Akute Nierenversagen in Herzchirurgie - Risikoanalyse von 2128 Patienten und Daten zur prophylaktischen Anwendung von Urodilatin
Elisabeth Güttler
Dr. Med
Akute Nierenversagen in Herzchirurgie - Eine Risikoanalyse von 2128 Patienten
und Daten zur prophylaktischen Anwendung von Urodilatin
Geboren am 13.08.1968 in Einbeck
Reifeprüfung am 01.06.1988 in Kiel
Studiengang der Medizinischen Fakultät von SS 1989 bis SS 1996
Physik am 10.09.1991 an der Universität Heidelberg
Klinische Studien in Heidelberg
Praktisches Jahr in Pforzheim und in Zug/Schweiz
Staatsprüfungen am 07.05.1996 an der Universität Heidelberg
Promotionsfach: Chirurgie
Doktor Vater: Prof. Dr. med. W. Saggau
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Patienten, die außerhalb der Herz-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-Kreislauf-
Insbesondere die akute Nierenversagen wurden durch eine Inzidenz zwischen 1 und 5 verursacht.
Es gibt eine Reihe von Autoren, die seit dem Ende der 60er Jahre eine ständig hohe Sterblichkeit und die damit verbundene schlechte Prognose für die betroffenen Patienten behandeln.
Der Versuch, perioperative Risikofaktoren zu identifizieren, kam aufgrund der großen
Das Ergebnis ist, dass die Arbeiten nicht zu einem einheitlichen Ergebnis gelangten.
die preoperativ kompensierte Niereninsuffizienz mit einem erhöhten Risiko für
1996 wurde in der Herzchirurgie Ludwigshafen eine retrospektive Analyse von 2128 Patienten initiiert, die aufeinanderfolgend extracorporeal-zirkulierten Operationen erhielten, um diesen Risikofaktor im eigenen Patientenkollektiv zu überprüfen oder, wenn möglich, Patienten mit einem besonders hohen Risiko für eine postoperative ANV zu identifizieren.
Gleichzeitig wurde in einer kleinen Studie ein neues, vielversprechendes Wirkstoff entwickelt.
Urodilatin, ein Körperhormon aus der ANP-Familie, wurde in 7 ACB-Patienten mit präoperatischer Nierenbeschränkung zur Prophylaxe von ANV angewendet.
Die Kompensation von Niereninsuffizienz wurde in dieser Studie mit einem Vierfachen
Patienten mit einem höheren Risiko für postoperatives Nierenversagen hatten jedoch
Eine deutlich niedrigere Sterblichkeit (45%) im Vergleich zu
Voroperative normaler Nierenfunktion (72%). Die weitere Analyse ergab eine überwiegend prärenale ANV, die durch Kreislaufdepression ausgelöst wurde. Urodilatin erwies sich als wirksam bei einer Dosierung von 20 ng/kg KG/min. Entsprechend den Voruntersuchungen zeigte sich ein starker Anstieg der Diurese.
Die Wirkung auf die Hämodynamik war teilweise sehr stark, insbesondere bei
Systemische und Lungenwiderstände zeigten starke Schwankungen,
Ein weiteres Untersuchungsverfahren zur Hämodynamik sollte folgen. Insgesamt erscheint eine prophylaktische Anwendung von Urodilatin in der Herzchirurgie derzeit nicht gerechtfertigt, insbesondere im Hinblick auf die Ergebnisse der Risikoanalyse.
Die therapeutische Anwendung des Wirkstoffs könnte jedoch möglicherweise vielversprechend sein.
bei hämodynamisch (wieder) stabilen Patienten mit erhöhten Retentionsparametern bzw. manifester ANV entsprechend dem Herz- und Lebertransplantationsansatz. die vorliegende Risikoanalyse enthält auch Operationsdaten für 14 Patienten mit präoperativer terminaler Niereninsuffizienz mit sehr unterschiedlichen Ätiologien. bei deutlich erhöhter kardiovaskulärer Morbidität war die Indikation für eine therapeutische Herz-Kreislauf-Intervention in diesen Patienten lange Zeit nur sehr zurückhaltend gestellt worden.
13 der 14 Patienten, die in Ludwigshafen operiert wurden, hatten
Einer der Patienten starb an einer Sepsis.
Die Sterblichkeit entspricht ungefähr 7% der Gesamtmenge, so dass die routinemäßige Aufnahme dieser Patienten in ein Operationsprogramm im Rahmen des heutigen möglichen perioperativen Managements gerechtfertigt ist.