F eudenbe g, Ka l
A icle
Die Rep oduk ionszi e de Be ölke ung
Wes deu schlands
Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha
P o ided in Coope a ion wi h:
Duncke & Humblo , Be lin
Sugges ed Ci a ion: F eudenbe g, Ka l (1958) : Die Rep oduk ionszi e de Be ölke ung
Wes deu schlands, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN
1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 78, Iss. 4, pp. 83-95,
h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.4.83
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467] 83
Die Rep oduk ionszi e de Be ölke ung
Wes deu schlands
Von
Ka l F eudenbe g - Be lin
Um ein Bild übe die a sächliche Rep oduk ion de Be ölke ung
Wes deu schlands nach Übe windung de K iegs- und Nachk iegs Ve -
häl nisse zu gewinnen, also auch be einig on den Besonde hei en
du ch einen zei beding en und nich kons an en Al e sau bau, ha
F. Hage au G und seine Annahmen ü die Vo ausbe echnung de
kün igen Be ölke ungsen wicklung1 auch den Al e sau bau eine
s abilen Be ölke ung be echne , wie e sich eine sei s als G enzwe
nach den do benü z en op imis ischen Annahmen e gib und ande e -
sei s nach den en sp echenden pessimis ischen. Diese Be echnung be-
uh e au den a sächlichen E ah ungen de Zei bis 1951 und au
hie aus ex apolie en T ends. Schon 1955 habe ich gezeig 2, daß nach
den Beobach ungen on 1952 bis 1954 nu die op imis ische Annahme
de Wi klichkei en sp ach, und eine spä e e (nich e ö en lich e)
Einbeziehung des Jah es 1955 e gab, daß sich hie du ch an den o -
genann en Be echnungen nich s Me kliches ände e. Hie nach hä en
also die Ve häl nisse de op imis ischen Annahme aus de Vo aus-
be echnung des S a is ischen Bundesam s en sp ochen, die ü den
s abilen Zus and eine jäh liche Zuwachs a e on 4,0
%o
e gab, ode die
Zuwachs a e wä e soga noch ein wenig höhe gewesen.
Hingegen ha das S a is ische Bundesam neue dings eine Be-
echnung übe die Rep oduk ionszi e de Be ölke ung Wes deu sch-
lands au G und de Na ali ä des Jah es 1955 o genommen3, de en
1
Die o aussich liche Be ölke ungsen wicklung bis 1982. S a is ik de Bundes-
epublik Deu schland Bd. 119. 1955.
2 K. F eudenbe g: Me hodik und E gebnisse de F uch ba kei ss a is ik.
Schmolle s Jah buch, 75. Jg., 6. H. 1955.
3 Die na ü liche Be ölke ungsbewegung im Jah e 1955 und S e be a el 1949/51
nach dem Familiens and. S a is ik de Bundes epublik Deu schland Bd. 173, S. 23.
1957.
6»
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84 Ka l F eudenbe g [468
G undlagen alle dings nich im einzelnen wiede gegeben sind, die abe
zu olgendem E gebnis üh e: Nach den Fo p lanzungs e häl nissen
on 1950 und de S e be a el 1949/51 hä en 1000 lebendgebo ene
F auen 934 lebendgebo ene Mädchen zu Wel geb ach , und bei
gleiche S e blichkei , abe den Fo p lanzungs e häl nissen on 1955
wä en es 952 gewesen. Eine Um echnung ü 1950 au den ik i en
Fall, es hä e keinen k iegsbeding en Männe mangel gegeben, e gab
eine solche1 Zi e on 981. „Eine ähnliche Be echnung ü 1955, die
mangels Un e lagen nich möglich is , wü de einen We e geben,
de wohl g öße als 952 is , abe 981 nich e eich ."
