Daugiskaitiniai asmenvardiniai oikonimai ir jų reikšmė linksniavimo bei kirčiavimo sistemų rekonstrukcijai
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LITAUISCH ONOMASTIK STUDIEN Der letzte Krieger (1981) BONIFACAS STÜNDE Mehrzahlige Personennamen und ihre Bedeutung für die Rekonstruktion von Sprachund Aussprachesystemen 0. Ein großer Teil der Ortsnamen in der litauischen Sprache sind Ortsnamen personenbezogenen Ursprungs. Hier werden oikonime behandelt, die aus dem Plural von Personennamen des Stammes 4 und ė hergestellt wurden. 0.1. Die Namen wurden aus dem „Verwaltungsund Gebietsordnungshandbuch der Litauischen SSR“ (V., 1976, d. 2) gesammelt, Personennamen! —aus der Namenskartei des Instituts für litauische Sprache und Literatur der LTSR MA und aus dem erstellten Zodyn der litauischen Namen?. Bei der Analyse der gesammelten Daten sind einige Schwierigkeiten aufgetreten: 1) die Namen in der Akte wurden oft von Nicht-Fachleuten mit Fehlern geschrieben, manchmal sogar nicht geschrieben, von der Feststellung der Aussprache ganz zu schweigen; 2) häufig neben g-kamieniy Namen kommt auch o-kamieniy (Survila: Survilas) vor, deshalb war es unbedingt notwendig, die Geographie beider Varianten genauer zu bestimmen; 3) Wir haben kein etymologisches Wörterbuch der litauischen Familiennamen (es ist noch in Vorbereitung), daher konnten einige Oikonyme nicht verwendet werden: a) die den Stamm des Namens nicht ermitteln konnten, z. : Axt(en): Axt(en), Buse: Buza || Buse, Jovaisch: Jovaisch- (en); Teddybären: Teddybär || Teddybär (insgesamt ca. 20 okn); b) deren Etymologie zweifelhaft oder unklar ist (ein Teil von ihnen ist offensichtlich nicht authentisch geschrieben): Čiūlada, Dubrava (vgl. litauisch dubrava, -ūvas LKŽ II 78, polnisch Dubrawa, brus. Iy6pasa etc.), Kiena, Medekša (vgl. brus. Madskwa, links. Medeksza)?, Pažėra [: Zéréti (?)], Silva [< Šiluva (?), vgl. šilma < Wärme bzw. Heizung], Tuita, Valečka —Valentinas (?); Winchester (engl.) usw. (insgesamt ca. 25 okn)*. 0.2. Insgesamt wurden 226 der oben genannten Plural-Oikonyme gefunden; 183 untersucht (etwas mehr für die geografische Analyse, siehe Fußnote 4). Die meisten der ausgewählten Oikonimen (von 183 —156) sind aus g-stammigen Personennamen (aus ė-stammigen — 27 Stück). 1 Personennamen (avd) basierend auf aktuellen Nachnamen identifiziert. Der Begriff des Personennamens (Anthroponym) wird hier benutzt, weil die meisten Oikonyme alt sind und viel früher entstanden sind, als sich unsere heutigen Familiennamen gebildet haben. 2 Bei dieser Gelegenheit möchte ich dem Leiter des Sektors für die gegenwärtige litauische Literatursprache des LKLI, Ph.D. A. Vanagui für die Hilfe, Ratschläge und die Erlaubnis, die erwähnte Karteikarte und die Maschinenschrift des ersten Bandes des Namenswörterbuchs zu benutzen. 3 Weder M. Biryla (Bipsmia M. B., 1969, 265) noch J. Bystronis (Bystron J., 1936, 281) erklären den Ursprung dieses avd. 4 Einige der letztgenannten Personennamen sind im Verbreitungsschema aufgeführt (vgl. Fußnote 11). ; 185
