How o
Schulga en
Eine Hand eichung des SciTeach Cen e
de Uni e si ä Luxembu g
© Uni e si ä Luxembu g, SciTeach Cen e 2022
Team:
Au o innen und Au o :
Ke s in e Heesen
Sabela Fe nández Mon ei a
No a Webe
Max Wei ig
P o esso in MABEA:
Idee: Fabienne Schin gen
Illus a ion: Tanja T ienekens nach eine Idee on Emilia e Heesen
Dieses pädagogische Ma e ial s eh zum Lesen, He un e laden, Ausd ucken ode Ve linken
mi de SciTeach-Websi e ei zu Ve ügung, solange die Ve wendung ü nich -komme zielle
Zwecke e olg und das SciTeach Cen e (Uni e si ä Luxembu g) angegeben wi d.
Sowei nich ande s angegeben, liegen die Rech e de Fo os beim SciTeach Cen e .
Ragnhild Ba bu
Thie y F en z
Ke s in e Heesen
No a Kneip
Da id Moos
Ma ia Ounik
Ch is ina Si y
René Schneide
Maiza T igo
Sa a Wilmes
Danke!
Ein Vo haben wie dieses kann nu zum Leben e weck we den, wenn iele Menschen
a k ä ig da an pa izipie en.
Am An ang des P ojek es Sci2School (Science Teaching o Suppo Child en Lea ning
Science) s and die Vision, Hand eichungen ü G undschulen in Luxembu g zu en wickeln,
die Impulse und Hil es ellungen ü die Umse zung spannende na u wissenscha liche
P ojek e geben, und gleichzei ig die Kinde in den Mi elpunk zu ücken und einen
schüle zen ie en, ak i ie enden Aus ausch zu e möglichen.
Au diesem Weg haben uns iele Pe sonen beglei e , un e s ü z und inspi ie – ohne ih e
Hil e wü de diese Hand eichung imme noch nu in unse en Köp en exis ie en.
Bedanken möch en wi uns beim Fonds Na ional de la Reche che (FNR) ü die inanzielle
Un e s ü zung on Sci2School im Rahmen eine Fö de ung als PSP Flagship (P og amm:
P omo ing Science o he Public). Die Uni e si ä Luxembu g ha uns die no wendige
In as uk u be ei ges ell , wäh end das Ins i u de Fo ma ion de l’Éduca ion Na ionale
(IFEN) Leh k ä e eiges ell ha , die uns bei unse e A bei un e s ü zen.
Ein besonde e Dank gil auch unse en Sci2School-Pa ne schulen und den Leh k ä en in
Bel al, Dieki ch, Ell, E peldange, Ha lange, Lenningen, Mede nach und Roese . Übe meh e e
Jah e haben wi diese Schulen beglei e und gemeinsam das o schend-en deckende
Le nen und seinen Einsa z im Un e ich disku ie , e lek ie und e wei e . Ohne die
ielen Rückmeldungen und Impulse ü mögliche Inhal e wä e unse e Hand eichung nich
Wi klichkei gewo den.
Eben alls bedanken möch en wi uns bei Annick Feipel, die uns einen inspi ie enden Einblick
in den Gene a iounsgaa Be o gegeben ha , wo iele de Fo os diese Hand eichung
en s anden sind.
We olles Feedback haben wi on jenen Leh k ä en e hal en, die mi uns in de Rolle on
Mul iplika o innen zusammena bei en: Ca hy E gen, Pa icia Mülle , Fabienne Schin gen
und Nadine Schol es. Ih e une müdliche Be ei scha , uns mi de aillie en Rückmeldungen
zu un e s ü zen, wa g undlegend ü die Fe igs ellung de o liegenden Hand eichung.
In gleichem Maße s and das gesam e Team des SciTeach Cen e s s e s an unse e Sei e
und ha mi g oße Begeis e ung und kons an em Einsa z das P ojek beglei e . He zlichen
Dank!
Da übe hinaus ha unse wissenscha liche Bei a in egelmäßigem Aus ausch die
En wicklung diese Hand eichung e olg . Fü ih kons uk i es Feedback, die iel äl igen
An egungen und die Un e s ü zung übe die gesam e P ojek lau zei danken wi Phillip Dale,
Pa ick Ho mann, Elisabe h John, Joseph Rodesch und Ingo Schandele .
Schließlich möch en wi all jene Menschen e wähnen, die in ensi an de Hand eichung
übe leg , gesch ieben, en wo en, gezeichne und disku ie haben. Sabela Fe nández
Mon ei a ha uns mi eichhal igen Ideen ü die Konzep ion und inhal liche Ges al ung
e so g . No a Webe und Max Wei ig haben eine unglaubliche Einsa zbe ei scha gezeig
und uns en husias isch bei de E s ellung des Dokumen es un e s ü z . Tanja T ienekens ha
P o esso in MABEA zum Leben e weck und uns so die isuelle Ve anschaulichung unse es
didak ischen Ansa zes e möglich .
Diese Hand eichung is ein Gemeinscha sp ojek du ch und du ch – und wi wü den
uns euen, wenn unse e Ideen, Hil es ellungen und Impulse in ein P ojek ü Ih e
Schulgemeinscha münden.
Inhal s e zeichnis
5E: Ein didak isches Modell zum o schend-en deckenden Le nen 8
De Lei aden im De ail 10
Was is ein Schulga en? 12
Ve blü ende Fak en zum Schulga en 14
1. Ein auchen 16
1.1 Gemeinscha 17
1.2 P ojek e und Ressou cen 21
1.3 Space 23
2. E o schen 26
2.1 Gemeinscha 27
2.2 P ojek e und Ressou cen 30
2.3 Space 36
3. E klä en 38
3.1 Gemeinscha 39
3.2 P ojek e und Ressou cen 40
3.3 Space 43
4. E wei e n 46
4.1 Gemeinscha 47
4.2 P ojek e und Ressou cen 48
4.3 Space 51
5. E aluie en 52
5.1 Gemeinscha 53
5.2 P ojek e und Ressou cen 54
5.3 Space 56
Was? Wann? Das Ga enjah 57
Li e a u e zeichnis 59
8
5E: Ein didak isches Modell zum
o schend-en deckenden Le nen
Kinde sind neugie ig und möch en ih e Umwel e o schen
und en decken. Sie pa izipie en ak i an ih e eigenen
Kompe enzen wicklung und le nen übe Kommunika ion und Ko-
Kons uk ion mi ande en.
In diesem Duk us ha das Team des SciTeach Cen e de
Uni e si ä Luxembu g im Rahmen des P ojek es Sci2School
ein digi ales Kompendium en wickel , um pädagogische
Ressou cen und S uk u en zu Ve ügung zu s ellen, die den
na u wissenscha lichen Un e ich in den luxembu gischen
G undschulen du ch kon ex bezogene Ressou cen und
pädagogische Un e s ü zung ö de n.
Hie we den Schüle innen und Schüle (nach olgend abgekü z : SuS) in
wissenscha liche E kundungen und En deckungen ak i einbezogen, was
die En wicklung on na u wissenscha lichen Kompe enzen om Zyklus 1 bis 4
begüns igen kann.
iS ock
Didak isch basie diese Ini ia i e au dem so genann en 5E-Modell (Bybee, 2018), welches
mi dem pädagogischen P inzip des o schend-en deckenden Le nens e bunden is und
nach olgend e läu e wi d. Beim o schend-en deckenden Le nen we den die SuS in wis-
senscha liche Un e suchungen eingebunden, welche on ih en eigenen In e essen gelei e
we den und sich au ih e äglichen E ah ungen beziehen. Au diese Weise we den gleiche -
maßen die K ea i i ä wie auch die En wicklung wissenscha liche Kompe enzen ge ö de .
Die SuS en we en eigene Un e suchungen, be eiligen sich kollabo a i an de Beobach-
ung und E kundung, kommunizie en und e lek ie en die E kenn nisse und E gebnisse und
en wickeln e idenzbasie e Schluss olge ungen, mi dem Ziel, eine An wo au die eigenen
F agen zu inden. Du ch wei e e Re lexionen und Diskussionen können neue F agen au -
gewo en we den, sodass de Zyklus e neu
du chlau en we den kann. Die 5E s ehen also
ü einen 5-Phasen-Zyklus, de die olgenden
Phasen beinhal e :
Ein auchen
E o schen
E klä en
E wei e n
E aluie en
Dabei ep äsen ie de 5E-Zyklus die beiden
P ozesse, die diesen Lei aden un e s ü zen
sollen:
a) den E kundungsp ozess und
b) die E ablie ung on pädagogischen S uk-
u en.
E
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9
Die Visualisie ung des Modells o e ie e schiedene Assozia ionen: So könn e man die
ün Phasen als a bige Blü enblä e e s ehen, die sich zu eine komplexe en S uk u , eine
Blume, zusammense zen. Eine wei e e Möglichkei wä e es, sich das Modell als eine A
Regenbogen o zus ellen, bes ehend aus kleinen Wasse op en, die sich un e scheiden,
abe auch Gemeinsamkei en haben. Diese allen om Himmel und ügen sich zu einem
g öße en neuen T op en zusammen. In diese Wah nehmung wi d auch e sich lich, was
de gewähl e Fa b e lau e anschaulichen soll: Ebenso wie die Fa ben des Regenbogens,
die ineinande übe gehen, können sich die einzelnen Phasen de 5E übe schneiden, denn
k ea i e P ozesse sind ließend und komplex! Jede Mensch is einziga ig und geh dahe
au un e schiedliche A und Weise mi F agens ellungen und P ozessen um.
Ebenso wie die Fo m un e schiedlich
in e p e ie we den kann, en häl auch
die gesam e Visualisie ung F ei aum zu
In e p e a ion: Dies e deu lichen wei e e
Synonyme de einzelnen Phasen – Beg i e,
die zwa nich mi einem E beginnen, abe
dennoch ausd ücken, was de Ke n de
jeweiligen Phase is . Welches Synonym ü
den Be ach enden am zugänglichs en is ,
kann jede/ selbs en scheiden.
