Ac a
Linguis ica
Li huanica
LIX
(2008),
57
~
80
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
im
Bal ischen:
die
li auische
Pa ikel
ne a
Fii
Ma ianne
Gied a
Danie
Pe i
Ecole
No male
Supé ieu e,
Pa is
E iden iali y
is
he e
unde s ood
as
he
linguis ic
ma king
o
he
speake ’s
dis ance
o
he
con en s
o
his
u e ance.
In
Li huanian,
e iden iali y
can
be
exp essed
syn he ically
by
means
o
he
so-called
ela i e
mood,
consis ing
in
he
use o
pa iciples
ins ead
o
ini e
e b
o ms,
o
analy ically
by
means
o
ad e bs
o
pa icles.
This
pape
deals
wi h
he
o igin
o
one
o
hese
pa icles,
Li h.
ne d
‘allegedly’.
I
is
no
a es ed
be o e
he
19 h
cen u y
and
seems
o
consis
o
he
nega i e
né
and
he
p esen a i e
pa icle
a.
The e
a e
ypologi-
cal
di icul ies,
howe e :
e iden iali y
is
ne e
exp essed
by
a
ba e
nega ion;
and
p esen a i e
pa icles
(like
La .
ecce,
Russ.
gom,
F ench
oici,
oila)
a e
known
o
be
non-nega able.
This
sugges s
ha
né
in
ne a
canno
ha e
had
i s
basic
nega i e
meaning.
We
could
he e o e
assume
i
o
ha e
been
used
in
i s
compa a i e
unc ion
(‘as,
like’),
which
has
le
nume ous
elics
in Bal ic
and
could
go
back
o
Indo-Eu opean
(c .
OInd.
nd
‘no ’
and
‘as,
like’).
I,
EINLEITUNG!
In
de
sp ach ypologischen
Li e a u
wi d
in
de
le z en
Zei
dem
Beg i
de
E iden iali a
eine
g o&e
Bedeu ung
beigemessen?.
Un e
E iden iali a
:
Vo ag
gehal en
in
de
XIV.
Fach agung
de
indoge manischen
Gesellscha
(Salz-
bu g,
22.
Sep embe
2008).
Fii
Diskussion
und
Hinweise
danke
ich
Bjo n
Wieme ,
Geo ges-Jean
Pinaul
und
Axel
Hol oe .
?
Wah end
die
englischsp achigen
Sp achwissenscha le
(z.B.
Aikhen ald
und
Dixon
2003,
Aikhen ald
2004)
je z
wei gehend
die
Bezeichnung
e iden ial,
bzw.
e iden ia-
li y
e wenden,
ha
sich
in
de
anzésischen
Linguis ik
zumindes
sei
Laza d
(1956:
149,
Funo e
2)
und
neue dings
Guen che a
(1996,
2007)
die
Bezeichnung
média i ,
bzw.
média i i é
du chgese z
—
explizi
mi
dem
S eben,
de
Spezi izi a
des
Wo s
Danie
Pe i
e s eh
man
alle
Sp achmi el,
die
Angaben
iibe
die
S ellung
des
Sp echen-
den
gegeniibe
dem
Inhal
eine
Aussage
zum
Ausd uck
b ingen.
E iden iale
Me kmale
zeigen,
wie
de
Sp echende
om
Vo gang
Kenn nis
nahm,
ob
e
ihn
unmi elba
e leb e
ode
nich ,
schlie&lich
auch
ob
e
dessen
Wah hei
ga an ie
ode
nich .
Nach
Guen che a
kann
E iden iali a
im
enge en
Sin-
ne
des
Wo es
g undsa zlich
als
Nich -Aneignung
des
in o ma ionellen
In-
hal s de inie
we den®.
E iden iale
Ausd uckss a egien
kénnen
je
nach
den
Sp achen
e schiedena ig
e olgen.
Es
gib
Sp achen,
in
denen
E iden iali-
a
eine
seh
komplexe
Ka ego ie
sein
kann.
Z.B.
kénnen
in
de
Sp ache
de
Tuyuca
(B asilien,
Kolumbien)
bis
zu
5
Sia zen
egelma@ig
gebilde
we den,
je
nach
de
In o ma ionsquelle
und
je
nach
de
S ellung
des
Sp echenden
gegen ibe
dem
Wah hei sgehal
de
Aussage*:
(la) Diiga
apé-wi
,E
ha
Fu&ball
gespiel
[ich
sah
ihn
spielen]‘
(1b)
Diiga
apé- i ,E
ha
Fu@ball
gespiel
[ich
ho e
ihn
spielen,
sah
ihn
abe
nich ]‘
(le)
Diiga
apé-yi
,E
ha
Fu&ball
gespiel
[ich
sah
Indizien,
die zeigen,
da&
e
Fuball
gespiel
ha ,
z.B.
seine
FuRspu
au
dem
Pla z]‘
(1d)
Diiga
apé-yigi
,E
ha
Fu ball
gespiel
[ich
habe
die
In o ma ion
on
jemand
bekommen]‘
(1 )
Diiga
apé-hiyi
,E
ha
Fu ball
gespiel
[die
Ve mu ung
lieg
nahe]‘
O e
d iick
sich
E iden iali i
im
Rahmen
eines
bina en
Kon as s
aus,
in-
dem
zwischen
eine
ex e nen
In o ma ion,
on
de
sich
de
Sp echende
dis-
é idence
im
F anzésischen
gegenube
dem
Englischen
ge ech
zu
we den
( gl
Gu-
en che a,
1996:
13,
Laza d,
2000:
209-210).