1.1. Bei der Untersuchung der uns interessierenden Plural-Oikoniemen ist es zweckmäßig, zwei ihrer Modelle zu unterscheiden (nach dem Verhältnis zum Singularstamm bzw. Paradigma des Basispersonennamens): 1) (i)o-stamm-Oikoniemen, d.h. Modell mit Stammbzw. Paradigmen-Ersatz (Neutralisierung); 2) a bzw. e Stamm-Oikonien (einfaches Modell). 1.1.1. Wesentlich produktiver ist das (i)o Stammmodell, das 118 oikonimy (d. h. X 649, aller okn)® umfasst: Barzdai: Barzda, Bulkai: Bulka, Juškai: Juška, Linkai: Linka, Noreikai: Noréika: BloZiai: Blėžė, Dirsiai: Dirsė etc. Dieses Modell 104 Basispersonennamen haben g-Stämme, 14 haben ¢-Stämme. 1.1.2. Das Paradigma ohne Stamm Ersatz hat 65 oikonimes? (16 davon haben ein paralleles Modell und einen Stammwechsel, siehe Fußnote 5), z. : Alseikos: Alsčika, Andreikos: Andreika, Dindos: Dinda, Karéivos: Karéiva; Schreinerei: Schreinerei, Lippen: Die Lippe. 1.2. Die Pluralformen des ersten Modells [(i)o kam] weisen nicht nur auf eine Veränderung der Konjugation hin, sondern auch auf eine gewisse Veränderung des Ausspracheparadigmas. Mehr als zwei Drittel (von 55-39) solcher Oikonimen haben einen Endstrich (4. S.), verglichen mit der baritonischen (bzw. adjektivischen) Einzahl-Akzentierung des Basispersonennamens (1., 2. S.): Dilbai (4): Dilba (1), Guobai (4): Guoba (1), Kirkai (4): Kirka (1), Minelgai (4): Minélga (1), Paurai (4): Pdura (1), Šarkai (4): Šarka (1), VarZai (4): Widerstand (1); Blätter (4): Lapé (2) usw. Die meisten solcher Personennamen des Stammes 4 und ě sind aus dem Appellativy (aus 39 —33) entstanden. Man muss also annehmen, dass in diesem Fall die in der Onomastik nachgewiesenen Regelmäßigkeiten zur Lösung der Probleme der historischen Morphologie und Akzentologie dienen können. Eine analoge Verteilung der Ausspracheparadigmen ist in einigen Dialekten auch für andere (i)o-stammige Plural-Oikonyme (ohne Stammsubstitution) charakteristisch, in „Lietuvos TSR administracinio-teritorinio suskirstymo žinyne“ (V., 1976) wurden über 200 nicht-doppelstimmige Plural-Oikonyme personenbezogenen Ursprungs gefunden, die mit der 4. Aussprache ausgesprochen werden, verglichen mit der baritonischen bzw. adjektivischen Betonung der Basis-avd-- Einzahl. Solche Oikonismen konzentrieren sich auf dem Gebiet der v. Hochlatiner Kauniškiai (x 449) und im nördlichen und westlichen Teil der Semiten (x 27%). Es gibt sie auch anderswo, nicht zuletzt in den Randgebieten, wie z.B. : Banaičiai (4) Sch*: Banditis; 4. Aufl., Bd. Grigaliūnai (1) Sr, Svn&; Euter (4) Schlu: Euter; 1. FC Köln (4) (4) Brž: Der weiße Hund; Petersilie (4) Wolle: Petersilie; 4) Lzd: Sestokas usw. 1.3. Die Referenz-AVDs der beiden Modelle sind von unterschiedlicher Herkunft®. Von 183 avd 105 (= 579) sind mit litauischen Bezeichnungen verbunden, z. : Bilda: bilda (:bildéti), Būrba: ¢ Sechzehn solcher Ortsnamen haben auch parallele @ (13 okn) bzw. € (3 okn) Stammformen: Bimbai || Bimbos, Linkai || Linkos, Petrėškai || Petréskos etc. ; Blätter || Füchse, Füchse || Löwen, Pfeifen || Pfeifen, solche benachbarten Formen unterscheiden sich geographisch. 6 Davon sind 52 okn a-Stämme, und 13 haben e-Stämme. 7 Singular, weil der Plural avd, wie wir später sehen werden, sowohl eine Wurzelbzw. Präpositionsals auch eine Endungsform haben kann. * Abkürzungen von Wohnortnamen werden als LKZ verwendet. 8 Die Referenz-AVDs der einzelnen Ernährungsmodelle unterscheiden sich hinsichtlich der Herkunft nicht wesentlich quantitativ. Etymologisierung der avd auf der Grundlage der folgenden Werke: Wörterbuch der litauischen Familiennamen, būrba (:burbéti186
