Schus e , Helmu
A icle
Di ek in es i ionen und Zahlungsbilanz in
En wicklungslände n
Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: Schus e , Helmu (1973) : Di ek in es i ionen und Zahlungsbilanz
in En wicklungslände n, Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) -
Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü
Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 93, Iss. 2, pp. 191-196,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.2.191
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Di ek in es i ionen und Zahlungsbilanz
in En wicklungslände n*
Von Helmu Schus e , Be lin
I. Die mik oökonomische In es i ionsen scheidung
Das P oblem de Di ek in es i ionen in En wicklungslände n is in de
Li e a u sowohl mik oökonomisch als auch mak oökonomisch behan-
del wo den. Au mik oökonomische Ebene muß en die allgemeingül-
igen G undsä ze de In es i ionsen scheidungen de besonde en Si-
ua ion de En wicklungslände angepaß we den. Dabei wi d g und-
sä zlich di e enzie , ob die Kalkula ion aus de Sich eines ausländi-
schen Un e nehmens ode aus de Sich des gas gebenden En wick-
lungslandes anges ell wi d.
Fü das ausländische Un e nehmen sind beim Ve gleich de In es i-
ionsmöglichkei en im Gas land mi denen im eigenen Heima land bzw.
einem ande en En wicklungsland in e s e Linie olgende Fak o en on
Bedeu ung1: 1. De Gesam umsa z, de on eine P oduk ionss ä e im
En wicklungsland im Ve häl nis zum Gesam umsa z an eine ande en
P oduk ionss ä e e ziel wi d; de Un e schied kann be äch lich sein,
insbesonde e bei Vo liegen mengenmäßige Impo es ik ionen. 2. Das
Lohnge älle zwischen dem En wicklungsland und ande en P oduk ions-
o en, mul iplizie mi dem Beschä igungs olumen. Wäh end diese
Un e schied zwischen Lände n eines unge äh gleichen En wicklungs-
s andes ge ing ügig sein dü e, komm ihm im Ve häl nis zwischen indu-
s iell hochen wickel en und wenige en wickel en Lände n in de Regel
besonde e Bedeu ung zu. 3. Die Impo zölle, die zu übe winden wä en,
wenn die P oduk ion im En wicklungsland s a ände, e glichen mi
* Den Ans oß zum o liegenden Bei ag gab ein Vo ag on Ch. P. Kindle-
be ge und die sich anschließende Diskussion zum Thema „Di ec In es men
in Less De eloped Coun ies" im Fachbe eich Wi scha swissenscha en de
Technischen Uni e si ä Be lin am 2. Dez. 1971. De Au o is P o . Kindle-
be ge ü we olle K i ik zu einem ühe en En wu zu Dank e p lich e .
1 Bezüglich eine aus üh liche en Behandlung gl. Ch. P. Kindlebe ge :
Ame ican Business Ab oad, Six Lec u es on Di ec In es men . New Ha en,
London 1969. Insbesonde e S. 11 - 36. — I. A. Li ak, Ch. J. Maule: The Issues
o Fo eign In es men , und C. S. B ignone e al. mi Bei ägen übe empi ische
S udien. In: I. A. Li ak, Ch. J. Maule (H sg.): Fo eign In es men : The
Expe ience o Hos Coun ies. New Yo k, Washing on, London 1970. S. 10 - 28
und S. 259 -381.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.93.2.191 | Gene a ed on 2023-04-04 11:49:44
192 Helmu Schus e
denen, die aus eine P oduk ion an einem ande en O esul ie en, mul i-
plizie mi den e wa e en Ve kau smengen auße halb des P oduk ions-
landes. 4. Die ela i e Bes eue ung, un e Be ücksich igung sowohl de
di ek en als auch de indi ek en S eue n. 5. De Un e schied in den ins-
gesam an allenden T anspo kos en, de wiede um on den T anspo -
kos en je En e nungseinhei , dem Ve häl nis de En e nungen und den
ela i en Ve kau smengen im En wicklungsland bzw. au ande en Mä k-
en abhäng . Dabei sind auch jene Kos en mi in die Kalkula ion au zu-
nehmen, die da aus esul ie en, daß O de un e nehme ischen En schei-
dungen und P oduk ionss ä e, wie bei In es i ionen in En wicklungslän-
de n in de Regel de Fall, auseinande allen. 6. Das „In es i ionsklima",
wo un e auch das geschä liche und poli ische Klima zu assen wä e2.
