Fo schung am i wKöln
Band 6/2016
Be ich sp lich en und P ozessan o de ungen nach
Sol ency II
Ma ia Heep-Al ine , To s en Rohl s,
Yasemin Dağoğlu, Jana Ga cia Pulido, Cha lo e Ven e
Fo schung am i wKöln, Band 6/2016
Ma ia Heep-Al ine , To s en Rohl s,
Yasemin Dağoğlu, Jana Ga cia Pulido, Cha lo e Ven e
Fo schungss elle FaRis
Be ich sp lich en und P ozessan o de ungen nach
Sol ency II
Zusammen assung
Nach eine langen P ozess- und En wicklungsphase is Sol ency II sei dem 1. Janua 2016 als EU-
einhei liches Sol enzsys em ü Ve siche ungen einge üh , wobei eine nich une hebliche He
-
aus o de ung in diesem Zusammenhang
– auch im Hinblick au die lankie enden P ozesse – die
doch seh ex ensi en Be ich san o de ungen aus de d i en Säule on Sol ency II da s ellen, die
sich in einen quan i a i en Teil mi eine Fülle on Tabellen und in einen quali a i en Teil mi meh e en
na a i en Be ich en au eil
en.
Abs ac
A e a long p ocess and de elopmen phase, Sol ency II has been in oduced as an EU s anda d
sol ency egula ion s a ing om 1s o Janua y 2016. An in ense challenge
– especially wi h e-
spec
o he co esponding p ocesses – a e he epo ing obliga ions based on he hi d pilla o
Sol ency II ha co e quan i a i e as well as quali a i e epo ing obliga ions.
Schlagwö e
Sol ency II, d i e Säule, Be ich sp lich en, P ozesse
- 1 -
Inhal s e zeichnis
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ....................................................................................................................... 3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS ........................................................................................................................ 5
1 VORBEMERKUNGEN ............................................................................................................................. 6
2 KURZÜBERBLICK SOLVENCY II .......................................................................................................... 7
2.1 KERNELEMENTE DER ERSTEN SÄULE .................................................................................................... 7
2.1.1 Fai Value Bewe ung & Sol abili ä sübe sich ........................................................... 8
2.1.2 Sol enzkapi alan o de ungen & Eigenmi elkonzep .............................................. 9
2.1.3 Besonde hei en ü G uppen .......................................................................................... 10
2.2 KERNELEMENTE DER ZWEITEN SÄULE ................................................................................................ 10
2.2.1 Go e nance, ORSA & au sich s ech liche Übe p ü ung ......................................... 11
2.2.2 Risikomanagemen , Un e nehmenss eue ung & Use Tes ................................... 11
2.2.3 Besonde hei en ü G uppen .......................................................................................... 12
2.3 KERNELEMENTE DER DRITTEN SÄULE & PROZESSANFORDERUNGEN ................................................ 12
2.3.1 Be ich sp lich en ................................................................................................................. 13
2.3.2 P ozessan o de ungen ...................................................................................................... 13
2.3.3 Besonde hei en ü G uppen .......................................................................................... 14
3 BERICHTERSTATTUNG ....................................................................................................................... 15
3.1 QUANTITATIVE REPORTING TEMPLATES ........................................................................................... 16
3.1.1 Themengebie e ................................................................................................................... 17
3.1.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen) .................................................................. 18
3.2 SOLVENCY FINANCIAL CONDITIONS REPORT .................................................................................... 19
3.2.1 Themengebie e ................................................................................................................... 20
3.2.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen) .................................................................. 21
3.3 REGULAR SUPERVISORY REPORTING ................................................................................................. 22
3.3.1 Themengebie e ................................................................................................................... 22
3.3.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen) .................................................................. 23
3.4 ORSA AUFSICHTSBRICHT ................................................................................................................. 24
3.4.1 Themengebie e ................................................................................................................... 25
3.4.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen) .................................................................. 27
- 2 -
4 ANFORDERUNGEN AN PROZESSE UND IT-STRUKTUR ............................................................ 28
4.1 DATENBEREITSTELLUNG & IT-STRUKTUR .......................................................................................... 28
4.1.1 Da enquali ä ........................................................................................................................ 28
4.1.2 IT-S uk u .............................................................................................................................. 30
4.2 PROZESSE INNERHALB DES UNTERNEHMENS .................................................................................... 31
4.2.1 P ozess de Da ensammlung .......................................................................................... 31
4.2.2 Ke ngeschä sp ozesse ..................................................................................................... 31
4.2.3 Un e s ü zende Geschä sp ozesse .............................................................................. 33
5 ZUSAMMENFASSUNG & FAZIT ....................................................................................................... 34
ANHANG: KONVENTIONEN UND SYMBOLE ....................................................................................... 36
LITERATURVERZEICHNIS ........................................................................................................................... 37
- 3 -
Abkü zungs e zeichnis
Abs.
Absa z
A .
A ikel
BaFin
Bundesans al ü Finanzdiens leis ungsau sich
BOF
Basic Own Funds
BoS
Boa d o Supe iso s
BS
Balance Shee
bzw.
Beziehungsweise
CEIOPS
Commi ee o Eu opean Insu ance and Occupa ional Pensions Supe iso s
D&A
Dep ecia ion & Amo iza ion
d. h.
Das heiß
DVO
Delegie e Ve o dnung
EG
Eu opäische Gemeinscha
EIOPA
Eu opean Insu ance and Occupa ional Pensions Au ho i y
EK
Eigenkapi al
e al
E alii (= und ande e)
E c.
E ce e a
EU
Eu opäische Union
Folgende
Fo olgende
FV
Fai Value
GAAP
Gene ally Accep ed Accoun ing P inciples
Gg .
Gegebenen alls
HGB
Handelsgese zbuch
H sg.
He ausgebe
i. d. R.
In de Regel
IFRS
In e na ional Financial Repo ing S anda ds
IGT
In a-G oup T ansac ions
IT
In o ma ions echnologie
ITS
Implemen ing Technical S anda ds
MCR
Minimum Capi al equi emen
- 4 -
OF
Own Funds
ORSA
Own Risk and Sol ency Assessmen
QRT
Quan i a i e Repo ing Templa es
RL
Rahmen ich linie
RM
Risikomanagemen
RSR
Regula Supe iso y Repo ing
S.
Sei e
SCR
Sol ency Capi al Requi emen
SFCR
Sol ency Financial Condi ions Repo
u. U.
Un e Ums änden
US GAAP
Uni ed S a es Gene ally Accep ed Accoun ing P inciples
usw.
Und so wei e
VAG
Ve siche ungsau sich sgese z
gl.
Ve gleiche
s.
Ve sus
VT
Ve siche ungs echnik, e siche ungs echnisch
z. B.