), Linka (:lifikti), Kimša (:kimšti), Rimša (:rimti); Bimba: bimba, Dirsē: dirsė, Pēmpē: pēmpē, Vūstaka: vastaka "so ein Vogel = wild'. Von den anderen fallen 10 zweistimmige Anthroponyme auf (fast alle alt): Dalgeda, Gerdvila, Noréika, Norgėla, Sangdila, Survila" usw. Die übrigen 78 avd sind aus entlehnten Bezeichnungen oder einfach aus dem slawischen Namensbuch entlehnt (38): Būlka (vgl. poln. Bulka, Brus. Byaka), Dida (vgl. poln. Duda, brus. J/Įyda: poln. duda, brus. dyda> lit. dida), Kirka: kirka (sl.)**, Šaška: šaška (sl.) „solches Schwert- “; Andere aus Taufnamen gemacht (40). Die meisten Namensvornamen haben ihre Wurzeln außerhalb der litauischen Sprache. Dies sind meist volkstümliche Formen von ostslawischen Namen, wie z.B. brus. In: IAU, Link. In: Iwasaki, D.: D.I.P.. Ivoška. Rauschen. In: dpa.de. Jukna Rauschen. In: Cassandra, Vol. In: dpa.de. Sduka usw. Nur ein anderer Taufname kann auch in der litauischen Sprache entstanden sein: Démas — Dominykas: dpv. 2. Aufl., 2. Aufl., 3. Aufl., 4. Aufl., 5. Aufl. In: VALENTINO.de. Bravo. : Ą Insgesamt sind mehr als zwei Drittel (123) der Personennamen des Stammes 4 und ¢, aus denen sich Plural-Oikonyme bilden, mit Adjektiven verbunden. Die meisten solcher Anthroponyme (8594) sind aus litauischen bzw. baltischen Appellativen gemacht, andere — aus (meist slawischen) Leihwörtern. 1.4. Nach einer kurzen Beschreibung der quantitativen, akzentuierten und ursprünglichen Eigenschaften der Untersuchungsdaten ist auch ihre Geografie zu erläutern. Lassen Sie uns die Muster der hier untersuchten Ökonomien wie folgt bezeichnen: 1. a) Burr: Burr; b) Blätter: Lippen. 2. a) Bohrer: Trommel; b) Lippen: Fuchs“. 1.4.1. Aus dem Schema ist ersichtlich, dass sich die Oikonisierungen des ersten Modells (mit Stammwechsel) auf die v. Kauniškiai-Hochländer konzentrieren!? In der Fläche (38 okn) und in der Zemgale (31 okn). (i)o-kamieniy-Oikonyme treten auch anderswo auf, z.B.: 13 okn in den westlichen Dialekten der Hochlatiner in Šiauliai und im Landkreis Panevėžys, 20 — in den Dialekten der Hochlatiner in anderen Landkreisen, 5 okn in der westlichen Ecke des Landkreises. So unterscheiden sich von den anderen v. aukštaičiai, žemaičiai (nicht t. 1. A=K (Handschrift); In: Anthroponimics of Lithuania. 1977, S. 11. A. A. von der Lippe. I. Kn. : Wörter und Menschen. V., 1974, S. 87–152; Vanagas A. Mūs pavardės. II. Kn. : Menschen und Sprache. V., 1977, S. 49—92; Kuzavinis K., Savukynas B. Litauisches varetimologisches Wörterbuch. dy — Kn. : Namen ir sind Wörter. V., 1971, p. 43—157; Bipsia M. B. Das ist ein großer Fehler. —Minck, 1966, Bd. 2, 1969; Bystron J. St. Polnische Namen. — Lemberg, 1936; Stownik staropolskich nazw osobowych. —Wrociaw—Warszawa—Krakow, 1965—1979, t. 1—5; Gottschald M. Deutsche Namenkunde. —Berlin, 1954. * Die meisten der folgenden von avd gemachten Oikonymien sind o-Stämme (8): Gerdwil, Noreik, Surwil usw. 10 Avd Kirka sietinas ir su Links. Klar, klar. Kipko. 11 Bei der Bestimmung der Verbreitung von Oikonien wurde darauf geachtet, daß der aPersonenname aus demselben oder einem sehr nahe gelegenen Ort stammte wie das Oikonion, das daraus hervorgegangen war. Daher ist ein Teil von okn (hauptsächlich o-kamieniy) aus dem Schema ausgeschlossen. Für die einzelnen Modelle wurden die folgenden Oikonomierungen verwendet: 1) Burbai —113 okn, Lapiai —7 okn; 2. Auflage, 1976, S. 15–16. Anmerkung. Hier sind auch geographische Varianten des gleichen Namens aufgeführt, zum Beispiel sind mindestens 5 Dörfer mit dem Namen Dailidės bekannt. Ansonsten gibt es relativ wenige gleiche okn. 12 Dieser Artikel folgt der von A. Girdenis und Z. Zinkevičius vorgeschlagenen Klassifikation der Dialekte der litauischen Sprache (siehe Abschnitt 4.4) Sprachwit. 14, p. 139—147). 187
