i ä s heo e ischen We on eins sind eil- weise da au zu ückzu üh en, daß sich Ve mögen, Einkommen und T ansak- ions olumen nich imme genau pa allel en wickeln. Sobald diese En wicklung Auseinande geh , kann das Ne osozialp oduk unmöglich ü alle d ei Va ia- blen gleichzei ig eine be iedigende E sa zg öße da s ellen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 116 Heidi Schelbe -Sy ig Wei e en wicklung de "asse p e e ence heo y" e einba 38• Es bleib nu noch abzuklä en, inwiewei diese Schluß olge ungen on de ge- wähl en De ini ion de Geldmenge abhängig sind. F iedman e i die Ansich , daß die Zei einlagen zu Geldmenge gehö en. Seine empi i- schen Un e suchungen ö de n eben alls eine s abile Geldnach age- unk ion zu Tage, jedoch mi eine Einkommenselas izi ä on und 1.8 und eine ge ingen kaum on Null e schiedenen Zinselas izi ä 39• Die- ses un e schiedliche E gebnis läß sich leich e klä en. Sich - und Zei - einlagen sind enge Subs i u e; wenn de Zinssa z s eig , e olg eine Ve schiebung on Sich - au Zei einlagen und ice e sa. Eine Re- g essionsschä zung ü die Schweiz e gab e wa ungsgemäß eine posi- i e Zinselas izi ä de Zei einlagennach age (0.23), sie ö de e auße - dem eine Einkommenselas izi ä on 2.12 zu Tage40• Es lieg au de Hand, daß die Nach age nach de e wei e en Geldmenge (No en + Sich einlagen + Zei einlagen) eine Einkommenselas izi ä zwischen eins und zwei und eine Zinselas izi ä , die sich nu wenig on Null un e - scheide , au weisen muß. F iedmans E gebnisse s immen demen sp e- chend wei gehend mi den Resul a en de ande en empi ischen Un e - suchungen, die sich au die enge e De ini ion de Geldmenge s ü zen, übe ein. De Eind uck, daß es sich bei de Geldnach age um eine s a- bile Ve hal ensgleichung handel , wi d dadu ch noch e s ä k . Ums i en bleib abe die F age, welche De ini ion de Geldmenge zweckmäßige is . Meines E ach ens b ing die wei e e De ini ion haup - sächlich Nach eile: zins agende und nich zins agende Ve mögensele- men e we den in einen Top gewo en und das en sp echende Konglo- me a wi d au seine Zinsemp indlichkei hin un e such . Mi S abili- ä s ücksich en läß sich die wei e e De ini ion nich beg ünden. Die Geldnach age s ell , wie eben gezeig wu de, be ei s bei de enge en De ini ion eine wei gehend s abile Ve hal ensgleichung da und dies is ü die Belange de Geldpoli ik aus eichend. 38 Bewiesen wi d du ch die empi ische Un e suchung na ü lich wede die S abili ä de Geldnach age unk ion noch die Rich igkei de heo e ischen Hypo hesen, denn es is logisch unmöglich, eine heo e ische Hypo hese du ch empi ische E idenz zu e i izie en. 39 M. F iedman, The Demand o Money: Some Theo e ical and Empi ical Resul s. "The Jou nal o Poli ical Economy", Bd.68 (1959), S. 327 . und M. F iedman, D. Meiselman, The Rela i e S abili y o Mone a y Veloci y and he In es men Mul iplie in he Uni ed S a es, 1897 -1958, ASe ies o Resea ch S udies p epa ed o he Commission on Money and C edi , Englewood Cli s, N. J. 1963. 40 Fü die Vo k iegszei lau en die en sp echenden We e 0.19 und 2.18, ü die K iegspe iode -0.03 und 1.73, ü die Nachk iegspe iode 0.28 und 1.84. Abgesehen on de nich signi ikan en Zinselas izi ä wäh end des K ieges ( e mu lich schlug sich die e höh e Unsiche hei auch in einem e höh en Be- da an sekundä e Liquidi ä niede ), sp ich die empi ische E idenz da ü , daß auch die Nach age nach Zei einlagen eine s abile Ve hal ensgleichung da s ell . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Empi ische Un e suchungen übe den schweize ischen Geldma k 117 Anhang: De ini ion und Quelle de e wende en Da en eihen A. Geldmenge (L) 1. De ini ion: No en und äglich ällige Ve bindlichkei en de Na io- nalbank plus Sich deposi en beim Pos scheck und bei den Geschä s- banken minus Kassa-, Gi o- und Pos scheckkon en de Geschä sbanken. 2. Quelle: C. G üeble , Die Geldmenge de Schweiz 1907 -1954, Zü - che Volkswi scha liche Fo schungen. N. F. Bd. 1, Zü ich 1958, Mona s- be ich e de Schweize ischen Na ionalbank. 3. Beme kungen: Die Kassahal ung des Pos schecks konn e nich ab- gezogen we den, da e keine Bilanzen e ö en lich . Die Münzen wu - den nich be ücksich ig , weil keine Qua alswe e o liegen. Die Zei - einlagen wu den nich zu Geldmenge gezähl , da sie ande s au Zin!:;- und Einkommensände ungen eagie en. Auslandsgu haben und - e - p lich ungen de Geschä sbanken konn en nich gesonde behandel we den, weil die s a is ischen Un e lagen ehlen. B. Einkommen (Y) 1. De ini ion: Ne osozialp oduk . 2. Quelle: S a is ische Jah büche de Schweiz, Die Volkswi scha (Mona ssch i des Eidgenössischen Volkswi scha sdepa emen es). 3. Beme kungen: Die ehlenden Qua alswe e wu den linea in e - polie , da Hil s eihen ü die In e pola ion (z. B. Kleinhandelsumsä ze, Gü e anspo e de SBB, Beschä igungsindices) in de K iegs- und Vo k iegszei ehlen. Diese ein ma hema ische In e pola ion üh dazu, daß das Einkommen o allem die T enden wicklung de Geldnach age "e klä ", wäh end die kü ze is igen Schwankungen dem Zinssa z zu- gesch ieben we den. Es is nich ausgeschlossen, daß deshalb die Zins- elas izi ä de Geldnach age leich übe schä z wi d. Dies is eine Schwäche de Un e suchung, die beim momen anen S and de s a is i- schen E hebungen in de Schweiz nich besei ig we den kann. Bei eine Besch änkung au Jah eswe e gingen so iele F eihei sg ade e lo en, daß de Tes au S abili ä de Nach age unk ion in de K iegs- und Vo k iegszei nich meh du chge üh we den könn e. c. Zinssa z (i) 1. De ini ion: Du chschni liche Obliga ionen endi e, be echne nach de Fälligkei . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 118 Heidi Schelbe -Sy ig 2. Quelle: Mona sbe ich e de Schweize ischen Na ionalbank. 3. Beme kungen: Die du chschni liche Obliga ionen endi e s ell in de Schweiz die beweglichs e Zins eihe da und dü e dahe die Ma k - e häl nisse am bes en wide spiegeln. Da ku z is ige Anlagen das engs e Subs i u zu Kassahal ung bilden, müß e nach ein heo e ischen Gesich spunk en ein ku z is ige Zinssa z gewähl we den. Dies is abe aus s a is ischen G ünden unmöglich. De Callgeldsa z - de einzige ku z is ige Zinssa z, de wei gehend du ch das eie Zusammenspiel on Angebo und Nach age bes imm wi d -e schein e s in de Nachk iegszei in den S a is iken. In diese Zei pe iode e läu e pa al- lel zu du chschni lichen Obliga ionen endi e, so daß die Ve wendun,g des lang is igen Zinssa zes in de Geldnach age unk ion kaum Nach- eile b ing . D. Mone ä e Basis (B) 1. De ini ion: Bilanzsumme de Na ionalbank plus Gu haben de Schweiz bei de EZU. 2. Quelle: Mona sbe ich e de Schweize ischen Na ionalbank. E. Zei einlagen (Z) 1. De ini ion: K edi o en au Zei bei den Geschä sbanken. 2. Quelle: Mona sbe ich e de Schweize ischen Na ionalbank. 3. Beme kungen: Die Spa - und Deposi eneinlagen wu den nich zu den Zei einlagen addie , da ih e Nach age wiede um ande en Gese zen geho chen dü e. