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Untersuchungen einzelner Entwicklungsländer. Peru, Tunesien, Ägypten und Syrien

Abstract

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Untersuchungen einzelner Entwicklungsländer. Peru, Tunesien, Ägypten und Syrien

Author: Stucken, Rudolf
Publisher: Berlin: Duncker & Humblot
Year: 1960
DOI: 10.3790/978-3-428-40342-4
Source: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/285408/1/9783428403424.pdf
S ucken, Rudol (Ed.)
Book
Un e suchungen einzelne En wicklungslände . Pe u,
Tunesien, Ägyp en und Sy ien
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 21
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: S ucken, Rudol (Ed.) (1960) : Un e suchungen einzelne En wicklungslände .
Pe u, Tunesien, Ägyp en und Sy ien, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 21, ISBN
978-3-428-40342-4, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
N eue Folge Band
21
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
SCHRIFTEN
DES VEREINS FUR SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band
21
Un e suchungen
einzelne
En wicklungslände
Pe u
-
Tunesien
-Agyp en
und
Sy ien
Von
P o . D .
E.
Egne
Minis e ial a
G.
Seile
P o . D . R. S ucken
He ausgegeben on P o .
D .
Rudol S ucken
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1960
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Un e suchungen einzelne
En wicklungslände
Pe u·
Tunesien·
Ägyp en und Sy ien
VOll
P o . D . E. Egne
Minis e ial a
G.
Seile
P o . D . R. S ucken
He ausgegeben on P o . D . Rudol S ucken
VERLAG
VON
DUNCKER
&
HUMBLOT
BERLIN
1960
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25

Alle
Rech e
o behal en
© 1960
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
Ged uck
1960
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
SW
61
P in ed
in
Ge many
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Inhal s e zeichnis
Wi scha liches
Wachs um
in
Pe u
und
seine
Wide s ände
Von
o.
P o .
D . Egne ,
Gö ingen
..............................
. . . . . 7
Tunesien,
de
Modell all
eines
En wicklungslandes
Von
Minis e ial a
G. Seile ,
Düsseldo
............................
65
Ägyp en
und
Sy ien,
En wicklungsbedingungen
und
En wicklungschancen
Von
P o .
D .
Rudol
S ucken,
E langen............................
93
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Wi scha liches Wachs um
in
Pe u
und
seine
Wide s ände
Von
o.
P o .
D .
E ich
Egne ,
Gö ingen
Zu
Ein üh ung:
Vo haben
und
Anlaß
Die
olgende
Un e suchung
möch e ein
Lände be ich
sein, d. h. sie
will
d,ie
P obleme
wi scha liche
Un e en wicklung
am
konk e en
Beispiel
Pe us
beleuch en.
Dadu ch
i
die
ganz
indi iduelle
Si ua ion
dieses
Landes
in
Sich ,
de en
Schilde:mng
abe
nich Selbs zweck is .
Es können,
wie
mi
schein , die allgemeinen
Me kmale
wi scha -
lichen Wachs ums aus
dem
Zus ande
de
Un e en wicklung
he aus
gu
an
diesem F,alle
e deu lich
we den.
Das
Schwe gewich
lieg
dabei
au
de
P oblemanalyse,
wede
au
de
bloßen Besch eibung, noch
au
den
wi scha spoli ischen FoLge ungen, die
nu
abschließend
ku z
be üh
we den.
Obwohl
es
hie
um
P olbleme
de
wi scha lichen
Un e en wicklung
geh ,
wi d
diese
Beg i
e mieden,
da
man
ihn
ö e
..
als ans ößig
emp unden
ha
-
wenn
·auch nich
in
Pe u,
wo
man
ihn
lau end
im
Munde
üh .
Auch
de
Ausd uck "En wicklungsland"
wi d
um<glangen,
da
alle
on
mode nen
Wi scha sme hoden
be üh en
Volkswi scha -
en
eigen lich
En wicklungslände
sind.
Deshalb
wi d
hie
die Rede
on
einem
nich indus ialisie en
ode
Rohs o -Land
o gezogen, das
on
den
indus ialisie en
Lände n
abgehoben
wi d.
Wi:mn
Pe u
in
diese
A bei
zum
Demons a ionso.bjek gemach
wi d,
so soll
da in
keine
Abwe ung
des
Landes
liegen, das
nieman-
den,
de
mi
ihm
in
Be üh ung
gekommen
is , gleichgül ig lassen
kann.
Imme
hia
,es
sei
den
Tagen
Alexande
.
Humbold s
übe
Max
Uhle,
den
Beg ünde
de
pe uanischen
A chäologie,
bis
au
unse e
Tage
die deu sche
Fo schung
angezogen.
Imme
wiede
gib
es
neue
F agen
und
Rä sel
au ,
nich
zum
Wenigs en
auch
au
dem
hie
e -
olg en wi scha lichen
und
sozialen Gebie . Ich
bin
nach 'Pe u
aus-
gezogen,
um
in
de
Fe ne,
in
diese
nach
dem
Wo e
on
R. P ebisch
"pe iphe en
Wi scha "
das
ganz
Ande e
zu
en decken.
Das
F emde
essel e mich,
nahm
mich
ge angen
und
g,ab
mi
schwe e iP obleme au .
Es zog mich
an
und
s ieß
mich zugleich
du ch
seine Wide sp üche ab.
Das
o läu ige
E gebnis
meine
S udien
ließ mich
dann
.im
ganz
An-
de en
unse e
eignen Schwächen
und
P obleme
en decken. Das
wi d
hie
nich ausd ücklich
da ges ell ,
is
abe
zwischen den Zeilen zu
lesen.
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14
E ich
Egne
au
den
Menschen
de
indus iellen
Zi ilisa ion
o
einen
eigena igen
Reiz aus,
e hinde n
abe
eine
mi
a ionalen
Mi eln
he beizu üh-
ende
Umges al ung
de
p imi i en
Lebens o men.
S a
dessen
sind
die
eine
solch'en Sozialo dnung
eingegliede en
Menschen
on
iele lei
Abe glaU!ben
behe sch ,
on magischen
Vo s ellungen
ge ieben,
was
manche lei
Unzweckmäßigkei en
ih es
Ve hal ens
-
in
bezug
au
die
E näh ung,
die Kö pe p lege, die Wohnung,
die
Kinde e zäehung u.
a.
-
mi
sich
b ing .
Die
P oblema ik
eines solchen
T adi ionalismus
i
besonde s bei
de
Behandlung
on
K ankhei en
he o .
So
is
es nich
nu
de
Mangel
an
ä z liche
Ve so gung,
de
a,bsei s
on
den
S äd en
eine e hebliche Rolle spiel ,
sonde n
zum
gu en
Teil
auclJ.
das
Miß auen
gegenübe
de
mode nen
Medizin, das die
Indiane
de
Sie a
,an
ih en
übe kommenen
Hei1p ak iken
es hal en
läß . "Die
Indiane
s ehen
de
wissenscha lichen Medizin noch eindlich
gegen-
übe
und
auße halb
des Umk eises
s aa liche
Wohl ah sp lege
und
P ä en ionsmaßnahmen
l1
."
Deshalb
is
es
kein
Wunde ,
wenn
ih e
S e lblichkei hoch lieg ,
die
du chschni liche
Lebense wa ung
diese
Menschen
ha
man
in
eine
Ve ö en lichung aus
dem
Jah e
1946
au
32
bis
40
Jah e
gesclJ.ä z
12
•
Diese
Zus ände
we den
heu e
alle dings
in
einen
1angsamen
Au -
lösungsp ozeß hineingezogen. Die landwi scha liche
G undlage
de
Eigenwi scha
is
eils
du ch
den
Be ölke ungsd uck, eils
du ch
eine
o ansch ei ende
Bodene osion, eils
du ch
den
Ve all
al e
india-
nische Talhang-Te ,assie ungen
imme
schmale
gewo den. Deshalb
b öckel die
Selbs e so gungswi scha
allmählich ab,
g ei
das
S eben
nach gelegen lichem geldlichen
Hinzu e diens
um
sich.
Diese
scha
dann
Be üh ungen
mi
de
Außenwel .
Abe
auch
unabhängig
da on
e meh en
sich die
Kon ak e
mi
mode nen
Lebens o men.
Das
Au o
d ing
imme
wei e
zu
einsamen
Siedlungen
o
und
keh
häu-
ige zu ück.
Mi
ihm
e en
meh
ode
wenige
du ch die
mode ne
Zi ilisa ion
gep äg e
Menschen
und
in
ih en
Händen
be indliche
In-
dus iep oduk e
in
den
Gesich sk eis
de
bishe
isolie en
Eingebo e-
nen.
Das
is
de
Beginn
des wi scha lichen
und
sozialen
Wandlungs-
p ozesses.
Neben
diesem eigenwi scha lichen
Sek o
s eh
in
de
gespal enen
Wi scha
de
Ma k sek o .
Fü
diesen
ha
die
NachJba scha
zum
eigenwi scha lichen Teil
de
Gesam wi scha
ie g ei ende
Folgen.
Die
Selbs e so gung
b ing
zunäclJ.s eine
Ve engung
de
Ma k e -
so gung
und
dadu ch
eine
Ve kleine ung
alle
Ma k g ößen
mi
sich.
11
M. H.
Kuczynski-Goda d
und
C.
E. Paz Soldcin,
Diseccion
deI
Indige-
nismo
Pe uano,
Lima
1948, S.
111,
hie
zi ie
nach
Indigenous
Peoples,
S.141.
12
lLO,
Indigenous
Peoples,
loe. ei ., S.
96.
Naeh
Angabe
on
Michel
Be eille
(Mi ages
e
isages
du
Pe ou,
Pa is
1959,
S.
198)
sind
on
3700
Ä z en
in
Pe u
nich
wenige
als
zwei
D i el
in
Lima
ä ig.
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Wi scha liches Wachs um
in
Pe u
und seine Wide s ände 15
Man
kann
o
es s ellen,
wie
eine
indus ielle
P oduk ion
schnell
in
die
Ge ah
komm ,
die
Fassungsk a
des
Ma k es
zu
übe sch ei en.
So
is
z.
B.
eine
pe uanische
Zucke ab ik
dazu
übe gegangen,
aus
dem
Zucke oh ab all,
de
sog. Bagasse,
Papie säcke
he zus ellen.
Dies
Bei-
spiel
kann
on
ande en
Zucke ab iken
nich
nachgeahm
we den,
weil
man
dadu ch
in
eine
öllige
Übe ü e ung
des
Ma k es
hineinge a en
wü de.
Das
is
kein
Ausnahme all.
Da
die
mode ne
Technik
in
de
Regel
mi
ih e
Ve ollkommnung
die
Tendenz
zu
wachsenden
op i-
malen
P oduk ionskapazi ä en
in
sich
äg ,
wi d
die
beg enz e
Au -
nahme ähigkei
des
Ma k es
zu
eine
B emse
ü
die
Ra ionalisie ungs-
ähigkei
de
P oduk ion.
Die
Enge
des
pe uanischen
Ma k es
e g1b sich
abe
nich
nu
da aus,
daß
höchs ens
50
O o
de
Be ölke ung
Ma k eilnehme
sind,
sonde n
ebenso
da aus,
daß
die
meis en
diese
Ma k eilnehme
übe
minimale
Geldeinkommen
e ügen
und
demen sp echend
kau k a schwacheKon-
sumen en
sind. Diese
Kau k a schwäche
häng
dami
zusammen,
daß
es
du ch
die
Kleinhei
des
Ma k es
zu
keine
ech en
En al ung
de
A bei s eilung
komm .
Je
ge inge
die
Au lösung
de
SeLbs e so gung,
um
so
ge inge
is
die
A bei s eilung
ausgebau ,
um
so
ge inge
is
die
Spezialisie ung
un e
den
e we bs ä igen
Menschen en wickel ,
um
so ge in.ge
is
ih e
A bei sp oduk i i ä .
Demen sp echend
ge ing
is
schließlich
ih
A bei seinkommen.
Die
ge inge
Spezialisie ung
üh
auch
zu
de
eigena igen
Lage,
daß
eine sei s
iele Menschen
mi
ih e
A lbei sk ,a
im
Ma k e
nich
ausgeschöp
we den,
daß
ande e sei s
und
als
Folge
dieses
Ta bes andes
iele
nebeneinande
meh e en
E -
we bs ä igkei en
nachgehen,
die
un e
Ums änden
ga
nich
mi -
einande
e wand
sind
und
seh
un e schiedliche
An o de ungen
s ellen. Ich
bin
Männe n
begegne ,
die
aus
ün
e schiedenen
Quellen
ih
(A beHs-)iEinkommen bezogen.
Dadu ch
wi d
e eich ,
daß
solche
Menschen
on
de
einen
A bei
zu
ande en
he zen
und
daß
keine
meh
in
Ruhe
und
so g äl ig
e ledig
we den
kann.
Ganz
ande e
Folgen
de
gespal enen
Wi scha
e kenn
man,
wenn
man
den
Blick
au
die
inne e
S uk u
de
Ma k wi scha
wi .
Dann
sieh
man,
daß
diese sich
on
den
Mä k en
eine
indus ialisie en
Volkswi scha
e heblich
un e scheide .
So
allen
dem
eu opäischen
Besuche
zunächs
die
g o len P eisun e schiede
im
Inne n
des
Landes
au .
Ap elsinen
und
Pampelmusen
e wa
kann
man
in
Tingo
Ma ia
jensei s
de
Anden,
wo
sie
in
Mengen
gedeihen,
zu
unge äh
einem
Zehn el
des
P eises
e s ehen,
den
man
in
Lima
als
dem
zen alen
Ma k pla z
des
Landes
bezahlen
muß,
wo
de
P eis
nich
wei
on
dem
ablieg ,
zu
dem
man
die
F üch e
im
He zen
Deu schlands
e -
s ehen
kann.
Da in
o enba
sich die
mangelnde
Kommunika ion
de
egionalen
Teilmä k e
und
ih e
ge inge
In eg a ion
zu
eine
olks-
wi scha lich'en
Einhei .
Nu
so
wi d
auch
das
Pa adoxon
e s ändlich,
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16
E ich
Egne
au
das
man
imme
wiede
s öß ,
daß
nämlich
zahl eiche
P oduk e,
de en
Rohs o e eichlich
im
Lande
o handen
sind, nich
im
Inlande
e zeug ,
sonde n
om
Auslande
impo ie
we den.
Das
gil
z. B.
ü
Schokolade,
obwohl
das
Land
Kakao,
Milch
und
Zucke
in
Mengen
he o b ing .
Au
G und
de
schlech en
Ve keh sbedingungen
sind
die
an
e schiedenen
O en
im
Landesinne n
an allenden
Roh-
ode
Halb-
s o e wi scha lich
ü
den
maßgebenden
Ma k
nich
o handen,
so
daß
sich die
Ein uh
de
Fe igwa en
au
dem
Seewege
lohn
13
•
Ähn-
liches
kann
man
bei
ande en
Lehens-
und
Genußmi eln,
abe
z.
B.
auch
bei
Po zellan
beobach en.
Es
wä e
eine
übe mäßige
Ve ein achung
de
Lage,
wenn
man
solche
E scheinungen
und
dami
die
mangelnde
In eg a ion
des
olkswi -
scha lichen
Ma k es
allein
au
den
Ve keh s ak o
zu ück üh en
woll e.
Man
müß e
dann,
obwohl
besse e
und
billige e
Ve keh smi el
gewiß
bedeu sam
wä en,
auch
au
das
Fehlen
ande e
P oduk ions-
o ausse zungen
wie
de
un e nehme ischen
E ah ungen,
des
ech-
nischen Wissens,
de
Kapi al e so gung,
de
Ma k o :ganisa ion,
de
E gänzungsbe iebe
hinweisen. Was
abe
eigen lich ehl ,
sind
nich
einzelne,
in
diese
Weise au zähl.ba e
P oduk ions o ausse zungen,
auch
nich
die
mangelnde
äumliche
In eg a ion,
die
nu
symp oma-
ische
Bedeu ung
ha ,
sonde n
ganze
En wicklungss adien
des
Ma k -
geschehens.
De
pe uanisch·e
Ma k
un e scheide
sich,
was
bei
eine
bloßen
Außenbe ach ung
de
Dinge leich
übe sehen
wi d,
wesen lich
du ch
seine
ge inge e
inne e
Aus ei ung
on
den
Mä k en
hochen wik-
kel e
Volkswi scha en. Diesen
Ta bes and
sich ba
zu
machen,
soU
die
Au gabe
des olgenden Abschni es sein,
de
ihn
du ch
die
Un e -
scheidung
on
Wi scha sbe eichen gegensä zliche
S uk u
und
un e schiedliche his o ische
Abkun
im
Rahmen
de
Volkswi scha
au zudecken such .
3.
Wi scha sbe eiche
und
his o ische Schich en
im
Au bau
de
Volkswi scha
Wi scha sbe eiche
und
his o ische Schich en,
on
denen
hie
die
Rede is ,
meinen
zwei
Sei en
desselben
Sach e hal s.
Man
kann
im
Au bau
de
pe uanischen
Wi scha
ün
Wi scha sbe eiche
un e -
scheiden, die zugleich
ein
e schiedenes
Al e
haben.
Die
heiden
äl es en
Be eiche
sind
noch
na u alwi scha liche
Na u
und
gehen
deshalb
au
seh
ühe
Zei en
zu ück.
Daneben
s ehen
zwei Be eiche
ma k wi scha liche
S uk u
und
zwischen
beiden
G uppen
ein
Be-
eich
des
übeI' ganges.
Je
ge inge
ih
Al e ,
um
so
nähe
s ehen
sie
de
mode nen
Wi scha . Die
Bun hei
dies·e
S uk u o men
um-
13
Es
gib zwa schon eine bescheidene na ionale P oduk ion an Schoko-
lade, die bishe abe sowohl p eislich als auch quali a i im Scha en des
Aus1andsangebo es
leb .
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Wi scha liches
Wachs um
in
Pe u
und
seine
Wide s ände
17
schließ ,
wie
sich z,eigen
wi d,
ein wich iges
Elemen
pe uanische
Wi scha sp oblema ik.
Man
kann
in
diesem
Lande
dich
nebenein-
ande
im
Mi elal e ,
in
de
beginnenden
Neuzei
und
in
de
Gegen-
wa
leben.
a) Die
indianischen
comunidades.
De
äl es e
diese
Wi scha s-
be eiche
ilS
de jeni,ge
de
indilanischen Ma kgenossenscha en,
de
"comunidades",
wie
man
heu e
sag . Diese
u ümliche
Genossen-
scha s o m
geh
e mu lich
au
wei
ühe e
Zei en
als
das
Inka eich
im
15.
Jah hunde
zu ück, on
dem
sie
im
üb ig,en
konse ie
wu de,
lei e
sich wah scheinlich
'Von
den
al en
ayllu's
aJb,
die
u sp ünglich
blu s e wand e
G uppen,
wie
e wa
die
Sippen
bedeu e en,
dann
abe
mi
de en
kollek i em
G undeigen um
gleichgese z
wu den.
übe -
aschende weise
können
die ayl1us
ode
comunidades auch als
Ma k-
genossenscha oe u angesp ochen
we den,
da
du ch
einen
ä selha en
Zu all
die
gemeinsame
Flu
de
Do genossen
in
de
Ke schua-Sp ache
wie
im
Deu schen
die
"Ma k"
als
"ma ka"
angesp ochen
wu de
14
•
Die
al en
comunidades zeichne en sich
du ch
die
Ausgliede ung
des
Ho g unds ücks
ü
die
indi iduelle
Nu zung
und
eine
Allmende
ü
die
allgemeine
Nu zung
aus.
Das
es liche
Nu zland
wu de
alljäh lich
un e
die
be eilig en
Familien
je
nach
de en
G öße
neu
e eil .
Feld-
bes ellung
und
E n e
e olg en
amilienweise, doch
kann e
man
dabei
auch
das
Sys em
des
"ayni",
de
gegensei igen Nachba scha shil e.
Ein
e äuße ba es
Indi idualeigen um
wa
im
Rahmen
dieses
Sys ems
un-
möglich.
Obwohl
de
g öß e
Teil solche Ma kgenossenscha en die
spanische Kolonialzei
nich
übe leb
ha
und
auch die
Republik
sie
e s
1920
ech lich
ane kann
ha ,
is
es e s aunlich,
wie
iele sich
o zdem
au
die
Gegenwa
e en
konn en.
Fü
das
Jah
1950
gab
die o izielle
S a is ik
1322 comunidades
mi
eine
Be ölke ung
on eichlich 1 Million
Köp en
an
15
•
Alle dings
e -
kenn
man
auch -den
besch änk en
We
solche Zahlen,
wenn
man
hö ,
daß
es comunidades
mi
einem
Um ang
on
8400
ha
und
übe -
eichlich
Land
p o
Kop
des einzelnen Mi gliedes,
abe
auch solche
mi
8
ha
und
mi
comune osgib ,
die
übe
as
kein
Land
e üg-en
16
•
14
Zum
Vo s ehenden
gib
es
eine
b ei e
Li e a u ,
on
de
hie
nu
Louis
Baudin,
EI
Impe io
Socialis a
de
los
Incas,
4.
Au l.
San iago
de
Chile
1955, S.
139-41,
zi ie
we den
soll.
S el1enweis,e
wi d
die
Bezeichnung
ayllu
heu e
noch
geb auch .
So
we -
den
im
Raume
on
Cuzco
iele
Dö e
in
zwei
Teile
au ge eil ,
on
denen
wie
in
aL en Ze:i en
de
eine
als
das
obe e
und
de
ande e
als
das
un e e
ayllu
bezeichne
we den.
Vgl.
Cesa
Gua dia
Mayo ga,
La
Re o ma
Ag a ia
en
el
Pe U,
Lima
1957, S.
92.
15
Vgl. ILO,
Indigenous
Peoples
S. 318.
Die
Bedeu ung
diese
Zahlen
e -
s eh
man,
wenn
man
be ücksich ig ,
daß
die
Gesam be ölke ung
Pe us
1950 sich
au
8,5
Millionen
belie .
Leg
man
die
oben
angenommene
P o-
po ion
on
50
O o
als
An eil
de
eingeboTenen
Be ölke ung
zug unde,
so
heiß
das,
daß
as
ein
Vie el
alle
Indiane
-
und
ein
noch
g öße e
Teil
de
Gebi gsbe ölke ung
-
in
den
comunidades
leb e.
2
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpol1 ik
21
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18
E ieh Egne
Reinaga
wu de
in
einem
Falle
on
den
Lei e n
eine
solchen
Ma k-
genossenscha
e klä ,
übe
de en
G öße
könne
man
keine
Angaben
machen.
Man
b auche
zehn Tage,
um
de en
G enzen
abzusch ei en,
und
auch
dann
blieben
noch zwei
Exkla en
üb ig.
Deshalb
könne
man
die
Gesam g öße
nich
kalkulie en
16
• Wie
de
Um ang, so
schwank
auch
die
Zahl
de
in
eine
Kommune
lebenden
Menschen
seh .
Es
gib
solche
mi
50
und
ande e
mi
2000
Bewohne n
17
•
Heu e
is
die
al e
S uk u
diese
Gebilde
in
Ve all
ge a en.
So
haben
sich
o
dem
P i a eigen um
seh
nahe
kommende
Zus ände
he ausgebilde ,
wenn
man
on
dem Rech
de
eien
G unds ücks e -
äuße ung
absieh . Die
Gemeinsamkei
is
manchmal
au
die
gemein-
same
Nu zung
on Weiden
ode
die
Un e hal ung
on
S aßen
und
Bew,ässe ungsanlagen eingesch ump
18
•
Imme hin
is
de
Geis
de
gegensei igen
Hil sbe ei scha
noch lebendig. Die Haup schwäche
diese
Wi scha s o m, die noch
in
hohem
Maße
selbs genügsam
is ,
bes eh
da in,
daß
sie, on
Ausnahmen
abgesehen,
zu
eine
Konse ie-
ung
übe hol e
P oduk ionsme hoden
und
eine
en sp echend
ge ingen
P oduk i i ä
ge üh
ha
19
•
Demgegenübe
gib
es
Bes ebungen,
die
comunidades
du ch
Ein üh ung
mode ne
g,enossenscha liche
P in-
zipien
in
ih e
Leis ungs ähigkei
zu
heben.
b)
Die
quasi- eudale
G oßlandwi scha
de
Anden.
Bei
diesem
zwei äl es en
Wi scha sbe eich Pe Us
handel
es sich
um
die Nach-
wi kungen
de
spanischen KoJonialpe iode,
in
welche diese
G oß-
g undbesi z
zue s
en s anden
is . Die
La i undienwi scha
i
hie
wie
auch
sons
in
de
Wel
o
e bunden
mi
dem
Absen ismus
au .
Sie
is
nach
außen
hin,
dadu ch
daß
de
G undhe
sein
o
g oß-
s äd isches
Leben
aus
den
E ägen
seines
G undbesi zes
zu
inanzie en
such , schon
mone a isie ,
dagegen
nu
in
seh
ge ingem
Um ange
in
ih em
Inne n.
Hie
e inne
ih e
S uk u
an
die
mi elal e liche
G undhe scha
in
Eu opa.
Dahe
die
häu ige
Rede
on
den
eudalen
Einschlägen diese
Wi sma s o m.
De
G undhe
ode
sein
Ve -
wal e ,
de
mayo domo,
bewi scha e
das
zu
Hazienda
gehö ende
Land
nu
zum
ge ingen
Teil selbs .
Das
meis e
Land
-
man
schä z
im
Du chschni
e wa
zwei
D i el
de
Nu z läche -
is
eils
an
Päch e
(als yanacona,
apa ce o
ode
a endi e
bezeichne ), eils
an
in
eigenem
Be iebe
beschä ig e
A bei e
(colono
ode
peon
genann )
e geben.
Auch ki chliche
Ein ich ungen
sind
G oßg undbesi ze
20
•
16
Cesa Augus o Reinaga, La Fisionomia Economioa deI Pe u,
Cuzeo,
1957,
S.
64/65.
17
Vgl.
Moises Poble e T oncoso, Condiciones de Vida y de T abajo de la
Poblaeion Indigena deI Pe u, Gen , In e na ionales A bei sam , 1938,
S.55.
18
C.
Gua dia Mayo ga,
loe.
ci .,
S.90.
19
M.
Poble e T oncoso
S.61
u.
FAO
u.
IBRD Be ich , Teil II,
S.154.
20
Emilio Rome o, Geog a ia Economiea,
loe.
ci . S.286/87.
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Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und seine Wide s ände 19
D~ese
quasi·-I .eudale
G oßlandwi scha
is
poli isch
besonde s
um-
s i en.
Genaue
Zahlen
übe
ih e
Bedeu ung
gib
es nich .
Imme -
hin
eil
ein
so
unpa eiische
Beobach e
wie
de
US-Ame ikane
Th.
R.
Fo d
mi ,
daß
die
G undbesi z e eilung
in
de
Sie a,
um
die
es sich
hie
alle~n
handel ,
wie
olg
aussieh
(We e
e mu lich
ü
1950)21:
G undbesi z e eilung
in
de
Sie a
17
000
Be iebe
in
G ößen
un e
6 ha =
64,6
% alle Be iebe
e ügen übe
..............................
27500
ha
2
600
Be iebe in G ößen übe
300
ha
=
9,9
% alle Be iebe
e ügen übe
..............................
1
021
000
ha
Diese
Zi e n
äuschen
alle dings
inso e n
in
ih e
Bedeu ung,
als
eine
Reihe
on
Riesenbe ieben
zum
g oßen
Teil
aus
un uch ba em
Gebi gsgelände
bes eh .
Die
g öß e
m~
es s eUba e
Hazienda
mi
190 000
ha
soll
zu
nich
weni·ge als 80
O o
solches
Unland
um assen
22
•
Auch
die
nu zba en
Teile
ges a en
bei
de
Ka ghei
de
Na u
in
den
Höhen
des
Al iplano
-3500
bis
übe
4000 m -
nu
eine
ex ensi e
Weidewi scha .
Fü
die poli isch·e
Linke
is
die
En eignung
und
Au -
eilung
diese
Riesenbe iebe
ein
Haup p og ammpunk .
Die
F
AO-
und
IBIRiD-Denksch i
u eil
dagegen
übe
die
Zweckmäßigkei
eines
Ab-
baues
de
La i undien
seh
o sich ig.
Die
G oßbe iebe
e ügen
da-
nach
o
übe
quali izie e
Lei e ,
die
mi
Hil e
mode ne
Technik
be iedigende
Leis ungen
e b ingen,
wenn
auch
zugegeben
wi d,
daß
einige
solche
Be iebe
in
adi ionale
und
e schwende ische
Weise
e wal e
we den.
Eine
Neu e eilung
des
Landes
de
Hazienden
wi d
nu
so
lange
als
sinn oll
bezeichne , als die
E äge
de
G oßbe iebe
nich
höhe
als
diejenigen
de
kleinen
Landwi e
sind, die die
Nu z-
nieße
eine
solchen
Ag a e o m
sein
wü den
23
.
Dem
muß
abe
hinzuge üg
we den,
daß
das
P oblem
dieses
Wi -
scha sbe eiches sich
nich
nu
au
die
ag a ische
Mengenleis ung,
son-
de n
ebenso
auch
au
die
Quali izie ung
seine
A bei sk ä e
e s eck .
An
de
sozialen
Abhängigkei
de
Päch e
und
Landa bei e ,
die
iel-
ach
auch
Diens e p lich ungen
ih e
g·anzen
Familie
umschließ ,
des-
halb
die
Abwande ung
selbs
de
jungen
Gene a ion
aus
dem
He -
21
Thomas R.
Fo d,
Pe u, Man and Land, Uni . o Flo ida P ess, Gaines-
ille,
1955,
S.67.
22
Cesa Augus o Reinaga,
EI
Indio y la Tie a en Ma iä egui, Cuzco
1959,
S.
99
.,
besonde s
S.
105.
In
Boli ien
ha
es
o de En eignung nach
diesem Au o Hazienden mi meh als 1 Million
ha
gegeben.
23
FAiO
und
IBRD Denksch ü ,
11.
Teil,
S.41-42,
47
u.
besonde s
157.
A us
einem. Manusk ip on
Pe e
B.
Diebold. einem Mi glied de FAO-
Mission in Pe u,
übe
"Soeio-Economic Imbalance in Ag icul u e" om
Jah e
1958
is zu e S'ehen. daß sdch bei gleichmäßige Ve eilung alle La i-
undien
de
Sie a au die do igen Kleinbaue n ü jeden einzelnen ein
Gewinn on e wa
0,2
ha e geben wü de.
2'
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20
E ich
Egne
scha sbe eich
de
Hazienden
seh
e schwe ,
ha
sich die
K i ik
imme
wiede
en zünde
24
•
Au
die
Daue
wi d
eine
Leis ungss eige ung
diese
Menschen
ohne
den
Abbau
des
übe kommenen
He n-Knech s-Ve häl -
nisses nich zu
e eichen
sein.
Inwiewei
dazu
die
Ze schlagung
de
G oßbe iebe
de
zweckmäßigs e Weg is ,
bleib
alle dings
eine
hie
nich
zu
p ü ende
o ene
F age.
c)
Die selbs ändigen
Klein a me
und
Handwe ke :
Sie
e kö pe n
den
d i en
Wi scha sbe eich.
Un e
den
landwi scha lichen
P odu-
zen en
is
diese
Typ
noch
ela i
jung,
schein sich
e s
sei
de
Mi e
des 19.
Jah hunde s
en wickel
zu
haben.
Reinaga
üh
seine
En -
s ehung
au
die
Wi kung
des
bü ge lichen
Gese zbuches zu ück,
das
1936 nach
80jäh ige
Gel ung
auße
K a
gese z
is
25
• Als
Wi scha s-
igu
is
de
Kleinbaue ,
alb
e
ebenso
de
Handwe ke
-diese
is
bald
Landhandwe ke
und
s eh
dann
dem
Kleinbaue n
nahe,
bald
s äd i-
sche
Handwe ke ,
de
dem
"P eiswe ke "
Ka l
Büche 's
in
de
"S ad wi scha "
en sp ich
-
eine
his o isch
wei
äl e en
Schich
zuzuo dnen, nämlich
de
F ühzei
de
Ma k bildung.
Deshalb
wu de
diese Wi scha sbe eich
oben
als ein solche des
Übe ganges
on
de
Selbs e so gungs-
zu
Ma k wi scha
bezeichne .
Da ü
sp ich
einmal
die
Ta sache,
daß
ü
diese
Fa me
wie
ü
die
Landhandwe ke
die
Selbs e so gung
noch eine wich ige Rolle spiel ,
obwohl
sie
in
neue e
Zei
zu ückgegangen
is ,
was
sich
bei
den
s äd i-
schen
Handwe ken
schon
in
de
Kolonialzei ollzog26. Die
Landhand-
we ke
sind
aus
de
häuslichen Selbs e so .gung
en s anden
und
be-
eiben
neben
dem
Handwe k
die
Landwi scha .
Reinaga
ha
den
G ad
de
Selbs e so gung
bei
den
Klein a me n
au
50
U o
ih e
P o-
duk ion
geschä z
27
•
Fü
das
hohe
Al e
dieses Wi scha sbe eiches
sp ich
zum
ande en
das
Fes hal en
an
adi ionalen
und
kapi alex en-
si en
P oduk ionsme Jhoden
mi
en sp echend
nied igen
E ägen,
schließlich
abe
auch die
A
de
Ma k beschickung.
Diese
is
ü
diesen
Zusammenhang
besonde s kennzeichnend.
Sie
e -
olg ,
wie
de
soeben
zi ie e
Au o
eingehend
da s ell ,
o
du ch
Au -
käu e ,
die
zu
den
Baue n
ode
Handwe ke n
eundscha liche
Be-
ziehungen
zu
un e hal en
wissen,
was
sie
nich
an
de en
übe o ei-
lung
hinde .
Sie
sind
meis
Mes izen. Sie
kommen
mi
Geschenken
zu
ih en
Lie e an en,
un e
denen
de
Alkohol eine Rolle spiel , sie
bes immen
den
P eis,
geben
un e
Ums änden
auch
K edi .
Eine
Ab-
wandlung
dieses Zwischenhändle s ( esca is a)
lieg
do
'Vo ,
wo
ein
indianisch,e Vieh
eibe
(a ie o) sich
zum
Ma k e käu e
de
Do -
24
M. Poble e,
S.
76
.
25
Reina.ga,
EI
Indio, S.117.
26
Vgl.
Emilio
Rome o,
His o ia
Econ6mica
des
Pe u,
Buenos
Ai es
1949,
S.140/42.
27
Reinaga, EI Indio,
S.
78.
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Wi scha liches Wachs um in Pe u
und
seine WideTs ände
21
p oduk e
au schwing .
Neben
diesem
Ve kau
an
G oßhändle
gib
es
die
ande e
Fo m
de
Beschickung des
Einzelhandelsma k es.
Dabei
zieh
de
Indio
ode
seine
F au
mi
den
Wa en
selbs
zum
Ma k ,
au
den
Wochen-
ode
Sonn agsma k ,
wie
sie
übe
das
ganze
Land
hin
om
:kleins en
zen alen
O e
bis
zu
G oßs ad
eine
g oße
Rolle
spielen.
Um
die
Wa en
do
an
le z e
Ve b ,auche abzuse zen,
nimm
man
g oße
Mühen
und
wei e
Wege
au
sich,
die
man
keinem
Eu o-
päe
zumu en
könn e
28
•
Übe
die
zahlenmäßige
Bedeu ung
dieses Wi scha sbe eiches
An-
gaben
zu
machen,
is
seh
schwe .
Beim
Zensus
on
1940
haben
sich
40
O o
alle
in
de
Landwi scha
E we bs ä igen
als se1bs ändige
Landwi e
bezeichne ,
wodu ch
man
ü
das
Jah
1957
au
0,9
Millionen
kommen
wü de.
Auße dem
e zeichne die
S a is ik
435
000
Selbs än-
dige
im
gewe blichen
Sek o ,
wo un e
man
sich
in
de
Haup sache
kleine
Handwe ke
o s ellen
muß.
Die Unsiche hei solche
Angaben
olg aus
de
Ta sache,
daß
de
Übe gang
on
de
Selbs änd gkei
zu
Unselbs ändigkei
in
Pe u
ein
ließende is .
De
eigene
Be ieb
eich
o
ü
den
Familienun e hal
nich
aus,
desha~b
is
man
au
einen
Hinzu e diens
angewiesen.
Das
gil
besonde s
ü
die
kleinen
Land-
wi e.
Die
Indios
sind
einmal
au
die schlech e en
Böden
du ch
die
G oßbe iebe
abged äng
wo den,
zum
ande en
du ch
die
E b eilung
in
eine
ex eme
Pa zellenwi scha
-
das
sog.
mini undio
-
hinein-
ge a en.