Schließlich sind die Phasen de 5E wie
die Teile eine Windmühle zu sehen, ein
dynamisches Ganzes: Die 5E sind ein Zyklus,
den man imme wiede du chlau en und
dessen Rhy hmus man an sein eigenes
Tempo anpassen kann.
Ach ung! Dies is keine klassische „Sch i -
ü -Sch i “ Anlei ung. Es sollen zen ale
Aspek e und wich ige Zusammenhänge
genann und den Lesenden ein Lei aden an
die Hand gegeben we den, um S uk u en
zu en wickeln, die zu eigenen Schule, zu
indi iduellen Klasse und den jeweiligen
Un e ich splänen passen. Das Ziel diese
Hand eichung is es also, die Lesenden
im P ozess de eigenen Re lexionen und
En scheidungs indungen zu un e s ü zen
sowie konk e e In o ma ionen zu
bes imm en Themen zu p äsen ie en.
16
ak
i
i
e
e
n
mo i ie en
e
in
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e
ig
e
n
17
1. Ein auchen
Au die Plä ze, e ig, los... In einem e s en Sch i is es essen iell, das In e esse de
an isie en G uppe(n) an de En wicklung eines solchen Schulga en zu wecken sowie
kollek i e Wege zu inden, um einen solchen auße schulischen Leh - und Le no au die
Beine s ellen zu können.
Diese e s e Phase kann sowohl du ch W-F agen als auch on den Ideen de Be eilig en
o ange ieben we den. Nachdem F agen und Ideen gesammel und o ganisie
wu den, soll en die dazu ge undenen An wo en eben alls es gehal en we den. Au
Basis diese kollek i en Sammlung an zen alen Elemen en und Aspek en lassen sich
dann wiede um die nächs en Sch i e planen.
Los geh es! In diese e s en Phase is es emp ehlenswe , wenn sich aus
dem Kollegium eine A A bei sg uppe zusammense zen wü de, welche
gemeinsam e s e Sch i e besp ich und in die Ta umse z . Hie bei soll en
un e ande em olgende Fak o en beach e und disku ie we den:
Zunächs is ganz g undlegend, mi den zus ändigen Ansp echpa ne n in Schule und gg .
Gemeinde zu klä en, ob ein Schulga en umse zba is und wo diese angeleg we den kann
(di ek ang enzend am Schulgebäude, einige Gehminu en en e n , e c.). Wenn diese F age
geklä is , kann die konk e e e Planung und Vo be ei ung beginnen.
Inne halb de A bei sg uppe, welche sich nich nu aus Leh k ä en zusammense zen muss,
sonde n auch El e n ode ex e ne Expe en um assen kann, müssen o weg eben alls einige
wich ige F agen geklä we den, be o es an den eigen lichen Au bau des P ojek es geh .
Folgende Elemen e soll en hie bei hema isie we den:
• Vo beugung on Risiken und Übe nahme on Ve an wo ung: Hie gil o allem
zu bedenken, dass de Un e ich im Schulga en einige Risiken mi sich b ingen kann,
welche minimie we den soll en, z. B. wenn mi We kzeug ode Maschinen gea bei e
wi d, ein Teich im Schulga en angeleg we den soll ode alls sich de Schulga en an
eine S aße be inde .
• Au gaben e eilen: Um dem Schulga en zu allen Jah eszei en die P lege zukommen
lassen zu können, welche e ge ade benö ig , is es sinn oll, A bei s age und -au äge
un e einande au zu eilen und je nach P ä e enzen und Disponibili ä en zu ixie en. Dazu
könn en sich die Be eilig en indi iduell übe legen, was sie besonde s gu können und
welche Au gaben sie ge ne übe nehmen wü den: Wa ung de We kzeuge, En wicklung
on Ak i i ä en im Schulga en, P lege de P lanzen, zusä zliche Au gaben wie das Mähen
des Rasens ode Obs baumschni e c. Im Zuge diese Au eilungen soll e eben alls
bedach we den, dass Lösungen ü die Somme pause es gehal en we den.
1.1 Gemeinscha
18
• Auswahl konsequen e Me hoden: In diesem Zusammenhang könn e man sich z. B.
olgende F agen s ellen: We den syn he ische Chemikalien e wende ? Wi d biologisch
ode adi ionell gea bei e ? Finde Pe makul u Anwendung? Wi d nach dem „NoDig“-
P inzip gea bei e (meh dazu siehe im wei e en Ve lau des Dokumen es)?
• O ganisa ion on Ressou cen: Es is wich ig zu e mi eln, wie iele Kos en die Gemeinde
be ei is zu übe nehmen, mi welchen Ideen diese ein e s anden is und welche
P oduk e/Elemen e sie genehmig .
Als e s e Sch i nach Abklä ung adminis a i e Aspek e emp iehl sich ein B ains o ming
un e allen Mi wi kenden in de A bei sg uppe. Hie könn en un e ande em olgende F agen
behandel we den:
Ein wich ige Gedankengang o weg: Ein Schulga en, egal
wie g oß ode klein, b auch das ganze Jah übe P lege, egal
ob e Nah ung p oduzie en soll ode nich , und das schließ
die Schul e ien mi ein. Was also un wäh end diese Zei de
allgemeinen Abwesenhei ? Es b auch nich unbeding iel
Au wand ode Geld, um eine Lösung ü die Fe ienwochen zu
inden, in denen nie ode sel en jemand im Ga en a bei en
kann, jedoch soll e be ei s im Vo eld an diese Maßnahmen
gedach we den. Hie bie en sich z. B. au oma ische
Bewässe ungsanlagen an, ein Zusammena bei en mi ande en
Ins i u ionen, welche wäh end diese Zei nach dem Rech en
schauen z. B. Mi a bei ende de Gemeinde ode Senio en, e c.
Wie wi d ge egel , wann
welche Klasse in den Ga en
kann? Mi eine Lis e? Eine
digi alen Da ei z. B. au
Mic oso Teams, pe E-Mail
ode in ande e Fo m? We is
hie ü zus ändig?
Wi d de Schulga en allen Zyklen
zugänglich gemach we den? Wie o
sollen die einzelnen Klassen den Ga en
besuchen dü en? Muss jede Klasse
mi machen? Welche Au gaben sind
besonde s ü welche Zyklen geeigne ?
Ebenso soll e sich nun ein kla es Bild da übe
gemach we den, wozu de Schulga en
haup sächlich genu z we den soll: Um P ojek e
zu na ü lichen Phänomenen du chzu üh en?
Zum Gemüseanbau? Um Insek en und ande e
wilde Lebewesen beobach en zu können?
Eben alls soll e sich die F age ges ell
we den, ob de Ga en den Leh plan
un e s ü zen soll, ode im Rahmen on
auße schulischen Ak i i ä en Nu zen inden
wi d? In Hinsich au die Bean wo ung diese
F age könn e es hil eich sein, sich einige de
in diesem Dokumen en hal enen Ak i i ä en
anzusehen und zu p ü en, wie diese in den
jeweiligen Un e ich splan passen könn en.
19
Die Beschä igung mi de Ga ena bei wi d das Wissen de SuS e wei e n. Es soll e im
Vo eld eine einhei liche Linie es geleg we den, in welchen Be eichen diese Wissensan-
eignung mi hil e des Schulga ens s a inden soll; z. B. könn e p o Zyklus ein bes imm e
Wissensbe eich behandel we den. In diesem Sinne kann den Leh k ä en ans He z geleg
we den, sich besonde s ü die Umwel e ziehung de SuS mi hil e des Schulga ens ein-
zuse zen und sich au den Leh plan zu be u en. Einige mögliche Kompe enzen, welche im
Leh plan (MENFP, 2011) als Zielse zungen angegeben we den und im Schulga en e le n
und e wei e we den könn en, sind un e ande em die „compé ences scien i iques géné-
ales à dé eloppe dans les 4 cycles“ des Sachun e ich es (S. 135), sowie eine Vielzahl an
„compé ences ans e sales“ (S. 51-56). So le nen die SuS zum Beispiel Rela ionen zwischen
un e schiedlichen Konzep en und E eignissen kennen (z. B. den Zusammenhang zwischen
na u nahem Gä ne n und de Zunahme de Lebewesen im Schulga en, welche im Ga en
beobach e we den können, ode die Rela ion zwischen de Sonneneins ahlungsdaue und
dem Wachs um de P lanzen), sie e kunden na ü liche Phänomene und se zen eigens ändig
ode in de G uppe P ojek e um.
Dies üh wiede um zu Si ua ionen, in denen die SuS le nen, in eine G uppe zu agie en,
sich anzupassen ode auch einmal ih en S andpunk a gumen a i zu e e en und sich
du chzuse zen. Na ü lich besch änken sich die im Schulga en ainie ba en Kompe enzen
nich nu au die menschliche und biologische Dimension, sonde n es können auch
ma hema ische ode sp achliche Aspek e in den Un e ich im Schulga en mi eingeb ach
we den. So le nen die SuS zum Beispiel neue Wö e kennen, wenn P lanzen in den
Schulga en einziehen, ode abe es können Bee e ausgemessen we den, um zu bes immen,
wie iele Aussaa eihen hie angeleg we den können. Wie sich unschwe e kennen läss ,
sind den Möglichkei en im Schulga en nahezu keine G enzen gese z .
Es kann in e essan sein, mi ande en Schulen
in Kon ak zu e en und sich mi ihnen übe
ih e E ah ungen in Bezug au den Schulga en
auszu auschen. Kennen Sie den Gene a iounsgaa ,
welche sich in Be o (9, ue de l‘Eglise, 6315
Be o , Luxembu g) be inde und dessen P o en
auch ü ex e ne Besuche o en s ehen? Es gib
eine Vielzahl an P ojek en und Ideen zu bes aunen,
welche als Inspi a ionsquelle ü eigene Schulgä en
dienen können. Au ih e Facebook-Sei e we den
imme die ak uells en Wo kshop-Te mine, Fo os und
P ojek e ge eil und es kann sich ein e s e Einblick
übe den Ga en an sich e scha we den.