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 De e isions heo e ische Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie des Zinses mi ökonome ischem Tes l Von Nikolaus K. A. Läu e , Kons anz I. Vo ausse zungen de Un e scheidba kei zwischen LF -und LP-Theo ie Ich e suche im olgenden zue s den Un e schied zwischen eine Loanable-Funds (LF)- und eine Liquidi ä sp ä e enz (LP)-Theo ie des Zinses au zuzeigen. Danach we de ich im Rahmen eines mak oökonomi- schen Simul anmodells ü die BRD p ü en, ob die Ve hal ensweisen, die den beiden Theo ien en .'>p echen, mi S abili ä e einba sind. Fü eine sinn olle Un e scheidung 2 zwischen eine LF- und eine LP- Theo ie des Zinses müssen zwei Vo ausse zungen e üll sein. Die Theo- ien müssen e s ens als ma k dynamische Hypo hesen o mulie sein, d. h. als Hypo hesen in denen die Übe schußnach age eines bes imm en Ma k es als U sache de bewi k en Ma k p eisände ung gegenübe ge- s ell wi d. Fü die LF-Theo ie haben wi demen sp echend die ma k - dynamische Gleichung (1), in de die Ra e de Zinsände ung als Funk- ion des We papie übe schußangebo es da ges ell wi d: (1) ~! = [WP A (i, Y)- WP N (i, Y)] [0 = (0)] . 1 Den Teilnehme n de Tagung in Go lieben schulde de Ve asse Dank ü k i ische Hinweise. 2 Einen konzen ie en übe blick übe die LP- und LF-Kon o e se bie e H. G. Johnson, Mone a y Theo y and Policy, "The Ame ican Economic Re- iew", Bd.52 (1962), ep . in: Su eys o Economic Theo y, Vol. I (Money, In e es and Wel a e), New Yo k 1965, bes. S. 23 ., aus üh liche abe auch selek i e F. A. Lu z, Zins heo ie, Zü ich-Tübingen, 2. Au !., 1967, S. 144 ., siehe e ne G. L. S. Shackle, Recen Theo ies Conce ning he Na u e and Role o In e es , "The Economic Jou nal", Bd.71 (1961), ep . in: Su eys o Economic Theo y, Vol. I, New Yo k 1965, S. 108 . (Zi a e beziehen sich in allen Fällen au den Wiede abd uck.) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 126 Nikolaus K. A. Läu e Aus (10), (11) und (12) olg nun unmi elba , daß das Wal assche Gese z auch ü die e idie en Plan unk ionen gil , wenn es sowohl bei den u sp ünglichen Plänen als auch bei de Plan e ision gil . Je z sind wi in de Lage, die (endgül ige) Ve ände ungs a e des Ein- kommens als Funk ion de e idie en ans elle de u sp ünglichen übe - schußnach age nach Gü e n zu o mulie en, wobei die Funk ion ü die e idie e übe schußnach age nach Gü e n de inie wi d als spezielle Linea kombina ion de u sp ünglichen übe schußnach age unk ionen nach Gü e n, Geld und We papie en: (13a) (~~)2 = h {[I -Sh} == h {[I (i, Y)-S (i, Y)12} (13b) = h [al (I -S)l + bl (WP N- WP A)l + cl (L-Mhl [0 = h (0)1 (13c) = h [(al-b l) (I-Sh + (cl-b l) (L-Mhl . Im LF-Fall be ach en wi on je z an die (endgül ige) Ra e de Zins- ände ung als Funk ion de e idie en im Gegensa z zu u sp ünglichen übe schußnach age nach We papie en, wobei die e idie e We - papie übe schußnach age unk ion de inie wi d als eine besonde e Linea kombina ion de u sp ünglichen übe schußnach age unk ionen ü Gü e , Geld und We papie e: (14a) ( :! )2 = {[WP A- WP N1 2} == {[WP A (i, Y) - WP N (i, Y)h} (14b) = [-0..2 (I-Sh + b2 (WP A- WP N )1-C2 (L-Mhl [0 = (0)1 (14c) = [(b2-~){I-S)1 + (b2-c2) (L-Mhl . Ganz en sp echend is im LP-Fall die (endgül ige) Ra e de Zins e - ände ung je z eine Funk ion de e idie en ans elle de u sp ünglichen übe schußnach age nach Geld, und die e idie e übe schußnach age- unk ion nach Geld is wiede de inie als eine besonde e Linea kombi- na ion de u sp ünglichen übe schußnach age unk ionen ü Gü e , We papie e und Geld: (15a) (:: )2 = 9 {[L-M1 2} == {[L (i, Y)-M (i, Y)12} (15b) = 9 [a3 (I -S)l + b3 (WP N- WP Ah + ca (L-Mhl [0 = 9 (0)] (15c) = 9 [(a3-b3) (I-Sh + (c3-ba) (L-M) l . Die Gleichungen (c) in (13), (14) und (15) lassen sich aus den en sp echen- den Gleichungen (b) ablei en, indem man das Wal assche Gese z in seine Gül igkei ü die u sp ünglichen Pläne anwende , d. h. indem man on de Iden i ä (10) Geb auch mach . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 127 Es lassen sich je z zwei e schiedene mak o-dynamische Sys eme mi den Va iablen Y, Volkseinkommen, und i, Zinssa z, bilden: ein LF- Sys em du ch Kombina ion de Gleichungen (13) und (14) und ein LP- Sys em du ch Kombina ion de Gleichungen (13) und (15). Diese Sys em- un e scheidung beach e jedoch noch nich den zwei en G undsa z, den wi wei e oben in Ve bindung mi de Iden i ä (3) o mulie haben. Diesen Mangel wollen wi im nächs en Sch i beheben. 2.2. LF- und LP-Theo ie als Fälle neu alen Re isions e hal ens Die Gleichungen (13b), (14b) und (15b) sind explizi e Fo men de Glei- chungen (4), (5) und (6). Es läß sich nun leich zeigen, wie sich LP- und LF-Theo ie in einem o alanaly ischen, mak o-ma k dynamischen Glei- chungssys em un e scheiden. Läß man die bekann en LP-Wide sp üche zu, dann bes eh schon du ch den Gegensa z zwischen den beiden e idie en übe schußnach- agen (WP A -WPN)2 und (L- M)2 ein Theo ieun e schied. Will man je- doch die LP- Wide sp üche ausschließen, dann muß man on de Iden- i ä (16) (16) ausgehen. Theo ieun e schiede sind dann abe , wie wi spä e sehen we den, noch imme und zwa mi Bezug au die Re isionskoe izien en o mulie ba . Die Iden i ä (16) en häl Implika ionen ü die Re isionskoe izien en. Anhand de Gleichungen (14c) und (15c) olgen aus de Iden i ä (16) die Gleichungen (17) bzw. (18): (17) (18) b2 -% = aa- b3 und b..;)-c2 = ca-ba, bzw. % + a3 = b2 + b3 = c2 + c3 . Umgekeh läß sich mi Hil e de Iden i ä en (9) und (10) aus den Glei- chungen (17) ode (18) die Iden i ä (16) ablei en. Gil also das Wal assche Gese z ü die u sp ünglichen Pläne, dann sind die Gleichungen (17) ode (18) no wendige und hin eichende Bedingungen ü die Iden i ä (16). Bei Gül igkei de Iden i ä (10) is es demnach zu Ve meidung de bekann en LP-Wide sp üche no wendig und hin eichend, daß nach S eichen de e s en Zeile de Re isionsma ix (19) (19) die Summe de Elemen e in den Spal en ü alle Spal en gleich is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 128 Nikolaus K. A. Läu e Die ökonomische In e p e a ion de Bedingung (18) is ein ach. Sie be- sag , daß de ela i e An eil an de u sp ünglichen übe schußnach age eines Ma k es, de im Zuge de Plan e ision in den mone ä en Be eich, d. h. au den Geld- und We papie ma k zusammen, e lage wi d, bei allen d ei übe schußnach agen bzw. Mä k en gleich is . Wie iel, p ozen ual gesehen, on eine beliebigen u sp ünglichen übe schuß- nach age im Zuge de Plan e ision als übe schußnach age au die bei- den mone ä en Mä k e (als Zielmä k e) zusammen e lage wi d, is unabhängig om Ausgangsma k , d. h. unabhängig on de A de zu e idie enden u sp ünglichen übe schußnach age. Dabei spiel das ela i e Gewich mi dem die beiden mone ä en Ziel-Mä k e, einzeln be- ach e , an de Abso p ion de übe schußnach