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Moderne(n) der Region. Zum Verhältnis von Zentrum und Peripherie am Beispiel der Böhmischen Länder. Editorial

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Moderne(n) der Region. Zum Verhältnis von Zentrum und Peripherie am Beispiel der Böhmischen Länder. Editorial

Author: Wutsdorff, Irina
Publisher: Univerzita Karlova, Filozofická fakulta,Praha
Year: 2022
Source: https://dspace.cuni.cz/bitstream/20.500.11956/178575/1/Irina_Wutsdorff_7-12.pdf
Die Mode ne(n) de Region. Zum Ve häl nis on
Zen um und Pe iphe ie am Beispiel de Böhmischen
Lände . Edi o ial
I ina Wu sdo – Wes älische Wilhelms ‑Uni e si ä Müns e
1. FORSCHUNGSKONTEXT PRAGER MODERNE(N)
Die hie e sammel en Bei äge gehen au einen gleichnamigen Wo kshop (19.–21.
Mai 2022 an de WWU Müns e ) zu ück. E eih sich ein in eine Folge on Kon e-
enzen des sei 2009 bes ehenden in e disziplinä en Fo schungs e bundes „P ag
als Kno enpunk eu opäische Mode ne(n)“, eines bohemis isch -ge manis ischen
Koope a ionsp ojek s zwischen de un e de Lei ung on Man ed Weinbe g an
de Ge manis ik de P age Ka lsuni e si ä angesiedel en Ku K olop Fo schungs-
s elle ü deu sch -böhmische Li e a u und dem on mi zunächs an de Uni e si ä
Tübingen und nun an de Uni e si ä Müns e be iebenen Fo schungsschwe punk
„P age Mode ne(n)“.1 Wie bei dem übe g ei enden Fo schungskon ex , so is auch in
de hie dokumen ie en Beschä igung mi dem Regionalen das in Klamme n gese z-
e „(n)“ bei dem Wo „Mode ne(n)“ wich ig. Denn es soll e und soll keineswegs um
die P oklama ion eine bes imm en Mode ne e wa im Sinne eine es um issenen
G uppie ung mi eine zu iden i izie enden P og amma ik gehen, sonde n um die
Beobach ung de In e ak ion e schiedene Mode nen bzw. Mode ne -Au assungen,
wie sie ge ade in einem zen aleu opäischen und plu ikul u ellen Raum wie de S ad
P ag ode eine Region wie den Böhmischen Lände n au einande a en, sich– eils
kon on a i , eils dialogisch, dabei im bes en Fall p oduk i – mi einande auseinan-
de se z en ode auch oneinande abse z en. Wenn im Ti el des Fo schungs e bundes
auße dem on einem „Kno enpunk eu opäische Mode ne(n)“ die Rede is , soll dami
neben de genann en Viel al de Au assungen und Realisie ungen on Mode ne o
O auch die Ta sache benann sein, dass dabei au eine Vielzahl wiede um du chaus
seh un e schiedliche Spiela en de Mode ne in Eu opa Bezug genommen wu de.
De Fo schungs e bund e olg e on Beginn an das Ziel, die Fo schung zu sche-
chisch- und deu schsp achigen Li e a u und Kul u P ags und de Böhmischen Lände
1 Eine Auswahl on Bei ägen d eie Wo kshops, au denen zu Beginn die A bei s elde abges eck
wu den, is , e sehen mi eine ü die Fo schungspe spek i e des Ve bunds p og amma ischen Ein-
lei ung un e dem Ti el P age Mode ne(n). In e kul u elle Pe spek i en au Raum, Iden i ä und Li e a u
(Weinbe g/Wu sdo /Zby o ský 2018) e schienen. Wei e e Wo kshops sind in Themenhe en doku-
men ie : zum Thema „Übe se zen. P ak iken kul u ellen T ans e s am Beispiel P ags“ in de Zei sch i
ü in e kul u elle Ge manis ik 5 (2014) 2, zum Thema „P age Figu a ionen jüdische Mode ne“ in b ücken.
Ge manis isches Jah buch Tschechien– Slowakei N.F. 23 (2015) 1–2; de on Ma ek Nekula e ans al e e
zum Thema „Zei sch i en als Kno enpunk e de Mode ne/n“ in einem Sammelband (Nekula 2018). Die
Bei äge eine Kon e enz zum Thema „P ag im | Feuille on | in P ag“ we den in de Reihe In ellek uelles
P ag im 19. und 20. Jah hunde e scheinen.