Wie gesag , sind an de genann en S elle Einzelhei en de Be-
echnung nich mi ge eil , es kann da aus nu e kann we den, daß
auch ü 1955 die S e be a el 1949/51 benü z wu de. Dies allein is
schon bedeu sam, da die S e blichkei de weiblichen Säuglinge, die
ü die Au wuchszi e dieses Geschlech s ausschlaggebend is , sei dem
die S e blichkei im wei e en Kindesal e as au 0 he abged ück
wu de, nach de S e be a el 1949/51 noch 49%)o be ug, 1955 abe
nu noch 37 %o. Abe auch in ande e Hinsich schein die zi ie e
Fes s ellung des S a is ischen Bundesam s, daß — bei Abs ak ion
on dem a sächlichen k iegsbeding en F auenübe schuß — die Re-
p oduk ionszi e nach den Ve häl nissen on 1955 zwischen 952 und
981 liegen müsse, eine Nachp ü ung we zu sein.
Zu diesem Zwecke wu de zunächs nach den E gebnissen des Jah es
1955, die das S a is ische Bundesam als S e bezi e n ü ün jäh ige
Al e sg uppen e ö en lich ha 4, eine behel smäßige S e be a el 1955
ü das weibliche Geschlech ü diejenigen Al e be echne , die ü
die Fo p lanzung on Bedeu ung sind. Die Be echnung e olg e au
ein achs e Weise, indem nämlich, abgesehen om Säuglingsal e , ü
das ohnehin nich eine S e bezi e , sonde n eine S e bewah schein-
lichkei angegeben wi d, ü die Al e sg uppen on einmal ie und
dann imme ün Jah en die S e bezi e als eine inne halb diese
Al e sg uppe kons an e S e be-In ensi ä angesehen wu de, wodu ch
sich ü die in die Al e sg uppe Ein e enden die Wah scheinlichkei
e gab, ih Ende zu e leben, und dann die lx ü die dazwischenliegen-
den x als geome ische Reihe in e polie wu den; wegen de kleinen
Sp ünge, die hie bei an den unden Al e n als Nah s ellen en s anden,
wu de noch eine ganz ein ache Ausgleichung nach Finlaison o genom-
men. Fü die in Be ach kommenden Al e sind die sich solche a
endgül ig e gebenden lx in Tabelle 1 zusammenges ell .
4 S a is ik de Bundes epublik Deu schland Bd. 173, S. 49.
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469] Di® Rep oduk ionszi e de Be ölke ung Wes deu schlands 85
Tabelle 1: Behel smäßige S e be a el 1955 ü weibliche Pe sonen
X lx X lx X lx
0 100 000 23 94 871 37 93 183
• • 24 94 789 38 93 005
• • 25 94 702 39 92 816
• • 26 94 609 40 92 618
13 95 443 27 94 510 41 92 409
14 95 407 28 94 406 42 92 186
15 95 367 29 94 297 43 91 948
16 95 321 30 94 182 44 91 692
17 95 270 31 94 061 45 91 415
18 95 214 32 93 935 46 91116
19 95 154 33 93 801 47 90 791
20 95 089 34 93 660 48 90 440
21 95 020 35 93 510 49 90 061
22 94 948 36 93 351 50 89 651
Nun könn e alle dings gleich an diese S elle de Einwand e hoben
we den, daß die S e bezi e n des S a is ischen Bundesam s ü ün -
jäh ige Al e sg uppen, au denen die in Tabelle 1 niede geleg e Ab-
s e beo dnung be uh , un ich ig sein müssen, weil sich doch nach äg-
lich gezeig ha , daß die o gesch iebenen Be ölke ungszahlen ü
1955 on de Wi klichkei e heblich abwichen. Diese Ta sache, au
die in olgendem noch aus üh liche einzugehen sein wi d, is indessen
in dem hie behandel en Zusammenhange bedeu ungslos. Wie nämlich
schon in ande em Zusammenhange e wähn wu de, is ü die S e b-
lichkei bis in den An ang des gebä ähigen Al e s hinein die Säug-
lingss e blichkei en scheidend, und diese wi d doch ga nich au
G und de o handenen Zahl lebende Säuglinge be echne , sonde n
au G und de Lebendgebo enenzahl, so daß sie als zu e lässig an-
zusehen is . E s im Ve lau e des gebä ähigen Al e s nimm die S e b-
lichkei de weiblichen Pe sonen so wei zu, daß es schon einen me k-
lichen Ein luß au die Abs e beo dnung haben kann, wenn bei zu-
e lässige Zahl de S e be älle die Zahl de Lebenden um e wa> 1 %
ode 2 Vo on de Wi klichkei abweich ; ü die im nachs ehenden
du chzu üh enden F uch ba kei sbe echnungen is eine solche Di e-
enz abe deshalb on ge inge Bedeu ung, weil eine solche Ände ung
de lx sich nu bei denjenigen x ühlba auswi k , bei denen die al e s-
spezi ische F uch ba kei schon e häl nismäßig ge ing is .
