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Dialogischer Sprachaufbau

Abstract

Der dialogische Sprachaufb au umfasst im Methodischen Konstruktivismus die Forderung, dass jeder Schritt bei der expliziten Entwicklung einer…

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Dialogischer Sprachaufbau

Author: Jelonnek, Stefan J.
Year: 2024
DOI: 10.38071/2024-00983-1
Source: https://macau.uni-kiel.de/servlets/MCRFileNodeServlet/macau_derivate_00006732/TPPM_2024_7.pdf
115
h ps://doi.o g/10.38071/2024-00983-1
h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by-sa/4.0
Dialogische Sp achau bau
S e an J. Jelonnek
Abs ac
De dialogische Sp achau bau um ass im Me hodischen
Kons uk i ismus die Fo de ung, dass jede Sch i bei
de explizi en En wicklung eine wissenscha lichen Te -
minologie in eine Leh - und Le nsi ua ion zwischen ‚Du‘
und ‚Ich‘ zu Ve ügung ges ell wi d.
Einlei ung
S ellen Sie sich o , Sie be inden sich in einem Ca é au de
Hol enaue S aße. Plö zlich we den Sie au me ksam au ein
hi ziges S ei gesp äch zweie Gäs e an einem gegenübe lie-
genden Tisch. Sie en nehmen dem Gesp äch, dass es sich um
zwei B üde handel , on denen de Eine in einem G oßun-
e nehmen a bei e , das neben di e sen Indus iemaschinen
auch In an e iegeweh e in kleine S ückzahl p oduzie . De
ande e B ude , sich o en zum Pazi ismus bekennend, we e
ene gisch gegen diese Ta sache an. »Niemals dü en Wa en
e laub we den!« u e seinem Gegenübe en gegen. »Wa -
en dü en imme zum Schu z e laub we den!« en gegne
diese wiede um. Nach eine Weile e lassen Sie das Ca é mi
bleibendem Eind uck. Ihnen schwi diese S ei zweie
e mein lich eise ne G undsä ze im Kop he um. Sie s ellen
sich die F age, ob und wie so ein S ei au zulösen wä e. Da
e en Sie an eine Ampel au eine Kommili onin, die Ihnen
Dialogische Sp achau bau 116
au ge eg on ih em Wochenende e zähl . Vo einem Club de
Be gs aße habe Sie jemand siegessiche ange li e . Lachend
e zähl sie Ihnen, dass sie mi nich s meh als eine hochge-
zogenen Augenb aue eagie e. »Das wa in diesem Momen
meine Wa e, und sie ha ech gu unk ionie «.1
Wie können In e essenkon lik e a ional (du ch e ein-
ba e Regeln gelei e ) gelös we den? De Kons uk i ismus
de E lange und Kons anze Schule ha sich ausgiebig mi
diese und ähnlichen F agen beschä ig (K ope e al. 2021;
Schwemme 1980; Lo enzen & Schwemme 1975; Kamba -
el 1974; Schwemme 1974). Neben de me hodischen O d-
nung on Wissenscha , d. h. ih e sch i weisen und zi kel-
eien Beg ündung, bilde die beg i niche O ganisa ion das
He zs ück des Me hodischen Kons uk i ismus. Beide As-
pek e sollen de Fo de ung nach eine kla en und e s änd-
lichen Wissenscha ssp ache Rechnung agen (Kamlah
1978). In dem oben geschilde en Szena io s ehen sich zwei
Pe sonen mi un e äglichen In e essen gegenübe . Dabei
we den neben deon ischen2 auch Ansp üche au Allgemein-
gül igkei e hoben. Im Me hodischen Kons uk i ismus
wi d insbesonde e p oblema isie , dass de a ige Kon lik e
ausge agen we den, ohne dass sich die Be eilig en au
G undlage eine gemeinsam au gebau en ‚O hosp ache‘
(Lo enzen 1973) Kla hei übe No mensys eme e scha en,
die ih en Übe zeugungen zug unde liegen. Im Beispiel wi d
1 Die Inspi a ion ü dieses Beispiel e danke ich K ope, P., Fels , M. &
Koh s, A. (2021). Das T anssubjek i i ä sp ojek . Ein Zugang zu me ho-
disch-kons uk i en E hik (1. Au l., 43 .). Müns e .