age eines (beliebigen) Ausgangsma k es be eilig sind, keine Rolle. Fü die Hal ung de Pla- nenden gegenübe den mone ä en Mä k en als Ganzes is es also bei de Plan e ision hie gleichgül ig, au welchem Ausgangsma k ihnen mi un e idie en Plänen F us a ion d ohen wü de. Wi haben hie den Fall eine besonde en Neu ali ä im Ve hal en o uns und nennen es neu ales Re isions e hal en. Die Bedingung (18) de inie eine ganze Klasse on Re isionsma izen. Wi wollen nun zwei besonde e Elemen e diese Klasse he ausg ei en und mi de LP- bzw. de LF-Theo ie iden i izie en: (20) (21) RLF = ( ~ RLP = ( ~ ! ~ ) ) o 0 1 0 o 1 Aus den Re isionsma izen (20) und (21) is abzulesen, daß au jeweils zwei Mä k en bei de Re ision an den u sp ünglichen Plänen oll es - gehal en wi d, und daß im LP-Fall nu die u sp üngliche We papie - übe schußnach age, im LF-Fall dagegen nu die u sp üngliche Geld- übe schußnach age genau um die u sp üngliche Gü e übe schußnach- age e idie , bzw. "e höh " wi d. Diese Un e schiede sind nähe zu in e p e ie en. Bei de LF-Theo ie we den die u sp ünglichen K edi - und Ve schul- dungspläne, d. h. die Ausgangspläne ü We papie angebo und -nach- age o z de be ei s einge e enen ode noch be o s ehenden En - äuschungen au dem Gü e ma k beibehal en. Man paß sich au de mone ä en Sei e allein du ch eine Ve ände ung de u sp ünglichen Geld- hal ungspläne an. Un eiwillige Lage in es i ionen z. B. we den allein und so o du ch e inge e Geldhal ung inanzie . Une wa e e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 129 Lage abbau üh so o und allein zu e höh e Kassenhal ung, wäh- end die u sp ünglichen K edi - und Ve schuldungspläne in de lau en- den Pe iode nich e ände we den. Sie eagie en e zöge . Ande s bei de LP-Theo ie. Do häl man zunächs s a an den Aus- gangsplänen ü die Kassenhal ung es , eagie hie also e zöge , und paß sich den F us a ionen au dem Gü e ma k allein und so o du ch eine Modi ika ion de u sp ünglichen K edi - und Ve schuldungs- pläne an. Au un eiwillige Lage in es i onen z. B. eagie man so o und ausschließlich du ch zusä zliche K edi nah ne, wäh end die u - sp ünglichen Geldhal ungspläne in de lau enden Pe iode nich e än- de we den. Sie eagie en e zöge 14• Nach einem übe aschenden Lage abbau wi d so o die geplan e Ve schuldung eduzie , wäh end an den u sp ünglichen Kassenhal ungsplänen un e ände es gehal en wi d. En sp echendes läß sich auch ü Anlagein es i ionen sowie ü un eiwillige Spa o gänge o mulie en. LF- und LP-Theo ie e scheinen je z als Ex eme mögliche e isions- neu ale Ve hal ensweisen und de Gegensa z de beiden Theo ien schläg sich in un e schiedlichen Re isionsma izen niede . Wi we den nun die Implika ionen diese ex emen Fo men des Re isions e hal ens ü die S abili ä eines ü die BRD geschä z en Simul anmodells un e - suchen 15• 14 H. Roses Iden i izie ung on LP-Theo ie mi so o ige Anpassung und on LF-Theo ie mi e zöge e Anpassung is einsei ig an de K edi - und Ve schuldungsplanung o ien ie . De Un e schied zwischen den beiden Theo- ien is also nich eine F age des ime-lags. Vgl. de s., a.a.O., S. 114. 15 Wi wollen einen heiklen Punk nich une wähn lassen. Die Spal en- summen de Elemen e in den Ma izen (20) und (21) sind nich alle gleich eins und genügen dahe nich de Bedingung (11). Deshalb s imm das Re isions- e hal en, so wie es du ch diese Ma izen ausged ück wi d, nich mi dem Wal asschen Gese z übe ein. Diese Inkonsis enz wide sp ich abe nich no - wendige weise de unausweichlichen Gül igkei des Wal asschen Gese zes im ex-pos -de- ac o-Sinn, d. h. in dem Sinne, daß -wenn wi nu ü Haushal e sp echen -die a sächlichen Ne oausgaben ü Gü e , We papie e und e - meh e Geldhal ung dem a sächlichen Einkommen en sp echen müssen. Wenn wäh end eine Pe iode die Pläne e idie we den, en scheiden sich - z. B. - die Haushal e da ü , beispielsweise die u sp ünglich geplan e Geldhal ung ein ach deswegen zu e höhen, weil es ihnen, angesich s des Gü e mangels, unmöglich is , alles nach den u sp ünglichen Plänen zum Kau on Gü e n o gesehene Geld auszugeben. Wenn die Haushal e abe gleichzei ig ein o mal die u sp üngliche Gü e nach age ( oll) au ech e hal en, o z de Kenn nis, daß sie in de lau enden Pe iode on den P oduzen en nich in olle Höhe bedien we den kann, d. h. wenn die Haushal e ein o mal ih e übe - schüssige Nach age nich ückgängig machen, d. h. in ih en Budge plänen ü die lau ende Pe iode nich auss eichen, dann komm es zu de beobach e en o malen Inkonsis enz, jedoch ohne die Implika ion eine wi klichen In- konsis enz im Sinne eine Fes legung on Fonds, die ü den Res de lau en- den Pe iode (nach de Re ision) be ei s ande wei ig zu Ausgabe e plan wo den sind. Obwohl wi du ch die Wahl on al = 0 in (20) und (21) auch o male Konsis enz bei de Re ision de Pläne e hal en könn en und obwohl 9 Sch i en d. Ve eins . Socialpol1 ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 130 Nikolaus K. A. Läu e 3. Ein ökonome ische Tes 3.1. Das simul ane Tes modell Wi e wenden ü den Tes de Neu ali ä des Re isions e hal ens und de beiden Zins heo ien ein Simul anmodell mi den ie Keynes- schen Mä k en: Gü e -, Geld-, We papie - und A bei sma k . Fü den A bei sma k un e s ellen wi , daß e sich s e s im Gleichgewich szu- s and be inde 16• Wenn wi auße dem mak oökonomische Gül igkei des Wal asschen Gese zes wenigs ens ü die u sp ünglichen ode un e i- die en Pläne annehmen, dann b auchen wi auch den We papie ma k nich explizi in unse e Modell o mulie ung au zunehmen. De explizi e Teil des Modells bes eh un e diesen Vo ausse zungen aus ie Ve hal- ensgleichungen, eine De ini ionsgleichung und zwei Gleichgewich s- bedingungen. Die Geldnach age (L) is eine Funk ion des Zinssa zes (i) und des B u osozialp oduk es (Y): (22) Das Geldangebo (M) häng ab om Zins und on de Geldbasis (C): (23) Die Gleichgewich sbedingung ü den Geldma k lau e : (24) L = M . Die un e eil en Gewinne plus Absch eibungen de Vo pe iode (UG- ) bes immen die p i a e In es i ionsnach age (Ip ): (25) Ip=VO+V1i+~UG_1 . Das gesam e p i a e Spa angebo is abhängig om Zins, om B u o- sozialp oduk und om Konsum de Vo pe iode (C -1): (26) dann das Wal assche Gese z im ex-an e Sinne auch ü die e idie en Pläne gel en wü de, sobald es ü die u sp ünglichen Pläne gil , wollen wi die Implika ion e meiden, daß nach de Plan e ision de Gü e ma k nie im Ungleichgewich e schein . Indem wi al = 1 se zen nehmen wi an und machen es e sich lich, daß es die bekunde e u sp üngliche und nich die e idie e übe schußnach age nach Gü e n is , welche die P oduzen en e - anlaß , das P oduk ions olumen zu e ände n, und dami die Einkommens- ände ungen e u sach . 16 In unse em ixed-p ice-Modell mi s a en P eisen und Löhnen is diese Annahme äqui alen de Annahme eines olls ändig passi en Ve hal ens- mus e s au Sei en de A bei e , wonach diese ih geplan es A bei sangebo s e s so o de a sächlichen Nach age de Un e nehmen anpassen. Au diese Weise he sch au dem A bei sma k , de ini ionsgemäß, s e s Gleichgewich . Vgl. Don Pa inkin, a.a.O., S.333 (Fn.22). