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Polish Dialectology and the Challenges of the Changing Linguistic Situation in Villages – Earlier Research and a New Description of Dialects in New Conditions (Outline of the Problem)

Maciej Rak

Abstract

Dynamic changes in the linguistic situation in Polish villages necessitate a different approach to the role of dialects in linguistic research. Until now, dialectology has exposed two factors: rurality and geographic differentiation, but it has remained independent from sociolinguistics. Today, dialectology focuses on generational, situational and gender diversity of dialects, that is, on strictly sociolinguistic factors. Dialectology in the new linguistic conditions of the Polish village has evolved into a sub-discipline of sociolinguistics, utilising sociolinguistic methods.

Full text

Bend inė kalba (S anda dsp ache) 2025, N . 98, S. 1 bis 11 Inhal slink Tu inio nuo oda ISSN 2351-7204 (elek oninis online) ode U hebe ech © 2025 Maciej Rak. Ve ö en lich om Ins i u ü die li auische Sp ache. Dies is ein Open-Access-A ikel, de un e den Bedingungen de C ea i e Commons A ibu ion-Lizenz e eil wi d, die eine unbesch änk e Ve wendung, Ve eilung und Rep oduk ion in jedem Medium e laub , so e n de u sp üngliche Au o und die Quelle gu gesch ieben we den. Ausleido Lie u ių kalbos ins i u as. Diese A ikel is a i os p ieigos, pla inamas gemäß C ea i e Commons p isky imo licencijos sąlygos, leidžiančias ne ibo ai naudo i, pla in i i a ku i u inį be kokioje laikmenoje, nu odan au o ių i šal inį. Emp angen: Gau a: 2025-02-25. Ich bin seh e eu , dass Sie diese F age bean wo en können. Akzep ie : P iim a: 2025-05-23. 1 POLISCHE DIALEKTOLOGIE Und die He aus o de ungen de sich e ände nden sp achlichen Si ua ion in den Dö e n […] EARLIERERER RESEARCH Und eine neue Besch eibung on Dialek en in neuen Bedingungen (Auslegung des P oblems) 1 Lenkische Dialek ologie und besikeičiančios kalbinės Si ua ionen kaimuose iššūkiai anks esni y imai i naujas a mių ap ašymas naujomis sąlygomis (p oblemos ap ašymas) MACIEJ RAK Fakul ä ü Polnischwissenscha de Jagiellonischen Uni e si ä E-Mail: [E-Mail geschü z ] ORCID-ID: h ps://o cid.o g/0000-0003-0042-1406 Fo schungsbe eiche: polnische Dialek ologie, dialek ale Lexikog aphie, dialek ale Ph aseologie, Geschich e de polnischen Sp achwissenscha . h ps: www.doi.o g/10.35321/bkalba.2025.98.03 Das is eine seh gu e Nach ich . ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Anme kung Dynamische Ve ände ungen de sp achlichen Si ua ion in polnischen Dö e n e o de n einen ande en Ansa z ü die Rolle de Dialek e in de sp achwissenscha lichen Fo schung. Bishe ha die Dialek ologie zwei Fak o en au gedeck : ländliche und geog aphische Di e enzie ung, abe sie is unabhängig on de Soziolinguis ik geblieben. Heu zu age konzen ie sich die Dialek ologie au die Gene a ions-, Si ua ions- und Geschlech e iel al de Dialek e, d. h. au s eng soziolinguis ische Fak o en. Die Dialek ologie in den neuen sp achlichen Bedingungen des polnischen Do es ha sich zu eine Un e disziplin de Soziolinguis ik en wickel , die soziolinguis ische Me hoden e wende . Schlüsselwö e : Dialek ologie, Soziolinguis ik, polnische Dialek e, Dialek e in eine neuen sozialen Si ua ion. ANOTACIJA (in anzösische Sp ache) Dynamiški kalbinės si uacijos pokyčiai Lenkijos kaimuose e langen ki okio požiū io į a mių ie ą ling is iniuose y imuose. (Dynamiški kalbinės si uacijos pokyčiai Lenkijos kaimuose e langen ki okio požiū io į a mių ie ą ling is iniuose y imuose.) Iki šiol dialek ologija išsky ė du eiksnius: kaimiškumą i geog a inę di e enciaciju, ačiau ji liko nep