Wei e e Fak o en, wie Kapi alkos en e c., die an den al e na i en P o-
duk ionso en gleich sind, können in de Kalkula ion auße Ansa z blei-
ben.
Das Gas gebe land wi d in seinen Kalkula ionen in e s e Linie au
olgende Fak o en abs ellen3: 1. Die S eue einkün e, die aus de Tä ig-
kei de ausländischen Un e nehmen im Inland esul ie en. 2. Den Ge-
sam um ang de P oduk ion im Ve gleich zu P oduk ion, mi de bei
inländischen Un e nehmen, p i a ode e s aa lich , zu echnen wä e.
3. Das Beschä igungs olumen, das on ausländischen bzw. inländischen
Un e nehmen e eich wi d. Es kann sich bei un e schiedlichen P oduk-
ions echniken wesen lich om Ve häl nis des P oduk ions olumens
un e scheiden. 4. Die ex e nen E ek e au die Heima p oduk ion, eine -
sei s den Ausbildungss and de inländischen A bei sk ä e sowie die
Ein üh ung neue P oduk ions echniken und ande e sei s das Lohn-
ni eau und die Höhe de Sozialleis ungen be e end. 5. Na ionale E wä-
gungen ode , wie Kindlebe ge es nenn , den „con ol aspec "4, be e -
end zunächs die Ve ügungsgewal übe inländische P oduk ions-
ak o en, dann abe im wei e en Sinne be e end die Ein lußnahme au
das wi scha liche und schließlich das poli ische Geschehen im Gas land
übe haup .
II. Mak oökonomische Zahlungsbilanze wägungen
In den mak oökonomischen Aus üh ungen zum P oblem de Di ek -
in es i ionen wi d dem T ans e p oblem besonde e Au me ksamkei
gewidme . Wäh end die u sp ünglichen In es i ionen zumeis zu einem
2 Bezüglich eine aus üh liche en Ausa bei ung gl. L. Ch. Neh : The
Poli ical Clima e o P i a e Fo eign In es men , wi h Special Re e ence o
No h A ica. New Yo k, Washing on, London 1970. Insbesonde e S. 2.
3 Wei e e Einzelhei en bei Kindlebe ge : insbesonde e S. 145 - 178. — Li ak,
Maule (H sg.): Fo eign In es men , S. 10 - 28,259 - 381.
4 Kindlebe ge : S. 5.
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o übe gehenden Kapi alzu luß im En wicklungsland üh en und dami
die Zahlungsbilanz güns ig beein lussen, wi d die Rück üh ung de Ge-
winne aus diesen In es i ionen in de Regel zu einem anhal enden Kapi-
alab luß üh en. Die Kompensa ion dieses Kapi alab lusses kann einmal
in Fo m wei e e ausländische In es i ionen e olgen. In diesem Falle
müß en abe die ausländischen In es i ionen exponen iell s eigen5. Wi d
das Kapi aleinkommen aus Di ek in es i ionen nich oll ans e ie ,
so daß jeweils ein Teil de Gewinne im En wicklungsland e bleib 6, dann
e läu de exponen ielle P ad endenziell lache ; wi d eine kon inuie -
liche Kapi al ückzahlung mi in die Übe legung eingeschlossen, dann wi d
e endenziell s eile . En scheidend is , daß de exponen ielle Cha ak e in
jedem Falle e hal en bleib . Ku z- und mi el is ig mögen Auslands-
in es i ionen diesem exponen iellen T end olgen. Lang is ig wi d es in
dem Maße, in dem de Um ang de Neuin es i ionen s eig , de e o de -
lich wä e, um eine Kompensa ion des Kapi al ück lusses zu gewäh leis en,
zunehmend unwah scheinlich, sowohl aus wi scha lichen wie insbeson-
de e aus poli ischen E wägungen, daß die In es i ionen des Auslandes
einem solchen T end olgen.