Sodann sind zu Be echnung de al e sspezi ischen F uch ba kei s-
zi e n die Zahlen de Lebendgebo enen nach dem Al e de Mü e
e o de lich. Da die S a is ik de Bundes epublik Deu schland die
Zahlen de Gebo enen nich nach dem Al e de Mü e mi eil ,
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86 Ka l F eudenbe g [470
sonde n nu nach de en Gebu sjah en5, wa eine Um echnung e -
o de lich, und diese wu de in ein achs e Weise o genommen, indem
da on ausgegangen wu de, on den Mü e n jedes Gebu sjah ganges
hä e zu Zei de En bindung je die Häl e jedem de beiden be-
eilig en Al e sjah e angehö . Dies is zwa nich exak ich ig, und
eine In e pola ion mi els eine Funk ion höhe en G ades wü de de
Wi klichkei nähe kommen; indessen können die Un e schiede keine -
lei Ein luß au die Ende gebnisse haben. Da in de zi ie en Ve -
ö en lichung des S a is ischen Bundesam s die Gebu sjah e de
Mü e 1909 und ühe zusammenge aß sind, wu de die Zahl de
on Mü e n diese Gebu sjah gänge lebendgebo enen Kinde — ge-
mäß dem Gesag en einschließlich de halben Zahl de on Mü e n
des Gebu sjah gangs 1910 gebo enen — au die Al e sjah e on 45
bis einschließlich 49 in e polie end e eil , und zwa mi els eine
Funk ion, bei de de Loga i hmus des Quo ien en aus den Zahlen je
zweie au einande olgende Jah e sich linea ände .
In Tabelle 2 sind zunächs die Zahlen de Lebensgebo enen on
1955 in de Bundes epublik Deu schland au G und de soeben da -
geleg en Be echnungsweise nach dem Al e de Mü e zusammen-
ges ell , wobei die 0,11 % Fälle mi unbekann em Gebu sjah de
Mü e p o a a de bekann en Gebu sjah e e eil sind. Sodann
sind in Tabelle 2 die Zahlen de weiblichen Pe sonen de Jah esdu ch-
schni sbe ölke ung 1955 nach Al e sjah en unmi elba aus de Ve -
ö en lichung des S a is ischen Bundesam s6 übe nommen. Fe ne sind
die Quo ien en aus den e s genann en und den le z genann en Zahlen
ü jedes Al e sjah de Mü e hinzuge üg , also die al e sspezi ischen
F uch ba kei szi e n x, wobei diese Ausd uck so zu e s ehen is ,
daß e nich e wa den Di e en ialquo ien en de F uch ba kei genau
beim Al e x bedeu e , sonde n die mi le e F uch ba kel inne halb
de Al e sspanne zwischen x und x + 1 Jah en. Die Zahlen diese
Spal e s ellen die lOOO achen We e on x da , wie auch aus dem
Tabellenkop e e sich lich is .