iklausoma nuo socioling is ikos. Heu e is die Dialek ologie haup sächlich ein Thema de Ta min-Ka en, de Si ua ion de Ly igen, de Sozioling is ischen Ak ionen. Dialek ologie neuomis Lenkijos kaimo kalbinėmis sąlygomis apo socioling is ikos subdisciplina i benu z socioling is inius me odus. ESMINIAI ŽODŽIAI: Dialek ologie, Sozioling is ik, Lenkų kalbos a mės, a mės naujoje in de sozialen Si ua ion. Diese A ikel ziel da au ab, die Geschich e de polnischen dialek ologischen Fo schung zu disku ie en und einen möglichen neuen Ansa z zu Besch eibung de sp achlichen Si ua ion im ländlichen Polen o zus ellen. Es s ell sich he aus, dass die al en Me hoden und Fo schungen aus e schiedenen G ünden in de P axis nich wei e ge üh we den können. 1 Ich habe dieses Thema be ei s in zwei A ikeln (Rak 2021, 2023) behandel . 2 In Anbe ach dessen, daß die zei genössische polnische Dialek ologie in einem gewissen Rückgang be inde , s elle ich hie haup sächlich heo e ische Beme kungen o . Ein Um iss de Geschich e des polnischen Dialek ologischen Fo schung De Beginn de wissenscha lichen Dialek ologie in Polen wi d du ch die Ve ö en lichung des Buches on Lucjan Malinowski, Bei äge zu sla ischen Dialek ologie, gekennzeichne . I. Uebe die Oppelnsche Munda in Obe schlesien (1873). Na ü lich wu den auch ühe e Dialek e behandel , abe die zu diese Zei e ö en lich en We ke wa en ypische weise agmen ie . Um L. Malinowski he um, de P o esso an de Jagiellonischen Uni e si ä und Sek e ä de Linguis ischen Kommission de Akademie de Küns e und Wissenscha en wa , wu de die e s e wissenscha liche Schule in den polnischen Gebie en im ollen Sinne des Wo es geg ünde , de en Ve e e die phone ische Fo schung mi eine modi izie en No a ion, die die Aussp ache on Wö e n wide spiegel e, zu schä zen begannen. Na ü lich wa dies eine e ein ach e No a ion, wei en e n om heu igen slawischen Alphabe . Zu den Schüle n on Malinowski gehö en Jan Bys oń, S anisław Dob zycki, Wojciech G zego zewicz, Władysław Kosiński, Szymon Ma usiak, Roman Zawiliński und Kazimie z Ni sch. Die wich igs en E ungenscha en wa en die on Ni sch, de wei hin als Va e de polnischen Dialek ologie angesehen wi d. Die üb igen Schüle on Malinowski besch änk en sich a sächlich au Besch eibungen des Dialek s eines Do es, eine kleinen Region ode eines Dialek me kmals. Das Bild de polnischen Dialek ologie wu de du ch das Wö e buch de polnischen Dialek e on Jan Ka łowicz (1900-1911) und die on K. Ni sch (1915 [1957] o be ei e en Syn hesen olls ändig e ände . Wäh end de Zwischenk iegszei (wie zu Malinowskis Zei und in den e s en zwei Jah zehn en des 20. Jah hunde s) wa das Haup zen um de dialek ologischen Fo schung in Polen K akau und genaue gesag die Jagiellonische Uni e si ä und die Polnische Akademie de Küns e und Wissenscha en. In Wa schau wu de in de Zwischenk iegszei eine dialek ologische Schule geg ünde , die sich um Wi old Do oszewski konzen ie e und au synch on-soziologische (s a is ische) Fo schung ausge ich e wa , de en Rich ung de A ikel Mowa mieszkańców wsi S a oź eby (Do oszewski 1934) es leg e, de un e ande em on Milka I ić (1975: 82) als bahnb echendes We k ü die Soziolinguis ik angesehen wu de. Heu e wi d diese Schule on Halina Ka aś e e en. Nach dem Zwei en Wel k ieg wu de eine sei s die au sp achliche Geog aphie ausge ich e e Fo schung o gese z (zu diese Zei wu den zwei Alldialek -A lasen e s ell : Mały a las gwa polskich [Kleine A las de polnischen Dialek e] un e de Lei ung on Kazimie z Ni sch und Mieczysław Ka aś (MAGP); und A las gwa polskich [A las de polnischen Dialek e] on Ka ol Dejna (AGP)); und au de ande en Sei e wu de die lexikog a ische A bei in