Full text
S aipsniai / A icles 193
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
Se bski ins i u / So bisches Ins i u
Fo schungs elde : geog aphische Namen in einem
in e disziplinä en Kon ex , geog aphische Namen als Beweis
ü die mi elal e liche Geschich e in de
deu sch-slawischen Kon ak zone, poli ische Bedeu ung on
Siedlungsnamen im deu sch-so bisch-polnischen
Sp achkon ex im 19. und 20. Jah hunde , kleine e O snamen, Mik o oponyme.
DOI: doi.o g/10.35321/all83-09
Vo de äumlichen Wendung:
De eale Aspek in den ach zige Jah en
DÜSCHE ONOMASTIK und
Seine gegenwä ige Anwendung
Fo schung
Iki e d inio posūkio: a ealinis aspek as
okiečių onomas ikoje XX amžiaus
9 dešim me yje i jo p i aikymas gegenwä igen
wissenscha lichen y imuose
Anme kung
Ka enzeichnen is nich nu Ka enzeichnen. Die Da s ellung und Analyse on O snamen au
Ka en is heo e isch und p ak isch eine He aus o de ung. In de onomas ikalischen
Fo schung in Leipzig wu de o Jah zehn en es ges ell , dass de a eale Aspek eine de
d ei wich igs en Aspek e is , die ü die Un e suchung des Sp achkon ak s nü zlich sind.
Demen sp echend muss die geog aphische Ve eilung on Namen im b ei e en sp achlichen,
kul u ellen und sozialen Kon ex un e such we den. De äumliche Aspek schein somi ein
Vo läu e de " äumlichen Wendung" zu sein. Auch die "A eal-Onomas ike" spiel e eine p ominen e Rolle in de schechischen Fo schung.
Zu den p ak ischen P oblemen gehö en die Gewäh leis ung eines kla en Ka enen wu s,
die so g äl ige In e p e a ion de Ka en ohne übe mäßige Schluss olge ungen, die
De ini ion on O snamenbe eichen und die Wahl eine G undka e, die ü das Ziel de
ka og a ischen Da s ellung geeigne is . Angesich s des Ziels, O snamen als Beweis ü die his o ische Siedlungslandscha zu ka ie en, wu de die G undka e
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Ac a Linguis ica 194 Li huanica LXXXIII soll e auch die ehemalige Landscha so genau wie möglich
zeigen. Dies bedeu e beispielsweise, dass zei genössische Objek e wie S auseen und Kanäle usw.
aus heu igen opog aphischen Ka en gelösch we den soll en, wäh end Me kmale wie
his o ische Küs enlinien be ücksich ig we den müssen. Schlüsselwö e : O snamen,
Siedlungsnamen, Ka ie ung, äumliche Wendung, his o ische Siedlungslandscha .
ANOTACIJA Žemėlapiai Tai ne ik žemėlapių suda ymas. Theo iškai i p ak iškai y a gana
sudė inga ie ų a dus pažymė i žemėlapiuose i juos analizuo i. Theo iškai i p ak iškai y a
gana sudė inga ie ų a dus pažymė i žemėlapiuose i juos analizuo i. A liekan onomas inius
Fo schungen Leipcige, e i o inis aspek as o kelis dešim mečius wa en o gesy as einen iš
aspek ų, p i alomu i ian kalbų kon ak us. A i inkamai geog a inis a dų išsidės ymas u-
i bū i nag inėjamas pla esniame kalbiniame, kul ū iniame i socialiniame kon eks e. Taigi
a odo, kad e i o inis aspek as y a „e d inio posūkio“ pi m akas. „E d inė (a ealinė) ono-
wich igs en mas ika aip pa a liko s a bų aidmenį ykdan Fo schungen Čekijoje.
P ak ischen Klausimų sp endimo s i is um ass suda omų žemėlapių aiškumo už ik inimą,
de alųjį jų paaiškinimą be nepag įs ų iš adų, ie o a džių s ičių nus a ymą i galu inio
žemėlapio, ep ezen uojančio ka og a inį, pa eikimą. Siekian a aizduo i ie o a džius kaip
is o inio gy en ie ės k aš o aizdžio liudininkus, pag indiniame žemėlapyje aip pa u ė ų
bū i kuo iksliau pa ody as bu ęs k aš o aizdis. Beispielsweise, ai eikš ų, kad
objek ų, okių kaip andens eze ua ai ( elkiniai), kanalai i pan., galė ų nelik i šių dienų
opog a iniuose žemėlapiuose, ačiau į okias jų cha ak e is ikas, kaip is o inės k an ų lini-
gegenwä igen jos, a siž elg i no wendig.
ESMINIAI ŽODŽIAI: ie o a džiai, gy en iečių a dai, žemėlapių suda ymas, e d inis
posūkis, his o inis gy enamųjų ie ų k aš o aizdis (landša as).