Al e na i könn e de Ab luß, de aus Gewinn ans e s und/ode Kapi-
al ückzahlungen esul ie , du ch einen Expo übe schuß kompensie
we den. Eine E höhung de Di ek in es i ionen ha jedoch keineswegs
zwangsläu ig eine E höhung de Expo e zu Folge. Ein solche Bezug mag
o liegen, wenn die Di ek in es i ionen p imä in expo o ien ie en
ode impo subs i uie enden Indus ien ge ä ig we den. Gene ell is
bei a iablem Fak o angebo und mi zunehmende Fak o mobili ä de
adi ionelle kompa a i e Kos enansa z jedoch nich anwendba 7. Das
A gumen , die Di ek in es i ionen wü den allein schon du ch ih e Mul i-
plika o wi kung au die na ionale P oduk ion indi ek auch Impulse au
die Expo -Indus ien auslösen, gil nu bei Vo liegen en sp echende
absolu e Kos en o eile8. Ob solche o liegen, häng wiede um on den
5 Zu adi ionellen Fo mulie ung dieses P oblems gl. insbesonde e E. D.
Doma : The E ec o Fo eign In es men on he Balance o Paymen s. Am.
Ec. Re ., Vol. XL (1950), S. 805 - 826. — Einen Übe blick übe die Li e a u hin-
sich lich de üblichen Modi ika ionen dieses Ansa zes (un e Be ücksich igung
de Ände ung des Wechselku ses, des P eisni eaus und des Volkseinkommens)
und de K i ik da an gib H. E. Scha e : Po olio-Kapi alexpo und Zah-
lungsbilanz. Hambu g 1970. S. 55 - 87, mi Li e a u hinweisen insbesonde e zu
den Di ek in es i ionen au S. 75.
0 Zu empi ischen Da en einschließlich wei e e Li e a u hinweise gl.
Kindlebe ge : S. 6-7.
7 Zu Annahme eines es en Angebo es an P oduk ions ak o en und den
heo e ischen Implika ionen gl. die kü zlich s a ge undene Diskussion zwi-
schen Mille und Mel in: N. C. Mille : A Gene al Equilib ium Theo y o In e -
na ional Capi al Flows. Ec. Jl., Vol. LXXVIII (1968), S. 312-320. — J. R.
Mel in: Commen . Ec. Jl., Vol. LXXX (1970), S. 742-746. — N. C. Mille :
Reply. Ec. Jl., Vol. LXXX (1970), S. 747 - 748.
8 Hinsich lich eine neue en heo e ischen Abhandlung gl. R. Komiya:
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spezi ischen Ums änden ab. Wenn jedoch wede Auslandsin es i ionen
in s eigendem Maße s a inden noch ein aus eichende Expo übe schuß
siche ges ell is , muß das Land no wendige weise in Zahlungsbilanz-
schwie igkei en ge a en.
III. Zahlungsbilanz und
mik oökonomische In es i ionsen scheidungen
Kindlebe ge is de Ansich , daß beide Aspek e, die mik oökonomische
In es i ionsen scheidung ebenso wie die mak oökonomische Be ach ung
de Handelsbilanz, ge enn zu behandeln seien. „Pa ial-equilib ium
analysis does no apply in an economy ha is esponsi e o ma ke signals.
Capi al should be in es ed in he mos p o i able line in he economy,
and he ans e o di idends should be handled h u he economy's
mac oeconomic appa a us9." Im Gegensa z dazu müß en m. E. Übe -
legungen zu mak oökonomischen Zahlungsbilanz in die indi iduelle In-
es i ionsen scheidung eingehen, und zwa sowohl om S andpunk de
p i a en Auslands i men als auch om S andpunk de Regie ung des
En wicklungslandes.