Ande e
Bezeichnungen
wu den
eben-
alls
o geschlagen,
z.B.
médiapho ique
on
Hagége
(1995:
15).
Bezeichnungen
wie
es imonial,
indi ek i ,
dis anzi ,
impe zep i ,
quo a i ,
usw.,
sind
eben alls
gelegen lich
anzu e en.
Johanson
(2000:
61)
e wende
die
Bezeichnung
indi ec i e.
®
Guen che a
(1996:
13)
:
,non-p ise
en
cha ge
du
con enu
in o ma ionnel“.
Vgl.
auch Joseph
(2003:
97) ,,
E iden iali y
can be
de ined
as
he
indica ion
o
he
sou -
ce o a
speake 's
in o ma ion,
o
he
modali y
by
which
ha
in o ma ion
was
gained,
and/o
o
he
speake ’s
s ance
(i.e.,
a i ude)
owa ds
he
u h
o he
in o ma ion.“
*
Klassisches
Beispiel
nach
Ba nes
(1984:
255-271),
s.
auch
Guen che a
(1996:
13).
Ein
ande es
Beispiel
is
Fasu,
eine
Papuasp ache,
mi 6
e schiedenen
Moglichkei en
( gl.
Joseph,
2003:
98).
58
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
im
Bal ischen
anzie ,
und
eine
in e nen
In o ma ion,
die
de
Sp echende
als
wah hei s-
ge eu
iibe nimm ,
un e schieden
wi d.
Bekann
is
z.B.
de
Modus
Obliquus
de
os see innischen
Sp achen
(Finnisch,
Es nisch,
Li isch),
demzu olge
Pa -
ial o men
in
p adika i e
Ve wendung
eine
e iden iale
Bedeu ung,
d.h.
eine
Dis anz des
Sp echenden,
ausd iicken,
z.B.
es n.
Ma
luge a
,Ich
lese
angeblich;
man
sag ,
da
ich
lese;
es
hei ,
ich
lase‘
(mi
Pa izipialendung
- a )°.
Die
Zahl
sp ach heo e ische ,
bzw.
sp ach ypologische
Un e suchungen
iibe
E iden iali a
und
de en
Ma kie ung
ha
sich
in
de
le z en
Zei
bedeu-
end
e meh ®. Es
all
abe
au ,
da&
indoge manis isch
o ien ie e
S udien
diese
F age
de
E iden iali a
mi
einigen
Ausnahmen’
bishe
as
keine
Au me ksamkei
geschenk
haben
—
ielleich
schon
deshalb,
weil
das
e-
kons uie ba e
Indoge manische
als
eine
Sp ache
gal ,
in
de
E iden iali a
keine
Rolle
spiel e,
und
sich
e iden iale
Bildungen
e s
in
spai e en
Phasen
de
indoge manischen
Einzelsp achen
en wickel
haben.
Bekann lich
is
E i-
den iali a
als
mo phoseman ische
Ka ego ie
nu
in
einigen
mode nen
Sp a-
chen
e e en,
insbesonde e
im
Albanischen,
im
Bulga ischen,
im
Neupe -
sischen,
im
Neua menischen
sowie
im
Li auischen.
Es
is
wohl
anzunehmen,
da&
die
Ka ego ie
de
E iden iali a
de
indoge manischen
G undsp ache
emd
wa .
Da& dem
u idg.
Injunk i
eine
e iden iale
G undbedeu ung
zu-
zusch eiben
sei,
wie
Joseph
unlangs
(2003)
o schlug,
is
eine
Behaup ung,
ii
die
es
m.E.
noch
zu
wenig
Anhal spunk e
gib .
Das
bedeu e
jedoch
nich ,
da
die
F age
de
E iden iali a
ii
Indoge -
manis en
ollig
unin e essan
is .
Denn
eine
de
Haup au gaben
de
mode -
nen
Indoge manis ik
bes eh
da in,
zu
un e suchen,
wie
die
e e b en
Sp ach-
s uk u en
zum
Zus and
de
his o ischen
Einzelsp achen
ge iih
haben.
Die
F age,
wie
E iden iali a
en s ehen
kann,
is
ein
bishe
as
une o sch es
Thema
in
de
Indoge manis ik.
Typologisch
gesehen
ha
man
g undsa zlich
mi
zwei
wich igen
Aus-
d ucksmi eln
de
E iden iali a
zu
echnen.
En wede
is
E iden iali a
syn-
*
Vgl.
Hasselbla
(#2001:
135).
°
Z.B.
Cha e
und
Nichols,
H sg.
(1986),
Guen che a,
H sg.
(1996,
2007),
Johanson
und
U as,
H sg.
(2000),
Aikhen ald
und
Dixon,
H sg.
(2003),
Aikhen ald
(2004).
7
Vgl.
G en-Eklund
(2000),
Joseph
(2003).
