Valgių ir gėrimų pavadinimai „Bendrinės lietuvių kalbos žodyne“
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Fragen der Litauischen Sprachwissenschaft XL (1998) Vilija LAZAUSKAITĖ, Danutė SABALIAUSKAITĖ-LIUTKEVIČIENĖ Institut für Litauische Sprache, Vilnius BEZEICHNUNGEN VON LEBENSMITTELN UND GETRÄNKEN Wörterbuch der deutschen Sprache Bei der Erstellung des „Wörterbuchs der allgemeinen litauischen Sprache“ (im Folgenden – BZ) wird eine der wichtigsten Quellen die dritte Ausgabe des „Wörterbuchs der modernen litauischen Sprache“ (im Folgenden – DZ?) sein. Dieser Artikel behandelt DZ? Lexikalische semantische Gruppe von Namen von Speisen und Getränken. Da sich BZ auf die Auswahl von Wörtern und die Darstellung von Bedeutungen konzentrieren wird, DZ? Die Daten werden mit dem akademischen „Wörterbuch der litauischen Sprache“ verglichen. Namen von Speisen und Getränken gehören zu den am meisten veränderlichen lexikalisch-semantischen Gruppen (das kann man beispielsweise nicht von Verwandtschaftsbezeichnungen sagen). Denn die Realität selbst verändert sich ständig – einige Gerichte werden vergessen, nicht mehr hergestellt, andere werden erfunden oder „importiert“. Häufig werden die letzteren mit Namen begleitet, die für das litauische Sprachsystem nicht akzeptabel sind, wie z.B. „chips“, „miusliai“ und so weiter. Um solche Namen zu ersetzen, werden bereits vorhandene oder völlig neue litauische Wörter gesucht. Letztere werden nicht so schnell in der realen Verbrauchsgewohnheit verankert, z. B. Getreide, Fisch usw. Also beim Schreiben dieses Artikels muss man ein anderes Problem lösen —zu setzen in DZ? Kriterien für die Auswahl von Wörtern, die nicht in die Liste aufgenommen wurden, aber in der allgemeinen Sprache bekannt und verwendet sind. DZ? Es wurden etwa 370 Wörter für verschiedene Speisen und Getränke gefunden. Der größte Teil davon besteht aus eigenem Wortschatz — viele Namen sind Dialekte oder Umgangssprache (z.B. edesys), ein Teil besteht aus alten Schuldwörtern, die im realen Gebrauch eingeführt wurden (z.B. tea), zumindest DZ? Neue Fremdwörter, die meist nationale Gerichte anderer Völker bezeichnen (z. B. gulasch). 1. Für das „Allgemeine Wörterbuch der litauischen Sprache“ darf kein Wortschatz eingereicht werden. Bei der Analyse der DZ? Eine Liste von Wörtern, die verschiedene Speisen oder Getränke bezeichnen, zeigt, dass ein bestimmter Teil des Wortschatzes nicht für das Wörterbuch der allgemeinen Sprache geeignet ist. Das größte Problem sind vielleicht die Gemeinden. Sie machen fast ein Fünftel DZ? Namen von Gerichten gefunden. Nicht immer DZ? Die Dialekte sind mit entsprechenden Hinweisen dargestellt: manchmal nur mit schnek., z.B. ėdis (2) schnek. ‘essen’, manchmal — ganz ohne Hinweis, z.B. ūžkulas (1, 3?) “verschiedene Fette, zatrinas, uzdaras’, žalibarščiai (1) “kaltabarščiai’. Natürlich wird nur ein Teil davon in den Haushaltsvorentwurf aufgenommen. DZ? Die vorhandenen Dialekte bezeichnen in der Regel Gerichte aus ethnographischen Regionen, z. B. kiuūikė (2) žem. “Essen aus gekochten und gedünsteten Kartoffeln mit Erbsen’, žildinys (3°) tarm. „Milch aus gepresstem Hanf, die gerührt und zu einem Gericht verarbeitet wird“. In die BZ sollten nicht einfache Dialekte, sondern nur solche, die schon als Ethnonyme betrachtet werden können, aufgenommen werden. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass der allgemeine Wortschatz an erster Stelle steht, in bestimmten Fällen ist es nicht notwendig, die Zugehörigkeit der 205