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 131 Wi de inie en die gesam en "In es i ionen" (I) als Summe aus p i a e In es i ion (Ip ), s aa liche In es i ion (ls ), S aa skonsum (Es) und Außen- bei ag (Ex-Im): (27) 1== Ip + (I s + es + Ex-Im) . Als Gleichgewich sbedingung ü den Gü e ma k haben wi : (28) I=S. Die sieben unabhängigen Gleichungen (22) - (28) eichen ge ade hin, um die Gleichgewich swe e de sieben endogenen Va iablen L, M, i, Y, Ip, S und I ü o gegebene We e de o he bes imm en Va iablen (Va iable mi Que s ich) G, UG_1, E_ 1 und (Is + es + Ex-Im) zu bes immen. Wenn wi on den o he bes imm en Va iablen und on de Un e - scheidung zwischen p i a en und gesam en In es i ionen absehen, dann haben wi ein e allgemeine es Keynessches Sys em ü eine geschlos- sene Volkswi scha ohne Ak i i ä des S aa es o uns, bei dem das Geldangebo auße dem als endogen und zinsabhängig be ach e wi d 17• Mi den o he bes imm en Va iablen wi d nun e s ens die ökono- me ische Un e iden i ika ion des Sys ems au gehoben und zwei ens wi d das Modell an den komplizie e en Fall de o enen Volkswi - scha mi s aa liche Ak i i ä angepaß . Aus heo e ischen G ünden e wa en wi bei eine Schä zung des Modells posi i e Vo zeichen bei den Koe izien en l2, m1, ~, V2 und S2, nega i e Vo zeichen ü h, V1, S3 und beliebiges Vo zeichen ü 81. Da die heo e ischen Hypo hesen, die dem Modell zug undeliegen, wohl be- kann sind 18, sollen lediglich einige Beme kungen zu Spa unk ion ge- mach we den. 17 Vgl. J. R. Hicks, M . Keynes and he "Classics"; A Sugges ed In e p e- a ion, "Econome ica", Bd.5 (1937), ep . in: W. FeUne and B. F. Haley (H sg.), Readings in he Theo y o Income Dis ibu ion, London 1950, insbes. S.468. 18 Zu Geldnach age unk ion siehe J. M. Keynes, Allgemeine Theo ie de Beschä igung, des Zinses und des Geldes, Be lin 1936, S. 163 . Vgl. zum Geldangebo A. H. MeUze , The Beha iou o he F ench Money Supply 1938 - 54, "Jou nal o Poli ical Economy", Bd. 67 (1959), insbes. S. 276 . Zu Beg ündung de In es i ions unk ion e weisen wi in ch onologische Reihen olge au W. Eh liche , Geldkapi albildung und Realkapi albildung, Tübingen 1956, S. 204 ., J. R. Meye u. E. Kuh, The In es men Decision, Camb idge, Mass., 1957, Chap . XII, J. S. Dllesenbe y, Business Cycles and Economic G ow h, New Yo k-To on o-London 1958, Kap.3 u. 4, sowie au E. P eise , In es i ion und Zins, in: Bildung und Ve eilung des Volkseinkom- mens, 2. Au l., Gö ingen 1961, S. 171 . Wegen de Spa unk ion siehe T. M. B own, Habi pe sis ence and lags in consume beha io , "Econome ica", Bd. 20 (1952), und M. F iedman, A Theo y o he Consump ion Func ion, P ince on 1957, S. 200 . 9' OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 132 Nikolaus K. A. Läu e Wi be ach en das gesam e Spa en (S) de p i a en Haushal e als Summe aus eiwilligem (S~h) und e zwungenem Spa en (S~h): (29) Das eiwillige Spa en de p i a en Haushal e (S;h) is eine Funk ion des e ügba en Einkommens de p i a en Haushal e (Y;,,), des Zins- sa zes und des (p i a en) Konsums de Vo pe iode: (30) Das e zwungene Spa en de p i a en Haushal e (S~h) de inie en wi als Summe aus s aa lichem Ne oabzug om B u osozialp oduk (di ek e und indi ek e S eue n, zuzüglich Gebüh en e c. abzüglich Sub en ionen und T ans e zahlungen) und einbehal enen Gewinnen (nach S eue ab- zug), einschließlich de Absch eibungen, de Un e nehmen. Beide Kom- ponen en des e zwungenen Spa ens und dami das e zwungene Spa en als Ganzes lassen sich app oxima i als linea e Funk ion des B u o- sozailp oduk es behandeln. Auße dem haben wi die De ini ionsglei- chung (31): (31) Aus de Spa unk ion (30), mi dem e ügba en Einkommen de p i a- en Haushal e, Y!h' un e den De e minan en on S~! , kann man dann die Spa unk ion (26) mi dem B u osozialp oduk , d. h. mi Y ans elle on Y;h un e den De e minan en on S ablei en. Wi haben das Feh- le glied, das du ch die linea e App oxima ion en s eh aus de Glei- chung (26) weggelassen l9 • 3.2 S abili ä sbedingungen Zu Un e suchung de S abili ä des Simul ansys ems übe nehmen wi die dynamischen Gleichungen (13c), (14c) und (15c), wobei die Sym- bole , g und h on je z an als posi i e P opo ionali ä s ak o en (Ma k - eak ionsgeschwindigkei en) au ge aß we den. Wi wiede holen diese Gleichungen in Ma ix-Fo m in zwei heo ie e schiedenen Kombina- ionen. 19 Mögliche Ve ze ungen bei den Koe zien enschä zungen in olge Linea i- sie ung nich linea e Zusammenhänge sind im Rahmen unse e Absich en un- k i isch, solange sie nich zu Umkeh ungen de heo e isch zu e wa enden Vo zeichen üh en und solange gleichzei ig 81' de Zinskoe izien de Spa - unk ion, nich "seh s a k" nega i is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 133 LF-Theo ie: (32) l (~~)21 = K [(I-Sh] ( ~) LF (L-Mh d 2 (33) (34) l (~~)21 =K [(I-Sh] ( ~) LP . (L-Mh d 2 (35) Die De ini ionen ü die u sp ünglichen ode un e idie en übe - schußnach age unk ionen nach Gü e n, (I-Sh, und Geld, (L-Mh, lau- en im Rahmen unse es Modells: (37) Im Gleichgewich nehmen die beiden übe schußnach age unk ionen den We Null an 20 • Die un e idie en übe schußnach age unk ionen 20 Wi schä zen (siehe wei e un en den Anhang) die Pa ame e de Funk- ionen des Modells un e de Annahme, daß die beobach e en We e (de Zei - eihen) ü die endogenen Va iablen Gleichgewich swe e da s ellen. Da die einzelnen Ve hal ensgleichungen unse es Tes modells übe iden i i- zie sind, handel es sich bei den geschä z en Gleichgewich s unk ionen nich um Linea kombina ionen de u sp ünglichen Plan unk ionen und dahe auch nich um Funk ionen ü die e idie en Pläne ( e idie e Plan unk ionen), sonde n um u sp üngliche Plan unk ionen, so e n die beiden sich un e schei- den und nich , wie in einem G enz all des s a en Re isions e hal ens mi de Einhei sma ix als R-Ma ix, iden isch sind. Gleichgewich s unk ionen in nich un e iden i izie en Modell s ellen also u sp üngliche Plan unk ionen da . Umgekeh kann bei geeigne e Vo gabe on We en de o he bes imm en Va iablen jede beliebige We eine endogenen Va iablen unse es Modells ein Gleichgewich swe sein. U sp üngliche Plan unk ionen sind deshalb no wen- dige weise auch Gleichgewich s unk ionen. üb igens wi ken sich (wi klich) zu ällige Ungleichgewich e au den e - schiedenen Mä k en dann nich in eine Ve ze ung bei de Koe izien en- schä zung aus, wenn en wede die Angebo s a iable (z. B. M) ode die Nach- age a iable (z. B. L) ode beide, je nachdem ob die eine ode die ande e ode ga beide om a sächlichen gemessenen We ü das Ma k olumen (z. B. on de a sächlich o handenen Geldmenge) abweichen, nich di ek ode indi ek (wie z. B. S übe C -1) als e zöge endogene Va iable im