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Sozialisiert durch Google, Apple, Amazon, Facebook und Co. – Kundenerwartungen und –erfahrungen in der Assekuranz. Proceedings zum 20. Kölner Versicherungssymposium am 5. November 2015 in Köln

Abstract

Die neue Welt ist intuitiv und leicht. Die Toleranz der Kunden gegenüber Umständlichkeit und Intransparenz sinkt. Andere Branchen bemühen sich schon heute darum, Kundenbedürfnisse jenseits der Industriegrenzen zu erkennen und zu bedienen. Erfahrungen, die Kunden in der digitalen Welt in anderen Branchen machen, prägen zunehmend ihre Erwartungen auch an Versicherungsunternehmen. Dies stellt die Assekuranz vor enorme Herausforderungen, da sie oft noch eher produktorientiert als kundenzentriert agiert. Der vorliegende Symposiumsband fasst die Kernaussagen der Fachvorträge des 20. Kölner Versicherungssymposiums zusammen. Es werden Ansätze von Versicherungsunternehmen vorgestellt, die sich schon heute darum bemühen, Kundenorientierung zu verbessern und positive Kundenerlebnisse zu ermöglichen.

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Sozialisiert durch Google, Apple, Amazon, Facebook und Co. – Kundenerwartungen und –erfahrungen in der Assekuranz. Proceedings zum 20. Kölner Versicherungssymposium am 5. November 2015 in Köln

Author: Völler, Michaele
Year: 2016
Source: https://cos.bibl.th-koeln.de/files/330/03_2016.pdf
i wKöln
Ins i u ü Ve siche ungswesen
Fo schung am IVW Köln
Band 3/2016
Sozialisie du ch Google, Apple, Amazon,
Facebook und Co. – Kundene wa ungen
und –e ah ungen in de Asseku anz
P oceedings zum 20. Kölne Ve siche ungssymposium
am 5. No embe 2015 in Köln
Michaele Völle (H sg.)
Fo schung am IVW Köln, Band 3/2016
Michaele Völle (H sg.)
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Sozialisie du ch Google, Apple, Amazon, Facebook und Co. –
Kundene wa ungen und
–e ah ungen in de Asseku anz.
P oceedings zum 20. Kölne
Ve siche ungssymposium am 5. No embe 2015 in Köln
Zusammen assung
Die neue Wel is in ui i und leich . Die Tole anz de Kunden gegenübe Ums ändlichkei und In anspa enz sink . Ande e
B anchen bemühen sich schon heu e da um, Kundenbedü nisse
jensei s de Indus ieg enzen zu e kennen und zu
bedienen.
E ah ungen, die Kunden in de digi alen Wel in ande en B anchen machen, p ägen zunehmend ih e
E wa ungen auch an Ve siche ungsun e nehmen. Dies s ell die Asseku anz o eno me He aus o de ungen
, da sie o
noch ehe p oduk o ien i
e als kundenzen ie agie . De o liegende Symposiumsband ass die Ke naussagen de
Fach o äge des 20. Kölne Ve siche ungssymposiums zusammen. Es we den Ansä ze on Ve siche ungsun e nehmen
o ges ell , die sic
h schon heu e da um bemühen, Kundeno ien ie ung zu e besse n und posi i e Kundene lebnisse zu
e möglichen.
Abs ac
Today’s wo ld is in ui i e and simple. Cus ome s do no accep incon enience and lack o anspa ency any longe . Some
indus ies a e
al eady s i ing o iden i ying and ul illing cus ome needs beyond hei adi ional indus y bo de s.
Expe iences made by cus ome s in hese indus ies ha e an impac on cus ome expec a ions owa ds insu ance
companies.
This is an eno mous challenge o he insu ance indus y as i is s ill ac ing in a mo e p oduc -o ien ed way han
wi h a ocus on he cus ome . The p oceedings gi e a summa y o he alks o he 20 h Cologne Insu ance Symposium. I
p esen s app oaches o Ge man insu ance companies ha
a e al eady s i ing o imp o emen o cus ome o ien a ion
and posi i e cus ome expe iences.
Schlagwö e
Digi alisie ung, Inno a ion, Kundeno ien ie ung, Kundenzen ie ung, Kundene wa ungen, Kundene ah ungen,
Kundenzu iedenhei , Ne P omo e Sco e
, Ve siche ungswi scha , We , We a chi ek u
III
Vo wo
Am 5. No embe 2015 and das 20. Kölne Ve siche ungssymposium s a , das diesmal on de
Fo schungss elle Ve siche ungsma k zum Thema „Sozialisie du ch Google, Apple, Amazon,
Facebook und Co. – Kundene wa ungen und –e ah ungen in de Asseku anz“ ges al e
wu de.
Die neue Wel is in ui i und leich . Die Tole anz de Kunden gegenübe Ums ändlichkei und
In anspa enz sink . Ande e B anchen bemühen sich schon heu e da um, Kundenbedü nisse
jensei s de Indus ieg enzen zu e kennen und zu bedienen.
E ah ungen, die Kunden in de digi alen Wel in ande en B anchen machen, p ägen zuneh-
mend ih e E wa ungen auch an Ve siche ungsun e nehmen. Dies s ell die Asseku anz o
eno me He aus o de ungen, da sie o noch ehe p oduk o ien ie als kundenzen ie agie .
Im Rahmen des Symposiums wu den Ansä ze on Ve siche ungsun e nehmen o ges ell , die
sich schon heu e da um bemühen, die Kundeno ien ie ung zu e besse n und posi i e Kun-
dene lebnisse zu e möglichen.
De o liegende Symposiumsband ass die Ke naussagen de Fach o äge des 20. Kölne
Ve siche ungssymposiums zusammen.
Mein Dank gil allen Re e en en und Au o en, die du ch ih e in e essan en Vo äge und Tex e
zum E olg de Ve ans al ung beige agen haben, und den ielen Hel e n, die ü einen ei-
bungslosen Ablau am Tag des Symposiums geso g haben. Besonde s danke ich F au B igi e
B e schneide und F au Monika Linden, die bei de O ganisa ion des Symposiums mi gewi k
haben.
Köln, Janua 2016 Michaele Völle
IV
Au o en e zeichnis
P o esso in D . Michaele Völle
Lei e in de Fo schungss elle Ve siche ungsma k
am i wKöln
Michaele Völle (47) is P o esso in am Ins i u ü Ve siche ungswesen de TH Köln und e i
do die Leh äche S a egische Un e nehmens üh ung und Ma ke ing. Sie is Mi g ünde in und
Lei e in de Kölne Fo schungss elle Ve siche ungsma k und beschä ig sich in ensi mi de
Digi alisie ung de Ve siche ungswi scha , speziell mi dem e ände en Konsumen en e hal-
en in de digi alen Wel .
Vo ih e Tä igkei am i wKöln ha sie übe zehn Jah e als S a egiebe a e in bei The Bos on Con-
sul ing G oup gea bei e , zule z als P incipal im Kölne Bü o. Als Ke nmi glied de BCG P axis-
g uppe Ve siche ungen ha sie im Lau e ih e Be a e ka ie e zahl eiche P ojek e ü deu sche
und in e na ionale Ve siche ungsun e nehmen du chge üh .
D . Thomas Zabel
Be eichslei e Ma k - und Kundenanalysen
LVM Ve siche ung
D . Thomas Zabel (40) is Be eichslei e Ma k - und Kundenanalyse, Ab eilung Kommunika ion
de LVM Ve siche ung. E e an wo e do die Teams Ma k o schung und Da a Mining. Im Mi -
elpunk beide Teams s ehen Analysen hinsich lich Ma k - und Kunden e hal en. Un e schiedli-
che ma hema ische Me hoden we den ü die Analysen e wende und haben zum Ziel, Ma k -
bzw. Kundenpo enziale ü die Un e nehmung bzw. ü den Ve ieb o en zu legen. Die Mi a -
bei e beide Teams a bei en in ielen achübe g ei enden P ojek en.
