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Senieji latvių kalbos žodynai

V. Urbutis

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2001: Die Literatur der 19. und 20. Jahrhunderts in der Literatur der 20. und 21. Jahrhunderts. I1II:A BEWERTUNGEN UND REZENSIONEN ALTE WÖRTERBÜCHER DER LETTISCHEN SPRACH Daina Zemzare, Lettische Vūrdnicas (bis zu 1900. einem Jahr), Lettland PSR Zinatgu aka dėmijas izdevniecība, Riga, Lettland 1961, 559 Psl. In diesem großen und ir wichtigen Werk berühmter lettischer Linguisten D. Zemzares Arbeit befasst sich mit allen alten gedruckten handschriftlir ichen lettischsprachigen Wörterbüchern, die nur vom Jahr der ersten Erscheinung des Wörterbuchs bis zum Jahr bekannt sind. 1638 1900 Das Interesse an der Vergangenheit der litauischen Lexikographie im sowjetischen Litauen wächst ir immer mehr, obwohl bisher nur einzelne Wörterbücher umfassender untersucht wurden (K.) Es ist zu A. hoffen, dass K. wir in Zukunft ir ein Buch erhalten werden, das die ganze Geschichte unserer Lexikographie ir beleuchtet. Welche Art das zukünftige Buch sein sollte, welchen Weg ta man am besten einschlagen sollte, wenn man die Geschichte der Lexikographie erforscht, wird leichter zu entscheiden sein, wenn man sich mit ähnlichen Arbeiten unserer Nachbarn näher vertraut gemacht hat. iš Eine nähere Bekanntschaft su su D. Das Werk von Zemzare ist für Litauisten deshalb wichtig, weil die ir Entwicklung der lettischen Lexikographie in gewisser Hinsicht eng mit ir der litauischen Lexikographie und Lexikologie verbunden ist. su | Am Anfang des Buches (S. 10) 3—6) Kurzer Überblick über die vorherige Literatur über lettische Wörterbücher und die darin enthaltenen ir Ungenauigkeiten. Die Beschreibungen der einzelnen Wörterbücher stützen sich teilweise noch ir auf andere Werke der Lexikographiegeschichte, die in der einleitenden Literaturübersicht nicht erwähnt werden. Die Literatur über die lettische Lexikographie der Vergangenheit ist im Allgemeinen nicht viel, die ir meisten Wörterbücher werden von der Autorin so ausführlich beschrieben. Bei der Lektüre dieses Buches fällt dennoch die ausreichende Rückgriffnahme auf die į vorherige ne Literatur des Themas und die Lücken bei der Bezugnahme auf diese Literatur auf. Einige dieser Auslassungen können hier erwähnt werden. 4 ir 84 Psl. festzustellen, dass J. Langley 1685 m. Manuskript Wörterbuch 1936 m. hat veröffentlicht E. Blessed, aber nirgends erwähnt, dass er į šį Erlaubnis' hat nur eingefüne gt J. Langys Leben und Werke, S.), aber der Charakter der Sprache- (466—486 ir ! E, Blese un Bart-Matzitia Japa Langer 1685. Jahresrückblick kū ar Tsu lettische Grammatik, Riga, 1936. 287 Tikā S. ). (487—568 In Bezug auf K. Elverso ir J. Fenster Wörterbücher, sollte daran erinnert iš werden, dass diese Wörterbücher charakteristischere und für die Geschichte — der Sprache o bedeutendere Wörter sowie Ausdrücke auswählen (Sprüche, Sprichwörter) Listen sind von Schmidt veröffentlicP. ht“, zusammen mit einigen ir Bemerkungen über J. Fenster des Wörterbuchs (z.B. über das Suffix -ums vedinius). Berühren Ch. Führers Wörterbuch der Manuskriptgenese Fragen (S. 10) 73), Es war noch möglich, einige der früheren Autoren zu erwähnen, die darüber Platonisch geschrieben haben, insbesondere L. "Berlin". About G. F. Das Wörterbuir ch der deutschen Grammatik. J. Endzelynas*, aber dieser Jubiläumsarjo tikel ist erwähnenswert, sowohl ne wegen einiger Bemerkungen, die das Wörterbuch selbst betreffen, als auch wegen G. F. Allgemeine Charakteristika von Stenders lettischen Sprachkenntnissjo en und sprachlichen Ansichten. Schade, dass die Autorin es nicht geschafft hat, su B. Jaeger's Artikel über 1688 m. Wörterbuch", wo es beschrieben wird durch In der Universitätsbibliothek von Oslo gefunden vollständige Kopie Mikrofilm: das ist, was das Wörterbuch in ką seinem Buch šį spricht D. Zemzar, der nur po noch ein paar Fragmente in der Hand jo hatte (und, fügen wir hinzu, J. eine tų Beschreibung der Zever-Fragmente“, 91 p. ji Zweifellos beruht), jetzt erfordert eine grundlegende Änderung und Ergänzung. Po Nach einer kurzen Literaturübersicht folgt die Beschreibung der Wörterbücher. Jedes Vokabelbuch wird einzeln behandelt. Die Beschreibungen der Wörterbücher sind chronologisch geordnet nach der ar Zeit, zu der das Wörterbuch gedruckt wurde. Die gesamte Geschichte der Lexikograį phie ist in zwei Teile unterteilt: (S. 10) 7—212) umfasst die Epoche des Feudalismus (bis Mitte a. des 19. Jahrhunderts), die zweite (S. 10) 213—407) — Wörterbücher der kapitalistischen Ära. Diese Wörterbücher, wenn auch nicht alle, werden wir hier kurz darauf hinweisen, dass die Nicht-Leser ir D. Die Bücher von Zemzare könnten ein ungefähres Bild von ihrem Forschungsobjekt zusammen mit der Vergangenheit der lettischen ir Lexikographie geben. Das erste lettische Wörterbuch erschien neun Jahre später als das litauische (K.) Širvydo Wörterbuch), nämlich 1638 m. Thai George Mancelio Lettus, Das ist Wörterbuch/Sampt angehängtem tūglichem Gebrauch der Lettische Sprache Sprache... Riga... M. DC. XXXVIII. Das alphabetische Deutsch-Lettisch Wörterbuch belegt hier (nach Abzug des Titelblattes, der Widmung und der ir Lobrede) į Seiten 208 von Mancelius (nicht wie 207, irrtümlich angegeben D. Zemzare) ir hat über Wörter; 6000 po jo Teil 2 — Phraseologie Lettica, besetzt Seiten (ohne Deckblatt) In diesem Teil 190 sind die Wörter und Sätze nach Themen in 51 ir Kapiteln gruppiert (z.B. gibt es Kapitel „Über Fische“, „Über Mühlen“, „Über Kleidung“, „Über Farben“, „Über Geld“, „Verwandtschaftsnamen“ usw.). ir 2 P. Smidts, Vardu izvilkums no Elversa vardnicas „Liber memorialis letticus- “, „Schriften für die Länder“, Riga, 1912, S. 10—20; P. Smidts, Langes latviešu vardnica, ibid., S. 21—58. SL Bērzinš, Kristofors Fiirekers und die Bedeutung der lettischen Literatur, „Die Schriften der Philologengesellschaft", VIII, Riga, 1928, p. 145—224 (Über das Wörterbuch p. 160—168). 4 J. Endzelins, Vecū Stendera latviešu gramatika un vardnica, „Druwa“, 1914, Nr. 9—12, S. 907—911. 5 B, Jėgers, Das deutsch-lateinisch-polnisch-lettische Vocabularium vom Jahre 1688,,Sprikliga Bidrag (SprB). Meddelanden fran seminarierna for slaviska spršk... vid Lunds hat ca. 1.000 Universitet”, Nr. 8, Lund, 1957, S. 22—4l. $ Ausbildungsministeriums Ménesraksts, 1935, S. 492—493. 288 Das zweite Wörterbuch der lettischen Sprache wurde von Georg Elger erstellt und erschien 1683 in Vilnius: Dictionarivm Polono-Latino-Lottauicum. Opus posthumum R. P. Georgii Elger... Vilnae, 1683; umfasst 674 Seiten und etwa 14.000 Wörterbuchartikel. ; Das dritte gedruckte Wörterbuch, ein anonymes (D. Zemzare nennt es aus Tradition Dresels Wörterbuch), erschien 1688: Vocabularium Wie Etzliche gebrduchliche Sachen Auff Teutsch/Lateinisch/Polnisch Uund Lettisch/Auszusprechen seynd. Riga... 1688; Wörter 120 (fast ausschließlich po Substantive) aus dem Deutschen, Lateinischen, Polnischen und Lettisch, die in 24 Themengruppen unterteilt sind. Das Wörterbuch enthält viele Fehler, die Schreibweise ist inkonsistent und veraltet. B. Jēgers neigt zu der Annahme, dass die Handschrift dieses Wörterbuchs vor 1621 entstanden ist, als das Land noch von Polen regiert wurde." \ a. ir Wahr, in der älteren Literatur ist noch erwähnt G. Das Dresel-Schwedisch-- Polnisch-Deutsch-Lettisch-Wörterbuch in der Liste der iš 1677 m. — jį gedruckten Wörterbücher der lettischen Sprache ir J. Angel? —, Aber in späteren Zeiten hat to niemand das Wörterbir uch gesehen, jetzt jo wird angenommen, dass es überhaupt nicht buve® war. Iš to Eigene Im 17. a. Jahrhundert sind noch drei Handschriften ungedruckter Wörterbücher erhalten geblieben. Dies ist in erster Linie zwei Ch. Fiurekerio (gestorben ca.) 1684 Abschriften von Varianten des lettisch-deutschen Wörterbuchs iš aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; Ältere Instanz hat Seiten, 319 neuere (in zwei Bänden) — 555 Psl. ; Wörterbuch der 3500 Wörter. Iš 1685 m. ist J. Langenhagen (nur die lateinische Form jo des Namens bekannt) Handschrift) (Lettisch-Deutsches Wörterbuch) Lexikon), umfasst über 7000 Steckplätze von Wörtern angeordnet. Ungefähr die gleiche Anzahl von Wörtern in einem ir unbekannten Manuskript Handbuch Lettico Germanicum (hier, andere be Quellen, vor allem weit verbreitet Fiurekerio ir (Deutsches Wörterbuch). Be Es gibt noch ein kleines Deutsch-Lettisch-Wörterbuch von etwa Wörtern su 900 (aus Kurische Dialekte), die offenbar ein deutscher Pastor nur für sich selbst gemacht hatte'®. XVIII wurden a. bereits sieben Wörterbücher gedruckt: 1705 m. — die sogenannte L. Deutsch-Schwedisch-Polnisch-Lettisch-Wörterbuch (dies ist recyceltes, im ir iš Wesentlichen verbessertes 1688 m. Ausgabe des Glossars); 1748 m. — K. Elverso Liber memorialis Letticus (Deutsch-Lettisch Wörterbuch, ca. Wörter); 8000 1761 m. — G. F. Stenderio Entwurf eines Lettische Sprache Lexikon (Grammatik in einem Buch; su jo lettisch-deutsches Wörterbuch, ca. Wörter; leicht 4000 ergänzte Ausgabe erschienen im.); 1763 1772— 1777 m. — J. Fenster Volistindiges deutsch-lettisches und lettischdeutsches Lexikon (Das Deutsch-Lettische Wörterbuch, das bereits im 1772 Jahr 607 erschienen ist, gibt in den Rubriken über 15000 Wörter an, das Lettisch-Deutsche Wörterbuch enthält " Sprékliga Beiträge, Nr. 1. 