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[de] (orig)

Prozessorientierter Netzwerkaufbau in den Sozialräumen der Stadt Mülheim an der Ruhr

Author: Abels, Stephanie,Bebermeier, Karin,Schubert, Herbert,Spieckermann, Holger
Year: 2012
Source: https://cos.bibl.th-koeln.de/files/21/Koelner_Schriftenreihe_Band_1b.pdf
Kölne Sch i en eihe ü Managemen und O ganisa ion
in de Sozialen A bei , Band 1 / 2012
Sig id Lei ne , Michael M oß, He be Schube (H sg.)
P ozesso ien ie e Ne zwe kau bau
in den Sozial äumen de S ad
Mülheim an de Ruh
S ephanie Abels, Ka in Bebe meie ,
He be Schube , Holge Spiecke mann
Diese Ve ö en lichung e schein im Rahmen de Onlinepublika ions eihe „Kölne
Sch i en eihe ü Managemen und O ganisa ion in de Sozialen A bei “. Alle
Ve ö en lichungen diese Reihe können un e h p://opus.bsz-bw.de/ hk abge u en
we den.
Die Ve ö en lichung des Bandes 1 de „Kölne Sch i en eihe ü Managemen und
O ganisa ion in de Sozialen A bei “ basie au einem Fo schungsp ojek de
Fachhochschule Köln. Das Vo haben wu de om Eu opäischen Fonds ü egionale
En wicklung, dem Minis e ium ü Inno a ion, Wissenscha , Fo schung und Technologie
des Landes No d hein-Wes alen und dem Sozialam de S ad Mülheim an de Ruh
inanziell ge ö de .
He ausgebe
P o . D . Sig id Lei ne
P o . D . Michael M oß
P o . D . He be Schube
Sch i lei ung
Holge Spiecke mann, M.A.
Ins i u ü angewand es Managemen und O ganisa ion in de Sozialen A bei
Fachhochschule Köln
Gus a -Heinemann-U e 54
50968 Köln
h p://www. 01. h-koeln.de/ akul ae /ins i u e/imos/
Köln, Sep embe 2012
ISSN 2195-1330
3
Inhal s e zeichnis
1 Ein üh ung ................................................................................................................... 5
1.1 Handlungsbeda ............................................................................................................................................. 5
1.2 T ans e ziele des P ojek s ............................................................................................................................. 7
1.3 Planungs- und En wicklungsins umen DAPP .................................................................................... 9
2 Ausgangslage in den Mülheime S ad eilen Al s ad I und Al s ad II ................ 11
2.1 Sozial aumbesch eibung ........................................................................................................................... 11
2.2 Be ölke ungss uk u .................................................................................................................................. 12
2.3 Be ölke ungsbewegung ............................................................................................................................ 18
2.4 Ausländische Be ölke ung ........................................................................................................................ 22
2.5 Konsequenzen ü das P ojek Ci yNe ................................................................................................. 26
3 Si ua ionsanalyse ...................................................................................................... 27
3.1 P o essionelle und lebenswel liche O ien ie ung de S ichp obe .............................................. 27
3.2 S ichp obenbesch eibung ......................................................................................................................... 29
3.3 Koope a ionsbeda e und Koope a ionsg ünde ............................................................................... 30
3.4 Auswahlk i e ien ........................................................................................................................................... 32
3.5 Ein ich ungsübe g ei endes Con olling ............................................................................................. 33
3.6 Ein ich ungsübe g ei ende Quali ä ssiche ung ................................................................................ 35
3.7 Ve ne zungsbeda e ü äl e e Menschen ab 60 Jah en ................................................................. 37
4 E gebnis ans e und Ve ne zungss a egie .......................................................... 39
4.1 Iden i ika ion de im Al e ollzogenen Lebensp ozesse und Ak i i ä en ............................... 39
4.2 Anlass und Ziele de Qua ie swe ks a „Selbs bes imm es Wohnen im Al e “ ................... 45
4.3 Anlass und Ziele de Qua ie swe ks a „Ges al ung de Wei e gabe on Wissen und
Fe igkei en zwischen den Gene a ionen“ .................................................................................................... 46
5 Dialogp ozess in de Qua ie swe ks a am 09. Mai 2011 .................................... 47
5.1 Das Ne zwe kins umen „Ne zwe klabo “ ......................................................................................... 47
5.2 Ablau , Me hodisches Vo gehen und E gebnisse ............................................................................. 53
6 Dialogp ozess II in de Qua ie swe ks a am 12. Juli 2011 ................................. 60
6.1 Ablau de Qua ie swe ks a .................................................................................................................. 61
6.2 Me hodisches Vo gehen ............................................................................................................................ 61
6.3 E gebnisse de Gesp ächs unden in den e schiedenen Themen elde n ............................... 62
6.4 E gebnis ans e ............................................................................................................................................ 74
4
7 P axis ans e du ch bila e ale Gesp äche .............................................................. 77
7.1 Bila e ales Gesp äch de AG „selbs e so g es Wohnen“ (19.07.2011) ..................................... 77
7.2 Bila e ales Gesp äch de AG „En lassmanagemen “ (20.07.2011) ............................................... 78
7.3 Bila e ales Gesp äch mi Ve e e n de AG „Wohnen“ und „En lassmanagemen “
(08.12.2011) ............................................................................................................................................................... 80
8 Schluss olge ungen ü NRW .................................................................................... 83
8.1 Abgleich mi bes ehenden und ele an en Ve ne zungsansä zen ............................................ 83
8.2 Sys ema ische Beda se hebung du ch eine e nmündliche Be agung ................................. 84
8.3 Iden i ika ion de im Al e ollzogenen Lebensp ozesse und Ak i i ä en ............................... 84
8.4 Das Ins umen „Ne zwe klabo “ ............................................................................................................ 84
8.5 Das Ins umen „Qua ie swe ks a “ ..................................................................................................... 85
8.6 Koo dina ions e an wo lichkei ............................................................................................................ 85
8.7 Di e si ä im Ne zwe k ................................................................................................................................ 86
9 Ve zeichnisse ............................................................................................................. 87
9.1 Li e a u ............................................................................................................................................................ 87
9.2 Abbildungs e zeichnis ............................................................................................................................... 89
9.3 Tabellen e zeichnis ..................................................................................................................................... 91
Ci yNe – Be ich de T ans e o schung
5
1 Ein üh ung
In den Kommunen wi d ein e ne z es, in eg ie es Handeln du ch eine ins i u ionelle
Ze gliede ung de Daseins o so ge in eine Vielzahl unk ionale Teilau gaben behinde . In de
Folge diese F agmen ie ung e ah en die Ad essa en soziale Diens leis ungen in den
Sozial äumen ih es S ad eils ode S ad eils unk ions- und hie a chiebezogen – d.h. e ikal und
ho izon al – ge enn . Wegen de Ba ie en des engen Resso denkens und de ehlenden
T anspa enz agie en die p o essionellen Ak eu e ela i isolie au den „ope a i en Inseln“
achliche Zus ändigkei en. Gemeinsame Schni s ellen we den kaum wah genommen, was zum
Au bau on ine izien en Doppels uk u en und Meh achangebo en ge üh ha .
Vo diesem Hin e g und bes eh die inno a i e Idee da in, in de Kommune eine wi kungs olle
und e izien e Ne zwe k e so gung zwischen isolie en Agen u en, p o essionellen Diens leis e n
und eh enam lich engagie e Bü ge /innen zu en wickeln. Denn das da ü e o de liche
o ganisa o ische Ve ah en de Ne zwe kkoope a ion, das im P o i be eich be ei s sei den 90e
Jah en e ablie is ( gl. Zulie e e ne ze de Mobili ä sindus ie) wa e im Non-P o i -Sek o noch
au die sys ema ische Ein üh ung. Die wissenscha lichen und sozialpoli ischen Disku se des le z en
Jah zehn s e deu lichen jedoch e meh den hohen Beda eine e ne zungso ien ie en
O ganisa ionsen wicklung de kommunalen Daseins o so ge und ih e Ve wal ungsagen u en. Au
de Ebene de Sozial äume on S ad eilen und S ad bezi ken, abe auch inne halb de zen alen
Kommunal e wal ung sollen aus diesem G und sowohl Hie a chieba ie en zwischen Die
Quali ä sen wicklung häng en scheidend da on ab, ob diese Ba ie en übe wunden we den und
sowohl eine in eg ie e Vo gehensweise de p o essionellen Ak eu e ge unden wi d als auch de
Anschluss an die zi ilgesellscha lichen Po enziale geling .
Vo diesem Hin e g und un e such das P ojek „Ci yNe “ die Koo dina ion p o essionelle und
eh enam liche In e en ionen e schiedene Resso s, um die indi iduellen und sozialen
Bedü nisse de Be ölke ung wi kungs oll und e izien zu siche n. Im E gebnis we den
Ins umen e de „Ne zwe kplanung“ en wickel , mi denen die bishe isolie en Leis ungen de
einzelnen In as uk u en und Diens leis ungsanbie e im Sozial aum mi einande beda so ien ie
und ad essa en okussie e bunden we den.
1.1 Handlungsbeda
Mülheim an de Ruh is in No d hein-Wes alen die S ad mi dem höchs en Be ölke ungsan eil
äl e e Menschen ( gl. S ad Mülheim an de Ruh 2007: 27). Den Sozialda en is zu en nehmen ( gl.
auch Kapi el 2), dass sich Mülheim an de Ruh in den Jah en on 1975 bis 2006 einem
kon inuie lichen Wandel un e zogen ha , sodass de An eil de Menschen im d i en und ie en
Lebensal e den An eil de jünge en Be ölke ung deu lich übe i . Die S ad Mülheim an de
Ruh s eh somi o de sozialpoli ischen He aus o de ung, eine beda sge ech e In a- und
Ve so gungss uk u in den Sozial äumen zu ini ialisie en, die den Bedü nissen eine al e nden
Gesellscha Rechnung äg und mi Ins umen en de Ne zwe kplanung begegne .
In de einschlägigen Li e a u wi d un e einem Ne zwe k eine in o melle G uppe on gelegen lich
in e agie enden Pe sonen und/ode Ins i u ionen e s anden, die sich selbs o ganisie en ( gl.
Ky e 2001: 392). Ne zwe ke sind das E gebnis langwie ige Aushandlungsp ozesse, de en
Zusammena bei au gegensei igem Respek , Ane kennung und A ini ä be uh ( gl. Sänge 2007:
429). Un e schieden wi d zwischen na ü lichen Ne zwe ken, wozu p imä e und sekundä e
Beziehungssys eme zählen, sowie e iä en Ne zwe ken, zu denen küns lich e zeug e Figu a ionen

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
6
gehö en. Bes and eil p imä e Ne zwe ke sind o allem Beziehungssys eme wie beispielsweise die
Familie ode de F eundesk eis. Wäh end es in p imä en Ne zwe ken o de g ündig um die
Ve mi lung on Ge ühlen, dem Au bau on Ve auen und de Mobilisie ung on Hil e und
Un e s ü zung geh , he schen in den sekundä en Ne zwe ken ehe schwache Bindungen o ,
de en Beziehungssys em sich beispielsweise du ch die Zugehö igkei zu Nachba scha ode
du ch die Mi gliedscha in einem Ve ein ealisie ( gl. Schube 2008: 38). Dies deu e da au hin,
dass na ü liche Ne zwe ke übe wiegend soziale Ressou cen mobilisie en und zi ilgesellscha liches
Sozialkapi al ep äsen ie en, wäh end küns liche Ne zwe ke p o essionelle Po enziale bündeln. Zu
Le z e em gehö en Koope a ionen im P o i -Sek o , abe auch Ve ne zungen zwischen
ö en lichen, sozialwi scha lichen und zi ilgesellscha lichen O ganisa ionen im Non-P o i
Be eich ( gl. ebd.: 39 .).
Es is sinn oll, das pe sönliche Ne zwe k äl e e Menschen im Übe gang ins Vie e Lebensal e zu
s ä ken und zu s abilisie en, wenn man den s eigenden An o de ungen des demog a ischen
Wandels aus eichend ge ech we den möch e ( gl. Fische 2002: 68). Ve schiedene Dimensionen
des gesellscha lichen Wandels in de Mode ne zeigen in diesem Kon ex , dass an die S elle
adi ionelle Fo men de Gemeinscha du chaus neue soziale Beziehungen e en, die mi de
Ne zwe kka ego ie e ass we den ( gl. ebd.: 73). Beck e weis in diesem Zusammenhang au die
En zaube ungs- und F eise zungsdimension de Mode ne, nach denen sich de gesellscha liche
Wandel du ch die He auslösung aus his o isch o gegebenen Sozials uk u en und du ch den
Ve lus on adi ionalen Siche hei en ollzieh , die zu o soziale Zugehö igkei , Glauben und
adi ionale No men gegeben ha en (Beck 1986: 206). O ühl sich de Einzelne bei de
Bewäl igung des All ags und einschneidende K isen übe o de , wenn die p imä en Ne zwe ke zu
g oße Lücken au weisen und die indi iduellen Kapazi ä en e schöp sind. Insbesonde e ü
Lebenslagen äl e e Menschen e geben sich au g und des gesellscha lichen S uk u wandels
einschneidende Auswi kungen, au die e iä e Ne zwe ke adäqua eingehen können, um die
Lebenszu iedenhei zu ö de n. Die Sozial- und In as uk u planung wi d deshalb gegenwä ig
nach de Ne zwe kplanung mode nisie ( gl. Schube 2008: 84).
Ein Alleins ellungsme kmal de kommunalen Daseins o so ge bes eh da in, dass die in
na ü lichen Ne zen gebündel en sozialen Ressou cen – wie z.B. die P imä ne zwe ke de Familie,
des F eundesk eises und e au e Kollegencliquen sowie die Sekundä ne zwe ke de Ve eine –
auch Gegens and de achlich-p o essionellen P imä p ozesse sind. Mi de Kons uk ion
küns liche ( e iä e ) Ne zwe ke we den p o essionelle Ressou cen gebündel und achliche
Ak i i ä en in e disziplinä koo dinie sowie mi den lokalen P imä - und Sekundä ne zwe ken
gekoppel . Das Au gaben eld de sozialen In as uk u planung ha sich in den e gangenen
Jah en somi dahingehend e schoben, dass Ve ne zungen on ö en lichen, sozialwi scha lichen
und zi ilgesellscha lichen Ak eu en in den iel äl igen Ein ich ungen und Diens en des Bildungs-,
Gesundhei s-, Jugend- und Sozialsek o zum Planungsgegens and gewo den sind ( gl. Schube
2007). Mi dem Eind ingen de Logik des Sozialmanagemen s in das Sys em de sozialen A bei
sind sei den spä en 1980e Jah en somi nich nu die lebenswel lichen Ne zwe ke in den
Blickpunk de Be ach ung ge ück , e s ä k wi d auch de ins i u ionelle Kon ex de
kommunalen Daseins o so ge als o ganisa o isches Ne zge üge wah genommen und de Beda
eine „Ne zwe kkoope a ion“ im Public Managemen kons a ie .
Die Implemen ie ung eine e iä en Ne zwe kkoope a ion im Non-P o i -Be eich ep äsen ie eine
inno a i e Pe spek i e, denn die Koope a ion und Koo dina ion de be eilig en Ak eu e we den
zwa au de G undlage gemeinsame Ziele un e den Pa ne n e einba , ech lich und
wi scha lich bleiben die Ak eu e jedoch selbs ändige Einhei en. Die Kon olle übe das
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
7
Zusammenwi ken wi d so au ge eil , dass die einzelnen Leis ungsbei äge dezen al e an wo e
we den. Mi de Ums eue ung au das o ganisa o ische Ve ah en de Ne zwe kkoope a ion wi d
die Basis ü die Inno a ions ähigkei de kommunalen Daseins o so ge gescha en, da das
Zusammenwi ken eine P ozesslogik olg . Un e einem P ozess wi d in diesem Kon ex eine
zielge ich e e Ve bindung zu o isolie e Leis ungen zu eine Folge on logisch
zusammenhängenden Ak i i ä en e s anden ( gl. Ky e 2011: 450). In dem P ozess gib es einen
de inie en An ang (Inpu ) und einen de inie es Ende (We , Ou pu ), sodass die agmen ie en
Einzelleis ungen e schiedene Diens e und T äge im Sozial aum mi einande kombinie und in
einem zusammenhängenden P ozess abgewickel we den ( gl. ebd.). Die Ke e läss sich nach
p imä en und sekundä en Ak i i ä en di e enzie en ( gl. Schube 2012): Wäh end die p imä en
Ak i i ä en die He s ellung de Diens leis ung sowie ih e Dis ibu ion un e den Ad essa en
beinhal en, we den im Sekundä p ozess die Inpu s be ei ges ell , die ü die E b ingung des
P imä p ozesses no wendig sind. Dazu zählen beispielsweise die Be ei s ellung on Ma e ialien
und Know-How, sowie ma e iellen Ressou cen. In de Analyse de P ozesske e können
Schwachs ellen iden i izie , unkla e Absp achen und Ve an wo ungsde ini ionen sowie eine
um assende Ablau s uk u e mi el we den. Dies bewi k ü die Ad essa en eine höhe e
We schöp ung – also einen höhe en Nu zen, da die P ozess- und E gebnisquali ä im Vo de g und
s ehen. Auch ü die die Ak eu e des Ne zwe k e bunds en s ehen du ch die Ne zwe ko ganisa ion
Vo eile, die sich im Folgenden wie olg da s ellen lassen:
(1) Die Ziele de kommunalen Daseins o so ge lassen sich im Rahmen eine Koope a ion
e olg eiche umse zen
(2) Das Zusammenspiel un e den e ah enen Pa ne n wi k posi i au das
Inno a ionspo enzial des einzelnen Ak eu s zu ück
(3) Zu Kompe enzen und Ressou cen, die jeweils nu in einzelnen Diens en o handen sind,
ü den E olg abe geb auch we den, geling ein e izien e Zugang aus den jeweilig
ande en Ein ich ungen
(4) Zwischen den Ein ich ungen und Diens en inde ein kon inuie liche Aus ausch
be eiche nde Ideen und An egungen s a und
(5) im koope a i en Zusammenspiel we den Leis ungen e ziel , die kein Pa ne aus eigene
K a e eichen kann.
Vo eine lächendeckenden Neuo ganisa ion we den jedoch exempla ische Modellp ojek e
benö ig , um die die E olgsbedingungen zu iden i izie en und die Sch i e zu
Ne zwe kkoope a ion beispielha und nach ollziehba zu demons ie en. Das P ojek Ci yNe
lie e zu diesem E kenn nisgewinn einen heo e ischen und p axise p ob en Bei ag.
1.2 T ans e ziele des P ojek s
Mi dem P ojek Ci yNe wu de das Ziel e olg , das P inzip de Ne zwe kkoope a ion - zu dem
be ei s gu e E ah ungen im P o i be eich exis ie en - in angemessen modi izie e Fo m au den
Non-P o i -Be eich de kommunalen Daseins o so ge in den Sozial äumen de S ad Mülheim an
de Ruh zu ans e ie en. Du ch die De ini ion on Schni s ellen wu den zu diesem Zweck
beda sge ech e Lösungen zu dem P oblemen und He aus o de ungen des demog a ischen
Wandels en wickel und au diese Weise eine höhe e Quali ä de sozialen Diens leis ung bzw. de
Al enhil eplanung anges eb . De Fo schungs ans e soll e in eine „Ne zwe kplanung“ e olgen,
übe die e schiedene Ak eu e aus de Ve wal ung und e schiedenen Felde n de sozialen
Daseins o so ge on soziale A bei übe Jugendhil e und Bildungswesen bis hin zu
Gesundhei swesen und Kul u aum- und p oblemkon ex bezogen in einen zielo ien ie en und
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
8
sys ema ischen Koope a ionszusammenhang geb ach we den. Im Mi elpunk s anden die soziale
Diens leis ungsin as uk u de S ad Mülheim an de Ruh und ih e Ve ne zung zu P ozesske en.