ssenschaft, alle, siehe Schema), š. panevėžiškiai und andere. In diesen Orten (besonders in Kaunas) ist die Stamm-Oikonimi ziemlich reichlich vorhanden; Die g-Stämme okn sind hier selten (siehe 1.4.2), außer in der Semitischen Sprache, wo sie an einigen Stellen häufiger vorkommen (z.B. in der Region Kelme). 1.4.2. Das zweite Modell konzentriert sich auf den Dialekt von Wilna (34 okn). Anderswo gibt es weniger solcher Wohnungen: in Gruppen sind sie ungefähr über ganz Litauen verteilt, z.B.: 12 Wohnungen im Gebiet der Hochländer, 21 in den Zemgalen (davon 8 im Bezirk Kelmė), 4 in der Region Vilnius. 16 okn sind im Gebiet des Kreises Kaunas verstreut (ohne Vilnius). 1.4.3. Zusammenfassend kann man feststellen, dass die geografische Verteilung beider Modelle ziemlich klar definiert ist: die Oikonimen des ersten Modells (Burbai, Lapiai) konzentrieren sich auf dem Gebiet der westlichen Hochlauten (besonders Kauniškiai), auf dem größten Teil des Gebietes der Zemgalen sowie an einigen Stellen in den östlichen Hochlauten (s. Panevėžiškiai, Širvintiškiai); Die Ortsnamen des zweiten Modells (Būrbos, Lūpės) konzentrieren sich auf das Gebiet von Vilniškiai im Bezirk Aukštaičiai (siehe Abschnitt 4.4) (siehe Abbildung 1). 2.1. Die untersuchten Oikonienmuster sind zweifellos mit dem Plural der Personennamen des Stammes 4,ė verbunden, der in den Dialekten ebenfalls zwei Varianten hat: Burbai, Lapiai resp. In: Lapis. Die Geographie dieser Varianten stimmt im Wesentlichen mit der Verbreitung der beschriebenen Wirtschaftsmuster überein. 2.1.1. Formen mit Stammbzw. Extremitätenwechsel [(in)o stam] benutzt. Die meisten v. Hochland und p. Hochland westlicher Winkel (Lzd, Vs, Kpč, Lp), z.B. : Haken: Haken, Weihnachten: Weihnachten, Windeln: Windeln, Windeln: Windeln'*. Dieses Verhalten ist typisch für viele Žemaičiai ir (Mžk, Trk, Tl, Sint, Krtn, Skdv, Sauk, Krš, Varn, Rs), einigen Hochländern: Panevėžys, Širvintos, einem Teil der Utenis-Anykščiai. r. p. ir In fast allen Dialekten des Litauischen (i)o das Stammmuster ist typisch ir (in)u-Stamm avd Plural, z.B. : Butkai : Būtkus (Bd. Fenster Butkai Ks, Klp, TI, Tr); 1999: Die weiße Katze (Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze, Die schwarze Katze). Du siehst alles, was du siehst. Valypetai A Unly rece Es gibt Gespräche, wo 4, ė Stamm avd LöffelDie Abwechslung der Stämme su dieser Form ist charakteristisch für ne das gesamte Paradigma. About Tverėčių (r. Hochdeutsch) verwendet wird. (oder zumindest wurde verwendet): Garlai, Garlį, Garldms, Garlais, aber Gdrlas : Gdrla (Otrebski J., 1934, 209 t.). Also nur dgs. Der Endsatz behält den Singularstamm avd. ir — 22, Fast alle (S. 10) Hochdeutsche (außer der westlichen ir Ecke) die Mehrheit r. der Hochdeutschen Vilniškiai, Kupiškėnai, Uteniškiai (Rk, Km, Žb, Ob, Ds, Zr, Krns, Ktk), nördlich von Panevėžys (Lnkv, Ps, Jnšk, PS) verwenden bzw. šé-kamieniy avd Pluralformen von Stammsube bstitutionen, z. : Schreiner, Tischler, Holzbearbeiter Dies ist in den meisten Fällen der Fall. '** Burbai, Lapiai resp. Buben, Füchse "Burbos ar Die Familie des Fuchses (viele Familien); Menschen mit diesem Nachnamen“ — "der Ort, an dem diese Familien bzw. diese Personen leben. Menschen". Dies ist die übliche Art der Nominierung: eines Gegenstands, eines Charakters ir usw. Eigenschaft į su übertragen durch den Gegenstand etc. den betreffenden Standort. '4 Der erste, der eine fast identische Ersetzung der Stämme in Tverėčiaus Reden beschrieb J. Otrembskis (1934, 209 t.). Į Anwendungsgebiete In der Fluss-Dialekt von Mituva (ca. Jurbarką) hat die Aufmerksamkeit auf sich gezogen E. Grinaveckienė (1959, 179; 1960, 161). Mehr darüber geschrieben A. Girdenis (1962, 4 t. t.). 188