Zum Beispiel
zugl.
zugleich
- 5 -
Abbildungs e zeichnis
Abbildung 1: Gesam p ozess Sol ency II – e ein ach e Da s ellung....................................... 14
Abbildung 2: Be ich e s a ung nach Sol ency II............................................................................. 16
Abbildung 3: Au bau des SFCR ............................................................................................................... 20
Abbildung 4: E gänzungen ü G uppenbe ich e im RSR. ............................................................ 23
Abbildung 5: Inhal e des ORSA-Au sich sbe ich s ........................................................................... 26
Abbildung 6: Kon en ionen und Symbole ü die P ozessmodellie ung. ............................... 36
- 6 -
1 Vo beme kungen
Nach eine langen P ozess- und En wicklungsphase is Sol ency II sei dem 1. Janua 2016
als EU-einhei liches Sol enzsys em ü Ve siche ungen einge üh , wobei mi de Sol ency II
Rahmen ich linie (RL) das Basis-Regelwe k be ei s sei 2009 o lieg .
Basie end au dem D ei-Säulen-Konzep s ell Sol ency II Alles in Allem ein abge unde es
Sys em da , das alle dings im Un e schied zum Vo gänge sys em Sol ency I die Un e neh-
men im Hinblick au seine Umse zung o g oße He aus o de ungen in de Ve gangenhei
ges ell ha und auch in de wei e en Zukun o aussich lich noch s ellen wi d.
Eine nich une hebliche He aus o de ung in diesem Zusammenhang – auch im Hinblick au
die lankie enden P ozesse – sind die doch seh ex ensi en Be ich san o de ungen aus de
d i en Säule on Sol ency II, die sich in einen quan i a i en Teil mi eine Fülle on Tabel-
len und in einen quali a i en Teil mi meh e en na a i en Be ich en au eilen.
Die Sol ency II An o de ungen an T anspa enz und O enlegung gehen wei übe die An o -
de ungen des Vo gänge sys ems Sol ency I hinaus, weswegen an diese S elle die sich aus
de d i en Säule e gebenden Be ich sp lich en und die da aus einhe gehenden P ozessan-
o de ungen zusammenge ass da ges ell we den sollen.
Die d i e Säule on Sol ency II kann abe nich losgelös on den ande en Säulen da ges ell
we den, da alle An o de ungen aus den o he igen beiden Säulen do zusammenkommen.
Aus diesem G und wi d an diese S elle dem Teil zu den Be ich sp lich en und P ozessan o -
de ungen ein Ku zübe blick zu Sol ency II o anges ell , in dem alle Bes and eile de je z
gel enden Sol abili ä san o de ungen in den Beziehungen zueinande skizzie we den.
Eine de a ige Da s ellung als „Ku zübe blick“ kann abe nu du ch eine s a ke Reduzie ung
des Gesam um angs e olgen, so dass an diese S elle kein Ansp uch au Volls ändigkei e -
hoben we den kann, sonde n nu einige p ägnan e Ke nelemen e skizzie we den sollen.
Die Auswahl de „p ägnan en Ke nelemen e“ is dabei gg . na ü lich subjek i . Aus diesem
G und sind im Li e a u e zeichnis wei e e Quellen ü eine e ie e Auseinande se zung
mi de Ma e ie angegeben, wobei die Schwe punk se zung sich in den einzelnen Quellen
un e scheide .
- 7 -
2 Ku zübe blick Sol ency II
Das sei dem 1. Janua 2016 EU wei gel ende Sol ency II Regelungswe k basie au dem
sogenann en „Lam alussy“1-Ve ah en ü EU Finanzgese ze mi den olgenden ie S u en:
Le el 1: E lass on Rich linien du ch das EU Pa lamen ,
Le el 2: E lass on Du ch üh ungs e o dnungen du ch die EU Kommission,
Le el 3: Emp ehlungen und Rich linien du ch EIOPA sowie
Le el 4: Umse zung in die na ionale Gese zgebung.
Von de G undkonzep ion is Sol ency II analog zum Sol enzsys em Basel II (bzw. ak uell
Basel III) ü Banken au d ei Säulen au gebau , die olgende Themengebie e um assen:
Säule 1: Quan i a i e An o de ungen – insbesonde e
• Bewe ung des e ügba en Is -Kapi als sowie
• E mi lung des benö ig en Soll-Kapi als,
Säule 2: Quali a i e An o de ungen – insbesonde e
• Einbeziehung in das Risikomanagemen sowie
• Au sich s egeln zu Handhabung des Sys ems,
Säule 3: O enlegung & T anspa enz – insbesonde e
• quan i a i e Be ich sp lich en sowie
• quali a i e Be ich sp lich en.
Im Folgenden wi d eine ku ze Übe sich übe die wich igs en Ke nelemen e de einzelnen
Säulen gegeben, insbesonde e auch als G undlagen ü die d i e Säule, die das Schwe -
punk hema des hie o liegenden Bei ags is .
2.1 Ke nelemen e de e s en Säule
Bei de Bewe ung des e ügba en Is -Kapi als s ell Sol ency II konsequen au die soge-
nann e Fai Value Bewe ung ab, d. h. au eine an Ma k p eisen o ien ie e Bewe ung.2 In
diese Hinsich is Sol ency II deu lich konsequen e als beispielsweise IFRS, wo mi dem
„T ue and Fai View“ P inzip zwa au eine ealis ische Sich weise (im Un e schied zu eine
seh siche hei so ien ie en Sich weise in HGB) abges ell wi d, diese abe nich in jedem Fall
s eng ma k bezogen sein muss.
1 Das Ve ah en is nach dem Vo si zenden eines Ausschusses benann , de die Ve ein achung de EU Finanz-
gese zgebungs e ah en zum Thema ha e.
2 Siehe A . 75 de RL.
- 14 -
Abbildung 1: Gesam p ozess Sol ency II – e ein ach e Da s ellung.11
Fü den Gesam ablau müssen die P ozesse und Abläu e alle d ei Säulen au einande abge-
s imm we den, wobei zu E üllung de An o de ungen aus de e s en Säule (und auch de
beiden ande en Säulen) e schiedene Da enbe ei s ellungsp ozesse (Z. B. Basis-, Bilanz- und
Planungsda en) o ab du chge üh we den müssen. Die E gebnisse eine jeden Säule lie-
ßen dabei sowohl in die nach olgenden Säulen als auch in nachgelage e Un e nehmens-
p ozesse ein.
2.3.3 Besonde hei en ü G uppen
Fü G uppen is es on besonde e Bedeu ung, dass ü alle Einzel-Un e nehmen die E as-
sung, Speiche ung und Validie ung on Da en konsis en und Sol ency II-kon o m umge-
se z wi d. T e en in de Sammlung on In o ma ionen au de Solo-Ebene Fehle au , so be-
ein lussen diese alle wei e en Be echnungen ü die G uppe. Dies e o de somi nich nu
Anpassungen de IT-S uk u au de Ebene de Einzel-Un e nehmen, sonde n auch au de
G uppenebene.
Au G uppenebene exis ie en P ozesse wie Bes ands e wal ung, Akquisi ion e c. nich , so
dass hie keine Anpassungen nö ig sind. Es müssen alle dings au allen da un e liegenden
Un e nehmensebenen die P ozesse Sol ency II-kon o m ablau en, da au de G uppen-
ebene alle E gebnisse (besonde s E gebnisse zu Be echnung des Risikokapi als) agg egie
und anschließend beispielsweise zu E s ellung neue G uppenbe ich e e wende we den.