So
wi d
man
gezwungen, alle
ode
einige Familienangehö illge
en wede
bei
g öße en
Landwi en
ode
im
Be gbau
ode
in
de
S ad
zu
e dingen.
d)
Die
g oßun e nehme ische
Rohs o p oduk ion:
De
Abs and
de
bishe
besp ochenen
Wi scha s o m
on
de
Gegenwa
wi d
deu -
lich,
wenn
je z
de
Blick
au
den
ie en
Wi scha sbe eich
gewo en
wi d,
de
die
pe uanisch-e
Volkswi scha
kennzeichne .
Die
g oßun e -
nehme ische
Rohs o p oduk ion
wi d
du ch
die sog.
komme zielle
Landwi scha
im
Küs engebie ,
die
G oßbe iebe
des Be gbaues
im
Gebi ge
und
schließlich
du ch
die E dölgesellscha en
e kö pe .
In
allen
diesen
Fällen
handel
es sich
um
Un e nehmungen
mi
einem
ela i
hohen
Kapi aleinsa z,
de
zum
g oßen
Teil aus
dem
Auslande
gekommen
is .
Sie
halben die
Fo m
on Ak iengesellscha en,
wenn
auch
in
einzelnen
Fällen
on Familien-Ak iengesellscha en. Alle
Un-
e nehmungen
dieses Be eichs
sind
übe wiegend
expo o ien ie ,
lie-
e n
S apelwa en
des
Wel handels, näm ich
Baumwolle
und
Zucke
eine sei s, Blei,
Kup e ,
Silbe ,
Zink
und
Eisene z ande e sei s, schließ-
lich
E döl
und
seine
De i a e.
Sie
sind
desha1b
de
ypische
Ausd uck
eines "Rohs o landes"
mi
monokul u elle
Aus uh endenz,
wenn
auch
im
Falle
Pe us
das Gewich
meh
au
de
Rohs o aus uh
als
28
Zum
Vo s ehenden
gl.
außeT
Reinaga loc. ci . S.
76
.
die
ILO-Sch i
Indigenous
Peoples, S.
264
u. 443/45.
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22
E ich Egne
au
de
Monokul u
lieg . His o isch gesehen
en sp echen
diese
Me k-
male
dem
Kapi alismus
im
S ile
des
19.
Jah hunde s,
wenn
a sächlich
auch die
hie
in
F age
kommenden
Un e nehmungen
sich
as
alle
e s
sei
dem
,Beginn des
20.
JahJ.'lhunde s en wickel
haben.
Fü
die
Volkswi scha
is
diese Wi scha sbe eich deshalb on
be-
sonde e
Bedeu ung,
weil
80
bis
85
% des
Expo s
on
ihm
abhängen
und
au
diesem Wege
de
Zuschußbeda
an
Lebensmi eln
und
ein
be äch liche
Teil des
Beda s
an
Kapi algü e n
gedeck
wi d.
T o z-
dem
is
diese
Wi scha sbe eich
mi
besonde en
P oblemen
beladen.
Sie
hängen
zum
g oßen
Teil
mi
dem
Miß auen
zusammen, das
man
in
wei en
K eisen
ihm
gegenübe
an
den
Tag
leg .
Man
bea gwöhn
die
Kapi almach ,
die
man
den
lei enden
Männe n
de
g oßen
Un e neh-
mungen
zusch eib , besonde s
wenn
es sich
um
Auslände
ode
docll
um
Menschen
zwa
pe uanische
Na ionali ä ,
abe
ausländische
Ab-
kun
handel .
Das
S igma
des "G ingo", des
F emden
aus
Wes -
eu opa
ode
No dame ikla, < e lie
man
auch nich ,
wenn
die
Familie
schon
sei
meh e en
Gene a ionen
im
Lande
si z
und
längs
na ionali-
sie
wo den
is .
Man
be ü ch e ,
daß
die
Lei ungen
diese
Un e neh-
mungen
nu
ih em
P o i in e esse
ode
demjenigen
ausländische
Ka-
pi algebe
diens ba
sind.
Obwohl
die
Un e nehme
den
A bei e n
gegenübe
pa ia chalische
Me hoden
anwenden,
eine
A
on
be iebliche
Wohl ah spoli ik
en -
wickeln,
de en
sie sich sons
im
Lande
nich
e euen
~önnen,
geling
es
ihnen
nich , das soziale
Klima
zu
be uhigen.
Es
is
gespann
und
uns abil,
weshalb
S eiks
und
A bei e un uhen
häu ig
sind,
bei
denen
es nich
sel en
zu
Gewal ä igkei en
komm . So
is
diese
Wi scha s-
be eich
mi
iel
Ressen imen
belas e ,
is
e
nächs
de
quasi- eudalen
Landwi scha
Haup ansa zpunk
kommunis ische
P opaganda
29•
Un e
diesen
Ums änden
übe asch
es ielleich nich
meh ,
wenn
man
in
eine
us-ame ikanischen
Disse a ion,
die
gewiß nich
kommu-
nis ische Ideologie e däch ig is , olgende
Sä ze
lesen
kann
30 : "Die
Ta sache,
daß
Pe u
wi scha lich ein koloniales
Land
is ,
i
zu
seinen
P oblemen
hinzu
und
komplizie
das Bild.
60
O o
de
pe uani-
schen
Eisenbahnen
gehö en
ü
die
Daue
den
Englände n.
Eine
deu sche
Familie
besi z Casa
G ande,
wo
45
%
de
pe uanischen
Zucke e n e
e zeug
we den.
I aliene n
gehö
eine
Bank
und
das
Elek izi ä s-,
K a -,
Lich -
und
S aßenbahn-Monopol
in
Lima.
US-
Kapi al
s eck
in
de
Ce o
de
Pasco
Coppe
Co po a ion,
die
95
% des
Kup e s
und
meh
als die
Häl e
de
g oßen
Gold-
und
Silbe p oduk-
29
Deshalb is
es
kein Zu all, daß diese Wi scha s be eiche in Boli ien
e s aa lich wo den sind, nachdem do im
Jah e
1951 eine sozial e olu-
ionä e Regie ung ans Rude kam.
30
Ha y
Kan o ,
The Ideology and P og am o he Pe u ian Ap is a
Mo emen ,
Be keley 1953,
S.
5 (Uni . o Cali o nia Pwblica ions in Poli ical
Sdence,
Vol.
4,
No. 1).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Wi 1:scha Uiches Wachs um
in
Pe u
und seine Wide s ände 23
ion
des
Landes
he o b ing .
And.€ e
wich ige
US-Un e nehmungen
mi
In es i ionen
in
Pe u
sind
die
In e na ional
Pe oleum
und
die
W.
,po
G ace
and
Co.,
die
p ak isch
ein
Monopol
ü
die
Schi ah
zwi-
schen
den
USA
und
Pe u
ha ."
Das
häu ig
au auchende
Monopola gu-
men
is
im
üb igen
bei
Un e nehmungen,
die
in
eine
scha en
Wel -
ma k konku enz
s ehen,
!Von
p oblema ischem
We .
Mi
g öße em
Rech
kann
man
on
de
oligopolis ischen
S ellung
diese
Un e ne .-
mungen
als
Einkäu e
im
Lande
sp echen,
so
e wa
au
dem
A bei s-
ma k ,
auch
im
Ve häl nis
de
g oßen
Be gbauun e nehmungen
zu
den
kleinen
Be gwe ken,
die
ih e
E zeugung
an
jen€
e kau en
u. a. m.
e) De indus iewi scha liche Be eich:
De
ün e
und
le z e
Wi -
scha sbe €ich
heb
sich
wiede um
deu lich
on
demjenigen
de
G oß-
Rohs o p oduk ion
ab.
Wa
diese
ypisch
ü
En wicklungen
des
19.
Jah hunde s
mi
dem
Gegensa z
on
Rohs o -
und
Indus ie-
lände n,
so
ha
das
20.
Jah hunde
die
Tendenz
zu
übe windung
dieses Geg€nsa zes
und
dami
zu
Au hebung
de
Impo abhängigkei
on
Rohs o lände n
in
bezug
au
Indus iep oduk e
mi
sich g,eb ach .
So
en wickel e
sich
de
indus iewi scha liche
Be eich,
de
1.
du ch
die
Ve a bei ung
de
im
Lande
gewonnenen
Rohs o e
und
Halbwa en,
2.
du ch
die
E s ellung
(indus ielle )
Fe igwa en
mi
Hil e
mode ne
Technik
und
3.
du ch
die
p imä e
Aus ich ung
au
die
Ve sol1gung
des
Binnenma k es
gekennzeichne
is .
Diese
jüngs e
Schich
im
Au bau
de
Gesam wi scha
is
zunächs
noch
dünn
und
meh
das
P oduk
äuße e
Ans öße
als
eines
inne en
Wachs ums.
Solche
Ans öße
gingen
on
d€n
beiden
Wel k iegen,
besonde s
dem
le z en,
abe
auch
on
dem
Zus om
eu opäische
Einwande e
und
de
Ko ea-K ise
aus.
Imme hin
sind
eine
Reihe
on
Indus iezweigen
ohne
be äch liche
S ü zung
im
heimischen
Ma k e
lebens ähig
gemach
wo den.
Pe u
ha
mi
ge ing,e en
indus iellen
Schu zzöllen
als
ande e
Lände
gea ,bei e .
Es
wi d
sOIga
da übe
geklag ,
daß
eine
ein
iskalische
O ien ie ung
de
Zollpoli ik
zu
eine
ge ingen
Belas ung
des
Konsumgü e impo s
und
eine
ela i
höhe en
on
Halbwa en
und
Kapi algü e n
ge üh
habe
31
•
Die
indus ieUe
Haup en wicklung
ha
sich
e s
in
den
le z en
15
Jah en
ollzogen.
So
weis
de
indus i€lle
P oduk ionsindex
mi
de
Basis
1949/51 = 100
ü
1945
den
We
on
82,
ü
1955
on
145
und
ü
1958
on
149
aus
32
•
Die
indus ielle
P oduk ion
is
mi hin
wäh end
des
le z en
Jah zehn s
im
Du chschni
um
die
Häl e
ge-
wachsen.
Dami
ha
Pe u
gu
mi
de
En wicklung
in
ande en
süd-
ame ikanischen
S aa en
Sch i
gehal en.
Die
indus ielle
Beschä i-
31
Cepal-Be ich , loc. ci .
S.
158,
32
Vgl.
d€nl
on
de
Cepal he ausgegebenen Economic Su ey o La in
Ame ica
1956,
Uni ed
Na ions,
New Yo k
1957,
S.147,
De
WeT
ü
1958
w;u de e gänz nach de "Ren a Nacional 1942-1957", S,15.
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30
E ich Egne
sch i s
und
obwohl
Pe u
mi
diesen
We en
im
in e na ionalen
Ve -
gleich keineswegs
an
le z e
S elle
s eh ,
besag
diese
Gesam du ch-
schni
de
Volkswi scha
ela i
wenig,
weil
e
das
E gebnis
wei
auseinande
liegende
Einzelwe e
is .
E echne
man
das
P o-Kop -
Einkommen
ü
die
d ei
Landscha s eile
Pe us
im
Jah e
1957, so
e -
gib
sich
ÜJ
die
Cos a
ein
We
on
249
$,
ü
die
Sie a
on
79
$
und
die
Sel a
on
47
$.
Auch
diese
Zahlen
d ücken
noch
nich
die
g öß en
Gegensä ze
des
Landes
aus.
Die
Ex emwe e
e geben
sich
bei
eine
Au gliede ung
de
Volkswi scha
nach
Depa amen os
mi
einem
Spi zenwe
on
328 $
p o
Kop
in
Lima
und
einem
Nied igs we
on
knapp
22
$
im
Depa amen o
Mad e
de
DiOS
42•
Das
is
ein
Ve häl nis
on
15:
1.
Diese
g oßen
Un e schiede
sind
wohl
eilweise
du ch
e schiedene
G ade
de
Mone a isie ung
des Ein:kommens
zu
e klä en,
dadu ch,
daß
in
Lima
ein
Na u aleinkommen
kaum
eine
Rolle spiel ,
in
de
Sie a
und
Sel a
abe
eine
e hebliche
Bedeu UiIlg
ha .
T o zdem
is
nu
ein
kleine
Teil
de
Einkommensdisk epanzen
als eine solche op ische
Täu-
schung au zu assen.
In
de
Haup sache
handel
es sich
um
du chaus
eale
Einkommensun e schiede,
die sich
aus
de
e schiedenen
Wi -
scha ss uk u
de
Landscha s eile
e geben.
In
diesen
g oßen
Wohl-
s andsgegensä zen
de
e schiedenen
Regionen
spiegel
sich
wiede
eine
s uk u elle
Schwäche
de
Volkswi scha .
Von
den
beiden
Gesich spUiIlk en dieses .Nbschni es
he ,
on
de
un e schiedlichen
Fähigkei
zu
We schöp ung
und
Einkommensbil-
dung
sowohl
de
Wi scha szweige
als
auch
de
Regionen
des
Landes,
s öß
man
au
die
k assen
Kon as e
inneI1halb
de
pe uanischen
Wi -
scha .
Ih e
Beobach ung
en sp ich
dem,
was
schon
zum
Schlusse des
le z en
Abschni es
übe
die
Wi scha s'he eiche
und
his o ischen
Schich en
es ges ell
wu de.
Das
schwächs e
Glied
eine
Ke e
be-
s imm
ih e
Belas ungs ähigkei .
So
hal en
die
in
bezug
au
ih e
Ein-
komme ubildung
schwächs en Wi scha szweige
und
Wi scha s egio-
nen
die
ganze
wi scha liche
En wicklung
au . Diese
kann
nich
zu
man gelegen lich ganz ande e We e. So zi ie Cha les P.
Kindle le ge ,
Economic De elopmen , New
Y()Il'k
1958, S.6, die UN-Ve ö en lichiung
"Na ional
and
pe Capi a Income in Se en y Ooun ies", New Yo k 1949,
die
ü
dies
Jah
s a
de
75
$ meine Quelle 100 $ und eine Ve ö en -
lichung on
M.
L.
Wa kins
om Cen e o In e na ional S uddes des
Massachuse s Ins i u e
o
Technology, de
ü
1953
s a
meine
111
$ ein
du chschni liches P o-Kop -Einkommen on 140 $ angib . Eine Au hellung
diese Wdde sp üche is
mi
mangels nähe e E läu e ungen nich möglich.
42
Alle diese We e sind au G und des dW'chschni lichen Dolla -Ku ses
ü 1957 aus den Angaben in pe uanischen Soles
de
"Ren a Nacional
1942-1957",
Lima 1959,
S.49,
e echne wo den. Es we oen hie dW'chweg
Dolla -We e
s a
de o iginä en Soles-We e angegeben,
um
die
T Üibung
des Bildes du ch die In la ionie ung de pe uanischen Wäh ung
de
Nach-
k iegszei
zu
e meiden.
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Wi scha Uiches Wachs um in
Pe u
und
se.ine
Wide s ände 31
einem
"selbs ä igen"
Wachs um
aus ei en,
solange
sie
mi
dem
Ballas
eine
solchen
wi scha lichen
Rücks ändigkei
belas e
is .
5.
Die
außen
wi scha liche
Ve lech ung
Die
hohe
.außenwi scha liche Ve lech ung
Pe us,
die
ü
alle
Roh-
s o lände
kennzeichn~md
is ,
a
schon
bei
Besp echung
des
Wi -
schJa sbe eichs
de
g oßun e neihme ischen
Rdhs o p oduk ion
in
Sich .
Diese
Zusammenhang
muß
hie
noch
e was
e deu lich
we den.
Da-
bei
zeig
sich,
daß
die
außenwi scha liche
Abhängigkei
Pe us
ins-
gesam ,
o
allem
ahe
die Impo a,bhängi1gkei
sei
dem
zwei en
Wel -
k ieg·e be äch lJich
gewachsen
is .
De
An eil
de
Ein uh
am
B u o-
sozialp oduk
is
on
1942 bis 1957
on
11,5
' J/
o
au
22,6
O o
ges iegen,
d.
h.
um
as
100
'O o,
deT
An eil
de
Aus uh
am
B u osozialp oduk
dagegen
nu
on
16,7
10
/0
au
18,6
O o,
d. h.
um
unde
10
°W
3•
Die
Zusammense zung
de
Ein uh
is
im
g oßen
und
ganzen
s abil
geblieben
und
um aß
zu
und
einem
Vie el
Konsumgü e ,
zu
as
50
()/o
Kapi algü e ,
wäh end
de
Res
au
Rohs o e
und
Hal:bwa en
en äll .
übe aschend
is
'bei
den
einge üh en
Konsumgü e n
de
hohe
An eil
de
Lebensmi el,
'Vo an eines
g oßen
Pos ens
on
Wei-
zen,
abe
auch
on
Fleisch, Milch,
Milchp oduk en
und
Nah ungs e en.
Bei
den
sons igen
Konsumgü e einc :uh en
spiel
auch
de
Impo
on
Tex ilien
noch
eine
be äch liche
Rolle.
Bei
den
Roh-
und
Halbwa en
sp ing
de
hohe
Ein uh beda
on
Holz
ins
Auge
bei
einem
Lande,
das
übe
ungeahn e
Holz ese en
e üg
4
e ne
on
Flugzeugben-
zin, Dieselöl
und
Schmie öl
in
einem
Lande,
das
eine
be äch liche
E d-
ölp oduk ion
besi z .
Dagegen
en sp ich
de
hohe
Ein uh <beda
on
Maschinen,
Appa a en,
Fah zeugen
und
einmechanischem
Ge ä ,
de
den
Haup pos en
de
G uppe
Kapi algü e
ausmach ,
du chaus
den
E -
wa ungen.
Die
Zusammense zung
de
Aus uh
wu de
schon
(lIben
bei
Besp e-
chung
de
G oß ohs o p oduk ion
e kennba .
Die
landwi scha lichen
S apelwa en
Baumwolle
und
Zucke
hal en
in
ih e
Expo bedeu ung
sei
Läng,e em
den
be gbaulichen
P oduk en
e wa
das
Gleichgewich .
Wäh end
abe
in
den
e s en
Nach:k iegsjah en
die
landwi scha lichen
P oduk e
ein
leich es
übe gewich
ha 'en, e schob sich die
Lage
in-
zwischen
zuguns en
de
Be gbaup oduk e.
(P ozen uale
Expo an eil
de
landwi schai lichen
P oduk e
gegenübe
den
be gbaulichen
1950
=
51:
45, 1957 dag.egen
40
: 45.)
Seh
an
Bedeu ung
e lo en
ha
die
Aus uh
an
E döl
und
seinen
De i a en.
In
den
le z en
Jah en
ha
sich
schon
ein
bescheidene
Expo
an
Indus iewa en
en wickel .
Vo wie-
gend
handel
es sich
dabei
um
P oduk e
de
Fischwi scha ,
nämlich
um
F'ischkonse en,
Fischmehl
und
Fischöl.
43
Ren1a,
Nacional deI
Pe u
1942-1957,
Lima 1959.
S.39.
44
Vgl. dazu den Cepal-Be ich
S.
103.
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32
E ich Egne
Das
Haup p oblem
de
pe uanischen
Außenwi scha
bes eh
in
den
schwankenden Aus ausch ela ionen, die sich
aus
Ve schiebungen
in
den
P eis e häl nissen
de
Ein uh -
und
Aus Uih gü e
e geben.
Das
is
das
iel
e ö e e
P oblem
de
" e ms
o
ade".
Die
Handelsbilanz
is
in
s eigendem
Maße
passi ,
obwohl
die
ausge üh en
Gü e mengen
zu-
genommen
haben.
Das
zeigen
die
olgenden
Zahlen:
De pe uanische Außenhandel nach Mengen (in
1950 1952
1954
1956
Aus uh
1,801
1,934
3,870
5,000
Ein uh
......
641
838
815
1,310
1000
)
1957
6,227
1,427
De pe uanische Außenhandel nach We en (in Millionen US-Dolla )
1950 1952
1954
1956
1957
Aus uh
193,6
238,7
247,6
311,4
330,0
Ein uh
......
186,2
287,5
249,7
361,0
400,1
Saldo +
7,4
-
48,8
-
2,1
-
49,6
-70,1
Quelle: Ren a NacionaI deI
Pe u
1942-1957, Lima
1959,
S.172.
Die
Sp ache
d1ese
Zahlen
is
eindeu ig.
Se z
man
die
einge üh en
und
ausge üh en
Mengen
des
Jah es
1950 = 100, so
is
die
Aus uh
bis
zum
Jah e
1957
au
346
ges iegen,
die
Ein uh
dagegen
nu
au
223.
Bei
gleichen
P eis e häl nissen
und
gleiche
gü e mäßige
Zu-
sammense zung
des
Außenhandels
wie
im
Jah e
1950
wü de
sich
du ch
die
im
Jah e
1957
ausge ausch en
Gü e mengen
ein
Ak i -Saldo
on
und
200
Millionen
Dolla
s a
des
ausgewiesenen
De izi s e ,geben
haben.
De
Passi -Saldo
de
Außenhandelsbilanz
is
deshalb
das
E -
gebnis
de
'Ve schlech e en
Aus ausch ela ion.
Nähe
besehen
s ell
man
dann
alle dings
auch
es ,
daß
nich
allein
die
Ve schlech e ung
de
e ms
o
ade
im
le z en
Jah zehn
Außen-
handelsnö e
gescha en
ha ,
sonde n
daß
ebenso
bedeu sam
ih e
Un-
s abili ä is .
Geh
man
on
de
Aus ausch ela ion
des
Jah es
1950
als
G undwe
aus, so
nähe n
sich
die
P eis e häl nisse
meh mals
diesem
an,
um
sich
dann
schnell
wiede
on
ihm
zu
en e nen.
Diese
Abwei-
chungen
ollziehen
sich
mi
eine
einzigen
Ausnahme
zuunguns en
Pe-
Us,
wäh end
ein
Ve gleich
mi
de
Lage
in
einem
Indus ielande
wie
de
deu schen
Bundes epublik
do
einen
umgekeh en
T end
deu lich
mach .
Die En wicklung de Aus ausch ela ionen
in
Pe u.
und
de deu schen Bundes epublik
1950
1951
1952 1953
1954 1955 1956
1957
1958
Pe u
..........
100
114,9
83,4
74,5
99,6
80,1
97,4
98,5
84,2
Deu schland
......
100
95,9
108,3
116,3
116,2
113,6
114,8
116,1
126,4
Quellen:
Fü
Pe u
bis
1956
Anua io Es adis ico
1956/57,
S.519,
ü
1957
und
1958
Bole in de Es adis ica Pe uana
1959
II, N .3, S.557;
ü
die Bun-
des epublik Deu schland bis
1956
Geschä sbe ich e de Bank Deu sche
Lände
1955
und
1956,
spä e Mona sbe ich e
de
Bundesbank.
Fü
1958
um-
ge echne au G und des neuen Index mi Basis
1954.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Wi scha liches Wachs um
in
Pe u
und seine Wide s ände 33
iKla
i
in
diesen
Zahlen
de
Rohs o boom
im
Zusammenhang
mi
de
Ko ea-K ise
am
An ang
de
da ges ell en
Zei eihe
he o .
Im
üb igen
spiegel
sich
da in
de
T end
des
Wel handels
in
de
Nach-
k iegszei ,
de
gegenübe
de
Vo k iegszei
ein
ela i es
Absinken
de
Nah ungsmi el-
und
landwi scha lichen
Rohs o -Impo e
du ch
die
Indus ielände
bei
einem
ela i en
Ans ieg
des
Indus iegü e -Impo s
du ch
die
Rohs o lände
mi
sich
b ach e
45
•
Alle dings
is
die
da aus
he o gewachsene
Ve schlech e ung
in
den
e ms
o
ade
de
Roh-
s o lände
un e
dem
Blickwinkel
eines
g öße en
Zei aums
nich
zu
d ama isie en,
da
die
Unguns
e schwinde ,
sobald
man
ü
ih e
Be-
messung
au
einen
ühe en
Zei punk
zu ückg ei .
So
s ell e
de
Sach e s ändig,en-Ausschuß des
GATT
es ,
daß
nich
die
Nachk iegs-
zei ,
sonde n
die
Zei
zwischen
den
beiden
Wel k iegen
ü
die
Außen-
handels ela ion
de
Rohs o lände
besonde s
ungüns ig
gewesen
sei.
In
den
Jah en
1956
bis
1957
dagegen
hä en
die
e ms
o
ade
diese
Lände
sich ,,·e wa
au
de
Höhe
on
1928"
gehal en
46
•
Un e
diesen
Ums änden
is
es
nich
übe zeugend,
wenn
man
g und-
sä zlich
Ull'dallgemein
eine
Benach eiligung
de
Rohs o lände
im
Wel handel
gegenübe
den
Indus ielände n
behaup e .
Eine
dahin
wi kende
Zwangsläu igkei
kann
nich
nachgewiesen
we den.
Dann
bleib
abe
nu
die
ande 'e 'angesich s
de
Aus ausch ela ionen
ü
die
Rohs o lände
bes ehende
Schwie igkei
üb ig,
au
die schon
hinge-
wiesen
wu de,
diejenige
ih e
Uns abili ä .
In
dem
he igen
und
häu-
igen
Hin-
und
He schwanken
de
e ms
o
ade
lieg
die eigen liche
c ux
de
Rohs o lände
in
bezug
au
ih e
außenwi scha liche
Ve -
lech ung.
Daß
diese
Uns abili ä
eine
Folge
de
eigena igen
Wi scha ss uk-
u
diese
Lände
is ,
läß
sich leich
plausibel
machen.
Sie
e .giib sich
aus
de
E ah ungs a sache,
daß
die
Lebensmi el
und
Rohs o e
des
Wel handels
wei
s ä ke en
P eisschwankungen
als die
Indus iegü e
un e lieg,en. Diese
Beobach ung
lieg
hinsich lich
de
Ag a p oduk e
schon
de
King'schen
Regel
zug unde.
Sie
is
da au
zu ückzu üh en,
daß
die
Einkommenselas izi ä en
de
Nach age
ü
die
Aus uh gü e
de
Rohs o lände
im
allgemeinen
nied ig,
jeden alls
kleine
als 1
sind,
wäh end
die
Einkommenselas izi ä en
de
Indus l'iegü e ,
wenig-
s ens
in
den
Rohs o lände n,
die
Tendenz
ha:ben,
ech
hoch, d. h.
g öße
als 1
zu
sein
47
•
45
Vgl.
dazu den Be ich eines Sach e s ändigen-AusschUlSSes des GATT,
E , wick.lungs endenzen im in e na1:lionalen Handel, Gen 1958, deu sche
Ausgabe, Be Un 1959, § 119
.
46
En wick.lungs enden: en im in e na ionalen Handel, loc. ci . § 133.
47
Nach dem Cepal-Be ich ,
S.
XXVI, be ug die Nach age-Elas izi ä
nach Impo gü e n in Pe u wäh end de
Jah e
1945-55
nich wenige
als
2,
bei
Einsch änkung
de
Be ach ung au die
Jah e
1948-55
imme noch 1,57.
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoll ik
21
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34
E ich Egne
Aus
di,esen
Zusammenhängen
wi d
in
Pe u
und
in
allen
Lände n
gleiche
Lage
de
wei
e b ei e e
Ru
nach
eine
Di e si iz,ie ung
de
P oduk ion
mi
Hil e
eine
Indus ialisie ung
de
Volkswi scha
e -
s ändlich.
Man
möch e
un e
eigene
Ve a bei ung
de
im
Lande
e -
zeug en
Rohs o e
zu
eine
Selbs e so gung
in
bezug
au
die
wich-
igs en
Indus iegü e
kommen.
Man
möch e
dadu ch
die
hochg adige
S ö ungsan älligkei
de
heimischen
Wi scha
übe winden,
die sich
aus
ih e
eigena igen
Wel ma k e lech ung
bishe
e geben
ha .
Nich ,
daß
man
nach
Au a kie
s eb ,
wohl
möch e
man
im
Expo
eine sei s
neben
Bodenleis ungen
in
e höh em
Maß.e
A bei sleis ungen
an
das
Ausland
lie e n,
ande e sei s
auch
Gü e
anbie en,
die
nich
so
p eisemp indlich
im
Wel ma k e
sind, wie die
bishe igen
Speziali ä en
de
Rohs o lände .
Im
RückJblick
au
die
bishe ige
Umsch eibung
de
pe uanischen
Wi -
scha slage
e gib
sich,
daß
die
Volkswi scha
un e
einem
Zwang
zum
Umbau
ih e
Wi scha ss uk u
'Von
olgenden
Sei en
he
s eh :
E s ens
läß
de
Be 'Ölke ungsd uck
einen
wachsenden
Un e hal s-
beda
en s ehen.
Mi
dem
Vo d ingen
hygienische
und
sani ä e
Me-
hoden
wi d
e
o aussich lich noch wachsen. Zwei ens.
is
die
gespal-
ene
Wi scha
un äJhig, diesem
wachsenden
Beda
mi
eine
en -
sp echenden
P oouk i i ä ss eige ung
Rechnung
zu
agen.
iDeshalb
is
es
no wendig,
die noch
bes ehende
Selbs e so gungswi scha
dem
Ma k e
einzugliede n.
D i ens zeig sich,
daß
eine solche Zielse zung
den
e sch'iedenen Wi scha sbe eich,en gegenüJbe ,
die
zugleich
his o-
ische Schich en sind,
o
ech
un e schiedliche
Au gaben
s ell .
Die
al en
Schich en
Ih ,emsen
die
wi scha liche
En wicklung
alb.
Vie ens
e gab
sich,
daß
eine
en sp echende
B emswi kung
auch
aus
de
un-
zu eichend
en wickel en
We schöp ung
de
Wi scha szweige
Land-
wi scha
und
Indus ie
eine sei s
und
de
a men
Wi scha s egionen
in
Sie a
und
Sel a
ande e sei s
he o wächs .
Fün ens
wu de
deu -
lich,
daß
d~e
'bishe ige
Eingliede ung
Pe us
als Rohs o He .e an
in
den
Wel ma k
des aJbilisie ende
Wi kungen
ü
die V{)lkswi scha
mi
sich
b ing
und
sie
dadu ch
on
außen
he e heblichen
E schü e ungen
ausse z .
11.
Teil: Hemmungen des wi scha lichen En wicklungsp ozesses
Die
Da s ellung
de
wich igs en
S uk u me kmale
ha
bishe
nu
die
Vo ausse zungen
gescha en,
on
denen
aus
je z
die
En wicklungs-
p oblemede
pe uanischen
Volkswi scha
ins
Auge
ge aß
we den
können,
au
welche diese
Un e suchung
in
e s e
Linie
abziel .
Es
geh
dabei
da um,
de
zen alen
Schwiedgkei en
gewah
zu
we den,
mi
denen
diese
En wicklung
helas e
is .
Daß
alles
wi scha liche
Wachs-
um
Op e
kos e ,
'Von
Fehlschlägen
mi
g öße en
ode
ge inge en
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und seIne Wide s ände 35
Ve lus en
ü
die
Gesam hei
beglei e
is , leich zu
Exis enzk isen
ganze
Volksschich en
üh ,
is
€ine
E ah ung
de
al en
Indus ie-
s aa en.
Man
soll e
das du ch eine
kluge
En wicklungspoli ik
abe
zu
e meiden
ach en,
indem
man
Leh en
aus diesen
E ah ungen
zieh .
Doch
is
auch nich
zu
e kennen,
daß
die S a llbedingungen
ü
die
wi scha liche
En wicklung
und
eine
da au
abzielende
Poli ik
in
den
Rohs o lände n
im
V€ gleich
zu
den
Indus ielände n
be äch lich
e -
schwe
sind.
Das
e gib
sich
im
pe uanischen
Falle
schon aus
de
bishe igen
S uk u analyse
und
wi d
nun
du ch
die
Be ach ung
on
Folg€e sch€inungen
de
Wi scha ss uk u
noch
deu liche
we den.
1.
Die
mangelnde
Un e nehme -Ini ia i e
Die
Schwie igkei en
de
wi scha lichen
En wicklung
o enba en
sich
dem
Besuche
Pe us
zunächs
in
eine
E scheinung,
au
die
e
im-
me
wiede
zu
seinem
E s aunen
s öß ,
in
dem
wei
e b ei e €n
Be-
schä igungsmangel.
E
mach
sich besonde s
au
de
Ebene
de
ge-
ingen
'Quali ika ionen, 'bei
de
ungele n en
A bei
im
Sinne
indus iel-
le
Maßs äbe, gel end.
Au
höhe
nm
iEbenen
mi
s eigende
Spezialisie-
ung
e lie
sich das übe angelbo ,
on
Einzel ällen abgesehen. So
ha
man
gelegen lich es ges ell ,
daß
es zu iel
Landwi scha s-Inge-
nieu e, die
unse en
Diplom-Landwi en
en sp echen, im
Lande
gib ,
so
daß
ein
T·eil on
ihnen
ach emd
ode
in
Posi ionen
besch.ä ig
wi d,
die
keine
akademische
Ausbildung
e o de n
48
• Ähnliche Schwie-
igkei en
g b es
bei
wi sch·a swissenscha lichen
Uni e si ä sabsol-
en en,
wie
man
aus
Klagen
übe
ehlende
Fo kommensmöglichkei en
in
de
P i a wi scha
en nehmen
Ikann.
Das
Haup p oblem
lieg
abe
doch
bei
d€
unquali izi€ en
A bei .
Es
is
i,el
on
de
e kapp en
A bei slosigkei
in
de
Landwi scha
de
Rohs o l.ände gesp ochen
wo den.
Sie
'bes eh
hie
in
ausgesp o-
chenem Maße
übe all
do , wo die
Landwi scha
ex ensi
be ieben
wi d,
d. h.
dlwon
ausgenommen
is
nu
die
in ensi e
"komme zielle"
Landwi sch·a
des
Küs enge!bie es.
1D0ch
is
de
Beschä igungsmangel
nich
au
die landwi scha lich,en
A bei sk äi e
besch änk .
E
inde
sich ebenso
beim
ländlichen
Gewe be,
das
mi
de
Landwi scha
des
Gebi ges noch €ng e loch en is , eich
bis
in
den
s äd ischen Be eich
hinein.
D€
s äd ische Beschä igungsmangel
is
im
G unde
nU eine
Auss ahlung
de
ländlichen A bei slosigkei ,
da
diese
e s
zu
den
eils
zei lich
beg enz en,
eils
daue nden
.A!bwande ungen ländliche
Be-
ölke ungs eile
in
die
S äd e
üh .
Die
unzu eichende
landwi scha -
liche
Exis enzg undlage
läß
die Indios sich
de
S ad
zuwenden,
wo
sie
einen
E we b
zu
inden ho en. Da in
sehen
sie sich
nu
allzu
o
en äusch ,
da
es auch
hie
an
Besch·ä igungsgelegenhei en
mangel .
48
Vgl.
den FAO- und IBRD-Be ich , Teil
II,
S.247.
3*
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25

36
E ich
Egne
So
en s eh
eins
de
g oßen
und
pa adox:en
P obleme
de
Volks-
wi scha .
nie
Menschen
wande n
aus
dem
Gebi g,eab,
das
ihnen
keinen
aus eichenden
Un e hal
hie e .
iDie
Abwande ung
is
a'be nich
g oß
genug,
um
do
eine
ühlba e
En las ung
on
dem
bes ehenden
Be ölke ungsd uck
zu
schaUen.
Sie
is
zugleich 'bei
dem
anhal enden
Nachschub
zu
g oß,
um
on
den
S äd en,
besonde s
den
g öße en
S äd en,
assimilie
zu
we .den.
Di,es
Un e mö,gen
de
S äd e
is
in
e s e
Linie
eine
Folge
ih e
ge ingen
'indus iellen
En wicklung.
Nu
mi
ih e
Hil e
könn e
man
einen
lau enden
Zus om
'Von
AI1bei s-
k ä en
abso bie en.
Daß
es
nich
zu
diese
En wicklung
komm ,
wide -
sp ich
alle
heo e ischen
E wa ung,
denn
das
g oße
A bei sangelbo
müß e
zusammen
mi
dem
dadu ch
he ol'g,e u enen
Lohnd uck
einen
An eiz
ü
den
Ausbau
de
indus iellen
P oduk ion
scha en.
Diese
S imulus
genüg
abe
nich ,
um
das wich igs e
En wicklungshinde nis
zu
ü:be winden, das sich
dem
in
den
Weg s ell . Es 'bes eh
in
dem
Fehlen
eine
aus eichenden
au
indus ielle
Ziele
ge ich e en
Un e -
nehme -Ini ia i e.
