ACTA
LINGUISTICA
LITHUANICA
L
(2004),
99
-
125
Die
p adika i e
Ve wendung
on
Subs an i en
im
Li auischen:
Nomina i
s.
Ins umen al*
LORETA
SEMENIENE
Lie u iy
kalbos
ins i u as,
Vilnius
In
his
a icle,
he
use
o
he
nomina i e
and
he
ins umen al
as
p edica i e
cases
in
Li huanian
copula
sen ences
is
discussed.
The
emphasis
is
on
cases
whe e
a
mo phosyn ac ic
a ia ion
is
obse ed.
I
is
a gued
ha ,
hough
he
use
o
p edica i e
cases
may
be
in luenced
bo h
by
seman ic
and
by
o mal
ac o s,
he
ela i e
impo ance
o
hese
ac o s
is
unequal
in
mode n
Li huanian.
Seman ic
ac o s
(pe manen
s.
empo a y
p ope y)
ha e
no
decisi e
in luence
on
he
choice
o
one
o
hese
case
o ms.
Bo h
nomina i e
and
ins umen al
can
be
used
o
ma k
ei he
a
pe ma-
nen
o
a
empo a y
s a e
( he
ins umen al
being
sligh ly
highe
in
equency
wi h
inanima es).
The
ac o s
mos
ma kedly
in luencing
he
choice
o
case
o ms
a e:
he
in lec ional
o m
o
he
copula
( ense
and
mood),
ini eness
s.
non ini eness,
and
wo d
o de .
Va ious
o ms
o
ma kedness
(ma ked
ense
and
mood
o ms,
ma ked
wo d
o de )
con ibu e
o
he
use
o
he
ins umen al
0.
EINFUHRENDE
BEMERKUNGEN
0.1.
Die
Ve wendung
des
Nomina i s
und
/
ode
Ins umen als
in
den
sogenann en
P édika i sd zen'
wu de
be ei s
meh ach
un e such .
In
diesen
A bei en
wu de
nach
seman ischen
und
/
ode
o malen
K i e ien
gesuch ,
die
die
Ve wendung
des
einen
ode
ande en
p adika i en
Falls
e u sachen.
0.1.1.
Einige
Linguis en
(Jakobson
1971:
26 .;
gl.
Wie zbicka
1980:
xix,
2)
e e-
en
die
Meinung,
dass
jede
Fall
eine
Viel al
on
e schiedenen
Bedeu ungen
ha ,
die
man
zwa
eine sei s
ennen
kann,
die
abe
ande e sei s
mi einande
e loch en
sind
und
in
eine
in a ian e
Gesam bedeu ung
zusammenge ass
we den
kénnen.
Die
einzelnen
Bedeu ungen
des
Falls
e kla en
sich
aus
de
Gesam bedeu ung
und
aus
dem
Kon ex
( gl.
Wie zbicka
1980:
xix).
Die
EINZELBEDEUTUNG
des
Falls
lass
sich
nich
als
Kon ex a ian e
besch eiben,
denn
die
Bedeu ung
de
in
e schiedenen
Sp achen
in
analogem
Kon ex
e wende-
en
Falle
kann
sich
un e scheiden.
Un e
Be iicksich igung
dessen
schlag
Anna
Wie zbicka
(1980:
157-158)
o ,
die
Einzelbedeu ung
des
Falls
als
Sach e hal
de
De
Au sa z
is
das
Resul a
eines
Fo schungsau en hal es
an
de
Ca l
on
Ossie zky
Uni e si a
Oldenbu g
in
Deu schland
2003.
Die
Au o in
bedank
sich
he zlich
bei
ih em
Gas gebe
und
Be eue
P o .
D .
habil.
Ge d
Hen schel
ii
iel al ige
Hil e
und
Ra schlage.
Dank
gil
dem
Deu schen
Akademi-
schen
Aus auschdiens ,
de
den
Fo schungsau en hal
inanzie e.
Fi
we olle
Beme kungen
und
Hin-
weise
moch e
ich
auBe dem
P o .
D .
habil.
Axel
Hol oe
danken.
In
de
li auischen
G amma ik
we den
solche
Sa ze
gewohnlich
Nominalsa ze
( a dazodinis
sakinys)
genann
(Amb azas,
Red.,
1996:
612).
100
|
LORETA
SEMENIENE
inne en
S uk u
eine
Sp ache
zu
besch eiben.
Die
Gesam bedeu ung
soll e
nach
ih e
Vo s ellung
als
Gesam hei
gewisse
gemeinsame
seman ische
Komponen-
en
e s anden
we den.
0.1.1.1.
In
Anlehnung
an
das
seman ische
Ve s indnis
des
Falls
wi d
gesag ,
dass
de
p adika i e
Nomina i
zum
Ausd uck
eine
bes andigen
Be indlichkei
(Balke icius
1998:
104-105;
Jablonskis
1957:
556;
Jakobson
1971:
49;
gl.
Wie zbicka
1980:
119)
ode
auch
eines
bes andigen
und
zei weiligen
Zus ands
(Amb azas,
ed.,
1997:
472;
Amb azas,
Red.,
1996:
505-506;
Ul ydas,
Amb azas,
Valeckiené,
Red.,
1976:
68-69,
364;
Sukys
1998:
73-74,
245-248;
Paulauskiené
1994:
110;
gl.:
Si au as,
G enda
1988:
69-71;
Balke icius
1963:
106-109)
e wende
we den
kann.
De
p adika i e
Ins umen al
inde
Ve wendung
zum
Ausd uck
eines
zei weiligen
Zus andes.
Mi
ande en
Wo en,
man
s ell
eine
seman ische
Opposi ion
s dndig
/
zei weilig
au ,
wobei
de
bes andige
Zus and
e mi els
des
Nomina i s
und
de
zei -
weilige
mi els
Ins umen al
ode
Nomina i
ausged iick
wi d,
jedoch
nich
umge-
keh
( gl.
Mili inai é,
Hg.,
2003:
75-77).
0.1.2.
Ande e
Sp achwissenscha le
e e en
die
Au assung
(Pinks e
1988:
57—
99;
gl.
Com ie
1989:
70-74,
124-127;
Hen schel
1993b:
282-285),
dass
de
Fall
ein
o males
mo phosyn ak isches
Zeichen
is ,
das
im
Sa z
eine
diak i ische
Funk ion
inneha ,
d.h.
die
syn ak ische
S uk u
des
Sa zes
zeig .
Das
is
besonde s
bei
Sp a-
chen
de
Fall,
in
denen
sich
die
Flexionen
auch
du ch
spezi ische
Fo men
un e schei-
den,
in
denen
Elemen e
des
Sa zke ns
in
e schiedenen,
nich homonymen
Fille
e -
scheinen.
0.1.2.1.
In
Anlehnung
an
diese
Sich
wi d
gesag
(Schalle
1975:
81-83),
dass
de
subs an i ische
Ins umen al
e wende
we den
kann,
wenn
man
Subjek
und
P adi-
ka i
mo phologisch
un e scheiden
méch e,
z.B.
wenn
Subjek
und
P adika i
du ch
Subs an i e
e e en
sind.
Es
is
jedoch
o ensich lich,
dass
de
subs an i ische
Nomina i
hau ig
auch
in
sol-
chen
Fallen
Ve wendung
inde ,
wenn
das
Subjek
ein
Subs an i
is
und
umgekeh :
de
subs an i ische
Ins umen al
wi d
auch
dann
hin eichend
o
e wende ,
wenn
als
Subjek
ein
P onomen
Ve wendung
inde .
Ande e sei s
is
es
nich
imme
e o de -
lich,
das
subs an i ische
Subjek
on
dem
subs an i ischen
P adika i
mo phologisch
zu
ennen,
gl.:
(1) Todél
ai
negali
bi i
p iekais as
ik
ienam
zmogui;
M.
Sleze icius
nebu o
ka je os
diploma as.
KT
‘Dahe
kann
das
kein
Vo wu
nu
einem
Menschen
sein;
M.
Sleze icius
wa
kein
Ka ie ediploma .’
(2)
Bend amokslis
bu es
isda ikas,
iipinesis
ik
sa imi,
o
ienuolyng
pasi inkes
ien
is
inginys és
i
pa aika imo
pil ui.
KT
‘De
Kommili one
wa
ein
Ve d e ,
kiimme e
sich
nu
um
sich
und
ha e
das
Klos e
nu
aus
Faulhei
und
Zuges andnis
an
den
Bauch
gewahl .’
0.1.3.
In
jiinge en
A bei en
(Hen schel
1991a,
1991b;
1992a;
1993a,
1993b;
1994)
wi d
nich
sel en
die
Meinung
e e en,
dass
die
Wahl
des
Falls
sowohl
on
seman i-
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
101
schen
als
auch
on
o malen
K i e ien
beding
sein
kann:
eine sei s
kann
die
Wahl
des
Falls
des
P adika ssubs an i s
z.B.
on
de
(Un-)bes andigkei
des
auszud iik-
kenden
Zus ands
ode
de
(Un-)beleb hei
des
P adika ssubs an i s
beein luss
sein,
ande e sei s
on
de
No wendigkei ,
das
Subjek
o mal
om
P adika i
zu
un e -
scheiden.
Das
hei
jedoch
keineswegs,
dass
bei
Vo handensein
on
diesen
ode
jenen
seman-
ischen
bzw.
o malen
Anzeichen
zwingend
de
zugeo dne e
P adika i all
ausgewahl
wi d.
Man
behaup e
also
nich ,
dass
es
ein
hin eichendes
K i e ium
X
gib ,
ii
das
gil
,wenn
X,
dann
(imme )
Y“,
sonde n
besch ank
sich
au
die
Tendenz
»wenn
X,
dann
o zugsweise
Y“
(Hen schel
1991a:
224).
0.2.
Wenn
man
ane kenn ,
dass
ein
Fall
eine
Bedeu ung
ha ,
dann muss
man
eine -
sei s
auch
ane kennen,
dass
die
Ve wendung
eines
bes imm en
on
zwei
(ode
meh )
moglichen
Fallen
seman ischen
Un e schieden
geschulde
is .
Ande e sei s
bleib
unkla ,
was
die
Wahl
des
Falls
e u sach ,
wenn
keine
seman ischen
Un e schiede
auszumachen
sind.
