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Ondřej Šefčík, Bohumil Vykypěl, Hrsg. „Grammaticus. Studia linguistica Adolfo Erharto quinque et septuagenario oblata“

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Ondřej Šefčík, Bohumil Vykypěl, Hrsg. „Grammaticus. Studia linguistica Adolfo Erharto quinque et septuagenario oblata“

Author: Axel Holvoet
Year: 2002
Source: https://journals.lki.lt/actalinguisticalithuanica/article/download/1211/1291
196
|
RECENZIJOS
(‘jude i’)
i
ei i
II
(‘ u é i
pa eigas’);
issuk i
I
(‘sukan
paSalin i’
i
k .)
i
iSswk i
11
(‘nuklys i
i
Sali’);
iSSauk i
I
(‘a Sauk i’)
i
iSSauk i
I
(‘galé i
is ek i’).
Miné i
zodziy
seman ikos
pa eikimo
nenuoseklumai
bei
ki i
ne ikslumai
zodyno
e és
ne-
menkina.
Vien
ai,
kad
zodyno
suda y ojai
jau
pa ikslino
nemazo
bi io
zodziy
seman ine
s uk-
i a,
odo
suda y ojy
yZ a
i ody i,
kad
lie u iy
zodyny
engimas
emian is
Siuolaikine
leksikog-
a ija
né a
Sizi o
da bas,
u in
leksinés
seman ikos
i
leksikog a ijos
koncepcija
i
milziniska
eks yna
—
eikia
ik
laiko
i
k uops umo.
Ap a osios
pi mojo
Lie u iy-no egy
kalby
Zodyno
naujo es
odo,
kad
nebesi enkinama
ki y
kalby leksikog a ijos
pa i ies
paka ojimu:
Siuo
Zodynu
lie u iy
leksikog a ijoje
dedami
mode -
niosios
leksikog a ijos
koncepcijos
pag indai.
I$
pi mo
Z ilgsnio
kuklus
d ikalbis
zodynas
pa ei-
kiamos
g ama inés
i
seman inés
in o macijos
apie
abiejy
kalby
Zodzius
kokybe
pakyla
j
ge iau-
siujy
lie u iy
leksikog a ijos
da by
g e as.
Teo iniy
leksikog a ijos
idéjy
iS
jo
galé y
pasisem i
i
Daba inés
lie u iy
kalbos
Zodyno
suda y ojai,
engdami
nauja
Zodyno
leidima,
bei
lie u iy
i
ki y
uZsienio
kalby
Zodyny
engéjai.
Dalia
Ba auskai é
Mikkelsen
Gau a
2002
07
03
Domme aenge
26
C,
1. .
4000
Roskilde,
Danija
[email p o ec ed]
ONDREJ
SEVCIK,
BOHUMIL
VYKYPEL,
EDS.,
GRAMMATICUS.
STUDIA
LINGUISTICA
ADOLFO
ERHARTO
QUINQUE
ET
SEPTUAGENARIO
OBLATA.
B no:
Masa yko a
uni e si a,
2001,
234
p.
Ube
den
Anla8,
aus
dem
die
zu
Besp echung
o liegende
Fes sch i
e schein ,
gib
schon
de
Ti el
aus eichende
Auskun .
Geniigenden
G und
dazu,
sie
in
diese
Zei sch i
zu
ezensie en,
bilde
nich
nu
die
Ta sache,
da8
de
e eh e
Jubila ,
P o .
Adol
E ha ,
ehemalige
Inhabe
des
Leh s uhls
ii
e gleichende
Sp achwissenscha
an
de
B iinne
Uni e si a ,
de
Bal is ik
imme
besonde e
Au me ksamkei
gewidme
ha
(da on
zeugen
seine
Ein iih ungen
in
das
Li auische
und
in
die
e gleichende
bal ische
Sp achwissenscha ,
g].
E ha
1956,
1984),
sonde n
auch
die
ibe aus
s a ke
Ve e ung
de
bal is ischen
P oblema ik
in
diesem
Sammelband.
Am
An ang
sei
ein
ku ze
Ube blick
iibe
den
Inhal
des
Buches
gegeben.
S a k
e e en
is
die
e ymologische
P oblema ik.
Sonde s udien
au
diesem
Gebie
haben
E a
Ha lo a
(,,Ie.
ko en
*al-
a
ge manské
naz y
p o
‘ ék"“,
S.