kad į BŽ Wörter zu einem bestimmten Dialekt zu betonen. ra Daher sind dialektische Wörter, die bekanntere ethnografische Speisen bezeichnen, die keine üblicheren ir Ersatzwörter in der allgemeinen Sprache haben, nur mit BZ der Abkürzung su ethnogr. anzugeben, wobei auf die dialektischen Bezeichnungen dz., ryt., vak., Zem., tarm. verzichtet ir wird, z.B. kastinys ethnogr. “ein (3°) selbständiges Gericht aus geschlagener, gefüllter Sahne", aber pautiéné (2) dz. zr. kiauSiniené u. a. Bei der Entscheidung, wie man die Dialekte und Ethnonyme, die verschiedene Speisen oder Getränke bezeichnen, in BZ präsentieren soll, sollte man sich am Prinzip der Systematik orientieren, d.h. die häufigsten oder zumindest bekannten Namen der Speisen hinzufügen. Bei der Anwendung der vorgeschlagenen Kriterien für die Auswahl der Dialekte (Lazauskaitė 1997: 14-15, 1998: 21-22) sollten zunächst seltene Wörter, die in einem kleinen Dialektgebiet verwendet werden, wie z.B. burgé (2) vak. „prasta sriuba, buza; tiršta, nevykusi košė' (LKZ 1, Alk, Pzrl), képis (2) žem. „mit Quark oder Hanfmilch gebackenes Gebäck; toks sklindis' (LKŽ V, S. Dauk, J, Ggr), kiūkis (2) vak.„zum Vergehen gebrachtes Brot’ (LKŽ V, Jrb, Šk, SIv), laistytinis (1) tarm. „gerstenfettgefüllter Kuchen“ (LKŽ VII, Škn, Zins), MieZainis (2) Zem. ‘MieZinis pyragas, ragaisis’ (LKZ VIII, Brs, Skd), übersetzt (2) „storas bulvinis sklindis“ (LKZ XVIII, DZ, NdZ, Ad) usw. ir Im „Allgemeinen Wörterbuch der litauischen Sprache“ sind die Wörter aus den alten Schriften oder anderen Wörterbüchern, die in das DŽ* und das akademische „Wörterbuch der litauischen Sprache“ gekommen sind, zu entfernen, die in der heutigen Sprache kaum noch verwendet werden (manchmal besteht Zweifel, ob sie sogar in den Dialekten bekannt sind), z.B. grūdiėnė (2) žem. “gekochtes Getreideessen” (LKZ III, M.Valanč, DZ), Buchweizen (2) “Buchweizenkosse” (LKZ III, MZ, K), lašinėtis (2) kul. ‘Kürbis mit Lachs’ (LKZ VII, I, BZ 367, DZ, Zem), miltainé (2) "Mehlmahlzeit (z.B. süß)’ (LKZ VIII, DZ, trš), skinkis (2) vak. 1. „schwaches Bier, Gira“ (LKZ XII, O 442, C II 412, R 305, MZ 409, N, LsB 285, K, In, L, K. Donel, Vaizg), sviestinikas (2) „mit Butter gebackenes Brötchen“ (LKZ XIV, Ser, NdŽ) usw. ir DZ? Oft wird ein Gericht mit mehreren Wörtern bezeichnet, die aus verschiedenen Sprachgebrauchen stammen. In solchen Fällen sollten nur die etabliertesten, bekanntesten Namen erhalten bleiben. Vergleichen wir fünf DZ? Die folgenden Bezeichnungen beschreiben die einzelnen Arten von Eierspeisen: keptiėnė (2) siehe kiaušinienė (LKŽ V, Šn, Smn), kiaušiniėnė (2) 'Eierspeise', omlėtas (2) “plakta kiaušinienė, ppr. mit Mehl und Milch', pautiėnė (2) dz. siehe „ėjinienė“ (LKŽ IX, Dv, Mrc, Pb, Švnč, Srj, JD169, Jrk 130, Lp, Šlvn), „plaktiéné“ (2) „plakta kiaušinienė“ (LKŽ X, Krok). BZ von den angegebenen Namen neben dem allgemeinen Sprachwort kiausiniene bieten wir das eingeführte Leihwort omlėtas und das Dzūkijos pautiėnė, weil die anderen žo-! K. Morkūnas (1997: 44) schlägt generell vor, in der allgemeinen Sprache nicht fest verankerte Dialekte im normativen Wörterbuch nur mit der Bezeichnung tarm darzustellen. 206