8, Lund 1957, p. 37 (aus Der Titel des Wörterbucir hs und eine kurze Beschreibung stammen aus dem Artikel von Jäger). 8 J. Endzelins, levads baltische Philologie, Riga, 1945, p. 68. ? Sprékliga Beiträge, Nr. 1. 8, Lund 1957, p. 34. 10 Das šį Wörterbuch wurde kürzlich angesehen B. Der Jäger, be der im Übrigen glaubt, jį geschrieben zwischen 1631 ir 1685 Jahre; Siehe Abschnitt 4.4. jo Artikel 10 The Vokabular Germanisch-Kurländisch in Britisch Museum,- ,,Arsbok 1955/56“, Lund 1960, p. 27—57. 19, Es enthält etwa 16.000 VI, p 289 406 Spalten und etwa 10000 Wörter; Die meisten Wörter wurden von dem Autor aus der lebenden Sprache geschrieben); 1789, dt. Stenders Lettisches Lexikon (zweiteilig: der deutsch-- lettische Teil hat insgesamt 404 Seiten und etwa 7000 Wörter, der deutsch-- lettische Teil 773 Seiten und etwa 14000 Wörter). Von den handschriftlichen Wörterbüchern des 18. Jahrhunderts ist L. Depkins Lettisches Wörterbuch das größte | Worterbuch; Es ist ein lettisch-- deutsches Wörterbuch, geschrieben in den Jahren 1703 und 1704. Wörter, die hauptsächlich aus Schriften gesammelt wurden (1704 wurde bereits eine Broschüre zu diesem Wörterbuch gedruckt). Darüber hinaus gibt es die verbliebenen F. Veigel 1748 Deutsch-- lettisch und lettisch-- deutsch, Ch. F. Temlers „Vergleichswörterbuch“ der lettischen Sprache aus dem Jahre 1772 (teilweise auch mit Entsprechungen aus der litauischen Sprache), 1782 (J. Baumbach?) handschriftliche deutsch-- lettische Wörterbücher. Neben diesen fünf Wörterbüchern gibt es noch einige andere Handschriften mit mehr oder weniger bearbeitetem Material für Wörterbücher. Selbst ohne die veröffentlichten Dialektwörterbücher, die in den Chrestomatien enthaltenen Wörterbücher und ähnliche kleinere lexikographische Werke (die, wenn auch nur kurz, auch in D. Zemzares Buch angesprochen werden), wird die Zahl der gedruckten lettischsprachigen Wörterbücher im 19. Jahrhundert um mehr als zehn neue Werke ergänzt. Der bekannteste von ihnen ist der sogenannte Kr. Valdemars russisch-lettisch-deutsches Wörterbuch (Pycckro-Aarbiuicko-HrMeUUKIŪ cAoBaps), erstellt von den Aktivisten der jungen lettischen Bewegung und dem russischen Bildungsministerium, veröffentlicht in Moskau im Jahr 1872 (umfasst etwa 37 000 Wörter); Dieses Wörterbuch basiert auch auf 1890. Russisch- -Lettisch-Deutsches Wörterbuch. Die kleinere ist die gleiche Kr. Valdemar bearbeitet und auch in Moskau im Jahr 1879 veröffentlicht Aarbiurcko-pycCKo-HmMeukitt CAOBApb. Von anderen Wörterbüchern kann noch erwähnt werden J. Kurmino Stownik polsko tacinsko fotewski, gedruckt 1858 in Vilnius (Artikel 13000 Wörterbuchartikel), K. Ulmanis Lettisch- -deutsches Wörterbuch aus 1872 (ca. 20.000 Wörter), G. Brahes Deutschlettisches Wérterbuch aus 1880 (35 000 Wörter; Zwei Ulmanis und Brahes Wörterbücher wurden veröffentlicht als + zwei einzelne Teile desselben Lettischen Worterbuchs) und das Litauisch-Lettisch-Polnisch-Russische Wörterbuch von M. Miežinis, gedruckt 1894 in Tilžė (etwa 15 000 Wörter). Ende des 19. Jahrhunderts erscheinen die ersten Spezialwörterbücher (für einzelne Fachgebiete) und internationale Wörterbücher: 1881 wird in Moskau das Wörterbuch der russischen Sprache von Kr. Das Wörterbuch der Seefahrer von Valdemar KapMaHHbiū pyccK0-aHrA iūcko-OpaHnuy3KO0-HPPpMEUKO-UTAAIAKHCKO-gaTrCKO Uu HOpPBEXCKO- -lWBEegCKO-AAThILICKUL MOpCKOŪ CAOBApbL CS npubaBAeHieM®d TOAAGHgCKAro u ucnaHCcKaro s3bIKOB'b; 1878 erscheint das Wörterbuch der internationalen Wörter Sweschwahrdu grahmata von F. Mekon (ca. 2200 Wörter) und 1886 die erste Ausgabe des bereits wesentlich umfangreicheren Wörterbuchs von J. Dravniek Schweschchu wahrdu grahmata (über 5000 internationale Wörter). Einige größere und bedeutendere handschriftliche Wörterbücher aus dem 19. Jahrhundert. Es ist nur wenig bekannt. Das ist G. Bergmans Lūttisch- -Deutsches Wörterbuch und Deutsch-- lettisches Worterbuch von 1806 (im ersten etwa 5000, im zweiten — 9000 Wörter), russisch- -lettisches Wörterbuch eines unbekannten Autors (ohne Ich! Weitere Informationen finden Sie hier. J. Kruopas, Das älteste vergleichende Wörterbuch der lettischen und litauischen Sprache, „Literatur und Sprache“, II, Vilnius, 1957, S. 467—470. 290 Mittelteil vom Kreuzbein bis ITaBauns), geschriebD. en, nach Ansicht von Zemzare, zwischen 1862 ir 1869 m. (ca. 10 000 Übersetzungen von A. Lettisch-Litauisch-Polnisch Wörterbuch iš 1875 m. (7818 Wörter — šį Zahl am Ende des Wörterbuchs selbst angibt A. Juška; Lettische Wörter mit ir Großbuchstaben A. Juškas Wörterbuch in der zweiten Version, aber später von der Übersetzung į in die lettische Sprache wurde aufgegeben)'? ir A. Dyrikio (Jetzt verschwunden, aber weit verbreitet in der Beschreibung) iš 1935 m. Litauisch-Lettisch Wörterbuch iš 1872 m. (über die 10000 Worte). Es gibt also eine ganze Reihe von alten lettischen Wörterbüchern. Pačios D. Zemzares Berechnung, von Anfang a. XVII bis Bis Ende des a. 19. iš Jahrhunderts wurden insgesamt zwanzig du zweiund mehrsprachige Wörterbücho er gedruckt, von denen zwölf in Handschrift erhalten sind. Zum Vergleich kann daran erinnert werden, dass die gedruckten Wörterbücher der litauischen Sprache iš XVII ist a. nur eine — K. Širvydo (die Wahrheit, der Unterschied zwischen dem ersten [-zweiten?] ir Weitere Ausgaben hier fast erlaubt, - über einzelne Wörterbdu ücher zu sprechen), iš XVIII a. — Drei (sie sind alle zweiteilige litauisch-deutsch-deutsch-litauische — Wörterbücher): ir V. Hako, P. Ruigio ir K. G. Milkaus, iš XIX a. — Fünf: G. H. F.- Nesselmann, du F. Kuršaičio, M. Miežinio ir A. Juškos (Beginn) Das iš heißt, insgesamt in drei Jahrhunderten erschienen nur neun Wörterbücher (Lettisch zweiundzwanzig!). Handschriftliche Wörterbücher iš XVII ir iš XVIII ist a. auch nur wenig überlebt, vielleicht ein Trio — von po jedem iš (die Zeit des Schreibens einiger Wörterbücher ist nicht eindeutig ir bekannt), nur iš XIX a. jų Wir haben mehr als die Letten. Iš Aus dem gegebenen ir Vergleich der Anzahl der litauisch-lettischen Wörterbücher wäre es natürlich falsch zu schließen, dass die alte litauische Lexikographie im Allgemeinen schlechter war als die lettische: in ihrer Qualität už - (besonders durch eine genauere Darstellung der Sprache) litauische Wörterbücher übertreffen to oft die lettische Wörterbücher der Zeit, die bis Die zweite a. Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts wurden fast ausschließlich von Nicht- (meist Deutsche), die nicht ausreichend perfekt Lettisch sprachen. So viele Wörterbücher su genauer kennenzulernen, um sie ir richtig zu charakterisieren, ist keine leichte — Aufgabe, die viel Energie, Sorgfalt und Zeit erfordert. ir Ne Alle Wörterbücher im Buch werden gleichermaßen hervorgehoben. Dies ist in erster Linie (hängt von den Wörterbüchern selbst — ne alle von ihnen sind gleichermaßen wichtig in der ir gleichen Größe; Es gibt natürlich ir andere, subjektivere Gründe, warum viele — Wörterbücher bis jetzt nicht spezieller Untersuchung unterzogen wurden, so dass es jetzt schwierig ist, sie alle auf einmal iš im Detail zu untersuchen. Der größte Teil des Buches ist dem Russisch-Lettisch-- Deutsch-Wörterbu1872 m. ch gewidmet (Kr.) Die Literaturgeschichte der jo heutigen lettischsprachigen Literatur ist die Geschichte der — lettischspra117 chigen Literatur. (S. 10) 218—311 ir 503—526), oder mehr als ein Fünftel des gesamten Buches. Fast genauso weit untersucht die erste ir (Gr. Mancelio 1638 m.) Wörterb- — uch für ihn über Seiten 100 '2 D, Kapitel des Buches von Zemsar „Antano Juškas Lettisch-Litauisch-- Polnisches Wörterbuch" ist (352—362) — wertvoll B. Tolutienes umfangreir iche, sorgfältig geschriebene Studien , Antanas Lexikon des Mittelalters. („Literatur ir spricht“, V, Vilnius, 1961, p. 87—377) Ergänzung; enthält einige neue Fakten und Überlegungen zu A. Die Welt der Beziehungen su A. Dyrikiu ir Riga Wissenschaftliche Kommission der lettischen Gesellschaft, und vor allem charakterisiert das Wörterbuch selbst (Natürlich sind vor allem lettische Wörter und Sätze gefragt). 