scieee AI-readable full text Open interactive document viewer

Vietininko ir prielinksnio „į“ su galininku sinoniminė vartosena

Elena Valiulytė

Full text

LITAUISCH KALBOTYROS Fragen, XXVIII (1989) SPRACHEN KOMMUNIKATION IR INTERAKTIONEN ELENA VALIULYTĖ Apotheker IR ANHANG Į SU SCHLUSS Synonym VARTOSENA 1. Allgemeine Anmerkungen 1.0. Die semantische Struktur der Präpositionen — der lokalen su (räumlichen) ir be Bedeutungsformen — besteht aus zwei Arten von semantischen Merkmalen: Orientierungswert, der die 1) Position des lokalisierten Objekts in einem anderen Objekt kennzeichnet (Schwenkwert in Bezug ir 2) auf Orientierungspunkt)?, der angibt, ob sich das zu lokalisierende | Objekt bewegt oder nicht. Die ir Konstruktion į des Pronomens hat die gleiche Orientierung- — sbedeutung zeigt das Innere des Orientierungspunktes an (innere Bedeutung) ir iš grundsätzlich unterschiedliche Bedeutungen į der Gleitfähigkeit: die o Präpositions- — konstruktion — zeigt die Gleitfähigkeit an, der Pronomen dagegen nicht die Gleitfähigkeit. tį (in der Regel den Zustand), plg. Wachsen im Wald ir ging in į den Wald. Das Innere dieser Form Auf der Grundlage der (orientierenden) Bedeutung bilden sie eine starke semantische — Opposition, | deren Unterscheidungsmerkmale sich nicht verschieben. Es gibt jedoch Fälle, in denen die Opposition neutralisiert ši wird, indem die genannten Formen mit t. y. denselben Verben verwendet werden, z.B.: su ťahal hlínu v hlíně. į | 1.1. Die Konstruktion des lokalen ir Subjekts mit į su Präpositionsendung hat eine iš grundsätzlich andere semantische Konnektivität, z.B.: der Tisch steht im Raum der Vater ist in ir den Raum gegangen. į Die į Präpositionskonstruktion wird su bei Verben der Verschiebung (Veränderung ar der Position, die die Verschiebung | bewirkt) verwendet. O Stellvertr- — eter im Gegenteil — su Verben der Unveränderlichkeit (Position, Existenz, ar Prozess der spezifischen Handlung). Zwischen der semantischen ir Umgebung der į Ortspräpositionskonstruktion und der Theorie der logischen Klassen (semantische Kontexte können als logische Klassen verstanden werden) besteht ein Abstandsverhältnis®: wo eine Wortform verwendet wird, darf normalerweise keine andere verwendet werden, z.B.: der Tisch steht im Raum (aber ne į Zimmer) ir Vater trat in į den Raum (aber im ne Zimmer)“. Dennoch gibt es in der ir literarischen Sprache solche Zusammenhänge, in denen alternative Geschichten erzählt werden (t. y. abwechselnd) beide erwähnten lokalen Formen, z. B.: der Wagen steckte į den Boden | in den Boden, legte den į Stock in die | Ecke, die Rebellen versammelten sich im Wald | į Wald, Roggen in den Boden gesät | į Boden (Bd. Russisch k. Bnagamupcknii 1972, 19 Ta-Tä. ). ! Diese Begriffe į wurden in die litauische Sprachwissenschaft aufgenommen J. Kilius (siehe Abschnitt 4.4) Kilius 1972, 23; 1977, 40). * Für logische Klassenbir eziehungen jų zwischen siehe. Plečkaitis 1978, 99 Ta-Tä. * In einzelnen Dialekten, z.B. in der Region Klaipėda, wird in der Position des Ortsnamens aufgrund des Einflusses der deutschen Sprache die Präpositionsį konstruktion verwendet (z. B. į Nidą) oder die südlichen Hochländer (nur aus anderen Gründen) verwendet die Ilation analog (z.B. ich war in der Stadt). Anderswo — umgekehrt — wird der Pronomen in der Präpositionskį onstruktion gesagt (bzw. der — Bedeutung des Ilativs), z.B. : Die Krankenschwester ging in ein fremdes Land. Rdm (Hrsg. Laigonaitė 1957, 30—33; Zinkevičius 1966, 200—201, 418), Da dies Fakten der ne literarischen Sprache sind, werden sie hier nicht erwähnt. 12* 179 Was erklärt die Abwechslung solcher Formen, die Variantenvjų erwaltung? Das hängt wohl vor allem von der Bedeutung der Verben ab. Man kann davon ausgehen, dass es Verben gibt, deren semantische Struktur den semantischen Anforderungen der ir Präpositionskir onstruktion į des Lokalen für den Kontext entspricht, obwohl dies auf den ersten iš Blick unvereinbare Dinge scheinen. ir Verben, die die su Konstruktion des Substantiv-Prto onomen-Präfixes selbst austauschen, können in ir mehrere į Gruppen unterteilt werden. 2. Wörter mit ähnlichen ir Bedeutungen wie das Verb fallen 2.1.0. Das Verb knacken nach (1) Bedeutung „leistis į minkštą ar purią masę““* turi keletą sinonimų: smegti (1), grimzti (2), smukti (2), sėsti (5) (siehe Abschnitt 4.4) Lyberis 1980, 184). Die semantische Struktur dieser Verben besteht aus solchen gemeinsamen Semen: 1) Scrollen, 2) Scrollen Richtung ir 3) Scrollen Sphären. Dies führt zu jų semantisir cher syntaktischer Konvergenz. Die Bedeutung der genannten Verben wird in Verbindungen durch abhängige su Substantive verwirklicht, die eine viskose, locker weiche Masse bezeichnen ar (oder mit einer solchen Bezeichnung), z. B. Schlamm, Schlamm, Moor, Schlamm, Lehm, Sand, Schnee, Schmutz; bala, klampynė, raistas, pelkė, pieva, dirva, žemė kt. ir Die grammatische Form dieser Substantive kann jedoch zweierlei sein: Substantiv Präsens Präposition z.B.: der Wagen stolpert im Boden ar su į, | į Boden. Die Verwendung į der Präpositionskonstruktion ist in diesem Kontext systematisch: sie wird durch die Verbkonjugation motiviert. Der Pronomen in den angegebenen su Verben ist unsystematisch. Wie bereits erwähnt, ist die semantische Konjugation ir der į Präpositionskonstruktion dieser Form grundsätzlich iš anders: Die Präpositionskonstruktion wird mit den į Verben der Verschiebung, su des o Pronomens — su der Nichtverschiebung verwendet. Dieses Gesetz der semantischen Anpassung ist jedoch nicht absolut. Im Satz ist der Pronomen als allgemeine Form der lokalen Bedeutung möglich ir su Verkehrsverb, aber neben einer anderen unbedingt erforderlichen (obligatorischen) lokalen Form, z.B.: der Wagen fuhr in einen Graben im Wald 1) į ir 2) Der Wagen į steckte im Schnee im Wald. Dieser Pronomen ist nicht direkt mit dem Verb su verbunden, o gehört zum ganzen Satz, ist — Determinant jo (Bd. IllsejjoBa 1964, 77 tt). Vergleichssätze sind in ihrer Struktur nicht ganz gleich. Dies wird durch unterschiedliche Transformationjų smöglichkeiten gezeigt. Aus dem Satz (1) kann man das Präfix in die Konstruktion nicht eliminieren (ohne seine Grammatik zu verletzen), im Satz ist eine solche Reduktion möglich, z.B.: vozík vjel do lesa o (2) (Satz ungrammatiscir h) der Wagen steckte im Wald fest (Satz grammatisch). Diese strukturellen Unterschiede zwischen den genannten Sätzen sind auf die jų Semantik der Verben zurückzuführen. Obwohl beide Verben zu der gleichen semantischen Gruppe der Verschiebungsverben gehören, unterscheiden sie sich in bestimmten Merkmalen: der Richtung der Verschiebung der Verschiebunir gssphäre der Semomas. Das Verb fahren bedeutet horizontales Scrollen (Land), o klettern — vertikale Scroll (viskose Masse in die Tiefe). Die Bedeutung des letzten Verbs (aufgrund der Art der Scrollspir häre, die die Richtung kennzeichnet) ist nicht so ausgeprägt wie bei Verben mit horizontalem Scroll. Damit lässt sich wohl auch die Position eines Ortsnamens (ohne Präfix in der Konstruktion) neben ihm erklären (d.h. das Verb klimpti). Shio 4 Die Zahl des po Verbes zeigt die Reihenfolge der Bedeutung nach Verb-VerbindJg. 