Mi
ande en
Wo en,
es
s ell
sich
die
F age,
was
die
Auswahl
des
Nomina i s
ode
Ins umen als
zum
Ausd uck
eines
zei weiligen
Zus andes
e u -
sach .
Sobald
man
abe
da on
ausgeh ,
dass
ein
Fall
keine
Bedeu ung
ha
und
nu
ein
diak i isches
Zeichen
zu
Ma kie ung
eschiedene
syn ak ische
Funk ionen
is ,
bleib
unkla ,
wa um
in
cinigen
P adika i sa zen
zu
Kennzeichnung
de
gleichen
syn ak i-
schen
Funk ion,
namlich
des
P adika i s,
e schiedene
Falle
(hie
Nomina i
und
Ins umen al)
e wende
we den
k6nnen,
in
ande en
Sa zen
abe
nich .
Dami
e heb
sich
die
These,
dass
sowohl
seman ische
als
auch
o male
mo phosyn ak ische
K i e ien
den
Fall
des
subs an i ischen
P adika i s
beein lus-
sen.
In
de
gegenwa igen
li auischen
Sp ache
sind
beide
Ein liisse
abe
nich
gleich-
angig.
0.3.
Das
Haup augenme k
des
A ikels
ich e
sich
au
Tendenzen
in
de
Ve wen-
dung
on
Nomina i
und
Ins umen al
in
QUALIFIKATIONSSATZEN.
De
p o o ypische
Sa z
ha
ein
de ini es
Subjek
und
ein
inde ini es
P adika i ,
z.B.,
jis
bu o
moky ojas.
IDENTIFIKATIONSSATZE
hingegen,
in
denen
sowohl
Subjek
als
auch
P adika i
p o-
o ypisch
bes imm
sind,
we den
im
De ail
nich
behandel ,
z.B.,
$i
mo e is
bu o
mano
pi moji
moky oja’.
Wi
besch anken
uns
hie
au
die
Kasusma kie ung
p adika i
e wende e
Sub-
s an i e.
2
Aus iih liche
ibe
Un e schiede
zwischen
Iden i ika ionssa zen
und
den
hie
besch iebenen
sowie
zu
de en
moglichen
Ahnlichkei en
siche
Hen schel
(1991a:
223;
1992a;
1993b:
262-264);
Ro hs ein
(1986);
Wie zbicka
(1980:
122);
Lyons
(1977:
469-473).
In
A bei en
de
li auischen
Linguis ik
we den
bei
de
Besch eibung
de
Rolle
subs an i ische
Fille
in
p adika i e
Ve wendung
gewohnlich
keine
Un e schiede
in
de
Behandlung
on
Quali ika ions-
und
Iden i ika ionssa zen
gemach
( gl.:
Valeckiené
1998:
41-42;
Amb azas,
ed.,
1997:
642-643).
Es
muss
gesag
we den,
dass,
wenn
man
on
Iden i ika ionssa zen
sp ich ,
die
in
de
li auischen
Sp achwissenscha
adi ionelle
Opposi ion
zei weilig
/
bes dndig
i ele an
is ,
da
aus
A
iden isch
B
auch
B
iden isch
A
olg .
102
|
LORETA
SEMENIENE
1.
SEMANTISCHE
KRITERIEN,
DIE
EINFLUSS
AUF
DEN
FALL
DES
SUBSTANTIVISCHEN
PRADIKATIVS
HABEN
KONNEN
1.1.
In
Hinblick
au
die
Bedeu ung
p adika i e
Subs an i e
sp ich
man
nich
sel-
en
on
meh e en
Subs an i g uppen,
welche
Ein luss
au
die
Ve wendung
im
Nomi-
na i
ode
Ins umen al
haben
kénnen.
Es
hei ,
dass
dann,
wenn
das
Subs an i
Na ionali a ,
Geschlech ,
Ve wandscha s-
g ad,
un e ande liche
Zugeho igkei
zu
eine
A ,
Klasse
0.4.
benenn ,
de
Nomina-
i
e wende
wi d
(Sukys
1998:
74,
250;
1984:
21;
gl.
Paulauskiené
2001:
184).
Mi
ande en
Wo en,
de
Nomina i
wi d
e wende ,
wenn
mi els
des
p adika i en
Sub-
s an i s
ein
bes andige ,
na u gemaBe
Zus and
ausged iick
wi d,
z.B.:
(3)
Po
daugelio
me y
Pe as
Klimas,
Lie u os
pasiun inys
Pa yziuje,
p isimins,
kad
J.
Bal usai is
nuola
jau é
g auza j,
jog
jis,
[jis|
biidamas
lie u is,
ku ia
ne
sa o
k as o,
o
usy
li e a ii q.
Ki q
ka q
P.
Klimas
y a
uzsimines,
jog
J.
Bal usai is
apsk i ai
bu o
aiks¢iojan i
mislée.
KT
“Nach
ielen
Jah en wi d
sich
Pe as
Klimas,
li auische
Gesand e
in
Pa is,
e inne n,
dass
J.
Bal uSai is
imme
Gewissensbisse
iihl e,
da
e
als
Li aue
nich
die
Li e a u
seines
Landes,
sonde n
ussische
Li e a u
schu .
Ein
ande es
Mal
e wahn e
P.
Klimas,
dass
Bal uSai is
ibe haup
ein
wandelndes
Ra sel
wa .’
(4)
A ba
a kime,
kad
Romos
ka alikas
iki,
jog
be
Bazny¢ios
né a
i§ganymo.
Jis
klausia
sa es:
jeigu
[jis]
nebi y
ka alikas,
a
jis
no é y
bii i
s ip iai
ska inamas
p iim i
ka aliky
ikéjimq.
KT
‘Ode
nehmen
wi
an,
dass
ein
R6misch-Ka holische
glaub ,
dass
es
ohne
Ki che
keine
E lésung
gib .
E
ag
sich,
wenn
e
kein
Ka holik
wa e,
wii de
e
dann
s a k
gemahn
sein
wollen,
den
ka holischen
Glauben
anzunehmen.’
(5)
Uni e si e o
medicinos
akul e e
s udija o
Liud ikas
Juce icius.
UZda ius
uni e si e q,
jis,
siekdamas
mokslo,
be
|jis|
biidamas
bezemio
bajo o
siinus,
ne u éjo
lésy
is yk i
s udijuo i
s e u
i
js ojo
moky is
j
Vy iausiqjq
Vilniaus
kunigy
semina ija.
KT
‘Liud ikas
Juce icius
s udie e
an
de
medizinischen
Fakul a
de
Uni e si a .
Nach
SchlieBung
de
Uni e si a ,
ha e
e ,
s ebend
nach
Wissenscha ,
abe
als
Sohn
eines
Bajo s
ohne
Landbesi z,
keine
Mi el
ande swo
zu
s udie en
und
sch ieb
sich
in
das
Obe s e
P ies e semina
in
Vilnius
ein.’
Eine
ande en
p adika i isch
e wende en
Subs an i klasse
o dne
man
Te mini
zu
Benennung
on
Be u en,
6 en lichen
Funk ionen
und
ande e
Ta igkei s-
besch eibungen
zu.
Dabei
handele
es
sich
um
einen
zei weiligen
( e ande lichen)
Zus and,
de
sowohl
du ch
Nomina i
als
auch
Ins umen al
bezeichne
we den
kann?
(Sukys
1998:
245;
1984:
21,
124;
gl.
Amb azas,
Red.,
1996:
506),
z.B.:
:
Jonas
Sukys
(1998:
247)
mein ,
dass
,,mi
ielen
Fo men
on
ba i
sowohl
de
subs an i ische
Ins umen-
al
als
auch
de
Nomina i
méglich
sind
[...],
de
hau ige e
und
gewohnliche
de
Nomina i
is .
De
Ins u-
men al
des
Zus ands
e wende
man
gewohnlich
nu ,
wenn
man
besonde s
den
zei weiligen,
unbes andigen
Zus and
akzen uie en
moch e.
[...]
Wenn
man
diese
Akzen uie ung
nich
ans eb ,
dann
wi d
im
Li aui-
schen
hau ig
de
unbes andige,
zei weilige
Zus and
mi
dem
Nomina i
wiede gegeben“.
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
103
(6)
Pasizi i éki e,
kq
da o
Pasaulio
bankas.
Si as
susi a imas
bu o
p ade as
eng i,
kai
as
da
bu au
minis as.
Taigi
p ieS
2,5
me y.
D eji
su
puse
me y,
kai
engiamas
Si as
p ojek as.
Toliau.
KT
“Sehen
Sie,
was
die
Wel bank
mach .
Diese
Einigung
wu de
begonnen
o zube ei en
als
ich
noch
Minis e
wa .
Also
o
2,5
Jah en.
Zweieinhalb
Jah e
be ei e
man
dieses
P ojek
o .
Wei e .’
(7)
Jis
bu o
labai
pa enkin as,
kad
bii en
Ga baciauskas
paski as
S ie imo
sky iaus
edéju.
Bidamas
daileés
bii elio
ado as,
jis
isoke iopai
palaiké
Ignq,
a i ai
jam
simpa iza o.
O
ai
ne
j
bloga!
KT
‘E
wa
zu ieden,
dass
ausge echne
Ga ba¢iauskas
zum
Lei e
de
Bildungsab eilung
e nann
wu de.
Als
Lei e
des
Kuns zi kels,
ha e
e
Ignas
iel al ig
un e s ii z
und
sympha isie e
ihm
o en.
Das
is
nich
schlech !’
(8)
Reiké y
labai
ge ai
q
su a ky i.
Mes
zi i ékime...
Ai,
minu e.
Da
no éciau
p ie
ieno
dalyko.
Kada
da
as
bu au
minis u,
bu o
isa
ai
sumany a,
be
bu o
numa y as
ienas,
sakyCiau,
labai
neblogas
dalykas:
isy
pi ma
p iim i
ne
pelno
o ganizacijy
js a ymg.
KT
‘Man
miiss e
das
seh gu
o dnen.
Wi
we den
sehen...
O,
eine
Minu e.
Noch
zu
eine
Sache.
Als
ich
noch
Minis e
wa ,
wa
das
schon
ausgedach ,
abe
es
wa
noch
eine,
ich
wii de
sagen,
seh
gu e,
Sache
geplan :
zunachs
das
Gese z
iibe
Nonp o i o ganisa ionen
zu
e lassen.”