291 (S. 10) 11—63 ir 423—470). Die Beschreibungen anderer Wörterbücher nehmen meist nur ein paar po Seiten ein. Alte Wörterbücher können aus verschiedenen Perspektiven untersucht werden. Der Charakter der Untersuchung kann hier mindestens zweierlei sein: lexikographisch, wenn es dem Forscher darum geht, zu 1) erklären, auf welche lexikographischen Prinzipien und Methoden sich der Autor gestützt hat, wenn er die Wörter für sein Wörterbuch ausgewählt hat, sie gruppiert, die Bedeutungen erklärt und Äquivalente aus anderen Sprachen gibt, grammatische, stilistische, Ursprungsusw. anzeigt. ir Merkmale, die die Verwendung von Wörtern in Phrasen illustrieren ir t. t., ir 2) lexikologische, wenn der Forscher sich für die „Kunst“ der ne Erstellung eines Wörterbuchs o interessiert, für die darin enthaltenen Wörter, indem er sie mit den Augen des heutigen Linguisten in Archäismen, į verschiedene Arten von Ableitungen, Lehnwörter usw. ir unterteilt. Um die Entwicklung der Lexikographie zu beleuchten, genügt ein Überblick über die lexikographischen Wörterbücher, aber in der Praxis haben die Untersuchungen der alten Wörterbücher sehr oft ir Elemente der historischen Lexikologie, das ir ist ganz natürlich, denn die alten Wörterbücher sind doch gleichzeitig Denkmäler der Sprache, und wenn man nicht sagen würde, ir dass sie der Geschichte der Sprache, vor allem der ką Lexikographie, einen Beitrag leisten, wäre die ir Charakterisierung noch nicht ganz vollständig. Die Autorin des jų Buches erwähnt nirgendwo die Natur und den Zweck ihrer Arbeit, aber wenn man sich mit dem Inhalt des Buches selbst vertraut macht, wird deutlich, dass sie sich sowohl um rein lexikographische als auch um lexikologische Themen gekümmert hat, su also sowohl um die Methoden und die Entwicklung der Wörterbücher als auch um den ne Wortschatz der Wörterbücher und dessen Reichtum. ne jų Allein die Abschnitte des Buches, die speziell der Charakterisierung der verschiedenen Wörter - der einzelnen Wörterbüchir er oder, häufiger, einfachen Wortlisten gewidmet sind, nehmen über zwei Seiten ein, das ist deutlich mehr als die tų Hälfte des gesamten Buchtextes. 300 ir « (Hier muss man daran erinnern, dass die wenigsten Seiten 75 Faksimiles einzelner, meistens — der ersten Seiten, Titelblätter von Illustrationswörterbüchern und ar sonst mit su Wörterbüchern verbundenen Schriften einnehmen). Der Rest des Textes wird ebenfalls iš von einer Übersicht über das Lexikon und von Wortlisten (manchmal ziemlich lang, vgl. 1782 m. Handschriftliches Wörterbuch Germanismus p. 161—163, 1879 m. Wörterbuch Neuerwerbung p. 316—319, Das anonyme a. Handschriftenwörterbuch des 19. Jahrhunderts enthält verschiedep. 325—332), ne Arten von Wörtern, obwohl in speziellen ir Überschriften dies nicht angegeben ist. Weil in ihrer Natur D. Das Buch von Zemzare ist in erster Linie ein Werk der historischen Lexikologie (die in diesem Fall das Lexikon der lettischen alten Wörterbücher untersucht) und dann der Geschichte der Lexikographie, so dass wir im Folgenden, ir wenn wir zu einigen — Bemerkungen übergehen, mit eben den lexikalischen Dingen beginnen werden, um uns etwas länger bei ihnen aufzuhalten. Im Buch werden folgende Gruppen von Wörterbüchern behandelt: einzelne Germanismen, Slawismus, ir Lituanismus, die aus den finno-ugrischen Sprachen stammen; Neologismen sonst Ableitungen von einzelnen Typen, Bedeutungs-Archaismen — ir iš ir (Gr. Mancelis Wörterbuch) der ir Bedeutung von Neologismen (Kr.) Waldemars Wörterbuch), Dialektizmen (separat diskutiert nur G. Mancelio J. ir Kr. Waldemars Wörterbücher), Eigennamen, internationale Wörter (Gr. Elgerio, K. Elverso, J. Langės, G. Stenderio ir Kr. Waldemar Wörterbücher), Begriffe (Gr. Mancelio, Elgerio, G. Langės, J. Stenderio G. ir Kr. In: Archäologisches Lexikon. (Gr. In: Mancelian Dictionary. Oft genügt es der Autorin nicht, einen allgemeinen Überblick über eine bestimmte ir Wortart zu geben, indem sie ihre Aussagen 292 nur mit den charakteristischsten Beispielen illustriert, sondern sie stellt, wie bereits erwähnt, ganze alphabetische Listen von aus Wörterbüchern ausgewählten Wörtern dar, eine Art Wörterbücher der einzelnen Wortarten, die in den einzelnen Wörterbüchern vorkommen. Diese Wörterbücher liefern viel Material für die historische Lexikologie und das historische Wortschatz der lettischen Sprache, aber auf der anderen Seite ist von solchen Wörterbüchern nicht viel Nutzen. Ihr Wert wird durch zwei Dinge verringert: Unbequemlichkeit der Verwendung und Mangel an Vollständigkeit. Da sie für einzelne Wörterbücher zusammengestellt sind, werden sie entweder neben der Wörterbuchbeschreibung selbst oder am Ende des Buches (in der Wörterbuchbeschreibung nicht immer mit entsprechender Warnung) in sogenannten Anhängen (S. 421-537) gegeben. Darüber hinaus wird bei der Angabe eines Wortes oft gleich erwähnt, aus welchen späteren (und manchmal auch früheren) Wörterbüchern das Wort noch bekannt ist, ohne es in den Beschreibungen dieser anderen Wörterbücher zu erwähnen. Aufgrund dieser Anordnung ist es manchmal nicht einfach, die vorgegebenen Wörterbücher zu nutzen, selbst wenn der Leser nur ein Wort aus einem Wörterbuch interessiert. Der Leser würde sich in einer ziemlich schwierigen Lage befinden, wenn er z.B. herausfinden wollte, seit wann und in welchen Wörterbüchern der ihn interessierende Slawismus verwendet wird – dann müsste er fast das ganze Buch durchsehen. Wenn man die aus Wörterbüchern ausgewählten Wörter so darstellt, wie es D. Zemzare getan hat, bleibt nur eine Lösung übrig: am Ende des Buches einen alphabetischen Index aller Wörter hinzuzufügen. Noch ernster ist der zweite Mangel der Wörterbücher, nämlich die Tatsache, dass sie in der Regel nicht vollständig sind, nicht alle Wörter dieser oder jener Art, die im Wörterbuch enthalten sind, abdecken. Aufgrund dieses Mangels können die vorgegebenen Wörterbücher für den Leser, der sich für die eine oder andere Art von Worten interessiert, das Wörterbuch selbst nicht ersetzen. Wenn der Leser beispielsweise den gesuchten Slawismus nicht unter den Slawismen aus einem Wörterbuch findet, kann er sich noch nicht sicher sein, dass er in diesem Wörterbuch tatsächlich nicht vorkommt. Es wäre besser gewesen, weniger verschiedene Wörterbücher zu geben, mehr auf Vollständigkeit zu achten. o jų Iš Von allen Vokabelgruppen werden in ir der Regel am weitesten im Buch die Fremdwörter berührt. Besonders viel Raum wird den Slawismus, etwas weniger den Germanism- — us gewidmet. | Die schwerfälligen Schuldenlisten werden gegeben iš G. Manzels Wörterbuch, aber ir hier kommt es zu Auslassungen: So sind beispielsweise weder auf S. 46—48 noch auf S. 438—441 die in diesem Wörterbuch vorkommenden Slavismen baggatz (s. v. Reich) 1413 (vollkommen unbekannt der Autorin ist dieses Wort nicht, vgl. Ihre Arbeitss50 eite), Birkaws (ein Schippfund) 375, Blehdis, Blehds (Ein alter Schalck) 19 ir Blčūhds (Schalck) 151, Buhda (BawrenhduBlein) 28, domaht (denken) 46, ghattaws (bereit) 31 (vgl. auch Semme ghattawa 17), Kaschohx (Beltz) 30, klanniteeB (biicken) 43, mehroht (messen) 122 (vgl. auch vedische iBmehrot, Mehrotais 25), Nabbags (Arm) 22, iBpostiet (arm machen) 22 ir iBpohstiet (Gelächter) 215 (Bd. und Pohstitais 193, pohstitais, pohstischana 215), Pullx (hauffen Volcks) 86, rohbesis (Ziel) 220, schūloht, apschūloht (Erbarmen) 27 (Bd. ir abschiloteeB 54, schchliex 27), Sohliet (verheissen) 91, Swanniet (Slécken ziehen, leuten) 77 (Bd. ir Swafiten 77; ähnlich ir 401) ir kt Iš Verpasste Germanizmy (48—55 ir 441—468 Psl.) Hierzu können beispielsweise die folgenden zählen: Balle (Ball) 27, Bickeris (Becher) 28, Bulldrians (Baldrian) 27, Cantzels 13 Die Zahlen hier zeigen G. Die Seiten des Manceli-Wörterbuchs nach der fotografischen Ausgabe dieses Wörterbuchs (die Seiten der Ausgabe von 1638 sind nicht nummeriert): A. Gūnther, Altlettische Sprachdenkmadler in Faksimiledrucken, II, Heidelberg, 1929, 293 (Cantzel) 44, Cūntzleris (Cantzler) 44, 402, Dantzis (Tantz) 181, Elle (Hell) 87, Junckars (ein Schreiber auffm Ampte) 402, Keisers (Keyser) 401, Kesteris (Kiister) 401, klingkis (Handhabe) 84, Kumeles (Camillen) 44, Kungs (Herr) 88, Marschalck (Marschalck) 122, Muhks (Monch) 126 und Muhx (ein Miinch) 401, Pawests (Bapst) 401, Pieskhops (Bischoff) 35, preddigkis (Predigt) 138 (vgl. und preddigkeht 138), Rahtusis (RahthquB) 139, Rentmeisters und Renckmeisters (Reintmeister) 142, 402, Siepohls (Zwiebel) 222, Skriewers (Schreiber) 161, 402, Strenghes (Strengen) 362, Suckurs (Zucker) 221, Sallwes (Salb) 148 (400), Wacktmeisters (Wachtmeister) 404, Wackts (Wacht) 198, Wieges (Feigen) 58, Wieweles (die Fiebel) 273 u. a. Die von einigen anderen Wörterbüchern geliehenen Listen haben noch mehr Lücken. Zum Beispiel scheint das Wörterbuch der aus dem Wörterbuch von J. Kurmin ausgewählten Slawismus (S. 490-503) nur einen kleinen Teil aller in diesem Wörterbuch enthaltenen Slawismus