Es wird selten verwendet. Ähnliche Fälle gibt es in DZ} noch mehr, z.B. in blodiéne (2) kul. “Blutsuppe, Blutsuppe' (LKZ VI, MI), kruviéné (2) “Blutsuppe' (LKZ VI, DZ, GK 1934, 84), jiiodikis (1) ryt. „Blutsuppe, in Sauerteig gekocht“ (LKZ IV, Dgl§). Auf der Grundlage des akademischen „Wörterbuchs der litauischen Sprache“ würden wir annehmen, dass „Blutsuppe“ genügen würde, um das Wort „Blutwurst“ zu bezeichnen. Dass das Wort geläufigere, allgemein verwendete Ersatzwörter hat, wird oft durch die Verwendung von DŽ3 mit der Verweissätze s. belegt, z.B. gurgūtis (2) s. kiaurutis, krekėsiai (2) s. drebučiai 1, mūsų s.putėsiai usw. (2) ir Beachten Sie die Konstruktionsvarianten, die den Wortschatz der allgemeinen Sprache erweitern, aber dem lexikalischen Bedeutungsschatz nichts hinzufügen*, z.B. pūdažalas (3*) ‘Soße’ und padažas (3%) ‘Essenszusatz, Beimischung’; Schmankerl (2) siehe Schmankerl, Schmankerl (3°) siehe Schmankerl und Schmankerl (1) „schmackhaftes Essen, Schmankerl“, Schmankerl (2) „schmackhaftes Essen, Schmankerl“ usw. Wir würden meinen, dass in diesem Fall nur Sauce, Delikatesse und Delikatesse im Wörterbuch bleiben sollten. BZ sollte keine unpräsentierbaren Wörter enthalten (DZ? sie werden normalerweise mit dem Hinweis etc. gekennzeichnet), die übliche, weit verbreitete Ersatzwörter haben, z.B. rulėtas (2) ntk. = vyniotinis, slizikas (2) ntk. = prėskutis,sosiska (2) ntk. = deSrele, livkras (2) siehe glajus usw. Es ist bemerkenswert, dass die früher häufig verwendeten Wörter boujonas, kugelis und vinagrétas aus dem Gebrauch verdrängt werden durch die allgemein bekannten Ersatzwörter jsi vývar, (kartoffel) placka und mišraňa. Es ist daher zu überlegen, ob die ersten drei im „Allgemeinen Wörterbuch der litauischen Sprache“ vorgelegt werden sollten. Ohne Zweifel sollten Wörter aus der Kindersprache wie niūnė (2) ‘duna (in Kinderspir rache)' usw. Beachten Sie noch eine Sache - mehrdeutige Wörter, von denen im realen Gebrauch nicht alle DZ bekannt sind? Eingegebene Werte, z. B. niioviros dgs. (1) 1. ‚was beim Kochen an die Oberfläche steigt, Schmutzschaum‘, 2. „Kochrückstände an der Behälterwandliy“, 3. Zr. novārījums und plg. novārījums (1) „šķidrums, kurā kaut kas vārās: Mēslu novārījums (buljons)“. Wie das Material des akademischen „Wörterbuchs der litauischen Sprache“ zeigt, ist die dritte Bedeutung des Wortes „abkochen“ in den Dialekten überhaupt nicht aufgezeichnet, weshalb sie in der BZ wahrscheinlich nicht angegeben werden sollte. 2. Definitionen von Werten. DZ ziehen? Bei der Aufteilung des Materials nach einzelnen lexikalisch- -semantischen Gruppen treten viele Ungereimtheiten auf, die bei einem alphabetischen Wörterbuch nicht zu vermeiden sind. In einer BZ, die systematisch geschrieben und bearbeitet wird, sollte es solche Dinge nicht geben. Dies gilt insbesondere für Definitionen. Die Bedeutungen der Wörter, die einzelne lexikalische semantische Gruppen bilden, sollten mit bestimmten Schablonenformeln erklärt werden (Paulauskas 1974: 47). Bei der Analyse der Definitionen von Lebensmittelund Getränkebezeichnungen in DG 3 fallen einige Dinge auf, die bei der BZ vermieden werden sollten. ? Weitere Informationen finden Sie unter Leipzig 1979, S. 77–80. 207
2.1. Oft wird der Name eines Gerichts mit einem Wort erklärt (oder umgeleiteter į jį Link siehe) oder mehrere Synonyme, letztere — wiederum mit demselben Wort, die o genaue Bedeutung des Erklärungswortes wird ir dadurch nicht deutlich, z.B. Frequenz (3") 2. Siehe auch Sauce, Sauce (3?) „Lebensmittelfarbe, Pamirkalas- “, pamirkalas (3*") ‚padažas, mirkalas- ‘, mitkalas (3°) „Schmalsu zmehl, Milch ir usw. sausas, dažinys'. 2.2. Ein weiteres Problem bei der Erklärung von Namen von Speisen und Getränken (und übrigens von allen anderen Wörtern) sind die sogenannten Doppelverweise, z.B. buiza (4) Zr.buza,- buza (4)siehe pliurza 2;teslainij (2) 2.siehe 2, keks keks (2) 2.siehe.trockir nen und so weiter. 