56-63),
Helena
Ka liko a
(,,K
s a oslo énskému
subs an i u
sped“,
S.
99-104),
Bo is
Skalka
(,,S [a o]sl[o énské]
se a/se i
sempe
p o ocans“,
S.
144-148)
und
Pa la
Valéako a
(,,Rega ding
P[ o o-]S[la ic]
*éde“,
S.
201-205)
beige agen.
In
einigen
Au sa zen
wi d
je
einem
Teilgebei
des
indoge manischen
Lexikons
bzw.
des
Lexikons
eines
de
indoge manischen
Sp achzweige
besonde e
Au me ksamkei
gewidme .
Es
handel
sich
um
die
S udien
on
Vacla
Blazek
(,,Indo-Eu opean
kinship
e ms
in
*-a, e “,
S.
24-33)
und
Ilona
Janysko a
(,,E ymologie
naz ii
isu
e
slo anskych
jazicich*,
S.
91-98).
Neben
de
indoge manischen
is
auch
die
d a idische
und
al aische
E ymologie
e e en
(Ja osla
Vacek,
RECENZIJOS
|
197
»D a idian
and
Al aic
‘ho
—
i e
—
hea ’,
S.
175-200).
Mi
allgemeine en
F agen
de
e ymologischen
Me hode
be a8
sich
Ka l
Ho s
Schmid ,
de
am
Beispiel
ka welisch-
indoge manische
Pa allelen
zeig ,
wie
wich ig
es
beim
E ymologisie en
is ,
die
eku en en
und
uni e salen
Typen
seman ische
Mo i ie ung
zu
be iicksich igen
(,,E ymologie
und
seman ische
Pa allele“,
S.
135-143).
Dem
G enzgebie
zwischen
e gleichende
G amma ik
und
e gleichende
Religionsgeschich e
gehé
Vladimi
N.
Topo o s
Bei ag
,,D .-ind.
p a hamd-:
k
ekons ukcii
odnogo
iz
a ian o
indoe opejskoj
koncepcii
«pe ogo»“,
S.
165-174,
an.
Aus
dem
Be eich
de
Indoi anis ik
sind
die
S udien
on
Vi
Bubenik
(,,On
he
Remaking
o
he
Middle
Voice
in
Indo-I anian“,
$.
34-44)
und
Ondiej
Se éik
(,,Wo d
Bo de s
in
Old
Indo-
A yan“,
156-164)
zu
e me ken.
Die
sla ische
Syn ax
wi d
e e en
on
Radosla
Veée ka
(,,Poznamky
k
disjunk i nimu/al e na i nimu
i
s a oslo éns iné“,
S.
206-210)
und
William
R.
Schmals ieg
(,,A
Common
Mis ansla ion
o
a
Few
Lines
in
he
Igo
Tale“,
131-134). Le z e e
ih
anhand
zahl eiche
Pa allelen
aus,
das
in
den
meis en
Ube se zungen
abla i isch
wiede gegebene
P aposi ionalge iige
o s
nego
in
einem
Sa z
des
Igo liedes
( idé
emoju
osé
s oe
oé
p ik y y
‘sah
sein
ganzes
Hee
on
ih
mi
Fins e nis
e deck ’)
sei
eigen lich
ielmeh
agen i isch
au zu assen.
Die
P aposi ion
o
diene
hie
zu
Ve s a kung
des
agen i ischen
Geni i s,
eine
E scheinung,
mi
de
Schmals ieg
sich
auch
im
Zusammenhang
mi
den
bal ischen
Da en
(besonde s denjenigen
des
Li auischen)
schon
aus i h lich
auseinande gese z
ha .
Aus
dem
Be eich
de
synch onischen
Syn ax
is
S anisla
Zazas
S udie
iibe
die
Ve wendung
de
Ve ben
ii
‘geben’
in
schechischen
und
ussischen
Funk ions e bge iigen
(,,K
unkci
slo esa
dé
—
damp
CeS iné
a
us iné“,
S.
226-232)
zu
e wahnen.
Keine
g oBe en
hema ischen
G uppe
sind
die
Bei age
on
Ludmila
Buzassyo a
und
E a
Pallaso a
zuzuo dnen.
E s e e
handel
iibe
F agen
de
la einischen
Pa adigma ik
(,,Pa isylaba
la in¢ine“,
S.
