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Beobachtungsstudie zur Wirkung von High-Dose-Glucose-Insulin-Kalium-Therapie bei Herz-Schirurgie-Patienten

Ralf Stuck

Dr. med. Beobachtungsstudie zur Wirkung der hochdosierten Glukose-Insulin-Kalium-Therapie bei Herz-Patienten Geboren am 23.07.1963 in Mosbach Reifeprüfung am 7.06.1983 in Mosbach Studiengang der Fachschule Medizin von WS 1984 bis SS 1991 Physik am 26.08.1986 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praxisjahr in Mosbach und Lachen/Schweiz Staatsprüfungen am 7.05.1991 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Anästhesie Doktor: Prof. Dr. med. E. Martin

Ziel dieser Arbeit war es, auf der Grundlage der über GIK verfügbaren Literatur und aufgrund des teilweise noch unklaren Wirkungsmechanismus den Versuch zu unternehmen, die Methode der GIK-Therapie allgemein darzustellen, aufgrund der komplexen Gefahren, die in der Methode begründet sind, die Frage der Sicherheit der Methode zu klären, und auf der Grundlage der beiden vorgenannten Ziele GIK auf der Grundlage klinischer Fallbeispiele einzusetzen und zu überprüfen.

GIK wurde bei Operationen im offenen Herzen eingesetzt, bei denen die Herz-Lungen-

Maschine, in der frühen Phase nach einem Herzinfarkt und bei Low-Output-Syndrom nach

In der Behandlung von schweren Schocks, insbesondere bei

Verbrennungs- und Sepsis-Schock. Voroperativ vor der Herz-Lungenbehandlung

Bei der Anwendung von Bypass als zusätzliche Myocard-Schutzmaßnahme erzeugt GIK eine

Verschiebung der Energiegewinnung von Lipiden zu Kohlenhydraten bei

Dies führt zu einer zunehmenden Kohlenwasserstoffwechselrate.

Gefahren bei der Therapie mit GIK sind das Auftreten einer hypoglykämischen Stoffwechsellage, einer hyperglykämischen Stoffwechsellage, Störungen des Kaliumhaushalts und eine erhöhte Kohlendioxidproduktion. Diese erhöhte Kohlendioxidproduktion muss durch eine Erhöhung des Ventilationsvolumens ausgeglichen werden und kann zu mechanischen Thoraxproblemen mit negativen Auswirkungen auf die Hodynamik und die Bypassgefäße führen.

die Blutzuckerspiegel sollten nicht unter 100 mg/dl liegen und 250 mg/dl nicht überschreiten. Die Kaliumwerte sollten dabei um 4,5 mval/l steigen.

GIK wurde in 9 eigenen Patienten mit eingeschränkter linker ventricular Funktion untersucht.

Als Kontrollgruppe, in der die aortokoronäre Bypassoperation durchgeführt wird.

Es wurden 7 Patienten untersucht, bei denen das normalen Schema angewendet wurde.

Die Linkeventrikuläre Funktion diente der LVEDP, der EF oder der Funktionsbeschreibung des

Herz-Kardiologen aus der Ventrikulogramme oder der Echokardiographie.

längere Zeiten für die Narkozitätsdauer, die Operationsdauer, die Aortabeklemmungsdauer und die

Reperfusionszeit und höhere Anzahl von bereits erlittenen Herzinfarkten

für eine höhergradige koronare Herzkrankheit in der GIK-Infusionsgruppe, wobei

in der GIK-Infusionsgruppe zusätzlich mehr aortokoronäre Bypas durch die Anzahl

In einigen Patienten konnten die erhöhten Bedürfnisse an Glukose und Insulin bzw. unverhältnismäßig hohe Blutzuckerspiegel durch die Entstehung instabiler Insulin-Antikörper-Komplexe, die Existenz einer bereits präoperativ manifestierten Stresssituation oder eine pathologische Glukose-Toleranz erklärt werden.

Es war weder bei den hämodynamischen noch bei den chemischen Laborparametern

eine signifikante Differenz zwischen der GIK-Infusionsgruppe und der Kontrollgruppe

Nur beim Atemminuttenvolumen und bei der in der Methode begründeten

Es gab einen erheblichen Unterschied zwischen dem Potassiumbedarf und der erheblichen Erhöhung der AMV, die durch die Erhöhung der Kohlendioxidproduktion erforderlich war, und die keine negativen Auswirkungen auf die aortochoronaren Bypassgefäße festgestellt wurden, wobei jedoch auch Arbeit erforderlich wäre, die die Wiederverschließungsraten der aortochoronaren Bypassgefäße besser erfassen könnte, z. B. durch die Bestimmung von Troponin oder langfristig durch die Ermittlung von Acute Myocardial Ischemie.

Bisher wurden Patienten mit manifestem Diabetes mellitus aufgrund der

Die Studie schließt die Stoffwechsellage und das Risiko neurologischer Defizite aus.

Es sollte jedoch möglich sein, die Methode zu etablieren und damit zunehmende Erfahrung zu erzielen.

Im Umgang mit GIK werden diese Kontraindikationen relativisiert.