180 ungen mit einem su Lokalisator sind zweiseitig: bei einigen kann der Lokalisator durch eine Präpositionskį onstruktion ersetzt — werden, bei anderen nicht, z.B.: der Wagen steckte im Wald fest (aber ne į Wald) ir LKW im Schnee stecken geblieben | į Schnee. Das hängt von der lexikalischen Bedeutung des Substantivs ab. Alternativ verwendet beide Formen des Endworts — Präposition su Pronomen in į ir der Regel solche — Substantive, die erforderlich sind, um das Verb zu fallen semantische Valenz, t. y. bezeichnet eine viskose ar Masse mit folgendem Serum (siehe Abschnitt 2.1.0). Verwandte Verbindungen beschreiben die ta Denotationssituation selbst, aber manchmal wird die Situation etwas anders nu interpretiert, vgl. ta Der Wagen į stößt | den Boden im Boden. Die su Präpositionskonį struktion, die den Scroll-Sem in der Verb-Bedeutung aktualisiert, betont den Scroll-Bereich stärker (Boden), Verb o mit Lokitiv, su der die Anwesenheit eines Gegenstandes impliziert*, normalerweise betont er den Gegenstand selbst, der lokalisiert wird (Beförderung). Dieser Unterschied ist jedoch nicht signifikant, ir wenn Verbindungen derselben lexikalischen Zusammensetzung als Synonyme betrachtet werden. Verbverbindungen der su klimpti-Gruppe į mit ir Präpositionskonstruktion im Lokalis unterscheiden sich in der Häufigkeit der Verwendung, ir stilistische Differenzierung etwas semantisch. 2.1.1. Das Verb zu stolpern realisiert seine grundlegende Bedeutung in Verbindungen su der definierten Semantik von Substantiven (siehe Abschnitt 4.4) 2.1.0.) In zwei alternativen Formen: su į (oder iliativ* in — Dialekten) (a) ir Einheimischer (gelegentlich) (b). a) Die Räder stampfį en auf dem lockern ją Boden, knabbern wie Zinken. BubnZDZ 31. = Es ist schwer, über den Boden zu — gehen, die Füße stoßen über die Mühle. Ktk. b) In flüssigem Bitumen stolpernd, mit schwarzen Gesichtern von der Asche, retteten sie Freunde, retteten das Kraftwerk. T 1986 108. Substantive, die in ihrer semantischen Struktur keine deutlich ausgeprägte Viskositätsseme haben, dürfen jedoch nicht durch su eine Präpositionskonstruktion ersetzt werden (außer ir in der Literatursprajo che), z. : į Die Maschinen stolpern auf der geschmolzenen Straße (Schriftzug) 2.1.2. Beide Formen werden als Präpositionen des Verbes ir su klimpti verwendet: įklimpti, nuklimpti, — suklimpti. a) Andreas ist in den į Pflug geraten. Die Beine wurden schwer. BubnZDZ 8. Kinder, gehen Sie po nicht in die Tränen: Sie können die į Mauren ir trinken. LKŽ VII Wir 603. sind in į einen schrecklichen Lehm gefallen. LKŽ VIII 338. Su Ich habe den Schmutz į auf allen Rädern entfernt. LKŽ VI 93. = Die Stute fiel in den Saal, fünf Wölfe zogen und o du warteten (Rätsel). Lš (LKZ XII 59). Wir sind alle in die Tiefe gerutscht. Ktk. b) An der Seepromenade Die Kuh ist gestolpert. Mrk (LKZ VII 603). Beförderung in einer ausgedehnten, maurenartigen Lage (vert.) Das Tier fiel in der Quelle im Frühjahr. J. Der Schnee fällt. Krkl (LKZ VI 94). * Im Allgemeinen kann man die Verbverbindungsu en des Lokalverbens als Ergebnis der syntaktischen Kondensation betrachten: senti fehlt das Zustandsverb (kann leicht eingefügt werden, z.B. liest im Zimmer<liest im Zimmer, auch der Wagen ist im Wald stecken geblieben<der Wagen ist im Wald stecken geblieben). ir Für diesen Begriff siehe. Maprsruos 1985, 159. * Tliativ wird als semantische Variante der į Präpositionskonstruktion angesehen, wir jį markieren sie mit einem Gleichheitszeichen (=). . 181 In Dialekten gibt es auch Ableitungen von anderen Präfixen desselben Verbs —apklimpti, paklimpti, priklimpti, parklimpti. Wir haben Beispiele für ihre Verwendung mit einem Einheimischen. Der Wagen steckte in einem Sumpf fest. J. Balelėj kam eine Stute: Fünf Männer zogen, zwei warteten (Rätsel). 94 (1994) Nr. 6 op. Der Arzt ist verloren und im Sumpf gefangen. 94 (1994) Nr. 4 op. (Vgl. auch: Annas ganzes Leben lang im Schlamm stolpernd hat er sich verlaufen (ein gutes Leben nicht gesehen). 94 (S. 94). 2.1.3. Ein charakteristischer syntaktischer Begleiter der betrachteten Verben ist die Konstruktion von Präpositionen bis | ligi sa Vornamen. Es wird sowohl neben dem Präfix in der Konstruktion (a) als auch neben dem Lokalisator (b) verwendet. a) Sie klettern in den Büschen und klettern bis zum Band im Schnee. S. 135 und fol. Das Wichtigste hier ist die Wiese..., wo in den heißen Sommermonaten die mit Heu oder Klee beladenen Wagen, die bis zu den Nabeln in den Sand klettern, herumlaufen. S. 148. b) Die Füße stolperten oft bis zu den Knien im Schnee. Die Pferde waren bis auf den Bauch im Sumpf. 94 (1994) Nr. 4 op. Wie wir an den Beispielen sehen können, sind die erwähnten Konstruktionen der Präpositionen bis | ligi definierte lexikalische Zusammensetzungen: sie bestehen aus Substantiven, die einen untrennbaren Teil des Objekts (Subjekts) bezeichnen. Und die Konstruktion selbst hat eine eigene Grenzbedeutung, die durch den Charakter der Handlung (die amorphe Masse der vertikalen Verschiebung) bestimmt wird: sie zeigt die Grenze an, bis zu der die Handlung ihr Subjekt umfasst, vgl. A: Der Mann ging auf halbem Weg bis zu den Knienund der Mann ging auf halbem Weg und blieb stehen. In dieser Position sind auch andere Grenzpräfixe möglich, z.B. : Der Mann ist im Schnee über | über den Knien, auch halb über den Knien, mit den Knien. f2.1.4. Mit dem Verb klimpti und seinen Ableitungen werden beide abhängigen Formen – der Endsatz mit dem Präfix in (a) und der Pronomen (b) und abstrakte Substantive (z.B. Not, Krise, Idealismus, Sorgen) – austauschbar verwendet. In dieser lexikalisch-syntaktischen Umgebung haben Verben eine figurative Bedeutung und bilden oft verbreitete Wortverbindungen. Aber in dieser Hinsicht werden sie hier nicht behandelt – wir interessieren uns für die syntaktische Struktur der Verbindungen. a) Die bürgerlichen Länder stürzen immer noch tief in die Wirtschaftskrise. S. 93. Wie auch immer in Schulden 94). geraten, Kurapka selbstkommt nicht zurecht. Krebs. Ein Lehrer braucht zu viel, oder so oder so, nicht in die Kleinigkeiten zu gehen. 