Au de G undlage eine de aillie en P oblem- bzw. Beda sanalyse und eine Sammlung
beda sdeckende Ideen ü eine Ne zwe kkoope a ion wu den po enzielle Koope a ionspa ne
iden i izie , Ve ne zungss a egien und Ve ne zungsins umen e en wickel und die
Implemen ie ung und Realisie ung de Ne zwe kkoope a ion wissenscha lich beglei e . Schube
(2008: 88) ha ü den Au bau und ,Be ieb´ on in as uk u ellen Ne zwe ken in de
Sozialwi scha ein ins umen elles Ablau schema en wickel , das in den Jah en 2009 bis 2011 on
de FH Köln – Fo schungsschwe punk Sozial • Raum • Managemen - in Koope a ion mi de S ad
Mülheim an de Ruh e p ob wu de ( gl. Abbildung 1):
(1) Vo be ei ungsphase / Konzipie ung:
a. Da s ellung de Ausgangssi ua ion mi Mi eln de Be ich e s a ung (s a is ische
Da en, Geschä ss a is iken)
b. De ini ion de P ozesse und ih e Agg ega ion zu in eg ie en Ve ne zungsachsen
(P imä - und Sekundä p ozesse)
c. Iden i ika ion de Ak eu e ü die Ve ne zung
(2) Kons i u ie ungsphase / Implemen ie ung:
a. Akquisi ion de Koope a ionspa ne en lang de de inie en P ozesske en
b. Fo mulie ung de Ne zziele
c. En wicklung eines Ve ne zungskonzep s
d. En wicklung meh e e Ve ne zungsins umen e
e. En scheidung übe eine okale und/ode la e ale Ne zwe k e an wo ung
. Ins i u ionalisie ung de Ne zwe kkoo dina ion du ch bila e ale Gesp äche
g. Ve einba ungen / Kon ak e übe die Leis ungen de Koope a ionspa ne und die
Koope a ionsweise
Abbildung 1: Ablau schema zum Au bau on in as uk u ellen Ne zwe ken
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
9
Die zu ini iie enden Ne zwe ke soll en (a) ope a i au P imä p ozesse des all äglichen Lebens
ausge ich e sein (z.B. die Sozialisa ion eines Menschen im d i en und ie en Lebensal e ), (b) sich
da ü in de sekundä en Ve ne zung die e o de liche Un e s ü zung holen, (c) du ch die
Ve ne zung on un e schiedlichen Fachleu en einen e iä en Cha ak e besi zen und (d) en wede
e ikal bzw. diagonal nach einem hie a chischen ode ho izon al nach einem he e a chischen
S eue ungsmodus übe Resso g enzen hinweg o ganisie we den, um das Zusammenwi kungen
de Ak eu e ad essa en-, quali ä s- und wi kungsbezogen zu e wi klichen. Es handel sich somi
um den Typ des „Kon ak ne zwe kes eine We schöp ungspa ne scha on Diens leis e n im
Sozial aum, die en lang eine We eke e on e knüp en Diens leis ungen geo dne we den. Sie
um assen die Beziehungen zu den Ak eu en, die ü den p imä en Ke np ozess no wendig sind.
Dazu zählen Eh enam liche on Ve einen genauso wie p o essionelle
Diens leis ungsein ich ungen. Du ch ih e Ve bindung we den S ä ken gebündel und Schwächen
kompensie , sodass die p imä e Wi kungske e wi kungs olle a angie wi d. Die Ne zwe ke
zeichnen sich du ch eine e ikale ode diagonale Fo m de Zusammena bei aus, die zwischen
meh e en kommunalen O ganisa ionseinhei en au de s a egischen Ebene (Äm e /Fachbe eiche)
und lokalen O ganisa ionen und T äge n de ope a i en Ebene ge egel is . Ziel des Vo habens wa
somi die Realisie ung eines ins i u ionellen Einbe ungskon ex es, indem das Koope a ionsge üge
sozial äumlich on eine Koo dina ionsagen u mode ie wi d. Dadu ch können s abile
Ve auensbeziehungen gescha en we den, die möglichs auch nach de En wicklungs- und
E p obungsphase als „selbs agende S uk u en“ wei e agie en und on den s a egischen
Ve wal ungss uk u en un e s ü z we den.
Dami äg das P ojek o haben o allem zu „sozialen Nachhal igkei “ bei, weil das
o ganisa o ische Ve ah en de Ne zwe kkoope a ion die Pe spek i e on eine
in e en ionis ischen ausge ich e en hin zu eine s ä ke p ä en i en kommunalen
Daseins o so ge e wei e und die Siche ung de G undbedü nisse äl e e Menschen im d i en
und ie en Lebensal e – beispielsweise au g und de Be eiligung e schiedene Ak eu e aus dem
Jugend-, Gesundhei s- und Kul u be eich auch in agene a ionell – in den Blick nimm . Du ch die
E ablie ung eine Ne zwe ks uk u in den Sozial äumen de S ad Mülheim an de Ruh wi d den
psychischen und physischen Folgen des Al e ns angemessen Rechnung ge agen. Dadu ch wi d
die We schöp ungske e de sozialen Daseins o so ge in de S ad Mülheim an de Ruh
gleichzei ig e besse . In eine abges imm en Ke e sollen die Ak eu e mi dem Ziel koope ie en,
den sozial wi ksamen We schöp ungsp ozess du ch die Koope a ion und den zielo ien ie en
Einsa z ih e Ressou cen zu op imie en.
1.3 Planungs- und En wicklungsins umen DAPP
Um das in Kapi el 1.2 skizzie e Ziel o haben zu e eichen, wu de im Rahmen des P ojek s Ci yNe
das me hodische Ins umen a ium DAPP en wickel , nachdem die Ne zwe kplanung on de
ö lichen Sozialplanung ealisie und in die Implemen ie ung übe üh we den kann. Das Modell
um ass ie Baus eine ( gl. auch Abbildung 2):
(1) DATENANALYSE: PROFIL DES AUSGEWÄHLTEN UNTERSUCHUNGS-/SOZIALRAUMS
Um die Lage im Sozial aum zu e ö e n, wi d zue s eine Analyse lokale S uk u da en
o genommen. Das Ziel diese Analyse bes eh da in, einen Übe blick übe die
Lebens e häl nisse de Bewohne scha in den ausgewähl en Qua ie en Mülheims zu
gewinnen, in dem ö liche S a is iken sekundä analy isch ausgewe e we den
(insbesonde e zu Me kmalen de Be ölke ungss uk u und Be ölke ungsen wicklung).
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
16
deu lich, dass sich ü die Zukun komplexe An o de ungen an eine al e sge ech e Ve so gung in
Mülheim an de Ruh e geben we den, denen mi eine zielg uppeno ien ie en Ve ne zung de
In as uk u en angemessen Rechnung zu agen is .
Abbildung 7 zeig sowohl ü Al s ad I als auch ü Al s ad II, dass eine übe du chschni liche
Quo e on Einpe sonenhaushal en o handen is . In Al s ad I lieg de P ozen we bei 48% und in
Al s ad II bei 45%. In den üb igen S ad eilen Mülheims äll de An eil de Einpe sonenhaushal e
mi einem P ozen we on 40% ge inge aus.
Bei Be ach ung de S a is ischen Bezi ke in Al s ad I und in Al s ad II zeig sich in Abbildung 8
und 9, dass die Haushal s o m de „Alleine ziehenden“ P ozen we e um 5% sowie die ande en
Familienhaushal e mi eine Pe sonenanzahl on 3 und meh P ozen we en zwischen 8% und 13%
au weisen. De Haushal s yp „zwei E wachsene“ bilde mi An eilen zwischen 34% und 41% die am
zwei s ä ks en au e ende Fo m. Es dominie en in allen S a is ischen Bezi ken die Single-Haushal e
mi We en um 50%; in S ad mi e lieg de An eil soga übe 50%.
Abbildung 7: Be ölke ung am O de Haup wohnung nach Haushal sg öße in Al s ad I und Al s ad
II und sons ige S ad eile am 30.06.2009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): P i a haushal e. Mülheim an de Ruh
48% 45% 40%
30% 30% 32%
11% 12% 15%
10% 13% 14%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Al s ad I Al s ad I Sons ige
S ad eile
4 u. meh
d ei Pe sonen
zwei Pe sonen
eine Pe son

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
17
Abbildung 8: Haushal s ypen in den S a is ischen Bezi ken on Al s ad I am 30.06.02009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): P i a haushal e. Mülheim an de Ruh
Abbildung 9: Haushal s ypen in den S a is ischen Bezi ken on Al s ad II am 30.06.02009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): P i a haushal e. Mülheim an de Ruh
In den Abbildungen 10 und 11 k is allisie sich he aus, dass de An eil de Single-Haushal e o
allem in de Al e sg uppe de 35- bis un e 65-Jäh igen mi übe 40% e e en is . Bei de G uppe
de 65-Jäh igen und äl e be agen die P ozen we e zwischen 30% und 40%. Eine Ausnahme s ell
de S a is ische Bezi k „Südwes “ in Al s ad II da , wo nu 27% de 65-Jäh igen und äl e zu
G uppe de Singles zählen und ausnahmsweise die G uppe de 18- bis un e 35-Jäh igen mi 29%
übe wieg . Im S a is ischen Bezi k No d on Al s ad I äll de An eil de äl e en Alleinlebenden mi
40% am höchs en aus; zugleich is do de An eil de jungen E wachsenen am nied igs en.
53% 50% 48% 45%
4% 3% 5% 4%
34% 39% 37% 39%
8% 8% 11% 12%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
S ad mi e Südwes Südos No dos
Sons ige Hausha e
2 E wachsene
Alleine ziehende
Singles
47% 44% 42% 49%
4% 4% 4%
5%
39% 39% 41% 33%
10% 13% 13% 13%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Südos No dos No d Südwes
Sons ige Hausha e
2 E wachsene
Alleine ziehende
Singles
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
18
Abbildung 10: Be ölke ung am O de Haup wohnung (Singles) in den S a is ischen Bezi ken on
Al s ad I am 30.06.02009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): P i a haushal e. Mülheim an de Ruh
Abbildung 11: Be ölke ung am O de Haup wohnung (Singles) in den S a is ischen Bezi ken on
Al s ad II am 30.06.2009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): P i a haushal e. Mülheim an de Ruh
2.3 Be ölke ungsbewegung
Die nachs ehenden Abbildungen zeigen, wie sich die na ü lichen Be ölke ungsbewegungen im
Jah 2007 en wickel haben. Da übe hinaus we den sowohl die inne s äd ischen als auch die
S ad g enzen übe sch ei enden Zu- und Fo züge beleuch e .
Nach Abbildung 12 sind sowohl in Al s ad I als auch in Al s ad II und den sons igen S ad eilen
Mülheims wenige Gebu en zu e zeichnen als S e be älle, so dass das Ve häl nis de na ü lichen
Be ölke ungsbewegung unausgewogen is . Besonde s deu lich wi d dies in Al s ad I, wo de
An eil de S e be älle an de Be ölke ung im S ad eil 1,66% be äg , wäh end de An eil de
25% 23% 22% 19%
40% 42% 42% 43%
35% 35% 36% 38%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
50%
S ad mi e Südwes Südos No dos
18- un e 35 Jah e
35-un e 65 Jah e
65 und äl e
27%
23%
17%
29%
43% 43%
46% 44%
30%
34%
40%
27%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
50%
Südos No dos No d Südwes
18- un e 35 Jah e
35-un e 65 Jah e
65 und äl e
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
19
Gebu en bei 0,82% lieg . Gemäß den Aus üh ungen des Familienbe ich s we den die
abnehmenden Gebu en a en und s eigenden S e be a en auch ü die Zukun p ognos izie . Es
wi d da on ausgegangen, dass sich die Gesam be ölke ung Mülheims bis 2025 on u sp ünglich
170.327 Einwohne n im Jah 2005 au 153.186 Einwohne im Jah 2025 wei e eduzie en wi d ( gl.
Zen um ü in e disziplinä e Ruh gebie s o schung / S ad Mülheim an de Ruh 2007: 33).
Abbildung 12: Na ü liche Be ölke ungsbewegungen / Gebu en und S e be älle 2007 in Al s ad I und
Al s ad II und sons ige S ad eile 2007
Quelle: S ad Mülheim an de Ruh , S ab Kommunale En wicklungsplanung und S ad o schung (o.J.):
Be ölke ungsbewegungen im Jah 2007. Mülheim an de Ruh .
Abbildung 13 zeig , dass es sowohl in Al s ad I als auch in Al s ad II und den sons igen S ad eilen
einen höhe en An eil inne s äd ische Zu- und Fo züge gib als Außenwande ungen übe die
S ad g enzen. E kennba wi d, dass das jeweilige Ve häl nis zwischen den Zu- und Fo zügen
sowohl inne s äd isch als auch übe die S ad g enzen hinaus p ozen ual ausgeglichen is . Dies läss
sich exempla isch an Al s ad I belegen, wo die inne s äd ischen Zuzüge 7,7% be agen und die
inne s äd ischen Fo züge 7,9%, die Zuzüge du ch Außenwande ung 4,8% und die Fo züge du ch
Außenwande ung 4,1%. Dies läss die Schluss olge ung zu, dass es sich bei de S ad Mülheim
o enkundig um einen s abilen Wohns ando handel .
Fe ne äll au , dass die P ozen we e inne s äd ische Zu- und Fo züge sowohl in Al s ad I als
auch in Al s ad II höhe sind als in den sons igen S ad eilen, so dass in den beiden
Un e suchungs äumen o ensich lich eine s ä ke e Fluk ua ion gegeben is als im üb igen
S ad gebie . Dies wi d insbesonde e bei den inne s äd ischen Zu- und Fo zügen e kennba ; in
Al s ad I be äg die Zuzugsquo e 7,7%, die Fo zugsquo e 7,9%. In Al s ad II be äg die
Zuzugsquo e eben alls 7,7%, die Fo zugsquo e wiede um 7,7%. In den sons igen S ad eilen
be agen die P ozen we e ü die Zu- und Fo züge dagegen jeweils nu 5,8%.
0,82% 0,78% 0,68%
1,66%
1,09% 1,15%
0,00%
1,00%
2,00%
Al s ad I Al s ad II Sons ige S ad eile
Gebu en
S e be älle
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
20
Abbildung 13: Na ü liche Wande ungsbewegungen / Zuzüge und Fo züge als Außenwande ung und
Umzug im S ad gebie 2007 in Al s ad I, Al s ad II und sons ige S ad eile 2007
Quelle: S ad Mülheim an de Ruh , S ab Kommunale En wicklungsplanung und S ad o schung (o.J.):
Be ölke ungsbewegungen im Jah 2007. Mülheim an de Ruh .
Diese Eind uck wi d auch in Abbildung 14 bes ä ig , in de de Gesam an eil de Zu- und Fo züge
ü jeden S ad eil im Jah 2007 au ge üh is . Insbesonde e Al s ad I (Zuzüge 14%, Fo züge 15%)
und Al s ad II (Zuzüge 18%, Fo züge 18%) weisen höhe e P ozen we e au als die üb igen
S ad eile. Do liegen die P ozen we e de Zu- und Fo züge bei 12% und wenige .
Abbildung 15 un e s eich , dass die Einwohne on Al s ad I mi 35,1% übe du chschni lich
häu ig inne halb Al s ad I umziehen, am zwei häu igs en ziehen sie nach Al s ad II mi 20,6%. Bei
den Einwohne n on Al s ad II zeig sich, dass de übe wiegende An eil mi 40,1% inne halb
Al s ad II umzieh und 15,1% am zwei häu igs en nach Al s ad I abwande n. Was die Umzüge in
die üb igen S ad eile anbelang , a o isie en die Bü ge on Al s ad II mi 11,1% den S ad eil
Dümp en am d i s ä ks en, wäh end die Bü ge aus Al s ad I mi 9,7% nach Menden-Hol hausen
ziehen.
4,8%
4,1%
3,5%
4,1% 3,9% 3,5%
7,7%
5,8%
7,9%
7,7%
5,8%
0,0%
1,0%
2,0%
3,0%
4,0%
5,0%
6,0%
7,0%
8,0%
9,0%
Al s ad I Al s ad II Sons ige
S ad eile
Zuzüge
Außenwande ung
Fo züge
Außenwande ung
Zuzüge S ad gebie
Fo züge S ad gebie
7,7%
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
21
Abbildung 14: Umzüge im Mülheime S ad gebie 2007
Quelle: S ad Mülheim an de Ruh , S ab Kommunale En wicklungsplanung und S ad o schung (o.J.):
Be ölke ungsbewegungen im Jah 2007. Mülheim an de Ruh .
Abbildung 15: Umzüge im Mülheime S ad gebie 2007 ( on…nach…)
Quelle: S ad Mülheim an de Ruh , S ab Kommunale En wicklungsplanung und S ad o schung (o.J.):
Be ölke ungsbewegungen im Jah 2007. Mülheim an de Ruh .
Eine An wo au die F age, aus welchen He kun sgebie en sich die meis en Zuzüge nach Mülheim
e eignen und in welches Zielgebie die meis en Fo züge abwande n, zeig Abbildung 16.
E sich lich wi d, dass mi übe 50% die meis en Zu- und Fo züge aus NRW s ammen, wäh end die
Zu- und Fo züge aus den üb igen Bundeslände n sowie dem Ausland mi un e 16% deu lich
ge inge aus allen.
14%
18%
11% 10% 10%
7%
12%
10% 10%
15%
18%
11% 10%
10%
5% 11% 9% 10%
0%
2%
4%
6%
8%
10%
12%
14%
16%
18%
20%
Zuzüge
Fo züge
35,1%
20,6%
5,1% 5,4% 6,8%
9,7%
5,9% 5,8% 5,6%
15,1%
40,1%
6,8%
11,1% 7,8%
3,2% 5,9% 5,2% 4,7%
0,0%
5,0%
10,0%
15,0%
20,0%
25,0%
30,0%
35,0%
40,0%
45,0%
on Al s ad I
on Al s ad II

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
22
Abbildung 17 zeig , dass mi 3,4% die meis en Zuzüge aus Polen kommen. Als zwei s ä ks e Na ion
is die Tü kei mi 3,1% und Se bien / Mon eneg o mi 2,3% in Mülheim an de Ruh e e en.
Abbildung 16: Zu- und Fo züge nach dem Ziel- und He kun sgebie in Mülheim 2007
Quelle: S ad Mülheim an de Ruh , S ab Kommunale En wicklungsplanung und S ad o schung (o.J.):
Be ölke ungsbewegungen im Jah 2007. Mülheim an de Ruh .
Abbildung 17: Zuzüge nach Na ionali ä in Mülheim 2007 (die zehn Häu igs en)
Quelle: S ad Mülheim an de Ruh , S ab Kommunale En wicklungsplanung und S ad o schung (o.J.):
Be ölke ungsbewegungen im Jah 2007. Mülheim an de Ruh .