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(also nich nu de P age Li e a u und schon ga nich nu de so genann en ‚P age
deu schen Li e a u ‘) in den Blick zu nehmen und auch neu zu pe spek i ie en. Das
hieß imme beides: den Blick au konk e e, bislang wenig zu Kenn nis genomme-
ne und e schlossene kul u - und li e a u his o ische Phänomene zu ich en und
auße dem neue e Ansä ze de Kul u wissenscha en mi hinzuzuziehen und au ih e
Applizie ba kei ü den plu ikul u ellen Gegens and zu übe p ü en. Wich ig wa es
dabei s e s, eine ansdisziplinä e Pe spek i e einzunehmen, wie sie auch ü den hie
dokumen ie en Wo kshop wiede kennzeichnend wa , indem die Pe spek i en und die
Kompe enzen de Ge manis ik und de Bohemis ik zusammenge üh we den. Nu so,
das wa und is die dahin e s ehende Übe zeugung, können E kenn nisse gewonnen
we den, die de Meh sp achigkei und Plu ikul u ali ä des un e such en Raums ange-
messen sind. E s wenn diese Dimension des En s ehungskon ex es be ücksich ig wi d,
lassen sich die allzu lang in den oneinande gesonde en Na ionalphilologien, also de
Ge manis ik und de Bohemis ik, be ach e en Phänomene angemessen behandeln.
De übe den Gegens and hinausgehende Ansp uch is dabei, dass sich aus eine
solchen s e s kon ex bezogenen Re lexion allgemeine e Rückschlüsse heo e ische
und me hodologische A ü die S uk u besch eibung on kul u ellen Räumen
in de Mode ne un e den Bedingungen on In e kul u ali ä gewinnen lassen. Die
Wo kshops wa en und sind deshalb so konzipie , dass gleiche maßen de Gegens and,
also das häu ig auch e s noch zu e schließende Ma e ial de e loch enen P age
Mode ne, e lek ie wi d, wie auch die Me hoden zu dessen Besch eibung und Ana-
lyse k i isch hin e ag und womöglich wei e en wickel we den.
2. MODERNE(N) UND REGION(EN) | ZENTRUM UND PERIPHERIE
Ha en die bishe igen Tagungen wie auch de Ve bund s e s P ag im Ti el, so s eh
bzw. s ehen nun zum e s en Mal explizi die Region bzw. die Regionen im Mi elpunk .
Wenn abe e neu „Mode ne(n)“ im Ti el au auch , so soll dami auch diesmal wiede
angezeig we den, dass ‚Mode ne‘ nich als es s ehende Beg i be ach e wi d,
sonde n als ein selbs disku si es Phänomen, das Aushandlungsp ozessen un e lieg .
Die Reak ionen au die die Zei p ägenden zi ilisa o ischen Mode nisie ungs o gänge
bewegen sich dabei in einem b ei en Spek um und p ägen selbs wiede um das zei -
genössische Ve s ändnis dessen, was denn Mode ne sei: Sie eichen on A i ma ion
de En wicklungen übe ih e k i ische Re lexion, die häu ig in eine k isenha e Zei -
diagnose münde , bis hin zu Ablehnung. Wenn es nun explizi um das Regionale geh ,
so is die F age nach de Mode ne dahingehend ele an , ob das Ru ale als Gegensa z
zum U banen, das Regionale also als ein Rückzugso o den Zumu ungen de meis
u ban konno ie en Mode ne en wo en wi d– wobei wiede um ge ade dieses Wech-
sel- und Abs oßungs e häl nis on A i ma ion und Ablehnung des mi de Mode ne
Konno ie en ja selbs als ein de Mode ne inhä en es Phänomen be ach e we den
kann. So gesehen is dann eine Au we ung des Regionalen nich zwingend an i-
mode n, sonde n eben Bes and eil des Mode ne -Disku ses.