Vgl.
auch
eine
allgemeine
Da s ellung
bei
Rama
(1996).
59
Dan e
Pe i
he ische
Na u
und
wi d
in
de
Ve bal o m
selbs
ma kie ,
meis ens
du ch
u sp iingliche
Pe ek o men,
wie
z.B.
im
Bulga ischen
(z.B.
Mean
cna
I an
schla
angeblich‘)®
ode
im
Neua menischen
(z.B.
Gac‘e
em
,Angeblich
bin
ich
weg‘)’;
das
Albanische
e iig
bekann lich
iibe
einen
spezi ischen
Mo-
dus,
den
sogenann en
Admi a i ,
de
u.a.
eine
e iden iale
Bedeu ung
au -
weisen
kann
(z.B.
Pun iakam
,Ich
habe
angeblich
gea bei e ‘)'®.
Ode
E i-
den iali a
wi d
analy isch
du ch
Hinzu iigen
ad e biale
Bes immungen
ausged iick .
Dies
is
in
ielen
mode nen
Sp achen
de
Fall,
z.B.
im
Deu -
schen
(angeblich,
o geblich),
im
F anzésischen
(appa emmen ,
p é endumen ),
im
Englischen
(like),
im
Russischen
(6yémo),
im
Polnischen
( zekomo),
im
B e onischen
(he ez),
im
Neua menischen
(eye ),
usw.
Komplexe e
Aus-
d ucksmi el
sind
sel en;
ein
Beispiel
inde
sich
im
I ischen
is
cos il
,angeb-
lich‘
(<
,es
gib
Anschein‘).
Bekann lich
spiel
die
Ka ego ie
de
E iden iali a
in
den
bal ischen
Sp a-
chen,
insbesonde e
im
Li auischen,
eine
g oe
Rolle.
Das
Li auische
kann
die
Dis anz
des
Sp echenden
gegeniibe
dem
Inhal
eine
Aussage
zwei ach
ausd iicken,
und
zwa
en wede
syn he isch
du ch
den
sogenann en
Modus
Rela i us
ode
analy isch
du ch
Ad e bial o men.
Bei
dem
Modus
Rela i us
handel
es
sich
bekann lich
um
die
Ve wendung
on
Pa izipial o men
als
P adika en
mi
e iden iale
Bedeu ung.
Ein
ein aches
Beispiel:
(2a)
Indika i ,
wenn
de
Sp echende
die
Wah hei
de
Aussage
ii
ge-
siche
hal :
Dani é
di ba
mokykloje
,Danu é
a bei e
in
de
Schule.‘
(2b)
Pa izip,
wenn
de
Sp echende
die
Wah hei
de
Aussage
nich
ii
gesiche
hil ,
sei
es,
weil
sie
ihm
zwei elha
e schein ,
sei es,
weil
e
die
In o ma ion
nich
pe sénlich,
sonde n
du ch
eine
aue e
Quelle
kenn .
Dani é
di ban i
mokykloje
,»Danu é a bei e
angeblich
in
de
Schule.‘
®
Beispiel
bei
Guen che a
(1996:
54).
°
Beispiel bei
Donabédian
(1996:
90).
'
Beispiel
bei
Duche
und
Pé naska
(1996:
31-46).
60
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
im
Bal ischen
Die
Li e a u
zum
Modus
Rela i us
im
Li auischen
is
uniibe sich lich.
Ich
e weise
hie
nu
au
die
wich ige
Monog aphie
on
Axel
Hol oe ,
Mood
and
Modali y
in
Bal ic
(2007),
in
dem
ein
Kapi el
dem
Modus
Rela i us
ge-
widme
is
(S.
81-127)''.
Es
wi d
o
angenommen,
da g
de
Modus
Rela i-
us
du ch
den
Kon ak
mi
den
os see innischen
Sp achen
en s anden
is .
Sp ach ypologisch
gesehen
is
abe zu
beme ken,
da §
E iden iali a
o
aus
u sp iinglichen
Pe ek bildungen
s amm ,
was
ii
die
Pa izipial o men
des
Bal ischen
auch
passen
wii de,
inso e n
sie
in
de
Ausbildung
on
pe iph as-
ischen
Pe ek en eine
wich ige
Rolle
spielen.
Eine
in e ne
Deu ung
is
also
du chaus
méglich.
Neben
dem
Modus
Rela i us
gib
es
im
Li auischen
eine
ganze
Reihe
on
Ad e bien,
bzw.
Pa ikeln,
die
eine
e iden iale
Bedeu ung
agen
kénnen.
Bishe
wu den
sie
nu
skizzenha
in
eine
Monog aphie
on
Roman
Roszko
(1993)
sowie
in
einem
wich igen
Au sa z
on
Bjo n
Wieme
(2007)
gesam-
mel
und
un e such .
Man
ha
sich
abe
die
F age
nach
ih em
U sp ung
meis
nich
ges ell .
Gegens and
de
o liegenden
Un e suchung
is
die
He -
kun
eine
eben
solchen
e iden ialen
Pa ikel,
namlich
li .
ne a
,angeblich‘.
2.