11 Eigene Da s ellung, wobei die gewähl en Symbole im Anhang sepa a e läu e sind.
- 15 -
3 Be ich e s a ung
Die Sol ency II Be ich e s a ung um ass eine sei s quan i a i e und quali a i e Be ich s-
p lich en und ande sei s O enlegungsp lich en gegenübe de Au sich sowie gegenübe
de Ö en lichkei . Die quan i a i e Be ich e s a ung e olg hie übe die sogenann en
„Quan i a i e Repo ing Templa es“ (QRT).
Die quali a i e Be ich e s a ung gemäß de Be ich sp lich en aus de Säule 3 um ass ins-
besonde e den „Sol ency Financial Condi ions Repo “ (SFCR), de ü die Ö en lichkei be-
s imm is , das „Regula Supe iso y Repo ing“ (RSR) und den Be ich zum „Own Risk and
Sol ency Assessmen “ (ORSA).
Diese Be ich e geben Auskun zu ak uellen En wicklung de Finanz- und Ve mögenslage
eines Un e nehmens ode eine G uppe. Im E gebnis sollen die neuen O enlegungsp lich-
en nach Sol ency II die Ma k disziplin und T anspa enz ö de n, die Be ich e s a ungen
ha monisie en und somi die Ve gleichba kei zwischen den Un e nehmen und G uppen
s eige n und zudem in de mak oökonomischen Sich die Finanzs abili ä wah en.
Die Regelungen nach Sol ency II e gänzen hie bei das na ionale Rech , d. h. die zum VAG
e lassenen Ve o dnungen und Rundsch eiben, um eu opäische G undsä ze. Diese neuen
eu opäischen Be ich sp lich en we den in de Delegie en Ve o dnung (DVO) N . 35/2015
und in den echnischen Du ch üh ungss anda ds (ITS) konk e isie . Zudem sind insbeson-
de e olgende ün Lei linien de Eu opäischen Au sich sbehö de ü das Ve siche ungswe-
sen und die be iebliche Al e s e so gung (EIOPA) ele an :
1. Lei linien zum Be ich swesen und zu den O enlegungsp lich en (EIOPA-BoS-15-
109),
2. Lei linien übe Me hoden zu Bes immung de Ma k an eile be e end das au sich -
liche Be ich swesen (EIOPA-BoS-15-106),
3. Lei linie „Implemen ing Technical s anda ds wi h ega d o he empla es o he
submission o in o ma ion o he supe iso y au ho i ies“ (EIOPA-BoS-15-115),
4. Lei linie “Implemen ing Technical s anda ds wi h ega d o he p ocedu es, o ma s
and empla es o he disclosu e o he sol ency and inancial condi ion epo ” (EI-
OPA-BoS-15-118) sowie
5. Lei linien zu Be ich e s a ung zum Zwecke de inanziellen S abili ä (EIOPA-BoS-
15-107).
Hie bei bezieh sich die ün e au ge üh e EIOPA-Lei linie au die mak oökonomischen
Zwecke de Sol ency II Rich linie, d. h. au die Finanzs abili ä , und is somi nu ü be-
s imm e Un e nehmen und G uppen maßgeblich. In de nach olgenden G aphik sind die
Komponen en de Be ich e s a ung nach Sol ency II zusammenge ass :12
12 Vgl. A . 314 und A . 375 DVO.
- 16 -
Abbildung 2: Be ich e s a ung nach Sol ency II13
Die quan i a i en Be ich sp lich en an die Au sich und an die Ö en lichkei we den oll-
s ändig du ch die QRT abgedeck . Sie beinhal en In o ma ionen zu Bilanz, zu Ve siche-
ungs echnik und zu den Eigenmi eln. QRT müssen meis jäh lich, eilweise soga ie el-
jäh lich e s ell we den. Sie inden sich in den Be ich en des SFCR und im RSR wiede .
De Be ich übe Sol abili ä und Finanzlage (SFCR), de RSR und de ORSA-Be ich spiegeln
die quali a i en Be ich sp lich en nach Sol ency II wide . Sie geben Auskun zu Lage des
Un e nehmens und zu in e nen En wicklungen wie beispielsweise pe sonellen Ve ände un-
gen ode zum Kapi alanlagemanagemen . Mi dem SFCR und den dazugehö igen QRT sind
die quali a i e und quan i a i e Beu eilung de Risikolage des Ve siche ungsun e nehmens
ode de G uppe du ch Sol ency II e s mals auch ü die Ö en lichkei zugänglich.
Alle Be ich e hängen s a k oneinande ab. So bau de RSR au den SFCR au , indem e ihn
um gewisse De ails wie Angaben zu S a egie und Zielen e wei e . Alle dings muss de RSR
nich wie de SFCR zwingend jäh lich e s ell we den. De Tu nus wi d beim RSR un e neh-
mensindi iduell on de Au sich es geleg . So kann de RSR alle ein ode zwei Jah e, in je-
dem Fall abe mindes ens alle d ei Jah e ällig we den. De ORSA Supe iso y Repo wi d
be ei s im Rahmen de zwei en Säule nach Sol ency II e s ell . E beinhal e die un e neh-
menseigene Risiko- und Sol abili ä sbeu eilung in Fo m on Risikop o ilen, Risiko ole-
anzlimi en und Geschä ss a egien eines Un e nehmens bzw. eine G uppe.
3.1 Quan i a i e Repo ing Templa es
Die Quan i a i e Repo ing Templa es sind eine Bündelung quan i a i e Angaben de Be-
ich e an Au sich und Ö en lichkei . Sie sind im echnischen Du ch üh ungss anda d „Im-
plemen ing Technical s anda ds wi h ega d o he empla es o he submission o in o ma ion
o be supe iso y au ho i ies“ (EIOPA-BoS-15-115) ge egel . Die hie au ge üh en QRT müs-
sen en wede jäh lich gemeinsam mi dem SFCR ode soga qua alsweise ohne zusä zli-
chen quali a i en Be ich e ö en lich we den.
13 Eigene Da s ellung.
- 17 -
Die QRT we den im Folgenden im Hinblick au ih e Themengebie e und ih e Anwendungs-
be eiche (Solo s. G uppen) gegliede .
3.1.1 Themengebie e
Die un e schiedlichen Themengebie e, die du ch die einzelnen QRT abgedeck we den, sind
in de nach olgenden Tabelle au gelis e : 14
Themengebie
Inhal
Balance Shee
•
Basic in o ma ion
• Balance Shee
• O -Balance Shee i ems
• Asse s and liabili ies by cu ency
Coun y, Co e
•
Ac i i y by coun y
• P emium, claims & expenses (annual)
Asse s, In es men s
•
In es men da a
• S uc u ed p oduc s da a
• De i a i es da a
• Re u n on in es men asse s
• In es men unds
• Secu i ies lending on epos
• Asse s held as colla e al
SCR, MCR, Own unds
•
SCR calcula ion ( o using he s anda d model, in e nal
model o pa ial in e nal models)
• MCR calcula ion
• Own unds
Technical P o isions
•
Technical p o isions
• P ojec ion o u u e cash lows
• Li e obliga ion analysis
• Annui ies
• Claims
• Loss dis ibu ion p o ile
• Unde w i ing isk
Va ia ion Analysis
•
Analysis o changes in BOF (basic own unds)
Reinsu ance
•
Facul a i e co e s
• Ou going einsu ance p og ams
• Sha e o einsu e s
• Special Pu pose Insu ance Vehicles
14 Eigene Da s ellung, Quelle de Inhal e EIOPA-BoS-15-115.
- 18 -
Somi müssen Ve siche ungsun e nehmen also insbesonde e zu ih en Bilanzen, Eigenmi -
eln, MCR und SCR-Be echnungen, Ve mögenswe en, e siche ungs echnische Rücks el-
lungen, Rück e siche ung sowie Eigenmi el e ände ungen in den QRT be ich en.