Modell o kommen. Sys ema isch kons an e Ungleichgewich e schlagen sich ande e - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 134 Nikolaus K. A. Läu e lassen sich deshalb auch als Funk ionen de Abweichungen de endo- genen Va iablen on ih en Gleichgewich swe en io und Yo o mulie- en. In Ma ixsch eibweise haben wi dann den Ausd uck (38) (38) [ (I -Sh ] == A. [ i-~o ] (L-Mh Y-Y o mi de Ma ix A, de en Elemen e sich aus Koe izien en de endogenen Va iablen des Modells zusammense zen: (39) Fassen wi (32), (34) und (38) zusammen, dann e hal en wi als end- gül ige Fo mulie ung de dynamischen Sys eme: LF-Theo ie: (40) KLF·A· [ i-io ] y-yo LP-Theo ie (41) (~~)2J -K ·A· [i-i o] ( ~) - LP y-Yo' d 2 Die Ausd ücke (40) und (41) s ellen Sys eme inhomogene , linea e Di e en ialgleichungen e s e O dnung mi kons an en Koe izien en da . Da die Sys eme jeweils zwei (endogene) Va iable (i und Y) en hal- en, is es no wendig ü ih e S abili ä , daß die Bedingung 21 (42) (42) bzw. (43) (43) e üll is . IKLF·A I >0 IKLP·A I >0 sei s nu in Ve ze ungen bei de Schä zung des Absolu gliedes de Angebo s- und/ode de Nach age unk ion des be e enden Ma k es niede . 21 Vgl. das Theo em zum Samuelsonschen "Co espondence P inciple" in Don Pa in kin, a.a.O., S. 496 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Gegensa z zwischen Loanable-Funds- und Liquidi ä sp ä e enz-Theo ie 135 Fü De e minan en quad a ische Ma izen gil (44) IKAI=IKI·!AI· Bei S abili ä 22 muß deshalb die De e minan e I KLF I, bzw. I KLP I, das gleiche Vo zeichen besi zen wie die De e minan e I A I. 3.3 Re isions- und zins heo e ische Implika ionen de S abili ä sbedingungen Bei de Schä zung de Pa ame e des Tes modells ü die BRD inden wi 23 ü die De e minan e I A I ein nega i es Vo zeichen. S abili ä e - lang deshalb, daß die De e minan e I KLF I, bzw. I KLP I, eben alls nega- i is . Da aus e geben sich wich ige Konsequenzen ü die Re isions- koe izien en und ü unse e zins heo e ischen Vo s ellungen. Zue s äll au , daß bei "s a em" Re isions e hal en, bei dem au jedem Ma k die üb eschußnach agen o und nach de Plan e ision iden isch gleich sind, S abili ä nich möglich is . Diese Fall ha eine Re isionsma ix mi lau e Einsen in de Diagonalen und Nullen sons - wo. Die I K I-De e minan en sind posi i . Fe ne e geben die Re isions- ma izen (20) und (21) posi i e I K I-De e minan en. Jene Sonde älle des neu alen Re isions e hal ens, die wi mi de LF- ode LP-Theo ie iden i izie en, sind demnach in unse em empi isch undie en Modell ü die BRD nich mi S abili ä e einba . Neu ales Re isions e hal- en im Sinne de Bedingung (18) üh jedoch dann zu nega i en I K I-De- e minan en, wenn die Re isionskoe izien en, zusä zlich zu Bedingung (18), en wede de Bedingung (45) (45) ode de Bedingung (46) (46) 22 Bei de Ablei ung de S abili ä sbedingungen be ach e en wi den e - zöge en p i a en Konsum (C -1) als exogene Va iable, wohingegen e nach de zug undeliegenden heo e ischen Hypo hese als e zöge endogene Va- iable behandel we den soll e und au diese Weise zu komplizie e en S ab i- li ä sbedingungen üh en wü de. Ans a nun die Va iable C -1 ein ach weg- zulassen, können wi die Dinge dadu ch e ein achen, daß wi die In e p e- a ion des e zöge en Konsums ände n und zwa on "Konsum de Vo - pe iode" zu "le z e Gleichgewich skonsum". Diese Neuin e p e a ion e äg sich auße dem mi dem wei e un en gewähl en Ve ah en, bei dem wi unse Modell mi Jah esda en schä zen und dabei in de in de ökonome ie nich unüblichen Weise annehmen, daß in jede Pe iode (Jah ) ein Gleichgewich e eich wo den is . 23 Siehe die empi ischen E gebnisse im Anhang. Die Nega i i ä de De e - minan e I A I besag , daß de Gü e ma k als Ganzes ela i s ä ke einkom- mensemp indlich, de Geldma k als Ganzes dagegen ela i s ä ke zins- emp indlich is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 142 Vincenz Timme mann Un e nehmen de Ends u e de P oduk ion auch K edi e an p i a e und ö en liche Haushal e. Es gib keine Möglichkei , die Höhe diese K edi e an Haushal e auch nu einige maßen exak zu bes immen und on den K edi en an Un e nehmen zu ennen. Wi können ande e sei s d ei K edi ypen, die -gemessen an de wei- es en De ini ion - in den Lie e an enk edi en en hal en sind, nich mi hin eichende Genauigkei e assen: die ak i en und passi en Wechsel- k edi e, die auch als Abnehme k edi e bezeichne en Vo auszahlungen und die K edi e zwischen e bundenen Un e nehmen. In de o liegenden Un e suchung we den demzu olge un e Lie e- an enk edi en u kundlich nich gesiche e, o allem au dem Ve - auen de Handelspa ne be uhende, aus Wa engeschä en esul ie- ende Buchk edi e on Un e nehmen an ande e, nich konze nmäßig e bundene Un e nehmen und au den konsumnahen P oduk ionss u en an p i a e und ö en liche Haushal e e s anden. Die Nich be ücksich- igung de Wechselk edi e, de Vo auszahlungen und de Konze n- k edi e -so bedeu end diese G uppe insgesam auch sein mag - is nu au den e s en Blick ein ech e Nach eil. Fü die heo e ische A gu- men a ion und ü die empi ische übe p ü ung de heo e ischen Hypo- hesen soll e sich die g öße e Homogeni ä 2 de hie behandel en G uppe de Lie e an enk edi e als o eilha e weisen. Selbs eine au die Ak iengesellscha en besch änk e übe sich übe die Höhe de Lie e an enk edi e lie e uns ein eind ucks olles Bild. Im Jah e 1966 belie en sich die gewäh en Lie e an enk edi e de in de Bilanzs a is ik e aß en wes deu schen Ak iengesellscha en au 20 M d. DM, die emp angenen Lie e an enk edi e au 10 M d. Die gewäh en Lie e an enk edi e ha en insgesam einen An eil on 10 H an de Bilanzsumme; ü einzelne Wi scha sg uppen wa diese An eil jedoch e heblich g öße : Baugewe be 47 H, G oßhandel 28 H, Maschinenbau 20 H. De Be ag on 20 M d. DM wi d ielleich anschauliche , wenn man bedenk , daß die ku z is igen Bankk edi e de Ak iengesellscha en im gleichen Jah e was übe 7 M d. DM ausmach en. Die P oblema ik eines zahlenmäßigen Ve gleichs de Lie e an en- k edi e mi den Bankk edi en lieg au de Hand: E s ens könn en in olge on "window-d essing" die Bilanzangaben leich zuguns en de gewäh en Lie e an enk edi e beein uß sein. 2 Die Un e schiede zwischen den Wechselk edi en, den Vo auszahlungen und den Konze nk edi en eine sei s und den Buchk edi en ande e sei s liegen haup sächlich im Liquidi ä sg ad, in de Siche s ellung des K edi gebe s und in den Kos en. Die K edi beziehungen zwischen e bundenen Un e nehmen sind auße dem auch da um öllig ande s zu beu eilen, weil ihnen o keine no malen Käu e und Ve käu e im Ma k sinne zug unde liegen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s 143 Zwei ens be ücksich ig ein Ve gleich de Volumina nich den ungleich schnelle en Umlau de Bankk: ;-edi e und ih e g öße e Ve wendungs- b ei e. Ohne dahe den zahlenmäßigen Ve gleich zwischen den Lie e an en- k edi en und den Bankk edi