Untersuchung der Perinalflora bei Kindern mit Niereninsuffizienz zur Bestimmung der Prävalenz von Enterokokken mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Glykopeptidantibiotika
Joachim Schehl
Dr. med. Untersuchung der Perianalflora bei Kindern mit Niereninsuffizienz zur Bestimmung der Prävalenz von Enterokokken mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Glykopeptidantibiotika. Geboren am 08.04.1969 in Wertheim Reifeprüfung am 03.05.1989 in Wertheim Studiengang der Fachschule für Zahnmedizin von SS 1991 bis WS 1996/97 Physik am 15.03.1994 an der Universität Heidelberg Klinische Untersuchung in Heidelberg Staatsprüfungen am 14.01.1997 an der Universität Heidelberg Promotion: Hygiene Doktor: Prof. Dr. med. H. K. Geiss Die vorliegende Arbeit handelt sich um eine Untersuchung der Perianalflora bei Kindern mit Niereninsuffizienz zur Bestimmung der Empfindlichkeit von Enterokokken mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Glykopeptidantibiotika.
Die Studie erfasste insgesamt 648 Abstriche von 341 pädiatrischen Patienten mit terminaler oder preterminaler Niereninsuffizienz, die in den Dialysezentren von 13 verschiedenen Universitäten betreut werden. Die in den Abstrichen enthaltenen Keime wurden assertiert und auf Speziesebene differenziert. Für alle Keime (außer Pilze) wurden Antibiogramme erstellt und für alle Enterokokken die minimale Hemmkonzentration für Vancomycin und Teicoplanin mit Hilfe des E-Tests bestimmt.
Das Gerätspektrum zeigt eine insgesamt positive Situation.
Es gibt nur wenige MRSA, nur wenige Pseudomonaden und nur wenige Pilze.
Wir fanden bei 25 Patienten 31 Enterokokkenstämme mit reduzierter Empfindlichkeit für Vancomycin. Die 8 resistenten Stämme wurden auf 4 Patienten lokalisiert. Die 23 Stämme mit mittlerer Empfindlichkeit für Vancomycin verteilten sich auf 21 Patienten. Es waren also 1,2% aller Kinder mit Vancomycin-resistenten Enterokokken kolonisiert, so dass für das untersuchte Kollektiv ein geringeres Risiko für VRE-Bevölkerung war als für die normale Erwachsene in Deutschland.
Bei der statistischen Auswertung des Zusammenhangs zwischen Immunsuppressiven
Bei der Behandlung mit Basistherapie und dem Auftreten von Enterokokken mit einer reduzierten Empfindung von Vancomycin
Bei Patienten, die mit FK 506 behandelt wurden, zeigte sich ein signifikant höherer Anteil von EVE (p=0.009) zu haben. Patienten, die mit Vancomycin behandelt wurden, waren signifikant höher mit EVE kolonisiert als die restliche Gruppe (p=0.037) anders als bei der Teicoplanin-Therapie; bei Patienten, die ausschließlich mit Teicoplanin behandelt wurden, zeigte sich der Anteil der Inhaber von Enterokokken mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Vancomycin sogar etwas niedriger als bei der Gesamtgruppe.
Eine vorherige Antibiotika-Therapie korrelierte mit einem hohen signifikanten (p=0.007)
Dies war am deutlichsten bei der Anwendung von Cephalosporinen.
In den Patienten, die längere Zeit im Krankenhaus verbracht haben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, mit VRE zu leben, z.B. durch erhöhte Nosokomialeinfektionen. Dies wurde auch in dieser Studie bewiesen.
Während des beobachteten Zeitraums traten bei 73 Kindern 97 Infektionen mit Enterokokken auf.
Bei EVE-Kolonisierten war jedoch kein erhöhtes Risiko für eine spätere systemische Infektion durch Enterokokken im Beobachtungszeitraum bei diesem Kollektiv dargestellt worden; da es sich bei den untersuchten Patienten um ein Risiko-Kollektiv handelt, erscheint es sinnvoll, bei EVE-kolonierten Patienten sowohl Verlaufkontrolle als auch die Dokumentation des weiteren klinischen Verlaufs zu tätigen.
Außerdem wird empfohlen, dass Nephrologie-Stationen in Hochrisiko-
Von der Einnahme von Vancomycin-resistenten Enterokokken
Patienten eine VRE-Screening durchführen, um die nosokomiale Verbreitung dieser Keime zu untersuchen.
Sie können auch, wenn der Patient bekanntermaßen bewohnt ist, früh, bevor
wenn der Patient eine systemische Infektion mit VRE erhält,
Verweis auf die weitere Therapie des Patienten.