Einlei ung
Ka ie ung bedeu e nich nu , Zeichen au eine G undka e zu se zen. Es handel
sich um eine ansp uchs olle Au gabe, die geeigne e heo e ische
Vo ausse zungen und p ak ische So g al e o de , um ein übe zeugendes und zu e lässiges E gebnis zu e zielen.
Wie in allen ande en Onomas ik-Schulen in e schiedenen Lände n en wickel e
auch die Onomas ik in Leipzig eine heo e ische und me hodische G undlage.
In Bezug au den Sp achkon ak (insbesonde e deu sch-slawisch) wu den
d ei Aspek e iden i izie , die in allen S udien zusammen be ücksich ig we den muss en:
De Aspek de Sp achs u en,
de soziolinguis ische Aspek ,
de Gebie saspek .
S aipsniai / A icles 195
Be o e he Spa ial Tu n: The A eal Aspec in 1980s Ge man
Onomas ics and i s Applica ion in Cu en Resea ch
Diese Theo ie bilde e auch eine zukun sge ich e e Maxime de p ak ischen onomas ic A bei . De
Aspek de Sp achs u en s uk u ie e den Bewe ungsbe eich de oponymischen
Wö e büche ,3 in dem die Phone ik, die Phonologie, die Mo phologie ode die Typologie und die
Lexikologie ode die Seman ik de un e such en Namen um assend da geleg wu den. Ih e
Bedeu ung e gib sich aus de Ta sache, daß sie dem Wö e buch nich olg en (wie man es
angesich s de Logik des angewand en Ve ah ens e wa e hä e), sonde n ihm o ausgingen.
Die Be ach ung de Sp achs u en und die Bewe ung on Namen in Bezug au die
Siedlungsgeschich e bilde en die Onomas ik selbs , wobei das Namenswö e buch "nu " die
G undlage ü die A bei da s ell e. Zugegeben, diese G undlage wu de mi g oße Ans engung
zusammenges ell und wu de on ielen, insbesonde e nich -linguis ischen Benu ze n, als
Haup esul a de onomas ischen Fo schung angesehen. De soziolinguis ische Aspek
be ach e e die "Realisa ion eines zum Code gehö enden Onyms in Soziolek en und Idiolek en und
die en sp echende Klassi izie ung on Namens a ian en"4 (Eichle 1981: 10), d.h. die Beziehungen
zwischen Namen und sozialen S uk u en. Es spiel e auch eine wich ige Rolle in de onomas ischen
Fo schung. Die en sp echenden S udien wu den ehe in zahl eichen Essays als in sepa a en
Monog aphien en hal en (5). En sp echende E klä ungen inden sich auch in den en sp echenden
Namenswö e büche n (z. B. Wal he 1971 [DS 26]: 47 […] 57; Hengs 2003 [DS 39]: 192 […] 207). Diese
beiden Fak o en wu den du ch den Flächenaspek e s ä k . Die Gebie saspek e ass en zwei
gegensä zliche, abe sich e gänzende Pe spek i en zusammen: die Fixie ung on Onymen im Gebie
und die Bildung on Gebie en (Eichle 1981: 10). Sie be ass e sich sowohl mi de F age, wie Gebie e
aus einzelnen Namen ( on dem Einzelnen zum Ganzen) gebilde we den, als auch mi de Posi ion, die
einzelne Namen in den Gebie en ( on dem Ganzen zum Einzelnen) einnehmen. Neben
g amma ikalischen und linguis ischen Pe spek i en wu de de Lage de Onymie au de
E dobe läche g oße Bedeu ung beigemessen. (Beme kenswe is , dass die Geschich e in diesen
d ei Aspek en nich e wähn wi d, obwohl sie p ak isch de diak onischen Fo schung inhä en is ).
Das wa im P inzip nich s Neues, denn sei den An ängen de wissenscha lichen ode , aus heu ige
Sich , quasi-wissenscha lichen A bei an Eigennamen wa ih e Ka ie ung eine de g undlegenden
Ak i i ä en. Dies wi d du ch das zei lose Zi a bes ä ig , das in de Fo schungsli e a u häu ig
zi ie wi d: "Wi legen besonde en We au Ka en. 3 Siehe den Übe blick in Wal he (2004: 115 […]
123) und sei dem Eichle & Zschieschang 2011. Die O snamenwö e büche des B andenbu gischen
Namenbuchs (BNB) haben eine ähnliche S uk u . Im Gegensa z dazu inde man eine ande e
S uk u in Hengs 2003; Eichle & Wal he 2010 und Fos e &
Willich, 2007.