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So verhalten sich auch die litauischen Schnecken entlang der lettischen Grenze (wahrscheinlich aufgrund des Einflusses der lettischen Sprache, die, wie es scheint, nur solche Pluralformen der erwähnten Anthroponyme hat). 2.2. Der Plural von Personennamen mit Stammbzw. Paradigmenwechsel [wie bei den untersuchten (in)o-kam. Oikonymen, siehe 1.2] zeichnet sich durch eine endgültige Aussprache (S. 4 a.) aus, verglichen mit dem sonst schon baritonischen bzw. prepositionalen Einzahl-Paradigma, z. : Baužai (4): Bduža (1), Mažeikai (4): Mažčika (1,2); Seilwinden (4): Weibchen (1), Welpen (4): Kätzchen (2). Wo solche a bzw. ¢ Stammpersonennamen dgs. Wenn die Formen verwendet werden, wird auch der avd-Mehrzahl anderer Stämme die Aussprache im Endstück verweigert (4,3 a. p.): Gailiai (4): Gailius, Sprindžiai (4,3): Sprindis,- Kazlauskiai (4,3): Kazlaūskis, Šimkūnai (4,3): Šimkūnas etc. (Für die Žemaičiai und die r. aukštaičiai ist das dritte Ausspracheparadigma charakteristischer; das vierte Akzentparadigma wird am besten von V. aukštaičiai kauniškiai repräsentiert)*. Wenn Sie festgenommen werden. Der Plural é-kamieniy avd wird nach dem Singularstamm (Būrbos, Lūpės) gebildet, das Pluralparadigma anderer Stämme hat gewöhnlich einen Wurzelbzw. Konjunktiv-Schnitt (S. 1, 2): Sprindžiai, Kazlduskiai etc. Diese Regeln werden offenbar nur von einigen Samogitianern regelmäßig eingehalten. Für die Aukštaičiai (ohne die peripheren Schnecken außerhalb Litauens auszuschließen), die die a bzw. ė Stamm-avd-Pluralvariante ohne Stamm-Ersatz haben, ist die Endungs-- Aussprache charakteristisch (3, 4 a. p.; häufiger 3 a. p.): Trinkūnai, Mackoniai, Ūdrai: Ūdras, Bulbieniai (4) Str (vgl. bulbičniai (2) “bulvienojai’) usw. Angesichts des Zusammenhangs zwischen dem @ bzw. é Stamm avd Plural mit Stammvertauschung und der Endvokalkonjugation (siehe 2.2) kann man davon ausgehen, dass diese Hochdeutschen ebenfalls aresp gehabt haben. ė-stamenių avd Pluralvariante mit -(7)ai (Nomen). 2.2.2. Da die Pluralformen (i)oir (i)u-kamienés avd (in der Regel nicht zweistimmig) zwei Varianten des Endstrichs haben — das vierte und dritte Akzentparadigma —, stellt sich die Frage, welches von ihnen das ursprüngliche, ältere ist. Man kann vorsichtig vermuten, dass die ältere in diesem Fall die vierte Silbe ist, weil: 1) nur aresp es manifestiert. é-kamieniy avd Pluralformen mit Stammsubstitution (siehe 2.2); 2) Zemaičiai, die durch einen beweglichen (/)oresp gekennzeichnet sind. (i)u-kam. Plural der Anthroponyme (3. S.), häufig sind die Pluralformen der nicht-doppelsilbigen Personennamen (besonders im westlichen und nördlichen Teil), die mit dem vierten Dialekt ausgesprochen werden, z.B. : Skurvydai (4) Als: dpv. 4. Auflage, 2. Aufl., 4. Aufl., 4. Aufl. Pakduski (weitere Informationen siehe 1.2); 3) r. hochdeutsch (z.B. einiger utenischer, vilnischer) (7)oresp. (i)u-stammige Personennamen der Aussprache 1 und 2 und die entsprechenden Oikonime haben einen sehr ausgeprägten Nebenakzent am Pluralende (Sim'kd nits, Tu'mé nis, Ru'gié nits), der hier wahrscheinlich eine ursprüngliche Endbetonung vermuten lässt, die sich manchmal auch manifestiert (vgl. Bulbieniūs, Šimkūnūs etc.)". 2.3.1. Es wird vermutet, dass der (i)ū bzw. ė Stamm avd Plural mit -(iJai (Dūdai, Gauliai: Gdulia, Lapiai) auf dem Weg der Analogie nach den produktiveren (j)o15 entstanden ist. 1999: Die Aussprache von Substantiven in der deutschen Sprache. Dipl.-Arbeit. —VVU, 1981, 1¢ Verständlich, wenn man die Auswirkungen der Abschrägung beseitigt, die für einige Dialekte charakteristisch sind. 17 Eine detaillierte Analyse dieses interessanten Problems erlaubt nicht das Volumen des Artikels, 190