1000 v. Chr.) führten die Inca zur Eroberung der Incas. Aisb. Unsere Machisten sind alle idealistisch. S. 93. 2.2.0. Das Verb stegti (1) verwirklicht seine Grundbedeutung „tief (in einen weichen Gegenstand) fallen“ in Verbindungen mit Substantiven der gleichen semantischen Gruppe wie sein Synonym klimpti (siehe 2.1.0.). Diese Verben unterscheiden sich in bestimmten semantischen Nuancen. In der semantischen Struktur des Verbes stegti wird eher die Natur des Subjekts der Handlung betont — seine Schwere, sein Gewicht, und des Verbes klimpti — die Natur des Ortes der Handlung (seines Ausdrucksbereichs) — Klebrigkeit, Flüssigkeit usw. Diese semantischen Merkmale können Verben auch an ihre lexikalische Umgebung® „übertragen“, wenn sie dort nicht explizit ausgedrückt sind. Zum Beispiel im Satz "Beim Gehen der Füße" betrachten wir solche Ableitungen als Dialekte, die keine DŽ haben,. * Plg. U. Weinreichs Gedanken zu den Wörtern „Übergangszeichen“ (H ux x TH Ha 1979, 115). 182 Verb klimpti, unter anderem, signalisiert be ein abhängiges Substantiv ir auf der Wiese (oder genauer gesagt: die Bezeichnung dieses Substantivs) mit dem Merkmal der Viskosität (weil die Wiese nicht zähflüssir ig sein kann). O Im Satz Vežimas smego ant pievos informiert das Verb smegti unter be anderem darüber, dass das Subjekt ir (Transport) war schwer, schwer (daher ir smego)?. 2.2.1. Su Verben mit dem Verb stecken und Präpositionen mit den Ableitungen stecken, stecken, stecken, stecken trm. (dialektal), wie ir su mit dem Verb klimpti (siehe Abschnitt 4.4) 2.1.1 ir usw.), häufiger verwendete Präpositionsį konstruktion (oder Ilativum in — Dialekten). Die Füße į sind auf dem Boden. Aš Smengu-- į Sumpf. J. Die Pfoten der Tiere gehen tief in den Mist į ein und machen ihn ir sehr schlammig. LK Ž XIII 142. Wenn der vollgeladene Wagen im Schlamm į steckte, zog er ihn allein heraus. jį Simk (LK Ž XIII 143). Die Vertriebenen schleifen den į Schnee bis zum Boden. Vien (LKŽ XIII 144). =Diese Räder brechen in den Boden nė ein, können nicht mehr rausfahren. - Ja. (LKŽ XIII 144). Alle Beine des Pferdes schlugen zusammen. Vb(LKŽ XIII 143). Es gibt zahlreiche Eichen-, Birken-, Kiefern-, Tannen-, Kernholz-, Schlammund mit Gras bewachsene ir Baumstämme. S. 67. 2.2.2. Der Substantiv su wird in diesen Verben eingeschränkt verwendet. Häufiger sind die durch die Teilnehmer der su Vergangenheit gebildeten verbundenen Exekutivformen ar su des Verbs, die die Bedeutung des resultierenden Zustands haben (siehe Abschnitt 4.4) LKG 1971, 150) a) o su seltener — (und Dialekte) (b). a) Viele Legenden sind über Schlösser, Städte und Gutshöfe entstanden, die in der Erde verschlafen sind. LTs IV 52. Felicia saß in ihrem Bett, auf Daunenkissen ausgestreckt. SajND 116. b) Die Räder waren vollständig im Schlamm eingeschlossen. PBS. Das ist ein Arschloch! Dafür habe ich ko mich nicht mit su dem Wagen beschäftigt. Bsg (LKŽ XIII 144). 2.2.3. Das Verb schlägen kann man normalerweise durch das Verb klimpti ersetzen, z.B. : Die Füße treten | auf den į Boden. Nur zwischen Präpositionsverben gibt es eine ne Übereinstimmda ung, z.B.: Räder schlugen im Schnee, aber schlugen, weil dieses Verb eine andere ne Bedeutung hat — „viskos werden“ (z.B.: Po Regenboden durchsickert). 2.2.4. Wenn das Subjekt der Handlung ein spitzer, scharfer ar Gegenstand ist, hat das Verb stogti eine Bedeutung „smigti“. Ir In diesem Fall ist es eine su regelmäßige Präpositionskonstruktion į (oder in Dialekten ein Illativum). Der Schreiber schlägt mit dem Finger. į J. Der Nagel ist in den į Fuß eingedrungen. Krš (LKŽ XIII 142). Das Messer schlug in die Wand. 143 (S. 143). = Axt in den Mund. Auk(LKŽ XIII 145). O Pronomen in der su aktiven Form (Bd. 2.2.2). Er riss sich den Schuh aus und fand eine Kugel in der Pfote. Žem (LKZ XIII 143). In Dialekten tritt der Substantiv in ir su der Personalform von Präpositionsverben auf. Er hielt sie fest in der Hand. 143 (1913) Klavierstück Nr. 13 op. * Dass die semantische Struktur dieses Verbes die Subjektmerkmale widerspiegelt, zeigt die sekundäre Bedeutung jo „spigti“ deutlicher, wo das Subjekt konkreter ist, vgl. Die Definition dieser Bedeutung: „tief (über einen spitzen Gegenstand) gehen“ (Ds, 722). 183 Das Verb bezeichnet eine endgültige Handlung und hat einen Ergebniszustandssatz: seine Bedeutung kann so interpretiert werden: „einflog und blieb“. Das letztere (d.h. das Zustands-)Sema unterstützt die Position des Lokalisierenden, und diese (Lokalisierende)Form aktualisiert wiederum das erwähnte Sema. Die Position der Konstruktion des Präfixes auf gegenüber diesem Verb ist jedoch stärker, weil sie auch durch die morphologische Struktur des Verbs unterstützt wird – das Präfix des entsprechenden Präfixes auf-. 2.2.5. Mit dem Verb smegti und seinen Ableitungen, wie auch mit ihrem Synonym klimpti, können auch Konstruktionen verwendet werden, die die Grenze der Verschiebung anzeigen — die Präpositionen do | ligi, nad, vyššie und kolmník (siehe 2.1.3). Ancient] Beine über den Knien auf die Verlegung der Sohle. 143 (S. 143 ff.). Der Umfang der Handlung kann auch auf andere Weise bestimmt werden: durch ein Adverb am Verb (a) oder durch ein Zeichen am Subjekt (b). a) Die Räder sind vollständig im Schlamm eingeschlagen. PBS. Die Pfoten der Tiere dringen tief in den Mist ein und machen ihn stark verschmutzt (vgl.). b) Alle Beine schlummern in der Brust. 2.2.6. Bei den genannten Verben wird auch die Endform (a) oder der Pronomen (b) der abstrakten Substantive mit dem Präfix in (oder der Ilativus) verwendet (siehe 2.1.4). a) Das Wort der Mutter prägt sich in das Gedächtnis des Babys ein. 1901, S. 4–5b. Sie schlummerten in religiöser Verwirrung (aus). = Er ist ganz verschuldet. 143 (1913) G-Dur op. Als wir zu den Eltern kamen, machten sie, was sie wollten: sie arbeiteten sinnlos (sie arbeiteten sehr viel), sie hatten keine Zeit, sich mit den Gästen zu beschäftigen. 144 (1913) Klavierstück Nr. 4 op. b) Wir waren verschuldet (sehr verschuldet). 144 (1913) Klavierstück Nr. 4 op. Das abhängige Substantiv kann eine figurative Bedeutung haben, und die Wortverbindungen selbst sind phraseologisiert. Dieser Strick fiel mir in den Kopf (vgl. fiel mir ins Gedächtnis). 