20
• Das Vokabula de SuS übe P lanzen,
Tie a en, Jah eszei en, Ökosys eme, Le-
benszyklen ode auch Näh s o e kann
sich e wei e n.
• Die SuS le nen zu e kunden, Un e su-
chungen zu planen, Flächen auszumes-
sen sowie Volumen zu bemessen. Die
Kinde le nen Mengen zu schä zen, Da-
en zu sammeln, En scheidungen zu e -
en, in de G uppe zu agie en ode auch
eine bes imm e Au gabe/Rolle zu übe -
nehmen. Das Lese e s ändnis wie auch
die Sch eib ähigkei en können ge ö -
de we den. Ebenso können ma hema i-
sche Vo gänge p ak isch e p ob und die
echne ischen Fähigkei en au die P o-
be ges ell we den.
• Handg i e und Bewegungen we den
ainie , da komplexe Bewegungsabläu-
e du chge üh we den müssen, was zu
na ü lichem T ainie en de (Fein-)Mo o-
ik üh .
• Die K ea i i ä de Schulkinde wi d ge-
ö de . Sie le nen, sich den idealen Ga -
en o zus ellen und S uk u en zu en -
we en und zu bauen. Bei diesem Bau
können sie un e ande em auch au ecy-
cel e Ma e ialien zu ückg ei en und sich
dabei Wissen übe das Thema Ressou -
censchonung aneignen.
• Emo ionale Kompe enzen we den
eben alls geschul : Die SuS le nen zu
eilen, Geduld zu en wickeln und ih
Ein ühlungs e mögen in die Umwel zu
s eige n. Einige Möglichkei en, um die-
se Fo m on Kompe enzen zu schulen,
we den im Ve lau des Dokumen es noch
einmal kon ex ualisie , wie zum Beispiel
die Idee eine Phan asie eise du ch den
Ga en.
Nach olgend sind einige Beispiele au gelis e , wie diese Wissensaneignung aussehen
könn e:
21
1.2 P ojek e und Ressou cen
Unse Wunschga en… Wie be ei s un e dem Punk de „Auswahl
konsequen e Me hoden“ ange üh wu de, is es möglich, dass de
Schulga en, welche neu angeleg ode umges al e we den soll, nach
dem P inzip de Pe makul u unk ionie en könn e.
Was is eigen lich die Pe makul u ?
„Die Pe makul u is eine Ges al ungsweise, die Mus e und Elemen e eines na ü -
lichen Ökosys ems nachahm . De Beg i <<Pe makul u >>, gebilde aus den Wo -
en <<pe manen >> und <>Kul u >> wu de um 1970 on Da id Holmg en und Bill
Mollison gep äg . Es geh um die P lege und den E hal de Umwel , das Ve meiden
on Ab all und da um, aus den o handenen Ressou cen möglichs iel zu machen.“
(Mikolajski, 2019, S. 6)
Das u sp ünglich aus alische Konzep de Pe makul u , welches mi le weile in de ganzen
Wel bekann is und genu z wi d, kann seh gu in einem Schulga en angewand we den.
Ziel eines solchen Schulga en is es, die F uch ba kei und Viel al im Ga en zu e höhen. Teil
des ganzhei lichen Konzep es is da übe hinaus, so wenig Ab all wie möglich zu p oduzie en
(z. B. du ch das He s ellen eigenen Kompos es ans a E de in Plas iksäcken zu kau en) und so
iel wie möglich zu ecyceln. Dadu ch, dass K eisläu e geschlossen we den und keine Ab älle
en s ehen, le nen die SuS nich nu , ih eigenes Essen anzubauen, sonde n auch nachhal ig
zu agie en und die Umwel zu schonen.
Eine seh gu e und hil eiche
Ein üh ung in das Konzep de
Pe makul u kann sich im Buch
„Pe makul u ü Eins eige ,
Gä ne n im Einklang mi de Na u “
on And ew Mikolajski e scha
we den. Wei e hin kann man hie
hil eiche Videos zum Eins ieg in die
Pe makul u inden.
22
Annick Feipel -
Koo dina o in
Gene a iounsgaa
Wa um das P inzip de
Pe makul u ?
Da nu dieses Konzep Sinn
mach . Es handel sich hie um ein
ganzhei liches Konzep , bei dem
nich de Mensch die Haup olle
spiel , sonde n Teil eines G oßen
und Ganzen is . Die Pe makul u
e möglich es mi , den SuS eine
gewisse We schä zung ü die
Na u zu e mi eln. Man gib ih
zu ück, was man ih nimm , in-
dem man K eisläu e schließ und
nich wie bei de kon en ionel-
len Landwi scha nu nach E n-
e und P o i schau . Die Kinde
sollen le nen mi de Na u zu le-
ben und nich gegen sie.
Nachdem sich die eilnehmenden Leh pe sonen
o ganisie haben, gil es, das In e esse de Schul-
kinde zu wecken und ih e Wünsche und Ansp ü-
che an den Schulga en besse kennenzule nen.
Hie zu könn e man mi den SuS im Un e ich da-
übe sp echen, welche Blumen- und P lanzenso -
en sie ansp echend inden und welches Obs und
Gemüse sie besonde s ge ne selbs konsumie en.
Spielen sie o in de Na u ? Hel en sie zuhause
ode bei den G oßel e n bei de Ga ena bei ?
Haben sie schon einmal selbs e was angep lanz
ode eine P lanze gep leg ?
Zu diesem Zei punk soll e den SuS eben alls das
Konzep de Pe makul u nähe geb ach we den
( alls sich ü ein A bei en nach diesem P inzip
en schieden wi d) und gemeinsam könn e be-
sp ochen we den, wie de Schulga en nachhal ig
en wickel und ges al e we den kann. Hie zu las-
sen sich unzählige Themen und P ojek e inden,
welche besp ochen und du chge üh we den
können. Einige mögliche Themen sind z. B. das
Anlocken nü zliche Tie a en in den Schulga en
(Lebens äume ges al en, angepass e P lanzungen,
genügend Nah ungsquellen scha en, einen Teich anlegen e c.; ganz im Sinne, des „Plan
d’é udes“: p oje obliga oi e C1 „p ise de esponsabili é pou les soins à appo e à un animal
S.138), die F age, wie sich K eisläu e schließen lassen (eigenes Kompos ie en, Mulchen,
Regenwasse au angen e c.; Plan d’é udes S. 135: „é abli des in e ela ions) ode abe auch
die Auseinande se zung mi dem Konzep de Mischkul u .
Bei de Mischkul u handel es sich um den
simul anen Anbau meh e e A en on Nu zp lanzen
au eine gleichen Fläche. Die P lanzen we den
so ausgewähl , dass sie sich gegensei ig posi i
beein lussen. Diese A und Weise P lanzen anzubauen
weis g oße Vo eile im Ve gleich zu Monokul u
au . Die P lanzen sind o mals gesünde und we den
wenige on Schädlingen angeg i en. Die bekann es e
Mischkul u is wohl die MILPA. Hie bei handel es
sich um den Zusammenschluss on Mais, Bohnen und
Kü bisp lanzen. Die Bohnen schlängeln sich am Mais
in die Höhe und de Kü bis so g mi seinen g oßen
Blä e n da ü , dass de Boden nich aus ockne .
Copy igh : Jos Ne ancic
23
Um das Konzep des eigenen Schulga ens besse
en wickeln zu können und den SuS au diese Weise
eine konk e e e Vo s ellung on solch einem
Schulga en zu e mi eln, bie e es sich an, ande e
be ei s bes ehende Schulgä en zu besuchen, sich
mi ande en Ak eu en übe diese auszu auschen
und ielleich Fo os zu schießen, um einige Ideen
besse und übe einen länge en Zei aum hinweg
isualisie en zu können. Die Schulkinde können
No izen machen, Zeichnungen an e igen ode
auch in einigen S ichwo en es hal en, wie sie
sich ühlen, was ihnen besonde s gu ge allen ha
ode was sie liebe nich in ih em Schulga en übe nehmen wü den. Diese Bilde und Ideen
könn en dann au Plaka en in den Klassen äumen es gehal en ode auch au dem Flu
au gehäng we den, um au diese Weise Neugie de zu wecken und An egungen ü ande e
Schulgä en zu scha en.
All diese In o ma ionen soll en dann zusammen ließen und als G undlage ü ein B ains o -
ming ungie en (inne halb eine Klasse, inne halb eines Zyklus, zyklusübe g ei end, ...), bei
dem besp ochen und deba ie wi d, welche de Elemen e übe nommen we den und wel-
che ielleich nich möglich sind ode e s in eine spä e en Phase in die Schulga enen wick-
lung Eingang inden.
1.3 Space
Ein Ga en kann übe all sein! S eh de Schulgemeinscha ein
S ück Land zu Ve ügung, au dem ein Schulga en angeleg
we den kann, gil es einige essen ielle e s e Sch i e zu beach en.
• Die Gesam läche soll e bes en alls ausgemessen we den, um besse planen und
maßge eue Zeichnungen an e igen zu können, wenn z. B. zusammen mi den
Schulkinde n es geleg we den soll, wo spä e in de Saison was gep lanz wi d.
• De S and de Sonne zu den e schiedenen Tageszei en kann beobach e we den. Sind
Bäume im Weg, welche Scha en we en? Welche Be eiche des Ga ens bekommen also
iel ode wenig Sonne ab? Dies kann gemeinsam mi den SuS beobach e we den.