Thomas Zabel ha Wi scha sin o ma ik an de WWU Müns e s udie und am Ins i u ü Wi -
scha sin o ma ik im Fo schungsgebie Küns liche In elligenz p omo ie . E is e hei a e , ha
zwei Kinde und leb mi seine Familie in Müns e .
V
S e an Göbel
Lei e Un e nehmenskommunika ion
CosmosDi ek
Vo seinem Ein i bei CosmosDi ek 2010 se z e S e an Göbel (50) seine be u lichen E ah un-
gen in de Un e nehmens-, Ma ken- und P oduk kommunika ion ü e schiedene Un e nehmen
de Ma kena ikelindus ie ein. So wa e on 2008 bis 2010 Be eichslei e Un e nehmenskom-
munika ion beim Kame a- und Spo op ikhe s elle Leica, zu o e an wo e e e 16 Jah e die
Co po a e Communica ions beim Mine alwasse p oduzen en Ge ols eine . Vo angegangen wa-
en S a ionen bei den Sek - und Spi i uosenhe s elle n Henkell & Söhnlein und Söhnlein Rhein-
gold.
Bei CosmosDi ek e an wo e S e an Göbel die ex e ne und in e ne Kommunika ion, Ma k be-
obach ung und Ra ings.
Ma in Meye -Gossne
Social Selling S a egis
Allianz SE
Ma in Meye -Gossne (46) is Webs a egiebe a e ü zukun so ien ie es Sales-, Ma ke ing-
und Change-Managemen . E is G ünde und Geschä s üh e on The S a egy Web™ und wa
Mi beg ünde sowie Pa ne on silicon.de, eine de üh enden B2B IT En scheide Communi ies
(2006 e kau an CBS In e ac i e). In seine Funk ion bei Allianz SE ungie e als Social Sales
S a ege und be ä das do ige Team im Social Media Fo Sales Team.
Au G und seine Expe ise sp ich e egelmäßig au Business-Ve ans al ungen und mode ie
zahl eiche in e na ionale Digi al-Ve ans al ungen (u.a. dmexco).

VI
D . Degenha d Meie
Lei e Neue Geschä s elde
HUK-COBURG
D . Degenha d Meie is 40 Jah e al , e hei a e und ha d ei Söhne. E s udie e Be iebswi -
scha sleh e in Vallenda bei Koblenz, Siena und London. 2004 p omo ie e e in Aachen an de
Rheinisch-
Wes älischen Technischen Hochschule. De gebü ige Münchne wa die le z en 13
Jah e ü die Be a ungs i ma „Bain & Company Inc.“ ä ig. Im Mä z 2014 wechsel e D . Meie zu
HUK-COBURG als Lei e de neuen O ganisa ionseinhei „Neue Geschä s elde “.
D . Jö g Rheinlände
Gene albe ollmäch ig e Komposi
HUK-COBURG
D . Jö g Rheinlände is 46 Jah e al , e hei a e und ha ie Kinde . E s udie e Physik in Gö in-
gen und p omo ie e 1997 do anschließend in Ma hema ik. Es olg en Beschä igungen als wis-
senscha liche Mi a bei e an de Geo g-Augus -Uni e si ä in Gö ingen und an de F ied ich-
Alexande -Uni e si ä in E langen. Im Augus 1999 wechsel e de gebü ige Tübinge zu HUK-
COBURG. Die Lei ung de Ab eilung Ak ua ia Komposi wu de ihm 2008 übe agen. Von Janua
2010 bis Juni 2011 üh e e zusä zlich die Ab eilung K a ah . Sei 2013 is e Gene albe ollmäch-
ig e de HUK-COBURG zus ändig ü die Ab eilungen K a ah Be ieb, H/U/S-Be ieb und Ak u-
a ia Komposi .
VII
D . As id S ange
Mi glied des Vo s and de AXA Konze n AG
Resso S a egie, Pe sonal, O ganisa ion
D . As id S ange (49) s udie e Wi scha swissenscha en an de Ruh -Uni e si ä Bochum und
p omo ie e zum D . e . pol. am Ins i u ü Volkswi scha de Technischen Uni e si ä B aun-
schweig. Ih e be u liche Ka ie e begann As id S ange 1993 bei de Be elsmann Buch AG zu-
nächs als Assis en in de Be eichslei ung. 1995 übe nahm sie die Lei ung Di ek ma ke ing Se -
ice. 1998 wechsel e sie zu Bos on Consul ing G oup GmbH, wo sie 2011 zum Senio Pa ne
und Managing Di ec o e nann wu de.
Zum 1. Ok obe 2014 wechsel e As id S ange in den Vo s and de AXA Konze n AG. Hie e an -
wo e sie das Resso S a egie, Pe sonal und O ganisa ion.
VIII
Inhal s e zeichnis
VORWORT ....................................................................................................................................................................... III
AUTORENVERZEICHNIS ............................................................................................................................................ IV
1 DER KUNDE IN DER DIGITALEN WELT ........................................................................................................... 9
2 DREIKLANG IM CRM – DREI GEWINNER!? ................................................................................................. 26
3 DER KUNDE ENTSCHEIDET – DIE NAHTLOSE VERZAHNUNG VON ONLINE UND OFFLINE .... 29
4 VON VERTRETERN UND KUNDEN – ÜBER BRÜCKEN UND GRENZEN DES SOCIAL SELLING .. 35
5 NEW MOBILITY WORLD – HERAUSFORDERUNGEN IN DER AUTOVERSICHERUNG .................. 43
6 KUNDENZENTRIERUNG IST PROGRAMM! ................................................................................................. 54
- 9 -
1 De Kunde in de digi alen Wel
P o esso in D . Michaele Völle
Lei e in de Fo schungss elle Ve siche ungsma k am i wKöln
De Beg i „Digi alisie ung“ is de zei eines de häu igs en Schlagwö e in de Ve siche-
ungsb anche. Kaum ein Tag e geh , ohne dass au neue Ve ö en lichungen, S udien o-
de Kong esse zu diesem Thema e wiesen wi d. Als B anche mi einem imma e iellen P o-
duk und als da en- und wissensbasie e Disziplin is die Asseku anz p ädes inie ü Digi-
alisie ung [ gl. Mülle -Pe e s/Völle 2014a, S. 331].
De u sp üngliche Beg i aus de Da en e a bei ung s eh lediglich ü die „Übe üh ung
on In o ma ionen on eine analogen in eine digi ale Speiche ung“ (engl: digi izing)
[Hess 2014] – und in diesem Sinne is die Ve siche ungswi scha schon lange digi al.
In de neue en In e p e a ion um ass de Beg i Digi alisie ung auch den Ände ungsp o-
zess au g und de e s ä k en Nu zung digi ale Möglichkei en, de bei den Konsumen en
zu neuen A bei s- und Handlungsweisen sowohl im Be u s- als auch im P i a leben üh
(engl. digi aliza ion) [ gl. Hess 2014].
Beleuch e man den Kunden in de digi alen Wel , so sind also nich nu die neuen ech-
nologischen Möglichkei en, sonde n auch die e ände en Kundene wa ungen und das
e ände e Kunden e hal en zu un e suchen. Die Digi alisie ung lie e hie bei beson-
de e Chancen in den d ei Ke nbe eichen „P ocesses“, „Analy ics“ sowie „Expe ience“.
5
P o . D . Michaele Völle 2015
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Die Digi alisie ung lie e besonde e Chancen in den d ei
Ke nbe eichen P ocesses, Analy ics und Expe ience.