Stamm avd Plural (Grinaveckienė E., 1960, 161). Es scheint keine andere Meinung zu geben. In diesem Sinne ist es vor allem schwer zu erklären, warum der ansonsten schon Wurzelbzw. Die č-, é-Stämme des Zusatzes avd neigen in der Mehrzahl der Stämme zu einer su endgültigen Aussprache, die nicht produktiver ist į als die baritonische resp. už Die Verbindungsstelle. 2.3.2. Es scheint am rationalsten zu sein, zu glauben, dass die du besprochenen Varianten des Plurals von Personennamen unterschiedliche Bedeutungen Tų hatten!3, die Verteilung der Varianten "in den Gesprächen kann noch nachgewiesen werden (nach den vorhandenen Daten, teilweise über Jurbarkas an ir anderen v. Orten an den Rändern von Kaunas, wo wo im Dialekt von ne Panevėžys, in p. der westlichen p. Ecke von Kaunas)??. Ersatz der Pluralstämme (und)/oder der Akzentparadisu gmen von Personennamen? ? In diesem Fall bedeutet es den Familiennamen, den Familiennamen, der aus iš einem — Personennamen gemacht wurde, und hat daher eine Gruppenbedeutung, die be unter anderem ir durch den Gebrauch v. bestätigt wird: aukštaičiai kauniečiai, kai r. kurios aukštaičių vilniečių šnektos (letzteres nur fakultativ) avd Plural su - (i)Ja wird im Plural® su verwendet, z.B. zwei, drei ... Dūdai, Gudeliai "Zwei, drei... die Familien Douda und Gudelj." Die zweite Pluralvariante, die nach dem Singularstamm betont wird, wird für einzelne ir Familien bzw. Personen verwendet. Verwandtschaftsnamen, z.B. Brüder, Cousins... Der erste Plural mit einer spezifischen oxytonischen Form su (i)ei, die die Opposition von Stamm-, Verwandtschaftsund ir Akzentuierungsparadymen neutralisiert, ir spezifische Semantik (bekannt als „das unteilbare Ganze“), wäre es angemessen, es als Plural zu bezeichnen; — Die zweite einfache. Personennamen du verschiedener Stämme konnten sich in Pluralvarianten manifestiere1) n, z.B. wie su folgt: das Muster der ir Neutralisierung der Opposition der Stamm-, Verwandtschaftsakzentuationsparadigmen im Plural: - Burbai Blätter Barkai y & 0 Burba Lippe Barkus \ TMN Burbos Lapés * Barkas? *? 18 Diese Annahme entspricJ. ht der (1889) von Schmidt entwickelten These von zwei Ideen. Mehrfachfunktionen; be Siehe Abschnitt 4.4. 1964, S. 204. 18 Už Persönliche Informationen des Autors des Artikels dankbar Philol. für Bewerber J. Paulauskui, A. Vidugiriui, doc. A. Pirotschkin, B. Savukyn und andere. 20 Der Stammwechsel setzt dann auch den Wechsel der Akzentparadigmen voraus, wenn avd bariton bzw. mit Präfix-Akzent ist (siehe 1.2, 2.2). Das Modell der Plurale nur mit dem Gegensatz der Ausspracheparadigmen (Šimkūnai: Šimkūnai) ist an einigen Stellen in Jurbarkas bekannt, aber nicht überall. 21 In diesem Fall unterscheiden sich Pluralund Quotientzahlen nur dadurch, dass die Quotientform das starke (bezeichnete) Oppositionsmitglied ist, das gewöhnlich eine ungefähre Zahl von Personen bezeichnet. (drei Minze : drei Minze). Į šį Die Tatsache, dass die Aufmerksamkeit des Autors von Dr. V. Labutis gemacht wurde. ? *2 Solche (/)u-Formen des Stammes avd werden auch dann nicht verwendet, wenn der Plural avd aus dem Singularstamm und der Aussprache hervorgeht. 191