45-55),
le z e e
iibe
die
F ihgeschich e
de
sla ischen
Sp achwissenscha ,
und
zwa
libe
die
Behandlung
de
Wo bildung
bei
Miklosich
(,,/skoni
bé
slo o
—
Poéa ky
slo anské
slo o o by“,
S.
120-135).
In e essan e
F agen
de
indoge manischen
Kasussyn ax
e é e
Helena
Ku zo a
in
ih em
Bei ag
,,Zu
Syn ax
und
Seman ik
de
indoge manischen
Kasus“
(S.
106-119).
Den
Au sa z
e O ne
eine
Be ach ung
iibe
die
,,G undkasus“,
d.
h.
Nomina i
und
Akkusa i .
Fii
das
g undsp achliche
Sys em
heb
die
Ve asse in
in
de
Seman ik
diese
Kasus
o
allem
die
ka ego ialen,
d.
h.,
mi
den
ka ego ialen
Me kmalen
de
Nominalg uppen
e kniip en
Aspek e
he o .
Jedes
Nomen
sei
o
allem
als
Anima um
bzw.
Inanima um
ma kie
gewesen,
und
e s
aus
diese
ka ego ialen
Ma kie ung
seien
die
kon igu a ionellen
Funk ionen
he o gegangen:
y+:
die
Kasus
[wu den]
auch
seman isch
eingese z
zum
Ausd uck
de
Posi ion
de
nominalen
Pa izipan en
im
Sa ze.
Du ch
die
Ma kie ung
als
s-Nomina i
und
m/n-Akkusa i
wu den
die
Anima a
ii
ih e
en gegengese z e
Posi ion
in
dem
du ch
die
Sa zaussage
bezeichne en
Sach e hal
ma kie *
(S.
107).
Da aus
habe
sich
eine
,nach agliche
unk ionale
Iden i izie ung
des
indi e en en
Kasus
de
Neu a
(‘Absolu i ’
ohne
gegeniibe s ehenden
E ga i )
mi
dem
Nomina i
eine sei s
und
Akkusa i
ande sei s“
(S.
106)
e geben.
Die
Rele anz
ka ego iale
Me kmale
wi d
wohl
niemand
bes ei en,
abe
ein
Absolu i
ohne
gegeniibe s ehenden
E ga i
is
aus
unk ionale
und
ypologische
Sich
ein
ziemlich
abwegiges
Konzep .
De
Absolu i
is
an
sich
schon
ein
kon igu a ionelle
Kasusbeg i ,
da
e
das
me kmallose
Glied
in
jede
( ansi i en
ode
in ansi i en)
Kon igu a ion
da s ell .
Me kmallos
is
na ii lich
de
einzige
Ak an
in ansi i e
S uk u en,
abe
auch
in
ansi i en
S uk u en
is
no male weise
en wede
das
198
|
RECENZIJOS
Agens
ode
das
Objek
o mal
me kmallos
in
dem
Sinne,
da
de
nich ma kie e
Kasus
mi
dem
des
in ansi i en
Subjek s
ibe eins imm .
Da
es
sowohl
ii
Anima a
als
auch
ii
Inanima a
die
MoOglichkei
des
Au e ens
in
ansi i en
und
in ansi i en
S uk u en
gegeben
haben
muB,
da
man
wohl
den
Nomina i
als
Kasus
des
beleb en
in ansi i en
Subjek s
und
den
Absolu i
als
Kasus
des
unbeleb en
Objek s
in
ansi i en
S uk u en
anse zen.
De a
e hal en
wi
im
G unde
ein
Sys em
mi
nomina i ische
Ma kie ung
ii
Anima a
und
e ga i ische
Ma kie ung
ii
Inanima a.
Ube
die
F age
nach
de
ypologischen
Plausibili i
eines
solchen
Sys ems
se z sich
die
Ve asse in
wohl
e was
zu
leich
hinweg.
Des
wei e en
inde
man
in
ih em
Bei ag
Gedanken
zu
den
Kons uk ionen
mi
Pa izipan enaus ausch
(ci cumda e
u bem
mu o
:
ci cumda e
mu um
u bi),
zu
de
abweichenden
syn ak ischen
Behandlung
de
Neu a
(gemein
is
die
mangelnde
Kasusdi e enzie ung
bei
den
Neu a,
die
z.