Digi alisie ung
Expe ience
Analy icsP ocesses
Risiken,
Bedü nisse
& P o ile
E izienz
& (Sel -)
Se ices
We &
In e ak ion
Quelle: Fo schungss elle Ve siche ungsma k , i wKöln
Abb. 1: Die d ei Pole de Digi alisie ung
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13
P o . D . Michaele Völle 2015
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Quelle: Fo schungss elle Ve siche ungsma k , i wKöln
Kunden we den du ch GAAF & Co. sozialisie :
Die GAAF-Wel is in ui i und leich und bie e We e.
E ah ungen (Is )
>
Das C/D-Pa adigma wi d in de GAAF-Wel e schä .
E wa ungen (Soll)
Abb. 8: „Nega i e Discon i ma ion“ nach dem C/D-Pa adigma
Dass es a sächlich schon Bemühungen in de Ve siche ungswi scha gib , Kundene ah-
ungen zu e besse n, zeigen die in diesem Symposiumsband o ges ell en P axisbei-
spiele de Gas e e en en aus Deu schland sowie die nach olgenden Beispiele aus ande en
Lände n.
De K anken e siche e Osca , de 2012 in den USA geg ünde wu de und de zei in aus-
gewähl en Regionen on New Yo k, New Je sey, Kali o nien und Texas1 ä ig is , s eb da-
nach, un e Einsa z neue Technologie säm liche E ah ungen mi K anken e siche ungen
zu e ein achen2. Dies zeig sich schon beim Angebo s- und An agsp ozess, de nach dem
Vo bild de ein achen und in ui i en Google-Suche seh übe sich lich lediglich ün Pa a-
me e des Kunden ab ag , um ein Angebo zu e s ellen ( gl. Abb. 9).
E a bei e abe nich nu an de Nu ze eundlichkei und T anspa enz des Online-Ange-
bo s und -An ags („Wie?“), sonde n bie e e s e we scha ende Zusa zse ices wie bei-
spielsweise eine kos en eie 24-S unden-Ä z e-Ho line (Sma phone-Diens „Doc o on
Call“), eine Online-Suche zu Ä z en, K ankenhäuse n und Medikamen en in eine gewähl-
en Pos lei zahlen-Region sowie einen sma phone-basie en Sch i ezähle („Wie?“ und
„Was?“). Hie du ch wi d Osca jeden Tag e lebba .
1 S and No embe 2015, gl. h ps://www.hiosca .com/abou [Zug i am 3.11.2015]
2 Vgl. “We’ e using echnology o simpli y he en i e heal h insu ance expe ience“, h ps://www.hi-
osca .com/abou [Zug i am 3.11.2015]

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14
P o . D . Michaele Völle 2015
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Bsp.1: Usabili y zähl . In ui i und leich . Keine
Tole anz gegenübe Ums ändlichkei und In anspa enz.
Quelle: www.hiosca .com [Zug i am 2. Mai 2015]
Abb. 9: De US-ame ikanische K anken e siche e Osca
Die G ünde des US-ame ikanischen Un e nehmens „The Clima e Co po a ion“3, zwei
ühe e Google-Mi a bei e , en wickel en au Basis um ang eiche his o ische We e da-
en ein übe legenes We e p ognosemodell. Un e Ausnu zung de aus Big Da a gewon-
nenen Einsich en übe lokale We e e häl nisse schu en sie eine neua ige E n eaus all-
e siche ung, die Fa me n hochindi idualisie en Ve siche ungsschu z ü einzelne Felde
un e Be ücksich igung de P oduk ionsziele und de lokalen We e isiken bie e .
Im Schaden all sind die Vo eile ih es ausgeklügel en Da enmodells noch s ä ke e lebba .
Du ch die ägliche E assung on Da en in einem einmaschigen Geone z in den USA lie-
gen de Clima e Co po a ion s e s de aillie e ak uelle In o ma ionen übe lokale We e -
e häl nisse o . Somi kann die Schaden egulie ung besonde s schlank und zu ieden-
s ellend ü den Kunden e olgen, da das Un e nehmen le z lich schon on einem we e -
beding en Schaden weiß, be o e gemelde wi d. [ gl. Funk 2014]
Das Ve siche ungsp oduk an sich bie e du ch den hohen Indi idualisie ungsg ad und
die unkomplizie e schnelle Schaden egulie ung be ei s besonde e We e ü den Kunden.
In de F equenz-We -Ma ix ( gl. Abb. 4) läge die Clima e Co po a ion dami dennoch zu-
nächs nu im obe en linken Be eich.
Ta sächlich ha sie ü ame ikanische Fa me soga den Sp ung in den g ünen Be eich ge-
meis e , indem sie einen äglich e lebba en, mi dem Un e nehmen e knüp en Zusa z-
se ice schu : Sie binde die E kenn nisse aus ih em ansp uchs ollen Da enmodell in eine
3 Vgl. h ps://clima e.com [Zug i am 4. No embe 2015]; 2006 geg ünde als Wea he bill, 2011 um i mie
in The Clima e Co po a ion
- 18 -
en scheidungsun e s ü zende Anwendung ein, die Fa me ü die ägliche Op imie ung
ih e Fa ma bei en einse zen können. Dami bie e sie einen hoch equen e ah ba en
Nu zen, sowohl im „Wie?“ als auch im „Was?“, den de Ve siche ungsnehme mi dem Ve -
siche ungsp oduk bzw. de Ve siche ungsma ke in Ve bindung b ing .
14
P o . D . Michaele Völle 2015
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Quelle: www.clima e.com [Zug i am 2. Mai 2015]
Quelle: www.clima e.com [Zug i am 2. Mai 2015
und 4. No embe 2015]
Bsp. 2: Dami die Kunden eine gu e "digi al expe ience"
e leben können, muss übe haup eine "expe ience" s a inden.
Abb. 9: De ( ühe e) E n e e siche e The Clima e Co po a ion
Nach den An ängen in de Ve zahnung on Big Da a, Da enanalysen und Ve siche ungen
ü Fa me en wickel e sich die Clima e Co po a ion imme meh zum Anbie e im Be eich
de P äzisionslandwi scha . Be ei s im Ok obe 2013 wu de die Übe nahme du ch die
Monsan o Company, einem üh enden Un e nehmen ü echnologiebasie e Lösungen
und Landwi scha sp oduk e, angekündig .4
Am 31. Juli 2015 e ö en lich e die Clima e Co po a ion schließlich, dass sie das komple e
Ve siche ungsgeschä an AMT us Financial Se ice e kau .5 Die ühe en Zusa zse -
ices, nämlich die en scheidungsun e s ü zenden Anwendungen, bie e sie Fa me n wei-
e hin un e de neuen Ma ke Field iew an. Sie konzen ie sich abe nun in ih em Ke n-
geschä au P äzisionslandwi scha . De ühe e P oduk ke n Ve siche ung wu de abge-
s oßen und du ch die ehemaligen Zusa zse ices e se z .
Es s ell sich die F age, ob die En wicklung de Clima e Co po a ion symp oma isch ü die
Ve siche ungsb anche sein könn e: Sobald man einen hoch equen e ah ba en und
4 Vgl. P essemeldung om 2. Ok obe 2013 de Monsan o Co po a ion, h p://news.monsan o.com/p ess-
elease/co po a e/monsan o-acqui e-clima e-co po a ion-combina ion-p o ide- a me s-b oad-sui e [Zu-
g i am 4. No embe 2015]
5 Vgl. P essemeldung om 31. Juli 2015 on The Clima e Co po a ion, h ps://www.clima e.com/com-
pany/p ess- eleases/clima e-sells-c op-insu ance- o-am us / [Zug i am 4. No embe 2015]
- 19 -
we ollen Zusa znu zen ü den Kunden ge unden ha , is diese le z lich in e essan e
und p o i able als das al e Ke ngeschä in Ve siche ungen.