zu umfassen. Von den Wörtern, die mit dem Buchstaben k beginnen, sind hier nur fünf angegeben (zwei weitere sind noch auf den Seiten 209—212 aufgeführt), aber diese Zahl kann schnell, ohne das ganze Wörterbuch durchzusehen, um ein Vielfaches erhöht werden, wenn man solche hinzufügt wie Kalada (Koleda) 51 (vgl. auch katadawoju — Koleduje 51), kaleka (Niedofezny) 93, karawojs (Kotacz) 51, Kasztanawots (Kasztanowaty) 47, kasztawoj (Kosztuje) 56, Kiarzinia (Koszyk) 56, kierawoju (Kieruję) 48, Sonstiges 48, Kytbasa 48, Ktaniejus 49, Ktapatejus 50, klęczeju 49, Kmins, kminy 50, Knatensz 50, Kocz 1, Krata 49, kryuda 61, Kudtas 56, Kudiots 62, kums i Kyums, kyuma 63, Kurtka 64, kurwa 87, Kutasys 64, kuznie 56, 64, Kwarba 29 u. a. Der Name des Ortes ist eine Ableitung aus dem althochdeutschen Wort für „Kreuz“. Die meisten solcher Slawismus kommen in der lettischen Sprache selten vor (meist nur in den südöstlichen latgalischen Dialekten) oder sind aus anderen Quellen und überhaupt nicht bekannt (im Wörterbuch kann man dies angeben), aber für J. Kurmins Wörterbuch sind sie jedenfalls sehr charakteristisch, und ein Wörterbuch der Slawismus ohne sie kann kein wahres Bild von den Slawismus des Wörterbuchs von J. Kurmin und seiner Lexik im Allgemeinen geben. Eines der Themen, die den Litauern am nächsten stehen und am interessantesten sind, sind die Lithuanismen in der lettischen Sprache. Die Autorin spricht ausführlich nur von zwei alten Wörterbüchern —G. Mancelio und J. Langijos —Litauismus, indem sie auch deren Listen vorlegt. In den alten lettischsprachlichen Wörterbüchern gibt es nicht viele Lithuanismen, ebenso wenig wie in der heutigen lettischen Schriftsprache. Das zeigt sich auch an den beiden erwähnten Listen von Litauismen. Ein ganz wahres Bild, zugegeben, siegeben noch nicht, weil sie, wie andere Leihwörterbücher, eine Ergänzung benötigen. Besonders unzureichend ist die Aufwertung der Litauismen im Wörterbuch von J. Langys. Die Autorin greift hier nicht auf das zurück, was der Wörterbuchverleger E. Bless auf diesem Gebiet bereits geleistet hat. Zu den acht Litauismen von J. Langis, die sie auf S. 88 anführt, müssen also zunächst noch elf weitere aus der von E. Blese vorgelegten Liste der Litauismen entlehnte Litauismen hinzugefügt werden'- *, und auch teilweise aus It E, Blese, Nicas un Bartas mūcitūja Jaga Langija 1685. gada latviski-- vūciskū vardnica ar isu latviešu gramatiku, Riga, 1936, S. 553. 294 Wort Anckschis (ein nétig Ding), über dessen Ursprung E. Blese spricht separat '5, Iš unbestreitbare Lituanismen, weder erwähnt noch E. Flöhe, D. Zemzarės, kann man auch die folgenden erwähnen: Gedddht, Sageddiht (ze[r]gehen) ir Pa-Gedusch (an gekommen, verdorben) 76'S, Gelbiht (Schießen) (Bd. ir Vedinius Ge“ beis, Gelbūhšchana) ir Gilbuth (Hilfe) (Bd. ir Eegilbūht, Eegilbūhschana) 77, Gestees, pasgestees (verpassen) 77 (Passigestees 352 zeigt ir E. (Hrsg.): 553 Gießen. (ein Gesicht, oder Gestalt, Aussehen eines Menschen Dinges) 77, Kūhwa (eine Studte, Mdhre, Strense) 104, Kettschht (vermeynen) ir Pakettaht 113 (drei iš dieser lituanizmy — gelbét, Geburt ir kéve — D. Zemzarée erwähnt sie nicht, vielleicht weil sie sie bereits registriert hat iš G. Mancelio In: Zodyne. Seite ihrer 45 Arbeit. ). Die so ergänzte Liste scheint bereits fast alle weniger fragwürdigen J. Der litauische Nationalismus. Neben den klaren Lithuanismen gibt es in der lettischen Sprache vielleicht nicht weniger solche Wörter, die fast genauso gut als Lithuanismen ir interpretiert werden ir können, wie als Leihwörter aus anderen Sprachen, (besonders — oft als sogenannte Kurinismen) als ar Eigenwörter. (oft als — Archäismus in einigen Dialekten erhalten). Wer sich speziell mit der Untersuchung der lettischen Lithuanismen beschäftigen würde (weitergehende Arbeiten auf diesem Gebiet wären sehr wünschenswert), sollte die Wörter zweifelhafter Herkunft nicht ir tų außer Acht lassen. Lituanismen Curonismes ar sind zum Beispiel solche J. Langley Wörterbuch Wörter wie Banga (eine Wasserwelle, Welle. Bulge) 29, Lenckt (fugen, weichen, raum geben) 139 bei Aplenckt (Bd. Tahdu — Ackmin', Zelm' waiag aplenckt) 140, Mentdiht (mischen) ir Mente (ein breit Holtz damit mann mischert) 156 (das letzte Wort zu G. Litauische Nationalbibliothek ir (Litauisch) Litauische Nationalbibliothek (Litauisch) (streben) 287 ir kt Einige Wörter mit nicht-lettischer Phonetik können entweder als Litauismen oder als Germanismen interpretiert werden, z.B. Kibbeles (ein Zanck oder Zwist) 113 (hier ir Derivat) (Hrsg.): — Eher iš gehen. Eimer „Intrigen, Fallen; Anhänger; painiava“ (Jg. Die ursprüngliche Bezeichnung des Buches lautet: Das Buch der Juden. „NpuAHupKa, npunenka“; In den Dialekten wird in dieser Bedeutung platokai kibé), Kinckelūht (sich zügelnd, Viele Wesens oder Federlesens machen) 113 — könnte manchmal liet sein. iš (für-, mit-) gekippt „(mit)verwechseln, (mit)verschlar ingen" ähnlicher Zodziy'®. Iš Wörter, deren Phonetik (oder andere Merkmale), die nicht jų auf einen nichtlettischen Ursprung hinweisen, aber für die lettische Sprache wenig geläufig sind. ti (nur in einigen Schriften ar In der Sprechweise des Sprecher- ~ s, hat es keine nahe verwandten Wörter derselben ir Wurzel usw.) ir Ungefähr gleich gut könnten sowohl als Litauismen als auch als Eigenwörter, nicht-litauische Wörter, ir angesehen werden, erwähnenswert: Buhda (eine Natur, an Arth; Die Aussage wird gegeben Ich kann nicht gehen. Buhda, also die Form des Nenners Buhda könnte hier fälschlicir herweise anstelle von Buhds geschrieben werden) 39 — Dieses Wort (und sagen) ein wenig später Ss E, Blesse, op. cit., p. 509. 14 Seiten werden ne durch die individuelle Wörterbo uch selbst, durch die allgemeine aller E. Löscht die Seitennummerierung des Buches. T K, Mūlenbachs-J. Endzelins, Lettische Sprache Wortschatz, II, Riga, 1925— 1927, p. 378. '8 Für die mögliche Herkunft des Wortes aus dem Deutschiš en siehe hier. K. Mūlenbachs-J. Endzelins, op. cit., II, Suffixe p. 382. 295 -nieks abgeleitet —von denen, die aus Verben gebildet sind (oder zumindest jetzt in adjektivischer Beziehung zu Verben stehen), vgl. mērnieks (:mērit), strūdnieks (:stradat) usw. ; Manchmal werden Suffixe falsch unterschieden; Zum Beispiel, auf Seite 27 der elf erwähnten Manceli-Veden mit dem Suffix -ava haben nur zwei Wörter dieses Suffix —Pdllawas und Raggawas, während alle anderen mit dem Suffix —tava gemacht sind, s. k. kstawa, Reestawa usw. Die Beispiele für zusammengesetzte Wörter aus dem Wörterbuch von G. Mancelis (Seite 30) unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung nicht von den zusammengesetzten Wörtern anderer Schriften und der heutigen lettischen Sprache. Hier wird nicht erwähnt, daß es in diesem Wörterbuch auch seltene und merkwürdige Formen gibt, wie Darrwa-wazele (Therpudel) 360, Dsirrnawa- -ackmins (ein Mūhlstein) 312, Wasšara-swehtki (Pfingsten) 136 usw., wobei der Versatz -agal manchmal mit dem steinalten Vokal a in Verbindung gebracht werden könnte, sofern dies natürlich nicht das Ergebnis einer ungenauen Schreibweise des ausländischen Autors ist. Andere Themen des Wortschatzes werden im Buch seltener und viel enger behandelt. Etwas vorsichtiger scheint die Frage der juristischen Terminologie in Mancelis Wörterbuch zu sein. Die Behauptung, dass sich die lettischen Rechtsbegriffe bereits Anfang des 17. Jahrhunderts gebildet hätten (S. 58), ist zu kühn. Mancelis Wörterbuch liefert, entgegen der Meinung der Autorin, nicht genügend Material für eine solche Behauptung. Die meisten der von der Autorin als Rechtsbegriffe dargestellten Worte von G. Manzel (S. 59 und 431-438) können als einfache Alltagswörter verstanden werden, vgl. įr burt, Teilen, draudėt, drau-. ziba, durchbohren, Heimat, Schnitt, bleiben, verstecken, stechen, Betrüger, Dieb usw. (Wie Sie sehen können, gibt es auch sehr alte Wörter, die genaue Entsprechungen in anderen verwandten Sprachen haben). Anhand der von der Autorin gesammelten Beispiele könnte man sogar versuchen, das Gegenteil zu beweisen, nämlich, dass es zu Beginn des 17. Jahrhunderts noch keine etablierte juristische Terminologie gab, da für denselben Begriff im Wörterbuch ziemlich oft mehrere Wörter gegeben werden, z.B. aplaupits, appuostits und izpuostits, barties und rieties, atzit und izsacit, kult und sist, nepatiess und netaisns, preti stūvėt und preti turėties, saderét und salidzenat, suods und tiesa (Südaties und Aufrichtigkeit) usw. Das umfassende Interesse an der Lexikologie von Wörterbüchern ermöglichte es der Autorin, in vielen Fällen die Quellen des beschreibenden Wortschatzes zu bestimmen, zu zeigen, wie viel und wie der Wörterbuchautor aus früheren Wörterbüchern entnommen hat und was er selbst hinzugefügt hat. Bei derselben Gelegenheit wird