2 Das Wo deon isch üh au das al g iechische Wo déon ‚das E o de -
liche‘, ‚das No wendige‘ zu ück. Die deon ische Logik beschä ig sich mi
F agen des Sollens.
117 S e an J. Jelonnek
die seman ische B ei e on WAFFE deu lich, indem die ik-
i e Kommili onin ih e Mimik als ‚Wa e‘ einse z . Soll e
also auch eine solche Mimik e bo en sein?
Kennzeichnend ü die Sp achphilosophie des Me hodi-
schen Kons uk i ismus bilden sein zweck a ionale sowie
p agma ische Ansa z. Un e Zweck a ionali ä wi d e -
s anden, dass die Ve wendung ode Ve we ung eines Te -
minus‘ on dem Sach e hal , zu dessen He s ellung e ein-
ge üh wi d, abhängig gemach wi d (Lo enzen & Schwem-
me , 1975, 148 .). De p agma ische Ausgang g ei dies un-
e de Fo de ung au , dass wissenscha liche Theo iebil-
dung ih en Si z in de Lebenssi ua ion des All ags haben
soll e mi dem Ziel, die P axis des All ags zu e besse n.
Deshalb we den wissenscha liche Te mini im Kons uk i-
ismus mi Rückg i au konk e e Beispiele und Gegenbei-
spiele aus eine gegebenen Si ua ion einge üh . Und hie
se z das dialogische P inzip an.
In e essenkon lik e ode Miss e s ändnisse lassen sich
aus kons uk i is ische Pe spek i e3 o mals au Sp ache
zu ück üh en. Genaue gesag , au selbs e s ändliche Hin-
e g undannahmen übe die Bedeu ung on Te mini sowie
A gumen s uk u en ode U eilen. Au schluss übe diese
Hin e g undannahmen soll übe ein dialogisches Ve ah en
gegeben we den (Rekons uk ion), wo an ein dialogische
Au bau eine neuen, gemeinsamen Sp ache (Kons uk ion)
anschließ . Kennzeichnend sind hie ü im Kons uk i is-
mus en wickel e Rahmenbedingungen und Regeln de Dia-
3 Wenn im Folgenden on ‚Kons uk i ismus‘ die Rede is , dann is s e s
de Me hodische Kons uk i ismus gemein .
Dialogische Sp achau bau 118
log üh ung. Im Folgenden we den diese Rahmenbedingun-
gen und Regeln genaue e läu e und anhand eines Gedan-
kenexpe imen s du chgespiel .
1. P agma ische Ausgang
Ge hmann (2008) s ell in Anlehnung an Leibniz die F age
Wieso sollen wi übe haup e was un, und nich ielmeh
nich s? Dabei nähe sich Ge hmann deon ologisch dem Be-
g i des Sollens, um es zus ellen, dass ein Sollen s e s ein
Wollen o ausse ze (Ge hmann, 2008, 141). E de inie
Wollen als die „Selbs e ah ung de Handlungsu hebe -
scha in de E s e-Pe son-Pe spek i e des Ak eu s“ (Ge h-
mann, 2008, 142). Im Anschluss da an üh e den Beg i
des Handelns mi dem Beg i des Wollens und Sollens zu-
sammen, und schließ , dass wi au g und dessen wi mi ei-
nande leben auch zum Handeln e p lich e seien. Auch Lo-
enz (1992) s ell das Mi einande an den An ang seine phi-
losophischen Übe legungen: Als Indi iduum be inden wi
uns in einem Spannungs eld zwischen Teil-de -Wel -Sein
und De -Wel -gegenübe -S ehen (Lo enz, 1992, 47). Die E -
ah ungen, die wi o diesem Hin e g und machen, E ah-
ungen also, die wi mi einande und gleichsam ‚auße -ei-
nande ‘ machen, sind das E gebnis eines Wechsels zweie
Rollen, die wi dabei einnehmen: Eine ak i en und das
Können be e enden Ich-Rolle, und eine passi en, das
Wissen be e enden Du-Rolle (Lo enz, 2011, 516 .). Diese
e was abs ak anmu ende Da s ellung g ei im G unde e -
was All ägliches au : Das Ve häl nis on Können und Wis-
sen nämlich, ode ande s: Theo ie und P axis.
