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Inhibition von Blutgerinnselbildung in vitro und in vivo durch Antikörper-orientiertes Hirudin

Petra Mehwald

Dr. med. Inhibition der Blutgerinnung in vitro und in vivo durch Antikörper-orientierte Hirudin Geboren am 21.01.1969 in Frankfurt am Main Reifeprüfung am 20.05.1988 in Hannover Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1988/89 bis WS 1995/96 Physik am 23.08.1990 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Galveston, Texas, USA und Zug, Schweiz Staatsexamen am 22.11.1995 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Innere Medizin Doktor: Prof.

Hirudin hat als direkter Thrombininhibitor Vorteile gegenüber den AT-III-abhängigen

Trombininhibitoren wie z. B. Heparin.

Hirudin ist Blutungen, die unabhängig vom lokalen

Hierbei wurde die Möglichkeit untersucht, Hirudins Konzentration nach dem Prinzip der Antikörper-Targeting durch Kopplung zu spezifischen Antikörpern am Thrombus zu erhöhen.

Zunächst wurde Hirudin an den Thrombozyten gegen das Glycoprotein GPIIb/IIIa angewendet.

7E3 gekoppelt und auf seine anti-thrombine-aktivität unabhängig von

Das Zielmolekül wurde getestet.

GPIIb/IIIa und seine Aktivität im gebundenen Zustand geprüft.

Hirudin-7E3 hat eine hohe Affinität zu GPIIb/IIIa und Hirudin hat auch eine hohe Affinität zu GPIIb/IIIa

in der Lage ist, Thrombin zu hemmen. In weiteren Versuchen wurde die Wirkung des Hirudin-Konjugats auf die Aggregation von Thrombozyten untersucht. Die Versuche ergaben eine konzentrierungsabhängige Hemmung der Plateletagregation durch Hirudin-7E3 und ungebundenes Hirudin, wobei der Konjugat einen deutlich stärkeren Effekt als ungebundenes Hirudin zeigte. Schließlich wurde der Hirudin-7E3-Konjugat unter Bedingungen getestet, die die tatsächlichen In-vivo-Verhältnisse begründeten.

Ein zweites Konjugat aus einem fibrin-spezifischen monoklonalen Antikörper und Hirudin

(Hirudin-59D8) wurde in Tierversuchen auf Primaten getestet.

Experiente wurde Hirudin-59D8 in der Hirudin-Blocked-Clot-Assay auf Pavian-Thrombin in

Die Tests ergaben, dass Hirudin-59D8 wirksam auf

Pavians bindet und hemmt Thrombin des Pavians auch nach der Bindung an Fibrin. In den in vivo-Experimenten wurde ein Shunt-Modell des Pavians verwendet. Die Ähnlichkeit der Gefäßanatomie sowie die enge molekulare, zelluläre und schrumpfungsphysiologische Verwandtschaft des Pavians mit dem Menschen erlauben relevante Vorhersagen für eine mögliche klinische Anwendung des Hirudin-59D8-Konjugats. Im Shunt-Modell wird der natürliche Blutfluss des Pavians über einen extracorporealen Shunt durch Thrombogens durchgeleitet. Das thrombogene Segment aus Thrombogens produziert eine Thrombusformation von roten Thrombozyten, Fibrin- und Blutkörperchen, d. h. die Arterielle Schrumpfung. Eine Anstiegung in vier Arterien in der Hirudin-Dosierung kann festgestellt werden, wenn es durch eine Stärkung der Hirn-Dosierung von 13 bis 59 kg/h in einer weiteren Dosierung im Gehirn erhöht wird.

Die lokale Wirksamkeit eines Antithrombins kann durch Kopplung zu Antikörpern erhöht werden.

Da die Konzentration des Antithrombins am Thrombus erhöht wird, reicht es für

Dies ist vermutlich auch die Folge eines niedrigeren Plasmaspiegels.

Blutungskomplikationen zu erwarten. Für die Zukunft ist die Erhöhung der lokalen Wirksamkeit eines Antithrombins durch Antikörper-Targeting ein sinnvolles Konzept, mit dem Blutungskomplikationen minimiert werden können.