erklärt, wie in den alten Wörterbüchern einige verdrehte, in der Sprache nicht existierende Wörter auftauchten, von denen einige sogar in die Wörterbücher von K. Mühlenbach und J. Für das Wörterbuch der Enzyklopädie, z.B. atlėties (statt atslėtis), ūtuoties (statt ūluoties), ikls (statt ils), kapuole (statt kūpele), siehe Seite 96–97. Über die Struktur von Wörterbüchern und die Lexikographie im Allgemeinen kann nicht viel gesagt werden. Es sei denn, das Buch interessiert sich ein wenig zu wenig für diese Dinge. Aus ihr lässt sich nicht ganz klar erkennen, wie sich die Arbeitsmethoden der Lexikographie entwickelt und immer weiter verbessert haben, inwiefern die Autoren der Wörterbücher in dieser Hinsicht unabhängig waren und inwiefern sie von ihren Vorgängern abhängig waren, inwiefern die Entwicklung der lettischen Lexikographie von der Lexikographie der Deutschen und anderer Völker der gleichen Zeit beeinflusst wurde usw. 302 Die Merkmale der Wortschatzstruktur sind aufgrund ihrer Kürze bei xur nicht ganz genau. Zum Beispiel wird in Bezug auf das 1820 zusammen mit dem deutschen Lehrbuch erschienene lettisch-- deutsche Wörterbuch* von A. J. Stender gesagt, dass hier Wörter derselben Wurzel an einer Stelle zusammengefasst sind, und auch „manchmal nebeneinander und bedeutungsnah stehende Wörter, z.B. aisdars und aisleija 30, dihziba und leeziba 35“ (S. 199). In Wirklichkeit ist es ein wenig anders. Neben dihziba ist nur in Klammern, wie zur Erläuterung, leeziba hinzugefügt (das letztere Wort ist auch an seiner alphabetischen Stelle, S. 45), und das ist wohl der einzige solcher Fall im ganzen Wörterbuch, und die Angabe von aisdars, aisleija in derselben Zeile lässt nicht darauf schließen, daß hier dem Autor daran gelegen hätte, Wörter mit ähnlicher Bedeutung in einem Wörterbuchartikel zusammenzuführen, denn die dünnen Wörter folgen alphabetisch aufeinander, und die charakteristischste Sache an der Struktur dieses Wörterbuchs besteht gerade darin, daß darin (um Platz zu sparen) häufiger nicht ein, sondern zwei (manchmal — drei und vier) alphabetisch benachbarte Wörter in eine Zeile geschrieben werden, und solche einzeiligen Wörter haben oft nichts miteinander zu tun, vgl. allein auf Seite 37 des Wörterbuchs ehka, ehna, ehrglis (Gebūude k. Schatten m. Adler m.); ehrselis, ehselis (Hengst m. Esel m.); esis, ezzešchi (Schweinigel m. Egge w.); gailis, gaišch, gaišma (Hahn hell, m. Licht k.); Gašpaša, Gattaws (Frau w. fertig) ir andere ähnliche Fälle. Übermäßige Jacke und die Charakterisierung der Artikel des Deutsch-Lettisch-Wörterbuchs von K. Elvers (1748): „Die Wörter in den Spalten sind in Nestern angeordnet“ (S. 113). Vielleicht enthält der größte Teil der Artikel in diesem Wörterbuch tatsächlich mehrere verwandte Wörter. plg. abschaffen (kartu su Abschaifung) 12, abschneiden (su Abschneidung, Abschnitt) 14, anfrischen (su der Anfrischer; bet jau atskirai anfrischung) 31, kauffen (su Kauffmann, Kauffmannschait, der Kauff, Kūuiier, kauffbar; Dennoch in diesem ir Fall getrennt einkauifen und andere Präpositionen, auch gegaufft) 185. Vielfach werden aber nicht weniger eindeutige abgeleitete oder angereicherte Wörter nicht an das Stammwort angehängt und bilden eigenständige Artikel, vgl. abend, abendbrod, abend Demmerung, abend Essen usw. 3—4, aendern und aenderung 23, billig, billigen und billigkeit 102, gemein, gemeine, gemeiniglich und gemeinschafft 163. Nicht selten gibt es sogar solche Fälle, wo ein und dasselbe Wort mehrere oder mehrere Dutzend Artikel bildet — gewöhnlich in dem Maße, wie es eigenständigere Bedeutungen hat, vgl. abnehmen mehrere Dutzend Artikel, S. 10—11. Abschließend muss man noch die Wörterbücher von G. Elger und J. Kurmin besonders berühren, um das zu ergänzen und etwas zu präzisieren, was über sie und ihre uns wenig bekannten Autoren und besonders über die Abhängigkeit dieser Wörterbücher vom Wörterbuch von K. Širvydas im Buch von D. Zemzare gesagt wird. Georg Elger ist der einzige bekannte lettische katholische Schriftsteller des 17. Jahrhunderts. Geboren 1585 m. In Valmiera, studierte An der Vilnius-Akademie ir 1607 trat er in den Jesuitenorden ein. Lehre Rhetorik® an der Vilnius Akademie; Einige Historiker erwähnen ihn (zusammen mit K. Širvydas) unter den berühmten Persönlichkeiten der Vilnius-Akademie ¥ A. J. Stender, Wahzu Wallodas-un wahrdu-grahmata..., Jelgava, 1820. 38 J. Bielifiski, Universität Wilno (1579–1831), III, Krakau, 1899–1900, S. 163. 303 Das erste Jahrhundert profesoriy®. Nuo 1620 m. wie ein Jesuiten-- Missionar in verschiedenen Orte in Lettland (in Riga, Cēsis, Ilūkste, Jelgava), 1631— 1635 m. — Smolenske 1636 m. — In Orsch. 1638 m. ar Ein wenig früher setzte sich ein In Daugavpils eröffnete er im selben Jahr eine Grammatikschule*?, später war er eine Zeit lang Die Jesuiten von Daugavpils. Gestorben ir in Daugavpils 1672.IX.30, im Alter 88 von Jahren. Jo Die Nationalität ist nicht genau bekannt. Litauischer Jesuit P. Poschakowski In der Mitte a. des achtzehnten Jahrhunderts geschriebene Biographie besagt, dass der ehemalige Natione Livo, Heimat In: Volmariensis. J. Brno jį nennt man Lettland*? (das tun bedeutende ir Teile der späteren Schriftsteller). jį Aber Linguisten, wenn sie entscheiden, iš G. Elger schrieb Sprachfehler, ohne Zweifel in jį deutscher Sprache. First G. Das lettische Buch von Elger — 1621 m. Ein in Braunsberg herausgege- — benes Gesangbuch ist nicht erhalten. Nur ein po halbes Jahrhundert In der Druckerei der Jesuiten in Vilnius wurden drei weitere lettische Werke mit religiösem Inhalt jo gedruckt: 1672 m. — Evangelia Gesamtjahr ir Katechismus, 1673 m. — Cantiones Spirituales (wahrscheinlich eine 1621 m. ergänzte Ausgabe des Liedbuchs). Schließlich in po weiteren zehn Jahren erschien ir hier das jo berühmte- — ste Werk des dreisprachigen Wörterbuchs Dictionarivm In: Polono-Latino-Lottauicum. Opus posthumum. R. P. Georgii Elger... Vilnae 1683. Be Dies, glücklicherweise bis heute ist ein Manuskript jo erhalten geblieben Evangelia et Epistolae toto anno, dessen Text vor kurzem veröffentlicht wurde K. In: Dravinis*. Diese Handschrift, die 70 Blätter enthält, (5 jų Seiten sind leer), die Innenseite der iš Umschläge war mit Papier überzogen, das sich als Teil des verschwundenen G. Elger's Handschrift Hymnbook, die ein alphabetisches Register der Lieder enthält. Iš Das Register zeigt, dass das Lied ein kleineres Lied war, už jo 1673 m. aber es ist anzunehmen, dass die už breitere nicht überlebte 1621 m. Ein Lied“. Alle späteren G. Elgers Schriften, wie gesagt, wurden gedruckt In Vilnius, su Vilnius ist die Geschichte ir dieser Handschrift verbunden. Der Verleger gibt an, dass das Manuskript von iš einer Privatperson stammt Berlin, ir dass er dort während des letzten Krieges gekommen ist iš Vilnius, aber genauer gesagt, wo das Manuskript sein könnte In Vilnius, sagt er, er weiß es nicht. Diese Geschichte kann ein wenig erweitert werden: Das Manuskript wurde gehalten Vilnius In der Handschriftenabteilung der Universität, in die Bibliothek į (wissenschaftlich-literarische) Handschriftensammlung, noch vor dem Krieg geordnet M. Brennstein, ir hatte eine Signatur 2008%, Iš Hier 34 St. Zaleski, Jesuiten in Polen, IV (Teil 1), Krakau, 1905, S. 96. 40 St., Zalęski, op. In: (cz). IV 3), 1314. Aber es scheint, dass In Daugavpils hat die Jesuitenschule schon etwas früher gearbeitet, siehe. Die Geschichte Lettlands, herausgegeben vom Lettischen Historischen Institut. III. In: Archiv der Jesuiten. Id. (Erfinder Dr. J. Kleijntjenss), Riga, Lettland 1940, p. 245. i 41 J. 10 Kleine Klavierstücke, op. cit., Id. p. 470. 42 J Bibliothek der polnischen Schriftsteller-Assistenz Gesellschaft Jesu, Poznan, Polen 1862, p. 168. 43 Z.B. High A. Mountain Hinweise: „Celi“, V, Riga, 1935, p. 46—47; Riga In: Jahrbuch der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1938, Bd. #4 Evangelien und Prophezeiungen Episteln. Ins Lettische ūversetzt von Georg Elger. Bd. 1. Ich habe dich. Hrsg. von K. Dravins, Lund, 1961, XXII+152 (= Slawische Sprachen. Abteilung für Lunds Universität. Text-und Materialausdvor. 1.). 45 Auf. cit., XXI–XXII. Der Text des Registers ist auf 142 der Seite der Veröffentlichung zu finden. 4 polski slownik biograficzny, VI, Krakow, während der deutschen 1946—1948, p. 227. 304 Besatzung wurde er entführt und, wie sich jetzt herausgestellt hat, nach Deutschland gebracht. Diese Handschrift befand sich zweifellos schon vor dem Ersten Weltkrieg in der sogenannten Handschriftenabteilung der Öffentlichen Bibliothek von Vilnius, worauf auch die umliegenden lateinischen Handschriften (Signatur 2006, 2007, 2009, 2010) hindeuten, die mit der Inschrift Pykomucnoe Otperenue Buaenckoit ITyGanunoit 6ubaucrexn versehen sind. Die Handschriftensammlung der 1867 in den Räumlichkeiten der ehemaligen Universität eröffneten Öffentlichen Bibliothek von Vilnius bestand, wie bekannt, hauptsächlich aus den Handschriften der Archäologiekommission, die sich bereits etwas früher hier befanden, sowie aus den nach 1863 konfiszierten Handschriftensammlungen von Klöstern, Schulen und Privatpersonen.