Zusä zlich zu oben genann en Inhal en müssen E s - und Rück e siche ungsun e nehmen,
die un e den Anwendungsbe eich de Lei linie übe die Be ich e s a ung zum Zwecke de
inanziellen S abili ä allen, wei e üh ende QRT be üllen. Auch die F equenz de E s el-
lungsp lich iele QRT is ü die be o enen E s - und Rück e siche ungsun e nehmen hö-
he . Ob ein Ve siche ungsun e nehmen hie on be o en is , bemiss sich nach olgenden
K i e ien: 15
a) Ve siche ungs- ode Rück e siche ungsg uppen mi Ve mögenswe en on insgesam
meh als 12 M d. EUR ode dem Gegenwe in de na ionalen Wäh ung in de Sol abili ä
II-Bilanz bzw.
b) einzelne Ve siche ungs- und Rück e siche ungsun e nehmen mi Ve mögenswe en
on insgesam meh als 12 M d. EUR ode dem Gegenwe in de na ionalen Wäh ung
in de Sol abili ä II-Bilanz, die nich zu eine G uppe gehö en, die gemäß dem o he i-
gen Un e absa z Be ich e s a e .
Diese Lei linie inde also keine Anwendung, so e n das E s - ode Rück e siche ungsun e -
nehmen Teil eine G uppe is .
Welche wei e en Un e schiede bei den zu e s ellenden QRT au Solo- und au G uppen-
ebene o liegen, wi d im Folgenden e läu e .
3.1.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen)
Viele de oben genann en QRT sind im gleichen Um ang (d. h. auch mi iden ische F e-
quenz) sowohl au Solo- als auch au G uppenebene e p lich end, insbesonde e die QRT
zu
• den Bilanzen,
• den „Own Funds“,
• den SCR-Be echnungen und
• den Ve mögensgegens änden.
Alle dings be i dies nich alle QRT. Einige QRT müssen nich au G uppenebene, sonde n
nu au Soloebene e s ell we den, insbesonde e QRT
• zu „Analysis o Changes in Basic Own Funds” (BOF),
• zum SCR ü „Non-li e Ca as ophe Risk” und „Ope a ional Risk”,
15 EIOPA-BoS-15-107, Lei linie 2, 1.18.
- 19 -
• zum MCR,
• zu „Ac i i y By Coun y”,
• zu den „Technical P o isions“,
• zu „Facul a i e Co e s“ und
• zu „Ou going Reinsu ance P og ams”.
Zusä zlich zu den be ei s genann en QRT, welche sowohl ü die Solo- als auch ü die G up-
penbe ich e ele an sind, müssen G uppen noch wei e e G uppen-QRT be ücksich igen:
• En i ies in he scope o he g oup (zu e ö en lichen),
• (Re)insu ance Solo equi emen s,
• Non-( e)insu ance Solo equi emen s,
• Con ibu ion o g oup Technical P o isions,
• Con ibu ion o g oup SCR wi h D&A,
• IGT – Equi y- ype ansac ions, deb and asse ans e ,
• IGT – De i a i es,
• IGT – In e nal Reinsu ance,
• IGT – Cos sha ing, con ingen liabili ies, o BS i ems and o he IGT sowie
• Risk concen a ion – gene al (zu e ö en lichen).
Diese zehn G uppen-QRT müssen zusä zlich jäh lich an die Au sich sbehö de übe mi el
we den. Das e s e und das le z e au ge üh e G uppen-Templa e muss da übe hinaus jäh -
lich e ö en lich we den.
Die quan i a i en Repo ing Templa es bilden die quan i a i e Basis ü die quali a i en Be-
ich e, die nach olgend e läu e we den.
3.2 Sol ency Financial Condi ions Repo
De Sol ency and Financial Condi ion Repo (SFCR) ha zum Ziel, einen um assenden Übe -
blick übe das Un e nehmen und seine konk e e O ganisa ion zu geben. Dies soll mi eine
Da s ellung de Risikosi ua ion, Sol enzbilanz und des Kapi alanlagemanagemen s gesche-
hen. Hie ü we den die Zahlen und Da en aus ausgewähl en QRT he angezogen und e läu-
e , sodass de Ad essa enk eis des Sol abili ä s- und Finanzbe ich es die quan i a i en Be-
ich e besse nach ollziehen kann. In e s e Linie bes eh diese Ad essa enk eis aus Ve e-
e n de Ö en lichkei , so z. B. ande e Ve siche ungsun e nehmen, Ra ing-Agen u en, In es-
o en ode Ve siche ungsnehme . Abe auch die Au sich is ein wich ige Ad essa des
SFCR. Denn de Sol enz- und Finanzbe ich muss einmal jäh lich nich nu e ö en lich ,
sonde n auch an die Au sich übe mi el we den.
- 20 -
Gese zliche Ve anke ung and de SFCR mi de Übe a bei ung des VAG. Die Pa ag aphen
40 . im Ve siche ungsau sich sgese z behandeln den Sol abili ä s- und Finanzbe ich .
Demnach da on den im VAG und in de DVO besch iebenen Inhal en nu in Ausnahme-
ällen und mi Genehmigung de Au sich sbehö de abgewichen we den.16 De Au bau des
SFCR is o gegeben und dien dazu, die in A . 292 bis A . 298 DVO genann en Inhal e zu
s uk u ie en und zu e einhei lichen.
Abbildung 3: Au bau des SFCR17
Auch im Hinblick au den SFCR kann zwischen den un e schiedlichen Themenbe eichen und
den Anwendungsbe eichen (Solo s. G uppen) un e schieden we den.
3.2.1 Themengebie e
Dem SFCR is eine Zusammen assung zu allen wesen lichen Ve ände ungen sei de le z en
Bilanzpe iode o anzus ellen.18 Danach olgen de aillie e In o ma ionen zu Gesellscha
16 Vgl. § 40 Abs. 1 und § 40 Abs. 2 VAG.
17 Eigene Da s ellung.
18 Vgl. A . 292 DVO.
- 21 -
und ih en Leis ungen, d. h. Un e nehmenss uk u , Geschä s elde sowie E gebnisse de
Ve siche ungs echnik und de Kapi alanlagen. Anschließend sieh de Be ich einen Ab-
schni zum Go e nance-Sys em des Un e nehmens o , welche Angaben zu den „Fi and
P ope “-An o de ungen, sowie zum Risikomanagemen und zum in e nen Kon ollsys em
beinhal e . In Abschni C we den alle wesen lichen Risiken wie beispielsweise e siche-
ungs echnisches ode Ma k isiko au ge üh . Abschni D e läu e die quan i a i en und
quali a i en In o ma ionen zu Sol enzbilanz. Schließlich wi d im le z en Abschni de Fo-
kus au die Eigenmi el, die SCR- und MCR-Be echnungen und die Be echnungen zum S an-
da dmodell ode zum in e nen Modell geleg . Im Anhang inden sich die QRT als quan i a-
i e Elemen e des SFCR wiede .