4 U sp ünglich in deu sche Sp ache: Realisie ung eines dem Kode angehö igen Onyms in Soziolek en
und Idiolek en und die en sp echende Eino dnung on Namen a ian en. 5 Siehe beispielsweise
Namen o schung heu e: 42[…]50 sowie De Name in Sp ache und Gesellscha […] mi meh e en
A ikeln, Wal he 1973 [DS 27].
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
196 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIII
Die demons a i e Na u kann meh sagen als das Ge ede iele Sei en[…]6 (F ings
1957: 9; zi ie on Udolph 1979: 12, Anme kung 1; Obs 2001: 107, Anme kung 1). Diese
E klä ung basie e be ei s au jah zehn elange E ah ung, als sie gep äg wu de,
und spiegel somi den onomas icen Fo schungskon ex wide , de ein ganzes
Jah hunde um ass . Sind die Menschen geis ig so kondi ionie , daß sie sich
ka og a ischen Abs ak ionen ih e Umgebung widmen? Einige Fo sche be onen
begeis e in den Ti eln ih e Au sä ze, dass a bige Ka en en hal en sind. Dabei
is nich s Falsches, besonde s wenn man sich da an e inne , dass es einigen
Fo sche n anscheinend nich einmal in den Sinn komm , Ka en zu e wenden, um
komplexe geog a ische Ums ände da zus ellen.
Es is zu beach en, dass de d i e e wähn e Aspek ehe als äumliche ,
geog aphische ode ka og aphische als "Be eich" bezeichne wu de. Auch wenn
Ka en aus e gangenen Zei en o au g und de beg enz en echnischen
Möglichkei en, als sie e s ell wu den, e was p imi i e scheinen, soll e die
Inno a ion unse e Vo ah en - nich nu in Leipzig - nich un e schä z we den. Sie
wa en nich nu Wö e buchsch eibe mi In e esse an de E ymologie, sonde n
hin e ließen uns auch einen Scha z on konzep ionellen, me hodologischen und
pene a ing his moun ain o eading and ela ing i o cu en esea ch will
heo e ischen Übe legungen, de zu we oll is , um on de Nachwel igno ie zu we den. Zugegeben, es e o de eine be äch liche Ans engung.
In gewisse Weise an izipie e de a eale Aspek das, was die äumliche Wende
de Geschich ssch eibung spä e da s ell e (Lübke 2018: 327[…]328, auch mi
explizi em Bezug au die Onomas ik in Leipzig) - die Ta sache, dass Namen nich
ein ach ka ie we den. S a dessen un e such e es, wie die Eigenscha en
und Besonde hei en de Onymie äumlich bedeu end wu den - nich abs ak ,
sonde n in Ve bindung mi den menschlichen Bewohne n, ih e Sp ache und ih e
Sozialisie ung. Abgesehen on de Besch eibung des Gebie s, das on Namen, die
mi einem bes imm en Su ix gebilde we den, bese z wi d, is es une lässlich,
cons i uen s and in luences in ol ed. This is closely ela ed o dialec ology,7 in
which, in addi ion o mapping ce ain linguis ic de elopmen s, linguis ic a eas
zumindes zu e suchen, zu e klä en, wa um dieses Gebie au diese Weise
gebilde wi d, sowie zu iden i izie en, welche ande en iden i izie we den. In
den neunzige Jah en, o allem inspi ie du ch den monumen alen hessischen Flu namena las (Ramge 1987), wa en "Namen äume" ein seh belieb es Fo schungs hema.
6 U sp ünglich au Deu sch: Den Ka en messen wi besonde e Bedeu ung zu. Ih e plas ische
Kuns e mag meh zu sagen als das Ge ede iele Sei en. 7 Š ámek 2007: 292301. Aus G ünden de
Kla hei wu den die Ti el de einzelnen Essays in diesem Band und die u sp ünglichen
Ve ö en lichungso e weggelassen. Die en sp echenden In o ma ionen sind in de zi ie en
Ve ö en lichung leich zu inden.
S aipsniai A ikel 197 und
Be o e he Spa ial Tu n: The A eal Aspec in 1980s Ge man
Onomas ics and i s Applica ion in Cu en Resea ch
Glückliche weise wu de beschlossen, den Beg i "Gebie e" ü diese
geog aphischen Pe spek i en und nich ü Räume ode Bezi ke zu e wenden. Es
wä e siche lich sinn oll, in de Te minologie die Fläche übe den Raum zu behaup en.
