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Entwicklung eines interaktiven multimedialen Lernprogramms für Zahnimplantologie und Benutzerprüfungen eines Programmprototypes

Michael Schuhbeck

Dr. med. dent

Entwicklung eines interaktiven Multimedia-Lernprogramms für Zahnmediziner

Implantologie und Benutzerprüfungen eines Programmprototypes

Geboren am 11.03.1969 in Burghausen/Salzach

Reifeprüfung am 28.06.1988 in Burghausen/Salzach

Studiengang der Fachrichtung Zahnmedizin von WS 1988/89 bis SS1993

Physik am 19.03.1991 an der Universität Frankfurt/Main

Klinische Studien in Frankfurt/Main

Staatsprüfungen am 3.12.1993 an der Universität Frankfurt/Main

Promotionsfach: Mund-Zähne-Krebsheilkunde

Doktor Vater: Prof. Dr. med. Dr. med. dent. J. Mühling

Die explosive Entwicklung des Wissens im medizinischen Bereich macht

Ein besseres Lernen ermöglicht es den Lernenden, das Wissen besser zu vermitteln.

Durch eine ordnungsgemäße Vermittlung des Stoffes über verschiedene

Eine Möglichkeit der Multimedia-Präsentation ist Computer-Based Training (CBT). Bei solchen Lernsoftware hat der Lernende die Möglichkeit, die Informationen nach seinem Wissensstand Schritt für Schritt zu beantragen, so schnell, wann und wie oft er will. Er ist aktiv am Lernprozess beteiligt.

Ziel der vorliegenden Studie war es, für ein relativ begrenztes Gebiet der Zahnmedizin, wie Implantologie, ein multimediales interaktives Lernprogramm für CD-ROM zu entwickeln, um die Ausbildung der Studierenden und die Weiterbildungsmöglichkeiten etablierter Zahnärzte in diesem Bereich zu verbessern.

Mit einem Prototyp des Programms sollten dann User-Tests durchgeführt werden. Zu Beginn des Projekts wurde eine Marktanalyse durchgeführt, um die Hardwareanforderungen anhand der Computergeräte der Zielgruppe zu bestimmen. Es wurde festgestellt, dass die große Mehrheit (90%) der Zahnarzt 1996 einen PC besaß, von denen die meisten mit 486 oder besseren Prozessoren besaßen.

Das nächste Schritt ist nun die Inhalte eines Lernprogramms.

Implantologie interaktiv

Ein interaktives Programm wurde entwickelt, das

Drehbuch

Sie ist in der

Die Zusammenarbeit mit einem medizinischen Fachverlag wurde zu einer voll funktionsfähigen

Für die Qualitätssicherung wurden 110 Testpersonen (70 Zahnmedizinische Studenten und 40 Zahnarzt) mit einer durchschnittlich 30-minütigen Programmtest einzeln durchgeführt, wobei die Ergebnisse des Programmtests analysiert wurden, ob die Antworten von Zahnärzten und Studenten, von Männern und Frauen und von mehr oder weniger computererfahrenen Testpersonen unterschiedlich waren.

Die Auswertung der Programmversuche ergab eine sehr positive Beurteilung der

Programmen im Hinblick auf Gestaltung, Funktionalität und Design sowie auf Aufteilung und

Das Programm funktionierte zuverlässig.

Die Testpersonen, die Computer-Erfahrung hatten, hatten keine Probleme mit der Bedienung.

Testpersonen, die weniger vertraut mit Computern waren, hatten eher eine etwas positivere Bewertung.

Ein gewisser Neuigkeits-Effekt spielt sicher eine Rolle.

Das Problem, das durch den Test entdeckt wurde, war, dass ein Fünftel der Testpersonen im Laufe des Tests die Orientierung im Programm verloren hatte und sich mit den vorhandenen Hilfen nur die Hälfte davon wiederherstellte.

Bei den Bewertungen gegenüber herkömmlichen Lehr- und Lernmethoden wie Büchern,

Video- und Seminare/Vorträge wurden festgestellt, daß das Programm über 75% der

Das Ergebnis ist, dass die Testpersonen, die Computer-Erfahrung hatten,

Das Problem ist, daß die Daten, die von den Experten übernommen wurden, nicht nur von den

Bewertungen von Personen, die mit Computern vertraut sind, waren sehr positiv. 90% der Probanden fanden die Verwendung solcher Lernprogramme im medizinischen Unterricht für sinnvoll, 80% fanden die Lernmotivation bei CBT gegenüber herkömmlichen Lernmethoden erhöht.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden zur weiteren Optimierung des Programms verwendet.

Es wurde zum Beispiel verwendet, um die Orientierungsmöglichkeiten im Programm zu verbessern.

Das Programm wird von einem medizinischen Fachverlag für das Jahr 1998 vermarktet, und es wird in Kürze in den Studiengängen der Mund- und Zahnklinik eingesetzt werden.