en zu übe schä zen: eine gewisse Vo - s ellung on de Bedeu ung des Lie e an enk edi s kann e ielleich doch geben. Un e s ellen wi einmal den An eil de AG am gesam en ku z is igen Bankk edi on 10 H auch ü den Lie e an enk edi , dann käme man zu eine g oben Schä zung ü das Gesam olumen des Lie e an enk edi s in de BRD on 150 bis 200 M d. DM. Das wä e meh als das Gesam olumen de ku z- und mi el is igen Bankk edi e an Nich banken. II. Die geld heo e ische Bedeu ung des Lie e an enk edi s lieg in de Mobilisie ung bishe ga nich und/ode nich op imal genu z e Finan- zie ungsmi el und in den da aus esul ie enden Liquidi ä s- und Zins- e ek en. Die e s e These lau e : De Lie e an enk edi übe äg nich nu o handene Liquidi ä au ande e Wi scha ssubjek e, sonde n e mobilisie zusä zliche Liquidi ä . K edi e alle Finanzie ungsins i u e machen liquide Mi el und dami Kau k a ü Ausgaben e ügba . Und es geh ü die mak oökono- mischen Wi kungen des Lie e an enk edi s ga nich da um, ob Zah- lungsmi el i. e. S. gescha en we den (das geschieh siche nich ), son- de n es geh um die zusä zlich en al e e Kau k a . Ökonomisch - wenn auch nich ju is isch - lieg auch beim Zielkau eine A Zahlung o und dami eine Ve meh ung de Liquidi ä . De Emp änge des Lie e an enk edi s s eh so da, als hä e e einen Bankk edi au genom- men: e ha zusä zliche Kau k a hal en. De mögliche Einwand, de Lie e an enk edi bedeu e nu einen o - übe gehenden Zahlungsau schub, g ei zu ku z: De Lie e an enk edi e möglich wie jede ande e K edi die Synch onisa ion on augenblick- lichen Ausgaben und spä e eingehenden Einnahmen; ge ade de zei - liche Au schub üh die Zunahme de Liquidi ä he bei. Von eine bloßen Um e eilung könn e nu dann gesp ochen we den, wenn de Fi menk edi gebe in dem Maße eine Liquidi ä sabnahme e - ah en hä e, wie die Liquidi ä des K edi emp änge s zugenommen ha . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 144 Vincenz Timmennann Das is nu dann de Fall, wenn de K edi gebe zu übe b ückung de Ve weilzei seine Umsa z o de ungen Mi el e wenden muß, die ü Gü e käu e bes imm wa en, und wenn die nun un e lassenen Gü e - käu e den zusä zlichen Gü e käu en des Fi menk edi emp änge s en - sp echen. In allen ande en Fällen: e wa im Falle eine Reduk ion de Kassen- und/ode We papie bes ände, im Falle de Inansp uchnahme einge äum e , abe bishe nich ausgenu z e K edi e und auch bei de Inansp uchnahme on neuen Lie e an enk edi en, wi d de K edi gebe seine Ausgaben nich einsch änken müssen. Und das bedeu e , die Ge- sam liquidi ä ha zugenommen, da de K edi gebe nich in dem Maße illiquide gewo den is , in dem de K edi nehme liquide wu de. Die zwei e These lau e : Fü die Beu eilung de mak oökonomischen P eis-, Einkommens- und Liquidi ä se ek e is nich nu de Ne o i menk edi ele an , sonde n de B u o i menk edi . Die Ve e e de Ne ok edi hese, o allem B echling und Lipsey in ih e Un e suchung übe die Bedeu ung des Fi menk edi s in England 3, üh en an, nu in Höhe des Ne obe ages we de Geld übe - agen, nu in diese Höhe könne man also on eine expansi en Wi - kung des Lie e an enk edi s sp echen. In eine konsolidie en Rechnung nach diese Ne o-Vo s ellung blei- ben abe nu die K edi e an p i a e und s aa liche Haushal e und de Ne ok edi an ausländische Un e nehmen e hal en. Die besonde s wich ige G uppe de Lie e an enk edi e zwischen den inländischen Un e nehmen wü de übe haup nich meh in E scheinung e en, da jede Fo de ung eines Inlände s gegenübe einem Inlände eine gleich hohe Ve bindlichkei en sp ich 4• Ein so hohe G ad an Konsolidie ung, daß ele an e G ößen ü die ökonomische Analyse en allen, is unb auchba . Denn wenn man mi de Konsolidie ung genügend wei geh , e schwinden schließlich nich nu die Lie e an enk edi e, sonde n alle inanziellen T ansak ionen zwischen den P i a en und den in e mediä en Ins i u en, einschließlich de Banken. In de Te minologie on Gu ley und Shaw en iele alles inside-money, es bliebe lediglich das ou side-money e hal en. 3 F. P. R. B echUng and R. G. Lipsey, T ade C edi and Mone a y Policy. "The Economic Jou nal", Vol. 73 (1963), S. 618 . 4 P ak isch e geben sich alle dings auch in dem Be eich de K edi beziehun- gen zwischen den inländischen Un e nehmen posi i e Di e enzen zwischen den gewäh en und den emp angenen Lie e an enk edi en in olge on Un e - schieden in den zei lichen Ve zöge ungen bei de Ve buchung on Fo de un- gen und Ve bindlichkei en: Die Fo de ungen we den im allgemeinen ehe e aß und bleiben länge bes ehen als die Ve bindlichkei en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s 145 Wü den nu om Ne o i menk edi E ek e au die Nach age nach Gü e n ausgehen, so wü de das o ausse zen, daß die P eis-, Einkom- mens- und Liquidi ä se ek e des gewäh en und des emp angenen Lie- e an enk edi s gleich g oß und en gegengese z sind. Das implizie , daß jede K edi gebe die ihm e ügba en Mi el selbs ebenso e izien hä e nu zen können wie de K edi emp änge . Diese Annahme is nich hal ba . Im allgemeinen wi d de K edi - gebe seine Ausgaben nich in dem Maße einsch änken, in dem de K edi emp änge zusä zliche Käu e ge ä ig ha . Ge ade die Möglichkei gegensei ige K edi gewäh ung -also eine A Gleichsch i zwischen den Un e nehmen - üh zu eine Zunahme de Liquidi ä , die um so g öße is , je nähe die Un e nehmen dem olls ändigen Gleichsch i kommen, d. h. je ge inge die Salden bei de Au echnung de gegen- sei igen Fo de ungen sind. De Fall gleich g oße Zunahmen des ge- wäh en und des emp angenen Lie e an enk edi s mach die Unhal - ba kei de Ne ok edi hese besonde s deu lich: Ein solche Gleich- sch i de Un e nehme wü de zu einem Ne ok edi on Null üh en. E ek i is abe in Höhe des gewäh en Lie e an enk edi s Nach age en al e wo den, und es sind in diese Höhe Käu e ge ä ig wo den. Die d i e These lau e : Eine Zunahme des Lie e an enk edi s üh endenziell zu eine Senkung des Zinssa zes. In de Sp ache de Liquidi ä s heo ie bedeu e eine Zunahme des Lie e an enk edi s, daß sich die Ku e de Liquidi ä sp ä e enz im keynesschen Sinne nach links e schieb : es wi d wenige Geld i. e. S. ü T ansak ionszwecke geb auch ; die Ku e wi d in jedem Punk elas ische ; bei gegebene Geldmenge sink de Zinssa z, bzw. de Zins- sa z kann un e ände bleiben, obwohl e wa in olge on Res ik ions- maßnahmen die Geldmenge eduzie wi d. Wenn das Wi scha ssubjek dami echnen kann, das zei liche Aus- einande allen de Ausgaben und Einnahmen du ch Lie e an enk edi e zu synch onisie en und die Kau k a ü plö zlich no wendige bzw. e agb ingende Ausgaben du ch Ve länge ung de ihm einge äum en Zahlungsziele zu e hal en, wi d es seine T ansak ionskasse e inge n. Wie s a k die Zinssenkung au dem Teilma k ü Geld i. e. S. sich au das Zinsni eau auswi k , häng da on ab, welche Bedeu ung dem P eis ü T ansak ionskasse ü die üb igen Teilmä k e zukomm . Ten- denziell wi