B.
im
Gegensa z
id
gaudeo
s.
gaudeo
de
aliqua
e
zum
Ausd uck
komm ),
zu
Beziehung
zwischen
Sozia i
und
Dual,
zum
doppel en
Akkusa i
usw.
Die
Ve asse in
e i
die
wohl
au
Meille
zu iickgehende
Ansich ,
die
G undsp ache
habe
keine
Ve bal ek ion
im
eigen lichen
Sinne
gehab ,
sonde n
die
Kasus
seien
,,...
selbs andig
ii
die
e e en iale
S uk u
des
Sach e hal s
ma kie e
Fo men“
gewesen
(S.
117).
Auch
un e
den
his o isch
ibe lie e en
idg.
Sp achen
un e scheide
die
Ve asse in
solche
mi
meh
ode
wenige
,, o gesch i ene
Sa z o malisie ung“.
Geho chen
abe
,,G undsp achen*
ande en
Gese zen
als
his o isch
beleg e
Sp achen?
Na ii lich
kann
man
zwischen
seman isch
ma kie en
und
ein
kon igu a ionellen
Kasus
un e scheiden:
So
kann
e wa
de
Akkusa i
als
ein
kon igu a ionelle
Kasus
dem
pa i i en
Geni i
(ma kie
hinsich lich
de
Quan i izie ung,
gl.
e wa
li .
ge i
andenj
:
a sige i
andens)
ode
dem
Da i
(ma kie
hinsich lich
des
ge ingen
G ades
ode
de
zei lichen
Besch ankung
de
A izie hei ,
gl.
le . sis
suni
‘einen
Hund
schlagen’
:
lesis
sunim
‘einem
Hund
einen
Hieb
e se zen’)
gegeniibe s ehen.
In
ielen
Fallen
haben
abe
die
Toch e sp achen
neue
Di e enzie ungen
diese
A
einge iih .
Dies
gil
insbesonde e
ii
solche
a chaische
Sp achen
mi
eichlich
ausgebau en
Kasussys emen,
wie das
Bal ische
und
das
Sla ische.
Wi d
das
Kasussys em
abgebau ,
so
gib
es
auch
wenige
Méglichkei en
seman ische
Di e enzie ung
inne halb
eine
syn ak ischen
Ka ego ie
(Subjek ,
Objek
usw.),
was
eben
den
Eind uck
eine
,, o gesch i enen
Sa z o malisie ung*
he o u .
DaB
sich
die
Funk ionen
de
g amma ischen
Kasus
(Nomina i ,
Akkusa i ,
Geni i ,
Da i )
in
i gendeine
Sp ache
dllig
asyn ak isch
de inie en
lieBen,
is
nich
seh
plausibel,
und
die
Annahme,
die
G undsp ache
ha e
sich
in
diese
Hinsich
on
den
his o isch
ibe lie e en
Sp achen
un e schieden,
wide sp ich
dem
sei
den
Jung amma ike n
implizi e
ane kann en
P inzip
de
Uni o mi a
sp achliche
En wicklungsgese ze
(dem
,,uni o mi a ian
p inciple“).
In
seinem
Au sa z
,,PiemySleni
(nejen)
o
li e ském
kondiciondlu“
(S.
64-90)
iib
Tomas
Hosko ec
K i ik
an
de
he kGmmlichen
Theo ie
de
En s ehung
des
li auisch-le ischen
Konjunk i s,
wobei
e
sich
iib igens
eines
eigenen
E kla ungs e suches
en hal .
Die
SchluB olge ung
des
Ve asse s
lau e
olgende maBen
(de
Bequemlichkei
halbe
zi ie e
ich
aus
de
anzésischen
Zusammen assung):
,,Dans
le
sys éme
panch onique
du
e be
li uanien,
il
n’y
a
ien
su
quoi
puisse
s’appuye
la
héo ie,
qui
ai
pou an
g ande
adi ion
en
linguis ique
compa ée,
selon
laquelle
le
condi ionnel
li uanien
se ai
issu
d’une
soudu e
du
supin
(p ésumé
li uanien)
a ec
une
o me
ancienne
(p ésumée
indo-eu opéenne)
du
e be
é e“
(S.
89).
Nun
is
die
Exis enz
eines
solchen
,,sys éme
panch onique“
auBe s
aglich.
De
syn ak ische
Wandel
s ii z
sich
au
den
Mechanismus
de
s uk u ellen
Umdeu ung
(Reanalyse):
Eine
gewisse
Kons uk ion
A
e hal
eine
neue
S uk u in e p e a ion,
ohne
da
sich
in
ih e
Subs anz
e was
RECENZIJOS
|
199
ande .
