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Validierung von molekular-zytogenetischen Methoden zum Nachweis von Chromosomal Veränderungen in akuter Lymphleukämie (ALL)

Ulrike Rita Mathieu Strauß

Dr. sc. hum. Validierung molekular-zytogenetischer Methoden zur Ermittlung von Chromosomalveränderungen in akuter Lymphleukämie (ALL) geboren am 04.04.65 in Heidelberg Reifeprüfung am 23.06.1984 am Oberwald-GymnasiumWald-Michelbach Studiengang des Fachbereichs Diplom-Biologie von WS 1985/86 bis WS 1991/92 Vordiplom am 23.11.87 an der Universität Heidelberg Diplom am 24.03.92 an der Universität Heidelberg Promotion: Humanogenetik Doktorat: Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Peter Lichter Ziel der vorliegenden Arbeit war die Validierung molekular-togenetischer Methoden für die Ermittlung von Chromosomalveränderungen bei akuter Lymphleukämie (ALL).

Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) mit ausgewählten DNA-Sonden ermöglicht

Nachweis genomischer DNA auf Metaphasechromosomen und in Interphasenkerne von

ALL. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Reihe von DNA-Sonden für Interphase-Zytogenetik etabliert und validiert. Für zwei strukturelle Chromosomaländerungen, die die Chromosomalregionen 19p13 (TCF-3-Lokus) und 9p21 (CDKN2-Gen) betreffen, wurden verschiedene DNA-Sonden zusammengestellt. Während das diagnostische Potenzial der Translokation t(1;19) ((q23;p13) auf einer Zelllinie etabliert wurde, wurde eine spezifische Sonde (cosp16) auf Chromosom 9p21 erfolgreich auf Patientenmaterial angewendet.

Die Erkennung der Hyperdiploiden, die bei ALL auftreten, wurde in 40 ALL-Fällen mit einer ausgewählten DNA-Sonde in einer quantitativen Studie durchgeführt. Die DNA-Sonden wurden nach der Häufigkeit der numerisch veränderten Chromosomen ausgewählt. Sechs Alphoid-Sonden, speziell für die Chromosomen 4, 10, 17, 18, 22 und X, und zwei Cosmide, speziell für die Chromosomen 14 und 21, wurden für diesen Ansatz zusammengestellt. Es wurde gezeigt, dass mit den derzeitigen Analysetechniken der Aufwand einer Interphase-Zarbogenetik, bei der mehr als 200 Sonden ausgewertet werden, für einen vielschichtigen Ansatz mit mehr als drei DNA-Sonden mehr als drei Mal ausgewertet wird.

Die Ergebnisse der Interphase-Studie wurden mit den Daten der Bandbreitungsanalyse in

Einer der

Blindes Studium

Im Vergleich zu 15 von denen, die mit der Bindungsanalyse nachgewiesen wurden,

11 Fälle von Hyperdiploiden wurden mit Interphase-Zytogenetik ebenfalls als Hyperdiploid bezeichnet.

Diese Ergebnisse zeigen, daß die Testrate deutlich erhöht werden müsse,

Diese Anstrengung scheint in Zukunft nur gerechtfertigt zu sein, wenn automatische Zählverfahren eingeführt werden, die dann als Alternative zur bisherigen Bindungsanalyse angewendet werden könnten. Obwohl in 29 Fällen weitere numerische Veränderungen nachgewiesen wurden, z. B. bei tetrasomen Chromosomen, konnten keine zusätzlichen Fälle mit mehr als 50 Chromosomen gefunden werden.

Für die CGH-Analyse, mit der in einem Experiment Unter- und Überrepräsentationen

Es gab zwei Evaluierungssysteme, bei denen Chromosomalmaterialien nachgewiesen werden konnten.

Die Erkennung von mehr als 46

Chromosomen waren in 13 von 16 Fällen möglich, in drei Fällen mit tetraploider Chromosomensatz konnte aufgrund der Einschränkung dieser Technik kein Nachweis von hyperdiploider Chromosomensätzen erbracht werden. Um die chromosomalen Veränderungen bei ALL so genau wie möglich zu erfassen, ist eine Kombination der beschriebenen Techniken erforderlich.