ensi ie . Es is also kein Zu all, dass das 20. Jah hunde in de polnischen Sp achwissenscha als das Jah hunde de Wö e büche bezeichne wi d. Zu diese Zei begannen die Ve ö en lichungen on Słownik gwa polskich [Wö e buch de polnischen Dialek e] PAN (polnische Abkü zung: SGP PAN), Słownik gwa Os ódzkiego, Wa mii i Mazu [Wö e buch de Dialek e on Os óda, Wa mia und Masu ia] (SGOWM) und Słownik gwa śląskich [Wö e buch de schlesischen Dialek e] (SGŚ) zu e scheinen, die bis heu e bes ehen. Von den g öße en lexikog aphischen P ojek en wu de Słownik gwa kaszubskich na le kul u y ludowej [Wö e buch de kaschubischen Dialek e o dem Hin e g und de Volkskul u ] on Be na d Sych a (SychSGK) e igges ell . Das 21. Jah hunde is bishe on Wö e büche n gep äg , in denen ein e hnolinguis ische Ansa z ein ach is , z. B. Słownik gwa y o awskiej [Wö e buch des O awa-Dialek es] (KąśSGO) und Ilus owany leksy gwa kony i kul u y podhalańskiej [Illus ie es Lexikon des Dialek es und de Kul u de Region Podhale] (KąśILG) on Józe Kąś; Ilus owany słownik gwa y i kul u y spiskiej [Illus ie es Wö e buch des Dialek es und de Kul u de Region Spisz] on J. Kąś und Maciej Rak (KąśRakILG), Słownik gwa Lubelszczyzny [Wö e buch de Dialek e de Region Lublin] on Halina Pelcowa (PelSGL) und Słownik gwa y i kul u y Kujaw [Wö e buch de Dialek e und de Kul u de Region Kuya ia] un e de Lei ung on Zo ia Sawaniewska-Mochowa (SKK). 3 Es is e wähnenswe , dass die polnische Dialek ologie im Ve gleich zu ande en Zweigen de Sp achwissenscha nich zu ückgeblieben is . Die E ungenscha en des S uk u alismus wu den e wende , um das phonologische Sys em de Dialek e zu besch eiben (z. B. Ka aś 1965; Laskowski 1965; Dejna 1973; Reichan 1980). Im wei e en Sinne, als sich die Dialek e imme meh au lös en, wu den soziolinguis ische Fak o en be ücksich ig (z. B. Dunaj 1986; Ku ek 1990; Kąś 1994). Schließlich wand en sich die Fo sche de E hnolinguis ik zu (z. B. KąśSGO; KąśILG; KąśRakILG; PelSGL), die un e polnischen Bedingungen kogni i e Na u is . Nach Ansich on K. Ni sch wu de das g undlegende Ziel de Dialek ologie, d.h. die Besch eibung de geog aphischen Di e enzie ung de Sp ache, heu e im Zusammenhang mi den dynamischen sozioökonomischen und demog a ischen Ve ände ungen, die sich im polnischen Do nach dem Zwei en Wel k ieg e eigne haben du ch ande e spezi ische Ziele e se z : 1) de Schu z e schwindende Dialek e und ih e Wiede belebung; 2) Un e suchung de Rich ungen de Ve ände ungen, die au allen Ebenen de in den Dö e n e wende en Sp ache s a inden; 3) die Besch eibung jedes Elemen s, das aus dem Dialek s amm , un e Be ücksich igung seine E scheinungs o men in allen möglichen Tex en. Die ehemaligen p ak ischen Ziele, die on K. Ni sch skizzie und e olg wu den, die E s ellung eines olls ändigen und de aillie en allgemeinen Dialek wö e buchs und eines genauen A las de polnischen Dialek e, haben ih en Um ang e lo en. So ha die polnische Dialek ologie ih en An ieb e lo en, eine Ta sache, on de sich Fo sche zumindes sei den 1970e Jah en bewuss sind, wie eine eiche Li e a u beweis , die die Va iabili ä und He e ogeni ä des on Do bewohne n e wende en Codes au zeig . Wollend ode unwillend komm hie die Soziolinguis ik zunehmend in den Vo de g und, und in olgedessen ungie die Dialek ologie a sächlich als ih e Un e disziplin. Angesich s de Beme kungen im o he igen Absa z kann man eine F age s ellen, die auch Teil des Ti els dieses A ikels is : Wie könn en die neuen Me hoden de dialek ologischen Fo schung aussehen? De An wo soll en zwei E läu e ungen o ausgehen: Die e s e be i die sp achliche Si ua ion im polnischen Do und den Ansa z, den Dialek ologen gegenübe Ve ände