DIE
PARTIKEL
ne a:
PHILOLOGISCHER
BEFUND
Ube
die
He kun
de
li auischen
Pa ikel
ne d
,angeblich‘
wu de
bishe
seh
wenig
gesch ieben.
Sie
wi d
nu
ku z
on
F aenkel
(LEW,
498)
behan-
del ;
sie
ehl
ganz
in
dem
unlangs
e schienenen
e ymologischen
Wé e -
buch
de
li auischen
Sp ache
on
Wojciech
Smoczy iski
(2007).
Selbs
de
philologische
Be und
bleib
wenig
e o sch .
Sowei
ich
sehe,
is
diese
Pa i-
kel
im
al li auischen
Sch i um
nich
bezeug .
Die
e s en
Belege
gehen
au
das
18.
Jah hunde
zu iick.
Im
handsch i lichen
Wo e buch
on
Jakob
B odowski
(1713-1744)
i
das
Wo
ne a
,angeblich‘
zum
e s en
Mal
au .
An ang
des
19.
Jah hunde s
wi d
es
im
Wo e buch
on
Ch is ian
Go lieb
Mielcke
du ch
olgendes
Beispiel
illus ie
(1800:
564):
(3)
Ch is ian
Go lieb
Mielcke,
Li auisch-deu sches
und
Deu sch-li aui-
sches
Wo e -Buch
(1800):
Ne a
biik
nekal as
esqs
,als
ob
e
unschuldig
wa e
[angeblich
unschuldig]‘
*
Aus
de
al e en
Li e a u
s.
noch
Amb azas
(1977).
S.
auch
Wieme
(2006).
61
Danie.
Pe i
Im
19.
Jah hunde
auch
das
Wo
langsam
in
de
Li e a u
au ,
in e es-
san e weise
zunachs
nu
im
un o mellen
Sp achgeb auch
ode
in
wenig
o malen
li e a ischen
Ga ungen.
Cha ak e is isch
is
z.B.
de
Geb auch
on
ne a
in
Ma chensammlungen,
denen
o
gesp ochene
munda liche
Va ian-
en
zug undeliegen.
Man
inde
z.B.
in
den
Lie u iskos
Pasakos
on
Jonas
Basana i ius
(1898:
I,
178)}*:
(4)
Jonas
Basana i¢ius,
Lie u iskos
Pasakos
(1898):
O
as
aikinas
i
ne a
nusida é
gi u,
a sigules
an
lo os,
keline
q
uzsi-
smauké
i
ne a
mieg i.
,Und
de
Bu sche
s ell e
sich
be unken,
im
Be
liegend,
zog
die
Hosen
au
sich
und
s ell e
sich
schla end.‘
Im
20.
Jah hunde
is
das
Wo
in
li e a ischen
We ken
hau ige
beleg ,
insbesonde e
in
Romanen
und
No ellen,
die
nach
Wiede gabe
de
gesp o-
chenen
Sp ache
s eben.
z.B.
bei
Sch i s elle n
wie
Mykolai is-Pu inas,
S uoga
ode
Tumas-VaiZgan as.
Man
ha
z.B.
bei
Juozas
Tumas-VaiZgan as
(1869-1933)":
(5)
Juozas
Tumas-Vaizgan as
(1869-1933):
Sa iski,
us i
Aleksio
j odymai
labiau
i ikinda o
Jokiiba,
negu
labai
ismin ingi
i
ne a
mokslingi
p i edziojimai.
»Die
eigen iimlichen
und
lee en
E kla ungen
on
Aleksis
ibe zeug-
en
Jakob
meh
als
seh
e niin ige,
angeblich
wissenscha liche
Tauschungen.‘
Eine
ande e
li e a ische
Ga ung,
in
de
de
Geb auch
on
ne a
be o zug
zu
sein
schein ,
is
P i a li e a u ,
z.B.
P i a b ie e
ode
Memoi en,
die
du ch
einen
ein achen,
de
gesp ochenen
Sp ache
nahen
S il
gekennzeich-
ne
we den.
Man
inde
die
Pa ikel
ne a
z.B.
in
de
Au obiog aphie
des
Os p euSenli aue s
Vilius
Gaigalai is
(1870-1945)"*:
(6)
Vilius
Gaigalai is
(1870-1945):
»2
Khnliche
Geb auch
in
den
Li auischen
Ma chen
und
E zdhlungen
on
Ch is oph
Ju kscha
(1898:
124).
Vgl.
LKZ,,,,
749.
‘VI
©
Zi ie
nach
dem
LKZ,,,
749.
*§.
Kaukiene
(1997:
323).
62
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
1m
Bal ischen
Bu ome
j
blogg ga sq
iklampy i,
ne a
neis ikimi
esan i?
,Genossen
wi
einen
schlech en
Ru ,
als
ob
wi
un eu
wa en?‘
Cha ak e is isch
is
die
Ta sache,
da
die
Pa ikel
ne a
bis
zu
den
d ei-
Rige
Jah en
des
20.
Jah hunde s
on
den
Pu is en
nich
emp ohlen
ode
ga
als
Ba ba ismus
e wo en
wu de.
1911
sch ieb
de
be iihm e
li auische
G amma ike
Jonas
Jablonskis
in
einem
B ie ,
das
Wo
ne a
in
de
Bedeu-
ung
,wie‘
(=
lyg)
sei
unko ek '®.