• Die Quali ä des Bodens kann ge es e we den. Hie zu können Bodenp oben genommen
we den. Von di e sen au die Ga ena bei spezialisie e Ma ken kann man Tes se s
kau en, mi denen man z. B. di ek den pH-We des Bodens e mi eln kann. Da au hin
könn e dann besp ochen we den, ob und wie die Quali ä de E de e besse we den
soll ode ob ielleich auch Hochbee e angeleg we den könn en.
24
Ein Schulga en kann iele un e schiedliche Fo men annehmen. Manchmal wi d es
unmöglich sein, di ek im Boden zu gä ne n. Jedoch soll e dies die Leh pe sonen nich
da on abhal en, einen Schulga en anzulegen. Du ch Inno a ion und e was Planung können
nämlich leh eiche Al e na i en zum klassischen Schulga en en s ehen, welche es o zdem
e lauben, den SuS den Gemüseanbau nähe zu b ingen ode auch Un e suchungen on
na ü lichen Phänomenen du chzu üh en. Eine solche Al e na i e is zum Beispiel das E ich en
eines e ikalen Ga ens an eine Wand des Schulkomplexes. Diese könn e zudem aus
ecycel en Ma e ialien en wo en we den, um den Aspek de Nachhal igkei au zug ei en.
Ein solches P ojek könn e seh gu in einem Make space umgese z we den (siehe hie zu die
Leh e hand eichung zum Thema Make space). Eine wei e e Idee is , alle Fens e de Schule
mi Blumenkäs en zu e sehen, um Insek en und ande e kleine Lebewesen anzulocken.
Ode wa um nich einen eigenen Indoo -Ga en mi Wachs umslampen ein ich en? Eine
wei e e seh spannende Al e na i e zum klassischen Schulga en könn e das Konzep des
„Aquaponik“ sein, welches eben alls ohne Ga en und E de auskomm . Wie schon diese ku ze
Lis e an Al e na i en zum klassischen Ga en zeig , gib es unendlich iele Möglichkei en,
einen Schulga en zu e scha en. Je indi iduelle , des o besse !
Aquaponik: Es handel sich hie bei um eine
Anbaume hode, bei de die Aquakul u (also
die Au zuch on Wasse ie en wie z. B. Fischen
ode Ga nelen) mi de Me hode de Hyd oponik
(Kul i ie ung on Nu zp lanzen im Wasse ) e ein
wi d. De geschlossene K eislau bes eh aus einem
Wasse becken, in dem Wasse ie e leben. Diese
scheiden, nach Fü e ung, ih e Exk emen e ins
Wasse aus. Dieses näh s o hal ige Wasse wi d dann
um die Wu zeln de Kul u p lanzen gespül und als
na ü liche Dünge genu z . Das übe schüssige Wasse ,
welches nich on den P lanzen au genommen wi d,
wi d wiede in den Fisch ank zu ückge üh und de
K eislau beginn au s Neue.
24
32
Wasse
Neben den Näh s o en, welche in de E de en hal en sind, benö igen alle P lanzen Wasse ,
um zu wachsen.
Passend zu Thema ik des Wasse s könn e in Be ach
gezogen we den, mi den SuS die Regenmengen
übe länge e Zei äume hinweg zu messen und in
eine Tabelle einzu agen. So kann e o sch we den,
wie iel Regen in den Mona en eines Jah es äll .
Diese Mengen können dann mi na ionalen S a is iken
e glichen we den ode es könn e sich übe leg
we den, in welchen Mona en sich das Au s ellen eines
Regenwasse anks besonde s anbie en wü de.
Zum Thema Regenwasse ank läss sich an üh en, dass
es sich im luxembu gischen Kon ex o mals lohn ,
bei Gemeinden und Recyclingzen en nachzu agen,
ob diese mögliche weise sogenann e IBC-Tanks aus angie en, welche dann ü wenig Geld
abgekau we den können. Diese Tanks sind zwa ielleich nich besonde s ansehnlich,
haben jedoch ein Fassungs e mögen on 1000 Li e n und sind absolu unze s ö ba .
Mi Blick au die heißen Somme mona e kann mi den
SuS zusammen übe leg we den, in welchen Bee en sich
eine au oma ische Bewässe ungsanlage lohn , wie diese
au gebau sein soll e (hie gib es seh iele Op ionen
an Au sä zen wie z. B. T op - ode Sp inkle au sä ze)
und wie lange und wann gewässe we den soll e
(hie aus kann sich auch eine gu e Lösung ü die langen
Somme e ien e geben). Das eigens ändige En wickeln
eines Bewässe ungscompu e s könn e dabei in einem
übe g ei enden P ojek in einem Make space s a inden
(siehe Hand eichung zum Thema Make space).
Jedoch benö igen nich nu P lanzen Wasse , um übe leben zu können, sonde n da übe
hinaus auch alle Tie e, welche sich im Schulga en ummeln we den. Um diesen eben alls
übe die o mals seh wa men und ockenen Somme mona e zu hel en, könn en die SuS
Wasse spende bauen und deko ie en, welche dann übe all im Ga en e eil au ges ell
we den. Hie bei soll e eben alls an die ganz kleinen Lebewesen wie Bienen und ande e
Insek en gedach we den und einige Wasse änken könn en mi S einen ode Moos ge üll
we den, um ein E inken zu e meiden.
iS ock
33
Lich
Die P lanze benö ig Lich , um ih e eigenen o ganischen Subs anzen zu syn he isie en.
Pho osyn hese = Aus ene giea men
ano ganischen Molekülen we den mi hil e
des Sonnenlich s inne halb de P lanzen
ene gie eiche o ganische Ve bindungen
gescha en. Dies bedeu e konk e , dass
Landp lanzen, Wasse p lanzen und soga
einige Bak e ien die Fähigkei besi zen, aus
Lich ene gie chemisch gebundene Ene gie
he zus ellen, welche sie ü ih Übe leben und
ih Wachs um benö igen.
Wie be ei s un e Punk 1.3 angedeu e wu de, spielen die Sonne und das ein allende Lich
in den Schulga en eine wich ige Rolle. Zu E mi lung de Sonnens unden könn e mi den
SuS ein Zei a e ideo e s ell we den, um in E ah ung zu b ingen, wann welche Be eiche
de Ga en läche im Lich und wann im Scha en liegen.
Im Lau e de E o schung de Lich kondi ionen kann eben alls de Umgang mi einem
Kompass e a bei e we den, um z. B. eine Sonnenka e zu e s ellen. Dies bedeu e , dass de
womöglich be ei s im Vo eld e s ell e Plan mi den Dimensionen des Schulga ens dazu
genu z wi d, um den S and de Sonne zu e schiedenen Uh zei en es hal en zu können und
die Sonnens unden de einzelnen Be eiche niede sch eiben zu können.
In eine e s en Phase könn en die SuS mi hil e des Kompasses die Himmels ich ung
bes immen, in welche die Sonne zu eine bes imm en Tageszei s eh und so spiele isch und
in Ak ion e mi eln, dass die Sonne imme im Os en au geh , dann übe die Mi agss unden
im Süden s eh , um schließlich am Abend im Wes en un e zugehen.
Au den Schulga en bezogen kann da au hin dann konk e e mi el we den, zu welche
Uh zei welche Bee e in de Sonne liegen und wie lange dies de Fall is . So läss sich zwischen
scha igen-, halbscha igen und ollsonnigen Bee en un e scheiden, welche jeweils mi
ande en P lanzen (je nach ih en Bedü nissen) bep lanz we den soll en.
All diese In o ma ionen können gebündel au dem Plan des Schulga ens es gehal en
we den, um imme wiede konsul ie we den zu können. Hie können auch hohe Elemen e in
de Umgebung, wie zum Beispiel Gebäude ode auch hohe Bäume, eingezeichne we den,
welche die Sonne zu bes imm en Uh zei en e decken und so ü zusä zlichen Scha en
so gen. Diese Ka e kann somi spä e genu z we den, um einen P lanzplan zu e s ellen
und allen P lanzen die nö igen Sonnens unden bie en zu können, dami ih gu es Gedeihen
gesiche wi d.
34
Ein wei e es olles Expe imen und um die Reak ion on
P lanzen au Lich be ass sich mi dem Phänomen des
Pho o opismus. Dies bedeu e seh e ein ach , dass eine
P lanze imme so wächs , dass sie sich de Lich quelle
zuwende . Um den SuS dies zu e deu lichen, könn e in
de En deckungsphase de Schulga enen wicklung ein
Ka o elkeimling in den un e en Be eich eines Schuhka ons
geleg we den, welche mi Pappe zu eine A Laby in h
ausgekleide wu de. Am obe en Ende des Ka ons be inde
sich eine kleine Ö nung, du ch die Lich in den Ka on
hineinscheinen kann. De Keimling wi d sich imme dem
Lich nach wenden, bis e oben an de Lich quelle angelang
is .
Lu
Wind is ein wich iges Na u elemen , das bei de
Planung des Schulga ens mi bedach we den soll e.
So kann die Winds ä ke au die S uk u des Ga ens
Ein luss nehmen – und auch da au , ob bes imm e
Gemüseso en angep lanz we den können ode
nich . Gemeinsam kann übe leg we den, ob sich eine
A „Windschu zzaun“ anlegen ließe und wie diese
aussehen könn e. Um den Wind zu s oppen, könn e
eben alls eine „essba e“ Hecke angebau we den,
welche aus Obs - und Wilds äuche n bes ehen
kann. Diese schwäch nich nu s a ke Windböen
ab, sonde n ha einen doppel en Nu zen, indem
Obs on ih gee n e we den kann (z. B. Sanddo n,
Holunde , Hagebu en usw.) ode auch Wild ie e on diese zusä zlichen Nah ungsquelle
p o i ie en können.
