Fehlbildungskoleose durch Halbwirbel und Halbwirbel mit einseitiger Verstopfung - Verlauf und Therapie
Ursula Christiane Arhelger-Neef
Dr. med. Fehlbildungskoleose durch Halbwirbel oder Halbwirbel mit einseitiger Verstopfung Verlauf und Therapie Geboren am 08.02.1964 in Karlsruhe Reifeprüfung am 10.06.1983 in Karlsruhe Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1983/84 bis SS 1990 Physik am 27.08.1985 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praxisjahr in Karlsruhe und Langenthal (Stab) Examen am 09.05.1990 an der Universität Freiburg Promotion: Orthopädie Doktorat: Prof.Dr.med.F.U.Niethard In der vorliegenden Arbeit wurden 49 Patienten mit Fehlbildung aufgrund von Halbwirbeln oder Halbwirbeln Physik am 27.08.1985 an der Universität Heidelberg Praxisjahr in Karlsruhe und Langenthal (Stab) Examen am 09.05.1990 an der Universität Freiburg Durchschnittsstudium: Orthophysiologie Doktor: Prof.Dr.med.F.U.Niethard In der vorliegenden Arbeit wurden 49 Patienten mit einer Fehlbildungskoleose durch Halbwirbel oder Halbwirbel mit Halbwirbeln mit einer Verstopfung beobachtet, wobei die Durchschnittsverlauf der Verstopfung und die Verstopfung im Verlauf von Eschluss über 8.3 festgestellt wurden.
Die Patienten wurden nach der Klassifikation von NASCA et al. 1975 in 6 Typen bzw. 8 Untertypen eingeteilt: überschüssiges Halbwirbel Typ 1, scharnier Halbwirbel Typ 2a oder Scharnier Halbwirbel Typ 2b, multiple Halbwirbel Typ 3, einseitige Verstopfung mit überschüssigen Halbwirbel Typ 4a oder einseitige Verstopfung ohne zusätzliche Halbwirbel Typ 4b, balancierte Halbwirbel Typ 5, posterior Halbwirbel Typ 6.
73% der Schkoliose entwickelten sich progressiv.
Schkoliose betrug 1,8 ° pro Jahr. Die schwersten Schkoliose-Verläufe wurden bei Patienten mit einseitigem Verstopfen mit oder ohne zusätzlichen Halbwirbeln (Type 4) und bei Patienten mit einzelnen halbwirblichen Halbwirbeln (Type 2a) beobachtet.
Weitere Einflussfaktoren auf den Kurs der Scholiosewinkel waren das Geschlecht der
Patienten, die Lokalisierung der Scoliose, die Kurvenform und das Alter der Patienten
Als prognostisch ungünstig bewertet wurden:
- das weibliche Geschlecht
- Thoracolumbale oder besonders langfristige Scholiose
- Alter zwischen 0 und 5 Jahren oder präpubertaler Wachstumsschub. Wir betrachteten die Kurvenform allein nicht als entscheidender Faktor. Die Schkoliosewinkel und die Rotation zeigten zwar im Durchschnitt eine fast lineare Abhängigkeit voneinander, die jedoch für den einzelnen Patienten nicht nachvollziehbar war.
Auch für die Größe der Lotanverschiebung gab es keine klare Abhängigkeit von den Schkoliosewinkel oder der Rotation, aber sie war abhängig von der Anzahl der Wirbel, die an der Schkoliose beteiligt waren. Sowohl die Rotation als auch die Lotanverschiebung scheinen auch von der Art der Fehlbildung abhängig zu sein.
Eine stärkere Rotationsbelastung wurde bei den Schkoliosen der Typen 2a, 3 und 4 beobachtet, wobei die Lotabweichung insbesondere bei den Typen 4 und 6 ausgeprägt war. Sowohl die Klassifizierung als auch die Verlaufbeobachtungen der verschiedenen Messgrößen wurden durch die übliche zweidimensionale Beobachtung durch Röntgenbild eingeschränkt.
Die komplexen Zusammenhänge des dreidimensionalen Geschehens von Verkleidungskkoliose
Sie werden wahrscheinlich erst durch die Verwendung räumlicher Bildgebungsverfahren besser verstanden werden.
Von den 49 Patienten zeigten nur 5 Patienten eine positive Familienangehörigkeit, 4 davon waren Typ-3- und 4a-Patienten. Bei zwei Patienten mit einem Zwillingsschwester (einmal eins, einmal zwei) war der Zwillingsschwester gesund.
Bemerkenswert war eine sehr hohe Anzahl an Nebenbildungen. Nur 1 Patient hatte keine Nebenbildungen außer der Verteidigung. Bei 29 Patienten wurde die Nebenbildung als schwer eingestuft. Patienten mit einer Nebenbildung sollten daher gezielt auf Nebenbildungen untersucht werden, insbesondere vor geplanten invasiven Eingriffen.
Schwere Begleitfehler, für die auch eine familiäre Vorkommnis bekannt ist
Diese Beobachtungen wurden selten in der Literatur beschrieben und zeigten, dass genetische Faktoren eine größere Rolle bei der Entstehung von Multiple Verteidigungen spielen als bei einzelnen Verteidigungsfehlern.
In unserem Patientenkollektiv, das sich auf eine Beobachtungszeit von mehr als 30 Jahren
Bei Verzögerungen mit einer eindeutig schlechten Prognose, wie z. B. bei einer einseitigen Verstopfung, sollte eine Operation bereits früher durchgeführt werden. Für Operationen unter 5 Jahren wurden gute Korrektur- und Langzeitergebnisse in der Literatur berichtet.
Die am häufigsten angewandten Operationsverfahren bei unseren Patienten waren die RISSER-
Die HARRINGTON-Spondylose hat zum Teil bessere Korrekturergebnisse erzielt, aber gleichzeitig eine höhere Komplikationsrate.