143 (S. 143). Die Worte dieses Schriftstellers jeder eingeprägt in ihr Herz. 143 (1913) Klavierstück Nr. 3 op. Die Worte schlugen wie Nägel in meinen Kopf. 143 (1913) Klavierstück Nr. 3 op. Vergleicht man die Wortverbindungen des Verbes stegti mit denen des Verbes klimpti, so fällt nur eine teilweise Übereinstimmung auf, z.B. sagt man in skolas | skolotų įsmega und įklimpo, ebenso in darbai | darbuose prasmegę und įklimpę, aber in die Erinnerung, in den Kopf, ins širdį įsmega und nicht įklimpo. 2.3.0. Das Verb sinken (2) ist synonym zu den Verben klimpti, šlėpti in seiner sekundären Bedeutung: DZ, es wird definiert durch Bezugnahme auf die letzten Verben: „stürzen, schleichen (in Schlamm, Sand, Schnee)“. Das Verb, das in seiner Hauptbedeutung erwähnt wird, gehört zur nächsten Reihe von Synonymen (siehe 3.1.0). 2.3.1. Mit dem Verb zu sinken und seinen Präpositionen zu sinken, zu sinken, zu sinken, zu sinken trm., zu sinken trm. Verwendet in der Regel als Präfix in der Konstruktion (oder als Illativum in Dialekten) (a), seltener als Pronomen (b). a) Der Stein versinkt in der Erde. J. Geld mit einem Kessel und versank in den Boden. S. 102. Die Flussläufer sind in den Schlamm gesunken. 606 (engl.) = Das Boot sinkt bis an die Flügel in den Schlamm. 605) und (vgl. 606). b) Die Burgen auf dem Berg sind versunken. BsV 162. 184 2.3.2. Auch bei diesen Verben werden Konstruktionen verwendet, die die Grenze der Handlung bezeichnen (siehe 2.1.3., 2.2.5.). Das Boot sinkt bis zu den Flügeln. 605) und (Lk 23,30). 2.3.3. Es werden auch Verbindungen mit verschiedenen abstrakten Substantiven gebildet (vgl. 2:14," 22.6). a) Die kapitalistische Welt versinkt in immer tiefere Widersprüche. 1953, S. 45. Die Falschen sind in Schulden geraten. 605) und Aegidius (ca. 606). In die Schwierigkeiten eintauchen. S. 308. = Varkaliené sah es nicht, sie war wieder in schwere Gedanken versunken. 605) und Gottfried (ca. 606). Ein weiteres Jahr amZinybén sinkt. S. 195. b) Er hat alle Grundlagen in der Arbeit. S. 605. Andere sind bereits verschuldet. Köln 1933, S. 69. Eine unsichtbare Kette verbindet uns mit vergangenen Generationen, die im Nebel der Jahrhunderte versunken sind. S. 352. 2.4.0. Die Bedeutung des Verbes sinken (2) für „abstürzen“ ist sekundär. In der Grundbedeutung dieses Verbs – „abwärts gehen“ – ist der Ablauf und seine Richtung (abwärts) festgelegt. Im semantischen Kontext des Verbes klimpten (siehe 2.1.0) erhält es die gleiche Bedeutung wie letzteres, z.B. die Füße sinken in den Schlamm. (In diesem Fall wird die Abwärtsrichtung in die Tiefe umgewandelt.) 2.4.1. Mit dem Verb „spukti“ und seinen Präpositionen „smukti- “, „susmukti“, „nusmukti“, „pasmukti“, wie auch mit seinem Synonym „klimpti“, werden wahlweise zwei abhängige Formen verwendet — die Endform mit der Präposition „in“ (oder der Illativ) (a) und die Pronomenform (weniger häufig) (b). a) Die Füße sinken in den Schlamm und ich kann nicht mehr gehen. 2019 (PDF; 209 kB). 11 In der Erde, die durchnässt ist, im Sumpf, da fallen die Füße, und das Wasser raschelt. J. In Armenien schwinden die Räder. J. Ich schrie wie in eine Höhle. 315 (S. 315). = Der Wagen schlägt in einen Ballon. 2019 (PDF; 209 kB). Die Maschine stürzte in den Schlamm und wurde sogar von zwei Traktoren herausgezogen. 214 (1913) Klavierstück Nr. 2 op. Dann stürzte die ganze Hochzeit zu Boden. LTs IV 649. b) Ich war in den Wiesen gefangen. S. 268. Und im Zusammenhang mit den Substantiven, die Wasser oder seine Gewässer bezeichnen, hat das Verb padati eine andere Bedeutung — „fallen“ (es wird in Verbindungen mit der Konstruktion des Präfixes na realisiert). Er ging nur auf gefrorenem Eis und stürzte in den See. 211 (1911) 2. Op. Sie standen da und stürzten alle ins Wasser. 214 (1913) Nr. 2 op. 2.4.2. Auch bei diesem Verb werden wie bei seinen Synonymen Konstruktionen verwendet, die die Grenze der Handlung bezeichnen (siehe 2.1.3, 2.2.5, 2.3.1). Dass ich bis zu den Ohren in die Wüste gesunken bin! 2019 (PDF; 209 kB). Der Wagen war bis zu den Achsen im Schlamm versunken. 211 (1911) Nr. 2 op. In ähnlicher semantischer Funktion werden auch Quantitätskonstruktionen verwendet. Der Stein war ganz in die Erde gerutscht. 211 (1913) 2. Op. Einen halben Meter tiefer. Ktk. Die gleichen Konstruktionen sind auch mit anderen erwähnten Verben möglich, z. : Der Wagen (über) einen halben Meter steckte fest | schlief ein | versank in der Mitte. 2.4.3. Abstrakte Substantive mit dem Präfix in rasta werden an das Präpositionsverb geschlagen (siehe 2.1.4, 2.2.6, 2.3.3.). 185 Das ist in Schwierigkeiten geraten! 211 (1913) 2. Op. Er war in den Trunk versunken, aber er hatte den Schnaps nicht mehr los. 211 (S. 213) (PDF). Ich bin in die Schulden geraten und weiß nicht, wie ich aus ihnen herauskomme. 211 (1913) Nr. 2 op. Ein Substantiv ist mit einem Teilnehmer der Vergangenheit möglich, z.B. in Not, in Schulden. 2.5.0. Nur die 5. Bedeutung des Verbes sėsti (5) ist mit den besprochenen Verben synonym: DZ erklärt sie mit dem Synonym grimzti, und LKZ mit dem Verb štgti. Diese Bedeutung steht in Verbindung mit der Hauptbedeutung desselben Verbes —„Sitzposition einnehmen“— des nach unten gehenden Sema, vgl. Setzen Sie sich auf eine Bank und Wagen sitzt im Sandkasten. Gesni für den Stil und die Dialekte der gesprochenen Sprache. Mit ihnen herrscht das Präfix in der Konstruktion (oder Illiative) (a), der Pronomen ist sehr selten (b). a) Die Rüben sind so groß und so tief im Boden verwurzelt, dass die Blätter manchmal abfallen. 20. Auflage. = Der Stein war groß und tief in den Ballon eingedrungen, nur die Oberseite war zu sehen. 1947 (Hrsg.): 424. Der Wagen setzte sich auf die Wiese, und die Pferde nahmen nichts von dem Gegenstand. Alv (LKŽ XII 447). Die Erde ist bedeckt, der Wagen ist eingefahren! 1947 (Hrsg.): 424. Zeiten sind vergangen, Zeitalter sind vergangen, Regen und Wind haben die Schalen zerstört, die Mauern sind zu Boden gefallen. Krėv (S. 449). b) Auf trockenem Sand sitzen die Räder wie Naben. Band 2, S. 442. 2.5.2. Und mit diesem Verb werden Konstruktionen verwendet, die die Grenze der Aktion bezeichnen (siehe letztes Beispiel). 2.5.3. Das Verb sedieť (sitzen) hat, wie stegť (stechen) (siehe 2.2.4), im Zusammenhang mit dem Subjekt — spitz, spitziger Gegenstand — die Bedeutung „stechen“ und wird mit der Konstruktion des Präpositionssatzes do (oder des Ilativs) verwendet. Er schlug ihn mit dem Schwert in die Brust. M1 (LKZ XII 447). Der Kopf war mit einem Messer geschnitten, der Hals mit einem Messer geschnitten. RAS (LKŽ XII 447). 