2.3. Bei der Bezeichnung von Produkten sollte besonderes Augenmerk auf die genaue Bedeutung der Begriffe gelegt werden (die in der allgemeinen Sprache üblich sein sollte), um Zweideutigkeiten zu vermeiden, z. B. gerste (2) ‚Fleischkuchen, schmackhaft‘, Kuchen (2) ‚Feinmehlbrot‘, schmackhaft (2) ‚Brot aus grobem Weizenoder Gerstenmehl‘ (DZ?). Mieziénis wäre also „ein Brot aus feinem und grobem Weizenoder Gerstenmehl“. Z.B. dar varškėtis (2) ‚Kuchen oder Kuchen mit Quark‘, pyragditis (1) 2. Tarm. ‚virtinis, didzkukulis‘, virtinis (2) ‚Knödel aus geriebenen Kartoffeln oder Teig mit Jdaru‘ (DZ?). Das heißt, varskétis wäre ‘*virtinis, didzkukulis oder virtinis (was ein didzkukulis oder Teigknödel ist) mit Quark’. Einige Definitionen sollten einfach präzisiert werden, z. B. Bigfoot (1) DZ? Bezeichnet als ‚großer runder Knödel, ppr. mit Fleischoder Quarkfüllung', aber die Knödel werden nicht nur aus Kartoffeln hergestellt, sondern auch aus Mehl, Fleisch, Fisch, so dass in diesem Fall klargestellt werden muss, woraus die Knödel hergestellt werden. 2.4. Häufig DZ? Bei der Definition von Mahlzeiten wird das Wort Mahlzeit missbraucht, wo genauere Definitionen erforderlich wären, z.B. geriebene (2) "geriebene Kartoffeln essen" (welcher — Pfannkuchen, Platte oder Brei?); tarkiėnė (2) ‚Kartoffelpüree oder Mahlzeit auf der Reibe’, (aber auch Mahlzeit auf der Reibe ist ein Mahlzeit- ); mehlig (2) “Mehlmahlzeit” (so kann man Brot, ir Pfannkuir chen bezeichnen). 2.5. Bei der Analyse der lexikalisch-semantischen Wörtergruppen des DZ3 wird ein gemeinsames Problem festgestellt – die unterschiedliche Auswahl der Bedeutungsweisen in analogen Fällen. Dies gilt auch für die lexikalische semantische Gruppe von Speisen und Getränken, vgl. I a) Abkochung (1) siehe II a) Sauce (3*) III (a und b in einem Artikel ‚Sauce‘) b) Abkochung (1) b) Sauce (3°) Zusatz (3%), „Flüssigkeit, in der Speisefarbe, Zusatz (1) von jemandem zugesetzt wird“, „Zusatz für Brot, Mehl, das zugesetzt wird“ In diesem Fall DZ? Die Verwendung von Beschreibungs-, Synonymund Referenzbegriffen variiert. BZ wird zweifellos nur ein Teil von DZ bleiben? Es ist daher zu überlegen, welche Art der Darstellung der Bedeutungen der Wörter neben der definitorisch-beschreibenden verwendet werden sollte. Klar ist nur, dass zumindest die Varianten der gleichen Art von Tätigkeit im Wörterbuch gleich dargestellt werden sollten (dazu später). 208
Bei der definitorisch- — -deskriptiven Auslegung sollte die Definitionsstruktur einheitlich sein. DZ? Ähnliche Dinge werden oft unterschiedlich interpretiert, z.B. ein Schnabel (3?) „grūsta košė (Essen iš von Grieß, Haferflocken, Erbsen, ir Kartoffeln, etc.), Krümel), Krümel (3°) „Brei, gekocht iš aus Erbsen, ir Bohnenkartoffeln oder Roggenmehl, Fleisch ir usw. ' ; Ohr (2) ‚narstytas tešlainis, narsliukas, zagarelis‘, žagarčlis (2) „sausas, plonas, riebaluose virtas tešlainis, auselé“; Srebalj (3°) mank. „sriuba, géralas“, šleipalas šnek. (3?) „kas šlerpiama, srébalas“; Wodka (2) starkes beruhigtes iš Getränk ir Spirito Wasser’, Cognac (2) “ein Spirituosengetränk, hergesteliš lt aus Trauben", auffüllbar (2) „ein süßes alkoholisches Getränk, iš das aus ir Fruchtbeersaft hergestellt wird, der ir mit Spirituosen angereichert ist“ usw. Rasant BZ sollte sich offensichtlich mit beschreibenden — erläuternden ir Bezugsweisen der Bedeutungsdeutung beschäftigen. Die synonyme Interpretatiiš on sollte ganz aufgegeben werden, denn Synonyme sind meist nicht identisch, sie