d die Zunahme des Lie e an enk edi s zu eine Zinssenkung 10 Sch i en d. Ve eins . Socialpol1 ik 66 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 146 Vincenz Timme mann üh en, da die ela i hohen Kos en S ü den Lie e an enk edi selbs wegen de Un ollkommenhei dieses Ma k es au die üb igen K edi - mä k e kaum einen Ein luß haben dü e. III. Die geldpoli ische Bedeu ung des Lie e an enk edi s häng o allem on de A und de Rich ung des un e nehme ischen K edi e hal ens in den e schiedenen konjunk u ellen und geldpoli ischen Phasen ab. Nach den bishe igen E gebnissen wi d ganz allgemein eine Zunahme des Lie e an enk edi s die Elas izi ä des olkswi scha lichen Geldsy- s ems e höhen. Da aus olg , daß die Kon olle de Geld e so gung e wa in eine Phase geldpoli ische Res ik ion endenziell e schwe wi d. Es bleib jedoch zu p ü en, ob eine Zunahme des Lie e an enk edi s in eine geldpoli ischen Res ik ionsphase wah scheinlich is . Eine es ik i e Geldpoli ik se z übliche weise in eine Phase de Hochkonjunk u ein. Das wah scheinliche Fi menk edi e hal en in diese Phase wi d be- s imm sein du ch die Liquidi ä ssi ua ion und o allem du ch die E - wa ungen on K edi gebe n und K edi nehme n. Die Liquidi ä slage is du ch en gegengese z wi kende Vo gänge beein luß : De Wunsch, alle sich bie enden Absa zchancen wah zunehmen, üh zu einem e höh en Liquidi ä sbeda . S Diese Kos en e geben sich aus den en gangenen Skon oe ägen und den höhe en P eisen ü die au K edi gekau en Gü e , wenn de Ve käu e auch die du ch die Kapi albindung en gangenen E äge kalkulie . Lau en die Zahlungsbedingungen e wa ,,2 iJ/ o Skon o inne halb on 10 Tagen, inne ·· halb on 30 Tagen ne o Kasse", so bedeu e die Nich ausnu zung des Skon os, daß de Käu e ü einen Lie e an enk edi on 30 Tagen einen Zins on 2 u/ o "zahl ", was einem Jah eszins on 24 O o en sp ich . Diese Zinssa z is im Ve gleich zu den Kos en ande e K edi e seh hoch. Alle dings en s ehen so hohe Lie e an enk edi kos en nu ü die K edi nehme , die die Ziel pe iode genau einhal en. Be ücksich ig man, daß iele K edi nehme das Zahlungs- ziel übe sch ei en, ohne daß sie da ü Ve zugszinsen en ich en müssen, so e gib sich ein ande es Bild. Übe zieh de K edi nehme bei den obigen Zahlungsbedingungen um 30 Tage, so "zahl " e ü die 60 Tage Lie e an en- k edi noch 12 ~/o p. a.; übe zieh e ga um 60 Tage, so zahl e nu noch 8 l/ O p. a. ü den Lie e an enk edi on 90 Tagen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s 147 Die Res ik ionspoli ik de Zen albank wi k liquidi ä s e minde nd; die güns ige Absa z- und Gewinnen wicklung wi k liquidi ä s e - meh end. En gegengese z wi kende Fak o en beein lussen auch die E - wa ungen: Die güns ige Absa zlage wi k posi i , die Unsiche hei übe die Daue und übe die Wi ksamkei de Res ik ionspoli ik de Zen al- bank dämp die E wa ungen. Solange Op imismus o he sch , is eine ela i e Zunahme des Lie- e an enk edi s wah scheinlich; be ü ch e de K edi gebe jedoch, die Res ik ionsmaßnahmen könn en ih Ziel e eichen und eine Ve min- de ung de e ek i en Nach age bewi ken, so is eine o sich ige und zu ückhal ende Disposi ion des Fi menk edi gebe s wah scheinlich. Und on einem bes imm en Punk an wi d de ypische Un e nehme wohl ehe eine Reduk ion seine Umsä ze in Kau nehmen, als wei e e Lie- e an enk edi e gewäh en. Danach e schein in eine Phase de Hochkonjunk u und bei es ik- i e Geldpoli ik sowohl eine Zunahme des Lie e an enk edi s wie eine Abnahme aus G ünden de Unsiche hei plausibel; denn ü das Fi - menk edi e hal en de Un e nehme dü e neben de Rich ung de E wa ungen auch de en Siche hei sg ad en scheidend sein. Jeden alls läß sich nach den bishe igen übe legungen kein eindeu- iges U eil übe die geldpoli ische Bedeu ung des Lie e an enk edi s aussp echen, da die wich igs en Bes immungsg ünde nach e schiedenen Rich ungen wi ken. Eine empi ische Un e suchung kann ielleich g öße e Kla hei da - übe b ingen, welche Fak o en in de Ve gangenhei mi Ve ände ungen de Lie e an enk edi e e bunden wa en. IV. Es sollen zunächs die Hypo hesen o mulie we den, die dann empi- isch zu p ü en sind. Die e s e Hypo hese lau e : Es zeigen sich auße gewöhnliche Ve ände ungen bei den emp angenen und gewäh en Lie e an enk edi en im Zusammenhang mi Ände- ungen de Geldpoli ik de Zen albank. Die Un e nehmen eagie en in besonde e Weise au liquidi ä seinsch änkende ode liquidi ä s- auswei ende Maßnahmen de o iziellen Geldpoli ik. 10· OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 148 Vineenz Timme mann Diese Hypo hese haben beispielsweise B echling und Lipsey in de genann en A bei ü England gep ü und akzep ie . Coa es ha nach seine empi ischen Un e suchung ü England 6 die gleiche Hypo hese e wo en und die Gegenhypo hese akzep ie , es bes ehe kein sys ema- ische Zusammenhang zwischen dem un e nehme ischen Fi menk edi - e hal en und de o iziellen Geldpoli ik7• Wenn die in unse e Un e suchung es ges ell en Ko ela ionen und Reg essionen nich au einem Zu all be uhen können, wollen wi die gep ü e Hypo hese ü die BRD akzep ie en. Die zwei e zu p ü ende Hypo hese zu Beu eilung de geldpoli ischen Bedeu ung des Lie e an enk edi s lau e : Die Lie e an enk edi e nehmen in eine Phase es ik i e Geld- poli ik auße gewöhnlich zu und in eine Phase expansi e Geldpoli ik ela i ab. Dami wi d den In en ionen de Zen albank en gegen- gewi k , die o izielle Geldpoli ik wi d ges ö . Diese Hypo hese haben B echling und Lipsey ü England gep ü und eben alls akzep ie . Wi wollen nach den in de olgenden empi ischen Un e suchung es - ges ell en Ko ela ionen und Reg essionen en scheiden, ob diese Hypo- hese ü die BRD akzep ie we den kann. . Be o die s a is ischen E gebnisse o geleg we den, eInIge ku ze Beme kungen zu den abhängigen und unabhängigen Va iablen und zum s a is ischen Ma e ial 8• Als abhängige Va iablen we den die Rela ionen gewäh e Lie e an- enk edi e zu den Umsä zen bzw. emp angene Lie e an enk edi e zu 6 J. B. Coa es, T ade C edi : A Case S udy. "The Jou nal o Indus ial Eeonomies", Bd. 13 (1964/65), S. 205 . und: T ade C edi and Mone a y Poliey: A S udy o he Aeeoun s o 50 Companies. "Ox o d Eeonomie Pape s", Bd. 19 (1967), S. 116 . 7 Zu dem gleichen E gebnis wie Coa es gelang ü die USA W. H. Whi e, In e business C edi (T ade C edi ) and he E ec i eness o Mone a y Poliey: Fu he E idenee, In e na ional Mone a y Fund, DM/64/13, Washing on 1964. 