ungen anwenden; und de zwei e un e such die Fo schungse ah ung ande e Disziplinen, die sich auch mi de b ei e en F age de Folklo e be assen. Die sp achliche Lage in den polnischen Dö e n Das heu ige polnische Do un e scheide sich im Ve gleich zu S ad des ühen 20. Jah hunde s (wie bekann is , wa en die Beobach ungen de Do sp ache diese Zei die G undlage ü K. Ni sch's Fo schung und seine De ini ion de Dialek ologie) in olgenden Punk en: 1. Die A de Wi scha is un e schiedlich. Die übe wiegende Meh hei de Do bewohne e dien ih en Lebensun e hal nich mi de Landwi scha , was un e ande em bedeu e , dass sie in g öße e S äd e pendeln, sich mi Ag o-Tou ismus beschä igen, o O in nich landwi scha lichen Be u en a bei en, im Ausland Geld e dienen ode on Ren en leben. Da übe hinaus is die Landwi scha ande s: Die We kzeuge und Maschinen, die o einem Jah hunde e wende wu den, sind heu e nu noch in Museen zu inden, weshalb die Ikonog aphie in den im 21. Jah hunde gescha enen Dialek wö e büche n eine so wesen liche Rolle spiel , da sich das Lexik imme meh on de Reali ä abweich . Die Dö e wu den elek i izie , Abwasse - und Wasse e so gungssys eme sind as die No m, und de Zugang zu den Medien und dem In e ne is in ganz Polen p ak isch gleich. Au diese Weise e schwimm die G enze zwischen Do und S ad - das heiß , was eine de G undlagen wa , die das adi ionelle Ve s ändnis de Dialek ologie au ech e hiel en. 2. Die soziale Klasse de Baue n exis ie nich meh . Höchs ens können wi on mode nen Do bewohne n als Nachkommen on Baue n sp echen. Abgesehen on ihnen leben Menschen in Dö e n (ih e Zahl und ih Al e hängen on e schiedenen Fak o en ab, insbesonde e on den na ü lichen Eigenscha en de Gegend und de En e nung on s äd ischen Agglome a ionen), die aus den S äd en ausgewande sind. Dies is die E klä ung ü den langsamen, abe au einande olgenden Rückgang de U banisie ungs a e in Polen. In olgedessen wu de alles, was Dialek ologen, E hnologen und Folklo is en besch ieben haben, s a k e odie , einschließlich Dialek en, eines eigen ümlichen axiono ma i en Sys ems, eine A olks eligionali ä , 4 Ag ozen ismus, olksb äuchen und e bale Folklo e. Es is unmöglich ü die Do bewohne , um die Volkskul u und den Dialek zu bewah en die E ungenscha en de Zi ilisa ion und de Bildung au zugeben und sich eiwillig dazu zu e u eilen, in einem Do museum zu leben. 3. Polnische Dialek e ze allen au allen Ebenen (z. B. Ve lus de Mazu a ion (z. B. czekać ans elle eines Dialek cekać, szkoda […] dial. skoda, żaba […] dial. zaba, jeżdżę […] dial. jezdze); S ö ung in al en langen Vokalen (z. B. p ak […] dial. p ok ode p ouk, śnieg […] dial. śniyg ode śnig, koń […] dial. kóń ode kłyń) und Realisie ung on Nasen okalen (z. B. wąs […] dial. wons ode wos, idę […] dial. ide ode idem ode idym, ęka […] dial. ynka ode eka ode ); Ve lus des ypischen dialek alen Wo scha zes (z. B. dialek ale Namen ü Ve lobung: namowiny, nomowiny, nomówiny, ajynie, ynkowiny, umówiny, z ynkowiny we den du ch ein landeswei es Wo za ęczyny e se z ); die Ve schiebung dialek ale Wo o ma ionen du ch landeswei e (z. B. Biały […] dial. białas y, cze wony […] dial. cze wonas y; zemyczek […] dial. zemyszek). Sie sind am bes en in Schlesien und dem südlichen Teil Kleinpolens (Podhale, O a a, Spiš) e hal en, abe auch hie gib es deu liche S ö ungen des allgemeinen Umgangspolnischen, die sei as d eißig Jah en besch ieben we den. Wi hö en sei mindes ens 150 Jah en on dem Ve schwinden on Dialek en, und Dialek ologen haben noch e was au dem Feld zu un, abgesehen da on, an zu o gesammel en Ma e ialien zu a bei en. Dialek e en wickeln sich, wie jede lebende Sp ache, und diese P ozess kann