Um die Wind ich ung zu e mi eln, könn e mi den SuS ein Wind ad gebau we den, welches
dann im Schulga en e ich e und beobach e wi d.
iS ock
35
Wei e e Quellen, welche bei de Anlage ode Ums uk u ie ung des Schulga ens wei e -
hel en könn en, sind:
Online-PDF‘s: (S and: Ok obe 2021)
Kump mülle , M. & Kals, E. (2010). Wege zu Na u im Schulga en.
Bundesminis e ium ü E näh ung und Landwi scha (BMEL) (2019). Schulga en – ü das
Leben le nen.
Bundesans al ü Landwi scha und E näh ung (2018). Le no Schulga en: P ojek ideen
aus de P axis.
Pädagogisches Landesins i u Rheinland-P alz (2013). P axis a gebe Schulga en.
Klingenbe g, K. (H sg.). (2014). Ak uelle Schulga ena bei in Fo schung und P axis: on
Que schni s hemen bis zu Fäche iel al
Einige olle Ideen be inden sich des Wei e en in de Hand eichung des SciTeach Cen e zum
Thema Make space (S.30-31)
Büche :
Ch is ophe , K. R. (2019). The School Ga den Cu iculum. Canada: New Socie y Publishe s.
S a buck, S., Ol ho , M., & Midden, K. (2014). Ga dening wi h young child en. S . Paul: Redlea
P ess
Obe holze , A., & Lässe , L. (2003). Gä en ü Kinde : na u nahe Schul- und Familiengä en.
S u ga : Ulme Ve lag.
Sande , G. (2019). Kinde Ga en: P lanzenpo ä s, Rezep e, Bas elp ojek e und Expe imen e.
Aa au: AT Ve lag.
Wol , R. (2006). Kinde im Ga en. München: bl .
Websei en / Videos:
Au de Websei e de Royal Ho icul u al Socie y inden Sie eine Vielzahl an hil eichen
In o ma ionen dazu, wie die En wicklung eines Schulga ens ablau en kann, und es we den
einige hil eiche Ressou cen genann .
Bei Pin e es inde sich eine Unsumme an An eizen ü den Schulga en.
Dieses Video bie e Einblicke in einen anzösischen Schulga en, welche nich nu die
Umgebung und um das Schulgebäude e schöne ha , sonde n eben alls die SuS ü die
Ga ena bei begeis e n konn e.
In diesem Video wi d das P inzip de Pe makul u nochmals de aillie e klä .
„Leie en am Gaa “ is eine neue luxembu gische Ini ia i e, welche in nahe Zukun ein
Ne zwe k zwischen den un e schiedlichen Schulgä en au bauen möch e.
36
2.3 Space
Ein O ü alle! Diese Phase des E o schens soll dazu bei agen,
einen ü alle Be eilig en in e essan en und leich nu zba en Ga en zu
scha en, welche Spaß mach und den bes möglichen E ag lie e
( alls Essba es angep lanz wi d). Im Hinblick au das Mo o, dass
de Schulga en ü alle is , soll e zu diesem Zei punk eben alls bedach we den, ob SuS
mi Beein äch igungen den Ga en mi nu zen we den. Is dies de Fall, soll e sich nähe
mi dem Thema inklusi e Schulga en beschä ig we den, wenn es an die a sächliche
Planung geh . Hie könn en dann Elemen e wie z. B. b ei e e Wege ü Rolls ühle bedach
we den, welche mi einem gu be ah ba en Un e g und angeleg we den, ode es soll en
spezielle Anscha ungen an We kzeugen ode auch behinde enge ech en Hochbee en
mi einkalkulie we den.
Die oben genann en Fak o en wie Wind, Sonneneins ahlung ode auch Bodenquali ä
spielen eine maßgebliche Rolle bei de Auslegung de Bee lächen und ande e
Elemen e, welche in den Schulga en in eg ie we den sollen. Mi Ve weis au das be ei s
im Vo eld ange üh e P inzip de Pe makul u läss sich sagen, dass alle na ü lichen
Phänomene Ein luss au das Wachs um und die Gesundhei de P lanzen nehmen und
sich du ch cle e e Übe legungen iele gesunde
P lanzen ohne Chemie im Ga en
anbauen lassen. Den Leh pe sonen,
welche sich des Themas Schulga en
annehmen möch en, sei ans He z
geleg , dass die hie besch iebene
Obse a ions- und En deckungsphase
nich zu ku z kommen soll e. Sie kann iele de
spä e en A bei sp ozesse e ein achen und die Resul a e des Schulga ens e besse n,
wenn sie ko ek und übe einen länge en Zei aum hinweg du chge üh wi d. Au diese
Weise we den die SuS zu Mi ges al enden ih es eigenen Ga ens – sie übe nehmen
Ve an wo ung und können schließlich im wah s en Sinne des Wo es die F üch e ih e
eigenen A bei s olz e n en und genießen!
Wi d es nun e ns im Schulga en und die e s en Bee e we den angeleg , kann es seh
spannend sein, un e schiedliche A en on Bee en we den eingesä und zu e gleichen, wie
e ag eich die E n en au den e schiedenen Bee en aus allen. Wie oben e wähn , en häl
de Boden iele kleine Lebewesen und soga Pilze, welche eigen lich nich besonde s ge ne
du ch das Umg aben des Menschen ges ö we den. Diese zei au wändige A bei is auch
übe haup nich no wendig. Es könn en sogenann e „No Dig“-Bee e im Schulga en ges al e
we den ode abe man a bei e mi Hochbee en (wenn die Bodenquali ä schlech is ).
37
Eine wei e e spannende Op ion wä e das Anlegen on sogenann en Hügelbee en.
In jedem Fall soll e bedach we den, dass Kompos ode auch Mis , welche in die
Bee e einge üll wi d, eine Zei lang ablage n soll e. Möch e man z. B. im F ühling
mi dem Anbau on Obs und Gemüse beginnen, emp iel es sich, den Kompos
im He bs da o auszub ingen, dami diese übe
den Win e ablage n kann.
Da übe hinaus gil es auch zu übe legen, wie die
Bee e bep lanz we den soll en, dami sie den bes-
en E ag lie e n können. Selbs e ah ene Gä -
ne innen und Gä ne nu zen die Win e mona e,
um sogenann e Aussaa pläne anzu e igen und
es zulegen, wo spä e im Jah welche P lanzen
gese z we den sollen. Es bie e sich an, die SuS in
diesen P ozess einzubinden, sie eche chie en zu
lassen, welche P lanzen gu e und welche schlech-
e Bee pa ne sind. Hie kann nochmals au das
Konzep de Mischkul u e wiesen we den. Das
Anlegen de Bee - und Aussaa pläne könn e als
zyklusübe g ei ende Ak i i ä ges al e we den.
Die zu o genann en Bee -
und Aussaa pläne könn en in
zyklusübe g ei ende Manie z. B. on
den jünge en SuS au Papie ausgea bei e
we den und die höhe en Zyklen übe agen
diese In o ma ionen dann in ein digi ales
Dokumen . Hie ü könn e, wenn möglich,
de schulin e ne Make space genu z
we den, wenn ein solche o lieg . Abe
auch sogenann e iPad-Klassen besi zen
alle nö igen Vo ausse zungen ü die
Digi alisie ung solche Pläne.
Wo in lieg das Po en ial
eines Schulga ens?
Die SuS le nen na ü liche
K eisläu e kennen, welche sie
nich nu ih en Nah ungsmi eln e -
neu nähe b ingen sollen, sonde n
die eben alls Zukun s ele anz be-
si zen. Um diese Kompe enzen zu
schulen, eich jedoch ein einzelne
Besuch im Ga en nich aus. Es is
wich ig, dass die SuS imme wiede
kommen, K eisläu e ganz du chlau-
en on de Aussaa bis zu E n e
und de Ve a bei ung. Nu so kön-
nen sie Zusammenhänge e s ehen
und e inne lichen le nen. Soga bei
an angs skep ischen Kinde n kom-
men o „Klickmomen e“, in denen
sich eine Ve ände ung in ih e Hal-
ung dem Ga en gegenübe es -
s ellen läss . Ich bin übe zeug , dass
genau diese „Klickmomen e“ E in-
ne ungen ü die Ewigkei da s el-
len können.
Copy igh : Jos Ne ancic
38
auslegen
b
e
l
e
ge
n
beg ünden
39
3. E klä en
De Ga en als O des Le nens… Die Quali ä eines Schulga ens s eh und äll
nich nu mi de da in e ich e en Ga ena bei , sonde n auch mi dem Ve s ändnis,
welches na ü lichen Zusammenhängen und Phänomenen en gegengeb ach wi d.
Le nen die SuS Zusammenhänge zu e kennen und zu e s ehen, kann dies die Quali ä
des Schulga ens und de da in wachsenden P lanzen eno m beein lussen.
3.1 Gemeinscha
Wi le nen gemeinsam unse en Ga en kennen! In diese d i en Phase
des E klä ens soll en Elemen e behandel we den, welche au den En de-
ckungen de SuS au bauen. Diese p imä en E ah ungen, welche nich
anhand on Schulbüche n, Videos ode sons igen sekundä en Quellen
gemach we den, egen die SuS dazu an F agen zu s ellen, und es is das
Ziel diese Phase, diese F agen gemeinsam zu bea bei en.
Eine Auswahl wich ige Aspek e, die es hie bei zu beach en gil , sind nach olgend
au gelis e :
• Die Kinde sollen sich on ih em En deckungsd ang und ih e Neugie de lei en lassen;
dahe is es a sam, als Leh pe son E klä ungen nich o wegzunehmen und den SuS
Zei und Raum ü eigene E o schungen zu geben.
• Hie zu bie e sich die p ak ische A bei am Objek an, um au diese Weise E klä ungen
ü eigene F agen zu inden und diese auch ande en Pe sonen e läu e n zu können.
So können beispielsweise konk e e Expe imen e mi Regenwü me n aus dem E d eich
du chge üh we den, um e wa he auszu inden, wie diese au Lich eagie en. Dabei
sollen die SuS auch le nen, au die emp indlichen Wesen au zupassen und diese nich
zu e le zen.