“ Genauer gesagt, wo das Manuskript gelandet ist iš į G. Elger's Manuskript, in der Zwischenzeit nicht möglich. In der Handschrift selbst befindet sich, wie der Herausgeber anzeigt, eine Aufzeichnung einer anderen Hand, die zeigt, dass die Handschrift einst dem Jesuitenkollegium von Daugavpils gehörte. Es ist jedenfalls nicht zufällig in die Öffentliche Bibliothek von Vilnius (heute Universitätsbibliothek) gekommen – hier finden wir noch mehr Handschriften, die den alten Jesuitensitzen (Residenzen, Kollegien) in Lettland gehörten; So hat beispielsweise die nebenstehende (signiert 2009) lateinische Handschrift Liber Institutionum Spiritualium von 1652 den Eintrag Residentiae Illuxtanae S. J. ; Im 1906 gedruckten Handschriftenkatalog wird in der Beschreibung der Handschrift Nr. 9 (Signatur B 23'*/j) Colfeg angegeben. Dnepropetrowsk. S. J., Nr. 26 (Signatur B 20'*/59) aus dem Jahr 1763 — es wird angegeben, dass es zu Daugavpils gehörte |. Jesuitenkollegium, Nr. 47 (Signatur B 23%/,;) —erwähnt wird, dass am Ende die Listen der Schüler des Jesuitenkollegiums von Daugavpils mit der Bewertung ihres Fortschritts stehen“**- ?. Von allen Werken von G. Elger ist sein Wörterbuch am engsten mit Litauen verbunden, das nach dem Wörterbuch von K. Širvydas zusammengestellt wurde: aus letzterem wurden fast ohne Änderungen die polnischen und lateinischen Teile entnommen, und nur anstelle der litauischen Wörter wurden lettische Wörter gegeben. In der früheren Literatur wurde gewöhnlich gesagt, dass das Wörterbuch von G. Elger eine Zusammenstellung des Wörterbuchs von G. Knapius (Knapskis) sei, wobei anstelle der griechischen Sprache die lettische Sprache hinzugefügt wurde (die Idee scheint als erster der Vilnius-Klassiker L. Sobolevskis** vorgebracht zu haben), die Abhängigkeit des Wörterbuchs von G. Elger vom Wörterbuch von K. Širvydas wurde wahrscheinlich als erstes von D. Zemzare, aber sie verhält sich etwas unvorsichtig, indem sie ihn (auf Seite 64 ihres Buches, Abschnitt 1 und andernorts®) nur mit der dritten Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas verbindet. Vergleicht man Elgers Wörterbuch (seinen polnischen und lateinischen Text) mit der dritten und vierten Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas, so wird deutlich, dass Elgers Wörterbuch der vierten Ausgabe näher steht und dass die Gemeinsamkeiten zwischen Elgers Wörterbuch und der vierten Ausgabe, durch die sie sich von der dritten Ausgabe unterscheiden, keinesfalls unabhängig voneinander entstanden sein können. Tos bendrybės (und 47 M. Brensztejn, Sammlung der Handschriften der Universitätsbibliothek in Vilnius, Vilnius, 1932, S. 4—5 (Abdruck aus dem Sammlungsbuch „Bibliotheken von Vilnius", Jahrgang VIII,,Ateneum von Vilnius“). *8 Ommcanme pyKommcHOro orAeAemus Buaemckoi TlyCjiaumoi GuGAuoTreKm, Bum. V, Buasna, 1906, S. 104, 110, 113. 4% „Das Tagebuch von Wilno“,.I, in Wilno, 1819, S. 605. 50 Plg, Büsche der Schriften. Widmung an den Akademiker Prof. Dr. Janis Endzelis zum Gedenken an 85 Lebensund 65 Arbeitsjahre, Riga, 1959, S. 636. 305 zusammen mit den Unterschieden zur dritten Ausgabe) sind von mehrerer Art: ein allgemeiner Wörterbuchartikel, der in der dritten Ausgabe nicht vorkommt, nämlich: 1) Ein Geschenk. Donum E (Wörter von Elger.) 55 — Dar, donum Š* (Schriftstellerin). IV Leid.) 31 (da nur ein Teil des gesamten Textes verglichen wurde, ist davon auszugehen, dass das Wörterbuch mehr solcher Artikel enthält; Dieser ir Artikel ist ir Das Wörterbuch von Knapius, sowohl in der ersten ir als auch in der zweiten Ausgabe*', hat nur, wie üblich, einen viel größeren lateinischen Teil: Ein Geschenk. In: Munus nm. Donum... Donarium... K' 115); 2) allgemeine Varianten der Artikelübeir rschriften im allgemeinen polnischen Text, die sich von S$? Die vorhandenen Optionen, z. B. : Gonta E 92 — Gonta Š* 50 — Gont Š* 72 (Bd. Gont, gonta, Bkudta K' 203), Menschliche/abo Lucki... E 203 — Mensch, dbo lucki... Š* 103 — Das ist doch... Š3 158 (Bd. Mensch, dbo lucki... K' 379, su Abo ir S. 233 (englisch) E 203 — Ludzko Š*103 — Humane Š* 158 (Bd. Ludzkié, lucko, aber ein bisschen weiter ir Mann, Mann, Mann K'379; K? 373 nur Mensch/- Glück), Umhüllung E291 — Umhüllung S*154 — Umsturz Š* 228 (Bd. Obaldnie K' 577, Obdlanie K* 557). Der blaue Gürtel E 671 — Schließmuskel oder Blauer Gürtel Š* 462 (weil in nė einem iš von mehreren Bei den betrachteten Exemplaren von S* gibt es keine Endblätter, es wird auf die fünfte Ausgabe verwiesen, die sich in ihren Artikeln anscheinend nicht von der vierten unterscheid- — et) zwierzyniec niebeski/pas niebieski Š* 557 (Bd. Das sind böse Tiere. Pas niėbiéski K' 1531; ja ir K? 1456), Zwerg-Sv. chädelschwanz E671 — Betrüger S. 462. (deutsch) S. 463. (deutsch) S. 464. (deutsch) S. 465. (deutsch) S. 466. v. Schalbierz S* 557 (Bd. Zwodžičiel, Betrüger, Betrüger, v. Szdlbierz K' 1532; ja ir K? 1457; Beachten Sie, dass dieser Artikel sowohl S* als auch ir E po Abkürzung ist ganz an seinem Platz, wie es geht ne po (Übers.) 3) Gemeinsamkeiten des lateinischen Textes von Artikeln, vor allem grammatische — Merkmale, die an Wechselwörtern angegeben sind (Endungen einiger Formen, Verweise auf Familien), die noch nicht vorhanden 8% sind, z. : (S.v. Homosexuell) Nemus oris n: saltus (as m:) lucus (i: m:) E 84— Nemus (oris, n), saltus 100 mg/ Tag m), lucus (i, m) Š* 46 — Nemus, saltus, lucus Š* 67, (S. 10). v. Gayda) Vtricularius, ascaules, (ae m:) pithaules : (ae mi) E84 — Utricularius, Ascaules (ae. m), Pittaulen (ae. m) Š*47 — Vtiricularius, Ascaules, Pitaules S* 67, (S. 10). v. Gebd) Os oris: n: Mund (ae: f:) = E 84 — Os (Oris. n.), Mund (ae. f) Š* 47 — Knochen, Mund Š* 67, (S. 10). v. Gdańsk) Polio (is: ire) laeuigo (as) dolo (as.) E85 — Polio (Is. ire), laevigo [as], dolo [as] Š* 47 — Polyamid, Laeuigo, Dose Š*68 (ähnliche grammatische Merkmale G. Knapius Wörterbuch ist seltener, weil dort die Wortverwandtschaft oft in bereits zitierten iš Sätzen zu sehen ist); iš Zu den anderen Gemeinsamkeiten des lateinischen Textes kann man noch die Wortfolge erwähnen, z. : (S. 10). v. Die Haut-Klumpen) Pelles depilo as E83 — Pelles depili, (als) Š* 46 — 66 (1966) Scherzo op. v. Giermak) Die Pflanzenwelt (dt.) E 85 — Plebeia epomis 100 mg/ 25 mg/ 50 mg/ 100 mg/ 25 mg/ 100 mg Ich bin weg. f) Š* 47 — Epomis plebeia Š*68 (in diesen Fällen G. Knapie-Wörterbuch-Wortreihenfolge stimmt überein su $9). Allerdings G. Der polnische lateinische Teil des ir Elger-Wörterbuchs unterscheidet sich leicht K. von der vierten Ausgabe des Sirvydas-Wörterbuchs. Die wachsameren Unterschiede (in allen Fällen bleiben sie bei der ir Annäherung ne su Š*, o su S*) ist 51 Thesavrvs polonolatinograecvs, sev promptvarivm lingvae latinae et graecae... Oper Gregorii Die Schläger. Krakau. M. DC. XXI. (2. Auflage.) M. DC. XLII. 306 1) G. Elgeris gibt einige Artikel von K. Širvydas überhaupt nicht an, z. : Verankern, Heften Š*2, Pharmazeutische Wissenschaft Š*2, Atlas Š*3, Atemtechnik Š* 31, Garten-Diubdecke Š* 32, Diug Š* 32, Gatąž Š* 46, Hungrig bin ich wach S' 48, Glowkd Knoblauch, Zwiebeln, etc. Š* 48, Hauptmann. Š* 48 Gorzey Š* 73, Ludzkošėž $'103, Madry iestem Š* 105, Maietnoskd Š* 106, Nim, siehe. Im S* 152, Nogietek Š* 152, Finden Sie heraus, wo Š* 155, S. 157. (deutsch- ). 157, S. 157. (deutsch- ). 157, S. 157. (deutsch- ). 157, S. 157. (deutsch). 157, S. 157. (deutsch). 157, S. 157. (deutsch). 157, S. 157. (deutsch). S* 157, OboZnego vrzqd Š* 158, Das Lager ist in Bewegung Š* 158, Die Š* 159, Verleumdung führt mich in die Irre. (= Umgebungsluft — S% Ich studiere Š? 557 (alle diese Artikel sind auch im Wörterbuch von G. Knapis); 2) Einige Artikel aus dem Wörterbuch von G. Elger fehlen im Wörterbuch von K. Širvydas (aber solche hinzugefügten Artikel sind wesentlich weniger als die fehlenden), z.B. : Angelica gewürzt. Angelikawurzel E 2 (dieser Artikel fehlt sogar im umfangreicheren Wörterbuch von G. Knapis), Ani ten/ūni ow. Neuter E3 (Bd. Weder das noch ow/kein dwu/kastrizė ert K' 7; duoda ir K? 7), Angels. Angelus E3 (Bd. Anielski Angelicus K' 7, Aber es K? gibt nicht mehr), Wir nehmen die Blechdose. 