Nachweis der induzierbaren Stickstoffmonoxid-Synthase in Lebergewebe durch nicht-radioaktive in situ-Hybridisierung und Immunhistochemie
Marcus Alexander Burkhardt
Dr. med. Nachweis der induzierbaren Stickstoffmonoxid - Synthase in Lebergeweben mittels nicht - radioaktiver in situ - Hybridisierung und Immunchemie. Geboren am 30.08.1969 in Kirchheim unter Teck-Reifeprüfung am 11.05.1989 in Nürtingen Studiengang der Fachrichtung Medizin von SS 1991 bis SS 1997 Physik am 01.04.1993 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg
In einem Sepsis-Modell bei Ratten wirkt die Stimulation von iNOS hepatoprotektiv. Die Rolle von NO bei akuten und chronischen Lebererkrankungen ist unklar. Daher war das Ziel der Arbeit, die Funktion von iNOS in Lebergeweben mit chronischer Infektion, Reinfektion nach Lebertransplantation (LTX) und Rejektion nach LTX zu untersuchen.
Zwei verschiedene Methoden wurden eingeführt.
in situ
-Hybridisierung,
die den Nachweis der iNOS-mRNA ermöglicht und zum anderen die
Immunhistokemie, mit der sich das Protein iNOS darstellt.
Froren Leberabschnitte von 89 Patienten.
in situ
-Hybridisierung wurde nach
Das Lebergewebe wird mit einer Länge von ca. 200 bp, Digoxigenin und Digoxigenin befestigt.
Die Immun-Histochemie wurde nach Festsetzung der
Lebergewebe mit 70% Ethanol mit Hilfe von monoclonalen iNOS-Antikörpern durchgeführt. Nach Optimierung verschiedener Protokollparameter gelang es der spezifischen und sensiblen Darstellung der iNOS-mRNA und des iNOS. Die stärkste Erkennung von iNOS-mRNA bzw. iNOS wurde sowohl in Hepatozyten als auch in entzündlichen Zellen nachgewiesen. Bei chronischem viralen Hepatitis war eine große Anzahl von Hepatozyten positiv für iNOS-mRNA bzw. iNOS. Bei einer Hepatitis B oder C Reinfektion nach Lebertransplantation zeigte sich jedoch sowohl in situ-Hybridisierung als auch in der Immunchemie die stärkste Erkennung von iNOS-mRNA bzw. iNOS.
In den Lebergeweben sind iNOS-positive Zellen ähnlich wie in den Rejektionsgeweben.
Eine deutliche Signalverlagerung in den intralobulären Makrophagen-ähnlichen
Zellen (Kupferzellen). Die Versuche zeigen, dass bei einer Reinfektion die Synthese von NO in Hepatozyten und Entzündungszellen stärker erhöht ist als bei einer Rejektion.