Abb. 10: The Clima e Co po a ion mi de neuen P oduk ma ke Field iew6
Ein d i es Beispiel, wie Ve siche e ü hoch equen wah nehmba e We e so gen,
s amm aus Süda ika. Do bie e Momen um mi Mul iply7 (ebenso wie Disco e y mi Vi-
ali y8) ein Wellness- und P ämien-P og amm als Zusa z zu klassischen K anken e siche-
ung.
Die Kunden we den zu eine gesünde en Lebensweise incen i ie , indem sie beispiels-
weise P ämien ü den Einkau gesunde Lebensmi el in koope ie enden Geschä en, ü
Ak i i ä en in angeschlossenen Fi nesss udios und ü nachgewiesene, gu e Gesunds-
hei sda en bei medizinischen Checks e hal en. Zudem e hal en sie Raba e au die Ange-
bo e koope ie ende Un e nehmen aus e schiedens en Be eichen wie e wa „Fi ness &
Spo “, „Food & Clo hing“ ode „Li es yle“.
6 h ps://clima e.com [Zug i am 4. No embe 2015]
7 h ps://www.momen um.co.za/ o /you/mul iply [Zug i am 2. No embe 2015]
8 h ps://www.disco e y.co.za/po al/indi idual/ i ali y-home [Zug i am 14. No embe 2015]
- 20 -
Somi e geben sich im All ag de Kunden iel äl ige posi i e Kon ak e mi Mul iply. Zudem
wandel sich de K anken e siche e on einem einen Kos ene s a e zu einem ech en
Gesundhei shel e . Klassische K anken e siche ungen e en ü den Ve siche en in e s e
Linie in E scheinung, sobald ein gewisse Gesundhei szus and un e sch i en wi d, also
nachdem eine schlech e Si ua ion einge e en is .
Das P og amm Mul iply wi k hingegen obe halb de Linie dieses k i ischen Gesundhei s-
zus ands ( gl. Abb. 11): De Kunde e häl Hinweise und Hil es ellungen, wie e seinen Ge-
sundhei szus and und sein Wohlge ühl e besse n kann. Ve hal ensbeding e Einb üche
im Gesundhei szus and we den e mieden, ande e K ankhei s älle sind du ch den e bes-
se en Allgemeinzus and in de Regel leich e zu he apie en. Mul iply e ände den Fo-
kus somi on dem, was schlech is , au das, was gu ü den Kunden is .
Diese We wi d o ensich lich on den Mi gliede n wah genommen: Die Zu iedenhei
de Mul iply-Kunden d ück sich nach Aussage eine Füh ungsk a on MMI In e na ional
in eine signi ikan höhe en Kundenbindung aus. De Vo eil bes eh also nich nu in den
Einspa ungen bei den Leis ungsausgaben au Sei en des Un e nehmens, sonde n üh zu
hoch equen e leb en We en au Sei en de Kunden.
Abb. 11: De süda ikanische Ve siche e MMI und sein P og amm „Mul iply“
Fü die En wicklung solche P oduk e und Se ices is ein „Ou o he box“-Denken e o -
de lich, da die wah en Bedü nisse des Kunden auße halb de adi ionellen Indus ieg en-
zen liegen [ gl. Heuskel 1999, S. 30 ]. Kein Kunde ha das o iginä e Bedü nis, ein Ve siche-
ungsp oduk zu kau en. E such nach Mobili ä und b auch hie ü neben einem Fah -
zeug auch Komponen en wie eine Finanzie ung, eine P lich e siche ung und ein Na iga-
ionssys em. Nich die Kos ene s a ung ü Ä z e und Heilmi el, sonde n die dami wie-
de e lang e Vi ali ä is das p imä e Bedü nis eines K anken e siche en. Ein Fa me e -
spü nich das o iginä e Ve langen nach eine E n e e siche ung, sonde n will seinen
Fa mall ag und seine Fa me äge op imie en.
- 21 -
Die Asseku anz muss sich also on ih em P oduk okus lösen und al e G enzen du chb e-
chen, sowohl was das „Wie?“ angeh (wie e wa beim in ui i en und leich en Zugang zu
Osca und de mühelosen Schaden egulie ung bei The Clima e Co po a ion), als auch was
das „Was?“ angeh .
Die He aus o de ung bes eh da in, die Kundenzen ie ung und dami den We ü den
Kunden zu e besse n. Hie ü sind zunächs die ech en Bedü nisse zu e kennen, um dann
we b ingende Se ices mi dem " adi ionellen" P oduk zu e knüp en ode „Bisozia io-
nen“ zu e inden [ gl. Mülle -Pe e s/Völle 2014b, S. 16].
18
P o . D . Michaele Völle 2015
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Fa m-
Op imie ung
Mobili ä
Vi ali ä
Eigen lich ein al e Hu : Ve siche ungen sind
kein o iginä es Bedü nis on Kunden…
Ve siche ungs-
indus ie
Au omobil-
indus ie
Banken
Fi ness-
indus ie
Pha ma-
indus ie
Ag a -
indus ie
Angelehn an: Die e Heuskel: We bewe b jensei s on Indus ieg enzen:Au b uch zu neuen Wachs umss a egien, Campus Ve lag Juni 1999, S. 32
Bedü nisse liegen jensei s de adi ionellen Indus ieg enzen!
An o de ung: Al e G enzen du chb echen,
sowohl beim "Wie?" als auch beim "Was?"
Abb. 12: Bedü nisse jensei s de al en Indus ieg enzen
Auch die digi alen Gigan en haben meis auße halb ih es Ke ngeschä s wei e gedach .
Google, Apple und Amazon haben sich deu lich wei e en wickel und dami Wachs um
du ch Ve ände ung e eich .
Die ühe e Suchmaschine Google se z alles da an, zu e s ehen, wie und wo de Kunde
is , um ihm dann als übe legene Hel e im All ag zu begegnen. Um den We ü den Kun-
den zu maximie en, nu z Google na ü lich seine besonde e Da en- und Analyseexpe ise,
expe imen ie abe auch und besi z dabei den Mu , dass Ini ia i en misslingen ode
(noch) keine soziale Akzep anz inden (wie beispielsweise 2014 Google Glasses).
Auch de ühe e PC-He s elle Apple s eb nach einem ie en Kunden e s ändnis, um
dem Kunden das All agsleben leich und schön zu machen. Apple is heu e ein übe lege-
ne All agshel e , de zudem s a k au Emo ionen se z .

- 22 -
De ühe e Buchhändle Amazon e such zu e s ehen, was dem Kunden ge äll und
nü z , um ihm dann den Kau du ch indi idualisie e Emp ehlungen und Online-Bewe -
ungen zu e leich e n. E wi d dami zum Ra gebe und Rundum-Ve so ge mi eine P o-
duk pale e, sie sich schon lange nich meh au Büche besch änk .
Facebook nu z digi ale Chancen zu Beziehungsp lege und Selbs da s ellung und ha
dem heu igen „Sha ing“ in de B ei e Impuls gegeben. Das Wachs um is abe nich so
deu lich wie bei den ande en digi alen Gigan en au eine Wei e en wicklung de Ke nidee
zu ückzu üh en. Facebook ha als „digi ale Ga enpa y“ begonnen und is es le z lich
heu e noch.
Abb. 14: Wachs um du ch Ve ände ung
Fü die Ve siche ungswi scha is ein Wechsel on de P oduk o ien ie ung zu Kunden-
zen ie ung zwingend. Es gil , den Kunden besse zu e s ehen und seine (nich nu digi-
alen) E ah ungen zu e besse n, sowohl im We als auch besonde s in de F equenz. Wie
bei den g oßen digi alen Gigan en wi d ein besonde e , indi idualisie e und e lebba e
We ü den Kunden seh siche eine s ä ke e Da ennu zung e o de n. Ande n alls hinken
das Kunden e s ändnis und dami die We a chi ek u en de Asseku anz s e s den ande-
en B anchen hin e he . We om Kunden ü das Un e nehmen im ökonomischen Sinne
kann man daue ha nu e hal en, wenn man We ü den Kunden bie e .