haben zusätzliche Bedeutungsnuancen, die das erklärende Wort nicht haben kann. Die Synonyme einiger Wörter könnten am Ende der Erklärung, nach dem Semikolon, angegeben werden, indem man in der Einleitung des BZ darauf hinweist, dass das, was das Semikolon ist, nicht in die Bedeutungserklärung po einbezogen į wird. In der figurativen Interpretation der DZ? Die Bedeutung eines Wortes wird nicht interpretiert, sondern auf die gleiche Bedeutung eines anderen Wortes oder auf das Wort, aus dem es besteht, verwiesen. Die referenzielle Auslegung ist in der Tat aus mehreren Gründen nützlich. Erstens kann damit gegebenenfalls die ungleichmäßige Verbreitung von synonym verwendeten Wörtern in der Alltagssprache nachgewiesen werden, z. B. narsliūkas (2) Zr. 2. Auflage. Zweitens ist es auf diese Weise bequem, in DZ zu reichen? Nicht aufgeführte, aber bekannte und verwendete Namen von Speisen, z. B. kūčiūkas (2) Zr.préskutis usw. Drittens kann dies das Problem der Begriffs-, Stil-, etc.-Kennzeichnung lösen — der Verweis siehe zeigt an, dass synonyme Wörter stilistisch oder als Begriffe identisch sind, z.B. gurgūtis (2) 2. siehe kiaurutis und vergl. kiaurūtis (2) kul. „durch die Schlinge oder so weiter gedrehter Knödel“ usw. Viertens kann in den meisten Fällen die Wiederholung der gleichen oder ähnlichen Auslegung im Wörterbuch vermieden werden, z.B. Delikatesse (2) “leckeres Essen, Delikatesse”, Delikatesse (1) “leckeres Essen, Delikatesse” und ähnliches (2) ‘Skanest’, Delikatesse (1) “Delikatessir e' pan. 3. Einreichung von Artikeln. DZ? Einige Bezeichnungen (insbesondere „Suppen“) werden nicht als eigenständiger Artikel, sondern am Ende der Artikel der entsprechenden Wörter angegeben, vgl. Kohl (2) 1. Bot. „Gemüsepflanze der Familie der Kreuzblütler (Brassica oleracea)“, 2. „guze“. A Haškio (Hasen) k. (Hasenkohl- ). Meer ~ai (Algen Laminaria); Kohl dgs. (2) „geschnittene Stängel oder Blätter dieses Gemüses; Suppe von ihnen, Kohl'; Sauerampfer (2), Sauerampfer (1) bot. „wilde und kultivierte Nahrungsund Heilpflanze der Familie der Sauerampfer, Unkraut (Rumex)“; Sauerrahm (2) “Blätter dieser Pflanze oder Suppe aus jy’. Z.B. noch eine andere Art von Suppen DZ? Aufmachung: Kruppe (2) 1. S. dgs. „nugriistas grūdas (ppr. susmulkintas)“, 2. Prk. „smulkus hašos vai ko citu gabalélis“, 3. Abs. ‚truputis‘, 4. dgs. „nugrusty grūdų sriuba“; Borschtsch dgs. (2) 1. „Rübensuppe“, 2. „rauginti burokėliai su rūgštymu“; Burdkai dgs. (2) siehe Streusel. Also haben wir 209
Dreifache Darstellung von ähnlichen 1) Namen: am Ende des Artikels (kopiistai, rūgštynės), 2) als eine der Bedeutungen (krudpos) und 3) als eigenständiger Artikel (barščiai, burokai). Wir halten das dritte für richtiger. Schließlich sind diese Wörter Plural, die seit langem spezifische ir Bedeutungen erworben haben. Alle genannten Suppennamen sind im akademischen „Wörterbuch der litauischen Sprache“ in einzelnen Artikeln aufgeführt. Diese Art von Wörtern am Ende eines Artikels ist auch deshalb fehlerhaft, weil sie zwei Bedeutungen (in diesem Fall die Blätter der Pflanze und die Suppe selbst) in eine zusammenfügen. 4. Zertifikate schn., min., kul. 4.1. Stilistische Beschreibung von Mahlzeiten in DZ? Zwei Bescheinigungen werden verwendet —menk. Und sprechen Sie. Die erste wird bei Wörtern mit herabsetzender Bedeutung verwendet (es gibt insgesamt nur vier solcher Fälle in der lexikalischen semantischen Gruppe der Mahlzeiten), z.B. ėdalas (3°) menk. “schlechtes Essen”, édesys (3°) menk.