Diese
Umdeu ung
iih
zu
Fo mulie ung
eine
neuen
g amma ischen
Regel,
die
ebenso
wie
die
u sp iingliche
ims ande
is ,
die
Ausgangss uk u
A
zu
gene ie en,
da iibe
hinaus
abe
ims ande
is ,
eine
S uk u
B
zu
gene ie en,
i
die die
u sp iingliche
S uk u egel
nich
meh
aus eich .
Die
u sp iingliche
S uk u egel,
au
die
sich
A
s ii z e,
is
ii
die
Sp eche
nich
meh
e kennba .
Die
G amma ik
eine
jeden
Gene a ion
un e scheide
sich
dadu ch
zumindes
in
gewissen
Teilbe eichen
on
de
G amma ik
iihe e
Gene a ionen,
und
das
u sp iingliche
Sys-
em
is
héchs ens
ii
den
Sp ach o sche
noch
zu
e assen.
De
Beg i
eines
panch onischen
Sp achsys ems
schein
demjenigen
des
Sp achwandels
zu
wide sp echen.
Seinen
me hodologischen
Ansa z
o mulie
de
Ve asse
olgende maBen:
,,sledujeme,
podle
jakych
p incipii
se
jedno li é
indoe opské
jazyky
coby
sys émy
ak ualizo aly
z
jis é
spoleéné
po ence
y azo ych
p os iedk ,
p ame
se,
jak
u ni
jednoho
jazyka
cha ak e izo a
indi idudlni
nakladani
s
mo ologickym
ma e ialem,
k e y
ma
obdobu
i
jinych
jazycich“
(S.
72).
In
iele lei
Hinsich
mag
diese
Ansa z
ich ig
sein,
abe
niemand
e mag
zu
bes immen,
wo
das
g undsp achliche
Sys em
au hé
und
die
einzelsp achlichen
Sys eme
an angen.
Is
doch
de
An ang
de
sch i lichen
Ube lie e ung
de
Einzelsp achen
aus de
Sich
de
En wicklung
des
Sp achsys ems
eine
ein
willkii liche
Scheidelinie.
AuBe dem
schein
hie
ii
die
in
de
his o ischen
Mo phologie
und
Syn ax
so
wich igen
Mechanismen
de
Reanalyse
und
de
Resegmen ie ung
kein
Raum
iib igzubleiben.
Ub igens
ha
Hosko ec
Rech ,
wenn
e
be on ,
da8
es
in
de
Rekons uk ion
de
En s ehung
des
li auisch-le ischen
Kondi ionals
noch
e schiedene
ungelés e
F agen
gib .
Fii
die
wich igs en
Elemen e
diese
Rekons uk ion
ha
S ang
abe
einen
ibe aus
we ollen
E kla ungs e such
o geschlagen,
und
es
nimm
einige maBen
wunde ,
wenn
de
Ve asse
u als
ob
noch
niemand
sich
bemih
ha e,
die
Bildung
eines
Kondi ionals
au
de
G undlage
des
Supins
seman isch
und
syn ak isch
glaubha
zu
machen
(,,O
co
by
se
ibec
op ela
séman ika
supino ého
syn agma u?“,
S.
86).
Einige
de
im
Au sa z
au gewo enen
F agen
e dienen
alle dings
eine
e ns ha e
Auseinande se zung.
So
ag
de
Ve asse
(S.
86),
wie
es
zu
e kla en
sei,
daB
sich
das
u sp ingliche
Supin
e hal en
ha ,
s a
ganzlich
in
dem
neuen
Kondi ional au zugehen.
Diese
F age
1aB
sich
wohl
am
ehes en
olgende maBen
bean wo en.
S angs
glanzende
Hypo hese
gemaB
a
das
Supin,
ganz
wie
es
im
Sla ischen
mi
dem
In ini i
geschah,
in
Sa zge iigen
mi
ko e e en iellen
Subjek en
an
die
S elle
eines
u sp iinglichen
Pa izips,
wah end
die
en sp echende
Fo m
des
Hil s e bs
ba i
an
die
Konjunk ion
angehang
wa :
gl.
li .
*jei-b(i)
algy y
s a
*jei-
b(i)
alges
und
al ussisch
é o-by
és
s a
c o-by
él
(S ang
1966:
429-431).