Zusä zlich zum egelmäßigen SFCR-Be ich , de einmal im Jah e s ell und e ö en lich
wi d, können un e jäh ige Ad Hoc-Meldungen no wendig we den. Dies is de Fall, wenn
eine Nich einhal ung de Mindes kapi alan o de ungen ode eine wesen liche Nich einhal-
ung de Sol enzkapi alan o de ungen es ges ell wi d. 19
3.2.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen)
Gemäß § 277 VAG ha auch das obe s e Mu e un e nehmen eine G uppe einen Sol abili-
ä s- und Finanzbe ich au G uppenebene zu e ö en lichen. Au g und des e höh en
Komplexi ä sg ades eines G uppen-SFCR wu den diesbezüglich alle dings mögliche Ve ein-
achungen und Ausnahmen im Gese z e anke .
1. So is es mi Genehmigung de G uppenau sich möglich, nu einen G uppen-SFCR
jäh lich anzu e igen, de sowohl die G uppen-Inhal e, als auch die Inhal e alle Toch-
e un e nehmen abdeck .20 In diesem Fall müssen keine einzelnen SFCR-Be ich e je
Toch e un e nehmen in de G uppe ange e ig we den.
2. Eine wei e e E leich e ung kann du ch § 282 VAG e eich we den. Demnach kann
die G uppenau sich bei un e jäh igen Be ich sp lich en die Be ich sp lich au G up-
penebene beg enzen, so e n alle Ve siche ungsun e nehmen de G uppe hie on
p o i ie en.
3. Anzahl und Auswahl de im G uppen-SFCR en hal enen QRT un e scheiden sich auch
on de des Solo-SFCR. Au Solo-Ebene we den im SFCR jäh lich ach QRT e ö en -
lich , au G uppenebene sind es hingegen nu noch ün QRT.21
4. Um den e höh en Au wand au G uppenebne ge ech zu we den, e länge n sich die
F is en ü die quali a i en und quan i a i en Be ich sp lich en im SFCR um jeweils
sechs Wochen.22
19 Vgl. § 42 VAG.
20 Vgl. § 277 Abs. 2 VAG.
21 Vgl. Abbildung 2.
22 Vgl. § 40 Abs. 1 Sa z 2 VAG.
- 22 -
G undsä zlich muss ü die Be ich e s a ung au G uppenebene jedoch die gleiche oben
besch iebene SFCR-S uk u eingehal en we den.23
3.3 Regula Supe iso y Repo ing
De egulä e Au sich sbe ich / Regula Supe iso y Repo ing (RSR) is Teil de quali a i en
Be ich e s a ung an die Au sich . In diesem Be ich soll das Un e nehmen de aillie e quali-
a i e und quan i a i e In o ma ion sowohl ückblickend au das Geschä sjah , als auch
p ospek i da s ellen. Die Gliede ung des RSR en sp ich dem o malen Au bau des Be ich s
übe die Sol abili ä und Finanzlage (SFCR). Du ch den iden ischen Au bau soll gewäh leis-
e we den, dass Ö en lichkei und Au sich die gleiche anspa en e Einsich in en sp e-
chende Themengebie e mi Hil e de Be ich e e hal en. Gewisse G undlagen an Vo wissen
und Sachkunde de Au sich sbehö de können bei E s ellung des RSR angenommen we den.
Allgemeine E läu e ungen wie beim SFCR sind nich no wendig. Neben den un e schiedli-
chen Ad essa en un e scheide sich de RSR auch in de De ailie ung om SFCR. En sp e-
chend den P lich en de Au sich sbehö de nach § 294 Abs. 1 VAG benö ig die Au sich sbe-
hö de genaue e In o ma ionen als die im SFCR anzugebenden. De Be ich soll ü die Au -
sich sbehö de als G undlage ü das Übe p ü ungs e ah en (Supe iso y Re iew P ocess)
e s ell we den.
Die Vo lage des RSR muss mindes ens alle d ei Jah e e olgen. Die Ein eichung des Be ich es
muss dabei bis 14 Wochen nach Abschluss des Geschä sjah es e olgen.24 Eine F equenz
on ein-, zwei-, ode d eijäh liche Ein eichung des RSR is demzu olge möglich. Fü die Un-
e nehmen wi d die ü sie gül ige F equenz on de Au sich sbehö de es geleg . Im Jah
2017 muss die e s e Ein eichung des RSR on allen Un e nehmen e olgen. Wi d ü ein Un-
e nehmen keine jäh liche F equenz es geleg , ha das Un e nehmen in den Jah en, in de-
nen kein RSR e s ell wi d, einen Ände ungsbe ich o zulegen. Im Ände ungsbe ich müs-
sen wesen liche Ände ungen zu den Abschni en de S uk u des RSR25, die U sachen und
die Auswi kungen de Ände ungen en hal en sein. Die 14-Wochen is is en sp echend ü
den Ände ungsbe ich anzuwenden.
3.3.1 Themengebie e
Die S uk u on SFCR und RSR un e scheiden sich nu hinsich lich de zu be ich enden In-
o ma ionen26. De RSR en häl wie de SFCR
23 Vgl. A . 359 DVO.
24 Vgl. A . 312 Abs. 1(a) DVO.
25 En sp ich de S uk u des SFCR, siehe hie zu Abbildung 3: Au bau des SFCR.
26 Vgl. A . 304 Abs. 1(b) DVO. Siehe hie zu auch Abbildung 3: Au bau des SFCR.
- 23 -
• In o ma ionen zu Geschä s ä igkei und Leis ung,27
• In o ma ionen zum Go e nance-Sys em des Ve siche ungsun e nehmens,28
• Angaben zum Risikop o il,29
• In o ma ion zu Bewe ung ü Sol abili ä szwecke30 sowie
• In o ma ionen zum Kapi almanagemen .31
Die Ände ungen, die in diesen Be eichen einge e en sind, sind in de Zusammen assung
o dem RSR da zus ellen.