nich ges opp we den. 4. Die d ei obigen Punk e gel en gleiche maßen sowohl ü die Teile Polens, die o 1945 inne halb de G enzen des Landes lagen, als auch ü die, die in olge de Yal a- und Po sdame Abkommen annek ie wu den. Die F age de Folklo e aus e schiedenen Pe spek i en, da un e soziologische, e hnog aphische, demog a ische, an h opologische (physische An h opologie), wi scha liche, ech liche (Ag a ech ), poli ische und s a is ische (Ag a s a is ik) Pe spek i en. Wenn wi die wissenscha lichen Ve ö en lichungen un e suchen, die zu diesen Disziplinen gehö en, beme ken wi e was, das sie deu lich on dialek ologischen A bei en un e scheide . Sie sind au die Gegenwa ausge ich e , und dies zeig sich auch im Um ang des Fo schungsgebie s. Ach zig Jah e nach dem Ende des Zwei en Wel k iegs und de Ände ung de G enzen Polens legen Dialek ologen den Dialek en on Kleinpolen, Schlesien, G oßpolen und Mazowiec imme noch iel meh Bedeu ung zu. Au de ande en Sei e wu den die pos deu schen wes lichen und nö dlichen Gebie e (d. h. die Niede schlesische, die Lubuske, die Wes pomme ische Woiwodscha , de wes lich-no dliche Teil de Pomme ischen Woiwodscha und de nö dliche Teil de Wa mian-Masu ischen Woiwodscha ) als die neuen gemisch en Dialek e bezeichne , in denen, wie angenommen, de In eg a ionsp ozess s a inde . Dies is jedoch übe haup nich de Fall. Das is eine Figu . Die Pale e de polnischen Dialek e inne halb de G enzen Polens 5 Die dialek ologische Ka e Polens, wie wi sie kennen, wu de du ch die Nachk iegsa bei on K. Ni sch e ablie . Die Isoglossen konn en e s ändliche weise nich aus dem Gebie des o k iegszei lichen Polens in die Gebie e übe gehen, in die nach 1945 die polnische Be ölke ung aus den ös lichen G enzgebie en und ande en Teilen des Landes sowie Lemkos und Uk aine , die wäh end de Vis ula-Ak ion e ieben wu den, p ak isch unkoo dinie s öm en. Das MGP beschloss dahe , diese Regionen auszuschließen. Ande e Disziplinen, die sich auch mi dem Thema Folklo e be assen, haben den S udienbe eich ande s ge o m . Beginnen wi jedoch mi de Zwischenk iegszei . Zu diese Zei wu den in K akau zwei A lasen e s ell , de on Mieczysław Małecki, de on Kazimie z Ni sch, de A las językowy polskiego Podka pacie [AJPP] und de A las kul u el ludowej w Polsce [AKLP] on Kazimie z Moszyński. E s e es um ass e die g öße e Region Podka pacie (einschließlich Da en aus de Region Lemko). Die AKLP wiede um um ass e das gesam e Gebie des polnischen S aa es zwischen den K iegen, einschließlich de on de uk ainischen und weiß ussischen Be ölke ung bewohn en Gebie e. Beide A lasen wu den gleichzei ig e s ell . Nach dem K ieg wu den de MAGP und de Polski a las e nog a iczny [polnische e hnog aphische A las], he ausgegeben. on Józe Gajek (PAE). Es bes eh jedoch eine deu liche Disk epanz zwischen diesen We ken. Das MAP en häl nu sieben Punk e au den pos deu schen Gebie en als S ichp obe, die "polnische Zen en in den uk ainischen, weiß ussischen und li auischen Gebie en ep äsen ie en, de en Be ölke ung nach dem K ieg in die wiede e lang en wes lichen Gebie e gezogen is ". De polnische a las e nog a iczny [de polnische e hnog aphische a las] wiede um "deck das gesam e Gebie des polnischen S aa es ab und somi die Lände , die nach dem Zwei en Wel k ieg zu ückgekeh sind". Ein Ve such, diese Si ua ion zu übe winden, wa de zweibändige Mały a las językowy wojewódz wa go zowskiego [Kleine Sp ache] A las de Woiwodscha Go zow] (MAJWG). Es s ell e sich jedoch he aus, dass die Anwendung de on K. Ni sch en wickel en Me hoden zu Besch eibung on Ma e ial, das iel komplexe wa als adi ionell e s ändliche Dialek e, nich die e wa e en E gebnisse b