2.4 Ausländische Be ölke ung
Nachdem in Kapi el 2.2 be ei s ein Übe blick übe den An eil de ausländischen Be ölke ung in den
S ad eilen nach Geschlech gegeben wu de, bilden die nach olgenden Abbildungen das
64%
13% 16%
5% 3%
58%
14%
8% 13%
6%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
Zuzüge He kun sgebie
Fo züge Zielgebie
3,4% 3,1%
2,3% 2,0% 2,0%
1,2% 1,2% 1,1% 0,8% 0,7%
0,0%
0,5%
1,0%
1,5%
2,0%
2,5%
3,0%
3,5%
4,0%
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
23
S uk u me kmal „ausländische Be ölke ung“ di e enzie e ab, indem ein Übe blick übe den
An eil de Auslände sowie den An eil de Bewohne scha mi einem Mig a ionshin e g und
gegeben wi d.
Abbildung 18 zeig , dass sich sowohl in Al s ad I als auch in Al s ad II und den sons igen
S ad eilen de g öß e An eil de ausländischen Be ölke ung mi P ozen we en zwischen 45% bis
49% im Al e zwischen 0 bis un e 35 Jah e be inde , zu de zwei häu igs en G uppe zählen mi
P ozen we en zwischen 39% bis 41% die 35- bis un e 60-Jäh igen. Die G uppe de 60- bis un e
65-Jäh igen sowie die G uppe de 65-Jäh igen und äl e is sowohl in Al s ad I als auch Al s ad II
und den sons igen S ad eilen Mülheims mi P ozen we en un e 10% un e ep äsen ie , wenn
zum Ve gleich beispielsweise die Gesam be ölke ung he angezogen wi d, in de die G uppe de
60-Jäh igen und äl e in Al s ad I mi 32% und den sons igen S ad eilen mi 29% die G uppe de 0
bis un e 30-Jäh igen knapp übe s eig (Kapi el 2.2).
Abbildung 18: Ausländische Be ölke ung nach Al e sg uppen in Al s ad I, Al s ad II und sons ige
S ad eile am 30.06.2009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): Be ölke ungsbes and am 30.06.2009. Mülheim
an de Ruh .
Abbildung 19 zeig , dass in Al s ad I mi 18,7% die meis en de ausländischen Bü ge ü kischen
U sp ungs sind und 9,7% aus Se bien, Koso o und Mon eneg o sowie 6,0% aus K oa ien s ammen.
Ein ähnliches Bild zeig sich auch in Al s ad II, da do die Tü ken die häu igs e G uppe de
ausländischen Bü ge sind ( gl. Abbildung 20). Im Ve gleich zu Al s ad I is de An eil de
ü kischen Bewohne mi 36,1% deu lich höhe . Zu zwei häu igs en Sp achg uppe zähl in Al s ad
II mi 10,4% eben alls Se bien, Koso o, Mon eneg o. Bei den üb igen Na ionali ä en zeigen sich
zwischen Al s ad I und Al s ad II Un e schiede; wäh end in Al s ad I 6% de Bewohne aus
K oa ien s amm , kommen in Al s ad II 6,9% de Bewohne aus I alien.
47% 49%
45%
39% 38% 41%
4% 4% 5%
10% 8% 9%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
Als ad I Al s ad II sons ige
S ad eile
ausländische Be ölke ung
0- un e 35 Jah e
35- un e 60 Jah e
60- un e 65 Jah e
65 Jah e und äl e
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
24
Abbildung 19: Auslände nach ih e Na ionali ä in den S ad eilen on Al s ad I am 30.06.2009, die
zehn Häu igs en
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): Be ölke ungsbes and am 30.06.2009. Mülheim
an de Ruh .
Abbildung 20: Auslände nach ih e Na ionali ä in den S ad eilen on Al s ad II am 30.06.2009, die
zehn Häu igs en
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): Be ölke ungsbes and am 30.06.2009. Mülheim
an de Ruh .
Abbildung 21 gib übe die An eile de ausländischen Be ölke ung mi Mig a ionshin e g und
Auskun , das sind hie Auslände und Deu sche mi zwei e S aa sangehö igkei nach ih e
nich deu schen S aa sangehö igkei . Insbesonde e in dem S a is ischen Bezi k „Südos “ (37%) on
Al s ad I leb ein übe du chschni liche An eil de Be ölke ung mi Mig a ionshin e g und,
wäh end im S a is ischen Bezi k „Südwes “ (13%) on Al s ad I sowie „Südwes “ (14%) und „No d“
(18%) on Al s ad II wenige Auslände mi Mig a ionshin e g und wohnha sind. Au die üb igen
S a is ischen Bezi ke e eilen sich die P ozen we e mi 21% bis 26% gleichmäßig.
18,7%
9,7%
6,0% 5,5% 4,8% 4,4% 4,1% 3,7% 3,1% 2,7%
0,0%
5,0%
10,0%
15,0%
20,0%
25,0%
30,0%
35,0%
40,0%
36,1%
10,4%
6,9% 3,9% 3,8% 2,7% 2,4% 2,4% 2,3% 2,0% 2,0%
0,0%
5,0%
10,0%
15,0%
20,0%
25,0%
30,0%
35,0%
40,0%
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
25
Abbildung 21: Be ölke ung mi Mig a ionshin e g und in den S a is ischen Bezi ken Al s ad I,
Al s ad II am 30.06.2009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): Be ölke ungsbes and am 30.06.2009. Mülheim
an de Ruh .
Die Haushal s o m de Einpe sonenhaushal e zähl mi Ausnahme des S a is ischen Bezi ks
„Südos “ (28%) in Al s ad I bei den Mig an en zu de häu igs en Lebens o m. Am zwei häu igs en
leben die Mig an en in Zweipe sonenhaushal en. Abbildung 22 leg da , dass de Haushal s yp „3
Pe sonen“ mi Ausnahme des S a is ischen Bezi ks „Südwes “ (16%) in Al s ad I p ozen ual
ge inge e e en is , als de Haushal s yp „4 Pe sonen und meh “. De Haushal s yp „4 Pe sonen
und meh “ be äg do nu 13%, obwohl in den üb igen S a is ischen Bezi ken on Al s ad I und
Al s ad II P ozen we e on übe 20% e eich we den.
Abbildung 22: Mig an enhaushal e in den S a is ischen Bezi ken on Al s ad I, Al s ad II am
30.06.2009
Quelle: Re e a V.1 S ad o schung und S a is ik (o.J.): P i a haushal e am 30.06.2009. Mülheim an de
Ruh
24%
13%
37%
26% 24% 24%
18%
14%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
S ad mi e
Südwes
Südos
No dos
Südos
No dos
No d
Südwes
Al s ad I Al s ad II
34% 44%
28% 32% 29% 30% 31% 32%
27%
26%
30% 28%
28% 28% 24% 23%
17%
16%
19% 15% 17% 17% 18% 17%
22% 13% 22% 25% 26% 25% 27% 28%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
S ad mi e
Südwes
Südos
No dos
Südos
No dos
No d
Südwes
Al s ad I Al s ad II
4 Pe sonen und meh
3 Pe soen
2 Pe sonen
1 Pe son
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
32
3.4 Auswahlk i e ien
Insgesam 41,8% alle Be ag en gaben da übe Auskun , wie wich ig Ihnen ähnliche We e und
Ziele, eine ähnliche B anchenhe kun und Vo s ellung on Quali ä sowie Sympa hie bei de
Auswahl des Koope a ionspa ne s sind. Dazu wu den sie au ge o de d ei po enzielle
Koope a ionspa ne zu benennen und eine Bewe ung ü jeden einzelnen abzugeben. Im
Folgenden we den die E gebnisse exempla isch ü den e s genann en Koope a ionspa ne
o ges ell :
Au die F age: „Wie wich ig sind Ihnen ähnliche Ziele und We e bei de Auswahl ih es zukün igen
Koope a ionspa ne s?“ geben 67,6% an, dass ähnliche Ziele und We e bei de Auswahl des
a o isie en Koope a ionspa ne s „seh wich ig“ sind. 29,7% wiede um inden ähnliche Ziele und
We e „ehe wich ig“. Nu 1,4% de Be ag en inden ähnliche Ziele und We e „ehe unwich ig“,
wei e e 1,4% soga „unwich ig“.
Wäh end ähnliche We e und Ziele eine wich ige Rolle bei de Auswahl des Koope a ionspa ne s
spielen, is eine ähnliche B anchenhe kun dagegen ü die Meh hei de Be ag en nich so
wesen lich; so sind nu 9,5% de Ansich , dass dieselbe B anchenhe kun „seh wich ig“ is und
21,6% hal en sie ü „ehe wich ig“. 23% ü „ehe unwich ig“ und 37,8% de Be ag en inden die
B anchenhe kun soga „unwich ig“. 8,1% sind zum Be agungszei aum noch unsiche , ob die
B anchenhe kun bei de Auswahl des Koope a ionspa ne s eine Rolle spiel .
Fü 31,1% spiel bei de Auswahl des zukün igen Koope a ionspa ne s Sympa hie eine „seh
wich ige“ Rolle. Wei e e 36,5% hal en Sympa hie ü „ehe wich ig“, 17,6% dagegen ü „ehe
unwich ig“. Fü 10,8% de Be ag en is Sympa hie „unwich ig“. 4,1% sind zum
Be agungszei punk unsiche , ob Sympa hie bei de Auswahl des Koope a ionspa ne s
ausschlaggebend is .
Wich ig is den Be ag en o allem eine ähnliche Vo s ellung on Quali ä . Fü 60,8% spiel eine
ähnliche Vo s ellung on Quali ä in diesem Kon ex eine „seh wich ige“ Rolle, 36,5% inden sie
„ehe wich ig“. Nu 1,4% de Be ag en inden ein ähnliches Quali ä s e s ändnis „ehe unwich ig“,
2,7% sind zum Be agungszei aum unsiche . Abbildung 26 zeig die An wo en nochmal im
Ve gleich und mach deu lich, dass ü die Be ag en bei de Auswahl des Koope a ionspa ne s
insbesonde e ähnliche We e und Ziele und eine ähnliche Vo s ellung on Quali ä
ausschlaggebend sind.

Abbildu
n
3.5 E
i
Von d
e
Koope
a
Koope
a
gemein
s
Meh he
i
Koope
a
Zu ied
e
dem ge
m
zu ied
e
„zu ied
e
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45,8% d
de Zuk
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e
Koope
a
Koope
a
ähnlich
e
1
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g
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
n
g 26: Ausw
a
i
n ich un
g
e
n insgesa
m
a
ionspa n
e
a
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i
de Be
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e
e
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e
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e
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n“. Nu 5,
n
gszei aum
e Gesam s
u
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s
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m
s
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e
ag en
m
a
ionspa n
e
a
ionspa ne
e
s E gebnis
E gebnissen
z
n
gsübe g ei e
n
g
enann en Koo
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38
2. ALTERSGERECHTE FREIZEITANGEBOTE
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den Un e suchungs äumen Al s ad I und Al s ad II eine Vielzahl an F eizei angebo en,
In e essensg uppen, Ini ia i en und Ve ans al ungen ü Senio en gib , bei denen sich
äl e e Menschen bilden können, k ea i we den ode ande e Menschen e en können, um
ih soziales Engagemen zu ö de n. K i isie wi d in diese Zusammenhang jedoch, dass die
Angebo e ü Menschen ab 60 Jah en des Ö e en nich al e sge ech , d.h. a ak i genug
sind und die „jungen Al en“ mi dem bishe igen Angebo (bspw. „Senio en e “) nich
e eich we den. Die Wei e en wicklung und inhal liche Op imie ung on spo lichen,
kul u ellen und musikalischen Angebo en wi d deshalb emp ohlen.
3. BERATUNGSANGEBOTE
Au Pla z 3 lieg de Ausbau de Be a ungsangebo e. Es wi d beispielsweise au das
P oblem e wiesen, dass insbesonde e Angehö ige on Demenze k ank en
Be a ungsleis ungen benö igen, um die P lege de Angehö igen aus eichend siche s ellen
zu können. Da übe hinaus mangele es an Be a ungs- und Anlau s ellen, um die
Be a ungsbeda e äl e e und p legebedü ige Bü ge /innen, die un e ande em in F agen
de P lege e siche ung und Tes amen s olls eckung bes ehen können, aus eichend
abzudecken.
4. FÖRDERUNG DES BÜRGERSCHAFTLICHEN ENGAGEMENTS UND PARTIZIPATION
Die Fö de ung des Bü ge scha lichen Engagemen s und de Pa izipa ion wi d ange eg ,
um o allem den Wissens ans e zwischen den Gene a ionen zu in ensi ie en. Denn de
Wissens ans e zwischen den Gene a ionen e schließ nach Meinung de Be ag en neue
Po enziale. De Wissens ans e is zu zei nich nu ein zen ales Thema de
Pe sonalen wicklung ü Be iebe in de Wi scha – de in e na ionale Fachbeg i sp ich
om „Age Managemen “- sonde n auch ein Thema ü den Umgang mi dem
demog a ischen Wandel in de S ad gesellscha .
5. ALTERSGERECHTER ÖFFENTLICHER PERSONENNAHVERKEHR
Au Pla z 5 de genann en Beda e lieg de Ausbau eines al e sge ech en ö en lichen
Pe sonennah e keh s. Die Be ag en geben in ih e Bewe ung Hinweise da au , dass de
ÖPNV nich ba ie e ei is und das Schilde und Ve keh spläne des Ö e en ü äl e e
Menschen nich lesba sind. Auch die Fah pläne we den k i isie : Insbesonde e be ei s
mobili ä seingesch änk e und nich in S ad mi e lebende Bü ge /innen hä en au g und
de schlech en Fah zei en am Abend Schwie igkei en, am kul u ellen und
gesellscha lichen Leben eilzunehmen.
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
39
4 E gebnis ans e und Ve ne zungss a egie
Mi de Du ch üh ung de Be agung konn en die Beda e de äl e en Menschen zu e lässig
iden i izie we den. Fü die aus de Be agung iden i izie en Beda e wu de eine
Ve ne zungss a egie en wickel , de eine P ozessanalyse wich ige Schlüsselp ozesse des
All agslebens äl e e Menschen zug unde lag. Fe ne wu den aus den Beda en die Themen ü die
Qua ie swe ks ä en abgelei e , die als Ins umen a ium zum Ne zwe kau bau eingese z wu den.
4.1 Iden i ika ion de im Al e ollzogenen Lebensp ozesse und Ak i i ä en
De Mensch is als soziales Wesen in bes imm e Funk ions- und S uk u zusammenhänge
eingebunden. In diesen Funk ions- und S uk u zusammenhängen geh de Mensch Beziehungen
zu ande en Menschen ein, um seine Handlungsziele zu e wi klichen. No be Elias bezeichne die
aus de Beziehungsau nahme esul ie enden Handlungske en als „In e dependenzke en“, die
om Indi iduum bis in die Gesellscha eichen und somi in einen komplexen
Ve lech ungszusammenhang münden ( gl. Bullinge /Nowak 1998: 38 .). Die Gesellscha läss sich
als ein g oßes gesellscha liches Gesam ne zwe k beg ei en und un e gliede sich in wei e e
kleine e Ne zwe ke. Mi Hil e de sozialen Ne zwe kanalyse lassen sich soziale Wechselsei igkei en
besch eiben und analysie en. Denn die „sozialen Ne zwe ke s ellen eale, empi isch besch eibba e
soziale Beziehungen zwischen den Indi iduen da “ (ebd.: 41). Auch die Lebens- und
Sys emwel zusammenhänge lassen sich so ekons uie en. Da jedes Indi iduum sich in
un e schiedlichen Ne zwe ken beweg – die sich in A , G öße und Anzahl un e scheiden können,
is das Indi iduum „je nach Kons ella ion diese Ne zwe ke […] un e schiedlich in Kommunika ion
eingebunden und inde do mal meh mal wenige soziale Un e s ü zung“ (ebd.).
In diesem Kapi el wi d deshalb die soziale Eingebundenhei eines Menschen in eine Sys emwel
au gezeig . Dies wi d anhand eines Beispiels agesablau s bzw. Lebensp ozessablau s p ak izie .
Zunächs wi d hie ü de exempla ische Tagesablau eines Menschen im e s en Lebensal e
da ges ell und mi dem Tagesablau eines Menschen im d i en und ie en Lebensal e
e glichen. Au diese Weise wu de eine Ve ne zungss a egie en wickel , die
Un e s ü zungsbeda e iden i izie und Möglichkei en au zeig , die Ve so gungslücken du ch
Koope a ionsmöglichkei en zu eduzie en. Die Abbildungen 33 und 34 zeigen e schiedene
Ak i i ä en (bzw. Teilp ozesse) eines Menschen im e s en, d i en und ie en Lebensal e . Diese
Ak i i ä en sind als sich wiede holende P ozesske en zu e s ehen. Mi de Bündelung on
Teilp ozessen in P ozesse soll eine Übe sich übe die Vielzahl de Ak i i ä en im Sozial aum
gegeben we den.
Die P ozesse se zen sich aus p imä en und sekundä en Bedü nissen zusammen. Un e dem Beg i
Bedü nis wi d un e ande em ein physische und psychische Mangelzus and e s anden, de das
Ve langen nach Essen, T inken und Zuwendung e c. auslösen kann ( gl. Hobmai 2003:268). Die
Be iedigung de p imä en Bedü nisse dien dabei de Selbs - und A e hal ung, wohingegen die
sekundä en Bedü nisse als e wo bene Bedü nisse bezeichne we den. Beide Bedü nisa en
e en zusammen au ( gl. ebd.:269). Im Rahmen de P ozessanalyse we den die P ozesse dahe in
Anlehnung an die on dem ame ikanischen Ve e e de Humanis ischen Psychologie Ab aham H.
Maslow en wickel e Bedü nispy amide e s ell und anschließend in sogenann en
Schlüsselp ozessen klassi izie .
4.1.1 Die Bedü nispy amide nach Maslow
Maslow wa de Übe zeugung, dass sich bei dem Menschen mi de Gebu zue s die
physiologischen G undbedü nisse en wickeln und auch im spä e en En wicklungs e lau im
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
40
Vo de g und s ehen. Die physiologischen G undbedü nisse können Hunge , Du s , Ve langen
nach Schla und Wohnung beinhal en. Wenn die physiologischen Bedü nisse unbe iedig sind,
können alle ande en Bedü nisse au hö en ode in den Hin e g und ged äng we den ( gl. Maslow
2008: 63). In den beispielha en Tagesabläu en eines Menschen im e s en, d i en und ie en
Lebensal e we den diese Bedü nisse in Fo m on Teilp ozessen wie z.B. schla en, au s ehen, sich
waschen und p legen, ühs ücken und sich bewegen be ücksich ig und den übe geo dne en
P ozessen „Gesundhei “, „Ve so gung“ und „Mobili ä “ zugeo dne . Sobald die physiologischen
Bedü nisse ela i gu be iedig sind, auch ein neues Bedü nisensemble au , das Maslow als
Siche hei sbedü nisse ka alogisie ( gl. ebd.: 66). Die Siche hei sbedü nisse äuße n sich
beispielsweise du ch den Wunsch nach Schu z, Gebo genhei und S abili ä . Bezogen au die
Beispiel agesabläu e wi d mi diesem Bedü nis beispielsweise de Haushal bzw. das Wohnen
e bunden, da das Wohnen dem Mensch einen Schu z- und Rückzugso bie e . Diese Teilp ozess
wu de dem P ozess „Wohnen“ zugeo dne . Lau Maslow sind die Siche hei sbedü nisse bei einem
gesunden und glücklichen E wachsenen in unse e Kul u übliche weise be iedig . Im
Vo de g und s eh deshalb das T e en on F eunden, Bekann en und de Familie. De
dazugehö ige P ozess is olglich de P ozess de „Sozialen Einbe ung“. Unbe iedig können die
Bedü nisse dagegen beispielsweise bei Kinde n und psychisch k anken E wachsenen sein, die
nach Siche hei s eben und die Wel als bed ohlich wah nehmen ( gl. ebd. 66 .). Wenn die
physiologischen Bedü nisse und die Siche hei sbedü nisse zu ieden ges ell sind, e en die
Bedü nisse nach Liebe, Zuneigung und Zugehö igkei au ( gl. ebd.: 70). Danach olgen die
We schä zungsbedü nisse, die sich insbesonde e in dem Wunsch nach Ane kennung und
Au me ksamkei äuße n ( gl. ebd.: 72). De Wunsch nach Selbs e wi klichung is das hie a isch
höchs s ehende Bedü nis. Das ak uelle Gü e - und Diens leis ungsangebo kann Ein luss au die
Bedü niss uk u nehmen, da Bedü nisse e s du ch das Angebo on P oduk en und
Diens leis ungen en s ehen und die Nach age en sp echend bedingen ( gl. Finis-Siegle 2009: 25).