- 23 -
20
P o . D . Michaele Völle 2015
Fo schungss elle Ve siche ungsma k
Digi alisie ung
Expe ience
Analy icsP ocesses
Al es Spiel: S elle den Kunden in den Mi elpunk …
Neue Regel: … und zwa so wie die "Digi al Gian s" es un.
Folge dem GAAF-Ansa z!
• Kundenzen ie ung
•Da ennu zung ü e leb-
ba en We ü den Kunden
•Ou -o - he-box:
Mu zu Ve ände ungen
F equenz de
In e ak ion
We
ü
Kunden
nied ig hoch
hoch
nied ig
Wow!
Abb. 15: He aus o de ung ü die Ve siche ungswi scha
De Blick übe die adi ionellen Indus ieg enzen hinaus e o de alle dings Mu . Die Ge-
s al ung on neuen We en beding eine gewisse Expe imen ie eudigkei und Kul u des
Schei e ns sowie Inno a ionsk a . Gelänge de Ve siche ungsb anche, dies anzugehen
und a sächlich hoch equen e lebba e We e zu bie en, so wä e das ein wich ige Sch i
im Kamp um die Kundenschni s elle, die neue ( eils b anchen emde) Anbie e zu bese -
zen e suchen.
- 24 -
Li e a u e zeichnis
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- 32 -
gil sowohl ü die Kon igu a ion de P oduk e als auch ü den gesam en Se icebe eich,
de ein ach, anspa en und dabei lexibel sein muss.
Ein ache und lexible P oduk e
E s e Websi e
E s e Online-An ag
Tagesgeld Plus
Suche
Kau
Ges al ung
1996 2014
2003…2009
……
Ren e Plus
Flexible Vo so ge
Abschluss alle
P oduk e im In e ne
Abb. 5
Neben den Online-Se ice- und Ges al ungs-Möglichkei en s ehen dem Kunden auch
pe sönliche Be a e on CosmosDi ek zu Ve ügung. Schon sei ielen Jah en gib es ei-
nen Tele onse ice und um die Uh an 365 Tagen im Jah . Dabei zeig sich, dass Cosmos-
Di ek -Kunden sowohl im In e ne als auch in de Nu zung de pe sönlichen Be a ungs-
leis ung wede Un e schiede zwischen We k agen und Wochenenden noch zwischen
den Tageszei en machen. In e ne Messungen zeigen eine nahezu gleichmäßige Nu zung
übe die gesam e Woche. Es e en lediglich Rückgänge zwischen Mi e nach und den
seh ühen Mo gens unden au .
Kundenbeda und um die Uh –in allen Ve siche ungs agen
Abb. 6

- 33 -
De 24/7-Se ice wu de 2015 mi de Bildung eine neuen Se iceeinhei au die Bean -
wo ung on sch i lichen Kundenan agen ausgewei e . Diese Kundense ice bean -
wo e Emails inne halb eine S unde und B ie e inne halb eines Tages, im Ideal all allab-
schließend.
Das komple e Angebo aus Online- und O linese ices scha die Vo ausse zungen ü
eine hohe Kundenzu iedenhei . Die E wa ungen de Kunden an den Se ice ih es Ve si-
che e s we den hinsich lich Geschwindigkei und Inhal nich nu e üll , sonde n soga
übe o en. Das bes ä igen Kunden in jäh lich meh als 20.000 Tele ona en, in denen die
Kundenzu iedenhei übe p ü wi d – mi einem ähnlichen Ve ah en wie beim Ne P o-
mo e Sco e.
24/7 -Online-Ve siche e mi dem Plus an pe sönliche Be a ung
Online
Kanal
Tele on
Email
Sch i
24/7
Online
Pe sönliche
Be a ung
Kundenbegeis e ung 24/7
Abb. 7
Menschen eilen ih e E ah ungen o mi ih em Um eld und geben Emp ehlungen ab.
F ühe e olg e dies in Fo m on „Mund-zu-Mund-P opaganda“ bei F eunden und Be-
kann en im ( äumlich besch änk en) p i a en Um eld, heu e mi eine höhe en Reich-
wei e in den sozialen Ne zwe ken. CosmosDi ek mach au ih e Websi e au hen ische
Kundens immen nach einem om TÜV ze i izie en Ve ah en anspa en und e eich
dabei gegenwä ig einen Du chschni swe on 4,5 on 5 möglichen S e nen im KFZ-
Be eich. Die unabhängige Be agung on Kunden nach dem Ve agsabschluss e olg
hie bei du ch den TÜV Saa land ( gl. Abb. 8).
- 34 -
Social P oo onsi e: Au hen ische Kundens immen
Abb. 8
Die konsequen e Aus ich ung on P oduk en, P ozessen und Kon ak - und Abschlusska-
nälen au das P o il de Kunden schläg sich in eine hohen Zu iedenhei niede . Die Wei-
e emp ehlungsbe ei scha de CosmosDi ek -Kunden is hoch und äuße sich u. a. im
Kunden-we ben-Kunden-P og amm. So p o i ie CosmosDi ek doppel on ih e Kun-
deno ien ie ung: Sowohl du ch eine höhe e Kundenbindung und Ve agsdu chd in-
gung bei den zu iedenen Bes andskunden als auch du ch ein gu es Wachs um bei Neu-
kunden.
- 35 -
4 Von Ve e e n und Kunden – Übe B ücken und G enzen des
Social Selling
Ma in Meye -Gossne
Social Selling S a egis , Allianz SE
In eine dezen alen Ve siche ungso ganisa ion wie de Allianz is es eine g oße He aus-
o de ung, alle Ve e e in den e schiedenen Lände n au einen gemeinsamen digi alen
Nenne zu b ingen - o allem, wenn die Ve e e un e schiedliche P oduk e e eiben
und mannig al ige Regula ien in den jeweiligen Mä k en he schen. Schon allein das
Thema Social Media an sich e o de zahl eiche P ozesse und T ainings, um alle au einen
gemeinsamen p o essionellen Wissenss and zu b ingen.
2
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Ak i e Ve e e Digi ale Ve e e Inak i e Ve e e
Die Ve e e wel .
Was sind A gumen e ü
Social Media?
Wie übe zeug man om
Nu zen on Social Media?
Wa um in sozialen
Ne zwe ken ak i sein?
Was b ing e was in Social
Media?
Wie kann man sie
e olg eiche machen in
Social Media?
Wa um meh machen als
nu in Social Media ak i zu
sein?
Was sind digi ale Ak i i ä en
auße halb Social Media?
Wie lassen sich digi ale
Ak i i ä en e binden?
Wa um we den diese
Ve e e ypen die Zukun
bes immen?
Hä e man eine Digi al-Akademie schon o Jah en geg ünde …
Abb. 1
Gleichzei ig ausch sich die Kundenwel imme s ä ke in sozialen Medien aus, e i
Meinungen ode hol sie on F eunden und Ve wand en do ein. In de in e ak i en In o-
g a ik in Abb. 2 - basie end au s a is ischen Hoch echnungen und p ojizie au Ech zei -
Ni eau – wi d deu lich, wie schnell soziale Ne zwe ke wachsen, welche In e ak ion sie aus-
lösen und wie iele Inhal e und Da en Menschen do eilen. Dieses Engagemen sei ens
de Kunden und Konsumen en bie e Finanz-Ve ieble n ganz neue Möglichkei en, in de
heu igen Zei iel häu ige mi dem Kunden zu kommunizie en als ühe .
- 36 -
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Die Kundenwel .