Ehe
die
Hin e g ünde
dieses
Ta bes andes
analysie
we den,
müssen
hie
die
Folgen
Jbel,euch e
we den,
die sich
aus
diesem
En wicklungs-
hinde nis
e geben.
Dadu ch
ge ä
ein
g oße
Teil
de
s äd ischen
Zu-
wande e
aus
eine
No
in
die
ande e.
Sie
leben
un e
os losen
hygienischen
Ve häl nissen
in
den
s äd ischen
Elends ie eln,
den
sog.
ba iadas,
demen sp echend
au ig
,is
ih
Gesundhei szus and.
Au
kümme lichs e
Weise
su nen
sie sich ein·en
E we b
'zu scha en,
bei
de
Schwie igkei
dessen
we den
sie
o
genug
au
Be elei
und
Diebs ahl
abged ,äng .
Ausd uck
diese
Exis enzno
is
die
o
g o eske
Al'bei s e schwen-
dung,
bei
de
die
Menschen
un e
Nich ach ung
de
in
ihnen
angeleg en
höhe en
Leis ungs ähigkei en
du ch
kö pe liche
A bei ,
die
ihnen
mi
p imi i s en
Hil smi eln
ab e lang
wi d,
als
Las ie e
e wand
we den.
De
dalbei
e ziel e
En gel
en sp ich
de
so
e eich en
mini-
malen
A bei sp oduk i i ä .
Eine
ande e
Beglei e scheinung
diese
Exis enzno
is
die
auße o den liche
Aujblähung
des
Handels
ohne
p o-
duk i e
Funk ionen.
Diese
mach
sich als
Baga ellhandelübe all
b ei ,
we k-
'und eie ags,
ags
und
nach s,
inne halb
und
auße halb
de
Ma k plä ze,
in
den
Geschä ss aßen,
am
Bahnho ,
im
Zuge,
am
pa -
kenden
Omnibus,
bei
den
Ve gnügungszen en
usw. Teils
ha
e
seinen
es en
Ve kau s
o , eils
is
e
ambulan ,
eils legal, eils
und
wohl
zum
,g öße en
Teil
illegal.
Eine
Unzahl
on
Wa en
zwei elha e
Qua-
li ä
und
He kun
kann
man
so
in
kleins en
Mengen
e s ehen.
Die
Konku enz
is
da:bei so
ho nungslos
g oß,
daß
man
nu
du ch
den
Einsa z
unendliche
Geduld,
du ch
die
'E egung
on
e was
Mi leid
-
die
Händle
sind
ganz
übe wiegend
F auen
und
Kinde
-
und
du ch
bes möglich'e
Übe ölpelung
des
Kunden
ganz
'bescheiden
au
seine
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Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und seine Wide s ände 37
Kos en
kommen
kann.
Die
G enze
zwischen
A bei slosigkei
und
A -
bei , zwischen
Be elei
und
Ve kau s ä igkei
is
hie
lüssig
gewo den.
F ag
man,
wa um
diese
unausgenu z en
A 'bei sk ä e
nich
du ch
Un e nehme
in
sinnl ollen p odUlk i en
Einsa z
geb ach
we den,
so
s öß
man
au
eine
ganze
Reihe
on
Fak o en,
die
hie
im
Ve gleich
zu
Lage
in
den
al en
Indus ielände n
e schwe end
wi ken.
Man
kann
sie
zusammengenommen
au
die
Fo mel
des ehlenden
Indus ieklimas
b ingen.
Die
E schwe ungen
e geben
sich e s ens aus
den
mangelnden
un e nehme ischen
E aJh ungen
au
indus iellem
Gebie .
Es
ehl
nich
öllig
an
Menschen
mi
un e nehme ischem
Können.
Man
kenn
sich
abe
nu
au
dem
komme ziellen
Sek o
aus,
was
eine
hochg adig
spekula i e
Gesinnung,
das
S eben
nach
ku z is igem
hahen
Gewinn
mi
sich
b ing .
Es
ehl
dagegen
de
Sinn
ü
lang is ige,
a ional
auskalkulie e
Disposi ionen,
ü
eine
Poli ik
de
Beda sweckung
ü
heimische
Indus iep oduk e
du ch
Be ei s ellung
on
quali a i
ein-
wand eien
S anda dwa en,
ü
den
G undsa z
g oße
Umsa z,
kleine
Nu zen.
Die
E schwe ungen
e geben
sich
zwei ens
aus dem
Fehlen
on
Ra -
gebe n
und
Vo bilde n,
an
denen
man
sich
o ien ie en
könn e.
In-
ländische
E ah ungen
gib
,es
nich
und
ausl,ändische
Vo bilde
üh en
leich
in
die
I e.
Deshalb
kann
man
da aus
keinen
Nu zen
ziehen,
muß
man
alle
wich igen
F agen
nach
eigenem
Gu dünken
en scheiden, so
in
'bezug ,au
das
zu
wählende
echni:sche
Ve ah en,
das
den
ö lichen
Bedingungen
angepaß
sein
muß,
in
bezug
au
die
Be iebsg öße,
in
bezug
au
die O ,ganisa ion des Be ie'bsablau s,
on
Einkau
und
Ve kau .
D i ens
e geben
sich
Schwie igkei en
aus
dem
Fehlen
e gänzende
Diens e,
mi
denen
man
in
en wickel en
Volkswi scha en
als
e was
S.ellbs e s ändlichem
echnen
kann.
Es
mangel
an
quali izie en
K ä en.
Mi a bei e
muß
de
Un e nehme
sich
e s
selbs
he an-
ziehen, deshal1b
muß
e
zue s
alles
selbs
im
Auge
behal en.
E
muß
dami
echnen,
daß
die
noch
nich
angele n en
A bei sk ,ä e
in
de
P oduk ion
ieles
e de ben,
was
du ch
quali izie e e
A bei e
e -
mieden
we den
könn e.
Es
is
kein
Kapi alma k
o handen,
au
den
man
sich
abs ü zen
kann.
Deshalb
muß
de
Un e nehme
sein
eigene
Kapi algebe
sein,
sowei
ihm
nich
pe sönliche
Beziehungen
wei e -
hel en.
De
Eigenkapi albeda
is
wesen lich
höhe
als
un e
den
Be-
dingungen
al e
Indus ielände .
De
Kapi albeda
is
insgesam
höhe
wegen
des
Zwanges
zu
eine
g oßen
Vo a shal ung
an
Roh-
und
Hil s-
s o en,
an
maschinellen
E sa z eilen,
weil
Komplemen ä be iebe
eh-
len,
mi
denen
man
in
einem
indus iellen
Milieu
echnen
kann,
weil
es
manchmal
auch
am
olls ändig,en
Ausbau
de
In as uk u
man-
gel ,
au
die
ein
Indus iebe ieb
angewiesen
is .
Mi
begegne e
ein
Un e nehme ,
de
S einkohlen
abbau e
und
mangels
ande e
Ve -
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
38 E ich Egne
keh smögEchkei en
au
iEsels ücken
ab anspo ie e.
De
Kapi al-
beda
eine
Un e nehmung
is
abe
auch
deshalb
höhe
als
in
In-
dus ies aa en,
weil
man
mi
einem
hohen
G ad
nich
ausgenu z e
P oduk ionSkapazi ä en
echnen muß. Diese
übe aschende
Ta sache,
die
in
La einame ika
eine
seh
e b ei e e
Schwäche
de
Indus ie
sein
soll,
geh
nich
allein
au
die Eng,e des
Absa zma k es,
sonde n
da Ülbe
hinaus
au
die
Schwie igkei en
zusä zliche
Kapi albescha -
ung
eine sei s
und
au
den
Mangel
an
echnischen
Spezialis en
und
Quali ä sa bei e n
ande e sei s
zu ück,
de
die
Ein üh ung
meh e e
Schich en
und
dami
eine besse e
Ausnu zung
de
P oduk ionsanlagen
meis
e hinde
49
•
Vie ens
spielen
auch
Imponde abilien
eine Rolle, die
mi
de
ge-
ingen
Ra ionalisie ung
des
Ma k es
zusammenhängen.
Das
äuße
sich
einmal
in
eine
mangelha en
Zahlungsmo al
eines
be äch lichen
Teils
de
.Konsumen en.
De
e s e
Anges ell e,
den
jede
Geschä smann
b auch , so
wu de
mi
gesag ,
is
de
cob ado ,
de
Kassie e ,
de
nich s als .ällige
Fo de ungen
einzu eIben
ha
und
am
E ägnis
seine
iBemühungen
be eilig
is .
Es
soll Menschen geben, die aus
un-
pünk liche
Zahlung
·einen
Spo
zu
machen
suchen.
Daß
dies albe
möglich is ,
häng
zum
ande en
dami
zusammen,
daß
die
Jus iz
bei
de
Ein eibung
on
Schulden
nu
zä1h lüssig
a bei e .
P ozesse
kos en
Geld
und
daue n
o
jah ,elang.
In
de
Zwischenzei such sich
de
Schuldne
seinen
Ve p lich ungen
zu
en ziehen. 'E ÜJbe äg sein
Eig,en um
au
Familienang.ehö ige.
Wenn
de
P ozeß
sein
Ende
e -
eich ,
hesi z
e
nich s
meh ,
geh
de
Gläubige
leich
lee
aus.
Das
alles
ü
zu
dem
E gebnis
des
auße o d~m lich
e höh en Risikos
ü
jeden
Geschä smann,
de
mi
lang is ige
Disposi ion
und
mi
de
Kapi al-,Immobilisie ung in
ixen
Anlagen
· ü
einen
e s
zu e schlie-
ßenden
Ma k
un e
dem
D uck ein·e
übe legenen
ausländischen
Kon-
ku enz
zu
a :bei en such .
Die
absch eckende
Wi kung
des
hohen
Un-
e nehme isikos
in
den
An angss adien
des
Indus ialisie ungsp o-
zesses
kann
kaum
übe schä z
we den.
Das
Risiko
is
alle dings nich
nu
ein
Hemmschuh
de
indus iellen
En wicklung,
sonde n
zugleich
auch
ein
seh
bedeu sames
Regula i , das
o
leich e igen
Fehl-
i1wes i ionen
in
einem
Lande
wa n ,
in
dem
man
mi
seinen
Kapi alien
o sich ig
umzugehen
gezwungen
is . Die
En mu igung
de
Un e -
nehme ini ia i e
du ch
So ge
o
allzu
hohen
Risiken
ha
deshalb
nich
nu
eine nega i e,
sonde n
du chaus auch eine posi i e Sei e. Um
de
Fö de ung
de
wi scha lichen
En wicklung
willen
komm
es nich
da au
an,
den
Un e nehme n
meh
Mu
zu
übe nahme
on
Risiken
einzu lößen,
sonde n
diese Risiken nach Möglichkei
zu
e minde n.
49
Cepal-Be ich ,
S.67/69,
305.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Wi scha liches Wachs um in Pe u und seine Wide s ände 39
2.
Das
Konsumen em,e hal en
Man
ha
sich
da an
gewöhn ,
im
Sinne
Joseph
Schumpe e s
die
Un-
e nehme
als die
T iebk a
de
wi scha lichen
En wicklung
au zu-
assen,
übe sieh
da/bei albe ,
daß
sie eigen lich
nu
als
Beau ag e
de
Konsumen en
ä ig
we den,
da diese
das
Un e nehme handeln
nach äglich
hono ie en
müssen.
Ohne
eine
ü
den
Fo sch i
au -
geschlossene
Konsumen enscha
wi d
alle
wi scha liche
En wicklung
unmöglQch.
In
Pe u
s öß
man
s a
dessen
wei hin
au
ein
s a ionä es Konsu-
men en e hal en
und
dies
au
zwei
e schiedenen Ebenen.
Das
eine
M,al
/handel
,es
sich
um
die
eiche Obe schich
de
kleinen
Zahl
al -
eingesessene
Familien
eu opäische .A:bs ammung,
die
die
Schlüssel-
posi ionen des
Landes
in
Händen
hal en.
Hie
häng
man
einem
seigneu ialen
iKonsums il an, d. h.
man
ühl
sich als
Angehö ige
de
He enschich des
Landes
und
such
demen sp echend
au zu e en.
So
en al e
man
einen
möglichs
glänzenden
Au wand,
is
man
in
einem
den
Eu opäe
übe aschenden
iMaße
au
Rep äsen a ion
bedach , such
man
den
Eind uck
eines g oßzügig- e schwende ischen Lebens
zu
e -
wecken, das
ijbe
!kleinlich·es Geld echnen ebenso
wie
übe
E we bs-
a bei
e ha ben is .
De
o nehme
Mann
leb
nu
seinen
Neigungen
ode
auch eiwillig
übe nommenen
Ve p lich ungen.
Dazu
beda
es
abe
des Besi zeinkommens,
das
ihm
das
e e b e
Familien e mögen
e scha
und
ihn
"unabhängig"
mach . Diese
Konsumen enhal ung
is
au
die
E hal ung
des
s a us
quo
de
übe kommenen
Wi scha s-
und
Sozials uk u ,
a:be nich
au
de ·en
Umbau
du ch
eine mode ne,
wi scha liche En wicklun.g ge ich e .
iDem
s eh
als
ande e
Ebene
eines
s a ionä en
Konsum e hal ens
die
a me
un.d
b ei e
Un e schich
des
Landes
gegenübe , die
du ch
die
In-
diane be 'Ölke ung
und
einen
Teil
de
Indiane mischlinge
e kö pe
wi d.
Diese Menschen
leben
au
einem
on Eu opa
he
un o s ellba
e bä mlichen
Un e hal sni eau,
das
ein
kö pe lich,es
und
geis iges
Dahin ege ie en
mi
sich
geb ach
ha .
T o zdem
sind
sie
abe
nich
au
den
wi scha lichen
Fo sch i
bedach ,
sonde n
'be ei , sich
mi
ih em
Schicksal abzu inden.
Vo
dem
Gedanken
an
eine
daue ha e
Besse ung
ih e
Lage
haben
sie
längs
esignie .
Sei
Menschen-
gedenken
is
es nich
ande s
gewesen, deshalb glaUlb
man
auch
nich ,
daß
die
Ve häl nisse
sich
in
absehba e
Zei
wesen lich
ände n
we -
den,
jeden alls
nich
zum
Besse en.
So
b ing
man
allen
Neue ungen
ein ie es
Miß auen
en gegen.
Beda
es eines Beweises,
daß
man
mi
solchen Menschen
keine
mo-
de ne
Wi scha
bauen
kann?
Solange
die
e mögende
Obe schich
ih e
Mi el
ü
einen
Luxuskonsum
ode
ü
Ausgaben
im
Auslande
s a
ü
die wi sch'a liche
Inlandsen wicklung
e wende ,
solange
de
Wille
zu
wi scha lichem
und
sozialem
Au s ieg
in
de
Un e schich
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
46
E ich
Egne
en zwischen
de
A bei e -
und
Un e nehme sei e,
die
mi
de
wi -
scha lichen
Lage
de
Un e nehmung
und
de
Leis ung
des
A bei e s
nich s
meh
zu
un
haben. Es
wi d
e such ,
die
Löhne
übe
das
Maß
des wi scha lich
Ve e ba en
hinau zusch auben.
Da
die
A bei e
selbs nich u eils ähig,
abe
leich
au zuwiegeln
sind,
wi d
dadu ch
die
A mosphä e
de
gegen.sei igen
Zusammena bei
e gi e .
Auße -
dem
wi d
das
un e nehme ische
Risiko
seh
e höh .
Diese
Poli isie ung
de
Gewe kscha en
ha
sich
im
Ex em
zwa
nich
in
iPe u,
sonde n
in
ande en
südame ikanischen
S aa en
ollzogen,
sie
s ahl
abe
do -
hin
aus.
Im
Ke n
handel
es sich
hie
um
das
P oblem
de
Gewe k-
scha s üh e ,
die nich AIibei e selbs hil e
im
Sinne
de
klassischen
Gewe kscha sbewegung,
sonde n
Poli ik
als
Mach kamp
zwischen
poli ischen
G uppen
be eiben.
De
Alli s ieg
'Von
A bei edüh e n,
die
meh
sind
als poli ische
Agi-
a o en,
kann
nich
on
heu e
au
mo gen
e wa e
we den.
E
se z
im
G unde
die
He anbildung
de
quali izie en
Indus iea bei e scha
schon o aus,
an
de en
Fo mung
die
Gewe kscha en
mi wi ken
sollen.
Siche
is
die
Bildung
eine
A bei e eli e
e s
das
E gebnis
eine
p ak-
ischen
und
geis igen
Bewäh ung.
Heu e
en s ammen
die
A bei e -
üh e
meis
nich
de
A bei e scha
selbs ,
sonde n
de
Mi elschich .
A bei e
mi
dem
ü
solche
Au gaben
e o de lichen
Wei blick
ehlen
im allgemeinen.
Die
Pa adoxie
de
Lage
kann
man
an
olgende
Beobach ung
e -
kennen: Bei
dem
g oßen
Mangel
an
'Quali ä sa bei e n
bemüh
sich
das
In e na ionale
A bei sam
an
einigen
S ellen
des Landes,
junge
Menschen
so g äl ig
dazu
auszubilden.
Das
eine
diese
Zen en
in
Chucui o
am
Ti icaca-8ee
konn e
ich besuchen.
Do
wu den
57
aus-
gewähl e
Indiane
im
Al e
on
17
bis
20
Jah en
in
einem
zweijäh i-
gen
Leh gang
heo e isch
und
p ak isch
geschul .
Sie
wa en
gemeinsam
in
einem
In e na
un e geb ach ,
es
gab
d ei
Klassen,
je
eine
ü
Tisch-
le ei, Schlosse ei
und
Au omechanik.
De
iEind uck,
den
die Zöglinge
mach en,
wa
ausgezeichne ,
e
hä e
in
eine
gleicha igen
eu o-
päischen
Ins i u ion
nich
besse
sein
können.
Das
E gebnis
diese
Be-
mühungen,
bei
denen
wohl
un e
ande en
kün ige
A bei e üh e
ih e
G undschulung
hä en
e ah en
können,
bes and
abe
nach
Aussagen
des
Lei e s
da in,
daß
man
am
Ende
de
AuSbildung No
ha ,
diese
nun
ollwe ig
quali izie en
A bei sk ä e
in
ü
sie
geeigne en
A -
bei splä zen
un e zub ingen.
Das
is
die
Lage
in
einem Lande,
in
dem
eine
Leh lingsausbildung,
wie
wi
sie
im
Handwe k
und
in
de
Indus ie
kennen,
nich
exis ie
und
in
dem
übe
einen
allgemeinen
Rücks and
de echnischen
Aus-
bildung
g,eklag
wi d
59
•
De
Cepal-Be ich
glaub
ü
das
Jah
1955
59
Z. B.
Jose
Ca los
Ma ici egui
im
4.
Kapi el
seine
,,7
Ensayos
de
In e -
p e aci6n
de
la
Realidad
Pe uana",
zue s
Lima
1928.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25

Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und seine Wide s ände 47
im
ganzen
Lande
23
800
quali izie e
A bei e
es s ell€n zu könn,en,
on
denen
e
abe
sag ,
daß
sie
in
Wi klichkei
nu
mi elmäßig
quali-
izie seien.
De
Be ich
mein
w€i e ,
daß
: )ü
die
indus ielle
En -
wicklung
des
Landes
bis
zum
Jah e
1965 zusä zlich
wei e e
50000
quali izie e A Jbei e
benö ig
wü den,
daß
man
es
abe
mi
Hil e
de
o handenen
Ausbildungss ä en
nu
au
13
500
we de
b ingen
kön-
nen. Ähnlich,
wenn
auch
nich
ganz
so
k aß,
is
die
Lage
bei
den
In-
genieu en
de
mi l€ en
und
höhe en
S u e.
Hie
benö ig
man
zusä z-
lich
zu
den
o handenen
2800
Technike n
bis
zum
Jah e
1965
e wa
4950
K ä e,
wäh end
man
nu
e wa
3000 als
Absol en en
de
be-
s ehenden
Leh ans al en:
e wa en
kann.
De
Be ich
schließ
diese
Fes s ellungen
mi
olgenden
Wo en
ab:
"Insgesam
kann
man
siche
sein,
daß
die
In €s i ionen
mi
dem
höchs en
wi scha lichen
E ag,
die das
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kün ig
o nehmen
kann,
in
de
E ich ung
on
Leh -
we ks ä en
ü
die
He anbildung
quali izie e
A bei e
und
on
An-
s al en
ü
die
höhe e
echnische
Ausbildung
bes ehen
60
."
Le z lich
abe
handel
es sich
um
de
wi scha lichen
En wicklung
willen
nich
nu
um
die echnische
Ausbildung,
sonde n
um
das
ganze
Schulsys em
und
dabei
wiede um
besonde s
um
die
G undschulung
de
Jugend
in
den
ländlichen
Gebie en
des
Gebi ges.
Vo läu ig
spiel
de
Analphabe ismus
noch €ine
be äch liche
Rolle
im
Lande.
Eine
neue e
Zi e
übe
seinen
Um ang
is
mi
nich
bekamn
gewo den.
De
Zensus
on
1940
gab
56,6
'0J0
de
Be ölke ung
als
Analphabe en
an,
die
sich
abe
'So
übe
das
Land
e eil en,
daß
sie 32,45
O o
de
Be ölke-
ung
in
de
Cos a, 73,16
'(Jlo
in
de
Sie a
-
in
de en
Ke ngebie en
soga
81,45
°/0
-
und
49,54
'(Jlo
in
de
Sel a
ausmach en
61
•
Dank
de
in-
zwischen
be iebenen
Alphabe isie ungs-Campagne
dü en
diese
P o-
zen sä ze
heu e
gesenk
wo den
sein.
T o zdem
is
die Au ga:be
eine
G undschulung
de
ganzen
Be ölk€ ung
noch
längs
nich
gelös .
4.
De
Kapi almangel
Ein
w€i e e
iEngpaß
ü
den
wi scha lichen
En wicklungsp ozeß
bes eh
in
dem
Kapi almangel
de
noch
nich
indus ialisie en
Lände .
Mane.-hmal
ha
mim
ihn
soga
ü
das
wich igs e
En wicklungshinde -
nis gehal en:.
Aus
solche
Au assung
sp ich
jedoch eine Ideologie,
die
das
En wicklungsp oblem
au
einen
einzigen
Gesich spunk
zu
e -
kü zen
such , es
du ch
Kapi alzu uh
on
außen
ü
lösba
häl
62
•
Da-
mi
g,eh me1s
eine
Idealisie ung
de
Auslandsgeschenke,
de
sog.
"g an s",
einhe .
Die
Unzulänglichkei
diese
Meinung
kann
man
sich
du ch
die
Gegen hese
kla
machen,
daß
die
Kapi albe ei s ellung
nich
60
Cepal-Be ich ,
S.
300 ., das
Zi a
S. 304.
61
ILO,
IndJiJgenous
Peoples
S.
181
und
183.
62
Vgl.
dazu
die
K i ik
on
B uno
MoH,
Cu so
Supe io
de
Finanzas,
Lima
1955,
S.258.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
48
E ich
Egne
eine
Vo bedingung,
sonde n
eine
Folge
de
wi scha lichen
En wick-
lung
is .
Wenn
diese
e s
einmal
einen
Ans oß
e hal en
ha ,
so
wi d
die
Finanzie ung
de
wei e en
Expansion
aus
Un e nehmungsgewinnen
möglich.
De
ussische Weg
de
En wicklungspoli ik
läu
au
die
Idealisie ung
eine
solchen
inne en
Au 'b ingung
du ch
Selbs inan-
zie ung
aus
de
P oduk ion
hinaus. Die
Wah hei
lieg , wie
meis
bei
solchen
An i hesen,
in
de
Mi e.
Kapi al
is
eine
wich ige
En wick-
lungsbedingung,
wenn
auch
nich die einzige
und
die
absolu
wich-
igs e.
De
G ad
seine
Wich igkei
häng
on
de
jeweiligen
Gesam -
kons ella ion
ab.
Die
En wicklung
wi d
e leich e ,
wenn
Inlands-
und
Auslands inanzie ung
zusammenkommen,
obwohl
au
die
Daue
nu
die eigene Kapi alIbildung
de
Volkswi scha
den
En wick:lungsp ozeß
agen
kann.
Die
Haup schwie igkei
de
Kapi al e so gung
on
Rohs o lände n
lieg
in
dem
Fehlen
eine
"iKapi almen ali ä ", die
au
die
P lege
de
Vo ausse zungen
ü
die
Bildung
und
die
E hal ung
on
Kapi al
bedach
is .
Wenn
die
einen
am
Exis enzminimum
leben
und
die
an-
de en
im
und
om
e e b en
Reich um, so
ehl
den
e s en
die
Möglich-
kei ,
den
zwei en
de
An eiz
zu
Kapi a1bildung.
Es
ehl
bei
den
Be-
si zenden
auch
de
T ieb
zu
Kapi ale hal ung,
da
ex ensi
genu z e
G undbesi z
sich
im
wesen lichen
on
selbs
e häl .
Do ,
wo
abe
de
Spa wille
o handen
is ,
üh
e
leich
nich
zu
eine
olkswi scha -
lichen
Kapi albildung.
Gelde
we den
geho e
ode
in
P eziosen
und
Edelme allen
angeleg
ode
auch
zum
Ankau
on
Immobilien
benu z ,
de en
Ve käu e
sie
wiede
konsum i
e ausgaben.
Leihgelde ,
ob
inländische
ode
ausländisch.e
He kun ,
we den
bei
gewag en
Un e -
nehmungen
e an,
da
man
das
eingegangene
Risiko
nich
einzuschä zen
wuß e,
ode
sie
begüns igen
zu
Las en
des
eigenen
Spa ens
einen
s eig,enden
Lebenss anda d.
Das
alles
sind
En wicklungsb emsen,
de en
Locke ung
nu
e eich
we den
kann,
wenn
sich
das
Spa en
ü
die
Kapi albildung
als
ein
Mi el
zum
wi scha lichen
Au s ieg
e weis ,
das
die
Au s iegswilligen
in
ih en
Bann
zieh .
De
Bildung
eine
Kapi almen ali ä
s eh
zunächs
die
In la ions-
poli ik
im
Wege,
die
wäh end
des
le z en
Jah zehn s
und
besonde s
wäh end
de
le z en
Jah e
un e
dem
Ein luß
de
sich
e schlech e n-
den
außenwi scha lich,en
Lage
in
P.e u
g oße
Fo sch i e
mach e.
De
DoHa ku s
de
pe uanischen
Wäh ungseinhei ,
des Sol,
be ug
im
Du chschni
des
Jah es
1938 1 $ = 4,47 Soles. 1946
mach e
de
F ei-
ku s
7,75
Soles aus,
e
s ieg
dann
'bis 1957
au
19,07
und
bis
Ende
1958
au
25,09 Soles.
De
Regie ungswechsel des
Somme s
1959
ha
de
wei e en
Beansp uchung
de
Zen albank
du ch
den
S aa
je z
ein
Ende
gese z
und
zu
eine
S abili ä
des
Sol
e wa
au
diese
Höhe
ge üh .
Die
o sch ei ende
In la ion
bes a e
nich
nu
den
Spa e ,
sonde n
zwang
auch
den
Un e nehme
zu
eine
s eigenden
Kapi al-
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Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und seine Wide s ände 49
ausschü ung
an
den
S aa ,
da
das
Anlage e mögen
de
Un e neh-
mungen
nich,
de
Gelden we ung
en sp echend
neu
bewe e
we den
du e
und
dadu ch
wachsende
Scl eingewinne
en s anden,
die
du ch
Gewinn-
und
Ü'be gewinns eue n
p og ,essi
belas e
wu den
63
•
Ande e
Schwie igkei en
e geben
sich
aus
de
S uk u
des
K edi -
appa a es. Z.wa
ehl
es
nich
an
Hanken.
Neben
de
Zen albank,
die
ein
ha1bs aa liches
Un e nehmen
is ,
und
einigen
s aa lichen
En wick-
lungsbanken
-
}e
·eine
ü
Landwi scha ,
Be gbau
und
Indus ie
-
gib
,es
Spa kassen
und
·eine
Reihe
on
G oßbanken.
Diese
sind
zum
Teil
ausländische
Abkun .
Wich ige als
dies
is
die Ta sache,
daß
die
G oßbanken
und
bedeu enden
Ve siche ungJsgesellscha. en
ganz
in
Lima
konzen ie
sind.
In olgedessen
wi d
übe
den
Zen alismus
de
Ban-
kenwe'l geklag .
Es
läu
do
das
sa kas ische
Wo
um,
daß
die
Bank
eine
Ins i u ion
sei,
de en
Eigena
da in
bes ehe,
daß
sie
das
Geld
de
A men
im
K edi wege
an
die Reichen
wei e lei e
64
•
Dami
wi d
da au
~ngespiel ,
daß
die
G oßhaniken die
ihnen
aus
ielen
Quellen
zu ließenden
Gelde
übe
ih e
Zen alen
o wiegend
g oßen
K edi -
nehme n
zugänglich machen,
da
diese
ihnen
die
bes en
K edi siche -
hei en
zu
bie en
e mögen.
Da
die
kleinen
Einlege
zum
g oßen
Teil
in
den
P o inzen,
die
G oßk edi nehme abe
meis
in
de
Landes-
haup s ad
si zen,
läu
dies
Ve ah en
p ak isch
au
eine
inanzielle
Absaugung
de
P o inzen
zuguns en
de
Me opole
hinaus
. .Äihnliches
wie
ü
die
Gelde
de
G oßbanken
wi d
auch
ü
die
Mi el e wen-
dung
de
Ve siche ungsgesellscha en
und
Spa kassen
in
Hypo Jheka -
k ,edi be'klag
64
•
Hinzu
komm ,
daß
ein
o ganisie e
Kapi alma k
nu
in
udimen-
ä e
Fo m
exis ie .
Zwa
gib
es
eine
E ek enbö se.
Diese
spiel
abe
nach
dem
Cepal-Be ich
nu
eine ,ge inge Rolle. Die
meis en
Ak ienumsä ze
ollziehen
sich
auße halb
on
ih
65
• Dennoch
sind
die
Un e nehmung.en
zum
g oßen
Teil
als
Ak iengesellscha en
o ganisie ,
da
dies
die
·einzige Gesellscha s o m
mi
besch änk e
Ha ung
is ,
die
das
do ige
Rech
kenn .
Auße dem
wi d
bei
ih
die
Selbs inan-
zie ung,
die
eine
de
wich igs en
Finanzie ungs o men
is ,
du ch
die
S eue gese zg.ebung
begüns ig .
Es
we den
soga
alle
möglichen,
nich
au
E we b
abzielende
Ein ich ungen,
wie
gesellige Clubs, als
Ak ien-
geselscha engegl'ünde .
Die
Ak ien
bleiben
abe
'in solchen
Fällen
wie
bei
den
Un e nehmungen
meis
in
den
Händen
eines
kleinen
K eilses
on
Menschen
65
• Ih ,e Emission
kann
nich
übe
den
anonymen
63
Hie zu is au einige A bei en on Romulo
A.
FeT e o
zu
e weisen,
besonde ,g au "Comen a ios ace ca de los Impues os
e i
el Pe u", Lima
1955,
und
au "Di ec i as pa a un P og ama de Desa ollo Eeonomieo
Nacional, Lima 1956. Siehe auch B uno
Moll,
P oblemas Mone a ios Con-
empo äneos, Lima 1951, Kap.
IV,
S.
111 .
64
Vgl.
Fe nando Balaunde Te y, La Conquis a deI Pe u po los
Pe ua-
nos, Lima 1959,
S.
52
und
61
.
6 > Cepal-Be ich , loe. ci .
S.
153.
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
21
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50
E ich
Egne
Kapi alma k ,
sonde n
nu
du ch
Ve kau
im
F eundes-
und
Be-
kann enk eise
e olg,en.
Da in
äuße
sich deu lich die
ehlende
Ka-
pi a:lmen ali ä .
Man
wag
das
Geld
nich
jensei s
eines
unmi elba en
Bekann enk eises
anzulegen.
Bei
diese Lag.e
is
es
kein
Wunde ,
daß
ü
wn e nehme isch
ge-
neig e
Menschen, die
selbs
ube
kein
Kapi al
e ügen,
de
Weg
zu
selbs ändige
p oduk i e
Be ä igung
hie
e spe
is .
S a
dessen
is
die
Finanzk a
des
Landes,
auch
wenn
man
<Vom
S aa e
und
dem
Auslandskapi al,
on
dem
sogleich
zu
sp echen
is ,
einmal
absieh ,
in
einem
,e s aunlich eng.en
K eise
konzen ie .
Dazu
sch eib ein
allem
Ex emismus
e ns e!hende
und
konse a i e
Au o
wie
de
Na ional-
ökonom
de
Uni e si ä
Cuzco Reinaga: ",Fü
niemand
is
es
ein
Ge-
heimnis,
daß
diese
wi scha lkhe
Oliga chie sich
in
30
Familien
e -
kö pe ,
die
alle
in
Lima
wohnen
und
de en
Namen
wei hin
und
all-
jäh lich
du ch
die Banco de C edi o
e b ei e
we den.
Wi
e zeich-
nen
sie
nu
um
de
In o ma ion
willen,
indem
wi
sie aus
dem
,Vade-
mecum
deI
In e sionis a
1956/57' (Lima, Banco de C edi o)
alpha-
be isch ausziehen
66
."
Es olg
dann
eine
Lis e
VOll1
70
Namen
un e .
Angabe
de
on
ihnen
bekleide en
Vo s ands-
und
AUEsich s a spos en,
un e
denen
21
Familien
mi
2 bis 5
Familienmi gliede n,
10
wei e e
Namen
mi
nu
je
einem
Angehö igen
e e en
sind. Alle
zusammen
bese zen
e wa
200
Vo s ands-
und
Au sich s a spos en
in
e mu lich
allen
bedeu ende en
Un em ehmungen des Landes,
sowei
sie sich nich
in
ausländischen
Händen
be inden.
De
Ein luß
diese
Familien
e -
s eck
sich
meis
neben
ande en
Un e nehmungen
au
eine
de
G oß-
banken
ode
de
Ve siche ungsgesellscha en,
manchmal
nach
beiden
Sei en
hin
zugleich.
Reinaga
üg
de
on
ihm
wiede gegebenen
Lis e
die
Beme kung
an,
daß
diese
Lage
eine
po en ielle
Ve lknüp ung
zwi-
schen wi scha, Uiche
und
poli ische Mach
mi
sich b inge,
wodu ch
das
heu ige
Bild
Pe us
Ähnlichkei
mi
dem~enigen
de
eu opäischen
Na ionen
im
19.
Jah hunde
gewinne.
Diese
Pa allele
mi
de
eu opäischen
Ve gangenhei
des
19.
Jah -
hunde s
is
alle dings
nu
eilweise
zu e end.
Sie
mag
ü
die
Kon-
zen a ion
de
iKapi almach
in
ela i
wenigen
Händen
gel en.
Sie
s imm
dagegen nich
in
bezug
au
den
hie
en scheidenden Gesich s-
pwnk
de
Kapi almen ali ä .
Das
19.
Jah hunde
ha
in
Eu opa
die
Au gabe
gelös , die
in
Pe u
je z
noch
zu
Lösung
au gegeben
is . Es
wu den
b ei e
Volksschich en
zum
Spa en
e zogen
und
die
so
ge-
bilde en
Spa gelde
du ch die unpe sönliche
O ganisa ion
des
Kapi al-
ma k es
de
P oduk ion
zugänglich gemach .
Das
wu de
nu
du ch
die
Gewissenha igkei
des
Umganges
mi
diesen
Mi eln
e eich , die
das Risiko des
Spa e s
au
das menschenmögliche
Maß
e minde e.
66
cesa
Augus o
Reinaga,
La
Fisionomia Economica deI Pe u,
Cue;co
1957,
S.172
u.
178.
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Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und seine Wide s ände 51
Nu
un e
solchen
Vo ausse zungen
kann
sich
die
iKapi almen ali ä
en al en,
die
ü
die
En pe sönlichung
und
Ve sachHchung
de
K edi -
beziehungen
die
Vo ausse zung
bilde .
Ein
Ansa z
dazu
schein
imme hin
auch
hie
schon
gegeben
zu
sein.
Da .au
s öß
man
besonde s
beim
Auslandskapi al.
Dies
is
sei
dem
Jah e
1951
in
be ,äch lichem
Um ange
zuge lossen.
Das
gesam e
Aus-
landskapi al
im
Lande
is
on
439 Millionen
Dolla
im
Jah e
19'50
au
800 Millionen
Dolla
im
Jah e
1958 angewachsen.