(9)
Velionis
P eziden as
Kazys
G inius,
bi damas
Salies
ado u,
saké:
,,Kol
nesus ip és
Lie u a,
a lyginimo
neimsiu“.
KT
“De
nun
e s o bene
P asiden
Kazys
G inius
sag e,
als
e
Landesobe haup
wa :
“Solan-
ge
Li auen
nich
e s a k ,
we de
ich
kein
Gehal
nehmen”.’
1.2.
Wah end
de
Be ach ung
on
diese
G uppe
zugeo dne en
Subs an i en
wi d
deu lich:
Be u sbezeichnungen
kénnen
nich
mi
einem
zei weiligen
Zus and
e bun-
den
we den.
De
Be u
is
das,
was
bes andig
is
( gl.
Amb azas,
ed.,
1997:
472;
Amb azas,
Red.,
1996:
506).
Das
heiS ,
nach
o.g.
Meinungen
miiss e
diese
bes andi-
ge
Zus and
du ch
den
Nomina i
bezeichne
we den,
z.B.:
(10)
Baiges
biznio
s i ies
magis an ii q
[a8]
basiu
i
p o esionalus
adminis a o ius.
KT
“Wenn
ich
das
Magis e s udium
Wi scha
beende
haben
we de,
we de
ich
auch
ein
p o essionelle
Manage
sein.’
(11)
Kaip
cia
anky
nenuleisi,
dai ydamasis
aplink
sa e.
S ai
u iu
baig i
ins i u g
i
gal
ji
baigsiu
Die ui
padedan ,
uz
d iejy
me y
[aS]
biisiu
inzinie ius,
gal
biisiu
ap iipin as
ma e ialiai,
ik
kiek
is
o
u és
ge o
mano
k aS as?
KT
“Wie
soll
man
da
nich
desillusionie
we den,
wenn
man
um
sich
schau .
Da
muss
ich
das
Ins i u
beenden
und
ielleich
we de
ich
es
mi
Go es
Hil e
beenden,
nach
zwei
Jah en
we de
ich
Ingenieu
sein,
ielleich
ma e iell
siche ges ell ,
doch
welchen
Nu zen
ha
da on
mein
Land?’
(12)
Ji
s udijuoja
e slo
in o macijos
adybq.
Siais
me ais
mokysis
an ame
Sios
specialybés
ku se.
,
Apie
biisimq
da bq
da
negal oju.
Zinau,
kad
[as]
biisiu
adybininké,
o
pasi inkimo
lais é
Sioje
s i yje
y a
gana
didelé“,
—
saké
G.
Usony é.
KT
‘Sie
s udie
In o ma ionsmanagemen .
In
diesem
Jah
s udie
sie
im
zwei en
S udien-
104
|
LORETA
SEMENIENE
jah .
“Ube
kiin ige A bei
denke
ich
noch
nich
nach.
Ich
wei®,
dass
ich
Manage in
sein
we de,
und
die
Auswahl eihei
in
diesem
Gebie
is
ziemlich
g oB”
sag
G.
Usony e.’
Indessen
kann
A bei
ode
eine
konk e e
Ta igkei ,
die
mi
einem
bes imm en
Be-
u
e bunden
is ,
du chaus
zei weilig
sein,
wie
6 en liche
Ta igkei
0.4.
(siehe
Bsp.
(6)-(9)).
Und
zu
Ma kie ung
eines
zei weiligen
Zus ands
wi d,
wie
be ei s
e wahn ,
sowohl
de
Nomina i
als
auch
de
Ins umen al
he angezogen,
z.B.:
(13)
Kaip
gy engs,
kaip
besi e ciqs?
O,
apie
ai
éliau,
pasakojimy
i
kalby
bus
iek
i
iek!
Ta ian
umpai
—
jis
P iekalnéje
bu es
ezisie ius,
daba
jau
nieko
nedi bgs,
besiilsjs.
Gy enqs
ienas,
lais as
i
pauks is.
Tuoj
pa
jis
mane
pa adino
pasis eciuo i
sa o
namuose.
KT
‘Wie
s eh ’s,
wie
geh ’s?
Nun,
dazu
spa e ,
de
Reden
und
E zahlungen
wi d
es
noch
soundso iel
geben!
Ku z:
e ,
de
e
Regisseu
in
P iekalné
wa ,
a bei e
je z
nich
meh ,
e hol
sich.
Wohn
allein,
ei
wie
ein
Vogel.
Sogleich
lud
e
mich
ein,
zu
Gas
in
seinem
Haus
zu
sein.’
(14)
Min yse
( u,
u,
u)
pamaniau
—
a
ik
ne
mo ulés
,,pamokos“
bus
p isidéjusios?
O
y o,
kaip
maciau
nuo aukose,
bii a
is aizdaus,
dailiai
sudé o.
Bu es
a iacijos
inzinie ium.
KT
‘In
Gedanken
(p ui)
dach e
ich
mi ,
ob
hie
nich
Mii e chens
“Leh en”
einen
An eil
ha en?
De
Mann,
den
ich
au
den
Fo os
sah,
wa
ansehnlich,
on
gu e
Ges al .
E
wa
Lu ah ingenieu
gewesen.’
Ve mi els
p adika i e
Subs an i e
zu
Bezeichnung
on
be u liche
ode
6 en -
liche
A bei
kann
auch
ein
bes andige
Zus and
ausged iick
we den.
Wie
man
je-
doch
anhand
de
Sa ze
(15)-(18)
sieh ,
e schein
in
solchen
Si ua ionen
nich
nu
de
Nomina i ,
sonde n
auch
de
Ins umen al,
gl.:
(15)
Ne
isiems
pa iko
1941
m.
ko o
13
d.
A.
Sme onos
JAV
lie u iams
pasaky i
zodziai:
AS
bu au,
esu
i
biisiu
Lie u os
p eziden as
(...)
AX
palieku
Lie u os
p eziden as
de
ju e“.
KT
‘Nich
allen
ge ielen
die
on
A.
Sme ona
am
13.
Ma z
1941
zu
den
US
Li aue n
gesag en
Wo e:
“Ich
wa ,
bin
und
we de
P asiden
Li auens
sein
(...)
Ich
bleibe
Li auens
P asiden
de
ju e”.’
(16)
Apie
sa e
pasako i
y a
pa s
nedékingiausias
dalykas.
Ta o
is a us
Zodzius
gali
sup as i
j ai iai,
ad
kalbésiu
umpai.
Pi miausia
[as]
esu
i
biisiu
akiy
gydy ojas,
ku io
pasaukimas
—
padé i
Zmonéms,
u in iems
egos
p oblemy.
Gydy oju-o almologu
p adéjau
di b i
da
besimokydamas
eziden i oje.
KT
‘Ube
sich
zu
e zahlen
is
die
undankba s e
Angelegenhei .
Deine
gesp ochenen
Wo e
k6nnen
e schieden
e s anden
we den,
dahe
we de
ich
ku z
eden.
Zue s
bin
und
we de
ich
Augena z
sein,
dessen
Be u ung
es
is ,
Menschen
zu
hel en,
die
P obleme
mi
dem
Se-
hen
haben. Als
Oph halmologe
ing
ich
schon
in
de
Facha z ausbildung
an
zu
a bei en.’
(17)
Po
Zmonos
mi ies
gal ojai
a sisaky i
sa o
p o esijos?
—
Né
ienos
minu és.
Kesi
o
niekada
nea leis y.
,,
VISADA
[ u]
bik
ak o ium“,
—
okie
bu o
pasku inieji
jos
Zodziai.
KT
‘“Dach es
du
nach
dem
Tod
deine
F au
da an,
den
Be u
au zugeben?”
“Keine
Minu e.
Kesi
ha e
das
nie
e ziehen.
‘Sei
IMMER
Schauspiele ’,
so
lau e en
ih e
>
le z en
Wo e”.
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
105
(18)
Idomu,
jei
ap umé e
poli ike,
apie
Jus
suzino ume
daug
komp omi uojanciy
dalyky?
-
NIEKADA
[a8]
nebiisiu
poli ike.
O
skandaly
apie
mane?..
Kad
né a.
Gal
kada
no s
bu au
pe
daug
ixgé usi,
issisokusi,
pasakiusi
ne
ai,
kq
eikia.
—
O
na ko ikai?
KT
“
“Es
is
in e essan ,
wenn
sie
Poli ike in
we den
wii den,
wii den
wi
iele
komp omi ie-
ende
Fak en
ibe
Sie
e ah en?”
“NIEMALS
we de
ich
Poli ike in
sein.
Und
Skandale
iibe
mich?..
Gib
es
nich .
Vielleich
wa
ich
mal
e was
ange unken,
ausgelassen,
hab
nich
das
gesag ,
was
né ig
gewesen
wa e”.
“Und
Na ko ika?”
’
Somi
wi d
mi
Subs an i en
zu
Bezeichnung
on
A bei ,
Be u ,
6 en lichen
Ta-
igkei en
u.4.
sowohl
ein
bes andige
als
auch
zei weilige
Zus and
ausged iick ,
de
wiede um
sowohl
mi
Nomina i
als
auch
mi
Ins umen al
e mi el
we den
kann.
Ande e sei s
mein
man,
dass
es
bei
den
o genann en
Subs an i en
nich
so
seh
um
die
Opposi ion
zei weilig
/
bes dindig
geh ,
sonde n,
dass
die
Ve wendung
on
No-
mina i
und
Ins umen al
du ch
die
konk e e
Bedeu ung
des
Subs an i s
beding
is .
Aus
lexikalische
Sich
haben
diese
p adika i isch
e wende en
Subs an i e
zu
Be-
nennung
p o essionelle ,
soziale
und
6 en liche
Ta igkei
ih e
di ek e
Ve bindung
zu
ih e
Re e enz,
de
Pe son,
e lo en.
Sie
ma kie en
dahe
ehe
nich
die
Pe son,
sonde n
eine
Ta igkei ,
die
mi
de
Pe son
assoziie
wi d
(Hen schel
1993b:
276-
277,
282,
1992a;
gl.
Dik
1989:
170-172).
Mi
ande en
Wo en,
eine
solche
Ve wen-
dung
subs an i ische
P adika i e
is
nich p o o ypisch,
ahnlich
de
,,ech en“
Ve -
wendung
des
P adika s
(Ve bs)
( gl.
Valeckiené
1998:
53).
1.3.