Im
li auisch- ussischen
Wé e buch
on
B.
Se eiskis
(1933:
511)
wi d
die
Pa ikel
ne a
du ch
uss.
6ydmo,
kax-6ydmo,
6ydmo-6 i
,angeblich‘
wiede gegeben
und
du ch
ein
Beispiel
illus ie :
(7)
B.
Se eiskis,
Lie u iskai- usiskas
Zodynas
(1933):
Jie
sako,
ne a
a§
su ukdziau
isq
dalykq.
Sie
sagen,
da
ich
die
ganze
Sache
angeblich
ges é
habe.‘
Se eiskis
be on
abe
ausd iicklich,
da&
ne a
mi
dem
Modus
Rela i us
in
de
Bedeu ung
,da&...
angeblich...‘
wenige
ko ek
is
als
die
S anda dkons-
uk ion
kad
(+
Mod.
Rel.).
Einige
Jah e
spa e
(1935)
adel e
de
G am-
ma ike
Juozas
Baléikonis
in
eine
Rezension
den
Sch i s elle
Vincas
My-
kolai is-Pu inas
ii
den
Geb auch
on
ne a
in
einem
Sa z
seines
Romans
Al o iy
Sexély'*.
Nach
Baléikonis
sei
ne a
ein
Sla ismus;
e
wiede hol e
meh -
mals
dieselbe
Meinung
( gl.
RR,
148
und
331).
E s
neue e
Wo e biiche
e zeichnen
das
Wo
als
neu al.
Im
g o%en
Wé e buch
on
Niede mann,
Senn,
Salys
und
B ende
(1951:
II
180)
inde
man
zahl eiche
Belege,
z.B.:
(8)
Niede mann,
Senn,
Salys
und
B ende
(WIS,
180):
Zinios
ne a
apie
einancias
de ybas
sNach ich en
iibe
angeblich
im Gange
be indliche
Ve handlungen‘
(9)
Niede mann,
Senn,
Salys
und
B ende
(WIS,
180):
ais ai,
ku ie
ne a
paleng ina
ken éjimq
sHeilmi el,
die
o geblich
den
Schme z
linde n‘
Im
S anda dwo e buch
de
li auischen
Sp ache
(Daba inés
lie u iy
kalbos
Zodynas,
DZ
2000:
423)
wi d
ne a
du ch
a si,
lyg
,sozusagen,
wie*
e lau e
15
Vgl.
Pi o kinas
(1986:
164).
S.
auch
Jablonskio
laiskai,
h sg.
on
A.
Pi oékinas,
Vilnius
(1985:
28,
29).
16
De
Sa z
on
Mykolai is-Pu inas
lau e :
jausdamasis
ne a
kal as
,sich
wie
schuldig
iihlend‘
(Al o iy
Sesély,
1
233,
6).
63
Danie.
Pe i
und
du ch
zwei
Beispiele
illus ie ,
un e
denen
ich
hie
nu
eines
an iih en
méch e:
(10)
Daba inés
lie u iy
kalbos
Zodynas,
DZ
‘2000
( gl.
LKZ
749):
A odo,
ne a
se ga.
,Es
schein ,
als
ob
e
k ank
wa e.‘
In
de
heu igen
li auischen
Sp ache
is
de
Geb auch
on
ne a
iiblich.
Roszko
(1993:
53)
und
Wieme
(2007)
iih en
meh e e
Beispiele
insbeson-
de e
aus de
P esse
an.
Als
cha ak e is isches
Beispiel
kann
man
olgendes
o b ingen:
(11)
Roszko
(1993:
54):
Ki i
as onau ai,
nusileidusieji
Ménulyje,
juokiasi
i¥
pasaky,
ku iose
ne a
susi ike
su
a ei iais
i
ki y
pasauliy.
,Ande e
As onau en,
au
dem
Mond
gelande ,
machen
sich
iibe
die
Geschich en
lus ig,
in
denen
sie
angeblich
Bewohne
ande e
Wel en
ha en
e en
sollen.“””
Es
is
schlieBlich
keine
Ube aschung,
da
die
Pa ikel
ne a
in
den
li-
auischen
Dialek en
ziemlich
gu
beleg
is ,
denn
die
munda lichen
Au -
nahmen,
die
meis
sei
den
iin zige
Jah en
des
20.
Jah hunde s
gemach
wu den,
sind
ja
eine
lebenswah e
Wiede gabe
de
gesp ochenen
Sp ache.
In
den
sogenann en
,,kapsischen“
ode
,,zana ykischen“
Dialek en,
die
zu
wes lichen
hochli auischen
Zone
gehé en
(in
de
Nahe
des
Flusses
No a),
wi d
die
Pa ikel
né a
(né a)
hau ig
e wende .
Da
de
Modus
Rela i us
in
diesem
Dialek
as
éllig
e lo en
ging,
wi d
né a
(né a)
meis
mi
Indika-
i o men
e bunden.
Die
Bedeu ung
is
o
e iden ial,
wie
aus
olgendem
Beispiel
e sich lich
wi d:
(12)
Zana ykische
Dialek
on
G iskabudis
(252,
270):
Ne a
g’e.
ka éi ei
p a&-So-
ale_i§_ ik o-
i_
mee ga[s]
2i i.