Im Gegensa ze zu de im allgemeinen üblichen Te minologie bezieh
sich das x de Tabelle 2 nich au die Mädchengebu en allein, son-
de n, wie gesag , au alle Lebengebo enen. Dies geschieh , um die Zu-
älligkei en de Sexualp opo ion, die sich ü die einzelnen Al e s-
jah e de Mü e s ä ke beme kba machen wü den, wei gehend aus-
zuschal en. Selbs e s ändlich wi d dies dann zum Schlüsse ko igie ,
indem die Gesam zahl de Lebendgebo enen eine s abilen Be ölke-
ung au Mädchengebu en allein umge echne wi d.
5 S a is ik de Bundes epublik Deu schland Bd. 173, S. 70 .
6 S a is ik de Bundes epublik Deu schland Bd. 173, S. 54.
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471] Die Rep oduk ionszi e de Be ölke ung Wes deu schlands 87
Tabelle 2: Die al e sspezi isdie F uch ba kei 1955
Lebende weibliche
Al e de Lebendgebo ene Pe sonen im Jah es-
Mu e 1955 du chschni 1955
in 1000
103 x
13 20 384,9 0,05
14 115 445,2 0,26
15 550 464,5 1,18
16 2 376 449,3 5,29
17 7 123 422,9 16,84
18 15 481 411,4 37,63
19 25 721 409,2 62,86
20 34 533 397,1 86,96
21 37 995 352,4 107,82
22 40 186 321,1 125,15
23 44 442 330,2 134,59
24 48 732 349,8 139,31
25 50 633 362,3 139,75
26 50 114 364,1 137,64
27 48 593 363,9 133,53
28 46 796 368,0 127,16
29 46 024 388,7 118,40
30 43 734 396,3 110,36
31 40 056 393,2 101,87
32 37 084 405,5 91,45
33 35 008 427,4 81,91
34 31 743 443,3 71,61
35 24 636 395,0 62,37
36 15 551 286,9 54,20
37 10 250 226,9 45,17
38 8 832 234,2 37,71
39 8 657 287,2 30,14
40 8 915 373,7 23,86
41 7 744 421,4 18,38
42 5 512 428,2 12,87
43 3 626 422,6 8,58
44 2 171 421,1 5,16
45 1187 433,3 2,74
46 575 434,8 1,32
47 245 426,1 0,57
48 91 416,5 0,22
49 31 407,0 0,08
zus. 785 082 14 265,6 •
Auch hie läge wiede de Fehle nahe, x in dem Sinne on genau
im Al e x und in dem Sinne on zwischen x und x +
1
Jah en zu e -
wechseln, wie es Winkle als allgemein üblich, abe ehle ha be-
zeichne 7. Um eine deu liche Abg enzung gegenübe de Ge ah eine
Ve wechslung mi eine solchen ehle ha en Da s ellung zu scha en,
bedeu e im olgenden x wei e hin die al e sspezi ische F uch ba kei s-
7
W. W i n k
1
e : G und iß de S a is ik, 2. Au l., Bd. II, S. 118- 1948.
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88 Ka l F eudenbe g [472
zi e im Al e zwischen x und x + 1 Jah en, und analog hie zu wi d
lx lx
+ 1
de inie Lx = : lo; Lx bedeu e also die Zahl de (gemäß
de T apez o mel) im Al e zwischen x und x + 1 du chleb en Jah e,
bezogen au die Zahl de Lebendgebo enen. Da sich nun aus dem
be ei s da geleg en G unde x au alle Lebendgebo enen beziehen
soll, wi d noch die Bezeichnung m ü den An eil de Mädchen an
allen Lebendgebo enen einge üh . Die gesuch e Ne o ep oduk ions-
zi e („ eine Rep oduk ionszi e ") wi d hie ein ach mi R bezeichne ,
die Hinzu ügung eines Index e üb ig sich, da in diesem Zusammen-
hange keine Ge ah eine Ve wechslung mi de B u ozi e bes eh .
Dann e gib sich also:
R = m^Lx x.
Die Summa ion e olg hie bei zwischen den G enzen des gebä ähigen
Al e s, also en sp echend Tabelle 2 on x = 13 bis einschließlich
x = 49.