In
Anlehnung
an
Da en
ande e
Sp achen,
wu de
be on ,
dass
de
Ins umen al
sich
zunachs
in
Ve bindung
mi
p adika i en
Subs an i e
e ablie ,
die die
p o o y-
pische
Ma kie ung
eines
Dings,
d.h.
eine
Pe son,
e lo en
haben
(Aus iih liche
sie-
he:
Hen schel
1992a;
1993b:
277-278,
282,
285-286;
1999:
260).
In
Ve allgemeine ung
de
o liegenden
In o ma ionen
sieh
man,
dass
im
ein achen
Sa z
de
Ins umen al
mi
den
e wahn en
p adika i en
Subs an i en
hau ige
e wen-
de
wi d
als
mi
ande en
Subs an i en.
Jedoch
is
diese
Ve wendungs endenz
des
Ins umen als
keineswegs
o ensich lich,
selbs
wenn
man
auBe
Ach
lass ,
dass
de
Ins umen al
absolu
nich
hau ige
e wende
wi d
als
de
Nomina i
(siche
Tab.
1)
TAB.
1.
EINFLUSS
DER
BEDEUTUNG
DES
PRADIKATIVEN
SUBSTANTIVS
AUF
DIE
KASUSMARKIERUNG
Subs an i
Fall
Sa zzahl
(n)
Nomina i
Ins umen al
zu
Bezeichnung
193
53
246
on
Ta igkei en
78%
22%
ande e
133
18
151
88%
12%
106
|
LORETA
SEMENIENE
So
muss
man
eine sei s
ane kennen,
dass
de
Ins umen al
mi
p adika i en
Ta igkei sbezeichnungen
im
Li auischen
nich
seh
e b ei e
is .
Ande e sei s
e -
kenn
man
aus
de
abella ischen
Da s ellung,
dass
de
Ins umen al
nich
wesen -
lich
sel ene
mi
ande en
p adika i en
Subs an i en
e wende
wi d.
Einige
Bei-
spiele:
(19)
Tams a
issizadéjo e
sa o
au ybés,
o
as
no s
i
u iu
i¥saugojusi
mo inos
pasq,
negaliu
Jos
a gau i
pe
biu ok a ines
kliii is...
Teisingiau,
kad
bi um
uo,
kuo
gimei,
eikia
nemazai
sumokeé i
bylinéjan is
eismuose,
o
o
nesu
jp a usi
da y i.
KT
‘Sie
haben
Ih e
Na ionali aé
abgeschwo en,
und
ich,
obwohl
ich
den
Pass
meine
Mu e
au bewah
habe,
kann
sie
o
lau e
bii ok a ischen
Hinde nissen
nich
wiede bekommen...
Ge ech e ,
um
de
zu
sein,
als
de
du
gebo en
wu des ,
muss
man
nich
wenig
bezahlen
wah end
des
S ei s
o
Ge ich ,
und
das
bin
ich
nich
gewohn .’
(20)
Sakai,
jei
[ u]
nebisi
Zmogumi,
ai
ki minu
bi i
neno i.
Labai
g azu, be
kas,
a o
manymu,
y a
Zmogus,
jeigu
Tu
juo
nesi?
Kad
bi um
zmogumi,
a gi
bii inai
eikia
u é i
an
kak os
uzlipdy q
Zenklq,
.
y.
bii i
ku pium,
inzinie ium,
kunigu
a
muziku?
KT
“Du
sags ,
wenn
du
kein
Mensch
sein
wi s ,
dann
wi s
du
kein
Wu m
sein
wollen.
Seh
schon,
abe
was
is
dann
deines
E ach ens
ein
Mensch,
wenn
du
keine
bis ?
Is
es
denn,
um
Mensch
zu
sein,
no wendig
au
de
S i n
einen
Au klebe
zu
haben,
d.h.
Schuhmache ,
Inge-
nieu ,
P ies e
ode
Musike
zu
sein?’
(21)
Bak
a i a
pasauliui,
pazinimui,
bend a imui,
s enkis
gy en i
ne
,,sa o
ga e“,
o
»didziuoju
pasauliu“
( ai
y a,
[ u]
bik
Siuolaikine
eu opie e)
—
am
isiskai
nebi ina
gy en i
Romoje
a
Ams e dame!
KT
‘Sei
de
Wel
gegeniibe
o en,
de
E kenn nis,
dem
Kon ak ,
s ebe
nich
danach
“in
deine
S aBe”,
sonde n
in
de
“g oBen
Wel ” zu
leben
(d.h.
sei
eine
mode ne
Eu opde in)
—
dazu
muss
man
keineswegs
in
Rom
ode
Ams e dam
leben!’
(22)
AmiZininkas
ampa
ik uoju
amzininku.
Taciau
neamiininkas
(be a piskai
sup an an )
juk
y a
elesnysis,
aigi
i
élesnysis
u i
galé i
bi i
ik uoju
amzininku.
KT
‘De
Zei genosse
wi d
zum
ech en
Zei genossen.
De
Nich zei genosse
(unmi elba
e s anden)
jedoch
is
ein
Spa e e ,
also
auch
ein
Spd e e
muss
ech e
Zei genosse
sein
k6nnen.’
(23)
Ta kime,
Algi das
i
jo
aplinka,
ixgi dusi
ieXq
Jono
a
An ano
p isipazinima,
eaguoja
i
ai
amiai:
na
i
(jiis]
bi ki e
ais
k ikScionimis,
mums
nuo
o
nei
Sil a,
nei
Sal a.
KT
“Nehmen
wi
an,
Algi das
und
seine
Umgebung
eagie en
au
die
6 en liche
Bekenn nis
on
Jonas
ode
An anas
gelassen:
na,
dann
seid
Ch is en,
uns
is
das
illig
egal.’
(24)
Valancius
isa
sa o
bii ybe
au ai
osko
laimés
i
didybés,
[jis]
bidamas
ealis u,
suki e
i
p iemones
Siam
idealui
pasiek i.
Valancius
pa s
kiles
i
sa o
au os
gelmiy
—
liaudies
—
ge ai
nusimaneé,
kas
ji
y a,
ju o,
ko
jai
iiks a.
KT
‘Valan¢ius
dii s e e
mi
seinem
ganzen
Wesen
nach
Gliick
und
G 6Be
ii
die
Na ion,
als
Realis
schu
e
auch
Mi el,
dieses
Ideal
zu
e eichen.
Valancius
s amm e
selbs
aus
den
Tie en
de
Na ion
—
aus
dem
Volk
—
wuss e
genau,
was
sie
is ,
ilhl e,
was
ih
ehl .’
Aus
den
Sa zen
(19)-(24)
e sieh
man,
dass
de
Ins umen al
(wie
auch
de
Nomi-
na i )
in
de
gegenwa igen
li auischen
Sp ache
auch
dann
e wende
wi d,
wenn
mi
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
107
dem
p adika i en
Subs an i
ein
bes andige ,
na u gegebene
Zus and
eine
Pe son
(ode
eines
Lebewesens)
benann
wi d
( gl.
Sa ze
(3)-(5))*.
Na ii lich
kann
de
zu
Benennung
eines
s andigen
Zus andes
e wende e
p adika-
i e
subs an i ische
Nomina i
nich
imme
du ch
den
Ins umen al
e se z
we den
und
umgekeh
( gl.
Sa ze
(15)-(18)).
Nich
sel en
is
die
Ve wendung
des
Nomina-
i s
(siehe
(25)-(26))
ode
Ins umen al
(siehe
(27)-(28))
de
Bedeu ung
des
p a-
dika i en
Subs an i s,
dem
Sa zkon ex
0.4.
geschulde
(siehe
un en)
( gl.
Sukys
1998:
250),
z.B.:
*
(25)
Be
o,
[jis]
biidamas
in elek ualas,
jis
Siek
iek
pe
menkai
e ina
q
nea ikuliuo g
i
apib éz os
o mos
ne u in j
maldingumq.
KT
‘AuBe dem,
als
In ellek uelle ,
un e scha z
e
e was
die
una ikulie e
Religiosi a
ohne
es e
Fo men.’
(26)
Nu a ia
pa s
im is
sa a ankisko
ango o
da bo
—
s a o
gelezinkelio
il us.
[Jis]
budamas
ge as
sa o
specialybés
Zino as,
o ganiza o ius
i
sqziningas
da by
ykdy ojas,
jis
g ei ai
pelné
Rusijos
susisiekimo
minis e ijos
paga bq.
KT
‘[E ]
beschlieB ,
selbs
die
Baulei ung
zu
iibe nehmen
—
bau
eine
Eisenbahnb iicke.
Als
gu e
Kenne
seines
Fachs,
O ganisa o
und
eh liche
Aus iih ende ,
e dien
e
sich
schnell
die
Ane kennung
des
ussischen
Ve keh sminis e iums.’
(27)
S a s ydamas
Hegelio
poii i j,
Be diaje ’as
pa odo,
jog
ponas
i
e gas
ix
ik ujy
sédi
ienoje
al yje,
jog
jie
abu
y a
e gijos
aukos.
Kad
[ u]
bii um
asmeniu,
u i
lem i
[=ugdy i
—
L.
S.]
sa e
ik ai
sa o
d asios
lais és
pag indu,
o
ne
g iebdamasis
aldy,
aldzios
s uk i y,
ais y
a
ieSpa a imo
ki iems.
KT
‘In
E 6 e ung
de
Posi ion
Hegels
zeig
Be diaje ,
dass
de
He
und
de
Knech
a sach-
lich
in
einem
Boo
si zen,
dass
sie
beide
Op e
de
Knech scha
sind.
Um
eine
Pe son
zu
sein,
da s
du
dich
nu
au
die
F eihei
deines
Geis es
e lassen
und
nich
au das
G ei en
nach
He scha ,
He scha ss uk u en,
Leidenscha
ode
Behe schung
ande e .’
(28)
Sio
uzda inio
su okimas,
nes a bu,
kokiu
pa idalu,
isliks,
kol
Zmonés
bus
Zmonémis.
Nebe
pi mg
ka g
iloso ija
y a
sma kiai
puolama
i
ne
apsk i ai
neigiama
kaip
ne eikalinga
i
Zalinga.
Kam
jos
eikia?
KT
“Das
Ve s andnis
diese
Au gabe,
unwich ig
in
welche
Fo m,
wi d
e hal en
bleiben
solan-
ge
die
Menschen
Menschen
sein
we den.