ach e. Ans elle on Isoglossen wu den die Phänomene au den Ka en in Fo m on isolie en Punk en angeo dne . T o z diese Unannehmlichkei en gib uns MAJWG einen Einblick in die a sächliche sp achliche Si ua ion in de Region Lubuskie, übe die wi spä e aus de be ei s zi ie en Mowa pog anicza on Anna Zielińska iel meh e uh en. S udium o językach i ożsamościach w egionie lubuskim [Sp ache des G enzlandes. Eine S udie übe Sp achen und Iden i ä en in de Lubuskie Region] (2013). Als Folge des oben besch iebenen Ansa zes besch eiben E hnog aphen (sowie Soziologen, Demog aphen und S a is ike ) ganz Polen inne halb seine gegenwä igen G enzen, wäh end sich Dialek ologen au die Dialek e on Kleinpolen, Mazowia, G oßpolen und Schlesien konzen ie en und die Ve ände ungen in diesen Regionen zeigen. Die pos deu schen Gebie e we den hingegen aus soziolinguis ische und kommunika i e Pe spek i e be ach e . Was könn e neue dialek ologische Fo schung de POLEN Wie sieh ein Do aus? E s ens is es no wendig, einen neuen Ansa z de Dialek ologie zu akzep ie en, de nich meh als das S udium de sp achlichen Geog aphie wah genommen wi d, sonde n ein ach als das S udium de Sp ache des Do es, insbesonde e de Sp ache jene Menschen, die sei Gene a ionen an einem bes imm en O leben. Die le z e Vo ausse zung is jedoch keine Condi io sine qua non, da wi beme ken können, dass Neuankömmlinge in einem ländlichen Um eld manchmal den Dialek und die lokale Lebensweise annehmen. Es s ell sich also he aus, dass es nich meh no wendig is , nach den äl es en In o man en zu suchen, denn in de P axis sind ih e Be ich e en wede ein Res bild on dem, was unwiede b inglich in die Geschich e e gangen is (ode im bes en Fall e gangen is ), ode sie sind o Geschich en, die sie on ih en El e n ode G oßel e n gehö haben, nach dem P inzip: F ühe sag en die Leu e so, abe heu e sagen sie es nich meh so. Diese A de Sp ache en hüll haup sächlich ein passi es Vokabula . 6 Zwei ens, weil: 1) Wi beziehen wei e hin In o ma ionen übe polnische Dialek e haup sächlich aus We ken, ü die Ma e ial on Pe sonen e hal en wu de, die im spä en 19. Jah hunde gebo en wu den; 2) Es gib noch Gebie e au de Ka e Polens, die in dialek ologische Hinsich schlech un e such sind; 3) Es bes eh die No wendigkei , die Fo schung nach meh e en Jah zehn en zu wiede holen, um das Ausmaß und die Rich ung de Ve ände ung au ih e G undlage anzugeben; 4) Die akus ische Besch eibung de Dialek e is iel e sp echend. Es lohn sich, eine um ang eiche besch eibende Fo schung im ganzen Land on G und au du chzu üh en. Das is na ü lich keine leich e Au gabe. In de P axis wü de es sich um die Vo be ei ung eine seh g oßen, ep äsen a i en Da enbank on Au nahmen handeln, die nach en sp echende Ve a bei ung ein Ko pus polnische Dialek e bilden wü de, wie es schon o el Jah en on Halina Ka aś pos ulie wu de. Au diese Weise wü den wi zu e lässige In o ma ionen da übe e hal en, wie die Menschen in polnischen Dö e n a sächlich sp echen, da die Fo schung sich a sächlich au das gesp ochene Polnisch bezieh . Angesich s de besonde en Komplexi ä de sp achlichen Si ua ion in den Gebie en, die nach 1945 in Polen eingegliede wu den, lohn es sich, die Me hode de Besch eibung sp achliche /kommunika i e Gemeinscha en anzuwenden, die Anna Zielińska (2013) in de Region Lubuskie p ak izie e. D i ens können g oße dialek ologische P ojek e, die nich umgese z we den, du ch ande e, sowohl landeswei e als auch egionale, spezi ische P ojek e e se z we den. Zu den e s e en gehö beispielsweise das (noch imme schlech ane kann e) Thema de Regionalismen. Eine bahnb echende S udie in diese Hinsich , die sich auch au die Dialek ologie