Den
le z en
Be ag
e anschlag e'
man
au
und
15
%
de
Gesam in es i ionen
in
de
pe uanischen
Wi schJa
67
•
Ein
solche
Zus om
is
nu
dadu ch
möglich
gewo den,
daß
die ausländischen
Kapi algebe
die
in
Pe u
ilwes ie en
Mi el
ü
hin eichend
gesiche
be ach e en.
Sie
wi ken
inso e n
als
Sch i mache
eine
Kapi almen ali~ä
im
Lande,
indem
sie zeigen,
welche E olge
du ch
eine o sich ige
Kapi aldisposi ion
zu
e zielen
sind.
Da in
lieg
eine
nich
wenige
wich ige
Leis ung
als
de
di ek e
p oduik i e
Bei ag
des Auslandskapi als.
Doch
wü de
die
Ans oßwi kung
ü
die
En wicklung
des heimischen
Kapi alma k es
wesen lich
e höh
we den,
wenn
die ausländischen
Gelde
sich
nich
wie
bishe
meis
au
ganz
in
ih e
Hand
be ind-
liche
Un e nehmungen
und
dazu
noch solche
de
Rohs o p oduk i.on
ü
den
EXJpo konz.en ie en,
sonde n
s ä ke
die
Zusammena bei
mi
einheimischem
Kapi al
in
de
Ve so gung
des
Binnenma k es
suchen
wü den.
BiShe
s ehen
bei
de
Au nahme
on
AUJSlandskapi al
de
Be gbau
-
mi
198 Millionen
Dolla
im
Jah e
1956 -
und
die
E dölp oduk ion
-
mi
129 Millionen
Dolla
im
gleichen
Jah e
-
obenan,
wäh end
die
Indus ie
nu
e wa
30 Millionen
an
sich gezogen
ha
G8
•
Das
sind
knapp
10
0J0
alle
indus iellen
In es i ionen
im
Lande.
Die
meis en
diese
Mi el
sind
als
Di ek in es i ionen
gekommen, so-
wei
nich ö en liche
in e na ionale
Finanzins i u e
ih e
Mi el
übe
ö en liche
pe uanische
En wicklungshanken
lenk en
ode
pe uanische
We papie e
im
Auslande
un e geb ach
wu den.
Nachdem
bishe
sCJ!Viel
on
de
Kapi almen ali ä
die
Rede
wa ,
die
es
zu
en al en
gil ,
muß
schließlich noch
ein
Gesich spunk
bedach
we den,
de
dami
nu
am
Rande
zu
un
ha ,
abe
o zdem
au
ein
wich iges
Hinde nis
de
Kap~ al e so gung
hinweis .
Dabei
handel
es
sich
um
die
aus
de
S ,uk u
des Rohs o landes
mi
seine
Wel ma k -
abhängigkei
e wachsenden
Schwi'e igkei en.
Wenn
man
die
konk e en
Zi e n
de
Kapi albildung
in
de
Volkswi scha
wäh end
de
le z en
11/2
Jah zehn e
be ach e ,
so
e a en
sie eine
e s aunliche
Uns abili-
67
Cepal-Be ich , S.21/22.
68
Vigl. Cepal-Be ich ,
S.
156. Auße dem benu z e ich eine om Se icio de
In u maciones de los Es ados Unidos de Ame ica he ausgegebene B oschü e
"EI Rol de las In e siones No eame icanas den o de la Economia
Pe u:ana", Lima,
o.
J.
(ca.
1957).
4'
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52
E ich
Egne
ä
{ gl.
dazu
die
TabeUe
ühe
die
Kapi albildung
in
Pe u).
Was
das
u
eine nach
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ih es
P oduk ionsappa a es
s ebende
Volks-
wi scha
bed'eu e ,
lieg
au
de
Hand.
Allein
die
Be ölke ungs e -
meh ung,
zugleich
abe
de
Ausbau
iele
lang is ige
Anlagen
wie
de
landwi scha lichen
Melio a ionen,
on
Siedlungs o haben
nach
A
de
Kolonisa ion
in
de
Sel a, on
Ve keh swegen,
e o de n
übe
iele
Jah e
sich
e s eckende
l u es i io uspläne. [),iese
müssen
bei
Schwankungen
de
jäh lichen
In es i ionsquo e
am
Volkseinkommen,
die
übe
die ,Spanne
on
2
Ibis
20
O o
hinaus eichen,
in
g öße e
Schwie-
igkei en
ge a en.
Die
Kapi albildung
in
Pe u
1942-1957
B u o· Ne o- An eil de Jäh l. Ve änd.
In es i ionen In es i ionen Ne o-In es i i- d. Ne o-In es . Volkseinkom-
Jah
in Millionen $ in Millionen $ onen am Volks-
am
Volks- men p o Kop
(USA) (USA) einkommen einkommen in $ (USA)
in % in %
1942
31
6
1,5
-
52
43
72
33
8,1
+
6,6
54
44
82
26
5,5
-2.6
63
1945
80
31
5,5
+-0
73
46
158
29
4,6
-0,9
78
47
180
74
11,4
+6,8
81
48
118
41
6,3
-
5,1
79
49
161
73
11,4
+5,1
75
1950
201
145
18,6
+7,2
90
51
335
195
20,3
+1,7
108
52
357
188
18,1
-2,2
116
53
333
100
9,9
-8,2
111
54
298
159
16,7
+7,8
102
1955
398
182
16,8
+0,1
118
56
454
89
7.7
-9,1
117
57
523
23
1,9
-5,8
123
Quelle:
Ren a
Nacional
deI
Pe u
1942-1957,
Lima
1959,
S.38
(Spal e
1-4)
und
S.34
(Spal e
5).
Hie
sieh
man,
daß
die
Übe windung
de
Kapi alnö e
zwa
in
hohem
Maße
eine Sache des
S ebens
nach
Bildung
eine
Kapi al-
men ali ä
im
Volke is ,
daß
man
das
P oblem
abe
on
diese
Sei e
allein
doch
nich
au lösen
kann.
Es
muß
de
s u'k u eHe
Umbau
de
Volkswi scha
hinzu e en,
de
eine gleichmäßige e
Spa -
und
Ka-
pi albildung
e laub .
Das
heiß
im
G unde
nich s ande es, als
daß
e s
mi
o ansch ei ende
En wicklung
das
Kapi alp oblem
seine Schä e
e lie .
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Wi scha liches
Wachs um
in
Pe u
und
seine
Wide s ände
53
s.
Poli ische Wide s ände
Als
le z e
Hemmungs ak o
ü
den
wi scha lichen
En wicklungs-
p ozeß
sind
je z
die
Schwie igkei en
anzu ülh en, die sich
da ü
au
de
poli ischen
Ebene
he ausbilden.
De
S aa
is
an
sich
dazu
be u en,
du ch
seine
Poli ik
nach
K ä en
die wi scha liche
En wicklung
zu
ö de n.
Da
de
konk e e
S aa
abe
hin e
den
dadu ch
an
ihn
ge-
s ell en
An o de ungen
meh
ode
wenige
zu ückbleib , wächs sich
sein
Handeln
o
in
das Gegen eil,
zu
En wicklungshinde nissen
aus.
Diese
Gesich spunk
ha
d ei
e schiedene
Sei en,
einmal
handel
es
sich
um
die allgemeine poli ische
Lage
im
S aa e,
zum
ande en
um
die
spezielle
on
ihm
be iebene
Wi scha spoli ik
und
schließlich
um
seine Sozialpoli ik.
In
bezug
au
die
allgemeine poli ische Lage
e geben
sich
in
Pe u
Schwie igkei en
aus
dem
imme
wi·ede
beklag en
Zen ahsmus
de
S aa s e wal ung
69
•
E
üh
eine sei s zu
eine
Hype ophie
de
zen-
alen
Ve wal ung,
die om
g ünen
Sch eib isch
in
de
Landeshaup -
s ad
aus
egie ,
einen
langen
Ins anz.enweg
und
g oße
Zei e lus e
mi
sich
b ing ,
ande e sei s
zu
eine
E s ickung
de
ö lichen
und
egionalen
Ini ia i k ä e
üh ,
die
man
umgekeh
möglichs wecken
soll e. Es wächs
da aus
eine
allgemeine Schwächung
de
om
Zen um
abgelegenen
Regionen
he o ,
da
diese -
mi
de
alleinigen
Ausnahme
on
A equipa,
de
zwei g öß en
S ad
des Landes, die
de
Si z
eine
poli isch.en
F onde
is
und
dadu ch
dem
Egoismus
de
Landeshaup -
s ad
Einhal
zu
bie en
such ,
-allein
nach
Lima
ausge ich e sind,
so e n
sie nich
in
ih e
Isolie ung
nu
dahin ege ie en.
Gleichzei ig
ha
sich
Lima
zum
Wasse kop des
Landes
ausgebilde .
Hie
ollzieh
sich eine Scheinblü e, die allzu leich als
die
E üllung
des
En wick-
lungs aumes
angesehen
wi d.
Demgeg.enübe
wi d
hie
au
die
Fes -
s ellung
Gewich
geleg ,
daß
diese
En wicklung
sich
in
e heblich·em
Maße
zu
Las en
alle
ande en
Landes eile
ollzieh
und
deshalb
keine
Fö de ung,
sonde n
ehe
eine
Behinde ung
ü
die
Gesam en wicklung
des
Landes
bedeu e .
Von
eine
ande en
Sei e
he
wi d
die
Leis ung
de
S aa s e wal-
ung
du ch
ih e
Uns abili ä
he abgese z .
Du ch
häu igen
Regie ungs-
wechsel
und
dami
e bundenen
Pe sonalaus ausch
wi d
die Ve ol-
gung
eine
g adlinigen
PdliUk o unmöglich gemach .
So
konn e
e wa
Th. R.
Fo d
es s ellen,
daß
an
de a igem
Regie ungswechsel
und
den
dami
e bundenen
Ände ungen
in
den
Ziels.e zungen un:d
Planungen
die pe uanische
Ag a poli ik
de
le z en
Jah zehn e
le z lich geschei-
e
is
70
• Die
FAO-
und
lBRD-Denksch i
ha
eine
S a is ik
übe
die
69
Emilio
Rome o,
His o ia
Economica
deI
Pe u,
Buenos
Ad es
1959,
S.374/75.
70
Th. R.
Fo d,
Man
and
Land
in
Pe u,
Gaines ille
1955,
S.
125.
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54
E ich
Egne
Häu igkei
des
Wechsels
in
den
lei end€n
S ellungen
des
Ag a minis e-
iums
au ges ell ,
wodu ch
die
Aussagen
dieses
Au o s
bes ä ig
we den.
De
Wechsel
in
höhe en
Ve wal ungspos en
Pe us
da ges ell am Beispiel des pe uanischen Ag a minis e iums
Summe
S ellungen
1948
49
50
51
52 53
54
55 56
57
1948
bis
1957
Landwi scha. s-
minis e
......
1 1 1 1 1 3 1 9
S aa ssek e ä 1 1 1 3
7 Ab eilungs-
lei e
........
1 3 2 2 2 2 1
13
23
Deze na :s-
lei e
........
4 5 2 2 5 6 2 5
31
Die Tabelle
gilb
an, wie o
de
Inhabe
de
angegebenen S ellungen in
den e schiedenen
Jah en
gewechsel ha .
Quelle: FAO- und IBRD-Be ich , Teil II, S.378.
Die
Leis ungs ähigkei
des
s aa lichen
Ve wa!l ungsappa a es
wi d
schließlich
auch
du ch
eine
unzu eichende
Du chse zung
des
Leis ungs-
p ,inzips
bei
de
Siellen e ga'be
in
de
ö en lichen
Ve wal ung
be-
ein äch ig ,
womi
eine
unzu eichende
Besold'lU1g
einhe geh .
;Dadu ch
we den
iele
Beam e
zu
einem
Nebene W€I'Ib
e
anlaß ,
de
dann
einen
e heb1ichen
Teil
ih e
K a
beansp uch .
Die
F
AO-
und
IBiRD-Denk-
sch i ,
die
diese
Zusammenhänge
im
Ag a sek o
e olg ,
e klä ,
daß
die
gese zlichen G undsä z·e
ü
die
Pe sonaleins eHungen
des
S aa es
an
sich
gesund
seien,
daß
sie
abe
"o
du ch
die
In e en ion
lokale
Poli ike
unw.i ksam
gemach
we den"71. Es
müsse
mi
de
Leis ungsbel1ücksich igung eine gena'lle e
Ve an wo ungsabg enzung
inne halb
de
Ve wal ung
Pla z
g ei en
und
danach
das
Gelhal
ab-
ges u
we den.
Daß
auch
wi scha spoli ische Maßnahmen sich
en wicklungshem-
mend
auswi ken
können,
besonde s
wenn
sie
den
Tendenzen
des
Ma k geschehens
zuwide lau en,
is
eine
al e
E ah ung.
Zwa
ha
Pe u
schon 1949 g undsä zLich
den
Sch i
zu
eine
libe alen
Wi -
scha spo1i ik
ge an.
Doch
ha
man
damals, augenscheinlich
um
des
Konsumen enschu zes,
ahe
auch
um
de
In la ionsbekämp ung
willen,
einige
Ma k manipula ionen
be~behal en,
die
im
Lau e
de
Jah e
schwe e
Ma k e ze ungen
mi
sich
geb ach
haben
72
•
Zum
Teil
is
eine
Höchs p eispoli ~
bei
Lebensmi eln
ohne
g€se z-
liche
G undlage
on
ö lichen
und
egionalen
Diens s ellen
im
Lande
be 1e1ben
wo den.
Die
ande en
Maßnahmen
e g i
de
S aa .
So
n FAO-
und
IBRD-Denksch ii , Teil II' S.365.
72
Zu den olgenden Alngaben gl. FAO-
u.
IBRD-Denksch i , Teil II,
S.180
.
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Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und
seine Wide s ände 55
sch ieb
e
de
"komme ziellen"
Landwi scha
de
Küs e
o ,
daß
sie
neben
dem
Anbau
ih ·e
Expo p oduk e
1~
bis
30
O o
de
Nu z läche
mi
Lebensmi eln
ü
den
heimischen
Ve b .auch
zu
bes ellen
hä e.
Diese
sog.
Poli ik
des
"pan
lle a "
mu e e
den
Be ieben
e hebliche
E -
agsop e
zu,
konn e
alle dings
nu
in
de
Nähe
on
Lima
wi klich
du chgese z
we den.
De
S aa
zwang
e ne
die
Reisp oduzen en,
ihm
selbs
ih e
gesam e
E n e
zu
billigen
!P eisen
zu
e kau en,
was
den
E olg
eine
Quali ä sminde ung
und
eines iP oduk ions ückganges
ha e,
so
daß
man
Reis
impo ie en
muß e,
nachdem
man
ge ade
e s
Reis-Expo eu
gewo den
wa .
Die
Regie ung
such e
die
Fleischp eise
nied ig
zu
hal en,
was
dazu
üh e,
daß
dies
zu
Viehzuch
on
de
Na u
p ädes inie e
Land
s eigende
Fleischimpo e
nö ig
ha e,
die
su:b en io üe
wu den
und
daß
man
im
Lande
meis
SchJuhsohlen als
Flejlsch
zu
essen
bekam.
Auch
die
Milchp oduk ion
wu de
wegen
eines
Höchs p eises
un en abel.
Ande e
Eing i e
gab
es noch
bei
Weuen
und
B o ,
ü
Zucke ,
Ka ee,
Gummi
und
ü
den
Guano,
de
on
eine
s aa lichen
Monopol-Gesellscha
zu
einem
D i el
des
Expo -
p eises
im
In1ande
e kau
wu de.
Schließlich
gab
es noch
Mie kon ollen
und
Benzinhöchs p eise.
Um
diese
le z en,
de en
E höhung
mi
o sch ei ende
In la ion
am
Wide -
s and
de
Taxi-Chau eu e
in
Lima
geschei e
wa ,
kam
es
zu
einem
schwe en
Kon lik ,
nachdem
de
inländische
Haup p oduzen
in
Ges al
eine
us-ame ikanischen
GeseHscha sich
geweige
ha e,
wei e e
In es i ionen
ü
den
s eigenden
Beda
'Vo zunehmen.
Sie
wa en
un-
en abel
gewo den.
·Gleichz·ei ig
sch ump e
de
bishe ige
E dölexpo
so
zusammen,
daß
de
Augenblick
eines
Zu uh beda ns
o auszusehen
wa ,
wäh end
im
Lande
es sich
bei
den
he schenden
P eisen
lohn e,
das
Benzin
ande en
Ene giequellen
o zuziehen
und
da übe
hinaus
die
äl es en
und
unzweckmäßig
gewo denen
Au os
noch
wei e
zu
be-
eiben
73.
E s
nach
übe s ehen
eines
S eiks
de
Taxi-iFah e
konn e
die
Regie ung
Bel an
nach
ilh em
An i
im
Somme
1959
die
Benzin-
p eise
e höhen.
Die
Meh zahl
diese
Regulie ungen
dü e
heu e
de
Ve gangenhei
angehö en.
Nach
den
wi scha spoli ischen
Eing i en
is
je z
de
Blick
den
sozialpoli ischen Maßnahmen zUZluwenden
und
de
F age,
inwiewei
sie
sich
als
ein
Hemmnis
de
wi scha lichen
En wicklung
e wiesen
ha:ben.
Es
is
eine
bekann e
Ta sache,
daß
iele
nich indus ialisie e
Lände
sich
um
einen
möglichs
mode nen
Ausbau
ih e
Sozialpoli ik
bemüh
haben.
Das
gil
auch
Ü
Pe u.
Die
E gebnisse
diese
Be-
mühungen
haben
nich
ech
be iedig ,
wie
aus
de
K ihk
he o -
geh ,
die
sie
bei
eine
Reihe
on
inländischen
und
ausländischen
Sach-
e s ändigen
ge unden
haben.
Diese
Beans andungen
schlugen sich
73
Vgl. dazu den Cepal-Be ich ,
S.
123/24.
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62
E ich
Egne
Alle dings
ha
diese En wicklung
im
ag a ischen Be eich die
Vo -
ausse zung,
daß
in
s eigendem Maße
A bei sk ä e
aus
de
Landwi -
scha
in
ande e
Beschä igungen
übe üh
we den.
Da ü
komm
in
g öße em
S ile
nu
die
Indus ie
in
Be ach .
Hie
zeig sich die enge
Ve lech ung
de
ag a ischen
mi
de
indus iellen
En wicklung.
Land-
wi scha
und
Indus ie,
m.
a.
W.
die
p imä e
und
sekundä e
P o-
duk ion,
können
nu
in
gegensei ige Abs ü zung,
indem
de
eine
Wi -
scha ssek o
ma k bildend
ü
den
ande en
wi d,
eine wi scha liche
Expansion
he o u en.
Wohl
spiel
daneben
die
in
de
" e iä en
P oduk ion"
de
iDiens leis ungen
ä ige
Be ölke ung
eine Rolle.
iDoch
muß
zunächs
mi
de en
Sch ump ung
ge echne
we den,
da
sie
in
manche
Hinsich
unp oduk i
au gebläh
wa .
Deshalb
häng
die
Kau k a s eigel'ung
de
b ei en
Volks eile
neben
de
Landwi scha
on
de
indus iellen
Be ölke ung
ab.
De en
Lage
is
wiede um
eine
Funk ion
des Ausbaues
de
indus iellen
P oduk ion.
Du ch ein
Indus ie ö de ungsgese z
ha
man
in
Pe u
neue dings
die
indus ielle
En wicklung zu
s imulie en
gesuch
84
•
Dadu ch
we den
Un e nehme n
ü
die
E zeugung
on Wa en, die
au
eine
Lis e
on
"P oduk en
on
undamen ale
Bedeu ung" gese z
wu den,
be äch -
liche inanzielle Vo eile einge äum , so du ch ZoUbe eiungen bei
da ü
benö ig en
Impo en,
du ch
S eue nachlässe
ü
einige
Jah e,
du ch Absch eibungs e güns igungen,
du ch
S aa sbü gscha en
ü
Maschinenanscha ungen,
du ch
K edi e
bei
de
s aa lichen
Indus ie-
bank. Schließlich such
de
S aa
solchen
Un e nehme n
auch bei
de
G unds ücksbescha ung behil lich
zu
sein. Das
Ganze
mu e
dem
S aa e
e hebliche inanzielle
Op e
zu.
So
nü zlich die
dadu ch
ge-
scha enen An eize auch sein mögen, so
muß
doch
o
ih e
übe -
schä zung
gewa n
we den.
Man
da
nich e gessen,
daß
de
S aa
um
diese
inanziellen Geschenke
willen
ande e
zusä zlich
belas en
muß. Es
ha
w.enig
Sinn,
äl e e
Un e nehmungen
e s ä k
zu
bes eu-
e n,
um
dadu ch
jungen
Un e nehmungen
den
S a
zu
e möglichen.
Desha~b
kann
es sich bei diese Me hode
de
En wicklungspoli ik
im-
me
nu
um
in
besch änk em
Um ange
e g i ene
Maßnahmen
handeln.
Sie
bedeu en
eine Hil e
sekundä e
Na u ,
de
gegenübe
die
p i-
mä en
Au gaben
des
S aa es
nich zu
ku z
kommen
dü en.
Bei
diesen
p imä en
Au gaben
geh
es
um
die Scha ung eines
gün-
s igen
Indus ieklimas
im
Lande. Dies
eg
allein
du ch
sein
Vo han-
densein die
indus ielle
Un e nehmungslus
an. Dem
dien
alles,
was
eine Ris,ikominde ung
de
Un e nehmu ug
mi
&ich
b ing ,
o an
die
mone ä e
und
ech liche Siche hei .
Da übe
hinaus
schläg sich
hie
niede ,
inwiewei
die gesam e
Poli ik
des
S aa es
dem
Un e nehme
sein
Fo kommen
e leich e
ode
e schwe .
Eine
spezielle Hil e
kann
84
Ley
de
P omocion
Indus ial
om
26.
XI. 1959,
Tex abd uck:
in
de
Zei-
ung
"La
P ensa", Lima, om
1.
Dezembe 1959.
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Wi scha liches Wachs um in
Pe u
und
seine Wide s ände 63
de
S aa
e ne
du ch
Ma k au klä ung
scha en,
indem
e
dem
an-
gehenden
Un e nehme
die
Un e lagen
be ei s ell ,
die
ihm
eine
Kal-
kula ion
seine
Ma k chancen
in
de
Volkswi sch·a
ges a en.
Wich-
ig
is
e ne
die
S aa shil e
bei
de
Bescha ung
geeigne e
Mi a bei-
e , sei es
de
Spezialis en, sei es
de
A bei sk ä e,
wozu
ein
A bei s-
nachweiswesen e o de lich is . Schließlich
is
die
Ve mi lung
gün-
s ige
K edi e
nich die
ge ings e
de
s aa lichen
En wicklungsau ga-
ben. Doch 'b auchen die so
e mi el en
K edi e
keinen
Sub en ions-
cha ak e
zu
agen.
Es gi'b ,
wie
diese
wenigen
Andeu ungen
zeigen,
manche lei
Ansä ze
ü
eine s aa liche En wicklungspoli ik,
abe
es
gib
keine
Pa en lösung
ü
diese. Alle solchen
Maßnahmen
sind
nu
echnische Hil smi el,
die
dazu
bei mgen
mögen,
dem
wi scha lichen Wachs um
den
Boden
zu ebnen, die dies
abe
nich zwangsläu ig auslösen können. Le z lich
geh
es
dabei
um
einen
sich
im
Menschen ollziehenden P ozeß,
um
menschlichen
Wandel
und
das
E g ei en
de
ihm
du ch
die
indus ielle
Gesellscha
gebo enen
Möglichkei en. Von diese menschlichen
Sei e
häng
das Gelingen
de
En wicklungsbemühungen
schließlich ab.
Hie
k{)mm es
da au
an, ob
man
den
Mu
ha ,
den
Absp ung
in
die egali-
ä e
Gesellscha des
Indus ialismus
zu
wagen.
Das
heiß
im
pe uanischen
Falle,
daß
man
das
g oße
und
bishe
p ak isch
ungenu z e
wi scha liche
Po en ial,
das
in
de
indiani-
schen
Be ölke ung
lieg ,
ü
die
Gesam hei
e schließen muß.
Mi
de
in
diesen Menschen
unen wickel
schlumme nden
P oduk i k a
wu de
in
de
Ve gangenhei ,
wi d
noch
heu e
eine
g oße
Ve schwen-
dung
ge ieben.
Nich
in
den
Na u gaben,
sonde n
in
ihnen
liegen
die
wi scha lichen
Haup chancen
des
Landes
ü
die
Zukun .
Um
sie
zu
nu zen,
komm
es
abe
da au
an,
den
Indiane
in
menschliche
und
soziale Hinsich
au
ein
kul u elles
Ni eau
zu
heben.
Geis ige
S an-
da d
und
quali a i e
Leis ungs ähigkei
des
a bei enden
Menschen sind
im
G oßen
und
au
die
Daue
gesehen
zwei
Sei en
ein
und
de selben
Medaille.
Zum
Schluß
mag
hie
de
oben
zi ie e
Aussp uch
Robe
Del8!Vig-
ne e's
noch
einmal
a iie
we den:
Die indianische Un e schich
wi d
das wi scha liche
Wachs um
o an agen ode das wi scha liche
Wachs um
wi d
ga nich
in
Pe u o ange agen we den.
En wede
die
Obe -
und
Mi elschich
we den
sich
mi
de
Un e schich
zu
de
Einhei
eine
Na ion
in eg ie en,
dann
wi d
dadu ch
das
wi scha -
liche
Wachs um
ange ieben
we den.
Ode
es
we den
wie
bishe
zwei
Rassen, zwei Völke , zwei
Klassen
emd
nebeneinande
he leihen,
dann
muß
alle
Ans engung
um
die
Fö de ung
des wi scha lichen
Wachs ums e gebliche
Mühe
bleiben.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
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Tunesien,
de
Modell all
eines
En wicklungslandes
Von
Minis e ial a
G. Seile , Düsseldo
Zu
Beginn
des
Jah es
1957
ha e
die
unesische iRegie ung
um
die
En sendung
on
Sach e s ändigen
gebe en,
um
nach
Gewinnung
de
poli ischen
Unabhängigkei
nunmeh
auch
in
den
meh
und
meh
in
den
Vo de g und
e enden
Wi scha s-
und
Finanz agen
nach
eine
Bes andsau nahme
Vo schlä~
ü
eine
na ionale
unesische
Wi -
scha s-
und
Finanzpoli ik
zu
e hal en.
Im
Mi eLpunk
eine
de -
a igen
Un e suchung
soll e
dahe
damals
die
F a ge
s ehen,
wie
sich
Tunesien
ohne
Ge äh dung
seine
g€ ade
gewonnenen
poli ischen
Un-
abhängigkei
aus
den
mannig achen
Ve lech ungen
seine
Wi scha
mi
de
ühe en
P o e'k o a smach
F ank eich
lösen könne,
um
du ch
eine wi scha spoli ische
Neuo ien ie ung
eine
S ä kung
de
einheimischen
Wi scha
und
eine
Hebung
des Lebenss andaDds
seine
Be ö1ke ung
zu
e zielen.
Das
seine zei
e s a e e
Gu ach en
besch änk e
sich also
bei
eine
Analyse
de
unesischen
Wi scha
au
Be eiche
und
Vo gänge, die
ü
die
e be enen
übe legungen
on
besonde e
Wi ksamkei
wa en.
Es
beansp uch e
dagegen
nich ,
einen
olls ändigen
übe blick
übe
die unesische
Wi scha
und
ih e
P obleme
zu
geben. Wesen lich
wa
ielmeh ,
bes imm e
ypische
E scheinungen
und
s uk u elle
Be-
gebenhei en
so
wei
da zus ellen, als sich
da aus
die
Sonde hei en
de
zum
'F anc-Block
und
zu
anzösischen Zollunion
gehö enden
unesischen
Wi scha
im
Zusammenhang
mi
ih en
besonde en
his o ischen
und
geog aphischen
Gegebenhei en
e klä en.
Hie aus
wiede
zog das
Gu ach en
bes imm e
Folge ungen,
die
es
a}s
Lei sä ze
und
konk e e
Vo schläge
de
unesischen
Regie ung
zu
Be ücksich igung
bei
de
Gewinnung
eine
eigens ändigen
unesischen
Wi scha spoli
ik
emp ahl.
Nach
diesem
Hinweis
e schein
es
dahe
auch zulässig,
die
im
Jah e
1957
e we e en
s a is ischen
Angaben,
die
zudem
noch
au
ühe en
Jah en
basie en,
ü
die
Da s ellung
de
Wi scha ss uk u
unko i-
gie
zu
lassen.
Nu ,
wenn
sei dem
sich
wi klich
en scheidende
Ve -
ände ungen
gezeig haben,
die
on
eine
Neuo ien ie ung
de
wi -
sc4a spoli ischen
Linie
zeugen, sollen sie
na ü lich
in
olle
Kla hei
wiede gegeben
we den.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpol1 !k
21
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66
G. Seile
Nach
E s a ung
des
Gu ach ens
sind
inzwischen
d ei
Jah e
e -
lossen,
und
es
muß
on
besonde em
In e esse
sein,
heu e
es zus ellen,
ob
und
in
welchem
Um ange
damals
gezogene Schlüsse
du ch
die
ein-
geschlagene unesische Wi scha spoli ik
bes ä ig
wu den.
Um
das
E gebnis
o wegzunehmen,
Tunesien
is
ein
Beispiel
da ü ,
daß
die
Wi scha shil e
ü
En wicklungslände
sich
wede
in
eine
Kapi al-
hil e
e schöp en da ,
ohne
daß
zu o
mi
dem
En wicklungsland
die
ü
seine
Be ölke ung
sinn olls en
Wege
de
Wi scha spoli ik
un e -
such
wo den
sind, noch,
daß
umgekeh
übe
eine akademische
Be-
a ung
hinaus
nich
nunmeh
auch
die
ma e iellen
Hil es ellungen,
die
sich als
e o de lich
gezeig haben,
gewäh
we den.
Die
bis-
he igen
Ansä ze
eine
eigens ändigen
unesischen
Wi scha spoli ik
und
die
Ans engungen,
die
on
diesem
Land
gemach
we den,
lassen
ho en,
daß
hie
de
Sch i
in
die
Zukun
geling .
Die
P ü ung,
wie
es
ü
Tunesien
möglich sei, nach
de
na ionalen
Be eiung
des
Landes
auch wi scha lich
g öße e
En al ungsmöglich-
kei
zu
gewinnen,
hemmende
bes ehende
Wi scha s e lech ungen
zu
lösen
und
o
allem zusä zliche
A bei splä ze
zu
scha en,
e o de
zunächs ,
die
ü
den
un
es ischen
Wi scha s aum
cha ak e is ischen,
s uk u ellen
Ta bes ände
und
wah scheinlichen
En wicklungslinien
da zus ellen.
Aus
ih e
We ung
is
dann
die
E kenn nis
zu
gewinnen,
in
welchen
Punk en
dieses Wi scha sgeschehen beein ußba
und
au
das
gewünsch e Ziel
lenkba
e schein .
D1e
unes.ische
Wi scha
eig ,
als
wohl
ü
den
gesam en
Magh eb*-
Raum
cha ak e is isch,
in
den
le z en
s a is isch
e aß en
Jah en
ein
nich
zu
übe sehendes
Zu ückbleiben
de
wi scha lichen
En wick-
lung
gegenübe
den
wachsenden
Bedü nissen
eine
ungewöhnlich
s a k
zunehmenden
Be ölke ung.
Diese
en schei,dende
Ausgangspunk
de
Un e suchung
s ell
sich
in
olgenden
ma kan en
Zahlen
da :
Be ölke ungss uk u
Au
eine
Fläche
on
und
125
000
km
2 zeig
die
Be ölke ung
on
je z
e wa
3,8 Mio
in
den
le z en
25
Jah en
eine
Zunahme
um
e wa
zwei
D i el,
wäh end
in
de
gleichen
Zei
de
P oduk ionszuwachs
un e
einem
Vie el
lag.
Bei
einem
Gebu enübe schuß
on
und
70
000
.im
Jah
(Gebu enzi e
41
p o
1000,
England
16,
F ank eich
20)
is
die
Be ölke ung
in
ih em
Au bau
ela i
jung,
meh
als
die
Häl e
is
jünge
als
20
Jah e.
Diese wachsende
Be ölke ung
ha
den
D ang,
in
die
S äd e
und
den
uch ba en
Küs ens ei en
des
Landes
abzu-
wande n,
weil
do
am
ehes en
A bei smöglichkei en
gegeben
sind.
* Un e Magh eb-Raum e s eh man die No da ikanischen Küs en-
lände Ma okko, Alge ien und Tunesien.
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Tunesien,
de
Modell all eines En wicklungslandes
67
37
'0/
0
de
Einwohne
leben
in
S äd en
VOn
meh
als 1000
Einwoh-
ne n;
im
Süden
is
die
Be ölke ungsdich e
je
km
2
e wa
5,
in
de
Bannmeile
on
Tunis
e wa
160.
Rund
zwei
D i el
de
Gesam be ölke-
ung
leben
in
dem
Küs ens ei en
on
Bize a
bis
S ax
bei
eine
du chschni ldchen
Be ölke ungsdich e
on 100 bis 150
p o
km
2•
S and de Beschä igung
Das
Bild
wä e
nich
olls ändig,
wenn
man
sich nich
wei e
e -
gegenwä ig ,
daß
on
diesen
und
3,8 Mio
Einwohne n
nu
e wa
knapp
900000
p oduk i
sind, d. h.
einen
s ändigen
A bei spla z
haben;
mi
ande en
Wo en,
jede
Beschä ig e
ha
auße
sich selbs
meh
als
3
Pe sonen
(F auen,
Kinde ,
A bei slose), olkswi scha lich gesehen,
zu
e hal en.
Dabei
müssen
auße
den
e wa
80 000,
die
in
den
S äd en
als
A bei slose
(beschä igungslose
A bei nehme )
egis ie
sind,
wei e e
250000
im
Sinne
eine
mode nen
Volkswi scha
als
unp o-
duk i
angesehen
we den,
so
daß
man
a sächlich
on
dem
Vo handen-
sein
on
330 000
A bei slosen
-
ode
nahezu
A bei slosen
-
ausgehen
muß.
Man
kann
abe
auch
die
Au assung
hö en,
daß
die
Zahl
diese
sogenann en
Un e beschä igen
soga
noch
wei
höhe
lieg .
Die
Ve bindung
zwischen diesem
Be ölke ungsbild
und
de
wi -
scha lichen
S uk u
Tunesiens
wi d
be ei s
du ch eine
Analyse
de
olkswi scha lichen
Gesam echnung
nach
Beschä igungsa en
he -
beige üh .
Dabei
zeig sich
au
den
e s en
Blick die ganz
übe wiegende
Bedeu ung
de
Landwi scha
als
Rese oi
ü
eine
Be ei s ellung
on
A bei splä zen.
Von
de
Gesam Jbeschä ig enzahl
en allen
e wa
80
'0/
0
au
Tä igkeii en
in
de
Landwi scha .
Daß
demgegenübe
de
Bei ag
de
Landwi scha
als Teilgebie
de
Volkswi scha
zum
B u o-SoziaLp oduk Tunesiens
nu
e wa
40
'0/
0
be äg ,
e klä
sich
aus
de
auch
ande wä s
bekann en
ge inge en
olkswi scha lichen
Wi ksamkei
landwi scha liche
Be ä igung;
mi
ande en
Wo en,
ein
landwi scha liche
Lände
we den
as
Jmme
einen
ge inge en
Le-
benss anda d
haben
als
Indus ielände .
Das
zeig
au
einen
Blick
auch
die
Lohnsumme
in
de
Landwi scha ,
die
nu
e wa
4 Millionen
Dina *
bei
eine
Gesam lohIliSumme
on
30 Millionen
Dina
im
Lande
be äg .
Auch
Leis ungen
aus
de
Familienkasse
sind
ü
die
Land-
wi scha
e s
in
Vo be ei ung.
Von
den
es lichen
60
O o
de
in-
ländischen
B u o-P oduk ion
en allen
je
und
30
O o
au
Indus ie
und
Handwe k
eine sei s sowie
au
den
Handel
ande e sei s. Die
Zahl
de
A bei splä ze
is
dagegen
au
diesen Wi scha sgebie en
e häl -
nismäßig
ge ing.
*
l'
Dma =
10
DM.
5·
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68
G.
Seile
Das
P oblem,
das
sich om
S andpunk
des
A bei sma k es
hie
au wi ,
lieg
also
da in,
daß
selbs
bei
eine
e s ä k en
Indus iali-
sie ung
die
Gewinnung
zusä zliche A .bei splä ze
imme
nu
beg enz
sein
wi. d,
weil
die
Vo ausse zungen
ü
den
a bei sin ensi en
G oß-
be ieb
mi
meh e en
1000
A bei splä zen
wes eu opäischen
Aus-
maßes
wi scha ss uk u ell
(Mangel
an
Wasse ,
Mangel
an
Ene gie)
z.