Nich
zum
e s en
Mal
wi d
die
Philosophie
he ig
angeg i en
und
soga
als
unné ig
und
schadlich
negie .
We
b auch
sie?’
Vegl.:
(25a)
*Be
o,
[jis]
biidamas
in elek ualu,
jis
Siek
iek
pe
menkai
e ina
q
nea ikuliuo g
i
apib éz os
o mos
ne u in j
maldinguma.
(26a)
*[Jis]
biidamas
ge u
sa o
specialybés
zino u,
g ei ai
pelné
Rusijos
susisiekimo
minis e ijos
paga bq.
(27a)
*Kad
bii um
asmuo,
u i
lem i
[=ugdy i
—
L.
S.]
sa e
ik ai
sa o
d asios
lais és
pag indu,
o
ne
g iebdamasis
aldy,
aldzios
s uk i y,
ais y
a
ieXpa a imo
ki iems.
(28b)
?Sio
uzda inio
su okimas,
nes a bu,
kokiu
pa idalu,
isliks,
kol
Zmonés
bus
zmonés.
Nach
Be inden
on
Spezialis en
de
Sp achkul u
sind
Sa ze
mi
dem
Ins umen al
zu
Wiede gabe
on
bes andigem
Zus and
zu
ko igie en
(Paulauskiené
2001:
184;
Kniaks a,
Hg.,
2000:
102;
gl.
Mili inai é,
Hg.,
2003:
77;
Sukys
1998:
250;
Pupkis,
Hg.,
1985:
91).
114
|
LORETA
SEMENIENE
TAB.
3A.
mo phologische
Fall
Sa zzahl
(n)
Fo m
Nomina i
Ins umen al
Ta igkei sbe-
ande e
Ta igkei sbe-
ande e
zeichnungen
Subs an i e
zeichnungen
Subs an i e
bu o 86
50
8 2
146
(Ve gangenhei )
91%
96%
9%
4%
bus
(Zukun )
79
36
18
2
135
81%
95%
19%
5%
bi y
(Konjunk i )
17
26
5
5
53
711%
84%
23%
16%
bik
(Impe a i )
11
21
14
9
55
44%
70%
56% 30%
ausged iick
wi d,
kann
mi
de
Zukun
sowohl
Reales
als
auch
I eales
ausged iick
we den
( gl.
Amb azas,
ed.,
1997:
255-256;
Amb azas,
Red.,
1996:
304-307)
( gl.
noch
Bsp.
(10)-(12),
(15)-(16),
(18)).
Vegl.:
(41)
Jeigu
bi elés
manes
negils,
ai
uZaugusi
biisiu
bi ininké.
KT
“Wenn
die
Bienen
mich
nich
s echen,
dann
we de
ich
eine
Imke in
wenn
ich
g oB
bin.’
(42)
Bu au
pada es
kele q
skulp i y,
i
en
apsigy enau
su
Seima,
nes
Vilnius
man
bu o
pasida es
a Siau us
mies as.
No éjau
iskq
uzmi s .
Ve ciau
jau
bisiu
skulp o ius
kaime
negu
alka a
mies e.
KT
‘Ich
ha e
einige
Skulp u en
ge e ig
und
lie8
mich
do
mi
Familie
niede ,
denn
Vilnius
ha e
sich
mi zu
eine
abs oBenden
S ad
en wickel .
Ich
woll e
alles
e gessen.
Liebe
we de
ich
Bildhaue
im
Do
sein,
als
Be le
in
de
S ad .’
Das
Gleiche
is
auch
zu
Ve wendung
on
Impe a i o men
zu
sagen:
sie
konnen
en wede
als
eal
ode
un eal
ma kie
sein.
Jedoch
is
die
Neigung,
den
Impe a i
de
i ealen
Ka ego ie
zuzusch eiben,
g éRe
als
im
Falle
de
Zukun ;
das
auBe
sich
in
de
hau ige en
Ve wendung
des
Ins umen als
( gl.
Sa ze
(17), (21),
(23)).
Vgl.:
(43)
Pasako
kalbg,
a y um
jk ép q
s .
Pauliaus
i
.
Tomo:
,,Nuo
kada
mo e ims
leis a
isizadé i
sa o
ly ies
i
ap i
y u?..
(P igim is)
a é
mo e iai:
Bik
mo e is.
Vaiky
p ieziii a,
namy
uoSa,
j ai iis
mo inys és
iipesciai
—
S ai
a o
da bas“.
Joms
bu o
uzd aus a
jei i
j
Ta ybq.
KT
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
115
‘[E ]
hiel
eine
Rede,
als
wa e
e
om
hl.
Paulus
und
hl.
Tomas
inspi ie :
“Sei
wann
is
es
F auen
e laub
ih es
Geschlech es
zu
en sagen
und
zum
Mann
zu
we den’...
(Die
Na u )
sp ach
de
F au:
‘Sei
F au’.
Die
Kinde p lege,
de
Haushal ,
e schiedene
Miihen
de
Mu -
e scha
—
das
is
deine
A bei ”.
Ihnen
wu de
e bo en
in
den
Ra
zu
gehen.’
(44)
Jei
no i
u é i
d augq,
pa s
bik
d augu.
KT
“Wenn
du
einen
F eund
haben
wills ,
sei
selbs
F eund,
De
Konjunk i
wi d
zumeis
de
Ka ego ie
i eal
zugeo dne ,
d.h.
das
Ve hil nis
des
Sp eche s
zu
eine
méglichen
abe
ak isch
nich
ollzogenen
Handlung
wi d
ge-
zeig
( gl.
noch
Sa ze
(4),
(19)-(20)),
z.B.:
(45)
Taciau
kodél
bu o
pami s as
s a biausias
menininko
p i alumas
—
kii ybos
lais é?
A gi
bi ina
dekla uo i
kokiq
no s
ideologijq,
kad
bii um
isy
p ipazin u
asy oju?
Galbii
ibo as
ki ybinés
e d és
su okimas
i
sukélé
ne ingg
k i iky
eakcijg?
KT
“Wa um
jedoch
wu de
die
g 6B e
Tugend
des
Kiins le s,
die
F eihei
des
Scha ens,
e ges-
sen?
Is
es
no wendig
eine
Ideologie
zu
dekla ie en,
wm
on
allen
ane kann e
Sch i s elle
zu
sein?
Vielleich
ie
die
beg enz e
Au asung
des
schop e ischen
Raumes
die
ne ése
Reak ion
de
K i ike
he o .’
Vegl.:
(46)
Nu
ai
pasakok,
kq
zinai.
Kalbé i
eikia
ne
ien
apie
poli iko,
o
apie
lie u io
cha ak e j.
I
ne
Siaip
sau
lie u io,
o
lie u io
isuomenininko.
P abil i
u i
aip,
a si
pa s
bi um
Siek
iek
ne
lie u is.
Ki aip
nepajusi
cepeliny
skonio.
KT
‘Nun
dann
sag,
was
du
weiB .
Reden
muss
man
nich
nu
iibe
Poli ik,
sonde n
iibe
den
li auischen
Cha ak e .
Nich
den
des
ein achen
Li aue s,
sonde n
den
des
li auischen
Funk-
iona s.
Du
muss
dich
auBe n,
als
wd es
du
selbs
e was
kein
Li aue .
Ande s
iihls
du
den
Geschmack
de
Cepelinai
nich .’
Man
sieh
also,
dass
de
Fall
des
p adika i en
Subs an i s
nich
nu
mi
de
Zei -
o m
de
ini en
Kopula
zusammenhang ,
sonde n
auch
mi
de
du ch
diese
ausge-
d iick e
Modali a :
je
meh
die
Modali a
i eal
méglich
wi d,
des o
wah scheinliche
wi d
die
Ve wendung
des
Ins umen als
( g].
Hen schel
1993b:
268).
Die
wachsende
Ve wendung
des
Ins umen als
zu
Bezeichnung
de
Modali a
i eal
ko espondie
auch
mi
de
Beziiglichkei :
wenn
die
mi
Nomina i
e mi el e
eale
Modali a
die
e e en e
Ma kie ung
des
Dings
o ausse z ,
so
wi d
mi de
du ch
den
Ins umen al
ma kie en
i ealen
Modali a
die
i e e en e
Ma kie ung
des
Dings
gezeig .
2.2.
Syn ak ische
Fak o en
2.2.1.
Ku z
soll
au
die
Ve wendung
de
Falle
des
p adika i en
Subs an i s
einge-
gangen
we den,
wenn
als
Kopula
de
In ini i
ode
eine
Halbpa izipien o m
on
bi i
ungie ’,
z.B.:
Man
sag ,
dass
de
subs an i ische
Ins umen al
mi
dem
Halbpa izip
on
bi i
HAUFIGER
(He o he-
bung
L.
S.)
e wende
wi d
um
die
Zei weiligkei
des
Zus andes
zu
e deu lichen,
wenn
jedoch
de
In ini i
bi i
als
Kopula
s eh ,
mi sam
eine
gebeug en
Fo m
eines
Modal e bs,
dann
KANN
de
Ins umen al
mi
dem
Nomina i
KONKURRIEREN
(Sukys
1998:
246-247;
gl.
ebenda
75,
251).
116
|
LORETA
SEMENIENE
(47)
Likimas
egzis uoja.
S ajojau
bi i
ak o e,
pagimdy i
is
aikus,
u é i
sa o
nama.
Da iau
dél
o
iskq,
kq
galéjau.
Rezul a as
—
pa da inéju
skudu us
Ga i inuose.
KT
‘Es
gib
ein
Schicksal.
Ich
aum e
da on,
Schauspiele in
zu
sein,
d ei
Kinde
zu
gebi en,
und
ein
Haus
zu
haben.
Da ii
a
ich
was
ich
konn e.
Das
Resul a
—
ich
e kau e
Klamo -
en
in
Ga iunai.’
(48)
[Ted
Liss
Ak o iy
s udija}.
,,A
no iu,
a
eikia,
a
d isiu?“
Pagaliau
su elkiau
isq
d asq
i
pasukau
du y
ankenq.
—
No éciau
bi i
ak o é,
—
mu m eléjau
pusbalsiu.
Ted
jau
bu o
susidii es
su
okiom.
—
Tik ai?
A
esi
uo
jsi ikinusi?
KT
‘[Schauspiels udio]
“Will
ich,
muss
man,
aue
ich
mich?”