3.3.2 Anwendungsbe eiche (Solo s. G uppen)
Die S uk u des RSR is sowohl ü Un e nehmen als auch ü G uppen zu e wenden. Fü
G uppen sind E gänzungen zu de S uk u anzugeben, die in A ikel 372 Abs. 2 DVO au ge-
zähl und e läu e we den:
Abbildung 4: E gänzungen ü G uppenbe ich e im RSR.32
27 A . 307 DVO.
28 A . 308 DVO.
29 A . 309 DVO.
30 A . 310 DVO.
31 A . 311 DVO.
32 Eigene Da s ellung nach A ikel 372 Abs. 2 DVO.
- 30 -
Die e wende en In o ma ionen we den anspa en und s uk u ie e ass , e a bei e
und anschließend angewende . Dies soll imme im Rahmen eines dokumen ie en P ozes-
ses47 e olgen, de olgende Cha ak e is ika be ücksich ig : 48
• Da enquali ä und Bewe ung de Da enquali ä sowie quali a i e und quan i a i e
S anda ds ü Da ensä ze we den anhand on es geleg en K i e ien übe p ü ,
• Da ene hebung, - e wendung und - e a bei ung we den mi hil e on es geleg en
Annahmen du chge üh und
• es exis ie en e ek i e Ve ah en zu Da enak ualisie ung.
We den die eben da ges ell en An o de ungen nich e üll , so müssen diese Unzulänglich-
kei en dokumen ie we den. Auße dem soll e dokumen ie we den, wie und mi welchen
Maßnahmen diesen Lücken begegne wi d.49
4.1.2 IT-S uk u
Um eine Sol ency-II-kon o me IT-Gesam a chi ek u siche s ellen zu können, e geben sich
e schiedene Handlungs elde . Ziel alle Maßnahmen soll e es sein, eine s anda disie e und
egelmäßige Au be ei ung alle un e nehmens ele an en Kennzahlen ü Au sich sbehö -
den und alle ande en En scheidungs äge be ei s ellen zu können.
Es muss siche ges ell we den, dass (wie zu o schon da ges ell ) eine einhei liche Da enba-
sis gescha en wi d. Diese e möglich eine Belie e ung e schiedene S akeholde mi kon-
sis en en Da en. Dazu is jedoch eine Da enau be ei ung no wendig, da nich alle bishe
e wende en Lie e sys eme in Ve bindung mi Sol ency II s ehen.
Ve schiedenen Ab eilungen und Konze nun e nehmen soll e die Möglichkei einge äum
we den, du ch eine zen ale Vo hal ung de Da enquellen sowie de Zwischen- und Ende -
gebnisse di ek und ohne Umwege au ih e jeweiligen Da en zug ei en zu können.
Du ch eine einhei liche Da enbasis we den ad hoc-Analysen zu Kennzahlen, Ve häl nisquo-
en ode Ähnlichem ein ach möglich, da alle gesammel en Da en wei es gehend im glei-
chen Fo ma und di ek zu Ve ügung s ehen.
Um eine Sol ency II-kon o me IT-Gesam a chi ek u siche zus ellen, soll en des Wei e en
au oma ische P ü mechanismen und - ou inen eingebau we den. Diese egelmäßigen P ü-
ungen können ein ach in die Sys eme implemen ie und da aus ein S anda d epo ing ge-
ne ie we den.
47 Vgl. A . 19 Abs. 2 . DVO.
48 Vgl. A 19 DVO.
49 Vgl. A . 20 DVO.
- 31 -
4.2 P ozesse inne halb des Un e nehmens
Au g und de Ein üh ung on Sol ency II e geben sich di e se An o de ungen sowohl an
P ozesse de Da ensammlung als auch an Ke ngeschä sp ozesse wie P oduk en wick-
lung, Akquisi ion / Unde w i ing sowie Bes ands e wal ung und an un e s ü zende Ge-
schä sp ozesse wie Un e nehmens üh ung und -s eue ung, Pe sonalwesen sowie Finanz-
und Rechnungswesen.
4.2.1 P ozess de Da ensammlung
Zu Siche s ellung eine zu iedens ellenden Quali ä de In o ma ionen, die e wende
we den sollen, soll e das Ve siche ungsun e nehmen in e ne Sys eme und P ozesse imple-
men ie en, die die olgenden Be eiche abdecken50:
• Da enquali ä smanagemen sowie
• in e ne P ozesse zu Iden i ika ion, Sammlung und Ve a bei ung on In o ma ionen.
Das Da enquali ä smanagemen soll e ein pe manen lau ende P ozess sein. Dazu wi d
eine aus üh liche Besch eibung de zu sammelnden In o ma ionen und Zusammenhänge
benö ig . Eine Übe p ü ung de Quali ä de zu Ve ügung s ehenden In o ma ionen soll e
imme mi de Ve i izie ung de Ke nan o de ungen und mi Bezug au Quali ä und Pe o -
mance de zu Sammlung, Speiche ung, Ve a bei ung und Übe agung genu z en Kanäle
einhe gehen. We den De izi e in den Abläu en iden i izie , so soll en inne halb eines ange-
messenen Zei ahmens Maßnahmen zu Minimie ung bzw. Behebung e g i en we den.
Diese Maßnahmen sollen dann dazu bei agen, alle in e nen P ozesse zu In o ma ions-
sammlung und -speiche ung lang is ig zu e besse n. Eine wich ige Maßnahme soll e es
sein, dass die Quali ä de Da en egelmäßig übe p ü wi d. Dies um ass insbesonde e die
Übe p ü ung de Pe o mance alle ele an en genu z en IT-Sys eme sowie alle Quellen,
die zu Sammlung, Speiche ung, Ve a bei ung und Übe agung e wende we den.51 Alle
P ozesse und Vo gehensweisen im Zusammenhang mi de Sammlung on Da en soll en
anspa en und nach ollziehba sein. Zudem is es in besonde en Fällen wie bei de Be ech-
nung on Rücks ellungen on Vo eil, his o ische Da en zu speiche n und s e s e ügba zu
machen. Ände ungen sowie Fehle und de en G ünde müssen dokumen ie we den und
es soll e eine egelmäßige Übe p ü ung da on s a inden.
4.2.2 Ke ngeschä sp ozesse
G undsä zlich können P ozesse inne halb des Ve siche ungsun e nehmens in Ke nge-
schä sp ozesse und un e s ü zende P ozesse un e eil we den. Zu Ke ngeschä sp ozes-
sen we den insbesonde e P oduk en wicklung, Akquisi ion / Unde w i ing, Bes ands e wal-
ung, Asse - und Schadenmanagemen gezähl .
50 Vgl. CEIOPS‘ Ad ice o Le el 2 Implemen ing Measu es on Sol ency II : Technical P o isions – A icle 86
S anda ds o Da e Quali y Abs. 3.32.
51 Vgl. Ebenda, Technical P o isions – A icle 86 S anda ds o Da e Quali y Abs. 3.34 .
- 32 -
P oduk en wicklung und Akquisi ion / Unde w i ung
Zu S eue ung des e siche ungs echnischen Risikos kann das Ve siche ungsun e nehmen
neben eine Fokussie ung au bes imm e Zielg uppen seinen Ve siche ungsbes and op i-
mie en.52 Dabei soll e un e Be ücksich igung alle Risiko- und E agskomponen en auch
die Vola ili ä des Bes andes ges eue we den. Dahe e ände sich dann auch de Selek i-
onsp ozess de gezeichne en Risiken. Diese besch änk sich dann nich meh nu au die
Ve siche ungsa , sonde n be ücksich ig auch die Gesam po oliozusammense zung. Es
beda eine adäqua en Abbildung alle e siche ungs echnische Risiken, welche zusä zli-
che de aillie e In o ma ionen wie z.B. übe Vola ili ä en, Elemen a schadensensi i i ä en
ode G oßschadensensi i i ä en lie e n.53 Zusä zliche An o de ungen an die IT-S uk u ei-
nes Ve siche ungsun e nehmens e geben sich da aus, dass zukün ig alle In o ma ionen
nich nu au Spa en-, sonde n auch au de jeweiligen P oduk ebene o liegen müssen.