• Auch wenn an ängliche Annahmen und Äuße ungen de SuS alsch sein mögen, soll e
die Leh pe son sie nich ko igie en, sonde n e suchen, die SuS du ch geziel es F agen
und Lei en dazu zu animie en, selbs E klä ungen zu inden.
• E klä ungen, welche in einen Kon ex eingebe e we den, we den on den SuS besse
behal en.
• Aus Sich eines E wachsenen mögen manche E kenn nisse und Zusammenhänge
logisch e scheinen. Es soll e jedoch niemals e gessen we den, dass dies nich imme
au die Wah nehmung und den Wissens and on Kinde n zu i .
40
3.2 P ojek e und Ressou cen
Wi sind e an wo lich ü unse en Ga en! Im Zuge de im Schulga en
ge ä ig en A bei en we den siche lich eno m iele F agen bei den SuS
au kommen, wie beispielsweise: Weshalb sind die Blä e diese P lanze
gelb? Von wem wu de diese P lanze ange essen? Wie können wi wässe n,
ohne T inkwasse zu nu zen? Welche P lanze iech hie besonde s gu ?
Wa um schmeck die Möh e aus unse em Schulga en ande s als die aus
dem Supe ma k ?
Au bauend au diesen F agen können seh spannende P ojek e en s ehen. Es olgen nun
einige mögliche Denkans öße ü solche P ojek e und um den Schulga en:
Beobach en die SuS Anomalien wie z. B.
Bla k ankhei en an ih en Schü zlingen,
könn en sie selbs s ändig eche chie-
en, wo an dies liegen könn e. O wei-
sen solche Bla e ä bungen au einen
Mangel hin. Die P lanze b auch höchs -
wah scheinlich Dünge . Die SuS le nen
also, die Bedü nisse ih e Schü zlinge
zu „lesen“ und demen sp echend zu
handeln, um wiede ein Gleichgewich
he zus ellen.
Wa um nich die gewonnenen
E kenn nisse mi Ande en
eilen, indem ein Social Media
Accoun ü den Schulga en
e s ell und neu gewonnenes
Wissen anhand on Fo os,
Videos ode auch Tex en ü
Ande e zugänglich gemach
wi d?
G öße e Zusammenhänge können in
diese Phase e klä we den wie z. B. de
Wasse k eislau . Eine mögliche F age
in diesem Zusammenhang könn e sich
dem Regenwasse widmen und wa um
es sich lohn , Regenwasse im Schul-
ga en au zu angen ode wa um ehe
in den ühen Mo gen- ode spä en
Abends unden gegossen we den soll e.
Ein wei e es olles Thema, welches im
Zusammenhang mi dem Wasse k eis-
lau s eh , is die Idee, den Boden und
um die P lanzen zu mulchen. Dies kann
die Ve duns ung des Wasse s aus de
E de dezimie en.
P lanzenk ankhei en
lassen sich ganz ein ach pe
App de inie en, die auch
di ek Tipps gib , was man
un e nehmen könn e.
41
Ein wei e es wich iges Thema, welchem in
den le z en Jah en imme meh Beach ung
geschenk wi d, is die Bodengesundhei . Viele
Böden sind ausgelaug , und Näh s o e, welche
du ch Dünge gaben de landwi scha lich
Tä igen in den Boden gelangen, we den in
das G undwasse gespül . Hie könn e das
Bewuss sein de SuS ü den espek ollen und
zukun sge ich e en Umgang mi de Na u
geschä und ein eigene Kompos hau en
im Schulga en angeleg we den. Die Bodengesundhei des Schulga ens kann du ch
geziel e Kompos gaben au ech e hal en we den, wodu ch dem Boden e möglich wi d,
Näh s o e au zunehmen, welche ihm die angep lanz en Obs - und Gemüseso en ode auch
S auden e c. übe die Ga ensaison hinweg en zogen haben. Bei de Suche nach wei e en
Möglichkei en, das Bodenleben anzu egen, s öß man siche lich ühe ode spä e au das
Thema de G ündüngung. Auch dieses kann in de Klasse besp ochen und ausge es e
we den.
Bei de G ündüngung handel es sich, wie
de Name es be ei s e a en läss , um eine
du ch G ünp lanzen e eichba e Düngung des
Bodens. Diese G ündünge p lanzen, wie zum
Beispiel Phacelia ode Inka na -Klee, we den
meis im F ühling ode nach de E n e im
He bs au eien Flächen ausgesä und haben
als p ak ischen Nebene ek , dass de Regen
und die Käl e des Win e s keine Näh s o e
aus dem da un e liegenden Boden waschen
können. In de nächs en Ga ensaison
we den die G ündüngep lanzen in den Boden
eingea bei e und lie e n diesem somi eine
na ü liche A de Düngung.
Ein wei e e konk e e Tipp, um de wohl bekann es en Bla k ankhei im Ga en, de
B aun äule, o zubeugen: einmal in de Woche besonde s ge äh de e P lanzen amilien
wie zum Beispiel Toma en und Ka o eln mi eine Mischung aus Backpul e und Wasse
einsp ühen. Das en hal ene Na on ockne den Pilz aus, alls diese in den S a löche n s eh
und sich b ei machen möch e. Hie zu we den ein ach 8 g Na on/Backpul e mi 1 l Wasse
e misch und pe Sp üh lasche alle P lanzen ie nass gesp i z . Diese Vo gang soll e jede
Woche wiede hol we den.
48
Einige P ojek bespiele wä en:
Die In eg a ion on Tie en in den Schulga en
Wa um nich zum Beispiel mi eine lokalen Imke in ode einem
lokalen Imke eine Zusammena bei s a en? Sie/e s ell dem
Schulga en einige S öcke mi Bienen zu Ve ügung und
die SuS können dadu ch e was übe Honigbienen und die
Imke ei e ah en. Ach ung: Hie muss mi zusä zlichen Kos en
ge echne we den, da die Schulkinde Imke anzüge benö igen,
wenn sie die Bienen ölke aus de Nähe beobach en sollen.
Möch e man e was übe Bienen le nen, ha jedoch nich die Möglichkei
mi jemandem aus dem lokalen Um eld zusammenzua bei en
ode e häl hie ü keine Genehmigung, bie e es sich an, einen
wildbienen eundlichen Ga en zu ges al en, indem z. B.
Bienenho els gebas el , eie Boden lächen mi Sand bedeck
ode auch spezi ische P lanzena en im Ga en e eil we den,
welche Wildbienena en anlocken.
Eine wei e e Möglichkei zu In eg a ion
on Tie en is die Hühne hal ung. Hie bei
muss im Vo eld bedach we den, we sich an den Wochenenden
und in den Schul e ien um die Tie e kümme . Viele P ozesse
lassen sich jedoch au oma isie en, wie z. B. du ch eine elek ische
Klappe, Fu e - und Wasse au oma en. Es handel sich insgesam
um seh p legeleich e Tie e, welche nich iel A bei machen, seh
neugie ig sind (siche lich posi i aus Sich de Kinde ) und da übe
hinaus noch Eie lie e n und dessen Ausscheidungen den Kompos
an eiche n könn en.
Die Anlage eine To holzhecke lock eben alls iele Wild ie e
an. Diese Hecke is in iele lei Hinsich p ak isch, da sie einen
Sich - und Windschu z bie en kann, als Ab ennung on
Ga enbe eichen dien und alle Äs e, welche im Lau e des
Ga enjah es geschni en we den, einen neuen Nu zen
haben und nich en so g we den müssen.
Es gib imme e was zu un… Nachdem sich alle in ih e Rolle und im
gesam en Konzep des Schulga ens einge unden haben, kann übe
wei e e P ojek e nachgedach we den, um den Schulga en selbs und das
Le nen in diesem auszubauen.
4.2 P ojek e und Ressou cen
49
Um die Siche hei de SuS nich zu ge äh den,
soll e die Zone und um den Teich mi
Abspe ungen kenn lich gemach we den. Zudem
soll en die SuS übe die Risiken und um einen
solchen Teich au geklä we den und zusä zliche
Schilde in bun en Fa ben könn en da au
au me ksam machen, dass diese Zone nu un e
Au sich eines E wachsenen be e en we den
da . Da übe hinaus muss ein solche Teich nich
ex em ie sein, was das Risiko ü einen Un all
wiede um e inge .
P ozesse e ein achen und au oma isie en
• Übe die Somme e ien hinweg soll e ab und zu nach dem Schulga en geschau
we den, jedoch benö igen die meis en P lanzen wohl ö e s Wasse gaben, als F eiwillige
nach dem Ga en schauen we den. Eine Au oma isie ung des Gießp ozesses kann hie
seh hil eich sein, wenn keine ande en Ins i u ionen eingebunden we den, welche übe
diesen Zei aum den Ga en p legen. Wie wei e oben be ei s e wähn , bie e sich die
Möglichkei an, selbs Bewässe ungscompu e zu designen und zusammenzuse zen,
alls Sie in Ih e Schule einen Make space besi zen (siehe Kompendium Make space).
• Ha man e s einmal eine bes imm e Obs - ode Gemüseso e en deck , welche mühelos
wächs und ielen schmeck , wi d sie jedes Jah e neu Einzug in den Ga en hal en.
Hie lohn es sich, selbs Saa gu zu gewinnen (au
samen es e So en ach en, siehe wei e oben), um
Kos en zu spa en und P lanzen zu e hal en, welche
gene isch an den S ando angepass sind.
• Meh jäh ige P lanzen und Aussaa a o i en können
mi speziellen Namensschilde n e sehen we den,
welche z. B. den Namen de P lanze in meh e en
Sp achen an üh en ode auch mi einem QR-Code
e sehen sind, welche au zusä zliche In o ma ionen
zu diese P lanze e weis . So müssen nich jedes
Jah imme neue Schilde ange e ig we den.