Abb. 2
Au s a egische Ebene ha sich auch die Allianz übe leg , inwiewei man ia Social Media
dem Kunden einen Meh we bie en kann. Dabei sind na ü lich auch die eigenen An o -
de ungen abzuwägen: Kann man (und wenn ja, wie) übe soziale Medien Leads gene ie-
en? Läss sich da übe die Loyali ä de Kunden s eige n? Ode sind Social Media soga als
Touchpoin ü den Kundense ice zukün ig une lässlich? Die He aus o de ung hie bei
wa o allem, die digi ale Roadmap de Lände zu be ücksich igen, die dezen ale S uk u
de Lände zu bedenken sowie auch einem Silodenken en gegen zu e en, das die Ve -
an wo ung ü Social Media allein im Be eich Ma ke ing ansiedel .
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Lead Gene ie ung?Kundense ice?Loyali ä ?
Lände -S a egie. Dezen ali ä . Silodenke.
Die Allianz-E wa ung.
Abb. 3
- 37 -
Beschä ig man sich mi eine solchen Social Media S a egie ü Ve iebseinhei en und
de F age nach dem Ve auensgewinn, emp iehl sich eine S udie on Nielsen zu Ra e zu
ziehen, die alle zwei Jah e du chge üh wi d. Diese besag , dass Kunden „ o wiegend au
Emp ehlungen on Menschen e auen, die sie kennen“. An zwei e S elle olgen unmi -
elba „Konsumen en-Meinungen“, die online ge eil we den. Sp ich: We nich au sozia-
len Medien die Zu iedenhei seine Kunden spiegel , läss eine g oße Chance aus, das Ve -
auen in eine Ma ke ode eine Diens leis ung au wei e en Konsumen en-Pla o men zu
pla zie en und die K a des Ne wo king zu nu zen.
5
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Ra ings, Re iews, Recommenda ions nu zen.
Das Ve auen.
Abb. 4
Doch au welche soziale Kunden-Pla o m sollen sich die Ve e e okussie en? Welche
Technologie kann das Leben de Ve iebseinhei en mi Social Media e ein achen? Und
mi welche Con en -S a egie geh man an den S a ? Welche Inhal e muss man als Ma ke
ode im jeweiligen Land den Ve e e n zu Ve ügung s ellen, dami das Thema nich ins
Hin e e en ge ä neben allen ande en Au gaben eines Ve e e s? Man kann sich o -
s ellen, welche Au wand in Sachen RFI/RFP dahin e s eck und wie iele Technologien
hie zu iden i izie und bewe en we den müssen.

- 38 -
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Ne zwe kwahl.Con en -Wahl.Technologiewahl.
Kundennu zen? B2B ode B2C? Social Media Technologie?
Die Pla o men.
Abb. 5
Und wenn man all das ü sich s uk u ell und s a egisch au eine Linie geb ach ha , kom-
men P obleme und Au gabens ellungen hinzu, mi denen man am P ojek s a ga nich
ge echne ha . Wie scha en es die Lände einhei en, den Compliance-An o de ungen ge-
ech zu we den, dami Ve e e nich Inhal e pos en, die de Ma ke schaden könn en? Is
Sponso ing-Con en übe haup das, wo au die Kunden au Ve e e sei en eagie en?
Muss man den Ve e e n soga eigenen Con en zu Ve ügung s ellen, de sich kla om
Sponso ing di e enzie ? Ode : Wie handel man in den Lände n eine Quali ä ssiche ung
de Inhal e, die au den sozialen Sei en de Ve e e publizie und dis ibuie we den?
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Die Con en -F age.
Die Kü : Compliance. Sponso ing Con en . Quali ä ssiche ung.
Abb. 6
- 39 -
Die g öß e He aus o de ung an einen neu zu ins allie enden Social Media-P ozess mi
zahl eichen Ve e e n s ell sich dann, wenn ein Ne zwe k seine Schni s ellen-S uk u en
zu D i -Pla o men e ände und das Un e nehmen da au schnell eagie en muss. So
wa Facebook in den le z en Jah en eine Pla o m, die als im G unde „kos en ei“ be ie-
ben we den konn e. Mi els S a us Upda es e eich e man übe Facebook Pages zahl eiche
Fans und po enzielle Kunden. Alle dings wu de das auch Facebook i gendwann kla , und
man s ell e den Algo i hmus um. Dadu ch wu de aus eine o ganischen Reichwei e eine
zu bezahlende Reichwei e. Somi muss e man sich übe legen, ob und wenn ja, mi wie iel
Budge s man seine Ve e e auss a e bzw. ob sie diese neuzei lichen We be-Maßnah-
men selbs inanzie en müssen. Abe auch dies e o de Schulung und T aining de Ve -
e e , die ielleich imme noch in lokalen Zei ungen mi P in anzeigen au sich au me k-
sam machen.
8
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Die Ne zwe k-E olu ion.
Pe manen e Adap ion: % on Owned Media, Ea ned Media, Paid Media.
O ganische Reichwei e
Ve e e zu Kunden?
Social Media Ma ke ing
Ve e e zu (Neu)Kunden?
Social B anding
Ma ke ing zu (Neu)Kunden?
Abb. 7
Insgesam e gib sich da aus ein lang is iges P og amm inne halb eines Konze ns, das
nich nu zahl eiche Menschen beschä ig , sonde n auch das kla e Commi men des Top-
Managemen s und en sp echende Budge s benö ig . Das Managemen will dann i gend-
wann auch Zahlen sehen, es muss also e wiesene Maßen auch ein Business Impac gene-
ie we den. Das heiß nich nu Likes, Commen s und Sha es, sonde n ehe Calls, Mee-
ings und le z endlich Umsa z. Am Ende geh es da um, den We z. B. eines Likes zu e -
s ehen, zu bewe en und zu kon e ie en.
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G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Die Nachhal igkei .
Endlose P ozess: Rele anz. Incen i es. Wei e bildung.
Abb. 8
Und selbs wenn de P ozess de inie und alle Ve e e geschul und eingebunden sind,
kann bei den Be eilig en Social Media Müdigkei ein e en, e wa dann, wenn nach einigen
Wochen nich gleich de e s e Abschluss e olg . Ge ade in solchen Phasen sind die P o-
g amm-Manage ge ag , ih e S a egien zu Reak i ie ung und Mo i a ion auszupacken,
um die Au me ksamkei diese Ve e e wiede in Rich ung digi ale Wel zu d ehen.
10
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Von Omnichannel, Social Media Müdigkei und Zei de Ve e e .
Die neue He aus o de ung.
Abb. 9
- 41 -
Die Allianz-Ambi ion wa kla : Die We schöp ungske e de Ve e e soll e mi els Social
Media e wei e we den: ealis isch, p agma isch, „complian “ und mi en sp echende Be-
geis e ung ü einen neuen Touchpoin , de o he on wenigen Ve e e n genu z
wu de. Es gib alle dings zahl eiche Ne zwe ke, in denen die Ve e e un e wegs sein kön-
nen – und es kommen neue hinzu. Deshalb s eh ein solches P og amm nie s ill – ebenso
wenig wie de Kunde, de zunehmend seine Meinungen und Bewe ungen ak i eil .
11
G oup Ma ke Managemen © Copy igh Allianz SE
Twi e
±270m use s Wha sApp
±500m use s
YouTube
±1bn use s
Google+
±300m use s
Facebook
±1.3bn use s
LinkedIn
±300m use s
Tumbl
±200m use s
Ins ag am
±200m use s
Pin e es
±70m use s
Xing
±14m use s
De Allianz Ambi ion.
De Wunsch: Meh Leads, meh Mee ings, meh Kunden, meh Umsa z.
Abb. 10
Am Ende noch ein Wo zum ROI: Die Sys ema isie ung de ROI-Messung is schwie ig, da
sie komple abhängig is on den KPIs, Technologie-Schni s ellen (API) und einem „Social
Selling Index“, wie man ihn sei ku zem on LinkedIn kenn . Wie hie eine Au oma isie ung
zu gene ie en is , e schein selbs den Anbie e n on Social CRM-Lösungen und -P ozes-
sen noch e was unkla . De Hin e g und is kla : Niemand will Geschä spa ne in seine
Da en und Vo gehensweisen schauen lassen. Und so wi d e mu lich de Ve e e auch
zukün ig die Schni s elle bleiben, die den We eines solchen P og amms einschä zen
und e s ehen kann.