SchlieBlich
nahm
ich
allen
Mu
zusammen
und
d eh e
die
Klinke.
“Jch
méch e
Schauspiele in
sein”
mu mel e
halblau .
Ted
wa
schon
mi
solchen
zusammenge o en.
“Wi klich?
Bis
du
da on
ibe zeug ?”
’
(49)
Kaip
bu usiam
spo ininkui,
man
labai
dziugu,
kad
biidamas
me as
ne
ka q
su ikinéjau
laiméjimus
pelniusias
ga sias
spo ininky
komandas.
Diiaugiuosi,
galédamas
pas eikin i
i
jus,
—
saké H.
Tamulis.
KT
““Als
ehemaligem
Spo le
is
es
mi
seh
angenehm,
dass
ich
als
Bii ge meis e
meh ach
mi
be iihm en
Spo mannscha en,
die
gewonnen
ha en,
zusammen a .
Ich
bin
e eu ,
dass
ich
auch
sie
begliickwiinschen
kann”
sag e
H.
Tamulis.’
(50)
P asidéjo
p i a iza imas,
bu o
pasi ilymy
pasiim i
100
ha.
To
nepada iau
i
Siandien
nuosa os
Zemés
u iu
ik
3
ha.
Ta nybine
padé imi
nesinaudojau
i
biidamas
me u.
Di bau
ik
uz
a lyginimgq.
Tu q
sukaupiau
iikininkaudamas.
KT
‘Es
begann
die
P i a isie ung,
es
gab
Angebo e
100
ha
zu
nehmen.
Das
a
ich
nich
und
habe
auch
heu e
nu
3
ha
eigenes
Land.
Die
Am sbe ugnis
als
Bii ge meis e
nu ze
ich
nich
aus.
Ich
a bei e e
nu
ii
das
Gehal .
Eigen um
e wa b
ich
als
Landwi .’
Bei
de
Behandlung
on
Sa zen
om
Typ
(47)-(50),
eden
wi
iibe
Tendenzen
in
de
Ve wendung
des
Subs an i alls
im
(subs an i ischen
ode
ad e bialen)
Sa zge-
iige”,
gl.:
(47a)
AS
s ajojau
[©
bi i
ak o e
/
ak o é].
‘Ich
aum e,
Schauspiele in
zu
sein.’
(50a)
As
[@
biidamas
me as
/
me u]
a nybine
padeé imi
nesinaudojau.
‘Ich
nu ze
die
Am sbe ugnis
als
Bi ge meis e
nich
aus.’
Das
Subjek
im
subs an i ischen
ode
ad e bialen
Nebensa z
is
das
Nullelemen ,
d.h.
das
Subjek
ha
im
Nebensa z
keine
phone ische
Realisie ung,
nu
eine
seman i-
sche
In e p e a ion.
Das
Nullsubjek
en sp ich
dem
Subjek nomina i
des
Haup -
sa zes.
Das
o liegende
Ma e ial
e laub
es
zu
sagen
(siche
Tab.
4,
4a),
dass
in
Sa zen
mi
in ini e
Kopula
de
subs an i ische
Ins umen al
hau ige
e wende
wi d
als
de
Nomina i .
In
Fallen,
wenn
als
Kopula
ein
Halbpa izip
on
bi i
ungie ,
we den
Nomina i
und
Ins umen al
nahezu
gleich
genu z .
Wenn
man
jedoch
die
Bedeu ung
‘0
Aus iih liche
iibe
das
Ve s indnis
des
Sa zge iiges
im
Au sa z
on
Hol oe
und
Judzen is
(2003:
115-
172),
dem
hie
ge olg
wi d.
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
[027
des
p adika i en
Subs an i s
be iicksich ig ,
dann
wi d
de
Ins umen al mi
eine
Halbpa izip o m
de
Kopula
e was
hau ige
benu z
als
de
Nomina i ,
wenn
das
Subs an i
eine
be u liche
ode
ande e
Ta igkei
benenn .
TAB.
4.
EINFLUSS
DER
INFINITEN
KOPULA
AUF
DIE
KASUSMARKIERUNG
DES
PRADIKATIVEN
SUBSTANTIVS
mo phologische
Fo m
Fall
Sa zzahl
(n)
Nomina i
Ins umen al
biudamas
118 106
224
(Halbpa izip)
53%
47%
bi i
(In ini i )
7
18
25
28%
72%
TAB.
4A.
mo phologische
Fall
Sa zzahl
(n)
Fo m
Nomina i
Ins umen al
TAa igkei sbe-
ande e
Ta igkei sbe-
ande e
zeichnung
zeichnung
biidamas
79
39
98
8
224
(Halbpa izip)
45%
83% 55%
17%
bi i
(In ini i )
6
1
12
6
25
33%
14%
67%
86%
2.2.2.
Also
sieh
man
aus
den
gegeben
Fak en,
dass
in
de
gegenwa igen
li auischen
Sp ache
de
Ins umen al
des
p adika i en
Subs an i s
dann
meh
genu z
wi d,
wenn
in ini e
Fo men
de
Kopula
p asen
sind’.
Noch
konk e e :
man
sieh
eine
Neigung,
den
Ins umen al
hau ige
im
zusammengese z en
als
im
ein achen
Sa z
zu
e wen-
den
( gl.
Hen schel
1993b:
268-270).
4
Sukys
(1998:
247)
e allgemeine
nach
Behandlung
de
Ve wendungs endenzen
des
subs an i ischen
Ins umen als:
,,mi
ielen
Fo men
on
bi i
sind
sowohl
de
subs an i ische
Nomina i
als
auch
de
Ins u-
men al
méglich.
Die
G enzen
sind
hie
unkla .
Hau ige
und
gewohnliche
is
de
Nomina i “.
118
|
LORETA
SEMENIENE
2.3.
Wo olge
im
Sa z
2.3.0.
Bishe
wu den
in
de
Rede
ibe
die
Ve wendung
on
Nomina i
und
/
ode
Ins umen al
imme
Sa ze
mi
unma kie e
(neu ale )
Wo olge
SVX
behandel ,
wobei
S
—
Subjek ,
V
—
Kopula,
X
—
p adika i es
Subs an i .
2.3.1.
In
iihe
gegebenen
Beispielen
hal en
nich
nu
de
Ins umen al
um
P adika-
i
om
Subjek
zu
un e scheiden,
sonde n
auch
subjek ypische
Me kmale.
Als
ypi-
sche
Subjek me kmale
we den
o
Pe sonalp onomen
ode
Eigennamen
genann .
Man
sag ,
dass
Pe sonalp onomen
de
e s en
und
zwei en
Pe son,
die
imme
de ini
und
e e en ial
sind,
imme
p o o ypische
Pe sonen
sind
(in
diesem
Fall
Subjek e)
(Hen schel
1993a:
105;
1992b:
238;
siehe
auch
Gi on
1984:
145-168,
422;
1990:
960;
gl.
Com ie
1989:
107,
110-122,
128 .).
Mi
ande en
Wo en,
wenn
im
Sa z
ein
Pe -
sonalp onomen
ode
Eigenname
( a sachlich
ode
gedach )
o komm ,
dann kann
das
Subjek
om
P adika
nich
nu
du ch
Ve wendung
des
Ins umen als
ge enn
we -
den,
sonde n
auch
du ch
den
p o o ypischen
Ausd uck
des
Subjek s.
Es muss
da au
e wiesen
we den,
dass
in
Sa zen
in
denen
Pe sonalp onomen
ode
Eigennamen
in
s uk u ell
ma kie e
Posi ion,
d.h.
nich
als
Subjek ,
o kommen,
diese
eine
o male
Ma kie ung
e langen,
und
zwa
die
(ausschlieBliche!)
Ve wendung
des
Ins umen als.
In
solchen
Sa zen
enn
de
p adika i e
Ins umen al
nich
nu
zwei
—
Subjek -
und
P adika i -
—
syn ak ische
Funk ionen,
sonde n
is
auch
ein
Zeige
ii
die
i e e en e
Ma kie ung
des
Dings
(siehe
auch
Sa z
(20))
( gl.
Amb azas,
Red.,
1996:
506),
z.B.:
(51)
Ji
iesiog
siu bési
j
mano
audinius,
—
sup a au:
pa i siu
gy iinu
a ba
isp o ésiu.
—
Vaka
as
no éjau
bii i
a imi,
—
kazkoks
opliskas
balsas
kalbéjo
mano
smegenyse,
paju au,
kaip
kibis
pi s ai
kazko
iesko
mano
sp ande.
KT
‘Sie
saug e
sich
ge adewegs
in
mein
Gewebe,
ich
e s and:
en wede
we de
ich
zum
Tie
ode
e lie e
den
Ve s and.
“Ges e n
woll e
ich
du
sein”,
sp ach
i gendeine
schleimige
S im-
me
in
meinem
Gehi n,
ich
iihl e,
dass
ha ende
Finge
e was
in
meinem
Nacken
such en.’
(52)
Gy enu
Kanadoje
jau
4
me ai,
i
isq
laikg
a odo,
kad
pameciau
sa e.
Gy endama
sa o
gim ame
Klaipédos
mies e
[aS]
bu au
pa i
sa imi,
i
S ai
sulaukusi
44
me y
gy endama
daugelio
Zmoniy
iss ajo ame
uzsienyje
daugybe
ka y
klausiu
sa es:
,,kq
as
Cia
eikiu,
i
kas
as
esu“.
KT
‘Ich
wohne
schon
ie
Jah e
in
Kanada,
und
imme
e schein
es
mi ,
als
ha e
ich
mich
e lo en.
Solange
ich
in
meine
Gebu ss ad
Klaipeda
wohn e,
wa
ich
ich
selbs ,
und
nun
mi
44
Jah en
in
dem
on
ielen
e aum en
Ausland
wohnend
age
ich
mich
o
“was
mache
ich
hie ,
was
bin
ich”.’
(53)
AS
no éciau
bi i
Jonu'.
Vgl.
olgenden
Sa z,
in
denen
de
Eigenname
mi
dem
Nomina i
ma kie
wi d:
Ka pyda ome
snaiges,
da yda ome
a i ukus,
pieXinélj
a
nuo aukg
apklijuodami
blizganéia
olija.
Pe
pi maji
aidinima,
ku iame
daina ome,
aS
bu au
Zylé.