2.5.4. Wenn das Subjekt der Handlung eine Flüssigkeit, Farbe ist, hat das Verb sitzen die Bedeutung "absorbieren". Diese Bedeutung wird auch mit dem Präfix in der Konstruktion (oder Ilativum) realisiert. Die Farbe setzte į sich auf die Leinwand. Bt (LKŽ XIII 447). Die Tinte į hat sich so festgesetzt, dass man sie nicht mehr abwaschen kann. 447 (1982) 2. Auflage. 2.6.0. Das Verb klimpti und die ihm nahestehenden Wörter grimzti, smegti, smukti, sėsti (sowie ihre Präpositionsableitungen) bilden Synonymverbindungen mit dem Ortsnamen der Präpositionskonstruktion, z.B.: vozė įstrigo (įsmegen, į įsmuko, įsėdo) ir sandį į smėlį. į | 2.6.1. In der angegebenen lexikalischen Umgebung ist į die Präpositionskonstruktion regelmäßig, häufiger, und der Pronomen ist seltener. Es wird uneingeschränkt mit konjugierten Exekutivformen des Verbs (oder Teilnehmern der Vergangenheit) verwendet, die einen Satz des resultierenden Zustands haben, der den semantischen Anforderungen des Lokalisten an den Kontext entspricht. 2.6.2. Der Substantiv ist charakteristischer in o Sätzen mit allgemeiner į Bedeutung, — die Präpositionskonstruktion in Aussagen mit aktualisierter Bedeutung, z.B. : Auf der geschmolzenen Straße stolpern Maschinen und ein Traktor ist im Boden stecken geblieben. 186 2.6.3. Der Substantiv wird häufiger in Dialekten o verwendet, in į der ja — Präpositionskonstruktionsschrift. Dies spiegelt den allgemeinen Trend zu mehr analytischen Konstruktionen wider. 2.6.4. Syntaktische Formen mit unterschi- — edlicher ir semantischer Konjugation į su Die Fähigkeit, — sich mit dem Verb klimpti zu verbinden ir jo Synonyme (sinken, stoßen, fallen, sitzen) werden durch die spezifische Semantik dieser Verben bestimmt. Jų Die markante vertikale Verschiebung in die amorphe Masse kann als die Unverändeir rlichkeit der Position des Gegenstant. y. des, als Nichtverschiebung verstanden werden. Dies ir bestimmt die Position des Einheimischen. 2.6.5. Die Präpositionskonstruktion der Verbindungen į der erwähnten lexikalischen Zusammensetzung hat eine etwas ji modifizierte ne Orientierungsbedeutung: sie o bezeichnet das Innere des bestimmten Gegenstandes, die Tiefe des amorphen Gegenstandes. Dies wird durch die Semantik des abhängigen Substantivs bestimmt. Be Dadurch unterscheidet sich die Bedeutung der ir Gleitfähigkeit dieser ji Konstruktion: sie hat keine Annäherungsso emme, sie bezeichnet das Gleiten in eine amorphe Masse. 3. Verb skesti Wörter mit ir ähnlichen Bedeutungen 3.1.0. Für das Verb skesti (1), be jo Synonym sinken (1), semantisch sind nahe Verben nmerti nirti (1), (1). In ähnlicher Weise sind sie alle ir definiert DZ,, plg.: sinki „in der Flüssigkeit hinuntergehen“, sunkėti „in der Flüssigkeit versinken“, tauchen "absteigen, į Wasser versenken", tauchen „Wasser į berühren, tauchen“. Wie wir in den iš Definitionen sehen, sind in der Bedeutung dieser Verben solche Semen fixiert: (abwärtir s) Scroll-Sphäre (Flüssigkeit, normalerweise Wasser). Die Verben mit letzterem Sema unterscheiden sich von den Synonymen der Reihe klimpti: Diese haben in ihrer Semantik eine andere Bewegungssphäre festgelegt. ra — Viskose, flauschige Gegenstände (siehe Abschnitt 4.4) 2.1.0). 3.1.1. Verben sinken, sinken ihre Bedeutung realisiert in Verbindungen mit dem Lokalisator su von Substantiven, die Wasser bezeichnen (und andere Flüssigkar eiten) Gewässer (Fluss, See, Sumpf, Meer, Ozean, Pool, Brunnen). Der Stein ertrinkt im Wasser. S. 708. Ein trockener Baum ertrinkt nicht im Wasser. Ktk. Ko Schiffe, die im Sturm auf See sinken. Im Wasser sinkt, im Dreck stolpert.J. 3.1.2. Der Substantiv ir su wird als Präpositions-- Ableitung der angegebenen Verben verwendet. Diese Feder ist schwer zu ertrinken. Lnkv (LKŽ XII 845). In unserem See Kirche versunken (versunken).Tvr (LKZ XII 845). Ir Ein Schiff sinkt in den Tiefen der Meere. JV 194. Das Netz im Sieb ist vollständig versunken. Sr (LKŽ III 605). Am Abend versank das Floß im Fluss Minija. TP 1881 1. 3.1.3. Konstruktion į des Präfixes (oder der Ilativus) wird su selten (a) für die betreffenden Verben verwendet, mit Ausnahme der Konstruktion in den Boden (und des Ilativus dugnan) (b). a) Die Axt sank schnell in die Tiefe des Meeres. 212 (Bd. Notieren Sie, wie tief das Röhrchen ins Wasser eingetaucht war. S. 605. = In den Tiefen der Seen sind die Fische ertrunken. 2. Auflage (1843). Gestern ist der Brunnen versunken. 2. Auflage, S. 844). | Und der Wind erhob sich, und das Schiff kehrt um, und das Mädchen versank in den Tiefen des Meeres. S. 5. Die Krone sinkt bereits auf den Meeresboden. S. 144. 187 5. Verben säen, pflanzen 5.0. Das Verb seeti mit der Bedeutung „Samen in den für das Wachstum der Pflanzen vorbereiteten Boden gießen“ DZ, 695 (und die Präpositionen pa-, su-, za-, initiale), sowie das diesem semantisch nahestehende Verb sodini (seine Definition — „die Pflanze oder ihren Keimling ausgraben, in die Erde stecken, damit er wächst“ DZ, 726) und die Präpositionen pa-, suvediniai bilden ebenfalls parallele Verbindungen mit zwei lokalen Formen: dem Lokalund dem Endformen mit dem Präfix in, vgl.: säte Lein in den Boden | in den Boden, setzte die Keime in den Boden | in den Boden. Dies zeigt die genannten Verben in komplexer Bedeutung mit den Zeitund Zustandssemen (siehe 4.0). Darüber hinaus ist in der Semantik dieser Verben auch das Sema des Ziels "zu wachsen" festgelegt. 5.1. Diese Variante der syntaktischen Konjugation der Verben säen, pflanzen (und ihrer Präpositionsfolgewörter) in die Literatursprache stammt wahrscheinlich aus verschiedenen Dialekten. Soweit aus unserem gesammelten Material zu entnehmen ist, ist für die östlich-litauischen Dialekte der Präpositionssatz (a) charakteristischer, für die westlich- -litauischen die Konstruktion des Präfixes in. a) Er säte Sommerweizen in den Obstgarten. 462 (S. 462). Ich habe Flachs in den Boden gesät. 2, S. 588 (engl.) Linus saß meistens auf der gemieteten Couch. 1998 (S. 128). Ich habe Flachs gesät. 406 (S. 407). Ich habe eine Linie gesät, die ich mitnehmen werde. 418) und 419 (vgl. 420). Vielleicht müssen wir Klee in die Wiese säen, denn er wächst sehr schnell. 315) und 314 (vgl. 313). Sie stehen auf schwarzem Grund. 413 (S. 413). In solch einem Acker wird wachsen, was gesät wird. 243 (S. 243). So viele Flachsböden hatten gesät! 2. Auflage, S. 589). Sandy sät nur Buchweizen, sonst wächst nichts. Ktk. Man muss Gerste in die Kartoffeln säen – sie werden gut wachsen. 1940 (S. 199). Wenn es kein Flachsjahr ist, dann sät man auf dem besten Land, und es wächst nicht. 2. Auflage (Bd. 462). Pflanzen Sie keine Kartoffeln in einen Topf, sie werden trotzdem verrotten. 