Fü das p i a e Un e nehmen implizie en mögliche Zahlungsbilanz-
schwie igkei en ein e hebliches Risiko; denn ein Zahlungsbilanzde izi
kann zu eine s aa lichen Un e bindung on Zins- ode Gewinn ans e s,
einem zwangsweisen Au schub on Kapi al ückzahlungen ode ga eine
Annullie ung diese Rückzahlungen, z. B. du ch Ve s aa lichung de be-
e enden Indus ien, üh en. Die mik oökonomische In es i ions ech-
nung soll e dahe diese Risiken du ch einen zusä zlichen Risiko ak o be-
ücksich igen. Diese Risiko ak o muß den Fall abdecken, daß das nich
auße Landes ans e ie ba e Einkommen aus den In es i ionen mög-
liche weise nu in Un e nehmen im En wicklungsland mi eine nied i-
ge en Zins- ode P o i a e in es ie we den kann. E muß wei e hin
auch die Möglichkei des Ve lus es des gesam en in es ie en Kapi als
mi be ücksich igen.
Die Abschä zung diese Risiken mag e hebliche P obleme au we en.
Sie bes ehen da in, ein mak oökonomisches Modell ü p i a e mik o-
Economic G ow h and he Balance o Paymen s: A Mone a y App oach. Jl.
Pol. Ec., Vol. LXXVII (1969), S. 35 - 48. — I. Paschke: Nachhal ige Ungleich-
gewich e de Leis ungsbilanz in ih en Auswi kungen au das wi scha liche
Wachs um. Kölne Diss. 1968. S. 47 - 146. — Vgl. insbesonde e H. B ems: A
G ow h Model o In e na ional Di ec In es men . Am. Ec. Re ., Vol. LX
(1970), S. 320-331. B ems geh explizi on einem Zahlungsbilanzgleichge-
wich aus, läß dabei ein Ungleichgewich im Kapi al ans e zu. Wenn e ü
den Kapi al ans e Gleichgewich annähme, käme e zwei ellos zu einem
Ungleichgewich de Zahlungsbilanz. Gemäß den gewähl en Pa ame e n
(S. 326) kann als Lösung ein pe manen e Ube schuß ode ein pe manen es
De izi die Folge sein.
9 Kindlebe ge : S. 169.
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Di ek in es i ionen und Zahlungsbilanz in En wicklungslände n 195
ökonomische In es i ionsen scheidungen au zus ellen. Besonde e Schwie-
igkei en dü e es be ei en, Um ang und Zusammense zung gleichzei i-
ge ode nach olgende In es i ionen on Sei en ande e Un e nehmen
abzuschä zen, was jedoch no wendig is , um zu eine gül igen P ognose
übe den zukün igen S and de Zahlungsbilanz zu kommen. Un e Um-
s änden e weis es sich in diesem Zusammenhang als zweckmäßig, eine
in e na ionale O ganisa ion mi de E a bei ung solche Kalkula ionen
zu be euen. Eine solche S elle wä e in de Lage, die nö igen In o ma io-
nen on allen be o enen Un e nehmen zu sammeln und dami eine Ge-
sam echnung be e end die Rückwi kung alle In es i ionen au die
Zahlungsbilanz au zus ellen. Al e na i könn en solche Kalkula ionen
on eine Regie ungss elle im Mu e land des Un e nehmens du chge-
üh we den, die die no wendigen Auskün e on allen Fi men des Lan-
des einholen wü de, die di ek e Auslandsin es i ionen ä igen und die
mi gleicha igen Ins i u ionen in ande en k edi gewäh enden Lände n
zu koope ie en hä e10. T o z de zwei ellos be äch lichen In o ma ions-
schwie igkei en mi solchen mak oökonomischen Kalkula ionen übe die
zukün ige Si ua ion de Zahlungsbilanz schein es jeden alls o eil-
ha e , solche Übe legungen zumindes ansa zweise in die In es i ions-
echnung einzu üh en, als sie ollkommen unbe ücksich ig zu lassen.