Bes ands e wal ung
Au g und des Anpassungsbeda s de Geschä sp ozesse „P oduk enwicklung“ sowie „Ak-
quisi ion / Unde w i ing“ is es auch e o de lich, eine Anpassung de Bes ands e wal ung
sowie de dazu e wende en Sys eme o zunehmen. Es wi d auch au g und de zu e s el-
lenden Be ich e eine au wändige e Da ene assung und - e a bei ung be ieben we den
müssen. Dies kann un e Ums änden dann mi einem zusä zlichen Pe sonalbeda in Zusam-
menhang s ehen.54
Asse managemen
„Im Rahmen des Asse managemen s wi d un e Sol ency II zunehmend eine Abs immung de
Kapi alanlagepoli ik au die Ve siche ungs echnik no wendig sein.“55 Da Sol ency II besonde e
An o de ungen an die Eigenkapi alauss a ung des Un e nehmens s ell , könn e eine Imple-
men ie ung eines Asse Liabili y Managemen die Einhal ung de ges ell en An o de ungen
un e s ü zen. Ke nau gabe diese Einhei soll e es dann sein, eine isikobewuss e Ges al ung
de Kapi alanlagen un e Beach ung de eingegangenen Ve p lich ungen siche zus ellen.
Auch hie we den egelmäßige Be ich e zu Anlageak i i ä sowie de Zusammense zung
des Kapi alanlagepo olios als S anda dp ozesse implemen ie we den.56 Gegebenen alls
müssen Con ollingp ozesse sowie O ganisa ionss uk u en angepass we den.
Schadenmanagemen
Um im Be eich des Schadenmanagemen s die An o de ungen aus Sol ency II e üllen zu
können, müssen Ve siche ungsun e nehmen angemessene Me hoden zu Bewe ung de
52 Weile , Wel e ,2005 Wiesbaden, in Sol ency II & Risikomanagemen „Auswi kungen au Geschä sp ozesse
und In o ma ions echnologie“, S. 500.
53 Ebenda, S. 500.
54 Ebenda, S. 501.
55 Ebenda, S. 502.
56 Ebenda, S. 502.
- 33 -
e siche ungs echnischen Rücks ellungen (Fai -Value-Me hode) en wickeln. Zudem müs-
sen bei Beda au g und geände e An o de ungen We ansä ze angepass we den.57 Denn
„eine adäqua e Au be ei ung de Schadenhis o ie […] b ing einen In o ma ionsgewinn hin-
sich lich de Schaden e läu e.“58
4.2.3 Un e s ü zende Geschä sp ozesse
Zu G uppe de un e s ü zenden Geschä sp ozesse zählen Un e nehmens üh ung und -
s eue ung, Con olling, Finanz- und Rechnungswesen, Pe sonalwesen und In o ma ions-
echnologie. Auch diese P ozesse müssen zu Einhal ung alle An o de ungen aus Sol-
ency II gg . angepass we den.
Un e nehmens üh ung und -s eue ung, Con olling
Im Zuge de e bindlichen Ein üh ung on Sol ency II wi d eine Pe o mancemessung als
Ins umen imme meh in de Vo de g und e en. Dabei muss insbesonde e die Ren abili-
ä on P oduk en und Segmen en bes imm we den.59 Zu besse en Risikos eue ung und -
übe wachung des Ve siche ungskonze ns wi d besonde s in Bezug au die Bes immung des
Risikokapi als eine Anpassung de P ozessabläu e e o de lich.
Finanz- und Rechnungswesen
Sol ency II e o de um ang eiche e Angaben im Ve gleich zum bishe igen Jah esab-
schluss. Ziel diese Fo de ungen is es, dass alle In e esseng uppen ein einhei liches Ve -
s ändnis de Abschüsse e hal en können und dass Ma k disziplin und - anspa enz ge ö -
de wi d.60 Dahe soll en auch in Bezug au diesen Be eich Ve siche ungsun e nehmen ih e
P ozesse zu E s ellung de Jah esabschlüsse anpassen bzw. sich au diese um ang eichen
In o ma ionsp lich en o be ei en.
Pe sonalwesen
Es is zu e kennen, dass alle no wendigen Anpassungen de P ozesse und Abläu e zusä zli-
ches „Know-how des Pe sonals e o de lich is .“61 Es muss also on Sei en des Un e nehmens
siche ges ell we den, dass jede Mi a bei e du ch in e ne Schulungen die Möglichkei ha ,
sein Wissen und seine Fähigkei en wei e zuen wickeln. Zudem kann es au g und de Nu -
zung on inanzma hema ischen und ak ua iellen Me hoden zu einem e höh en Pe sonal-
beda kommen.
57 Ebenda, S. 503.
58 Ebenda, S. 503.
59 Ebenda, S. 504.
60 Vgl. ebenda, S. 506.
61 Ebenda, S. 507.
- 34 -
5 Zusammen assung & Fazi
Du ch die Ve p lich ung zu O enlegung on Be ich en nach Sol ency II an Ö en lichkei
und Au sich soll T anspa enz übe die Sol enzlage on Un e nehmen und Ma k disziplin
gescha en we den. Mi den QRT und dem SFCR soll dabei insbesonde e auch die Ö en -
lichkei in o mie we den. Das RSR und de ORSA-Be ich hingegen sind nu ü die Au sich
bes imm . Von besonde e Rele anz is dabei, dass de Ad essa enk eis bei de Be ich e -
s a ung be ücksich ig und mögliches Vo wissen bedach wi d.
De Au bau on RSR und SFCR is iden isch. Beide Be ich e um assen die gleichen Themen-
punk e. Bei allen Be ich en is e kennba , dass es on S uk u und An o de ungen an den
Inhal zu Übe schneidungen komm . Fü Un e nehmen e gib sich abe da aus nich die
Konsequenz, dass Themenbe eiche ausgelassen we den dü en. Die Vo gaben de S uk u
soll en demnach s a k au das Thema des jeweiligen Be ich s bezogen da ges ell we den.
Wiede holungen können so und du ch Be ücksich igung des Ad essa enk eises e mieden
we den.
T o z de Ein eilung in quali a i e und quan i a i e Be ich e s a ung sind auch in den qua-
li a i en Be ich en (SFCR, RSR und ORSA-Be ich ) quan i a i e In o ma ionen en hal en. Dies
is eben alls au g und de O ien ie ung am Ad essa en ü die jeweiligen Be ich e no wen-
dig. In allen Be ich en e geben sich ü G uppen spezielle An o de ungen an die Be ich e -
s a ung. Au G uppenebene sind die S uk u en de jeweiligen Be ich e imme einzuhal en
und um e gänzende Vo gaben zu e wei e n.