Ka q
a sibas es
Senis
Sal is
ga siai
inkséjo
lazda,
is
k o é,
a
mes
klausome
é eliy,
galy
gale
isdalijo
audonus
spindincius
saldainius.
KT
“Wi
schni en
Schnee locken
aus,
e ig en
Pos ka en
indem
wi eine
Zeichnung
ode
ein
Fo o
mi
glanzende
Folie
bekleb en.
Wah end
des
e s en
Au i s,
in
dem
ich
sang
wa
ich
die
Meise.
De
nun
he beigekommene
Weihnach smann
klop e
lau
mi
dem
S ock,
ag e
unau hé lich
ob
wi
au unse e
El e n
h6 en;
schlieBlich
e eil e
e
o glanzende
Bonbons.’
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
119
‘Ich
woll e
Jonas
sein.’
(54)
P o .
Vy au as
Dicius
,,
Lie u os
y o“
zu nalis ei
saké:
—
Pi mininku
apau
ne
del
o,
kad
labai
no éjau,
be
odél,
kad
niekas
daugiau
neno éjo
juo
bi i.
AS
su ikau,
nes
eikéjo
kazkam
su ik i.
KT
‘P o .
Vy au as
Di¢ius
sag e
de
“Lie u os
y as”
Jou nalis in:
“Vo si zende
wu de
ich
nich ,
weil
ich
das
besonde s
woll e,
sonde n
weil
es
niemand
wei e
sein
woll e.
Ich
s imm e
9
zu,
denn
i gendjemand
muss
ja
zus immen”.
Die
Wo olge
is
dann
wich ig,
wenn
Subjek
und
P adika i
mi
Nomina i
on
Appella i a
ausged iick
we den,
z.B.:
(55)
Kodeél
sim y
ka y
gal ose
gy a o
ikéjimas
uo,
jog
a ei j
galima
suzino i
i
i
o
Zinojimo
da y i
p ak ines
iS adas
Siandienai.
Jei
[...]
p anaSau ojai
bu o
sukéiai,
jei
jie
pap asciausiai
apgaudinéda o
zmones,
su eikda o
melagingy
ziniy
apie
a ei j
—
kaipgi
uome
Si iek
ka y
jais
i
oliau
ikéjo?
KT
“Wa um
leb e
de
Glauben,
dass
man
die
Zukun
e ah en
kann
und
aus
diesem
Wissen
p ak ische
E gebnisse
ii
den
heu igen
Tag
ablei en
kann,
hunde ach
in
den
K6p en.
Wenn
[...]
die
P ophe en
Be iige
wa en,
wenn
sie
ein ach
die
Leu e
aus icks en,
liigne ische
In o ma ionen
ibe
die
Zukun
gaben
—
wie
glaub en
dann
so
iele
Gene a ionen
ihnen
wei e hin?’
Vgl.:
(56)
Daugelis
nema ody
isiy,
ku iy
galu inis
Seimininkas
y a
zu ys,
lokalizuojasi
i skinamajame
ak e.
Tais
a ejais,
kada
Zu ys
y a
a piniai
a ba
eze iniai
Seimininkai,
nema ody
le os
pa azi uoja
kiino
lqs oje
(e méje),
an
se oziniy
plé iy,
aumenyse.
KT
‘Eine
Vielzahl
on
Nema odena en,
de en
Endwi
Fische
sind,
siedeln
sich
im
Ve dauungs ak
an.
In
den
Fallen,
wenn
Fische
Zwischen-
ode
Rese ewi e
sind,
pa asi ie en
die
Nema odenla en
in
de
K6 pe zelle
(Zwischen aum),
au
Se ozinschich en,
in
Muskeln.’
In
Anlehnung
an
das
Modell
unma kie e
Wo olge
SVX,
k6nn e
man
meinen,
dass
in
Bsp.
(55)
und
(56)
in
dem
jeweils
e s en
Sa z
die
e s genann en
Appella i a
(p anaSau ojai,
Seimininkas)
Subjek e
sind,
und
das
zwei e
Subs an i
(sukCciai,
Zu ys)
das
P adika i .
Wie
man
abe
aus
dem
wei e en
Kon ex
in
(56)
e sieh ,
is
das
Sub-
s an i
Zu ys
‘Fische’
Subjek ,
und
Seimininkai
‘Wi e’
P adika i .
Um
Meh deu igkei
de
syn ak ischen
S uk u
zu
e meiden,
k6nn e
man
glau-
ben,
dass
in
Sa zen
des
genann en
Typs
zu
Un e scheidung
de
beiden
syn ak ischen
Funk ionen
auch
hau ige
ein
o males
Me kmal
—
de
Fall
—
gewahl
wi d.
Wie
je-
doch
das
spa liche
Ma e ial
zeig ,
un e scheiden
sich
Appella i e
als
Subjek
und
P adika i
hau ig
nich
in
de
o malen
Ma kie ung
(siehe
noch
Sa ze
(2),
(37)-
(39)).
2.3.2.
De aillie e e
Un e suchen
on
Sa zen
mi
ma kie e
(in e se )
Wo olge
lassen
e mu en,
dass
zu
Un e scheidung
on
Subjek
und
P adika i ,
die
oben
genann en
ypischen
Eigenscha en
des
Subjek s
he angezogen
we den
k6nnen.
An-
de e sei s
sag
man,
dass
bei
Vo liegen
on
o malen
Me kmalen,
zu
Un e schei-
120
|
LORETA
SEMENIENE
dung
de
Wo olge,
des
Subjek s
om
P idika i
auch
mo phologische
K i e ien
gewahl
we den,
dh.
Fallma kie ungen
(Hen schel
1991a:
229-234;
1991b:
304;
1992b).
Es
wi d
die
These
au ges ell ,
dass
in
Sa zen
mi
ma kie e
Wo olge
zu
Un e -
scheidung
de
beiden
syn ak ischen
Funk ionen
Subjek
und
P adika i
nich
nu
se-
man ische
(z.B.,
konk e
s.
allgemein),
sonde n
auch
mo phologische
Wo me kmale'3
genu z
we den,
z.B.:
(57)
Nuo
1929
m.
i ma
js eigé
specialy
p ekybos
a s o g.
Tuo
a s o u
Lie u oje
bu au
aé.
1929
m.
is
Anglijos
j
Lie u q
a yko angly
i mos
,,Vike s
Ams ong
Limi ed“
aldininkas
Ross.
KT
‘Ab
1929
ich e e
die
Fi ma
einen
speziellen
Handelsagen en
ein.
Diese
Agen
in
Li auen
wa
ich.
1929
kam
aus
England
de
Vo s and
Ross
de
englischen
Fi ma
“Vike s
Ams ong
Limi ed”
nach
Li auen.’
(58)
Ak o iai
i
ak o és
auna
sau
nuo
gal os
plaukus,
odo
k u ing
Si dj:
neduoda
jiems
ezisie ius
nei
Romeo,
nei
Diiulje os.
Tu,
Leonai,
pa s
ak o iumi
bu ai,
u i
sup as i,
gil iné
jau
mums
moja,
pelenai
is
klyno
by a,
mes
nesuspésim!..
O
kuo
as
jiems
galiu
padeé i?
Gal
i
ak
s ajojau!
KT
“Schauspiele
und
Schauspiele innen
au en
sich
die
Haa e
om
Kop ,
zeigen
ih
blu iges
He z:
de
Regisseu
gib
ihnen
wede
Romeo
noch
Julia.
Du
Leon
wa s
selbs
Schauspiele ,
muss
e s ehen,
de
Sensenmann
wink
uns
schon,
Asche
all
he ab,
wi
we den
das
nich
scha en!...
Und
womi
kann
ich
ihnen
hel en?
Vielleich
aum e
auch
ich?’
(59)
Min au as
Induliui
a odo
i é is,
ilkas.
Z é im
aS
biisiu!
Sug iausiu
ku sius!
—
a sako
Min au as.
KT
‘Min au as
e schien
Indulis
als
Tie ,
Wol .
“Ein
Tie
we de
ich
sein!
Ich
we de
die
Ku en
ze nagen!”
an wo e e
Min au as.’
(60)
Visi
mes
bu ome
p as i
s uden ai,
iskas
mums
iipéjo,
ik ai
ne
as,
ko
mes
uni e si e e
u éjome
moky is.
Tokia
s uden e
Ona
neno eéjo
bi i.
Jei
kuo
no s
uzsiim i,
ai
im ai
i
ligi
galo.
KT
“Wi
alle
wa en
schlech e
S uden en,
alles
in e essie e
uns,
nu
nich
das,
was
wi
an
de
Uni e si a
le nen
soll en.
So
eine
S uden in
woll e
Ona
nich
sein.
Wenn
schon
sich
mi
e was
bescha igen,
dann
e ns ha
und
bis
zu
Ende.’
(61)
Kiek
jau
a bu ai?
—
Pusan y,
pilie i
i sininke.
—
Va,
pusan y
me y.
AS
pe
q
laikq
Je ei o ium
apau,
o
uz
d idexim
penke iy
me y
gene olu
biisiu.
KT
““Wie iel
has
du
schon
weg?”
“Ande halb,
Bii ge
Vo gese z e .”
“Ande halb
Jah e.
Wah end
diese
Zei
wa
ich
schon
Ge ei e
und
nach
25
Jah en
we de
ich
Gene al
sein”?
(62)
Gy uoju
Vandeniu
bu ai
i
isa
p ipildei
malonémis,
i
isiems
do anas
be
pa ydo
apsciai
dalinai,
nes
dél
a es,
aldo e,
isoks
gé is
pasauliui
bu o
do ano as.
KT
Vgl.:
In
de
englischen
G amma ik
de
li auischen
Sp ache
(Amb azas,
ed.,
1997:
643)
wi d
de
in
einem
solchem
Sa z
e wende e
Ins umen al:
i
g ynas
andenélis
mums
medumi
bu o
‘und
eines
Wasse
wa
uns
Honig’
mi
de
Ma kie ung
eines
zei weiligen
Zus ands
e kla .
Nach
Kenn nis
de
Au o in,
wu de
de
Ein luss
de
Wo olge
au
die
Wahl
des
Falls
in
de
li auischen
Linguis ik
bei
Behandlung
on
p adika-
i en
Subs an i en
nich
be iicksich ig .
PRADIKATIVE SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
121
‘Du
wa s
Lebenswasse
und
iill es
alles
mi
Gnade
und
allen
eil es
du
eichlich
Ge-
schenke
ohne
Neid
aus,
denn
wegen
di ,
o
He ,
wa d
alles
Wohl
de
Wel
geschenk .’