315) und 314 (vgl. 313). Ich habe dieses Jahr Kartoffeln in Weißerde gepflanzt, wir werden sehen, was herauskommt. 507 (S. 507). Zwiebeln an der gleichen Stelle pflanzen ist nicht gut. 277) und LKZ XIII. (Lk. b) Wir säten Gerste in den Schlamm, der auf der Wiese zurückgelassen wurde. 3. Auflage (S. 715). Linus sät in die Beute. 1689) und Wolf († 1690). Er hatte keine Erfahrung mit Raubzügen. 1689) und 1690 (Kl. Ich hatte keine Angst, ich kam, um Roggen in die Erde zu säen. 555) und LKZ XI (Lk 11,5). Zwei Pur habe ich gesät zur Ernte und ein halbes Pur zur Nachsaat. 345) und (S. 346). Ich habe gesät, aber der Ertrag ist so. 345) und (S. 345). Ich säte die grünen Pflanzen in zwei neuen Kindergarten. S. 76. Ich pflanzte in meinem Kinderzimmer viele Blezdingy. 1 (1908), S. 190. Beide lokalen Formen sind mit dem Verb säten verbunden, das „pflanzen“ bedeutet (über Kartoffeln). (Wie bekannt ist, hat dieses Wort eine solche Bedeutung in den zemgalischen Gesprächen, siehe. LKŽ XII. (dt.) 459 Ich habe an einer schlammigen Stelle durchgegangen – die Kartoffeln waren verfault. 463 (S. 12). Dort, in dieser Grube, lohnt es sich nicht, die Zwiebeln auszusäen, denn sie werden trotzdem aufblähen. 645 (S. 645). Wo die Zwiebeln wachsen, säen wir sie für mehrere Jahre in die Erde. 2. Auflage (1959) S. 420. An der gleichen Stelle säte ich Zwiebeln, Erde und setzte mich. 462 (12. Auflage). Stecke die Kartoffeln nicht in den Ofen. Dunkel. 5.2. In der Schriftsprache, insbesondere in der Fachliteratur, werden die angegebenen lokalen Formen mit den Verben sėti, sodinti (und ihren Präpositionen) so oft wie möglich verwendet. 194 differenziert. Die į Konstruktion des Präfixes wird angewendet, um die Aussaat selbst, das Pflanzen als Prozess zu betonen (a), o Pronomen, — wenn der Prozess selbst, das Ergebnis ne des Anbaus gemeint ist o jo — (b). a) Į Unbearbeitetes Roggen wird in ir unserer Republik gesät. KolK 1986 36. Es werden Bedingungen geschaffen, unter denen die į Mischundi gen in ähnlichen ir Räumen wie die Griidinés-Kulturen ausgesät werden können. KolK 1971 36. Im Frühjahr į wird das so vorbereitete dir mit vą speziellen Sämaschinen für Getreide ausgesät. KolK 1986 36. Vier Fünftel werden für jų die Aussaat von į Schwarzwurzeln, Dobelien oder Felder von Wintergras po verwendet. T 1986 198. Gekeimte Kartoffeln gepflanzt in į ausreichend trockenen ir erwärmten Boden (wenn Weiden blühen). KolK 1971 38. 8— 10 Cmilgio-Sprossen werden von Gumbo getrennt, ir in į bewässerten Boden gepflanzt. KolK 1984 51. Frühe Sorten werden am į besten gepflanzt, wenn die Efeu grünen. KolK 1985 62. Kartoffeln, Rüben į gepflanzt in Furchen. DG, 908. b) Bei der Planung eines grünen ir Förderbandes sollten andere Mischungen aus Weizen und Hafer auf Böden mit unterschiedlicher Feuchtigkeit ausgesät werden. KolK 1971 37. Auf leichten Böden ist es am besten, ar anstelle von Sommer-- Wicke-Fliegen Futter-Ljų upinen su oder Mischungen mit Hafer zu säen. KolK 1971 37. Die Gewohnhšį eit, einen Baum auf ko dem Bauernhof zu pflanzen, gut, wurde bereits vergessen. KolK 1986 70. Einzelne Bäume ir Sträucher sind auf Plätzen, Wäldern, in der Nähe von Gebäuden gepflanzt. RiepšMP 126. Sie pflanzten dich in den Garten, sie erzogen mich jung, ein kleines Pfirsichbäumchen, ein kleines Grün. DrskD 256. Aš Trauben pflanzte ich in schwerem Lehmboden. KolK 1986 52. Die ir Konstruktion į des Substantivs betont die unterschiedlichen Bedeutungen der Verben säen, pflanzen. Die Bedeutung dieser Verben in der Verbindung mit dem su Ortsnamen entspricht der Bedeutung des Verbes auginti, die o su Präpositionskonį struktion den — Bedeutungen der Verben berti, diegti, z.B.: sázelo linus pomiškėje augina linus pamiskéje pasėjo linus juodfemi pabéré linus juodžemį. = Im Allgemeinen ist der Pronomen in Sätzen mit ir allgemeiner Bedeutung į wachsamer, die = Präpositionskonstruktion in i aktualisierten, konkreten Sätzen, z.B. : o į — Buchweizen gesät) in (| sandigem Boden angebaut ir (Dieses Jahr) gesät į Buchweizen Sandboden (in der Nähe des Waldes). 5.3. Die Wahl der ar Konstruktion į des Substantivpräfixes kann durch ir sprachliche Faktoren — beeinflusst werden. Substantive, die Ackerland bezeichnen Boden ar (Ton, Sand, schwarzer Boden, Torf), die gewöhnlich mit einem Präfix gesagt su werden, um į, o bestimmte Orte (Garten, Garten, Wald) mit einem Ortsnamen zu bezeichnen, — z.B.: säte Lein schwarzen Boden, sauren Boden, nassen į Boden säte į Lein in Wald, Garten, į Ebene. Die Wahl der ir lokalen Form kann von der syntaktischen Struktur des Satzes abhängen: Die Präpositionskonstruktion wird in Sätzen verwendet, in ir denen es eine Mengenkonstruktion gibt, die das Objekt beschreibt. į [ tą Er säte etwa fünfzehn Pfund Roggen auf den Boden. Krkl (Lübeck) II 587). Į Ein Hektar pflanzt so viele ir Centner-- Kartoffeln. In diesem Zusammenhang erhalten die Verben säen, pflanzen eine zusätzliche Sem "Aufnehmen", das wiederum die oben genannte Konstruktion unterstützt. 5.4. Das Substantiv berg wird mit dem Präfix an bei den Verben seeti, põõnata verwendet. su (o ne su Ein!) ir selten — einheimisch. 13 195 Letztes Jahr waren die Zwiebeln in der Grube – ertranken; Dieses Jahr habe ich auf dem Berg gesät - es brannte. 463 (Hrsg.): 12. Jg. 10. Säe, Nächste, setze mich nicht auf den Hügel, setze mich auf die Erde, in den Dünger. 148 (S. 148). Der Vater kam nicht, weil er auf dem Berg Roggen säte. 324. Klhr. Selten setzte sich auf dem Berg Kräuter. BsO Dieser Pronomen hat einen archaischen Charakter (siehe Pirotschkin 1986 211). Mit dem Präfix auf sakomi und andere Substantive, die hervorragende Orte oder Gegenstände bezeichnen, z. : Ich habe ein Lineal auf den Deich gesät (d.)*. Auf dem Stein sät man, auf dem Brett backt man. Sl. Die in Dialekten (meist östlichen Hochdeutschen) vorkommenden Präfixe auf Konstruktionen mit Substantiven, die Ebenen bezeichnen (Erde, Pflügen, Feld usw.), sind der literarischen Sprache jedoch nicht zugänglich. Vater mein, Radnasi mein, säe Linalool auf meiner Erde. 2. Auflage (2019). Das Brot wird nicht gebacken. 1958 (Hrsg.): 458. Kannst du Erbsen auf den Boden säen? 555 (S. 185). Wir säen immer Roggen auf Karton. 344 (S. 344). J. Auch Konstruktionen analoger lexikalischer Zusammensetzung, die mit den Verben des Zustands verbunden sind, z.B. : Auf dem Weißboden wächst dieses Jahr gutes Flachs. 507 (S. 507). In der literarischen Sprache heißt der Ortsname, z. B. wächst baltzemy. 