Eine wei e e seh ein ache abe e ek i e Me hode, um meh wild lebende Tie e in den
Schulga en anzulocken, is das Anlegen eines na ü lichen Teiches. Diese bie e ielen
Tie en wich ige Lebensg undlagen wie T ink- und Fu e quellen.
50
Ak i i ä en und um den ga en planen
Die El e n de eilnehmenden Kinde könn en in den
Schulga en eingeladen we den. Ih e Kinde sind siche lich
mäch ig s olz, ihnen alles zeigen zu können, was sie angep lanz
und gep leg haben. Vielleich eg dies die El e n auch zu
meh Ga ena bei im eigenen Zuhause an ode b ing eine
E näh ungsums ellung mi sich.
Wi d iel angep lanz , kann im bes en Falle auch iel gee n e
we den. Genau diese E n e könn e mi den SuS zube ei e ode
eingekoch we den. So schließ sich de K eislau und um die
P oduk ion eigene Nah ungsmi el und den SuS we den
wich ige all ägliche Kompe enzen e mi el .
Wie wä e es, mi ande en lokalen
Ein ich ungen zusammena bei en? Hie bei
muss es sich nich unbeding um ande e
Schulen handeln. Ein gene a ionsübe g ei ende Schulga en
könn e auch äl e e Menschen emp angen, welche zum Beispiel
in lokalen Al e sheimen leben. Eine wei e e Möglichkei wä e es,
ge lüch e e Pe sonen im Schulga en mi wi ken zu lassen. Im gegen-
sei igen Aus ausch könn en die SuS in ande e Kul u en ein auchen
und exo ische e P lanzen kennenle nen.
Ein Schulga en is nich nu Aben eue landscha und kleines abe eines Ökosys em,
sonde n kann auch ein seh wich ige O de Ruhe ü die Be eilig en, besonde s ü die
SuS, sein.
Eine Vielzahl de SuS wi d o mals den ganzen Tag übe mi einem hohen Ge äuschpegel
kon on ie . Nach de Schule besuchen sie die Maison Relais und sind auch hie den
Gesp ächen ode sons igen Ge äuschen de ande en Kinde ausgese z . De Schulga en
kann hie eine willkommene Abwechslung da s ellen.
• F ei lächen im Schulga en könn en ü Media ionsübungen ode auch gelei e e
Phan asie eisen genu z we den. Die SuS sollen in sich selbs hinein ühlen und au ih e
Sinne hö en. Sie können ganz bewuss bes imm en Na u ge äuschen Au me ksamkei
schenken, wie dem Rascheln on Blä e n im Wind ode auch Vogelgezwi sche . Hie zu
könn en Sinnesp ade eine olle E gänzung im Schulga en da s ellen.
• Ebenso könn e den SuS die Möglichkei gebo en we den, sich mi einem Buch aus de
Schulbiblio hek in den Ga en zu ückzuziehen und sogenann e Leses unden anzubie en.
De Schulga en als ein o de uhe
iS ock
51
• Das Gleiche gil ü Musik- ode Kuns un e ich im Schulga en. Die SuS könn en
Na u ma e ialien sammeln, mi denen sich musizie en ode bas eln läss , ode auch
medi a i en Musiks ücken un e eiem Himmel lauschen. Es wä e auch denkba , dass die
SuS ih e Beobach ungen im Schulga en zeichnen ode Na u mandalas aus ge undenden
Ma e ialien legen.
• Eine wei e e Op ion is das E ich en eines Weiden ipis, welches on SuS genu z we den
kann, um sich in bes imm en Momen en om gemeinsamen Geschehen zu ückziehen
und die Na u indi iduell wah nehmen zu können. Dies wä e siche lich eine besonde s
hil eiche Idee, wenn es in de Schulgemeinscha Kinde gib , welche au is ische Züge
au weisen ode mi Angs s ö ungen zu kämp en haben.
4.3 Space
Think bigge … In Bezug au den Schulga en an sich kann, nach einige Zei
e olg eichen Gä ne ns, da übe nachgedach we den, die kul i ie ba e
Fläche zu e wei e n. So können wei e e P ojek e in den
Schulga en in eg ie we den, ü die ohne zusä zlichen Pla z
keine Umse zungsmöglichkei
bes ünde. Na ü lich is dies kein Muss und
soll e zue s wohl übe leg und mi allen
eilnehmenden Leh k ä en besp ochen we den.
Die Anbau läche kann dabei nich nu du ch neue
Bee e e wei e we den, sonde n könn e, mi de
nö igen inanziellen Un e s ü zung, eben alls
z. B. um ein Gewächshaus e gänz we den.
Dieses e ö ne ganz neue Wel en in Hinsich
au exo ische P lanzen, welche in unse em Klima
sons nich ode nu unzu eichend angebau
we den können. Ebenso e länge ein solches
Gewächshaus ode auch ein Folien unnel den
Anbauzei aum übe das Jah hinweg und die
Anzuch bedingungen we den op imie . Hie in
kann eben alls im Win e ( alls de Boden nich
ge o en is ) ein wenig gewe kel we den –
und alls es wäh end eines Au en hal es im
Schulga en einmal egne , wi d den SuS ein
ockene Un e schlup gebo en.
Ich bin de Meinung, dass es wich-
ig is , on An ang an In as uk u en
mi einzuplanen, welche auch das
Ve a bei en de E n e e möglichen.
Wi besi zen eine „Ou doo küche“
und einen Feue pla z an dem Gee n-
e es eingekoch , geg ill ode au
ande e A hal ba ode se ie e ig
gemach we den kann. Dies deck
sich wiede um mi meine Au as-
sung, dass Kinde den ganzen Zyklus
eine P lanze mi e leben soll en: on
de Aussaa bis zu E n e und Konse -
ie ung.
Ein wei e e wich ige Tipp, den ich
den Leh pe sonen mi au den Weg
geben wü de, wä e, zei ig mi einem
solchen P ojek zu beginnen, weil
z. B. Kompos und Mis au den
Bee en e eil we den müssen und
dann noch einige Mona e ablage n
soll en, be o au ihnen gep lanz
wi d.
Was begeis e Sie an
Ih e A bei ?
Copy igh : Jos Ne ancic
52
e g ünden
auswe en
e mi eln
53
5. E aluie en
Zei , Bilanz zu ziehen... Spä es ens nach eine gesam en Ga ensaison im Schulga en
gil es zu e mi eln, was in diesem Jah unk ionie ha und was ehe un e die Rub ik de
missglück en P ojek e äll , welche Fehle begangen wu den und was die Be eilig en aus
ihnen le nen konn en. Insgesam geh es da um he auszu inden, welche E kenn nisse
alle Teilnehmenden des P ojek es Schulga en gewinnen konn en und wie sich dies au
ih e Wah nehmung, ih e Kenn nisse und Fe igkei en ausgewi k ha . Die nach olgenden
Sei en sollen als Inspi a ion da ü dienen, wie diese E alua ionsphase ons a en gehen
könn e und welche Tools sich hie zu besonde s eignen.
5.1 Gemeinscha
De K eis schließ sich… Am Ende des e s en 5E-Zyklus ( on ho en lich
ielen wei e en) gil es, eine Bilanz zu ziehen. Hie bei geh es nich p imä
um die P oduk i i ä des Schulga ens ode wie schön die Blumen das
Jah übe geblüh haben. Dies sind ehe zwei angige Elemen e, welche
e aluie we den könn en. Im Vo de g und s eh das E le n e, also welche
Kompe enzen die SuS mi hil e des Schulga ens e eichen ode auch o e s nu eilweise
en wickeln konn en.
Aus Sich de Leh pe son spiel hie bei de Leh plan eine wich ige Rolle, da sie sich bei
de E alua ion de Kompe enzen de SuS imme nach diesem ich en soll e. Dies kann auch
ü das Medium Schulga en de Fall sein. Jedoch soll e imme bedach we den, dass de
Schulga en nich nu an die Na u wissenscha en gekoppel e Kompe enzen zu en wickeln
hil , sonde n, wie be ei s wei e oben e wähn wu de, eine g oße Bandb ei e an Fäche n
und Kompe enzen s imulie wi d. Hie soll e womöglich also äche übe g ei end e aluie
und auch an die sozialen Kompe enzen gedach we den, welche die SuS sich du ch die
Ga ena bei aneignen.
Übe die im Leh plan ange üh en Kompe enzen hinaus we den im Schulga en jedoch o mals
noch wei e e Kompe enzen geschul , insbesonde e zukun s äch ige Kompe enzen,
welche heu zu age ielleich noch keine wi kliche Rolle in unse em All ag spielen, in Zukun
jedoch imme meh an Rele anz gewinnen we den. Einige mögliche Beispiele wä en das
Ums uk u ie en de Ag a wi scha , das Umdenken im Hinblick au den Umgang des
Menschen mi de Na u und die dami e bundene nachhal ige e Lebensweise. Es geh
insgesam also da um, ein besse es Ve s ändnis de Na u zu en wickeln und eine
Symbiose mi diese einzugehen, ans a gegen sie zu wi scha en. Kinde können
hie im jungen Al e den espek ollen, essou censpa enden und umwel e äglichen
Umgang mi P lanzen und Tie en al e sge ech e le nen, ak i p ak izie en und in ui i
e inne lichen.
54
Au den indi iduell ges al e en Schulga en bezogen is nun
die Zei gekommen, die Ziele, welche in de A bei sg uppe zu
Beginn des P ojek es Schulga ens es gehal en wu den, da au
zu übe p ü en, ob sie e eich , eilweise e eich ode mi de Zei
e wo en wu den. Siche lich wi d nich alles so geklapp haben,
wie sich dies zu Beginn ausgemal wu de. Dies soll e jedoch kein
G und sein, das P ojek gänzlich zu e we en. Jede im Ga en
engagie e Pe son weiß, dass ein Ga en, welche na ü lichen
Phänomenen un e lieg , jedes Jah ande e Gewinne und Ve lus e zu e zeichnen ha und
o mals meh e e Jah e b auch , um sich zu en wickeln.