Demgemäß en häl Tabelle 3 zunächs die We e- on Lx x und nach
de en Summa ion das P oduk diese Summe mi m; dieses is mi
1 : 2,066 angese z . Jedoch is hie zu be ücksich igen und zu ko i-
gie en, daß die Zahlen de lebenden weiblichen Pe sonen im Jah es-
du chschni 1955 in Tabelle 2, die de Fo sch eibung au G und de
Volkszählung om 13. 9. 1950 en s amm en, sich nach äglich als be-
äch lich übe höh e wiesen haben. Au G und de Wohnungszählung
om 25. 9. 1956 s ell e das S a is ische Bundesam es 8, daß die Fo -
sch eibung bis au diesen S ich ag eine um 1,6
°/o
höhe e Be ölke ungs-
zahl e geben ha e, als sie bei de Wohnungszählung a sächlich es -
ges ell wu de. Die Un e scheidung nach Geschlech e n zeig e, daß
die Di e enz sich beim männlichen Geschlech e au 2,2 % belie und
beim weiblichen au 1,1 %. Eine Au gliede ung diese Di e enz inne -
halb jedes Geschlech s nach Al e sklassen is bishe nich e olg , und
man is dahe hie , wo eine solche benö ig wi d, au eine Schä zung
angewiesen. Bei diese is es nich en scheidend, ob die Da s ellung
de S a is ischen Bundesam s ich ig is , wonach die Di e enz o -
nehmlich au Doppelzählungen bei de Volkszählung 1950 und einem
hie du ch übe höh en E gebnis de selben be uhe, ode ob sie zu einem
e häl nismäßig g oßen Teile au eine Nich e assung on Abwande-
ungen übe die G enzen des Bundesgebie s be uh . In beiden Fällen
nämlich handel es sich um nich e aß e Wande bewegungen, nu das
eine Mal inne halb des Bundesgebie s, das ande e Mal übe seine
G enzen. Da an solchen Wande ungen, nachdem 1950 de Zus om
on Heima e iebenen schon as öllig e sieg wa , äl e e Menschen
gewiß nu seh wenig be eilig sind und Kinde e mu lich auch nu
8 Wi scha und S a is ik, 9. Jg. N.F., H. 9, S. 467. 1957.
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478] Die Rep oduk ionszi e de Be ölke ung Wes deu schlands 89
in un e du chschni lichem Maße, is also anzunehmen, daß au die
gebä ähigen Al e sklassen ein übe p opo ionale Teil de Di e enz
on du chschni lich 1,1 % beim ganzen weiblichen Geschlech en -
äll ; schä z man diesen au 2 °/o, wie es im olgenden geschieh , so
kann de Fehle wohl nich bedeu end sein. Demgemäß müssen in
Tabelle 2 die Zahlen de lebenden weiblichen Pe sonen im, Ve häl nis
1 : 1,02 eduzie gedach we den, also die x mi 1,02 mul iplizie ,
desgleichen also auch in Tabelle 3 die P oduk e Lx x und somi auch R.
Deshalb wi d in Tabelle 3 auße dem We e on R, de sich au G und
de o gesch iebenen Be ölke ungszahlen e gib , auch de mi els
Mul iplika ion mi 1,02 ko igie e hinzuge üg .