‘Essen, Speise’ usw., die zweite zeigt, dass das Wort zur $unbekannten Sprache gehört (mit der Bezeichnung DZ? sind dreizehn Namen aufgeführt), z.B. Plural (3?) DZ. 1. “schlechte Suppe; schlechtes Getränk- ", pluūrza šnek.(1) "schlechtes, flüssiges Essen" usw. Aber DZ? Es gibt Fälle, in denen bei der Darstellung von stilistisch konnotierten Wörtern keine der beiden Bezeichnungen verwendet wird, z.B. kepaišis (2°) "schlecht gebackener Kuchen oder Brot", gerralas (3°) "schlechtes Getränk" usw. Fast immer werden bei der Interpretation der Bedeutung solcher Wörter die gleichen Wörter schlecht, gescheitert usw. verwendet, die einen stilistischen Schatten kennzeichnen. In ähnlichen Fällen ist wahrscheinlich das häufigste Zeugnis menk., das sich von der Abkürzung schnek. durch den Besitz des bewertenden Aspekts (mit anderen Worten, einen negativen Ton) unterscheidet, z. B. mitalas (3?) ‘Penn, Futter; „schlechtes Essen“, pramitalas (3*) „Essen, Mahlzeit“ (Achtung auf den illustrativen Satz: Aus jedem Pramital kann man etwas machen, und das ist gut) und plg. naminė (2) šnek. „namy Arbeits-- Wodka“ usw. Bei der Analyse des stilistisch konnotierten Dialektlexikons stellt sich die Frage, welches Zeugnis, d.h. stilistisches oder dialektisches, bei der Darstellung von Dialekten, die schlechte Speisen beschreiben, z.B. skiūikis (2) vak. 1. „schwaches Bier, Gira“, 2. „schlechte Suppe“ usw. Wahrscheinlich ist es in den Fällen, in denen ein Dialekt in der allgemeinen Sprache keine gebräuchlicheren Ersatzwörter hat, besser, die Aussage zu machen, indem man auf die Dialektbezugnahme verzichtet. 4.2. Bei der Ausarbeitung der BS ist die Bescheinigungsnummer zu ändern. Verwendung. DZ? In der Einleitung (S. XIV) heißt es, dass die Begriffe bestimmter Bereiche durch bestimmte Hinweise auf ihren Gebrauchsbereich unterschieden werden, z. —Agronomie, Botanik usw. Das Zertifikat ist gültig. Zeigt die Zugehörigkeit des Begriffs zum kulinarischen Bereich an. * Diskussion der Zertifikate kul. Motive des Konsums (oder Nichtkonsums), sollte in erster Linie der Grundsatz der Systematik gelten. Wie bereits erwähnt, oft DZ? Speisen werden definitiv-beschreibend erklärt, ergänzt durch ein Synonym. Normalerweise wird das so interpretierte Wort mit dem Zeichen kul. gekennzeichnet, z.B. ohřelek (2) kul. ‚narstytas tešlainis, narsliukas, Zagarélis‘, knödel (2) kul. „wirtinis su malto mėsos įdaru, mėsėtis“ usw. Mitglieder der synonymen Interpretation werden jedoch nicht immer mit 3 Kulinarik DZ geliefert? definiert als die Kunst des Kochens. 210
die genannte Bescheinigung, auch wenn sie dasselbe Erzeugnis bezeichnet, z. B. Nudeln (2) 1. “so süßer Teigkuchen' und z.B. žagarėlis (2) 2. kul. „trockene, dünne, in Fett gekochte Teigtaschen, Ouse“ usw. In der Tat, aufgrund der Abkürzung kul. Verwendung in ähnlichen Fällen sollte keine Zweifel aufkommen. Es ist jedoch notwendig festzustellen, ob Wörter mit derselben Bedeutung gleichermaßen bekannt sind und in der allgemeinen Sprache verwendet werden, z. B. Knödel und Fleisch. In solchen Fällen, in denen die Wörter in der allgemeinen Sprache ungleichmäßig Einzug gehalten haben, ist es zunächst notwendig, darüber nachzudenken, welche Interpretation der Bedeutungen eher angeboten wird – referenziell oder synonymisch. Tatsächlich sollte die Struktur des Wörterbuchs so gestaltet sein, dass der Benutzer des Wörterbuchs nicht zweifeln muss, dass der Verweis siehe die Anwendung von Stil-, Terminologieund anderen Hinweisen nicht nur auf das Basiswort, sondern auch auf das Zielwort bedeutet, z.B. großer