6. Verben passen, passen 6.0. Das Verb „passen“ ist ein Präpositions-Ableitungswort des Verbes „passen- “. Der semantische Zusammenhang ist kausal: Der Zustand „ausreichend Platz haben“, der durch das Basisverb passen bezeichnet wird, ist das Ergebnis (die Wirkung) der aktiven Handlung, die durch das abgeleitete Verb passen bezeichnet wird. Die syntaktische Konjugation dieser Verben ist jedoch analog (siehe unten). 6.1. Das Verb talpinti (und seine Präpositionsfolgewörter talpinti, patalpinti, partalpinti) kann alternativ sowohl den Lokalis als auch die Präposition an die Konstruktion anschließen, z.B.: sutalpino šieną daržinėje | į daržinę. Dies zeigt das Verb mit sowohl einem Zeitals auch einem Zustandssem (siehe 2.1.0). Es stimmt, in diesem Fall ist der Scroll nicht eindeutig ausgedrückt. Dieses Verb hat eine allgemeine Bedeutung, die mehrere spezifische Bedeutungen umfasst, wie aus dem Kontext hervorgeht, z.B.: utápol a trávu do záhradky = naložil..., utápol meľ do maiSq =supylé..., utápol veci do kufra = uložil..., usw. DZ, die Verben talpinti, patalpinti werden mit dem Lokalis und talpinti mit dem Präfix in gestellt. In Dialekten mit diesen Verben werden jedoch beide abhängigen Formen verwendet: das Pronomen (a) und das Präfix zur Konstruktion (b). 12 In Dialekten wird dieses Substantiv auch mit dem Präfix in verwendet, z.B. : Ich habe Lineale in den Deich gesät. Akm. 196 a) Wenn in diesen Schuppen kein Getreide oder Futter gelagert wurde, wurde es auf das Feld geladen. Dauk. Der Sejm befand sich im Magistratspalast. Simon. Nicht alle Dinge in den Wagen passen. KPS. b) Was zu essen wäre, passt nicht in ein viedrq [Milch]. Dinz. Packe [die Sachen] nicht in einen Koffer, separat jdésma. Bruch. Wir waren | Baracken zu platzieren. Psich. Dieses Jahr ist der Roggen gut, wir können nicht alle in den Regq packen. Yks. Ich werde das Heu an einem Ende der Scheune aufbewahren. J. Vielleicht bringen wir die Eingänge in den Sack)? Rs. Er öffnete sie, führte die Vögel auf den Hof und stellte sie in den Stall. BsP III 270. Die rückläufige Form zu beherbergen wird gewöhnlich mit einem Ortsnamen verwendet. Im Winter können wir vielleicht alle in einem Zimmer unterkommen? PnM. Wie haben Sie sich hier in einem so kleinen Raum eingerichtet? Prn. Vielleicht passen alle in die Trommel. Jdr. Die Kinder gehen morgens in die Schule, nachmittags gehen die anderen. Bruch. Wir können wohl nicht beide in ein Bett gehen. Yks. Dieses Verb kann durch das Verb passen ersetzt werden. 6.2. Das Verb (zu)tilpti hat im Gegensatz zu seinem Ableitungswort (zu)talpinti, das eine aktive Handlung bezeichnet, eine eindeutige Zustandsbedeutung „ausreichend Platz haben, ausreichen“. Diese Bedeutung bestimmt die Position des Lokalisators zum Verb. Der Krug fasst drei Liter. S. 851. Diese Hörner fassen eine halbe bis drei Flaschen Wein. S. 114. Zwei Katzen in einer Tasche passen nicht. Ltr (Grv). Große Weisheit passt in einen kleinen Kopf. In: LTR (Srd). Alles, was er mitbrachte, passte in die Taschen seines zerrissenen schwarzen Mantels. S. 58. Monicas Bettwäsche passte in eine kleine Truhe. 21. Auflage. Alle die Knechte mit den goldenen Schalen konnten nicht in ihre Häuser passen. Band 225. Wir passen alle in den Bus. NdZ. Früher waren alle im selben Haus. Dgls. Aber mit diesem Verb (d.h. Zustand) wird auch die Konstruktion des Präfixes auf verwendet, was schwieriger zu erklären ist. Dies liegt offensichtlich an der Analogie mit dem Konjunktiv verpacken, neben dem die genannte Konstruktion semantisch eindeutig begründet ist. Wir nehmen alles, was in den Wagen passt. S. 851. Passt das Ding in die Schachtel? Wr. Alle seine Werkzeuge passen in eine Tasche. Prn. Das Haus passte für alle. Flüssigkeit. Die Milch einer Kuh passt nicht in einen Riesen. VKS. Ein Fuß passt nicht in diesen Topf. 12. Auflage. Wie bekannt, betont jede abhängige Form verschiedene semantische Merkmale des Wortes, das sie bestimmt. Die Konstruktion des Präfixes auf hat einen Scroll-Set, der auch für ein Verb verwendet werden kann. In der Tat wird diese Konstruktion leichter mit jenen Formen des Verbs gesagt, die einen noch nicht realisierten Zustand bezeichnen: Für seine Bildung ist eine aktive Handlung erforderlich. Die Konstruktion des Präfixes į bezieht sich genau auf diese Handlung, z.B.: ar tilps į dėžutę = passt in die Schachtel, negali tilpti į puodą = passt nicht in den Topf. Somit sind auch die beiden abhängigen Formen, die mit dem Verb (zu)passen verwendet werden, motiviert. 197 7. Das Verb wählen 7.0. Das Verb wählen und seine Präpositions-Ableitungen sich versammeln, sich versammeln bilden ebenfalls parallele Verbindungen mit dem Lokalis (a) und dem Präfix in Konstruktion (b). Es zeigt sie in komplexer Bedeutung mit Scrollund Status-- Sems. a) Die Kinder waren bereits im Hof. Band 39. Bd. Sie würden ihre Götter nicht mehr verehren und sich nicht mehr in Wäldern unter heiligen Eichen versammeln. S. 101. Alle Gänse in Panama haben sich bereits versammelt. 324 (S. 399). b) Dichte Wolken, an den Rändern rollen. Von den Ackerbrüdern in den grünen Wald sammeln. Band 64. Um ihre Freiheit zu verteidigen, um sich für ihr Unglück zu rächen, versammelten sich die Litauer wie zu Zeiten ihrer Vorfahren wieder in den Wäldern. S. 55 ff. Die Litauer versammelten sich mit ihren Familien in den heiligen Wäldern oder Gojos. 31. Auflage. In den vorliegenden Sätzen kann man den Platzhalter des Präfixes leicht durch Konstruktion ersetzen und umgekehrt, z.B.: rinkosi kieme | į kiemą, renkas į girą | girioje. 7.1. Analoge Parallelverbindungen bestehen auch aus Synonymen des Verbs wählen. In der Stadt (| in die Stadt) überschwemmten die Menschenmengen. S. 314. Die Sperlinge sind auf den Baum gesprungen und suchen nach der Katze. S. 217. Die Bienen wurden in die Grube geworfen. 2. Auflage, LKZ, II 862. 8. Schlussbemerkungen 8.1. Der lokale Pronomen und die Konstruktion des Präfixes in haben die gleiche Orientierungsbedeutung — sie bezeichnen das Innere des Gegenstandes (z.B.: v lese — v lese) und grundsätzlich unterschiedliche Bedeutungen der Bewegung und entsprechend unterschiedliche semantische Konnektivität. Die typische Umgebung für den Gebrauch des Präfixes in der Konstruktion sind Verben mit der Konjugation (oder mit einer solchen Konjugation), und die des Lokalis — im Gegensatz dazu — Verben ohne Konjugation (meist Zustand). 