Z . jedem ,aHs noch
nich
gegeben
zu
sein
scheinen.
A:uch
ü
eine
aJbsehba e
Zukun
wi d
Tunesien
also
sein
Augenme k
dem
wei e en
Ausbau
und
Au bau
de
Landwi scha
mi
Nachd uck
widmen
müssen.
Zwa
we den
auch
eine
Mechanisie ung
de
Landwi scha
insowei
zunächs
G enzen
gese z
sein, als sie
zu
einem
Ve lus
an
A bei sp1ä zen
üh en
wü de.
AlleI'dings schein diese
G enze
noch
in
wei e
Fe ne
zu
liegen,
solange
noch
de
G oß eil
des Bodens -
allein
im
Ge eideanbau
on
600
000
ha
und
500
000
ha
-nach
adi io-
nellen
Me hoden
ohne
mode ne
Acke ge ä e
bewi scha e
wi d.
Wi scha ss uk u
D1e
s a ke
Klimaabhängigkei
de
Landwi scha
mach
es schwie-
ig, sie
mi
einem
es en
An eil
in
de
olkswi scha lichen
Rechnung
e ncheinen
zu
lassen.
Imme hin
gib
es
Du chschni swe e
ü
die
le z en
Jah e,
die
kla
zeigen, daß die
ü
eine olkswi scha liche
We ung
en scheidende
P oduk ion
au
Ge eide, Oli en,
Zi us üch e,
Da eln
und
Wein
en äll .
De
Ge eideaIlibau be inde sich zu
zwei
D i eln
in
de
Hand
on
Eu opäe n,
de
Oli enbau
dagegen
zu
80
%
im
Besi z
on
Tunesie n.
De
Ge eideanbau
ha
noch
in
den
le z en
Jah en
an
Ausdehnung
zugenommen.
Bei
Ge eide, Wein
und
Da eln
und
Zi us üch en
geh
die
Aus uh
ausschließlich nach
F ank eich,
und
'zwa
zu
P eisen,
die
übe
den
Wel ma k p eisen
liegen.
Zu
S ü zung
des
P eises,
wie
auch
um
eine
Rese e
,anzulegen,
ha
die
Regie ung
dami
begonnen,
die
Oli ene n e
zum
Teil au !Zukau en
und
einzulage n.
Die
wachsende
Bedeu ung
des
Al a-G ases
au
eine
Fläche
on
d.
1,5
Millionen
ha
wi d
im
wesen lichen
da on
abhängen,
in
welchem
Um ange
es geling ,
den
Rohs o
be ei s
im
Lande
zu
Rohzellulose
zu
e a bei en.
Eine
Fab ik
mi
ame ikanische
Aus-
us nmg
und
eine
jäh lichen
P oduk ion
on,
25
000
o
Papie masse
soll
1961
die
Ve a bei ung
de
Hal ag äse
au nehmen.
Die unesische
Regie ung
ha
ich ig
e kann ,
daß
eine
Auswei ung
de
Landwi scha
Ülbe wiegend
on
de
Scha ung
neue
und
zu-
sä zliche
Bewässe ungsmöglichkei en
abhäng .
Denn
e s
die
Bewäs-
se ung
e laub
den
übe gang
zu
a bei sin ensi en
Bode ubes ellung
o
all,e n
mi
Gemüse.
Das
Medje da-P ojek *
soll e
dahe
mi
allen
* Es handel
sich
dabei um die Regulie ung und Au s auung des
MeIClje da-Flusses
ü
Zwecke de Bewässe ung.
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Tunesien,
de
Modell all eines
En wicklungslandes
69
zu
Ve ügung
s ehenden
Mi eln
o wä sge ieben
we den,
und
so
lange
bie
nich
abschließende
E gebnisse
o liegen,
bes eh
ü
die
Inang i nahme
wei e e
Vo haben
g oßen
Ausmaßes
-
e wa
ü
die
Mi e
ode
den
Süden
des
Landes
-die
Ge ah
de
Ve ze elung
on
Mi eln
und
K ä en.
Das
schließ
na ü lich
nich
aus, ö liche .Au -
gaben,
ü
die
besonde s
güns ige
Vo ausse zungen
o liegen, auch
an
ande en
S ellen
des
Landes
zu
übe nehmen.
Vo
allem
abe
wü de
in
de
Umges al ung
de
Bes ellungsme hoden
in
de
Landwi scha
om
adi ionellen
au
einen
mode nen
Ackenbau eine
ganz
wesen -
liche
P oduk ionss eige ung
denkba
sein.
Wei e
zeigen
E ah ungen
im
gesam en
Mi elmee aum,
daß
eine
Au o s ung
de
e ka s e en
Flächen
ohne
eine
einschneidende
Ein-
sch änkung
de
Ziegenhal ung
nich möglich is . Die
Fo sch i e
de
Au o s ung
sind
bei
eine
Fläche
on
d.
990
000
ha
bishe
noch
nich
be iedigend.
Neben
de
Bewässe ung
is
de
Wald
wegen
de
Wasse hal ung
une se zba .
Zudem
bes eh
hie
die
Möglichkei , die
Au o s ungsa: .bei en
wei gehend
du ch
K ä e
du ch üh en
zu lassen,
die
z. Z . ,a ibei slos sind;
sie
ließen
sich also als
No s andsa bei en
gleichzei ig
ü
eine
Bekämp ung
de
A bei slosigkei
ausnu zen.
Im
Zusammenhang
mi
diesen
F agen
de
Au o s ung
soll e
auch
ge-
p ü
und
du ch
p ak ische
Ve suche
kon ollie
we den,
wiewei
nich
de
Aus all
bei
eine
eingesch änk en
Ziegenhal ung
im
No den
und
im
Küs ens ei en
du ch
Au zuch
on
Rinde n
aus
süda ikani-
schen
ode
südame ikanischen
S eppengebie en
in
den
e s epp en
Lands ichen
de
Mi e
des
Landes
au ge angen
ode
soga
wei
übe -
wogen
we den
kann.
Hie bei
handel
es sich
alle dings
um
Rassen,
die
nich
in
e s e
Linie
als Milchp oduzen en
in
F age
kommen,
son-
de n
de en
olkswi scha liche
We
as
ausschließlich
au
dem
An-
all
on Fleisch
und
Häu en
be uh .
Die
ungenügende
Ausnu zung
de
Kapam ä en
in
de
Fische ei
is
au allend.
iDie
und
20
bes ehenden
Fab iken
ü
F~schkonse en
sind
wegen
mangelnde
Anlie e ung
zum
Teil nich ausgenu z . Die
P oduk ion
geh
mi
einem
We
on
und
760000
Dina
as
aus-
schLießlich nach
F ank eich.
Wie
ü
die
Landwi scha
i
es siche lich auch
ü
den
indu-
s iellen
Sek o
de
unesischen Wi sch,a zu,
daß
hie
Möglichkei en
ü
eine
S eige ung
de
P oduk ion
e schlossen
we den
können.
Abe
diese Möglichkei en
sind
nich
unbeg enz
und
zudem, weil es sich
wei gehend
um
ü
die
Aus uh
bes imm e
Rohs o e
handel ,
on
de
En wicklung
de
Wel ma k p eise
abhängig. Es
zeig
sich
hie
also
dn
ähnliche
Weise eine
Uns abili ä
de
unesischen
Wi scha
wie
bei
de
Landwi scha
in
olge
de
KlimaaJbhängigkei . Sie ;be uh
dm
indus iellen
Sek o
au
dem
hohen
An eil
ge ade
des
Be gbaues
mi
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70 G.
Seile
übe
30
O o
de
Aus uh
bei
einem
An eil
on
e wa
8
O o
des
Na ional-
einkommens
gleich
und
11
bis
12
Millionen
Dina .
Nun
sind
an
in
Tunesien
p oduzie en
Mine alien
Eisene .ze
zwa
au
dem
Wel ma k
gesuch ,
zumal
wenn
sie
die
Quali ä
de
hie
ge ö de en
Haema i e
haben,
Phospha e
de
hiesigen
Quali ä en
abe
nu
schwe
abse zba ,
so daß es
soga
zwei elha
is , ob die
Aus uh
in
bishe ige
Höhe
on
e wa
5,6
Millionen
Dina
au ech e hal en
we den
kann.
Im
Augenblick
is
die
Ene gie e so gung
des
Landes
bei
s a ke
Ve lage ung
on
Kohle
au
E döl
zwa
aus eichend
und
auch
ü
einen
!Zusä zlichen
Beda
bei
anlau ende
Indus ialisie ung
du ch
o ausschauende
Planung
und
Anlage
on
Wasse k a we ken
ge-
üs e ,
abe
doch
eben
wei gehend
ein uh abhängig.
Zudem
sind
die
P eise
ü
elek ische
Ene gie
ungewöhnlich hoch
und
in olgedessen
ü
die
Scha ung
on
ene gieahhängige
Indus ie
hemmend.
Neben
de
Auswei ung
de
Kapazi ä en
bei
Phospha en,
Eisen
und
Blei
und
gegebenen alls
An eiche ung
de
Mine alien
in
de
e s en
Ve a bei ungss u e
im
Lande
müß e
die
Tendenz
dahin
gehen,
o
allem
au
b ei e
Ebene
Klein-
bis
Mi elindus ie
zu
Deckung des
e schiedena igs en
Konsumbeda s
en s ehen
zu
lassen,
wäh end
ü
Tex ilien
und
Lede
bei
en sp echende
Ve b ei e ung
des Rohs o -
an alls
(S eige ung
de
Scha -
und
Rinde zuch ) wah scheinlich
gu e
Vo ausse zungen
ü
soga
g öße e
Be iebe
gegeben
sein
könn en.
Die schon
e wähn en
unausgenu z en
Kapazi ä en
bei
de
Konse en-
und
auch
de
Mühlenindus ie
zeigen alle dings,
daß
hie
noch
wei e -
gehende
Zusammenhänge
o
allem
mi
den
bes ehenden
Außenhan-
delsbeziehungen o liegen, die eine
an
sich
gegebene
En wicklungs-
möglichkei nich
zum
ZU ge
kommen
lassen.
Rein
s uk u ell
sind
die
e wähn en
indus iellen
Möglichkei en
jeden alls
gegeben.
De koloniale Aspek de unesischen Wi scha
Die iDa s ellung
wü de
abe
nun
de
wi klichen
Sachlage
nich
ge-
ech
we den,
wenn
eine
cha ak e is ische
Sei e
des Wi scha sbildes
on
Tunesien
une wähn
bliebe:
Das
is
die
uilibes ei ba e Ta sache,
daß
au
eine
noch
zum
Teil
in
mi elal e lichen
Vo s ellungen
lebende
und
nach
o
kapi alis ischen Regeln
ablau ende
Wi scha
eine
mo-
de ne
kapi alis ische
Wi scha
wäh end
de
P o ek o a szei
au ge-
lage
wu de,
ohne
daß
diese
beiden
Wi scha s o men
eine
an-
nähe nd
ha monische
Einhei
eingegangen
wä en.
Vo
allem
Land-
wi scha
und
Handwe k
we den
übe wiegend
nach solchen
o -
kapi alis ischen
Me hoden
be ieben,
wäh end
Indus ie
und
Handel
as
ausschließlich
in
de
Hand
on
Eu opäe n
mi
de
mode nen
Kapi alwi scha
na u gemäß
auch
die
wi scha liche
übe legenhei ,
die
mi
de
Behe schung
on
Bank-
und
Ve siche ungswesen, Schi -
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Tunesien,
de
Modell all eines
En wicklungslandes
71
ah
und
g oßen
Kapi algesellscha en
e bunden
is ,
bei
dem
nich -
unesischen
Be ölke ungs eil
konzen ie e.
Das
eindeu ige
Bild
diese
Sammlung
alle
wi scha lichen
K a
in
de
Hand
on
Eu opäe n
zeig
die
Landwi scha ,
wo schon 1937
di'e
bes en
Böden
mi
und
1,7
Mio
ha
zu
95
O o
im
anzösischen
Be-
si z
wa en.
Allein
23
U o
dieses
Landes
wa en
dabei
abe
in
de
Hand
on
nu
ie
g oßen
Gesellscha en, die
z.
T.
ili e sei s
noch
Be gbau-
in e essen
e e en.
Es
läß
sich
dabei
nich
bes ei en,
daß
die
land-
wi scha liche
Nu zung
in
de
Ve gangenhei
wenig
Vo so ge
ü
die
E hal ung
de
Bodenk a ,
wie
Schu zmaßnahmen
gegen
Bodene o-
sionen, aus eichende
Düngung
zu
Regene a ion
usw.
ha
e kenen
lassen.
Eine
Folge
diese
Ballung
alle
wi scha lichen
K a
.in
de
Hand
on
Eu opäe n
wa
na ü lich
die
En s ehung
eine
Kau k a
bei
diesen,
die
wei
übe
de
de
unesischen
Be ölke ung
lieg
und
dn
Ve bindung
mi
de
Zugehö igkei
des
Landes
zu
anc-Zone
zu
einem
Einpendeln
de
P eise
au
e wa
dem
du chschni lichen
P eis-
ni eau
IF ank eichs
ge üh
ha .
So
e klä en
sich die ungewöhnlich
hohen
P eise
on
G und
und
Boden
in
den
S äd en
und
die
ü
die
unesische
Be ölke ung
kaum
bezah1ba en
Mie en
in
Mie wohnungen
mode nen
eu opäischen Zuschni s.
Ve häl nismäßig
unbe üh
is
on
diese
En wicklung
noch
das
Lohnni eau
geblieben,
wenn
auch
eu o-
päische
Spi zenk ä e
mi
Löhnen
on
eu opäische
Höhe
abge unden
we den.
Das
wi d
auch
iü
die
Zukun
un e meidba
sein,
will
man
solche
K ä e
ü
den
Au bau
des
Landes
gewinnen.
Im
allgemeinen
abe
lieg
de
S and
de
Löhne
wei
un e
dem
eu opäischen
Du ch-
schni .
So
e häl
z.
B.
de
ungele n e
Al"Ibei e
allgemein
nu
einen
Lohn
on
70
bis
80
Millimes = 0,70 bis 0,80
DM
je
S unde.
Es
wi d
abe
no wendig
sein, dieses
Lohnni eau
o läu ig
im
wesen lichen
un e ände
zu
lassen,
wenn
Tunesien
nich
seine
gegenwä ige
Aus-
sich ,
ü
ausländische
In es ionen
billige A lbei sk ä e
an
O
und
S elle
zu
Ve ügung
zu
haben,
e lie en
will.
Zu
diesem
Punk
wi d
bei
de
E ö e ung
eine
Assozia ion
an
den
Gemeinsamen
Ma k
noch
besonde s
S ellung
zu
nehmen
sein.
So
wenig
nun
die
!Zi ilisa o ischen
E olge
de
P o ek o a szei ,
wie
die echnische E schließung des
Landes
und
die
e s aunlichen
sani ä en
Ve besse ungen,
übe sehen
we den
dü en,
kann
ein
objek i e
Be-
obach e
abe
auch
nich
an
diesem
da ges ell en
kolonialen
Aspek
des unesischen Wi scha sbildes o beigehen.
Als
E gebnis
is
es zuhal en,
daß
die ins
Land
geb ach e
kapi a-
lis ische
Wi scha sme hode
zwa
zwei elsohne zu
g oßen
absolu en
E olgen
in
ih em
eigenen
Wi kungsbe eich
ge üh
ha ,
und
daß
diese
E gebnisse
wi scha liche
E schließung,
wie
S aßen,
Eisenbahnen,
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78 G. Seile
1.
Seh
g oße
Abhängigkei
Tunesiens
om
Außenhandel. Das
Na ionalein!kommen Tunesiens
(Ne o-Sozialp oduk
zu
Fak o kos en)
be ä g 1957
e wa
165
Mio
Dina ,
seine
Ein .U'h eichlich
60
Mio
Dinla ,
das
sind
naihezu
ZlWei
Fün el
des
Na ionaleinkommens.
Diese
An eil
is
meh
als
doppel
so hoch
wie
in
F ank eich
ode
in
Deu schland
und
ielen
ande en
Lände n.
Indessen
is
zu be ücksich-
igen, daß,
je
g oße
ein
Land
-gemessen
an
Einwohne zahl
und
Wi scha sk .a , -des o
ge inge
im
aUgemeinen
de
An eil
des
Außenhandels
am
Volkseinkommen is .
Demen sp echend
wi d
bei
klei-
ne en
und'
wi scha lich schwäche en
Lände n
diese
An eil
in
alle
Regel eI'ihäl nismäßig g oß.
Ein
hohe
An eil
des
Außenhandels
am
gesam en
wi scha lichen Geschehen
is
dahe
ü
Tunesien
als
na ü -
lich
anzusehen
und
wi d
ohne
schädliche
Einsch änkungen
in
abseh-
ba e
Zukun
nich
zu
'beheben sein. Doch soll e es
wohl
möglich sein,
du ch
,geeigne e
Maßnahmen
zu
e eichen,
daß
kün ig
das
Volksein-
kommen
s ä ke
s eig
als
d~eEin uh ,
so
daß
inne halb
eine
nich
allzu
langen
Zei
ein
Zus and
e eichba
sein
dü e,
bei
dem
de
An eil
de
Ein uh
am
Volkseinkommen
einen
Sa z
on
e wa
30
O o
nich
übe s eig .
2.
Seh
s a ke
Fehlbe ag de Außenhandelsbilanz.
In
den
le z en
Jah en
bis
1957
hiel
sich
die
Ein uh
in
de
eben
e wähn en
G ößen-
o dnung
on
60
Mio
Dina ,
die
Aus uh
abe
nu
in
eine
solchen
on
40
Mio
Dina
mi
de
Fo~ge
eine
g oßen
Albihängigk,ei des
Landes
VQIl1
Ausland. Es
is
das
Bes eben
jedes
Landes,
au
die
Daue
ein
annähe ndes Gleichgewich zwischen
Ein uh
und
Aus-
uh
in
seine
HandelsbiLanz
he zus ellen,
il1iSbesonde e
wenn
nich
ande e
e häl nismäßig
s abile
Elemen e
de
Zahlungsbilanz
(E äg-
nisse
on
Auslandsanlagen,
aus Ve siche ungs e häl nissen, aus
dem
F emden e keh
usw.)
endenziell
den
FehLbe ag
de
Handelsbilanz
ausgleichen.
In
Tunesien
dagegen
wi d
die
Lücke
in
de
Zahlungs-
bilanz,
die
sich
aus
dem
Ein uh übe schuß
e ,gib ,
sei
ge aume
Zei
nu
du ch
ö en liche
und
p i a e
K edi e
des Auslandes, d. h.
o -
wiegend F ank eichs
und
neue dings
de
USA geschlossen. Es
muß
alleldings
be ücksich ig
we den,
daß,
Lände ,
die
sich
in
de
En wick-
lung
be inden,
egelmäßig
au
Auslandshil e
angewiesen
sind
und
da-
mi
ü
eine
meh
ode
minde
lange
Anlau zei
einen
be äch lichen
Ein uh Übe schuß
in
Kau
nehmen
müssen, es
sei
denn,
sie en schlös-
sen
sich
zu
eine
ha en
Aus e i y-Poli ik.
In
diesem
Falle
müß en
sie
abe
ih e
Be öllke ung so g oße
Op e
in
Bezug
au
den
Ve b auch
zumu en,
daß,
p ak isch
alle
In es i ionen,
die
die
En wicklung
de
wi scha lichen
K ä e
des
Landes
e o de ,
on
de
Be ölke ung
un e züglich
bezahl
we den,
d. h.
be o
sich
die
Vo eile
de
In e-
s i ionen
auswi ken
könn en.
Es
müß e
also eine
Besch änkung
de
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Tunesien,
de
Modell(all eines
En wicklungslandes
79
Ein uh
on VeI'lb auchsgü e n
e olgen
und
eine
übe s eige ung
de
Aus 'uh auch solche
Gü e ,
de en
Ve b auch
im
Lande
selbs
e -
wünsch
wä e.
Solche
Op e
on
einem
Volke
zu
e langen,
wä e
schon schwie ig,
wenn
es sich eines
e häl nismäßig
hohen
Lebens-
s andaIds
e eu e.
Einem
Volk,
das
wie
das
unesische
e häl nis-
mäß1g
a m
is
-
gl.
die
Aus üh ungen
au
S.
71
.
-,
wi d
eine
solche
Einsch änkung
kaum
zugemu e
we den
können.
Das
Volk
wi d
umgekeh
nich
ohne
Rech on
seine
Regie ung
eine
baLdige
Hebung
seines
Lebenss anda ds
e wa en.
Es
muß
dahe
als
un e -
meidba
-angesehen
we den,
daß
au
länge e
Zei
hinaus
Tunesien
einen
s a ken
Ü be schuß
de
Ein uh
übe
die
Aus uh
haben
wi d,
wenn
es
wede
au
wei e e
In es i ionen
e zich en noch
seine
Be-
ölke ung
unzumu ba e
Einsch änkungen
des
p i a en
VeI'lb auchs
au -
e legen
will. Es
müß e
abe
möglich
sein
und
soll e
dahe
anges eb
we den,
binnen
eine
nich
zu
langen
Reihe
on
Jah en
den
Fehl-
be ag
de
Handelsbilanz
wenn
nich
absolu , so doch
ela i
ühlba
zu senken,
e wa
de a ,
daß
die
Ein uh
die
Aus uh
nich
meh
wie
z.
Z .
um
die
Häl e,
sonde n
nu
noch
um
e wa
1/
4
ode
1/
5
übe s eig .
3.
Ungüns iges
We e häl nis
zwischen
Ein uh -
und
Aus uh gü e n.
Aus
den
o Hegenden
Un e lagen
e gib
sich,
daß
Ein uh
und
Aus-
uh
Tunesiens
nich
nu
in
ih en
Gesam we en
s a ,k
oneinande
aJbweichen,
sonde n
auch
ih e
S uk u
nach we mäßilg
seh
e -
schieden sind. W,äh end
die
Ein uh
wei gehend
aus
indus iellen
P o-
duk en
on
e häl nismäßig
hohem
We
je Gewich seinhei
bes eh ,
se z
sich
die
Aus uh
übe wiegend
aus
Rohp oduk en
und
nich
be-
a bei e en
landwi scha lichen
E zeugnissen
zusammen.
Dabei
is
de
Außenhan lelsan eil
de
P imä p oduk e
on
Landwi schJa
und
BeI'lgbau,
die
ih e sei s
2/
3
de
Gesam p oduk ion
um assen,
höhe
als
70
O o.
Die
Ein uh
ha
zUJdem
je
Gewich seinhei
wenige
als
1/
6
des
We es
de
Aus uh .
Bis
zu
einem
gewi:ssen
G ade
is
dies
in
einem
noch
de
En wicklung
bedü igen
Lande
on
o wiegend
ag a ischem
Cha ak e
na ü lich
und
auch
au
länge e
Zei
nich
zu
ände n.
Ins-
besonde e
de
du chschni liche
We
de
Ein uh
wi d
sich
nu
e -
ände n
lassen,
wenn
man
sich ZlU
eine
Poli ik
de
Aus e i y
en -
schließen, also
IlU
Impo es ik ionen
ü
alle
Wa en,
die
nach
dem
Lebenss anda d
de
unesischen
Be ölke ung
nich
unbeding
lebens-
no lW-endig e scheinen,
g ei en
soll e.
De
An eil
de
Ein uh
an
Lebens-
und
Genußmi eln
beweg
sich
allein
in
eine
G öß.eno dnung
on
meh
als
14
Mio
Dina .
Hie
wi d
sich das
Bild
de
HiandelsbilaIliZ aglos
e ände n
lassen,
wenn
de
Au bau
eine
eigenen
Indus ie
ü
die
Ve a bei ung
on
P oduk en
de
Landwi scha
o ange ieben
wi: :d.
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80
G. Seile
Denn
es
kann
in
diesem
Zusammenhang
keinem
Zwei el
un e -
liegen,
daß
bei
de
e häl nismäßig
schwachen
S uk u
de
unesi-
schen
Wi scha
ohne
Hil squellen
on
e heblichem
Gewich
das
Vo -
hanldensein
on
übe
200
000
Eu opäe n
mi
ih e
ganz
ande s
aus-
ge ich e en
Kau k a
auch
zu
Ein uh en
ge üh
ha ,
die
den
Be-
dü nissen
de
g oßen
Meh hei
de
Be ölke ung
nich
angemessen
wa en.
Es
wil1d
dahe
Au ,gabe
de
unesischen
Regiel1ung sein,
ih
s ä k-
s es
Augenme k
da au
zu
lenken,
zu
Ve ügung
ges ell e
Auslands-
hil e
in
e n e
Linie
zu
Scha ung
p oduk i e
Kapazi ä en
im
Lande
~u
e wenden
und
die
Be ölke ung
sys ema isch
in
eine
übe nahme
on
Tä igkei en
in
de
indw; iellen
P oduk ion
zu
un e weisen.
So
wül1de die
Ein ich ung
eigene
Tex il-
und
Lede e igungsindu-
s ien
zu
eine
wei e en
ühlba en
En las ung
dieses
Pos ens
de
Handelsbilanz
alu
de
Ein uh sei e
üh en,
ja
wah scheinlich
soga
die
Möglichkei
de
Aus uh
au
diesen
Gebie en
zu
Folge
haben.
Denn
es
soll e
wohl
möglich sein,
du ch
s ä ke e
Ve lage ung
de
Aus uh
a:u
be-
ode
e a bei e e
E zeugnisse
-
un e
Ums änden
du ch
E ich ung
eine
Ve edelungsindus ie
-,
das
iMiß e häl nis
zwi-
schen
Ein-
und
Aus uh we en
im
Lau e
eine
nich
zu
langen
F is
so
zu
ände n,
daß
de
We
de
o-Aus uh
nich
wenige
als
1/
4
(s a
bishe
1/
6)
de
ü-lEin uh
be äg .
Dies
wä e
ein
Ve häl nis,
wie
es
auch
in
ande en
o wiegend
ag a ischen
Lände n
ohne
allzu
di igi-
s ische
Me hoden
e eichba
gewesen
is .
4.
G oße
Einsei igkei
des
Außenhandels
in
bezug
au
seine Rich ung.
Vom
gesam en
Außenhandel
geh
und
komm
ein
übe aus
g oße
Teil
in
die
und
aus
de
F anc-Zone;
2/
3
de
Aus uh
wi d
do hin
gelie e .
Bei
de
Ein uh
is
de
An eil
diese
Zone
noch
g öße ;
e
be äg
do
und
4/
5•
Es
is
kla ,
daß
eine
solche
Konzen a ion
des
Außenhandels
au
einen
beg enz en
Raum
ü
die
Daue
mi
gewissen
Nach eilen
wi scha liche
A
e bunden
sein
wi d.
Daß
sich
auch
au
ande en
als
au
wi scha lichen
Gebie en
hie aus
Folge ungen
e ,geben
können,
lieg
au
de
Hand.
Wie
in
eine
om
Sec e ada
d'E a
a
l'In o ma ion
im
Mä z
1957
he ausgegebenen
Da s ellung
de
unesischen
Wi scha
he o gehoben
wi d,
is
die
beme kenswe
eIlIge
Ve lech ung
de
unesischen
und
de
anzösischen
Volkswi -
scha
nu
zum
Teil
ein
wi sch'a lich
beding
und
somi
ü
die
Daue
anzus eben.
Ein
e hebliche
Teil
diese
Ve lech ung
is
übe -
wiegend
du ch
die
geschich liche
En wicklung
beding .
Insowei
is
o;1gendes
xu
beme ken:
Den
Haup g und
ü
die
bes ehende
Einsei igkei
des
unesischen
Außenhandels
s ell
o enba
die
sei
langem
bes ehende
Zollunion
z,wischen
Tunesien
und
'F ank eich
da .
Diese Union,
die
zwei ellos
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Tunesien,
de
Modell all
eines
En wicklungslandes
81
wesen liche
Vo eile
ü
die
En wicklung
des
Landes
in
de
Ve gan-
genhei
ha e,
lenk e
albe ebenso siche
die
Wa ens öme
on
den
Rich ungen
ab,
die
sie
ohne
eine
solche zollmäßige
Begüns igung
halben
wü den.
Wa en
d i e
Lände
können
in
Tunesien
nu
in
Aus-
nahme ällen
we bewe bs ähig
gegenübe
anzösischen
Wa en
sein,
da
sie
diesen
gegenübe
eine
e hebliche zusä zliche
Zollbelas ung
zu
agen
haben.
Auch
die
Aus uh
Tunesiens
wi d
nahezu
zwangsläu ig
in
die
Rich ung
de
F anc-Zone
ged äng ,
wo
allein
sie zollmäßige
Vo eile
IgenIeß ,
die
ih
ande wä s
e sag
ble~ben.
Diese
Einsei igkei
des unesischen
Außenhandels,
wobei sich
be-
me kenswe e weise
de
Wa enaus ausch
as
ausschließlich m ischen
de
anzösischen
Me opole
und
Tunesien,
nich
abe
mi
den
in
die
Zollunion
eingeschlossenen anzösischen Ülbe seegebie en olLzieh
-
weil
es sich
o enba
gleich alls
um
wenig
en wickel e
Lände
mi
dem
gleichen Impo 1lbe la
und
ähnlichem
Aus uh angebo
handel
-
inde
nun
iih en
eind ucks olls en
Niede schlag
in
de
Zahlungs-
bilanz.
Zahlungsbilanz
Dabei
is
die
Zahlungsbilanz
ganz
übe wiegend
du ch
die
E geb-
nisse
on
Impo
und
EXJPo
bes imm ,
wäh end
die
Diens leis ungs-
bewegungen,
wie
schon
da ges ell ,
on
ge inge e
Bedeu ung
sind.
Nach
den
Un e lagen
des
Fina11lZIIlinis e iums ·be ug dieses De izi
bei
den
Diens leis ungen
(Tou ismus,
F ach en,
Reisen)
im
Jah e
1956 d.
4,3
Mio
Dina .
IFü
das
Jah
1955
e gaben
sich nach
dem
s a is ischen
Jahl'lbuch,
Ausgabe
1956, olgende
Zahlungs o gänge
aus
de
Handelsbilanz:
1.
F anc-Zone:
28,5
Mio
Dina
(im
Mi el
de
le z en
5
Jah e
e wa
26
iMio
Dina )
2.
Dolla -Raum:
3.
S e ling-Raum:
0,9 Mio
Dina
+
2,6
Mio
Dina
4.
Sons ige
EZlU-Raum: +
5.
Ande e
Lände :
+
0,4
Mio
Dina
0,1
Mio
Dina .
Insgesam
e gib
sich
da aus
ein
Zahlungsde izi
on
d.
26
Mio
Dina .
Fü
1956
be ug
dieses De izi
soga
d.
28
Mio
Dina .
Alle
wei e en
übe legungen
b auchen
sich
abe
nu
au
das
De izi
mi
de
F anc-
Zone
zu
besch änken,
da
die
Zahlungs o gänge
mi
ande en
Wäh-
ungsg'ebie en
mindes ens
bis
zum
Augenblick
de
Au kiinJdigung
de
Zollunion
ih em
Um ang
nach
unbedeu end
wa en.
Tendenziell
is
hie
beme kenswe ,
daß
Tunesien
wah scheinlich
bei
eine
gewissen
Einsch änkung
seines
Handels
mi
F ank eich
und
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli lk
21
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
82
G. Seile
Ve lage ung
au
ande e
Lände
und
Wäh ungsgebie e
sein
absolu es
De izi
in
de
Zahlungsbilanz
e inge n
könn e.
Es
ag
sich
nu ,
ob
ande e
Lände
in
ähnliche
Weise die Lücke
in
de
Zahlungsbilanz
du ch
Be ei s ellung
on
K edi en
zu
schließen
be ei
sind.
Denn
de izi ä
dü e
die
Zahlungsbilanz
mindes ens
ü
die
nächs en
J.ah e
in
jedem
Falle
bleilben. Dieses
Bild
de
Zahlungsbilanz
wu de
bishe
nu
du ch
die
anzösischen
Ausgaben
übe deck ,
die
1956
mi
e wa
14,5
iMia
s
als
In es i ionshil e
und
mi
d.
47
Mia
s
ü
Mili ä -
und
Zi ilausgaben
ins
Land
lossen.
Denn
hie
da
nich
e' gessen
we den,
daß
sich
eine
emde
S a ionie ungs uppe
on
dem
wi -
scha lichen
Blickpunk
de
Zahlungsbilanz
aus
als
we olle
De isen-
spende
da s ell .
Auch
im
Fall
Tunesien,
hie
na ü lich
im
gleichen
Wäh ungSigebie ,
wi k e
sich
die
Klau k ,a
de
anzösisch,en
T uppe
dahin
aus,
daß
sich
die
Zahlungsbilanz
mi
F ank eich
um
e wa
36,5 Mio
Dina
besse
da s ell e,
als
wenn
diese F anc-Be äg.e
au
diesem
Wege
nich
ins
Land
g,eb ach
wo den
wä en.
Ähnliches
gil
ü
die
Zi iJ..a.usg,a ben
in
HC ue
on
d.
6,5
Mio
Dina
und
die
Ren en-
zahlung,en
an
die
Anciens
Com.ba an s
mi
einem
Be age
on
e wa
4 Mio
Dina .
Dieses
sei
Jah en
e häl nismäßig
gleichbleibende
Bild
on
Han-
dels-
und
Zahlungsbi1anz
kennzeichne
Tunesien
als
das
ypische
Anleilieland,
wobei
bishe
de
nega i en
Leis ungsbilanz
(Handel-
und
Diens leis ungen)
eine
posi i e
Kapi albilanz
au
G und
de
an-
zösischen
Hil sleis ungen
und
In es i ionen
gegenübe s and.
Nachdem
sich
in
den
le z en
Jah en
dieses
Bild
schon
insowei
ände e,
als
e hebliche
Kapi a1be äge
on
den
Gu haben
au
den
Spa kassen
und
Banken
ab lossen, also auch
die
Kapi albilanz
die
Tendenz
zeig e,
nega i
zu
we den,
muß e
nach
Eins ellung
de
anzösischen
Hil s-
leis ungen
das
P oblem
des
Ausgleichs aglos
b ennend
we den.
Nach
eine
Da s ellung
des
Finanzminis e iums
zeig e
die
Zahlungs-
bilanz
ü
1956
in
ih en
g oßen
Zügen
e wa
olgendes Bild:
Von
einem
im
Bankkon en-
und
Pos e keh
nachweisba en
Zah-
lungsde izi
on
d.
62
Mio
Dina
sind
e wa
44
Mio
Dina
au
G und
des
bishe igen
Wi scha sau lau s
no mal
und
un e meidlich.
De
Res
on
d.
18
Mio
Dina
s ell
sich
dagegen
als
Kapi alauswande-
ung
inne halb
de
F anc-Zone
im
Zusammenhang
mi
einem
lang-
samen
Rückgang
de
anzösischen Be öLke ung
da .
Von
den
44
Mio
Dina
sind
wiede
de
Haup an eil,
nämlich
28
Mio
Dina
au
das
De izi
de
Handelsbilanz
und
d.
4,3
Mio
Dina
au
das
De izi
de
Leis ungsbilan z
zu ückzu üh en.
Im
üb igen
handel
es sich
um
e -
schiedene
Pos en,
wie
o
allem
die
Übe weisung
on
Gewinnen,
Löh-
nen
usw. sowie
um
Gold-
und
De isenankäu e
im
Ausland.
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Tunesien,
de
Modell all eines
En wicklungslandes
83
Dieses Zahlungsde iZli
on
d.
62
Mio
Dina
W1U de
im
Jah e
1956
du ch
unmi elba e
ode
mi elba e
Zahlungen
F ank eichs
oll
aus-
geglichen,
ja
soga
um
ein
wenig
übe sch i en.
De
Haup pos en
wa en
die
an2lösischen
Mili ä ausgaben
im
Lande
mi
e wa
36,7
Mia
s.
Fe ne
die
Zi ilausgaben
mi
e wa
6,6
Mia s.
und
die
Zahlungen
an
die
Anciens
Comba an s
mi
4 Mia s.
Bei
den
di ek en
AusgaJben
F ank eichs
handel
es sich
um
die
bekann e
Finanzhil e,
mi
de
de
auße o den liche
Haushal
(Ti el II)
in
Höhe
on
d
14,5
Miia
s.
abgedeck
-wu de. Die
Gesam leis un-
gen
des
.anzÖSischen
S aa es
belie en
sich also
a:u
d. 61,8
Mia
s.