Ähnlich soll e auch die Regie ung des En wicklungslandes die Si ua ion
de Zahlungsbilanz in ih en S ellungnahmen zu Di ek in es i ionen in
Be ach ziehen. Denn bei gegebene mik oökonomische En scheidungs-
p axis is de mak oökonomische Appa a mögliche weise übe o de ,
das gewünsch e Gleichgewich de Zahlungsbilanz allein übe mak o-
ökonomische Ausgleichsmechanismen he beizu üh en. So is es e wa nich
in jedem Falle möglich, die In la ions a e beliebig zu e inge n, wenn
dem e wa ins i u ionelle Res ik ionen en gegens ehen. De la ionis ische
Maßnahmen sind un e Ums änden schon deshalb nich du ch üh ba ,
weil die esul ie ende Un e beschä igung de P oduk ions ak o en als
solche nich akzep abel is ode weil diese Maßnahmen im Gegensa z zu
Wachs umspoli ik des Landes s ehen. In jedem Falle schein es sinn olle ,
on An ang an be ei s aus dem mik oökonomischen Be eich Zahlungs-
bilanzschwie igkei en zu e hinde n, s a sie zunächs unkon ollie en -
s ehen zu lassen und sie e s dann, nachdem sie au ge e en sind, zu be-
kämp en. Fe ne dü e auch ein di ek e Zusammenhang zwischen de
A und Weise, wie ein En wicklungsland F agen seine Zahlungsbilanz
10 Diese Bei ag besch änk sich au die ökonomischen Aspek e des P o-
blems. Reali e wä e bei eine de a igen Kalkula ion seh wah scheinlich
auch die allgemeine poli ische Si ua ion im Gas gebe land in Be ach zu
ziehen. Zu wei e en Aus üh ungen bezüglich de Be ücksich igung des poli-
ischen Klimas in den En wicklungslände n gl. L. Ch. Neh : The Poli ical
Clima e o P i a e Fo eign In es men , Wi h Special Re e ence o No h
A ica. New Yo k, Washing on, London 1970.
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196 Helmu Schus e
behandel , und dem Um ang de Di ek in es i ionen bes ehen. Denn ein
Land, das seine Zahlungsbilanz im G i ha , e inge den oben e wähn-
en p i a en Risiko ak o . Ausgehend on de Annahme, daß Di ek -
in es i ionen im Hinblick au die En wicklung des Landes wünschenswe
sind, soll e dies allein ü die Regie ung des En wicklungslandes G und
genug sein, die Zahlungsbilanzwi kungen in de on ih anges ell en
In es i ions echnung mi zu be ücksich igen.
Zusammen assung / Summa y
Di ek in es i ionen und Zahlungsbilanz in En wicklungslände n
Das P oblem de Di ek in es i ionen in En wicklungslände n is au mik o-
ökonomische und au mak oökonomische Basis behandel wo den; de o -
liegende Bei ag ziel au eine In eg a ion beide Aspek e ab. Teil I b ing eine
Zusammen assung de Um o mulie ungen de mik oökonomischen In es i-
ions heo ie ü En wicklungslände , sowohl om S andpunk des auslän-
dischen Un e nehmens als auch om S andpunk des Gas landes. Teil II gib
einen Ube blick übe die mak oökonomischen Bei äge, die sich in e s e Linie
mi dem Zahlungsbilanzp oblem beschä igen. Teil III zeig die No wendigkei
de Einbeziehung on Zahlungsbilanzaspek en in die In es i ionsen scheidung
au und pos ulie Lösungen du ch Ein üh ung on Zahlungsbilanz-Risiko-
ak o en.
Di ec In es men and he Balance o Paymen s in De eloping Coun ies
The p oblem o di ec in es men in de eloping coun ies has been ea ed
bo h on a mic oeconomic and on a mac oeconomic le el; his a icle aims a an
in eg a ion o bo h aspec s. Pa I gi es a b ie summa y o he e o mula ion
o mic oeconomic in es men heo y o de eloping coun ies, bo h om he
poin o iew o he o eign i m and he hos coun y. Pa II es a es he
mac oeconomic app oach, cen e ed p edominan ly on he balance o paymen s
p oblems. Pa III poin s ou he necessi y o an in eg a ion o balance o
paymen s conside a ions in o he in es men decision and sugges s solu ions
h ough he in oduc ion o a balance o paymen s isk ac o s.
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