De A eal-Aspek spiel e auch eine wich ige Rolle in de schechischen Onomas ik. In
diese Hinsich e wies sich die deu sche und die schechische onomas ische
Fo schung als gegensei ig inspi ie ende. Vo allem be on e Rudol Š ámek wiede hol
die zen ale, sys emische Bedeu ung de Ka ie ung on Namen in ih e sp achlichen
und sozialen Kon ex ualisie ung ( gl. Š ámek 2007: 292[…]294, 300, 305[…]324). Die A eali ä
is somi eine de no wendigen Vo ausse zungen ü die Ve wi klichung de Sp ache
und zugleich eine de g undlegenden Me kmale (Zeichen), die die Exis enz de Sp ache
bes immen, obwohl die A eali ä selbs nich inhä en linguis isch is . Die
Räumlichkei eines sp achlichen Phänomens wi d nu als E gebnis des
Kommunika ionsp ozesses zwischen Menschen sp achlich ele an . Es kann gesag
we den, dass die Sp ache auch du ch ih e A eali ä ("geog aphische Raum") eng mi
den A en on sozialen, geog aphischen, wi scha lichen und kul u ellen Milieu
e bunden is , die auch als Symp om des sozialen Lebens einges u we den können,
auch in geog aphische Hinsich , d.h. du ch ih e A eali ä . Und deshalb bilden die
Be eiche on Reali ä en, Objek en und Beg i en die Bedingungen und das
g undlegende auße sp achliche Ne zwe k ü die Be eiche ih es sp achlichen
Ausd ucks ode ih e Benennung (Š ámek 2007: 292).8 T o z seine Komplexi ä d ück
diese Aussage das eigen liche Ziel aus: dass Namengebie e nich isolie exis ie en,
sonde n in de Summe de menschlichen Kul u im wei es en Sinne in eg ie sind.
Eine solche um assende Sich is auch die Schlüssel o ausse zung ü die Onomas ik, um an in e disziplinä en Disku sen eilnehmen zu können (Š ámek
2007: 212).
Das E gebnis diese heo e ischen G undlage is , dass es nich eich , ein ach Dinge au
i gendeine Ka e einzugeben. Ta sächlich is die zu ällige Ka ie ung as ge äh lich. In
diesem A ikel we den einige de dami e bundenen P obleme behandel . 8 U sp ünglich au
Deu sch: Die A eali ä bilde auch eine de no wendigen Vo ausse zungen de Realisie ung de
Sp ache und gleichzei ig eines de g undlegenden Me kmale (Anzeichen), die die Exis enz de
Sp ache bedingen, obgleich die A eali ä an und ü sich nich inhä en linguis isch is . Die
A eali ä eine sp achlichen E scheinung wi d linguis isch e s ele an als E gebnis des
Kommunika ionsp ozesses zwischen den Menschen. Man kann sagen, dass die Sp ache auch
mi els de A eali ä (de geog aphischen Räumlichkei ) eng mi den Typen des sozialen,
geog aphischen, ökonomischen und kul u ellen Milieus e knüp is , die als ein Symp om des
gesellscha lichen Lebens eben alls klassi izie ba sind, u.a. in geog aphische Hinsich , d.h.
du ch ih e A eali ä . Und deshalb bilden die A eale de Realien, de Objek e und Beg i e die
Bedingungen und das g undlegende auße sp achliche Ne z ü die A eale ih es sp achlichen
Ausd ucks ode ih e Benennung.
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
198 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIII
P oblem 1: Rep esen a ion on maps
Ein Jah nach dem Bau de Be line Maue wu de on einem de üh enden
Os deu schen Geog aphen (siehe Og issek 1983) ein ku ze Au sa z mi dem Ti el
"Basic Me hodological-Ca og aphic Requi emen s o Toponomas ic Maps"
(Og issek 1962) e ö en lich . Es e läu e e die G undp inzipien, um die
ka og a ische Da s ellung sinn oll und e s ändlich zu machen. Dazu gehö e,
siche zus ellen, dass de Inhal de Ka en nich übe las e wu de und dass die
gezeig en Objek e deu lich un e schieden we den konn en. Diese Au sa z wu de
Jah zehn e spä e imme noch zi ie und es gab Au u e, zusä zliche A bei en au
diesem Gebie du chzu üh en (z. B. Š ámek 2007: 324). Diese Fo de ung is leich zu
e s ehen, wenn man mi einigen Namens e eilungska en kon on ie is , on
denen iele Symbole und Gebie e en hal en, die schwe zu un e scheiden sind, und um
die Sache noch schlimme zu machen, e suchen, iel zu iele Objek e zu zeigen. Selbs
canno ell apa – o en being con as ed. Bu his is some hing which dese es
a opic o i s own. Wha ’s mo e, he au ho o his pape does no claim ha his
die häu igs e Sehbehinde ung wi d mi Ro und G ün igno ie - zwei Fa ben, die manchen Menschen au ih en Ka en pe ek sind!