Diese
Kons uk ion
muB
am
An ang
in ini
gewesen
sein,
denn
de
Sinn
diese
Subs i uie ung
kann
eben
nu
gewesen
sein,
die
inalen
Nebensa ze
mi
einem
in ini en
Gegens iick
zu
e sehen.
Nun
all
es
au ,
daB
die
bal ischen
Kondi ional o men
de
in ini en
Ve wendung
nich
meh
ahig
sind
(eine
Kons uk ion
wie
*Reikia
di b i,
kad
algy y
‘man
muB
a bei en,
um
zu
essen’
is
im
heu igen
Li auisch
nich
méglich),
wah end
die
en sp echenden
sla ischen
( ussischen
und
polnischen)
Sa ze
mi
dem
In ini i
imme
noch
in ini
sind
( uss.
Nado
abo a ’,
é oby
es ’).
Am
ehes en
is
also
das
Supin
in
diese
Kons uk ion
zu ini en
Fo m
de
3.
Pe son
umgedeu e
wo den,
wonach
diese
Fo m
zu
G undlage
eines
neuen
Pa adigmas
wu de.
Nachdem
sich
diese
Vo gang
ollzogen
ha e,
wu de
de
u sp iingliche
Zusammenhang
mi
dem imme
noch
in ini en
Supin
(dem
e mein lichen
panch onischen
Sp achsys em
zum
T o z)
une kennba ,
und
es
lieg
je z
nu
noch
ein
Fall
du chaus
nich
s é end
wi kende
Homonymie
o .
Wa e
diese
Fini isie ung
nich
einge e en,
so
ha e
die
En s ehung
des
neuen
Kondi ionals
na ii lich
zum
Un e gang
des
al en
Supins
iih en
miissen.
Ein
ande e
Einwand
des
Ve asse s,
und
zwa ,
daB
es
unmoeglich
sei,
die
200
|
RECENZIJOS
einsilbigen
Sequenzen
bei,
bim(e),
bi (e)
als
Fo men
des
Ve bs
bi i
au zu assen,
is
nich
ganz
e ns
zu
nehmen,
da
Kii zung
in
enkli ische
S ellung
au
de
Hand
lieg .
Dem
Ve gleich
mi
le .
biju
( gl.
neulich
Smoczynski
1999)
s eh
also
nich s
im
Wege.
Da
die
Fo m
de
1.
Pe s.
Sg.
au
-Cia,
-Ciau
eine
besonde en
E kla ung
beda ,
wi d
on
niemandem
geleugne ,
auch
nich
on
S ang.
Unkla
bleib
es,
ob de
Ve asse
den
al li auischen
Belegen
i gendwelche
Bedeu ung
beimiB ,
denn
die
Eigen iimlichkei en
de
al li .
Sch eibung,
e wa
-i-
in
(giwen) umbim
gegen ibe
neuli .
(gy en) uméme,
we den
ii
i ele an
e kla ,
wenn
eine
»panch onische*
Be ach ung
des
Sp achsys ems
ohnehin
eine
aus
de
Sich
des
Ve asse s
be iedigende
S uk u analyse
naheleg .
Eben alls
mi
dem
li auischen
Konjunk i ,
und
zwa
mi
de
schon
oben
angedeu e en
F age
de
He kun
de
a selha en
Fo m
de
1.
Pe s.
Sg.,
be aB
sich
Zigmas
Zinke icius
(,,Pas abos
lie u iy
kalbos
1.
sing.
cond.
o my
is o ijai*,
S.
224-225).
Aus
den
li auischen
Munda en
iih
e
neue
Ta sachen
an,
die
da au
hinweisen,
da
-Cia
als
al e e
Fo m
den
analogischen
Neubildungen
-iau
und
(sel ene )
-ciu
gegeniibe s eh .
Dies
sp ich
gegen
die
on
e schiedenen
Fo sche n
e e ene
Ansich ,
-ciau
sei
aus
( equenzbeding e )
un egelmaBige
Kii zung
on
- umbiau
ens anden.
In
seinem
Au sa z
,,A gumen
la yngalis yczny
w
e ymologii
bal o-s owia iskiej*
(S.