Wie
man
aus
den
Sa zen
(57)-(60)
sieh ,
wi d
zu
He o hebung
des
p adika i
e wende en
Subs an i s,
ungeach e
dessen,
dass
das
Subjek
in
Hinblick
au
ka e-
go iale
Eigenscha en
p o o ypisch
is ,
de
Ins umen al
gewahl .
Das
Gleiche
is
auch
zu
sagen
on
solchen
Beispielen,
wo
das
p o o ypische
Subjek
gedach
o handen
is
(siehe
(61)-(62)).
Das
heiB ,
die
Ve wendung
des
Ins umen als
is
in
den
le z ge-
nann en
Fallen
du ch
die
nich p o o ypische,
d.h.
nich
die
e s e,
Posi ion
des
Sub-
jek s
im
Sa z
zu
beg iinden.
Es
is
selbs e s andlich,
dass
in
Sa zen
mi
ma kie e
Sa z olge,
mi
p o o ypi-
schem
Subjek ,
zum
Ausd uck
des
P adika i s
auch
de
Nomina i ,
wenn
auch
e was
sel ene ,
Ve wendung
inde ,
z.B.:
(63)
Vadinsim
a e
,,A-nu-ka“,
kaip
isy
jauniausiq
miisy
b olijos
na j.
O
jei
pyksi,
adinsim
,,klounu“,
ne
a is u.
Tu
pazi i ék
j
Ze q.
Jis
ik as
a is as
bu o.
O
u
—
juokingas.
Sunku
au
su
Zuza
bus.
KT
“Wi
we den
dich
Anuka
nennen,
als
das
alle jiings e
Mi glied
unse e
B ude scha .
Und
wenn
du
wii es ,
we den
wi
dich
Clown
nennen,
nich
A is .
Sieh
zu
Ze as.
E
wa
ein
ech e
A is .
Und
du
bis
lache lich.
Es
wi d
di
schwe allen
mi
Zuza.’
Wenn
in
Sa zen
mi
ma kie e
Sa z olge
das
Subjek
in
Bezug
au
seine
ka ego ia-
len
Eigenscha en
wenige
p o o ypisch
is
(ahnlich,
wie
im
Fall
de
unma kie en
Wo olge),
dann
wi d
die
Ve wendung
des
Ins umen als
zum
Ausd uck
des
P adika i s
noch
wah scheinliche .
Dann
wa e
die
Ve wendung
des
Ins umen als
im
Sa z,
nich
nu
mi
de
ma kie -
en
Wo olge
e kniip ,
sonde n
auch
mi de
nich p o o ypischen
Ausd ucks o m
des
Subjek s
( gl.
Sa z
(55))
(aus iih liche
siehe
Hen schel
1993a:
106).
Ande e -
sei s
wu de
schon
da au
e wiesen,
dass
das
nich p o o ypische
Subjek
in
Sa zen
de
Folge
SVX
keinen
en scheidenden
Ein luss
au
die
Fallwahl
ha : in
SVX
Sa zen
wi d
no male weise
de
Nomina i
des
p adika i en
Subs an i s
e wende ,
sowohl
bei
p o o ypischem
als
auch
nich p o o ypischem
Subjek .
Also
muss
die
hau ige e
Ve wendung
des
Ins umen als
in
Sa zen
mi ma kie e
Wo olge,
in
denen
ein
be-
ziiglich
ka ego iale
Eigenscha en
nich p o o ypisches
Subjek
e wende
wi d,
mi
de
ma kie en
Wo olge
e kla
we den,
z.B.:
(64) Psichoanali inés
in e p e acijos
pag indas
—
alinés
eikimés
a adimas
da bo
j ankiuose,
meno
kii iniuose,
pazinimo
iene uose,
S en uose
objek uose.
Pi muoju
malonumy
objek u,
apusiu
eiksmingu
be a pisko
pasi enkinimo
ap ibojimo
déka,
bu o
objek as
isada
esan is
po
anka,
.
y.
a o
pa ies
kiinas.
KT
“G undlage
de
psychoanaly ischen
In e p e a ion
is
das
E scheinen
de
phallischen
Bedeu ung
in
We kzeugen,
Kuns we ken,
E kenn nissen,
heiligen
Objek en.
E s es
Objek
des
Ve gniigens,
bedeu ungs oll
gewo den
du ch
die
unmi elba e
Beg enzung
de
Be iedi-
gung,
wa
das
Objek ,
das
imme
in
de
Nahe
wa ,
d.h.
dein
eigene
K6 pe .’
122
|
LORETA
SEMENIENE
(65)
Zu ys
gali
bii i
galu iniais,
a piniais
a
eze iniais
Seimininkais.
Daugelio
nema ody
galu iniais
Seimininkais
y a
andens
paukséiai a
andens
Zinduoliai.
KT"
‘Fische
kénnen
End-,
Zwischen-
ode
Rese ewi e
sein.
Endwi e
eine
Vielzahl
on
Nema oden
sind
Wasse égel
ode
Wasse sauge .’
In
Ve allgemeine ung
des
spa lichen
Ma e ials
(siche
Tab.
5)
kann
man
die
Aussa-
ge
e en,
dass
die
Wo olge
im
Sa z
den
en scheidenen
Ein luss
au
die
Wahl
des
Falls
ha :
bei
unma kie en
Wo olge
wi d
gew6hnlich
de
Nomina i
angewand ,
wah end
in
Sa zen
mi
ma kie e
Wo olge
hau ige
de
Ins umen al
anzu e en
is .
Im
le z e en
Fall
e laub
es
de
Ins umen al
des
Subs an i s
das
Subjek
leich e
om
P adika i
zu
un e scheiden.
Ande e sei s
is
ge ade
in
den
Fallen,
wo
das
ak u-
ell
is ,
d-h.
wenn
das
Subjek
beziiglich
ka ego iale
Eigenscha en
wenige
p o o y-
pisch
is ,
de
Nomina i
nich
sel en.
Dann
hil
nu
de
Kon ex
um
die
beiden
syn-
ak ischen
Funk ionen
Subjek
und
P adika i
zu
un e scheiden.
TAB.
5.
KASUSMARKIERUNG
DES
PRADIKATIV
VERWENDETEN
SUBSTANTIVS
IN
EINFACHEN
PRADIKATIVSATZEN
MIT
MARKIERTER
WORTFOLGE
Modell
de
ma kie en
Fall
Sa zzahl
(n)
Wo olge
Nomina i
Ins umen al
XVS
4
7 11
36%
64%
@x ¥
29 60 89
33%
67%
XSV
3
6 9
33%
67%
SXV
8 9
17
47%
53%
VSX
5
2 7
1%
29%
Gesam :
49
85
134
37%
63%
Vgl.:
2.1.1.
und
FuBno e
7.
‘8
®bezieh
sich
hie
au
das
Null-Subjek
in
solchen
Fallen,
wo
P o-D op
ein i .
PRADIKATIVE
SUBSTANTIVE
IM
LITAUISCHEN
|
123
3.
ABSCHLIESSENDE
BEMERKUNGEN
(i)
Nach
eine
ku zen
E é e ung
einige
seman ische
und
o male
K i e ien,
die
Ein luss
au
den
Fall
des
p adika i en
Subs an i s
haben
kénnen,
wi d
deu lich,
dass
kein
G und
bes eh
anzunehmen,
dass
in
de
gegenwa igen
li auischen
Sp ache
die
Kasus e wendung
du ch
die
Opposi ion
zei weilig
/
bes éndig
en schieden
wi d:
mi
Nomina i
und
Ins umen al
des
p adika i en
Subs an i s
kann
sowohl
ein
bes andi-
ge
als
auch
ein
zei weilige
Zus and
ma kie
we den.
(ii)
Man
da
nich
auBe
Ach
lassen,
dass
die
Ve wendungs endenzen
on
Nomi-
na i
und
Ins umen al
in
gewissem
MaBe
on
de
Opposi ion
beleb
/
unbeleb
beein luss
wi d
und
da on,
ob
das
p adika i e
Subs an i
eine
be u liche
(ode
an-
de e)
Ta igkei
benenn
ode
nich .
Mi
p adika i en
Subs an i en,
die
unbeleb e
Dinge
ode
Be u e
und
ande e
Ta igkei en
bezeichnen,
neig
man
zu
Ve wendung
des
Ins umen als.
(iii)
Ein luss
au
die
Ve wendung
des
Falls
ha
auch
die
Ve wendung
de
Flexions-
o men
de
Kopula
bi i
und
die
dami
ausged iick e
Modali a .
Die
Ins umen al-
e wendung
s eig
beziiglich
de
Hie a chien
GEGENWART
<
VERGANGENHEIT
<
ZU-
KUNFT
<
KONJUNKTIV
<
IMPERATIV
und
REAL/
IRREAL.
(i )
De
Fall
des
p adika i en
Subs an i s
wi d
in
Abhangigkei
om
Sa zbau
ge-
wah :
de
Ins umen al
is
hau ige
in
Sa zen
mi
in ini en
Fo men
de
Kopula.
( )
Die
ka ego ialen
Subjek eigenscha en
haben
keinen
Ein luss
au
die
Wahl
des
Falls,
und
das
sowohl
in
Sa zen
mi
ma kie e
und
mi
unma kie e
Wo olge.
En scheidenden
Ein luss
au
den
Fall
des
Subs an i s
ha
die
nich p o o ypische
Po-
si ion
des
Subjek es
im
Sa z.
Es
he sch
die
Tendenz,
dass
in
Sa zen
mi
ma kie e
Wo olge
de
Ins umen al
e wende
wi d.
( i)
In
o mal
ma kie en
Sa zen
(ein ache
s.
komplexe
Sa z,
neu ale
Wo olge
s.
in e se
Wo olge)
is
man
geneig ,
den
Ins umen al
als
diak i isches
Zeichen
zu
Un e scheidung
zweie
syn ak ische
Funk ionen
—
Subjek
s.
P adika i
—
zu
e -
wenden.
In
aus
o malem
Blickwinkel
unma kie en
Sa zen
wi d
de
Nomina i
des
p adika i en
Subs an i s
hau ige
e wende .
QUELLEN
KT
-
Tex ko pus
de
li auischen
Gegenwa ssp ache
des
Zen ums
ii
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