Da das Bedü nis du ch die In e ak ion mi ande en Pe sonen be iedig wi d, wi d es eben alls
dem P ozess „Soziale Einbe ung“ zugeo dne . Gemein is das „S eben nach Unabhängigkei und
Selbs bes immung sowie […] [die] Ve wi klichung und Ausschöp ung seine eigenen
Möglichkei en“ ( gl. Hobmaie 2003: 270). Da un e allen Ak i i ä en wie de Schulbesuch, die
be u liche Ak i i ä und de Nu zen on kul u ellen Angebo en. Alle Un e nehmungen, die eine
Selbs e wi klichung begüns igen ode e möglichen, we den dahe als P ozess „A bei und
Ak i i ä “ und „Bildung und Kul u “ bezeichne ( gl. Abbildung 31).
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Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
48
okussie e, nahm die Fakul ä ü Wi scha swissenscha en und ü Fah zeugsys eme und
P oduk ion p o i o ien ie e O ganisa ionen aus den Felde n de mi els ändischen Wi scha s-
und de Mobili ä swi scha in den Mi elpunk de Be ach ung. Im Ve lau des
Fo schungsp ozesses wu den du ch eine quan i a i e Be agung on P o i und Non-P o i
O ganisa ionen in No d hein-Wes alen E gebnisse zum S ellenwe de Ne zwe ko ganisa ion in
den ak uellen O ganisa ionss a egien- und konzep en gene ie . Du ch e ie ende quali a i e
Fallanalysen wu den Gelingensbedingungen und Un e s ü zungsbeda e bei de Einbindung on
O ganisa ionen in eine Ne zwe kkoope a ion au gedeck und modula ige Be a ungsins umen e
induk i abgelei e .
Zen ales E gebnis de Be agung wa , dass in den Falls udien – mi Ausnahme eine
au omobilwi scha lichen Koope a ion – keine sys ema ische Analyse de P ozesse s a and, die
mi einande e bunden we den soll en. Eine sys ema ische P ozessanalyse is abe ele an , um:
(1) zu e kennen, ob P ozesse gemeinsam on meh e en O ganisa ionen e b ach ode pa allel
on einzelnen O ganisa ionen e b ach we den;
(2) zu e kennen, ob ein Teilp ozess den ande en beding bzw. e s e b ach ode
abgeschlossen we den kann, wenn de Vo gänge p ozess beende is ;
(3) Zu de inie en, welche Haup p ozess aus den e ne z en Teilp ozessen en s ehen soll;
(4) Ve an wo ungsbe eiche ü das Managemen de Teilp ozessschni s ellen zu de inie en
und
(5) Ve an wo ungsbe eiche ü die Diagnose on Schwachs ellen es zulegen.
Da übe hinaus kann eine P ozesske enanalyse Auskun übe kul u elle, s a egische, sozio-
psychologische, wi scha lich- inanzielle Ba ie en sowie Ba ie en im In o ma ions- und
Ma e ial luss geben. Vo diesem Hin e g und wu de das Managemen -Tool bzw.
Be a ungsins umen „Ne zwe klabo “ en wickel und im P ojek Ci yNe im Rahmen de e s en
Qua ie swe ks a p ak isch e p ob .
5.1.1 P ozesske enanalyse- und Modellie ung
Fü die Analyse, Abbildung und Modellie ung on Teilp ozessen eine Ne zwe kkoope a ion wu de
das P ozesslabo ( gl. Schmude 2010) zum Ne zwe klabo wei e en wickel . Da ü wu den
Konzep baus eine des P ozesslabo s übe nommen, das sich auch ü die Modellie ung und
Simula ion on in e o ganisa o ischen (Teil-) P ozessen eigne . Die Modi ika ion wa no wendig,
weil das P ozesslabo u sp ünglich au die in ao ganisa o ische P ozessbe ach ung ausge ich e
is .
„Un e nehmen die im We bewe b bes ehen wollen, müssen ih e Geschä smodelle den e ände en
Ma k gegebenhei en anpassen. Die Business Simula ion im P ozesslabo hil dabei (…) komplexe
He aus o de ungen zu meis e n. Das P ozesslabo is ein on de be ieblichen P axis ge enn e
Raum, in dem zei lich beg enz Geschä sp ozesse en wickel und simulie we den. Es is dami eine
isiko eie Umgebung, in de neue Lösungen nach eine s uk u ie en Me hode du ch ein Team aus
Mi a bei e n, Füh ungsk ä en, O ganisa ionsbe a e n und sons igen be eilig en Pe sonen e p ob
und wei e en wickel we den.“ (Schmude 2010: 28).
Das P ozesslabo bie e Mi a bei e /innen und Füh ungsk ä en somi gleiche maßen die
Möglichkei , p imä e, sekundä e und inno a i e Geschä sp ozesse wäh end de A bei in einem
P ozesslabo ganzhei lich zu op imie en. Dabei können sowohl bes ehende P ozesse als auch als
auch En wü e be ach e we den. Dadu ch we den Umse zungshinde nisse, Reibungs e lus e und
B üche im P ozessablau schnell und zu e lässig iden i izie .

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
49
De Modus des P ozesslabo s sieh o , einen linea e lau enden P ozess zu simulie en, indem die
Wei e gabe on Teilleis ungen begu ach e wi d. Bei de Ve knüp ung on Teilp ozessen in einem
in e o ganisa o ischen Ne zwe k jedoch sind neben diesen bila e alen
Leis ungsaus auschbeziehungen auch mul ila e ale, lexible und am jeweiligen
Koope a ionsgegens and ausge ich e e P ozesske en zu be ücksich igen. Aus diesem G und
wu de de Baus ein „Beobach ung on linea en Teilp ozess e knüp ungen“ im Fo schungsp ojek
„ONE“ zu „Beobach ung on mul ilinea en Teilp ozess e knüp ungen“ wei e en wickel und de
Name „Ne zwe klabo “ e geben.
5.1.2 Me hodisches Vo gehen im Ne zwe klabo
Im Ne zwe klabo gehen die Ak eu e de F age nach, wie die Teilp ozessclus e die
Anschluss ähigkei zu ande en Clus e n siche s ellen können. Da ü wi d de Ne zwe kau bau
simulie . Dies geschieh , indem kein „End o End Ablau “ o ausgese z wi d. S a dessen wi d
du ch einen k eis ö migen Au bau de Teilp ozesske enclus e , die Nachahmung e schiedene
Ne zkon igu a ionen bzw. Ve knüp ung de Teilp ozesske enclus e e möglich . Ziel des
Ne zwe klabo s bes eh da in:
(1) Ve knüp ungsbedingungen on Teilp ozessen au zudecken;
(2) De izi e im in e - und in ao ganisa o ischen Be ich s- und En scheidungswesen zu
e kennen und
(3) Schwachs ellen inne halb de Teilp ozesse und Übe gabepunk e zu bes immen.
Du ch eine ganzhei liche Simula ion und –modellie ung soll en die P ozessebenen (i) Kul u , (ii)
S a egie, (iii) sozio-psychologische Ebene, (i ) wi scha lich- inanzielle Ebene und ( )
In o ma ions- und Ma e ial luss be ücksich ig we den ( gl. Schmude 2010: 33).
5.1.3 Das Ne zwe klabo im Rahmen de e s en Qua ie swe ks a am 09. Mai 2011
Elemen e des Ne zwe kins umen s „Ne zwe klabo “ kamen in den in de in Kapi el 4.2
o ges ell en Qua ie swe ks a zu Anwendung, wodu ch eine Ne zwe ks a egie – die sich an
den lokalen Gegebenhei en und abgelei e en P ozesske en eines äl e en Menschen im d i en
und ie en Lebensal e o ien ie – en wickel wu de. Das Ziel de am 09. Mai 2011 in Mülheim an
de Ruh s a ge undenen e s en Qua ie swe ks a bes and da in, dass die Teilnehme /innen zwei
am All ag eines äl e en Menschen ausge ich e e Diens leis ungske en im Be eich „Wohnen“ des
Ve ne zungs elds I e ö e n. Mi hil e des Ne zwe kins umen s „Ne zwe klabo “ soll en die
Teilp ozesse und Teilp ozessebenen en lang de P ozesske e eines Menschen im d i en und
ie en Lebensal e au de G undlage on Fallbeispielen simulie und analysie we den ( gl. dazu
me hodisches Vo gehen in Kap. 5.2.2). Dabei lag de Fokus un e ande em auch au de
Übe nahme on Koo dina ionsau gaben du ch zen ale Ak eu e, die die Ve knüp ung de
e schiedenen Teilp ozesse zu eine in eg ie en P ozesske e en lang de Bedü nisse äl e e
Menschen im d i en und ie en Lebensal e übe nehmen. Zu den beiden Diens leis ungske en
zähl en:
(1) die Rückkeh in die eigene Wohnung nach einem K ankenhausau en hal und
(2) das Selbs e so g e Wohnen du ch ba ie e eie Ges al ung de Wohnung.
Abbildung 36 zeig die e schiedenen S a ionen, die de äl e e Mensch in de Diens leis ungske e
om K ankenhaus zu ück in die eigene Wohnung du chläu . Die Diens leis ungen sind in den
Clus e n „K ankenhaus“, „Wohnen“, „Gesundhei “ und „Ve so gung“ zusammenge ass . De
Sozialdiens des K ankenhauses, die Wohnungsun e nehmen, die Hausä z e und die
P leges ü zpunk e nehmen in diese Ke e eine Schlüssel unk ion ein, weswegen sie eine
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
50
Koo dina ionsau gabe de Diens leis ungen im Ne zwe k e bund übe nehmen können ( gl.
Abbildung 37). Im Gegensa z zu de Teilp ozessda s ellung im Ne zwe klabo sind die Teilp ozesse
in de Diens leis ungske e nich k eis ö mig angeo dne , sonde n e ikal au gelis e und beliebig
e wei e ba .
Abbildung 36: Diens leis ungske e und po enzielle Koo dina ions e an wo liche ü die Rückkeh
aus dem K ankenhaus in die eigene Wohnung „En lassmanagemen “
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
51
Abbildung 37: Diens leis ungsne zwe k in de P ozesske e om K ankenhaus zu ück in die eigene
Wohnung
Abbildung 38 zeig die Diens leis ungske e des sozial eingebundenen und selbs bes imm en
Wohnens in den eigenen ie Wänden, das be ei s in de e nmündlichen Be agung on de
Meh hei de Be ag en als besonde s e besse ungswü dig bezeichne wu de und in dem
Beda s anking Pla z 1 beleg e. Im Ve lau de Qua ie swe ks a soll e geklä we den, wie die ü
die einzelnen Diens leis ungen in de Ke e zus ändigen Ak eu e zusammenwi ken können, dami
äl e e Menschen in Mülheim an de Ruh möglichs lange in de eigenen Wohnung bleiben
können. Fü diese koo dinie e und zielge ich e e Zusammena bei we den e ek i e und e izien e
Ne zwe ke geb auch ( gl. Abbildung 39).
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Abbildung 38: Diens leis ungske e und Koo dina ions e an wo liche ü das selbs e so g e
Wohnen
Abbildung 39: Diens leis ungsne zwe k in de P ozesske e selbs e so g es Wohnen
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
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5.2 Ablau , Me hodisches Vo gehen und E gebnisse
Die Qua ie swe ks a am 09. Mai 2011 bes ä ig e zunächs die E gebnisse de e nmündlichen
Be agung im P ojek Ci yNe , da die an de Qua ie swe ks a insgesam 33 eilnehmenden
Pe sonen als Eins ieg dazu be ag wu den, au welche Un e s ü zungs ak o en sie se zen und eine
ähnliche Beda slage – wie in de e nmündlichen Be agung benann - kons a ie en. Bei de
Auswahl de Un e s ü zungs ak o en konn en die Teilnehme /innen zischen olgenden
Un e s ü zungs ak o en wählen:
• Familie
• F eunde/Nachba scha
• Al e sge ech e Wohnung
• S a ionä e Ein ich ungen
• P o essionelle Diens leis ungen
• Un e s ü zung du ch Eh enam liche.
Au die F age: „S ellen Sie sich o , Sie sind al und b auchen Un e s ü zung. Au welche
Un e s ü zungs ak o en se zen Sie?“ eagie en die Teilnehme /innen mi olgende Rang olge:
(1) P o essionelle Diens leis ungen
(2) Al e sge ech e Wohnung
(3) F eunde/Nachba scha
(4) Familie und Un e s ü zung du ch Eh enam liche
(5) S a ionä e Ein ich ungen
Au g und de zunehmenden be u lichen und amiliä en Ve p lich ungen - beispielsweise bei de
Kinde ziehung - seien Familien nich meh in de Lage, sich um die Ve so gung ih e
p legebedü igen Angehö igen aus eichend zu kümme n. Äl e e möch en jedoch lau Angaben
de Teilnehme /innen so lange wie möglich in de eigenen Wohnung leben. Um dies zu
e möglichen, we den in de Regel zue s F eunde und die Nachba scha ak i ie , be o die
s a ionä en Ein ich ungen gewähl we den. Aus diesem G und sei die Suche nach Al e na i en im
Umgang mi s eigenden An o de ungen und beg enz en Ressou cen im Be eich de Senio en-
und Al ena bei no wendig. Die nachs ehenden Kapi el geben einen Übe blick übe den Ablau de
Qua ie swe ks a ( gl. Tabelle 3), das me hodische Vo gehen sowie die zen alen E gebnisse.
5.2.1 Ablau de Qua ie we ks a
Tabelle 3: Ablau p og amm de Qua ie swe ks a
09.00 Uh S ehka ee
09.30 Uh Beg üßung und Ein üh ung
• E gebnisse de ele onischen Be agung
• Vo s ellung des Modells de P ozesske e
10.45 Uh Pause
11.00 Uh A bei sg uppen
• Be ich e aus de P axis
• Bea bei ung on Schwe punk hemen
13.00 Uh Mi agspause

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
54
13.30 Uh A bei sg uppen
• Ve ie ung
• Sammlung on Konsequenzen
16.00 Uh Ka eepause
16.15 Uh Aus ausch im Plenum
• Rückmeldungen aus den A bei sg uppen
17.00 Uh Ende de Qua ie swe ks a
5.2.2 Me hodisches Vo gehen in de Qua ie swe ks a am 09. Mai 2011
Um zu p ü en, welche Al e na i en im Umgang mi s eigenden An o de ungen und beg enz en
Ressou cen im Be eich de Senio en- und Al ena bei o handen sind und welche Möglichkei en
eines Ne zwe kau baus in Mülheim an de Ruh bes ehen, wu de mi den beiden
A bei sgemeinscha en (AG I „En lassmanagemen “ und AG 2 „selbs e so g es Wohnen“) de
beiden Diens leis ungske en im Rahmen des Ne zwe klabo s in insgesam 2 Modulen gea bei e .
Modul I (12.45 Uh bis 14.00 Uh )
Ziel des e s en Moduls bes and da in, dass die Teilnehme /innen die e schiedenen Teilp ozesse
de Diens leis ungske en au de G undlage on Fallbeispielen simulie en. Im Rahmen des e s en
Moduls anden dazu olgende A bei ssch i s a :
(1) Zuo dnung de Ak eu e zu den Teilp ozessen und Diskussion des Gegens ands de
Diens leis ungske e;
(2) Analyse de Koope a ionsmöglichkei en simulie an Fallbeispielen und mi hil e olgende
F ages ellungen im Rahmen des Ne zwe klabo s:
a. An welchen Schni s ellen können wi zusammen wi ken?
b. Wie können wi inhal lich zusammen wi ken?
c. We koo dinie was?
Du ch die Ini iie ung hemenspezi ische Teilp ozesse e hiel en die Ak eu e de
A bei sgemeinscha Gelegenhei , mi Expe en e schiedene Handlungs elde zusammen zu
a bei en. Zu diesem Zweck ausch en sich zunächs die Expe en aus einem Handlungs eld übe
den Gegens and de Teilp ozesse aus. Die Fallbeispiele dien en dabei als p axisnahe Eins ieg in die
Simula ion de Koope a ionen.
Modul II (14.00 Uh bis 15.00 Uh )
In Modul II e hiel en die Ak eu e Gelegenhei , e schiedene Ve knüp ungsmöglichkei en zwischen
den Teilp ozessen he zus ellen und die Anschlussmöglichkei en an ande e Themenclus e zu
p ü en. Dazu wu den sie au ge o de , Koo dina ionsmaßnahmen ü die
Koope a ionsmöglichkei en zu bes immen und zu dokumen ie en. Besonde e Schwe punk
wu de au die Quali ä de koope a i en Diens leis ung und die Zus ändigkei en geleg . Die
Maßnahmen wu den im Anschluss in eine Maßnahmen- und Koo dina ionslandka e2 übe agen,
2 De Beg i Maßnahmen- und Koo dina ionslandka e wu de e wende , da de u sp üngliche Beg i des im
Fo schungsp ojek modi izie en Ins umen s „Kompe enz-, Ressou cen und In o ma ionslandka e“ sich als nich
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wodu ch sie ü alle Teilnehme /innen de Qua ie swe ks a nach ollziehba und übe p ü ba
blieben.
Fallbeispiele
AG I e hiel ein Fallbeispiel (F au Nilius), dass sich mi de Lebenssi ua ion eine äl e en F au
beschä ig e, die nach einem länge en K ankenhausau en hal en lassen wu de und wiede zu ück
in die eigene Wohnung kam. Au g und kö pe liche Beschwe den und eines kleinen sozialen
Ne zwe ks is die F au sei dem au in as uk u elle Ve so gungsangebo e angewiesen.
In AG II wu de ein Fallbeispiel (He Schmid ) p äsen ie , dass sich mi de Lebenssi ua ion eines
äl e en Mannes beschä ig e, de nach dem Tod seine F au allein zu Hause leb . Au g und
abnehmende physische und psychische Kompe enzen is auch bei ihm de Beda eine
Inansp uchnahme in as uk u elle Ve so gungsangebo e gegeben.
Die eh enam lich ä igen, lebenswel lichen Teilnehme /inne sowie die Ve e e
diens leis ungse b ingende O ganisa ionen beide A bei sgemeinscha en analysie en im Ve lau
de Qua ie swe ks a , welche Diens leis ungen und Ak eu e benö ig we den, um die Rückkeh
aus dem K ankenhaus in die eigene Wohnung und das selbs e so g e Wohnen zu e möglichen.