149-155)
be aB
sich
Wojciech
Smoczy iski
mi
einigen
au
La yngal
ausgehenden
Wu zeln,
die
im
Bal isch-
Sla ischen
du ch
Ve legung
de
Mo phemg enze
ein
u sp iingliches
Fo mans
in
sich
au genommen
haben,
und
zwa
in
so
wei
zu iickliegende
Zei ,
daB
man
au
den
e s en
Blick
geneig
wa e
zu
denken,
man
ha e
es
mi
e e b en
Ablau s e hal nissen
zu
un.
So
se z
e wa
li .
sie as
‘Sieb’
(le .
sié s)
eine
sekunda
e wei e e
Wu zel
*seh
j#i-
o aus,
die
du ch
Ve legung
de
Mo phemg enze
im
u sp iinglichen
-ie-P asens
*sé-io-
(Wu zel
*seh,-,
gl.
sé- i)
he ausge enn
wu de.
Ahnliche weise
is
sla isch
zeja i
(neben
jiinge em
zija i)
nu
dann
mi
dem
P as.
zéjo
in
Einklang
zu
b ingen,
wenn
man
annimm ,
dab
*
‘g"eh,-
in
einem
u sp iinglichen
-ie-P asens
zu
*e"eh
i-,
mi
e neue e
Schwunds u e
*g"ih,-
(s a
*g"h,i-)
e wei e
wu de;
diese
Annahme
iih
dann
auch
zum
wei e en
Schlu8,
daB
li .
Zid i
eine
du ch
Synkope
aus
*Zijo i
en s andene
junge
Bildung
is
( gl.
nidk-o i
<
*nijok-o i,
zu
nijéks
‘nich
eine ’).
Die
la yngalis ische
Rekons uk ion
leg
auch
ii
li .
siu
(neben
aksI.
sij9)
eine
neue
Deu ung
nahe:
*siuu-
is
nich
(wie
T au mann
annahm)
du ch
Ze legung
de
an ekonsonan ischen
Fo m
*si i-
zu
e kla en,
sonde n
egel ech
aus
*siuH-é-
en s anden,
indem
u
nach
Schwund
des
La yngals
als
Hia us ilge
eingeschoben
wu de.
Du ch
Ve allgemeine ung
de
an ekonsonan ischen
Ges al
is
demnach
nu
aksl.
sig
zu
e kla en,
gl.
das
e hal ene
*Se -
im
Pa .
p ae .
pass.
Se -ena
Die
bal isch-
sla ischen
Al e na ionen
aC
:
uuV,
iC
:
iiV
sind
also
als
unmi elba e
Folge
des
Schwundes
in e okalische
La yngale
au zu assen.
Zum
AbschluB
seine
la yngalis ischen
Aus iih ungen
schlag
Smoczynski
o ,
T au manns
bal isch-sla ischen
Ansa z
*sa u-
als
G undlage
ii
sowohl
li .
so us
als
auch
sla .
sy s
endgiil ig
beisei e
zu
legen.
Mi
le z e em
e gleich
de
Ve asse
je z he .
sunnai
‘ ill ’
<
*sunh
77>
Zu
ie.
*seuh,-
‘ oll
sein’,
dessen
Schwunds u e
im
Ve baladjek i
*suh,- o-
‘ oll,
gesa ig ’
o liegen
dii e.
Im
e s en
Teil
seines
Au sa zes
,,Zwei
le onis ische
Beme kungen‘
(S.
211-223)
e such
Bohumil
Vykypél,
die
seman ischen
G undlagen
de
im
Le ischen
einge e enen
G amma ikalisie ung
de
Adjek i bildungen
om
Typ
li .
i/gdkas
‘ziemlich
lang’
als
Kompa a i e
zu
p azisie en.
Im
zwei en
Teil
se z
e
sich
mi
de
le ischen
possessi en
Kons uk ion
man
i
‘mihi
es ’
und
de en
ch onologischem
Ve hil nis
zum
li auischen
und
al p euBischen
u é i
bzw.

RECENZIJOS
|
201
u i (wei)
‘habe e’
auseinande .
Nach
Ansich
des
Ve asse s
is
die
le ische
Kons uk ion
die
al e e,
und
haben
das
Li auische
und
das
Al p euBische
den
6 e s
zu
beobach enden
Ube gang
de
possessi en
Kons uk ion
om
Typ
mihi
es
zum
Typ
habeo
ollzogen.