Fü die QRT e geben sich au G uppenebne wenige Ve ö en lichungen als au Solo-Ebene
(z. B. E s ellung on ün jäh lichen QRT ü G uppen s a ach jäh lichen QRT bei Einzelun-
e nehmen ü die Ö en lichkei ) o z de e gänzenden An o de ungen. Au die Komplexi-
ä on G uppen, wi d bei de Be ich e s a ung Rücksich genommen. So bes eh die Mög-
lichkei beim SFCR und ORSA Be ich nich zwingend Einzel- und G uppenbe ich e zu e s el-
len, sonde n einen Gesam g uppenbe ich ü die jeweilige Ka ego ie einzu eichen. Fü den
RSR e geben sich E leich e ungen ü G uppen du ch Ve länge ung de F is en im Ve gleich
zu Einzelun e nehmen.
Um die Vo gaben und Rich linien nach Sol ency II einhal en und die Be ich e e s ellen zu
können, is eine Abs immung und gg . Anpassung on P ozessen sowie eine gu en wickel e
IT-Landscha on p imä e Bedeu ung. Die Ve ügba kei on Da en und In o ma ionen is
G undlage ü die Be ich e s ellung und -e s a ung. Da ü sind eine gu e Da enquali ä und
eine gu en wickel e IT-Landscha no wendig. Nu so kann die Ve ügba kei , Nachweis-
ba kei , Nach e olgba kei und Bes ändigkei de no wendigen Da en gewäh leis e
we den.
Die An o de ungen, die sich ü Un e nehmen e geben, ich en sich auch an Ke nbe eiche
on Ve siche ungsun e nehmen. Die Abs immung de Teilbe eiche du ch die Op imie ung
on Geschä sp ozessen is on wich ige Bedeu ung, um die An o de ungen on Sol ency
II e üllen zu können. Die Umse zung de An o de ungen und En wicklung on S anda ds
- 35 -
ü alle Einzelun e nehmen eine G uppe is wich ig, um die E s ellung on Be ich en au
Gesellscha sebene umse zen und die Da en de Einzelun e nehmen e we en zu können.
Es zeig sich, dass die speziellen An o de ungen on Sol ency II ü G uppen eine besonde e
He aus o de ung da s ellen. Nu du ch die Op imie ung on P ozessen und eine gu en Da-
enquali ä und - e ügba kei , is es G uppen möglich, die Vo gaben und Be ich sp lich en
un e Sol ency II einzuhal en. Da es sei dem S a on Sol ency II am 01.01.2016 nu wenige
Übe gangs egelungen gib , is die P ozessop imie ung und Da enau be ei ung ü Un e -
nehmen on aku em S ellenwe und bedeu e eine g oße He aus o de ung ü alle Ve si-
che ungsun e nehmen und -g uppen, die nach Sol ency II be ich en müssen.
- 36 -
Anhang: Kon en ionen und Symbole
In de nach olgenden Abbildung sind alle Symbole und Da s ellungskon en ionen e läu-
e , die bei de Da s ellung des P ozessablau schemas des Sol ency II Gesam p ozesses e -
wende wu den. Es handel es sich hie bei um gängige Kon en ionen ü die Modellie ung
solche Ablau schema a.
Abbildung 6: Kon en ionen und Symbole ü die P ozessmodellie ung.
- 37 -
Li e a u e zeichnis
Bennemann, Ch is oph e al (H sg.): Handbuch Sol ency II. Von de S anda d o mel zum
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Diese Ve ö en lichung e schein im Rahmen de Online-Publika ions eihe „Fo schung am i wKöln“.
Eine olls ändige Übe sich alle bishe e schienenen Publika ionen inde sich am Ende diese
Publika ion und kann
hie abge u en we den.
Fo schung am i w
Köln, 6/2016
ISSN (online) 2192
-8479
Ma ia Heep
-Al ine , To s en Rohl s, Yasemin Dağoğlu, Jana Ga cia Pulido, Cha lo e Ven e :
Be ich sp lich en und P ozessan o de ungen nach Sol ency II
Köln,
Mä z 2016
Sch i lei ung /
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P o . D . Jü gen S obel
Ins i u ü Ve siche ungswesen /
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Fakul ä ü Wi scha s
- und Rech swissenscha en /
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Publika ions eihe „Fo schung am i wKöln“
Kos enlos ab u ba un e www.i w-koeln.de. Meh hei lich sind diese Online-Publika ionen auch übe
den Sch i ense e Cologne Open Science e ügba .
2016
6/2016
Heep-Al ine , Rohl s, Dağoğlu, Pulido, Ven e : Be ich sp lich en und P ozessan o de ungen nach
Sol ency II
5/2016
Goecke: Collec i e De ined Con ibu ion Plans - Back es ing based on Ge man capi al ma ke da a
1955 - 2015
4/2016
Knobloch: Bewe e e inhomogene Ma ko -Ke en - Spezielle un e jäh liche und zei s e ige Modelle
3/2016
Völle (H sg.): Sozialisie du ch Google, Apple, Amazon, Facebook und Co. – Kundene wa ungen
und –e ah ungen in de Asseku anz. P oceedings zum 20. Kölne Ve siche ungssymposium am 5.
No embe 2015 in Köln
2/2016
Ma e ne (H sg.): Jah esbe ich 2015 des Fo schungsschwe punk s Rück e siche ung
1/2016
Ins i u ü Ve siche ungswesen: Fo schungsbe ich ü das Jah 2015
2015
11/2015
Goecke (H sg.): Kapi alanlage isiken: Economic Scena io Gene a o und Liquidi ä smanagemen .
P oceedings zum 8. FaRis & DAV Symposium am 12. Juni 2015 in Köln
10/2015
Heep-Al ine , Rohl s: S anda d o mel und wei e e Anwendungen am Beispiel des du chgängigen
Da enmodells de „IVW P i a AG“ – Teil 2
9/2015
Goecke: Asse Liabili y Managemen in einem selbs inanzie enden Pensions onds
8/2015
S obel (H sg.): Managemen des Langlebigkei s isikos. P oceedings zum 7. FaRis & DAV
Symposium am 5.12.2014 in Köln
7/2015
Völle , Wunde : En e p ise 2.0: Konzep ion eines Wikis im Sinne des p ozesso ien ie en
Wissensmanagemen s
6/2015
Heep-Al ine , Rohl s: S anda d o mel und wei e e Anwendungen am Beispiel des du chgängigen
Da enmodells de „IVW P i a AG‘‘
5/2015
Knobloch: Momen e und cha ak e is ische Funk ion des Ba we s eine bewe e en inhomogenen
Ma ko -Ke e. Anwendung bei isikobeha e en Zahlungss ömen
4/2015
Heep-Al ine , Rohl s, Beie : E neue ba e Ene gien und ALM eines Ve siche ungsun e nehmens
3/2015
Dolgo : Calib a ion o Hes on's s ochas ic ola ili y model o an empi ical densi y using a gene ic
algo i hm
2/2015
Heep-Al ine , Be g: Mik oökonomisches P oduk ionsmodell ü Ve siche ungen
1/2015
Ins i u ü Ve siche ungswesen: Fo schungsbe ich ü das Jah 2014