Hie zu
kamen
abe
noch
p i a e
K edi au nahmen
bei
anzösischen
FinaIl!Zie ungsins i u en
in
Höhe
on
d.
4
Mia
s.
Diese
Ausgleich
is
nach
dem
gegenwä igen
S and
de
En wick-
lung
sei
1957
nich
meh
gewäh leis e .
De
Fo all
de
Finanzhil e
bedeu e
zunächs
einmal,
daß
in
Höhe
dieses
Be ages
ein
ungedeck-
es
Zahlungsde uzi
en s anden
is .
Abe
auch
de
ü
den
Ausgleich
seh
en scheidende
Be ag
on
36,5 Mia U s.
an
Mili ä ausgaben
ha
sei nem
Ve inge ungen
e ah en,
die
insowei
zu
einem
wei e en
ungedeck en
Zahlungsde izi
üh en
we den,
als
nich
du ch
s uk u-
elle
Ve besse ung
de
Handelsbilanz
ein
Ausgleich gescha en
wi d.
Un e s ell
man
einmal
die
gegenwä ige
Kapi al luch
als
o ube -
g-ehend, so
du e
selbs
bei
eine
schon op imis isch eingeschä z en
Ve besse ung
de
Handelsbilanz
imme
noch
mi
einem
Zah1ungs-
de izi
zu
echnen
sein. Das heiß ,
um
den
no wendigen
Ausgleich
z'u
e zielen, m iiß e
die
unmi elba e
Finanmil e
des
Auslands
wiede
mindes ens
in
bishe ige
Höhe
wei e ge üh
we den.
Dabei
is
zu
Zei
kaum
übe sehba ,
welche
Auswi kungen
de
wiede hol
angekündig e
und
im
He bs
1959 ollzogene
Aus i
ws
de
anzösischen
Zollunion
au
die
En wicklung
de
Handels-
und
Zahlungsbilanz
haben
we den.
Au hebung de Zollunion mi F ank eich
und Anschluß an einen g öße en Wi scha s aum
Siche lich
is
eine
öllige
Lossagung
on
de
Zollunion
geigne ,
ü
Tunesien
manche
de
da ges ell en
nega i en
Aspek e
de
Handels-
und
Zahlungsbilanz
in
ih e
Auswi kung
abz;uschwächen.
Ob
a-be
de
beabsich ig e Weg, die
Zollunion
du ch
bila e ale
Ve äge
zu
e -
se e:en,
zu
einem
wi klichen
Wandel
de
Zahlungsbilanz
des
Landes
bei agen
kann,
muß
doch
seh
dahinges ell
bleiben.
Eng äumige
EiIliZJel e äge
üh en
no wendig
zu
jeweiligen
gegensei igen
Zu-
ges ändnissen,
das
heiß
im
Sinne
eine
op imalen
Ausschöp ung
de
handelspoli ischen Möglichkei en
zu
Beein äch igungen,
die sich
aus
6'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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84
G.
Seile
de
Lage
on
P,a ne
zu
Pa ne
gesehen
zwangsläu ig
e geben,
sich
abe
nu
schwe
un e einande
koo dinie en
lassen.
Seine
ganzen
S uk u
nach
is
Tunesien
abe
ein
Land,
das
bei
seinem
zwangsläu ig
g oßen
Außenhandelsan eil
am
Sozialp oduk
au
einen
möglichs
g oßen
Wi scha s aum
angewiesen is .
Vo
allem
beda
Tunesien
abe
als
o wiegende
P oduzen
on
Ag a p oduk-
en
de
E g'änzung
du ch
g oße
indus ielle
-Räume,
die
als
Absa z-
mä k e
in
F age
kommen,
au
G und
ih e
eigenen
Konku enzlage
un e einande
abe
au
de
ande en
Sei e
Tunesien
in
die
Lage
e -
se zen,
benö ig e
IndU!s iep oduk e
zum
güns igs en
P eis
einzukau-
en.
Aus
diesem
ganz
en sche~denden
G unde
bie en
übe legungen,
die
au
einen
wi scha lichen Zusammenschluß
de
Magh eb-Lände
hinauslau en,
keine
Lösung
de
wi scha lich'en
P obleme
Tunesiens,
d:i
die
E gänzung
du ch
Lände
mi
eine
leis ungs ähigen,
das
heiß
p eiswe en
indus iellen
P oduk ion
öllig ehl .
Selbs
de
gelegen -
lich
geäuße e
Gedanke,
einen
wi scha lichen Zusammenschluß
alle
AIlig enz·e lände des wes lichen
Mi elmee aumes
anzus eben,
kann
dem
da ges ell en
ganz
g undsä zlichen
Bedü nis
de
unesischen
Wi scha
nich
ge ech
we den.
Tunesien
s eh
hie
a sächlich
o
de
F age,
ob es
in
seine
handelspoli ischen
O ien ie ung
unzuläng-
liche Zwischenlösungen e suchen,
ode
nich
besse
o ziehen
soll,
die
sich
bie ende
op imale
Lösung
eines Anschlusses
an
den
eu opä-
ischen
G oß aum
mi
de
Konzen a ion
alle
seine
indus iellen
Kapa zi ä en
zu
wählen.
Scl1:on
1957
muß e
sich
dahe
die
F a,g·e s ellen,
üb
nich
die
in
Rom
un e ~eichne en
Ve äge
übe
den
Gemeinsamen
Ma k
neue
Lösungsmöglichkei en bie en,
die
den
In e essen
de
unesischen
Wi -
scha
in
ollem
Um ange
ge ech
we den.
Diese
Ve äge
s ellen
es
bekann lich
Tunesien
ei, sich
dem
Gemeinsamen
Ma k
zu
assozi-
~e en.
In
dem
Annex
zum
Ve agswe k
is
eine .A!bsich se klä ung
de
Mi gliedslände
en hal en,
in
de
den
unabhängigen
Lände n
de
F anc-Zone
Ve handlungen
Ülbe
eine wi scha liche Assoziie ung
mi
de
Gemeinscha
o geschlagen
we den
soll en.
Au
den
e s en
Blick schein eine solche Assoziie ung
nu
Vo eile
ü
das
Land
zu
bie en. Nach
Ablau
de
e agsgemäßen
übe -
gangszei en
kJönn en
die
Aus uh gü e
des
Landes
die
gleichen Zoll-
be eiungen
in
den
üb igen
ün
Lände n
des
Gemeinsamen
Ma k es
e hal en
wie
bishe
i.n
F ank eich.
Hie bei
is
noch besonde s zu be ücksich igen,
daß
es sich
um
Län-
de
mi
seh
g oße
Wi scha sk a
handel ,
die
üb igens
-
iel-
leich
mi
Einsch änkungen
hinsich lich
I aliens
-
einen
e heblichen
Ein uhI1beda
ge ade
an
solchen
Gü e n
haben,
die
Tunesien
je z
und
in
absehba e
Zei
a.us üh
und
aus üh en
wi d.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Tunesien,
de
Modell all
eines
En wicklungslandes
85
Die
Lände
des
G€meinsamen
Ma k es
sind
ande e sei s
auch
klas-
sische
E zeuge
de
meis en
Gü e ,
die
Tunesien
ü
den
Ve ,b auch
seine
Be'Völke ung
und
ü
seine
In ·es i ionen
ein üh en
wi d.
Dem
Lande
wü de
dahe
kiiin ig
in
un eI~gleichlich
wei e em
Um ange
als
bishe
die
Möglichkei
gebo en
we den,
do
IZU
kau en,
wo
ihm
das
Angebo
am
p eiswe es en
ode
sons
wi scha lich
am
m eck-
mäßigs en
e schein , ganz abgesehen
on
dem
allgemeinen
In e esse
jedes Landes,
seine
Käu e
au
die
Mä k e
e schiedene
Volkswi -
scha en
zu
e eilen
und
dami
Risiken e schiedene
A
zu
e min-
de n.
Die
o s ehend
geschilde en Vo eile
ü
die
Ein uh
und
die
Aus uh
des
Landes
und
dami
ü
seine
gesam e
Wi scha
wü den
sich noch
e g öße n,
wenn
sich
ande e
wi scha lich wich ige
Lände
im
Rahmen
eine
F eihandelszone
an
den
Gemeinsamen
Ma k
an-
gliede n
W1Ü den.
Da
ü
Tunesien
selbs
in
i gendwie
absehba e
Zei
wohl
eben alls
nu
eine "Assoziie ung", nich
abe
eine
in eg ie e
Be eiligung
am
Gemeinsamen
Ma k
in
F age
kommen
dü e,
bliebe
dem
Lande
übe dies
die
F e~hei ,
seine
AußeIllzölle
gegenübe
an
nich
an
diesem
Ma k
be eilig en
Lände n
nach
seinen
eigenen
wi -
scha lichen
Bedü nissen
IZU
egeln. Wie
wei
hie zu
die z. z .
be-
s ehenden
besonde en
Bindungen
an
F ank eich
kün ig
neu
ges al e
we den
müssen,
wä e
noch besonde s
zu
un e suchen. Auch
bei
diesen
Un e nehmungen
soll e
jedoch nich aus
dem
Auge
e lo en
we den,
daß
Ibis
zu
einem
gewisS€n
G ade
auch
in
Zukun
eine
Sonde ege-
lung
de
wi scha lichen
Beziehungen
zu
F ank eich
den
wohl-
e s andenen
In e essen
Tunesiens
seh
wohl
en sp echen
könn e.
Diesem
unleugba en
Vo eil
eine
Assoziie ung
an
den
Gemeinsamen
Ma k
s ehen
abe
bei
objek i e
Be ach ung
auch gewisse
Beden-
ken
gegenübe ,
die
sich
alle oings
bei
nähe e
Un e suchung
als nich
ausschlagg,ebend e weisen,
weil
das
Ve agswe k
ü
den
Fall
de
Assoo:iie ung
alle
Ve handlungsmöglichkei en
o en
läß .
Tunesien
ha
wie
alle
in
de
En wicklung
beg i enen
Lände
ein
e s ändliches
In e esse
da an,
seine
bes ehende
keineswegs
ideale
Wi scha ss uk u
nich
un e ände
zu
e hal en,
sonde n
in
Rich-
ung
eine
gewissen
Indus ialisie ung
zu
ände n.
Eine
de a ige
Indus ialisie ung
in
e nün igen
G enzen
wü de
auch,
was
nich
sel en
übe sehen
wi o,
nich
nu
im
eigenen
In e esse
des
Landes
lieg·en. Auch
seine
Handelspa ne
müssen
da an
in e essie
sein.
E ah ungsgemäß
is
ge ade
ih e
Aus uh
am
s ä ks en
in
ande e
Indus ielände
ge ich e
und
übe s eig
do hin
bedeu end
ih e
Aus-
uh
in
ganz
ode
übe wiegend
ag a ische
lJände .
De
Au bau
eine
Indus ie
in
einem
Lande
e o de
nun
abe
nach
allen
in e na iona-
len
E ah ungen
einen
gewissen,
o
un e schä z en
Zei aum,
wäh-
enddessen
die
junge
Indus ie
eines
besonde en
Schu zes
und
eine
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86
G.
Seile
besonde en
E mu igung
auch
au
dem
Zollgebie
beda .
Sogenann e
"E ziehungszölle"
sind
wäh end
diese
Zei spanne
un e meidlich.
Inne halb
de
o gesehenen
eien
Handelszone
we den
sich
abe
ü
eine solche Übe gangszei Möglichkei en scha en lassen,
de
beson-
de en
Lage
und
den
besonde en
Au gaben
Tunesiens
au
den
Ckbie-
en
de
indus iellen
En wicklung
Rechnung
zu
agen.
Dies
wi d
ins-
besonde e
zum
Schu z solche
Indus iezweige
zu
p ü en
sein, die sich
mi
de
Be-
und
Ve a bei ung
im
Lande
gewonnene
Rohp oduk e
be assen.
Hie zu
gehö en
namen lich
die
Lebensmi elindus ie,
abe
wohl
auch gewisse Zweige
de
Tex ilindus ie
und
de
ke amischen
Indus ie,
die
an
eine
lange
handwe ksmäßige
En wicklung
im
Lande
und
o handene
Fe igkei en
de
Bewohne
anknÜlp en
könn en.
Es
is
abe
als
kaum
aglich
anzunehmen,
daß solche
Siche ungen
in
den
Ve handlungen
mi
de
Gemeinscha
e eichba
sind, nachdem schon
ü
die übe seeischen
Lände
und
Gebie e
in
ähnliche
Weise
im
Ve -
agswe k
selbs , besonde s
im
A ikel
133
Abs.
3,
de a ige
"E -
ziehungszölle"
und
sog.a Finanzzölle
zu
Finanzie ung
de
Haushal e
ausd ücklich
o behal en
sind.
In
diesem
Zusammenhang
is
auch olgende
Übe legung
anzus ellen:
Die
o handene
b achliegende
AI1bei sk a
und
el'gleichsweise
nied ige
Löhne
könn en
im
Rahmen
eine
g öße en
Zollgemeinscha
ein
s a ke
An eiz
ü
Indus ien
de
Pa ne lände
sein, gewisse
lohnin ensi e
Be iebe
nach
Tunesien
zu
e lage n
und
do
Wa en
zu e zeugen, die
wegen
Mangels
an
A bei sk ä en
in
ih em
Heima -
lande
nich
ode
nu
zu
wesen lich
e höh en
Kos en
he ges ell
we -
den
könn en.
Na ü lich
wi d
nu
ein
bes imm e
K eis
on
Indu-
s ien
hie ü
in
Be ach
kommen,
denn
de
Lohn ak o
is
nu
eine
on
ielen
Elemen en,
die
ü
die
Wahl
des
Be iebso es
en scheidend
sind.
Abe
es
kann
un e
Ums änden
ein
seh
wich ige
Fak o
sein.
Imme hin
könn e
bei
en sp echende
E mu igung
du ch
die
Wi -
scha s-
und
S eue poli ik
des
Landes
manche
Indus iezweig
nach
Tunesien
gezogen
we den,
de
au bauend
au
Rohs o en des
Landes
ode
auch
au
Rohs o en,
die
aus
d i en
Lände n
bezogen
we den,
Zwischen-
ode
Endp oduk e
he s ell ,
die
dann
zoll ei
ode
zoll-
begüns ig
in
die
Lände
des
Gemeinsamen
Ma k es
gelie e
we den
könn en. Vielleich
können
ge ade
die
sich
hie aus
e gebenden
Mög-
lichkei en
ü
die
unesische Wi scha
im
Rahmen
des
Ckmeinsamen
Ma k es
in
absehba e
Zei eine noch
g öße e
Bedeu ung
e langen
als
die
unmi elba en
Auswi kungen
de
güns ige en
Einkau s-
und
Ve -
kau s
aussich en
in
den
Pa ne lände n.
Abschließend
läß
sich sagen,
daß
die
im
Ve agswe k
und
in
de
Du ch üh ungskon en ion
übe
die
Assoziie ung
de
übe seeischen
Lände
und
Hohei sgebie e
mi
de
Gemeinscha
au ges ell en
G und-
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Tunesien,
de
Modell all eines
En wicklungslandes
87
sä ze
da au
hinauslau en,
die
Lebens e häl nisse
de
Be öl~e ung
zu
besse n
und
eine
Hebung
des
allgemeinen
Lebenss anda ds
sowie
eine
soziale,
kul u elle
und
wi scha liche E schließung
de
Gebie e
zu
ö de n.
Diesem Zweck
dien
o
allem
de
in
de
Du ch ih ungs-
kon en ion
gescha ene
En wicklungs onds
in
Höhe
on
d.
580
Mio
Dolla s
ü
die
Daue
de
e s en
ün
Jah e.
Es
is
dabei
ausd ücklich
ausbedungen,
daß
in
den
übe seischen
Gebie en
nu
solch€
Vo haben
du chge üh
we den,
welche die
Billigung
de
Ve e e
de
einhei-
mischen
Be ölke ung
ge unden
haben.
Du ch
die
Regelung
dü e
die
Gewäh
geg,eben sein,
daß
die
Ans engungen
de
eu opäischen
S aa engemeinsch,a
on
den
übe seeischen
Gebie en
als
ein
ech e
und
in
ih em
eigenen
In e esse
liegende
Bei ag
zu
ih e
En wicklung
angesehen
we den,
und
daß
kein
Ve dach
bes ehen
bleiben
soll e,
als ob die
Mi gliedss aa en
de
eu opäischen
Wi scha sg€meinscha
in
diesen
Gebie en
eig€ne
In e essen
un e
Ve nachlässigung
de
In e -
essen
de
ö lichen
Be ölke ung
e olg en.
Au
diese
G undlage
kann
eine
kssoziie ung
nu
im
In e esse
des
Landes
Tunesien
liegen,
wobei
eine
Modi izie ung
de
ü
die
übe -
seeischen
Gebie e
au ges ell en
G undsä ze
en sp echend
den
beson-
de en
Ve häl nissen
des
Landes
du chaus
denkba
is .
Das P oblem de Wäh ungsunion mi F ank eich
und die G ündung eine eigenen No enbank
Sch{)n die
Un e suchung
de
Handelsbilanz
ha
die
ungewöhnlich
enge
Ve lech ung
de
unesischen
Wi scha
mi
F ank eich
gezeig ;
die
Zugehö igkei
des
Landes
zu
F anc-Zone
un e
den
Bedingungen
des iFinanzabkommens
{)m
3.
Juni
1955
is
abe
demgegenübe
ein
Ums and
on
noch iel
en scheidende e
Bedeu ung.
Insbesonde e
die
Bes immung
des
A .
10
dieses
Abkommens,
die
Tunesien
e p lich e ,
alle
De isena:u lüsse
aus
seinem
Handel
einem
zen alen
Fonds
in
Pa is
i~ üh en,
aus
dem
dann
au
de
Gegensei e
de
no wendige
De isenbeda
lu
Ve ügung
ges ell
wi d,
el'Weis sich als
eine
be-
sonde s
enge
Bindung
an
das
Wäh ungsgebie
de
F anc-Zone,
da
na u gemäß
übe
diese
De isenbe ei s ellung
de
gesam e
S om
des
Außenhandels
beein luß
we den
kann.
Die unesische
Regie ung
ha
dahe
auch
seh bald
die
G ündung
eine
eigenen
No enbank
angekündig ,
wie
sie auch
sons
inne halb
g öße e
Wäh ungs äume
den
angeschlossenen
Lände n
as
du chweg
zu
Ve ügung
s eh
(z.
B. inne haLb
de
F anc-Zone
in
Ma okko
und
inne halb
des
S e linggebie es
den
meis en
Commonweal hs aa en
und
-g~bie en).
Das
Fehlen
eine
solchen
S aa s-
und
No enbank
be aub
die
Regie ung
des
Landes
iele
Möglichkei en, die auch
in
Lände n
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94
Rudol
S ucken
Ich
habe
mi
Ibei
meine
Un e suchung
die
F age
ges ell : Welche
S eige ung
des
Volkseinkommens
is möglich bei äuße e inanzielle
S abili ä ?
In
diese
au
die
Un e suchung
einzelne
Lände
ausge-
ich e en
Al'bei
habe
ich
die
g undsä zliche
F age,
ob
du ch
in la io-
nis ische
Maßnahmen
die
En wicklung
ge ö de
we den
könne,
nich
au gewo en;
sonde n
ich
bin
on
de
E ah ung
ausgegangen,
daß
die
Du chb echung
de
äuße en
inanziellen
S abili ä
bei
Lände n,
die
wie
Ägyp en
und
Sy ien
zu
~h e
En wicklung
ausländische
In es i-
ionsgü e
b ,auchen,
kein
Vo eil
is . Die
Vo ausse zung
de
äuße en
inanziellen
S abili ä
schließ
die
inne e
inanzielle S a:bili ä
p ak-
isch
mi
ein,
insowei
die
ausländischen
Volkswi scha en
ih e sei s
die
inne e
inanzielle
S abili ä
bewah en.
Die
äuße e
inanzielle
S abili ä
de
En wicklungslände
is
auch
ü
die
Bundes epublik
Deu schland
on
g oßem
In e esse:
Bei
S ockungen
de
Auslands-
zahlungen
wi d
de
Bund
aus
den
Bü gscha en
und
Ga an ien,
die
e
an
die
deu schen
Lie e an en
on
In es i ionsgü e n
gewäh
ha ,
in
Ansp uch
genommen,
mi hin
de
S aa shaushal
de
Bundes epu-
blik
belas e ;
das
ganze
Ve ah en
de
Bü gscha en
und
Ga an ien
is
abe
bekann lich
so
au gelbau ,
daß
die
Inansp uchnahme
aus
den
Bü gscha en
und
Ga an ien
die
sel ene
Ausnahme
und
nich
die
Regel
bilde .
Im
Zuge
de
En wicklung
wi d
die De isen bilalllZ
des
En wicklungs-
landes
eine sei s
eIibesse ,
abe
ande e sei s
auch
belas e .
Eine
Ve -
besse ung
de
De isenbilanz
e olg ,
wenn
die
inländische
Meh p o-
duk ion
zu
Ve d ängung
bishe ige
Impo e
bzw.
zu
s eigenden
Expo en
üh .
Eine BelJas uIlig
de
De isenbilanz
e gib
sich,
insowei
die
inländische
Meh p oduk ion
au
die
Nu zung
ausländische
An-
lagegü e ,
den
Impo
on
Roh-
und
Hil ss o en
und
au
ausländische
'Fachhä e
angewiesen
is ; da:bei
spiel
es
keine
Rolle,
ob
die
Meh -
p oduk ion
ü
den
Expo ,
die
Ve d ängung
on
Impo en
ode
ü
die
Be iedigung
eine
s eigenden
inländischen
Nach age
bes imm
is ,
die
au
G und
s eigende
inländische
Einkommen
wi ksam
wi d.
Auße oem
e o de
die
kün ige
Belas ung
de
De isen bilanz, die
aus
de
Ve wendung
s eigende
Einkommen
e wächs ,
genügende
Be-
ücksich igung,
denn
egelmäßig
muß
dami
ge echne
we den,
daß
die
zus·ä zliche
P oduk ion
ü
den
Inlandsbeda
nich
ohne
wei e es
indi iduals
sha e
o
he
na ional
income.
TakiiIlg
in o
cons~de a ion
ha
popu1a ion
will
inc ease
du ing
ha
pe iod
om
23.5 mUllions
o
32
mil-
Hons,
he
o al
na ional
income
should
hen
ise
o
abou
2470
million
pounds,
so
ha
he
indi idual's
sha e
may
each
77
pounds
which
is
double
he
p esen
le el";
in
ähnliche
Weise
ü
Sy ien
gl.
P oje
de aille
du
Plan
Quinquennal
de
l'Indus ialisa ion
de
la
Sy ie,
Bu eau
des
Doeu-
men a ions
Sy iennes
e
A abes,
Damas,
S.
4.
2 1
Ägyp isches
P und
(.:eE) = ca. 12,06
DM
= 2,87 $; 1
Sy isches
P und
(.:eS) = ca. 1,92
DM
= 0,46
$.
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Ägyp en
u. Sy ien, En wicklungsbedingungen u. En wicklungschancen 95
mi komm ,
sei
es aus
na ü lichen
ode
ech lichen
G ünden
-
le z-
e es
gil
e wa
ü
Ägyp en
ibezüglich des
Tabaks
-,
sei es,
daß
eine
an
sich mögliche
P oduk ionsauswei ung
zumindes
o läu ig
un e -
bleiben
muß,
e wa
weil
de
e o de liche Kapi aleinsa lz nich
au -
geb ach
we den
kann.
Soll
eine
im
Ausgangszei punk
gegebene
äuße e
inanzielle S aJbili ä
e hal en
bleiben, so
da
mi
eine
Ve -
besse ung
de
De isenbilanz
nu
eine g.anz
bes imm e
Ve g öße ung
des Volkseinkommens
einhe gehen,
wobei
die
Rela ion
on
den
je-
weiligen
Gegebenhei en
de
be ach e en
Volkswi scha
abhängig
is .
Die
bes ehenden
Zusammenhänge
lassen sich
in
den
olgenden
Fo -
meln
ausd ücken:
Ich
gehe
on
eine
.ausgeglichenen De ise ubilanz aus;
dann
e olg
eine zusä zliche
P oduk ion
A - bezogen
au
eine Zei einhei , ein
Jah
-,
diese
P oduk ion
soll, sowei nich als Folge
de
Einkommens-
s eige ung
(LlE)
im
Inland
konsumie ,
bishe
ge ä ig e
Ein uh en
e d ängen
ode
ins
Ausland
eXipo ie
we den.
So
e olg
also eine
S ö ung
de
De isenbila uz
im
Sinne
eines De iseni1be schusses. Ich
age
nun,
bei
welche
E höhung
des
Einkommens
(LlE)
die
De isen-
bilanz
wiede
ausgeglichen is ,
wenn
olgende
Bedingungen
gegeben
sind:
Ve wendung
des
Einkommens
Be eich I (Be eich
de
die
De isenlage
e -
besse nden
P oduk 1on)
.......
.
Be eich
II
(P oduk ion
nich
e meh ba )
..
Be eich
UI
(P oduk on
e mehI1ba )
Be eich
IV
( eine
Auslandsgü e )
.......
.
a'
LI
E
b·
LI
E
c'
LI
E
d·
LI
E
De isenbeda
de
zusä zlichen
P oduk ion
o
Nu zung
on
In es i-
üonsgü e n,
ü
Rohs o e, Hil ss o e pp.
Be eichJ I
IX
• A
Be eich
III
Y'
c·
LI
E (Y'
zusä zliche
P oduk ion)
Es
e geben
sich
die
olgenden Beziehungen:
A-A'
IX
=
LI
E ',a +
LI
E·
b +
LI
E·
C·
Y +
LI
E·d
A -
A·
IX
=
LI
E (a + b +
C·
Y + d)
A-A'IX
(1)
LI
E a + b + c . Y + d
(2)
ode ,
da
a + b + d = 1 - c
A-A'IX
LI
E =
---,----
l-c+c·y
An
die
S elle
on A
ode
neben
A
können
auch
ande e
zusä zliche
De iseneinnahmen
D
e en,
z.
B.
in
De isen
an allende
Royal ies
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96
Rudol
S ucken
~Konzessionsabgaben),
F emden e keh seinnahmen,
Rimessen
on
Auswande e n
usw.
Da aus
e gib
sich die
d i e
Fo m:
(3)
A-·(I.
L1E=---~
l-c+c·y
In
Wo en
ausged uck
heiß
das: Die Höhe
des
möglichen !Zusä z-
lichen
Einkommens
is
abhängig
on
de
Höhe
de
zusä zlichen
de-
isenspa enden
ode
-b ingenden
P oduk ion
abzüglich des
dami
e -
bundenen
Au: lwandes
an
De isen;
e ne
on
den
G ößen
c
und
y,
d. h.
je
g öße
de
Be eich is ,
in
dem
die
inländische
P oduk ion
mi
de
zunehmenden
inländischen
Nach age
mi komm ,
und
je
wenige
diese zusä zliche inländische
P oduk ion
au
ausländische Maschinen,
Roh-
und
Hil ss o e
und
ausländische
Fachk ä e
angewiesen
is ,
um
so
höhe
kann
das
Z'usä zliche
Einkommen
we den,
ohne
daß
die inan-
zielle
S abili ä
ges ö
wi d.
Auch
ande s
gea e e
zusä zliche
De isen-
einnahmen
können
das
mögliche zusä zliche
Einkommen
heben.
In
diesen
E kenn nissen
sehe
ich die en scheidenden
F ages el-
lungen
ü
die
Un e suchung
de
einzelnen
Lände .
Selbs e s ändlich
is
mi
de
He ausa bei ung
des
Spiel aumes
ü
Einkommense hö-
hungen
noch
nich
gesag , daß.
diese
Spiel aum
auch a sächlich
aus-
ge üll
wi d,
denn
daz'U
beda
es noch
eine
Ak i i ä ,
die
en wede
on
p i a en
Un e nehme n
ode
on
de
S aa s üh ung
ode
abe
on
beiden
ausgehen
kann.
Im
Falle
Sy iens
komm
hie bei
dem
p i a en
Un e nehme 'Um,
man
denke
an
die
En al 'Ung
de
landwi scha -
lichen
P oduk ion
in
de
Ddezi eh, o ensich lich
ein
g öße e
An eil
zu
als
im
Falle
Ägyp ens,
wo
die
Ak i i ä
des
s aa lichen
Elemen es
s ank
dominie .
Au
jeden
Fall
,is
in
heiden
Gebie en
heu e
ein hohes
Maß
on
Ak i i ä
zu
kons a ie en.
Ich
kann
mich
nun
den
einzelnen Wi scha szweigen
Ägy ens
und
Sy iens
in
eine
dem
üblichen
angenähe en
Au eilung
-
Landwi -
scha ,
Indus ie,
U p oduk ion
auße halb
de
Landwi scha ,
Son-
s iges -
und
den
wei e en
besonde en
De isenquellen
zuwenden
und
agen,
wie
sich
die
do
gegebenen
Ve häl nisse
au
die
G ößen
on
A, (1., C
und
y sowie
au
die
G öße
D
auswi ken.
Zunächs
einmal
zu
Landwi scha .
Die Landwi scha
und
die Ausdehnungsmöglichkei de landwi -
scha lichen P oduk ion
is
ü
die
En wicklungslände
eine
iel
be-
deu ende e
G undlage
de
Einkommenss eige ung,
als
das
in
o -
gesch i enen
Indus ielände n
de
Fall
is .
Nu
in
wenigen
Fällen
-nich jedoch
in
Ägyp en
und
Sy ien
-
spielen
ande e
A en
on
U p oduk ion,
nämlich
die
E dölgewinnung
und
die
Ausbeu ung
son-
s ige
Bodenschä ze,
und
die
da aus
2m
gewinnenden
Einkommen
die
dominie ende
Rolle. Die
Landwi scha
eI'b ing
in
de
Regel
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Ägyp en
u.
Sy ien, En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen 97
bedeu ends en
Meh expo e,
du ch
die
die
De isenlage
e besse
wi d,
und
on
de
Möglichkei
de
Ausdehnung
de
landwi scha lichen
P oduk ion
wi d
auch
s a k
die
G öße
c Jbeein luß ,
denn
gewöhnlich
wi d
in
En wicklungslände n
meh
als
die
Häl e
des
zugewachsenen
Einkommens
ü
landwi scha liche
P oduk e
e wand .
Als
gänzlich
e ehl
muß
ich
nun
ge ade
bei
de
Landwi scha
die
Annahme
ansp echen,
daß
de
Einko mnenszuwachs
in
i gend
einem
es en
Ve -
häl nis
zu
G öße
de
zusä zlich
au gewand en
In es i ionsmi el
s ehe
(dieses
Ve häl nis
wi d
ja
gewöhnlich
du ch
den
sogen
an en
Kapi alkoe l izien en
zum
Ausd uck
geb ,ach ); ich
bin
ielmeh
zu
dem
E gebnis
gekommen,
daß
dieses
Ve häl nis
on
Zei
zu
Zei
und
on
O
zu
O
und
je
nachdem,
wo
die
Ak i i ä anse z ,
g öß e
Ve ände ung.en
au weis .
Die
MöglichJkei
de
Ausdehnung
de
land-
wi scha lichen
P oduk ion
kann
abhäng.ig
sein
on
g oßen
In es i-
ionen,
z.
B.
Be-
ode
En wässe ungsanlagen.
Sie
kann
,abe
auch
ab-
hängig
sein
on
"kleinen
Mi eln",
also
sie
kann
auch
ohne
g oße
IIWes i ionen
gegeben
sein
3•
Diese
Ausdehnung
de landwi scha lichen
P oduk ion
"mi
kleinen
Mi eln"
schein
mi
in
Sy ien
eindeu ig
möglich
zu
sein, so
daß
mi
kleinen
Mi . eln
zumindes
die
Anpassung
de
P oduk ion
an
den
mi
wachsende
Be ölke ung
und
s eigendem
Einkommen
zunehmenden
Beda
e olgen
kann.
Wi
halben
es
in
Sy ien
mi
seinen
im
Ve -
häl nis
zu
Be ölke ung
g oßen
Flächen
kul u ähigen
Bodens
ja
noch
mi
eine
ela i
ex ensi
be iebenen
Landwi scha
zu
un,
hie
is
mi
e meh e
Ve wendung
on
Düngemi eln
und
Schädlingsbe-
kämp ungsmi eln
und
besse en
Acke ge ä en,
mi
ibesse e
Be a ung
und
Schulung
noch
iel
zu
wollen.
Vo
allem
.abe
ließe
sich
mi
klei-
nen
Mi eln
die
Humushal igkei
des
Bodens
und
die
Wasse üh ung
e besse n,
zunächs
einmal
dadu ch,
daß
d.as
Ve b ennen
des
Dungs
au hö ,
daß
die
Viehhal ung
und
ebenso die
Gl'Ündüngung
e s ä k
und
daß
die
Möglichkei en
des
D y a ming
planmäßig
genu lz
we -
den.
Ein
besonde es
die
E ags ähigkei
des
Bodens
in
F age
s el-
lendes
Elemen
bilde
auch
die
s a ke
Ziegenhal ung.
In
Ägyp en
is
in
den
e gangenen
Jah en
die
landwi scha liche
P oduk ion
ge ade
noch
mi
de
gewachsenen
Be ölke ung
mi ge-
s iegen,
einige
Zahlen
sp echen
alle dings
auch
da ü ,
daß· sie
be ei s
hin e
de
BeV'ölke ungszunahme
zu ückgeblieben
is ;
die
Ho nung,
daß
in
den
kommenden
Jah en
die
landwi scha liche
P oduk ion
:3
Zu
En las ung des nach olgenden Tex es on Zahlenangalben wu den
de ailHe e
Ang~ben
übe die P oduk ion und den Außenhandel wdch ige
landwi schJa liche E zeugnisse Ägyp ens und Sy iens in Tabellen o n zu-
zammenges ell ( gl. Tabellen I bis IV) und diesem Bei ag als Anhang bei-
gegeben.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
21
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98 Rudol S ucken
mi
kleinen
Mi eln
noch
so
zu
s eige n
is ,
daß
sie
mi
de
wachsenden
Be ölke ung
mi komm ,
schein
mi
nich
au
siche em
Boden
zu
s ehen.
In
Ägyp en
sind
in
de
Ve gangenhei
au
dem
Wege
de
In-
ensi ie ung
noch
g oße
E olge
e ziel
wo den,
so
daß
heu e
eine
auße o den lich
hohe
In ensi ä
de
Bodennu zung
gegeben
is .
Diese
hohe
In ensi ä
zeig
sich
besonde s
in
dem
Ve häl nis
on
E n e-
lächen
und
Flächen
des
Acke landes,
im
Du chschni
(!)
we den
1,8
E n en
p o
Jah
on
de
Acke läche
gewonnen
4•
Auch
de
ela i
hohe
Ve b auch
küns liche
Düngemi el
p o
Hek a
deu e
au
diese
hohe
In ensi ä
hin;
zwa
is
nach
Ansich
de
Fachleu e
das
Op imum
de
Ve wendung
on
Dünge-
und
JSchädlingSibekämp ungsmi eln
noch
nich
e eich ,
jedoch
we den
keine
en scheidenden
S eige ungen
de
E n emengen
bei
Annähe ung
an
das
genann e
Op imum
o he -
gesag .
Ägyp en
e lie
Boden
bzw.
die
E agsk a
des
Bodens
läß
manche o s
nach
in olge
on
Ve salzung,
was
zwa
du ch
Aus-
bau
de
En wässe ungsanlagen
e hinde
we den
kann,
de en
He -
s ellung
abe
iel ach
nu
mi
g oßen
Schwie igkei en
möglich
[s .
Man
sp ich
o
on
E müd ungse scheinungen
des
Bodens.
Die
E -
müdungse scheinungen
we den
e s ändlich
in
lZusammenhang
mi
de
s a ken
Ausnu zung
des
bewässe en
Landes
-uI1lbewässe es
Land
spiel
in
Ägyp en
ü
die
Landwi scha
p ak isch
keine
RoUe -
und
dem
Fehlen
de
Viehhal ung;
ü
die
Hal ung
on
G oß ieh
sind
die
meis en
Hö e
schlech e dings
zu
klein,
so
daß
mi
eine
nennens-
we en
S eige ung
de
E agsk a
du ch
S eige ung
de
Viehhal ung
nich
zu
echnen
is
5/6•
Die
Landwi scha
lie e
in
Ägyp en
be-
4 Vgl. Tabelle V a im Tabellen eil zu diesem Bei ag.
5
Zu
Illus a ion
ü
die
in Sy ien
und
Ägyp en so
s a k
un e schied-
lichen E wa ungen, die
P oduk i i ä
in
de
Landwi scha
mi
"kleinen
Mi eln" zu s eige n, sei
de
Ve b auch
an
Handelsdünge im
Düngejah
1956/57
(Juli
bis Juni) ausgewähl
und
gegenübe ges ell .