Hinweise
da ii
sind
die
(in
den
an
Le land
g enzenden
no dli auischen
Munda en)
elik weise
e hal ene
li auische
Kons uk ion
man
y a
und
die
zahl eichen
Spu en
de
Ve wendung
on
li .
u é i
in
de
u sp iinglichen
Bedeu ung
‘hal en’.
Die
Aus iih ungen
des
Ve asse s
sind
ibe aus
libe zeugend,
und
es
wi d
imme
kla e ,
daB
die
on
e schiedenen
Fo sche n
(Veenke ,
Rike-D a ina)
geauBe e
Ansich ,
le isch
man
i
sei
eine
un e
os see innischem
Ein lu8
en s andene
Neue ung,
abgelehn
we den
muB.
Sie
spiegel
die
in
de
Bal is ik
seh
e b ei e e
Tendenz
wiede ,
jeden
Un e schied
zwischen
Li auisch
und
Le isch
ohne
g iindliche e
Un e suchung
als
Neue ung
au
Sei en
des
Le ischen
zu
deu en.
Subs i u ion
on
man
i
ii
ein
u sp iingliches
u é
‘haben’
is
aus
d eie lei
G iinden
unglaubha :
(1)
ypologisch
is
nu
de
Ube gang
on
‘mihi
es ’
zu
‘habeo’
gu
beleg ;
(2)
da
de
G amma ikalisie ungsp ozeB
g undsa zlich
i e e sibel
is ,
ha e
die
Besei igung
eine
u sp iinglichen
possessi en
Kons uk ion
mi
u é
‘haben’
wohl
nich
zu
dessen
Wiede ein ih ung
in
de
u sp iinglichen
Bedeu ung
‘hal en’
ge iih ;
und
(3)
das
hie
und
do
beleg e
al le .
u é
‘haben’
dii e
wohl
ein
Beispiel
dessen
sein,
was
Ha is
und
Campbell
(1995:
55)
als
,,explo a o y
exp essions“
bezeichnen.
Eine
gewisse
Kons uk ion
kann
zunichs
p obeweise
zum
Ausd uck
i gendeine
g amma ische
Bedeu ung
e wende
we den
und
nachhe
en wede
g amma ikalisie
we den
ode
eine
Bildung
des
Augenblicks
bleiben.
Al le isch
u é
‘haben’
is
wohl
ein
G amma ikalisie ungs e such,
de
sich
nich
du chgese z
ha .
Selbs e s andlich
is
auch
mi
de
Méglichkei
zu
echnen,
daB
u é
‘haben’
in
den
al le .
Tex en
als
Ube se zungsaqui alen
de
deu schen
possessi en
Kons uk ion
gescha en
wu de:
Wie
de
Ve asse
(S.
220)
beme k ,
e o de e
eine
genaue
Wiede gabe
de
deu schen
Kons uk ion
in
Teuw
nebues
wai ak
Dewes
u e
die
Ve wendung
eines
pe sonlichen
Ve bs,
da
ba
+
Da i
im
Sa z
schon
einmal
als
Modal e b
au a .
Wie
aus
de
obigen
Ube sich
kla
wi d,
en hal
diese
eichhal ige
und
we olle
Sammelband,
zu
dem
wi
sowohl
dem
Jubila
als
auch
den
He ausgebe n
g a ulie en
dii en,
au
dem
Gebie
de
Bal is ik
iel
Neues
und
Lesenswe es.
LITERATUR
ERua ,
A.
1956:
Li e s ina.
P aha:
S a ni
Pedagogické
Naklada els i.
ERHART,
A.
1984.
Bal ské
jazyky.
P aha:
S a ni
Pedagogické
Naklada els i.
Ha is,
A.
C.,
CAMPBELL,
L.
1995:
His o ical
syn ax
in
c oss-linguis ic
pe spec i e.
Camb idge:
Uni e si y
P ess.
(Camb idge
S udies
in
Linguis ics,
74.)
SMOCZYNSKI,
W.
1999:
Geneza
s a oli ewskiego
condi ionalis
na
-biau,
-bei,
-bi-,
Ac a
Bal ico-Sla ica
24,
13-18.
STANG,
Ch .
S.
1966.
Ve gleichende
G amma ik
de
bal ischen
Sp achen.
Oslo-Be gen-T oms6:
Uni e si e s o lage .
Axel
Hol oe
Gau a
2002
04
26
Lie u iy
kalbos
ins i u as
Vileisio
g.
6,
2055
Vilnius,
Lie u a
[email p o ec ed]