Gleichzei ig soll en Ve knüp ungsmöglichkei en de einzelnen Teilp ozesse de inie we den. Die
E gebnisse we den nachs ehend a bei sg uppenbezogen ausgewe e .
5.2.3 E gebnisse de A bei sgemeinscha I „En lassmanagemen “
An de A bei sgemeinscha „En lassmanagemen “ nahmen Ve e e olgende Fachbe eiche eil:
• E angelisches K ankenhaus
• Mülheime Wohnungsbaugesellscha en
• Senio enbei a
• Mobile P legediens
• Senio enhil eg uppen (z.B. zum Thema Demenz)
• Sozialplanung de S ad Mülheim an de Ruh
Die Teilnehme /innen kamen im Rahmen de Analyse de Diens leis ungske e zu dem Schluss,
dass zu Beginn de Rück üh ung eines äl e en Menschen aus dem K ankenhaus in die eigene
Wohnung o allem ein An ag au P leges u e ges ell we den müsse. Auch die allgemeine
Be a ung und In o ma ionswei e gabe on haushal snahen und un e s ü zenden Diens leis ungen
sei wich ig, um äl e e Menschen bei de Rückkeh aus dem K ankenhaus zielo ien ie zu
un e s ü zen. Zu den un e s ü zenden Angebo en zählen in diesem Zusammenhang un e
ande em auch die Angebo e de Senio enbe a ung, des P leges ü zpunk es und des
Senio enbei a s. Auch Selbs hil eg uppen wi d eine zen ale Rolle zu gesch ieben. All ägliche
Maßnahmen – wie beispielsweise das Einkau en und Kochen – können on Mahlzei endiens en
und Einkau shil en, bzw. den All agshil sdiens en in Fo m des Concie ge-Diens es e schiedene
ziel üh end e wies und es p imä um die Gene ie ung on Koo dina ionsmechanismen ü eine Ne zwe kkoope a ion in
de Sozialwi scha ging. Ziel de Kompe enz-, Ressou cen- und In o ma ionslandka e bes eh in de Iden i ika ion on
Ressou cen, Kompe enzen und In o ma ionen sowie bes ehende Kon ak e zwischen Ne zwe kpa ne n sowie de
Da s ellung in eine Landka e. Da aus we den Handlungsop ionen ü die in e ne und ex e ne Koope a ion
lösungso ien ie abgelei e . Die Kompe enz-, Ressou cen- und In o ma ionslandka e gehö eben alls zu einem
Ins umen , das modula ig aus den Be agungse gebnissen des P ojek s ONE beda so ien ie abgelei e wu de.
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Wohnungsbaugesellscha en be ei ges ell we den. Die benö ig en P legeleis unden und die
ä z liche Be euung sollen nach Meinung de Teilnehme /innen auch wei e hin on den
ambulan en P legediens en und Hausä z en übe nommen we den. Dami de äl e e Mensch in
den eigenen ie Wänden al we den kann, wi d eine Wohn aumanpassung ange eg , die on den
echnischen Diens en de Wohnungsun e nehmen umgese z we den können. Zu Siche hei de
Be o enen wi d auch eine Ins alla ion eines Hausno u s emp ohlen.
Als wei e e Un e s ü zungs ak o wu de ein Senio enwegweise genann sowie eine
Bü ge anlau s elle, die Be a ung anbie e und den Übe gangsp ozess zwischen K ankenhaus und
eigene Wohnung übe nimm . Sani ä shäuse s ellen Hil smi el be ei , die Be ei s ellung wi d in
diesem Kon ex om K ankenhaus-Sozialdiens und P legediens übe nommen und au Quali ä
hin übe p ü . Beide Ins i u ionen sind nach Meinung de Be ag en auch ü die Schulung de
Angehö igen und das Case-Managemen zus ändig.
Iden i ika ion sieben zen ale Ak eu e
In de Schlussbe ach ung de au den ik i en Fall bezogenen Diens leis ungen wu den on den
Teilnehme /innen sieben zen ale Ak eu e benann , die in de P ozesske e „Rückkeh des äl e en
Menschen aus dem K ankenhaus in die eigene Wohnung“ eine zen ale Rolle spielen. Dazu
gehö en nach Meinung de Be ag en:
(1) K ankenhaus-Sozialdiens
(2) P legediens
(3) A z
(4) Wohnungsun e nehmen
(5) Gesundhei sam , soziale Diens e de Kommune
(6) K ankenkasse / P legebe a e
(7) „Kümme e “, Selbs hil eg uppen, Sozial e bände.
In Hinblick au die F ages ellung: „Welche Koope a ionspunk e müssen zwischen den sieben zen alen
Ak eu en geklä we den?“ benann en die Ak eu e d ei hema ische Schwe punk clus e , die in
Kleing uppen bea bei e wu den. In de anschließenden Diskussion wu de geklä , welche Quali ä
die Themenschwe punk e e eichen sollen, welche Maßnahmen da ü no wendig sind, we welche
Au gaben übe nimm und wie die Koope a ion un e den Pa ne n zu ges al en is :
(1) INFORMATION UND TRANSPARENZ
Die Teilnehme /innen e ach e en es als no wendig, dass in Mülheim an de Ruh geziel
In o ma ionen ges eu we den, die die Hemmschwelle ü die Inansp uchnahme on
Hil eleis ungen eduzie en. De in de S ad Mühlheim be ei s exis ie ende
„Senio enwegweise 3“ soll nach Meinung de Ak eu e zu diesem Zweck ums uk u ie
we den, indem eine lebenswel bezogene Au lis ung wich ige Anlau - und
In o ma ionss ellen e olg . Dies könne ealisie we den, in dem die
Diens leis ungsangebo e mi Fallbeispielen un e leg we den, wie es bei de
Qua ie swe ks a exempla isch am Beispiel F au Nilius p ak izie wu de. Da übe hinaus
sei es sinn oll, Schlüsselpe sonen, Tü ö ne , Bü ge lo sen, Fachk ä e und wich ige
S a egen au zulis en, dami äl e e Menschen einen Zugang zu ihnen inden und sich mi
3 Bei dem Senio enwegweise handel es sich um eine kos enlose In o ma ionsb oschü e, die übe Maßnahmen und
Angebo e de Mülheime Senio en- und Al enhil e in o mie (h p://www.muelheim- uh .de/cms/senio en1.h ml, Zug i
11.11.11 13:52Uh ).
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dem bes ehenden Diens leis ungsangebo besse iden i izie en können. Du ch eine
geziel e Ö en lichkei sa bei und Be a ungsleis ungen könne die Kommunika ion des
Diens leis ungsangebo s auch be eichsübe g ei end e olgen. Beim Ausbau eines
anspa en en Al enhil esys ems wu de o allem die anges eb e Quali ä de
en sp echenden In o ma ionen und die Realisie ung de Quali ä du ch Zus ändigkei en
und Handlungsmaßnahmen als besonde s wich ig e ach e .
(2) AUSTAUSCH ZWISCHEN DEM KRANKENHAUS UND DEM PFLEGEDIENST
In Mülheim an de Ruh wu de in de Ve gangenhei be ei s ein P legene z in einem
K ankenhaus ini iie , das sich mi de Ve so gung äl e e Menschen beschä ig . In dem
P legene z engagie en sich Ve e e des K ankenhauses und de ambulan en und
s a ionä en P lege, indem sie S a egien en wickeln, wie de Aus ausch zwischen dem
K ankenhaus und de ambulan en/s a ionä en P lege op imie we den kann. Auch in de
Zukun dien das P legene z lau Angaben de Teilnehme /innen als A bei spla o m zu
En wicklung und O ganisa ion eine Übe lei ungs- und Kommunika ionss a egie, dami
äl e e Menschen nach einem K ankenhausau en hal zu ück in den All ag inden. Zu
diesem Zweck wu de in de Ve gangenhei be ei s ein „Übe lei ungsbogen“ en wickel und
implemen ie , de den Kon ak zwischen dem K ankenhaus und dem ambulan en
P legediens e besse n soll. Zu p ü en is jedoch lau Angaben de Be eilig en, ob de
Übe lei ungsbogen genu z wi d und ob die Kommunika ion zwischen K ankenhaus und
ambulan e P lege be ei s e besse we den konn e. Fü die Zukun sei de Ausbau des
be ei s exis en en P legene zwe ks dahe geplan .
(3) ROLLE DER WOHNUNGSUNTERNEHMEN IM CASE-MANAGEMENT
Die Teilnehme /innen wa en de Meinung, dass die Wohnungsun e nehmen den An eil
ba ie e eie Wohnungen e höhen müssen. Zu diesem Zweck sei es emp ehlenswe ,
en sp echende Umbau en in den Bes änden o zunehmen. Gleichzei ig könne die soziale
Un e s ü zung äl e e Menschen du ch es e Ansp echpa ne in den
Wohnungsun e nehmen gewäh leis e we den. Diese Au gabe könne on einem
„Kümme e bzw. Qua ie shausmeis e “ wah genommen we den, de mi e schiedenen
sozialen Diens en koope ie und die Fälle passgenau wei e e mi el . Dami die
Hil eleis ung an Akzep anz gewinn , sei es no wendig, sie du ch geziel e
Ö en lichkei sa bei bekann zu machen.
Handlungsmaßnahmen
Die Teilnehme /innen e a bei e en un e Be ücksich igung ih e in de Qua ie swe ks a
en wickel en Themenschwe punk e wei e e Handlungsmaßnahmen ü den Ausbau bes ehende
Ne zwe ke und e einba en pe sonelle Koo dina ions e an wo lichkei en, die un e den
Teilnehme /innen de A bei sgemeinscha au ge eil wu den. Zu den Handlungsmaßen zählen:
• Ausbau de Pe sonals uk u de Senio enbe a ung;
• In o ma ionswei e lei ung de in de Qua ie swe ks a gewonnen E kenn nisse an das
P legene z und p i a e Anbie e ;
• En wicklung eines Konzep s zum Einbezug de in de Qua ie swe ks a zen alen sieben
Ak eu e;
• Sammlung und Iden i ika ion eine de aillie en Angebo sübe sich de
Wohnungsun e nehmen und
• Anpassung des Senio enwegweise s.
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kon inuie liche P lege de Homepage sei p imä Au gabe de S ad Mülheim. Die e schiedenen
Diens leis e Mülheims seien abe e an wo lich, die S ad Mülheim bei de Ges al ung de
Homepage zu un e s ü zen und zuzua bei en.
Die Tischgäs e wa en de Au assung, dass die an de Qua ie swe ks a be eilig en
Teilnehme /innen sich in einem egelmäßigen Tu nus (alle 6 Mona e) e en soll en, um an den
en wickel en Ideen wei e zu a bei en. Da wäh end de Qua ie swe ks a neue Kon ak e geknüp
und P ojek e o ges ell wu den, sei die Ne zwe ka bei e ek i gewesen.
De Ausbau de Ö en lichkei sa bei wu de ange eg , um die P og amme und P ojek e publike zu
machen. Ve schiedene Ein ich ungen könn en da übe hinaus mögliche weise auch
Räumlichkei en zu Ve ügung s ellen, wenn diese ü wei e e T e en und Ve ans al ungen
geb auch we den.
6.3.2 F eie Zei
Die Teilnehme /innen des Themen ischs „F eie Zei “ gaben an, dass sich Äl e e in Spo e einen –
bspw. als Jugendwa - engagie en können. Eine wei e e Übe legung beinhal e e die Nu zung
deines o sansässigen Jugendzen ums. Hie könne ein Aus ausch zwischen Al und Jung
s a inden, on dem insbesonde e ausländische Jugendliche p o i ie en, da sie nach Meinung de
Be ag en des Ö e en keinen Bezug zu Äl e en haben. Dies sei dami zu beg ünden, dass die
eigenen G oßel e n o mals in den He kun slände n geblieben seien. Auch be ei s bes ehende
P ojek e in de S ad seien geeigne , um E ah ungen und Kompe enzen on Äl e en an Jünge e
wei e zu geben. Die G uppe „F eie Zei “ kam dahe zum Schluss, dass Ve bindungspunk e on
Jünge en zu Äl e en und on Äl e en zu Jünge en ge unden we den müssen, um ein ag ähiges
Ne zwe k zwischen den Gene a ionen he s ellen zu können. Dazu zählen beispielsweise
e schiedene Spielak ionen (z.B. Lesen, Kegeln), Spielplä ze ü Jung und Al , gemeinsame
Aus lüge, Ga ena bei , Kochen, Backen und Handa bei en. Bei de Wei e gabe on Kompe enzen
zwischen Jung und Al wu de insbesonde e die Bedienung on neuen Ge ä en genann . Auch
We e wie F öhlichkei und He zlichkei sowie die in e kul u elle Mischung on Jünge en können
nach Meinung de Teilnehme /innen ein Bei ag zu Fö de ung eines Beziehungsne zes zwischen
den Gene a ionen sein.
Zu F age, welches Wissen Jünge e an äl e e Bü ge /innen in Ih e „F eien Zei “ wei e geben
können, wu den o allem Kompe enzen im Umgang mi Compu e n und sons ige Technik e c.
genann , wie es be ei s beim Themen isch „Kul u “ de Fall wa . Die Kompe enzen können die
Jugendlichen in Fo m eines Compu e ku ses an Äl e e e mi eln. Fü die O ganisa ion des noch
b ach liegenden Wissens äl e e Menschen und dessen En deckung und Ve mi lung schlugen die
Teilnehme /innen o , die A bei en des Cen ums ü Bü ge scha liches Engagemen (CBE)
e meh in die Ö en lichkei zu s ellen. Diese wü den be ei s das Wissen on Äl e en o ganisie en,
indem sie P ojek e mi un e schiedlichen Themenschwe punk en anbie en.
Auch die Akquisi ion äl e e Bü ge /innen Mülheims s elle eine Möglichkei zu Gewinnung on
Äl e en ü eh enam liche Tä igkei en da . Dies könne ealisie we den, indem beispielsweise
Spo - und F eizei e eine geziel au gesuch we den. Das Ins umen de „ak i ie enden
Be agung“ könne zu Akquisi ion Äl e e genu z we den. Hie üh en die Teilnehme /innen an,
dass die Akquisi ion mögliche weise du ch den Einsa z on Schüle /innen aus 11. Klassen
ealisie ba wä e. Des Wei e en sei ein „Ren ne -Beg üßungspake “ o s ellba , welches „Neu-
Ren ne “ nach ca. sechs Mona en e hal en. Inhal des Pake s könn en di e se In oma e ialien sein,
die das In e esse Äl e e zu Wei e gabe ih es Wissens und de Fähigkei en e mun e n. Die Äl e en

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könn en da übe hinaus zu eine Bü ge e sammlung eingeladen we den, um die Ressou cen de
In e essie en wäh enddessen geziel zu e mi eln.
De Aus ausch zwischen den Gene a ionen könne auch an Schulen p ak izie we den und
beispielsweise im Leh plan es e anke we den. Ges al e we den könne dies du ch eine
A bei sgemeinscha im Nachmi agsbe eich un e de Be eiligung on T äge n de Jugendhil e.
Eine zusä zliche Möglichkei s elle die pe sönliche Ansp ache du ch Ins i u ionen und bekann e
Schlüsselak eu en, wie beispielsweise Ä z e da . Diese könn en äl e e Bü ge /innen - die sich
eh enam lich engagie en wollen -an geeigne e Ins i u ionen e mi eln. Zule z wu den noch die
Möglichkei eines Gewinnspiels und de Besuch de Senio enmesse on den Teilnehme /innen
benann . Als Mo i a ion zu Teilnahme hiel en es die Teilnehme ü denkba , dass P eise un e den
Teilnehme /innen e los we den. Die Nu zung de Senio enmesse zu Gewinnung Äl e e wä e
auch mi els eines speziellen S ands denkba , de die Themenschwe punk e „Eh enam “ und
„Kompe enzen Äl e e “ geziel okussie und in die Ö en lichkei ans e ie .
Die Teilnehme /innen de G uppe „F eie Zei “ kamen zu dem Schluss, einen zen alen O zu
scha en, de es e möglich einen Übe blick übe die o handenen Fähigkei en on äl e en
Menschen zu e hal en. Hie ü wä e insbesonde e ein Supe iso geeigne , de die Ve mi lung on
äl e en Bü ge /innen an en sp echende S ellen übe nimm . Zu beach en sei jedoch eine lexible
Zugangsmöglichkei du ch eine mobile Aus ich ung de Ve mi lungsa bei . Gleichzei ig sei es
no wendig, die Bedü nisse o O nich aus dem Blick zu e lie en, da jede S ad eil ein eigenes
P o il und seine eigene Sozials uk u habe. Deshalb plädie en die Teilnehme /innen wei e hin ü
die Au eilung de Ve mi lungss elle in eine zen ale und dezen ale S elle im S ad eil. Zu F age
we zu Realisie ung de au ges ell en Maßnahmen einen Bei ag leis en kann, wu den un e
ande em das Se icebü o, das an die Sozialplanung de S ad Mülheim angegliede e „Ne zwe k
de Gene a ionen“6 und e schiedene Be a ungssp echs unden in Mülheim an de Ruh genann .
Die Teilnehme /innen wa en sich einig, dass eine lächendeckende Ins alla ion des Ne zwe ks de
Gene a ionen au g und seine zielo ien ie en A bei in allen S ad eilen Mühlheims
emp ehlenswe sei
6 Die S ad Mülheim an de Ruh ha Ende 2008 in e schiedenen S ad eilen Mülheims un e dem Namen „Ne zwe k de
Gene a ionen“ A bei sgemeinscha en einge ich e , in de Bü ge /innen, p i a e und soziale Diens leis e und Anbie e
an de Umse zung e schiedene Ideen a bei en ( gl. h p://www.muelheim-
uh .de/cms/ne zwe k_de _gene a ionen2.h ml, Zug i am 09.11.2011, 16:14).
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Maßnahmenka alog de Tischg uppe „F eie Zei “
Die Teilnehme /innen wa en an de Umse zung de einzelnen Ideen in e essie und e einba en
Zus ändigkei en. Zu den Maßnahmen zähl en un e ande em die Fo en wicklung des Themas
„Bü ge lo sen“, de Ausbau wei e e gene a ionsübe g ei ende P ojek e an Schulen und
Kinde gä en, die Du ch üh ung eine ak i ie enden Be agung in S ad eilen und an Schulen, die
Akquisi ion wei e e eh enam liche Bü ge /innen die ku z o m Ruhes and s ehen und die
Koope a ion mi Un e nehmen. Da übe hinaus wu de e einba , die Be a ung on Bü ge /innen
übe die Möglichkei en eh enam lichen Engagemen s auszubauen sowie die Implemen ie ung des
Beg üßungspake s ü „Neu-Ren ne “ zu o cie en.
6.3.3 Beziehungsau bau und Beziehungsp lege
Lau Angaben de Teilnehme /innen geben Äl e e insbesonde e ih e Lebense ah ungen und
We e wie beispielsweise Gelassenhei , Geduld sowie Ve bindlichkei in das Themen eld
„Beziehungsau bau und Beziehungsp lege“ ein. Jünge e hingegen zeichnen sich du ch ih e
Au geschlossenhei und Flexibili ä aus, welche die Beziehungen zwischen den Gene a ionen
eben alls posi i beein lussen kann.
Das b ach liegende Wissen äl e e Menschen kann gemäß den Angaben de Teilnehme /innen
insbesonde e du ch die pe sönliche Ansp ache en deck we den. Ziel üh end sei es, die am
Eh enam In e essie en mi einande in Kon ak zu b ingen, um eine Ve ne zung zu bewi ken.