2) Neutralisierusu ng der Opposition von Akzentuationsparadigmen im Plural: Šimkūnai pAprinžiai Mustasai v4 4 Šimkūnas Sprindis Ūsas X X Šimkūnai Sprindžiai Schnurrbart 2.3.3. Praktisch in allen Dialekten der litauischen Sprache wurde die Verteilung der zwei Pluralvarianten avd in einem resp. zugunsten eines anderen Mitglieds*. Die vorherrschende ist die Pluralvariante der su Neutralisieruir ng der Opposition der Stammpronotationsparadigmen, t. y. su - Sie? ?. Dieses Muster ir wird von Plural-Oikonymen dominiert, die aus iš a, ė Stammpersonennamen gemacht werden (siehe Abschnitt 4.4) 1.1.1 ir (siehe Abbildung 1). Solche oikonimų auftretir en dort (palei) Die Grenze zu Lettland, š. Panevėžys, Kupiškės, wo nų wo in anderen ne Orten der ir Hochland, r. ohne Vilnius auszuschließen), wo, nach nė den verfügbaren Daten, unbekannt (i)a, Stamm ė avd Plural su -(i)ai (Hrsg. (siehe Abbildung 1). Da die Plural-anthroponymischen Oikonyme durch eine kuopische Semantik gekennzeichnet sind (siehe Abschnitt 4.4) 13 (siehe Fußnote), sie sind avd iš kuopni Plural, dessen Formen in den oben genannten Dialekten durch das Paradigma des einfachen Plurals verdrängt wurden?®. 2.4. Man kann die Hypothese aufstellen, dass die Opposition : des einfachen Plurals, die in den Ortsnamen nachvollzogen wird, für die Bezeichnungen ir charakteristisch war. Diese Hypothese iš wird teilweise unterstützt durch die Tatsache, dass die meisten Personennamen (=X 2/y), deren iš Plural-Oikonyme appellativer Herkunft sind (siehe Abschnitt 4.4) (siehe die entsprechenden Stellen in diesem Artikel). Aber das Wichtigste ist, dass die Relikte der zwei Plural-Oppositionen noch in den Appellativen selbst zu finden sind. ir Diese Relikte, wie in der Toponymie, ir sind zweifach: 1. Gegenüber dem einfachen Plural steht die kollektive su Neutralisierung ir der Opposition der Unterhaltungs-Akzentuationsparadigmen? *, z.B.: Juli, Sep. Linde : (4) "Lindenwald" Št (V.) In: P.G.I.N. (PDF). Linsen "Lindenblüten" Dkš; Fuß, sg Fuß "der untere Teil des Fußes, Klaue; Fußmarkierung, Grube' Lp, DP 178 Fuß (3) "die Fußspuren von jemandem" Lp, Dp 183, 192, 210 (LKŽ IX 736); Lunge „wie Fasern, Fasern“ S. Dauk-Fa- : sern "untere Faserschicht des Karns" S. Daum. 2. Kuopiné Plural manifestiert sich durch die Neutralisierung der Opposition des Akzentparadigmt. y. as, des Endstrichs, im Vergleich zum su einfachen Plural (bzw. 23 Mixed von einigen Schnaps (Hrsg. 2.1.1) Die avd-Plural-Paradigmen sollten als Folge des Verschwindens der oben genannten Verteilung betrachtet werden (Kontamination von zwei Paradigmen). 24 Nur die Variante des Plurals in fast allen Dialekten der litauischen Sprache verallgemeinerte (in) u-stämme avd (siehe Abschnitt 4.4) 2.1.1). 15 Warum das einfache Plural-Modell hier verdrängt o wurde, — während es in anderen Ländern das Plural-Modell verdrängt wurde, hängt von verschiedenen Gründen ab, die hier nicht ausführlich behandelt werden können. 26 Beispiele (Illustrationen) sind hier weiterhin ir eher begrenzt. 27 Z.B. solches: S. Sätze von Daucant (LKZ X 109): [Zemaiten] iš mauknų palagus, punes <...> arbeitete, mit Hopfenfair ser und Witimis bietet bietet ir bašiojo || Lunge [beide Male verdünnt meine. — B. S.] Die oberen Toshis den ganzen Baum umhüllen. Anmerkung. LKŽ X 109 ne Die Bedeutung des Wortes „Faser“ im ersten Satz ist sehr genau beschrieben. Dies bezieht sich auf ne die Faserschicht des Gewebes, o die to Fasern der einzelnen Schichten, die ‚Fasern‘.“ 192