E
be ug
in
1000
Reins icks o
ü
Ägyp en
123,2,
ü
Sy ien
3,5
und
in
1000
P2
0:;
74,0
bzw.
1,0.
DielSe
Un e schiede
haben
sich sei he
ndchJ
e wa
e inge , sonde n
sie
sind
noch gewachlSen. Wenn
man
be ückisich ig1;, daß die bebau e Fläche
in
Sy ien
ehe
ausgedehn e is als
in
Ägyp en (die F AO-S a is ik gib die
Fläche des kul u ähigen Bodens
ü
Sy ien
mi
4,59
und
ü Ägyp en
mi
2,61
Mill.
ha
an. Beide Zahlen sind jedoch nich ohne wei e es e gleich-
ba ,
weil
sie die Meh ach-E n en, die
ü
Ägyp en, nich
abe
ü
Sy ien
ypiJSch
sind, unbe ücksich ig lassen),
dann
wi d ungeach e alle
Un e -
schiiedlichkei
de
Bodennu zung doch
seh
deu lich,
daß
sich
die Mine al-
d ünge e wendung
in
Sy ien noch
seh
in den An ängen be inde im
Ve -
gleich
mi
Ägyp en, das alle dings
in
diese Hinsich be ei s
au
einem
übe du chschni lichI hohen
S and
angelang is . Ähnlich
ins uk i e
Ve -
gleiche ließen sich noch
mi
eine ganzen Reihe sons ige landwi scha -
liche Be iebsmi el ans ellen. Vgl. hie zu: FAO, P oduc ion Yea book,
12.
Bd.
1958,
Rom
1959,
dem die obengenann en Zahlen
(S.
252
.
und
S. 6
.)
'en nommen wo den sind; e ne ' E 'a Ga zouzi, Expansion ag icole
e
pl:ani ica ion en p o ince egyp ienne, L'e ude mensuelle
su
l'economie
e
les inances de
la
Sy ie
e
des pays a a bes, Nos.26
e
28
(F~ ieT
e
A il
1960),
Damas. Ga zouzi e echne
au
G und
am lichleI' U u e lagen
ü
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Ägyp en u. Sy ien, En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen 99
kann lieh
nich
nu
die
üblichen
Nah ungsmi el
ü
die
Be ölke ung,
sonde n
auch
den
Hau p expo a ikel,
nämlich
die
Baumwolle.
Sei
Jah en
bemüh
man
sich
mi
E olg,
auch
,ande e
landwi scha liche
Expo a ikel
zu
e zeugen,
um
die
,AJbhängigkei
on
den
Baumwoll-
mä k en
zu
milde n;
und
man
ha
zwei ellos
beach liche
E olge
e -
ziel ,
so
im
Anbau
und
Expo
on
Reis,
Zwiebeln,
Ka o eln
und
im
Anbau
on
Zucke oh .
Abe
ih e
Anbau l.ächen
gehen
eben
doch
au
Kos en
de
Anlbau lächen
de
adi ionellen
landwi scha lichen
P o-
duk e.
Ich
kann
le z lich
die
Skepsis
gegenübe
den
Ho nungen,
die
landwi scha liche
P oduk i-on
mi
kleinen
Mi eln
dem
Meh beda
eine
wachsenden
und
eiche
we denden
Be ölke ung
anpassen
zu
können,
nich
übe winden.
Wi
wenden
uns
nunmeh
de
Möglichkei ,
die landwi scha liche
P oduk ion
au
de G undlage g oße
In es i ionen
auszudehnen, zu.
In
Ägyp en
komm
hie
o nehmlich
das
P ojek
des
Sadd
el
Ali,
des
Hochdammes
südlich
on
Assuan,
in
F age.
Das
Z'U
Zei
de
g oßen
Schwemme
on
dem
al en
Assuandamm
nich
zu
s auende
Wasse ,
das
,bishe
nu zlos
ins
Mi elmee
ab ließ ,
soll
ges au
we -
den
und
die
G undlage
ü
eine
Ausdehnung
de
Acke läche
we den
und
da übe
hinaus
g oße
Flächen
de
pe ennie enden
Bewässe ung
Z'U üh en,
was
die
Ve meh ung
de
E n en
on
diesen
Flächen
e -
möglich .
In
zweie lei
Hinsich
is
dieses
g andiose
P ojek ,
an
dessen
AusaI1bei ung
ge ade
auch
deu sche
K .ä e
en schiedenen
An eil
haben,
s a k
belas end:
die
Aus ei ungszei
diese
In es i ion
äs
ela-
i
lang,
d. h.
es
e gehen
ela i
iele
Jah e
om
Beginn
de
Bau-
zei
bis
zum
Beginn
des
An alls
de
mi
diese
In es i ion
zu
ä igen-
den
Meh p oduk ion;
und
de
Kapi alkoe izien
is
ela i
un-
güns ig
7.
1957
den
Ne o-P oduk ionswe
p o
Hek a
bebau en Bodens
mi
460
$
ü
Ägyp en
und
mi
97
$
ü
Sy ien (a.a.O., S.43).
6 Vgl. Tabelle V b im Tabellen eil
zu
diesem Bei ag.
7 Das Hochdammp ojek soll in
zwei:
Ausba'US u en abgewickel we den.
Die
e s e
Baus u e,
ü
die
ün
Jah e
e anschlag we den,
um aß
blei
einem Kos enau wand on ca.
25
Mill .
.:eE
im
wesen lichen
DlU
o be ei-
ende E da bei en.
In
den zwei en Bauabschni ,
de
inne halb sechs
Jah e
einen Au wand on ca.
78
Mill.
.:eE
o sieh , äll
di!e
E ich ung des
eigen lichen
S audamms
und
de
K a we ksanlagen. Die G€sam kos en
des P ojek s,
das
ja
noch
seh
um ang eiche Au wendungen
ü
Be-
md
En wässe ungs,anlagen, Siedlungen,
Ve keh s-
und
sons ige ö en liche
An-
lagen, insbesonde e auch das elek ische Übe agungs-
und
Ve eilungs-
ne' z e o oe ,
we den
mi
ca.
400
Mill.
.:eE
angenommen. Von diesen
In-
es i ionen insgesam e sp ich
man
sich eine E höhung des Sozialp o-
duk s
um
ca.
250
Mill.
.:eE
jäh lich.
ES
lieg
au
de
Hand,
daß
diese
Einkommenszuwachs
abe
e s
nach eine
seh
be äch lichen Aus ei ungs-
pe iode a sächlich
in
olle Höhe an allen wi d.
Fü
wei e e Einzelhei en
siehe Uni ed
A ab
Republic, Cen al Go e nmen , Minis y o T easu y:
'.Dh.e
Budge Repo o
he
Fiscal Yea
July
1959
-
June
1960,
Cai o
1960,
S.
33
.
und
e ne
Heinz Pen zlin: Ägyp en, eine Analyse
de
En wick-
lungsp ojek e, Be lin
1957,
S.
29
.
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100
Rudol S ucken
Demgegenübe
is
die
Lage
in
Sy ien
güns ige ,
sowohl
in
Hinblick
au
die
Aus ei ungszei
als
auch
in
Hinblick
au
den
Kapi al~
Ime izien en;
das
läß
sich
bezüglich
des
Ghab
....
P ojek es
sagen,
das
be ei s
1960 abgeschlossen
sein
soll,
wodu ch
ein
iesiges
Sump gebie
d ainie
und
wei e
S ecken
o dnungsgemäß
bewässe en
Landes
gewonnen
we den;
und
das
läß
sich bezüglich
des
Euph a dammp o-
jek es
sagen,
das
noch Jn
de
VOI'lbe ei ung
beg i en
is ,
und
das
gil
auch
hinsich lich
eine
g öße en
Zahl
kleine
und
mi le e
Bewäs-
se ungsp ojek e,
die
zu
Zei
be ei s
in
Ang i
genommen
wo den
sind
und
die
o aussich lich
wäh end
de
nächs en
ün
Jah e
schon
wi ksam
we den
dü en.
Alle
diese
Maßnahmen
(also einschließlich
Euph a damm)
lassen
einen
Gewinn
an
neuem
Bewässe ungsland
e -
wa en,
de
dem
aus
de
Ve wi klichung
des
Sadd
el
Ali
nich
nach-
s eh
8•
Im
IFalle
Sy iens
is
dann
mi
eine
wesen lichen
S eige ung
de
landwi scha lichen
Aus uh ,
und
zwa
o nehmlich
on
Weizen
und
Baumwolle,
zu
echnen,
und
zwa
in
einem
Um ang,
daß
nich
nu
die
Auslandsschulden,
die
bei
Aus üh ung
diese
P ojek e
ge-
mach
we den,
abgedeck
we den
können,
sonde n
daß
auch
ein
De isenÜlbe schuß als
G undlage
wei e e
En wicklung
bleib
(also
A - A .
11
>
0).
HIDgegen
agen
wi
UlllS,
ob die S eilge ung
de
land-
wi scha lichen
P oduk ion
in
Ägyp en
angesich s
de
in
de
Aus-
ei ungszei
de
In es i ion
sich
ollziehenden
Be ölke ungszunahme
eine
solche
S eige ung
de
Aus uh
e lauben
wi d,
daß
wesen lich
meh
De isen
e ziel
we den,
als
zu
A:bdeckung
de
De isen e ,p iich-
ungen
e o de lich
sind,
die
beim
Bau
des
Sadd
el
Ali
kon ahie
we den.
Albe
selbs
wenn
sich
de
E olg
hie au
besch änk
-
man
e ho
in
Ägyp en
ein
besse es
E gebnis
-
is
En scheidendes
ü
die
De isenbilanz
e eich ,
nämlich
daß
nich
die
ägyp ische 'De isen-
bilanz
mi
den
Au wendungen
: lü
die
E näh ung
de
zuwachsenden
Be ölke ung
belas e
is ,
wo ü
die
ühe
e wähn en
kleinen
Mi el
wah scheinlich
nich
die
·e o de liche
P oduk ions e g öße ung
zu
e ib ingen
e mögen.
Soll
alle dings
Ägyp en
in
de
Zei
de
Aus-
ei ung
de
;In es i ion
nich
eine
"Du s s ecke"
du chl.au en,
dann
wi d
eine
en sp echende
Lang is igkei
de
om
Ausland
zu
ge-
wäh enden
Anleihen
ü
die
Du ch üh ung
des
P ojek es
nich
zu
umgehen
sein;
und
zumindes
wi d
hie bei
de
Auslandsan eil
de
In es i ion
du ch
Auslandsanleihen
zu
decken sein,
wenn
das De isen-
p oblem
nich
in
de
Zei
bis
zu
Fe igs ellung
des
Sadd
el
Ali
zu
einem
Hemmnis
de
En wicklung
we den
soll.
8
Vgl.
In e na ional Bank o Recons uc ion and De elopmen , The Eco-
nomic De elopmen o Sy ia, Bal imo e 1955,
S.
327
und
passim; e ne
Rundsch eiben 13/60 des Nah- und Mi elos -Ve ein, Hambu g, den
7.
Mai
1960.
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Ägyp en
u. Sy ien, En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen 101
Diese
Be ach ung
übe
In es i ionen,
die
mi
g oßen
Mi eln
du ch-
ge üh
we den,
mögen
e was
kla gemach
halben:
daß
das
En wick-
lungsland
in
de
Regel
keine
eie
Wahl
ha ,
ob es sich
In es i ionen
mi
nied ,ige em
ode
höhe em
Kapi alkoe:ß izien en
zuwenden
will;
die
Höhe
des Koe i.zien en
is
meh
ode
wenige
schicksalha
be-
ding .
Ich
komme
nunmeh
zu
einem
e ns en
Sonde p oblem
bezüglich
de
landwi scha lichen
P oduk ion.
Es
be i
die
Land e o m;
in
Gebie en
de
Plan agenkul u
wü de
auch
die
F age
de
Na ionali-
sie ung
im
landwi scha lichen
Sek o
eine
Rolle spielen, doch
[s
dies
in
meinem
Un e suchungsgebie
nich
on
Belang.
Land e o m
is
kein
eindeu ige
Beg i
-
le z en
Endes
kann
man
auch
die
Ve -
s aa lichung
des
G und
und
Bodens
und
die
Besei igung
de
indi-
idualwi scha lichen
O dnung
de
landwi scha lichen
P oduk ion
als
Land e o m
Ibezeichnen.
Hie
wollen
wi
nu
die spezi ischen
Fo men
de
iLand e o m
be ach en,
die
im
Un e suchungsgebie
eine
Rolle spielen,
nämlich
1.
die
Ve ände ung
de
Pach e häl nisse
und
2.
die V.e ände ung
de
Eigen ums e häl nisse
mi
ode
ohne
Ve ände-
ung
de
Be iEibss uk u .
In
Agyp en
ha
die
Land e o mgese zgebung
on
1952
o nehmlich
eine
Ve ände ung
in
de
Höhe
de
Pach en
geb ach ; die
Um e ei-
lung
des
Eigen ums
i
demgegenÜibe
an
ökonomische
Bedeu ung
zu ück.
De
Eing i
in
die
Pach -
und
Eigen ums e häl nisse
wa
in
Ägyp en
eine
Maßnahme
on
unbeding e
No wendigkei .
In olge
de
s a ken
Zunahme
de
Be ölke ung
-
Ve doppelung
in
50
Jah en
-,
mi
de
e glichen
die
Ausdehnung
de
Acke läche
minimal
(16
U o)
wa ,
und
bei
de
unzulänglichen
Möglichkei
ü
die
ländliche
Be-
ölke ung,
in
s äd ische
Be u e
übe zugehen, w.a en die
Pach sä ze
au
eine
une hö e
Höhe
ges iegen
und
wa
somi
eine
sozial
du ch-
aus
une wünsch e
Einkommens e eilung
einge e en.
Die
Land e o m
b ach e
deshalb
o
allem
eine en schiedene
Minde ung
de
Pach -
sä ze,
wodu ch
de
An eil
de
Fellachen
an
dem
aus
de
Landwi -
scha
e ziel en
Einkommen
e höh ,
de
,An eil
de
G undeigen üme
e minde
wu de.
Im
!Zuge
de
En eignung
des
Landes,
das
bei
den
einzelnen
Eigen üme n
eine
bes imm e
Höchs g enze übe sch i ,
und
seine
Neu e eilung
wu de
de
Tendenz
nach
eine
Ve ände ung
de
Einkommens e eilung
in
gleiche Rich ung e ziel ; da ii:be
hinaus
l:>edeu e e die Übe ü<h ung des
Landes
in
das
Eigen um
des
Baue n
eine Besi z es igung,
on
de
man
sich
eine
e höh e
P oduk i i ä
e sp ich
- ob
mi
Rech
ode
Un ech , lasse ich o en.
Man
kann
nun
wohl
sagen,
daß
die lLand e o m
in
Ägyp en
ohne
s a ke
Aus-
wi kungen
au
die
landwi scha liche
P oduk ion
übe
die
Bühne
gegangen is . Auch
sowei
das
Eigen um
be o en
wu de,
e gab
sich
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102
Rudol
S ucken
in
de
Regel
keine
Ve ände ung
de
Be iebss uk u ;
die
Fellachen
wa en
auch
als
Päch e
schon
Baue n,
d. h.
mi
den
nö igen
Acke -
ge ,ä en
e sehen
und
in
de
Bodenbebauung
e ah en.
Es
kann
o en-
sich lich
keine
Rede
da on
sein,
daß
die
En las ung
de
Fellachen
on
iPach en
und
sons igen Albgaben
(Zu
eine
Minde ung
de
P o-
duk ion
ge üh
ha ,
wie
das
in
manchen
ande en
En wicklungslän-
de n
im
Zuge
eine
Land e o m
seh
wohl
zu
be ü ch en
is . Die
Lebenslage
de
,Fellachen
ha
sich eI1besse ,
und
das
ha
sich
in
einem
e höh en
Konsum
niede geschlagen, sowohl
in
einem
e höh en
~onsum
yon
Nah ungsmi eln
als auch
in
einem
e höh en
Konsum
on
iIndus iee zeugnissen, was
besonde s
on
de
Tex ilindus ie
e -
me k
wu de.
Dem
s eh
nun
die
Ve~minde ung
de
Einkommen
de
bishe igen
G undeigen üme
gegenübe ,
mi hin
Ve inge ung
de
g oßen
Einkommen
zuguns en
de
kleinen. Die :ü!bliche Folge
eine
solchen
Ve ände ung
de
Einkommenss uk u
is
bekann lich
eine
Ve minde ung
de
E spa nisbil<;iung,
die
auch
wohl
a sächlich
ein-
ge e en
is .
Eine
solche
Minde ung
de
E spa nisbildung
dn
einem
En wicklungsland
könn e
zu
einem
e ns en
Hemmnis
iiü
die
En -
wicklung
we den.
Aibe es
is
zu
beach en,
wie
die
E spa nisse
bis-
he
wn
de
eudalen
Obe schich
e wand
wo den
sind.
Ein
e heb-
liche
Teil
wu de
ins
Ausland
ans e ie ,
ein
nennenswe e
Teil
in
Schmuck
angeleg
ode
geho e .
Beim
S eben
nach
Rendi e
wu de
die
Anlage
dn
G und
und
Boden
be o zug .
Die
T ans e ie ung
ins
Ausland
wu de
du ch
die
De isenzwangswi scha
wenn
nich
un e -
bunden,
so doch
zumindes
e schwe ;
das
Ho en
is
kein
Ve gnügen,
wenn
man
Angs
o
In la ion
ha .
Die AnLage
in
landwi scha lich,em
G und
und
Boden
wa
du ch
die Land eiio m unmöglich gemach ,
und
alles
kann
und
will
man
auch nich
in
Schmuck anlegen. So
kam
es
dahin,
daß
die
G undeigen üme
mi
ih en
E spa nissen
iel ach
in
den
Bau
au wendige
Wohn-
und
Geschä shäuse
in
Cai o
und
Alexand ia
auswichen. Nachdem sich
das
einige
Jah e
ollzogen
ha e,
g i
die
Regie ung
im
In e esse
ande e
d ingliche e
En wicklungs-
pl-äne ein,
de
Bau
on
au wendigen
Häuse n
diese
A
wu de
on
besonde en
Genehmigungen
abhängig
gemach
und
die
Mie en
wu den
zwangsweise
um
20
U o
gesenk ;
zum
Ve s ändnis
beim
deu schen
Lese
sei
e me k ,
daß
die
Bau en
meis
mi
Eigenmi eln,
nich
mi
Hypo-
hekenda lehen
e ich e
wu den
und
daß
die
Rendi e
ela i
hoch
wa .
Au
diese
Weise
is
die
In es i ion
in
diesen
au wendigen
Wohn-
und
Geschä shäuse n
en sch'eidend
gesenk
wo den,
und
es
is
-
an-
scheinend
mi
E olg
-
die
Tendenz
zu
Anlage
de
E spa nisse
in
indus iellen
Anlagen
und
in
S aa s
i eln
ausgelös
wo den,
so
daß
die
Mi el
ü
En wicklungsp ojek e
nich
geschmäle
wo den
sind.
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Ägyp en
u. Sy ien, En wicklungsbedingungen u. En wicklungschancen 103
In
Sy ien
wu de
die
ägyp ische
Land e o mgese zgebung
im
He bs
1958
nach
de
Ve einigung
im
g oßen
und
ganzen
übe nommen;
sie
wu de
in
Hinblick
da au ,
daß
in
Sy ien
auch
unbewässe es
Land
eine
Rolle spiel ,
e gänz ,
abe
es
kann
wohl
kaum
da on
die
iRede
sein,
daß
die
Zei
zwischen
de
Ve einigung
(1.
Feb ua
1958)
und
de
Land e o mgese zgelbung ausge eich
hä e,
um
die
in
Sy ien
iel-
ach on
den
ägyp ischen
Ve häl nissen
abweichenden
Bedingungen
so g äl ig
zu
be ücksich igen. ,Alle dings
liegen
in
g oßen
Gebie s-
eilen
du chaus
Ähnlichkei en
o , besonde s
in
de
Weise, daß
auch
hie
das
G oßg undeigen um
du ch
Ve pach ung
an
kleinbe iebliche
Päch e
genu z
wi d.
Insowei
nun
solches
G oßg undeigen um
um-
e eil
wi d,
läß
sich
mi
gleichen
E gebnissen
wie
im
Falle
Ägyp-
ens
echnen.
Ein
öllig
ande es
Bild
bie e
sich jedoch
in
solchen
Gebie s eilen,
z.
B.
in
de
[)jezi eh
im
No dos en
Sy iens,
wo
wi
es nich
nu
mi
G oßg undeigen um,
sonde n
auch
mi
ausgep äg en
G oßIbe ieben,
ja
iRiese ube ieben, zu
un
haben.
Hinzu
komm ,
daß
diese
landwi scha lichen
G oßbe iebe
meis
mi
den
mode ns en
ame ikanischen
Maschinen
a bei en
und
dabei
mi
ela i
wenigen
bezaJhl en
A bei sk ä en
auskommen;
e ne
daß
das
Land
zum
Teil
Eigen um
on
S ammeshäup lingen
is , zu
denen
die
Un e nehme
de
landwi scha lichen
G oßbe iebe
in
eine
A
Pach e häl nis
s ehen.
Wenn
man
nun
hie
eine
Um e eilung
des
Landeigen ums
o nimm ,
dann
handel
es sich zugleich
um
eine
Abwandlung
de
bishe igen
Be iebss uk u .
Man
beach e, daß
die
nach
dem
Gese z
in
e s e
Linie
in
F age
kommenden
Siedle ,
die AI'Ibei .sk ä e -nich
einmal
all- ound-gele n e
Landa bei e ,
sonde n
ehe
Spezialis en
masch~e e
Landwü scha sbe !1i€lbe -keines alls
Baue n
sind, sie
e ügen
wede
übe
die
nö igen
Acke ge ä e, noch
Ülbe
en sp e-
chende
Kenn nisse
im
Landbau,
noch
übe
K edi
usw. Es e schein
öllig aussich slos, es
diesen
zu
übe lassen,
einen
geigne en
Anbau-
plan
,alli ,zus eUen,
das
ich ige
Saa gu
auSZ'Uwähl,en,
d1:!n
Zei plan
ü
die
Bodenbea bei ung,
den
ich igen
Augenblick
ü
die
E n e
zu
be-
s immen
und
die
Regelung
de
Bewässe ung
selbs
in
die
Hand
zu
nehmen.
Wenn
die
landwi scha liche
P oduk ion
im
Falle
de
Au -
eilung
des
Bodens
nich
ka as ophal
absinken
soll,
dann
läß
sich
das
nu
e eichen
au
G und
des IFunk ionie ens
de
om
Gese zgebe
o gesehenen Coope a i en. Die
Lei e
di:ese Coope a i en
müssen
meh
sein
als
Lei e
eine
Genossenscha , sie
müssen
zugleich
"Sied-
lungsbe a e "
sein. Das F'unk ionie en diese Coope a i en
is
eine
Pe sönlichkei s age,
odäu ig
zwei le ich,
daß
die
geeigne en
iPe -
sönlichkei en,
die
Füih e quali ä en
mi
achlichem
Können
e einigen
müssen,
da
sind.
Mein
Vo schlag ging dahin, solche iLei e
on
Coo pe-
a i en
o s-
und
ä igkei snahe
au
,einem
da ü
zu scha enden
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110
Rudol
S ucken
Beweis
ü
die
These
on
den
Kinde k ankhei en
schein
mi
das
'Funk ionie en
de
"al en
Indus ien"
~u
el'b ingen;
in
Ägyp en
han-
del
es sich
o nehmlich
um
das
Ginning.
and
P essing,
das
is
die
Baumwollen kö nung
und
die
Gewinnung
des Öls
aus
de
Baumwoll-
saa ,
und
um
die
Tex ilindus ie,
nämlich
Spinne ei
und
Webe ei.
Wi
inden
au
diesen
Gebie en
glänzend
o ganisie e
Be iebe,
die
quali-
a i
hochwe ige
P oduk e
scha en, o ensich lich
sind
die
echni-
schen, die
be iebswi scha lichen
und
auch
die
sozialen
Be iebs-
p obleme
gemeis e
wo den.
Demg.eg~mübe
gib
es
in
neuen
Un e -
nehmungen
ilwei ellos
auch
Fehldisposi ionen,
zumal
wenn
diese
Be-
iebe
zu
üh
de
Füh ung
ode
Be a ung
du ch
die
Lie e i men
de
Maschinen
und
Anlagen
en z'Ügen
we den;
es
zeig
sich
dann
mög-
licheI'lweise
eine
Expe imen ie lus
ohne
aus eichende
Einsich
in
die
Konsequenzen, es
bes eh
nich
imme
Sinn
ü
die
No wendigkei ,
mi
meh achen
Siche hei en
zu
a bei en
und
au
die
Vollausnu zung
bis
zu
G enze
de
T ag ähigkei
zu
e zich en.
Abe
auch diese
neuen
Indus ien
we den
einmal
"al e"
Indus ien
sein,
und
ich
habe
keine
So ge,
daß
dann
die
P Olbleme
ebenso
gemeis e
we den
wie
in
den
heu igen
al en
Indus ien.
-
Selbs e s ändlich
wä e
es
un-
sinnig,
wenn
man
schon
je z
in
einem
Lande
wie
Ägyp en
Fab ika-
ionen
en wickeln
woll e,
bei
denen
alles
au
die
"En wicklungsa bei "
ankomm ,
es
sei
denn,
daß
diese
P oduk ionsau bau
im
Wege
on
Lizenzen
und
in
kon inuie lichem
Kon ak
mi
ausländischen FiI1men
o
sich geh , die
al e
E ah ungen,
!bedeu ende
Pa en e
haben
und
o lau end
Neue ungen
scha en.
Ich
habe
hie
o nehmlich
on
Ägyp en
gesp ochen,
und
ZJWa
des-
halb,
weil
in
Zusammenhang
mi
einigen
une eulichen
Vo komm-
nissen
in
Ägyp en
die
F ,age
de
Eignung
de
Füh ungsk ä e
au -
gewo en
wo den
is .
In
Sy ien,
wo
du ch
Auswande ung
und
Rück-
wande ung
schon
imme
ein
s ä ke e
Kon ak
mi
dem
Ausland
ge-
he sch
ha ,
wo
man
wohl
übe haup
on
eine
s ä ke
ausgep äg en
"kapi alis ischen"
Men ali ä
sp echen
kann
als
in
Ägyp en,
ha
die
'F age
ge inge e
.A:k uali ä .
Zu
F age
de
A bei sk ä e.
Zu
indus iellen
P oduk ion
gehö
Ein ügung
in
eine
O dnung,
Regelmäßigkei
de
A bei
und
unun e -
b ochene
So g al .
Es
kann
keinem
Zwei el
un e liegen,
daß
de
Indus ieau bau
in
Ägyp en
zu
Beginn
une hö e
Schwie igkei en
zu
übe winden
ha e.
Die
A bei sk ä e
kamen
meis
aus
Fellachen-
hü en,
sie
wa en
nich
an
egelmäßige
A :bei
gewöhn ,
un e e näh ,
iel ach
Analphabe en.
Auch
die Al'bei sk ä e,
die
aus
s äd ischem
Milieu
kamen,
wa en
meis
unzulänglich;
man
denke
an
die
Ve häl
-
nisse,
die
in
S äd en
zu
he schen
p legen,
wenn
au
dem
Lande
eine
' 'iesenha e
" e deck e"
A bei slosigkei
gegeben
is .
Es
ha
dann
eine
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25

Ägyp en
u. Sy ien,
En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen
111
planmäßige
Emiehungsa bei
du ch
die
Be iebe
selbs
s a ge unden.
Man
so g e
da ü ,
daß
die
A bei e
wenigs ens
eine
k ä ige
Mahlzei
zu
sich
nahmen,
man
gewöhn e
sie
an
Hygiene, SaUlbe kei , zweck-
en sp echende
saube e
und
heile
Kleidung,
man
so g e,
daß
sie
lesen
und
sch eiben
le n en.
Wi
sehen
hie
den
Gegensa z
zu
manchen
ibe oame ikanischen
Lände n
und
Spanien,
wo
de
Indus ieau bau
mi
Kündigungsschu z
begonnen
und
dadu ch
die
E!I"ziehungsa bei ,
bis
zu
Locke ung
de
unheil ollen
Bes immungen,
unmöglich
ge-
mach
wu de.
-
In
Sy ien
sind
die
Ve häl nisse
bezüglich
de
Quali-
ä
de
A bei sk ä e
on
o nhe ein
güns ige
gewesen,
was
mi
de
besse en
<Si ua ion
in
de
Landwi scha
zusammenhäng .
Es
gab
wenige
Analphabe en,
die
Leu e
wa en
Ibesse
e näh
und
an
egel-
mäßige
A bei
meh
gewöhn ,
sie
wa en
zu
höhe e
Leis ung
be ähig ,
zumal
auch
die
Löhne
de
sy ischen
Al'bei e
in
d ei-
bis
ie ache
Höhe
de
Löhne
de
ägyp ischen
A bei e
liegen (die AJbschi mung
des sy ischen
Ma k es
siche e
dagegen,
daß
die
Höhe
de
Löhne
zum
Hemmnis
de
Indus ieen wicklung wul de; ich
komme
da au
zu ück
beim
P oblem
de
Ve einigung
Ägyp ens
und
Sy iens). -
Alle dings
is
es
wohl
unbes ei ba ,
daß
die
Leis ung
des
sy ischen
A bei e s
hin e
de
des
wes eu opäischen
und
die
Leis ung
des
ägyp ischen
A bei e s
hin e
de
des
sy ischen
zu ückbleib ,
ebenso
wie die
Lei-
s ung
des
wes eu opäischen
A bei e s
hin e
de
des
us-ame!I"ikani-
schen
zu ückzubleiben
p leg .
Bezieh
man
abe
den
Lohnau wand
au
die
Einhei
de
Leis ung,
so
is
die
Reihen olge mögliche weise
um-
gekeh .
Die
Schwie igkei en
des
An angs.
Gegegeben
is
die
Si ua ion,
die
F ied!I"ich
Lis
o
sich sah, als
e
sich
ü
die
Indus ialisie ung
Deu schlands
einse z e: es
gib
,ande e
konku ie ende
Lände ,
die
wei e
o gesch i en
sind,
de
An ang
b ing
zusä zliche Kos en,
die
mögliche 'weise
du ch
die
Lohnun e schiede
nich
ausgeglichen
we den.
Wi
haben
es
hie
mi
S aa en
zu
un,
die
das
on
F ied ich
Lis
ge-
o de e
Mi el
des
E ziehungszolles
k ä ig
anwenden,
die
da übe
hinaus
die
neuen
wi kungs olle en
Mi el
behe schen,
nämlich
Ein-
uh e bo e
ode
Ein uh kon ingen ie ung
in
Zusammenhang
mi
de
De isenzwangswi scha ,
e en uell
auch
das
Ope ie en
mi
un e -
schiedlichen Wechselku sen.
Man
bedien
sich
e en uell
auch
eines
"Zusa zaus uh e ah ens",
das
au
eine
Aus uh sUlb en ionie ung
hinausläu ,
wie
sie
Deu schland
in
den
d eißig
e
Jah en
angewand
ha .
England
ha
zu
Zei
seine
Vo he scha
in
Ägyp en
die
En -
wicklung
de
Indus ie
dadu ch
au gehal en,
daß
es
die
Anwendung
solche
Me hoden
unmöglich mach e; es
handel e
sich da/bei
in
e s e
Linie
um
die
Tex ilindus ie,
an
de en
En wicklung
au
ägyp ischem
Boden
man
in
England
keineswegs
in e essie
wa .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
112
Rudal
S ucken
Sonde p oblem ü den Indus ieau bau: die Ve einigung
Ägyp ens
und
Sy iens zu Ve einig en A abischen Republik.
Die
Ve einigung
wu de
au
den
1.
Feb ua
1958 ollzogen,
is
also
noch
ela i
jungen
Da ums.
Die
Ve einigung
is
nich
in
de
Fo m
ollzogen
wo den,
daß
alsbald
das
Geldwesen
e einhei lich
und
die
Handelssch anken
au gehoben
wo den
sind;
sonde n
man
is
mi
g oße
Vo sich
an
die
Ve einigung
au
wi scha lichem
Gebie
he angegangen.
Es
sind
Maßnahmen
zum
Schu z
de
sy ischen
Indu-
s ie
e g i en
wo den.
Z.
T.
wu den
Zölle
beibehal en;
e ne
wu den
die
Zahlungs o gänge
in
besonde e
Weise ge egel ,
ibei
de
Ein uh
gewisse
iKonku enzp oduk e
aus
Ägyp en
nach
Sy ien
wu de
die
Möglichkei ,
mi
ägyp ischen
No en
zu
bezahlen,
besch änk ,
da
die
ägyp ischen
No en
zu
einem
P eise
zu
k au en sind,
de
un e
dem
o iziellen
Ve echnungsku s
lieg .
Fe ne
bedien e
man
sich
des
Mi -
els
de
In es i ionskon olle,
um
gewisse
Indus ien
ü
Sy ien
o -
zubehal en.
Z. B.
wu de
ü
Ägyp en
die
P oduk ion
de
eine en
Baumwollwa en
o gesehen,
was
de
Ta sache Rechnung
äg ,
daß
in
Ägyp en
die
höhe we igen
langs apeligen
Baumwollso en
gee n e
we den,
wohingegen
Sy ien
die
g öbe en
Gewebe
o behal en
blie-
ben; auch gewisse
P oduk ionen
on
Eisenwa en
wul'den
e eil ,
z.
B.
Ke en
gewisse
S ä ke
sollen
nu
in
Ägyp en,
Ke en
ande e
S ä ke
nu
in
Sy ien
p oduzie
we den.
Ohne
solche di igis ischen
Maßnahmen
wä e
einem
nennenswe en
Teil
de
sy ischen
Indus ie
keine
güns ige
P ognose
zu
s ellen,
denn
die
d ei-
bis
ie ache
Höhe
de
Löhne
in
Sy ien
-
als
Folge
de
höhe en
P okop e äge
in
de
sy ischen
Landwi scha
-
wi d
du ch
die
e höh e
Leis ung
des
sy ischen
A bei e s
nich ausgeglichen.
Bei
uneingesch änk e
Han-
dels eihei
Z1Wischen
Sy ien
und
Ägy p en
müß e
man
mi
eine
Be-
sch änkung
de
sy ischen
Indus ie
au
solche
P oduk ionen
echnen,
bei
denen
in olge
de
F ach kos en
ode
de
Ve de blichkei
de
Wa e
die
billige e
ägyp ische
A bei sk a
nich
zu
Auswi kung
kommen
kann.
Es
wä e
ein
Fehle ,
sich
o
den
e ns en
Folgen
zu
e schlie-
ßen,
die
bei
hemmungslose
Ve olgung
de
Ve einhei lichung
au
wi scha lichem
Gebie
au e en
müssen.
Ta sächlich schein
zunächs
einmal
die
Ve einigung
sich
güns ig
ü
die
Indus ie
Ägyp ens
ebenso
wie
ü
die
Indus ie
Sy iens
aus-
gewi k
zu
haben.
Die
Ve einigung
ha
sich doch
jeden alls
dahin
aus-
gewi k ,
daß. die ägyp ische
Indus ie
eine
besse e
S ellung
au
dem
sy ischen
Ma k
e hiel
als
die
ausländische
und
ebenso
die
sy ische
au
dem
ägyp ischen
Ma k .
De
in e
egionale
Handel
konn e
jeden-
alls zwischen
Ägyp en
und
Sy ien
(südliche bzw. nö dliche Region
de
Ve einig en
A abischen Republik)
lau end
k ä ig
ausgedehn
we den
und
e eich e
im
Jah
1958 ein
Gesam olumen
on
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Agyp en
u.
Sy ien, En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen 113
4,444 Mill.
zE
im
Ve gleich
zu
einem
Jah esdu chschni
on
1,677 Mill .
..eE
in
den
J,allmm 1948/1957.
Im
e s en
Halbjah
1959
is
dann
wei e hin
eine
seh
be äch liche
S eige ung
au
5,836 Mill.
zE
einge e en.
Die
Ausdehnung
des
Handels olumens
se z e
alle dings
schon 1954 bis
1956
deu lich ein, so
daß
die
jüngs en
E olge
nich
ohne
wei e es
dem
Zusammenschluß
zu
V.A.R. zugesch ieben
we den
können,
imme hin
e schein
es jedoch
glaubwü dig,
daß
on
de
Ve -
einigung
[n
diese
Hinsich kl1ä ige
Impulse
ausgegangen
sind
und
wohl
wei e hin
ausgehen
we den
12
• Pe sönlichen
Mi eilungen
zu olge
soll
de
e s ä k e
in e egionale
Handel
zum
Teil
auch
Impo e
aus
ande en
Lände n
en beh lich
gemach
und
somi
zu
De iseneinspa-
ungen
ge üh
haben.