Zu Realisie ung de Ideen sei es emp ehlenswe , e en uell o handene Konku enzen zwischen
Ins i u ionen e c. abzubauen, um neue Quellen ü die Eh enam ssuche aus indig machen zu
können. Auch Fi men - die den Kon ak zwischen baldigen Ruhes ändle n und de
Akquisi ionss elle he s ellen wollen – seien an dem Wissens ans e im Be eich Beziehungsau bau
und Beziehungsp lege zu be eiligen.
Maßnahmenka alog de Tischg uppe „Beziehungsau bau und Beziehungsp lege“
Die A bei sg uppe wa sich einig, die wäh end de Qua ie swe ks a en wickel en Ideen und
Vo schläge du ch Maßnahmen au den Weg zu b ingen, in denen beispielsweise ein Senio en- und
P legediens den Kon ak zum In eg a ionsdiens e schiedene Wohl ah s e bände he s ell . Au
diese Weise sei es möglich, neue Möglichkei en zu Akquisi ion auszuschöp en und
Beziehungsau bau bzw. Beziehungsp lege zu be eiben. Gleichzei ig sei es no wendig,
e schiedene Gesundhei smedia o en7 mi einzubeziehen ode mul ikul u elle Familien e eine.
Eine wei e e Maßnahme sei da übe hinaus, die besp ochene Thema ik in die eigenen Ins i u ionen
einzub ingen und die F ages ellung - wie de Aus ausch zwischen Jung und Al ge ö de we den
kann – o O zu klä en.
Im wei e en Ve lau wu den zusä zliche Maßnahmen benann , bei denen jedoch die Zus ändigkei
du ch einen Ve an wo lichen ungeklä blieb. Die Teilnehme /innen de G uppe
„Beziehungsau bau und Beziehungsp lege“ hiel en es , dass es eine zen ale Anlau s elle ü
P ojek e und Ins i u ionen geben solle, die in e essie e Eh enam liche an diese wei e e mi el .
Auch solle es in nahe Zukun einen Übe sich splan geben, de übe die gesam en Angebo e on
7 Die Au gabe on Gesundhei smedia o en bes eh in de Ve mi lung on Diens en de Gesundhei s ö de ung, zu
denen Bü ge /innen sons keinen ein achen Zugang inden. Die Zielg uppen sind gene a ionsübe g ei end. Die Diens e
eichen on Diens en de eien Wohl ah sp lege bis hin zu den K ankenhäuse n de S ad .
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Mülheim an de Ruh in o mie . Fü die Ziele eichung sei es zudem wich ig, Ins i u ionen und
Bü ge /innen du ch ein Ne zwe k mi einande in Kon ak zu b ingen. Du ch diese
He angehensweise können P ojek e en s ehen, die on Bü ge /innen und Ins i u ionen
gleiche maßen umgese z we den. Diese A de Zusammena bei könne auch au de poli ischen
Ebene e olgen, indem de Jugends ad a beispielsweise mi dem Senio ens ad a koope ie . Als
le z e Maßnahme nann en die Teilnehme /innen die Scha ung und Ges al ung on
Begegnungso en ü Jung und Al .
6.3.4 S ad eilgeschich e und S ad eilleben
Die Teilnehme /innen nann en un e ande em be ei s bes ehende P ojek e in Mülheim an de
Ruh , in denen Äl e e beispielsweise an Schulen gehen und den Kinde n Geschich en e zählen.
Anschließend hä en die Schüle die Möglichkei die Äl e en zu in e iewen, um einen
E ah ungsaus ausch zwischen den Gene a ionen im S ad eil zu e eichen. Auch
Medien ilmp ojek e seien bishe e olg eich gewesen, da in den Filmen übe äl e e Menschen
be ich e wi d, indem diese ih Wissen übe den S ad eil und Gebäude mi eil en. Zusä zlich
wu de de Vo schlag un e be ei e , das Thema „Rech s adikalismus“ und Wide s andsgeschich en
einzub ingen, um die Bedeu ung de Demok a ie ü Jünge e deu lich zu machen.
Auch Jugendheime wü den mi Senio en zusammena bei en. Ein Resul a seien die o handenen
Wo kshops in de S ad , in denen un e ande em auch ein kul u elle Aus ausch zwischen Äl e en
und Jugendlichen mi Mig a ionshin e g und s a inde . Dabei einigen sich die Teilnehme /innen
da au , dass de Spaß ak o ü beide G uppen (Jung und Al ) das e bindende Glied zwischen den
Gene a ionen sei. Alle dings sei auch die Ane kennung de e b ach en eh enam lichen Leis ungen
und die gegensei ige We schä zung ein en scheidende Fak o , dami de Wissens ans e geling .
Deshalb müsse es einen „Kümme e “ bzw. eine Ve auenspe son geben, die sich um die Belange
des bü ge scha lichen Engagemen s kümme und diese ö de . Es wu de jedoch auch
es gehal en, dass ein Einbezug on Jugendlichen ehe schwie ig sei, da die Bindung zum S ad eil
aglich wä e. Du ch den Weg all on Jugendzen en sei es beispielsweise schwe , Jugendliche zu
e eichen. Wei e e Ins i u ionen und Tä igkei s elde , in denen sich Äl e e in Bezug au die
S ad eilgeschich e und das S ad eilleben engagie en können, seien beispielsweise die ki chliche
Gemeinden, die Ladenki che, Ve eine, Lesepa enscha en und Bildungspa enscha en.
Gene ell wa en sich die Teilnehme /innen einig, dass die Wei e gabe on Wissen die Iden i ä mi
dem S ad eil e höhe. Eine S ad eilbegehung könne die Iden i ika ion mi dem S ad eil eben alls
begüns igen, zumal diese Ak ion mi e schiedenen A bei sk eisen e bunden we den könne. De
Besuch on e schiedenen Ins i u ionen hä e gleichzei ig den E ek , die Bü ge /innen übe
bes ehende Angebo e in Mülheim an de Ruh zu in o mie en. Zum einen wä e das CBE als
Ve mi le ü die Wissenswei e gabe geeigne und zum ande en wü den die Ki chen,
Kinde gä en, Ve eine, Schulen, Al en agess ä en, Al en e eine eben alls on dem Wissen Äl e e
p o i ie en. Da übe hinaus seien wei e e Ins i u ionen, wie die S ad planung, die Mülheime
Ve keh sbe iebe, die Bezi ks e e ungen, die S ad eil es e, die We begemeinscha en, die
Nachba scha s e eine, die Wohnungswi scha und de S eichelzoo geeigne , um Kompe enzen
on Äl e en einzub ingen.
Die Teilnehme /innen kamen zu dem Schluss, das noch b ach liegende Wissen äl e e Menschen
zunächs du ch die E hebung on Bedü nissen (du ch eine Ab age mi els eines F agebogens) zu
e mi eln. So können nach Meinung de Ak eu e gleichzei ig e en uelle bes ehende Hü den bei
Senio en - sich ak i einzub ingen - abgebau und pa allel eine Rek u ie ung ges a e we den. Die
Rek u ie ung e o de e alle dings einen zen alen Ansp echpa ne , de die Übe sich übe diesen
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In o ma ionspool behäl und den In o ma ions luss zwischen den Ins i u ionen ga an ie . Auch die
Ansp ache on Ve einen sei eine denkba e Op ion Äl e e ü die eh enam liche Wei e gabe Ih es
Wissens im Themen eld S ad eilgeschich e und S ad eilleben zu gewinnen. Die Realisie ung des
Vo habens sahen die Teilnehme /innen de G uppe „S ad eilgeschich e und S ad eilleben“ in de
Zusammena bei mi dem CBE, da de CBE übe iel äl ige Kon ak e e üg . Au diese Weise könne
auch de F agebogen - de zu E mi lung de Bedü nisse genu z wi d – an die en sp echenden
S ellen wei e gelei e we den.
Um das Wissen und die Fähigkei en äl e e Menschen zu en decken und an in e essie e
Ins i u ionen zu e mi eln, wu den on den Ak eu en olgende Vo schläge ange eg :
• Es sollen klein äumige T e en gescha en we den, um Po enziale on Äl e en zu
en decken;
• Die Ins i u ionen müssen S uk u en haben, in denen das Eh enam in eg ie we den kann;
• Es müsse eine Au we ung des Eh enam s du ch eine Ze i izie ung geben. Dadu ch sei
auch ein An eiz ü Jugendliche denkba ;
• Du ch eine ö en liche Eh ung on Eh enam lichen könne die Au we ung zusä zlich
e höh we den, zudem e sp achen sich die Ak eu e du ch die Maßnahme eine posi i e
Auss ahlung in das Qua ie ;
• Die Einbeziehung Äl e e in Schulen sei o eilha , da die Senio en die F eizei ges al ung
mi o ganisie en und ges al en können und
• De Au bau und die P lege eine Da enbank müsse du ch eine Pe son koo dinie we den.
Lau Angaben de Teilnehme /innen s ell die hohe Fluk ua ion on Bü ge /innen im S ad gebie
jedoch eine Hü de da , da zum einen die E hebung on Bedü nissen und zum ande en die
Bindung an den S ad eil e schwe we de. Wei e hin s ell en die Teilnehme /innen he aus, dass
die O ganisa ion in einem Ne zwe k unabdingba e Vo ausse zung sei, dami die A bei ziel üh end
e läu . Ohne eine kla e kennba e S uk u sei ein Konku enzkamp de Eh enam lichen
un e einande wah scheinlich. Die T äge e bundenhei müsse deshalb au geb ochen we den,
dami eine ins i u ionsübe g ei ende Zusammena bei möglich we den kann. Um dem
Konku enzkamp en gegen zu wi ken sei es wich ig, dass jede Ins i u ion den In o ma ions luss
ö de e, eine Absp ache mi den am Eh enam In e essie en i und In o ma ionen übe das
Eh enam in de eigenen Ins i u ion ückkoppel . Um die Be ei scha und die Mo i a ion zum
Eh enam zu ö de n, sei es zudem no wendig, eine Ve einnahmung de Eh enam lichen
en gegen zu wi ken.
Maßnahmen de Tischg uppe „S ad eilgeschich e und S ad eilleben“
Die Teilnehme /innen e klä en sich be ei , eine A bei sg uppe zu g ünden, die die Beda e und
Kompe enzen on po enziellen Eh enam lichen e mi el . Gleichzei ig sei die A bei sg uppe da ü
zus ändig, die Ak eu e zusammen zu üh en. Auch ü die Ein üh ung eine We schä zungskul u
gegenübe dem Eh enam woll en sich die Teilnehme /innen einse zen.
6.3.5 Familie und Familienin as uk u
Zu F age nach Kompe enzen äl e e Bü ge /innen im Themen eld Familie und
Familienin as uk u wu den o wiegend lebensp ak ische Aspek e genann , die aus de
Lebense ah ung de Äl e en esul ie en. So hä en Äl e e beispielsweise gele n , p oblema ische
Lebensphasen zu meis e n. Da übe hinaus e ügen sie nach Meinung de Teilnehme /innen des
Themen ischs „Familie und Familienin as uk u “ übe E ah ung in de Lebenso ganisa ion und
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
69
beim Beziehungsau bau. Sie haben sowohl schulisches Wissen als auch ein hohes Maß an
be u liche E ah ung, welches sie geziel wei e geben können.
Die Teilnehme wa en de Meinung, dass auch Jünge e im Themen eld Familie und
Familienin as uk u übe Wissen e ügen, das sie an äl e e Bü ge /innen wei e geben können. So
sei es beispielsweise eine Fähigkei Jünge e , Dinge in F age zu s ellen. Da übe hinaus e ügen
Jünge e in de Regel übe ein g öße es soziales Ne zwe k. Bezogen au ih e allgemeinen
Kompe enzen alle ihnen besonde s de Umgang mi mode ne Technik leich .
In einem nächs en Sch i wu de hema isie , in welchen P ojek en ode Ins i u ionen Wissen und
Fähigkei en on äl e en Menschen be ei s einbezogen we den und welche Ins i u ionen in
Mülheim an de Ruh dieses Wissen geb auchen können. Hie wu den eine Vielzahl on be ei s
exis ie enden P ojekmaßnahmen und Ins i u ionen in de S ad benann , zu denen nach Meinung
de Be ag en un e ande em Kinde gä en, Ausbildungsins i u e, Religionsgemeinscha en,
A bei slosenzen en und Wohl ah s e bände e c. zählen.
Au die F age, wie es o ganisie we den kann, das b ach liegende Wissen äl e e Menschen in
Mülheim zu en decken und zu e mi eln, gab es on den Diskussions eilnehme n konk e e
Vo schläge: Es gehe o allem da um Le n- und Kon ak anlässe zu scha en, ü die auch O e und
Räume zu Ve ügung s ehen. So wu de beispielsweise ange eg , (Nachba scha s-)T e punk e im
ö en lichen Raum zu scha en, die gene a ionsübe g ei end ges al e we den. In diesem
Zusammenhang nann en die Teilnehme un e ande em Spielplä ze, die on Al und Jung genu z
we den. Als ins i u ionelle Anlau punk e wu den da übe hinaus Familien- und Jugendzen en, das
Cen um ü bü ge scha liches Engagemen (CBE), die Ki chengemeinden und die Spo e eine
genann . Als mögliche O ganisa o en ode Ges al e ü die Umse zung de Ideen wu den die
Kommune, das Ne zwe k de Gene a ionen, e schiedene S ad eilkoo dina o en, die Ki chen,
poli ische Ins i u ionen, Un e nehmen ode eh enam liches Engagemen au gezähl .
Au die F age, was in Mülheim an de Ruh ge an we den kann, um das Wissen und die Fähigkei en
on äl e en Menschen zu en decken und an in e essie e Ins i u ionen wei e zugeben, wu den on
den Teilnehme /innen des Themen isches „Familie und Familienin as uk u “ allgemeine
Vo schläge gemach ; so en s and beispielsweise die Idee, dass Reisen ein geeigne es Mi el
da s ellen, um ande e Kul u en kennen zu le nen. Es he sch e ein Fokus au de Begegnung on
al en und jungen Menschen. Begegnung könne du ch S ad eil es e, gemeinsame
Bildungsangebo e ode o handenen Angebo e in Ein ich ungen (z.B. Jugendzen en) geschehen.
6.3.6 Bildung
Ähnlich wie beim Themen isch „Kul u “ de inie e die G uppe „Bildung“ zunächs den Beg i ih es
Themen elds. Hie einigen sich die Teilnehme /innen au die De ini ion „Bildung als
Lebense ah ung“. Wei e hin s ellen die Teilnehme /innen es , dass Äl e e übe einen hohen
Kul u s a us e ügen, so dass ih e kul u ellen Kompe enzen ins das Themen eld „Bildung“
in eg ie we den soll en. Bildung e olge o nehmlich übe die Familie, was jedoch nich
ausschließe, dass Bildung auch übe das Eh enam e mi el we den könne. In Mülheim an de
Ruh sei es jedoch schwie ig sich eh enam lich im Themen eld Bildung zu engagie en, da o mals
e s au g und on konk e en Nach agen Angebo e gescha en we den. Schluss olge nd s ell en
die Teilnehme /innen es , dass po enziell am Eh enam In e essie e angesp ochen und geziel
zusammen ge üh we den müssen. Hie bei könne die Schule als zen ale Anlau s elle ungie en.
Au die F age, übe welche Kompe enzen Jünge e e ügen, wu de o allem die
Unbekümme hei on Jünge en genann . Bei Äl e en sei ehe die Angs o dem Äl e we den

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
70
bezeichnend. Die lei ende F ages ellung im Themen eld Bildung sei jedoch, ob es unse e
Gesellscha geling eine mode ne G oß amilie zu we den, indem iele e schiedene Menschen
zum Wohl des Einzelnen das klassische Familienmodell du ch ih e Kompe enzen geziel e se zen.
Dies sei wich ig, da ein G oß eil de Bildung übe die Familie e mi el we de, die klassische
G oß amilie jedoch nich meh exis ie e.
Ein wei e e Vo eil on Bildung wu de on den Teilnehme /innen mi „Bildung scha In eg a ion“
umsch ieben. Beispielha nann en die Teilnehme /innen e schiedene P ojek e in Mülheim an de
Ruh , die au diese Wi kung be ei s abzielen. Genann wu den un e ande em P ojek e des CBE, die
Gene a ionenwe ks a und das Ne zwe k de Gene a ionen. Im wei e en Ve lau e hoben die
Teilnehme /innen wei e e mögliche S ellen bei denen das Wissen on Äl e en und Jünge en
geb auch wi d. Insbesonde e de Jugends ad a und die S ad eilkon e enz können das Wissen
nach Meinung de Be ag en e wenden. Auch Medienhäuse und die e schiedenen Ve bände
können on einem Wissens ans e p o i ie en. Zu Wei e e mi lung und O ganisa ion des
Wissens we den jedoch ein Ansp echpa ne und en sp echende Räumlichkei en benö ig . Zudem
begüns ige die Scha ung eine Ane kennungskul u die Gewinnung wei e e Eh enam lichen.
Um das b ach liegende Wissen äl e e Menschen zu en decken und zu e mi eln, sei o allem die
En scheidungs eihei wich ig, wo das Wissen eingeb ach wi d. Anschließend we den nach
Meinung de Ak eu e Kon ak pe sonen benö ig , um die Wei e e mi lung an Schulen ode
Familienzen en e c. zu übe nehmen. Denkba sei ü jedes Thema eine e an wo liche Pe son, die
als Mul iplika o ä ig wi d. Pa allel hie zu könne eine „Wissens-Bö se“ implemen ie we den. Auch
die Ein ich ung eine „s ändigen Kon e enz“ zum Aus ausch un e den be e enden Pe sonen sei
hil eich. Fü eine op imale En deckung und Wei e e mi lung on Fähigkei en sei es no wendig,
die o handenen Angebo e bekann e zu machen, Zugangsmöglichkei en zu e ö e n und
Eh enam liche nach ih en Kon ak en zu agen, um den Pool an Eh enam lich Engagie en au ech
zu e hal en. Tabelle 7 ass die zen alen E gebnisse de zwei en Qua ie swe ks a zusammen:
Ci yNe – Be ich de T ans e o schung
71
Tabelle 7: Übe sich s abelle E gebnisse de Qua ie swe ks a 12. Juli 2011
Themen ische
Runde
Kul u F eie Zei Beziehungsau bau
/
Beziehungsp lege
S ad eilleben/
S ad eilgeschich e
Familie /
Familienin as uk u
Bildung
1. RUNDE WOLD-CAFÉ
Welche Kompe enzen haben
äl e e Bü ge /innen im
Themen eld X?
• Ess- und
Tischkul u
• Singen
• Geschich e
• Kochen
• Ga en- und
P lanzenkunde
• Spiel
• Spo
• Ga ena bei
• Kochen, Backen
• Handa bei
• Lebense ah ung
• We e wie
Gelassenhei , Geduld
und Ve bindlichkei
• Wissen übe den S ad eil
• Wissen übe Gebäude
• Zei zeugen
• E ah ungen hinsich lich
des Rech s adikalismus
• Lebensp ak ische Aspek e
und E ah ungen in de
Lebenso ganisa ion und
beim Beziehungsau bau
• Schulisches Wissen
• Be u liche E ah ungen
• Lebense ah ung
Welches Wissen können Jünge e
an äl e e Bü ge /innen im
Themen eld X wei e geben?