119 S e an J. Jelonnek
Ein Leh ling des Tischle handwe ks e le n beispiels-
weise den Einbau eines Fens e s dadu ch, dass ihm zu-
nächs gezeig wi d, wie es geh . De Geselle s eh dabei in
de ak i en Rolle, de Leh ling in de Passi en. Du ch das
allmähliche He an üh en und eigens ändige Umse zen be-
gib sich de Leh ling imme wiede auch in die ak i e
Rolle. Übe haup , so gib Baube ge (2016, 01:40) zu beden-
ken, e s eh de Kons uk i ismus Wissenscha en als E -
gebnis s ilisie e Handwe ke ode Küns e. Inso e n geh
de Wissenscha als Ins i u ion de Theo iebildung schon
imme das Handeln (P axis) o aus, das wiede um die Ra-
ionali ä gleichsam beg ünde . „Wi bedü en de Hand-
lungen, um uns Gegens ände übe haup zugänglich zu ma-
chen.“ (Lo enz, 2011, 515) Aus diesem G unde kons a ie
Lo enz auch, dass einande zu e s ehen bedeu e , zu wis-
sen, wie man das jeweils ande e u (1992, 50).
2. Das me hodische und das dialogische P inzip
De Kons uk i ismus e schöp sich in zwei P inzipien:
dem me hodischen und dem dialogischen P inzip. Me ho-
disch mein in diesem Zusammenhang so iel wie sch i -
weise, zi kel ei und sp achlich eindeu ig und be i einen
bedäch igen Au bau on Wissenscha , bei dem jede En -
scheidung beg ünde aus o angegangenen he o geh . Lo-
enz gib hie zu die K i e ien de Zi kel eihei und Lücken-
losigkei on Syn ax und Seman ik4 de Wissenscha ssp a-
4 De Beg i Syn ax bezeichne säm liche o mbildende Regeln o male
und na ü liche Sp achen. Die Seman ik bezeichne dabei im wei es en

Dialogische Sp achau bau 120
che an (1992, 57). Dialogisch e weis au ein Beg ündungs-
e ah en, das bei dem me hodischen P inzip zu Gel ung
komm (Lo enz, 2011, 510). Von hie aus läss sich de Me-
hoden-Beg i des Kons uk i ismus besse nach ollzie-
hen.
Als Me hode gil im Kons uk i ismus ein planmäßiges
Ve ah en zum Mi el und zum Zweck (de Funk ion) de
echnischen Fe igkei heo e ische und p ak ische F a-
gen (Lo enz, 1984, 876). Eben dieses Ve ah en ück de
Kons uk i ismus ins Zen um seine wissenscha s heo e-
ischen Bemühungen. Hie zu wu de in Anlehnung an den
In ui ionismus de Ma hema ik und Logik die sog. kons uk-
i e Me hode en wickel . Bei diese Me hode handel es sich
um die Ve meidung on Gedankensp üngen eine wissen-
scha lichen Theo ie, indem jede einzelne Sch i nach ge-
siche en Regeln (beg ündba ) au einen ande en olg
(Alexy, 2019, 179). Anwendung inde die kons uk i e Me-
hode z. B. in de Da s ellungs o m on e was Vo ge unde-
nem – zum Beispiel einem In e essenkon lik – du ch die
Wiede he s ellung (Rekons uk ion) seine ak ischen Ge-
nese5 (Lo enzen & Schwemme , 1975, 280 .).
Sinne die Bedeu ungen de einzelnen Zeichen ode zeichenke en (Wö e ,
Sä ze, e c.), d. h. am Ende ih e Beg i e.