Die G undannahme, die ü die Be ach ung dessen, was wi bishe als P age
Mode ne(n) bezeichne haben, lei end wa , läss sich also auch au den Blick au die
Regionen übe agen: Li e a ische, li e a u - und kul u k i ische Tex e de Zei se zen
au explizi e ode implizi e Weise die eigene Posi ion zum Phänomen de Mode ne in
9IRINA WUTSDORFF
Beziehung. Und diese Selbs posi ionie ung geschieh auch mi Blick au den eigenen
O und die Eino dnung und Wah nehmung des eigenen O es: Wi d, so is zu a-
gen, die eigene Posi ion als eine P age , deu sch -P age , schechisch -P age , als eine
B ünne , Olmü ze , Budweise , als eine, p o inzielle‘ ode , egionale‘ ode als eine
u bane konzipie ? Wi d sie als pe iphe ode zen al gesehen? Und was sind dabei die
Bezugspunk e, was wi d als Zen um wah genommen? Es geh also eine sei s um das
Ve häl nis Mode ne– Region und ande e sei s um das Ve häl nis Zen um– Pe iphe ie.
Am An ang de Übe legungen s and eine simple und eigen lich au de Hand
liegende Fes s ellung: Böhmen, Mäh en und Sude enschlesien (also das heu ige
Tschechien) is ein in wei en Teilen u al gep äg es Land, so dass die F age nach dem
Ve häl nis on Mode ne und Region sich in besonde em Maße s ell , und zwa sowohl
ü die deu sch- wie ü die schechischsp achige Li e a u und Kul u . Wie also
komm ‚die‘ Mode ne in die Region? Wie ‚mode n‘ is die Region? Was und wie agen
Regionen zu de meis mi den g oßs äd ischen Zen en assoziie en Mode ne bei?
Übe die no o ische Konku enz zwischen P aha/P ag und B ünn/B no hinaus sind
auch die ielen Klein- und Mi elzen en in den Blick zu nehmen. Wie posi ionie en
kul u elle Ak eu e sich hie ?
Fü die deu schsp achige Li e a u de böhmischen Lände komm mi Blick au
die Fo schungs adi ion ein Wei e es hinzu: Lange wu de on eine scha en G enz-
ziehung zwischen Zen um und Pe iphe ie ausgegangen. Diese Vo s ellung geh o
allem au die Liblice -Kon e enz zu ück, die mi de Kennzeichnung de P age deu -
schen Li e a u als wel o en und ole an im Un e schied zu de als na ionalis isch
geb andma k en sude endeu schen Li e a u den Ve such un e nommen ha e, den
Fo schungsgegens and insbesonde e eben de P age deu schen Li e a u inne halb
de sozialis ischen Tschechoslowakei zu ehabili ie en. Welche blinden Flecken das
lange Fes hal en an diese Vo s ellung in de Beschä igung mi de deu schsp achi-
gen Li e a u Böhmens und Mäh ens, abe auch de mi Ka ka p oduzie ha , ha
Man ed Weinbe g (u.a. 2018) au gea bei e . Wenn neue e Fo schungsansä ze (so
K appmann/Weinbe g 2014, K appmann 2018) da ü plädie en, die deu schsp achige
Li e a u Böhmens und Mäh ens insgesam in ih em Bezug zu Region zu be ach en,
so is dami o allem eine Au me ksamkei ü de en kul u his o ische En s ehungs-
kon ex e einge o de . Nich zule z gil das dann auch ü Ka ka als jenen Au o , de
pos hum wel li e a ischen Rang e lang ha , dessen Scha en sich abe in einem ela i
eng um issenen Raum ollzog.
Abe auch ü die schechische Li e a u is ein solche Blick jensei s de Konzen-
a ion au die Zen en P aha und B no iel e sp echend, auch wenn die einschlägi-
gen Küns le -G uppenbildungen insbesonde e de A an ga de sich do o mie en.
Alle dings kamen abe auch nich wenige ih e Ve e e – ma kan e wa Ví ězsla
Nez al– u sp ünglich aus de P o inz und se z en du chaus en sp echende An egun-
gen küns le isch p oduk i um. Es sind abe auch wich ige Impulse de äs he ischen
Mode ne zu beobach en, die on de Region ausgingen, o die de li e a ischen Einzel-
gänge wie e wa Jakub Deml, de es wohl auch au g und diese Absei igkei e s and,
sich zu eine Kul igu s ilisie en zu lassen.