Die Ne o ep oduk ionszi e R, die man au solche Weise inde ,
en sp ich abe nu inso e n de jenigen eine s abilen Be ölke ung,
als sie mi einem s abilen Al e sau bau be echne is , sowei es <iich
um denjenigen des weiblichen Geschlech s handel ; hingegen ehl hie -
bei noch die Vo ausse zung eines s abilen Al e sau baues des männ-
lichen Geschlech s, denn die al e sspezi ischen F uch ba kei szi e n,
on 1955 sind doch on den e ek i en Ve hei a e enquo en de F auen
in diesem Jah e beein luß , in denen sich die Folgen des Zwei en Wel -
k ieges noch ie gehend auswi ken. Die hie nach nö ige Um echnung
e olg e gemäß olgende Übe legung:
In allen in Be ach kommenden Al e sklassen e gib sich nach de
S e be a el 1949/51 un e Be ücksich igung des Knabenübe schusses
de Lebendgebo enen, daß nich nu im Ve gleich on Gleichal igen
noch ein Männe übe schuß bes ünde, sonde n auch z. B. on Männe n
im Al e x + 5 gegenübe F auen im Al e x. Dies soll jedoch im
olgenden unbe ücksich ig bleiben, es soll also nu mi dem Falle e -
glichen we den, daß in eine s abilen Be ölke ung in den in Be ach
kommenden Al e n zwischen den Zahlen de Männe und F auen
Gleichhei bes ünde. Demgegenübe wi d das a sächliche Ve häl nis
zwischen den Zahlen de F auen und de Männe im Al e zwischen x
und x + 1 in de Jah esdu chschni sbe ölke ung 1955 mi wx be-
zeichne . Geh man e ne da on aus, daß die eheliche F uch ba kei s-
zi e sich zu unehelichen unge äh wie 8 : 1 e häl , so inde man
beim Vo handensein on Wx F auen zwischen x und x + 1 Jah en
(wx > 1), on denen 1 e hei a e is , eine F uch ba kei szi e , die
sich gegenübe dem Falle1 wx = 1 e häl wie -— — ——- : 8. Die
w
neu einzu üh ende Hil sg öße x soll das Ve häl nis bedeu en, in dem
un e diesen Vo ausse zungen die al e sspezi ische F uch ba kei szi e
bei einem wx = 1 zu eine solchen bei wx >
1
s ünde, und aus de
8
Wx
angegebenen P opo ion olg , daß x = yq: . Fü wx <
1
wi d
x = 1 angenommen. Es sei ausd ücklich! be on , daß bei diese Übe -
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90 Ka l F eudenbe g 1474
legung nich e wa mi de Vo ausse zung ope ie wi d, in einem oll-
s abilen Zus ande wü den alle Männe e hei a e sein; ielmeh
bleiben bei diese Be ach ung, die zu Be echnung de x üh e,
die Ve hei a e enquo en de Männe gegenübe den a sächlich be-
s ehenden un e ände .
Um also die Be echnung de Rep oduk ionszi e auch ü einen
olls abilen Zus and zu e möglichen, sind in Tabelle 3 zusä zlich noch
die x wiede gegeben und e ne die Lx x x; die x x e en bei diese
Be ach ungsweise als ko igie e We e an S elle de u sp ünglichen
x; inso e n bleib die Fo mel ü R un e ände .
Tabelle 3: Die Be echnung de Ne o ep oduk ionszi e R
X 105LA VX 105Lx x x
13 5 1 5
14 25 1 25
15 113 1 113
16 504 1 504
17 1604 1 1604
18 3 582 1 3 582
19 5 979 1 5 979
20 8 266 1 8 266
21 10 241 1 10 241
22 11 878 1 11878
23 12 763 1 12 763
24 13 199 1 13 199
25 13 228 1 13 228
26 13 015 1 13 015
27 12 613 1 12 613
28 11 998 1,067 12 802
29 11158 1,149 12 821
30 10 387 1,232 12 797
31 9 576 1,293 12 382
32 8 584 1,289 11 065
33 7 677 1,287 9 880
34 6 702 1,307 8 760
35 5 827 1,311 7 639
36 5 055 1,299 6 566
37 4 205 1,289 5 420
38 3 504 1,284 4 499
39 2 794 1,293 3 613
40 2 207 1,301 2 871
41 1696 1,282 2174
42 1185 1,251 1482
43 788 1,236 974
44 472 1,233 582
45 250 1,224 306
46 120 1,206 145
47 52 1,183 62
48 20 1,165 23
49 7 1,131 8
zus. 201 279 • 223 886
105 R 97424 • 108 367
105R ko igie 99 372 • 110 534
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.78.4.83 | Gene a ed on 2023-04-04 11:26:25