P oblem 2: In e p e ie e o sich ig
Egal, wie gu eine Ka e gezeichne wu de, sie muss kla be ach e we den, um dem
Vo schlag des ka ie en Bildes zu wide s ehen. Auch Geog aphen sehen in
GIS-gene ie en P oduk en mi ih e scheinba en P äzision und beeind uckenden
Fa bgebung das Risiko on En e nungsde e minismus (u sp ünglich au Deu sch:
Dis anzde e minismus), das on geog aphischen In o ma ionssys emen und ih en
Visualisie ungen ge ö de wi d (Tschaschel, Wild, Len z 2007: 5). Dies e lei e den
Be ach e dazu, Schluss olge ungen zu ziehen, die du ch das ka ie e Ma e ial
nich a sächlich angegeben we den. Zum Beispiel wi d o eine messba e
Genauigkei implizie , weil die Da en und die Ka e on einem Compu e s ammen, wäh end es in Wi klichkei nu eine age Bedeu ung gib .
Dies gil beispielsweise ü die Un e scheidung zwischen äl e en und neue en
Namens ypen. Ih e zei liche P oduk i i ä kann am bes en du ch die
Gauss-Glockenku e besch ieben we den, weil es in de Na u iele Me kmale lieg ,
assume his shape o dis ibu ion (Qua embe 2011: 103). Acco ding o his
dass sie eine no male Ve eilung haben. Ein Namens yp wi d zunächs nu
spo adisch e wende , abe spä e mi zunehmende Häu igkei eingese z .
I gendwann e eich sie das Maximum ih e P oduk i i ä , die dann wiede abnimm
und allmählich e schwinde . P oduk i i ä sku en e schiedene Namensa en
könn en mi els on in de S a is ik übliche weise e wende en Boxplo -G aphen
isualisie we den. Dies is jedoch ein heo e isch, da die Zei en, in denen
beispielsweise Siedlungen in Mi eleu opa benann wu den, uns in de Regel
unbekann sind und dahe keine en sp echenden G aphen gezeichne we den
können. T o zdem sind Boxplo -G aphen (Bild 1) äuße s lebha , wenn es um die Modellie ung ch onologische Di e enzie ung zwischen e schiedenen Typen on Namen geh .
S aipsniai A ikel 199 und
Be o e he Spa ial Tu n: The A eal Aspec in 1980s Ge man
Onomas ics and i s Applica ion in Cu en Resea ch
Fig. 1: S a is ical model o he ch onology o place-name ypes
Es kann nich da on ausgegangen we den, daß die Onymen, die zu ühe en
Namensa en gehö en, alle äl e sind als die neue en. S a dessen muss da on
ausgegangen we den, dass sich die P oduk i i ä sku en übe schneiden. Dies
bedeu e , dass, obwohl die P oduk i i ä spe ioden in e schiedenen Zei en
konzen ie sind, eine kla e Un e scheidung unmöglich is und nu T ends
iden i izie we den können. Au eine Ka e we den jedoch zwei e schiedene
in e p e ed – and his is ul ima ely wha he scien i ic app oach is all abou –
oge he wi h hei me hodological backg ound. The poin cloud o olde name
G uppen, die on zwei Wolken mi genau gelegenen Punk en gebilde we den, du ch
zwei e schiedene Symbole da ges ell . Sie können jedoch nu Typen sein, die nich
pe se das äl e e Siedlungsgebie da s ellen, sonde n es lediglich anzeigen. Die Ka e
is dahe nu eine meh ode wenige blasse Re lexion eine komplexe en Si ua ion, die eins exis ie e. Und das bedeu e , dass es une lässlich is , un o sich ige In e p e a ionen de geome ischen Mus e de Ve eilungen on Namen zu e meiden.
P oblem 3: Namensbe eiche
In diesem Zusammenhang müssen wi uns agen, wie ein Namensbe eich de inie
wi d. Angesich s de o he schenden P axis kann die An wo nu sein: "mi dem
Auge". In de Regel we den Punk wolken isuell un e such und bes imm e
Agglome a ionen und Konzen a ionen als Gebie e e klä . In diesem Sinne wä e es
sinn oll, zu un e suchen, ob analy ische Ins umen e en wickel we den könn en,
um Be eiche mi ma hema ischen Me hoden zu de inie en. Das ope a i e Wo hie
is "ob", weil nu Relik e des ühe en Onyms be ach e we den. Die Lücken, die
e lo enen Namen, die wi nich kennen, könn en die E gebnisse (du ch den oben
e wähn en En e nungsde e minismus) älschen, ohne dass wi den G ad de Fälschung messen können.
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
200 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIII
Ne e heless, i ’s wo h conside ing whe he simple bu e s a ound each
Punk au de Ka e wä e hil eich bei de De ini ion on Siedlungsgebie en. Da
jede ländliche Siedlung in ih e Umgebung eine bes imm e Fläche nu zba e Flächen
ha , könn e sie g ob mi einem Pu e mi einem Radius on 500, 1000 ode 2000
Me e n modellie we den, de an die konzen ischen Ringe on Thünen e inne .