Vo Beginn des nächs en Zyklus können sich nun neue Ziele
gese z we den, welche je nach gewonnenen E kenn nissen
ielleich e was wenige ansp uchs oll als o Beginn des e s en
Zyklus sind ode abe auch an G öße gewinnen. Mi jedem
wei e en Ga enjah we den imme meh Au gaben ein ache on
de Hand gehen. Dies bedeu e , dass Zei ü neue Expe imen e,
Me hoden, Ak i i ä en ode P ojek e e ügba sein wi d.
5.2 P ojek e und Ressou cen
Wi dokumen ie en unse Ga enjah ! In diesem Abschni we den
einige An egungen gegeben, welche den Leh pe sonen und wei e en
In e essie en Möglichkei en au zeigen sollen, wie diese ün e
E alua ionsphase ablau en könn e:
Ein Ga en agebuch üh en: Dieses Ga en agebuch kann zyklusübe g ei end, als Klasse
ode abe auch ganz indi iduell ges al e we den. Hie können Eind ücke es gehal en, Fo os
eingekleb ode abe auch Zeichnungen ange e ig we den. Die SuS können kleine Tex e
sch eiben, in denen sie es hal en, was sie im Schulga en gele n ode en deck haben ode
abe auch, wie sie sich dabei ge ühl haben. All diese In o ma ionen können imme wiede
du chgelesen we den und de Leh pe son Au schluss übe die En wicklung de SuS geben.
Vielleich läss sich in einem de Ga enbüche ganz kla e zeichnen, dass dieses Kind
Zusammenhänge zu e kennen ode Abläu e im De ail zu beobach en beginn .
iS ock
55
Zu Beginn des Ga enjah es wi d eine G uppe an SuS (in a- ode in e zyklisch o ganisie )
eine kleine Pa zelle ode ein bes imm es Bee /ein Teil eines Bee es zuge eil , welche ü
den Res de Saison un e ih e Obhu s eh . Sie sollen übe die Saison hinweg le nen, sich
zu o ganisie en (na ü lich mi Un e s ü zung de Leh k ä e) und so die A bei in eine
G uppe zu koo dinie en le nen. We übe nimm welche Au gaben? Wi d sich gegensei ig
wei e gehol en, wenn ein P oblem au i ? Diese und ähnliche F agen können Au schluss
übe die Koope a ion de Kinde un e einande geben; am Ende des Ga enjah es könn e
dann Bilanz gezogen we den. Wessen P lanzen wu den leide on K ankhei en be allen
ode on bes imm en Tie en ge essen? Wie könn e dies in de nächs en Saison e mieden
we den? Welche P lanzen s o zen o Gesundhei und welche haben eine eiche E n e
besche ? Wessen G uppe ha besonde s gu zusammengea bei e ? Was is ih Geheimnis ü
eine gu e Zusammena bei ? Um de langwie igen A bei de SuS We schä zung en gegen
zu b ingen, könn e zu E n esaison eine A kleine Ga enschau e ans al e we den, bei
de z. B. auch die El e n eingeladen we den, gemeinsam (ein)gekoch wi d und eine A
E n edank es e ans al e wi d.
Kennen Sie Guiseppe A cimboldo? Nein? Dann
wi d es höchs e Zei , dass Sie ihn kennenle nen!
Es handel sich hie um einem i alienischen
Küns le de Spä enaissance, welche mi ganz
besonde en Po ä s be ühm wu de. E nu z e
Gemüse, Obs ode auch Blü en, um da aus
menschlich wi kende Gesich e zu komponie en.
Lassen Sie sich und die Kinde hie on
inspi ie en und p äsen ie en Sie doch die E n e
des Schulga ens au diese Weise. Sie könn en
soga ein Bild p o Jah eszei an e igen und so
eine A Saisonkalende e scha en, welche
den SuS anzeig , zu welche Jah eszei welche
So en an Obs , Gemüse und ielleich auch
Wildp lanzen und -k äu e e n e ei sind!
Wei e oben angesp ochene Elemen e können eben alls in die E alua ion mi ein ließen,
wie z. B. das Du chdenken de Aussaa - und Bee pläne. Dies is eine komplexe Au gabe,
welche meh e e Kompe enzbe eiche mi einande e binde , so wie dies auch im spä e en
all äglichen Leben de SuS o de Fall sein wi d. Die SuS e p oben und e ie en also in
einem solchen P ojek lebensp ak ische Kompe enzen.
Die Leh pe sonen können übe den ganzen P ozess hinweg ein (digi ales) Tagebuch üh en.
Hie we den wich ige Aussagen on SuS es gehal en, welche z. B. da on zeugen, dass sie
na ü liche Zusammenhänge zu e s ehen beginnen, aus Obse a ionen E kenn nisse abge-
lei e haben ode we sich eiwillig ü eine bes imm e Au gabe gemelde ha . Zu diesem
Zweck können eben alls Fo os ode kleine Videos (S opmo ion ode Zei a e ) ged eh we -
den. All diese In o ma ionen können in diese E appe de E alua ion hil eich sein.
iS ock
56
5.3 Space
F agen an den Schulga en… und ein neue Zyklus beginn ! In Bezug
au den Schulga en an sich kann eben alls eine A E alua ion s a inden.
Hie könn en sich dann F agen ges ell we den, wie zum Beispiel:
• Wi d die Fläche, welche zu Ve ügung s eh , op imal genu z ? Wenn
nich , wie könn e dies e besse we den?
• Wu den alle P lanzen an op imalen S ando en angep lanz ? Is dies nich de Fall,
können S auden zum Beispiel im nächs en F ühling an einen ande en O e p lanz
ode in einem Expe imen e schiedene S ando e e glichen we den. No izen im
Ga en agebuch können Au schluss da übe geben, wenn in de nächs en Saison, beim
e neu en Ausp lanzen on essba en P lanzen, bes imm e Fak o en be ücksich ig we den
soll en.
• Is es möglich, sich an das P inzip de F uch olge zu hal en? Also eine P lanzkul u nich
imme an gleichem O und gleiche S elle anzup lanzen?
• Muss Ma e ial gewa e ode e neue we den? Ha sich alles an Ma e ial bewäh ode
nimm es nu ande wei ig nu zba en Pla z weg? Ha e was Elemen a es ge ehl ?
Wo sehen Sie den „Gene-
a iounsgaa “ in 10 Jah en?
Ich ho e, dass das Konzep des
Gene a ionsgaa e hal en bleiben
kann und o allem, dass wei e
nach de Idee de Pe makul u e -
ah en we den kann. In ku ze Zei
kann nämlich iel in einem Ga en
„ze s ö “ we den, was da o müh-
sam übe einen langen Zei aum
au gebau wu de. Des Wei e en,
wünsche ich mi , dass eine noch
g öße e Gemeinscha und um
den Gene a iounsgaa en s eh ,
dass also noch meh Leu e om
Ga en p o i ie en können und sich
und um diesen zusammenschlie-
ßen.
Copy igh : Jos Ne ancic
Diese und ähnliche F agen be ei en be ei s
zum Teil au den Du chlau eines nächs en
Zyklus des 5E-Modells o . An diese S elle
sei dahe noch einmal da an e inne , dass
das 5E-Modell so konzipie wu de, dass
ein K eislau au einen nächs en olg . Im
nächs en K eislau kann dann alles an Wissen
eingeb ach we den, welches im Lau e des
o angegangenen Zyklus gesammel we den
konn e, und Abläu e können op imie sowie
neue Phänomene und F agen au geg i en
we den. Au diese Weise wächs und e wei e
sich de Schulga en imme wiede au s Neue.
57
Was? Wann? Das Ga enjah
• Kinde den Ga en en decken lassen
• Fläche abmessen
• Bodenquali ä p ü en
• Sonnens and e mi eln
• Bee planung du ch üh en
• Bee e bauen und mi Kompos /Mis
be üllen
• Wenn möglich noch G ündüngung
ausb ingen
• Ges üpp schneiden und z. B. eine
To holzhecke anlegen
• Einen Ge ä eschuppen bauen
• Vo be ei ende Ak i i ä en: z. B.
Keimung beobach en, Tie e und ih e
Ansp üche an den Ga en besp echen,
ein Wind ad bas eln e c.
• Saa gu bes ellen und S auden sowie
Gehölze auswählen
• Aussaa pläne an e igen und
P lanzpläne e s ellen (P inzip de
Mischkul u )
• Nö iges A bei sma e ial bes ellen
• E s e Aussaa en o nehmen (z. B.
Pap ikas & Chilis)
• Vögel und ande e Tie e im Ga en
ü e n
• Gehölz- und Obs baumschni
• Haup anzuch saison
• S auden se zen
• Ge ä eschuppen ode -kis e mi den
nö igen We kzeugen bes ücken
• Regenwasse au angen
• Eine au oma ische Bewässe ungs-
anlage designen
• E s e E n en o nehmen und
e a bei en
• E n en und e a bei en
• Düngen
• P lanzen p legen (au K ankhei en
ach en e c.)
• Somme e ien genießen,
Selbs bewässe ung nu zen
• T inkschalen ü Tie e au s ellen
• Im Spä somme e n en, ein ie en,
e a bei en, hal ba machen
• Ein E n edank es eie n, El e n
einladen
Ga en agebuch üh en, P ozesse mi Fo os, Bilde n ode Videos es hal en, sich mi ande en
Leh k ä en aus auschen, ande e Schulgä en besuchen, sich wei e bilden zum Thema,
Ideen sammeln und neue P ojek e planen, denn ein Schulga en bie e unendlich iele
Möglichkei en, welche nu e g i en we den müssen!
He bs : Win e :
Das ganze jah übe :
F ühling:Somme :