" genügend geimpft?" Eine Untersuchung in der Hausarztpraxis zum Impfstatus / Impfverhalten der Patienten
Claudia Ellen Gareis
Dr.med. ausreichend geimpft? Eine Untersuchung in der Hausarztpraxis zum Impfstatus / Impfverhalten der Patienten geboren am 15.01.1967 in Stuttgart Reifeprüfung am 06.06.1986 in Leonberg Studiengang der Fachrichtung Medizin von WS 1986/87 bis WS 1992/93 Physik am 14.03.1989 an der Universität Tübingen Klinische Studie in Heidelberg Praktischjahr in Bruchsal Staatsexamen am 06.05.1993 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Allgemeine Medizin / Innere Medizin Doktorvater: Prof. Dr.med. H.-D. Klimm Die Impfungssituation der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ist mangelhaft, legt die WHO-Forschungen den Grundstein. Die Gründe für diese komplexen und meist unbekannten Impfungen sind nicht bekannt.
Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, den Impfstatus und das Impfverhalten
Im Zeitraum vom 26.05. bis 5.06.1998 wurden 489 Patienten von insgesamt 1111 befragt, die als Notfall, zur Routinebestimmung, zum Wiederherstellungstermin, zur Laboruntersuchung oder zum Abholen eines Rezepts kamen.
Von den 489 Patienten, die befragt wurden, waren 211 (43,3%) Männer und 277 (56,7%)
Die Altersverteilung der beiden Geschlechter war homogen. Alle 489 Patienten
Es gab eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Angaben der Patienten zu ihrem Impfstatus und dem tatsächlich dokumentierten, z. B. bei der Polio- (58,8%/16,6%), Diphtherie (52,4%/12,9%) und Tetanus-Schutzimpfung (83,4%/ 41,3%).
Außerdem gab es erhebliche Lücken in der Impfstoffanwendung und -dokumentation.
Nur 30 Patienten (6,8%) nahmen ihren Impfpass zur Unterrichtsstunde mit. Von den 489 Patienten, die befragt wurden, waren nur 54 Patienten (11,1%) ausreichend gegen Polio, Diphtherie und Tetanus geimpft. Der dokumentierte Impfstatus war geschlechtsunabhängig.
Der Einfluss des Lebensalter auf den Impfstatus, dokumentiert auf der Kartenkarte,
war hoch signifikant (p< 0.001) bei Polio, Diphtheria und Hepatitis A
Ab dem Alter von 40 Jahren bei der Polio-Impfung und ab dem Alter von 60 Jahren bei den anderen oben genannten Schutzimpfungen ist die Impfungssicherheit hoch signifikant zurückgegangen. Über die Information und Bewertung von Schutzimpfungen gab es sehr signifikant (p< 0,001) altersgerechte Unterschiede. Ab dem Alter von 50 Jahren steigt die Zufriedenheit mit der Informationsangebote über Impfungen. Ab dem 60.
nimmt zu, dass Schutzimpfungen
Für mich
und
für die Gesellschaft
Im Impfungen gegen Polio-, Diphtherie- und Hepatitis A- und B-Impfungen waren hoch signifikant (p< 0.001) und die Impfungen gegen Hepatitis B-Impfungen waren hoch signifikant besser als bei verheirateten Patienten.
Schulausbildung hat einen signifikanten bzw. hoch signifikanten Einfluss auf die
Impfungen gegen Poliomyelitis, Diphtherie und Hepatitis A.
Über und die Bewertung von Schutzimpfungen waren stark abhängig von
Patienten mit einem höheren Schulabschluss hatten einen hoch signifikanten (p< 0.001) Anteil an Polio und einen signifikant (p< 0.005) besseren Impfstatus bei Diphtheria als Patienten ohne oder mit einem höheren Schulabschluss. bei Hepatitis A-Schutzimpfung war die Impfungsrate bei Patienten mit einem höheren Schulabschluss (p< 0.001) besser als bei Patienten ohne einen höheren Schulabschluss.
Bei der Information über und Bewertung von Schutzimpfungen existierten
Schulabhängige Unterschiede sind hoch signifikant (p< 0.001).
Schließlich sind die Patienten hoch signifikant (p< 0.001) zufriedener mit den
Im Impfungen für Kinder und Jugendliche sind in der Regel nur für Kinder und Jugendliche vorgesehen.
Hochschulabschlüsse (p< 0.001) weniger stimmen mit der Aussage überein, daß
Schutzimpfungen
Für mich
und
für die Gesellschaft
Der Hausarzt ist die erste Informationsquelle (76,0%) bei Fragen zu Schutzimpfungen. Er wird am häufigsten als Impfärzt (80,8%) bezeichnet.