,Angeblich
bi en
die
Solda en,
e was
zu
inken,
abe
in
de Ta
gucken
sie
sich
die
Madchen
an.‘
Beme kenswe
is
de
Kon as
zwischen
né a
,angeblich‘
und
is
ik o
,in
de
17
Vgl.
Roszko’s
polnische
Ube se zung:
Inni
as onauci,
k é zy
wylqdowali
na
Ksiezycu,
Smiejq
sig
z
opowiesci,
w
k 6 ych
niby
sie
spo kali
z
p zybyszami
z
innych
Swia éw.
64
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
im
Bal ischen
Ta ‘.
Es
is
jedoch
au allig,
da&
n@ a
(né a)
in
demselben
Dialek
manchmal
eine
allgemeine e
Bedeu ung
(,sozusagen,
wie‘)
ohne
e iden iale
Nuance
au weis ,
z.B.:
(13)
Zana ykische
Dialek
on
G iskabudis
(282,
270):
Jiz
dési[m]
mé& u
né& a
g&- o-.
»E
e eich e
unge ah
[<
sozusagen,
wie]
zehn
Jah e.‘
In
demselben
Dialek
is
gelegen lich
auch
eine
Va ian e
n@ ago:s
(né agos)
zu
e en'®,
z.B.:
(14)
Zana ykische
Dialek
on
G iskabudis
(282,
270):
Neé ago-z
ba ido:
s ba:
pasis a i- .
,Angeblich
e such
e ,
ein
Haus
zu
bauen.‘
Wei e e
Beispiele
(s.
LKZ,
da lichen
Quellen.
Es
bes eh
also
G und
zu
Annahme,
da
es
sich
bei
de
Pa ikel
ne a
,,an-
geblich”
um
ein
popula es
Wo
handel ,
das
e s
spa
in
die
gesch iebene
Sp ache,
insbesonde e
in
sp achno mo ien ie e,
bzw.
pu is ische
Sch i en,
in eg ie
wu de.
Dies
kann
auch
die
Ta sache
e kla en,
da §
das
Wo
in
de
al li auischen
Li e a u ,
sowei
ich
wei,
nie
bezeug
is :
Diese
Li e a u ,
die
as
ausschlie@lich
eligiése
Na u
is ,
gehd
ja
zum
gehobenen
S il.
Au al-
lig
is
de
Ums and,
da
ne a
on
eine
gewissen
pu is ischen
T adi ion
als
unko ek
ode
ga
als
Sla ismus
e wo en
wu de.
Diese
Eigen iimlichkei
de
Pa ikel
ne a
mu §
jede ,
de
sich
um
de en
He kun
kiimme ,
be iick-
sich igen.
m
749)
zeigen
ein
deu liches
Ube wiegen
de
mun-
3.
HERKUNFT
DER
PARTIKEL
ne a
Be o
ich
die
F age
nach
de
He kun
de
Pa ikel
ne d
zu
bean wo en
e -
suche,
méch e
ich
au
eine
Besonde hei
ih es
Geb auches
hinweisen.
Ne a
kann
im
Sa z
zwei
Funk ionen
haben,
es
kann
als
Ad e b
(15a
=
d .
angeb-
lich,
poln.
zekomo) ode
als
Konjunk ion
(15b
=
d .
da ...angeblich,
poln.
jakoby)
ungie en.
Da ii
zwei
Beispiele
aus de
Monog aphie
on
Roszko
(1993:
53):
18
Wei e e
Belege
s.
Senkus
(KD
130)
und
LKZ,,,,
749,
n
65.
Danie.
Pe i
P isen a i
ecce
,sieh
da,
schaue!‘
kein
nega i es Gegens iick
*non
ecce.
Das-
selbe
gil
ii
den
ussichen
P asen a i
om,
dem
kein
*Heeom
gegeniibe -
s eh ,
sowie
ii
li .
S ai,
das
eben alls
isolie
is
(kein
*nes ai).
Robe
Fo es
(2000:
21-31)
ha
gezeig ,
da&
diese
Unméglichkei ,
p asen a i e
Pa ikeln
zu
negie en,
as
eine
Uni e salie
in
den
Sp achen
de
Wel
bilde .
In
de
Sp ache
de
Peul
(A ika)
z.B.
is
ein
Sa z
wie
padao
i
,siehe
da
ein/das
Feld!‘
( .
, oila
un/le
champ‘)
nega ionsun ahig.
De
Ansa z
eine
nega i en
S uk u
*ne- a
au
de
Basis
des
P asen a i s
a
wa e im
Li auischen
eine
ypologische
Inkong ui a .
Diese
Si ua ion
is
exempla isch
ii
die
P obleme, mi
denen
die
heu ige
Indoge manis ik
kon on ie
wi d.
Was
soll
man
machen,
wenn
eine
e y-
mologische
Rekons uk ion
de
Sp ach ypologie
wide sp ich ?
Es
is
heu-
e
nich
meh
denkba ,
ypologische
Unméglichkei en
ein ach
in
Kau
zu
nehmen
undsich
so
zu
e hal en,
als
gabe
es
sie
nich .