Singular) mit dem ar baritonischen Paradigma der Präpositionale, z.B.: (1), tošviai sg. Schwiegereltern : (4) "Schwieir gervater jų Schwiegermutter; Haus =Schwiegermutter'; Wählen. Eltern (1), sg. Vater (Baryton Paradigma zeigt lat. Eltern : (4) „Vater ir Mutter, Herr Tejiu*; (1), vdistai sg. vdistas "in der Regel einige pflanzliche" Medikamen- : te (4) ‚JIeKaperBO' Dkš (V.) In: Inf. Hundert hundert (2), (bedeutet genaue Zahl): Hunderte (4) — bedeutet eine ungefähre Zahl, “viele’ Glv, Nm; Toxa sg. (1), Acht : Uoksai-T- (4); or (2) : Fenster Tor für (4)*; deutschl- (1), and sg. vokytis : vokyciai (32) „Deutsches Volk usw.“ Trk (A.) Girdenio inf); lietūviai sg. (2), lietuvis : lietuviai (4) "lietuvių tauta etc." Grv; siuvéjai (1), sg. Schneid- : er für Schneiderei (4) „nähmaschinen Seima“ Ldvn, Jrb (Jg. Kabeljau inf. ; Grinaveckienė E., 1960, 162 t.)% 2.4.1. Um die hier postulierte These klarer zu machen, vergleichen wir folgende Sätze: Dieses Gras ist gut vdisti ir Er gab dem Vater eine Portion Medizin Dkš; Du Hundert (Rubel) ir Hunderte jų fliegen dort Gly (Karotten K., LKK XI 127); Drei Männer gingen durch den Hof Für den Krieg haben die Deutschen viel Geld verdient Trk; Verheiratet mit až der Litauerin Gudė Užupėj. ir In vierzehn Jahren <...> kämpften Polen, Litauer Grv (Kardelytė J., 1975, 101, 131); In der Fabrik arbeiten Schneide- ... ir r, Friseure Hier leben die Schneider unseres Dorfes... „siuvéjy Seima“ Ldn. 2.4.2. Su Mit der besprochenen Verteilung der Substantiv-Ausspracheparadigmen ist wahrscheinlich ir eine ähnliche Verteilung der Aussprache der passiven Art in einigen semitischen Dialekten verbunden, z.B. geliefert, korrigiert [zu liefern" t3, korrigieren" t3] — Adverbial mot. Gin. Singular : präsentiert, korrigiert [präsentieren" t3, korrigiere- — n" t3] die sogenannte unbestimmte Geschlechtsform der Endungsform Lc, LZ, Kik, Akm, Mžk, Vkš, Kal, Pln. Plg. Folgende Sätze: Ta meisa būs kožną rytą pristatyma ir Alles wird morgen vorgestellt werden; Für dich ta wird der Busch bald behoben sein ir Es scheint mir, dass/d] bereits ylra) korrigiert, pléntas eita PIn®, Die Idee, 2.5.1. dass in der litauischen Sprache (und zumindest in den östlichen Weißen) ist in der Existenz von kuopiné Plural su -(7)ai, ist nicht ganz neu. Eine ähnliche Hypothese, wenn auch sehr ir fragmentarisch, wurde bereits von J. Otrembski, der die Gründe für die Entstehung von o/a-kamieniy-Substantiven erklärt. Er behauptete, dass bei der Multiplikation der östlichen baltischen kollektiven Substantive [nomina collectiva su *-(i)d] ist neu erschienen (Sekundär-) Plural forma su -(i)ai [<*-(i)d], nachdem es eine gewisse Zeit lang eine kuopische Bedeutung J 1956, 3, 28). a * Į behalten hat „(Die Schwankungen der Ausspracheparadigmen wurden schon lange beachtet, (1): z.B.: kalnai (3), kalnai kraiitai (2) : Kräne (4) usw. (Grinaveckienė E., 1960, 162; Hnnnu... Canrbiu: B. M., 1963, 22 t.t. ; Kazlauskas J., 1968, 48; Kardelytė J., 1975, 46). Es scheint, dass niemand festgestellt hat, dass die Bedeutungen dieser benachbarten Formen sich unterscheiden könnten. ** Dass die Ableitungen derselben Suffixe oft in einzelnen Dialekten auch in der Suffixbzw. Wurzelund End- (erhöhten) Aussprache (šdutuvai) vorkommen, hat ausführlicher geschrieben A.. Girdenis (1972, 68 t. t.). Er glaubt, dass „eine beträchtliche Anzahl der genannten ‚Wurzel‘ ar Beispiele für „endgültige“ Aussprache sind Relikte, die sich nicht nur in ihrem Ausdruck (Aussprache), sondern auch in ihrem Inhalt von anderen Vedischen unterscheiden“ [dieses Wort wurde von mir verwässert. — B. S. 10.) Girdenis A., 1972, 69. In der Unterhaltung su A. In Girdeni kristallisierte ir sich die hier vorgebrachte These heraus, dass die Endungsvarianten von ansonsten baritonischen Substantiven (Bd. Deutsche : Deutsche) könnten Relikte des ehemaligen Plurals von Kuop sind. 30 Diese Tatsache der Schreibweise wurde bemerkt und von doc. A. Gierke. 13. 91 ) 193