Ein Siedlungsgebie könn e dann als o handen angesehen we den, wenn diese
Pu e sich e en ode übe lappen und einen kon inuie lichen Be eich bilden. Eine
ande e Möglichkei bes eh da in, maximale En e nungen zwischen S ando en zu
de inie en, die du ch Punk e angegeben we den, und somi das Gebie als ein
Ne zwe k on Ve bindungslei ungen bis zu eine bes imm en Länge zwischen
S ando en da zus ellen. A chäologen haben be ei s en sp echende Modelle de
äumlichen S uk u en ühe Siedlungen en wickel (siehe beispielsweise Łosiński
1982: 168[…]176, Figs. 52[…]57; eilweise ep oduzie on G ingmu h-Dallme 1996: 10; Volkmann 2009: 228[…]229, 241 und 24), die auch in einem in e disziplinä en Sinne ü die Toponymie e wende we den könn en.
P oblem 4: G undka en
Es is auch wich ig, die ich ige Basiska e zu wählen. O we den zum Beispiel
Gegens ände aus dem ühen Mi elal e gedankenlos neben de heu igen
No dseeküs e, dem Au obahnne z ode e lassenen Be gbaug uben
p äsen ie . In le z e em Fall, wenn diese o enen Minen inzwischen
übe schwemm wu den, kann dies dazu üh en, dass einige de ka ie en
Symbole im Wasse angezeig we den. Demen sp echend scheinen his o ische
Dö e und so wei e , de en Namen ka og a ie wu den, au Inseln ode
schwimmenden Pla o men gelegen zu sein. Die Basiska e, au de die Namen
da ges ell we den, muss dahe mi den gezeig en In o ma ionen
übe eins immen, was le z endlich ü alle onomas ischen Ka en zu i . Denken Sie da an, dass die Ka ie ung on Namen au zwei e schiedenen P ämissen basie en kann:
• Um zu zeigen, wo sich diese Namen be inden, so dass de Be ach e sie mi
seine ak uellen äumlichen Wah nehmung ko elie en kann, ode
• Die Namen mi de his o ischen Landscha in Ve bindung zu b ingen, um zu
zeigen, wie die Namenslandscha on de Topog aphie beein luss und zu de
Zei ih e En s ehung in sie in eg ie wu de.
Mi dem e s en Ansa z is es beispielsweise au Übe sich ska en on
O snamenwö e büche n nich läche lich, wenn einige O e au dem Wasse
schwimmen. Ta sächlich kann dies soga seh ele an sein, wenn eine Siedlung im
Tex als " e wüs e " ode "ze s ö " besch ieben wi d. Es is o ensich lich,
dass die Namen de Siedlungen in ih em his o ischen Kon ex nich u sp ünglich au
dem Wasse schweb en. Au de ande en Sei e is de Hinweis au die his o ische
Landscha ü die ielen sp achlichen und his o ischen Analysen wich ig. Die
Da s ellung eine his o ischen Landscha au eine G undka e e o de jedoch
iel A bei und Komp omisse. Geeigne e Basiska en sind nich imme e ügba .
Selbs die a ben ohen LIDAR-Scans (siehe zum Beispiel Wes phalen, Zschieschang
S aipsniai A ikel 201
Be o e he Spa ial Tu n: The A eal Aspec in 1980s Ge man
Onomas ics and i s Applica ion in Cu en Resea ch
2015, 65, Fig. 5) so belieb in le z e Zei zeigen nich nu das (in gewissem Maße)
zei lose Gelände-Relie , sonde n auch De ails de ak uellen E dobe läche wie
Gebäude und S aßen usw. Wenn dies die Da s ellung de his o ischen Landscha
s ö ode e ze , is eine manuelle Ko ek u no wendig. E lauben Sie mi ,
dieses P oblem mi einem p ak ischen Beispiel zu e anschaulichen, bei dem die
Toponymie in Ve bindung mi sch i lichen Quellen und a chäologischen Funden in die
his o ische Landscha einges u we den soll e (Al mann 2012; Al mann 2017;
Zschieschang 2017). Zum einen muss en die o enen B aunkohlebe gwe ke gelösch
we den. Da übe hinaus muss en die G öße und Lage de Mans eld-Seen zumindes
unge äh an ih en mi elal e lichen Zus and angepass we den (Bild 2a). Wäh end
heu zu age nu noch de Süsse See ("Süße See") üb ig is , exis ie e auch sein
Gegens ück, de als Salzige See bekann is , bis zum indus iellen Zei al e , be o
e Ende des neunzehn en Jah hunde s e schwand, als das Wasse au g und on
Be gbauak i i ä en in den Boden du chsicke e. Obwohl es sich nich um eine
Ka as ophe handel e, wa dies siche lich ein beeind uckendes Phänomen (Ule 1994
[1895]). Da beide Seen in ühe en Jah hunde en be ei s gesch ump wa en,
muss en auße dem so lange wie möglich in die Küs e eingegangen we den. Da übe hinaus gab es eins auch einen d i en See in de Nähe on Eisleben, de als Faule See ("Ro en See") bekann wa . Abbildung 2: Die Mans eldsee, gegenwä ige (a) und mi elal e liche (b) Zus and
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
208 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIII
das-he s elde -zehn e zeichnis-und-die- uehmi elal e liche-g enzsi ua ion-an-de mi-
le en-saale [Zugang 18. Mai 2020].