• Umgang mi
Medien/Technik
• Mig a ionse ah un
gen
• Umgang/Bedienung
mi Compu e n,
sons ige Technik
• We e: F öhlichkei /
He zlichkei
• In e kul u elle
E ah ungen
• We e wie
Au geschlossenhei ,
Flexibili ä
• Einkau s- und
Besuchsdiens e
• Spo /Spiel
• K i isches
Re lexions e mögen
• Soziale Ne zwe ke
• Umgang mi mode ne
Technik
• Unbekümme hei
2. RUNDE WORLD CAFÉ
In welche P ojek en /
Ins i u ionen des Themenbe eichs
we den Wissen und die
Fähigkei en on äl e en
Menschen be ei s einbezogen?
• Di e se Al - und
Jung P ojek e
• Di e se
Kochkul u p ojek e
• S e ns unden
• Jugendcen en
• E angelische /
ka holische Ki che
• Senio enmesse
• Spo e eine
• Schüle p ojek e
• Gene a ionenp ojek
e
• Ausbildungspa en
• „Leihomas“ e c.
• Ne zwe k de
Gene a ionen
• Ne zwe k de Gene a ionen
• Medienp ojek e
• Schulp ojek e
• Begegnungszen en
• Wohl ah s e bände
• A bei slosenzen en
• Kinde gä en
• Ausbildungsins i u e
• Mul ikul u elle
Familien e eine
• VHS
• Medienhäuse
• Un e nehmen e c.
• CBE
• Ne zwe k de
Gene a ionen
• Di . P ojek e
Welche Ins i u ionen in Mülheim
an de Ruh können dieses Wissen
ü die Wei e gabe geb auchen?
• Poli ik
• Mul ikul u elle
Familien e eine
• Jugendein ich ung
en
• Kinde gä en
• Schulen
• Jugendcen en
• E angelische /
ka holische Ki che
• Senio enmesse
• Spo e eine
• Schüle p ojek e
• Gene a ionenp ojek
e
• Ausbildungspa en
• „Leihomas“ e c.
• CBE
• Schulen
• Ki chen
• Ve eine
• Kinde gä en
• Al en e eine
• S ad planung
• Bezi ks e e ungen
• Wohnungsbaugesellscha e
n
• Begegnungszen en
• Wohl ah s e bände
• A bei slosenzen en
• Kinde gä en
• Ausbildungsins i u e
• Mul ikul u elle
Familien e eine
• VHS
• Medienhäuse
• Un e nehmen e c.
•
• Jugends ad a
• S ad eilkon e enz
• Ve bände
• Medienhäuse
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
72
3. RUNDE WOLD-CAFÉ
Wie kann es o ganisie we den,
das noch b ach liegende Wissen
äl e e Menschen in Mülheim an
de Ruh zu en decken und zu
e mi eln?
• Bes andsau nahme
alle P ojek e
• Dokumen a ion
• Ve ö en lichung
• Ve sch i lichung
on
All agsgeschich en
und Biog a ien
Äl e e
• A bei en des CBE
bekann e machen
• Akquisi ion äl e e
Bü ge /innen du ch
Au suchen on Spo -
und
F eizei angebo en
• Ak i ie ende
Be agung Äl e e
du ch Schüle /innen
• Ren ne -
Beg üßungspake
• Bü ge e sammlung
• In o ma ion de
Bü ge /innen
• Gewinnspiel au
Senio enmesse
• Du ch pe sönliche
Ansp ache
• Aus ausch und
Ve ne zung de am
Eh enam
In e essie en
• E hebung de Bedü nisse
du ch eine Be agung
• Scha ung eines zen alen
Ansp echpa ne s ü den
In o ma ionspool
• Ansp ache on Ve einen, in
denen Äl e e sind
• Scha ung on Le n- und
Kon ak anlässen
• Scha ung on O en und
Räumlichkei en
• Scha ung
Nachba scha s e punk
e
• Scha ung ins i u ionelle
Anlau punk e
(Ki chengemeinden,
Spo e eine, Familien-
und Jugendzen en)
• Scha ung on
Ansp echpa ne n
• Scha ung eine
Ane kennungskul u
• Be ei s ellung
Räumlichkei en
We kann das o ganisie en?
• Ins i u ionen
• Ne zwe ke
• P i a pe sonen
• Du ch Wo kshops
•
• Schulen
• T äge de
Jugendhil e
• Ä z e
• CBE • Kommune
• Ne zwe k de
Gene a ionen
• Ki chen
• Poli ische Ins i u ionen
• Un e nehmen
4. RUNDE WOLD-CAFÉ
Was kann in Mülheim ge an
we den, um das Wissen und die
Fähigkei en on äl e en
Menschen zu en decken und an
in e essie e Ins i u ionen zu
e mi eln?
• Selbs da s ellung
ak i e
Ins i u ionen und
gene a ionsübe g
ei ende
Maßnahmen
• Vo s ellung au de
Senio enmesse
• Ausbau des ÖPNV
• Scha ung eines
zen alen und
dezen alen O s
bzw. eine
Ve mi lungss elle
• Ins alla ion eines
Supe iso s
• Abbau on e l.
o handenen
Konku enzen
• Iden i ika ion neue
Quellen zu
Eh enam ssuche
• Kon ak au nahme zu
Fi men und
Pe sonalen wickle n,
zu Akquisi ion on
Ruhes ändle n
• Scha ung klein äumige
T e en, um Po enziale
Äl e e zu e mi eln
• Implemen a ion eine
S uk u in den
Ins i u ionen ü das
Eh enam
• Au we ung des Eh enam s
du ch Ze i izie ung
• Ö en liche Eh ung
Eh enam liche
• Einbezug on Schulen
• Au bau und P lege eine
Da enbank und
Koo dina ion du ch eine
Pe son
• O ganisa ion on Reisen
zum kul u ellen
Aus ausch
• Begegnung zwischen Al
und Jung
• Du ch üh ung on
S ad eil es en
• O ganisa ion on
Bildungsangebo en in
o handenen
Ein ich ungen (z.B.
Jugendzen en).
• Scha ung on
Kon ak pe sonen zu
Wei e e mi lung an
Schulen und
Familienzen en
• Scha ung eine Wissens-
Bö se
• Ein ich ung eine
s ändigen Kon e enz
• Ins alla ion eines
Mul iplika o s ü jedes
Thema
Was können Sie dazu bei agen? • Se icebü o
• Ne zwe k de
• Fö de ung des
In o ma ions lusses in de
• Bekann machung des
o handenen Angebo s
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
73
Gene a ionen
• Be a ungssp echs un
den
Ein ich ung
• Absp ache mi
Eh enam lichen
• F eigabe on
Eh enam lichen
• Rückkopplung on
In o ma ionen in de
eigenen Ins i u ion
• E ö e ung de
Zugangsmöglichkei en
• Kon ak ab age de
Eh enam lichen
• He s ellung on
Beziehungen und
Au ech e hal ung
Maßnahmen
• En wicklung eine
Da enbank
• Fo üh ung de
Qua ie swe ks ä
en
• Ausbau de
Ö en lichkei sa bei
• Be ei s ellung on
Räumlichkei en
• Ausbau de Thema ik
Bü ge lo sen
• Ausbau
gene a ionsübe g ei
ende P ojek e in
Schulen und
Kinde gä en
• Du ch üh ung eine
ak i ie enden
Be agung an
Schulen und in den
S ad eilen
• Akquisi ion Äl e e ,
die o m Ruhes and
s ehen
• Koope a ion mi
Un e nehmen
• Ausbau
Be a ungsangebo e
• Ins alla ion des
Ren ne -Pake s
• Kon ak au nahme
zwischen einem
Mülheime
P legediens und
einem
Wohl ah s e band
zu Akquisi ion
• Rückkopplung des
Themas in die eigene
Ins i u ion
• Aus ausch zwischen
Kinde gä en und
Al enheim
• Scha ung eine
Anlau s elle ü
P ojek e /
Ins i u ionen
• E s ellung
Übe sich splan
• Scha ung eines
Ne zwe ks
• Koope a ion
Jugends ad a und
Senio ens ad a
• Scha ung
Begegnungso e ü
Jung und Al
• Bildung eine AG zu
E mi lung de Beda e und
Kompe enzen
• Zusammen üh ung on
Ak eu en
• En wicklung eine
Anlei ungs- und
We schä zungskul u (z.B.
du ch Ze i izie ung)
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
80
7.3 Bila e ales Gesp äch mi Ve e e n de AG „Wohnen“ und
„En lassmanagemen “ (08.12.2011)
Wäh end mi den beiden A bei sgemeinscha en im Juli 2011 zwei bila e ale Gesp äche ge üh
wu den, wu den die Ve e e am 08.12.2011 zu eine sek o enübe g ei enden Gesp ächs unde
eingeladen. Das Ziel de Gesp ächs unde bes and in eine Diskussions unde, bei de olgende
Aspek e im Rahmen de Implemen a ion und E p obung de Ne zwe kkons uk ionen beleuch e
wu den:
• Welche Fo sch i e wu den sei dem le z en bila e alen Gesp äch in den A bei sgemeinscha en
„En lassmanagemen “ und „Wohnen“ e ziel ?
• Ha be ei s ein Aus ausch zwischen den Ak eu en de A bei sgemeinscha
„En lassmanagemen “ und den Ak eu en de A bei sgemeinscha „Wohnen“ (insbesonde e mi
den Wohnungsbaugesellscha en) s a ge unden?
• Wu de sei ens de Ve e e des En lassmanagemen s Kon ak zu den Hausmeis e n de
Wohnungsbaugesellscha en au genommen?
• Wu den die Möglichkei en eine In o ma ions e ans al ung ü die Hausmeis e e ö e und
kommunizie ?
• Wu de Kon ak zu Nachba scha s e einen au genommen, um alle ele an en Ak eu e mi
einzubeziehen?
• Welche En wicklungen haben sich sei de Qua ie swe ks a ollzogen?
Da übe hinaus wu den die s uk u ellen Rahmenbedingungen de Zusammena bei in Hinblick
au die S uk u - und P ozessquali ä e ö e und auch po enzielle Pe spek i en de
Zusammena bei un e Be ücksich igung olgende F ages ellungen a bei sg uppenspezi isch
hema isie :
• Welche Ak eu e wi ken in den beiden A bei sgemeinscha en mi ?
• Sind wei e e Ak eu e hinzugekommen?
• Wie wi d die Zusammena bei u.a. in Hinblick au Ve auen, T anspa enz, Ve bindlichkei ,
Kon lik eudigkei , Lösungso ien ie ung und Kommunika ion on den Ak eu en bewe e ?
• Welche Ziele e olgen die beiden A bei sgemeinscha en?
• Wie wi d die Ziele eichung übe p ü ?
• Welche Mi gliede we den ü die Realisie ung de Ziele benö ig ?
• Welche S ä ken / Kompe enzen b ingen die Ak eu e in die Zusammena bei ein?
• Wie häu ig e en sich die Ak eu e?
• Welche Kommunika ionss uk u en we den genu z ?
• Wie ges al e sich die Au gaben e eilung?
• Wie we den die P ozessabläu e gesiche und Ve bindlichkei in de Zusammena bei e eich ?
Um die Pe spek i en des gesam en Ne zwe ks zu un e suchen und po enzielle
En wicklungs e läu e in de Zusammena bei zwischen beiden A bei sgemeinscha en zu
iden i izie en, wa en olgende F ages ellungen on besonde em In e esse
(„Kon ak managemen “):
• Wie wi d eine Zusammena bei zwischen den beiden A bei sgemeinscha en koo dinie ?
• Wie häu ig e en sich die beiden A bei sgemeinscha en zusammen?
• Wie wi d die P ozessquali ä gesiche ?
• Finde Ö en lichkei sa bei s a ?

Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
81
• Gib es Auss ahlungse ek e au (benachba e) Kommunen?
• Gib es Schni s ellen zu ande en Diens en und Fachbe eichen de S ad Mülheim an de Ruh ?
An dem bila e alen Gesp äch nahmen eine Ve e e in de Wohnungswi scha , zwei Ve e e des
ambulan en- und s a ionä en P legewesens und P legene zwe k sowie die Sozialplanung de S ad
Mülheim an de Ruh eil. Wäh end des Gesp ächs k is allisie e sich he aus, dass in den beiden
A bei sgemeinscha en sei den le z en beiden bila e alen Gesp ächen keine wei e en T e en
s a anden. Lediglich die A bei sgemeinscha „En lassmanagemen “ – de en Ve e e sich zum
Teil be ei s du ch ih e Zusammena bei im „P legene zwe k“ kennen - a bei e e an dem
Übe lei ungsbogen wei e , de lau Angaben de Ak eu e im Dezembe 2012 unmi elba o de
Ve ö en lichung s and.
Auch eine Schulungsmaßnahme, bei de Bü ge lo sen in insgesam ach S unden zu allen Anliegen
und Beda en des Äl e we dens mi dem Ziel in o mie we den, dass sie Senio en zukün ig
be a en, wu de sei ens de S ad Mülheim an de Ruh en wickel und die Umse zung ü das e s e
Qua al 2012 geplan . Um die geplan e Zusammena bei mi de Wohnungswi scha zu o cie en,
sollen an de Schulungsmaßnahme lau Angaben de S ad Mülheim an de Ruh auch die
Hausmeis e de Wohnungsbaugesellscha en Mülheims eilnehmen können.
Da nich alle Ve e e des Wohnungswesens aus e minlichen G ünden an dem bila e alen
Gesp äch eilnehmen konn en, wu de die In o ma ion übe den Schulungsleh gang und
Möglichkei , dass die Hausmeis e da an pa izipie en und in Zukun somi die Schni s elle
zwischen Senio en und Bü ge lo sen bilden können, au das neue Jah e ag . In diesem Kon ex
in o mie en die Ak eu e da übe , dass eine Zusammena bei zwischen den beiden
A bei sgemeinscha en „Wohnen“ und „En lassmanagemen “ wei e hin gewünsch sei. Um die
s uk u elle Zusammena bei quali ä oll zu a angie en und P ozessquali ä bei de Realisie ung
de en wickel en Handlungsmaßnahmen zu ga an ie en, wu de im Rahmen des
Kon ak managemen s de Abschluss eines Koope a ions e ags e wogen. Dami die Koope a ion
und Ve ne zung zwischen den Ak eu en einen Nu zen beinhal e , soll e de Koope a ions e ag
nach Meinung de anwesenden Gesp ächs eilnehme /innen e bindliche Absich se klä ungen zu
olgenden Punk en beinhal en:
• Genaue Fes legung des Vo gehens de Koope a ion;
• A und Um ang de Kommunika ionss uk u en
o Wie wi d kommunizie ?
o Wie egelmäßig wi d kommunizie ? und
• Ziele de Koope a ion.
In diesem Zusammenhang wu de die Mi wi kung on Kos en äge n und K ankenkassen im
Ne zwe k als sinn oll e ach e , da iele P oblemlagen mi den zu Ve ügung s ehenden
(mone ä en) Mi eln als nich aus eichend bewe e wu den. Auch de T ans e de bishe igen
Zusammena bei und en wickel en Handlungsideen au Landesebene wu de als ziel üh end
eingeschä z .
Die En wicklungen im P ojek Ci yNe wu den insgesam als posi i beu eil . Dabei wu den Vo -
und Nach eile de Ne zwe ka bei iden i izie . Zu den Nach eilen zählen beispielsweise, dass die
Ne zwe ka bei langwie ig sei und keine schnellen E gebnisse zu Folge hä e. Posi i sei im
Gegensa z dazu, dass Ne zwe ka bei in eine Vielzahl on Maßnahmen münden könne. Zu den
Maßnahmen, die sich im Ve lau des P ojek s Ci yNe im Allgemeinen und du ch das Ins umen
„Qua ie swe ks ä en“ im Besonde en he aus ges ell haben, wu den on den Ak eu en un e
ande em olgende Ak i i ä en und En wicklungs e läu e benann :
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
82
1. Im Jah 2012 wi d es eine Fo se zung de Qua ie swe ks ä en zum Thema „Wohnen“ und
„En lassmanagemen “ geben. Die Qua ie swe ks ä en sollen in einem sechsmona igen
Tu nus e ans al e we den.
2. Du ch die beiden Qua ie swe ks ä en im Somme 2011 wu de un e ande em Kon ak
zum Ve ein ü kische Sozialdemok a en geknüp . Im Jah 2012 we den im Rahmen dieses
Kon ak s 1-2 s ündige In o ma ions e ans al ungen zum Thema „Äl e we den in
Deu schland“ ü Mig an en/innen angebo en. Eine Umse zung diese Ve ans al ungen is
mi e schiedenen Koope a ionspa ne n geplan .
3. Auch ein deu sch- ü kisches F eundscha s es an de F eilich bühne wu de ü das Jah
2012 in E wägung gezogen und be inde sich in de Planung. Somi konn e de Kon ak zu
Mig an en e einen in ensi ie we den, was sich posi i au das Feld „Kul u “ ( gl.
Abbildung 40) auswi k .
4. Du ch die Qua ie swe ks ä en wu den da übe hinaus wei e e, neue Kon ak e (z.B. zu
Ki chengemeinden, Gesundhei smedia o en) geknüp und mi de Zusammena bei
zwischen e schiedenen Ak eu en Mülheims begonnen. In diesem Kon ex wu den auch
Räumlichkei en un e einande ausge ausch und eine Mi wi kung in den
A bei sgemeinscha en de S ad eile (Ne zwe k de Gene a ionen) e eich .
5. Auch au kommunale Ebene e gaben sich im Ve lau des P ojek s Ci yNe neue Kon ak e,
wie zum Beispiel zu de ZWAR Zen als elle NRW, die Kommunen, Wohl ah s e bände,
T äge und Ein ich ungen bei de Ges al ung eine zukun so ien ie en Senio ena bei
be ä .8
6. Das Thema „Wohnen“ e hiel du ch Ci yNe einen höhe en S ellenwe . Vom Sozialdeze na
wu de dazu in Koope a ion mi de Wohnungswi scha ein Handlungskonzep e a bei e ,
an dessen p agma ischen Umse zungsmöglichkei en in Zukun gea bei e wi d.
7. Mi de Qua ie splanung de S ad Obe hausen wu den neue Wohnp ojek e in de S ad
Mülheim an de Ruh (z.B. Meh gene a ionenwohnp ojek e) besich ig und de kommunale
Aus ausch ange eg .
8 h p://www.zwa .o g/index.php?pageid=38& ex size=0 (Zug i am 09.12.2011, 09:32 Uh )
Ci yNe - Be ich de T ans e o schung
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8 Schluss olge ungen ü NRW
Die o angegangen Kapi el zeigen, dass die G undlagen ü die Ne zwe kkons uk ion im Ve lau
des P ojek s Ci yNe sys ema isch gescha en wu den. In den Teilne zwe ken „Wohnen“ und
„En lassmanagemen “ haben sich ele an e Ak eu e bzw. Schlüsselpe sonen zusammen ge unden,
um an eine senio enge ech en Fo en wicklung des selbs e so g en Wohnens und des
En lassmanagemen s - zunächs a bei sg uppenin e n und spä e dann gemeinsam - zielo ien ie
zu a bei en. Dabei schein es on Vo eil zu sein, wenn A bei sg uppen bzw. Teilne zwe ke
zunächs eilg uppenspezi ische E gebnisse e a bei en; insbesonde e die A bei sgemeinscha
„En lassmanagemen “ is on ih en Handlungsmaßnahmen übe zeug und deshalb mo i ie , an
das Ne zwe k „Wohnen“ hema isch anzukoppeln. Beide Teilne zwe ke können sich au diese
Weise gegensei ig be uch en und somi den e ände en Lebenslagen äl e e Menschen
angemessen Rechnung agen.