Ein zwei e F agenkomplex komm inso e n hinzu: de mi dem Gegensa zpaa
Zen um– Pe iphe ie um issene. Inwie e n wi d on kul u ellen Ak eu en, die
auße halb de u banen Zen en agie en, de eigene S ando übe haup als pe iphe
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wah genommen und konzipie ? Ode wi d ü ihn eine zen ale S ellung eigene A
p oklamie ? Inwie e n und au welche Weise– in einem Spek um, das on Imi a ion
bis Abg enzung eichen kann– wu den eigene Posi ionen zu Tendenzen des Zen ums
in Beziehung gese z ?
Was dabei inne halb des kul u ellen Raums als Zen um und was als Pe iphe ie
gil , weis wiede um eine g oße Va ia ionsb ei e au , so dass zu agen wä e: Was
ungie in welchen Kon ex en als Zen um im Sinne eines O ien ie ungspunk es bzw.
gegen welches Zen um wi d gg . eine egionale Eigens ändigkei behaup e – e wa
B ünn ode P ag, Wien ode Be lin ode ehe Pa is, New Yo k ode Moskau? Hinzu
komm noch, dass es bei de a igen Ve o ungen im Lau e des Un e suchungszei -
aums, de 1890e bis 1930e Jah e, zu massi en Ve schiebungen komm . Inso e n
is nich nu danach zu agen, was, sonde n auch, was wann on wem mi welchen
A gumen en als Zen um bzw. Pe iphe ie be ach e wu de, abe auch, welche
S ellenwe dem Gegensa zpaa Zen um– Pe iphe ie in den un e schiedlichen zei -
geschich lichen Kon ex en übe haup zugesch ieben wu de. Wenn mi dem be ei s
das 19. Jah hunde p ägenden Na ionali ä enkon lik , an dessen Ende die G ündung
de Tschechoslowakei als eigens ändige S aa und die Au lösung des Habsbu ge
Impe iums s eh , P ag in zunehmendem Maße zum kul u ellen Zen um a ancie
und Wien seine Bedeu ung als impe iales Zen um einbüß , dann sind dami ü
alle Ak eu e Ve we ungen e bunden, so dass die O ien ie ungspunk e ü indi i-
duelle wie kollek i e Iden i ä sbildungen ih e Selbs e s ändlichkei e lie en, sich
e schieben ode ga en ziehen. Jenes Signum de Mode ne, dass eine einhei lich
gedach e Iden i ä agwü dig wi d, is inso e n keineswegs au die g oßs äd ischen
Zen en besch änk – auch wenn es in ihnen deu liche zu age e en mag –, sonde n
wi d auch in de Pe iphe ie de ‚P o inz‘ i ulen . Vladimi Bi i (2018) ha diese
Ve we ungen im pos impe ialen Raum als „Dispossession“ ge ass , also als eine
En -Eignung, ein F agwü dig -We den des gewohn en Eigenen, das das ehemalige
impe iale Zen um genauso e ass wie die ehemalige Pe iphe ie, die nun s aa liche
Eigens ändigkei e eich ha e.
3. ZU DEN BEITRÄGEN
Die Bei äge dieses Themenhe es leuch en das Spannungs e häl nis wie auch die
Wechselwi kungen on Mode ne bzw. Mode ne -Au assungen und Region, zwischen
Zen um und Pe iphe ie, zwischen deu sch- und schechischsp achigen Tex en so-
wohl im Hinblick au konk e e Fallbeispiele als auch in konzep ionelle Hinsich aus.
Den An ang mach Vladimi Bi i, de Ka kas Auseinande se zung mi de Ve schie-
bung on Mach e häl nissen zwischen Zen um und Pe iphe ie, die Ambi alenzen
en sp echende Zusch eibungen am Beispiel on Beim Bau de chinesischen Maue
minu iös nachspü . Ge ade im Spannungs e häl nis zu de eingeleg en Pa abel
„Eine kaise liche Bo scha “ e deu lich e ein poe ologisch als schei e nd angeleg es
Ineinande übe se zen on Zen um und Pe iphe ie.
Jö g K appmann e lek ie d ei ku z nach Ende des E s en Wel k iegs en s andene
deu schsp achige Zukun s omane, Das g oße Wagnis on Max B od, Gespens e im Sump
on Ka l Hans S obl und Bal asa Tipho on Hans Flesch, und s ell dami einem im
P age Zen um agie enden Au o zwei egionale gegenübe . Bei allen d eien alle dings,
11IRINA WUTSDORFF
so kons a ie e , haben die Zukun s isionen ehe den Cha ak e on Endzei o s el-
lungen, als dass sie on eine Au b uchs immung zu Beginn de Republik gep äg wä en.