8 Eine eingehende Besp echung des hie e wende en s a is ischen Ma e ials, de Quellen und de P obleme, inde de in e essie e Lese in dem in Kü ze im Ve lag de G uy e e scheinenden Buch des Ve asse s "Lie e an enk edi und Geldpoli ik". OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s 149 den Umsä zen de wes deu schen Ak iengesellscha en e wende . Diese Rela ionen emp ehlen sich aus zwei G ünden: E s ens geh es uns um die Analyse de auße gewöhnlichen Ve ände- ungen des Lie e an enk edi s. -Die gewöhnlichen Ve ände ungen e klä en sich selbs e s ändlich aus Ve ände ungen de Umsä ze. - Die Ve wendung diese Rela ionen is ein Weg, die Ein lüsse de Umsa zen wicklung zu isolie en und die auße gewöhnlichen, d. h. die au ande e Ein luß ak o en zu ückgehenden, Ve ände ungen des Lie- e an enk edi s zu e kennen. Zwei ens ha die Ve wendung on Rela ionen bei de Reg essionsana- lyse den Vo eil, daß die ausgep äg en T ends in den Einzel eihen wei gehend ausgeschal e we den. D i ens is als Vo eil ü unse e spezielle Un e suchung zu nennen, daß du ch die Ve wendung de Rela ionen die P obleme aus de un e schiedlichen Zahl de in den einzelnen Jah en in de Bilanz- s a is ik e aß en Gesellscha en keine wesen liche Rolle spielen. Denn die Ve ände ungen in den Bilanzwe en, die du ch die Schwankungen in de Zahl de e aß en Gesellscha en e u sach sind, en s ehen auch bei den Umsa zangaben. Als unabhängige Va iablen we den einge üh geldpoli ische Ins umen a iablen sowie Va iablen, die ü die Ab- sa ze wa ungen, ü die Kapazi ä sauslas ung, ü die Liquidi ä s- lage und ü den Liquidi ä sbeda s ehen 9• Als Indika o ü die Absa ze wa ungen we den die in den mona - lichen Be ich en des Bundeswi scha sminis e iums e ö en lich en Indizes "Au agseingang in H des Umsa zes" ü einzelne Wi scha s- g uppen e wende . 9 Es könn e übe aschen, daß keine P eis a iable zu "E klä ung" de Lie- e an enk edi e he angezogen wi d. Wenn man annehmen da , daß sich Ände ungen im Lie e an enk edi e hal en de Un e nehmen kaum in Ände- ungen de einmal akzep ie en, b anchenüblichen Zahlungsbedingungen nie- de schlagen -und nach den bishe o liegenden Be agungen in England, Schweden und in den USA, e schein diese Annahme be ech ig -kann au die Ein üh ung eine P eis a iablen e zich e we den; denn Ände ungen de K edi poli ik, die o allem in eine meh ode wenige s engen Übe - wachung und Du chse zung de üblichen Zahlungsziele bes ehen, soll en sich in den auße gewöhnlichen Ve ände ungen des Lie e an enk edi olumens nie- de schlagen. Möglich sind selbs e s ändlich auch zyklische Ve ände ungen in de Quali ä und dami im Liquidi ä sg ad de Lie e an enk edi e. Die Hypo hese, daß die Quali ä de K edi e sich in Boomphasen im allgemeinen e schlech e e, kann ü die BRD mangels s a is ische Da en jedoch nich gep ü we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 150 Vincenz Timme mann Die Kapazi ä sauslas ung wi d du ch die Auslas ungskoe izien en nach den Schä zungen des Deu schen Ins i u s ü Wi scha s o schung e aß . Die Liquidi ä slage de Ak iengesellscha en wi d du ch die o han- denen liquiden Mi el und de Liquidi ä sbeda wi d du ch die Lage - bes ände als Maß ü die inanzielle Anspannung wiede gegeben. Um auch hie die gewöhnlichen Ein lüsse de Umsa zen wicklung wei - gehend auszuschal en, we den beide G ößen in Rela ion zu den Um- sä zen in die Reg essionsgleichungen einge üh . Als Indika o en ü den Ku s de o iziellen Geldpoli ik we den al e - na i de Diskon sa z de Deu schen Bundesbank und de e ek i e Mindes ese esa z des Bankensys ems im Du chschni des zwei en Halbjah es he angezogen. Wegen de Vielzahl de o iziellen Mindes - ese esä ze und de Unmöglichkei eine plausiblen Gewich ung e - schien ein du chschni liche e ek i e Rese esa z geeigne e als die o iziellen Sä ze. Diese e ek i e Rese esa z e gib sich aus de Rela- ion zwischen dem Rese esoll und den ese ep lich igen Ve bindlich- kei en. Eine Zunahme dieses Sa zes kann als Zeichen ü eine kon ak- i e Geldpoli ik angesehen we den. Die Wahl des 2. Halbjah esdu ch- schni s e klä sich da aus, daß übe 90 H de wes deu schen Ak ien- gesellscha en im zwei en Halbjah bilanzie en und as 80 H zum 31. Dezembe . Die e wende en Angaben übe die gewäh en und emp angenen Lie e an enk edi e, übe die liquiden Mi el und übe die Lage bes ände de wes deu schen Ak iengesellscha en sind de Bilanzs a is ik des S a is ischen Bundesam es en nommen. Fü diese Un e suchung wu den alle do e aß en Wi scha szweige de Be eiche "Ene giewi scha und Be gbau", "Ve a bei endes Gewe be", "Baugewe be" und "Handel" zu 21 Wi scha sg uppen zusammenge aß . Die einzelnen G uppen sind in den olgenden Tabellen genann . Die P oblema ik de Ve wendung on Bilanzs a is iken is hin ei- chend bekann und b auch hie nich im einzelnen e ö e zu we den. Ta sächlich gib es ü eine empi ische Un e suchung des Lie e an en- k edi s in de BRD bishe nu diese Möglichkei . Die empi ische Un e suchung um aß den Zei aum on 1950 bis 1967. Angaben aus de Zei o 1950 sind nich o handen, die Angaben ü 1968 lagen bis zu Fe igs ellung diese A bei noch nich o . De Beob- ach ungszei aum 1950 - 1967 is ü die empi ische übe p ü ung unse e Hypo hesen geeigne : E en häl ie olls ändige geldpoli ische Zyklen mi den Res ik ionsphasen 1951/52, 1955/56, 1959/60 und 1965/66. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17 Zu Bedeu ung des Lie e an enk edi s 151 Alle dings e u sach diese Wahl des Un e suchungszei aums g oße Schwie igkei en ü die E mi lung de Umsä ze. Angaben übe die Umsä ze de wes deu schen Ak iengesellscha en liegen e s sei 1960 o . Bei de Suche nach Hil sg ößen ü die Umsä ze, die bis 1950 zu ück- eichen, haben sich die Rohe äge als bes e Nähe ung e wiesen. Das Ve häl nis de Rohe äge zu den Umsä zen is in den Jah en, ü die beide Reihen o liegen, ü alle hie un e such en Wi scha sg uppen ela i kons an . Die Rohe äge aus den E olgs echnungen de lau- enden Bilanzs a is ik des S a is ischen Bundesam es we den dahe als Nähe ungsg öße ü die Umsä ze e wende . VI. De Un e suchungszei aum 1950 -1967 lie e ü jede de 21 Wi - scha sg uppen eine Zei eihe mi 18 Beobach ungen. Die Ein lüsse de Zen albankmaßnahmen in den e schiedenen geldpoli ischen Phasen lassen sich selbs e s ändlich nu in Zei e gleichen analysie en. Den- noch b auch man au den Vo eil on Que schni sanalysen, die e - heblich g öße e Zahl on Beobach ungen, nich zu e zich en, wenn man die Que schni e - in unse em Fall die 21 Wi scha sg uppen - zusammenleg und zei lich ano dne . Diese Me hode de in e empo alen Que schni sanalyse, die in den USA zunehmende Ve wendung inde , wu de auch hie e wende . Au diese Weise e häl man eine S ichp obe mi insgesam 21 X 18, also 378 Beobach ungen. Die allgemeinen Reg essionsansä ze ü die olgende Un e suchung lau en 10 : (1) ( LK )i .. ..... (L )i . R g = a~ + a~ G + a~ E! + a; K~ + a~ U + u! (i = 1, ... , n) ( = 1, ... , T) (2) (L: e ): = b~ + b~ G + b~ E~ + b; k~ + b~ (~): + ! (i = 1, ... , n) ( = 1, ... , T) 10 Diese Ansä ze haben sich nach eine langen Reihe on Ve suchen mi ande en e klä enden Va iablen als die ökonomisch- heo e isch und s a is isch sinn olls en he ausges ell . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-42629-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:59:17