Die wissenscha liche P ozessbeglei ung in de E p obungsphase gib da übe Auskun , dass die
Ak eu e an de Ausdi e enzie ung ih es Ve ne zungskonzep s wei e a bei en und insbesonde e
die Ins umen e des Quali ä smanagemen s und de Kon ak s eue ung zu Siche ung de
P ozessquali ä (wie zum Beispiel de Au bau eines Be ich s- und Dokumen a ionswesens) bei de
Zusammen üh ung in ein Gesam ne zwe k in den Blick nehmen, dami die Ne zwe kkons uk ion
auch übe die P ojek g enzen hinaus im Sinne eines Ne zwe k-Con ollings Ve bindlichkei bewi k .
In den Be a ungsgesp ächen konn en im Rahmen eines Wi kungsdialogs („Jou Fixe“) mi den
Ak eu en wäh end de P ozessbeglei ung au Ve besse ungen hingewiesen und neue
Handlungse kenn nisse sys ema isch gene ie we den. Dazu zählen un e ande em die
Handlungsidee, die Hausmeis e im Rahmen eines Lo sensys ems einzubeziehen, da ü jedoch
zunächs zielo ien ie e Schulungsmaßnahmen zu en wickeln. Au diese Weise kann on ih en
Ressou cen und Zugangsmöglichkei en zu äl e en Menschen besse p o i ie we den.
Um eine Übe las ung des Ne zwe ks en gegen zu wi ken, e wies es sich als zweckdienlich, die
Gesp ächs unden nich wie u sp ünglich geplan mona lich, sonde n qua alsweise du chzu üh en.
Au diese Weise konn en die En wicklungs e läu e di e enzie e ö e und ü alle Be eilig en
anspa en gemach we den. Im Rahmen eine Ins umen enübe a bei ung ü das Mains eaming
lassen sich olgende Schluss olge ungen es hal en, die auch au ande e Kommunen in NRW
auss ahlen können:
8.1 Abgleich mi bes ehenden und ele an en Ve ne zungsansä zen
In Mülheim an de Ruh gab es be ei s o P ojek beginn einige Ve ne zungen und Koope a ionen.
Dies wi d insbesonde e du ch das Ne zwe k de Gene a ionen deu lich, dass u.a. an de
Wei e en wicklung de Wünsche und Beda e alle Gene a ionen a bei e und zu diesem Zweck
Bü ge /innen Mülheims sowie Diens leis e und Ve e e on O ganisa ionen s ad eilbezogen an
de En wicklung de ö lichen Ges al ungsmöglichkei en eilhaben läss . Das hohe Maß an
Pa izipa ionsmöglichkei en schein ein wesen liche E olgsga an ü die posi i en En wicklungen
de e gangenen Jah e zu sein, in denen eine Vielzahl on Maßnahmen au den Weg geb ach
wu de. Das P ojek Ci yNe ha on den bes ehenden Koope a ionsbeziehungen Geb auch
gemach und die E ah ungswe e insbesonde e in den Qua ie swe ks ä en mi einbezogen.
Insbesonde e die Bes ebungen des „P legene zwe ks“ haben dazu ge üh , dass zwischen dem
Felde n „Wohnen“ und „Ve so gung“ in Zukun gemeinsam an den en wickel en Handlungsideen
wei e gea bei e wi d. Du ch die Be eiligung bes ehende Ve ne zungsansä ze wi d den
iden i izie en Beda en äl e e Menschen im d i en und ie en Lebensal e noch angemessene
Rechnung ge agen.
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8.2 Sys ema ische Beda se hebung du ch eine e nmündliche Be agung
Be o mi de sys ema ischen En wicklung eine Ne zwe kkons uk ion begonnen wu de, wu den
im P ojek Ci yNe zunächs die Beda e äl e e Menschen im d i en und ie en Lebensal e
e hoben. Dazu wu den e nmündliche In e iews mi Bü ge /innen und lebenswel lichen sowie
p o essionellen Ak eu en Mülheims ge üh . Die E gebnisda s ellung in Kapi el 3 gib nich nu
übe die Beda e äl e e Menschen Auskun , gleichzei ig konn e e mi el we den, wie ein
ein ich ungsübe g ei endes Quali ä smanagemen und Con olling on den Ak eu en bewe e
we den. Hie zeig sich e kennba , dass ein ein ich ungsübe g ei endes Quali ä smanagemen ehe
a o isie wi d, als ein ein ich ungsübe g ei endes Con olling. Dass die Möglichkei en eine
ein ich ungsübe g ei enden Quali ä ssiche ung und eines Ne zwe k-Con ollings noch nich
ausge ei und ehe un e beleuch e sind, zeigen auch die En wicklungen de beiden
A bei sgemeinscha en bzw. Teilne zwe ke. Hie wi d e s allmählich übe die Möglichkei eine
Koope a ions e einba ung im Rahmen de P ozesssiche ung nachgedach , um Ve bindlichkei in
de Zusammena bei des Gesam ne zwe ks he zus ellen. Gleichzei ig wi d jedoch auch au die
Ge ah e wiesen, dass eine Koope a ions e einba ung nu au dem Papie bes eh . Dami ein
Ne zwe k nachhal ig a angie we den kann, soll e diesem Risiko ak o ü die s uk u elle
Ausges al ung on Ne zwe ken besonde e Beach ung zu eilwe den.
Die e nmündliche Be agung und Iden i ika ion on Beda slagen äl e e Menschen s ell ein
geeigne es Ins umen da , um die Beda slagen äl e e Menschen sozial aumbezogen
auszuwe en. Auch wenn die Themen wie zum Beispiel „Wohnen“, „Bü ge scha liches
Engagemen “ und „F eizei “ gesam gesellscha liche Themen elde da s ellen und disku ie
we den, konn e du ch die Be agung ein au die S ad Mülheim an de Ruh bezogenes
Beda s anking ollzogen we den. Ein solches Ranking kann die G undlage ü die wei e e
Ne zwe kons uk ion bie en.
8.3 Iden i ika ion de im Al e ollzogenen Lebensp ozesse und Ak i i ä en
Die Da s ellung de sozialen Eingebundenhei eines Menschen in eine Sys emwel wu de im
P ojek Ci yNe anhand eines Beispiel agesablau s eines Menschen im e s en, d i en und ie en
Lebensal e exempla isch au gezeig ( gl. Kapi el 4). Die da ges ell en p imä en und sekundä en
Ak i i ä en ließen Rückschluss au die sozialen und kul u ellen Schlüsselbedü nisse sowie
physiologischen G und- und Siche hei sbedü nisse zu, wonach die Qua ie swe ks ä en bzw.
Auswahl e ne zungs ele an e Ak eu e ü den Ne zwe kau bau ge o en wu de. Somi bie e die
Iden i ika ion de im Al e ollzogenen Lebensp ozesse und Ak i i ä en eine geeigne e G undlage,
um nach Möglichkei en zu suchen, wie o allem die im Al e aus allenden Un e s ü zungs o men
du ch ins i u ionelle Hil s o men kompensie we den können. Da au au bauend wu de die
Ve ne zungss a egie en wickel .
8.4 Das Ins umen „Ne zwe klabo “
Mi els e schiedene Elemen e des im P ojek „ONE“ de Fachhochschule Köln en wickel en bzw.
modi izie en Be a ungsins umen s „Ne zwe klabo “ ( gl. Kapi el 5.1) wu den die p imä en und
sekundä en P ozesse, die ein äl e e Mensch im d i en und ie en Lebensal e du chleb , on den
Teilnehme /innen de e s en Qua ie swe ks a allbezogen ausgewe e . Die Auswe ung
e möglich e die Analyse de Koope a ionsmöglichkei en, wohingegen die Koo dina ionspunk e
und Op ionen wei es gehend un e beleuch e blieben und deswegen in bila e alen
Gesp ächs unden e neu hema isie wu den. Du ch dieses E gebnis zeig sich, dass die
Be a ungsins umen e zwa ein geeigne es We kzeug zu Analyse on P ozessen inne halb on
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Ne zwe kkoope a ionen da s ellen, jedoch den inhal lichen Gegebenhei en des Ne zwe ks
si ua ionsbeding angepass we den soll en. Ein wesen liche Gelingens- bzw. E olgs ak o eines
e gebniso ien ie en Be a ungsse ings bes eh deshalb un e ande em auch in einem lexiblen
Ges al ungsspiel aum de Be a ungsins umen e.
8.5 Das Ins umen „Qua ie swe ks a “
Im Ve lau des P ojek s Ci yNe wu den zwei Qua ie swe ks ä en zu den Themen
„selbs bes imm es Wohnen im Al e “ und „Ges al ung de Wei e gabe on Wissen und Fe igkei en
zwischen den Gene a ionen“ e ans al e , an denen zwischen 30-35 Mülheime Ak eu e
eilnahmen ( gl. Kapi el 4.2 .). Sowohl den Be eilig en de S ad e wal ung, als auch in den
Sozial äumen und aus ande en zi ilgesellscha lichen Felde n wu de Gelegenhei gebo en,
Möglichkei en zu Wei e en wicklung de Themen elde und da aus esul ie enden P ozesse
inhal lich und o ganisa o isch zu e a bei en. In de Konsequenz e gaben sich aus diese
hemeno ien ie en Zusammena bei neue A bei sg uppen als G undlage ü die
Ne zwe kkons uk ion, wie sich an den A bei sgemeinscha en „Wohnen“ und
„En lassmanagemen “ beispielha belegen läss . Auch dien e das Ins umen „Qua ie swe ks a “
als ein Fo um ü den gegensei igen Aus ausch und das Kennenle nen de Ak eu e. Aus diesen
Kon ak en e gaben sich iele kleine e „Teilne zwe ke“, die ü das Jah 2012 gemeinsam an neuen
Handlungsmaßnahmen a bei en wollen. Dies is als besonde s posi i e Nebene ek im Rahmen
des Gesam konzep s zu bewe en.
Die Qua ie swe ks ä en wu den on den Teilnehme /innen als geeigne es Ins umen in de
Ne zwe ka bei gelob und we den deshalb auch übe das P ojek ende hinaus o gese z ( gl.
Kapi el 7.3.). Da mi den Qua ie swe ks ä en und den Ins umen en „Ne zwe klabo “ und „Wo ld-
Ca é“ e schiedene Themen elde di e enzie bea bei e we den können, ha sich die
Qua ie swe ks a als Ve ne zungsins umen bewäh . Dami wi d sie auch einem
lächendeckenden Einsa z in ande en S ad bezi ken und Kommunen im Sinne eines
Mains eamings ge ech . Ein wesen liche Gelingens ak o bes eh dabei o allem in dem
Einbezug e schiedene Ak eu sg uppen, dami die Analyse und En wicklung neue
Handlungsmaßnahmen im Rahmen eines Ne zwe kau baus iel äl ig wi d. De Be eiligung on
Bü ge /innen wi d dabei eine besonde e Rolle zu eil, da sie au g und pe sönliche E ah ungswe e
wich ige E kenn nisse in de Ne zwe ka bei bei agen können.
8.6 Koo dina ions e an wo lichkei
Die Koo dina ion de in e disziplinä en Ne zwe ke „Wohnen“ und „En lassmanagemen “ im
Rahmen de Ne zwe kkons uk ion wu den on de Sozialplanung de S ad Mülheim
wah genommen und somi du ch eine zen ale Ins anz ges eue und au ech e hal en ( gl.
Schube 2008: 43). Dies is ü die Sozialplanung de S ad Mülheim an de Ruh mi einem
e höh en Ressou cenau wand e bunden, de be ei s als seh um ang eich eingeschä z wu de.
Die poli ische Un e s ü zung und Übe nahme on Ve an wo ung de S ad Mülheim an de Ruh
e weis sich ü die Realisie ung und den Au bau eines Ne zwe ks zunächs als besonde s
ziel üh end, da au diese Weise ein hohes Maß an Akzep anz ü das Vo haben bewi k wi d. Dies
s abilisie das Vo haben und is mögliche weise auch ü ande e Kommunen ziel üh end und
somi nachahmenswe ( gl. ebd.: 44). Un e nachhal igen Gesich spunk en s ell sich jedoch die
F age, inwiewei dieses hie a chische Vo gehen in de Zukun mögliche weise in ein
selbs ges eue es Vo gehen ans e ie we den kann. Um die Nachhal igkei und
Komplexi ä s eduk ion des Ne zwe ks zu ga an ie en, emp iehl sich mögliche weise, übe

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al e na i e bzw. e gänzende selbs ges eue e Un e s ü zungs- und S eue ungs ak o en
nachzudenken. Somi kann posi i Ein luss au die Selbs o ganisa ion des Ne zwe ks genommen
we den, da sich endenziell die Bindung de Ak eu e bzw. O ganisa ionen an das Ne zwe k e höh
( gl. ebd.: 44). Du ch die dezen ale „Selbs e p lich ung“ wi d die Ve lässlichkei des Ve hal ens im
Ne zwe k siche ges ell , auch wenn sich die Leis ungen nich meh kon ollie en und ano dnen
lassen, wie es beim hie a chischen Modell de Fall is ( gl. ebd.).
8.7 Di e si ä im Ne zwe k
Wie be ei s aus Punk 8.1 he o geh , bau de Ne zwe kau bau in Mülheim an de Ruh au be ei s
ak i e Koope a ionen und Einzelpe sonen au , die am Ne zwe k e bund in e essie sind. Da aus
ha sich eine iel äl ige Ak eu s- und Diens leis ungss uk u im Rahmen des Ne zwe kau baus
e geben. Ak eu e des Sozialen, des Gesundhei swesen, de Bildung, de Kul u und de
Wohnungswi scha a bei e en beispielsweise ach-und sek o enübe g ei end mi einande , um
die Ve so gungssi ua ion ü Menschen ab dem d i en Lebensal e zu op imie en und
beda sge ech auszuges al en. Um un e einande anschluss ähig zu bleiben und eine
„Ne zwe kkul u “ zu en wickeln, benö ig en die Ak eu e Zei . Um zu e hinde n, dass es beim
Ne zwe kau bau zu Reibungs e lus en komm , soll e de Di e si ä de aus den Sek o en
s ammenden Ak eu en angemessen Rechnung ge agen und de zei liche Rahmen eine
Beglei ung des Ne zwe ks en sp echend ausgedehn we den. Denn de Beg i Ne zwe k s eh
nich nu ü einen s abilen Rahmen, sonde n auch ü P ozesse de poli ischen
En scheidungs indung, P oduk ion und Implemen a ion ( gl. Sänge 2007: 429).
Die P ozesse de poli ischen En scheidungs indung, P oduk ion und Implemen a ion des
Ne zwe ks können langwie ig sein. Am Beispiel des Ne zwe kau baus im P ojek Ci yNe zeig sich,
dass ein Ne zwe k nu dann die Au gabe on Ges al ungs- und S eue ungssys em übe nehmen
kann, wenn die Ak eu e zu eine Einhei gewachsen sind und sich als handlungs ähig ü die
P oblemlösung und Ziele eichung e s ehen. Die empi ischen Be unde aus dem P ojek Ci yNe
siche n somi die heo e ischen Handlungsemp ehlungen de einschlägigen Li e a u und belegen,
dass sich beim Au bau und de Konsolidie ung des Ne zwe ks (u.a. Kon ak managemen , Au bau
eines Be ich s- und Dokumen a ionswesen) ein sch i weises Vo gehen emp iehl . Paye sp ich in
diesem Zusammenhang da on, dass Ne zwe ke au g und ih e höhe en Komplexi ä deu lich meh
Zei ü ih e En wicklung in Ansp uch nehmen als Koope a ionsbeziehungen (Baue -Wol , Paye ,
Schee 2008: 14). De Ne zwe kau bau kann einen Zei ahmen on 2 Jah en – auch wenn sich de
Ne zwe kau bau au eine zu o iden i izie e Beda slage bezieh – du chaus übe s eigen und
somi länge is ig bis daue ha angeleg sein. Dies soll e im Sinne des Mains eamings
en sp echend Be ücksich igung inden.
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9 Ve zeichnisse
9.1 Li e a u
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9.2 Abbildungs e zeichnis
Abbildung 1: Ablau schema zum Au bau on in as uk u ellen Ne zwe ken ............................................. 8
Abbildung 2: Die G enzen de neun S ad eile on Mülheim an de Ruh .................................................. 12
Abbildung 3: Be ölke ung am O de Haup wohnung Al s ad I und Al s ad II und
sons ige S ad eile ................................................................................................................................ 13
Abbildung 4: Be ölke ung am O de Haup wohnung nach S aa sangehö igkei am
30.06.2009 Al s ad I und II ................................................................................................................ 14
Abbildung 5: Be ölke ung nach Al e sg uppen am 30.06.2009 in Al s ad I, Al s ad II und
sons ige S ad eile ................................................................................................................................ 15
Abbildung 6: Be ölke ung nach Al e sg uppen am 30.06.2009 in den S a is ischen
Bezi ken on Al s ad I ......................................................................................................................... 15
Abbildung 7: Be ölke ung am O de Haup wohnung nach Haushal sg öße in Al s ad I
und Al s ad II und sons ige S ad eile am 30.06.2009 ............................................................ 16
Abbildung 8: Haushal s ypen in den S a is ischen Bezi ken on Al s ad I am 30.06.02009 ................ 17
Abbildung 9: Haushal s ypen in den S a is ischen Bezi ken on Al s ad II am 30.06.02009 .............. 17
Abbildung 10: Be ölke ung am O de Haup wohnung (Singles) in den S a is ischen
Bezi ken on Al s ad I am 30.06.02009 ........................................................................................ 18
Abbildung 11: Be ölke ung am O de Haup wohnung (Singles) in den S a is ischen
Bezi ken on Al s ad II am 30.06.2009 ......................................................................................... 18
Abbildung 12: Na ü liche Be ölke ungsbewegungen / Gebu en und S e be älle 2007 in
Al s ad I und Al s ad II und sons ige S ad eile 2007 ............................................................ 19
Abbildung 13: Na ü liche Wande ungsbewegungen / Zuzüge und Fo züge als
Außenwande ung und Umzug im S ad gebie 2007 in Al s ad I, Al s ad II
und sons ige S ad eile 2007 ............................................................................................................ 20
Abbildung 14: Umzüge im Mülheime S ad gebie 2007 .................................................................................. 21
Abbildung 15: Umzüge im Mülheime S ad gebie 2007 ( on…nach…) .................................................. 21
Abbildung 16: Zu- und Fo züge nach dem Ziel- und He kun sgebie in Mülheim 2007 ..................... 22
Abbildung 17: Zuzüge nach Na ionali ä in Mülheim 2007 (die zehn Häu igs en) ................................... 22
Abbildung 18: Ausländische Be ölke ung nach Al e sg uppen in Al s ad I, Al s ad II und
sons ige S ad eile am 30.06.2009 .................................................................................................. 23
Abbildung 19: Auslände nach ih e Na ionali ä in den S ad eilen on Al s ad I am
30.06.2009, die zehn Häu igs en ...................................................................................................... 24
Abbildung 20: Auslände nach ih e Na ionali ä in den S ad eilen on Al s ad II am
30.06.2009, die zehn Häu igs en ...................................................................................................... 24
Abbildung 21: Be ölke ung mi Mig a ionshin e g und in den S a is ischen Bezi ken
Al s ad I, Al s ad II am 30.06.2009 ................................................................................................ 25