Zschieschang Ch is ian 2020 [in P in ]: O snamen und Gewässe eine komplexe Beziehung. […]
Balode Laimu e & Čīšangs K is ians [Zschieschang Ch is ian] (Red.): Onomas ikas
Un e suchungen II. Onomas ic Un e suchungen II. In e na ionale wissenscha liche Kon e enzen
Onomas ik o schung (Rīga, 2018. gada 10.12. maijs) A ikel k ājums P oceedings o he
in e na ional scien i ic con e ence Onomas ic Language In es iga ions (Rīga, 10.-12. Mai 2018),
Rīga: LU La iešu ins i ū s, 2020, 327-341.
Iki e d inio posūkio: a ealinis aspek as
okiečių onomas ikoje XX amžiaus
9 dešim me yje i jo p i aikymas
gegenwä igen wissenscha lichen y imuose
SANTRAUKA Zemėlapių suda žymymas is ne ik ženklųėjimas am ik uose žemėlapiuose. Tai
sudė inga užduo is, eikalaujan i inkamų eo inių nuos a ų i p ak inių įgūdžių am, kad
wä e e eich as į ikinan is i pa ikimas ezul a as. Kaip i isose ki ose onomas ikos
mokyklose isame pasaulyje, Leipcigo onomas ikos mokykla aip pa iš obulino eo inius i
me odinius pag indus. Vo einigen Jah zehn en e such e man, die Kalben zu bes immen (ypač
okiečių i sla ų) Kon ak us wa o gesehen in d ei Aspek en, in suda omos iš a ski ų a dų
(nuo paski ų iki a dų isumos), i iš ki os pozicijos kokie paski i a dai ose a dų ie o ėse
ku iuos eikėjo a siž elg i isuose y imuose: 1) kalbos lygmenų aspek as, 2) socioling is-
inis aspek as, 3) e i o inis aspek as. Bū en pas a asis i sp endė klausimą, kaip e i o ijos
(nuo a dų isumos p ie paski ų a dų). Aus de Sich wa das keine Neuigkei . A ealinė
onomas ika aip pa aidino s a bų aidmenį a liekan y imus Čekijoje. A ealinė onomas ika
aip pa aidino s a bų aidmenį a liekan y imus Čekijoje. Nuo pa p adžių, ž elgian iš
mokslinių, a šiandienos požiū iu, pusiau mokslinių, pozicijų, ik inių pag indinių žodžių y imų
ienas iš ikslų y a ie ų a dų žemėlapių suda ymas. Tam a p asme e i o inis aspek as
numa ė ai, ką ėliau pa i ino is o iog a ijos e d inis posūkis ie ų a dai nė a
pap asčiausiai pažymimi žemėlapiuose. Be o, šiuo aspek u wa en i iama, kaip onimijos
ypa ybės i speci ika apo e d iškai eikšmingos ne
S aipsniai / A icles 209
Be o e he Spa ial Tu n: The A eal Aspec in 1980s Ge man
Onomas ics and i s Applica ion in Cu en Resea ch
abs akčiai, be san ykiaudamos su žmonių gy enamosiomis ie omis, ih e Sp ache i inėmis
social eikmėmis.
G e a ie o a džių, suda y ų su am ik a p iesaga, e i o ijos apibūdinimo, bū ina ben
pabandy i paaiškin i, kodėl šios e i o ijos ie o a džiai aip suda omi, aip pa nus a y i
eiksnius i ap ašy i ki as e i o ijos sudedamąsias dalis. Vie o a džių Te i o ios
neegzis uoja a ski ai, jos sind in eg a os in die žmogiškąją kul ū ą plačiąja p asme. Toks
pla us požiū is aip pa is pag indinis eikala imas onomas ikai, siekian ją į auk i į
a ps i inius disku sus. Šių eo inių nuos a ų pama u pa odoma, kad nepakanka iesiog
nu ody i objek us iename a ki ame žemėlapyje. Aus de Ta a si ik inis žemėlapių suda ymas
sind soga ge äh ingas. Šiame s aipsnyje i ap a iamos kai ku ios su uo e bunden
P oblemos. P ak inis P obleme Lösung už ik ina aiškų žemėlapio suda ymą (1 p oblem šiame
s aipsnyje), ikslų žemėlapių paaiškinimą be nepag įs ų iš adų (2 p oį jį eikia ž elg i
blema), ie o a džių s ičių nus a ymą (3 p oblema) i galu inio žemėlapio, ep ezen uojan-
čio ka og a inį, pa eikimą (4 p oblema). Nes a bu, kaip ge ai bebū ų suda y as žemėlapis,
objek y iai am, kad bū ų įmanoma a sispi i siūlomam suplanuo am (ne ik am) aizdui.