Kuckuck (1) kul. „großer runder Knödel, ppr. mit Fleischoder Quark-Idar“ und z. B. „cepelinas“ (2) 2. siehe „didžkukulis“ und ähnliches. In diesem Fall DZ? Es wird deutlich, dass das Wort Zeppelin auch für den kulinarischen Bereich verwendet wird, obwohl der Begriff mit kul versehen ist. Das Wörterbuch bietet nur die Übersetzung von bigcock an. Das Wort mėsėtis BZ sollte also nicht synonym (mététis (2) „Knödel“) sondern referenziell (mététis (2) siehe knödel) verwendet werden. Das würde zwei Dinge hervorheben. Erstens, dass beide Wörter in der allgemeinen Sprache nicht gleichermaßen durchgesetzt sind“, zweitens, dass die Bezeichnung kul., die in der Definition des Wortes knödel gegeben ist, auch für das Wort mėsėtis gilt. 5. Auswahl neuer Begriffe. DZ? Die vorgestellte lexikalische semantische Gruppe von Speisen und Getränken muss durch die Namen der neuen Realitäten ergänzt werden. Wenn man die Frage nach der Verwendbarkeit von Wörtern, die neue Speisen bezeichnen, in BZ beantwortet, kommt man vor allem mit dem Problem ihrer Auswahl konfrontiert. Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl des neuen Wortschatzes sind: die Eignung des Wortes für das allgemeine Sprachsystem und die Verankerung im realen Gebrauch. Bei der Vorbereitung des Wörterbuches muss man sich über die Prinzipien der Wortauswahl entscheiden – das Verhältnis von Leihwörtern und dem Wortschatz der allgemeinen Sprache festlegen. Schließlich sollten die meisten Entlehnungen nicht in das Wörterbuch der allgemeinen Sprache, sondern in das Wörterbuch der internationalen Wörter, z. B. Kriuson, Ragu usw., aufgenommen werden. In Fällen, in denen wir für ein gebräuchliches Gericht kein allgemeines Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung haben, werden jedoch Leihwörter verwendet. Dies gilt vor allem für die nationalen Gerichte anderer Völker oder Lebensmittel, die es vorher in Litauen nicht gab, wie z.B. Beliušas, Bifilinas, Čenuchas, Joghurt, Kibis, Pizza, Spaghetti usw. Die angegebenen Wörter sind ebenso vorzulegen wie andere, in der allgemeinen Sprache bereits eingeführte Leihwörter desselben Wortschatzbereichs, z.B. čeburėkas, guliošas usw. In die BZ gehören auch allgemein gebräuchliche Fremdwörter, die spezifische Gerichte (meist verschiedene Fleischgerichte) bezeichnen, wie z.B. befstrogenas „Schmalzgericht aus Rindfleisch, das in Streifen geschnitten, gebraten und gedünstet wird“, kalėtas „langgestreckter Rinderschmalzsteak“, servelūtas „geräucherte Wurst aus Hackfleisch (Rindoder Schweinefleisch)“ usw. * Im Allgemeinen ist das Wort mėsėtis eher ein Fachbegriff. 211
Die Namen einiger alkoholischer Getränke, die sich seit langem in der allgemeinen Sprache etabliert haben, BŽ werden in systematischer Hinsicht vorgelegt, z. be B. DZ? Cognac, Whiskey usw. ir Auch notwendig breAdis, Gin usw. ir Hinweise zur Anwendung des Kriteriums der Verbreitung von Wörtern į DZ? Das bereits erwähnte Wort kūčiūkas, das in den Dialekten weit verbreitet ist und in der allgemeinen Sprache immer mehr Einzug hält, wird nicht vorgestellt. 