5 Un e no ma i e (k i ische ) und ak ische Genese e s ehen Lo enzen &
Schwemme (1975) die A bei de Kul u wissenscha en. Le z e e haben
die Au gaben, de Kul u deu ung ( ak ische Genese), de Kul u k i ik (no -
ma i e Genese) und de Kul u e o m. Geh es bei de ak ischen Genese
zunächs um das bloße Fes s ellen gel ende No mensys eme, wi d bei de
no ma i en Genese gep ü , ob jene No mensys eme das Ve nun p inzip
ö de n ode behinde n. In dem So- un-als-Ob alle Sch i e bei de Se zung
eine No m Mi els e nün ige Be a ung ge an we den, heiß dann Re-
kons uk ion de ak ischen Genese.
121 S e an J. Jelonnek
3. Dialog
De Beg i dialogisch is bishe imme wiede ge allen ohne
genaue e Wo e läu e ung. Es is an de Zei , genau das
nachzuholen.
Un e einem Dialog wi d im Kons uk i ismus gemein-
hin eine sp achlich ge üh e Auseinande se zung zwischen
mindes ens zwei Pe sonen e s anden (Lo enz, 1980, 471).
Dabei übe nimm die eine Pe son die Rolle des P oponen en
bzw. de P oponen in P im Sinne de Fü sp ache, die ande e
Pe son übe nimm die Rolle des Opponen en bzw. de Op-
ponen in O im Sinne de Gegen ede. Auch und insbesonde e
hie gil das Ve häl nis on Ich-Rolle und Du-Rolle wie es
wei e oben besch ieben wu de. Konk e bedeu e das, dass
auch P im Sinne de Gegen ede handeln, so wie O im Sinne
de Fü sp ache handeln kann. De Dialog e üll dabei d ei
Funk ionen (Lo enz, 1980, 471):
1. Beg i sklä ung bzw. Wo e läu e ung (F age und An -
wo )
2. U eilssiche ung (P ü ung beg i niche Un e o dnung)
3. O enlegung on Schlussweisen (Ang i und Ve eidi-
gung)
De übe geo dne e Zweck des Dialogs bes eh in de be-
g ünde en O ien ie ung du ch Übe zeugungen, die zu-
nächs e möge des Dialogs adikal in F age ges ell we -
den. Den Ve lau eines kons uk i is ischen Dialogs könn e
man deshalb besch eiben als ein Ve ah en de o übe ge-
henden Auße k a se zung on Übe zeugungen mi dem
Ziel, sie du ch beg ünde e Wiede he s ellung (Rekons uk-
ion) au eine a gumen a i gesiche e – gleichwohl nich
Dialogische Sp achau bau 122
siche e – G undlage zu s ellen. Im Kons uk i is enja gon
auch no ma i e Genese genann (Lo enzen & Schwemme ,
1975, 280 .).
4. Rahmenbedingungen und Dialog egeln
Bishe wu de in die heo e ischen Hin e g ünde des dialo-
gischen P inzips einge üh . Eine eindeu ige Abg enzung zu
ande en Dialog e ah en, wie beispielsweise dem Sok a i-
schen Dialog, wi d jedoch e s mi de Fo mulie ung be-
s imm e Rahmenbedingungen und Dialog egeln deu lich.
In ih em We k Kons uk i e Logik, E hik und Wissenscha s-
heo ie (1975, 164) e läu e n Lo enzen und Schwemme das
obe s e Ziel im Kons uk i ismus im Rückg i au einen
Te minus, de e s mals on Lo enzen in No ma i e Logic
and E hics (1969) aus o mulie wo den is : das P inzip de
T anssubjek i i ä .