Beispielsweise, e d inių išma a imų ikslumas häu ig is numanomas, nes duomenys i žemėlapis
y a paim i iš kompiu e io, uo a pu ik o ė u i ik neaiškius pa ame us. Tai, beispielsweise,
aikoma a ski ian anks esnių i naujesnius ie ų a dų ipus.
Pap as ai aškinių duomenų s i ys sind ik inamos izualiai, o am ik os aglome acijos i
koncen acijos sind dekla uojamos e i o ijos. Tu in ai omenyje, e ė ų išsiaiškin i, a nebū ų
galima suku i anali inius ins umen us, apib ėžiančius e i o ijas ma ema iniais me odais. Tu in
ai omenyje, e ė ų išsiaiškin i, a nebū ų galima suku i anali inius ins umen us, apib ėžiančius
e i o ijas ma ema iniais me odais. Taip pa wich ig wählen inkamą a aminį žemėlapį.
Beispielsweise, häu ig, ühy ųjų idu amžių Objek ai sind neapgal o ai pa eikiami šalia, a kime,
šiandienos Šiau ės jū os pak an ės, g ei kelių inklo a apleis ų kasyklų. Pap as ai gy en iečių
a dų žemėlapiai gali bū i g indžiami d iem ski ingomisomis nuos a omis: (1) pa ody i, ku y a šie
a dai, kad a o ojas galė ų juos susie i su esama padė imi e d ėje a ba (2) susie i a dus su
is o iniu k aš o aizdžiu, siekian pa ody i, kaip k aš o aizdžio a dynas bu o pa eik as
gy en ie ės k aš o aizdžio liudininkus žemėlapyje, u ė ų bū i kuo iksliau a spindė as i
opog a ijos i in eg o as į ją sukū imo me u. A siž elgian į ikslą pažymė i ie o a džius kaip
is o inio bu ęs k aš o aizdis. A siž elgian į ikslą pažymė i ie o a džius kaip is o inio bu ęs
k aš o aizdis. Beispielsweise, ai eiškia, kad daba iniai objek ai, okie kaip andens eze ua ai
( elkiniai), kanalai i pan. könn en i nepa ek i į šių dienų opog a inius žemėlapius, a siž elgian į
okias jų cha ak e is ikas, kaip is o inės k an ų linijos. Pas a asis aspek as sind bū inas, nes
ykę his o iniai opog a iniai pokyčiai pa eikė iš isus egionus. Nea siž elgus in o k aš o aizdžio
pokyčius, ie o a džių geog a inio išsidės ymo duomenys gali bū i išk aipomi. Da blogiau, jei y a
i iami ik is da egzis uojančių gy en iečių a dai, igno uojan dokazymus apie nebeegzis uojančias gy en ie es. Ypačiai a skleis i anks esnių gy en iečių oniminius elik us galima i ian laukų a dus.
Šiame s aipsnyje pa eik i pa yzdžiai y a ski i ilius uo i, kaip ka og a uojan
geog a inius a dus nepakanka ien ik naudo i am ik us žemėlapių suda ymo į ankius, o po o
in e p e uo i ie o a džių išsidės ymą geome iškai. Analizuojan i aiškinan ie o a džių
pa eikimą žemėlapiuose, eikia a sa giai pasi ink i pag indinį žemėlapį i pa eikimo o ma ą,
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
210 Ac a Linguis ica Li huanica LXXXIII aip pa pa ik in i šal inius, kad gau i ezul a ai bū ų
eisingi i nebū ų klaidingai in e p e uojami. Ypač a siž elgian į naujausius echnologinius
pokyčius, ku ie paleng ina žemėlapių suda ymą kaip niekad anksčiau, s a bu už ik in i, kad
y imai nea silik ų nuo seniai žinomų a ealinės ( e i o inės) onomas ikos iš adų.
Į eik a 2020 m. Juni 25 d.
CHRISTIAN ZSCHIESCHANG
Se bski ins i u / So bisches Ins i u
Wó nožka za dolnose bske slěźenja
Zweigs elle ü niede so bische Fo schungen
D oga Augus a Bebela 82 Jah e al
Augus -Bebel-S aße 82
D3046 Chóśebuz-0 Co bus
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