In
diesem
Zusammenhang
wi d
man
jedoch
nich
übe sehen
dü en,
daß
de
in e egionale
Handel
o z
seine
Ausdehnung
'bishe noch
wenige
als
d ei
P ozen
des eigen lichen
Außenhandels olumens
de
V.A.R
ausmach .
Ande e sei s
is
zu
be-
ücksich igen,
daß
die
Ve einigung
de
beiden
je zigen
Landes eile
e s
zwei
Jah e
zu ücklieg
und
die
Dinge noch
s a k
im
Fluß
sind.
Zusammen assende Be ach ung de indus iellen P oduk ion.
In
ägyp ischen
Quellen
sp ich
man
da on, daß es
du ch
die
Indu-
s ialisie ung
sei
de
Re olu ion
on
1952
gelungen
sei,
nunmeh
im
Jah
90
Millionen US-Dolla s, also
e wa
390
Millionen DM
ode
gu
30
Millionen
zE
an
De isen einzuspa en. Diese
Zahl
en sp ich
17
%
de
ägyp ischen
Gesam ein uh
de
le z en
Jah e.
Fü
die
Zu-
kun
is
on
g oßen
wei e en
Einspa ungen
du ch
Ve d ängung
on
Ein uh ,en in olge Fe i,gs ellung
de
OI1gesehenen
Indus iep ojek e
die Rede;
man
denke
hie bei
e wa
an
die
Düngemi el ab ik
in
Assuan, die 1960
e ig
we den
soll
und
de en
Ene giebeda
du ch
das gleichzeiig
am
al en
Assuandamm
e ich e e
Elek izi ä swe k
gedeck
wi d.
Welche
Wandlung
du ch
die
Indus kilisie ung
bei
de
Ein uh
in
einem
länge en
Zei aum
o
sich
gegangen
is ,
mag
du ch
olgende
Zahlen
cha ak e isie
we den:
de
An eil
de
Ein uh en
on
Tex ilma e ialien
und
Tex ile zeugnissen
an
de
Gesam ein uh
Ägyp ens
iel
on
1930
bis
1955
on
26,2
%
au
7,9
0J0;
de
An eil
de
Ein uh
on Maschinen
und
Appa a en,
elek ischen
Ma e ialien
und
Ve keh smi eln
s ieg
in
de
gleichen
Zei
on
8 %
au
24,6
O o
(Bank
o Egyp , Economic Bulle in, Vol.
IX
1956, S.
9).
Daneben
schläg sich
die
Indus ialisie ung
auch
in
den
Expo zahlen
Ägyp ens
niede ,
die
Expo e
on
Indus iee zeugnissen
nähe n
sich
10
%
de
Gesam -
expo e,
was
e wa
8
O o
de
Gesam impo e
en sp ich . Bezüglich
Sy iens
is
zu
sagen,
daß
die
en sp echenden
Zahlen
wenige
zu
Buch
12
De allie e Angaben übe Ausmaß und Zusammense zung des sy isch-
ägyp ischen Handels inden sich im Budge Repo o he Fiscal Yea
July
1959
-
June
1960,
a.a.O.,
S.
105
.
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoll lk
21
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
114 Rudol
S ucken
schlagen,
ganz
besonde s
bei
einem
Ve gleich
mi
dem
landwi scha -
lichen
Sek o ,
wenn
auch die
Selbs e so gung
in
Tex ile zeugnissen
einen
g oßen
Au schwung
zu
e zeichnen
ha
13
•
Die U p oduk ion auße halb de Landwi scha .
Wede
gehö
Ägyp en, noch
gehö
Sy ien
zu
den
g oßen
E döllände n,
im
Gegen-
sa z
e wa
zu
I an
und
I ak,
die
ges ü z
au
die
g oßen
Ölgelde
um
ih e
En wicklung
bemüh
sind.
In
Ägyp en
ha
die
Ölp oduk ion
in
den
le z en
Jah en
j-edoch so zugenommen,
daß
sie
mi
dem
wachsen-
den
Inlandsbeda
leidlich
mi gekommen
und
daß
on
diesem
keine
zusä zliche
Belas ung
de
De isenbilanz
ausgegangen
is .
Es
muß
ja
nich
nu
de
Beda
ü
Au os
und
Eisenbahnen
gedeck
we den,
sonde n
auch
ü
die
Ve so gung
mi
elel ische Ene gie,
zumal
Ägyp en
nu
übe
wenig
Wasse k a
e üg ,
e ne
ü
Heizzwecke
und
Kochzwecke;
das
Öl
e se z
in
Ägyp en
wei gehend
die
bei
uns
e wand e
Kohle. iFunds ellen
on
Öl gi'b es bis
heu e
o nehmlich
am
Ro en
Mee
und
au
de
Halbinsel
Sinai.
Es
wi d
gesag ,
daß
es
sich
hie
um
sogenann e
"Taschen"
handel ,
die
im
Lau e
de
Zei
ausgepump
we den,
so
daß
o lau end
neue
Funds ä en
e schlossen
we den
müssen.
Das
U eil
übe
die
kommende
Ölp oduk ion
is
des-
halb
e häl nismäßig
unsiche ,
und
man
kann
wohl
bei
eine
Vo -
schau
bes en alls
on
de
Annahme
ausgehen,
daß
es geling ,
den
s a k
wachsenden
Inlandsbeda
auch
in
Zukun
zu
decken,
ohne
daß
die
Außenhandelsbilanz
au
dem
Gebie
de
mine alischen
B enns o e
zu
eine
wachsenden
Belas ung
de
De isenbilanz
üh .
-Die
Lage
in
Sy ien
is
dadu ch
cha ak e isie ,
daß
man
mi
E schließungs-
a bei en
wesen lich
wei e
zu ück
is .
Alle dings
is
man
in
den
le z-
en
Jah en
ündig
gewo den,
und
zwa
im
No dos en
Sy iens.
Es
bes eh
de
Plan
zu
Scha ung-
eine
kleinen
Ra ine ie
im
Euph a -
gebie ,
um
das
do
ge undene
Öl
ü
die
T ak o en
und
sons igen
Maschinen des no dös lichen
Landwi scha sgebie s
nu zba
zu
machen.
Fe ne
is
die
Conco dia, eine Toch e gesellscha
de
Deu -
schen E döl-AG.,
im
Somme
1959
ündig
gewo den,
übe
Quan i ä
und
'Quali ä liegen jedoch noch
keine
aus eichenden
Nach ich en o .
Angesich s
de
Ta sache, daß eins
de
g oßen
i akischen
Öl elde
nich
allzuwei
on
de
sy ischen
G enze
gelegen
is ,
is
ü
die
Zu-
kun
du chaus
mi
g oßen
Funden
in
Sy ien
zu
echnen; jedoch
is
das
noch
~ukun smusik.
Abe
Sy ien
p o i ie
heu e
schon als
Du ch uh land
om E döl, besonde s .is
hie
an
die iPipe-line
de
I aq
Pe ol
Company
zu
denken,
die
Royal ies
sind
in
den
le z e gange-
nen
Jah en
in
den
Sä zen
e heblich
e höh
wo den,
und
Sy ien
e ziel
da aus
nunmeh
im
Jah
und
100 Millionen . :S = ca. 120 Millionen
13
Zu
zahlenmäßigen
En wicklung
des
Impo s
und
Expo s
gl. Ta-
belle
IX
und
X
des
Tabellen eils.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Ägyp en
u. Sy ien,
En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen
115
DM
gegenübe
minimalen
Be ägen
in
den
Jah en
1950
bis
1952.
An
de
P1pe-line
in
Ho ns
is
eine
g oße
Ra ine ie
e ich e
wo den,
wo-
du ch
sich
Sy ien
wei gehend
on
de
Ein uh
a inie e
Öle zeug-
nisse
unabhängig
machen
will.
Was
die
Holzgewinnung
be i ,
so
is
zu
sagen, daß.
Ägyp en
und
Sy ien
keine
Waldlände
sind.
Ho nungen,
in
Sy ien
un e
Anbau
schnell
wachsende
Hölze
eine
Celluloseindus ie
au: ibJauen
zu
kön-
nen,
sind
wohl
mi
ISkepsis
zu
beu eilen.
Einige
ande e Bodenschä ze
sind
in
Ägyp en
e schlossen
wo den,
so
Mangan
und
Phospho ,
abe
sie
haben
noch
keine
g oße
Bedeu ung
bei
de
Aus uh
e lang ,
sind
jedoch
bedeu ungs oll
ü
die
Deckung
des Inlandsibeda es.
Besonde e
Beach ung
e dien
das
Eisene z o -
kommen
bei
Assuan.
DalS
E z
wi d
nun
im
Eisen-
und
S ahlwe k
Heluan
bei
Kai o
genu z ,
wo ü
es
e wa
900
km
au
de
eingleisigen
Bahn,
die
Kai o
mi
Obe ägyp en
e binde ,
anspo ie
we den
muß.
(Die
Kohle
ü
Heluan
komm
aus
dem
.A!usland,
nu
die
Füll-
s o e
we den
in
de
Nähe
des
We kes
gewonnen.) Nach
dem
Zwei en
Wel k iege
ha e
Ägyp en
iesenha e
Bes ände
on
Sch o
aus
dem
K iegsma e ial,
das
die
T uppen
bei
de
(Räumung zu ückgelassen
ha en,
und
da au
wu de
eine
gewisse
Eisen-
und
S ahlindus ie
au -
gebau .
Allmählich
jedoch
e siegen
diese
Bes ände,
und
dadu ch
is
ein
besonde e
Ans oß
da ü
gegeben, die
Eisen-
und
S ahlgewinnung
au
ande e
G undlage
au zubauen.
Vo läu ig
be ei e
das
T anspo -
p oblem
noch
auße o den liche
Schwie igkei en,
und
es
sind
auch
sons ige
(Reibungen
beim
P oduk ionsp ozeß
au ge e en,
so
daß
das
neue
We k
noch
keineswegs
zu
ollen
Wi kung
kommen
konn e.
Es
is
dami
zu
echnen,
daß
bei
wei e e
Du cho ganisa ion
des
P oduk-
ionsp ozesses
om
E z
bis
zum
e igen
T äge
de
Beda
an
Eisen-
und
S ahlwa en
in
wesen lich
g öße em
Um ang
aus
eigene
P oduk-
ion
gedeck
we den
klann.
Sons iges:
We ke
de
In as uk u .
Mi
Rücksich
au
die
hohen
Kapi alkoe izien en
bei
We ken
de
In as uk u ,
also
mi
Rücksich
au
die
ela i
ge inge
S eige ung
des
Volkseinkommens
p o
Jah ,
die
bei
ihnen
mi
eine
Kapi alin es i ion
in
bes imm e
We höhe
e ziel
we den
kann,
is
es
ü
die 'En wicklung
und
ih e
'Finanzie ung
ungün-
s ig,
wenn
solche
We ke
de
In as uk u
in
g öße em
Um ang
be-
nö ig
we den.
Es
is
hie
o
allem
an
Ve keh swege
und
iEne gie-
e so gung
zu
denken.
iDie
Si ua ion
wa
ü
Ägyp en
au
diesem
Gebie
in
den
le z en
Jah en
noch
ela i
güns ig,
aJbe
es is
die
'F age, ob
je z
nich
eine
Reihe
g oße
iIn es i ionen
au
diesem
Ge-
bie
d ,ängend
gewo den
is ,
um
bei
de
In as uku
mi
de
sons i-
gen
En wicklung
Sch i
zu
hal en
und
Reibungs e lus e
zu
e mei-
den,
die
mi
ih em
Zu ückbleiben
e bunden
smd.
Ich
denke
o -
8"
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25

116
Rudol
S ucken
nehmlich
an
zwei g oß.e We ke, nämlich
den
zweigleisigen
Ausbau
de
Eisenbahn
Kai ~ssuan
und
die
Regulie ung
des Nils als Schi -
ah sweg.
Fe ne
is
in
Ägyp en
au
wei e e
Sich das
P oblem
de
Ene gie e so gung
aku .
Wenn
de
Hochdamm g.ebau
wi d,
bes eh
die Möglichkei
eine
wei gehenden
zusä zlichen
Ene gie e so gung
aus
de
Wasse k a .
Wenn
man
dann
da an
denk ,
den
S om
nach
Kai o
und
dem
Del a
zu
lei en, so
muß
eine
übe landlei ung
on
und
1000
km
e ich e
we den.
Wenn
man
dami
echne ,
im
Raum
on
Assuan
und
Obe ägyp en
eine wesen liche
E wei e ung
de
Indu-
s ie
o zunehmen
und
den
gewonnenen
S om
in
diesem
Raum
zu
e b auchen,
dann
wi d
e s
ech
de
Ausbau
de
Ve keh swege
zwi-
schen
Obe ägyp en
und
dem
Raum
um
iKai o
ak uell.
Also
man
muß
wohl
au
j·eden
Fall
dami
echnen,
daß
in
Ägyp en
g oße
Au wendun-
gen
ü
den
Ausbau
de
In as uk u
ans ehen. -Auch
im
Falle
Sy iens
is
au
dem
Gebie
de
In as uk u
noch
Nennenswe es
zu
un.
Vo
allem
komm
hie
de
Bau
eine
Eisenbahn
on
La aquia
übe
Aleppo
an
den
Euph a
und
in
das
no dös liche g oße
Landwi -
scha sgebie
hinein
in
F age.
Die
g oßen
gee n e en
Mengen
we den
heu e
noch
aus
dem
P oduk ionsgebie
au
Las wagen
bei
unzuläng-
lichen Wegen
zum
Ha en
anspo ie ,
und
da:bei sollen
die
F ach -
kos en
e wa
2/
3 des
P eises
ü
Ge eide,
de
im
Ha en
e ziel
wi d,
ausmachen.
Man
ho ,
du ch
die
Eisenbahn
die
F ach kos en
e wa
au
die
Häl e
ih e
bishe igen
Höhe
he ab
d ücken
zu
können
und
da-
du ch
de
l.andwi scha lichen
P oduk ion
einen
k ä igen
Ans oß
zu
geben,
zumal
wenn
gleichzei ig
du ch
die
Öl a ine ie
im
Euph a al
de
P eis
eines wesen lichen
Kos en ak o s
ged ück
wi d;
ielleich
e mag
sich
dann
auch die
Düngemi el ab ik,
die
im
Anschluß
an
die
g oße
Öl a ine ie
bei
Ho ns
gebau
wi d,
s ä ke
auszuwi ken,
als sich
das
angesich s des
gegenwä igen
ge ingen
Ve b auchs
küns -
liche
Düngemi el
ohne
wei e es
annehmen
läß .
Abe
auch
sons
lieg
die
E schließung
Sy iens
mi els
Eisenbahnen
noch
im
a gen,
und
es
wi d
iel
au
diesem
Gebie e
zu
un
sein,
um
im
ganzen
die
P o-
duk i k ä e
zu
ollen
En al ung
zu
b ingen.
Bei solchen
We ken
de
lIn as uk u
mi
ih en
g oßen
Kapi al-
au wendungen
wi d
alsbald
das
P oblem
de
Finanzie ung
ak uell.
Eine
lang is iige
Auslandsanleihe,
zumindes
in
den
G enzen
des
Auslandsan eils
an
de
'In es i ion, schein
mi
hie bei
du chaus
am
Pla ze
zu sein.
Sons ige De isenquellen. Die
Rimessen
de
Auswande e
sind
ein
bedeu ende
Pos en
ü
Sy ien
(Libanesen
und
Sy e
gehen
jn
die
Wel
hinaus,
Ägyp e
und
I ake
nich ), doch
läß
sich
übe
die
Höhe
diese Rimessen
keine
eindeu ige
Angabe
machen,
deshalb
auch nich
übe
ih e
En wicklung
im
Lau e
de
Zei .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
Ägyp en
u.
Sy ien, En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen 117
Fü
Ägyp en
sind
die
Einnahmen
aus
dem
Suezkanal
on
auße -
o den liche
Bedeu ung,
wi
haben
es
hie
mi
einem
Pos en
zu
un,
de
die
De isenbilanz
Ägyp ens
annähe nd
ebenso
s a k
e besse
wie
de
Ausbau
de
Indus ie
mi
seinen
Folgen
ü
die
Ein-
und
Aus uh .
Schon
o
de
Na ionalisie ung
des
Suezkanals
bilde en
die
Royal ies
und
die
Ausgaben
de
Kanalgesellscha
im
Lande
einen
Be-
ag,
de
einen
Teil
de
Passi i ä
de
Handelsbilanz
au wog.
In-
zwischen
ha
sich
de
übe schuß.
de
De iseneinnahmen
aus
dem
K.anal
ibe
die
in
Zusammenhang
mi
ihm
zu
leis enden
De isen-
ausgaben
um
20
bis
30
Millionen
.: :E
gehoben.
Man
ha
nach
de
Na-
ionalisie ung
wohl
zunächs
zu
wei gehende
Ho nungen
genäh ,
mi
den
übe schüssen
des
Kanals
die
Au wendungen
ü
den
Sadd
el
Ali
bes ei en
zu
können,
und
man
be ach e
die
Ding,e
je z
nüch e ne
.
.A!be
es
is
ein
Ausbau
des
Kanals
im
Gange,
um
den
Kanal
ü
g öße e
Schi e,
o
allem
g öße e
Tanke ,
b auchba
zu
machen,
und
nach
Fe igs ellung
diese
A bei en
kann
mi'
eine
nennenswe en
wei e en
Einnahmes eige ung
dank
de
Ve keh s-
s eige ung
ge echne
we den.
De
Ausbau
ollzieh
sich
in
Zusam-
mena bei
mi
g oßen
ame ikanischen
Fi men,
ein
e hebliche
Teil
de
A bei en
is
schon ,ollende
und
wa
schon inanzie ,
ehe
die
Wel bankanleihe
ü
den
Kanalausbau
kam.
Wei e hin
is
hie
an
den
Reise e keh
zu
denken.
Als De isen-
quelle
~s
de
Reise eIikeh
ü
Ägyp en
nich
das,
was
man
eigen -
lich
annehmen
müß e,
de
De isenan ,all
s eh
in
keinem
Ve häl nis
zu
dem,
was
echne isch als Ausga be
de
Auslände
wäh end
ih es
Au en hal es
au
ägyp ischem
Boden
e mi el
wi d
14
• Die
Di e enz
is
zum
g öße en
Teil
zu
e klä en
mi
de
den
Auslände n
zuges an-
denen
Miöglichkei ,ägyp ische
No en
bes imm e
S ückelung
unbe-
sch änk
nach Ägy.p en
einzu üh en,
und
diese illegal ins
Ausland
e~b ach en
ägyp ischen
No en
sind
do
wesen lich
billige
zu
kau en,
als
man
ägyp ische
P unde
in
Ägyp en,
auch
un e
Be ücksich igung
des Tou is enbonus, o iziell
kau en
kann.
Diese
F eigabe
de
He ein-
b ingung
on
No en
s eh
im
Gegensa z
zu
dem,
was
wes liche
Lände
bei
schiWe e De isenlage
ge an
haben. Ich
nehme
deshalb
an,
daß
schon
bei
de
bishe igen
G öße
des
Reise e keh s
zusä zliche De isen-
einnahmen
im
Gegenwe
on
e wa
20
Mill.
.: :E
ku z is ig
zu
e -
zielen sind,
wenn
es geling ,
den
illegalen
Kapi al ans e
au
de
G undlage
de
Aus uh
ägyp ische
Bankno en
wei gehend
zu
un e -
binden. Die
Einnahmen
aus
dem
Reise e keh
sind
na ü lich
auch
14
Bei einem echne ischen Au wand on
20,4
Mill
.
.: :E
im
Jah
1956,
bzw.
23,2
Mill.
.: :E
im
Jah
1957 belie en sich die a sächlichen E löse aus
dem De isenum ausch
de
Tou is en
nu
au 1,9 bzw. 1,4 Mill .
.: :E.
(Quelle:
Nla ional Bank o Egyp , Economic Bulle in,
Vol.
XI
1958-,
S.
152
.)
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25
118 Rudol S ucken
eine
F age
des
Ausbaues
de
Annehmlichkei en
ü
die
'F emden
15
;
e s klassige
Un e kün e
ü
Auslände
gib
es o nehmlich
nu
in
Cai o,
Alexand ia,
Luxo
und
Assuan;
de
Bau
des
Hil onho els
~n
Cai o
mag
dabei
zu
einem
besonde en
Anziehungspunk
ü
Ame i-
kane
mi
g oßen
AusgaJben
p o
Tag
we den.
lF'ü
die
En wicklung
Ägyp ens
zu
einem
bedeu enden
Au o eiseland, wie es beispielsweise
I alien
gewo den
is ,
ehlen
e schiedene VOI1bedingungen.
Sy ien
is
noch
wenig
ü
den
-Reise e keh e schlossen. Auch
die
ielen
Je usalem ah e
be üh en
Sy ien
nu
ku z
und
ziehen
ohne
Au en hal
wei e .
Und
dabei
ha
Sy ien
iel
zu
bie en
du ch
die
G öße
seine
Na u ,
seine
in e essan en
S äd e,
seine
Baudenkmäle
aus ömische
und
ühch is liche
Zei
usw. A:be die
En e nungen
sind
g oß,
sehenswe e
Plä ze
zum
Teil
schwe
e eichba ,
die
Un e -
kun
nich
übe all
aus eichend (wenn ich auch
das
schöns e
Ho el
meine
Reise
in
Damascus
and).
Sy ien
ha
ungehobene
Schä ze;
abe
es
wi d
iele
Ans engungen
,bedü en, sie
zu
heben.
Schlußbe ach ung
Die En wicklungschancen
Ägyp ens
sind
ohne
Einsch änkung
posi-
i
zu
beu eHen,
wenn
den
g oßen
posi i en
Vo gängen, nämlich
de
Ve d ängung
on
Ein uh en
und
de
Ausdehnung
on
Aus uh en
indus ielle
P oduk e
sowie
dem
Ans eigen
de
Einnahmen
aus
dem
Suez-Kanal,
keine
nega i en
Vo g,änge
gegenübe e en.
Als solche
nega i en
Vo gänge
könn en
au e en:
Hemmungen
in
de
En al-
ung
de
landwi scha lichen
P oduk ion
mi
de
Folge,
daß
diese
mi
dem
s eigenden
[n1andsbeda
nich
mi komm ,
ungüns ige
P eis-
en wicklung
bei
den
landwi scha lichen
Aus uh a ikeln
Ägyp ens,
wobei
o nehmlich
an
die
Baumwolle
zu
denken
is ,
Zu ückbleiben
de
Mine alölp oduk ion
hin e
dem
heimischen
Beda .
Du ch
den
Bau
des Hochdammes
kann
die
e s genann e
Ge ah
mangelnde
En -
al ung
de
landwi scha lichen
P oduk ion
ü
einen
länge en
Zei -
abschni
nach
seine
Fe igs ellung
besei ig
we den.
Im
F emden-
e keh
lieg
wohl
noch eine gewisse De isen ese e.
Die En wicklungschancen
Sy iens
sind
ohne
Einsch änkung
posi i
zu
beu eilen,
wenn
die
Ge ah en,
die
de
landwi scha lichen
P o-
duk ion
on
de
Land e o m
und
de
indus iellen
P oduk ion
on
de
Ve einigung
he
d ohen,
du ch
en sp echende
Maßnahmen
abge-
angen
we den.
Die
gesam e
Si ua ion
is
in
Sy ien
wesen lich leich e
dank
den
g oßen
Möglichkei en
zu
Ausdehnung
de
landwi scha -
lichen
P oduk ion.
Neben
de
Ve g öße ung
de
landwi scha lichen
15
Flü
Elinzelhei en übe die En wicklung des ägyp ischen Ho elwesens
gl. Na ional Bank o Egyp , Economic Bulle in,
Vol.
XII
1959,
S.
32
.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Ägyp en
u. Sy ien, En wicklungsbedingungen u. En wicklungschancen 119
Expo e,
mi
denen
zu
echnen
is ,
o zdem
zwei
Miße n en
(1958
und
1959) zu
ela i
nied igen
Expo zahlen
ge üh
haben,
wi d
de
indus ielle
Ausbau
zu
Ve besse ung
de
De isenlage
üh en,
und
zwa
du ch
Einspa ung
on
Impo en,
und
e ne
b ing
die
Du ch-
uh
on Rohöl
Sy ien
o läu ig noch wachsende
Einnahmen.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Tab
e
11
e
IX
Egyp :
Balance
o
Paymen s,
In e na ional
T ansac ions
1949-1957
1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957
A. Goods
and
Se ices
I-'
I :)
Expo s
.o.b.
Raw
co on
Cl)
Value
a
1949
p ices
.....
.
....
106,1 115,3 76,2 80,3 103,0 85,5 82,4 70,0 88,4
Excess
o
alue
a
cu en
p ices
o e
a1ue
a
1949
p ices
......
34,5 87,9 46,1 13,3 27,6 25,0 28,9 35,8
O he
expo ß
a
cu en
p ices
..
31,7 25,6 39,0 18,7 21,0 25,2 31,0 43,3 47,4
AJdjus men o
exchange
eco d
basis
....................
..
....
4,4 14,8 1,4 3,7 0,4 5,9 0,7 -9,7 -4,6
To al
expo s
............
142,2 190,2 204,5 148,8 137,7 144,2 139,1 132,5 167,0
Impo s
c.i. . .
,'
.............
... . .
-148,3
-208,9
-233,8 -208,2
-166,7 -156,2
-201,3
-198,1
-218,8
T ade
balance
.. .
.......
-6,1 -18,7 -29,3 -59,4 -29,0 -12,0 -62,2 -65,6 -51,8
Nonmone a y
goLd
..............
-11,7 -13,7 -9,6 -4,7
Suez
Canal
dues
..................
23,0 26,2 26,4 26,6 29,1 30,6 31,8 29,3 24,3
In es men
income
..............
8,9 -11,2 -12,5 -12,1 -11,0 -13,1 9,8 -5,1 1,9
~
Go e nmello , n.Le. .
...............
5,1 9,9 8,4 0,1 2,4 4,9 -8,9 -20,2 -19,2 !::
0-
O he
se ices
.........
.
........
1,9 -2,9 0,2 -3,9 0,6 1,6 5,0 19,5 11,1 0
;:;;
To al
....................
3,3 -10,4 -16,4 -53,4 7,9 2,2 -44,1 -42,1 -33,7
n
,...
B.
Miscellaneous
Dona ions
and
Capi al
!::
(")
U.S.
allod
UNICEF'
g an s
..........
1,4 10,1 9,4
:>;'
(!)
P i a e
long- e m
ca
pi
al
........
3,9 3,6 4,3 1,9 0,9 0,3 2,2 1,2
~
P i a e
halances
ab oad
.....
'.'
...
1,9 1,4 1,2 0,7 0,8 4,9 0,2 5,4 5,3
Fo eign
p i a e
balances
in
Egyp
..
-1,7 0,9 0,7 1,9 0,6 1,2 0,2 0,5 2,0
O he
..........................
1,0 0,1 2,2 -17,9
To al
....................
3,7 3,1 1,4 3,2 1,1 2,6 11,9 6,7 -11,8
C.
Ne
E o s
and
Omissions
........
0,4 1,6 0,6 0,3 0,2 0,4 1,0 1,1
D.
To al
(A
h ough
C)
..............
-11,9 -17,8 -57,2 9,3 0,6 -31,8 -36,4 -44,4
E.
Mone a y
Mo emen s
Paymen s
ag eemen s
(ne )
......
..
11,7 2,4 0,3 4,3 2,6 0,7 -2,1 6,1
Ne
IMF
posi ion
................
0,7 -3,0 5,2 5,2
O he
sho - e m
liabili ies
......
..
-7,8 -2,8 1,3 0,2 0,4
U.K.long- e mlSecu i ies
(incI'ease-)
-3,2 -29,3 -14,6 10,8 4,1 2,9 12,6 17,3
Sho - e ms e linglasse s
(inc ease-)
21,7 32,2 83,7 54,7 -14,0 5,3 35,1 25,4
O he
sho - e m
asse s
(inc ease
-)
-14,6 -7,1 -11,1 17,0 8,6 0,8 -5,5 0,3 15,8
Mone a y
gold
(inc ease
-)
........
-15,9 -26,6 -5,0
To al
.................... 11,9 17,8 57,2 9,3 0,6 31,8 36,4 44,4
S<m ce:
In e na ional
Mone a y
Fund,
Balance
o
Paymen s
Yea book,
Vol.
IX
and
X!,
Washing on
1958/1959.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-40342-4 | Gene a ed on 2023-01-16 13:05:25

Tabelle
X
Sy ia:
Balance
o
Paymen s,
Basic
Global
Da a
1950-1957
1950
1951
1952
1953
1954 1955
C edi
Debi
C edi
Debi
C edi
Debi
C edi
Debi
C edi Debi C edi
Debi
A.
Goods
and
Se ices
......
93.1
118.3 108.8
140.1
119.5 148.9 142.0 152.5 191.6 222.7 200.5234.8
1.
Me chan-
dise·
......
77.2 117.8 87.6
136.1
98.1
142.9 119.6 136.2 167.5 197.2
152.1
202.4
2.
Nonmone a-
y
gold
....
.........
0.6 --1.4 -8.5 -5.4 -7.0
3.
Fo eign
a el
.....
........
2.4
2.1
3.5 3.5 2.0
6.1
2.5
19.0
22.5 23.2
4.
T anspo a-
ion
.....
.
1.4
....
1.3
....
1.3
....
1.7
. ... 2.8
....
••
o
•••••
5.
Insu ance
..
• 0
••••••
.... .... .
.......
••••
O'
o •
........
•
•••••
o.
6.
In es men
income
....
••••
..
0
••
0.4 0.5 0.4 0.2 0.2
03
0.2 0.5
0.1
1.0
7.
Go e nmen ,
n.
i.
e
......
0.4
....
1.7
1.3
0.8
....
5.6 0.6 5.5 0.6 6.4 0.8
8.
Miscellane-
ous
.......
14.1
0.5
148
-15.4 0.9
12.9
0.8
13.1
-19.4 0.4
Ne
goods
and
se ices
-25.2 -31.3 -29.4 -10.5 -
31.1
-34.3
B.
Dona ions
....
5.4 -5.6 -5.7 -5.6 -
4.1
-3.9 -
9.
P i a e
....
2.7 -2.6 -2.7 -
28
-2.8 -2.8 -
10. O icial
....
2.7 -3.0 -3.0 -2.8 -
1.3
-
1.1
-
Ne
dona ions
..
5A
-5.6 -5.7 -5.6 -
4.1
-3.9 -
Ne
o al
(1
h ough
9)
........
-22.5 -28.7 -26.7 -7.7 -28.3 -31.5
Ne
o ll)
(1
h ough
10)
.......
-19.8 -25.7 -23.7 -4.9 -27.0 -30.4
1956
C edi
Debi
230.3236.2
165.1
211.5
-3.2
19.6 19.6
....
....
••
o
•••••
-0.4
24.8 0.8
20.8
0.7
-5.9
4.3 -
2.8 -
1.5
-
4.3 -
-
3.1
-1.6
1957
C edi
Debi
206.2203.6
163.0 185.0
5.1
-
12.6 16.8
• 0
••••••
.
.......
...........
12.3 0.8
132
1.0
2.6 -
4.3 -
2.8 -
1.5
-
4.3 -
5.4 -
6.9 -
iI>:
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§
C/Q
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C/Q
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g.
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~
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Tab
e I I e X, F 0
se
z u n g
1950
1951
1952 1953 1954 1955 1956 1957
C edi
Debi
C edi Debi C edi
Debi
C edi Debi C edi
Debi
C edi
Debi
C edi
Debi
C edi
Debi
C.
Capi al
and
Mone a y
Gold
13.8 -21.4 --16.5 1.5 -
17.1
-16.3 -
03
-1.9 -
P i a e,
exclud-
ing
banks
(i ems
11-14)
..
2.5 -3.9 -6.5 -5.6 -6.2 -24.2 --
14
-4.2
O icial
and
Banking
Ins i u ions
.. 11.3 -17.5 --23.0 -
4.1
109
--
7.9
1.7 -
6.1
-
15.
Long- e m
liabili ies
..
--3.9 --10.0 ----1.0 -4.6 ---
15.1.
Loan
ecei ed
om
Saudi
A abia
....
--3.9 -------4.0 -6.0 -- -
15. 2.
Repay-
men
o
deb
o
Lebanon
- - - - -10.0 - - - --3.0 -
14
- -
16.
Sho - e m
liabili ies
..
----1.2 -2.6 -14.2 --2.8 7,8 - - 4.2
17.
Long- e m
asse s
.....
.... .... .... .... .
.......
0
•••••
o.
.
.......
••
o
•••••
.
.......
.
.......
18.
Sho - e m
asse s
.....
134
-20.0 --
11.1
-6.8 -
1.1
-4.0 -10.7 15.4 -
18.1.
Cen-
al
Bank
..
13.4 -16.3 --
7.3
-15.3 0.1 -0.9 --13.7 13.2 -
18.2.
Com-
me cial
banks
.....
........
3.7 - - 3.8 8.5 --1.2 -4.9 3.0 -2.2 -
10.
Mone a y
gold
......
-
2.1
-6.4 -
3.1
0.1
--2.2 -
2.1
- - -
5.1
N
e
e o s
and
omissions
.......
.
-I
-I
-I
14.1
-I
-I
-I
-I
40.2 9.9 1.3
6.0 4.3 3.4 8.8
Sou ce:
In e na ional
Mone a y
Fund,
Balance
o
Paymen s
Yea book,
Vol.
VIII-X,
Washin on
1958/1959.
....
~
00
~
0-
g,
.....
Ul
.....
~
~
~
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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Ägyp en
u. Sy ien,
En wicklungsbedingungen
u.
En wicklungschancen
129
Li e a u übe sich
Abdelasim,
A.
Lo y:
Wege
und
I wege
de
Bes eue ung
in
Ägyp en.
Kölne
Disse a ion
1957.
AHen,
Robe
Lo ing:
Middle
Eas em
Economic
Rela ions
wi h
he
So ie
Union,
Eas e n
E'u ope,
and
Mainland
Ohina.
Cha lo es ille
1958.
Baue ,
P.
T., Yam;ey, B. S.:
The
Economics
o
Unde de eloped
Coun ies.
London
1957.
Beh end ,
Richa d
F.:
P oblem
de
"Unen wickel en"
Lände .
Ve wal ungs-
und
Wi scha s.akademie
ESsen,
He
2.
Essen
1956.
-
Die
wi scha lichJe
und
soziale
Re olu ion
in
den
unen wickel en
Län-
de n.
2.,
e g.
Au !.
Be n
1959.
Be ge ,
Monoe:
Bu eauc acy
and
Sode y
in
Mode n
Egyp .
P ince on
1957.
BiHe beck,
Klaus:
S uk u
und
En wicklung
de
ägyp ischen
Wi scha .
E a bei e
und
he ausgegeben
om
Hambu giJschen
Wel wi scha s-
A chi .
Hambu g
1956.
-
Die
wi scha lich- echnische
und
mili ä ische
Auslaooshil e
de
Sowje -
union
ü
die
En wicklungslände .
Wi scha sdiens ,
Jg.1958, S.
84
.
B and,
W.:
~he
Wo ld
Popula ion
P oblem.
In e na ional
Popula ion
Con e-
ence,
N . 28.
Wien
1959.
Cas o,
Josue
de:
Wel geißel
Hunge .
Gö ingen
1959.
Coale, A. J.,
Hoo e ,
E. M.:
Popula ion
G ow h
and
Economic
De elop-
men
in
Low-Income
Coun ies.
P ince on
1958.
Egne , E' ich:
S ad
und
Land
im
Indus alisie ungsp ozeß
Un e en wik-
kel e
Lände .
Hambu ge
Jah buch
ü
Wi scha s-
und
Gesellscha s-
poli ik,
4.
Jah .
Tülbingen 1959, S. 100 .
-
Die
Rolle
des
Haushal s
in
den
wi scha lichen
En wicklungsgebie en.
De
Ve bl1auche ,
13.
Jg.
1959, S.
625
.
Fische ,
Kaxl
Heinz:
Haup Jp obleme
de
genossenscha lichen
P axis
in
a abischen
Lände n.
Zei sch i
ü
das
gesam e
Genossenscha swesen,
7.
Bd.
19'57,
S.199· .
F ankel,
He be
S.:
The
Economic
Impac
o
Unde -de eloped
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