T anssubjek i i ä wi d de inie als die Abkeh des ein
subjek i en S andpunk es im Dialog zuguns en de Kon-
s uk ion eines gemeinsamen, neuen In e esses. Du ch eine
Reihe an Ve suchen on K ope e al. (2021; 2022) ha
T anssubjek i i ä auch Einzug in die empi ischen Sozial-
wissenscha en e hal en. Als Ideal gil T anssubjek i i ä
di ek i , da eine olls ändige Abkeh subjek i e In e essen
kaum möglich is . Es schü dabei das Ra ionali ä sk i e-
ium des Dialogs, de aus diesem G unde on Ge hmann
(1980, 472) auch als a ionale Dialog bezeichne wi d. Ei-
nem solchen Dialog liegen die A ibu e Un o eingenom-
menhei gegenübe sich und ande en, Zwanglosigkei on
A gumen en und de Glaubwü digkei (nich -Pe suasi i ä )
123 S e an J. Jelonnek
zu G unde. Die Beg ünde des Kons uk i ismus, Kamlah
und Lo enzen, s ellen des Wei e en die A ibu e de Sach-
kunde und Ve nün igkei in Aussich (Kamlah & Lo enzen
1996, 119 .). Sachkundig sind beispielsweise Wissenscha -
le und Wissenscha le innen, die mi ih e Te minologie
e au sind. Sachkundig sind abe in jede Hinsich Fach-
leu e in einem bes imm en Gebie , so auch die Liebhabe in
ü An iqui ä en, de Handwe ke ode eine O ches e musi-
ke in. Au den Dialog angewende geh es also da um, dass
„[d]e be ag e Beu eile […] die selbe Sp ache sp echen
[soll] wie de F agende“ (Kamlah & Lo enzen, 1996, 119).
Als e nün ig gel en Pe sonen genau dann, wenn sie gegen-
übe Gegens änden au geschlossen sind sowie ei on ih-
en Emo ionen En scheidungen e en, die e ne nich
du ch T adi ionen ode Vo u eile gelei e sind (Kamlah &
Lo enzen 1996, 120). All diese Me kmale Sachkunde, Ve -
nün igkei , Un o eingenommenhei , Zwanglosigkei und
nich -Pe suasi i ä bilden den Dialog ahmen ode die Dia-
logbedingungen, die gel en, wenn zwei Pe sonen einen a-
ionalen Dialog im Sinne des Kons uk i ismus üh en. Im
Umkeh schluss wi d eine Pe son om a ionalen Dialog aus-
geschlossen, wenn sie nich be ei is , ih e Beg i e zu e -
läu e n, nich o en ü ande e Posi ionen is , eise n an ih-
en Ansich en es häl , ande e zu eine Äuße ung zwing o-
de zu gu e Le z e was behaup e , on dem sie selbs nich
übe zeug is .
Kommen wi nun zu logischen Sei e des Kons uk i is-
mus. Diese is du chzogen on Sp achlogik und de on ih-
em G ünde a e Lo enzen en wickel en dialogischen Lo-
gik. Diese Logik e s eh Logik o spiel heo e ischem Hin-
Dialogische Sp achau bau 130
7. Schlussbeme kungen
P und O haben sich bishe nu p agma isch e s ändig , d.
h. sie haben anhand on Beispielen und Gegenbeispielen ih-
en Gegens and bes imm . Ih E gebnis is dahe als o läu-
ig zu beu eilen, und ih Kon lik is selbs e s ändlich
noch nich bewäl ig . De Dialog is dami nich unbeding
zu einem Ende gekommen, denn einige F agen sind o en-
geblieben, die geklä we den soll en. Beispielsweise soll-
en P und O da übe nachdenken, ob sie mi ih en imme
noch e schiedenen Beg i en on Wa e eine a ionale Kon-
lik lösung e zielen können. Im All ag neigen wi in de a -
igen Si ua ionen schnell zu Komp omisslösungen; diese
sind alle dings nich imme a sam, weil beide Ak eu e au
ih em subjek i en S andpunk beha en. P und O müss en
nach den K i e ien de T anssubjek i i ä ih e S andpunk e
e lassen und einen gemeinsamen neuen S andpunk bil-
den. P oblema isch da ü könn en die un e schiedlichen E -
ah ungshin e g ünde on P und O sein, die bei ih en Be-
g i sbildungen zum T agen kommen. Bei nähe e Be ach-
ung e wende P das Wo ‚Wa e‘ me apho isch. O hinge-
gen häl an dem Wo ü ein bes imm es Ge ä es . Denken
Sie o diesem Hin e g und übe die F age nach, was ü
eine a ionale Kon lik lösung on P und O e o de lich is .

131 S e an J. Jelonnek
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