295) und der 295. Laminis cingo, vestio, tego, operio - Blechbeschichtung K! 585; duoda ir K?2565); Hier kann man noch den im Artikel Gębd E 84 hinzugefügten lettischen Spruch WinB nae mak muttu atplest erwähnen, der erst später ins Lateinische übersetos zt wurde ir Nescit aperire und kein polnisches Äquivalent hat; 3) an einigen Stellen ist der polnische Teil des Artikels von G. Elger umfangreicher, enthält Synonyme und Varianten des Titelwortes, die von K. Širvydas nicht angegeben wurden, z. : Bettdecke / Kopfteil. Sagulum stratū instragulum E 56 —Dekd, Sagum, instratum, instragulum Š*32 (vgl. Dekd, Nast6ikd, * Sigum... Instratum... Instragilum... Stratum K' 119, Dekd /Nastolka /Naščielnik... Stragulum... Sagum... Instratum... Instragulum... Stratum K? 119), GieB | gier E 85 —Giersz S* 47 (vgl. GierB /gier /gir K' 191, K? 190), Gnabie | gniote E 88 —Gngbie S* 49 (vgl. Gnabie, gniote K' 197, Gngbie /gniote K? 196), aber anderswo kommt es auch umgekehrt vor, z. : Gdydd E84 —Gdydd, dudd Š* 47 (vgl. Gdydd, dudd K' 188, Gaydd /dudd K? 187), Obrgbiam E 298 —Obrgbiam, obrebuie S* 159 (=K' 591, K? 571); aus anderen polnischen Teilen unterschiedy noch plg. Das Kleid von AdamaBkowa; 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage, 1. Auflage. Damasceni operis vestis Š*1 (vgl. AddmdBkowy, Damasceni operis vestis K' 4, so auch K* 4), Zwezam ¢o E 670 —zwezam czego S* 394 (vgl. ZweZam czégo K' 1529, so auch K? 1455), Zwatpič v. nadžiieię tracié E 670 —Zwatpič /Vide. NadZieie trace | serce trace S° 461 (ähnlich wie S° 556; vgl. 1529, Zwatpič | v. Nadziéie strdce, Herz der Spur K' 1529, Zwatpič | v. Nadziéie straci¢ | Herz der Spur K? 1455; hier war die Abkürzung des Bezugsartikels notwendig, da E und Š keinen eigenen Artikel Sérce trace K haben. 988), Zywigcy żyiący E 672—Zyiqcy | žywigcy S° 463 (auch S® 558; vgl. Zyqcy | zywiqcey | žywy K? 1460; nach der Umstellung ist der Artikel E nicht ganz an seinem Platz, da er, wie das Š, zwischen Zydowski und Zyię gegeben wird); 4) an einigen Stellen ist der lateinische Teil des Wörterbuchs von G. Elger p terer, hat Synonyme, die K. Širvydas nicht angegeben hat, z. B.: (s. v. Gibam) Lento (as.) e remos, inflectere E85 —Lento (as) Š* 47 (vgl. Lento... Lentare re inflectere K? 189), (s. v. Giermak) Plebeia epomis, (idis f:) Epilogium plebeium E 85 — S. 47 (PDF; 47 kB). Epomis plebeia... Epilogium plebe307 Ich bin... K2 189), (S. 10). v. Gniddy) Castaneus, obscurus, fuscus E 88 — Castaneus, obscurus Š* 49 (Bd. Castaneus, obscurus, vel fuscus castaneum ad vergens K! 197, K? 196), (S. 10). v. Zyzny) Faecundus, opimus, ferax, vber, vberrimo fertilis E 674 — Faecundus, opimus, ferax S°® 464 (Bd. Fecundus... Ferax... Vber... Vberrima... Vbertus... Fertus... Opimus... K* 1465), Aber an einigen anderen Orten ist das Gegenteil der Fall, z. : (S. 10). v. Apotheker) In: Myropola ae. m. Pharmacopola E3 — In: Myropola, [ae. m.] In: Pharmacopola, [ae. m.) Ungventarius Š* 2, (S. 10). v. Astrologie) Tabulae... E 4 — Tegulae, Tabelle... S* 3, (S. 10). v. Dgb) Quercus (vs f:) E54 — In: Quercus (US). f.), robur (Oris. n) S. 31 (engl.) v. Obeymuie was) Circumplector (eris) Complector E 293 — Circumplector Complector, ich ergreife, ich besetzte S. 155 (englisch). Obficie)... Kumulatim E 293 — ... Kumulatim, vollständig et kumuliert S* 155; plg. ir (S. 10). v. Ich drehe was) Verto, verso, obverto E298 — Verto, verso, torqueo quidque in paribus $* 159 (ja ir K' 591, K? 571; G. Auch hier fehlt die Elger-Oberseite.) Iš Zu den anderen Unterschieden kann man noch die gelegentlich auftretende Verwechslung alphabetisch verwandter Artikel zählen, vgl. E 83, 295, Selbstverwertung des Referenzartiį kels: Dart Tributum, Census, Pensio E 54 — In: VID. Mietzins Š*31 (Š — nach 2. Auflage, 2 Bände, Bd. į Dicht E 85. Markiert einen Teil der Änderungen G. Elgers Wörterbuch ist bewusst zielgerichir tet gemacht. Einige offensicir htliche Sirvyd-WörterbuK. chfehler wurden entfernt (z.B. wird der unbeabsichtigte Artikel nicht mehr gegeben) In: V/V.. Entlüftung $° 557, Es wird von den ir beiden Nachfolgern wiederholt. K. (Wörterbuch der Sprachwissenschaft). Die vorgestellten ne Vergleiche zeigen nur, dass alle von iš Shirvydas K. Wort-' dyno Haupt — G. Die nächstgelegenen Elger-Wörterbuch-Quel- — lund Beispielausgaben G. Elger ist der vierte. Iš jų Eine ir andere Sache zu sehen, nämlich, dass G. Elgeris (oder zumindest die jo Verwalter des verlassenen Manuskripts, Redakteure) Orte noch verwendet G. Das Wörterb- — uch von Knapius, auf dem das K. Wörterbuch von Širvydas basiert (III.–V. Aufl.), kai o ką (in sehr seltenen Fällen) selbst ergänzt ir vielleicht noch andere ar lexikographisciš he Arbeiten genommen. Ar G. Elger hatte Litauisch gelernt, ar nein, schwer zu sagen. Wer den lettischen Teil des Wörterbucjo hs speziell untersuchen möchte, sollte ihn ją mit dem ir su K. litauischen Teil des Wörterbuchs von ir Širvydas ar vergleichen, um zu klären, ob letzteres irgendeinen Einfluss gehabt hat. In der Zwischenzeit genügt es zu K. sagen, dass Shirvyd ir G. Elger haben bei der Auswahl der Entsprechungen für polnisch-lateinische Wörter wahrscheinlich meistens ganz andere Wege gegangen, z. : Philosophie. Philosophie, Studium Sapientiae. Pratomeyte Š* 42 — ..WismodriBen E 77, Okrutnik, Tyrannus, Baysinikas, gaylinikas Š* 180 ir Tyrann. Tyrann. Gayliniker, Smarkiniker Š* 321 — ...Tyrannen/Verbrecher/Nachbarn in den Gärten von Guzu E 332 ir Tyrann E 553, Papagei Psittacus, (m.) Psittace, (es) avis indica. Pauksztis Indios Š* 197 — ...Pappugs E 358, Testament, Testamentum, Wille des Opfers. Testament S315 — ..Pastars prats E 544. Wenn ‚endgültig erklären, dass der litauische Teil keinen Einfluss hatte G. Elger's Wörterbuch, das nė ist, wie viel nicht- "Es gibt keinen Zweifel an der Aussage, dass die polnischir en lateinischen Teile dieses Wörterbuchs entnommen werden (und nur ein wenig verarbeitet, meist bearbeitet nach — G. Das Wörterbiš K. uch der drei Sprachen. Das einzige >: 4 nicht-litauische Wörterbuch, das noch als Quelle angeführt werden kann, ist das zweisprachige (polnisch-lateinische) Wörterbuch von K. Širvydas, das 1641 in Warschau herausgegeben wurde®. Letzteres Wörterbuch hat nur keinen litauischen Teil, ansonsten stimmt es mit der dritten Ausgabe des zweisprachigen Wörterbuchs von K. Širvydas überein. Die festgestellten Unterschiede betreffen fast ausnahmslos nicht den Inhalt, sondern die Form, die grafische Darstellung, die Drucktechnik (Vorhandensein oder Fehlen von diakritische Zeichen und Satzzeichen; Unterschiede in der Hervorhebung der ersten beiden Buchstaben der Wörter auf einer Seite: Im Wörterbuch von 1641 werden sie meist nur oben auf der Seite aufgeführt, während sie in der dritten Ausgabe im Text selbst, unmittelbar über dem ersten Artikel, der mit diesen Buchstaben beginnt, stehen. 1641 Wörterbuch hat keine Seitennummerierung; Die beiden Artikel Š* 161 Mądry und Mądry iestem werden im Wörterbuch von 1641 als eins angegeben; Im Wörterbuch von 1641 fehlen einige $°-Druckfehler — z.B. ist hier richtig Gniady angegeben, und S*70 ist als Gnidzdy gedruckt, hier fehlt noch der falsche Artikel Zwietrzaty/v. aus allen drei letzten S-Ausgaben. Ausstellung). Insofern das Wörterbuch von G. Elger mit S* übereinstimmt und sich gleichzeitig von S* unterscheidet, unterscheidet es sich auch vom Wörterbuch von 1641: von den oben genannten Dingen dieser Art gibt es nur eine Kleinigkeit, in der das Wörterbuch von 1641 nicht mit S*, sondern mit S* und dem Wörterbuch von G. Elger übereinstimmt: es gibt die Form ludzko (nicht z.B. -ie, wie S*). Die Feststellung, dass das Wörterbuch von G. Elger (seine polnisch-lateinischen Teile) der vierten Ausgabe des Dreisprachenwörterbuchs von K. Širvydas am nächsten ist und dass die Gemeinsamkeiten, die diese Nähe zeigen, nur durch den Einfluss eines Wörterbuchs auf das andere entstehen konnten, ist noch nicht gleichbedeutend mit der Behauptung, dass G. Elger sein Wörterbuch nach der vierten Ausgabe erstellt hat. Dies ist natürlich nicht zu behaupten, da die vierte Ausgabe erst fünf Jahre nach Elgers Tod (1672) erschienen ist. Die Vermutung, daß Elger das Manuskript der vierten Auflage benutzt haben könnte, ist kaum zuverlässig, zumindest nicht, weil es schwer zu glauben ist, daß das Manuskript viele Jahre vor dem Druck erstellt wurde. Hier muss man noch bedenken, dass Elger sein Wörterbuch offenbar nicht am Ende seines Lebens, in den neunziger Jahren, geschrieben haben muss, sondern viel früher. Es bleibt also zu vermuten, dass sich G. Elgeris beim Schreiben des Wörterbuchs auf die frühere Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas gestützt hat, aber das von ihm hinterlassene Manuskript, das bereits nach 1677 endgültig für den Druck vorbereitet wurde, wurde sorgfältig nach der neuesten, vierten Ausgabe bearbeitet. Für die Bearbeitung und den Druck der Handschrift kümmerte sich die Jesuitenmission von Ilūkste (das zeigt die Widmung unter dem Wörterbuch)., Viele Jahre später, bereits Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde nach dem dreisprachigen Wörterbuch von K. Širvydas ein zweites Wörterbuch der lettischen Sprache geschrieben, das ebenfalls in Vilnius® herausgegeben wurde. Sein Autor Jonas Kurminas war wie G. Elger ein katholischer Geistlicher. Er besuchte das Priesterseminar in Kraslava®, das 1757— $2 Dictionarivm polonolatinvm gegründet wurde. In: Studia Polonistica. Die Gesellschaft der Freunde des Schönstatt-Ordens St. Stefanus. Neue Ausgabe. Warschau: S. R. M. Trelpinski, Typogr., Anno Domini, 1641. 