Man
mu8
die
ypo-
logischen
Wide sp iiche
ii
genauso
zwingend
hal en
wie
die
E idenz
de
his o ischen
Lau -
und
Fo menleh e.
Das
hei
in
unse em
konk e en
Fall:
Wenn
die
Rekons uk ion
on
ne a
als
{Nega ion
né
+
P asen a i
a}
sich
als
ypologisch
unméglich
e weis ,
mu
sie
i gendwie
alsch
o mulie
sein
und
unbeding
du ch
eine
ande e
Rekons uk ion
e se z
we den.
Das
P oblem
lieg
m.E.
in
de
Nega ion
né.
Eine
Nega ion
is
hie
aus
den
zwei
G iinden,
die
oben
angegeben
wu den,
une wa e .
E s ens
wi d
E i-
den iali a
ni gends
du ch
Negie ung
de
Reali a
ausged iick .
Und
zwei-
ens
is
eine
p asen a i e
Pa ikel
wie
a
no male weise
nega ionsun ahig.
Es
is
also
anzunehmen,
da
né
eine
ande e
Funk ion
besi z
als
die
eine
Nega ion.
4.
NEGATION
UND
VERGLEICH
IM
LITAUISCHEN
Es
is
bekann ,
da
die
nega i e
Pa ikel
*né
in
den
bal ischen
Sp achen
auch
eine
e gleichende
Funk ion
haben
kann.
Die
F age
wu de
be ei s
Ge-
gens and
meh e e
Un e suchungen.
Ich
e weise
hie
insbesonde e
au
den
wich igen
Au sa z
on
Geo ges-Jean
Pinaul
iibe
Negie ung
und
Ve gleich
im
Vedischen
(1985),
de
auch
iel
bal isches
Ma e ial
an iih
(s.
insb.
S.
131-132)".
Im
heu igen
Li auischen
besch ank
sich
diese
e gleichende
*
§.
auch
Pinaul
(1989:
53-74).
Viel
Ma e ial
auch
bei
Baga
(RR,
470-471).
72
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
im
Bal ischen
Funk ion
as
ausschlieSlich
au
kompa a i ischen
S uk u en,
wo
e wei-
e e
Fo men
de
Nega ion
nei
ode
negi
(sel e e
nekaip)
die
E ginzung
ein iih en.
Beispiele
aus de
al li auischen
(18a)
sowie
aus de
mode nen
li auischen
(18b)
Sp ache:
(18a)
J.
B e kiinas,
Pos ilé
(1591:
37,
17-18)"
Tassai
daug
ge esnis
i a
nei
wissu
p a aku
Seno
Sokano.
,Diese
is
iel
besse
als
alle
P ophe en
des
Al en
Tes amen s‘
(18b)
Hochli auische
Dialek
on
Naujamies is
(LKZ,,,
621)
Ge iau
duo i,
negu
p asy i.
,Es
is
besse
zu
geben
als
zu
bi en.‘
In
de
li auischen
S anda dsp ache
we den
in
diese
Funk ion
nu
noch
nei
ode
negi
(und
nekaip)
e wende ,
abe
in
den
al en
Tex en
und
Dialek en
is
manchmal
auch
ein aches
né
nach
Kompa a i o men
zu
e en,
z.B.:
(19)
Jakob
B odowski,
Lexikon
Ge manico-Li h anicum
e
Li h anico-
Ge manicum
(1713-1744)*
Ke u ios
akys daugiaus
ma o
ne
iena.
,Vie
Augen
sehen
besse
als
eines.‘
Au e
den
kompa a i ischen
S uk u en,
wo
die
Nega ion
né
die
Funk i-
on
eine
e gleichenden
Pa ikel
besi z
( gl.
die
Pa allelkons uk ion:
Kom-
pa .+
kaip
,wie‘),
la
sich
ein
eie e
Geb auch
on
né
als
Ve gleichspa -
ikel
(,wie‘)
nu
noch
in
den
al en
Tex en
nachweisen®>.
Man
inde
z.B.
im
e s en
li auischen
Wé e buch
(Si ydas
DTL
III
84):
(20)
Kons an ynas
Si ydas,
Dic iona ium
ium
lingua um
(21643)
s.u.
jakoby
:
Ne
ze ka as
iba.
Wie
ein
Spiegel
glanz
e .‘
Im
18.
Jah hunde
inde
man
denselben
Geb auch noch
bei
J.
B odowski
(1713-1744):
*
Beisp el
und
Analyse
bei
Leskien
(1903:
111).
Vgl.
LKZ,,,,
596.
35
Vgl.
LKZ,,,
597.
73
DANIEL
PETIT
(21)
Jakob
B odowski,
Lexikon
Ge manico-Li h anicum
e
Li h ani-
co-Ge manicum
(1713-1744):
Auga
aikai
ne
gi ioj
medZiai.
,Kinde
wachsen
wie
Baume
in
einem
Wald.‘
E wei e e
Fo men
de
Nega ion
kénnen
eben alls
diese
Funk ion
au wei-
sen,
Z.B.:
(22)
Hochli auische
Dialek
on
Su alky
Naumies is
(Biiga
RR,
826):
pik as
néi
elnias
,bose
wie
de
Teu el’
Diese
Ambi alenz
de
Nega ion
né
(,nich
/
wie‘)
s ell
eine
Al e iim-
lichkei
des
Li auischen
da .