bezieh (wie bekann is , s ammen einige Regionalismen aus Dialek en), wä e ein A las de Regionalismen. Was dialek ologische egionale P ojek e be i , haben wi be ei s meh e e Wö e büche mi einem neue en Ansa z ü die Dialek lexik, z. B. Kleinpolen (SGM), Schlesien (SGGOŚ), Lublin (PelSGL), Podhale (KąśILG), O a a (KąśSILG), Spisz (KąśRakILG), Kuya ya (SKKGi) und eine Reihe on egionalen Wö e büche n G oßpolens. Wie man sehen kann, e o de n einige Regionen, wie Podlachia und Suwałki, noch wei e e Un e suchungen. Was die de aillie e Fo schung be i , so gib es zwei ellos noch iel zu un au dem Gebie des Wo scha zes und de Dialek syn ax. Vie ens kann das zwei e Leben des Dialek s in wei e s ändlichen kul u ellen Tex en gesehen we den, einschließlich Li e a u , Film und "Disco-Polo"-Songs. Das In e esse an den e s en A en on Tex en wu de du ch das Buch S ylizacja gwa owa w polskiej p ozie zydzies olecia powojennego [Dialek s ylisie ung in den polnischen Romanen de d eißig Jah e nach dem K ieg] on S anisław Dubisz (1986) geweck . Die Dialek s ylisie ung im Film wi d on Monika K esa (z. B. 2019) disku ie , wäh end die Tex e on "Disco Polo"-Songs on Bogusław Skow onek und Na alia Zbo owska (2021) aus sp achliche und kul u elle Pe spek i e cha ak e isie wu den. Selbs au den e s en Blick zeigen diese Liede iele Pa allelen zu adi ionellen e balen Folklo e, insbesonde e zu Liebeslieden (Pa allelbuchs äbliche und bildliche Bilde , mi denselben Requisi en und ähnlichen Me aphe n). Dialek e e scheinen auch im In e ne , das Gegens and de S udie is . Fün ens is ein sepa a es Thema die dialek liche Li e a u p oduk ion, die haup sächlich on Au o en aus Podhale, O a a und Spisz p ak izie wi d. Ein Blick au diese Li e a u aus de Pe spek i e de lexikalischen S a is ik e möglich es, einen Dialek li e a u s il zu un e scheiden, de sich on den on Je zy Ba miński (1990) besch iebenen umgangssp achlichen und küns le ischen S ilen un e scheide . De küns le ische S il lei e sich on dem umgangssp achlichen ab, und de li e a ische S il on beiden, wäh end e mi eine g öße en Anzahl on e bo genem Vokabula a bei e . Sechs ens soll e die Dialek ologie den sozialen E wa ungen en sp echen, die sich un e ande em in de Fo m on belebenden Dialek en ü die Ak i i ä en egionale Volks anz- und Gesangsg uppen und e schiedene A en on Au üh ungen äuße n. Was die gesellscha lichen E wa ungen an Dialek ologen be i , is es une lässlich, die Gelegenhei zu nu zen, die die Ra i izie ung des 7 UNESCO-Übe einkommens zum Schu z des imma e iellen Kul u e bes du ch Polen im Jah 2011 bie e . Zu diesem E be gehö na ü lich auch de Dialek . Sieb ens kann die Ve s ä kung de Dialek ologie in me hodologische und ma e ielle Hinsich e eich we den, indem au die his o ischen Wu zeln de Disziplin zu ückgeg i en wi d. In den A chi en be inden sich imme noch Manusk ip e, die unse e Sich au die Geschich e de polnischen Wissenscha e ände n können. Wich ige Beme kungen zu Me hodik de dialek ologischen Fo schung inden sich beispielsweise auch in den B ie en on K. Ni sch. Ach ens können wi die ö en liche Wah nehmung de Dialek ologie e ände n, indem wi ih e E ungenscha en im In e ne populä machen. Dies geschieh beispielsweise übe das Po al Dialek y i gwa y polskie. Kompendium in e ne owe [Polnische Dialek e. Ein Online-Kompendium] 2 un e de Lei ung on H. Ka aś. Die No wendigkei solche Popula isie ungsmaßnahmen wi d du ch die E gebnisse eine Un e suchung de pe cep uellen Dialek ologie bes ä ig , die inne halb eine G uppe on S uden en de Fakul ä ü Geis eswissenscha en (Nonphilologen) an de Uni e si ä Szczecin du chge üh wu de. Die e hal enen An wo en zeigen und bes