8.2. Es gibt jedoch einige Verben, bei denen beide Formen - der Pronomen und die Konstruktion des Präfixes in - austauschbar sind. Es zeigt solche Verben in ihrer semantischen Struktur, die Merkmale aufweisen, die sowohl dem Kontext des Lokators als auch dem des Präfixes zu den semantischen Anforderungen der Konstruktion entsprechen. Einige Verben können semantisch doppelt interpretiert werden, andere haben eine komplexe Bedeutung mit Konjugationsund Zustandssemen. 8.3. Der Pronomenund der Präpositions-in-Aufbau werden abwechselnd mit dem Verb klimpti und seinen Synonymen (siehe 2) verwendet. Die Bedeutung dieser Verben kann auf zwei Arten interpretiert werden: als versetzt (häufiger) und als nicht versetzt (seltener). Denn die von diesen Verben bezeichnete Verschiebung einer amorphen Masse in die Tiefe kann man auch als die Unveränderlichkeit des Ortes des Gegenstandes (im Vergleich zur horizontalen Verschiebung) verstehen, in diesem Sinne als Nichtverschiebung. 8.4. Das Verb setzen (und Wörter mit einer ähnlichen Bedeutung), können die Verben säen, pflanzen, platzieren, wählen aufgrund ihrer komplexen Semantik alternativ das Präfix an die Konstruktion oder den Lokalisator anschließen. In ihrer semantischen Struktur gibt es Scrollund Status-Semes. Die erste (d.h. die der Verschiebung, der Veränderung des Gegenstandes) ist stärker ausgeprägt und bestimmt die Position des Präfixes bei den angegebenen Verben, während die zweite potentiell ist (sie zeigt den Zustand als Ergebnis der Verschiebungsendungen) und die Position des Lokalisators bestimmt. 198 8.5 Der Pronomen wird uneingeschränkt mit den zusammengesetzten Formen (oder Teilnehmern) der angegebenen Verben verwendet, die die grammatische Bedeutung des resultierenden Zustands haben. 8.6. Die Konstruktion des Pronomens und des Präfixes in unterstreicht die verschiedenen Semen des bestimmten Verbs. Die Konstruktion des Präfixes in aktualisiert das Seman der Bewegung, und der Pronomen des Zustandes. Allerdings sind diese Unterschiede in der Kommunikation (Information) meistens nicht signifikant und die genannten Formen werden selektiv verwendet, z.B.: säte Roggen in den feuchten Boden | v mokrom podloží. 8.7. Man kann davon ausgehen, dass diese Variante der syntaktischen Verbindung der genannten Verben in die Literatursprache aus verschiedenen Dialekten stammt. 2001: Die Hungernde Erde. Nach dem Sommerhimmel. Die Blüte des unbesäten Roggens. V., 1977. DrskD —Druskininkų dainos / Geschrieben von J. Balčikonis. V., 1972. 1995: Das Wörterbuch der nordöstlichen Dünensprachen. V., 1976. DZ, —Das moderne litauische Wort Zodynas. V., 1972. GustPP —Gustaitis A. Der Segen der Liebkosung. V., 1987. KolK —Kolykianischer Kalender. LanktMDT—Lankutis J. Justinas Marcinkevičius Draminé-Trilogie. V., 1977. Grammatik der deutschen Sprache. V., 1965–1976. S. 1–3. Literatur und Kunst. PocRM —Pocius A. Wunden im Baum. V., 1968. In: RadzPV —Radzevičius B. Priešaurio vieškelis. V., 1985. Der Wald und die Erholung des Menschen. V., 1981. Hinter der unberührten Tür. V., 1978. sv —Sužeistas vėjas: lietuvių liaudies mitologinės sakmės / Zusammengestellt von N. Vėlius. V., 1987. SZ —Zauberhaftes Wort: Litauische Volksmärchen /Vorbereitet von K. Aleksynas. K., 1985. In: Literatur und Kunst in der DDR. V., 1986. In: Literatur und Gesellschaft. V., 1974. vert — die Übersetzungssprache. Andere Abkürzungen wie in der akademischen „Grammatik der litauischen Sprache“ oder im großen „Wörterbuch der litauischen Sprache“. LITTERATUR Kilius J. Das System der Ortspräpositionen und -verben in der allgemeinen litauischen Sprache //Probleme der wissenschaftlichen Sprache. V., 1972. P. 23—44, Kilius J. Struktur der Orientierungsbedeutungen in der litauischen Sprache (Über die Bedeutungen der Ortspräpositionen und -verben) //Kalbotyra. 1977. S. 28(1). S. 40–49. Die Bedeutung und Verwendung der Ortsnamen in der heutigen litauischen Sprache. V., 1957. Ein Synonymwörterbuch. V., 1980. Grammatik der deutschen Sprache. V., 1965. 1. Auflage: 1971. 2. Auflage: 1976. 3. Aufl. In: Die Grammatik der deutschen Sprache und ihre Entwicklung. V., 1986. Die Sprachkorrekturen von A. Jon Jablonski. K., 1986. Einführung in die Logik. V., 1978. 1964: Die Bedeutung und der Gebrauch des Präfixes in der heutigen litauischen Sprache. S. 7. S. 97–117. In: Linguistics and Linguistics. V., 1966. 10. Auflage. CacreMa npeyioxHO-- MAASXHBIX KOHCTDpYKIAH C MPOCTPAHCTBERHBIM 3HANMCHHEM B COBPEMEHHOM PYCCKOM JIHTEPATYPHOM si3bike: Abtoped. Du bist... Ohjioji. Haik. M., 1972. 199 B. B. dynrxunonanisHas rpaMMaTHKa H kateropus s3bIKA //TIpoOjieMti OdyKkiumoHaJIbHOH rpammatuku. M., 1985. S. 155–161. Huxkurana C. E. O ceMaHTHYECKOM BapbHpoBAHHH pycckux npemioros //CeManTHYECKOE H dbopmansHoe BapbupoBatue. M., 1979. S. 108–147. In: Hosuxos JI. H. CemanTnka pycckoro sssika. München 1982, S. 200. H. [derepmunupyiommnii OOsLeKT H JIETEDMHHHDYIOLIECE OGCTOATENLCTBO KAK CAMOCTOSITE/IbHBIE pacipocTpaHHTeJiH npemnoxenns [/BS. Nicht 6. S. 77–93. CHHOHUMMYECKOE VIIOTPEBJIEHME MECTHOI- 'O INAJIEXA HU IIPEVIOTA in C BUHUTEJIBHBIM ITA/ĮEXKOM Pe3iome CeMaHTHYECKYIO CTPYKTYPY OOpM JIOKAJIbHOTO 3Ha4eHus OOpa3yeT COBOKYNHOCTb CEMAHTHYECKMX KOMIIOHEHTOB JĮBYX BHOB: OPHEHTHPYIOLIEE H JĮBHTATEJILHOC 3HAUCHMHS, MecTHBIH nagex H KOHCTPYKUMS NMPEAIora į C BHH. II. HMEET TOXJECTBEHHOC OpHeEeHTHpYton[ee 3HaueHHe —0603HAYAET MECTO BHYTpH OpHeHTHpa HM COBEPIUCHHO Pa3/IHYHbIC JĮBHTATĖJIbHbIė 3HAUCHHA: NpeJUIOXHO-IAJ[EXHAS KOHCTDYKUKHA YKa3biBaeT HA JĮBHXCEHHA CyObeKTa, a MecTHb NAEX —HaOGOpoT —Ha HEMOABHXHOCTH (OOBIMHO Ha ero MecToHaxokaenwe). JlfaHHbIe (OpMEI Ha OCHOBE OPHEHTHPYIOWIEro 3Ha4YeHUA OOpa3ytOT CHJIbHYRO CEMAHTHYECKYIO ONMMO3HLMIO (mud deperunanbabie NIpH3HAKH —ABHTaTeNbHbIE 3HAYCHMs); cp.: miske "B necy' —in den Wald "B nec’. OnHAaKo BCTPEYAKOTCH HEMHOTOYHCI/- ICHHBIE IJIAroJibl, KOTOPbIe MOryT AJIbTEpHaTHBHO COYeTATbCA H C MECTHBIM MAJIEXOM, H C IIDEJŪJIOXHO-IIa IeKHOM KOHCTPpYKUHel, 00pa3ys CHHOHHMHYHbIE C/I0BOCOYETaHMs, Cp. : Transport im Boden stecken geblieben | im Boden „B03 yBsa3an B nousy /B nose“. CoorBETCTBYIOLICH anbTePHATHBHON CHHTAKCHYECKOH COYETAEMOCTHIO OT/IHYAKOTCA MiIarojibi: CEMaHTHyeckoro psna klimpti (i muva | muve) ‘Ba3HyTh (B Tpai3b | B rpasu)’, c. p. legen (in die Ecke | Ecke) ‘knacth (B yroa | B yriay)’, a TaKxe rjiarojisi säen (Roggen in den Boden | im Boden) "ceaTb (poxb B mousy / B mouse)’, pflanzen (Kartoffeln in das feuchte Land | in das feuchte Land “caxate (Kaprodejs| BO B/axHYIO 3eMuTIO /BO BiaxHoH 3emue)’, unterbringen, passen (in den Raum | im Raum) "moMecTHTL, BMECTHTHCS (B KoMHaTy /B xomHate)’, sammeln (i wald | im Wald) "coGuparsca (B sec /B necy)’.