Eine
Pa allele
lieg
im
Vedischen
o ,
wo
die
Pa ikel
nd
bekann lich
en wede
als
Negie ung*®
ode
als
Ve gleichspa i-
kel*’
ungie en
kann.
Im
Rig-Veda
is
de
e gleichende
Geb auch
on
nd
soga
hau ige
beleg
als
de
nega i e;
in
diese
Bedeu ung
konku ie
nd
kon exbeding
mi
i a
(man
ha
i a
nach
Vokal,
nd
nach
Konsonan )*®.
Es
is
anzunehmen,
da s
die
e gleichende
Funk ion
sekunda
aus
de
nega i en
Funk ion
en s anden
is ,
und
zwa
du ch
Umin e p e ie ung
sogenann e
,Nega i e gleiche‘
(compa aisons
néga i es).
Nehmen
wi
mi
Pinaul
(1989:
64)
als
Beispiel
RV
VI
10.2:
(23)
RV
VI10.2
Gh dm
nd
S ici
ma dyah
pa an e.
,Rein
wie
Schmalz
kla en
sich
(meine)
Gedanken.‘
U sp iinglich
wa
de
Sa z
als
nega i e
Ve gleich
zu
deu en,
e wa:
,Nich
de
Schmalz
is
ein,
ein
sind
die
Gedanken,
die
sich
kli en‘.
Spa e
wu de
e
umin e p e ie
als
,Rein
wie
Schmalz
kla en
sich
(meine)
Gedanken‘.
Diese
S il igu ,
de
nega i e
Ve gleich,
is
auch
in
de
li auischen
Volksdich-
*°
Z.B.
RV
IV
30.19
:
nd
d
e
sumndm
ds a e
,diese
deine
Gii e
is
nich
[mi
Wo en]
zu
e eichen‘.
Vgl.
Pinaul
(1985:
115).
3’
Z.B.
RV
VI,
10.2
:
Gh dm
nd
S ici
ma dyah
pa an e
, ein
wie
Schmalz
kli en
sich
(meine)
Gedanken‘.
Vgl.
Pinaul
(1989:
64).
**
Zum
Vedischen
gl.
Pinaul
(1995-1996,
1997,
2004).
74
Zum
Ausd uck
de
E iden iali a
im
Bal ischen
ung
wei
e b ei e . Da ii
ein
ein aches
Beispiel
aus
eine
al en
Volkslie-
de sammlung:
(24)
Augus
Leskien
und
Ka l
B ugmann,
Li auische
Volksliede
und
Ma chen
(1882:
16):
Ne
éjes
p i e,
“Nich de
Wind
weh e,
nei
s6dai
ize,
nich
die
Ga en
ausch en,
ik
auzulai
lingé a
nu
die
Eichen
wieg en
hin
und
he ”.
Das
hei :
,Eichen
wieg en
hin
und
he ,
wie
de
Wind
weh e,
wie
die
Ga en
ausch en.‘
Die
Annahme
lieg
nahe,
da §
diese
Tendenz
zu
Umin e p e ie ung
nega-
i e
Ve gleiche
be ei s
indoge manisch
wa .
Dies
e kla
die
Ta sache,
da
die
Nega ion
in
ielen
Sp achen
noch
als
Ve gleichspa ikel
in
kompa a i i-
schen
S uk u en
ungie ,
gl. z.B.
engl.
han
(<pa
+
Nega ion
ne),
engl.
(USA)
he
is
alle
no me,
usw.
Es
s ell
sich
nun
die
F age,
ob
ne a
au
eben diesem
e gleichenden
Geb auch
de nega i en
Pa ikel
be uhen
kann.
Diese
Ansa z
wii de
die
ypologischen
Schwie igkei en
lésen,
die
wi
in
diesem
Au sa z
aus iih lich
disku ie
haben.
Es
is
meh mals
be on
wo den, da
e iden iale
Pa ikeln
o
aus
Ve gleichspa ikeln
s ammen,
wie
z.B.
li .
l¥g
(<
,wie‘).
Typologisch
gesehen
s eh
de
Annahme, da
de
Pa ikel
né
in
ne d
a sichlich
eine
e gleichende
Funk ion
zug undelieg ,
nich s
im
Wege.
Dies
wa
schon
die
Meinung
on
F aenkel
(LEW,
498),
de
né
in
ne a
als
,gleichsam,
wie‘
iibe -
se z .
BildungsmaRig
denk
man
an
die
Pa allele
on
kaip
a,
das
in
einigen
li auischen
Dialek en
mi
de
Bedeu ung
,wie
zum
Beispiel‘
(=
in
de
S an-
da dsp ache
kaip
an ai)
e wende
wi d.
Gegeniibe
a,
das
die
unmi elba
o
den
Augen
s ehende
Reali a
besch eib
(,genauso,
wie
ich
die
Sache
hic
e
nunc
sehe‘),
b ing
die
Ve gleichspa ikel
né
in
ne a
eine
seman ische
Nu-
ance
de
Unbes imm hei ,
de
Ungenauigkei
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