ä igen, dass die Be ag en, die keine Philologen sind, die dialek ologische Ka e Polens ganz ande s sehen. Ein au diese Weise skizzie e Vo schlag könn e zum Beispiel zu einem neuen A las polnische Dialek e üh en, de auch neue, bishe unbekann e Bezeichnungen be ücksich ig . Das is na ü lich keine leich e Au gabe. Schließlich sind unse e En scheidungen in eine g oßen T adi ion de dialek ologischen Fo schung e wu zel , die ich im e s en Teil dieses A ikels ku z skizzie habe. Schließende Anme kungen Zwei ellos soll en dialek ologische S udien das gesam e Gebie Polens um assen. Da die pos deu schen Gebie e und die Gebie e, die o 1945 de Republik Polen gehö en, jedoch un e schiedliche sp achliche Si ua ionen au weisen, muss die Besch eibung de Do sp ache dies be ücksich igen. In Bezug au die wes lichen und nö dlichen Lände schein de on A. Zielińska o geschlagene und umgese z e Ansa z de bes e zu sein, d. h. au Kommunika ionsgemeinscha en zu schauen, die die Dialek e und T adi ionen de Gebie e o se zen, aus denen sie s ammen, ode - wenn sie ih en Wohno nich geände haben (ich sp eche on de polnischen Be ölke ung, die in den ös lichen P o inzen des deu schen S aa es leb , die in Polen in eg ie wu den) - die sp achlichen und kul u ellen Beziehungen on o dem K ieg o se zen. Was die Gebie e be i , die o 1945 inne halb de G enzen de Republik Polen lagen, schein es ge ech e ig , besch eibende S udien du chzu üh en. Es s ell sich he aus ( gl. die Beme kungen aus dem Abschni Linguis ische Si ua ion in polnischen Dö e n), dass die Au lösung de Dialek e be ei s so o gesch i en is , dass es besse is , ans a nach Spu en äl e e Dialek me kmale zu suchen, d.h. e ospek i e Un e suchungen du chzu üh en, ein ach die ak uellen Me kmale des als Landsp ache e s ändlichen Dialek es zu beme ken und zu besch eiben. Da die Dialek ologie mi de Folklo e e bunden is , soll e die neue Fo schung auch da au abzielen, neue Ve wi klichungen des küns le ischen S ils des Dialek s au zuzeichnen. Aus diesem G und wi d das Fo schungsspek um beispielsweise Pa y- und Disco-Polo-We ke um assen. Selbs ein obe lächliche Ve gleich on Tex en adi ionelle e bale Folklo e (z. B. Ba miński 1974) und Disco-Polo-Song ex e zeig iele Ähnlichkei en in Bezug au das Thema ( o allem Liebe), Symbolik, Pa allelismen und Vokabula (z. B. das Vo handensein on ku zen P onomen o men: me (moje), we ( woje), swe (swoje), mego (mojego), wego ( wojego) usw.). Da die T adi ion de Besch eibung de gesp ochenen Sp ache in Polen bis in die 1970e Jah e zu ück eich (siehe z. B. Dunaj 2019), können die en wickel en Me hoden e olg eich au Ma e ial angewende we den, das in ländlichen Gebie en au gezeichne wu de. Die in diesem A ikel o ges ell en Pos ula e, insbesonde e die besch eibende E zählung de Sp ache de Dö e in ganz Polen, wü den es uns e möglichen, die Sackgasse in de dialek ologischen Fo schung zu du chb echen. 2 h p://www.dialek ologia.uw.edu.pl/index.php. 8 BIBLIOGRAPHY AGP: A las gwa polskich [A las o Polish Dialec s], . I–IV, Dejna Ka ol, Wa szawa: Wydawnic wo Uniwe sy e u Łódzkiego, 1995. AJPP: A las językowy polskiego Podka pacia [Language A las o he Polish Podka pacie], . I– II, M. Malecki, K. Ni sch, K aków: Polska Akademia Umieję ności, 1934. AKLP: A las kul u y ludowej w Polsce [A las o Folk Cul u e in Poland], K. Moszyński, . 1: 1934; . 2: 1935; . 3: 1936, K aków: Polska Akademia Umieję ności. Ba miński Je zy 1974: „Jaś koniki poił” (Uwagi o s ylu e o yku ludowego) ["Jaś wa e ed he ho ses" (Rema ks on he S yle o Folk E o icism)]. – Teks y. Teo ia li e a u y, k y yka, in e p e acja 2(14), 11–24. 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