- 48 -
Abe auch in wei e en Be eichen de Mobili ä sdiens leis ungen e suchen Agg ega o-
en Zugangswege zu bese zen. P ominen zu nennen sind hie Neu-/Geb auch wagen-
pla o men, abe z. B. auch das Angebo on Se icediens leis ungen übe Ve gleichs-
pla o men.
zu iii) die echnische En wicklung bei den Fah assis enzsys emen in Rich ung au onomen
Fah ens bewi k eine Ve ände ung de Un alllandscha und insbesonde e eine Reduk ion de
Schaden älle bei den K z-Ve siche e n
Die En wicklung on Fah assis enzsys emen is be ei s wei o gesch i en, die Du ch-
d ingung im Fah zeugbes and jedoch nich :
Das Schaden e minde ungspo enzial on Fah assis enzsys emen de ak uells en Gene-
a ion is hoch. Un e suchungen haben ein hohes Ve meidungspo enzial insbesonde e
bei (No -)B emsassis enzsys emen und ( eilau onom agie enden) Einpa kassis en en
es ges ell . Es wi d da on ausgegangen, dass bei eine Ve bauung in de gesam en Fah -
zeug lo e unge äh die Häl e alle Un älle in de K z-Ha p lich e siche ung e mieden
we den könn e. Alle dings is die ak uelle Flo endu chd ingung au g und de hohen
Kos en ü diese Sys eme noch ge ing und mi nennenswe en An eilen kann auch e s in
einigen Jah en ge echne we den ( gl. Abb 6).
Sei e 15
Au onomes Fah en & Fah assis en en -Un älle we den mi zunehmende
Du chd ingung des Bes ands wei e eduzie
Gemäßig e, abe kon inuie liche
Du chd ingung des Fah zeugbes ands mi
Fah assis enzsys emen
S e ige Rückgang de Schadenhäu igkei
p ognos izie
Schadenhäu igkei KH (in ‰)
Abbildung 6
De p ognos izie e Rückgang de Un allzahlen wi d die Ve siche ungsb anche o zu-
sä zliche He aus o de ungen s ellen. Die sinkende Schadenhäu igkei in Ve bindung mi
nich im gleichen Maße ans eigenden Schadendu chschni en wi d zu einem Absinken

- 49 -
de du chschni lichen P ämien in de K z-Ve siche ung üh en. Rückgänge in de Scha-
denhäu igkei lagen zwa auch in de Ve gangenhei o , damals wu den diese – mi
Blick au die gesam en P ämieneinnahmen – du ch die Volumenzuwächse im Fah zeug-
bes and übe kompensie . Da de Pkw-Bes and in den nächs en Jah en jedoch kein g o-
ßes Wachs um au weisen wi d, soll e das gesam e P ämien olumen in de K z-Ve siche-
ung in Deu schland abschmelzen. Dami wü de zusä zliche D uck au die Kos enposi i-
onen de Ve siche e en s ehen. Eine wei e e In ensi ie ung des We bewe bs könn e
insgesam die Folge sein ( gl. Abb. 7).
Sei e 16
Sinkende Un allzahlen?
Sinkende Schadenbeda e?
Sinkende Bei äge?
Sinkende Pe sonalbeda e?
€
€
Au onomes Fah en & Fah assis en en: Rückgang de Un älle s ell Ve siche ungs-
b anche o zusä zliche He aus o de ungen
…
Wei e e In ensi ie ung des We bewe bs zu e wa en
Abbildung 7
Angesich s diese He aus o de ungen we den die K z-Ve siche ungen, die zukün ig e -
olg eich sein möch en, sich posi ionie en müssen. Als eine Op ion e schein die Wei e -
en wicklung des Geschä smodells hin zu eine hoche izien en, kos enop imie en Zulie-
e ung on Ve siche ungsp oduk en/Schadenabwicklungen an z. B. OEM und Ve gleichs-
pla o men denkba . Eine ande e Op ion wä e die Wei e en wicklung hin zu einem Ve -
siche e mi b ei em Diens leis ungsp o il und s a ke Ma ke ( gl. Abb. 8).
- 50 -
Sei e 18
Angesich s diese He aus o de ungen:
K-Ve siche e am Scheideweg in eine neue Wel
heu e
mo gen
Lie e an on
Whi e-label-P oduk en
an O e - he- op und
All-in-Playe
Klassische Ve siche e
mi P oduk ion, Ve ieb
& Regulie ung
Ve siche e mi b ei em
Diens leis ungs-P o il
und s a ke Ma ke
Ve siche e
Lie e an
Ve siche e &
All-in-Playe
Abbildung 8
2. Unse e An wo en au neue Technik und Geschä smodelle
Eine Wei e en wicklung des Diens leis ungsp o ils insbesonde e übe B ancheng en-
zen hinaus soll e on einem s a ken, ag ähigen Ke ngeschä ausgehen. Mögliche
En wicklungsp ade soll en bewe e und anschließend e p ob /pilo ie we den. Bei
de Bewe ung e schein eine Eino dnung de ak uellen abe auch zukün ig ange-
dach en P oduk e/Diens leis ungen en lang de beiden Dimensionen P oduk quali-
ä /E üllung de Kundenbedü nisse und Kundenkon ak equenz hil eich10.
He kömmliche Ve siche ungsp oduk e be inden sich in diese Da s ellung im un e en
linken Quad an en ( gl. Abb. 9). P oduk e und Diens leis ungen, übe die man als An-
bie e die Kundenschni s elle nachhal ig und daue ha bese zen kann, liegen in die-
se Da s ellungsweise jedoch im obe en ech en Quad an en.
10 Au diese Analyse und Da s ellungsweise mach e uns P o . D . M. Völle , Ins i u ü Ve siche ungswesen
(i wKöln) de TH Köln, dankenswe e Weise au me ksam.
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Sei e 19
Bes immung des Ke ngeschä s
Bewe ung de S ä ken: „Baue niemals
au einen schwachen Ke n“
En wicklungsp ade (ausgehend om
Ke ngeschä ) es legen
Unse e S oß ich ung Diens leis ungs-/P oduk en wicklung:
Wei e en wicklung Quali ä und S eige ung Kon ak -F equenz
Bewe ung de En wicklungsp ade:
Dimensionen Quali ä , F equenz
Ziel: Abdeckung de Kunden-
bedü nisse / Quali ä und
Kon ak equenz s eige n
He kömmliche Ve siche ungsp oduk e
übliche weise im un e en linken
Quad an en
1 2
Abbildung 9
D ei unse e ak uellen Ak i i ä en sollen die Wei e en wicklungsmöglichkei en des
P oduk -/Diens leis ungsangebo s eines K z-Ve siche e s e anschaulichen:
i) Au ose ice zum Fes p eis sowie wei e e K z-Se iceleis ungen zu e güns ig en
S undensä zen als Angebo SERVICE SELECT:
Sei e 20
Meh we diens ü unse e Kunden
K z-Se ice mi OEM-Quali ä – ga an ie du ch HUK
Fü einen güns igen P eis
Zusä zlich Raba au Au o e siche ung bei
Inansp uchnahme
Ziel: Siche ung de Kundenschni s elle,
E wei e ung des Diens leis ungsangebo s und
S ä kung Pa ne we ks ä en u. We ks a ne z
Se ice Selec : Au ose ice zum Fes p eis und wei e e K z-Se iceleis ungen zu
e güns ig en S undensä zen
Abbildung 10
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ii) Güns ige Au o inanzie ung – insbesonde e im Geb auch wagen-Segmen – bie en
wi zusammen mi unse em Pa ne Pos bank an:
Sei e
Au ok edi
Sei 2015 p ominen au S a sei e HUK.de
posi ionie
Kondi ion ab 2,79% im Vo de eld de Anbie e
Kundenin e esse wi d du ch zwischenzei lich
30.000 K edi echne au u e bes ä ig
21
Au ok edi ü HUK-Kunden zu besonde s güns igen Kondi ionen
Ziel: E wei e ung des
Diens leis ungsangebo s –Fes igung de
Koope a ion mi Pos bank
Abbildung 11
iii) Ein Telema ikp oduk be inde sich ak uell in En wicklung:
Sei e 22
Telema ikbox lie e zusä zlich Fah da en
Im Au o es ins allie e Telema ikbox
In eg ie e SIM-Ca d zu Da enübe agung
Au oma ische Un allde ek ion mi No u
Übe mi lung on Fah da en zu Nu zung ü neue
Geschä smodelle (z.B. Pay as you d i e,
Schadens eue ung usw.)