Pe e Deu schmann widme sich dem Phänomen de S ad Zlín, eine mi elg oßen
mäh ischen S ad , die on dem Un e nehme Baťa nich nu als indus ielle S ando ,
sonde n auch in s äd ebauliche Hinsich und in de um assenden O ganisa ion des
A bei s- wie F eizei lebens gep äg wu de. Deu schmann un e such die li e a ische
Auseinande se zung hie mi in dem Roman Bo os oj, dessen e schiedene Ve sionen
o dem Zwei en Wel k ieg und nach de kommunis ischen Machübe nahme die
ideologisch e ände e Wah nehmung des P ojek s Zlín spiegeln.
Jana Ma ko á s ell in ih em Bei ag die wenig bekann e Tschechisch und Slowa-
kisch sch eibende Feuille onis in Ma ie Š echo á anhand ih e Tex e aus den Jah en
1915 bis 1930 o . Š echo á e a eine eigene Ve sion on Feminismus, in de sie
einen Ansp uch au Mode ni ä mi de Be o zugung eines ehe ländlich gep äg en
Lebenss ils e band und auch da in die Möglichkei ü ein on ih mi Vehemenz
einge o de es selbs bes imm es Leben on F auen sah.
Pa ik Valouch be ass sich mi dem im deu sch - schechischen G enzgebie ange-
siedel en Roman Zapadlí las enci 1932 on Jose Kocou ek, in dem die au obiog aphisch
un e leg en E lebnisse eines an eine so genann e Minde hei enschule e se z en
Leh e s hema isie we den, wobei die Fo m äuße s expe imen ell und a ancie
is . Zudem is de Roman als Gegens ück zu dem de schechischen Wiede gebu szei
en s ammenden Roman mi demselben Ti el on Ka el Václa Rais angeleg . Inso e n
spiel hie das Ve häl nis Mode ne– Region sowohl in äs he ische wie in poli ische
Hinsich eine Rolle.
His o isch wei e zu ück geh Pe a James, die die schechische Rezep ion Émile
Ve hae ens be ach e . Als Ve e e eine ankophonen ‚pe iphe en‘ Li e a u wa
e ü die schechische Mode ne on besonde em In e esse, ge ade auch wenn es
da um ging, ein eigenes, on de deu schsp achigen Mode ne und ih e Ve hae en-
Rezep ion un e schiedenes Mode ne -Ve s ändnis in Auseinande se zung mi ihm
und qua Übe se zung seine We ke zu en wickeln.
Wei e e Bei äge, die bei dem Wo kshop p äsen ie wu den, sind in sch i liche
Fassung ü das Folgehe o gesehen: I ana Pe ica un e such e die Konno a ionen, mi
denen in I an Olb ach s Anna p ole ářka die Haup s ad als ‚männlich‘ und die Pe iphe-
ie als, weiblich‘ beleg is . Mi Ka ka und seine Rezep ion beschä ig en sich Ve onika
Amb os, die zu Ka kas Begegnung mi dem jiddischen Thea e sp ach, und Ve oni-
ka Tucke o á, die Emanuel F yn as und Jan Lukas’ P ag -Füh e au den Spu en Ka kas
be ach e e. Publizis ische Quellen s anden im Mi elpunk olgende Bei äge: Blanka
Mongu las Feuille on -A ikel aus deu schsp achigen P eßbu ge Zei ungen au das
do en wo ene (Selbs -)Bild de S ad hin; Václa Pe bok widme e sich Ne zwe k-
Bildungen zwischen Zen um und P o inz in den Zei sch i en Deu sche A bei und
Přehled; Š ěpán Zby o ský okussie e das Ve häl nis on P ag und sude endeu sche
Regionalli e a u in de Zei sch i Die Wah hei ; Jan Budňák e olg e Übe legungen
zu Mode ne als Li e a u - und Subjek o m in de Ka lsbade Zei sch i Die P o inz.
Ve wiesen sei noch au das in diesem He in de Rub ik „Be ich e“ wie auch bei
dem Wo kshop o ges ell e P ojek eine Digi alisie ung on Max B ods Nachlass,
das Ne zwe ke zwischen Zen um und Pe iphe ie, S ad und Region wi d sich ba
machen können.

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LITERATUR
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