1998: Die 63-Jähriir ge (Die 63-Jährige). Die geschützten geografischen Angaben sollten die Bezeichnungen von Mehlbackwaren umfassen, die ihre Form bezeichnen, wie z. B. Streifen, Korb, Strohhalm, Ring usw. (unter Berücksichtigung, dass DG3 bereits Ohr, Flecht, Platte, Horn, Riegel usw. umfasst). Die geschützten geografischen Angaben sollten zweifellos die Ersatzbezeichnungen für neu eingeführte Fremdwörter umfassen, die der allgemeinen Sprache nicht entsprechen, wie z. B. Wurst, Getreide, Hamburger, Käse, Fisch usw. Dies würde den Gebrauch und die Verbreitung von Sprachfehlern verhindern und die Einführung der von den Linguisten vorgeschlagenen Normen in den tatsächlichen Gebrauch beschleunigen. Besonders für die BZ müssen Neuerungen gegeben werden, die die seit langem etablierten Realitäten bezeichnen, z.B. Lutscher (2) „Saugsüßigkeit, ppr. su štapiuku“ und andere. Bei der Suche nach BZ sollte man auf DZ achten? Ergänzung der vorliegenden Bedeutungen der Wörter durch neue, mit anderen Worten, in die Möglichkeiten der Erweiterung des semantischen Feldes der Wörter. Tatsächlich gibt es Wörter, die neben den üblichen Begriffen in der allgemeinen Sprache auch neue bezeichnen, z.B. wird die Probe heute nicht nur als „kleines Kuchenbacken“ verstanden. Ein Brötchen ist eine kleine runde Form von geriebenen Kartoffeln ohne Füllung, auch als gekochtes Kartoffelbrot ohne Füllung bezeichnet. Das gleiche gilt für das Wort Hornich, das heute nicht nur einen Kuchen mit gebogenen Enden bedeutet, sondern auch einen kleinen gekochten Kartoffelkuchen mit Fleischfüllung. Anhang DŽ* NACHNAMEN FÜR SPEISE UND GETRÄNKE, DIE NICHT ZUM „ALLGEMEINEN WÖRTERBUCH DER LITAUISCHEN SPRACHE“ GEHÖREN Wir möchten darauf hinweisen, dass die meisten der in dieser Liste aufgeführten Wörter in BZ sind nur wegen der Wörterbuchspezifik nicht zu verwenden, aber das bedeutet nicht, dass sie überhaupt nicht verwendet werden sollen (außer natürlich in Fällen, in denen das Wort als Sprachfehler betrachtet wird, z.B. kakūo, liūkras, sližikas usw.). Einige dieser Wörter könnten vielleicht für neue Gerichte oder bessere Ersatzwörter für bereits bestehende Namen verwendet werden, wie z.B. gerste, tąsiūkas, marmelade usw. (Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Wörter werden nicht entfernt, sondern nur zur Klarstellung der nicht zugeordneten Bedeutung von BZ hier aufgeführt). 212
2 insgesamt In: dt. —ė (2) 1. Auflage. 1. Haferflocken (2) Hafermehl-Rausch brand ||is, ~ies m. (1) *1.pribrendusiy Bohnenoder Erbsenhülse 2. Mahlzeit aus gekochten solchen Hülsen burgė vak. (2) 2.schlechte Suppe, Buse; Dicke, gescheiterte Brei Rüben (2) morgens. Rüben-Mischgetränk (3°) 3.gerösteter Speck 4.SpritzgetränkSchnaps (1) Fleischfresser (2) 2. Auflage, 2. Auflage, Bd. (3*) 2. žem.valgis, Nahrung Leckerei (1) 2. gardėsis 2 gėrj|is (2) Getränk, Getränk Buchweizen (2) Buchweizenbrei grudiéné zem. (2) Gekochtes Getreidegericht grūstinė (2) *1. grobe Gerstenmehl, kruštienė 2. Suppe aus solchem Mehl gurgūtis (2) 2. Zrspirgas iSsukos dgs. 2. Zrspirgas iSsukos dgs. (1) 2. Die schwierigen Zeiten. (1) 1. was erschöpft ist, schwerer Schwarzkopf (1) 1. morgendliche Blutsuppe, gekocht in Sauerteig kakao nkt. dkt., ntk. =kakao kanapiéné (2) Mahlzeit aus Hanfkörnern, Hanfbrei lepén|é (2) 1. 2. Auflage (2. Auflage). 2. Gebratene, harte Ostereier zum Aufschlagen von Ostereiern (2) auf der Erde. Backwaren mit Quark oder Hanfmilch; So glatt gebraten (2) ZrkiaulBlaue Kiukis (2) 2. Auflage. 2) Brot und Wein (Kap. Gericht aus gekochten und gedünsteten Kartoffeln mit Erbsen kliurke (2) vak. 2. schlechte Suppe, Krümel Blutwurm kul. (2) Blutsuppe, blutige Suppe (2) tarm. *1. Gerstenmehl 2. ihre Suppe kruviéné (2) Suppe aus Blut-Leitmittel dgs. (1) Tasche. Zulässige Bewässerung (1) tarm. Gerstenbutterkuchen (2) kul. Zrglajus maisaliéné (2), maisalyné (2) 1. aus verschiedenen Produkten zubereitete Mahlzeit 1 Gerste (2) Erd. Gerstenkuchen, gebacken 1 miezién ||is (2) mort. Gerstenkuchen 213