8 Wörterbuch polnisch-lateinisch-- lettisch eingefügt und geschrieben von Xieudzja Jan Kurmin. Wilna. In: Drukarnia M, Zymelowicza Typografa. 1858 (S. 282), ® Unter den Priestern, die dieses Seminar abgeschlossen haben, wird J. Kurmin z.B. von G. Manteifel erwähnt, s. G. Manteuffel Kraslaw, Warschau, 1901, S. 14. 309 Seit 1821 arbeitete er in verschiedenen Gemeinden und Filialen in Latgale – in Pustina, Stalarova, Auleja, Siebieža, Skaista, Varkava und schließlich in Kraslava, wo er 1860 starb. 11, 2000, S. 11. „Der erste deutsche Literaturpreis“. Er schrieb in latgalischem Dialekt. Neben dem Wörterbuch gibt es noch eine religiöse Ausgabe seiner rasty®®. D. Zemzare stellt völlig zu Recht fest, dass das Wörterbuch von J. Kurmin (seine polnischen und lateinischen Teile) auf den Wörterbüchern von G. Elger und K. Širvydas beruht; Es ist auch natürlich, dass die fünfte Ausgabe des Wörterbuchs von K. Širvydas verwendet wurde, da sie viel leichter zugänglich sein sollte als die vierte. Über die Verwendung des Wörterbuchs von K. Širvydas lässt sich schon allein aus den Artikeln von J. Kurmin schließen, wie Ankrowanie, Aptekarska nauka, Atlas, Dachowka, Diubaszka ogrodnicza, Diug, Gatąż, Glodny jestem bardzo, Gtęwka czosnku..., Glowny, Gorzej, Obtoczę kogo w szatę, Obrgbienie, die im Wörterbuch von K. Širvydas (V. Auflage) enthalten sind, aber im Wörterbuch von G. Elger nicht aufgeführt sind. Etwas seltener wird die Vorherrschaft von G. Elger bemerkt, aber an seinem Einfluss kann auch nicht gezweifelt werden (der Einfluss ist in der zweiten Hälfte des Wörterbuchs deutlicher), vgl. den von G. Elger entnommenen Artikel Obijam szciany, die in elgerischer Reihenfolge vorgestellten Formen Zywiacy, zyjący, die von G. Elger entnommenen lateinischen Entsprechungen des Wortes Zyzny uber, uberrimus usw. In einigen Punkten unterscheidet sich J. Kurminas sowohl von K. Širvydas als auch von G. Elger. Zunächst ist hier der lateinische Teil etwas reduziert: grammatische Merkmale werden nicht mehr angegeben, die Übersetzung ins Lateinische wird oft ganz weggelassen (und das nicht nur dort, wo die Referenzartikel der früheren Wörterbücher in selbständige Artikel umgewandelt werden) — zum Beispiel fehlen die lateinischen Entsprechungen neben Ognisty, Ogorzecz na storicu, Ogorzatoszcz na stoncu, Okażkę miecz, Okazki miejsce, Okipiam, Okopywanie drzew, Okowacz co, Okrocenie, Okrucienstwo usw. Es kommt vor, dass einige Artikel, die in den Wörterbüchern von K. Širvydas und G. Elgeri vorkommen, komplett ausgelassen werden – so ist es zum Beispiel mit den Artikeln Adamaszkowy, Apeluię, Gnida, Ludzie, Ludzko, Zwąatpič usw. geschehen. Abschreiben von polnischen und lateinischen 55 Rubon. Sammelbrief, gewidmet der nützlichen Unterhaltung... VII, Vilnius, 1846, S. 18. % Schwieriger, sein wahres Geburtsdatum anzugeben. In der Veröffentlichung Directorium horarum canonicarum et missarum pro archidiocesi Mohyloviensi in annum Domini MDCCCLXI- .., Vilnae... 1860, S. 134, wo sein Todesdatum angegeben ist, ist angegeben, dass er 77 Jahre alt war, das heißt, man könnte sagen, dass er 1783 geboren wurde. Aber nach dem Alter von J. Kurmin, das in verschiedenen früheren Jahren in dieser jährlichen Informationsveröffentlichung der Erzdiözese Mohylov (genannt Directorium oder Ordo und zunächst in Mohylov und ab 1838 in Vilnius gedruckt) angegeben wurde, können auch noch einige andere Geburtsdaten festgestellt werden — 1790 (z.B. nach den Informationen von 1827—1835), 1786 (1824—1825 inf.), 1795 (1845—1846 inf.)!. 57 G. Manteuffel, Bibliographische Notiz ūber lettische Schriften... p. 18 (München 1885). | 54 Die Homilie wurde erweitert, bzw. die Lehre, die wir kennen und die wir kennen lernen müssen, durch die Worte des Lichtgottes „Taws mās“ und des Engel der Dunkelheit „Sweycinota“, durch den Bischof Ioan Cormin. Wilnie. Druckerei Jesup Zawacki. 1858 (96 Seiten). 4 Ą Neue Folterungen auf dem Gebiet der Abschaiderungszone, in den Schrottkäfigen der Glaubenswelt und der Gewohnheiten... durch den Kirchenvater Jon Kurmin und... die Druckerei von Wilnie, Jesup Zawacki. 1859 (4. Auflage). Bischof M. Valančius, der J. Kurmins Werke kannte (die erwähnten religiösen Schriften wurden mit seiner Erlaubnis gedruckt), dankte J. Kurmins 1858 in einem Brief seines Sekretä310 rs für iš K. seine Sorge um (V die lettische Erziehung (siehe „Draugija“, XXVI, Kaunas, 1920, S. 127—128, Worte des Wörterbuchs von Širvydas). J. Kurmins hat aus Versehen die vierte und fünfte Seite nicht enthüllt, indem er von der dritten Seite — direkt auf die sechste Seite ir gesprungen ist, wodurch er alle Seiten des Wörterbuchs von Širvydas übersprungen į hat. ir K. 4—5 Artikel® das — letzte Wort A des Buchstabens Aza/(watpiqc) ir B Anfangsbuchstaben, endend mit dem Wort Bdnkiet, iš Artikel 52 insgesamt. Iš Alles zeigt, dass J. Kurmins menkas ist nur ein ehemaliger Lexikograph. Als Beispiel wählte er Wörterbücher, die vor zweihundert Jahren erstellt wurden, und hielt sich sehr sklavisch daran, ohne neue jų Artikel hinzuzufügen oder die Ordnung zu verbessern. Jo Es wurde nicht einmal darauf geachtet, dass alle Wörterbuchartikel *+ streng alphabetisch angeordnet sind: durch Ersetzen von veralteten XVII ersetzte a. er die Form des polnischen Wortes durch eine neuere, den Artikel behielt er an der alten Stelle, obwohl die neue Form des Titelwortes die alphabetische Ordnung des Wörterbuchs zerstörte; z. B. Balwierstwo ir Duodami-- Balwier po Barwiernia, das heißt, wo es früher war Färberei ir Barwierz, obwohl nach ihrer neuen Form sollten sie viel näher am Anfang des BuchstaB bens sein, noch vor Widder; Ähnlich wie: Bardziėj ir Bardzo, einantieji po Barwista, denn genau hier war das Alphabet der alten BdrZiey ir Bdrzo Ort, sollte über tų sechzehn Artikel näher an den Anfang gehen ir po Bardisch. J. Das Kurmi-Wörterbuch ist für die Sprachwissenschaft nur wegen seines lettischen Teils wichtig, da es den latgalischen Wortschatz enthält. In diesem Wörterbuch finden sich etwas häufiger Litauismen als in anderen lettischen Wörterbüchern. Das liegt erstens daran, dass in den letgalischen Schnecken, auf denen das Wörterbuch basiert, mehr Litauismen verwendet werden als in anderen An Orten in Lettland, insbesondere weiter entfernt von Litauische Grenze; Zweitens konnte der Autor, ein Litauer von ir Geburt, selbst ein weiteres Wort in seinen į gelernten latgalischen Dialekt einfügen, da er nicht mehr wusste, was lettisch und was litauisch ir ist; Drittens hat das Wörterbuch von Sirvydas einen gewissen ir K. Einfluss gehabt. Kad J. Kurminas hätte die "Wörter der litauischen Sprache" noch absichtlich ir aufgeschrieben „neben lettische Wörter, damit die litauischen Geistlichen, die in Latgale arbeiteten, schneller die Bedeutung des lettischen Wortes verstehen- “, wie es erklärt D. Zemzarė (S. 10) 207)%," Das ist schwer zu glauben. Net ir iš Geistliche litauischer Abstammung beherrschten damals in der Regel besser Polnisch als Litauisch. Be wenn J. Kurmins hätte es sicherlich interessiert, litauische Interpretationen zu geben, er hätte dies viel umfassender getan und sich nicht mit solchen Worten zufrieden gegeben, die oft ir iš In anderen Quellen sind sie als lettische Lithuanismen bekannt. Schließlich, dass J. Die im Kurmin-Wörterbuch vorkommenden Lithuanismen können nicht als absichtlich geschriebene litauische Erklärungswörter angesehen werden, was die Darstellung in jų latgalischer Form mit su latgalischen Wörtern zeigt. ir jų (Phonetik, Morphologie). ** Diese Tatsache zeigt J. Kurmins unvorsichtige, mechanische iš K. Abschrift des Wörterbuchs von Širvydas (und zwar genau aus der fünften Ausgabe und nicht aus einer früheren Ausgabe) und zugleich die Tatsache, dass į G. Das Eiger-Wörterbuch hat er vollständne ig o betrachtet, zu Beginn der Arbeit vielleicht jo ir Ich hatte es nicht zur Hand. 40 Etwas akzeptabler ist ihre frühere Behauptung, wo es nicht um die einfache Zuschreibung von Wörtern der litauischen Sprache geht, sondern um Litauismen: „Kurminas erhöhte die Zahl der Litauismen im Wörterbuch, um es anderen Mitarbeitern zu o erleichtern, Lettisch zu lernen“, s. ir Ein Busch von Schriften. Hommage an den akademischen Professor Dr. Janim Endzelinam vipa Zum Gedenken an 85 Lebensund 65 Arbeitsjahre, Riga, 1959, S. 638. 311