Ziel: Rele anz on Fah da en e s ehen –
Da enhandling e le nen, Kon ak -F equenz
e höhen
Ve ne z es K z: Telema ikbox mi Un allde ek ion, No u -Funk ion und
Fah da enübe mi lung
Abbildung 12
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Das Ziel bei de P oduk -/Diens leis ungsen wicklung soll e also sein, eine S eige ung
en lang de Dimensionen Quali ä und Kon ak equenz o zunehmen und P oduk e
schließlich im obe en ech en Quad an en zu posi ionie en ( gl. Abb. 13). Nu wenn
die Kundenbedü nisse ollum änglich be iedig we den und die Kon ak equenz
hin eichend hoch is , kann aus unse e Sich den neuen We bewe bsan o de ungen
e olg eich begegne we den und de eigene Kundenzugang e eidig we den.
Sei e 23
Meh we e du ch um assendes
Diens leis ungsangebo scha en
Quali ä s- und P eiss anda ds
se zen
Kon ak -F equenz e höhen
Le el playing ield bei
Da enzugang siche s ellen
Ziel ich ungen
Unse e An wo en: mi digi alen Komponen en –abe nich imme nu „digi al“
Fazi : Neue Angebo e zu besse en Abdeckung de Kundenbedü nisse und
mi höhe e Kon ak -F equenz als An wo au die ak uellen He aus o de ungen
Abbildung 13

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6 Kundenzen ie ung is P og amm!
D . As id S ange
Mi glied des Vo s ands de AXA Konze n AG, Resso S a egie, Pe sonal, O ganisa ion
Was wissen wi heu e übe unse e Kunden? Wie be ach en wi heu e unse e Kunden?
Ve siche ungsun e nehmen haben heu e imme noch einen seh p oduk bezogenen
Blick au ih e Kunden. Sie kennen und nu zen p imä die Kundenin o ma ionen, die ü
den Ve agsabschluss on Bedeu ung sind. S a om Kunden sp ich man heu e imme
noch ehe om Ve siche ungsnehme . Abe we is unse Kunde wi klich und was beweg
ihn? Das wissen wi heu e nich .
Vom Ve käu e zum Käu e ma k
Digi alisie ung scha T anspa enz. Kunden nu zen heu e ih e Sma phones, Table s o-
de Lap ops, um Angebo e und Lösungen zu inden und di ek mi einande zu e glei-
chen. Somi sind sie be ei s übe das In e ne o in o mie und da an gewöhn , Ange-
bo e mi einande zu e gleichen. Das bedeu e , dass de Ve siche ungs e mi le nich
meh „Ga e-Keepe “ au de Kunden eise is ! Zudem suchen Kunden heu e Meh we e
und Lösungen s a ein ach nu ein P oduk mi einem gu en P eis. Und sie en scheiden
sich ü Ma ken und Leis ungs e sp echen – da au müssen sich Ve siche e und Ve mi -
le eins ellen.
Die E wa ungshal ung de Kunden ha sich g undlegend geände . Kunden e wa en
heu e, dass wi sie kennen: Dass wi wissen, welche F age sie le z e Woche im Cha ge-
s ell haben ode dass sie ges e n ein Angebo au unse e Websi e ge echne haben.
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Diese Ve ände ungen de „Kundenmach “ zwing die Ve siche ungsb anche zu einem
undamen alen Umdenken.
Was is Kundenzen ie ung?
Kundenzen ie ung bedeu e , dass das gesam e Geschä smodell am Beda des Kunden
ausge ich e is . Dies gil ü die Kundenkon ak und -in e ak ionspunk e, ü Angebo e
und Lösungen und auch ü P ozesse und Technik. Die Reali ä sieh jedoch o ande s
aus.
Fü Un e nehmen liegen in eine s ä ke en Kundenzen ie ung Chancen: Sie können
Kunden als „Challenge “ des Bes ehenden und/ode als Inno a o en nu zen. Als „Challen-
ge “ kann de Kunde mi seinem Feedback kla e Hinweise ü ein kon inuie liches Ve bes-
se n des S a us quo geben. Als Inno a o kann de Kunde dem Ve siche e inno a i e Im-
pulse au Basis seine Bedü nisse („Pain poin s“) geben.
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Es gib heu e be ei s iele Un e nehmen (z. B. Google, Apple, Facebook, Amazon), die
den Kunden als Challenge nu zen: In diesen Un e nehmen is die ak i e F age nach Kun-
den eedback S anda d und es in de Un e nehmenskul u e anke . Das Feedback wi d
sys ema isch e ass und mi ande en Mi a bei e n im Un e nehmen ge eil und disku-
ie . Nu so können Ve ände ungen pe sönliche und s uk u elle A zei nah umgese z
we den. Eine Möglichkei dies zu un, is die Messung des sog. Ne P omo e Sco es
(NPS). Diese miss die Kundenzu iedenhei und Loyali ä zum Un e nehmen du ch eine
zen ale F age „Wie wah scheinlich is es, dass Sie P oduk /Un e nehmen/ Diens leis ung
XYZ an jemanden wei e emp ehlen". Im Anschluss beginn dann ideale weise ein Feed-
back-K eislau :
Einige Ve siche e haben dami begonnen, ih e Kunden nach Feedback zu agen, Kun-
denmeinungen auszuwe en ode Social Media Kanäle konsequen auszuwe en. Das
Thema Kundeno ien ie ung s eh dami heu e auch ü Ve siche e ganz oben au de
Managemen -Agenda. Die konsequen e und o allem nachhal ige Umse zung wi d
noch bewiesen we den müssen.
Es bes eh eine Chance da in, den Kunden als Inno a ions eibe zu nu zen. Ausgangs-
punk da ü is es, die a sächlichen Bedü nisse des Kunden in de gesam en Cus ome
Jou ney zu kennen: Was sind die In e ak ionspunk e mi dem Kunden und wie e leb e
diese? In engem Aus ausch mi dem Kunden können dann Lösungen en wickel we den,
z. B. mi Hil e de Design Thinking-Me hode.
Genau mi diese Me hode ha AXA gemeinsam mi Kunden ein e s es P oduk en wi-
ckel und am 1. Ok obe au den Ma k geb ach : sma PARKING. Mi de sma PARKING
Ka e können K z-Ve siche ungskunden im Raum Düsseldo güns ig und kom o abel in
Pa khäuse n pa ken. Die Ka e so g da ü , dass sich die Sch anken de eilnehmenden
Pa khäuse au oma isch bei Ein- und Aus ah ö nen. Pe App kann mona lich bezahl
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we den. Übe die App kann sich de Kunde auch zum nächs en Pa khaus na igie en las-
sen und bekomm die do igen P eise, Ö nungszei en und eien Pa kplä ze in Ech zei
angezeig .
Wie geh Kundenzen ie ung?